The leadership of Georgia can organize a nationwide referendum and ask the question: do the Georgians want a war with Russia.
Giorgi Kobakhidze, chairman of the party, made such a statement at a briefing in the office of the ruling Georgian Dream party.
“Let the people say whether they want to open a second front in Georgia against Russia,” Mr. Kobakhidze emphasized.
He promised that the authorities “will act as the people say.”
The politician expressed hope that the Georgian people “will bring clarity, whether he agrees with the statements of Ukrainian politicians about the need to involve Georgia in the war or with the position of the authorities of his country.”
This is how Irakli Kobakhidze responded to the statement of Fyodor Venislavsky, representative of the President of Ukraine in the Parliament, who advised Georgia “to take concrete steps to liberate Abkhazia and South Ossetia.”
Earlier, Secretary of the National Security and Defense Council Oleksiy Danilov, as well as advisers to the Office of the President of Ukraine Mykhailo Podolyak and Oleksiy Arestovich, publicly addressed Tbilisi with similar advice.
“They all directly said that the opening of the second front in Georgia is highly desirable,” the head of the Georgian Dream recalled at the same briefing.
Als ich formuliert habe, die Verantwortlichen für die von den US übernommene Europa Strategie hätten ihren Arsch so weit offen, dass es hineinregnet, während die US daran uninteressiert vorbeilatschten, war mir noch nicht bewusst, dass da ein ganzes Klavier hineinpasst, und ganz Europa, und zwei Generationen Europäer.
Also - Stand zuletzt, Europas Diplomaten dürfen weder mit der Ukraine noch mit Russland verhandeln, sie dürfen aber Propaganda Programme für das Russische Volk nach dem Krieg bauen.
Das haben einige von ihnen noch nicht so ganz mitbekommen (trotz ständiger Moderatoren, die wie immer partisan as fuck sind und es ihnen eigentlich vermitteln sollten, aber die gekauften Moderatoren für Panels sind meist ja noch dümmer, dh. das dauert immer ein Weilchen, bis die geschnallt haben was sie sagen müssen) und so glauben jetzt einige Leute die mit Reden ihren Lebensunterhalt verdienen, dass sie jetzt tatsächlich kongruente Szenarien für nach dem Krieg erstellen sollen.
Die sehen dann wie folgt aus.
Und nochmal, ich hab mir nichts davon ausgedacht. Alles im Video.
Wenn die Ukraine gewinnt, bedeutet das selbstredend den vollständigen Abzug aller russischer Truppen von ukrainischem Staatsgebiet. Ihre Regierungsform danach wird eher nicht liberal demokratisch, sondern mehr so militaristisch autoritär, bei einem gleichzeitig hohen Einfluss von struktureller Korruption und möglicherweise gar einem mittleren Einfluss organisierten Verbrechens (klingt jetzt hart, aber du hast in dem Szenario gerade einen Krieg hinter dir, und da liegt viel Material herum das verkauft werden kann, da gibts viele Chancen für den Handel). Die militärische Führung gibt ihre Macht auch nicht gerne ab, also reden wird von einer stark militarisierten Gesellschaft, die in wesentlichen Punkten der EU Wertegemeinschaft entgegen stehen wird. Diese Aussage (im Video) basiert nicht auf Vermutungen, sondern auf Gesetzesinitiativen die in den letzten Monaten (Kriegsrecht sei dank) bereits verabschiedet wurden. Israel wird als mögliches Vergleichsszenario immer wieder genannt. Also du hast jetzt eine solche Gesellschaft an der längsten, direkten Außengrenze Europas zu Russland, und die Ukraine hat die Krim zurückbekommen. Dh. Russland kann keinen ununterbrochenen ganzjährigen Außenhandel mehr betreiben. Das diplomatische Problem ist auf dem Papier bereits gelöst, wir erweitern Europa, mit neuen “not quite full EU membership” Staaten. Problem - Russland kann immer noch mit asymetrischer Kriegsführung und 1000km Reichweite seiner Waffen die Wirtschaft der Ukraine konsequent zerstören, unter Umständen, während man sich (trotz sehr schlechter demographischer Lage) auf einen neuen Angriff vorbereitet. Also muss Russland jetzt im “besten Szenario” demilitarisiert werden.
Kein Scherz. Im Video.
Von einer Atommacht zum demilitarisierten Vasallenstaat in nur acht US Regierungsperioden, denn dieses Szenario dauert so 30 Jahre.
Also, das ist jetzt einmal das Optimum auf das hingearbeitet wird. Da gibts jetzt einige kleine Nebenprobleme, aber nichts was die US nicht mit Geld drucken auffangen könnte.
Also - während Russland in dem Szenario die Ukraine asymetrisch destabilisiert, und die Ukraine sich ein Standbein in der erneuerbaren Energieversorgung aufbaut (“denn die Ukraine hat die FlächeTM”), ist die Ukraine wirtschaftlich bankrott. Also wenn ihre Wirtschaft diesen Winter überlebt, denn Russland hat als Antwort auf die aktuellen Geländegewinne bereits begonnen Energie und Wasserversorgungsinfrastrutur der Ukraine direkt anzugreifen. Die Ukraine ist zwar bankrott, aber noch am Leben da (immer noch alles Inhalt des Videos) einige Schlüsselsponsoren, vor allem aber die US das Weiterbestehen des Staates ausfinanzieren. Aber Wiederaufbau ist eine andere Kategorie. Wie anders? Die komplette Europäische Union verwaltet im Moment Finanzmittel, für alle europäischen Staaten zusammen, die nicht annähernd an das Heranreichen was die Ukraine in einem Jahr an Wiederaufbauhilfe benötigen würde. Das muss gedruckt werden. Für Europa bedeutet das eine “Reorganisation der gesamten Wirtschaftsstruktur” *hust**hust*.
Wenn Europa aber jetzt schon investiert (die ukrainischen Minister pushen aktuell für schnelle Wiederaufbauhilfe für “befreite Gebiete” (aktuell 20 Dörfer, zwei Städte, plus minus)), schießt Russland die aktuellen Investitionen wieder zu Brei, es sei denn du stellst Flakpanzer daneben. Das funktioniert bei zentralisierter Infrastruktur in Städten, nicht in der Ukraine in der Fläche. Europa soll aber bereits investieren, um behavioristisch gebunden zu sein und dann die richtige Motivation zu bekommen (“Russland greift unsere Investitionen an!11!”).
Und ist Europa erst einmal investiert, ist das Beste Zukunftsszenario die komplette Demilitarisierung Russlands. Also für unsere Investitionen.
Also als Vorbedingung, sonst wirds ein bisschen schwer die Atomwaffen aus Russland zu popeln.
Und wie läuft das so? Aktuell wird von der russischen PR gerade die Verantwortung für den Bruch der Frontlinie von Putin auf den Verteidigungsminister übereignet, also die Media Pundits kritisieren mal den. Wechselstimmung, so Video gibts noch keine, da die Kritik ja nicht von unserem liberalen Kandidaten, sorry - Alexej Nawalny kommt, sondern Regime intern von den Hawks (die jetzt die Generalmobilmachung in Russland fordern um noch alle Kriegsziele erreichen zu können, während Staatslinie gerade auf “das würde die russische Wirtschaft zu sehr schwächen, wir setzen lieber auf asymetrische Kriegsführung und unsere Chancen im Wirtschaftskrieg” umgeschwenkt ist). Kunststück - die Ukranie war aktuell auch ein bisschen zu erfolgreich. Die Wahlen sind erst in zwei Jahren, und die Regimechange Programme der Dienste nicht in place (der Teil stammt jetzt nicht aus dem Video, aber wenn man “kommt noch nicht von Nawalny” zu Ende denkt…).
Also - das ist ja ein ganz ordentliches Programm hier.
Aber nicht dass dann im 28. Jahr beginnt das Klavier im Arsch zu zwicken, denn das Panel im Video geht auch auf mögliche Risiken dieser Strategie ein. Ach schauts euch doch selber an…
Carnegie Endowment for International Peace ist auch noch nicht GAAAAANZ überzeugt, aber der Moderator arbeitet bereits daran.
Oh - Tagespolitik ist auch noch wichtig!
Schallenberg skizzierte zunächst, dass er trotz jüngster Erfolge der ukrainischen Armee mit einem längeren “Abnützungskrieg” rechnet. “Dieser Konflikt wird nicht bald vorbei sein”, so der Außenminister. Die EU brauche nun “Nervenstärke und strategische Geduld. Die Zeichen stehen zu unseren Gunsten.”
Gott sei dank! Jetzt haben wir ja dank der Lieferung der schweren Waffen die auch als Angriffswaffen eingesetzt werden konnten einen längeren Abnutzungskrieg, der noch viele Jahre andauern wird. Während wir die Wirkung unserer Sanktionen nicht evaluieren können, …
Allerdings zeigte das Gespräch auch, dass es in der Sanktionsdebatte auch bei den Befürwortern der Maßnahmen Lücken gibt.
Eine Evaluierung der Sanktionen, etwa durchgeführt von den großen Forschungsinstituten in der EU und beauftragt durch den Rat der EU, findet nicht statt.
PING! (Ich glaub das war das Klavier.)
Das Beste ist aber der Grund dafür. Wir machen das alles, weil die Ukraine nicht davon abgebracht werden kann für ihre Freiheit zu kämpfen. Und ihre Werte.
Der Krieg für die Ehre ist jetzt die neue europäische Friedens-Doktrin.
(Gut österreichische Steuerzahler bezahlen aktuell über die europäische Peace Facility für Waffenkäufe in der Ukraine - aber ich hatte an dem Tag an dem das bekannt wurde zumindest einen Auszucker, bei dem mich meine Psychotherapeutin aus der Betreuung getreten hat. Nur um es nicht wahrhaben zu müssen. Während gerade die letzte österreischer Qualitätszeitung auf “die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist” umgeschwenkt ist.
Der europäische Bürger ist aber zum Glück dank Qualitätspropaganda (Ich hab das immerhin mal studiert, …) und neuen Zielvorgaben für ein glückliches Leben sehr wandelbar.
Gut, Inflation und Rezession kommen noch dazu, und gut fünf der sechs Bundespräsidentenkandidaten unter ferner liefen, sprachen sich letzte Woche im ORF für ein Ende der Sanktionen aus (weil sie Umfragen lesen, die die Medien nicht mehr stattfinden lassen (Oh schau, doch - am Rande, mehr als ne Woche in einer Zeitung die keiner liest!)), aber da muss dann einfach der Schallenberg am nächsten Tag ausrücken, und der Bevölkerung ein bisschen sagen, was sie denken soll, dann wird das schon wieder… Hier. Verdammt, jetzt hab ich ja doch noch Propaganda gefunden. Sogar institutionalisiert. Wie vom ECFR gefordert.
Jetzt aber schnell noch als Reporter das UK Militär, das die Truppen für die Gegenoffensive ausgebildet und am zweit meisten Waffen dafür zur Verfügung gestellt hat fragen, ob die Initiative erfolgreich war! Was für ein produktiver Arbeitstag.)
Gerhard Mangott: “Die Sanktionen wirken, aber in beide Richtungen”
Der Politikwissenschafter Gerhard Mangott stellt in seinem Gastkommentar klar: “Die westlichen Sanktionen gegen Russland wirken. Jetzt schon und mit jedem Monat mehr.” Das sehe man am Einbruch der russischen Volkswirtschaft und an der dortigen Inflation.
Aber die Sanktionen “werden nicht erreichen, dass Russland seinen Krieg in der Ukraine beendet. Die Verhaltensänderung des sanktionierten Staates ist eigentlich ein zentrales Ziel von Sanktionen. Der russische Präsident Wladimir Putin wird den Krieg in der Ukraine aber weiterführen, wie viele neue Sanktionspakete die EU auch immer beschließen wird. Seine geopolitischen Ambitionen in der Ukraine sind ihm wichtiger als das wirtschaftliche, finanzielle und soziale Wohlergehen seines Landes.”
Die Sanktionen würden aber natürlich auch den Sanktionsgeber belasten: “Exporteinbußen und hohe Energiepreise sind dafür die sichtbarsten Zeichen.”
Letztlich sei es eine Entscheidung der Regierungen, wie sie die Güterabwägung vornehmen. “Was ist wichtiger: die Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung ihrer staatlichen Eigenständigkeit oder das Vermeiden eines Wohlstandsverlustes in der EU? Die Regierungen der EU haben diese Güterabwägung vorgenommen. Das Wohl der Ukraine ist als wichtiger eingestuft worden.”
Als Mangott natürlich wieder wesentlich dass er die “Ambitionen Putins” als treibende Kraft identifiziert, weil er als die Person die irgendwann mal im August vor Laufender Kamera draufgekommen ist, dass Selenskyj ja doch keinen Frieden will das behaupten muss.
Es ist unglaublich wie viele verfickte Arschlöcher es gibt die unter die Gedanken-Leser gegangen sind und die Geisteskrankheit Putins am Geruch von Fernsehbildern erkennen. Und ein gesamtes russisches Volk, das dem folgt.
Geradezu unglaublich da zwei Drittel der Weltbevölkerung das nicht machen.
Die besseren zwei Drittel.
Diese Gesellschaft ist das Letzte.
Fickt euch ihr Schweine gilt natürlich dem Teil hier:
“Was ist wichtiger: die Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung ihrer staatlichen Eigenständigkeit oder das Vermeiden eines Wohlstandsverlustes in der EU? Die Regierungen der EU haben diese Güterabwägung vorgenommen.
Denn wie diese “Güterabwegung” ausgesehen hat, weiß jeder der auch nur ein einziges Mal wie Mangott in Alpbach war.
Argumente spielen dabei keine Rolle. Beziehungen schon eher.
Dear Mr, president, these are historically hard times. But the Ukraine also is unified as never before. Do you see this as a change only in Ukraine, or maybe also in europe. And what is at the center of this change?
The world will change, it has already changed, politicians are already afraid of their people, they are afraid of social responsibility. They see, that people are reacting differently. And in many countries, people support us 100%, but their leaders, do not support us 100%, for one reason or another. I’m not saying here who is right [?!?!], but it means, that social and public opinion will be stronger than any leader in the world. That is to say, we are all seeing changes and processes. Changes that not only lead to theoretical, but to popular democracy, popular democracy is not a revolution - democracy is first and foremost, power of the people. If you want to be the leader of your society, you have to be the leader of society, not to command, but to be a leader and live with them in the same spirit. Therefore [?!] it seems to me, that this popular democracy is taking place in the world, and that this will lead to certain security alliances [?!], I am confident, that there will be new security alliances in the future. This does not mean, that its necessary to leave any union. It does not mean, that it is necessary to destroy things that work. No it does not mean that. People just want peace, tranquility, stability and most importantly - confidence. Here, in all these challenges, confidence. Be it the new Covid, or god forbid, war. A person who lives, pays taxes, resides here, was born or came here, is a citizen of the world for peace. And this person must know, that they must be protected in this country. And if this person leaves for another country, this person will be protected there. The person will not suffer. The world is just facing such a challenge. It will either accept this model, and come to such alliances, or there will be a change of many world leaders, and their societies will find proper people for themselves.
Ihr ladet mich (Selenskyj) bei euch zum Reden halten ein. Ich dreh eure Bevölkerung. Dann presst die US, dann ändert ihr euren Standpunkt und veratet eine gesamte Generation.
So einfach ist das.
Die wirtschaftliche Zukunft Europas liegt im Wiederaufbau der Ukraine.
Nur Propaganda hat immer noch niemand entdeckt.
Habt ihr das auch gehört? Deutschland liefert der Ukraine nur homöopathische Dosen an Militärhardware? Wir sind sozusagen daran Schuld, dass der Krieg so lange lief?
Nun, da hab ich eine Überraschung für euch.
Contrary to popular perception, Germany has delivered significant amounts of arms and equipment to Ukraine to aid the country in its fight against the Russian military. In fact, the volume of arms deliveries by Berlin exceeds that of every other country safe for the United States and the United Kingdom.
Ach. Ach was.
Ja aber warte, Fefe, die Hardware, die wir da liefern, die ist doch total marode und gammelig und nur kosmetische Hilfe, las ich?
Worth pointing out that Ukrainian commanders have singled out the Gepard as one of the most crucial elements of their forces in the Kharkiv counteroffensive, keeping the Russian airforce at bay. Germany’s support to Ukraine has been significant.
Ja aber warum hört sich das denn dann die ganze Zeit so an, als sei die deutsche Militärhilfe lachhaft?
Nun, das ist Absicht. Die Politik möchte es sich gerne mit Russland nicht verderben, aber möchte auch der Ukraine helfen. Also liefert man der Ukraine Hardware und hält aber gleichzeitig das Narrativ am Laufen, dass das alle ranzig ist. Das hat auch den zusätzlichen Effekt, dass Russland sich nicht darüber beklagen kann, weil sie dafür zugeben müssten, dass ihre krasse Über-Armee von unserer Abfallhardware zerlegt wurde.
Wir haben da schon ein paar ganz schöne Schlitzohren in der Regierung gerade.
Dazu der russische Botschafter in Deutschland:
Russischer Botschafter: Berlin überschreitet mit Waffen “rote Linie”
Der russische Botschafter in Berlin, Sergej Netschajew, erhebt laut Nachrichtenagentur dpa schwere Vorwürfe gegen Deutschland wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine. “Allein die Lieferung tödlicher Waffen an das ukrainische Regime, die nicht nur gegen russische Soldaten, sondern auch gegen die Zivilbevölkerung im Donbass eingesetzt werden, ist eine “rote Linie”, die die deutsche Regierung (…) nicht hätte überschreiten dürfen”, so Netschajew gegenüber der russischen Zeitung “Iswestija” (Montag).
Er verwies dabei auf die “moralische und historische Verantwortung Deutschlands für die Verbrechen des Nazismus im Zweiten Weltkrieg”. Die deutsche Regierung habe im Zuge der Ukraine-Krise die guten bilateralen Beziehungen zu Russland zerstört und höhle den Versöhnungsprozess zwischen den Völkern aus. Laut Netschajew ist Deutschland eine der treibenden Kräfte bei der Sanktionspolitik des Westens gegen Russland. Der Botschafter sprach deswegen Berlin eine Vermittlerrolle in dem Konflikt ab.
Maischberger: Sie haben das letzte Mal hier gesessen - das war der 23. Februar. Das war der Abend vor dem Kriegsausbruch. Sie haben nicht gesagt was passieren würde, aber man hatte das Gefühl sie wissen es - also wieviel wussten sie genau von dieser Nacht - was passieren würde?
Habeck: Ja ich erinner’ mich sehr genau an den Abend, auch an unser Gespräch und es war so, dass ich davor, am Nachmittag ein amerikanisches Regierungsmitglied im Ministerium [Bundesministerium für für Wirtschaft und Klimaschutz] hatte und das wurde begleitet von der üblichen Entourage die da so dabei ist, unter anderem auch den Mitgliedern von Sicherheitsdiensten, die übergaben mir dann einen Umschlag und sagten dann - “Lies das mal heute Nacht, heute wird das passieren…” und ich hab das noch auf der Fahrt hierher [ins Studio] gelesen und das waren schon sehr deutliche Hinweise - und dann passierte es ja auch. Also ich hatte das Gefühl wir hatten hier so einen historischen Moment am Vorabend des Krieges und [ich] kann mich auch noch an den Kloß im Hals erinnern als ich hier bei ihnen saß.
Stephen Kotkin: Yes, all the capitols in europe were surprised all the capitols in asia were surprised, the chattering classes were surprised. The establishment in russia which was out of the loop, they were also surprised. And of course many people in the american establishment were surprised, but not the intelligence agencies. And what we did, through the intelligence agencies was, we shared real-time intelligence with our european allies showing them russias capabilities and possible intentions, and predicting that they would invade, and it turned out that our intelligence agencies, along with the british nailed this. And their sharing of information, first with our allies and then publicly, rallied the support of the west in a really big way and so kudos to the intelligence agencies who’ve taken a beating lately in the past couple of decades over iraq and many other issues, they nailed this one, they had Putins number.
[…]
Peter M. Robinson: So Stephen that actually - I hadnt thought of that, of course, the reason to talk to you is because of I havent thought of any of this - but that, right from the get-go the United States appeared something that it hasnt appeared for a long time, competent. Competent. Our guys knew what they were doing. That turns out to have been important for the whole psychology of this from the very get-go, is that right?
Das zweite Zitat stammt aus dem Dialog bei der Hoover Institution in dem Stephen Kotkin acht Tage nach dem Krieg das Hauptnarrativ für die Bevölkerungen weltweit kreiert hat. Jede Fernsehshow, jede Expertenrunde - im gesamten deutschsprachigen Raum, hatte dem nichts mehr hinzuzufügen. Dieses Gespräch ist das Hauptnarrativ unserer Gesellschaft in seiner Gesamtheit.
Im Illner Interview gabs jetzt ein Update zu den konkreten Umständen - die liefen also wie folgt -
Der US Geheimdienst, deklassifiziert als geheim eingestufte Information nahezu in Echtzeit um sie dann in ein Brieferl zu stecken, das einem Geheimdienstmitglied in der Entourage eines US amerikanischen Regierungsmitglieds mitgegeben wird, der das bei einem zuvor anberaumten Treffen, dem deutschen Wirtschaftsminister in einem Umschlag zusteckt, während er ihm zuraunt “Mach det heute Abend auf.”.
Habeck, der innere Revoluzer der er ist, macht det aber schon im Auto auf dem Weg ins Fernsehstudio auf - und ist jetzt am historischen Tag, die Kasandra, die alles kommen sehen hat, während sie noch nichts sagen konnte.
Was sich tief in sein emotionales Korsett eingebrannt hat, die Verantwortung, die Öffentlichkeit die sich auf mich verläßt. Das Brieferl in dem Umschlag nur für mich!
Und am 04.03. weiß Kotkin, dass das für die Psychologie des “vereinten Westens” ausschlaggebend war, dass die US Dienste ihre Informationen nahezu in Echtzeit deklassifiziert und dann geteilt haben (zuerst mit deutschen Entscheidungsträgern, und dann mit der Öffentlichkeit).
Bei dieser Abfolge an Ereignissen stellen sich mir zwei zynische Fragen. Gabs danach noch ein Nachhaken, ob Habek auch weiter solche Brieferl haben möchte? Und was macht der deutsche Verfassungsschutz eigentlich in einem solchen Fall? Nachfassen, wo man die Umschläge herbekommt, denn die waren ja außerordentlich schön und qualitativ hochwertig, oder…?
Eine dritte zynische Frage, wenn sie mir erlaubt ist - wie kommt man an die Taktik das über einen versiegelten Umschlag zu tun? Hat man zuvor “Hocus Pocus Junior” gelesen, oder…
Geht noch weiter.
Wir erinnern uns an den öffentlichen Aufschrei, als die Ukraine den Mitgliedsstaatskandidaten Status überreicht bekommen hat, und Macron und Scholz sich das Lächeln für die Fotos mit Bedacht aufs Gesicht zaubern mussten? Als die Bevölkerung dann erst mal mehrheitlich mit “was zur Hölle” reagiert hat?
Auch da gibt es eine unglaublich interessante Vorgeschichte.
I arrived back in Berlin a couple of years ago and the the sort of foreign policy debate here felt very familiar from from you know years of [unintelligible] and there were probably sort of four uhm characteristics when it came to frankly avoiding the the bigger problems and known choices with with global affairs, uhm a tendency to to throw money at a problem and think it was going to be solved, a reliance on certain partner countries to take the big decisions like france uhm, failure to draw constructive lessons from history and I guess also - and above all a tendency to defer difficult decisions until frankly there were no other options left and the the big um speech that Olaf Scholz gave declaring a Zeitenwende uhm, seemed to mark a change in all of these things - but 10 days down the road I see all of those traits still there i’m afraid.
GCFR oder ECFR (Thinktanks) wie er leibt und lebt, immer das Gegenteil europäischer Interessen vertretend. Soweit zur Einleitung.
Zwei Sätze später:
Looking at what’s happening in Ukraine, France went in with a plan and isn’t prepared to tear it up and Germany didn’t go into the plan and is you know prepared at most to set accents to - to what France wants um so you know it’s very much the french agenda when it comes to this sort of mix of europe, sort of french geo strategies super sized onto an EU level, mixed in with with EU -- with french industrial policy uhm there is I think a bit of a ray of hope there though we’re looking sort of until after the end of the french [EU] presidency to the czech and the swedish presidencies where we think that you know both of these countries will expect Germany uhm to be in the senior role rather than the junior partners of France um and we’ve got visits from the czech prime minister coming up in a couple of weeks really to push the germans on uhm foreign policy on european solidarity on, conditionality around rule of law to Poland, Hungary et cetera all the difficult choices uhm, but nevertheless you can see a sort of uhm abdication to france at the moment of big political decisions.
Thirdly relations within the neighborhood, uhm there i’d say you know the failures to draw um the right lessons from from history. When we sort of asked policymakers here about uhm whether they were open to the idea of opening up a sort of um membership perspective for Ukraine, Moldova, Georgia we got a lot of sort of pseudo-sophisticated answers why that wouldn’t um be a good idea, uhm, sort of pseudo geopolitics and quite a lot of them were around the western balkans as well saying, well we can’t sort of disenfranchise them by favoring the eastern neighbourhood. So we put them in the room with people from the western balkans who said -- actually we think that, you know, the best way you can give proof to the ukrainians that a membership perspective matters is by completing the membership um of the western balkans and moving ahead on tricky things like, you know recognition of Kosovo, if not now then when and so once we pressed them - what it really came down to was a fear of escalation and a fear of repeating what happened in 2013, 2014 uhm where germans believed that the offer of an association agreement to ukraine that triggered um uh geopolitics there uhm footnote on this and this comes back to something that you said Sophie uhm where there is perhaps a good reason for the EU to tread carefully on sanctions and on enlargement, then with an eye to the southern neighborhood, which looks at the EU and accuses it at the moment of spreading instability because of its sanctions and focusing in an unfair way on its eastern flank and not you know giving the same uh to to the south um does that debate appear in germany at all? As far as I can see not - it’s very eurocentric it’s very east-west rather than north south.
Einschub, der letzte Satz ist verklausiliert für “die US interessieren sich eher nicht für europäische Nord-Süd Beziehungen, die wollen, dass in der Breite (east-west) was weitergeht.”. Für die dies nicht wissen.
Bonus:
Uhm finally, finally um relations to China which you also asked about um, uh here right here I think we’re in the classic thing of Germany allowing every other option to close down before it makes a difficult, uh choice so initially there was quite big talk around um policymakers here about sort of some big kissinger-like move where we reach out to china over the heads of the russians and open a new flank um for russia there when we said obviously that’s unrealistic um and said to people here you need to make choices you need to engage the chinese if you want them and you need to tell them what it is that you want from a settlement in Ukraine they were unable to do it um so you know for me I think it’s it’s a sort of clear choice of germany sitting on its hands until essentially all the big choices are taken for them and then being forced to sort of engage with with China um I I’m finished with that it’s easy of course for me to sit the think tank and criticize from from the sidelines um and -- you’re very welcome to ask me what the solution is but you know last thought, there is no good solution, all solutions are bad and that’s why political leadership is is needed at the moment and i’m afraid that’s that’s probably still missing i’m sorry to have been so long.
Thank you very much Frederick very interesting points brought up […]
src: click (Die ersten 15 Minuten sind relevant.)
Da hast du als deutsche Regierung Aufschubargumente platziert die die Zeit verschaffen zu sondieren und zu überlegen, und schwups grätscht dir der GCFR rein, organisiert Meetings und Hocus Pokus Junior, hast dus nicht gesehen, hast du den Outcome, der mich im letzten Beitrag zu einem veritablen Ausbruch veranlasst hat.
Fickt euch ihr Schweine, fickt euch ihr Wichser, fickt euch ihr Dreck, fickt euch ihr Arschlöcher.
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