Aber ich glaube ein besseres Geburtstagsgeschenk, als ihm zu unterbreiten wie wichtig er heute für die Medienöffentlichkeit ist, hätte man ihm nicht machen können --
In unserer kleinen “Propaganda hat wieder niemand gesehen” Sammelreihe halten wir heute nämlich bei -
Der ZDF heute Experte weiss nicht was von Russland mit der Aussage “asymetrische Kriegsführung durch die Verlagerung von Atomsprengköpfen in andere Länder” gemeint ist, und erfindet sich lieber eine alternative Auslegung on the spot - weil wozu noch Sachen wissen, wenn man eh nur die Öffentlichkeit im ZDF im Hauptabend “informiert”.
Btw - die Aussage Putins diesbezüglich lässt sich leicht mit “und von diesen Ländern würde noch viel weniger eines Nato Staaten mit Atomraketen angreifen” - kontern, also daran das mans ja der Öffentlichkeit nicht zumuten konnte lags nicht - der Experte war diesmal nur völlig blank.
Aber der Moderator weiß ja auch nichts - also so müssens beide nicht überspielen - und bleiben einfach Macht ihrer Berufsbezeichnung “Experte” (keine Expertise) und “Journalist” (keine Recherche).
Aber warum noch was wissen, wenn man als Experte die Öffentlichkeit informiert.
-- und die Nato PK in Finnland ist derart gefüllt mit logical fallacies, wrong arguing und und fallen gelassenen Propaganda-Termini - dass einem der Mund offen bleibt.
Also non sequiturs, ala - eigentlich hat Putin bereits verloren da der Westen geeint ist, deshalb sollten wir weiter geeint bleiben - wir sehen ja, er hat schon verloren.
Messaging ala “dieser Krieg ist ein Krieg für Freiheit und Demokratie”.
“We had a meaningful dialog with russia, but thats not possible anymore, I will not speculate for how long, but as long as they invade, there is no place for a meaningful dialog anymore, …”
Quickly! Someone find us a place! Because “there is no place” for dialog, thats meaningful, until the invasion stops. Ah - higher education at work.
“First of all, when the war has ended, it will take russia 5-10 years to hike up its military capacity to where it was when it began the war, the second best case scenario is, that russian foreign policy will not change, it will still be based on a zero sum calculation…”
“Europe and Russia will be drawn toward each other again in the long run, when this will happen I dont know, probably in a generations time anything else would be too soon”.
Because russian foreign policy will be zero sum, anything earlier than in a generation from our part will be too soon - and we cant find a place - I mean…
Und das Publikum frißt jede Form von false Arguing mit einer Freude, dass einem das Staunen kommt… Da denn die Proponenten eben ja die guten emotional aufgeladenen Motive in jedem zweiten Satz einstreuen.
Also das Publikum auf Nato Pressekonferenzen ist so schlau, das liefert sich mit dem Paulskirchen Publikum (wenn gerade wieder Kriegspropagandisten den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen bekommen) einen heißen Wettkampf ums erste funktionsfähige kollektive Gehirn, dass sie sich teilen könnten…
Wir sind wohl in der “is eh schon alles egal, das Publikum kann eh nur noch in Propaganda Narrativen denken” Phase des Krieges angekommen, denn - no one out there gives a fuck anymore… 🙂
Nur die Besten der Besten als Manager für unsere wichtigsten Institutionen, sag ich!
Und ja, das schmerzt bereits körperlich. Jeder der Schopenhauer gelesen und verstanden hat, bricht da nach 5 Minuten weg - nur die breite Öffentlichkeit geht nach solchen Veranstaltungen emotional motiviert ins Morgen.
Diese Gesellschaft ist das absolut Grotesk und abartigst Allerletzte.
“Der Westen wir sieht sich die ganze Zeit im Nothilfemodus, unser Kumpel Ukraine klingelt Sturm - sein skrupelloser Nachbar hat ih überfallen, ob er wohl mal unsere Wumme leihen könnte - na ja klar Ehrnsache. Das ist Nothilfe nachdem das über zwei Jahre so geht und die Not des Überfallenen eher verzweifelter wird, droht er uns er könnte uns auch richtig Ärger machen. Mit zwei Angriffen auf russische Atomwaffen Frühwahensysteme hat die Ukraine Ende Mai gezeigt dass sie den Krieg auch katastrophal ausweiten könnte. Das ist nicht nett aber man kann es wahrscheinlich verstehen. Also gestatten Biden und in seinem Windschatten Scholz jetzt dass der geschundene Kumpel sich im Kleinen ein bisschen mehr wehren darf, um im großen Ruhe zu bewahren. Nach über zwei Jahren könnten wir auch mal sagen okay, das ist uns alles nicht mehr geheuer, wir müssen mal ernsthaft mit deinem bescheuerten Nachbarn Tacheles reden, Selenski sagt in der New York Times er sehe kein Problem mit einem Einstieg der NATO in den Krieg. Die Nato hat keine Idee entwickelt für einen Ausstieg, so robben wir näher an die Grenze zum Kontrollverlust.”
Dazu in Österreich Die Presse am 01. Juni 2024:
Der westliche Tabubruch wird zum Dauerzustand
US-Präsident Joe Biden trägt bei seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskij eine Anstecknadel mit der ukrainischen und US-amerikanischen Flagge. Reuters / Elizabeth Frantz
Die Ukraine darf jetzt auch mit westlichen Waffen auf Ziele in Russland feuern: In diesem Krieg haben sich die »roten Linien« schon öfter verschoben als die Fronten. Man sollte deshalb mit den Selbstbeschränkungen in aller Öffentlichkeit aufhören.
Kommentar / Florian Niederndorfer: Gut, dass die roten Linien des Westens im Ukrainekrieg verblassen
Paris, Berlin und Washington denken laut darüber nach, der Ukraine Angriffe selbst auf russisches Gebiet mit westlichen Waffen zu erlauben. Klar ist: Putins Atomdrohungen laufen immer öfter ins Leere
Sollte es in Europa nach zwei Jahren Ukrainekrieg tatsächlich noch Zeitgenossen geben, die Wladimir Putin für einen Meisterstrategen halten, der mit seinen Atomdrohungen die USA in Schach hält und Europa erzittern lässt, müssen diese jetzt ganz stark sein: Russlands Machthaber, so zeigt sich in der Diskussion über den Einsatz westlicher Waffen durch die ukrainische Armee gegen militärische Ziele in Russland, dürfte sich verspekuliert haben.
Seit Kriegsbeginn spult Putin dasselbe Programm ab: Der Westen sei es, der den Konflikt eskaliere und Russland so dazu zwinge, “ernsthafte Konsequenzen” zu ziehen, notfalls auch mit Atomwaffen. Lange hatte diese Drohkulisse etwa bei Deutschlands Kanzler Olaf Scholz so stark verfangen, dass für die Ukraine lebenswichtige Waffen, etwa die Taurus-Marschflugkörper, bis heute nicht geliefert wurden.
Ist aber egal, denn nach dem AMS Betreuer der mein zukünftiges Leben bestimmt, bin ich nicht mehr befähigt den Job eines Journalisten auszuüben, da ich bei dem Thema emotional argumentiere.
Fragt sich, wie emotional argumentieren die Kollegen um soetwas aus der breiteren Öffentlichkeit heraus zu halten, nach dem wir uns doch schon so sehr an das “die Roten Linien müssen überschritten werden!” in den Debatten der deutschsprachigen Presse gewöhnt hatten, sollen diese ja plötzlich seit dem 1. Juni wegfallen, die europäischen Regierungen bräuchten da recht kurzfristig mehr strategische Ambiguität…
Kann ich eigentlich noch richtig recherchieren? Mich packen langsam Selbstzweifel.
Küppersbusch bringt das Kommentar über die TAZ Schiene und nicht nur seinen Youtube Kanal, dh. die TAZ dürfte sich bezüglich des Gehalts des Kommentars auch recht sicher sein.
Hier der Washington Post Artikel dazu: click (Archiv)
Hier die NYT:
On Monday, Ukraine struck a radar station near the border with Kazakhstan that was more than 1,100 miles away, a Ukrainian intelligence official said. Ukrainian experts said the facility was used to detect missile threats from Asia.
[…]
Ukraine has used its own drones and missiles to carry out these strikes, but they come as officials in Kyiv have made urgent appeals to the United States for permission to fire powerful American-made weapons into Russia. The Biden administration had for weeks resisted those appeals for fear of getting drawn into a wider war, but it has now agreed to let Ukraine use its weapons to fire into Russia, though only against military sites being used to attack the Kharkiv area.
The strikes on the radar systems also have American officials worried about escalation, according to a senior Biden administration official. The administration conveyed its concern this week to Ukraine over Kyiv’s recent drone and missile strikes against at least three nuclear early warning radar stations inside Russia in the past couple of weeks, the official said.
By striking deeper into Russia, analysts said, Ukraine is hoping to force Russia to stretch its air defense systems deep into the country so that Moscow can’t bunch its defensive weapons near the border. In this sense, military experts say, the strikes serve a military purpose even if the radar systems aren’t being used in the war.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten:
Vor 14 Stunden:
Kiew will größere Freiheit bei Einsatz westlicher Waffen
Die Ukraine will bei ihren Verbündeten auf eine größere Freiheit beim Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland drängen. Die von den USA in diesem Zusammenhang erteilte Erlaubnis sei “keine hundertprozentige Freigabe” für Angriffe auf russisches Territorium, sagte Außenminister Dmytro Kuleba. “Sie kommt mit einigen Regeln, die wir befolgen müssen.” Die Regierung in Kiew wolle bei ihren Alliierten darauf drängen, dass “der Umfang ihrer Anwendung” ausgebaut wird.
Zuvor hatte Moskau wie berichtet seiner Drohung Nachdruck verliehen, dass ein Einsatz von US-Waffen für Angriffe auf sein Territorium schwerwiegende Konsequenzen haben könnte.
Darüber sollten der Standard, und Die Presse aber lieber nicht mehr berichten, “man” brauche ja in der Öffentlichkeit jetzt viel mehr strategische Ambiguität. Schreiben der Standard und Die Presse Anfang des Monats übereinstimmend.
Mein AMS Berater will dass ich jetzt einen Berufeignungstest mache - um mich dann irgendwohin abschieben zu können -- denn für Journalismus hätte ich mit mit meiner Emotionalität bei diesem Thema disqualifiziert.
Da kann er leider nicht mehr bei Ajour anrufen, wie bereits versprochen… Bei denen die Zubuchung eh so schwer ist.
Ich überlege gerade die richtige Abfolge von
- Zusicherung, dass ich dort nie mehr hingehe
- Zusicherung, das sich in meinem Leben nie mehr mit einem AMS Mitarbeiter spreche, und einfach immer stumm bleibe
- Zusicherung dass es mir bewusst ist von der MA40 kein Geld mehr zu bekommen, und das sobald das eintritt ich in den Hungerstreik gehe um die Wohnung länger halten zu können.
Was anderes hab ich nicht mehr. Vertrauen am Allerwenigsten.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte, nur das AMS ist noch zwei Stufen darunter.
Ich glaube was Selenskyj fühlt, ist dass jemand einen von France 24 zitierten “Trick” aktiv anspricht und als valide Option öffentlich negiert.
Hintergrund:
France 24’s Gulliver Cragg [British Journalist, Correspondent for France 24 in Kyiv, Ukraine, also covering Poland, Belarus & Hungary.] am 29. Mai 2024:
Gulliver Cragg: [It’s absolutely not clear that Joe Biden will attend that summit I think the latest signals from the United States were more um along the lines of representation at a lower level than the president -- a lot of heads of state though in Europe in particular, heads of government, have said that they will attend.] Let’s be clear, it’s not really a peace Summit the ukrainians are calling it a peace summit - and they’ve got an argument for calling it that because, basically they think there will never be real peace unless we get the Russians to withdraw from our territory and they want to get as many countries as possible on board with more or less that line. I think that there will be negotiations at this summit and the final communique might be something rather different, but it’s about uh Ukraine showing how many countries in the world support its summit and that’s why it’s crucially important - really for its most important ally the United States to be represented at a high level but unfortunately I’m not sure that it looks like happening.
Und etwas später, selbe Quelle:
Gulliver Cragg: With Ukraine uh I mean it doesn’t look like in in a way on the surface of things it doesn’t look like a great idea for Ukraine to hold this summit and call it a peace summit and then you know - be disappointed by not having as as many people attended as they kind of - build it as, but …
Moderator: That said, Gulliver, if I may Gulliver, Vlodimir Zelsenskyy is going to have a chance to make his pitch in person next week, he’s been invited to commemorations of D-Day that Joe Biden will be attending -
Gulliver Cragg: Yes and by the way there are a lot of rumors in Ukraine at the moment that um something will be announced about um French Ukrainian uh cooperation meeting in Normandy [Französisch Ukrainisches Sicherheitsabkommen incoming!], but just going back to the summit in Switzerland - some people are still arguing that it’s actually a pretty clever um you know trick [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!] on the behalf of the Ukrainian diplomacy [!] to basically have a peace plan that’s currently being labeled the Zelinskyy formula which he actually outlined in late 2022 - you know, which is basically “peace can only be achieved if the Russians pull all their forces out of Ukraine” for that sort of plan that Ukraine’s allies have signed up to being no longer the Zelinskyy formula - but a formula that has as many countries as possible have signed up to and it’s a way of sort of shoring up their alliances and making their case which is - you know despite everything uh that uh that George [?] has been saying you know, is is that it’s hard to imagine any kind of peace - if Ukraine doesn’t win this war, despite the fact that it looks so hard for that to be achieved at the current state of things.
src:
Das stört den “Trick” die Selenskyj Formel aus dem Jahr 2022 nun als “Das was die halbe Welt will!” darzustellen, indem du ständig darauf verweisen kannst, “wie viele Regierungsvertreter zu deinem Summit gekommen seien” nämlich erheblich.
Eine Friedensformel, die vorsieht dass Russland zum vorletzten Termin von 14 Meetings vor vollendete Tatsachen gestellt werden soll - um dann, geschlagen und als Pariah, von internationalen Gremien bestraft und Strafzahlungen leistend aus der Ukraine abzuziehen.
Siehe:
Eine Friedensformel Selenskyjs - die nach einem halben Jahr erst mal durch einen PR Verantwortlichen umdesignt werden musste - weil sie davor zu radikal war:
Selenskyj stellt ukrainische Fünf-Punkte-Formel für Frieden vor
Veröffentlicht am 21.09.2022
[…]
Selenskyj stellte eine „ukrainische Friedensformel“ vor, die fünf Punkte beinhalte: 1. Bestrafung für Aggression, 2. Schutz von Leben, 3. Wiederherstellung von Sicherheit und territorialer Integrität, 4. Sicherheitsgarantien und 5. Entschlossenheit zur Selbstverteidigung. Dies seien die ukrainischen Konditionen für Verhandlungen mit Russland. „Ich schließe aus, dass es ohne diese fünf Punkte eine Einigung mit Russland geben kann“, unterstrich Selenskyj. „Wir sind bereit für einen fairen und ehrlichen Frieden. Deswegen ist die Welt auf unserer Seite“.
Diese Formel wurde dann auf 10 Punkte erweitert die dann auch “Nuklearsicherheit”, “Exportsicherheit (Getreide)” und “Rückgabe entführter Kinder” beinhalteten - über die in den nächsten Wochen exklusiv in Bürgenstock diskutiert werden soll
Die Schweiz organisiert die Konferenz auf Wunsch der Ukraine. Das Ziel ist es, einen möglichen Friedensprozess anzustossen. Die eingeladenen Staaten sollen über Schritte in diese Richtung diskutieren. Kiew schwebte zunächst vor, die ukrainische Friedensformel möglichst breit abzustützen. Der 10-Punkte-Katalog von Präsident Wolodimir Selenski sieht unter anderem den Abzug der russischen Truppen und die Rückgabe eroberter Territorien sowie die Errichtung eines Sondertribunals vor. Das ist gegenwärtig eine Illusion..
Inzwischen ist denn auch klar, dass auf dem Bürgenstock vorderhand bloss einzelne Punkte des ukrainischen Friedensplans ein Thema sein dürften, etwa der Schutz der Atomanlagen. Für Bundespräsidentin Viola Amherd wäre es schon ein Erfolg, wenn in einzelnen Bereichen [Nukleare Sicherheit, Getreide Abkommen, Humnanitäre Bleh] eine Einigung der Konferenzteilnehmer gelingt.
Die Formel ist im Kern jedoch noch immer die Selbe.
Also - sie haben die Schweiz die aktuell hervorstreicht:
Die Schweiz organisiert die Konferenz auf Wunsch der Ukraine. Das Ziel ist es, einen möglichen Friedensprozess anzustossen. Die eingeladenen Staaten sollen über Schritte in diese Richtung diskutieren. Kiew schwebte zunächst vor, die ukrainische Friedensformel möglichst breit abzustützen. Der 10-Punkte-Katalog von Präsident Wolodimir Selenski sieht unter anderem den Abzug der russischen Truppen und die Rückgabe eroberter Territorien sowie die Errichtung eines Sondertribunals vor. Das ist gegenwärtig eine Illusion.
„Gemäß den Rückmeldungen aller Seiten und dem angekündigten Aufbau des Treffens, scheinen die drei von China vorgeschlagenen Kernelemente schwer zu realisieren zu sein“, erklärte Mao. Mit den drei Elementen meint China die Akzeptanz der Konferenz durch sowohl Russlands und als auch die Ukraine, eine gleichberechtigte Teilnahme aller Parteien und eine „faire Diskussion aller Friedensoptionen“.
Sie haben Selenskyj, der darauf hin öffentlich verlautbart China würde seine ECHTEEINZIGWAHRE Friedenskonferenz sabotieren.
Und sie haben dann einen “senior Editor” bei France 24, der tags darauf interpretiert “wie Selenskyj das gefühlt habe”.
Warum?
Nun - Headline Artikel in der NZZ heute:
Die Schweiz überschätzt sich mit der Ukraine-Friedenskonferenz
Der Bundesrat hat spät begonnen, die Erwartungen an das Treffen auf dem Bürgenstock zu relativieren. Die Schweiz tut sich schwer, in einer veränderten Welt ihre Rolle zu finden.
Sieht auf den ersten Blick wie ein “Mea Culpa” - es ist keine Friedenskonferenz, wir haben das Wording zu spät angepasst aus -- ist aber das komplette Gegenteil.
Es ist ein “Mea maxima Culpa, wir haben zu lange angenommen, dass die Schweiz die Rolle eines neutralen Mittlers spielen kann, deshalb haben wir diese Hoffnung auf eine “normale Friedenskonferenz” auch zu lange kommuniziert - tatsächlich müsse die Schweiz Farbe bekennen und kann sich nicht auf ihre neutrale Tradition herausreden, jetzt - wo die Selenskyj Friedensformel so wichtig geworden ist, dass 106 Nationen kommen” spin.
Also wichtig für die öffentliche Wahrnehmung:
Wer viele Staatenführer versammeln kann, die dann ein Papier unterzeichnen das “Nichteinbezug von Atomkraftwerken in Agriffskriegsführung fordert (bereits UN Position), das freien Warenverkehr von seinen Häfen fordert - wenn es um Getreide für die Welt geht, und das die Rückführung aller entführter Kinder fordert” veranstaltet SELBSTVERSTÄNDLICH einen Friedensgipfel - nach der nun international hoch anerkannten Selenskyj Friedens-Formel, was France 24 am Tag zuvor noch einen Trick genannt hat - und die Schweiz entschuldigt sich noch kurz, sie habe sich nur vertan, als sie da doch noch Russland laden wollte - und eventuell Anfänge einer echten Friedenskonferenz einleiten…
Denn - so die NZZ heute: Man muss mit der Zeit gehen…
Also noch mal in der Kurzzusammenfassung.
Die “Frieden nur wenn Russland komplett abzieht” Formelkonferenz spricht diesmal nur über die drei Punkte “Verzicht auf Angriffe auf Atomkraftwerke (bereits Teil der UN Charta), freier Warenverkehr in Kriegen - wenn es um die Welternährung geht, und Rückführung von entführten Kindern” - ist aber eine Friedenskonferenz, die Russland laut ihrer formellen Formelplanung erst zu ihrem Vorletzten Meeting einladen möchte.
Die Ukraine hat diesmal auch aktiv verhindert, dass Russland geladen wird:
Deutscher Botschafter der Ukraine Oleksij Makejew am 18. April 2024 bei ZDF heute Live:
„Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksij Makejew: wir haben es klar gemacht dass diese, diese erste Runde nicht zusammen mit Russland geführt wird damit wir auch eine starke Unterstützung von Partner bekommen. Eigentlich um diesen Krieg zu beenden braucht man nur das russische Wort und das Handeln. Russland kann diesen Krieg stoppen in dem Russland ihre Kräfte von den besitzten Gebieten zurückzieht und hört auf uns täglich zu beschießen, aber leider kommt dieses das Recht der Ukraine auf Existenz wird von von russischer Führung und russische Bevölkerung überhaupt nicht anerkannt. Russland will uns als Nation vernichten und da können wir nur können wir uns nur wehren.“
China “sabotiert das”, so fühlt Selenskyj, so interpretiert der senior France 24 Editor heute. Indem China darauf besteht, dass eine Friedenskonferenz ergebnisoffen und unter der Teilnahme Russlands stattfinden müsse.
Und Tobias Gafafer in der NZZ entschuldigt sich noch kurz, dass die Schweiz so lange gedacht hat, sie könne eine klassische Friedenskonferenz anbahnen (Russland doch noch einladen), denn man muss ja mit der Zeit gehen und eher weniger mit der Tradition als neutraler Vermittler.
ich hoffe sie kennen sich aus.
Was anderes wäre es, wenn Selenskyj Belege dafür hätte, dass China seine Friedensformelkonferenz sabotiert, aber das hat der France 24 Redakteur heute leider nicht “von Selenskyj gefühlt”. Und Belege muss der ja nicht bringen.
Da bist du doch froh, dass du die USA als Partner hast, oder?
Der Bundesrat war überrumpelt. Er brauchte einige Tage, um zu realisieren, dass gerade eine Epoche zu Ende gegangen ist – und der Schweizer Sonderweg nicht mehr funktioniert. Nach der Annexion der Krim durch Russland 2014 hatte die Regierung die EU-Sanktionen nicht übernommen, sondern nur deren Umgehung über die Schweiz verhindert. Nun, nach der Invasion, war diese Position nicht mehr halt- und vermittelbar. Nach in- und ausländischem Druck übernahm die Regierung die EU-Sanktionen gegen Moskau vollumfänglich.
Der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Westliche Staaten nahmen die Schweiz bei der Hilfe und den Sanktionen als zu zögerlich und passiv wahr. Hinzu kam die untersagte Weitergabe von Kriegsmaterial aus Schweizer Produktion an Kiew. Die Diskussion gipfelte in Aussagen des amerikanischen Botschafters in Bern: Scott Miller kritisierte die Schweiz so undiplomatisch, wie es seit langem kein Diplomat getan hatte.
Der Inhalt zählt
Inzwischen äussern sich westliche Diplomaten anerkennend. Mit der Ukraine-Konferenz tut die Schweiz, was sie in der Aussenpolitik selten macht: Sie wagt etwas. Mit dem Treffen ist sie ein Risiko eingegangen. Zunächst schien es, als würden vornehmlich westliche Spitzenpolitiker auf den Bürgenstock kommen, mehrheitlich aus Europa. Die Idee der Konferenz ist es jedoch nicht, lediglich die Unterstützer der Ukraine zu versammeln, sondern auch Länder des globalen Südens. Sie sollen eine wichtige Rolle spielen, um später Russland einzubeziehen.
Recht hat, wer viele Nationen auf ein Gipfeltreffen ziehen kann - und endlich wagt die Schweiz wieder etwas!
Achja, und nach Gressel rennt der Krieg noch bis 2028 oder 2030, für den Fall dass Russland nicht gewinnt, und keine größeren Fehler macht.
Da freut man sich doch in dieser Gesellschaft zu leben, und in zwei Wochen eine Friedenskonferenz über die Bühne gehen zu sehen!
edit: Dazu noch die beiden Top Kommentare im besagten “Mea Culpa, dass wir noch tatsächliche Diplomatie versuchen wollten” Artikel der NZZ heute:
Jürg Simeon
vor etwa 11 Stunden
51 Empfehlungen
Wenn die Schweiz heftig kritisiert wird von einem brutalen, diktatorischen Unrechtsstaat wie es Russland ist, hat sie es richtig gemacht. Man mag über das Wort Friedenskonferenz streiten. Wichtig ist, dass Russland sieht, wie isoliert es da steht, dann ist es es auch eher bereit über das Ende des Krieges nachzudenken.
R. G.
vor etwa 11 Stunden
41 Empfehlungen
Die Schweiz sollte sich zurückhalten und ihren neutralen Boden für Gespräche beider Parteien anbieten, wenn diese miteinander zu reden bereit sind. Diese Konferenz ist sinnlos und Zeitverschwendung für alle Beteiligten.
Toomas Hendrik Ilves warnt die freien westlichen Tech-Demokratien davor, sich vor Angreifern wie Russland zu sicher zu fühlen, denn der Krieg verlagert sich in die digitale Domäne und tobt dort längst.
[…]
Doch was tun? Laut Ilves wäre schon ein erster Schritt, wenn alle Staaten anerkennen würden, dass es hinter den meisten großangelegten Cyberangriffen staatliche Akteure wie eben Russland stecken.
Wenn sie mal vor haben ihr Kind nach Alpbach zu schicken - kann es dort spannende Gespräche wie dieses (tatsächlich erlebte) erleben.
“Russia has hacked Hillary and the DNC!
You cant say that. [Its complex…]
Why?
You cant say that.
Why?
You cant say that.
Why?
Cant say that.
Why?
You cant say that.
But why?
Ok, it is somewhat likely that russia was behind it.”
Und dann später:
“Na, hats mit dem Peter (Name geändert) geklappt?”
“Geklappt?”
Themenwechsel
Also, wenn sie vorhaben ihr Kind mal nach Alpbach zu schicken, sagen sie ihm - dass es nicht wissen sollte, dass das “Attribution problem” beim Belegen der Nationalität von Hackingattacken real ist, und vor allem dass ALLES was in den US die CIA ohne burden of proof gegenüber Journalisten behauptet in Alpbach für bare Münze genommen werden sollte.
Sonst klappts nicht mit Peter (Name geändert).
Ah, good old Alpbach…
Und gut dass der Standard soetwas heute veröffentlicht.
1. Same old circular logic regarding the internal reasoning for the prolongation of war.
So in essence - once you are in a protracted war like this, and you noticed, that things arent going well, the “nationbuilding” starts to happen in inwards/public facing propaganda - and I cant exist in a world, that just ignores internal propaganda reasoning, until the end of days.
You need internal propaganda, to stabilize societies, to prolong the war.
You dont call that “russias motivation” - you call that propaganda - and
2. On the “Historical unity of Russians and Ukrainians text” -
you cant use that as rectification for the main goal of the russian foreign politics going forward. You can read that into it. You cant use it as proof for that.
The text is crafted in a way - to mean absolutely nothing in terms of “actionable proof for anything” - until the latter events unfold.
Then you can use it as a stand-in for whatever argument you need to hold, by just elongating Putins historical revisionism into the near future, and proposing that this [whatever fits in your sketched out version of that prolongation (you’ve got five Tsars to pick from, and Fiona Hill picked all of them!)] was always his aim.
That said - at the time it could have meant
- proposed and or forced political “integration” of the Donbas,
- military support for the Donbas,
- a limited military intervention, …
Anything. And people acknowledged that at the time of its release. But as soon as the war started - it, and Putins speeches in security fora prior to it became the pinpoint “proof” of russia working on the reestablishment of the USSR.
And because those fears ran deep with nordic states - and the EU is a consensus based decision body… And the US pressed for “whatever this war is at this stage”… finally, prolonged war of attrition until 2028 or 2030, until russia runs out of stock to refurbish.
[And a germany that has lost its business model. Luckily enough we have the Zeitewende (where the GMF at the time was the only institution that got a debriefing on “what that would actually mean” ( https://harlekin.me/allgemein/a-real-broad-shift/ ) and no journalistic outlet did - they just all knew, that because of that speech, nothing would be the same on the day after -- because thats how speeches work…).]
Its like the worlds most stupidest McGuffin. As it was used to signal some “godgiven” (as in pseudo historical) “unity” narrative to someone for sure.
But you dont know to whom. To seperatists, to the religious crowd, to hardliners in the party, to the people who were corrupted and about to take action, to the russian public - as a guideline for political storytelling of what was to come --- but it is definitely, positively, no proof - that Putins war aim is the recreation of the USSR. Thats Mearsheimers position btw - and hes absolutely correct on that -
Thats not even remotely within the scope of the boundries of the text. Thats overinterpretation.
Sorbonne, or not.
That said, if you find other proof, that russia went into an irreversible path of action that aims for them becoming a superpower again at the end of it - then present it.
This in essence is what your argument hinges on. If you can prove that, then your argument holds.
If you cant, then we are not talking about zero sum games here.
And so far, the proof for that has been lousy. (Not just in that Sorbonne speech.)
For example:
The war aim for russias elite could have just been to avoid all the problems that come with an overaging society in terms of social cohesion. Yes the war also serves a bunch of internal purposes around creating a new power elite, raising it among certain myths, even reducing the prosperity of the russian public to some extent, which makes it more compatible with Chinas development trajectory. If you take the position, that the class thats in power in Russia really doesnt care much about anything other than “self replication/prolongation” - there are a bunch of reasons for “why a war might not have been the worst thing to start at that point in time”, that arent “to become a great power again”.
Simply to secure crimea once and for all (Sewastopol) could have been pretty high on that list (referencing Herfried Münkler) . Considering that the Ukraine did everything to prevent the long term functioning of annexed crimea f.e. (Suing (?) the company that got the contract to maintain the bridge - putting it under an international sanction regime, …)) - so “land bridge” to crimea, also probably pretty high on the same list.
So that the recreation of the USSR is the main aim, is - as far as I’m concerned, just storytelling.
Storytelling that prevents any latch on point for diplomacy.
And with that - I have a problem.
I am much more prone to the position of Sachs (stone me), that you could risk a “try run” - if “access to the black sea” was part of why russia “had to” start this war in its internal logic. Do what you have to do, to try to prevent the rearmament of russia, pronounce the conflict frozen - put in UN peace keepers, and see who rearms to what extent. Now its a bit late for that (also security guarantees are an issue) - but you’ve done everything imaginable to prevent a diplomatic solution from even being discussed in the open.
Sabotaged so called peace conferences, removed those voices from the public dialog, ridiculed them openly, denounced the Carnegie Endowment for International Peace, -- this:
Have Selenskyj stage a peace conference that only needs one of the conflict (yes, its a war) parties to attend to… Great stuff!
And it wasnt a risk based calculus why you did that - it was one that was potentiality/oportunity driven. “You probably could beat russia fast!” That was the sales pitch in the first year.
Thats about the extent of my criticism.
Also argue for “the Ukraine is fighting for survival” a bit more convincingly - when all you have are “acts of genozide” - which still might be other war crimes” - by the hundreds -
But who am I kidding now - that anyone is giving Russia here a “fair trial” approach - when it comes to interpreting their war aims.
No one would ever do that, Wertewesten or not - thats what history departments are for, right? And they are all about stories…
Just a bit early to write that history - in that Sorbonne video - one month ago…
On the other statements in the video I’m more favorable - but I just about had it - that no one EVER until this day, was able to identify propaganda, and propaganda logic, when they mention five fucking speeches, aimed at domestic publics in a war.
Propaganda hat ja wieder niemand entdeckt, am allerwenigsten der Gressel.
Gut - Militäranalyst, vielleicht kennt der nur die klassischen Anwendungsformen…
I pray for the peace in your country ukrain.. Slava ukrain.. 🇵🇭
Here is @user-tb5dp1ok7o landing page on youtube:
Ah, the good old user who made a youtube account just to post a comment.
Reverse search on google for the username: No other results.
Ok, to be fair, theres a metric ton of russian bots on the Singapore summit press conference sites on youtube as well.
So on to what happened in the press confernce. About 9 out of 10 questions where “what do you want from us”, “have you already convinced others”, “why do you want us to attend to something that doesnt lead to peace”, “Biden doesnt seem to attend - why should our leaders”, “have you talked to china” - and so on and so forth…
For that Selenskyj handled himself exceptionally well - within his means.
Almost would have attended the Peace Summit myself in the end, just out of pitty. His catch all line in the end was “lets just agree to no aggressor in a war should capture nuclear plants, no aggressor in a war should block food routes for the world, and we want all our children back -” lets get that on paper, and hand it to the secretary general of the UN, and then it will become reality!
In all wars, from now on - because more than 100 countries will attend this peace formula summit!
Ok, on the last part he wasnt excessively briefed, because he also substituted it with “further prisoner exchanges” and other topics that fit within the “humanitarian actions” envelope.
Ich komm trotzdem aus dem Kotzen nicht heraus.
Double standards? War die andere Frage die neun von zehn mal aufgepoppt ist.
Nein, Selenskyj hat keine - er hat sowohl Israel, als auch Palästina eingeladen! Und er hat den Angriff auf Israel verurteilt, und dann Hilfslieferungen für die Leute in Gaza angeboten!
Herrlich diese Außenpolitik der Werte.
Wie wärs - zum Nobelressort in die Berge um alleine durch die Präsenz die Selenskyj Friedensformel zu unterfüttern?
Sie wissen schon - die mit “Russland muss vollkommen abziehen”, “Russland muss vor ein Kriegstribunal gestellt werden”, “Russland muss Reparationszahlungen leisten”, “Die territoriale Integrität der Ukraine muss erhalten bleiben”…
Aber kommen sie in die Schweiz - in ein Nobelressort - wir unterzeichnen da nur drei andere Punkte. Die “einfacheren moralischen”, die wir dann der UN vorlegen, und schon stört kein Aggressor in einem Krieg mehr die Nahrungsmittelversorgung der Welt in dem er einen Hafen blockiert.
Wegen unser aller universalen Werte - und weils die UN in diesem Fall fordern wird, wenn nur 106 Staaten in ein Luxushotel in die Schweiz kommen.
Der Frieden ist so nah…
Alle österreichischen Medien schreiben schon seit Monaten von dieser Friedenskonferenz!
Und jeder der das nicht nachplappert oder auf Friedensformelkonferenz besteht - wird degradiert, verarscht, verleumdet, niedergeknüppelt - nicht mehr ernst genommen…
Vielleicht noch aus seinem Beruf getreten.
Hauptsache wir haben 100 Österreicher die “China verhindert den Frieden” unbelangt im Standard Forum schreien können.
Na dann kann der Krieg ja endlich wieder weiter gehen.
Auch nach der Friedenskonferenz.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abgrundtief Allerletzte.
Und alle Medien wissens. Und alle machen mit.
Mund zu, Augen zu, Ohren zu - und mit Friedenskonferenz wording veröffentlichen.
Aber bevor ihr etwas bewegt — müssen Berge verschoben werden, ich mein - da könnt ja jeder kommen - und bevor wir der Bevölkerung erklären was in welchem Rahmen Propaganda ist - haltn wir lieber den Mund und verhalten uns unauffällig - oder?
Der deutschsprachige Journalismus hats endlich geschafft! Alle Österreicher einhellig auf ukrainischer Propaganda Linie. Hurra!
Und alle werden die nächsten zwei Wochen einfach weiterlügen. Die Öffentlichkeit einfach weiter mit Propaganda zuwerfen.
“China will nicht an der Friedenskonferenz teilnehmen, weil China gegen den Frieden ist!“
Ist der Haupt-Tenor unter allen Kommentaren unter allen „Friedensgipfel“ Artikeln heute im Standard. Sucht euch die Links doch selber raus ihr fucking Dreck. Ihr hab jetzt seit Wochen nichts getan, damit das richtig gut verfangen konnte. Nur nicht zu früh agieren, nur nicht zu früh!
At the same time:
France 24’s Gulliver Cragg [British Journalist, Correspondent for France 24 in Kyiv, Ukraine, also covering Poland, Belarus & Hungary.] am 29. Mai 2024:
Gulliver Cragg: [It’s absolutely not clear that Joe Biden will attend that summit I think the latest signals from the United States were more um along the lines of representation at a lower level than the president -- a lot of heads of state though in Europe in particular, heads of government, have said that they will attend.] Let’s be clear, it’s not really a peace Summit the ukrainians are calling it a peace summit - and they’ve got an argument for calling it that because, basically they think there will never be real peace unless we get the Russians to withdraw from our territory and they want to get as many countries as possible on board with more or less that line. I think that there will be negotiations at this summit and the final communique might be something rather different, but it’s about uh Ukraine showing how many countries in the world support its summit and that’s why it’s crucially important - really for its most important ally the United States to be represented at a high level but unfortunately I’m not sure that it looks like happening.
Und etwas später, selbe Quelle:
Gulliver Cragg: With Ukraine uh I mean it doesn’t look like in in a way on the surface of things it doesn’t look like a great idea for Ukraine to hold this summit and call it a peace summit and then you know - be disappointed by not having as as many people attended as they kind of - build it as, but …
Moderator: That said, Gulliver, if I may Gulliver, Vlodimir Zelsenskyy is going to have a chance to make his pitch in person next week, he’s been invited to commemorations of D-Day that Joe Biden will be attending -
Gulliver Cragg: Yes and by the way there are a lot of rumors in Ukraine at the moment that um something will be announced about um French Ukrainian uh cooperation meeting in Normandy [Französisch Ukrainisches Sicherheitsabkommen incoming!], but just going back to the summit in Switzerland - some people are still arguing that it’s actually a pretty clever um you know trick [!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!] on the behalf of the Ukrainian diplomacy [!] to basically have a peace plan that’s currently being labeled the Zelinskyy formula which he actually outlined in late 2022 - you know, which is basically “peace can only be achieved if the Russians pull all their forces out of Ukraine” for that sort of plan that Ukraine’s allies have signed up to being no longer the Zelinskyy formula - but a formula that has as many countries as possible have signed up to and it’s a way of sort of shoring up their alliances and making their case which is - you know despite everything uh that uh that George [?] has been saying you know, is is that it’s hard to imagine any kind of peace - if Ukraine doesn’t win this war, despite the fact that it looks so hard for that to be achieved at the current state of things.
src:
Nazu die NZZ vorgestern:
Die Schweiz organisiert die Konferenz auf Wunsch der Ukraine. Das Ziel ist es, einen möglichen Friedensprozess anzustossen. Die eingeladenen Staaten sollen über Schritte in diese Richtung diskutieren. Kiew schwebte zunächst vor, die ukrainische Friedensformel möglichst breit abzustützen. Der 10-Punkte-Katalog von Präsident Wolodimir Selenski sieht unter anderem den Abzug der russischen Truppen und die Rückgabe eroberter Territorien sowie die Errichtung eines Sondertribunals vor. Das ist gegenwärtig eine Illusion.
Inzwischen ist denn auch klar, dass auf dem Bürgenstock vorderhand bloss einzelne Punkte des ukrainischen Friedensplans ein Thema sein dürften, etwa der Schutz der Atomanlagen. Für Bundespräsidentin Viola Amherd wäre es schon ein Erfolg, wenn in einzelnen Bereichen [Nukleare Sicherheit, Getreide Abkommen, Humnanitäre Bleh] eine Einigung der Konferenzteilnehmer gelingt.
[…]
Welche Erfolgschancen hat die Konferenz?
Das hängt von den Erwartungen und den Teilnehmern ab. Bundespräsidentin Viola Amherd liess über den «Blick» verlauten, dass die Konferenz bereits gelungen ist, weil viele Staaten zugesagt haben. Am Ende zählt jedoch der Inhalt. Eine Einigung in den Themenbereichen wie der nuklearen Sicherheit oder der Ernährungssicherheit ist möglich. Ob es für mehr reicht, bleibt eine andere Frage. Mit Russland sitzt eine Kriegspartei nicht am Tisch. Ohne Moskau aber kann es keinen Friedensprozess geben.
Dazu heute die verlotterten, verwichsten, vertrottelten, unterwanderten, verlogenen - GEKAUFTEN - und immer bereit die Bevölkerung absolut zu hintergehenden österreichischen Qualitätsmedien und ihre FUCKING Appologeten von Vorfeld-Organisationen und Schein-Vereinigungen für Ethik im österreichischen Mediensystem A LA Presserat:
100 Kommentare darunter das China mit der Nicht-Teilnahme den Frieden sabotiert! Den Frieden!
Dazu vielleicht noch Kurz die NZZ:
Cassis hat stets betont, dass es ohne Russland keinen Frieden geben könne. Die Schweiz will mit der Konferenz im besten Fall einen Friedensprozess anstossen. Sie sei überzeugt, dass Moskau im Verlaufe dieses Prozesses einbezogen werden müsse, schreibt das EDA. Im Departement gibt es Überlegungen, Russland doch noch formell einzuladen. Damit müsste aber auch die Ukraine einverstanden sein.
Kleiner Tipp, die Ukraine ist damit nicht einverstanden, sie hat es ja verhindert:
Deutscher Botschafter der Ukraine Oleksij Makejew am 18. April 2024 bei ZDF heute Live:
„Botschafter der Ukraine in Deutschland, Oleksij Makejew: wir haben es klar gemacht dass diese, diese erste Runde nicht zusammen mit Russland geführt wird damit wir auch eine starke Unterstützung von Partner bekommen. Eigentlich um diesen Krieg zu beenden braucht man nur das russische Wort und das Handeln. Russland kann diesen Krieg stoppen in dem Russland ihre Kräfte von den besitzten Gebieten zurückzieht und hört auf uns täglich zu beschießen, aber leider kommt dieses das Recht der Ukraine auf Existenz wird von von russischer Führung und russische Bevölkerung überhaupt nicht anerkannt. Russland will uns als Nation vernichten und da können wir nur können wir uns nur wehren.“
China sieht drei Kernelemente nicht erfüllt
„Gemäß den Rückmeldungen aller Seiten und dem angekündigten Aufbau des Treffens, scheinen die drei von China vorgeschlagenen Kernelemente schwer zu realisieren zu sein“, erklärte Mao. Mit den drei Elementen meint China die Akzeptanz der Konferenz durch sowohl Russlands und als auch die Ukraine, eine gleichberechtigte Teilnahme aller Parteien und eine „faire Diskussion aller Friedensoptionen“.
Aber leider - was will man machen, in Österreich berichten die Propagandascheisse, der Propagandisten, der Propagandafraktion - um die Propaganda ihres Chefs, als nicht mehr alleinig nur als “aus dem Kopf ihres Chefs entstammend” - sondern als “Position von 100 Staaten der Erde” zu framen.
Das ist Wahnsinn.
Aber die österreichische Presse ist voll mit dabei - denn sie hat Selenkyjs Friedensformelkonferenzen bis jetzt IMMER als Friedenskonferenzen fehltituliert. Konsequent. Und bis sich die österreichischen Medien in ihrer Position bezüglich der ukrainischen Kriegspropaganda berichtigen würde - mussen Berge versetzt werden.
Weil ich mein - wenn wir alle jetzt konsequent Lügen, dass 100 Staatsobehäupter hinter sieser Version des Friedens stehen, dann könnte das Selenskyj ja helfen!
So - und jetzt seht zu, dass das in Österreich weiterhin niemand mitbekommt, jeder noch brav “Friedenskonferenz” dazu sagt, und ihr das in die Mäuler und Hirne eurer Kinder gestopft bekommt. Und das morgen auch noch in Geschichtsdepartments gelert wird.
Es ist euch doch alles komplett SCHEISSEGAL. Und wenns die hundert ersten Kommentare im Standard nicht mal mehr ansatzweiße blicken, was hier passiert-- euere geschützter Scheiss Job ist doch immer noch am sichersten, wenn ihr euer Maul nicht aufbekommt.
Verachtung?
Nein - DAS ist DIESE Gesellschaft.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte. (Nur das AMS ist noch zwei Stufen drunter.)
Übrigens - sogar die Ultrarechten sind mittlerweile eingeschwenkt und bringen in Österreich brav ukrainische Propaganda.
Denn es könnte der Ukraine ja helfen!
Friedensgipfel in der Schweiz: Bereits 106 Länder sollen zugesagt haben
Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj haben 106 Länder und Organisationen ihre Teilnahme an dem Friedens-Gipfel in der Schweiz Mitte Juni zugesagt. Österreich wird durch Kanzler Karl Nehammer (ÖVP) vertreten.
Friedensgipfel in der Schweiz. Friedensgipfel in der Schweiz - wir haben jetzt bald Frieden!
In dem wir bald sagen können - das ist nicht mehr die Selenskyj Formel - das ist ja die Meinung von 100 Staaten auf der Welt! Nachdem wir Russland noch kurz deplattformt und unseren Freunden erklärt haben - die hätten das sabotiert! Weil sie sich für was wirres eingesetzt haben - so was wirres wie — das die Realitäten am Boden anzuerkennen seien nämlich:
Gerhard Mangott: “Beide Kriegsparteien betonen allerdings immer dass sie zu Verhandlungen bereit wären nur stellen sie dafür Vorbedingung die für die jeweils andere Seite nicht akzeptabel sind. Die ukrainische Führung sagt wir verhandeln mit Russland aber erst wenn alle russischen Soldaten ukrainisches Territorium verlassen haben, einschließlich der Krim na das wäre gleichbedeutend mit einer desaströsen Kriegsniederlage Russlands - worüber sollte dann noch verhandelt werden und Selenski hat auch gesagt wir sprechen nicht mit Vladimir Putin sondern wir sprechen mit dem nächsten Führer Russlands und das kann dauern und die Ukraine hat dann im Herbst 2022 eine Friedensformel vorgelegt so nennt sie diesen zehn Punkte Plan in dem sie fordert eben Rückzug der russischen Truppen aus dem gesamten Gebiet der Ukraine, Reparationen Russlands an die Ukraine und Andung von Kriegsverbrechen im zivilen und militärischen Bereich. Das sind aus ukrainischer Sicht alles völlig nachvollziehbare Forderungen die Ukraine muss nur sich klar sein so eine Friedensformel die ja gewissermaßen ein Diktatfrieden wäre die ist nur umsetzbar wenn die wenn die Ukraine diesen Krieg vollständig gewinnt - und danach sieht es nun wirklich nicht aus. Russland wiederum sagt ja wir sind bereit zu Verhandlungen aber man betont die ukrainische Führung müsse - wie man das so formuliert die Realitäten am Boden anerkennen nämlich dass die vier Regionen Cherson, Saporisia, Donezk und Luhansk Teil Russlands seien, russisches Staatsgebiet seien und das ist für die Ukraine wieder nicht akzeptabel. Man will dort keine territorialen Zugeständnisse machen, auch die überwiegende Mehrheit der ukrainischen Bevölkerung will das nicht, lehnt dieses Konzept Land für Frieden ab - so sind wir ein in einer Situation wo eben nicht verhandelt wird, sondern weiter gekämpft wird und da gibt es eben manche die sagen es wird sich am Stellungskrieg auch mit neuer westlicher Militär- und Finanzhilfe nicht wesentlich etwas verändern schon gar nicht zu Gunsten der Ukraine und deswegen müssen man nach einer politischen Lösung suchen und es gibt andere sowohl Politiker als auch Kollegen und Kolleginnen die sagen der Westen müsse der Ukraine nur genug Waffen liefern und alle möglichen Waffen liefern dann könne die Ukraine diesen Krieg gewinnen und das ist der Widerstreit dieser beiden Lager und derzeit ist noch immer das Lager dass die letzte Option befürhwortet nämlich eine all in Versorgung der Ukraine mit Waffen und Munition durch den Westen um diesen Krieg zu gewinnen ob das möglich ist daran haben aber viele Militärexperten Zweifel.“
Die österreichische Presse will ihre Propaganda, damit sie ihre Propagandastandpunkte nicht hinterfragen muss, um die Öffentlichkeit gegen den Propagandafeind China schrein zu lassen, um einen Propaganda Standpunkt -- unlauter (denn es ist kein abschließendes Communique zu erwarten) über eine weitere Propagandafinte (“100 Staaten sind gekommen!”) als die Meinung der Welt FALSCH dazustellen. Damit die Friedensformel nicht so wahnsinnig wirkt, weil es stehen ja so viele Staatsoberhäupter daneben, aber nicht dahinter.
Und wenn China und Brasilien da nicht mitmachen - dann sind das die, die den Frieden verhindert haben.
Ihr seid abartig.
Ihr seid das Letzte.
Ihr seid…
Das wars.
Mag. Philipp Ganster
Ihr wart dabei, ihr habt nichts getan. Ihr habt nicht euren Finger gehoben. Ihr habt das enabled. Ihr habt das mit eurem Schweigen weiter ermöglicht - und ihr habt die gesamte Bevölkerung Österreichs, in vollstem Wissen darüber komplett verarscht.
Es gibt nicht ein Österreichisches Medium das hier noch ansatzweise wie die NZZ oder France 24 auch nur hinter die Kulissen blicken wollte..
Ihr wolltet ja auf den nächsten Lachsbrötchenempfang in Alpach, bei der Österreich Amerikanischen Gesellschaft, bei den Sitzkreisen des IWMVienna im Burgtheater - und was weiß der Teufel noch nicht verzichten.
Ihr habt nur Propaganda gebraucht - ihr habt in ganz Österreich nicht in einem einzigen Medium die Bevölkerung über das Bevorstehende aufgeklärt.
Aber wenn der Russe versucht die Teilnahme von Staaten an dieser „Friedensformel“ Konferenz zu sabotieren, dann ist der Russe gegen den gerechten Frieden.
Nur damit Selenskyj keine Propaganda unterstellt werden kann. Weil wie würdet ihr und eure öffentliche Positionierung dann dastehen.
Ihr unendlichen…
Bellizisten, Kriegstreiber und Lügner.
Und morgen wieder Selenkyj Honig ums Maul schmieren, ja?
Zwei Wochen bis zur Konferenz. Und noch mindestens zwei Jahre danach, bis die Ukraine endlich gewinnt! Gut, laut Wesley Clark noch mindestens sechs (wie hier zu sehen: https://www.youtube.com/watch?v=YRpUwoXDmaA aber keine Angst, das habt ihr ja auch nicht mitbekommen. Ihr schafft das noch sechs Jahre lang — toi, toi, toi —
aber die Mirjana Tomić soll ihren Mund nicht mehr aufmachen um in die Öffentlichkeit reinzufragen, wann ihr noch eure Performance in der Kriegsberichterstattung evaluiert.
Denn es sei den Österreichischen Qualitätsmedien bereits zu viel geworden überhaupt noch über vormalige Rote Linien zu berichten.
Der Journalismus wills lieber erst garnicht mehr hören, oder berichten - gibt eh Experten die sich da auskennen… So argumentativ beide Qualitätszeitungen.
Ob der Presserat noch etwas dazu sagen will, wenn sich der Journalismus am liebsten eher heute als morgen selbst abschaffen würde, nur damit Waffenlieferungen schneller ankommen?! - Hintergrund: Die US erlauben immer noch nicht den Einsatz von ATACAMs in Russland, Frankreich aber schon. Wollen wir darüber reden? Nein. Braucht ja kein Schwein zu wissen - die Medien in Österreich sind nicht mehr dazu in der Lage - sie könnten diese Diskussionen nicht einmal führen wenn sies wollten.
Alles was sie konnten war „müssen jetzt die rote Line überschreiten“, „müssen jetzt die rote Line überschreiten“ als Meinung posten und am Ende wollten sie nicht mal mehr rote Linie schreiben müssen - weil es sie an das erinnert hat, wie sie über den Krieg berichtet haben.
Die vorgeschobene Begründung dafür ist „damit Waffen schneller in der Ukraine ankommen“ - nur vom heterogenen Ausbildungsstand, haben die österreichischen Medien auch komplett keine Ahnung. Warum sollten sie - ums mit Reisner zu sagen - “wenn, ich alle Meldungen des Ministry of Defense UK glauben würde, wäre Russlands Armee schon zwei Mal zerfallen“ (interviewt ihn, fragt ihn danach -) der Standard bringts aber schon noch immer tagesaktuell als Ticker… Ich mein die sind so hübsch designt….
Letzte Frage, wenn man von der österreichischen Medienlandschaft nicht mehr erwarten kann, dass sie keine Propaganda mehr postet, weil sie einfach überhaupt keine Ahnung mehr hat - wie sie die identifizieren würde - schützt das vor Strafe? Dem Einschreiten des Presserats?
Macht was.
Und wenn sich nichts davon im nächsten Monat ändert, dann hab ich meine Antwort und muss es auch nicht mehr versuchen.
Also Wort wörtlich. Mann solle die Öffentlichkeit nicht mehr über Tabubrüche im Kriegsmanagement informieren - das gibt nur ungute hibi jibis. Das solle doch bitte der König aus den US entscheiden.
Die Ukraine darf jetzt auch mit westlichen Waffen auf Ziele in Russland feuern: In diesem Krieg haben sich die »roten Linien« schon öfter verschoben als die Fronten. Man sollte deshalb mit den Selbstbeschränkungen in aller Öffentlichkeit aufhören.
Auf Basis von Expertenmeinungen zwar - aber die müssen nicht mehr begründet in die Öffentlichkeit gespielt werden, weil ich mein - das sind eh Experten ---
Natürlich, immer muss im Einzelfall abgewogen werden. Bringt eine Maßnahme den Westen seinen Zielen näher? Ist sie das Risiko wert?
die managen das schon…
Und ein “Restrisiko” bleibe ja immer…
Dass sich der Westen behutsam vortastet, ist aber im Grundsatz richtig. Man will auch nicht in der Haut der Spitzenpolitiker stecken. Sie müssen Entscheidungen von historischer Tragweite treffen, und das inmitten lärmender russischer Drohungen, wie es sie selbst auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs nicht gegeben hat. Auch jetzt warnte Putin den Westen. Und niemand soll behaupten, er wüsste mit Sicherheit, dass der Kremlchef nur „blufft“. Ein Restrisiko für eine große Konfrontation bleibt. Immer. Wahr ist aber auch, dass sich die Ängste vor einer Eskalation bisher stets als falsch erwiesen haben. Und dass Russland mit den Drohungen immer erreicht hat, dass man sich mit der Waffenhilfe (zu) lang Zeit gelassen hat.
Die Krux sei in dem Problem zu sehen, dass das zwar sicher so zu sein hat, dass es der Öffentlichkeit aber immer schwerer zu vermitteln sei, das man kein vorgegebenes Ziel habe. Der König nennt sein Ziel nicht.
Um die Frage zu beantworten, müsste der Westen freilich ein Ziel haben und eine Strategie, um es zu erreichen. Soll die Ukraine den Krieg gewinnen? Nur nicht verlieren? Und was heißt das? Reichen die Anstrengungen dafür? Oder sind sie „too little, too late“? Der Westen mag neue Ziele für seine Waffen genehmigt haben. Aber ein Ziel hat er nicht. Und das ist ein Problem.
Und da will sich die Presse um ihr moralisches Dilemma erleichtern, und alles lieber garnicht so genau wissen…
Da kann sich die Presse eigentlich auch gleich selbst abschaffen - wozu noch ne vierte Gewalt im Staat - unsere Redakteure argumentieren eh schon in Leitartikeln, dass sies lieber nicht mehr genau wissen wollen täten - und ihnen ein König der expertenhaft entscheidet viel lieber wäre…
Das mit der Demokratie ist so schwwwwweeeeer, das wolln ma nimma mehr. Da muss man uns immer wieder ausdenken was für Propagandalügen wir morgen in die Öffentlichkeit stopfen. Oh weh. Oh weh.
Weil die ganzen Dilemmata, sie verstehen schon…
Das Problem dabei - wir wissen es schon genau.
Also erstens, die Ukraine lügt was das Zeug hält - wenn es um Gründe für verlorene Offensiven geht. Abgesehen davon, dass sie nicht mehr ohne Luftunterstützung in die feindlichen Reihen reinstürmen wollen -- was ursprünglich die Initialidee der USA war, das ist keine Lüge - und im Grunde sehr nachvollziehbar.
Aber der komplette Rest - nun wie soll ich sagen…
Die Idee der USA war es immer Waffen zu liefern die jeder Volltrottel bedienen kann, und die präzise die Versorgung und die Command and Control Infrastruktur des Feindes stören - denn das wär eine Art der Kriegsführung, die du selbst einem isolationistischen US-Bürger, wie denen die dauernd Trump wählen als “wir sichern die Welt” verkaufen kannst (look, your sons are still with you!) - für den Rest haben sie ja auch kaum noch Plattformen (Flugzeugträger, Zerstörer, Begleitschiffe) weshalb sie die ganze Zeit “Europa muss mehr in Rüstung investieren” faseln. Und selbst wenn sie die Plattformen hätten, verlieren die alle gegen Drohnenschwärme. Und die Bilder will keiner.
Die Ukraine hat von Anfang an zu wenig Infantrie für diesen Krieg ausgebildet.
Die Ukraine hat das Bauen von Verteidigungsanlagen vernachlässigt.
Die Ukraine hat etwa einen 6 fach kleineren Recroutierungspool (weil etwa die Hälfte der Ukrainischen Männer im einsatzfähigen Alter im Ausland sitzen, und dort per Menschenrecht nicht wieder zum Einsatz an der Waffe gezwungen werden können - Propaganda ftw, damit sie freiwillig dazu greifen - die bekommen dann sicher auch eine Medaille!).
Die Ukraine hat für einen Artilleriekrieg auch für die nächsten zwei Jahre noch deutlich zu wenig Munition, und die Russen haben die Logistikknotenpunkte weiter gestreut. Dh. die ursprüngliche US Strategie ist gescheitert.
Willkommen in der Scheisse (Abnutzungskrieg).
Dass die Ukraine aufgrund von zu wenig Waffen gezwungen war ihre Sommeroffensive nach hinten zu verlagern ist nur die halbe Wahrheit, denn da hängen auch Ausbildungszyklen dran. Wir wollten der Ukraine den Kampf verbundener Waffen beibringen - und das hat komplett nicht funktioniert.
Die Ausbildungen haben länger gedauert, und nicht die erhofften Resultate gebracht.
Der ganze Dreck von wegen, wir haben direkt nach der Offensive (6-facher Munitionsaufwand) zu wenig Munition - den können sie sich stecken. (Buhu, buhu - my heart is with you. Not.)
Zudem trifft das für die russischen Systeme der Ukraine in Zukunft immer zwangsläufig zu.
Also ist der angedachte Plan da raus “immer bessere Ausbildung” auf immer besseren (neueren Waffen). Wir haben ja keine schlechteren in Masse mehr.
Die dann nicht die Resultate bringen die man sich erwartet hat. Also duckt man sich wieder in einen War of attrition weg - den die Ukraine langfristig schwer tragen kann. (Ökonomie, und Menschen.)
Und hofft auf ein Wunder bei der koordinierten Kampfführung der Zukunft.
Was das Ziel anbelangt, ist auch das für jeden der kein Volltrottel ist und sich dabei “Journalist” nennt, wärend er eh nur Propaganda in die Bevölkerung stopft - komplett simpel zu durchschauen.
Der Krieg endet indem beide Seiten ein Übereinkommen unterzeichnen.
Oder -
Der Krieg endet indem beide Seiten kein Übereinkommen unterzeichnen.
im zweiten Fall -
gewinnt die Ukraine entweder weil sie Russland ökonomisch, oder politisch so in die Bredouille bringt, dass Russland lieber flieht als die Konsequenzen eines weiteren Kriegs zu tragen, und dabei NICHT eskaliert. Weil die Russen so gute Menschen sind. Denn Charkiew könnten sie auch noch konventionell wegbomben, Kiev auch - da brauchen sie keine Atomraketen. 6000 Gleitbomben reichen vollkommen.
(Damit die 6000 Gleitbomben nicht reichen, braucht die Ukraine Patriots die nach Russland hineinwirken können - und kein Partnerland außer Deutschland ist dumm genug sie ihnen zu liefern.)
oder -
sie gewinnt nicht. Und dann profitieren die US vom status quo tanzen jeden Tag fröhlich in die Abnutzung Russlands und der Ukraine und den wirtschaftlichen Niedergang Europas hinein.
Toi, Toi, Toi.
(Eingefrohrenen Krieg wollen wir auch nicht - der würde ja Sicherheitsgarantien von uns verlangen - das wissen wir ja schon seit dem Scheitern der Friedensverhandlungen im Mai/April des ersten Jahres.)
Und der Plan der US ist das - weil, is eh geil - wenn Russland mit dem Schrott, den wir sonst entsorgen hätten müssen abgenutzt wird - und lass unsere Applebaum, unseren Snyder - und unseren Kotkin sich Ideen ausdenken, wie geil das erst wird, wenn in Russland die Führungselite Putin stürzt - und wir dann mit den von uns gebrieften Expats die Unsicherheit eines Regierungswechselns ausnutzen. (Huch, sind da mal eben 90 Atomraketen verschwunden? Naja - Slava Ukraina wirds schon richten.)
Die Ukraine selbst hätte da noch eine tolle Idee gehabt, wie sie den Abzug der Russen unter nem totalen Fiasko beschleunigen könnte (also ohne dass das noch sechs Jahre dauert), und das war - indem die Krim Brücke gesprengt wird - die Irigation Gates beim Kakhovka Damm hochgejagt werden (Bewässerung), und die Krim dann hübsch in eine Hungersnot geht, wo dann die Bevölkerung vor Ort beginnt gegen die Russen zu rebellieren, und sich Russland dann unter Horror zurückziehen muss.
Würd auch für geile Bilder sorgen, wenn die Ukraine das mal angeht - mitten in Europa.
Aber die sind eh schon mitgliedsreif, das passt schon.
Schon scheisse, wenn man das versteht nicht?
Aber toller Gamble auf den Sieg der Ukraine! Der so vollkommen sein muss - dass sich nur eine USA diesen Dreck ausdenken können.
Achja, und der Grund warum wir jetzt auch Waffen zulassen die Russland direkt angreifen ist die Überdehnung - nicht so sehr “die geänderte Lage bei Charkiew” - denn bis die Russen dort ihre Artillerie in Stellung bringen können - sind sie bereits wieder in der Ukraine drin.
Also geht es um
- Angriffe auf russische Flugfelder (das verlangsamt die Einsätze in denen sie Gleitbomben abwerfen können (starten von weiter entfernten Flugfeldern) und verteuert sie (Kerosin))
und um
- Patriot Systeme die die russischen Bomber aus dem russischen Luftraum holen, bevor sie die Gleitbomben absetzen
Und da würd ichs halt doch gern wissen - was davon die US in Zukunft genehmigen, denn nur die haben die Kapazitäten der Ukraine mehr als 12 Angriffe auszustaffieren.
Und wenn Deutschland dafür dass russiche Bomber über Russland abgeschossen werden mehr Patriots liefern will, gerne -- aber dann sagts bitte der Bevölkerung.
Also, als Journalismus.
Wollten sich die Leitartikelschreiber doch schon wieder wegducken…
Also, nachdem die NZZ erst neulich eine acht Punkte Erklärung aufsetzen musste was Bürgenstock eigentlich ist, warum sich die Schweiz dadurch nicht zum Büttel ukrainischer Propaganda macht, und dass es jetzt - sehr wichtig wäre -
2. Was wird auf dem Bürgenstock konkret diskutiert?
Das Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist mit der Ukraine dabei, das Programm zu erarbeiten. Es soll sowohl einen Austausch im Plenum mit allen Delegationsleitern wie auch spezifische Diskussionen in kleineren Formaten geben. Der Fokus soll auf Themen liegen, von denen eine Vielzahl von Staaten betroffen sind, darunter die nukleare Sicherheit, die freie Schifffahrt, die Ernährungssicherheit und humanitäre Aspekte. Diese Punkte sind wichtig, weil es um das Kernkraftwerk Saporischja immer wieder zu Kämpfen gekommen ist. Die Ukraine spielt weltweit zudem im Getreideexport eine wichtige Rolle und ist auf sichere Transportwege angewiesen.
- über den Getreideexport zu debattieren, den die Ukraine seit März 2024 wieder unter Kontrolle hat - und bei dem Brasilien - die nicht teilnehmen (Abhängigkeiten von russischem Ammoniumnitrat), der Welt gerade den Arsch gerettet hat -
Artikel erst wieder in die öffentliche Wahrnehmung holen musste, und darum ehm zu 70-80st “humanitäre Aspekte” zu bereden.
Also neben dem Umstand die Schweiz dafür als Austragungsort fixiert zu bekommen und die NZZ zur Veröffentlichung des “8 erstaunliche Dinge über Bürgenstock die sie sich niemals gedacht hätten!” Listicles zu motivieren, war die Ukraine auch in anderen Belangen recht fleißig - und hat sich - da ja - wie seit dem Naftali Bennett Interview allgemein bekannt ist, kein Land der Welt der Ukraine für den Fall eines weiteren Angriffs Russlands Sicherheitgarantien zu geben bereit ist - weshalb der Konflikt ja leider nicht eingefroren werden kann, und bis zum entgültigen Verlust Russlands weiter ausgefochten werden muss - einfach selbst, mehr so unbeachtet und bilateral, “Sicherheitsgarantien” besorgt.
WASFÜREINEHISTORISCHELEISTUNGDESHELDENPRASIDENTENSELENSKYJUNDSEINESGLORREICHENSTAATSAPARATS! Auf dem Nordic-Ukrainian summit im Fahrwasser des G7 Treffens.
Diese neun Sicherheitskooperationsabkommen haben eines gemeinsam.
Sie beinhalten keine Sicherheitsgarantien.
Also frei nach dem Motto - zahlt jeweils etwa 2 Milliarden, und wir unterschreiben jeweils einen Vertrag der unverrückbaren Unterstützung der Ukraine in militärischer Hinsicht, auf zehn Jahre -- aber Verpflichtungen mit Soldaten zu helfen haben wir dann keine, ok? Ja? Supi - toll - wir bemühen uns alle aber auch sehr stark, dass die Ukraine Mitglied in der Nato werden kann, denn das ist ja das was sie wirklich will.
Good signing security cooperation agreements with you! Cheerio.
Ciao. Ciao.
Gut, damit hats die Ukraine jetzt geschafft sowohl den Begriff der
“Friedenskonferenz”
zu pervertieren, als auch den Begriff der
“Sicherheitsgarantie-Abkommen”
ins Gegenteil dessen zu verkehren was sich der normale Bürger darunter vorstellt.
Zeit für ein Glas Champagner.
Cin, Cin!
Achja, und in 10 Jahren laufen die von selbst aus.
Also alle.
Das Lustige ist, dass das Wording von den 9 Partnerstaaten aufgesetzt wurde, und dass “10 years” daher in fünf unterschiedlichen Schreibweisen in der Verträgen zu finden ist - aber nach 10 Jahren laufen alle automatisch aus.
Zum Glück hat hier niemand Propaganda entdeckt, weil ich mein - was sonst los wäre in Europa!
Am Geilsten finde ich trotz allem noch die Formulierung im Abkommen mit Norwegen:
2. In the event of future Russian armed attack on Ukraine, at the request of either Participant, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem suitable, to determine appropriate next steps. The Participants will seek close coordination with allies and partners.
Sollte Russland nochmal angreifen, verpflichtet sich Norwegen, in jedem Fall - zu einem Telefonat, binnen 24 Stunden.
Slava! Slava Ukraina!
Propaganda hat auch hier wieder niemand entdeckt.
edit:
Sagte ich Norwegen?
Spanien:
In the event of future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either of the Participants, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem suitable, to determine appropriate next steps.
Island:
53. In the event of future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either Participant, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem suitable, in order to determine appropriate next steps.
Portugal:
38. In the event of a future armed attack in violation of the United Nations Charter by the Russian Federation, at the request of either of the Participants, bilateral consultations between the Participants would take place within 24 hours to determine appropriate next steps.
Belgien:
58. In the event of a future Russian armed attack against Ukraine, Belgium and Ukraine, at the request of either Participant, will consult within 24 hours, in order to determine appropriate next steps needed to counter or deter the aggression.
Schweden:
2. In the event of a future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either of the Participants, the Participants will consult within 24 hours on measures needed to counter or deter the aggression.
Netherlands:
Paragraph 4: Cooperation in the event of a future armed attack
1. In the event of a future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either Participant, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem appropriate, in order to determine appropriate next steps.
Finland:
VIII. COOPERATIONINTHEEVENTOF A FUTURERUSSIANARMEDATTACK
77. In the event of a future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either Participant, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem suitable, in order to determine appropriate next steps.
Dänemark:
Cooperation in the event of a future armed attack
50. In the event of future Russian armed attack against Ukraine, at the request of either Participant, the Participants will consult within 24 hours, bilaterally or via other channels they both deem suitable, in order to determine appropriate next steps.
Huff! Damit ist die ukrainische Sicherheit endgültig gesichert - und der russische Leak, dass der Ausgang von Bürgenstock im Vorhinein abgesprochen und von den westlichen Regierungen koordiniert war - ein für alle Mal entkräftet!
Gut auch, dass sich diese neuen Staaten nach dem russischen Leak, aber zwei Wochen vor Bürgenstock SPONTAN zu diesen neuen, individuellen und gar nicht koordinierten Communiques hinreissen haben lassen!
Gut auch - dass sich in den neuen “Sicherheitsgarantie Abkommen” auch garnicht das Wording der selenskyjschen Friedensformel wiederfindet…
See security agreement with spain:
I. RESTORATIONOFJUSTICE
see security agreement with Norway:
Compensation for damage, loss or injury caused by Russia’s aggression
Ein Winkeladvokat, wer hier das Wording der selenskyjschen 10 Punkte Friedensformel wiederfindet!
Was diese 9 Staaten wohl als Vorlage genommen haben, als sie allesamt die selben Sicherheitsabkommen aufgesetzt haben!?
All time well spent, I’d say!
Now multiply by 10 to get 90 states worldwide to sign this - and peace is there, ready for the taking!
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