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Bernays hat zwar erst im November Geburtstag -

06. Juni 2024

Aber ich glau­be ein bes­se­res Geburts­tags­ge­schenk, als ihm zu unter­brei­ten wie wich­tig er heu­te für die Medi­en­öf­fent­lich­keit ist, hät­te man ihm nicht machen können --

In unse­rer klei­nen “Pro­pa­gan­da hat wie­der nie­mand gese­hen” Sam­mel­rei­he hal­ten wir heu­te näm­lich bei -

Der ZDF heu­te Exper­te weiss nicht was von Russ­land mit der Aus­sa­ge “asy­m­e­tri­sche Kriegs­füh­rung durch die Ver­la­ge­rung von Atom­spreng­köp­fen in ande­re Län­der” gemeint ist, und erfin­det sich lie­ber eine alter­na­ti­ve Aus­le­gung on the spot - weil wozu noch Sachen wis­sen, wenn man eh nur die Öffent­lich­keit im ZDF im Haupt­abend “infor­miert”.

Btw - die Aus­sa­ge Putins dies­be­züg­lich lässt sich leicht mit “und von die­sen Län­dern wür­de noch viel weni­ger eines Nato Staa­ten mit Atom­ra­ke­ten angrei­fen” - kon­tern, also dar­an das mans ja der Öffent­lich­keit nicht zumu­ten konn­te lags nicht - der Exper­te war dies­mal nur völ­lig blank.

Aber der Mode­ra­tor weiß ja auch nichts - also so müs­sens bei­de nicht über­spie­len - und blei­ben ein­fach Macht ihrer Berufs­be­zeich­nung “Exper­te” (kei­ne Exper­ti­se) und “Jour­na­list” (kei­ne Recherche).

Aber war­um noch was wis­sen, wenn man als Exper­te die Öffent­lich­keit informiert.

-- und die Nato PK in Finn­land ist der­art gefüllt mit logi­cal fall­a­ci­es, wrong arguing und und fal­len gelas­se­nen Propaganda-Termini - dass einem der Mund offen bleibt.

Also non sequi­turs, ala - eigent­lich hat Putin bereits ver­lo­ren da der Wes­ten geeint ist, des­halb soll­ten wir wei­ter geeint blei­ben - wir sehen ja, er hat schon verloren.

Messaging ala “die­ser Krieg ist ein Krieg für Frei­heit und Demokratie”.

We had a mea­ning­ful dia­log with rus­sia, but thats not pos­si­ble any­mo­re, I will not spe­cu­la­te for how long, but as long as they inva­de, the­re is no place for a mea­ning­ful dia­log anymore, …”

Quick­ly! Someo­ne find us a place! Becau­se “the­re is no place” for dia­log, thats mea­ning­ful, until the inva­si­on stops. Ah - hig­her edu­ca­ti­on at work.

First of all, when the war has ended, it will take rus­sia 5-10 years to hike up its mili­ta­ry capa­ci­ty to whe­re it was when it began the war, the second best case sce­n­a­rio is, that rus­si­an for­eign poli­cy will not chan­ge, it will still be based on a zero sum calculation…”

Euro­pe and Rus­sia will be drawn toward each other again in the long run, when this will hap­pen I dont know, pro­bab­ly in a genera­ti­ons time anything else would be too soon”.

Becau­se rus­si­an for­eign poli­cy will be zero sum, anything ear­lier than in a genera­ti­on from our part will be too soon - and we cant find a place - I mean…

Und das Publi­kum frißt jede Form von fal­se Arguing mit einer Freu­de, dass einem das Stau­nen kommt… Da denn die Pro­po­nen­ten eben ja die guten emo­tio­nal auf­ge­la­de­nen Moti­ve in jedem zwei­ten Satz einstreuen.

Also das Publi­kum auf Nato Pres­se­kon­fe­ren­zen ist so schlau, das lie­fert sich mit dem Pauls­kir­chen Publi­kum (wenn gera­de wie­der Kriegs­pro­pa­gan­dis­ten den Frie­dens­preis des Deut­schen Buch­han­dels ver­lie­hen bekom­men) einen hei­ßen Wett­kampf ums ers­te funk­ti­ons­fä­hi­ge kol­lek­ti­ve Gehirn, dass sie sich tei­len könnten…

Wir sind wohl in der “is eh schon alles egal, das Publi­kum kann eh nur noch in Pro­pa­gan­da Nar­ra­ti­ven den­ken” Pha­se des Krie­ges ange­kom­men, denn - no one out the­re gives a fuck anymore… 🙂

Nur die Bes­ten der Bes­ten als Mana­ger für unse­re wich­tigs­ten Insti­tu­tio­nen, sag ich!

Und ja, das schmerzt bereits kör­per­lich. Jeder der Scho­pen­hau­er gele­sen und ver­stan­den hat, bricht da nach 5 Minu­ten weg - nur die brei­te Öffent­lich­keit geht nach sol­chen Ver­an­stal­tun­gen emo­tio­nal moti­viert ins Morgen.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut Gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Via Küppersbusch -

04. Juni 2024

der via Taz, in der Kurzkommentarschine:

Bei 0:40 Sekun­den in:

Der Wes­ten wir sieht sich die gan­ze Zeit im Not­hil­fe­mo­dus, unser Kum­pel Ukrai­ne klin­gelt Sturm - sein skru­pel­lo­ser Nach­bar hat ih über­fal­len, ob er wohl mal unse­re Wum­me lei­hen könn­te - na ja klar Ehrn­sa­che. Das ist Not­hil­fe nach­dem das über zwei Jah­re so geht und die Not des Über­fal­le­nen eher ver­zwei­fel­ter wird, droht er uns er könn­te uns auch rich­tig Ärger machen. Mit zwei Angrif­fen auf rus­si­sche Atom­waf­fen Früh­wa­hen­sys­te­me hat die Ukrai­ne Ende Mai gezeigt dass sie den Krieg auch kata­stro­phal aus­wei­ten könn­te. Das ist nicht nett aber man kann es wahr­schein­lich ver­ste­hen. Also gestat­ten Biden und in sei­nem Wind­schat­ten Scholz jetzt dass der geschun­de­ne Kum­pel sich im Klei­nen ein biss­chen mehr weh­ren darf, um im gro­ßen Ruhe zu bewah­ren. Nach über zwei Jah­ren könn­ten wir auch mal sagen okay, das ist uns alles nicht mehr geheu­er, wir müs­sen mal ernst­haft mit dei­nem bescheu­er­ten Nach­barn Tache­les reden, Selen­ski sagt in der New York Times er sehe kein Pro­blem mit einem Ein­stieg der NATO in den Krieg. Die Nato hat kei­ne Idee ent­wi­ckelt für einen Aus­stieg, so rob­ben wir näher an die Gren­ze zum Kontrollverlust.”

Dazu in Öster­reich Die Pres­se am 01. Juni 2024:

Der west­li­che Tabu­bruch wird zum Dauerzustand

US-Präsident Joe Biden trägt bei sei­nem Tref­fen mit dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selens­kij eine Ansteck­na­del mit der ukrai­ni­schen und US-amerikanischen Flag­ge. Reu­ters / Eliza­beth Frantz

Die Ukrai­ne darf jetzt auch mit west­li­chen Waf­fen auf Zie­le in Russ­land feu­ern: In die­sem Krieg haben sich die »roten Lini­en« schon öfter ver­scho­ben als die Fron­ten. Man soll­te des­halb mit den Selbst­be­schrän­kun­gen in aller Öffent­lich­keit aufhören.

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Ah, das gute unbe­stimm­te “man”.

Dazu der Stan­dard am 30. Mai:

Kom­men­tar / Flo­ri­an Nie­dern­dor­fer: Gut, dass die roten Lini­en des Wes­tens im Ukrai­ne­krieg verblassen

Paris, Ber­lin und Washing­ton den­ken laut dar­über nach, der Ukrai­ne Angrif­fe selbst auf rus­si­sches Gebiet mit west­li­chen Waf­fen zu erlau­ben. Klar ist: Putins Atom­dro­hun­gen lau­fen immer öfter ins Leere

Soll­te es in Euro­pa nach zwei Jah­ren Ukrai­ne­krieg tat­säch­lich noch Zeit­ge­nos­sen geben, die Wla­di­mir Putin für einen Meis­ter­stra­te­gen hal­ten, der mit sei­nen Atom­dro­hun­gen die USA in Schach hält und Euro­pa erzit­tern lässt, müs­sen die­se jetzt ganz stark sein: Russ­lands Macht­ha­ber, so zeigt sich in der Dis­kus­si­on über den Ein­satz west­li­cher Waf­fen durch die ukrai­ni­sche Armee gegen mili­tä­ri­sche Zie­le in Russ­land, dürf­te sich ver­spe­ku­liert haben.

Seit Kriegs­be­ginn spult Putin das­sel­be Pro­gramm ab: Der Wes­ten sei es, der den Kon­flikt eska­lie­re und Russ­land so dazu zwin­ge, “ernst­haf­te Kon­se­quen­zen” zu zie­hen, not­falls auch mit Atom­waf­fen. Lan­ge hat­te die­se Droh­ku­lis­se etwa bei Deutsch­lands Kanz­ler Olaf Scholz so stark ver­fan­gen, dass für die Ukrai­ne lebens­wich­ti­ge Waf­fen, etwa die Taurus-Marschflugkörper, bis heu­te nicht gelie­fert wurden.

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Ist aber egal, denn nach dem AMS Betreu­er der mein zukünf­ti­ges Leben bestimmt, bin ich nicht mehr befä­higt den Job eines Jour­na­lis­ten aus­zu­üben, da ich bei dem The­ma emo­tio­nal argumentiere.

Fragt sich, wie emo­tio­nal argu­men­tie­ren die Kol­le­gen um soet­was aus der brei­te­ren Öffent­lich­keit her­aus zu hal­ten, nach dem wir uns doch schon so sehr an das “die Roten Lini­en müs­sen über­schrit­ten wer­den!” in den Debat­ten der deutsch­spra­chi­gen Pres­se gewöhnt hat­ten, sol­len die­se ja plötz­lich seit dem 1. Juni weg­fal­len, die euro­päi­schen Regie­run­gen bräuch­ten da recht kurz­fris­tig mehr stra­te­gi­sche Ambiguität…

Kann ich eigent­lich noch rich­tig recher­chie­ren? Mich packen lang­sam Selbstzweifel.

Küp­pers­busch bringt das Kom­men­tar über die TAZ Schie­ne und nicht nur sei­nen You­tube Kanal, dh. die TAZ dürf­te sich bezüg­lich des Gehalts des Kom­men­tars auch recht sicher sein.

Hier der Washing­ton Post Arti­kel dazu: click (Archiv)

Hier die NYT:

On Mon­day, Ukrai­ne struck a radar sta­ti­on near the bor­der with Kazakh­stan that was more than 1,100 miles away, a Ukrai­ni­an intel­li­gence offi­cial said. Ukrai­ni­an experts said the faci­li­ty was used to detect mis­si­le thre­ats from Asia.

[…]

Ukrai­ne has used its own dro­nes and mis­si­les to car­ry out the­se strikes, but they come as offi­cials in Kyiv have made urgent appeals to the United Sta­tes for per­mis­si­on to fire power­ful American-made wea­pons into Rus­sia. The Biden admi­nis­tra­ti­on had for weeks resis­ted tho­se appeals for fear of get­ting drawn into a wider war, but it has now agreed to let Ukrai­ne use its wea­pons to fire into Rus­sia, though only against mili­ta­ry sites being used to attack the Khar­kiv area.

The strikes on the radar sys­tems also have Ame­ri­can offi­cials worried about esca­la­ti­on, accord­ing to a seni­or Biden admi­nis­tra­ti­on offi­cial. The admi­nis­tra­ti­on con­vey­ed its con­cern this week to Ukrai­ne over Kyiv’s recent dro­ne and mis­si­le strikes against at least three nuclear ear­ly warning radar sta­ti­ons insi­de Rus­sia in the past cou­p­le of weeks, the offi­cial said.

By striking deeper into Rus­sia, ana­lysts said, Ukrai­ne is hoping to for­ce Rus­sia to stretch its air defen­se sys­tems deep into the coun­try so that Moscow can’t bunch its defen­si­ve wea­pons near the bor­der. In this sen­se, mili­ta­ry experts say, the strikes ser­ve a mili­ta­ry pur­po­se even if the radar sys­tems aren’t being used in the war.

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edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Vor 14 Stunden:

Kiew will grö­ße­re Frei­heit bei Ein­satz west­li­cher Waffen

Die Ukrai­ne will bei ihren Ver­bün­de­ten auf eine grö­ße­re Frei­heit beim Ein­satz west­li­cher Waf­fen gegen Zie­le in Russ­land drän­gen. Die von den USA in die­sem Zusam­men­hang erteil­te Erlaub­nis sei “kei­ne hun­dert­pro­zen­ti­ge Frei­ga­be” für Angrif­fe auf rus­si­sches Ter­ri­to­ri­um, sag­te Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba. “Sie kommt mit eini­gen Regeln, die wir befol­gen müs­sen.” Die Regie­rung in Kiew wol­le bei ihren Alli­ier­ten dar­auf drän­gen, dass “der Umfang ihrer Anwen­dung” aus­ge­baut wird.

Zuvor hat­te Mos­kau wie berich­tet sei­ner Dro­hung Nach­druck ver­lie­hen, dass ein Ein­satz von US-Waffen für Angrif­fe auf sein Ter­ri­to­ri­um schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen haben könnte.

src: click (Der Standard)

Dar­über soll­ten der Stan­dard, und Die Pres­se aber lie­ber nicht mehr berich­ten, “man” brau­che ja in der Öffent­lich­keit jetzt viel mehr stra­te­gi­sche Ambi­gui­tät. Schrei­ben der Stan­dard und Die Pres­se Anfang des Monats übereinstimmend.

Kurze Durchsage in eigener Sache

03. Juni 2024

Mein AMS Bera­ter will dass ich jetzt einen Beruf­eig­nungs­test mache - um mich dann irgend­wo­hin abschie­ben zu kön­nen -- denn für Jour­na­lis­mus hät­te ich mit mit mei­ner Emo­tio­na­li­tät bei die­sem The­ma disqualifiziert.

Da kann er lei­der nicht mehr bei Ajour anru­fen, wie bereits ver­spro­chen… Bei denen die Zubu­chung eh so schwer ist.

Ich über­le­ge gera­de die rich­ti­ge Abfol­ge von

- Zusi­che­rung, dass ich dort nie mehr hingehe
- Zusi­che­rung, das sich in mei­nem Leben nie mehr mit einem AMS Mit­ar­bei­ter spre­che, und ein­fach immer stumm bleibe
- Zusi­che­rung dass es mir bewusst ist von der MA40 kein Geld mehr zu bekom­men, und das sobald das ein­tritt ich in den Hun­ger­streik gehe um die Woh­nung län­ger hal­ten zu können.

Was ande­res hab ich nicht mehr. Ver­trau­en am Allerwenigsten.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Aller­letz­te, nur das AMS ist noch zwei Stu­fen darunter.

Ich glaube was Selenskyj fühlt ist…

03. Juni 2024

Ich glau­be was Selen­skyj fühlt, ist dass jemand einen von Fran­ce 24 zitier­ten “Trick” aktiv anspricht und als vali­de Opti­on öffent­lich negiert.

Hin­ter­grund:

Fran­ce 24’s Gul­li­ver Cragg [Bri­tish Jour­na­list, Cor­re­spon­dent for Fran­ce 24 in Kyiv, Ukrai­ne, also covering Poland, Bela­rus & Hun­ga­ry.] am 29. Mai 2024:

Gul­li­ver Cragg: [It’s abso­lute­ly not clear that Joe Biden will attend that sum­mit I think the latest signals from the United Sta­tes were more um along the lines of repre­sen­ta­ti­on at a lower level than the pre­si­dent -- a lot of heads of sta­te though in Euro­pe in par­ti­cu­lar, heads of government, have said that they will attend.] Let’s be clear, it’s not real­ly a peace Sum­mit the ukrai­ni­ans are cal­ling it a peace sum­mit - and they’­ve got an argu­ment for cal­ling it that becau­se, basi­cal­ly they think the­re will never be real peace unless we get the Rus­si­ans to with­draw from our ter­ri­to­ry and they want to get as many coun­tries as pos­si­ble on board with more or less that line. I think that the­re will be nego­tia­ti­ons at this sum­mit and the final com­mu­ni­que might be some­thing rather dif­fe­rent, but it’s about uh Ukrai­ne showing how many coun­tries in the world sup­port its sum­mit and that’s why it’s cru­cial­ly important - real­ly for its most important ally the United Sta­tes to be repre­sen­ted at a high level but unfor­tu­n­a­te­ly I’m not sure that it loo­ks like happening.

Und etwas spä­ter, sel­be Quelle:

Gul­li­ver Cragg: With Ukrai­ne uh I mean it does­n’t look like in in a way on the sur­face of things it does­n’t look like a gre­at idea for Ukrai­ne to hold this sum­mit and call it a peace sum­mit and then you know - be disap­poin­ted by not having as as many peop­le atten­ded as they kind of - build it as, but …

Mode­ra­tor: That said, Gul­li­ver, if I may Gul­li­ver, Vlo­di­mir Zel­sen­skyy is going to have a chan­ce to make his pitch in per­son next week, he’s been invi­ted to com­me­mo­ra­ti­ons of D-Day that Joe Biden will be attending - 

Gul­li­ver Cragg: Yes and by the way the­re are a lot of rumors in Ukrai­ne at the moment that um some­thing will be announ­ced about um French Ukrai­ni­an uh coope­ra­ti­on mee­ting in Nor­man­dy [Fran­zö­sisch Ukrai­ni­sches Sicher­heits­ab­kom­men inco­m­ing!], but just going back to the sum­mit in Switz­er­land - some peop­le are still arguing that it’s actual­ly a pret­ty cle­ver um you know trick [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!] on the behalf of the Ukrai­ni­an diplo­ma­cy [!] to basi­cal­ly have a peace plan that’s cur­r­ent­ly being labe­led the Zelin­skyy for­mu­la which he actual­ly out­lined in late 2022 - you know, which is basi­cal­ly “peace can only be achie­ved if the Rus­si­ans pull all their for­ces out of Ukrai­ne” for that sort of plan that Ukraine’s allies have signed up to being no lon­ger the Zelin­skyy for­mu­la - but a for­mu­la that has as many coun­tries as pos­si­ble have signed up to and it’s a way of sort of sho­ring up their alli­an­ces and making their case which is - you know des­pi­te ever­ything uh that uh that Geor­ge [?] has been say­ing you know, is is that it’s hard to ima­gi­ne any kind of peace - if Ukrai­ne does­n’t win this war, des­pi­te the fact that it loo­ks so hard for that to be achie­ved at the cur­rent sta­te of things.

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Das stört den “Trick” die Selen­skyj For­mel aus dem Jahr 2022 nun als “Das was die hal­be Welt will!” dar­zu­stel­len, indem du stän­dig dar­auf ver­wei­sen kannst, “wie vie­le Regie­rungs­ver­tre­ter zu dei­nem Sum­mit gekom­men sei­en” näm­lich erheblich.

Eine Frie­dens­for­mel, die vor­sieht dass Russ­land zum vor­letz­ten Ter­min von 14 Mee­tings vor voll­ende­te Tat­sa­chen gestellt wer­den soll - um dann, geschla­gen und als Pariah, von inter­na­tio­na­len Gre­mi­en bestraft und Straf­zah­lun­gen leis­tend aus der Ukrai­ne abzuziehen.

Sie­he:

Eine Frie­dens­for­mel Selen­sky­js - die nach einem hal­ben Jahr erst mal durch einen PR Ver­ant­wort­li­chen umde­signt wer­den muss­te - weil sie davor zu radi­kal war:

Selen­skyj stellt ukrai­ni­sche Fünf-Punkte-Formel für Frie­den vor

Ver­öf­fent­licht am 21.09.2022

[…]

Selen­skyj stell­te eine „ukrai­ni­sche Frie­dens­for­mel“ vor, die fünf Punk­te beinhal­te: 1. Bestra­fung für Aggres­si­on, 2. Schutz von Leben, 3. Wie­der­her­stel­lung von Sicher­heit und ter­ri­to­ria­ler Inte­gri­tät, 4. Sicher­heits­ga­ran­tien und 5. Ent­schlos­sen­heit zur Selbst­ver­tei­di­gung. Dies sei­en die ukrai­ni­schen Kon­di­tio­nen für Ver­hand­lun­gen mit Russ­land. „Ich schlie­ße aus, dass es ohne die­se fünf Punk­te eine Eini­gung mit Russ­land geben kann“, unter­strich Selen­skyj. „Wir sind bereit für einen fai­ren und ehr­li­chen Frie­den. Des­we­gen ist die Welt auf unse­rer Seite“.

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Die­se For­mel wur­de dann auf 10 Punk­te erwei­tert die dann auch “Nukle­ar­si­cher­heit”, “Export­si­cher­heit (Getrei­de)” und “Rück­ga­be ent­führ­ter Kin­der” beinhal­te­ten - über die in den nächs­ten Wochen exklu­siv in Bür­gen­stock dis­ku­tiert wer­den soll

Die Schweiz orga­ni­siert die Kon­fe­renz auf Wunsch der Ukrai­ne. Das Ziel ist es, einen mög­li­chen Frie­dens­pro­zess anzu­stos­sen. Die ein­ge­la­de­nen Staa­ten sol­len über Schrit­te in die­se Rich­tung dis­ku­tie­ren. Kiew schweb­te zunächst vor, die ukrai­ni­sche Frie­dens­for­mel mög­lichst breit abzu­stüt­zen. Der 10-Punkte-Katalog von Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski sieht unter ande­rem den Abzug der rus­si­schen Trup­pen und die Rück­ga­be erober­ter Ter­ri­to­ri­en sowie die Errich­tung eines Son­der­tri­bu­nals vor. Das ist gegen­wär­tig eine Illu­si­on..

Inzwi­schen ist denn auch klar, dass auf dem Bür­gen­stock vor­der­hand bloss ein­zel­ne Punk­te des ukrai­ni­schen Frie­dens­plans ein The­ma sein dürf­ten, etwa der Schutz der Atom­an­la­gen. Für Bun­des­prä­si­den­tin Vio­la Amherd wäre es schon ein Erfolg, wenn in ein­zel­nen Berei­chen [Nuklea­re Sicher­heit, Getrei­de Abkom­men, Hum­na­ni­tä­re Bleh] eine Eini­gung der Kon­fe­renz­teil­neh­mer gelingt.

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Die For­mel ist im Kern jedoch noch immer die Selbe.

Also - sie haben die Schweiz die aktu­ell hervorstreicht:

Die Schweiz orga­ni­siert die Kon­fe­renz auf Wunsch der Ukrai­ne. Das Ziel ist es, einen mög­li­chen Frie­dens­pro­zess anzu­stos­sen. Die ein­ge­la­de­nen Staa­ten sol­len über Schrit­te in die­se Rich­tung dis­ku­tie­ren. Kiew schweb­te zunächst vor, die ukrai­ni­sche Frie­dens­for­mel mög­lichst breit abzu­stüt­zen. Der 10-Punkte-Katalog von Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski sieht unter ande­rem den Abzug der rus­si­schen Trup­pen und die Rück­ga­be erober­ter Ter­ri­to­ri­en sowie die Errich­tung eines Son­der­tri­bu­nals vor. Das ist gegen­wär­tig eine Illusion.

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Sie haben Chi­na das wie folgt reagiert:

Chi­na sieht drei Kern­ele­men­te nicht erfüllt

Gemäß den Rück­mel­dun­gen aller Sei­ten und dem ange­kün­dig­ten Auf­bau des Tref­fens, schei­nen die drei von Chi­na vor­ge­schla­ge­nen Kern­ele­men­te schwer zu rea­li­sie­ren zu sein“, erklär­te Mao. Mit den drei Ele­men­ten meint Chi­na die Akzep­tanz der Kon­fe­renz durch sowohl Russ­lands und als auch die Ukrai­ne, eine gleich­be­rech­tig­te Teil­nah­me aller Par­tei­en und eine „fai­re Dis­kus­si­on aller Friedensoptionen“.

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Sie haben Selen­skyj, der dar­auf hin öffent­lich ver­laut­bart Chi­na wür­de sei­ne ECHTE EINZIG WAHRE Frie­dens­kon­fe­renz sabotieren.

Und sie haben dann einen “seni­or Edi­tor” bei Fran­ce 24, der tags dar­auf inter­pre­tiert “wie Selen­skyj das gefühlt habe”.

War­um?

Nun - Head­line Arti­kel in der NZZ heute:

Die Schweiz über­schätzt sich mit der Ukraine-Friedenskonferenz

Der Bun­des­rat hat spät begon­nen, die Erwar­tun­gen an das Tref­fen auf dem Bür­gen­stock zu rela­ti­vie­ren. Die Schweiz tut sich schwer, in einer ver­än­der­ten Welt ihre Rol­le zu finden.

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Sieht auf den ers­ten Blick wie ein “Mea Cul­pa” - es ist kei­ne Frie­dens­kon­fe­renz, wir haben das Wor­d­ing zu spät ange­passt aus -- ist aber das kom­plet­te Gegenteil.

Es ist ein “Mea maxi­ma Cul­pa, wir haben zu lan­ge ange­nom­men, dass die Schweiz die Rol­le eines neu­tra­len Mitt­lers spie­len kann, des­halb haben wir die­se Hoff­nung auf eine “nor­ma­le Frie­dens­kon­fe­renz” auch zu lan­ge kom­mu­ni­ziert - tat­säch­lich müs­se die Schweiz Far­be beken­nen und kann sich nicht auf ihre neu­tra­le Tra­di­ti­on her­aus­re­den, jetzt - wo die Selen­skyj Frie­dens­for­mel so wich­tig gewor­den ist, dass 106 Natio­nen kom­men” spin.

Also wich­tig für die öffent­li­che Wahrnehmung: 

Wer vie­le Staa­ten­füh­rer ver­sam­meln kann, die dann ein Papier unter­zeich­nen das “Nicht­ein­be­zug von Atom­kraft­wer­ken in Agriffs­kriegs­füh­rung for­dert (bereits UN Posi­ti­on), das frei­en Waren­ver­kehr von sei­nen Häfen for­dert - wenn es um Getrei­de für die Welt geht, und das die Rück­füh­rung aller ent­führ­ter Kin­der for­dert” ver­an­stal­tet SELBSTVERSTÄNDLICH einen Frie­densgip­fel - nach der nun inter­na­tio­nal hoch aner­kann­ten Selen­skyj Friedens-Formel, was Fran­ce 24 am Tag zuvor noch einen Trick genannt hat - und die Schweiz ent­schul­digt sich noch kurz, sie habe sich nur ver­tan, als sie da doch noch Russ­land laden woll­te - und even­tu­ell Anfän­ge einer ech­ten Frie­dens­kon­fe­renz einleiten…

Denn - so die NZZ heu­te: Man muss mit der Zeit gehen…

Also noch mal in der Kurzzusammenfassung.

Die “Frie­den nur wenn Russ­land kom­plett abzieht” For­mel­kon­fe­renz spricht dies­mal nur über die drei Punk­te “Ver­zicht auf Angrif­fe auf Atom­kraft­wer­ke (bereits Teil der UN Char­ta), frei­er Waren­ver­kehr in Krie­gen - wenn es um die Welt­ernäh­rung geht, und Rück­füh­rung von ent­führ­ten Kin­dern” - ist aber eine Frie­denskon­fe­renz, die Russ­land laut ihrer for­mel­len For­mel­pla­nung erst zu ihrem Vor­letz­ten Mee­ting ein­la­den möch­te.

Die Ukrai­ne hat dies­mal auch aktiv ver­hin­dert, dass Russ­land gela­den wird: 

Deut­scher Bot­schaf­ter der Ukrai­ne Olek­sij Make­jew am 18. April 2024 bei ZDF heu­te Live:

Bot­schaf­ter der Ukrai­ne in Deutsch­land, Olek­sij Make­jew: wir haben es klar gemacht dass die­se, die­se ers­te Run­de nicht zusam­men mit Russ­land geführt wird damit wir auch eine star­ke Unter­stüt­zung von Part­ner bekom­men. Eigent­lich um die­sen Krieg zu been­den braucht man nur das rus­si­sche Wort und das Han­deln. Russ­land kann die­sen Krieg stop­pen in dem Russ­land ihre Kräf­te von den besitz­ten Gebie­ten zurück­zieht und hört auf uns täg­lich zu beschie­ßen, aber lei­der kommt die­ses das Recht der Ukrai­ne auf Exis­tenz wird von von rus­si­scher Füh­rung und rus­si­sche Bevöl­ke­rung über­haupt nicht aner­kannt. Russ­land will uns als Nati­on ver­nich­ten und da kön­nen wir nur kön­nen wir uns nur wehren.“

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Chi­na “sabo­tiert das”, so fühlt Selen­skyj, so inter­pre­tiert der seni­or Fran­ce 24 Edi­tor heu­te. Indem Chi­na dar­auf besteht, dass eine Frie­dens­kon­fe­renz ergeb­nis­of­fen und unter der Teil­nah­me Russ­lands statt­fin­den müsse.

Und Tobi­as Gafa­fer in der NZZ ent­schul­digt sich noch kurz, dass die Schweiz so lan­ge gedacht hat, sie kön­ne eine klas­si­sche Frie­dens­kon­fe­renz anbah­nen (Russ­land doch noch ein­la­den), denn man muss ja mit der Zeit gehen und eher weni­ger mit der Tra­di­ti­on als neu­tra­ler Vermittler.

ich hof­fe sie ken­nen sich aus.

Was ande­res wäre es, wenn Selen­skyj Bele­ge dafür hät­te, dass Chi­na sei­ne Frie­dens­for­mel­kon­fe­renz sabo­tiert, aber das hat der Fran­ce 24 Redak­teur heu­te lei­der nicht “von Selen­skyj gefühlt”. Und Bele­ge muss der ja nicht bringen.

Da bist du doch froh, dass du die USA als Part­ner hast, oder?

Der Bun­des­rat war über­rum­pelt. Er brauch­te eini­ge Tage, um zu rea­li­sie­ren, dass gera­de eine Epo­che zu Ende gegan­gen ist – und der Schwei­zer Son­der­weg nicht mehr funk­tio­niert. Nach der Anne­xi­on der Krim durch Russ­land 2014 hat­te die Regie­rung die EU-Sanktionen nicht über­nom­men, son­dern nur deren Umge­hung über die Schweiz ver­hin­dert. Nun, nach der Inva­si­on, war die­se Posi­ti­on nicht mehr halt- und ver­mit­tel­bar. Nach in- und aus­län­di­schem Druck über­nahm die Regie­rung die EU-Sanktionen gegen Mos­kau vollumfänglich.

Der erhoff­te Befrei­ungs­schlag blieb aus. West­li­che Staa­ten nah­men die Schweiz bei der Hil­fe und den Sank­tio­nen als zu zöger­lich und pas­siv wahr. Hin­zu kam die unter­sag­te Wei­ter­ga­be von Kriegs­ma­te­ri­al aus Schwei­zer Pro­duk­ti­on an Kiew. Die Dis­kus­si­on gip­fel­te in Aus­sa­gen des ame­ri­ka­ni­schen Bot­schaf­ters in Bern: Scott Mil­ler kri­ti­sier­te die Schweiz so undi­plo­ma­tisch, wie es seit lan­gem kein Diplo­mat getan hatte.

Der Inhalt zählt
Inzwi­schen äus­sern sich west­li­che Diplo­ma­ten aner­ken­nend. Mit der Ukraine-Konferenz tut die Schweiz, was sie in der Aus­sen­po­li­tik sel­ten macht: Sie wagt etwas. Mit dem Tref­fen ist sie ein Risi­ko ein­ge­gan­gen. Zunächst schien es, als wür­den vor­nehm­lich west­li­che Spit­zen­po­li­ti­ker auf den Bür­gen­stock kom­men, mehr­heit­lich aus Euro­pa. Die Idee der Kon­fe­renz ist es jedoch nicht, ledig­lich die Unter­stüt­zer der Ukrai­ne zu ver­sam­meln, son­dern auch Län­der des glo­ba­len Südens. Sie sol­len eine wich­ti­ge Rol­le spie­len, um spä­ter Russ­land einzubeziehen.

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Recht hat, wer vie­le Natio­nen auf ein Gip­fel­tref­fen zie­hen kann - und end­lich wagt die Schweiz wie­der etwas!

Ach­ja, und nach Gres­sel rennt der Krieg noch bis 2028 oder 2030, für den Fall dass Russ­land nicht gewinnt, und kei­ne grö­ße­ren Feh­ler macht.

Da freut man sich doch in die­ser Gesell­schaft zu leben, und in zwei Wochen eine Frie­dens­kon­fe­renz über die Büh­ne gehen zu sehen!

edit: Dazu noch die bei­den Top Kom­men­ta­re im besag­ten “Mea Cul­pa, dass wir noch tat­säch­li­che Diplo­ma­tie ver­su­chen woll­ten” Arti­kel der NZZ heute:

Jürg Sime­on
vor etwa 11 Stunden
51 Empfehlungen
Wenn die Schweiz hef­tig kri­ti­siert wird von einem bru­ta­len, dik­ta­to­ri­schen Unrechts­staat wie es Russ­land ist, hat sie es rich­tig gemacht. Man mag über das Wort Frie­dens­kon­fe­renz strei­ten. Wich­tig ist, dass Russ­land sieht, wie iso­liert es da steht, dann ist es es auch eher bereit über das Ende des Krie­ges nachzudenken.

R. G.
vor etwa 11 Stunden
41 Empfehlungen
Die Schweiz soll­te sich zurück­hal­ten und ihren neu­tra­len Boden für Gesprä­che bei­der Par­tei­en anbie­ten, wenn die­se mit­ein­an­der zu reden bereit sind. Die­se Kon­fe­renz ist sinn­los und Zeit­ver­schwen­dung für alle Beteiligten.

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Ah, good old Alpbach.…

03. Juni 2024

Too­mas Hen­drik Ilves warnt die frei­en west­li­chen Tech-Demokratien davor, sich vor Angrei­fern wie Russ­land zu sicher zu füh­len, denn der Krieg ver­la­gert sich in die digi­ta­le Domä­ne und tobt dort längst.

[…]

Doch was tun? Laut Ilves wäre schon ein ers­ter Schritt, wenn alle Staa­ten aner­ken­nen wür­den, dass es hin­ter den meis­ten groß­an­ge­leg­ten Cyber­an­grif­fen staat­li­che Akteu­re wie eben Russ­land stecken. 

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Wenn sie mal vor haben ihr Kind nach Alp­bach zu schi­cken - kann es dort span­nen­de Gesprä­che wie die­ses (tat­säch­lich erleb­te) erleben.

Rus­sia has hacked Hil­la­ry and the DNC!

You cant say that. [Its complex…]

Why?

You cant say that.

Why?

You cant say that.

Why?

Cant say that.

Why?

You cant say that.

But why?

Ok, it is some­what likely that rus­sia was behind it.”

Und dann später:

Na, hats mit dem Peter (Name geän­dert) geklappt?”

Geklappt?”

The­men­wech­sel

Also, wenn sie vor­ha­ben ihr Kind mal nach Alp­bach zu schi­cken, sagen sie ihm - dass es nicht wis­sen soll­te, dass das “Attri­bu­ti­on pro­blem” beim Bele­gen der Natio­na­li­tät von Hacking­at­ta­cken real ist, und vor allem dass ALLES was in den US die CIA ohne bur­den of pro­of gegen­über Jour­na­lis­ten behaup­tet in Alp­bach für bare Mün­ze genom­men wer­den sollte.

Sonst klappts nicht mit Peter (Name geändert).

Ah, good old Alpbach…

Und gut dass der Stan­dard soet­was heu­te veröffentlicht.

Agen­da set­ting hat wie­der nie­mand entdeckt.

Grü­ße an Alp­bach bitte.

The Russian-Ukrainian war and the future military balance in Europe

02. Juni 2024

Two points -

1. Same old cir­cu­lar logic regar­ding the inter­nal rea­so­ning for the pro­lon­ga­ti­on of war.

So in essence - once you are in a pro­tra­c­ted war like this, and you noti­ced, that things arent going well, the “nati­onbuil­ding” starts to hap­pen in inwards/public facing pro­pa­gan­da - and I cant exist in a world, that just igno­res inter­nal pro­pa­gan­da rea­so­ning, until the end of days.

You need inter­nal pro­pa­gan­da, to sta­bi­li­ze socie­ties, to pro­long the war.

You dont call that “rus­si­as moti­va­ti­on” - you call that pro­pa­gan­da - and 

2. On the “His­to­ri­cal unity of Rus­si­ans and Ukrai­ni­ans text” - 

Habe gera­de etwas gemacht was man nicht machen darf

you cant use that as rec­ti­fi­ca­ti­on for the main goal of the rus­si­an for­eign poli­tics going for­ward. You can read that into it. You cant use it as pro­of for that.

The text is craf­ted in a way - to mean abso­lute­ly not­hing in terms of “action­ab­le pro­of for anything” - until the lat­ter events unfold.

Then you can use it as a stand-in for wha­te­ver argu­ment you need to hold, by just elon­ga­ting Putins his­to­ri­cal revi­sio­nism into the near future, and pro­po­sing that this [wha­te­ver fits in your sket­ched out ver­si­on of that pro­lon­ga­ti­on (you’­ve got five Tsars to pick from, and Fio­na Hill picked all of them!)] was always his aim.

That said - at the time it could have meant 

- pro­po­sed and or for­ced poli­ti­cal “inte­gra­ti­on” of the Donbas,
- mili­ta­ry sup­port for the Donbas,
- a limi­ted mili­ta­ry intervention, …

Anything. And peop­le ack­now­led­ged that at the time of its release. But as soon as the war star­ted - it, and Putins spee­ches in secu­ri­ty fora pri­or to it beca­me the pin­point “pro­of” of rus­sia working on the ree­sta­b­lish­ment of the USSR.

And becau­se tho­se fears ran deep with nor­dic sta­tes - and the EU is a con­sen­sus based decisi­on body… And the US pres­sed for “wha­te­ver this war is at this sta­ge”… final­ly, pro­lon­ged war of attri­ti­on until 2028 or 2030, until rus­sia runs out of stock to refurbish.

[And a ger­ma­ny that has lost its busi­ness model. Luck­i­ly enough we have the Zei­te­wen­de (whe­re the GMF at the time was the only insti­tu­ti­on that got a debrie­fing on “what that would actual­ly mean” ( https://harlekin.me/allgemein/a-real-broad-shift/ ) and no jour­na­listic out­let did - they just all knew, that becau­se of that speech, not­hing would be the same on the day after -- becau­se thats how spee­ches work…).]

Its like the worlds most stu­pi­dest McGuf­fin. As it was used to signal some “god­gi­ven” (as in pseu­do his­to­ri­cal) “unity” nar­ra­ti­ve to someo­ne for sure.

But you dont know to whom. To sepe­ra­tists, to the reli­gious crowd, to hard­li­ners in the par­ty, to the peop­le who were cor­rup­ted and about to take action, to the rus­si­an public - as a gui­de­li­ne for poli­ti­cal sto­ry­tel­ling of what was to come --- but it is defi­ni­te­ly, posi­tively, no pro­of - that Putins war aim is the recrea­ti­on of the USSR. Thats Mear­s­hei­mers posi­ti­on btw - and hes abso­lute­ly cor­rect on that -

Thats not even remo­te­ly wit­hin the scope of the bound­ries of the text. Thats overinterpretation.

Sor­bon­ne, or not.

That said, if you find other pro­of, that rus­sia went into an irrever­si­ble path of action that aims for them beco­m­ing a super­power again at the end of it - then pre­sent it.

This in essence is what your argu­ment hin­ges on. If you can pro­ve that, then your argu­ment holds.

If you cant, then we are not tal­king about zero sum games here.

And so far, the pro­of for that has been lou­sy. (Not just in that Sor­bon­ne speech.)

For examp­le:

The war aim for rus­si­as eli­te could have just been to avoid all the pro­blems that come with an over­aging socie­ty in terms of social cohe­si­on. Yes the war also ser­ves a bunch of inter­nal pur­po­ses around crea­ting a new power eli­te, rai­sing it among cer­tain myths, even redu­cing the pro­spe­ri­ty of the rus­si­an public to some extent, which makes it more com­pa­ti­ble with Chi­nas deve­lo­p­ment tra­jec­to­ry. If you take the posi­ti­on, that the class thats in power in Rus­sia real­ly doesnt care much about anything other than “self replication/prolongation” - the­re are a bunch of rea­sons for “why a war might not have been the worst thing to start at that point in time”, that arent “to beco­me a gre­at power again”.

Sim­ply to secu­re cri­mea once and for all (Sewas­to­pol) could have been pret­ty high on that list (refe­ren­cing Her­fried Münk­ler) . Con­si­de­ring that the Ukrai­ne did ever­ything to pre­vent the long term func­tio­n­ing of anne­xed cri­mea f.e. (Suing (?) the com­pa­ny that got the con­tract to main­tain the bridge - put­ting it under an inter­na­tio­nal sanc­tion regime, …)) - so “land bridge” to cri­mea, also pro­bab­ly pret­ty high on the same list.

So that the recrea­ti­on of the USSR is the main aim, is - as far as I’m con­cer­ned, just storytelling.

Sto­ry­tel­ling that pre­vents any latch on point for diplomacy.

And with that - I have a problem.

I am much more pro­ne to the posi­ti­on of Sachs (stone me), that you could risk a “try run” - if “access to the black sea” was part of why rus­sia “had to” start this war in its inter­nal logic. Do what you have to do, to try to pre­vent the rear­ma­ment of rus­sia, pro­noun­ce the con­flict fro­zen - put in UN peace kee­pers, and see who rearms to what extent. Now its a bit late for that (also secu­ri­ty gua­ran­tees are an issue) - but you’­ve done ever­ything ima­gin­ab­le to pre­vent a diplo­ma­tic solu­ti­on from even being dis­cus­sed in the open.

Sabo­ta­ged so cal­led peace con­fe­ren­ces, remo­ved tho­se voices from the public dia­log, ridi­cu­led them open­ly, denoun­ced the Car­ne­gie Endow­ment for Inter­na­tio­nal Peace, -- this: 

Und man kann VON GLÜCK REDEN, dass das IWM Vien­na, also Wojciech Przy­byl­ski “united against Rus­sia” als neu­es Initi­al­mo­tiv einer geein­ten Euro­pa­er­zäh­lung für ange­bracht, rich­tig und wesent­lich hält, jetzt wo “Euro­pa steht für Frie­den” aus­ge­dient hat.

Have Selen­skyj sta­ge a peace con­fe­rence that only needs one of the con­flict (yes, its a war) par­ties to attend to… Gre­at stuff!

And it wasnt a risk based cal­cu­lus why you did that - it was one that was potentiality/oportunity dri­ven. “You pro­bab­ly could beat rus­sia fast!” That was the sales pitch in the first year.

Thats about the extent of my criticism.

Also argue for “the Ukrai­ne is figh­t­ing for sur­vi­val” a bit more con­vin­cin­gly - when all you have are “acts of geno­zi­de” - which still might be other war cri­mes” - by the hundreds -

https://edition.cnn.com/2022/10/15/europe/russia-ukraine-rape-sexual-violence-military-intl-hnk/index.html

https://edition.cnn.com/2024/05/30/europe/russia-sexual-violence-occupied-ukraine-intl-cmd/index.html

(Brea­king dis­si­dents, inter­ro­ga­ti­on tac­tics, … Genozide?)

Scope and struc­tu­re matters.

But who am I kid­ding now - that anyo­ne is giving Rus­sia here a “fair tri­al” approach - when it comes to inter­pre­ting their war aims.

No one would ever do that, Wer­te­wes­ten or not - thats what histo­ry depart­ments are for, right? And they are all about stories…

Just a bit ear­ly to wri­te that histo­ry - in that Sor­bon­ne video - one mon­th ago…

On the other state­ments in the video I’m more favor­able - but I just about had it - that no one EVER until this day, was able to iden­ti­fy pro­pa­gan­da, and pro­pa­gan­da logic, when they men­ti­on five fuck­ing spee­ches, aimed at domestic publics in a war.

Pro­pa­gan­da hat ja wie­der nie­mand ent­deckt, am aller­we­nigs­ten der Gressel.

Gut - Mili­tär­ana­lyst, viel­leicht kennt der nur die klas­si­schen Anwendungsformen…

@user-tb5dp1ok7o prays for peace in Ukraine

02. Juni 2024

Bildschirmfoto 2024 06 02 um 20 28 04
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I pray for the peace in your coun­try ukrain.. Sla­va ukrain.. 🇵🇭

Here is @user-tb5dp1ok7o lan­ding page on youtube:

Bildschirmfoto 2024 06 02 um 20 29 25

Ah, the good old user who made a you­tube account just to post a comment.

Rever­se search on goog­le for the user­na­me: No other results.

Ok, to be fair, the­res a metric ton of rus­si­an bots on the Sin­g­a­po­re sum­mit press con­fe­rence sites on you­tube as well.

So on to what hap­pen­ed in the press con­fern­ce. About 9 out of 10 ques­ti­ons whe­re “what do you want from us”, “have you alrea­dy con­vin­ced others”, “why do you want us to attend to some­thing that doesnt lead to peace”, “Biden doesnt seem to attend - why should our lea­ders”, “have you tal­ked to chi­na” - and so on and so forth…

For that Selen­skyj hand­led hims­elf excep­tio­nal­ly well - wit­hin his means.

Almost would have atten­ded the Peace Sum­mit mys­elf in the end, just out of pit­ty. His catch all line in the end was “lets just agree to no aggres­sor in a war should cap­tu­re nuclear plants, no aggres­sor in a war should block food rou­tes for the world, and we want all our child­ren back -” lets get that on paper, and hand it to the secreta­ry gene­ral of the UN, and then it will beco­me reality!

In all wars, from now on - becau­se more than 100 coun­tries will attend this peace for­mu­la summit!

Ok, on the last part he wasnt exces­si­ve­ly brie­fed, becau­se he also sub­sti­tu­ted it with “fur­ther pri­so­ner exch­an­ges” and other topics that fit wit­hin the “huma­ni­ta­ri­an actions” envelope.

Ich komm trotz­dem aus dem Kot­zen nicht heraus.

Dou­ble stan­dards? War die ande­re Fra­ge die neun von zehn mal auf­ge­poppt ist.

Nein, Selen­skyj hat kei­ne - er hat sowohl Isra­el, als auch Paläs­ti­na ein­ge­la­den! Und er hat den Angriff auf Isra­el ver­ur­teilt, und dann Hilfs­lie­fe­run­gen für die Leu­te in Gaza angeboten!

Herr­lich die­se Außen­po­li­tik der Werte.

Wie wärs - zum Nobel­res­sort in die Ber­ge um allei­ne durch die Prä­senz die Selen­skyj Frie­dens­for­mel zu unterfüttern?

Sie wis­sen schon - die mit “Russ­land muss voll­kom­men abzie­hen”, “Russ­land muss vor ein Kriegs­tri­bu­nal gestellt wer­den”, “Russ­land muss Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen leis­ten”, “Die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne muss erhal­ten bleiben”…

Aber kom­men sie in die Schweiz - in ein Nobel­res­sort - wir unter­zeich­nen da nur drei ande­re Punk­te. Die “ein­fa­che­ren mora­li­schen”, die wir dann der UN vor­le­gen, und schon stört kein Aggres­sor in einem Krieg mehr die Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung der Welt in dem er einen Hafen blockiert.

Wegen unser aller uni­ver­sa­len Wer­te - und weils die UN in die­sem Fall for­dern wird, wenn nur 106 Staa­ten in ein Luxus­ho­tel in die Schweiz kommen.

Der Frie­den ist so nah…

Alle öster­rei­chi­schen Medi­en schrei­ben schon seit Mona­ten von die­ser Friedenskonferenz!

Und jeder der das nicht nach­plap­pert oder auf Frie­dens­for­mel­kon­fe­renz besteht - wird degra­diert, ver­arscht, ver­leum­det, nie­der­ge­knüp­pelt - nicht mehr ernst genommen…

Viel­leicht noch aus sei­nem Beruf getreten.

Haupt­sa­che wir haben 100 Öster­rei­cher die “Chi­na ver­hin­dert den Frie­den” unbe­langt im Stan­dard Forum schrei­en können.

Na dann kann der Krieg ja end­lich wie­der wei­ter gehen.

Auch nach der Friedenskonferenz.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abgrund­tief Allerletzte.

Und alle Medi­en wis­sens. Und alle machen mit.

Mund zu, Augen zu, Ohren zu - und mit Frie­dens­kon­fe­renz wor­d­ing veröffentlichen.

Die ersten hundert Kommentare unter aktuellen Standard “Friedenskonferenz” Artikeln sind fehlinformiert

02. Juni 2024

Aber bevor ihr etwas bewegt — müs­sen Ber­ge ver­scho­ben wer­den, ich mein - da könnt ja jeder kom­men - und bevor wir der Bevöl­ke­rung erklä­ren was in wel­chem Rah­men Pro­pa­gan­da ist - haltn wir lie­ber den Mund und ver­hal­ten uns unauf­fäl­lig - oder?

Der deutsch­spra­chi­ge Jour­na­lis­mus hats end­lich geschafft! Alle Öster­rei­cher ein­hel­lig auf ukrai­ni­scher Pro­pa­gan­da Linie. Hurra!

Und alle wer­den die nächs­ten zwei Wochen ein­fach wei­ter­lü­gen. Die Öffent­lich­keit ein­fach wei­ter mit Pro­pa­gan­da zuwerfen.

Chi­na will nicht an der Frie­dens­kon­fe­renz teil­neh­men, weil Chi­na gegen den Frie­den ist!“
Ist der Haupt-Tenor unter allen Kom­men­ta­ren unter allen „Frie­dens­gip­fel“ Arti­keln heu­te im Stan­dard. Sucht euch die Links doch sel­ber raus ihr fuck­ing Dreck. Ihr hab jetzt seit Wochen nichts getan, damit das rich­tig gut ver­fan­gen konn­te. Nur nicht zu früh agie­ren, nur nicht zu früh!

At the same time:

Fran­ce 24’s Gul­li­ver Cragg [Bri­tish Jour­na­list, Cor­re­spon­dent for Fran­ce 24 in Kyiv, Ukrai­ne, also covering Poland, Bela­rus & Hun­ga­ry.] am 29. Mai 2024:

Gul­li­ver Cragg: [It’s abso­lute­ly not clear that Joe Biden will attend that sum­mit I think the latest signals from the United Sta­tes were more um along the lines of repre­sen­ta­ti­on at a lower level than the pre­si­dent -- a lot of heads of sta­te though in Euro­pe in par­ti­cu­lar, heads of government, have said that they will attend.] Let’s be clear, it’s not real­ly a peace Sum­mit the ukrai­ni­ans are cal­ling it a peace sum­mit - and they’­ve got an argu­ment for cal­ling it that becau­se, basi­cal­ly they think the­re will never be real peace unless we get the Rus­si­ans to with­draw from our ter­ri­to­ry and they want to get as many coun­tries as pos­si­ble on board with more or less that line. I think that the­re will be nego­tia­ti­ons at this sum­mit and the final com­mu­ni­que might be some­thing rather dif­fe­rent, but it’s about uh Ukrai­ne showing how many coun­tries in the world sup­port its sum­mit and that’s why it’s cru­cial­ly important - real­ly for its most important ally the United Sta­tes to be repre­sen­ted at a high level but unfor­tu­n­a­te­ly I’m not sure that it loo­ks like happening.

Und etwas spä­ter, sel­be Quelle:

Gul­li­ver Cragg: With Ukrai­ne uh I mean it does­n’t look like in in a way on the sur­face of things it does­n’t look like a gre­at idea for Ukrai­ne to hold this sum­mit and call it a peace sum­mit and then you know - be disap­poin­ted by not having as as many peop­le atten­ded as they kind of - build it as, but …

Mode­ra­tor: That said, Gul­li­ver, if I may Gul­li­ver, Vlo­di­mir Zel­sen­skyy is going to have a chan­ce to make his pitch in per­son next week, he’s been invi­ted to com­me­mo­ra­ti­ons of D-Day that Joe Biden will be attending - 

Gul­li­ver Cragg: Yes and by the way the­re are a lot of rumors in Ukrai­ne at the moment that um some­thing will be announ­ced about um French Ukrai­ni­an uh coope­ra­ti­on mee­ting in Nor­man­dy [Fran­zö­sisch Ukrai­ni­sches Sicher­heits­ab­kom­men inco­m­ing!], but just going back to the sum­mit in Switz­er­land - some peop­le are still arguing that it’s actual­ly a pret­ty cle­ver um you know trick [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!] on the behalf of the Ukrai­ni­an diplo­ma­cy [!] to basi­cal­ly have a peace plan that’s cur­r­ent­ly being labe­led the Zelin­skyy for­mu­la which he actual­ly out­lined in late 2022 - you know, which is basi­cal­ly “peace can only be achie­ved if the Rus­si­ans pull all their for­ces out of Ukrai­ne” for that sort of plan that Ukraine’s allies have signed up to being no lon­ger the Zelin­skyy for­mu­la - but a for­mu­la that has as many coun­tries as pos­si­ble have signed up to and it’s a way of sort of sho­ring up their alli­an­ces and making their case which is - you know des­pi­te ever­ything uh that uh that Geor­ge [?] has been say­ing you know, is is that it’s hard to ima­gi­ne any kind of peace - if Ukrai­ne does­n’t win this war, des­pi­te the fact that it loo­ks so hard for that to be achie­ved at the cur­rent sta­te of things.

src:

Nazu die NZZ vorgestern:

Die Schweiz orga­ni­siert die Kon­fe­renz auf Wunsch der Ukrai­ne. Das Ziel ist es, einen mög­li­chen Frie­dens­pro­zess anzu­stos­sen. Die ein­ge­la­de­nen Staa­ten sol­len über Schrit­te in die­se Rich­tung dis­ku­tie­ren. Kiew schweb­te zunächst vor, die ukrai­ni­sche Frie­dens­for­mel mög­lichst breit abzu­stüt­zen. Der 10-Punkte-Katalog von Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski sieht unter ande­rem den Abzug der rus­si­schen Trup­pen und die Rück­ga­be erober­ter Ter­ri­to­ri­en sowie die Errich­tung eines Son­der­tri­bu­nals vor. Das ist gegen­wär­tig eine Illusion.

Inzwi­schen ist denn auch klar, dass auf dem Bür­gen­stock vor­der­hand bloss ein­zel­ne Punk­te des ukrai­ni­schen Frie­dens­plans ein The­ma sein dürf­ten, etwa der Schutz der Atom­an­la­gen. Für Bun­des­prä­si­den­tin Vio­la Amherd wäre es schon ein Erfolg, wenn in ein­zel­nen Berei­chen [Nuklea­re Sicher­heit, Getrei­de Abkom­men, Hum­na­ni­tä­re Bleh] eine Eini­gung der Kon­fe­renz­teil­neh­mer gelingt.

[…]

Wel­che Erfolgs­chan­cen hat die Konferenz?

Das hängt von den Erwar­tun­gen und den Teil­neh­mern ab. Bun­des­prä­si­den­tin Vio­la Amherd liess über den «Blick» ver­lau­ten, dass die Kon­fe­renz bereits gelun­gen ist, weil vie­le Staa­ten zuge­sagt haben. Am Ende zählt jedoch der Inhalt. Eine Eini­gung in den The­men­be­rei­chen wie der nuklea­ren Sicher­heit oder der Ernäh­rungs­si­cher­heit ist mög­lich. Ob es für mehr reicht, bleibt eine ande­re Fra­ge. Mit Russ­land sitzt eine Kriegs­par­tei nicht am Tisch. Ohne Mos­kau aber kann es kei­nen Frie­dens­pro­zess geben.

src: https://www.nzz.ch/schweiz/ukraine-friedenskonferenz-die-halbe-welt-kommt-auf-den-buergenstock-aber-russland-fehlt-ld.1832751

Dazu heu­te die ver­lot­ter­ten, ver­wichs­ten, ver­trot­tel­ten, unter­wan­der­ten, ver­lo­ge­nen - GEKAUFTEN - und immer bereit die Bevöl­ke­rung abso­lut zu hin­ter­ge­hen­den öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en und ihre FUCKING Appo­lo­ge­ten von Vorfeld-Organisationen und Schein-Vereinigungen für Ethik im öster­rei­chi­schen Medi­en­sys­tem A LA Presserat:

6 Mal Frie­dens­gip­fel beim Stan­dard heu­te im Ticker:
https://www.derstandard.at/jetzt/livebericht/3000000222504/selenskyj-nimmt-mitte-juni-an-g7-gipfel-in-italien-teil?responsive=false

100 Kom­men­ta­re dar­un­ter das Chi­na mit der Nicht-Teilnahme den Frie­den sabo­tiert! Den Frieden!

Dazu viel­leicht noch Kurz die NZZ:

Cas­sis hat stets betont, dass es ohne Russ­land kei­nen Frie­den geben kön­ne. Die Schweiz will mit der Kon­fe­renz im bes­ten Fall einen Frie­dens­pro­zess anstos­sen. Sie sei über­zeugt, dass Mos­kau im Ver­lau­fe die­ses Pro­zes­ses ein­be­zo­gen wer­den müs­se, schreibt das EDA. Im Depar­te­ment gibt es Über­le­gun­gen, Russ­land doch noch for­mell ein­zu­la­den. Damit müss­te aber auch die Ukrai­ne ein­ver­stan­den sein.

src: https://www.nzz.ch/schweiz/ukraine-friedenskonferenz-die-halbe-welt-kommt-auf-den-buergenstock-aber-russland-fehlt-ld.1832751

Klei­ner Tipp, die Ukrai­ne ist damit nicht ein­ver­stan­den, sie hat es ja verhindert:

Deut­scher Bot­schaf­ter der Ukrai­ne Olek­sij Make­jew am 18. April 2024 bei ZDF heu­te Live:

Bot­schaf­ter der Ukrai­ne in Deutsch­land, Olek­sij Make­jew: wir haben es klar gemacht dass die­se, die­se ers­te Run­de nicht zusam­men mit Russ­land geführt wird damit wir auch eine star­ke Unter­stüt­zung von Part­ner bekom­men. Eigent­lich um die­sen Krieg zu been­den braucht man nur das rus­si­sche Wort und das Han­deln. Russ­land kann die­sen Krieg stop­pen in dem Russ­land ihre Kräf­te von den besitz­ten Gebie­ten zurück­zieht und hört auf uns täg­lich zu beschie­ßen, aber lei­der kommt die­ses das Recht der Ukrai­ne auf Exis­tenz wird von von rus­si­scher Füh­rung und rus­si­sche Bevöl­ke­rung über­haupt nicht aner­kannt. Russ­land will uns als Nati­on ver­nich­ten und da kön­nen wir nur kön­nen wir uns nur wehren.“

src: https://www.youtube.com/watch?v=EG256vxsLk8

Begrün­dung der Absa­ge Chinas:

Chi­na sieht drei Kern­ele­men­te nicht erfüllt
„Gemäß den Rück­mel­dun­gen aller Sei­ten und dem ange­kün­dig­ten Auf­bau des Tref­fens, schei­nen die drei von Chi­na vor­ge­schla­ge­nen Kern­ele­men­te schwer zu rea­li­sie­ren zu sein“, erklär­te Mao. Mit den drei Ele­men­ten meint Chi­na die Akzep­tanz der Kon­fe­renz durch sowohl Russ­lands und als auch die Ukrai­ne, eine gleich­be­rech­tig­te Teil­nah­me aller Par­tei­en und eine „fai­re Dis­kus­si­on aller Friedensoptionen“.

src: https://www.diepresse.com/18519328/china-lehnt-teilnahme-an-schweizer-friedenskonferenz-ab

Aber lei­der - was will man machen, in Öster­reich berich­ten die Pro­pa­gan­da­scheis­se, der Pro­pa­gan­dis­ten, der Pro­pa­gan­da­frak­ti­on - um die Pro­pa­gan­da ihres Chefs, als nicht mehr allei­nig nur als “aus dem Kopf ihres Chefs ent­stam­mend” - son­dern als “Posi­ti­on von 100 Staa­ten der Erde” zu framen.

Das ist Wahnsinn.

Aber die öster­rei­chi­sche Pres­se ist voll mit dabei - denn sie hat Selen­ky­js Frie­dens­for­mel­kon­fe­ren­zen bis jetzt IMMER als Frie­dens­kon­fe­ren­zen fehl­ti­tu­liert. Kon­se­quent. Und bis sich die öster­rei­chi­schen Medi­en in ihrer Posi­ti­on bezüg­lich der ukrai­ni­schen Kriegs­pro­pa­gan­da berich­ti­gen wür­de - mus­sen Ber­ge ver­setzt werden.

Weil ich mein - wenn wir alle jetzt kon­se­quent Lügen, dass 100 Staats­obe­häup­ter hin­ter sie­ser Ver­si­on des Frie­dens ste­hen, dann könn­te das Selen­skyj ja helfen!

So - und jetzt seht zu, dass das in Öster­reich wei­ter­hin nie­mand mit­be­kommt, jeder noch brav “Frie­dens­kon­fe­renz” dazu sagt, und ihr das in die Mäu­ler und Hir­ne eurer Kin­der gestopft bekommt. Und das mor­gen auch noch in Geschichts­de­part­ments gelert wird.

Es ist euch doch alles kom­plett SCHEISS EGAL. Und wenns die hun­dert ers­ten Kom­men­ta­re im Stan­dard nicht mal mehr ansatz­wei­ße bli­cken, was hier passiert-- eue­re geschütz­ter Scheiss Job ist doch immer noch am sichers­ten, wenn ihr euer Maul nicht aufbekommt.

Ver­ach­tung?

Nein - DAS ist DIESE Gesellschaft.
Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Aller­letz­te. (Nur das AMS ist noch zwei Stu­fen drunter.)

Übri­gens - sogar die Ultra­rech­ten sind mitt­ler­wei­le ein­ge­schwenkt und brin­gen in Öster­reich brav ukrai­ni­sche Propaganda.

Denn es könn­te der Ukrai­ne ja helfen!

Frie­dens­gip­fel in der Schweiz: Bereits 106 Län­der sol­len zuge­sagt haben

Nach Anga­ben des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj haben 106 Län­der und Orga­ni­sa­tio­nen ihre Teil­nah­me an dem Friedens-Gipfel in der Schweiz Mit­te Juni zuge­sagt. Öster­reich wird durch Kanz­ler Karl Neham­mer (ÖVP) vertreten.

src: https://exxpress.at/friedensgipfel-in-der-schweiz-bereits-106-laender-sollen-zugesagt-haben/

Frie­dens­gip­fel in der Schweiz. Frie­dens­gip­fel in der Schweiz - wir haben jetzt bald Frieden!

In dem wir bald sagen kön­nen - das ist nicht mehr die Selen­skyj For­mel - das ist ja die Mei­nung von 100 Staa­ten auf der Welt! Nach­dem wir Russ­land noch kurz deplatt­formt und unse­ren Freun­den erklärt haben - die hät­ten das sabo­tiert! Weil sie sich für was wir­res ein­ge­setzt haben - so was wir­res wie — das die Rea­li­tä­ten am Boden anzu­er­ken­nen sei­en nämlich:

Ger­hard Man­gott: “Bei­de Kriegs­par­tei­en beto­nen aller­dings immer dass sie zu Ver­hand­lun­gen bereit wären nur stel­len sie dafür Vor­be­din­gung die für die jeweils ande­re Sei­te nicht akzep­ta­bel sind. Die ukrai­ni­sche Füh­rung sagt wir ver­han­deln mit Russ­land aber erst wenn alle rus­si­schen Sol­da­ten ukrai­ni­sches Ter­ri­to­ri­um ver­las­sen haben, ein­schließ­lich der Krim na das wäre gleich­be­deu­tend mit einer desas­trö­sen Kriegs­nie­der­la­ge Russ­lands - wor­über soll­te dann noch ver­han­delt wer­den und Selen­ski hat auch gesagt wir spre­chen nicht mit Vla­di­mir Putin son­dern wir spre­chen mit dem nächs­ten Füh­rer Russ­lands und das kann dau­ern und die Ukrai­ne hat dann im Herbst 2022 eine Frie­dens­for­mel vor­ge­legt so nennt sie die­sen zehn Punk­te Plan in dem sie for­dert eben Rück­zug der rus­si­schen Trup­pen aus dem gesam­ten Gebiet der Ukrai­ne, Repa­ra­tio­nen Russ­lands an die Ukrai­ne und Andung von Kriegs­ver­bre­chen im zivi­len und mili­tä­ri­schen Bereich. Das sind aus ukrai­ni­scher Sicht alles völ­lig nach­voll­zieh­ba­re For­de­run­gen die Ukrai­ne muss nur sich klar sein so eine Frie­dens­for­mel die ja gewis­ser­ma­ßen ein Dik­tat­frie­den wäre die ist nur umsetz­bar wenn die wenn die Ukrai­ne die­sen Krieg voll­stän­dig gewinnt - und danach sieht es nun wirk­lich nicht aus. Russ­land wie­der­um sagt ja wir sind bereit zu Ver­hand­lun­gen aber man betont die ukrai­ni­sche Füh­rung müs­se - wie man das so for­mu­liert die Rea­li­tä­ten am Boden aner­ken­nen näm­lich dass die vier Regio­nen Cher­son, Sapo­ri­sia, Donezk und Luhansk Teil Russ­lands sei­en, rus­si­sches Staats­ge­biet sei­en und das ist für die Ukrai­ne wie­der nicht akzep­ta­bel. Man will dort kei­ne ter­ri­to­ria­len Zuge­ständ­nis­se machen, auch die über­wie­gen­de Mehr­heit der ukrai­ni­schen Bevöl­ke­rung will das nicht, lehnt die­ses Kon­zept Land für Frie­den ab - so sind wir ein in einer Situa­ti­on wo eben nicht ver­han­delt wird, son­dern wei­ter gekämpft wird und da gibt es eben man­che die sagen es wird sich am Stel­lungs­krieg auch mit neu­er west­li­cher Militär- und Finanz­hil­fe nicht wesent­lich etwas ver­än­dern schon gar nicht zu Guns­ten der Ukrai­ne und des­we­gen müs­sen man nach einer poli­ti­schen Lösung suchen und es gibt ande­re sowohl Poli­ti­ker als auch Kol­le­gen und Kol­le­gin­nen die sagen der Wes­ten müs­se der Ukrai­ne nur genug Waf­fen lie­fern und alle mög­li­chen Waf­fen lie­fern dann kön­ne die Ukrai­ne die­sen Krieg gewin­nen und das ist der Wider­streit die­ser bei­den Lager und der­zeit ist noch immer das Lager dass die letz­te Opti­on befürhwor­tet näm­lich eine all in Ver­sor­gung der Ukrai­ne mit Waf­fen und Muni­ti­on durch den Wes­ten um die­sen Krieg zu gewin­nen ob das mög­lich ist dar­an haben aber vie­le Mili­tär­ex­per­ten Zweifel.“

src: https://www.youtube.com/watch?v=psp2zjOgpMk (10. Mai 2024)

Es ist ein­fach nur noch untragbar.

Die öster­rei­chi­sche Pres­se will ihre Pro­pa­gan­da, damit sie ihre Pro­pa­gan­da­stand­punk­te nicht hin­ter­fra­gen muss, um die Öffent­lich­keit gegen den Pro­pa­gan­da­feind Chi­na schrein zu las­sen, um einen Pro­pa­gan­da Stand­punkt -- unlau­ter (denn es ist kein abschlie­ßen­des Com­mu­ni­que zu erwar­ten) über eine wei­te­re Pro­pa­gan­dafin­te (“100 Staa­ten sind gekom­men!”) als die Mei­nung der Welt FALSCH dazu­stel­len. Damit die Frie­dens­for­mel nicht so wahn­sin­nig wirkt, weil es ste­hen ja so vie­le Staats­ober­häup­ter dane­ben, aber nicht dahinter.

Und wenn Chi­na und Bra­si­li­en da nicht mit­ma­chen - dann sind das die, die den Frie­den ver­hin­dert haben.

Ihr seid abartig.

Ihr seid das Letzte.

Ihr seid…

Das wars.

Mag. Phil­ipp Ganster

Ihr wart dabei, ihr habt nichts getan. Ihr habt nicht euren Fin­ger geho­ben. Ihr habt das enab­led. Ihr habt das mit eurem Schwei­gen wei­ter ermög­licht - und ihr habt die gesam­te Bevöl­ke­rung Öster­reichs, in volls­tem Wis­sen dar­über kom­plett verarscht.

Es gibt nicht ein Öster­rei­chi­sches Medi­um das hier noch ansatz­wei­se wie die NZZ oder Fran­ce 24 auch nur hin­ter die Kulis­sen bli­cken wollte..

Ihr woll­tet ja auf den nächs­ten Lachs­bröt­chen­emp­fang in Alpach, bei der Öster­reich Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft, bei den Sitz­krei­sen des IWM­Vi­en­na im Burg­thea­ter - und was weiß der Teu­fel noch nicht verzichten.

Ihr habt nur Pro­pa­gan­da gebraucht - ihr habt in ganz Öster­reich nicht in einem ein­zi­gen Medi­um die Bevöl­ke­rung über das Bevor­ste­hen­de aufgeklärt.

Aber wenn der Rus­se ver­sucht die Teil­nah­me von Staa­ten an die­ser „Frie­dens­for­mel“ Kon­fe­renz zu sabo­tie­ren, dann ist der Rus­se gegen den gerech­ten Frieden.

Nur damit Selen­skyj kei­ne Pro­pa­gan­da unter­stellt wer­den kann. Weil wie wür­det ihr und eure öffent­li­che Posi­tio­nie­rung dann dastehen.

Ihr unend­li­chen…

Bel­li­zis­ten, Kriegs­trei­ber und Lügner.

Und mor­gen wie­der Selen­kyj Honig ums Maul schmie­ren, ja?

Zwei Wochen bis zur Kon­fe­renz. Und noch min­des­tens zwei Jah­re danach, bis die Ukrai­ne end­lich gewinnt! Gut, laut Wes­ley Clark noch min­des­tens sechs (wie hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=YRpUwoXDmaA aber kei­ne Angst, das habt ihr ja auch nicht mit­be­kom­men. Ihr schafft das noch sechs Jah­re lang — toi, toi, toi —

aber die Mir­ja­na Tomić soll ihren Mund nicht mehr auf­ma­chen um in die Öffent­lich­keit rein­zu­fra­gen, wann ihr noch eure Per­for­mance in der Kriegs­be­richt­erstat­tung evaluiert.

Die Ant­wort ist nie.

Sowohl die Pres­se (https://www.diepresse.com/18522143/der-westliche-tabubruch-wird-zum-dauerzustand) als auch der Stan­dard (Flo­ri­an Nie­dern­dor­fer) (https://www.derstandard.at/story/3000000222157/gut-dass-die-roten-linien-des-westens-im-ukrainekrieg-verblassen) haben sich heu­te für mehr „stra­te­gic ambi­gui­ty“ in der Ukrai­ne Bericht­erstat­tung aus­ge­spro­chen, damit die Poli­ti­ker „gute Ent­schei­dun­gen, gestützt auf Exper­ten­mei­nun­gen“ abseits der Öffent­lich­keit tref­fen können.

Denn es sei den Öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en bereits zu viel gewor­den über­haupt noch über vor­ma­li­ge Rote Lini­en zu berichten.

Der Jour­na­lis­mus wills lie­ber erst gar­nicht mehr hören, oder berich­ten - gibt eh Exper­ten die sich da aus­ken­nen… So argu­men­ta­tiv bei­de Qualitätszeitungen.

Ob der Pres­se­rat noch etwas dazu sagen will, wenn sich der Jour­na­lis­mus am liebs­ten eher heu­te als mor­gen selbst abschaf­fen wür­de, nur damit Waf­fen­lie­fe­run­gen schnel­ler ankom­men?! - Hin­ter­grund: Die US erlau­ben immer noch nicht den Ein­satz von ATA­CAMs in Russ­land, Frank­reich aber schon. Wol­len wir dar­über reden? Nein. Braucht ja kein Schwein zu wis­sen - die Medi­en in Öster­reich sind nicht mehr dazu in der Lage - sie könn­ten die­se Dis­kus­sio­nen nicht ein­mal füh­ren wenn sies wollten.

Alles was sie konn­ten war „müs­sen jetzt die rote Line über­schrei­ten“, „müs­sen jetzt die rote Line über­schrei­ten“ als Mei­nung pos­ten und am Ende woll­ten sie nicht mal mehr rote Linie schrei­ben müs­sen - weil es sie an das erin­nert hat, wie sie über den Krieg berich­tet haben.

Die vor­ge­scho­be­ne Begrün­dung dafür ist „damit Waf­fen schnel­ler in der Ukrai­ne ankom­men“ - nur vom hete­ro­ge­nen Aus­bil­dungs­stand, haben die öster­rei­chi­schen Medi­en auch kom­plett kei­ne Ahnung. War­um soll­ten sie - ums mit Reis­ner zu sagen - “wenn, ich alle Mel­dun­gen des Minis­try of Defen­se UK glau­ben wür­de, wäre Russ­lands Armee schon zwei Mal zer­fal­len“ (inter­viewt ihn, fragt ihn danach -) der Stan­dard bring­ts aber schon noch immer tages­ak­tu­ell als Ticker… Ich mein die sind so hübsch designt….

Letz­te Fra­ge, wenn man von der öster­rei­chi­schen Medi­en­land­schaft nicht mehr erwar­ten kann, dass sie kei­ne Pro­pa­gan­da mehr pos­tet, weil sie ein­fach über­haupt kei­ne Ahnung mehr hat - wie sie die iden­ti­fi­zie­ren wür­de - schützt das vor Stra­fe? Dem Ein­schrei­ten des Presserats?

Macht was.

Und wenn sich nichts davon im nächs­ten Monat ändert, dann hab ich mei­ne Ant­wort und muss es auch nicht mehr versuchen.

Die Presse wills nicht mehr wissen

02. Juni 2024

Also Wort wört­lich. Mann sol­le die Öffent­lich­keit nicht mehr über Tabu­brü­che im Kriegs­ma­nage­ment infor­mie­ren - das gibt nur ungu­te hibi jibis. Das sol­le doch bit­te der König aus den US entscheiden.

Die Ukrai­ne darf jetzt auch mit west­li­chen Waf­fen auf Zie­le in Russ­land feu­ern: In die­sem Krieg haben sich die »roten Lini­en« schon öfter ver­scho­ben als die Fron­ten. Man soll­te des­halb mit den Selbst­be­schrän­kun­gen in aller Öffent­lich­keit aufhören.

src: click

Auf Basis von Exper­ten­mei­nun­gen zwar - aber die müs­sen nicht mehr begrün­det in die Öffent­lich­keit gespielt wer­den, weil ich mein - das sind eh Experten ---

Natür­lich, immer muss im Ein­zel­fall abge­wo­gen wer­den. Bringt eine Maß­nah­me den Wes­ten sei­nen Zie­len näher? Ist sie das Risi­ko wert?

die mana­gen das schon…

Und ein “Rest­ri­si­ko” blei­be ja immer…

Dass sich der Wes­ten behut­sam vor­tas­tet, ist aber im Grund­satz rich­tig. Man will auch nicht in der Haut der Spit­zen­po­li­ti­ker ste­cken. Sie müs­sen Ent­schei­dun­gen von his­to­ri­scher Trag­wei­te tref­fen, und das inmit­ten lär­men­der rus­si­scher Dro­hun­gen, wie es sie selbst auf dem Höhe­punkt des Kal­ten Kriegs nicht gege­ben hat. Auch jetzt warn­te Putin den Wes­ten. Und nie­mand soll behaup­ten, er wüss­te mit Sicher­heit, dass der Kreml­chef nur „blufft“. Ein Rest­ri­si­ko für eine gro­ße Kon­fron­ta­ti­on bleibt. Immer. Wahr ist aber auch, dass sich die Ängs­te vor einer Eska­la­ti­on bis­her stets als falsch erwie­sen haben. Und dass Russ­land mit den Dro­hun­gen immer erreicht hat, dass man sich mit der Waf­fen­hil­fe (zu) lang Zeit gelas­sen hat.

Die Krux sei in dem Pro­blem zu sehen, dass das zwar sicher so zu sein hat, dass es der Öffent­lich­keit aber immer schwe­rer zu ver­mit­teln sei, das man kein vor­ge­ge­be­nes Ziel habe. Der König nennt sein Ziel nicht.

Um die Fra­ge zu beant­wor­ten, müss­te der Wes­ten frei­lich ein Ziel haben und eine Stra­te­gie, um es zu errei­chen. Soll die Ukrai­ne den Krieg gewin­nen? Nur nicht ver­lie­ren? Und was heißt das? Rei­chen die Anstren­gun­gen dafür? Oder sind sie „too litt­le, too late“? Der Wes­ten mag neue Zie­le für sei­ne Waf­fen geneh­migt haben. Aber ein Ziel hat er nicht. Und das ist ein Problem.

Und da will sich die Pres­se um ihr mora­li­sches Dilem­ma erleich­tern, und alles lie­ber gar­nicht so genau wissen…

Da kann sich die Pres­se eigent­lich auch gleich selbst abschaf­fen - wozu noch ne vier­te Gewalt im Staat - unse­re Redak­teu­re argu­men­tie­ren eh schon in Leit­ar­ti­keln, dass sies lie­ber nicht mehr genau wis­sen wol­len täten - und ihnen ein König der exper­ten­haft ent­schei­det viel lie­ber wäre…

Das mit der Demo­kra­tie ist so schwwww­weeeeer, das wolln ma nim­ma mehr. Da muss man uns immer wie­der aus­den­ken was für Pro­pa­gan­da­lü­gen wir mor­gen in die Öffent­lich­keit stop­fen. Oh weh. Oh weh.

Weil die gan­zen Dilem­ma­ta, sie ver­ste­hen schon…

Das Pro­blem dabei - wir wis­sen es schon genau.

Also ers­tens, die Ukrai­ne lügt was das Zeug hält - wenn es um Grün­de für ver­lo­re­ne Offen­si­ven geht. Abge­se­hen davon, dass sie nicht mehr ohne Luft­un­ter­stüt­zung in die feind­li­chen Rei­hen rein­stür­men wol­len -- was ursprüng­lich die Initia­l­idee der USA war, das ist kei­ne Lüge - und im Grun­de sehr nachvollziehbar.

Aber der kom­plet­te Rest - nun wie soll ich sagen…

Die Idee der USA war es immer Waf­fen zu lie­fern die jeder Voll­trot­tel bedie­nen kann, und die prä­zi­se die Ver­sor­gung und die Com­mand and Con­trol Infra­struk­tur des Fein­des stö­ren - denn das wär eine Art der Kriegs­füh­rung, die du selbst einem iso­la­tio­nis­ti­schen US-Bürger, wie denen die dau­ernd Trump wäh­len als “wir sichern die Welt” ver­kau­fen kannst (look, your sons are still with you!) - für den Rest haben sie ja auch kaum noch Platt­for­men (Flug­zeug­trä­ger, Zer­stö­rer, Begleit­schif­fe) wes­halb sie die gan­ze Zeit “Euro­pa muss mehr in Rüs­tung inves­tie­ren” faseln. Und selbst wenn sie die Platt­for­men hät­ten, ver­lie­ren die alle gegen Droh­nen­schwär­me. Und die Bil­der will keiner.

Die Ukrai­ne hat von Anfang an zu wenig Infan­trie für die­sen Krieg ausgebildet.

Die Ukrai­ne hat das Bau­en von Ver­tei­di­gungs­an­la­gen vernachlässigt.

Die Ukrai­ne hat etwa einen 6 fach klei­ne­ren Rec­rou­tie­rungs­pool (weil etwa die Hälf­te der Ukrai­ni­schen Män­ner im ein­satz­fä­hi­gen Alter im Aus­land sit­zen, und dort per Men­schen­recht nicht wie­der zum Ein­satz an der Waf­fe gezwun­gen wer­den kön­nen - Pro­pa­gan­da ftw, damit sie frei­wil­lig dazu grei­fen - die bekom­men dann sicher auch eine Medaille!).

Die Ukrai­ne hat für einen Artil­le­rie­krieg auch für die nächs­ten zwei Jah­re noch deut­lich zu wenig Muni­ti­on, und die Rus­sen haben die Logis­tik­kno­ten­punk­te wei­ter gestreut. Dh. die ursprüng­li­che US Stra­te­gie ist gescheitert.

Will­kom­men in der Scheis­se (Abnut­zungs­krieg).

Dass die Ukrai­ne auf­grund von zu wenig Waf­fen gezwun­gen war ihre Som­mer­of­fen­si­ve nach hin­ten zu ver­la­gern ist nur die hal­be Wahr­heit, denn da hän­gen auch Aus­bil­dungs­zy­klen dran. Wir woll­ten der Ukrai­ne den Kampf ver­bun­de­ner Waf­fen bei­brin­gen - und das hat kom­plett nicht funktioniert.

Die Aus­bil­dun­gen haben län­ger gedau­ert, und nicht die erhoff­ten Resul­ta­te gebracht.

Der gan­ze Dreck von wegen, wir haben direkt nach der Offen­si­ve (6-facher Muni­ti­ons­auf­wand) zu wenig Muni­ti­on - den kön­nen sie sich ste­cken. (Buhu, buhu - my heart is with you. Not.)

Zudem trifft das für die rus­si­schen Sys­te­me der Ukrai­ne in Zukunft immer zwangs­läu­fig zu.

Also ist der ange­dach­te Plan da raus “immer bes­se­re Aus­bil­dung” auf immer bes­se­ren (neue­ren Waf­fen). Wir haben ja kei­ne schlech­te­ren in Mas­se mehr.

Die dann nicht die Resul­ta­te brin­gen die man sich erwar­tet hat. Also duckt man sich wie­der in einen War of attri­ti­on weg - den die Ukrai­ne lang­fris­tig schwer tra­gen kann. (Öko­no­mie, und Menschen.)

Und hofft auf ein Wun­der bei der koor­di­nier­ten Kampf­füh­rung der Zukunft.

Was das Ziel anbe­langt, ist auch das für jeden der kein Voll­trot­tel ist und sich dabei “Jour­na­list” nennt, wärend er eh nur Pro­pa­gan­da in die Bevöl­ke­rung stopft - kom­plett sim­pel zu durchschauen.

Sie­he letz­tes Chom­sky Video.

Sie wis­sen, dass sie Lügen kon­su­mie­ren, wenn…

Der Krieg endet indem bei­de Sei­ten ein Über­ein­kom­men unterzeichnen.

Oder -

Der Krieg endet indem bei­de Sei­ten kein Über­ein­kom­men unterzeichnen.

im zwei­ten Fall -

gewinnt die Ukrai­ne ent­we­der weil sie Russ­land öko­no­misch, oder poli­tisch so in die Bre­douil­le bringt, dass Russ­land lie­ber flieht als die Kon­se­quen­zen eines wei­te­ren Kriegs zu tra­gen, und dabei NICHT eska­liert. Weil die Rus­sen so gute Men­schen sind. Denn Char­kiew könn­ten sie auch noch kon­ven­tio­nell weg­bom­ben, Kiev auch - da brau­chen sie kei­ne Atom­ra­ke­ten. 6000 Gleit­bom­ben rei­chen vollkommen.

(Damit die 6000 Gleit­bom­ben nicht rei­chen, braucht die Ukrai­ne Patri­ots die nach Russ­land hin­ein­wir­ken kön­nen - und kein Part­ner­land außer Deutsch­land ist dumm genug sie ihnen zu liefern.)

oder -

sie gewinnt nicht. Und dann pro­fi­tie­ren die US vom sta­tus quo tan­zen jeden Tag fröh­lich in die Abnut­zung Russ­lands und der Ukrai­ne und den wirt­schaft­li­chen Nie­der­gang Euro­pas hinein.

Toi, Toi, Toi.

(Ein­ge­froh­re­nen Krieg wol­len wir auch nicht - der wür­de ja Sicher­heits­ga­ran­tien von uns ver­lan­gen - das wis­sen wir ja schon seit dem Schei­tern der Frie­dens­ver­hand­lun­gen im Mai/April des ers­ten Jahres.)

Und der Plan der US ist das - weil, is eh geil - wenn Russ­land mit dem Schrott, den wir sonst ent­sor­gen hät­ten müs­sen abge­nutzt wird - und lass unse­re App­le­baum, unse­ren Sny­der - und unse­ren Kot­kin sich Ideen aus­den­ken, wie geil das erst wird, wenn in Russ­land die Füh­rungs­eli­te Putin stürzt - und wir dann mit den von uns gebrief­ten Expats die Unsi­cher­heit eines Regie­rungs­wech­selns aus­nut­zen. (Huch, sind da mal eben 90 Atom­ra­ke­ten ver­schwun­den? Naja - Sla­va Ukrai­na wirds schon richten.)

Die Ukrai­ne selbst hät­te da noch eine tol­le Idee gehabt, wie sie den Abzug der Rus­sen unter nem tota­len Fias­ko beschleu­ni­gen könn­te (also ohne dass das noch sechs Jah­re dau­ert), und das war - indem die Krim Brü­cke gesprengt wird - die Iri­ga­ti­on Gates beim Kak­hov­ka Damm hoch­ge­jagt wer­den (Bewäs­se­rung), und die Krim dann hübsch in eine Hun­gers­not geht, wo dann die Bevöl­ke­rung vor Ort beginnt gegen die Rus­sen zu rebel­lie­ren, und sich Russ­land dann unter Hor­ror zurück­zie­hen muss.

Würd auch für gei­le Bil­der sor­gen, wenn die Ukrai­ne das mal angeht - mit­ten in Europa.

Aber die sind eh schon mit­glieds­reif, das passt schon.

Schon scheis­se, wenn man das ver­steht nicht?

Aber tol­ler Gam­ble auf den Sieg der Ukrai­ne! Der so voll­kom­men sein muss - dass sich nur eine USA die­sen Dreck aus­den­ken können.

Ach­ja, und der Grund war­um wir jetzt auch Waf­fen zulas­sen die Russ­land direkt angrei­fen ist die Über­deh­nung - nicht so sehr “die geän­der­te Lage bei Char­kiew” - denn bis die Rus­sen dort ihre Artil­le­rie in Stel­lung brin­gen kön­nen - sind sie bereits wie­der in der Ukrai­ne drin.

Also geht es um

- Angrif­fe auf rus­si­sche Flug­fel­der (das ver­lang­samt die Ein­sät­ze in denen sie Gleit­bom­ben abwer­fen kön­nen (star­ten von wei­ter ent­fern­ten Flug­fel­dern) und ver­teu­ert sie (Kero­sin))

und um

- Patri­ot Sys­te­me die die rus­si­schen Bom­ber aus dem rus­si­schen Luft­raum holen, bevor sie die Gleit­bom­ben absetzen 

Und da würd ichs halt doch gern wis­sen - was davon die US in Zukunft geneh­mi­gen, denn nur die haben die Kapa­zi­tä­ten der Ukrai­ne mehr als 12 Angrif­fe auszustaffieren.

Und wenn Deutsch­land dafür dass rus­si­che Bom­ber über Russ­land abge­schos­sen wer­den mehr Patri­ots lie­fern will, ger­ne -- aber dann sagts bit­te der Bevölkerung.

Also, als Journalismus.

Woll­ten sich die Leit­ar­ti­kel­schrei­ber doch schon wie­der wegducken…

Sicherheitsgarantien, Sicherheitsübereinkommen überall!

01. Juni 2024

Also, nach­dem die NZZ erst neu­lich eine acht Punk­te Erklä­rung auf­set­zen muss­te was Bür­gen­stock eigent­lich ist, war­um sich die Schweiz dadurch nicht zum Büt­tel ukrai­ni­scher Pro­pa­gan­da macht, und dass es jetzt - sehr wich­tig wäre -

2. Was wird auf dem Bür­gen­stock kon­kret diskutiert?

Das Depar­te­ment für aus­wär­ti­ge Ange­le­gen­hei­ten (EDA) ist mit der Ukrai­ne dabei, das Pro­gramm zu erar­bei­ten. Es soll sowohl einen Aus­tausch im Ple­num mit allen Dele­ga­ti­ons­lei­tern wie auch spe­zi­fi­sche Dis­kus­sio­nen in klei­ne­ren For­ma­ten geben. Der Fokus soll auf The­men lie­gen, von denen eine Viel­zahl von Staa­ten betrof­fen sind, dar­un­ter die nuklea­re Sicher­heit, die freie Schiff­fahrt, die Ernäh­rungs­si­cher­heit und huma­ni­tä­re Aspek­te. Die­se Punk­te sind wich­tig, weil es um das Kern­kraft­werk Sapo­risch­ja immer wie­der zu Kämp­fen gekom­men ist. Die Ukrai­ne spielt welt­weit zudem im Getrei­de­ex­port eine wich­ti­ge Rol­le und ist auf siche­re Trans­port­we­ge angewiesen.

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- über den Getrei­de­ex­port zu debat­tie­ren, den die Ukrai­ne seit März 2024 wie­der unter Kon­trol­le hat - und bei dem Bra­si­li­en - die nicht teil­neh­men (Abhän­gig­kei­ten von rus­si­schem Ammo­ni­um­ni­trat), der Welt gera­de den Arsch geret­tet hat -

Wie kann man die Öffent­lich­keit eigent­lich noch verarschen?

um Sapo­risch­ja - das Euro­news erst letz­tes Monat mit einem 

IAEA: Gefahr nuklea­ren Unfalls in Sapo­rischsch­ja “wei­ter­hin sehr real”

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Arti­kel erst wie­der in die öffent­li­che Wahr­neh­mung holen muss­te, und dar­um ehm zu 70-80st “huma­ni­tä­re Aspek­te” zu bereden.

Also neben dem Umstand die Schweiz dafür als Aus­tra­gungs­ort fixiert zu bekom­men und die NZZ zur Ver­öf­fent­li­chung des “8 erstaun­li­che Din­ge über Bür­gen­stock die sie sich nie­mals gedacht hät­ten!” Listi­cles zu moti­vie­ren, war die Ukrai­ne auch in ande­ren Belan­gen recht flei­ßig - und hat sich - da ja - wie seit dem Nafta­li Ben­nett Inter­view all­ge­mein bekannt ist, kein Land der Welt der Ukrai­ne für den Fall eines wei­te­ren Angriffs Russ­lands Sicher­heit­ga­ran­tien zu geben bereit ist - wes­halb der Kon­flikt ja lei­der nicht ein­ge­fro­ren wer­den kann, und bis zum ent­gül­ti­gen Ver­lust Russ­lands wei­ter aus­ge­foch­ten wer­den muss - ein­fach selbst, mehr so unbe­ach­tet und bila­te­ral, “Sicher­heits­ga­ran­tien” besorgt.

WAS FÜR EINE HISTORISCHE LEISTUNG DES HELDENPRASIDENTEN SELENSKYJ UND SEINES GLORREICHEN STAATSAPARATS! Auf dem Nordic-Ukrainian sum­mit im Fahr­was­ser des G7 Treffens.

1. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween Ukrai­ne and the King­dom of Norway
2. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween Ukrai­ne and Iceland
3. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and Portugal
4. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on and Long-Term Sup­port bet­ween the King­dom of Bel­gi­um and Ukraine
5. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Spain and Ukraine
6. Agree­ment on Secu­ri­ty Coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and Sweden
7. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and the Netherlands
8. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on and long-term sup­port bet­ween Ukrai­ne and the Repu­blic of Finland
9. Agree­ment on secu­ri­ty coope­ra­ti­on and long-term sup­port bet­ween Ukrai­ne and Denmark

Die­se neun Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­ons­ab­kom­men haben eines gemeinsam.

Sie beinhal­ten kei­ne Sicherheitsgarantien.

Also frei nach dem Mot­to - zahlt jeweils etwa 2 Mil­li­ar­den, und wir unter­schrei­ben jeweils einen Ver­trag der unver­rück­ba­ren Unter­stüt­zung der Ukrai­ne in mili­tä­ri­scher Hin­sicht, auf zehn Jah­re -- aber Ver­pflich­tun­gen mit Sol­da­ten zu hel­fen haben wir dann kei­ne, ok? Ja? Supi - toll - wir bemü­hen uns alle aber auch sehr stark, dass die Ukrai­ne Mit­glied in der Nato wer­den kann, denn das ist ja das was sie wirk­lich will.

Good signing secu­ri­ty coope­ra­ti­on agree­ments with you! Cheerio.

Ciao. Ciao.

Gut, damit hats die Ukrai­ne jetzt geschafft sowohl den Begriff der 

Frie­dens­kon­fe­renz”

zu per­ver­tie­ren, als auch den Begriff der

Sicherheitsgarantie-Abkommen”

ins Gegen­teil des­sen zu ver­keh­ren was sich der nor­ma­le Bür­ger dar­un­ter vorstellt.

Zeit für ein Glas Champagner.

Cin, Cin!

Ach­ja, und in 10 Jah­ren lau­fen die von selbst aus. 

Also alle.

Das Lus­ti­ge ist, dass das Wor­d­ing von den 9 Part­ner­staa­ten auf­ge­setzt wur­de, und dass “10 years” daher in fünf unter­schied­li­chen Schreib­wei­sen in der Ver­trä­gen zu fin­den ist - aber nach 10 Jah­ren lau­fen alle auto­ma­tisch aus.

Zum Glück hat hier nie­mand Pro­pa­gan­da ent­deckt, weil ich mein - was sonst los wäre in Europa!

Am Geils­ten fin­de ich trotz allem noch die For­mu­lie­rung im Abkom­men mit Norwegen:

2. In the event of future Rus­si­an armed attack on Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, to deter­mi­ne appro­pria­te next steps. The Par­ti­ci­pants will seek clo­se coor­di­na­ti­on with allies and partners.

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Soll­te Russ­land noch­mal angrei­fen, ver­pflich­tet sich Nor­we­gen, in jedem Fall - zu einem Tele­fo­nat, bin­nen 24 Stunden.

Sla­va! Sla­va Ukraina!

Pro­pa­gan­da hat auch hier wie­der nie­mand entdeckt.

edit:

Sag­te ich Norwegen?

Spa­ni­en:

In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Island:

53. In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Por­tu­gal:

38. In the event of a future armed attack in vio­la­ti­on of the United Nati­ons Char­ter by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, bila­te­ral con­sul­ta­ti­ons bet­ween the Par­ti­ci­pants would take place wit­hin 24 hours to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Bel­gi­en:

58. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, Bel­gi­um and Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, will con­sult wit­hin 24 hours, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps nee­ded to coun­ter or deter the aggression.

Schwe­den:

2. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her of the Par­ti­ci­pants, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours on mea­su­res nee­ded to coun­ter or deter the aggression.

Nether­lands:

Para­graph 4: Coope­ra­ti­on in the event of a future armed attack

1. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem appro­pria­te, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Fin­land:

VIII. COOPERATION IN THE EVENT OF A FUTURE RUSSIAN ARMED ATTACK

77. In the event of a future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Däne­mark:

Coope­ra­ti­on in the event of a future armed attack

50. In the event of future Rus­si­an armed attack against Ukrai­ne, at the request of eit­her Par­ti­ci­pant, the Par­ti­ci­pants will con­sult wit­hin 24 hours, bila­te­ral­ly or via other chan­nels they both deem sui­ta­ble, in order to deter­mi­ne appro­pria­te next steps.

Huff! Damit ist die ukrai­ni­sche Sicher­heit end­gül­tig gesi­chert - und der rus­si­sche Leak, dass der Aus­gang von Bür­gen­stock im Vor­hin­ein abge­spro­chen und von den west­li­chen Regie­run­gen koor­di­niert war - ein für alle Mal entkräftet!

Gut auch, dass sich die­se neu­en Staa­ten nach dem rus­si­schen Leak, aber zwei Wochen vor Bür­gen­stock SPONTAN zu die­sen neu­en, indi­vi­du­el­len und gar nicht koor­di­nier­ten Com­mu­ni­ques hin­reis­sen haben lassen!

Gut auch - dass sich in den neu­en “Sicher­heits­ga­ran­tie Abkom­men” auch gar­nicht das Wor­d­ing der selen­sky­j­schen Frie­dens­for­mel wiederfindet…

See secu­ri­ty agree­ment with spain:

I. RESTORATION OF JUSTICE

see secu­ri­ty agree­ment with Norway:

Com­pen­sa­ti­on for dama­ge, loss or inju­ry cau­sed by Russia’s aggression

Ein Win­kel­ad­vo­kat, wer hier das Wor­d­ing der selen­sky­j­schen 10 Punk­te Frie­dens­for­mel wiederfindet!

Was die­se 9 Staa­ten wohl als Vor­la­ge genom­men haben, als sie alle­samt die sel­ben Sicher­heits­ab­kom­men auf­ge­setzt haben!?

All time well spent, I’d say!

Now mul­ti­ply by 10 to get 90 sta­tes world­wi­de to sign this - and peace is the­re, rea­dy for the taking!