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Gut, die Zeit kann man so und so nicht mehr lesen…

30. Dezember 2025

Der deut­sche Jurist und Pro­fes­sor für Wirt­schafts­recht Vik­tor Wink­ler riet dem Schwei­zer Ver­le­ger und Publi­zis­ten Roger Köp­pel kürz­lich in einem viel beach­te­ten Inter­view mit den Tamedia-Zeitungen, sich sofort pro­ak­tiv an die EU zu wenden.

Der Grund für die­sen dring­li­chen Appell ist die rea­le Mög­lich­keit, dass der Chef des Wochen­ma­ga­zins Welt­wo­che auf der Sank­ti­ons­lis­te der Euro­päi­schen Uni­on lan­den könn­te. Was vor weni­gen Jah­ren noch undenk­bar schien, ist heu­te eine kon­kre­te Bedro­hung für einen Jour­na­lis­ten aus einem neu­tra­len euro­päi­schen Land.

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Häme statt Solidarität

Sehr bedenk­lich ist auch die Reak­ti­on aus Tei­len der eta­blier­ten Medi­en­land­schaft. Anstatt die dro­hen­de Sank­tio­nie­rung eines Jour­na­lis­ten­kol­le­gen grund­sätz­lich als Angriff auf die Pres­se­frei­heit zu hin­ter­fra­gen, macht sich teils offe­ne Häme breit. Zeit-Redakteur Jörg Lau kom­men­tier­te einen Bericht über die War­nung an Köp­pel auf der Platt­form X mit den Wor­ten: „Good. Trai­tor.“ (Gut. Ver­rä­ter). Der Bei­trag wur­de spä­ter gelöscht.

Eine Anfra­ge der Ber­li­ner Zei­tung an Lau, war­um er sei­nen Post gelöscht habe und ob er inhalt­lich wei­ter­hin zu sei­ner Aus­sa­ge ste­he, blieb bis Redak­ti­ons­schluss unbeantwortet.

Reak­tio­nen auf Laus Kom­men­tar lie­ßen jedoch nicht lan­ge auf sich war­ten. Die BSW-Politikerin Sevim Dağ­de­len schrieb auf X: „Wer Kri­ti­ker als Ver­rä­ter brand­markt, Repres­sio­nen applau­diert und sozia­len Aus­schluss for­dert, bedient sich der Spra­che tota­li­tä­rer Regime – und das aus­ge­rech­net im Namen der Demo­kra­tie. Was für eine Offen­ba­rung eines Zeit-Journalisten.“

In eine ähn­li­che Ker­be schlug der Medi­en­an­walt Joa­chim Stein­hö­fel, der die zugrun­de lie­gen­de Hal­tung ana­ly­sier­te. Er pos­te­te eben­falls auf X: „Es geht nicht mehr um die bes­se­re Argu­men­ta­ti­on, son­dern um die mora­li­sche Ver­nich­tung, die Legi­ti­ma­ti­on von Repres­sio­nen und den sozia­len Aus­schluss des Geg­ners, der als Feind im Inne­ren stig­ma­ti­siert wird. Die­se Freund-Feind-Logik scha­det der Frei­heit mehr als jede noch so indis­ku­ta­ble Berichterstattung.“

Zur Infor­ma­ti­on.

Auch wenn Köp­pel sehr nahe an besag­ter “ande­rer” Sei­te ange­dockt, und sich für Exklu­siv­in­ter­views schon bei­na­he ange­bie­dert hat. Auch wenn aus den Inter­views sel­ten etwas ver­wert­ba­res her­aus­ge­schaut hat, war es doch das Out­let, das die Igna­zio Cas­sis Pres­se­kon­fe­renz aus­ge­gra­ben hat -

VBS DDPS Pres­se­kon­fe­renz zum Frie­den in der Ukrai­ne: Stand der Vor­be­rei­tun­gen und Sicher­heits­vor­keh­run­gen (10th of June 2024)

Aus der her­vor­geht wie die Ukrai­ne die Auf­be­rei­tung von Bür­gen­stock gelenkt hat, dann in der Woche vor dem Abschluss das vor­be­rei­te­te End­com­mu­ni­que gesprengt (https://harlekin.me/allgemein/foot-security-now-also-includes-metals/) und alles für einen laut Fran­ce 24 Kriegspropagandapusch (
(https://harlekin.me/allgemein/must-be-hard-to-always-pick-liars/).

Die Welt­wo­che hat dadurch allei­ne mehr geleis­tet als der ver­fick­te Huren­drecks­stan­dard und alle öster­rei­chi­schen Medi­en zusammen.

Die Kom­mis­si­on dreht voll­ends am Rad.

Auch wenns nur ein Körn­chen Wirk­lich­keit in drei Jah­ren war - sind Repres­sio­nen gegen die Chef­re­dak­ti­on in der Form wie sie vor­ge­se­hen sind nicht angemessen.

Und Mis­ter “Ver­rä­ter” Zeit Redak­teur, kann mich mal gepflegt am Arsch lecken.

Die Ein­schlä­ge hin zu einer hin­ma­ni­pu­lier­ten gekit­te­ten “EU-Kriegswahrheit” kom­men schon viel zu nah.

Ich will in einer sol­chen Gesell­schaft nicht leben.

Kli­ma der Selbstzensur

Die­se Kom­men­ta­re ver­deut­li­chen, dass der Vor­fall weit mehr ist als ein unbe­dach­ter Social-Media-Post. Er wird als Sym­ptom für einen sich ver­en­gen­den Mei­nungs­kor­ri­dor und eine zuneh­mend rabia­ter geführ­te Debat­te wahr­ge­nom­men. Die Bereit­schaft, unlieb­sa­me Mei­nun­gen nicht im Dis­kurs zu wider­le­gen, son­dern ihre Ver­brei­ter zu sank­tio­nie­ren und gesell­schaft­lich zu äch­ten, scheint zu wachsen.

Finde den/die Argumentationsfehler

30. Dezember 2025

mit Ulri­ke Herman:

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Gehen wirs durch.

1. Selen­skyj ges­tern: Zu 100% Über­ein­stim­mung in allen Puk­ten der Sicherheitslösung.
Trump: Nur zu 95%

Aber Selen­skyj woll­te sol­che Sicher­heits­ga­ran­tien garnicht?

2. Was die euro­päi­sche Koali­ti­on der Wil­li­gen pro­du­ziert sind kei­ne ech­ten Sicherheitsgarantien. 

(Brau­chen noch Teil­neh­mer, mit US Luft­un­ter­stüt­zung, die die­se nicht garan­tiert haben, unter euro­päi­scher Lei­tung was die US nicht green­ligh­ten wird, ohne Euro­päi­sche Sol­da­ten, die wir bis­her aus gutem Grund ausspaaren?)

3. Da die Ukrai­ne kei­ne ech­ten Garan­tien bekommt, soll sie den Krieg weiterführen?

4. Frie­den in wei­ter Fer­ne, weil die Ukrai­ne gera­de 15 Jah­re Garan­tien bekom­men hat, aber min­des­tens 30 Jah­re wollte?

5. Schlech­ter Deal, den aber Selen­skyj unbe­dingt woll­te, denn er ist extra ange­reist und hat ange­kün­digt wie viel erreicht wur­de, und allei­ne noch in die­sem Jahr erreicht wer­den könne!

Auf­lö­sung:

Wo Ulri­ke Her­man drauf ist, ist Wohl­füh­len drin.

Wo Wohl­füh­len drin ist, geht es um Beein­flus­sung nicht um argu­men­ta­ti­ve Logik

Was die Ukrai­ne errei­chen woll­te war eine aber­ma­li­ge Spal­tung Russ­lands “weg von Trump” und ein zie­hen der US Per­spek­ti­ve auf ihre Seite.

Wie das erreicht wer­den soll­te war die kom­plet­te Zusa­ge der US in Inhalt und Pro­zess zum von der Ukrai­ne erfun­de­nen 20 Punk­te Plan.

Wir sehen die Aus­wir­kun­gen die­ser Stra­te­gie in den heu­ti­gen “Euro­pa ist wie­der im Spiel” Meldungen.

Im Haupt­pro­pa­gan­da Effort ist Selen­skyj heu­te aber geschei­tert wie ein Einser.

Wor­auf Ulri­ke Her­man weiß -- ist eh bes­ser, dass er die­sen Deal nicht wollte.

Die Pro­pa­gan­di­sie­rung unse­rer Gesell­schaft­li­chen Debat­te ist bereits soweit fort­ge­schrit­ten, dass die Lin­ken sich bei­gebracht haben die tat­säch­li­chen Ereig­nis­se nicht mehr zu sehen.

Und wie scheis­se wärs - wenn das jemand ana­ly­sie­ren wür­de -- oh moment ANGRIFF AUF PUTINS RESIDENZ!

Selen­skyj muss wei­ter Krieg füh­ren, sol­che Sicher­heits­ga­ran­tien woll­te er eh nie!

Doch, vor 10 Stun­den woll­te er die noch.

Des­halb kann er den Krieg nicht beenden!

Wait, what?

Und die Bevöl­ke­rung schaut drauf, und reagiert als wär sie zu dumm zum atmen.

Weil Wohl­füh­len Prio­ri­tät hat.

Oder auch anders rum, wir ver­ar­schen jetzt den mün­di­gen Bür­ger so lan­ge, bis in den US wie­der eine Regie­rung ein­zieht die uns gewo­ge­ner ist. Viel Spass in der öffent­li­chen Schein­de­bat­te in den nächs­ten drei Jahren.

I have to say… I like it

29. Dezember 2025

Let me be the first to say, that we dont know if the rus­si­an pre­si­dents resi­dence in Now­go­rod was atta­cked today.

We just dont know.

Its migh­ty hard to say that in ger­man Qua­li­täts­jour­na­lis­mus the­se days, but someo­ne has to do it.

🙂

I espe­cial­ly like the “the UK was may­be invol­ved in it attri­bu­ti­on ang­le”, I have to say.

US-Präsident Donald Trump hat den angeb­li­chen Angriff der Ukrai­ne auf die Resi­denz des rus­si­schen Staats­chefs Wla­di­mir Putin kri­ti­siert. Ange­sichts der der­zeit lau­fen­den Gesprä­che über eine Been­di­gung des Kriegs in der Ukrai­ne sei es “nicht der rich­ti­ge Zeit­punkt” für einen sol­chen Angriff, sag­te Trump am Mon­tag zu Jour­na­lis­ten auf sei­nem Pri­vat­an­we­sen Mar-a-Lago in Florida. 

Es ist eine Sache, offen­siv zu sein, weil sie offen­siv sind. Es ist eine ande­re Sache, sein Haus anzu­grei­fen. Es ist nicht der rich­ti­ge Zeit­punkt, um so etwas zu tun”, sag­te Trump. Putin selbst habe ihn in einem Tele­fo­nat dar­über infor­miert, “dass er ange­grif­fen wur­de. Das ist nicht gut”, beton­te der US-Präsident und füg­te hin­zu, er sei “sehr wütend darüber”.

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Dear, dear, …

Rus­sia, dont over­play this now.

Heute neu im Putin will keinen Frieden Journalismus -

29. Dezember 2025

der Huren­drecks­stan­dard hat heu­te sei­nen Draht zu Gott per­sön­lich genutzt, und fest­ge­stellt dass der apos­to­li­sche Bot­schaf­ter des Paps­tes im Bal­ti­kum fest­ge­stellt hat, dass in vie­len sei­ner Schäf­chen die gros­se Sor­ge vor­herr­sche, dass Putin kei­nen Frie­den will und Putin daher wohl kei­nen Frie­den wol­len wird.

Also bes­se­re Begrün­dun­gen bekom­men sie beim Huren­drecks­stan­dard in der Bla­se kei­ne. Was wol­len sie denn mit denen, das is ja suspekt.

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Waf­fen­ru­he in wei­ter Fer­ne, nach­dem Trump laut der rus­si­sche Ver­hand­lungs­sei­te eben­falls der Mei­nung sei (edit: actual­ly a Trump quo­te from the PK, who knew -- not aus­tri­an media), dass sie den Krieg ver­län­ge­re. Schlimm, sagt sich der Prälat.

In wei­te­ren “Putin will kei­nen Frie­den” Nach­rich­ten heute:

1. Selen­skyj will min­des­tens Sicher­heits­ga­ran­tien von 30-50 Jah­ren die ihm die USA nicht zuste­hen. Außer­dem will er mehr ihrer Waffen:

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2. Selen­skyj will außer­dem, dass Russ­land für wei­te­re Kriegs­ver­bre­chen inter­na­tio­nal bestraft wird.

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3. Selen­skyj will am sel­ben Tag wei­ters, dass das Ukrai­ni­sche Volk SEINEM Pro Ukrai­ni­schen 20 Punk­te Pro­pa­gan­da­plan - der alle wesent­li­chen Streit­punk­te aus­ge­la­gert hat - zustimmt, weil sonst kann er lei­der kei­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen, auch wenn er den Ver­trag gera­de ver­han­delt hat:

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4. Dafür braucht er zuerst einen Waf­fen­still­stand von 40 Tagen, der laut rus­si­scher und US Regie­rung den Krieg ver­län­gern würde.

5. Selen­skyj will ges­tern außer­dem mehr Waffen:

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Ori­gi­nal Tele­gram Pos­ting: click

Goog­le translated:

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6. Selen­skyj will außer­dem mehr Geld (sie­he oben).

Aber gott­sei­dank sagt Gott dem Stan­dard heu­te über sei­nen bal­ti­schen Bot­schaf­ter, dass ers im Urin hat, dass Putin den Krieg nicht been­den will.

Da musst du schon wirk­lich sehr, sehr reli­gös sein, damit…

Immer die­ser Putin, nie will der Frieden…

Ges­tern sehr gut auch vom Polit-Professor bei Phoe­nix auf den Punkt gebracht - Russ­land geht es immer schlech­ter beim ver­lie­ren, Russ­land will natür­lich dass der Krieg weitergeht.

Kreml-Astrologie unter dem Segen des Herrn.

Amen.

Sind wir uns ehrlich, 25 Jahre könntens schon sein

29. Dezember 2025

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Damit das Gan­ze noch irgend­wie die Anmu­tung his­to­ri­scher Signi­fi­kanz hat.

Ich mein, ok - die US unter den Iso­la­tio­nis­ten wol­len raus aus Euro­pa, aber 15 Jah­re is a bis­serl low ballen…

Da ver­steh ich ja sogar Euro­pas (pre­emp­ti­ve) Reak­ti­on schon fast.

Bei der FAZ war wohl der Zensor pinkeln

29. Dezember 2025

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Damit man das nicht im Jahr fünf des Krie­ges mit­ten in der Tages­be­richt­erstat­tung raus­fin­det, macht mans wie der öster­rei­chi­sche Stan­dard, und setzt die ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da in der Form einer Beschäf­tig­tungs­in­itia­ti­ve für Kriegs­flücht­lin­ge gleich direkt ins News Ticker Team, also wenn man das pro­fes­sio­nell macht.

Ich mein, wie schaut denn das sonst aus…

Oh what a bliss… (der NZZ Jahresrückblick ist fertig)

28. Dezember 2025

Oh, what a bliss…

… to live in Poland the­se days, para­ly­zed by the fear that rus­sia will attack any minu­te now.Bildschirmfoto 2025 12 28 um 10 44 19
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Any minu­te now…

Oh, what a bliss…

… to not have this repor­ted by any aus­tri­an news media outlet.

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Well, thats a bit hard to read, lets split it up, so we get our year over year com­pa­ri­son, why dont we?

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Oh, what a bliss…

… to always get pre­sen­ted with pro­pa­gan­da phra­sings ins­tead of this:

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Oh, what a bliss…

… that demo­cra­cy still works as expected:

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Oh, what a bliss…

… that most peop­le in the popu­la­ti­on cant read graphs.

And die stupid.

Dan­ke an den Huren­drecks­stan­dard, die Pres­se, die Salz­bur­ger Nach­rich­ten, die Tiro­ler Tagezeitung, …

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten. Von der immensen Lebens­er­fah­rung alt­ein­ge­ses­se­ner Stan­dard Foren Poweruser:

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Haupt­sa­che hun­dert­mal Gatse sagen, sag ich mir da immer…

Von Wichsern, Huren und Dreckssäuen im deutschsprachigen Qualitätsjournalismus

25. Dezember 2025

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Wenn Selen­skyj in sei­ner Weih­nachts­an­spra­che Putin den Tot wünscht ver­schwei­gen wir das im deut­schen Jour­na­lis­mus - für die ver­fick­te infa­me DRECKSREDE des deut­schen Bundespräsidenten:

Gut, beim Spie­gel gibts viel­leicht ein 2cm Pos­terl dazu, wenn wir Glück haben.

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Weil wir gleich­zei­tig der Bevöl­ke­rung zwei VOLLKOMMEN UNTERSCHIEDLICHE Maß­stä­be, den Rachen run­ter ram­men, schaf­fen wir es die­ser Tage bei NTV festzustellen

Der Krieg dau­ert sicher nur mehr weni­ger als ein Jahr, weil die Rus­sen ja auch immer mas­sier­ter vorankommen”:

Wäh­rend wir am sel­ben Tag beim ORF natür­lich erken­nen -- die­ser Krieg dau­ert sicher noch län­ger als ein Jahr, weil ja auch der Rus­se kaum vorankommt.

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In einem ver­fick­ten Auf­rei­bungs­krieg, wos nicht um die Meter geht, son­dern wer wen unter attri­ti­on hält.

Bei der NZZ Ver­kauft man der­weil die TIEFSTE Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da als Weih­nachs­wun­der mit Klas­si­scher Musik und Gesang -


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Wäh­rend bei Sprin­ger wie­der die BEINAHE Befrei­ung einer Stadt gefei­ert wird. Zu Weih­nach­ten. Wäh­rend man die tat­säch­li­che Ein­nah­me von zwei grö­ße­ren ver­schweigt - und natür­lich auch, dass die Ukrai­ne Pro­ble­me hat bei der einen über den Fluss zu kommen.

Den 20 Punk­te Plan der so ABSOLUT GROTESK IST, dass einem die Trä­nen kom­men, weil alles aus ihm ent­fernt wur­de, bis auf die ver­fick­te scheiss Hurendrecks-PR der Ukrai­ne die von den Ver­fick­ten Euro­pä­ern zur ein­zig wah­ren Ver­hand­lungs­mas­se erklärt wur­de, las­sen wir Selen­skyj zu lie­be unter den Tisch fallen.

Das ist aber natür­lich der FAZ SCHEISSEGAL.

Wäh­rend wir in der Tages­schau - die immensen Fort­schrit­te in der Rhe­to­rik der bei­den Sei­ten zum Fres­sen vor­ge­setzt bekommen:

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Aber nicht bevor auch der Bay­ri­sche Rund­funk erkennt --

Es wird Zeit, dass sich Frank­reich und Deutsch­land bila­te­ral außen­po­li­tisch koor­di­nie­ren um den US Frie­den zu ver­hin­dern, denn Weih­nach­ten ist nir­gend­wo so schön wie an der Front -- Video direkt aus der ukrai­ni­schen Propagandabteilung:

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Dem will der Huren­drecks­stan­dard natür­lich um nichts nachstehen:
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Wäh­rend die über­be­zahl­te Spre­che­rin im ORF den Kopf schüt­telt, dass Putin nicht mal zu Weih­nach­ten eine Waf­fen­ru­he woll­te (dh. In den obri­gen Bil­dern sehen sie den Gene­ral­stab, oder die Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung in Kiew?) - wo das ortho­do­xe Weih­nachts­fest gar­nicht auf den 24. oder 25. fällt ---

Und wärend ich nach der Waf­fe suche, um mir als Jour­na­lisrt die Kugel zu geben -- schneit noch der US Papst rein und erklärt mir, dass der US Frie­den zu gut für den Selen­skyj ist - und wir noch für die Ukrai­ner ihre Waf­fen­lie­fe­run­gen beten sol­len, damit Gemein­schaf­ten wie­der den Mut (!) für einen Dia­log zum andau­ern­den Frien­denTM finden.

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Es sei denn er meint bei “inter­na­tio­na­le Gemein­schaft” als US Papst den glo­ba­len Süden, was er natür­lich nciht tut.

Das waren die Weih­nachts­grü­ße in ihrer ver­fick­ten HURENGESELLSCHAFT.

Hin­ter­grund.

Es ist allen Ent­schei­dungs­trä­gern scheiß­egal, wenn Russ­land die­ses Jahr ein Sechs­tel mehr Gebiet ein­nimmt als letz­tes Jahr.

Wir spre­chen ein­fach plötz­lich von “bereits ein­ge­preist” und sagen nicht, dass das zusätz­li­che 100.000 Tote und Ver­letz­te in den nächs­ten ein­ein­halb Jah­ren bedeutet.

Unse­re Jour­na­lis­ten sind sogar so ver­wirrt - dass sie das nicht in Kon­text set­zen kön­nen. Weil ja nur 1% Gebiets­ge­winn, mit jähr­li­chen Ver­lus­ten die laut Ukrai­ne Pro­pa­gan­da bereits “ein­ge­preist sind”, wäh­rend sie im Rück­wärts­gang den Krieg ver­lie­ren, aber Gott sei dank lang­sam genug, dass wenn Euro­pa wie­der 160 Mil­li­ar­den mehr rein­but­tert -- die Chan­ce auf nen rus­si­schen Wirt­schafts­zu­sam­men­bruch über Zeit rausschaut.

Dass die Rus­sen 40% weni­ger Ein­hei­ten ver­lie­ren seit dem sie die Kriegs­füh­rung umge­stellt haben, kommt zwar beim ISW - schaff­ts aber nicht in öster­rei­chi­sche Nachrichtenmeldungen.

Da kann der Krieg ja end­lich weitergehen ---

von dem unse­re scheiß Huren­drecks­me­di­en so sehr profitieren.

Drei ver­fick­te scheiss Ukrai­ne Pro­pa­gan­da­vi­de­os zur Weih­nachts­zeit -- nur weil sie sie nicht selbst pro­du­zie­ren müssen.

Gra­tis Koh­le für unse­re deutsch­spra­chi­gen Qualitätsmedien.

Und wir müs­sen dafür nur Mil­li­ar­den in einen Krieg investieren.

Nicht mal eine km2 Gegen­über­stel­lung, was denn die Ukrai­ni­sche Gegen­of­fen­si­ve tat­säch­lich gebracht hat.

Dafür das Maul nicht auf­be­kom­men, wie unsag­bar drecks unsäg­lich der ver­fick­te 20 Punk­te “liest sich wie eine PR Wer­be­aus­sen­dung für die Ukrai­ne” Plan is -- selbst im Ver­hält­nis zum angeb­lich ja rus­si­schen ursprüng­li­chen 28 Punk­te Plan.

Kein Wort erwäh­nen, dass Selen­skyj Gebiets­ab­tre­tun­gen oder Nato­mit­glied­schaft wie­der vor­gibt als Voka­beln nicht mehr zu ken­nen -- nach­dem uns die sel­ben Drecks­wich­ser im deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus - über ein Monat bis zu ein­ein­halb Jah­re davor berich­tet haben, dass er doch eh dazu bereit wäre --- aber der Rus­se kei­nen Frie­den will.

Den Rus­sen noch die FUCKING Pro For­ma Nato in die Ukrai­ne stel­len und sie “Koali­ti­on der Wil­li­gen mit US Lüft­un­ter­stüt­zung nen­nen” - nur damit die Euro­pä­er im Nar­ra­tiv über­haupt wie­der vor­kom­men dürfen.

Wäh­rend man weiß, dass Russ­land das seit drei Jah­ren ablehnt.

Für den GERECHTEN Frieden.

Ein­fach nur Müll ver­brei­ten. Und von der Ukrai­ne vor­pro­du­zier­te Pro­pa­gan­da ins eige­ne Volk dreschen.

Wich­ser.

Huren­schwei­ne.

Drecks­säue.

Arsch­lö­cher.

Was für ein Glück gibts den Huren­drecks­papst, der noch am Begräb­nis­tag des ehe­ma­li­gen schnel­le­re US Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne im Peters­dom ver­mit­telt hat.

Halt die Fres­se du unsägliche …

Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten: Unse­re Öffent­lich­keit ist von den deutsch­spra­chi­gen Drecks Medi­en so fuck­ing ver­blö­det, dass sie zuerst wie auf ins Pfei­ferl gepfif­fen fünf fuck­ing Mona­te nach der Frei­ga­be von Epstein Akten schreit, weil ihnen das die im euro­päi­schen Sinn Libe­ra­len als wich­ti­ge Ver­schwö­rungs­theo­rie (Kin­der!) ins Hirn gebut­tert haben, vom Tag an, nach­dem in den US die Dems im Pol­ling gese­hen haben, dass das gegen Trump zieht -- aber ihr dann AM TAG ALS DAS DOJ eine Mil­li­on neue Akten zum Fall fin­det und beginnt sie für die Ver­öf­fent­li­chung zu bear­bei­ten rein gar­nichts mehr ein­fällt, weil SCHEISSE - WIE PASST DENN DAS INS TRUMP DER SCHÄNDER NARRATIV?

Ja, das sollt man ihr schon dazusagen.

Sonst kommt sie sich so fuck­ing dumm vor.

Also sagt sie dann ein­fach nichts mehr.

Du kannst sie ein­fach nur noch anschrei­en. Tage, Wochen, Jah­re lang.

Die unfä­higs­ten Wichser.

Ich hof­fe ja in der einen Mil­li­on Akten fin­det sich was, damit ich wenigs­tens hier falsch liege.

Yawn

25. Dezember 2025

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2024 Intro:

https://legrandcontinent.eu/it/videos/grand-continent-summit-apertura/

2024 Con­fe­rence Videos:

https://legrandcontinent.eu/it/videos/

Neue­re Vide­os, aller­dings nicht vom aktu­el­len Summit:

https://legrandcontinent.eu/fr/videos/

edit:

Ein paar weni­ge aktu­el­le­re Debatten:

https://www.youtube.com/@MardisGrandContinent/streams

Selenskyj Friedenslogik, zum Fest des Friedens

25. Dezember 2025

Kurz vor Weih­nach­ten hat der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­di­mir Selen­ski Offen­heit für einen Kom­pro­miss im Streit um die künf­ti­ge Grenz­zie­hung im Don­bass gezeigt. Im Gespräch mit Jour­na­lis­ten griff er den ame­ri­ka­ni­schen Vor­schlag für eine ent­mi­li­ta­ri­sier­te Zone in der umkämpf­ten Regi­on auf. Eine sol­che Lösung sei mög­lich, sag­te er, wie am Mitt­woch meh­re­re ukrai­ni­sche Medi­en berich­te­ten. Selen­ski stell­te dabei aller­dings meh­re­re Bedin­gun­gen auf, die für Russ­land der­zeit kaum akzep­ta­bel sind.

So ist aus sei­ner Sicht ein ukrai­ni­scher Trup­pen­rück­zug aus den nicht besetz­ten Tei­len der Pro­vinz Donezk nur mög­lich, wenn auch Russ­land sei­ne Streit­kräf­te im sel­ben Aus­mass zurück­zieht. Selen­ski for­dert eine spie­gel­bild­li­che Ver­schie­bung hin­ter die Front­li­nie – je nach Abschnitt um 5 bis 40 Kilo­me­ter. Dies hies­se, dass die ukrai­ni­sche Armee ihre Fes­tungs­städ­te Kra­ma­tor­sk und Slo­wjansk räu­men wür­de, das rus­si­sche Mili­tär sich aber bei­spiels­wei­se hin­ter die schon 2023 erober­te Stadt Bach­mut zurück­zie­hen müss­te. Der Kreml wird dies rund­her­aus ablehnen.

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Selen­skyj For­de­run­gen im Detail:

Rus­si­an Pre­si­dent Vla­di­mir Putin con­ti­nues to demand that Kyiv with­draw from the Don­bas and aban­don its bid for NATO mem­bers­hip to end the con­flict. Des­pi­te the US insis­tence on ter­ri­to­ri­al con­ces­si­ons, Ukrai­ni­an Pre­si­dent Volo­dym­yr Zelen­skyy rejec­ted this opti­on as unac­cep­ta­ble. Zelen­skyy also deman­ded secu­ri­ty gua­ran­tees from the US against a poten­ti­al new attack by Russia.

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Ver­gleicht man das von Selen­ski prä­sen­tier­te Doku­ment mit dem ursprüng­li­chen 28-Punkte-Plan, fal­len fol­gen­de Ände­run­gen auf:

- Nato: Es fehlt der Pas­sus, dass die Ukrai­ne der Nato nicht bei­tre­ten darf. Die Bei­tritts­fra­ge bleibt damit unge­re­gelt, was nichts dar­an ändert, dass Kiew kei­ne Per­spek­ti­ve für eine Mit­glied­schaft erhält.

- Sicher­heits­ga­ran­tien: Die Fra­ge, wie ein neu­er­li­cher rus­si­scher Über­fall ver­hin­dert wer­den kann, hat für die Ukrai­ne ent­schei­den­de Bedeu­tung. Im ursprüng­li­chen Plan wur­de sie nicht kon­kret beant­wor­tet. Hin­zu kommt nun ein Punkt, wonach die Ukrai­ne von den USA und euro­päi­schen Län­dern Sicher­heits­ga­ran­tien nach dem Mus­ter von Arti­kel 5 des Nato-Vertrages erhal­ten soll. Dies bedeu­tet eine Ver­pflich­tung zur mili­tä­ri­schen Hil­fe­leis­tung im Kriegsfall.

- Armee­grös­se: Gegen­über dem ursprüng­li­chen Plan wur­de die geplan­te Ober­gren­ze für die ukrai­ni­sche Armee von maxi­mal 600 000 auf 800 000 Mili­tär­an­ge­hö­ri­ge erhöht. Damit soll sicher­ge­stellt wer­den, dass das Land über genü­gend gros­se Streit­kräf­te für einen künf­ti­gen Kon­flikt verfügt.

- Donbass-Sonderzone: Im neu­en 20-Punkte-Plan ist vom erwähn­ten spie­gel­bild­li­chen rus­si­schen Rück­zug nicht die Rede. Aber Selen­ski hat die­se ukrai­ni­sche For­de­rung deut­lich gemacht. Alter­na­tiv wäre die Ukrai­ne zu einem Frie­dens­ver­trag bereit, wenn die Kämp­fe im Don­bass ent­lang der jet­zi­gen Front ein­ge­fro­ren würden.

- EU-Beitritt: Kon­kre­ter als im ursprüng­li­chen Plan hält das neue Doku­ment fest, dass die Ukrai­ne Mit­glied der EU wird. Ein infor­mel­ler euro­päi­scher Vor­schlag sieht einen raschen Bei­tritt bis 2027 vor.
Sank­tio­nen: Ent­fernt aus dem ursprüng­li­chen Plan wur­de der Vor­schlag, die Sank­tio­nen gegen Russ­land schritt­wei­se aufzuheben.

- Rus­si­sche Gel­der: Gestri­chen wur­de der Vor­schlag, die USA an künf­ti­gen, mit ein­ge­fro­re­nen rus­si­schen Gel­dern finan­zier­ten Wie­der­auf­bau­pro­jek­ten gewinn­mäs­sig zu betei­li­gen. Es bleibt unklar, was mit den rus­si­schen Gel­dern gesche­hen soll und wie die geplan­ten Wiederaufbau-Fonds kon­kret gespeist werden.

- AKW Sapo­risch­ja: Für das rus­sisch besetz­te Kraft­werk am Fluss Dnipro schlägt die Ukrai­ne eine leicht ande­re Rege­lung vor als die USA. Sie lässt offen, inwie­weit Russ­land künf­tig Strom aus dem AKW – dem gröss­ten Euro­pas – erhal­ten soll. Der ursprüng­li­che Plan sah einen fes­ten Anteil von 50 Pro­zent vor.
Russ­land hat über die Ver­mitt­lung der USA wahr­schein­lich bereits Kennt­nis von die­ser neu­en Ver­si­on des Frie­dens­plans erhal­ten. Aus sei­ner Skep­sis macht der Kreml kein Hehl. Der rus­si­sche Prä­si­den­ten­be­ra­ter Juri Uscha­kow kri­ti­sier­te bereits am Wochen­en­de, dass sich das Doku­ment damit nicht ver­bes­sert habe. Am Mitt­woch kün­dig­te der Kreml-Sprecher Dmi­tri Pes­kow ledig­lich an, dass Russ­land eine Ant­wort an die USA for­mu­lie­ren werde.

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edit: Es gibt aver natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

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edit Moment, ich sehr gera­de, Selen­skyj hat ges­tern her­aus­ge­fun­den, dass die Ukrai­ne Weih­nach­ten gegen den Rus­sen verteidigt.

Much.