Autorenarchiv

Ah, es beginnt…

09. April 2026

Irland: Mili­tär soll mas­si­ve Pro­tes­te gegen hohe Sprit­prei­se auflösen

Demons­tran­ten blo­ckie­ren in Irland aus Pro­test gegen die hohen Ben­zin­prei­se Häfen und Treib­stoff­de­pots mit Lkw und Trak­to­ren. Nun sol­len Mili­tär­fahr­zeu­ge ein­ge­setzt werden.

src: click

Ich zitier noch mal den Hurendrecksstandard:

Sto­cker zu Stra­ße von Hormus

Öster­reich hat laut Bun­des­kanz­ler Sto­cker vor­ge­sorgt. Man sei weder wirtschafts- noch ener­gie­po­li­tisch vom Iran abhän­gig. Der­zeit sei­en durch Pro­ble­me auf der Han­dels­rou­te auf der wirt­schaft­lich wich­ti­gen Meer­enge, der Stra­ße von Hor­mus, kei­ne Aus­wir­kun­gen auf Öster­reichs Ener­gie­ver­sor­gung zu erwar­ten, so Sto­cker. Eine Taskfor­ce mit dem Namen “Ver­sor­gungs­si­cher­heit” wur­de laut Sto­cker eingerichtet.

src: click

Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 22 31 58
src: click

Ich hoff mal es sagt nie­mand der AfD, …

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 23 40 52
src: click

Die haben aber immer noch nicht begrif­fen wer an der Macht ist, oder? Das Kabi­nett der ZENSUR-URSULA mit ihren GUUUUUUUTTEN DEPLATTFORMINGFREUNDEN, und ihren Spe­zi­al­kon­tak­ten ins deut­sche Militär.

Deren Kri­sen­po­li­tik war ja, also ich bitt, dich das weiß bei uns jeder Stan­dard­le­ser, also doch bit­te wirk­lich Exzellent!

Pfi­zer soll mich ver­kla­gen, soll­te das jemals nicht der Fall gewe­sen sein.

Dazu in Öster­reich der Sto­cker, Moment - kön­nen wir das noch mal im O-Ton haben?

Oh, die Drecks­wich­ser ÖVP is auf­ge­wacht will aber noch nicht auf ihre Mehr­ein­nah­men ver­zich­ten, bis ganz Euro­pa die Kri­se eingesteht

Na dann wart ma eben auf die UvdL, nicht.

Weil kri­ti­sie­ren bringt in unse­rer Freun­derl­ge­sell­schaft nur Ärger!

Moment, Moment - gute Nachrichten! Wir sind wieder wer im Wertewesten, die Maut, die der Iran erheben wollte, verstößt gegen das Völkerrecht!

09. April 2026

-- Puuh! Noch mal Glück gehabt!

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 21 40 20
src: click

Da kann das ZDF end­lich wie­der Mar­kus Lanz auf Sen­dung gehen lassen!

Um zu erklä­ren, war­um Trump eh schon “einen Cut wollte”:

Gut, und noch so was Unwich­ti­ges, was eh kei­ner ver­steht, … Ber­li­ner Zei­tung halt.

Sank­tio­nen der EU gegen Journalisten

Die Sank­tio­nen der EU gegen Jour­na­lis­ten sind nicht expli­zit The­ma der Erklä­rung. Sie habe ich in ande­ren Tex­ten bespro­chen und wer­de das auch wei­ter tun. Die Straf­maß­nah­men unter­schei­den sich in Form, Inhalt und Aus­füh­rung nur in Gra­den von tota­li­tä­ren Regi­men der Ver­gan­gen­heit. Der in den Sank­tio­nen aus­ge­drück­te Anspruch, durch Aus­übung von Angst­ter­ror den Dis­kurs­raum zu struk­tu­rie­ren, ist jeden­falls totalitär.

src: click

Die „Ber­li­ner Erklä­rung zur Mei­nungs­frei­heit“ im Wortlaut

Das Men­schen­bild des Grund­ge­set­zes geht im Anschluss an Huma­nis­mus, Auf­klä­rung und Libe­ra­lis­mus von mün­di­gen, eigen­ver­ant­wort­lich han­deln­den Staats­bür­gern aus.

Die­se begeg­nen ein­an­der in ana­lo­gen und digi­ta­len Foren in einem argu­men­ta­tiv, mit­un­ter auch pole­misch aus­ge­tra­ge­nen, plu­ra­len Mei­nungs­wett­streit. Mei­nungs­frei­heit bedeu­tet die Frei­heit, gera­de auch im öffent­li­chen Gespräch The­men zu erkun­den, Sach­ver­hal­te zu erken­nen oder sich bei alle­dem zu irren, und zwar ohne Angst vor Sozi­al­stra­fen aller Art. Für die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung ist – so das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt im Jahr 1958 – die Mei­nungs­frei­heit „schlecht­hin konstituierend“.

Bis heu­te hebt das Gericht den zen­tra­len Stel­len­wert der Mei­nungs­frei­heit für die plu­ra­lis­ti­sche Demo­kra­tie her­vor. Die­ser Grund­pfei­ler der Demo­kra­tie steht mas­siv unter Druck, und mit ihm die plu­ra­lis­ti­sche Demo­kra­tie in Gän­ze. Das macht sich auf zwei Ebe­nen bemerkbar.

Ebe­ne der Diskurspraxis
Viel­fach doku­men­tiert sind Aus­la­dun­gen von Vor­trä­gen oder Dis­kus­si­ons­fo­ren sowie sozia­le Äch­tung und beruf­li­che Ver­nich­tung bei uner­wünsch­ten Mei­nungs­äu­ße­run­gen. Es häu­fen sich emp­find­li­che Sank­tio­nen wie die Kün­di­gung des Bank­kon­tos bei unlieb­sa­men poli­ti­schen Haltungen.

Die um sich grei­fen­de Ver­wen­dung von aus­gren­zen­den Kampf­be­grif­fen – vom all­fäl­li­gen „Nazi“ und „Ras­sis­ten“ über den „Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker“ bis hin zum „Putin-Versteher“ – engt Dis­kur­se ein, und zwar aus­ge­rech­net zu Kri­sen­zei­ten, in denen eine Plu­ra­li­tät von Sicht­wei­sen beson­ders not­wen­dig wäre. Außer­dem domi­nie­ren in öffent­li­chen Dis­kur­sen sach­lich unschar­fe, doch scharf angrei­fen­de Begrif­fe wie „Hass und Het­ze“ oder „Men­schen­feind­lich­keit“. Sogar Posi­tio­nen, die vor weni­gen Jah­ren noch als kon­ser­va­tiv oder libe­ral gal­ten, wer­den inzwi­schen als „rechts­ex­trem“ gebrandmarkt.

Auch greift die Zuwei­sung von Kon­takt­schuld um sich. Freie Rede kann sich nicht ent­fal­ten, wenn man auch für sol­che Posi­tio­nen in Haf­tung genom­men wird, die nicht die eige­nen, son­dern die eines Gesprächs­part­ners sind.

Aus­ge­wo­gen­heit der Berichterstattung
Der gebüh­ren­fi­nan­zier­te öffentlich-rechtliche Rund­funk ver­stößt anhal­tend gegen die Aus­ge­wo­gen­heit der Bericht­erstat­tung. Auch des­halb weicht die ver­öf­fent­lich­te Mei­nung immer wie­der klar von der öffent­li­chen Mei­nung ab.

Durch akti­vis­tisch auf­tre­ten­de Wis­sen­schaft­ler oder ideo­lo­gisch gepräg­te For­schung wird die Trenn­li­nie zwi­schen Poli­tik und Wis­sen­schaft ver­wischt. Das führt zu dem irre­füh­ren­den Ein­druck, poli­ti­sche Zie­le sei­en aus wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­sen ableit­bar und nicht nach dem Wil­len demo­kra­ti­scher Bevöl­ke­rungs­mehr­hei­ten aus­zu­ge­stal­ten. Umge­kehrt besteht die Ten­denz, poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen gleich­sam zu ver­wis­sen­schaft­li­chen, wodurch poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung an Wis­sen­schaft­ler aus­ge­la­gert wird.

Durch die­se Ent­wick­lun­gen wer­den die Recht­fer­ti­gungs­las­ten für Mei­nungs­äu­ße­run­gen asym­me­trisch ver­teilt und die kom­mu­ni­ka­ti­ve Chan­cen­gleich­heit unter­gra­ben. Es kommt zu einer Ein­engung des Mei­nungs­spek­trums, die auch ihrer­seits zum Gegen­stand poli­ti­scher Debat­ten gemacht wer­den soll­te. Nur dann wer­den sich auch die nach­ste­hen­den Miss­stän­de behe­ben lassen.

Rechtlich-institutionelle Ebe­ne
Die Aus­wei­tung des Tat­be­stands der Belei­di­gung von Per­so­nen des poli­ti­schen Lebens im Jahr 2021 hat zu Fäl­len unver­hält­nis­mä­ßi­ger Rechts­an­wen­dung geführt („Schwach­kopf“, „Dür­re im Kopf“).

Ver­schär­fun­gen des Tat­be­stands der Volks­ver­het­zung sind geeig­net, den Dis­kurs zu zen­tra­len poli­ti­schen Fra­gen wei­ter zu ver­en­gen. Gleich­wohl plant die Regie­rung Merz eine Rege­lung, wonach Gerich­te bei Ver­ur­tei­lun­gen wegen Volks­ver­het­zung das pas­si­ve Wahl­recht ent­zie­hen kön­nen. Poli­zei­li­che Akti­ons­ta­ge gegen „Hass im Netz“ sol­len erklär­ter­ma­ßen der Abschre­ckung dienen.

Der Staat finan­ziert zahl­rei­che Mel­de­stel­len, die den Auf­trag haben, Mei­nungs­äu­ße­run­gen auch „unter­halb der Straf­bar­keits­gren­ze“ zu doku­men­tie­ren. Der Ver­fas­sungs­schutz stützt sei­ne Gut­ach­ten zur Ein­stu­fung von Par­tei­en als „gesi­chert rechts­ex­trem“ auch auf Mei­nungs­äu­ße­run­gen, die gar kei­ne ver­fas­sungs­feind­li­chen Zie­le zum Aus­druck brin­gen. Die im Zusam­men­hang mit den Pro­tes­ten gegen die Corona-Maßnahmen 2021 ein­ge­führ­te, für die Außen­dar­stel­lung der Behör­de nach wie vor bedeut­sa­me Kate­go­rie der „ver­fas­sungs­schutz­recht­lich rele­van­ten Dele­gi­ti­mie­rung des Staa­tes“ ist schon weit im Vor­feld wirk­li­cher Ver­fas­sungs­feind­lich­keit geeig­net, die Mei­nungs­viel­falt wei­ter einzuschränken.

Von der Ley­en plant eige­nen Geheimdienst

Demo­kra­tie­för­de­rung“ und „Viel­falts­ge­stal­tung“
Das 2014 ins Leben geru­fe­ne Pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ betreibt mit einem Bud­get von mitt­ler­wei­le cir­ca 200 Mil­lio­nen Euro jähr­lich unter ande­rem „Demo­kra­tie­för­de­rung“ und „Viel­falts­ge­stal­tung“ durch die För­de­rung ent­spre­chen­der zivil­ge­sell­schaft­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen. Dadurch wird die Band­brei­te der als „sag­bar“ wahr­ge­nom­me­nen Mei­nungs­äu­ße­run­gen in eine als „poli­tisch kor­rekt“ emp­fun­de­ne Rich­tung verzerrt.

Die staat­li­che För­de­rung von Faktencheck-Organisationen hebt die not­wen­di­ge Unter­schei­dung zwi­schen Staat und pri­va­ten Medi­en­ak­teu­ren auf und unter­mi­niert die Mei­nungs­viel­falt, indem die Neu­tra­li­tät des Staa­tes infra­ge gestellt wird. Indi­rek­te „Wahr­heits­be­hör­den“ schä­di­gen die plu­ra­lis­ti­sche Anla­ge unse­res Gemeinwesens.

Seit April 2024 fällt mit der Neue­rung der Dis­zi­pli­nar­ver­fü­gung der lang­wie­ri­ge Dis­zi­pli­nar­k­la­ge­weg weg, wenn ein Beam­ter unter Ver­dacht steht, ein Extre­mist zu sein. Damit gilt fak­tisch eine Beweis­last­um­kehr. Dies ver­mag Abschre­ckungs­ef­fek­te auch im Fall beam­ten­recht­lich erlaub­ter Mei­nungs­äu­ße­run­gen zu entfalten.

Der Digi­tal Ser­vices Act und die Meinungsfreiheit
Der im Febru­ar 2024 voll­um­fäng­lich in Kraft getre­te­ne Digi­tal Ser­vices Act ermög­licht Ein­schrän­kun­gen der Mei­nungs­frei­heit, indem nicht nur ille­ga­le, son­dern expli­zit auch nicht rechts­wid­ri­ge Inhal­te in die Risi­ko­be­wer­tung der Platt­for­men ein­flie­ßen sol­len (Erwä­gungs­grund 84). Auf der Web­site der Bun­des­netz­agen­tur, die für die Umset­zung des DSA in Deutsch­land zustän­dig ist, heißt es, dass mit­hil­fe des DSA „ille­ga­le oder schäd­li­che Online-Aktivitäten sowie die Ver­brei­tung von Des­in­for­ma­ti­on (…) leich­ter ver­hin­dert wer­den“ können.

EU-Sanktionen gegen Jac­ques Baud: Ein Schlag gegen die Meinungsfreiheit

Das Instru­ment der „Trus­ted Flag­ger“ – d.h. staat­lich aus­ge­wähl­te Nicht-Regierungsorganisationen, die als soge­nann­te ver­trau­ens­wür­di­ge Hin­weis­ge­ber Mel­dun­gen von Nut­zern ent­ge­gen­neh­men – führt dazu, dass die Gren­ze zwi­schen staat­li­chen Insti­tu­tio­nen und dem Zusam­men­wir­ken frei asso­zi­ier­ter Bür­ger ver­schwimmt. Leicht ent­steht so eine Atmo­sphä­re des gegen­sei­ti­gen Denun­zie­rens, die den plu­ra­len Mei­nungs­streit gefährdet.

Ero­si­on der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Ordnung
Die Gefah­ren, wel­che von die­sen Ent­wick­lun­gen aus­ge­hen, sind grund­stür­zend. In einer freiheitlich-pluralen Ord­nung muss die Legi­ti­ma­ti­on zeit­lich begrenz­ter Herr­schaft stets von „unten“ nach „oben“ erfol­gen. Prä­for­mie­ren hin­ge­gen staat­li­che Akteu­re jenen dis­kur­si­ven Raum, aus des­sen mög­lichst plu­ra­len Debat­ten sich ihre Legi­ti­mi­tät speist, so wird die demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­ti­ons­ket­te brü­chig. Das zei­gen auch demo­sko­pi­sche Daten.

Auf die Fra­ge, ob man sei­ne Mei­nung frei äußern kön­ne oder es bes­ser wäre, vor­sich­tig zu sein, ant­wor­ten immer weni­ger Men­schen mit „Man kann frei reden“. 2025 bekun­de­ten dies in einer Umfra­ge des Insti­tuts für Demo­sko­pie Allens­bach nur noch 46 Pro­zent der Befrag­ten. Im Jahr 1991 lag die­ser Wert bei 78 Prozent.

Ins­ge­samt lau­fen die gegen­wär­ti­gen Ein­schrän­kun­gen von Mei­nungs­viel­falt und Mei­nungs­frei­heit auf eine gro­ße Gefähr­dung der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung hinaus.

Unse­re For­de­run­gen: Als Ver­fech­ter der frei­heit­li­chen demo­kra­ti­schen Grund­ord­nung erfüllt uns die­se Ent­wick­lung mit größ­ter Sor­ge. Wir for­dern deshalb:

Der öffent­li­che Dis­kurs soll­te mög­lichst frei von unbe­stimm­ten, pau­schal exklu­die­ren­den Begrif­fen wie „Hass und Het­ze“ oder „Des­in­for­ma­ti­on“ sein, um das Mei­nungs­spek­trum mög­lichst weit offen zu hal­ten. Der Tat­be­stand der Belei­di­gung von Per­so­nen des öffent­li­chen Lebens ist abzu­schaf­fen. Einen wei­te­ren Tat­be­stand der Jour­na­lis­ten­be­lei­di­gung, wie dis­ku­tiert wur­de, darf es gar nicht erst geben. Viel­mehr ist zum Grund­satz des glei­chen Ehr­schut­zes für jeder­mann zurückzukehren.

Fal­sches The­ma: Son­ne­borns Plä­doy­er für die Mei­nungs­frei­heit im EU-Parlament

In einer frei­en Gesell­schaft muss jeder mit jedem reden kön­nen. Allein schon das Kon­zept der Kon­takt­schuld ist einer libe­ra­len Gesell­schaft unwür­dig. Die fak­ti­sche Beweis­last­um­kehr im Beam­ten­recht ist zurückzunehmen.

Ver­schär­fung des Volksverhetzungsparagrafen
Es soll­ten in Ver­fas­sungs­schutz­be­rich­ten kei­ne Mei­nungs­äu­ße­run­gen auf­ge­nom­men wer­den, die nicht wirk­lich ver­fas­sungs­feind­li­che Zie­le zum Aus­druck bringen.

Die Ver­schär­fung des Volks­ver­het­zungs­pa­ra­gra­fen ist zurück­zu­neh­men. Auf Ver­schär­fun­gen in Berei­chen des Straf­rechts, die für Mei­nungs­äu­ße­run­gen rele­vant sind, ist kon­se­quent zu verzichten.

Das Pro­gramm „Demo­kra­tie leben!“ und die staat­li­che Finan­zie­rung von Mel­de­stel­len sind zu been­den. Im zwangs­bei­trags­fi­nan­zier­ten Medi­en­be­reich ist zu einer plu­ra­len, aus­ge­wo­ge­nen Bericht­erstat­tung zurück­zu­keh­ren. Tritt kei­ne Bes­se­rung ein, ist der öffentlich-rechtliche Rund­funk so umzu­ge­stal­ten oder abzu­lö­sen, dass durch ihn die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung nicht län­ger gefähr­det wird. Eine Chat­kon­trol­le darf es nicht geben.

Dem WHO-Pandemievertrag in der Beschluss­fas­sung vom 14. Mai 2025 ist die Rati­fi­zie­rung zu ver­wei­gern. In den Erwä­gungs­grün­den sieht er näm­lich vor, soge­nann­te Des­in­for­ma­ti­on zu bekämp­fen. Weil aber die ver­meint­lich „schäd­li­che Des­in­for­ma­ti­on“ von heu­te sich mor­gen als nütz­li­che Infor­ma­ti­on her­aus­stel­len kann, wider­spricht jenes Ziel dem Prin­zip der Revi­si­ons­of­fen­heit wis­sen­schaft­li­cher Erkenntnis.

Paxlovid-Skandal: Son­ne­born errech­net 417 Jah­re Haft für Karl Lauterbach

Der Digi­tal Ser­vices Act ist grund­le­gend zu novel­lie­ren und sei­ne „Trus­ted Flag­ger“ sind abzu­schaf­fen. Auf Begrif­fe wie „schäd­lich“ oder „Des­in­for­ma­ti­on“, die poli­tisch instru­men­ta­li­siert wer­den kön­nen, ist bei der Regu­lie­rung der Inter­net­kom­mu­ni­ka­ti­on zu ver­zich­ten. Die­se Begrif­fe kön­nen will­kür­lich ein­ge­setzt wer­den, um bestimm­te Mei­nun­gen aus dem Dis­kurs aus­zu­schlie­ßen, in ihrer Reich­wei­te zu dros­seln („Shadow-Banning“) oder recht­li­cher Sank­tio­nie­rung zu unterstellen.

Staats­bür­ger mit eige­ner Meinung
Wis­sen­schaft darf im öffent­li­chen Dis­kurs nicht den Sta­tus einer ver­meint­lich letzt­in­stanz­li­chen Auto­ri­tät erhal­ten. Wis­sen­schaft fußt auf der Revi­si­ons­of­fen­heit ihrer Befun­de. So müs­sen sich auch die Richt­li­ni­en der WHO oder des RKI dem kri­ti­schen Dis­kurs stel­len. Poli­tik muss die Ver­ant­wor­tung für ihre (Wert-)Entscheidungen selbst tra­gen und darf sie nicht auf Wis­sen­schaft als auto­ri­ta­ti­ve Instanz aus­la­gern („Fol­low the sci­ence“). Es ist für eine insti­tu­tio­nel­le Tren­nung von Wis­sen­schaft und Poli­tik zu sor­gen. Unbe­scha­det des­sen haben natür­lich auch Wis­sen­schaft­ler das Recht, als Staats­bür­ger mit eige­ner Mei­nung aufzutreten.

Die Revi­si­ons­fä­hig­keit des wis­sen­schaft­li­chen Pro­zes­ses ist eben­so anzu­er­ken­nen wie die immer wie­der sich zei­gen­de Revi­si­ons­be­dürf­tig­keit poli­ti­scher Ent­schei­dun­gen. Wer aber das Bestehen von Demo­kra­tie mit dem Vor­herr­schen einer ein­zi­gen poli­ti­schen Rich­tung gleich­setzt, zer­stört die frei­heit­li­che demo­kra­ti­sche Grund­ord­nung aus­ge­rech­net im Namen ihres Schutzes.

Demo­kra­tie aus­ge­he­belt? EU-Parlament klagt gegen von der Ley­ens Rüstungsplan

Unse­re For­de­run­gen ver­ste­hen sich als ein Appell, die Grund­la­gen der frei­heit­li­chen Ord­nung neu zu fes­ti­gen: durch den Schutz des frei­en Wor­tes, durch den ent­schie­de­nen Rück­zug des Staa­tes aus der Sphä­re der Mei­nungs­bil­dung, durch eine Medi­en­land­schaft mit struk­tu­rell garan­tier­ter Plu­ra­li­tät, und gera­de auch durch die Aner­ken­nung, dass Demo­kra­tie aus der Viel­stim­mig­keit von Mei­nun­gen und der Mög­lich­keit von Dis­sens lebt. Dazu muss Mei­nungs­frei­heit als Abwehr­recht gegen­über dem Staat insti­tu­tio­nell zuver­läs­sig gesi­chert und prak­ti­zier­te Mei­nungs­viel­falt als zen­tra­les gesell­schaft­li­ches Gut aner­kannt wer­den. Wer libe­ra­le Demo­kra­tie will, muss die freie Rede auf allen Ebe­nen des poli­ti­schen Pro­zes­ses schüt­zen und kultivieren.“

src: click

HAHAHAAAAAAHAHAHA!

09. April 2026

Chris­tioph Wan­ner hat sei­ner euro­päi­schen Zuse­her­schaft nach fünf Jah­ren end­lich einen Blick auf sei­nen ukrai­ni­schen Sprin­ger Kame­ra­mann des Ver­trau­ens in der Ukrai­ne gewährt.

Das ist Jev­gen (Ivgen?) - ohne Bezie­hun­gen zum ukrai­ni­schen Geheimdienst.

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 19 38 41
src: click

Der sich grad über­legt, ob er dem Wan­ner jetzt die Gur­gel umdre­hen soll, weil der Grad die Nar­ra­ti­ve rus­si­scher Blog­ger erzählt, um sie dann zu dif­fa­mie­ren. Gut. Das muss der in sei­nem Beruf abkönnen.

Den Sprin­ger Kas­perl herumchaufieren, …

Und wenn der was beherrscht, dann Mes­ser­kampf, ehm ich mei­ne Disziplin!

(Gei­le Fri­sur auch! Rasier­mes­ser, oder?)

Sie wis­sen schon, der Kame­ra­mann mit der extra tol­len Nase für Geschich­ten die man für die deut­sche Bevöl­ke­rung fil­men sollte!

Der ist ja für den Chris­toph Wan­ner qua­si uner­sätz­lich geworden.

Kom­men­ta­re sind deaktiviert.

Gut, die 2022 in die Stan­dard News-Ticker Redak­ti­on auf­ge­nom­me­nen geflüch­te­ten Exil­u­krai­ner sehen genau­so aus.

Durf­te dort im Trend liegen.

Also, die­ser sexy UNI-look, mit dem stäh­ler­nen Blick in die Zwi­schen­welt des Hades, …

Wer kennt sie nicht, die güns­ti­gen Hilfs­re­por­ter bei Sprin­ger und Bron­ner, die seit fünf Jah­ren unab­läs­sig so moti­viert arbei­ten, und dabei kaum a Geld verlangen, …

Und a Aus­bil­dung haben die, toll sag ich ihnen - das fin­dest du in Öster­reich als Recrui­ter beim Stan­dard gar­nicht mehr.

Grü­ße an die Glat­ze bit­te! (An die deut­sche - nicht falsch ver­ste­hen lie­be Diens­te. Danke.)

Endlich, es geht wieder was weiter in der Politik!

09. April 2026

Bald haben wir auch auf EU Ebe­ne Influ­en­cer Ökonomie!

Gut, zumin­dest müs­sen wir uns dann dort nicht mehr mit unan­ge­neh­men Mei­nun­gen beschäf­ti­gen -- und alles nur dank unse­rem weit­bli­cken­den Vordenkenker -

Man­fred Weber - der sich das alles SELBST aus­ge­dacht hat!

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 13 54 02
src: click

Man­fred, geh du vor­an!” hat dem nie­mand sagen müs­sen, er hats erfunden!

End­lich! Wie­der eine Fokal­fi­gur für uns nor­ma­le Bür­ger sag ich mir immer.

End­lich, die Demo­kra­tie ist in wich­ti­gen Fra­gen das Ein­stim­mig­keits­prin­zip los, sag ich mir immer.

Mei­ne Poli­tik­wis­sen­schafts­pro­fes­so­ren habens schon seit zwei Jah­ren gefeiert.

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 13 59 07
src: click

Ah, das Dik­tat der Mehr­heit. Das wird die­ser Gesell­schaft sehr gut tun, sag ich mir immer.

Die wäh­len ja auch immer die bes­ten Influ­en­cer auf social media. Die, die ihnen am meis­ten gefallen.

Das füh­len die eben.

Und mit die­ser klei­nen, unwe­sent­li­chen Maß­nah­me - haben wir zukünf­tig end­lich ein gefühls­ba­sier­tes Entscheidungswesen.

Schließ dich der Mehr­heit an, oder stirb. Also politisch.

Sag ich mir immer.

Das wuss­te schon der alte Rousseau, …

Gut, das brau­chen wir jetzt auch.

Für Res­il­li­enz nämlich!

Von der Leyen’s plan for more cor­po­ra­te mega­deals sparks com­pe­ti­ti­on jitters

As they revamp the EU’s mer­ger gui­de­li­nes, trust­bus­ters are skep­ti­cal of com­pa­nies’ argu­ments that Euro­pean cham­pions will bols­ter indus­tri­al “resi­li­en­ce.”

src: click (Poli­ti­co)

edit: Gut, aber es ist ja nicht alles nur Rück­schritt, sehen sie - in der natio­na­len Poli­tik, da gibts auch noch geleb­ten Fort­schritt. Hier zum Beispiel.

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 14 12 46
src: click

Dafür brauch­te es eben nocht die poli­ti­sche Moder­ne und die SPD. Und 75 Jah­re Demo­kra­tie in Deutschland.

Dei­ne Groß­mutter hats noch verhindert, …

Neues aus der Festival-Szene

09. April 2026

Wis­sen sie, wer mir beim Begriff Fes­ti­val auch sofort in den Sinn kommt?

Genau! Fried­man!

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 13 45 19
src: click

Das Fes­ti­val “Frem­de Erde” bringt heu­er unter ande­rem die apar­te Musik von Joseph Horo­vitz in des­sen Geburts­stadt Wien zur Aufführung

Die ver­fäm­ten Klän­ge der Juden sind so schön.

Auch Kom­po­nis­ten wie Hans Gál oder (der bereits inter­na­tio­nal erfah­re­ne) Erich Wolf­gang Korn­gold ver­lo­ren ihre Hei­mat: Män­ner, die ihre Töne in einem eher tra­di­tio­nel­len Stil setz­ten, als Juden den­noch gut dar­an taten, ihr Heil im Aus­land zu suchen – droh­te ihnen im “Drit­ten Reich” doch der Tod im Konzentrations- oder Vernichtungslager.

Wie unter­schied­lich “ver­fem­te Musik” von Fall zu Fall klin­gen kann, wie ver­schie­den­ar­tig die Bio­gra­fien ihrer Ver­fas­ser ver­lau­fen sind, ruft das Fes­ti­val Frem­de Erde in Erin­ne­rung: Die Ver­an­stal­tungs­rei­he, die zwi­schen 12. bis 29. April in Wien-Neubau statt­fin­det, bringt Wer­ke des gebür­ti­gen Polen und spä­te­ren Sowjet­rus­sen Mie­c­zysław Wein­berg eben­so zu Gehör wie Stü­cke des tschechisch-deutschen Musi­kers Hans Win­ter­berg und des in Wien gebo­re­nen Juden Joseph Horo­vitz. Letz­te­rer war 1938 dank des ret­ten­den “Kin­der­trans­ports” nach Eng­land gelangt und ent­wi­ckel­te sich dort vom halb­wüch­si­gen Musik­ta­lent zum nam­haf­ten Pro­fes­sor am Roy­al Col­le­ge of Music und zum Kom­po­nis­ten für die Kon­zert­büh­ne sowie für Film und Fern­se­hen. Sei­ne hüb­sche Musik – ein gra­zi­ler Neo­klas­si­zis­mus mit einem Hauch von Swing und Pop – ist in sei­ner rot­weiß­ro­ten Hei­mat­stadt so gut wie nie zu hören.

Dafür geht er auf a Fes­ti­val. Schreibt der Standard.

Und wenns der ne waß, wer donn?

Gut, der Spie­gel vielleicht…

Gut, dass wir die Kul­tur­för­de­rung haben, sag ich mir immer.

Und erst den Kul­tur­kom­mi­sar in Deutschland!

Jetzt nach Tel Aviv fah­ren um den ver­fehm­ten Klän­gen zu lau­schen. Das wärs doch…

Wo kann ich mich dafür bezah­len lassen?!

Ich ruf gleich mal bei mei­nem Göthe Insti­tut an und frag nach!

Ist das die erste fachkorrekte Beschreibung der Follower-Ökonomie in einer deutschsprachigen Qualitätszeitung?

09. April 2026

Das ist denen ja schon fast als Leis­tung anzurechnen!

Sei­ne Annah­men waren zu 100 Pro­zent falsch“ – Bür­ger­meis­ter macht Wal-Retter Vorwürfe

Tim­men­dorfs Bür­ger­meis­ter wirft Influ­en­cer Robert Marc Leh­mann Fehl­ent­schei­dun­gen bei der Wal-Rettung vor. Durch einen nötig gewor­de­nen Stra­te­gie­wech­sel sei „wert­vol­le Zeit“ ver­lo­ren gegangen.

Der Bür­ger­meis­ter von Tim­men­dor­fer Strand, Sven Partheil-Böhnke (FDP), erhebt schwe­re Vor­wür­fe gegen Influ­en­cer und Tier­fil­mer Robert Marc Leh­mann im Zusam­men­hang mit den Ret­tungs­ver­su­chen für den Buckel­wal in der Ost­see. Gegen­über „Bild“ sag­te Partheil-Böhnke, Leh­mann habe sich bei dem Ein­satz zwar zunächst als kom­pe­ten­ter Exper­te prä­sen­tiert, doch die Zusam­men­ar­beit mit ihm sei „sehr schwie­rig“ gewesen.

Ich war etwas über­rascht, dass sei­ne Pro­gno­sen und sei­ne Annah­men zu 100 Pro­zent falsch waren.“ Zudem habe es fach­li­che Span­nun­gen mit dem Insti­tut für ter­res­tri­sche und aqua­ti­sche Wild­tier­for­schung (ITAW) gegeben.

Beson­ders scharf kri­ti­siert der Bür­ger­meis­ter, Leh­mann habe aus sei­ner Sicht mehr Wert auf Bil­der und Vide­os für sozia­le Netz­wer­ke gelegt als auf das Tier­wohl. Im Ver­lauf des Ein­sat­zes sei der Ein­druck ent­stan­den, es gehe ihm vor allem um gute Auf­nah­men mit dem Wal. Zwei­fel an Leh­manns Exper­ti­se sei­en auch durch Aus­sa­gen zur Ana­to­mie des Tie­res gewach­sen, die bei der anwe­sen­den Tier­ärz­tin für Ver­wun­de­rung gesorgt hät­ten. Das Gan­ze sei dem Poli­ti­ker merk­wür­dig vorgekommen.

Bio­lo­ge Leh­mann beschwer­te sich über „akti­ven Ausschluss“
Nach Dar­stel­lung des Bür­ger­meis­ters wur­de Leh­mann nicht voll­stän­dig von den Ret­tungs­ar­bei­ten aus­ge­schlos­sen, ver­lor aber eine zen­tra­le Rol­le bei dem Ein­satz. „Er durf­te an Bord des Poli­zei­schiffs den Ein­satz als Lei­ter nicht mehr fort­füh­ren. Das hat­te ich ihm tat­säch­lich ent­zo­gen, nach­dem er dort die Fehl­ent­schei­dun­gen getrof­fen hatte.“

Zuvor habe Leh­mann die Ein­satz­kräf­te über­zeugt, die Ret­tungs­stra­te­gie zu ändern: Statt den Wal auf bei­den Sei­ten mit Boo­ten zu beglei­ten, sei das Tier nur noch ein­sei­tig gelenkt wor­den. „Uns ist der Wal genau in der Situa­ti­on aus­ge­büxt, und wir haben wirk­lich wert­vol­le Zeit ver­lo­ren, das Tier wie­der­zu­fin­den.“ Anschlie­ßend habe Partheil-Böhnke die Ein­satz­lei­tung an das ITAW über­ge­ben. „Und das hat Leh­mann, glau­be ich, zutiefst ver­är­gert.“ Auch das Por­tal „T-Online“ berich­te­te über die Kri­tik Partheil-Böhnkes an dem „Wal-Flüsterer“.

src: click (Welt)

Doch kein Robert Redford.

Die Poli­zei hat­te so viel Hoff­nung in ihn gesetzt, und sich nur die bes­ten Füh­rer mit den meis­ten Fol­lo­wern aus­ge­sucht um ihnen zu folgen.

Oder war die ers­te die Kri­tik ange­bracht hat, dass es kei­nen Sinn mache dem wei­ter zu folgen?

Man weiß es nicht der Sprin­ger Jour­na­lis­mus hat nicht recherchiert.

Gut, geht hier eh nur um Tier­wohl. Ist ja nicht so als ob wir dafür Geset­ze hätten.

Hat der jetzt gsagt die Ukraine hätte ein Interesse daran den Krieg zu verlängern?

09. April 2026

Nein, oder? Hat der nicht, …

Sicher nicht.

Bah, zum Glück, noch kei­ne Wahn­vor­stel­lun­gen… Ich muss noch nicht zum Arzt.

Der auch nicht. Zum Glück.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 09 59 59
src: click

Öster­reich und sei­ne geleb­te Neu­tra­li­tät, des is a eige­nes Kapitel.

Ich mein, muss ich noch was sagen?

08. April 2026

Bildschirmfoto 2026 04 08 um 08 07 53
src: click

Qua­li­täts­zei­tung, wis­sens eh.

Ging vor 7 Minu­ten online, die ein­zi­ge Fra­ge ist, wie schnell schal­tet die Stan­dard Zen­sur­ab­tei­lung die ukrai­ni­schen Kampf­pos­ter frei.

edit: Ah sehr gut, die kom­men ohne Zen­sur gleich direkt durch 5 Minu­ten nach dem der Arti­kel online ist - wobei das ers­te Stan­dard Kom­men­tar bezeich­net das als PR, …

Wie lang das wohl überlebt…

Bildschirmfoto 2026 04 08 um 08 11 36

edit: Gott sei Dank, der Stan­dard hat doch noch sei­ne Beru­fung gefunden.
Da kann er sei­ne gan­zen Aktivismus-Journalisten hin aus­la­gern, die immer nur die Schuld­fra­ge vier Jah­re lang deba­tie­ren wollen!

(Aber nicht dass da der SPÖ die Nach­wuchs­kräf­te weg­bre­chen, weil die jetzt alle Pod­cast machen.)

Bildschirmfoto 2026 04 09 um 08 40 43
arc: click

Jour­na­lis­mus war halt ein­fach nichts für ihn.

Now I am become Death, the destroyer of worlds.”

07. April 2026

Bildschirmfoto 2026 04 07 um 14 56 20
src: click

Geno­zid?

Ich bitt sie! Des is doch mehr so im über­tra­ge­nen Sin­ne gemeint, …

sie wis­sen schon - weni­ger im oppen­hei­mer­schen Sin­ne, …

… mehr so in dem von Ozymandias…

 ‘My name is Ozy­man­di­as, king of kings: Look on my works, ye Migh­ty, and des­pair! ’ The lone and level sands stretch far away.”

src: click

Bildschirmfoto 2026 04 07 um 15 03 47
src: click

Neues aus der Kategorie “Weggehen mit Freunden”

07. April 2026

Bildschirmfoto 2026 04 07 um 09 30 43
src: click

Ich mein… Ver­trau­en unter Freun­den is gut, aber Kon­trol­le ist besser.

Ich hab mich kurz auch gefragt, ob ich das nicht viel­leicht eher in der Kate­go­rie “Erfin­dun­gen euro­päi­scher GenZ-ler” ein­ord­nen soll, hab mich aber dann dage­gen entschieden.

Die Gen Z ist ja mehr als jede ande­re dar­auf ange­wie­sen, dass ihr unbe­kann­te Drinks bezahlen.

So gese­hen, …

Wir im Jour­na­lis­mus ken­nen das ja immer noch als “den Oma Erna Effekt” durch die Kronezeitungs-Berichterstattung.

Also wo sich jede Oma Erna nach dem Lesen unse­rer Qua­li­täts­zei­tung die Fra­ge gestellt hat - ist der Schwar­ze auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te jetzt ein Gewalt­ver­bre­cher. Gut so hat sich die Oma Erna nicht aus­ge­drückt - Mas­sen­mör­der hat sie gesagt.

Dafür hätt ma an Schnell­test braucht! Die Pen­sio­nis­ten sind noch kaufkräftig!

Die Gen Z kauft jetzt also KO Trop­fen Schnell­tests, statt Drinks.

Für den Sonderfall.

Den du ja nie aus­schlie­ßen kannst.

Wes­we­gen du vor­sor­gen solltest.

Und dir jetzt den Schnell­test kaufst.

Den du dann auch immer ein­setzt, wenn du eh schon den Ver­dacht hast.

Wobei, bet­ter safe, than sor­ry -- lie­ber den gan­zen Abend dar­an den­ken, man ver­gissts ja so Leicht.

Rich­tig aus­ge­hen in der GenZ. Ich schreib da jetzt einen Rat­ge­ber. Wo kann ich um staat­li­che För­de­rung ansuchen?

Der Stan­dard fei­ert die Erfin­dung der­weil eh schon als zivi­li­sa­to­ri­schen Höhepunkt.

Und man kann ja nie wissen.

Kau­fen sie noch heute.

Und dann neh­mens auch a Ther­mos­kan­dl mit - wegen der Beweissicherung.

Aus­ge­hen in der GenZ - des hat halt noch Stil.

Kau­fens es sich noch heu­te, sie kön­nens nie ganz aus­schlie­ßen. Und man kann ja nie vor­sich­tig genug sein.

Der Schwar­ze auf der ande­ren Stra­ßen­sei­te hat die Oma Erna schon so komisch ang­schaut -- man kann ja nicht vor­sich­tig genug sein, …

Moment, Sta­tis­tik? Komm, mit sol­chen Klei­nig­kei­ten hällt sich doch der Stan­dard nicht auf!

Der druckt lie­ber das Wer­be­messaging der neu gegrün­de­ten Start­up Firma.

Kau­fen sie noch heute.

Sicher ist sicher!

edit:

Fall­zah­len und Ther­mos­kan­ne Mit­neh­men Hintergrund:

https://wien.orf.at/stories/3279302/

2023 wur­den 123 Fäl­le ange­zeigt, 2024 stieg die Zahl dann auf 150. Davon 92 in Wien, das im Jahr davor 75 gezählt hat. An zwei­ter Stel­le steht Tirol mit 14 Fäl­len, knapp dahin­ter Ober­ös­ter­reich mit zwölf.

https://kurier.at/chronik/oesterreich/ko-tropfen-raub-vergewaltigung-polizei/403042670

Zu einer rechts­me­di­zi­ni­schen Bestä­ti­gung, einer Anzei­ge bei der Poli­zei und straf­recht­li­chen Ver­fol­gung kam es in die­sen Ver­dachts­fäl­len jedoch sehr sel­ten“, resü­miert Förs­ter. Wäh­rend 42 Per­so­nen anga­ben, dass eine Urin-, Blut- und/oder Haar­pro­be genom­men wur­de, führ­ten 18 Per­so­nen an, dass ihr Ver­dacht rechts­me­di­zi­nisch bestä­tigt wur­de. Nur 48 Per­so­nen gaben dar­über an, den Ver­dacht bei der Poli­zei gemel­det zu haben. „Die Zwi­schen­er­geb­nis­se las­sen wei­ter­hin dar­auf schlie­ßen, dass die Angst vor K.O.-Tropfen beson­ders bei den­je­ni­gen aus­ge­prägt zu sein scheint, die selbst schon ein­mal sol­che Erfah­run­gen gemacht haben oder dies bei einer Per­son in ihrer Beglei­tung erlebt haben“, so Förster.

https://www.tu-chemnitz.de/tu/pressestelle/2026/01.19-09.09.html

Du kannst als Ober­ös­ter­rei­cher (= Medi­an Öster­rei­cher) nicht vor­sich­tig genug sein.

Lang­fris­tig wer­den in Ober­ös­ter­reich um 12.300 Kin­der und Jugend­li­che weni­ger leben als heu­te. Die­se Alters­grup­pe wird im Jahr 2050 rund 264.800 Per­so­nen ausmachen.

src: click

Sagen wir im Schnitt geht jede/r davon (oder der Alters­ko­hor­te zehn Jah­re drü­ber, die ist men­gen­mä­ßig etwa gleich aus­ge­prägt) 50 mal im Jahr weg…

Sind wir bei einer Inzi­denz­ra­te von 1.3 Mil­lio­nen zu 1.

Aber sicher ist sicher, du…

Man kann nie vor­sich­tig genug sein!

Wir reden ja auch viel zu wenig über Zecken­bis­se, in Deutsch­land zum Beispiel!

Die Lyme-Borreliose wur­de in allen 402 Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten dia­gnos­ti­ziert, jedoch mit erheb­li­chen regio­na­len Unter­schie­den. Im Jahr 2019 vari­ier­te die Dia­gno­se­prä­va­lenz um den Fak­tor 17 zwi­schen 89 (Her­ne, Westfalen-Lippe) und 1.481 je 100.000 Ver­si­cher­te (Saale-Orla-Kreis, Thüringen).

src: click

Ich sags ihnen, Zei­tung lesen und dabei rech­nen zu kön­nen, ist ein Fluch.

Das über­le­ben sie als Stan­dard­abo­nennt kein Leben lang.

edit: Moment, Moment… Gut, wir haben die Sta­tis­tik gegen uns, aber das heißt ja noch nichts. Das ver­kau­fen wir der Gen-Z als Feature!

Und ich zitiere:

War­um DU Night Saver brauchst
99% mer­ken K.O.-Tropfen erst, wenn es zu spät ist. Sei das 1%, das vor­be­rei­tet ist.
Night Saver…

src: click

Wie, nein - nicht 1% nut­zen Night Saver, … 1% mer­ken K.O. Trop­fen bevor es zu spät ist!

Sei du vor­be­rei­tet, mit -- Moment, Moment, …

Mit unse­rem:

Merch-Tshirt, dei­nem Test­kar­ten­etui für 6,49, dei­ner Selbst­ver­tei­di­gungs­si­re­ne für 20 Euro, dei­ner Mini Power­bank für--- eh, egal und dei­ner iPho­ne Han­dy­hül­le mit Kartenhalter!

https://night-saver.com/collections/all

Kau­fen sie noch heute!

Bildschirmfoto 2026 04 07 um 13 35 02

Wobei, viel­leicht so a Zweier-Karterl und die trans­pa­ren­te Han­dy Hül­le für nur 14.95… Als zukünf­ti­ger Sexu­al­straf­tä­ter ist mir die Mar­ke ja sicher eine Begriff, wenn ich da so a Kar­terl aus so am Han­dy­hül­lerl lugen seh, such ich mia doch sicher a ande­res Opfer.

So ein Night Saver Nut­zer muss nur schnel­ler lau­fen kön­nen, als das Opfer des Abends, …