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Wir haben erstmals belastbare Zahlen bezüglich der russischen Todesfälle

13. Juli 2024

Belast­bar im Sin­ne von nicht offen­sicht­lich inflated.

Laut einem Bericht der unab­hän­gi­gen rus­si­schen Medi­en Medu­za und Media­zo­na vom 28. Juni deu­ten kürz­lich ver­öf­fent­lich­te Sterb­lich­keits­da­ten dar­auf hin, dass bis­her über 64.000 rus­si­sche Män­ner (Sol­da­ten und Zivi­lis­ten) bei Kämp­fen in der Ukrai­ne getö­tet wur­den. Dar­über berich­tet die ukrai­ni­sche Zei­tung The Kyiv Independent.

[…]

Die Daten wür­den eine Übersterb­lich­keit unter jun­gen Män­nern im Ver­gleich zur Situa­ti­on vor der umfas­sen­den Inva­si­on Russ­lands in der Ukrai­ne zei­gen. Auch die Sterb­lich­keits­ra­te bei Män­nern all­ge­mein habe sich im Ver­gleich zu 2022 fast ver­dop­pelt. Die Ergeb­nis­se deu­ten dar­auf hin, dass es im Jahr 2022 24.000 zusätz­li­che Todes­fäl­le bei Män­nern und im Jahr 2023 40.500 zusätz­li­che Todes­fäl­le bei Män­nern gab.

Medu­za und Media­zo­na schätz­ten im Febru­ar 2024 anhand von Nachlass- und Erb­schafts­ak­ten, dass bei der umfas­sen­den Inva­si­on der Ukrai­ne min­des­tens 83.000 rus­si­sche Sol­da­ten getö­tet wor­den sei­en. Die nied­ri­ge­ren Zah­len des Sta­tis­tik­diens­tes Ross­tat könn­ten laut The Kyiv Inde­pen­dent unter ande­rem dar­auf zurück­zu­füh­ren sein, dass eini­ge mili­tä­ri­sche Todes­fäl­le aus den Daten aus­ge­schlos­sen wur­den. (lm)

src: click (Frank­fur­ter Rundschau)

Gre­at! So now we can do the same on the Ukrai­ni­an side and…

Oh…

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Well gosh darn it, they stop­ped publi­shing num­bers in 2021. Even to the WHO.

Well and Eurostat.

And SSSU (Sta­te Sta­tis­tics Ser­vice of Ukraine).

And Our world in Data.

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src: click (Part of: click)

Gre­at!

Wait, but whats that - worl­do­me­ter still got data!

And what does it.…

To com­pa­re the death toll in Ukrai­ne with the one in mili­ta­ry actions in time of Bal­kan con­flicts, Table 2 (esti­ma­ted by the aut­hor on the basis of data from [21; 27; 28]) shows a recount of the avail­ab­le mor­ta­li­ty esti­ma­tes in the Russian-Ukrainian war per 100,000 of popu­la­ti­on. This recount is made using the death toll data by year publis­hed by experts of Our World in Data. It resul­ted in 82,588 mili­ta­ry and civi­li­ans in 2022. The­se data do not dif­fer much from the ones publis­hed by Upp­sa­la Uni­ver­si­ty (81,943 per­sons), alt­hough, as obser­ved on Our World in Data web­site, its ana­lysts refi­ne the data pro­vi­ded by this uni­ver­si­ty using sup­ple­men­ta­ry sources.

src: click (Part of: click)

Hmm Upp­sa­la data set…

Oh, the­re it is!

UCDP - Upp­sa­la Con­flict Data Program

https://ucdp.uu.se/country/369

Holy mother of Jebus!

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(Num­bers of Deaths in a con­flict in Rus­sia natu­ral­ly isnt as high in the same source:

Bildschirmfoto 2024 07 13 um 20 52 44 )

Well we can stil hope, that rus­sia fud­ged their num­bers well enough so Medu­za didnt catch it..

edit: Ah! Important inkling:

2023

Fol­lowing a peri­od of heigh­ten ten­si­on, mili­ta­ry buil­dups, and diplo­ma­tic thre­ats, Rus­sia began a full-scale ass­ault on Ukrai­ne on Febru­a­ry 24 2022. Throughout 2023, the con­flict per­sis­ted with unaba­ted inten­si­ty, and com­ba­tant fata­li­ties incre­a­sed signi­fi­cant­ly. Due to a mas­si­ve 93% decre­a­se in civi­li­an and unknown deaths, from over 37,000 in 2022 to just under 2,500 in 2023, around 21,000 fewer fata­li­ties were recor­ded com­pa­red to 2022. Civi­li­an fata­li­ties drop­ped as vio­lence shifted away from major popu­la­ti­on cen­ters such as Kyiv, Mariu­pol, and Khar­kiv, and ins­tead beca­me con­cen­tra­ted in lar­ge­ly evacua­ted cities such as Bakhmut and Avdiivka.

So civi­li­an deaths in the 2022-23 peri­od: Around 39.500.

So 172.200-39.500 = 132.700

Also:

Accord­ing to Pri­go­zhin, the Wag­ner group had recrui­ted 50 000 con­victs from Rus­si­an pri­sons to fight in Ukrai­ne. By the end of Janu­a­ry 2023, only 10 000 con­victs were belie­ved to still be in figh­t­ing con­di­ti­on, the rest having been kil­led, woun­ded or deserted.

Loo­king at the num­bers on the map UCDP pro­vi­des in the Bach­mut regi­on, makes it clear that they inclu­de rus­si­an deaths in their total as well.

So:

132.700 - 83.000 = 49.700

132.700 - 64.000 = 68.700

Also:

Wenn wir Medu­za und UCDP glauben:

83.000 tote Sol­da­ten bei den Rus­sen (62.5%)

49.700 tote Sol­da­ten bei den Ukrai­nern (37.5%)

Wenn wir den rus­si­schen Demo­gra­phie­da­ten und UCDP glauben:

64.000 tote Sol­da­ten bei den Rus­sen (48.2%)

68.700 tote Sol­da­ten bei den Ukrai­nern (51.8%)

For­eign Mer­ce­n­a­ries and unknown deaths not accoun­ted for.

edit: Mean­while in Isra­el: Hold my beer!

186.000 civi­li­an deaths! (8% of the Gaza population)

src: click (thelancet.com)

Gottseidank will Russland nicht verhandeln, denn -

12. Juli 2024

Nato sagt Ukrai­ne Bei­stand bis zum Sieg zu

Nato-Generalsekretär Jens Stol­ten­berg bezeich­net den Nato-Gipfel als einen „Wen­de­punkt“. Ungarn wirft den Bünd­nis­part­nern Dop­pel­mo­ral vor.

Die Staats- und Regie­rungs­chefs der 32 Nato-Staaten haben der Ukrai­ne zum Abschluss ihres Gip­fel­tref­fens in Washing­ton Unter­stüt­zung bis zum Sieg gegen Russ­land zuge­sagt. Man sei ent­schlos­sen, die Ukrai­ne beim Auf­bau einer Streit­macht zu unter­stüt­zen, die in der Lage sei, die rus­si­sche Aggres­si­on zu been­den, heißt es in einer nach einem Tref­fen mit dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selens­kij ver­öf­fent­lich­ten Erklärung.

[…]

Ungarn kri­ti­siert Bündnispartner

Ungarns Regie­rung hat den Nato-Partnern unter­des­sen Dop­pel­mo­ral und Ver­sa­gen im Umgang mit Ukraine-Krieg vor­ge­wor­fen. „Wir wer­den wei­ter­hin für Dia­log und diplo­ma­ti­sche Kanä­le ein­tre­ten, da die der­zei­ti­ge Stra­te­gie der letz­ten zwei­ein­halb Jah­re ein tota­ler Fehl­schlag war“, sag­te Außen­mi­nis­ter Peter Szi­j­jar­to nach Anga­ben eines Spre­chers in einer Sit­zung mit Selenskij. 

src: click (Die Presse)

Der Stan­dard bucht dazu wie­der mal das Sophis­ten­arsch­loch des IWM Vien­na, das in der Ukrai­ne Grä­ber der bis­her nur aus der grie­chi­schen Mytho­lo­gie bekann­ten Ama­zo­nen gefun­den hat. (Mit­ten im Krieg!)

US-Historiker Sny­der: “Putin wür­de Trump sofort demütigen”

Damit der Ukrai­ne­krieg endet, muss die Ukrai­ne ihn gewin­nen – und Russ­land ver­ste­hen, dass es ver­lo­ren hat, sagt der Yale-Professor Timo­thy Snyder 

src: click

Sie wis­sen schon, der hier:

Anne App­le­baum: “Tim wan­ted one last word, so I will give it to him.”

Timo­thy Sny­der “I think that was a beau­ti­ful sum­ma­ti­on by Ser­hii, I just wan­ted to say what is new is often old, I mean, that the thing that we are see­ing in the form of pre­si­dent Selen­skyj, but not only, is the unasha­med arti­cu­la­ti­on of values - right? The unasha­med arti­cu­la­ti­on of values. And that is an anci­ent tra­di­ti­on. I mean, thats a clas­si­cal tra­di­ti­on. To speak and to exem­pli­fy phy­si­cal cou­ra­ge, and to asso­cia­te taking risks with demo­cra­cy, is a clas­si­cal tra­di­ti­on. Its very old, but its new in the sen­se, that we’­ve for­got­ten about it. It’s new in the sen­se, that the way the rus­si­ans have trea­ted ever­ything as cri­tique, ever­ything as sub­ject to be under­mi­ned, and how we have kind of gone for that too, we’­ve come to accept, that may­be not­hing is real­ly true, and may­be not­hing is worth sacri­fi­cing, and may­be ethics dont real­ly mat­ter - and so I think what is one of the things that is new in this war is some­thing that is actual­ly very old. The reco­gni­ti­on, that some things are worth figh­t­ing for, and that while you are figh­t­ing for them its worth try­ing to say what they are.”

src: click

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Uni­le­ver will jeden drit­ten Büro­job in Euro­pa streichen

src: click

Illner lügt schon wieder die deutsche Bevölkerung zu

12. Juli 2024

Also genau genom­men der von ihrem Sen­de­formt gela­de­ne Par­tei­vor­sit­zen­de von Bünd­nis 90/Die Grünen.

Omid Nou­ripour (B’90/Die Grü­nen), Par­tei­vor­sit­zen­der, Ame­ri­can Cham­ber of Com­mer­ce in Ger­ma­ny e. V. (AmCham), Atlantik-Brücke e. V., …

Bei 25 min in:

https://www.youtube.com/watch?v=s23M5K8kaxs

Sarah Wagen­knecht: “Wer will dass dort die­ser furcht­ba­re Krieg endet und die­se furcht­ba­re, die­ses furcht­ba­re Leid endet und kei­ne Kin­der mehr ster­ben, der muss alles dafür tun dass es Ver­hand­lun­gen gibt, weil mili­tä­risch wird die­ser Krieg nicht been­det wer­den, er wird ja ewig wei­ter­ge­hen und der Nato­gip­fel war das Signal dass er wei­ter­ge­hen soll.

Omid Nou­ripour: “Jetzt - die Schweiz hat eine gro­ße Kon­fe­renz gemacht zig-mal den Kreml nach­ge­fragt ob sie kom­men wollen.”

Sarah Wagen­knecht: “Nein das stimmt über­haupt nicht.”

Omid Nou­ripour: “Doch das stimmt und die sind nicht gekom­men [Mit der Begrün­dung dass Bür­gen­stock so und so nur ein Unter­stüt­zer­gip­fel der Ukrai­ne wer­den soll­te - was man natür­lich im öffent­lich Recht­li­chen nicht erwäh­nen muss.].”

Sarah Wagen­knecht: “Ers­tens Chi­na ist des­we­gen nicht gekom­men weil Russ­land nicht ein­ge­la­den war.”

Omid Nou­ripour: “Russ­land hat zig-mal die Nach­fra­ge der Schweiz bekom­men und die Schweiz steht nicht im Ver­dacht dass sie irgend­ein NATO-Knechtland wäre [gut, in die­sem Kon­flikt neu­tral sind sie auch schon lan­ge nicht mehr, aber wer muss das schon in den öffent­lich Recht­li­chen erwäh­nen] und dem­entspre­chend sind die Rus­sen nicht gekom­men. Der Krieg hat 2014 ange­fan­gen und nicht vor zig Jah­ren und seit­dem gab es 200 Ver­hand­lungs­run­den dar­aus sind 20 Waf­fen­still­stän­de herauf- her­vor­ge­kom­men. Russ­land hat alle am Ende gebro­chen, jeden ein­zeln. [Ja, vor allem Minsk 2, nicht?] Die Geschich­te des Kremls ist die gan­ze Zeit unge­fähr so wie sie erzäh­len - na ja man kann es so sehen oder so sehen wer weiß wie es ist. Die Krim man kann sagen die Krim gehört der Ukrai­ne, man kann aber auch sagen die gehört uns, das ist ein­fach nicht wahr. Es gibt ein Völ­ker­recht es gibt ein­fach Fak­ten die auf dem Tisch lie­gen es gibt Leu­te die ein­fach lesen kön­nen wie die Rake­ten flie­gen, womit sie völ­lig Recht haben ist - wir müs­sen alles dafür tun damit der Frie­de kommt, aber man sieht an den besetz­ten Gebie­ten dass da kein Frie­de ist. Die UN und nicht die NATO, die ver­ein­ten Natio­nen sagen Ver­schlep­pung von Kin­dern, Ver­ge­wal­ti­gun­gen, gefol­tert ich weiß sie sagen sie wis­sen nicht -”

Sarah Wagen­knecht: “Die Ver­bre­chen die in einem Krieg geschehen.”

Omid Nou­ripour: “Ne gese­hen nicht nein die gesche­hen nicht ein­fach irgend­wo das sind die gebie­te die die Rus­sen längst unter Kon­trol­le haben und sie sagen sie wis­sen nicht wie es ist fah­ren Sie doch mal dahin! Sie sind glau­be ich nicht ein­mal dahin gefah­ren! Dann fah­ren Sie doch mal in die Ukrai­ne fah­ren Sie nach Irpin fah­ren Sie nach But­cha wo 400 Lei­chen gefol­ter­ter Kin­der und und Frau­en gefun­den wor­den sind und reden Sie mal den mit den Leu­ten schau­en Sie den ins Gesicht!”

Much emo­tio­na­li­sier­te Lügen um die Bevöl­ke­rung wei­ter zu ver­ar­schen MUUUUCH LÜGEN.

Ers­tens in Butscha wur­den 458 tote Zivi­lis­ten gefun­den. In Irpin 200-300.

Davon waren nicht wie behaup­tet MEHR ALS DIE HÄLFTE Frau­en und Kinder

Ukrai­ne: Rus­si­an For­ces’ Trail of Death in Bucha

[…]

Ano­t­her fun­e­ral home worker, Ser­hii Mati­uk, who hel­ped collect bodies, said that he had per­so­nal­ly collec­ted about 200 bodies from the streets sin­ce the Rus­si­an inva­si­on began on Febru­a­ry 24. Most of the vic­tims were men, he said, but some were women and children.

src: click (Human Rights Watch)

-- da die rus­si­schen Ein­hei­ten den Befehl hat­ten wahl­los auf Män­ner zu schie­ßen, und Män­nern in den Regio­nen “Aus­gangs­ver­bot” umge­hängt haben, die sie dann bei Nicht­be­fol­gung auf offe­ner Stras­se erschos­sen haben. Das in sich ist bereits ein Kriegs­ver­bre­chen, aber las­sen wir das mal bei Seite.

Am 03.04.2022 bestä­tig­te die ukrai­ni­sche Staats­an­walt­schaft mehr als 400 Tote im Groß­raum Kiew. (src: click) Das war bereits nach dem Butscha Massaker. 

Am 04. Mai wur­de die­se Zahl für den Groß­raum Kiew dann mit 1200 angegeben.

Zu ähn­li­chen Taten wie in Butscha kam es auch in ande­ren von Russ­land besetz­ten Orten in der Regi­on Kiew. Nach Anga­ben von Andrij Nje­bytow, dem Poli­zei­chef der Regi­on Kiew, wur­den bis zum 20. April 2022 über 1000 Lei­chen gebor­gen, von denen 75 Pro­zent mit auto­ma­ti­schen Waf­fen oder Scharf­schüt­zen­ge­weh­ren erschos­sen wor­den waren.[11][12] Bis zum 4. Mai 2022 wur­den in der Regi­on Kiew 1.235 getö­te­te Zivi­lis­ten iden­ti­fi­ziert. Die Iden­ti­tä­ten von 282 wei­te­ren Toten waren zu die­sem Zeit­punkt noch unklar.[13]

src: click

Las­sen wir mal weg, dass das ein aus­ge­mach­ter Schwach­sinn ist (sie­he UN assess­ment vom 07. Dezem­ber 2022, ver­glei­che: Quel­le für den Wiki­pe­dia­ein­trag von 1000 am 20. April), da in den Regio­nen Volks­mi­liz Ein­hei­ten der Ukrai­ne (teil­wei­se als ein­zi­ge regio­na­le Ver­tei­di­gung) aktiv waren (sie­he bei­spiels­wei­se BBC Doku­men­ta­ti­on über Butscha, oder auch dpa:
Bildschirmfoto 2024 07 13 um 08 05 55
src: click), die Arm­bin­den, und kei­ne offi­zi­el­len Mili­tär­uni­for­men tru­gen. Waren ja auch nur “unbe­deu­ten­de Dör­fer” und kei­ne Ver­tei­di­gungs­pos­ten der Ukrai­ne. Die sau­ber von den Zivi­lis­ten zu unter­schei­den, nach­dem die Staats­an­walt­schaft bereits ein­mal bei Schät­zun­gen auf 800 Zivi­lis­ten und dann ein Monat spä­ter dann doch auf 1200 Zivi­lis­ten gekom­men ist - wird der Ukrai­ne wie­der ein­mal unend­lich schwer gefal­len sein. Las­sen wir aber auch das beiseite -

denn damit ich als Omid Nou­ripour auf mei­ne FUCKING 400 Kin­der und Frau­en kom­me, muss ich dafür die 1200 getö­te­ten Zivi­lis­ten als Basis neh­men. Die wur­den aber nicht nur in Butscha und Irpin ent­deckt (um auf die 1200 zu kom­men) son­dern im gesam­ten Groß­raum Kiew. Wenn die 1200 als Grund­ge­samt­heit über­haupt aus­rei­chen. (sie­he: click)

Das ist Omid Nou­ripour - LÜGE 1.

Die wur­den dann auch DEFINITIV nicht alle gefoltert.

Das ist Omid Nou­ripour - LÜGE 2.

Und außer­dem las­sen wir in der Öffent­lich­keit immer noch die zwei Batal­lio­ne rus­si­sche Sol­da­ten weg, die die Ukrai­ne vor Butscha ALLEINE IN BUTSCHA mit Himars weg­ge­schos­sen hat (1000 Mann). DIE JA SO ZIELGENAU WAREN. (So ziel­ge­nau, dass laut ukrai­ni­scher Staats­an­walt­schaft 75% der Opfer durch Scharfschützen- oder Maschi­nen­ge­wehr­mu­ni­ti­on umka­men… Also, nach­dem erst­mal die zustän­di­ge Staats­an­wäl­tin gefeu­ert und getauscht wur­de. (vgl.: „Viel­leicht Zeit für ande­re Sicht­wei­sen“: Ukrai­ni­sche Ex-Generalstaatsanwältin äußert sich zu ihrer Ent­las­sung) “„Der Pos­ten der Gene­ral­staats­an­wäl­tin in der Ukrai­ne ist ein poli­ti­sches Amt“, begrün­de­te die 43-Jährige ihre Ent­las­sung weiter.”)

Laut Mar­kus Reis­ner (Nicht laut Mar­kus Reis­ner: Der Teil in der letz­ten Klammer.).

Wie man 1000 rus­si­sche Tote aus einer BBC Doku­men­ta­ti­on raushält

Dann wei­ter zu:

Russ­land hat zig-mal die Nach­fra­ge der Schweiz bekom­men und die Schweiz steht nicht im Ver­dacht dass sie irgend­ein NATO-Knechtland wäre und dem­entspre­chend sind die Rus­sen nicht gekommen.

Das ist Omid Nou­ripour - LÜGE 3.

Ver­glei­che:

VBS DDPS Pres­se­kon­fe­renz zum Frie­den in der Ukrai­ne: Stand der Vor­be­rei­tun­gen und Sicher­heits­vor­keh­run­gen (10th of June 2024)

At 34:40 min in:

PK Spre­cher: “Herr Binner”

David Bin­ner: “Ja, David Bin­ner, NZZ. Prä­si­dent Selenskjy hat eine Betei­li­gung Russ­lands von Beginn an eigent­lich impli­zit aus­ge­schlos­sen. Nach­dem er hier war, hat er ja gesagt, dass er nur Län­der dabei haben möch­te, die die Sou­ve­rä­ni­tät der Ukrai­ne auch respek­tie­ren. Mei­ne Fra­ge wäre -- haben sie das, also den Ein­be­zug Russ­lands auch über die mitt­le­re Frist, haben sie das mit ihm bespro­chen, als er - als er hier war - und wenn ja, was war da der Plan?

Igna­zio Cas­sis: “Ja, dan­ke. Der ers­te Regie­rungs­ver­tre­ter mit dem ich nach dem Besuch Prä­si­dent Selen­skyj in Bern gespro­chen habe, war der Außen­mi­nis­ter Russ­land Ser­gei Lav­rov am 19 Janu­ar in New York - und das war bewusst so gewollt von mir. Und ich habe dar­über natür­lich Prä­si­dent Selenskjy eine Woche vor­her hier in Bern infor­miert - und ich habe ihm auch ganz klar gesagt, dass ein Frie­dens­pro­zess nur unter Betei­li­gung der invol­vier­ten Par­tei­en geht. Das sieht er auch. Grund­sätz­lich ist die Posi­ti­on die ich in jenen Moment und das muss man gut beto­nen bekom­men habe war - es wird ein inklu­si­ver Pro­zess, aber nicht zur Stun­de Null [at that sta­ge] wir müs­sen es star­ten [as https://www.eurointegration.com.ua/eng/articles/2024/06/5/7187503/”>the fifth coun­try hol­ding a Selen­sky peace for­mu­la sum­mit?] und dann schau­en wir auf den Weg viel­leicht bei einer zwei­te Kon­fe­renz in einem ande­re Land, das mög­lich sei. Ich sage das in jenen Moment, weil auch die­se Posi­tio­nie­rung schwankt, über die Zeit, äh von allen Sei­ten. Des­halb ist die Nichtt­ein­la­dung Russ­land eine Kom­bi­na­ti­on von zwei Ele­men­ten. Auf die eine Sei­te die Kün­di­gung, die kla­re Stel­lung­nah­me Russ­land, bevor über­haupt die Ein­la­dun­gen aus­ge­sandt wor­den [Janu­a­ry 19th!] wir wer­den nicht teil­neh­men, wir sind nicht inter­es­siert - wir wol­len nicht ein­ge­la­den wer­den [more on that later, the­re was a rea­son given…] und auf die ande­re Sei­te die Posi­tio­nie­rung Ukrai­ne wir sind nicht bereit zur Stun­de Null Russ­land am Bord zu haben. ähm, in die­sem Span­nungs­feld fand unse­res Reaching Out Akti­on und wir haben selbst­ver­ständ­lich nicht allei­ne und eigen­stän­dig ver­sucht Ein­fluss zu haben, auf die zwei Par­tei­en, son­dern durch die Mit­hil­fe und Unter­stüt­zung wich­ti­ger und mäch­ti­ger Län­dern der Welt - und trotz­dem ist für die Stun­de Null die Rech­nung nicht auf­ge­gan­gen. Noch nicht. Wir haben gesagt wir kämp­fen bis am Vor­abend der Kon­fe­renz, aber heu­te ist - sieht es so aus, dass, dass es so sein wird.”

At 47min in:

PK Spre­cher: “Herr Ste­fan Lanz, 20 Minu­ten [Sen­de­for­mat heißt so].”

Ste­fan Lanz: “Viel­leicht wur­de ein Teil mei­ner Fra­ge schon in Fran­zö­sisch oder Ita­lie­nisch beant­wor­tet dar­um viel­leicht noch mal für dum­mies, hät­te nicht die Schweiz ein­fach Russ­land ein­la­den müs­sen, damit dann Russ­land in der Ver­ant­wor­tung gewe­sen wäre abzu­leh­nen und nicht zu kom­men. Wäre das diplo­ma­tisch nicht geschick­ter gewe­sen, vielleicht? 

Igna­zio Cas­sis: “Ja dan­ke für die Fra­ge, tat­säch­lich, die die die die [thats a four­count of “die”] Gemü­ter natür­lich bewegt und ich ver­ste­he es auch. Es hat auch unse­re bewegt für für für wochen­lang bis wir einen Ent­scheid getrof­fen haben. Ja das wäre eine Mög­lich­keit natür­lich - nur das Pro­blem ist, dass die Ableh­nung Russ­land bereits im Vor­feld bereits die bevor die Ein­la­dun­gen aus­ge­sandt wur­den und das man­gel­ne Inter­es­se das der Außen­mi­nis­ter Lav­rov mir sel­ber sag­te, in Janu­ar, in dem er er mein­te, es sei ohne­hin eine pro-ukrainische Ver­an­stal­tung und nicht einen äh genui­nen Ver­such einen Frie­dens­pro­zess auf­zu­glei­sen [ Dazu viel­leicht noch Kurz der Stan­dard vom 10.06.20024: https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000223592/1000343216/kiew-weiteres-unterstuetzungsabkommen-mit-deutschland-geplant”>“Es ist zwar das ers­te der­ar­tig hoch­ran­gi­ge inter­na­tio­na­le Tref­fen zum The­ma Frie­den in der Ukrai­ne, aber es geht nicht um Frie­dens­ver­hand­lun­gen.”] das hät­ten wir dann natür­lich eine Ableh­nung Russ­land erwar­ten kön­nen. Oder? Das Pro­blem ist, wäre kei­ne Ableh­nung gekom­men, son­dern eine Annah­me, das wäre inkom­pa­ti­bel gewe­sen mit mit der Ukrai­ne - mit der Posi­ti­on der Ukrai­ne in dem Moment und aus aus die­sem Dilem­ma konn­ten wir nicht raus­neh­men [sic! raus­kom­men]. Wir haben natür­lich ande­re Wege, das ist die ers­te äh vol die ers­te Voll­zug den man sich vor­stel­len kann [not the first Peace For­mu­la sum­mit, but https://www.eurointegration.com.ua/eng/articles/2024/06/5/7187503/”>the fifth, nice save!] aber die Diplo­ma­tie ist krea­tiv und man hat vie­le ande­re Wege gesucht, aber lei­der bis jetzt ist es uns nicht gelun­gen die Tür etwas [auf] zu machen, so dass es bei­de Sei­ten es ertra­gen können.”

PK Spre­cher: “Frau Rin.” 

Frau Rin: “Die Schweiz hat­te ja von Anfang an eben gesagt eigent­lich sei es das Ziel Russ­land an Bord zu holen. Jetzt wenn ich sie rich­tig ver­ste­he hat die Ukrai­ne so ein biss­chen gedroht sich zurück­zu­zie­hen, wenn Russ­land dabei wäre - wäre das nicht ein Punkt gewe­sen den man vor der Annah­me die­ser Orga­ni­sa­ti­on mit der Ukrai­ne hät­te klä­ren müs­sen, dass sie sich eben bereit erklärt auch zu kom­men, wenn Russ­land dabei ist?”

Igna­zio Cas­sis: “Nein, nein - wir haben das glei­che zu Beginn gesagt wie jetzt. Das Ziel ist Russ­land am Bord zu holen. Wir haben für den Frie­dens­pro­zess gesagt - die Kon­fe­renz ist der Start­punkt eines Frie­dens­pro­zess [aber kei­ne Frie­dens­kon­fe­renz]. Russ­land muss im Frie­dens­pro­zess an Bord sein, ob sie das war unser Wunsch, idea­ler­wei­se auch am Start - an der Eröff­nung die­ses Frie­dens­pro­zess wir wün­schen uns, wir haben das Ziel in Bür­gen­stock einen Frie­dens­pro­zess zu eröffnen.

Das wird dann Wochen Mona­te dau­ern ob über­haupt Erfolg sein wird - wird die Zukunft zei­gen, aber es ist klar, dass in die­sem Pro­zess Russ­land am Bord sein muss. Dar­über sind alle ein­ver­stan­den, die Fra­ge ist ab wel­chem Zeit­punkt ab welch Moment darf sie dabei sein - äh und hier diver­gie­ren die Meinungen.”

Und zu guter letzt haben wir dann noch:

Omid Nou­ripour (B’90/Die Grü­nen), Par­tei­vor­sit­zen­der, Ame­ri­can Cham­ber of Com­mer­ce in Ger­ma­ny e. V. (AmCham), Atlantik-Brücke e. V.:

Aber man sieht an den besetz­ten Gebie­ten dass da kein Frie­de ist. Die UN und nicht die NATO, die ver­ein­ten Natio­nen sagen Ver­schlep­pung von Kin­dern, Ver­ge­wal­ti­gun­gen, gefol­tert ich weiß sie sagen sie wis­sen nicht 

Im Bezug auf sys­te­ma­ti­sche Folter- und Ver­ge­wal­ti­gung, hat sich die UN im März tat­säch­lich geäu­ßert, aller­dings als Teil von “Gefan­gen­schafts­er­fah­run­gen”.

UN-Bericht sieht Fol­ter mit “kla­rer Sys­te­ma­tik” in der Ukraine

Erwei­te­rung: “Das Ziel sol­cher Miss­hand­lun­gen laut Møse, egal ob es sich um Kriegs­ge­fan­ge­ne oder Zivi­lis­ten han­delt, die ver­däch­tigt wür­den, “Ukraine-Sympathisanten” zu sein: “Infor­ma­ti­ons­ge­win­nung und Erniedrigung.””

(

Poli­ti­cal Pri­so­ners and Detainees

Accord­ing to the Minis­try of Reinte­gra­ti­on of Tem­pora­ry Occu­p­ied Ter­ri­to­ries, as of late Sep­tem­ber the­re were 6,670 detai­ned mili­ta­ry per­son­nel and more than 25,000 civi­li­ans detai­ned in various pla­ces of detenti­on by Russia’s for­ces or its proxies.

)
src: click

Kon­text:

Luhansk: 2.1 Mil­lio­nen Einwohner
Donezk: 4.1 Mil­lio­nen Einwohner
Krim: 2.3 Mil­lio­nen Einwohner

Dh die 25.000 Häft­lin­ge sind 0.3 Prozent.

Zum Ver­gleich: 2019 saßen in gesamt Russ­land 0.37% der Bevöl­ke­rung im Gefäng­nis. (see: 1|2)

Die Anzahl der poli­ti­schen Gefan­ge­nen in Russ­land wird von Medu­za auf 1000 (out of rough­ly 500.000) geschätzt. (see: click)

Ein 500stel von 25.000 ist 50. Geben wir den Ukrai­nern einen Fak­tor 100, ein­fach weil sie immer so lieb lügen und wir das bis­her immer über­aus sym­pa­thisch gefun­den haben, dann sit­zen in den besetz­ten Regio­nen 5000 Per­so­nen als poli­ti­sche Gefan­ge­ne ein.

Ein “Abfär­ben” der Pra­xis (Fol­ter und Ver­ge­wal­ti­gun­gen in Gefäng­nis­sen) auf die loka­le Bevöl­ke­rung darf den­noch ange­nom­men wer­den, da sys­te­ma­ti­sche Ver­ge­wal­ti­gun­gen u.a. auch die Trau­ma­ti­sie­rung von eth­ni­schen oder ideo­lo­gi­schen Min­der­hei­ten als Ziel haben können.

Wol­len wir das jetzt mal mit den zu erwar­ten­den Kriegs­to­ten in den von der NATO gecheer­lea­de­ten kom­men­den 4 Jah­ren Ukrai­ne Krieg kon­tras­tie­ren? Und dabei her­aus­ar­bei­ten was wohl das grö­ße­re Pro­blem ist? Der Krieg, oder sys­te­ma­ti­sche Ver­ge­wal­ti­gun­gen von Demo­kra­tie Ideo­lo­gen in rus­si­schen Gefängnissen?

Nein?

Komisch.

Den Rest sagen nur die von den US als Teil von Bel­ling­cat über Jah­re aus­fi­nan­zier­ten “open source Ana­lys­ten” (Beling­cat hat in den ver­gan­gen Jah­ren zum Teil die Hälf­te ihres Fun­dings vom US Natio­nal Endow­ment for Demo­cra­cy (NED) bekom­men), die Kriegs­ver­bre­chen in der Ukrai­ne iden­ti­fi­zie­ren soll­ten, die das für die UN “vordoku­men­tiert haben”.

Was jetzt nicht bedeu­tet, dass die­se Ver­bre­chen nicht statt­fin­den - wir soll­ten nur in der Argu­men­ta­ti­on sau­ber bleiben.

Wei­ters ist in die­sem Fall nicht die UN rele­vant, son­dern der IStGH, und der sagt aktu­ell folgendes:

Der Inter­na­tio­na­ler Straf­ge­richts­hof (IStGH) hat Haft­be­feh­le gegen den frü­he­ren rus­si­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ser­gej Schoi­gu und gegen den Armee­chef Wale­ri Geras­si­mow erlas­sen. Dabei geht es um mög­li­che Kriegs­ver­bre­chen und Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit im Krieg gegen die Ukraine. 

Den bei­den Beschul­dig­ten wird die Ver­ant­wor­tung für zahl­rei­che Kriegs­ver­bre­chen zur Last gelegt. Dazu gehö­ren vor­sätz­li­che Angrif­fe auf zivi­le Objek­te, die Ver­ur­sa­chung von über­mä­ßi­gem Scha­den an Zivil­per­so­nen, die Beschä­di­gung zivi­ler Objek­te sowie das Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit der “unmensch­li­chen Handlungen”.

src: click (Amnes­ty International)

Dar­über hin­aus hat die Ukrai­ne vor dem EGMR noch Russ­land verklagt --

Der Euro­päi­sche Gerichts-Hof für Menschen-Rechte hat geur­teilt: Russ­land ver­letzt die Menschen-Rechte auf der besetz­ten Halb-Insel Krim. Das rus­si­sche Mili­tär hat die Krim im Jahr 2014 besetzt. Vor­her haben auf der Krim über­wie­gend Men­schen aus der Ukrai­ne gelebt.

Die Ukrai­ne hat Russ­land ver­klagt. Die Ukrai­ne sagt: Russ­land ver­haf­tet auf der Krim Men­schen ohne Grund. Und: Russ­land nimmt Men­schen ihr Land oder ihr Eigen­tum weg. Und die Ukrai­ne sagt: Russ­land unter­drückt Jour­na­lis­ten auf der Krim. Russ­land erkennt die Urtei­le von dem Euro­päi­schen Gerichts-Hof nicht an.

src: click (Lus­ti­ge Quel­le übri­gens, schau­en sie sich die mal an…)

Aber da sind halt die behaup­te­ten sys­te­ma­ti­schen Ver­ge­wal­ti­gun­gen und Kin­des­ent­füh­run­gen wie­der nicht dabei - son­dern wie­der lei­der nur Ver­bre­chen, die bei/in den USA vom “Ame­ri­can Service-Members’ Pro­tec­tion Act” (‚Schutz­ge­setz für ame­ri­ka­ni­sche Dienst­an­ge­hö­ri­ge‘) gedeckt und damit nicht belang­bar sind.

Der Ame­ri­can Service-Members’ Pro­tec­tion Act (ASPA; deutsch ‚Schutz­ge­setz für ame­ri­ka­ni­sche Dienst­an­ge­hö­ri­ge‘) ist ein US-amerikanisches Gesetz zum Schutz der US-Regierung, des US-Militärs und ande­ren offi­zi­el­len US-Vertretern vor Straf­ver­fol­gung durch den Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hof im nie­der­län­di­schen Den Haag.

src: click

Dont worry - Our best 85 IQ artists are on the job!

12. Juli 2024

Fin­nish For­eign Minis­ter, Eli­na Valtonen.

Mrs. For­eign Minis­ter, what can Ukrai­ne learn from Finn­land as the newest NATO members?

Val­to­nen: Non corruption.

Mrs. For­eign Minis­ter, have the hybrid rus­si­an attacks on Fin­land increased?

Val­to­nen: Weeeeeeeeeeeell, it is important.

Mrs. For­eign Minis­ter, how will this war end?

Val­to­nen: Rus­sia will implo­de like in the cold war.

In other words, the soa­ring defen­se and social spen­ding in the [rus­si­an] bud­get will be lar­ge­ly finan­ced through the gra­du­al deva­lua­ti­on of the ruble, a pro­cess that is alrea­dy well under way. A mode­ra­te bud­get defi­cit may, inde­ed, help restrain inflation.

Defen­se spen­ding in 2024 will almost dou­ble com­pa­red to this year. While that is less than the 12–17 per­cent of GDP that the Soviet Uni­on was spen­ding on defen­se at the height of the Cold War, it is com­pa­ra­ble to U.S. mili­ta­ry expen­dit­u­re in the 1980s. [5-7% of GDP see world bank data: click]

src: click (carnegieendowment.org)

Mrs. For­eign Minis­ter, why should NATO eco­no­mies inte­gra­te more?

Val­to­nen: Well look at the others like Chi­na and rus­sia, It seems to me thats what we should do. Some­thing has to finan­ce what we spend on weapons!

Bloom­berg Mode­ra­tor: “So are you cal­ling for a free tra­de agree­ment wit­hin NATO?!”

Val­to­nen: “Well I know this sounds like, eh he he, … very biz­za­re at a time whe­re peop­le are --”

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Bloom­berg Mode­ra­tor “Put­ting up the wall!”

Val­to­nen: “Exact­ly!”

Val­to­nen: “Well, look at fin­land for examp­le! Now that we joi­ned NATO we bring in both Nokia and Erics­son! The most secure…”

Thank you for the inter­view Mrs. For­eign Minis­ter Eli­na Val­to­nen, you valu­able ehm mem­ber of the Nato alliance.

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Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Ok, you say - but at least there is the international peace summit every six months

11. Juli 2024

Nato sum­mit panel from the 10th of Juli 2024, at about 1 hour 13min in:

Fox Mode­ra­tor: “Is the goal still to take back all of Ukrai­ne, to the 1991 bor­ders. Is that still the goal today, or could you see a nego­tia­ted sett­le­ment that ends this war for you and your people?”

Selen­skyj: “The best way the best way of cour­se uh after the first Peace Sum­mit to orga­ni­ze and pre­pa­re the plan and to orga­ni­ze during some mon­ths the second Sum­mit and have this docu­ment and to put in by majo­ri­ty of the world to put him and to push him to stop the war this -- is the best way and when we speak about ter­ri­to­ries you have to to know that first of all, of cour­se we need to save peop­le, Nati­ons and and that’s fine and and of cour­se we are not -- need mem­bers we don’t have such you know umbrel­la and that’s why we need Putin to lose, we don’t want him to be on our ter­ri­to­ry, becau­se any­way it’s a fro­zen con­flict and it will depends on years when he will pre­pa­re and come back, come back again with Inva­si­on. He will do it to you.”

Mode­ra­tor: “So yeah of cour­se, the the Munich agree­ment did­n’t work, uh 1938 -- a poten­ti­al agree­ment you’­re say­ing with Putin may not work”

Selen­skyj: “The docu­ment with Hit­ler did­n’t work why it has to work second time? I don’t know. I think he loves the pro­cess but the pro­blem he loves the pro­cess it does­n’t mat­ter what occu­py he love the pro­cess and pro­cess and this is his his his histo­ry and he will do it to one coun­try or ano­t­her to uh occup­a­ti­on with mili­ta­ry occup­a­ti­on or poli­ti­cal occup­a­ti­on of Bela­rus like he did it alrea­dy to divi­de Geor­gia and for today to begin and he real­ly began to chan­ge their Direc­tion from EU direc­tion again back to Rus­sia. Now he’s doing we love Geor­gia peop­le very much and I hope that it will not be this way it will not finish this way but he he loves this pro­cess. So it does­n’t mat­ter when when the the ques­ti­on is who can stop him.”

So here you have it.

Selen­skyj lets Switz­er­land and short­ly “some coun­try in the glo­bal south” orga­ni­ze his peace sum­mits to:

The best way the best way of cour­se uh after the first Peace Sum­mit to orga­ni­ze and pre­pa­re the plan and to orga­ni­ze during some mon­ths the second Sum­mit and have this docu­ment and to put in by majo­ri­ty of the world to put him and to push him to stop the war this -- is the best way.”

But so sad Selen­skyj only got 78 signa­tures (out of 193 UN mem­ber sta­tes) under the end comu­ni­quee in Bür­gen­stock, after chan­ging it to repre­sent the Selen­skyj peace for­mu­la more bet­ter, on the NINETH of June 2024 (final day of Bür­gen­stock was the 16th of June 2024, first draft by Switz­er­land was sent out on May 28), striking out every and all advan­ces toward a real peace con­fe­rence that Switz­er­land had made (as well as making sure that food secu­ri­ty now also inclu­ded metals), see: 

Food secu­ri­ty now also inclu­des metals

Which Selen­skyj in the video abo­ve actual­ly recognizes:

of cour­se we need to save peop­le, nati­ons and - and that’s fine and and of cour­se we are not -- need mem­bers we don’t have such you know umbrel­la and that’s why we need Putin to lose, we don’t want him to be on our territory”

Becau­se, accord­ing to Selen­skyj, Putin will do it to you:

becau­se any­way it’s a fro­zen con­flict and it will depends on years when he will pre­pa­re and come back, come back again with Inva­si­on. He will do it to you.”

Gre­at achie­ve­ments to be reached at the next Selen­skyj glo­bal peace summit!

Es wird kein ein­zi­ges deutsch­spra­chi­ges Medi­um dar­über berichten.

Sie wer­den die Bevöl­ke­rung alle wei­ter verarschen.

Als Teil der gro­tes­kes­ten aller mög­li­chen Gesell­schaf­ten, die das abso­lut abgrund­tief Abar­tigs­te ist was man sich nur aus­den­ken kann.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten -

Head­lineer Arti­kel gera­de eben bei der NZZ:

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Ok, you say - but donor class, thats a bit harsh…

11. Juli 2024

Einem Bericht zufol­ge soll sich unter­des­sen der demo­kra­ti­sche Mehr­heits­füh­rer im US-Senat, Chuck Schu­mer, gegen­über Spen­dern offen gezeigt haben, Biden aus­zu­tau­schen. Das berich­te­te das Por­tal Axi­os unter Beru­fung auf zwei nicht nament­lich genann­te Quel­len. In einer Stel­lung­nah­me nach der Ver­öf­fent­li­chung des Axios-Berichts bekräf­tig­te Schu­mer jedoch sei­ne Unter­stüt­zung für Biden. “Wie ich wie­der­holt öffent­lich und pri­vat erklärt habe, unter­stüt­ze ich Prä­si­dent Biden und set­ze mich wei­ter­hin dafür ein, dass Donald Trump im Novem­ber besiegt wird”, sag­te Schu­mer in einer von sei­nem Büro ver­öf­fent­lich­ten Erklärung.

src: click

Aus­tau­schen? Na sicher, geht doch - immer offen für sowas, mei­ne Her­ren. Wie aus­tau­schen, nein - also Biden sicher nicht, der hat mei­ne volls­te Unterstützung.

Gut, aber was wis­sen die schon frü­her als die Pres­se, ich meine…

Ein ein­fluss­rei­cher Par­tei­spen­der berich­te­te von Plä­nen füh­ren­der Demo­kra­ten, nach dem Nato-Gipfel besorg­te Erklä­run­gen abzu­ge­ben, ohne Schu­mer direkt zu erwäh­nen. “Es wird ein Blut­bad geben”, warn­te der Insi­der ange­sichts des wach­sen­den Drucks auf Kan­di­da­ten selbst in US-Staaten, die bis­her als sicher gal­ten. Die Abge­ord­ne­ten und Sena­to­ren, die zur Wie­der­wahl ste­hen, befürch­ten, dass Bidens Pro­ble­me auch ihre eige­nen Wahl­chan­cen nega­tiv beein­flus­sen könnten.

Sie mer­ken sich: Donor class.

Sind natür­lich nicht die Plä­ne der Donors, neiiin.

Shi­ning city on the hill.

All the news thats fit to print.

France 24 Moderator risks a double take on “Orban is peace trolling”

10. Juli 2024

Is that what he is doing?!”

As soon as he does, expert goes babb­ling. For three minutes.

*con­cer­non­mo­de­ra­tors­face­in­ten­si­fies*

Narendra Modi hat gegenüber Putin erwähnt, dass er kleine Kinder nicht gerne sterben sieht -

09. Juli 2024

da hat ihm der Stan­dard einen öffent­li­chen Ver­eh­rungs­brief geschrie­ben.

Dies­mal muss ich nicht mal mehr kom­men­tie­ren - die Gro­tes­ke wur­de auch von Ande­ren erkannt.

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See also: India invo­kes emer­gen­cy laws to ban BBC Modi documentary

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

When your election system gaming works too well - Part 2

09. Juli 2024

Amb. Gérard Araud: In the French sys­tem par­ties are allo­wed to run for the second round, if the can­di­da­tes are -- real­ly allo­wed to run for the second round if they got more than 12.5% of the votes in the first round. Which means that usual­ly in our second rounds we have three at the very maxi­mum four can­di­da­tes, but we usual­ly three can­di­da­tes - and in the­se cases on the basis of the first round you we could expect hund­reds of what the French cal­led tri­an­gu­la­res which means real­ly a second rounds with three can­di­da­tes. A Cen­trist, a far right and a lef­tist and the basis of the - of the first round, the con­se­quence was clear­ly that the far right was going to win a lot of con­sti­tu­en­ci­es and what hap­pen­ed was real­ly, that a lot of actual­ly of can­di­da­tes - lef­tist or Cen­trist deci­ded to step out uh from the race and to call their voters to vote for eit­her the cen­trist or the lef­tist, to pre­vent uh the far right from win­ning the con­sti­tu­en­cy. And it was real­ly a a gene­ral move­ment, a very gene­ral move­ment so we went from with some­thing like near­ly 400 tri­an­gu­la­re second rounds to uh more or less only more or less 95-100 and in the­se cases of this 100 actual­ly uh the cen­trists and the lef­tists remai­ned in the race most of the time, becau­se the­re was no dan­ger of a vic­to­ry of the far right.

HOLY MOTHER OF JEBUS!

Fran­ce is divi­ded into 577 con­sti­tu­en­ci­es (cir­con­scrip­ti­ons) for the elec­tion of depu­ties to the lower legis­la­ti­ve House

src: click

Thats effec­ti­ve elec­tion fixing in 53% of french elec­tion districts.

Fuck me…

Oh, and btw here is how this works in the US. So - at the demo­cra­tic can­di­da­te selec­tion, you as the donor class buy out the elec­to­ral cam­pai­gns of four or five, les­ser via­ble can­di­da­tes, making sure they all cam­pai­gn like cra­zy (real per­cen­ta­ge of cam­pai­gn money inves­ted) in the most loo­ked at “indi­ca­tor” sta­te (Iowa), then if that doesnt grant you your actu­al hor­se in the race (the second most popu­lar can­di­da­te - you actual­ly prep­ped up as the one with a real chan­ce) to win the trend deci­ding Iowa - which to your chag­rin Ber­nie San­ders won, then - in the same week, while your other can­di­da­tes still have media pull (ever­y­bo­dy knows them due to the insa­ne amount of cam­pai­gn money spent around Iowa), but not much else is going on - you let three les­ser via­ble can­di­da­tes drop out from the race, coor­di­na­te­ly, in exact­ly the same week and pledge their sup­port to the desi­gna­ted can­di­da­te of the donor class.

Then you get pro­ba­bi­li­ty dis­tri­bu­ti­ons like these:

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Back, when I actual­ly rea­li­zed how that works - I actual­ly still ope­ned deba­te threads with the tit­le “So ame­ri­cas poli­tics are fixed by let­ting can­di­da­tes drop out at spe­ci­fic spots?”, but then was cal­med down by the noti­on, that in Euro­pe can­di­da­tes are actual­ly most­ly “desi­gna­ted” into their num­ber one posi­ti­on of their respec­ti­ve par­ties by a much less trans­pa­rent decisi­on pro­cess -- so I was wil­ling to let it slide.

Now, in 2024 - the actu­al frech elec­tion got “fixed” this way…

Fun.

Again - com­pa­re and contrast:

Num­ber of votes in the 2024 french elections:
1st round > 2nd round

Natio­nal Ral­ly Alli­an­ce (RN): 33.3% > 37.1%
New Popu­lar Front (NFP): 28.6% > 26.3%
Esem­ble (ENS): 20.9% > 24.7%
Other: 10.6% > 5.6%
Les Répu­blic­cains (LR): 6.6% > 6.2%

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So you know, that the public vote wont play out in your favor, so you start the elec­tion fixing process.

And that pro­cess is so effec­ti­ve, that the second place can­di­da­te (based on votes) now “wins” the elec­tion, and the first place can­di­da­te comes in third. Sim­ply becau­se you fixed 53% of voting districts, by let­ting the “unli­kely win­ners” drop out in a coor­di­na­ted fashion.

Lets look at this more clo­ses­ly why dont we. So this was the Pro­ject FiveThir­ty­Eight (FiveThir­ty­Eight, is an Ame­ri­can web­site that focu­sed on opi­ni­on poll ana­ly­sis, poli­tics, eco­no­mics, and sports blog­ging in the United States.[2] Foun­der Nate Sil­ver left in April 2023. On Sep­tem­ber 18, 2023, the ori­gi­nal web­site domain at fivethirtyeight.com was clo­sed, and web traf­fic beca­me redi­rec­ted to ABC News pages.[2]) “Chan­ces of win­ning a plu­ra­li­ty of pled­ged dele­ga­tes” fore­cast for the 2020 US pri­ma­ries, on the day mid febru­a­ry - short­ly after IOWA - when the three can­di­da­tes with less hope to attain the necessa­ry dele­ga­tes drop­ped out of the race in the same week - coor­di­na­te­ly - ALL OF THEM endor­sing Biden:

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This ladies and gen­tle­men is what you call elec­tion fixing.

Boah super! Diese Gesellschaft gibt fallengelassenen Leuten noch echte Chancen!

08. Juli 2024

So ist der Aus­leuch­ter des­sen Auf­ga­be es bis­her war Gre­gor Gysi bei Spie­gel TV ins Halb­dun­kel zu set­zen, wenn er über sei­ne Mei­nung und sei­nen Besuch in der Ukrai­ne spricht

Set­dres­sing vom Lucas’schen Todesstern

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(Das Licht­de­sign ändert sich in dem Talk For­mat natür­lich zwei Wochen dar­auf… Ich mei­ne, war­um nicht, mal was ausprobieren…)

- unlängst wohl von Spie­gel TV gefeu­ert wor­den, durf­te aber jetzt dank einem Stage-Hand Reha­bi­li­ta­ti­ons­pro­gramm bereits gleich wie­der bei Bild TV reüs­sie­ren, und dann gleich noch Vic­tor Orban ausleuchten!

Was für ein Karriere-Leben!

Am Geils­ten ist ja das Key light, das hin­ter Orban vor­bei unmo­ti­viert von den Büchern in die Kame­ra reflek­tiert. Ich mein, klar - die Bücher müs­sen so sehr im Licht ste­hen, dass sie im Frame nur noch ein Licht­fleck sind. Orban hingegen…

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Geni­al!

Gut, Orban - alter Medi­en­pro­fi, rückt etwas nach rechts.

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nein - immer noch kein Licht. Und nach links:

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Nein - auch da noch kein Licht.

Aber beim Zuse­her kommt der sicher zau­ber­haft an!

Pro­pa­gan­da hat natür­lich wie­der nie­mand entdeckt.

Am Aller­we­nigs­ten die Aufnahmeleitung.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

EU klagt EU-Datenschützer, um wei­ter Microsoft-Software nut­zen zu können

Die Kom­mis­si­on will, dass die Daten­schutz­be­hör­de ihren Beschluss aus dem März revi­diert, der Micro­soft 365 kein gutes Zeug­nis aus­ge­stellt hat

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