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Paul Krugman feigning, that he cant read between the lines here

19. April 2026

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Too fun­ny, …

Es wird wieder Zeit, dass ich die Weltwoche re-poste -

17. April 2026

Zero pro­of (Zero-Knowledge Pro­of) als Kon­zept ist tech­nisch mög­lich. Die Begehr­lich­kei­ten die das weckt lie­gen aber auf der Hand.

Wenns nur dabei bleibt, hat Köp­pel unrecht.

edit: Aaaaaand its gone, …

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Thanks guys. 😉

Und noch mal die Unter­grif­fig­keit der Rhe­to­rik beginnt im Detail:

Wirt­schafts­his­to­ri­ker Too­ze: “Die Zeit der umfas­sen­den Domi­nanz der USA ist vorbei”

Führt Donald Trump Krieg im Iran und inter­ve­niert in Vene­zue­la, um Chi­na zu schwä­chen und die US-Hegemonie abzu­si­chern? Über so eine stra­te­gi­sche Weit­sicht ver­fügt der US-Präsident nicht, sagt Adam Too­ze. Das macht ihm erst recht Sorgen

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Also, wenn du einem Wirt­schafts­phi­lo­so­phen, die­ses kom­plet­te Kon­zept ein­fach unhin­ter­fragt abnimmst -- kannst du als Jour­na­lis­mus ein­fach zusper­ren - braucht dich niemand.

Nur damit ich das nach­voll­zie­hen kann…

- Dass das den Weit­blick nicht hat, den Trump nicht hat, weil das ja Weit­blick sug­ge­rie­re, ist das Pro­blem und das was ihm wirk­lich Sor­gen mache.

Das ist wirk­lich so, damit du da ins Klat­schen kommst, musst du wahr­schein­lich ein Hurendrecksstandard-Redakteur sein.

Also, ein US Prä­si­dent hat die lang­fris­ti­gen Fol­gen eines Krie­ges nicht abschät­zen kön­nen und das mache Too­ze erst recht Sorgen, …

- Too­ze kann bele­gen, dass Trump bei einem Angriff auf den Iran nicht an die Vor­macht­stel­lung Ame­ri­kas gegen­über Chi­na gedacht hat?

- Son­dern an das das wir nicht aus­spre­chen kön­nen, da Isra­el? Oder mehr ans rein innen­po­li­ti­sche, was der Iran in den Lego Pro­pa­gan­da­film­chen so tref­fend ein­ge­fan­gen hat?

- Dass Trump das nur aus innen­po­li­ti­schen Grün­den getan habe?

Dem Stan­dard fällt hier aber nichts auf.

Im bes­ten Fall belegt Too­ze hier, dass Krie­ge zu ihrer eig­nen Recht­fer­ti­gung wer­den, und Men­schen Argu­men­te post fac­to zurechtzimmern.

Und die Kri­tik dar­an ist, dass das nicht vor­aus­schau­end ist. Und Too­ze ja ein bes­se­rer vor­aus­schau­en­der Den­ker wäre.

Was wie­der dem Stan­dard gefällt.

Jetzt ist der lei­der nicht US Präsident.

Ham­ma wie­der was gelernt. Hat der Too­ze noch was zu sagen?

Ist die­se “lang­fri­ti­ges hedging gegen Chi­na” Ambi­ti­on daher aktu­ell als Situa­ti­ons­ana­ly­se falsch?

Nein - sie bedient exakt die Ent­schei­dungs­struk­tur, die aktu­ell rele­vant wird.

Es ist die Ratio­na­li­sie­rung post fac­to -- und die ist wie immer in sol­chen Fäl­len, sehr real.

Aber wir dür­fen wie­der nicht über sie reden.

Weil ich wie Too­ze mit dem Stan­dard lie­ber viel län­ger dar­über Lachen will, wie impul­siv Trump…

Haha, ja der Trump -- Gott sei Dank gibts den Too­ze, den ich so gern hab, der mir Sagt, was für ein Trot­tel der Trump war, haha…

Ich mach mir aber schon Sor­gen, dass der so is.… Wir soll­ten den Krieg wei­ter­füh­ren, bis wir ihn abwäh­len kön­nen -- sehen sie, das ist ja auch der Impuls, der in Euro­pa den Ukrai­ne Krieg noch trägt, … Also neben “give me more time and money” von Rhein­me­tall Seiten.

Es ist so kom­plett hirnverbrannt.

Auch Inak­ti­on hat Folgen.

Irgend­ei­ne ande­re Aus­sa­ge in dem Arti­kel? Keine.

Es könn­te ja auch alles ein Zusam­men­tref­fen von Zufäl­len gewe­sen sein (ist sogar wahr­schein­lich), igno­rie­ren wirs ein­fach -- der Krieg löst sich schon von Allei­en, Euro­pa ist pri­ma auf­ge­stellt mit sei­nen Zöl­len, und Ame­ri­ka zer­bricht viel­leicht an sei­ner Verschuldung.

Lachen wir noch ein wenig über Trump.

Rele­vanz, weil es einer mög­li­chen PR Schie­ne Isra­els vorbaut?

Nicht wirk­lich - die Euro­pä­er wol­len eh nichts leisten.

Damit sie sich dabei noch gut füh­len kön­nen, holen sie den Too­ze, der in der Situa­ti­on einen “Trump ist dumm und das ist das Pro­blem” Scherz reisst.

Und der Stan­dard glaubt, das ist der höchs­te intel­lek­tu­el­le Erguss, den er in die­ser Woche publi­zie­ren kann -- und fea­turets schon zur Gän­ze in Über­schrift und Unterüberschrift.

Aber es klingt ja so obs rich­tig wär, und der Too­ze - sich so viel mehr Gedan­ken über den wei­te­ren Ver­lauf gemacht hät­te… Nichts hat er getan. Einen Trump ist dumm Joke hat er gerissen.

Der Stan­dard hat ihn veröffentlicht.

Dan­ke Standard.

STANDARD: Eine Rei­he Exper­ten sagen, dass die aktu­el­len Kon­flikt­her­de alle mit­ein­an­der ver­knüpft sind: Ob nun im Iran, Vene­zue­la oder Grön­land. In Wahr­heit kämp­fen die USA um den Erhalt ihrer Hege­mo­nie gegen die auf­stre­ben­de Macht Chi­na. Das ist der Grund für die vie­len Inter­ven­tio­nen. Ist da etwas dran?

Too­ze: Das kann auch eine Form von Eska­pis­mus sein – der Ver­such, etwas zu ratio­na­li­sie­ren, das in Wahr­heit noch beun­ru­hi­gen­der ist: näm­lich dass es gar kei­ne kla­re Stra­te­gie gibt.

Jo eh.

Lass mas lau­fen, nicht?

Lass mas nicht zu einem Kon­flikt, der Wer­te­wes­ten will Chi­na ein­he­gen wer­den, gell?

Moment, der Trump will grad Chi­na ein­he­gen, oder? (Und schießt sich dabei gera­de ein Japan und Süd­ko­rea, oder so…)

Läuft eh nim­mer lang, lach ma noch ein wenig.

Und sag ma dabei - dass die US nicht pro­fi­tiert haben, und Isra­el ja auch nicht - die muss­ten sich nur schüt­zen, und Russ­land der Haupt­pro­fi­teur war - nicht?

Also las­sen wirs ein­fach lau­fen -- lach ma noch ein biss­chen drüber.

Haha, der dum­me Trump. Der hat ja gar­nicht soweit Den­ken können, …

Jetzt soll er da aber mal sehen, wie er allei­ne wie­der rauskommt!

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Aber gut, dass wir uns alle gegen­sei­tig Signa­li­sie­ren, dass wir ja min­des­tens intel­li­gent genug sind um den Too­ze zu ver­ste­hen -- der bis­her auch im sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Umfeld glaub ich Nega­ti­ve Rele­vanz gezo­gen hat.

Also - alles was er vor­ge­schla­gen hat - wur­de defi­ni­tiv nicht umgesetzt.

Als Platt­form für Refle­xi­on eig­net er sich super. Als Erklä­rung dafür war­um die Sozi­al­de­mo­kra­tie auf dem Weg in den Abstieg genau nichts macht auch.

Sind sie ein Lügner und ein Arschloch sondergleich?

16. April 2026

Ver­su­chen sies beim Huren­d­re­ecks­stan­dard mit Sophis­te­rei und Denun­zi­an­ten­tum - die brau­chen da so Leute!

Damit sie bei dem nach­fol­ge­nen Text auch ein Bild vor Augen haben:

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Die­ses Ver­fick­te “ich ver­biet mir dei­ne Mei­nung” Gut­men­schen­tum ist ein­fach das Abar­tigs­te was die­se Gesell­schaft in mei­nem bis­he­ri­gen Leben zu Stan­de gebracht hat.

Wenn dus nicht gese­hen hast, veretei­dig den ver­fick­ten, lügen­den Scheiss Drecks­wich­ser von rech­tem Polit-Populisten, nicht mit

- der war aber sehr emo­tio­nal, des­we­gen hat er zurück­ge­schla­gen, und ein­fach Minu­te um Minu­te rhe­to­risch nie­der­ge­dro­schen was ihm in den Weg kam

- ver­tei­dig den ver­fick­ten Lüg­ner nicht mit “das war aber auch gesell­schaft­lich not­wen­dig, damit die Omi das ver­steht was jetzt kommt”

- und bau kei­ne fuck­ing scheiss Lügen­ge­bil­de die rhe­to­risch so ver­fickt hin­ter­trie­ben, und gleich­zei­tig banal sind, dass es wirk­lich Standard-Leser braucht die dich für dei­nen ver­fick­ten hin­ter­trie­be­nen, ver­lo­ge­nen Irr­sinn auch noch als ECHT MORALISCHEN TYPEN HOCHHALTEN.

Dabei ist es so einfach.

Dür­fen wir heut­zu­ta­ge noch Popu­lis­ten kri­ti­sie­ren, wenn den Poli­tik­wis­sen­schafts­pro­fes­so­ren in Wien bei dabei einer abgeht, weil Ret­ter der Demo­kra­tie, und gleich­zei­tig Drecks­po­opu­list in einer Per­son - sowas ist so hart roman­tisch. *schmacht**Zungenkuss*

Nein, sagt der Standard.

Dür­fen wir heut­zu­ta­ge Pro­pagnda­auf­trit­te auch noch als Pro­pa­gan­da­auf­trit­te kri­ti­sie­ren, ihr fuck­ing Drecks­wich­ser - wenn sie von abso­lut abar­ti­gen Lüg­nern getä­tigt wer­den, die dem Stan­dard nahestehen.

Nein, sagt der Standard.

Also - wor­um gehts?

Der Stan­dard hat wie­der kei­ne Ahnung, wie er Debat­ten auf der Sach­ebe­ne von Emo­tio­na­ler Drecks­pro­pa­gan­da tren­nen soll, hat das dann ver­se­hent­lich ein­mal in einem Jahr­zehnt gemacht, hat vor sei­ner Kou­ra­giert­heit Angst bekom­men -- und hat sich wie­der voll in Rich­tung emo­tio­na­les Argu­men­tie­ren und Denun­zie­ren der Ande­ren zurückverbschiedet.

Also soll ers zurück­be­kom­men. Aber inhaltlich.

Lor­bee­ren muss sich Ungarns Wahl­sie­ger erst noch erar­bei­ten. Sei­ne Kri­tik an der bis­he­ri­gen Regie­rungs­pro­pa­gan­da macht ihn aber nicht auto­ma­tisch zum Orbán 2.0

Behaup­tet das wer? Nein. Magyar ist ein­fach nur vom Auf­tre­ten, Argu­men­tie­ren, Pro­kla­mie­ren, argu­men­ta­ti­ven Side­li­nen von Pro­ble­men und natür­lich rhe­to­risch sehr nah dran - am bereit Bekannten.

Und ver­dankt sei­ne gesam­te Kar­rie­re aber sowas von insti­tu­tio­na­li­sier­ter Kor­rup­ti­on, dass es eine Freu­de ist. Fach­li­che, oder intel­lek­tu­el­le Befä­hi­gung - kom­plett Fehl­an­zei­ge -- popu­lis­ti­sche Sock­pup­pet Eig­nung, selbst heu­te noch 9.9/10 mög­li­chen Punk­ten. Also ich wüss­te nicht wie sich jemand noch pro­to­ty­pisch popu­lis­ti­scher gerie­ren könn­te, wenn ers ver­su­chen würde.

Den Teu­fel mit dem Bel­ze­bub aus­trei­ben, liegt da als Ver­gleich komischerweise-- recht nahe.

Die Klat­sche für Vik­tor Orbán bei der Wahl am Sonn­tag war gewal­tig. Dass sein Her­aus­for­de­rer Péter Magyar mit sei­ner Par­tei Tis­za auf eine Zwei­drit­tel­mehr­heit im unga­ri­schen Par­la­ment kam, beflü­gelt nun nicht nur Hoff­nun­gen, son­dern auch so man­che Ängs­te: Wird Magyar mit sei­ner Macht­fül­le ver­ant­wor­tungs­voll umgehen?

Fair.

Libe­ra­le Medi­en, die stets kri­tisch über den Rechts­po­pu­lis­ten Orbán berich­tet haben, wer­den auch die künf­ti­ge Regie­rung im Auge behal­ten. Vor­schussprü­gel hat Magyar aber nicht ver­dient. Bis jetzt bleibt er rhe­to­risch sei­ner Linie treu: Kampf gegen Kor­rup­ti­on und gegen die Anfüt­te­rung von Orbáns Pro­pa­gan­da­ma­schi­ne, Umwid­mung öffent­li­cher Gel­der für die Sanie­rung der maro­den Infrastruktur.

Idio­tisch. Du idiot.

Ers­tenst, spä­ter im Arti­kel wirst du dich noch dar­auf bezie­hen, wie toll, und unpro­ble­ma­tisch, und unfair, und eh natür­lich emo­tio­nal das ver­fick­te Inter­view war über das du NICHTS auf der Sach­ebe­ne zu sagen hast.

Dir soll ichs über­las­sen, dass du die popu­lis­ti­sche Drecks­sau im Zwei­fels­fall eh kri­ti­sie­ren wür­dest? Dir?

War­um?

Kei­ne Angst, du hand­ge­ba­tig­ter Wasch­lap­pen, ich erwart eh kei­ne Antwort.

Und hier DEINE drei wun­der­schö­nen Punk­te was demo­kra­ti­scher Popu­lis­mus ist.

- Kampf gegen Korruption

Er hat noch nicht mal eine Regie­rungs­mann­schaft auf­ge­stellt, er konn­te im Inter­view und im Inter­view davor nicht zwi­schen einer per­so­ni­fi­zier­te Rache­ven­det­ta gegen Per­so­nen in öffent­li­chen Ämtern, und einer unab­hän­gig arbei­ten­den Staats­an­walt­schaft unter­schei­den, und hat regel­mä­ßig ver­sagt, als er vor Jour­na­lis­ten exak­te Zustän­dig­kei­ten defi­nie­ren soll­te. Er wird das mit sei­ner Par­tei besprechen, …

Gut, das muss er ja streng genom­men auch nicht, er wird das poli­ti­sche Sys­tem jetzt eh säu­bern. Zwei Drit­tel Mehr­heit ist toll.

Die Insti­tu­tio­nen bekommt er schnell nicht geflippt, aber die Staats­an­wäl­te ersetzt. Durch Leu­te mit unend­li­cher Dank­bar­keit nehm ich an.

Der “Kampf” gegen die Kor­rup­ti­on kann nur in Auf­la­gen und Anre­gun­gen (wie sagst du Wei­sun­gen ohne das Wort Wei­sun­gen) bestehen, damit die Jus­tiz ordent­lich arbei­ten kann, und dann “hands off”.

WAS davon hat laut dei­nem dafür­hal­ten Magyar bereits getan? Für die Unab­hän­gig­keit der Jus­tiz? Weil er per­sön­lich so enga­giert ist? Bei dem The­ma? Rhetorisch?

- Kampf gegen die Anfüt­te­rung von Orbáns Propagandamaschine

Bei Wunsch nach dem Aus­tausch des Medi­en­sys­tems scheint er ja im Gegen­satz dazu sehr “Hands on” zu arbei­ten, und sei­ne per­sön­li­che Ven­det­ta Genug­tu­ung dar­aus zu zie­hen. Also - wenn selbst in den libe­rals­ten aller Gesell­schaf­ten dabei nur Hof­jour­na­lis­ten die einem für einen Pres­se­ter­min den Spei­chel lecken raus­schau­en, … kann ich ihm nicht ein­mal mehr Glück wün­schen, denn die Leu­te die unab­hän­gig arbei­ten wol­len, sind bei dem Hands on approach, so er sich fort­setzt eh weg.

Dass ein sol­cher Ein­griff not­wen­dig war ist argu­men­tier­bar. Also mei­net­we­gen, hal­ten wir uns mit der Kri­tik erst mal zurück.

Der Rest sei­ner “Anti-Korruptions” Bemü­hun­gen erschöpft sich im Aus­tausch von Schlüs­sel­pos­ten. Die er mit Mit­glie­dern sei­ner Par­tei besetzt.

Dass man ihn glaubt dafür auch noch beju­beln zu müs­sen, ist wirk­lich eine Eigen­heit des Standard.

- Umwid­mung öffent­li­cher Gel­der für die Sanie­rung der maro­den Infrastruktur

Wahn­sinn! Jetzt will der Stan­dard Applaus dafür, dass der Magyar sei­ne Spon­so­ren (Bau­un­ter­neh­mer, und angeb­lich ja so vie­le Mit­tel­ständ­ler, die von den Sub­ven­tio­nen pro­fi­tie­ren kön­nen) bevorzugt!

Ich hätt auch ger­ne die kon­kre­ten Pro­jek­te -- denn in dem Inter­view war alles dabei.

- Schnell­zug­tras­sen
- löch­ri­ge Strassen
- Leu­te ans Wär­me­sys­tem anbin­den (“Brenn­holz”)
- Ener­gie­di­ver­si­fi­zie­rung (also neue Pipe­lines bauen)
- Mehr Kran­ken­häu­ser in länd­li­chen Gebieten.
- Mehr Geld für die Krankenversicherung
- Mehr Geld fürs Bil­dungs­sys­tem und Schulen
- Mehr Geld für die Aus­bil­dung von Ärzten
- Mehr Geld für die Ent­las­tung von KMUs
- Mehr Geld für Startups
- Mehr Geld für Bauern
- …

Dass er irgend­was davon macht - supi toll, Herr Jour­na­list, das Pro­blem beginnt bei - er bekommt die­se Ver­spre­chen nicht ansatz­wei­se finan­ziert. Also nicht mal zu einem Fünf­tel -- wäh­rend er den Leu­ten gleich­zei­tig die Hal­bie­rung der Netz­kos­ten verspricht.

Aber laut Stan­dard - bit­te nicht kritisieren, …

Angrif­fi­ges Interview

Dass auch sein ers­tes Inter­view mit dem Staats­fern­se­hen in die­sem Zei­chen stand, ist nicht ver­wun­der­lich. Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er zwar; er sag­te aber auch, dass er die­se Plä­ne dort ger­ne schon im Wahl­kampf dar­ge­legt hät­te, wenn er denn ein­ge­la­den wor­den wäre.

Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er -- unzu­rei­chend. So muss die­ser Satz enden.

Das Inter­view war Angrif­fig, weil das Magyars kom­plet­te Per­sön­lich­keits­struk­tur ist. Die Mode­ra­to­rin woll­te Sly sein - und hat das gesam­te Inter­view über den “high road” genom­men. Erhängt hat sich Magyar schon selbst.

Sie hat nicht­mal bei den lan­gen Mono­lo­gen gestört, sie hat ihm ein­fach Seil gege­ben, damit er sich bes­ser erhän­gen kann.

Dass die Mode­ra­to­rin “die Zuse­her ver­wir­ren woll­te” ist eine kom­plet­te Lüge und Schutz­be­haup­tung von Magyar im Inter­view -- der dif­fi­zi­le Fra­gen nicht dif­fe­ren­ziert beant­wor­ten woll­te. Dass das die Fra­gen waren, bei der die Magyar Kam­pa­gne die “größ­ten Inter­pre­ta­ti­ons­frei­hei­ten” auf ihrer Sei­te hat­te, kann man der Mode­ra­to­rin schwer vorhalten.

Also hat Orban jetzt gar­nicht die 90 Mil­li­ar­den blockiert?!”

Magyar “Frau Mode­ra­to­rin, sie ver­wir­ren hier nur die Bevöl­ke­rung, das ist schon alles ent­schie­den, die 90 Mil­li­ar­den bekommt die Ukrai­ne - ich kann da als Magyar gar­nichts mehr machen!” 

War die ver­fick­te Ant­wort Magyars auf die­se “unter­grif­fi­ge” Mode­ra­to­ren­fra­ge. Nur als ein Bei­spiel von vielen.

Soft­ge­pad­delt war das Inter­view nicht, angrif­fig aber noch viel weniger.

Der ein­zi­ge der das in die Rich­tung “schrei­en wir uns gegen­sei­tig an” maneu­vriert hat - war der scheiss Dreckspopulist.

Fra­gen nach sei­nen Plä­nen beant­wor­te­te er zwar; er sag­te aber auch, dass er die­se Plä­ne dort ger­ne schon im Wahl­kampf dar­ge­legt hät­te, wenn er denn ein­ge­la­den wor­den wäre.

Wie vie­le emo­tio­na­le Recht­fer­ti­gun­gen wol­len wir dem Populisten-Wichser noch zuge­ste­hen? Die­se stammt nicht mal vom Stan­dard Redak­teur, die Begrün­dung hat Magyar selbst im Inter­view vorgebracht.

Typisch Stan­dard Jour­na­list, wenn du denn nicht drei­mal abwatscht, hat er schon wie­der fünf Tal­king­points vom Mar­ke­ting­wasch­zet­tel gefressen.

Nein sagt er, aber in dem Fall ja nur die emo­tio­nals­ten, die sind ja so sehr inter­per­so­nell nach­fühl­bar, das ist genau rich­tig für mei­ne Leserschaft.

Soweit, so kom­plet­te Null­aus­sa­ge vom Standard-Redakteur, wäh­rend er Popu­lis­mus ver­tei­digt, kom­men wir nurn zum bedenk­li­chen Teil -

Beim Kampf der euro­päi­schen Rechts­po­pu­lis­ten gegen die angeb­li­che “Lügen­pres­se” ist es anders­her­um: In einer plu­ra­lis­ti­schen Medi­en­land­schaft wer­den auch sie nicht aus­ge­schlos­sen. Sie selbst sind es, die lie­ber ihr eige­nes Netz­werk knüp­fen und unbe­que­me Medi­en häu­fig boy­kot­tie­ren. Über Péter Magyar aber wur­den jah­re­lang Schmutz­kü­bel aus­ge­leert. Dass er das auch an der Quel­le des Schmut­zes wort­reich zum The­ma mach­te, war er sei­nen Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern schul­dig. (Gerald Schu­bert, 16.4.2026)

Daher - so die Logik­fol­ge, ist Magyar kein Rechtspopulist.

So ver­blö­det kann wirk­lich nur eine Hure sein, die tag­täg­lich im Huren­drecks­stan­dard arbeitet.

Du unend­li­ches Schwein - du unend­li­cher ver­fick­ter Ver­rä­ter an der Gesellschaft.

Dar­auf der Typi­sche Stan­dard­le­ser -- wer beschul­digt denn den Magyar, ein ver­fick­ter Popu­list zu sein, der sach­po­li­tisch und recht­lich von Tuten und Bla­sen kei­ne Ahnung hat, aber dafür in Posi­tio­nen gekom­men ist, das glaubst du nicht ---

Und bei der erst mög­li­chen Gele­gen­heit im Fern­se­hen aus­tickt und “Was hier gelau­fen sei, dar­an hät­ten sich „Goe­b­bels oder auch der nord­ko­rea­ni­sche Dik­ta­tor die Fin­ger geleckt.” raus­po­saunt (das hat ja inhalt­lich noch was), aber dann in jeder ein­zel­nen Fra­ge der Finan­zie­rung, der Zusam­men­ar­beit mit der Euro­päi­schen Uni­on, der Sach­po­li­tik, drei Inter­views lang, NUR FUCKING POLITPROGRAMMATIK und Ich bin so ARM, weil ihr habt mich per­sön­lich ange­grif­fen, und mir die Inter­views ver­wei­gert - raus­kot­zen kann.

Popu­lis­ten sind halt meist unfä­hi­ge Selbst­dar­stel­ler, was willst du machen.

Jetzt hat er eh schon 70% der Sit­ze und kei­ne par­la­men­ta­ri­sche Kon­trol­le -- wie viel Reich­wei­te hätt er denn noch haben wollen?

Ist Bubu Trau­rig, dass Bubu kein Inter­view im Ukrai­ni­schen Staats­fern­se­hen bekom­men hat?!

Kann man Bubu viel­leicht trösten..?

Dass er sich gegen die Angrif­fe auf sei­ne Fami­li­en­ge­schich­te wehrt, geschenkt. Dass er dabei emo­tio­nal wird, wer wills ihm vor­hal­ten. Dass er das und, wie ARM er denn war, so rich­tig schön an der Lok vor­ne fest­bin­det, damit er nicht eine Sach­fra­ge KOHÄRENT beant­wor­ten muss ---

pfeif drauf, sagt der Huren­drecks­stan­dard, jetzt wird er ihn erst mal ver­tei­di­gen, weil er als Poli­ti­ker emo­tio­nal so arm Dran war.

Hat die Irmi-Oma die­se Prä­sen­ta­ti­on abso­lu­ter sach­po­li­ti­scher und Vor­stands­po­li­ti­scher UNFÄHIGKEIT jetzt wirk­lich braucht?

Der Stan­dard sagt ja, weil die ist ja so sehr in Pro­pa­gan­da Nar­ra­ti­ven ver­fes­tigt, die muss­test du erst mal auf­rüt­teln, war­um du der für ein hal­bes Jahr das Staats­fern­se­hen weg­nimmst, und alle Redak­teu­re tauscht.

Wirk­lich…

Hat der Stan­dard wie­der mit einem Magyar Polit­stra­te­gen gespro­chen, der ihm das gesagt hat?

Mit einem Politikwissenschaftler?

Ich würd halt gern wis­sen, woher der Huren­drecks­stan­dard die mes­sia­ni­sche Über­zeu­gung nimmt.

Die Qua­li­täts­zei­tun­gen in der gesam­ten Welt hal­ten sich näm­lich mit die­sen “ich bin so ein Gut­mensch, ich Redak­teur” Beur­tei­lun­gen der Lage zurück.

Und denun­zie­ren nicht pau­schal die­je­ni­gen die an die­sen Drecks­auf­trit­ten Kri­tik geübt haben.

Du mora­li­scher Gartenzwerg.

Nur im Hurendrecksstandard.

Blick - fuck­ing BLICK - hat eine ernst­haf­te­re Auf­ar­bei­tung der Sach­la­ge zusam­men­ge­bracht, als der Hurendrecksstandard.

Beson­ders bri­sant: Magyar nennt kon­kre­te Zah­len. 600 Mil­li­ar­den Forint – umge­rech­net rund 1,5 Mil­li­ar­den Fran­ken – habe die Orban-Regierung jähr­lich für staat­li­che Pro­pa­gan­da aus­ge­ge­ben. Geld, das im Gesund­heits­we­sen feh­le: «30’000 bis 40’000 unse­rer Lands­leu­te ster­ben jähr­lich an ver­meid­ba­ren, behan­del­ba­ren Krankheiten.»

Ist Abschal­tung legal?

Die Mode­ra­to­rin hak­te nach: Müs­se nicht zuerst das Medi­en­ge­setz geän­dert wer­den, bevor ein Sen­der ein­fach abge­schal­tet wer­den kön­ne? Magyar blieb vage: Man wer­de «recht­mäs­sig vor­ge­hen». Details zur kon­kre­ten Umset­zung blieb er schuldig.

Medi­en­recht­lich ist die Ankün­di­gung hei­kel. Das unga­ri­sche Medi­en­ge­setz schreibt einen kon­ti­nu­ier­li­chen öffent­li­chen Nach­rich­ten­dienst vor. Eine sofor­ti­ge Abschal­tung ohne Geset­zes­än­de­rung wäre kaum legal – aus­ge­rech­net das wirft Magyar der alten Regie­rung per­ma­nent vor.

Wie es wei­ter­geht, zeigt sich in den nächs­ten Wochen. Spä­tes­tens am 5. Mai will Magyar als Minis­ter­prä­si­dent ver­ei­digt werden.

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Die Leu­te die beim Stan­dard noch arbei­ten, sind ein­fach Emo­tio­nen gene­rie­ren­de Drecks­wich­ser - die sich durch ihre unfä­hig­keit und Über­heb­lich­keit nur dadurch hal­ten, dass sie ihre Leser­schaft tag­täg­lich gleichschalten.

Ihr denun­zie­ren­der, dre­cki­ger Abschaum.

Ihr Pro­pa­gan­da Messaging fres­sen­den Idioten.

Wenn ihr selbst eine kri­ti­sche Ana­ly­se fah­ren müss­tet - ihr wüs­tet nicht mal mehr wie, ohne dabei die Emo­ti­on eurer Leser zu melken.

Ihr abso­lu­ter Abschaum.

edit: Und exakt das ist das Problem:

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Wäh­rend sich sie einen fra­gen, was ob sol­cher und frü­he­rer Auf­trit­te die Ungarn jetzt eigent­lich erreicht haben -- bau­en ihnen die ande­ren vir­tu­el­le “das war unser Sieg” Sze­na­ri­en, dies nicht mal gibt.

Wer so lan­ge auf einem “heu­te schlägt in Ungarn das euro­päi­sche Herz schnel­ler” Tweet von UvdL Free­sty­len muss, bis das zum zwei­ten EU Bei­tritt Ungarns wird, geht ein­fach nur gegen Kri­tik vor, dass sich ein Orban nicht an die Macht geklam­mert hat, und ohne Spie­le­rein abtre­ten wird. Unab­hän­gig davon, wie tref­fend das ist, da das ohne 2/3 Mehr­heit für Magyar sicher anders aus­ge­se­hen hätte.

Der pro­ver­ba­le zwei­te EU Bei­tritt, so so. Schreit eigent­lich nach einem Fei­er­tag, oder - wo doch so viel erreicht ist.

Und noch etwas hat der Stan­dard heu­te geschafft - ich mein ich beziehs eh nicht auf mich - aber als Kri­tik an der Debat­ten­kul­tur ist das ein­fach falsch -

er hat end­lich die For­de­rung auf­ge­stellt, dass Debat­ten nicht mehr ver­roht (raw) sein dür­fen, da das Leu­te “sexy fin­den”, und dann die Sach­ebe­ne ver­lo­ren geht.

Der Sexiness-Faktor von Debat­ten muss sich end­lich ändern

Man muss es wirk­lich Femi­nis­ten über­las­sen, dass sie “Ange­zipft sein, wäh­rend man Kri­tik vor­bringt” - mit “kön­nen wir das nicht durch pro­fes­sio­nel­le Akteu­re Erset­zen, ich will mich in Debat­ten nicht mit Emo­tio­nen aus­ein­an­der­set­zen” kontern.

Die Femi­nis­ten machen jetzt end­lich James Dean in Rebel without a Cau­se unsexy!

Und war­ten dann auf sol­che Kom­men­ta­re, die sie im Dut­zend ernten:

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Und es wär ja ein eher­nes Ansin­nen, wenns nicht so kom­plett illu­so­risch wäre.

Also, wenn ich mir mei­nen Debat­tier­be­fä­hi­gungs­aus­weis bei der Femi­nis­mus Fach­stel­le gegen ver­roh­te Debat­ten­kul­tur abho­le. Und mich dann noch an Debat­tier­ko­di­zes hal­te in denen ich mein Gegen­über nicht belei­di­gen darf -- wobei IMMER exakt Fol­gen­des rausschaut:

Gibts dann am Ende doch wie­der einen Hit­schens, der das so sub­til macht, dass es die Debat­ten­re­geln nicht fas­sen, und ihn die Leu­te erst recht wie­der sexy und cool fin­den, weil Revoluzer.

Die­se For­de­rung ist so Sinn­be­freit, wie die nach einer Ent­fer­nung der emo­tio­na­len Ebe­ne aus Debatten.

Ich neh­me an die Frau Femi­nis­tin hat schon wie­der im Auge, wer die Instanz beset­zen soll, die dann ent­schei­ded was mora­lisch noch zuläs­sig ist, oder nicht. Ohne sexy zu wirken, …

Und das größ­te Pro­blem haben wir dabei noch nicht mal ange­spro­chen -- die Wirk­lich guten Sophis­ten - ler­nen en Bulk, das Publi­kum mit den Banals­ten Mit­teln auf ihre Sei­te zu zie­hen - aint I right Vien­na, let me tell you an intel­li­gent self depri­ca­ting joke, haha - we against, them - aint I right?! Wenn da in einer Debat­te das Gegen­über nicht die Mög­lich­keit hat durch Emo­tio­na­li­tät für sei­ne oder ihre Sache die Ent­schei­dungs­fa­zi­li­tä­ten im Publi­kum erst frei zu bekom­men, kön­nen wir die Debat­te auch gleich abschaf­fen, und ent­schei­den ein­fach nach wer hat den prop­pers­ten ers­ten Ein­druck hingelegt.

Und der soll dann unse­re Pro­ble­me lösen.

Wäh­rend es den der das nicht pro­fes­sio­nell macht inner­lich auf­frisst -- aber wir ihn immer Aus­la­den müs­sen, weil es ja sein könn­te, dass das wie er es vor­trägt jemand Sexy findet.

Ich mein - was sollst du dazu noch sagen… Ja das Publi­kum ent­schei­det nach Emo­tio­nen in einer Debat­te, und nicht nach Sach­ar­gu­men­ten. Aber es hat von Hero­dot bis heu­te gebraucht, bis der Femi­nis­mus das im Stan­dard end­lich lösen konnte!

Nein - wir geben ihnen nicht die Tools, wie sie dahin­ter Stei­gen wie du Debat­ten in der Öffent­lich­keit gewinnst -- (die “Revout­zer” gewin­nen die im sel­tens­ten Fall), nein -- wir ver­bie­ten jetzt ein­fach jedes Auf­tre­ten in einer Debat­te, das jemand sexy, da aus­fal­lend fin­den könnte.

Du musst wirk­lich ein Leser des Huren­drecks­stan­dard sein, um die­ses Kon­zept um den Femi­nis­mus von abso­lu­ten Selbst­dar­stel­lern zu ret­ten (ich den­ke die­ses Pro­blem soll­te das fas­sen?) für gang­bar zu erachten.

Das ist so wirk­lich - kurz vorm Wahn­sinn kommt dir die Idee, es wäre eigent­lich gut, wenn wir die emo­tio­na­le Ent­schei­dungs­ebe­ne im Publi­kum ausknipsen.

Und dann gibts ja immer den Huren­drecks­stan­dard, der dich in dei­nem Anle­gen bestärkt und dich natür­lich an pro­mi­nen­ter Stel­le publiziert…

Anstatt, dass du ihnen bei­bringst, wie Emo­tio­nen Debat­ten ent­schei­den -- damit sies ver­ste­hen, damit sies reflek­tie­ren kön­nen, damit sie nicht immer mit dem oder der mit­lau­fen die emo­tio­na­le Betrof­fen­heit als Gam­bit spielt…

Aber dass du die Leu­te, die emo­tio­nal sind jetzt von der Debat­ten­büh­ne ent­fer­nen willst -- hat ja schon in den USA bei Joe Rogan so pri­ma geklappt, wo jetzt doch alle Ame­ri­ka­ner zu Lachen nicht mehr in sei­ne Come­dy Clubs, son­dern in den Kel­ler gehen…

Ich besie­ge das sach­freie Argu­men­tie­ren, indem ich die Sexi­ness der Debat­te ausschalte.

Durch ein Gre­mi­um. Das ich lei­te. Das ent­schei­det, wer noch debat­tie­ren dürfe.

Da kannst du ja schon wirk­lich fast biblisch wer­den. Ist das mehr Pon­ti­us Pila­tus, oder doch mehr das Ansin­nen Kajafas --

der Stan­dard wünscht der Dame in jedem Fall schon viel Glück.

Wie kriegst du den emo­tio­na­len Men­schen, aus dem Men­schen raus? Über­lass es dem Femi­nis­mus da die bes­ten Ideen vorzulegen.

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Dan­ke Bea­te, für dei­nen Redebeitrag.

edit: Wobei ich inhalt­lich die Kri­tik an der heu­ti­gen “Kri­tik” an Den­nis Scheck kom­plett teile.

Das Pro­blem an der Stel­le ist aber nicht die “Sexi­ness der Debat­te”, son­dern dass die in Social Media so leicht ver­markt­bar ist - dass jeder nur dar­auf schaut, wel­che Posi­ti­on am Ran­de der Gesell­schaft kann ich jetzt noch run­ter­ma­chen, damit ich mehr fol­lower bekom­me. Uh, ich habs quantifiziert!

An der Stel­le mehr Sach­lich­keit ein­zu­for­dern, ist in etwas so - wie den Leu­ten die Aspi­ra­ti­on der Reich­wei­te und den Endor­phin­loop neh­men zu wol­len - good luck.

Mit Debat­ten­kul­tur die “als sexy ver­stan­den wird” hat das nichts zu tun.

Eher damit:

Noam Chom­sky advi­sed Epstein about ‘hor­ri­ble’ media coverage, files show

Ive wat­ched the hor­ri­ble way you are being trea­ted in the press and public. It’s pain­ful to say, but I think the best way to pro­ceed is to igno­re it. I’ve had ple­nty of expe­ri­ence, though of cour­se not on this sca­le. A goog­le search will bring up tons of hys­te­ri­cal accu­sa­ti­ons of all sorts, even groups devo­ted to vili­fy­ing me. I pay no atten­ti­on, unless Pm approa­ched for a com­ment on a spe­ci­fic mat­ter. It’s a nui­sance, but it’s the best way. The same con­clu­si­ons from expe­ri­en­ces of others, in some cases clo­se friends. What the vul­tures dear­ly want is a public respon­se, which then pro­vi­des a public ope­ning for an ons­laught of veno­mous attacks, many from just publi­ci­ty see­kers or cranks of all sorts -- which are impos­si­ble to ans­wer (how do you pro­ve that you are not a neo-Nazi who wants to kill the Jews, or a rapist, or wha­te­ver char­ge comes along?). That’s par­ti­cu­lar­ly true now with the hys­te­ria that has deve­lo­ped about abu­se of women, which has reached the point that even ques­tio­ning a char­ge is a crime worse than mur­der. For vir­tual­ly ever­yo­ne who sees any of this, the reac­tion will be “whe­re there’s smo­ke there’s fire, may­be raging fire” (wha­te­ver the facts, which few will even think of investigating). ”

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Nur, wer kann das heu­te noch zitie­ren, ich mein Chom­sky war ja in den Epstein files, …

Also - du kämpfst hier nicht gegen Leu­te die Libi­do opti­mie­ren, du kämpfst hier gegen etwas grö­ße­re Wind­müh­len… (Publi­ci­ty See­kers and cranks triff­ts ganz gut. Und wer braucht die schon in einer Gesell­schaft, damit was wei­ter geht.)

Und das Zei­chen­li­mit im Stan­dard hat auch damit zu tun, ich kann kein inhalt­li­ches Argu­ment in 200 Zei­chen entwickeln.

Aber ich will ja das höhe­re enga­ge­ment, und dass leu­te 15 mal in der MInu­te die Sei­te refreshen.

Das ist die Essenz von social Media. Das ist der Rahmen.

Neues aus der Kategorie “my generation cant believe this is propaganda”

16. April 2026

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Isra­el relea­ses list of “Top 10 Most Influ­en­ti­al Anti-Semitic Public Figu­res in the World”: Gre­ta Thun­berg, the “Envi­ron­men­tal acti­vist,” ranks second.

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Yeah Baby!

Viel­leicht auch Kate­go­rie “Mos­sads most wan­ted?!” Nein?

Wenn das Atlantic Council mit Alpbach spricht, …

16. April 2026

Pro­fi­tiert in Öster­reich ja vor allem der Standard.

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Weil dann kann der wie­der sei­ne Bericht­erstat­tung um 180 Grad dre­hen, und sorgt dafür, dass er dem Rau­scher noch ein laaaaaaa­an­ges und erfüll­tes Leben bie­ten kann, also wenn der Stan­dard auch hie und da mal wie­der Exper­ten wie Ben Hod­ges ein­la­den tut. (Tut sagt man nicht! Ach komm, hier in dem Fall, …) Auf die auch das ZDF heu­te wie­der ver­traut, … (Nach ein biss­chen Moderatoren-Karusell geht das schon.)

Was wär der HURENDRECKSSTANDARD nur ohne sei­ne Alp­bach Connections.

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So funk­tio­niert in Öster­reich Sys­tem­er­halt. Also im Qualitätsjournalismus.

Gut, aber wer ist jetzt schon wie­der Tom Tugend­hat, wer­den sie sich fra­gen, und vor allem, war­um schreibt der mit Veit Deng­ler einen Artikel, …

Gut, dass sie fra­gen, das ist der hipps­te Instagram-MP der Bri­ti­schen Tories - gut und UK Minis­ter für Staats­si­cher­heit war der auch einmal:

https://www.facebook.com/tomtugendhat/videos/winter-is-coming-and-were-already-short-of-energy-that-means-rising-prices-and-i/949046571447770/

Der uns erklärt was “Win­ter is com­ing” denn in der Über­schrift des Stan­dard zu suchen hat, jetzt im Spät­früh­ling in Europa.

Wobei dahin­ter dann gleich schon der Phil­ip­pe Nar­val steht, der es schon an der Zeit fin­det Social Media zu verbieten -

weil das funk­tio­niert so:

Der Phil­ip­pe Nar­val hat dem Veit Deng­ler gesagt, er soll dem Tom Tugend­hat in Lon­don sagen: “Tom, geh du vor­an - auf Insta, …”

Und da weiß der Stan­dard halt, dass er sei­nen Jour­na­lis­mus wie­der um 180 Grad mit Hife der Blatt­li­nie dre­hen muss, weil er sonst unter kom­men­den gesell­schaft­li­chen Zwän­gen nicht überlebt.

Und damit ist in Öster­reich dann wie­der die Ent­schei­dungs­struk­tur der Intel­li­gen­zia geret­tet, die den Qua­li­täts­stan­dard im Print Abo abon­niert hat.

Weil die sind schon alt, und wür­den gar­nicht wis­sen, wie man ein Abo kündigt.

Was ein Glück für den Stan­dard gibt es die Alpbach-Connection.

edit: Gut sagen sie jetzt, aber ich weiß ja als durch Qua­li­täts­jour­na­lis­mus infor­mier­ter Bür­ger in Deutsch­land nicht, was Moderatoren-Karussell bedeu­tet, könn­ten sie mir viel­leicht als Feierabend-DJ auch ein­mal erklären.

Klar kann ich. Sie haben die Wahl, ob sie die 40 Sekun­den Vari­an­te, oder doch das Quel­len­vi­deo in vol­ler Län­ge bevorzugen:


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Grüs­se an den ECFR bitte.

edit: Dem Stan­dard Leser fetzts dabei grad a Siche­rung und der pos­tet jetzt non­se­qui­turs wie: 

Euro­pa befin­det sich in einer Posi­ti­on bemer­kens­wer­ter Schwä­che.“ Das ist eine lee­re Phra­se, die an der Rea­li­tät vorbeigeht!”

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Kommt auch schon sehr gut an.

Ich hab das mal gra­phisch aufbereitet:

Das ist das GDP growth dif­fe­ren­cial zu den US in den letz­ten 25 Jah­ren in Fünf-Jahres Seg­men­ten (des is ja so ähn­lich wie Regie­rungs­pe­ri­oden im dem bes­ten aller Polit­sys­te­me, der Demokratie):

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Also, mei­ne Erwerbsjugend.

Gut, der Stan­dard­le­ser sieht das prag­ma­ti­scher, was sind schon 15 Jah­re rela­ti­ve decli­ne… Die nie mehr auf­hö­ren (irgend­was mit Demo­gra­phie und R&D Invest­ments die nie­mand mehr in Euro­pa getä­tigt hat, ich weiß auch nicht, …)

Gut, aber da sind die Gra­du­en­ten auf der Y Ach­se so komisch, wie fixen wir denn das?

Hier, bei der sel­ben “US in decli­ne” US growth base­li­ne, ist das das Wachs­tums­dif­fe­ren­zi­al Euro­pas zu den US und das des Asia Paci­fic Raums zu den US:

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Und hier bei bei der sel­ben “US in decli­ne” US growth base­li­ne, ist das das Wachs­tums­dif­fe­ren­zi­al Euro­pas zu den US und das der Emer­ging and Deve­lo­ping eco­no­mies zu den US:

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Sehen sie, das ist gleich so viel anschau­li­cher, als wenn wir ein­fach nur die REAL GDP growth chart des IMF nehmen…

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Uns gehts ja nicht schlecht - und wenn wir dazu noch die Zukunfts­pro­gno­se der NZZ heu­te nehmen:

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Dann wis­sen wir, dass der Stan­dard nie wie­der was ande­res braucht als sei­ne Standard-Redakteure. Die die Welt nicht mehr verstehen.

Guy Laron lehrt an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät in Jeru­sa­lem Geschich­te und Inter­na­tio­na­le Bezie­hun­gen. Er ver­öf­fent­lich­te Bücher zum Sechs­ta­ge­krieg und zum Suez-Krieg. Sein neu­es Buch, «Oil Wars», erscheint im Oktober.

Gut, was uns dann aber gleich zu einer sys­te­mi­sche­ren Fra­ge bringt, war­um soll­te der Stan­dard Leser auch die Welt um sich rum verstehen?

Per­len vor die Säue. Nicht?

Der Stan­dard weiß ein­fach - der Veit Deng­ler und die­ser ehe­ma­li­ge Tories UK Minis­ter für Stat­si­cher­heit, das sind ein­fach ganz böse Rus­sen­freun­de, von denen lass ich mir mei­nen Abstieg nicht kaputtmachen!

So gese­hen erfüllt der Stan­dard auch schon wie­der eine gesell­schaft­li­che Funk­ti­on, … Wo der Online­stan­dard ja im Gegen­satz zu allen ande­re Öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en gra­tis ist, damit ihn auch die Armen lesen können.

Jo mei, sagt der Stan­dard­le­ser - ein Pro­zent mehr Infla­ti­on… Das hol ich mir in mei­nen Lohn­ver­hand­lun­gen sofort wie­der rein, ich mein die US haben ja auch 8% Neu­ver­schul­dung pro Jahr.

edit: When in doubt, Mexi­ko und Kolum­bi­en sind ja auch sooo schön, …

When in doubt, ORF. Head­line Artikel.

Auch auf der Web­site der Tou­ris­mus­mes­se WTM ist zu lesen: „Der jüngs­te inter­na­tio­na­le Hype um die Krea­tiv­wirt­schaft Latein­ame­ri­kas – von der puer­to­ri­ca­ni­schen Musik Bad Bun­nys bis hin zu Perus kuli­na­ri­scher Diplo­ma­tie – bie­tet dem Tou­ris­mus­sek­tor Chan­cen, die­sen Trend in eine lang­fris­ti­ge Nach­fra­ge zu verwandeln.“

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Die Kari­bik­küs­te Kolum­bi­ens, und ein Bad Bun­ny Album, was gibts für die Genera­ti­on Can­cel Cul­tu­re schöneres.

Nichts.

Das ist wie mit der Bra­vo Tee­nie Indus­trie damals, da wuss­ten auch die PR Agen­ci­es immer zuerst, was die 15 Jäh­ri­gen wollten.

Ich war bei den Maya Rui­nen in Gua­da­la­pi­chotl, die haben sie ja jetzt mit Zement wie­der so schön auf Vor­der­man gebracht, traum­haft. Das ist fast wie in die­sem Mel Gib­son Film Apo­ca­lyp­to von 2006, … Wie? wie­so soll ich mir Asi­en anschau­en? Zu den Bar­ba­ren im Osten? Zu den über­al­ter­ten Süd­ko­rea­nern? In Gua­da­la­pi­chotl hab ich einen ken­nen­ge­lern, ich sags dir, brau­ne Haut, Six­pack, … Aber hast du schon gehört, der Gün­ther? Der wollt ja nach Thai­land, …” Dar­auf alle im Chor: “Unmög­lich!”

Hier die beliebts­ten Rei­se­zie­le in Süd­ame­ri­ka laut ORF:

- Mexi­ko, weil super beliebt, die haben auch noch jun­ge Kellner.
- Die Kari­bik­küs­te Kolumbiens
- Machu Pic­chu in Peru
- Boli­vi­en wegen der Viel­falt der Natur am Baggersee:
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und natürlich
- Bue­nos Aires (wegen der guten Luft.…!)
- sowie der Bast­ler­hit unter den Out­door­lieb­ha­bern: Die Step­pe Patagoniens

Da hab ich mich dann gefragt, Moment - Pata­go­ni­en - da gibts ja wirk­lich nichts, …

Ja aber sehen sie - ARTE hat das schon vor einem Jahr ent­deckt, das ist die, Moment --

Phä­no­me­na­le Natur im WILDEN Patagonien!

Sooo roman­tisch.

(Du kannst ihnen ja wirk­lich alles verkaufen.)

Vertrauen sie Magyar sagt der Standard, der hat die besten Leute, sagt der Standard - und wenns der nicht weiß, wer dann?

16. April 2026

Die Mit­zi­tant nickt auch schon ganz fleis­sig… Gut die deut­schen Strom­preis­ver­gleichs­por­ta­le sagen mir, so bil­lig wie in Ungarn ists nir­gend­wo in der EU - aber die haben ein­fach noch nicht Péter Magyar beim Rech­nen über die Schul­ter geschaut!

Hier neh­men wir doch die Eurostat-Tabelle für Strom­prei­se, pri­va­te Haushalte:

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Der Stan­dard zum Bei­spiel sagt, dass der Magyar in die­sem Inter­view an einer Stel­le sehr sach­lich und kohä­rent war, bevor er wie­der über­ge­schnappt ist.

Und war­um nicht dem Huren­drecks­stan­dard ver­trau­en, sag ich mir immer…

Péter, Péter, Pétr! Du und dei­ne zwei Drit­tel Mehr­heit, ihr macht das in Ungarn! Ihr seid ein­fach die­se tol­le demo­kra­ti­sche Auf­fri­schungs­kur, die die­ses Land gebraucht hat. Um 35 Mil­li­ar­den von der EU zu bekommen.

Péter du Genie. Du redu­zierst jetzt als Land mit dem güns­tigs­ten Strom-Arbeitspreis in der EU - die Zitat: “vier mal zu hohen Netz­kos­ten”, und diver­si­fi­zierst damit das Ener­gie­netz Ungarns. Péter du noch nie in dei­nem Leben quel­len­ge­prüf­tes Genie, du schaffst das.

Péter, Péter, Péter!

Wel­ches Qua­li­täts­me­di­um dürf­te in Öster­reich scho eine abwei­chen­de Mei­nung haben?

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Die Uni­ver­si­täts­pro­fes­so­ren der PoWi Wien waren hin und weg von dei­nen stahl­blau­en Augen, Péter.

Nur bei uns im Wertewesten.

Der Péter (Ori­gi­nal­zi­tat), sagt ja auch, dass er die Ver­sor­gungs­in­fra­struk­tur diver­si­fi­zie­ren wür­de, und dabei die Netz­kos­ten die auf ein vier­fa­ches gestie­gen sind rück­baut! Weil irgend­was mit 3 Mil­lio­nen von uns hei­zen noch mit Brennholz.

Ja, so isser, der Populisten-Péter, immer nur am sich wei­ter­bil­den, egal in wel­cher Funk­ti­on, als head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank, oder als diplo­mat at the hun­ga­ri­an for­eign ministry…

Übri­gens, die 10cent/kWh sind bereits der nicht sub­ven­tio­nier­te Preis, … Falls sie sich nicht eh schon gewun­dert haben. 

(290km von hier, aber ich sags ja eh nicht - wegen dem Russen.)

Komm die Péter Magyar Rech­nung prü­fen wir jetzt aber auch bei “die sie­ben­fach teu­re­re” Gas, oder?

YAY! Euro­stat!

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Ja gut, sagen sie, aber bei den Gas-Preisen ist Ungarn ja GARNICHT das bil­ligs­te Land in Europa! 

Schaun sie doch, da sind noch 6 Län­der unter ihm! 

Moment, … Polen, Nor­we­gen, Fin­land, Zypern… JA GRATULATION, ALLE LÄNDER DIE BEIM HAUSHALTSGASPREIS UNTER UNGARN LIEGEN, HABEN KEINE DATEN AN EUROSTAT ABGELIEFERT (N.A.)!

Und der Gas­preis in Ungarn liegt 3.7 fach unter dem EU Schnitt.

Boah! Ein­mal so Wahl­kampf füh­ren, wie der Magyar Péter du! Das wärs doch!

Das is er eben, unser Péter. 

Das Genie Péter sagen wir zu ihm. Die ehr­lichs­te Haut unter der Populistensonne, …

Gut, das kann der Huren­drecks­stan­dard natür­lich wie­der nicht berich­ten, wo kämen wir denn da hin.

Hey Russ­land, höhe­re Gewalt um aus den Lie­fer­ver­trä­gen raus­zu­kom­men geht nicht?

Ihr wisst schon, Pipe­lines in der Ukrai­ne zer­stö­ren. Was bei uns im Wer­te­wes­ten eben als höhe­re Gewalt gilt, bei der wir Unter­su­chungs­ver­fah­ren abkürzen, …

Vlcsnap 2026 04 16 08h32m39s507

Laut Péter Magyar, im nächs­ten Satz hat jedes Euro­päi­sche Land, auch Öster­reich, die 8000 Mil­li­ar­den Forint an EU Sub­ven­tio­nen bekom­men, die nur Orban nicht bekom­men hat.

Das freut aber mein Net­to­zah­ler Herz, Herr head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank, and diplo­mat at the hun­ga­ri­an for­eign ministry…

Man muss dem Magyar nur Zeit geben, sag ich immer! Als director-general of the Stu­dent Loan Cent­re in Ungarn seit frü­hes­ter Jugend, lernt der ja immer in Rekordzeit.

Das hat ihn so erfolg­reich gemacht.

Boah Péter, du - nur du allein musst des Stan­dards Herz­blatt sein, …

Vlcsnap 2026 04 16 08h39m39s111

Öster­reichs Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, unge­schla­gen seit­dem Oscar Bron­ner eine Familien-Privat-Stiftung gegrün­det hat.

edit: Stellt sich raus, Péter Magyar ist auch ein Grü­ner, man muss ihm nur Raum zum reden lassen, …!

Das wird die Oma Ernas aber freu­en! Wenn es sie nicht eh schon so gefreut hat, dass sie ihn dafür gewählt haben!

Vlcsnap 2026 04 16 09h02m14s249

Vlcsnap 2026 04 16 09h02m43s787

Das hat in Ungarn ja auch die Jun­gen voll­ends überzeugt, …

Es ist immer erfreulich, wenn Leute dazulernen.

15. April 2026

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(Sub­tit­le qua­li­ty is not optimal.)

I’ll upload ger­man Deep­seek trans­la­ted sub­tit­les in a few minutes.

edit: Bet­ter qua­li­ty ger­man sub­tit­les: click

Hmm… Der Tag an dem ich mit Kubicki einer Meinung bin

15. April 2026

ist heu­te.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, WWKKD?

What would Kaja Kal­las do?

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Gut, das kann der Standard natürlich auch nicht berichten…

14. April 2026

Der ist ja an der Party-Industrie betei­ligt… (Click me Bit­ches!, sel­bes Par­ty­mi­glied auch bei Phoe­nix)

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Hier der FT Arti­kel im Ori­gi­nal: click

Money­quo­tes:

Noch bevor Péter Magyar sei­nen Amts­eid able­gen kann, hat Brüs­sel die Rech­nung auf den Tisch gelegt. 27 Bedin­gun­gen, um rund 35 Mil­li­ar­den Euro an ein­ge­fro­re­nen EU-Geldern freizugeben.

- Anti­kor­rup­ti­ons­maß­nah­men.
- Die Rück­nah­me von Orbán-Entscheidungen, die nach Ansicht der EU-Kommission gegen euro­päi­sches Recht verstoßen.
- Die Auf­he­bung der Blo­cka­de eines 90-Milliarden-Euro-Kredits für die Ukraine.
- Die Zustim­mung zur nächs­ten Run­de der Russland-Sanktionen.
- Reform des Jus­tiz­sys­tems, der Sicher­heits­diens­te, der Füh­rung öffent­li­cher Insti­tu­tio­nen und staats­na­her Unternehmen.
- Dazu die Bei­le­gung eines Streits über Ungarns Asyl­ge­setz­ge­bung, der das Land bereits fast 900 Mil­lio­nen Euro an Straf­zah­lun­gen gekos­tet hat – eine Mil­li­on pro Tag, die Brüs­sel direkt vom unga­ri­schen Anteil am EU-Haushalt abzieht.

Er hat ein voll­wer­ti­ges Man­dat, Din­ge zu ver­än­dern – und wir arbei­ten vom ers­ten Tag an mit ihm zusam­men“, sag­te ein hoher EU-Beamter der Finan­cial Times. „Die Devi­se lau­tet: Wenn sie lie­fern, lie­fern wir.“ Ursu­la von der Ley­en ver­glich die Dimen­si­on des Wahl­sonn­tags mit dem Ungarn­auf­stand von 1956 und dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs 1989 – und schob sofort nach: „Es gibt viel zu tun, wenn Ungarn auf den euro­päi­schen Weg zurückkehrt.“

Span­nend ist auch eine Zahl, die in den Jubel­be­rich­ten über Buda­pests gro­ße Nacht kaum vor­kommt: null. Null Sit­ze für die Sozi­al­de­mo­kra­ten. Null für die Grü­nen. Null für die Libe­ra­len. Die lin­ken Par­tei­en Ungarns kamen zusam­men auf weni­ger als fünf Prozent.

In der ers­ten Ana­ly­se die­ses Macht­wech­sels haben wir gezeigt, wie Péter Magyar in der Sache – bei Waf­fen­lie­fe­run­gen, Migra­ti­on, EU-Beitritt der Ukrai­ne – die Linie sei­nes Vor­gän­gers fort­schreibt. Seit­dem hat der neue Regie­rungs­chef auf sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz die Fort­füh­rung bestä­tigt. In jedem ein­zel­nen Punkt.

Beim 90 Mil­li­ar­den Kre­dit für die Ukrai­ne, macht er kol­por­tiert natür­lich EINE GROSSE AUSNAHME - hat er schon einer Jour­na­lis­tin gesi­gnalt - hört man. Also nach­dem er im EU Par­la­ment gegen ihn gestimmt hat - weil da war ja noch Wahlkampf.

Wil­liam Nat­trass bringt es auf den Punkt: Magyar pla­ne „kei­ne signi­fi­kan­ten Ände­run­gen an Ungarns Hal­tung zu den Schlüs­sel­the­men, für die Orbán im Aus­land kri­ti­siert wur­de“. Und John O’Sul­li­van, Lei­ter des Buda­pes­ter Danu­be Insti­tu­te, lie­fert den Slo­gan, der über die­ser gesam­ten Ana­ly­se ste­hen könn­te: Das inof­fi­zi­el­le Mot­to der Tisza-Partei lau­te: „Orba­nis­mus ohne Orbán“.

Gut, sagen sie jetzt, aber wie­so Erpres­sung, alle mein Poli­tik­wis­sen­schafts­pro­fes­so­ren in Wien waren doch voll für den - und wenns die nicht wis­sen, wer dann?

Nun - Magyar ist enorm unter Druck vor allem die jün­ge­re Wäh­ler­schaft zufrie­den­zu­stel­len, denn wenn der jetzt nicht sein Regie­rungs­wun­der in der Rezes­si­on wirkt, sind die wie­der von der Poli­tik ent­täuscht und ver­ab­schie­den sich direkt von der Par­ty­mei­le wie­der in einen Nichtwählerhaushalt.

Magyar braucht also sei­ne 28-35 Mil­li­ar­den von der EU intravenös.

Und das dürf­te auch die EU wis­sen - bei einem For­de­rungs­ka­ta­log von eh nur 27 Bedingungen.

Auf der ande­ren Sei­te, das ist das Har­nisch, dass sich Magyar nicht so ver­hält wie ALLES aus sei­ner Wahl­kampf­füh­rung einem nahe­legt, dass er sich jetzt ver­hal­ten könnte.

Aber die UvdL hat ja so sön getweetet…

There’s a lot of leverage on our side,” said the EU offi­cial. “The pres­su­re is on him and I think he wants to deli­ver quickly.”

Die Uhr tickt“, warn­te Pau­la Pin­ho, die Chef­spre­che­rin von EU-Kommissionspräsidentin Ursu­la von der Ley­en, am Diens­tag in Brüs­sel. „Der Ball liegt auf dem unga­ri­schen Spiel­feld“, beton­te sie. Magyar müs­se bewei­sen, dass er es mit dem ange­kün­dig­ten Sys­tem­wech­sel in Ungarn ernst meint und von Brüs­sel gefor­der­te Refor­men umsetzt.

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Der ita­lie­ni­sche Rechts­pro­fes­sor Alber­to Ale­man­no for­mu­liert den schärfs­ten Ein­wand: „Magyar ist kein Außen­sei­ter. Er ist ein Fidesz-Insider, geformt von der­sel­ben poli­ti­schen Kul­tur, den­sel­ben Netz­wer­ken und dem­sel­ben Sys­tem, das Orbán her­vor­ge­bracht hat.“ Sein Kern­satz ver­dient es, lang­sam gele­sen zu wer­den: „Er ist nicht gegen den Orba­nis­mus ange­tre­ten. Er ist gegen Orbán ange­tre­ten. Das ist ein ent­schei­den­der Unter­schied, den die meis­ten Beob­ach­ter in ihrer Erleich­te­rung übersehen.“

Prös­ter­chen.

Dazu der Ultsch:

Kla­re Kampf­an­sa­ge an Orbáns Eli­ten: Péter Magyar will nach sei­nem Wahl­tri­umph auf­räu­men in Ungarn

Ungarns künf­ti­ger Pre­mier, Peter Magyar, defi­niert den Umgang mit der EU neu, bleibt aber prag­ma­ti­sche gegen­über Russ­land und skep­tisch gegen­über der Ukrai­ne. Zugleich for­dert er eine Abrech­nung mit kor­rup­ten Machenschaften.

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Na nein, du Idi­ot, wenn die in den Insti­tu­tio­nen sit­zen in die die TISZA rein will. Fuck me - der öster­rei­chi­sche Qualitätsjournalismus.

Btw: Das zwei­te Magyar Inter­view­vi­deo ist so gut wie unwat­cha­ble - ich bin bei 01:07 in und hab eine Stun­de kom­plett sinn­lo­se Polit­rhe­to­rik hin­ter mir, ohne das eine ein­zi­ge Aus­sa­ge gefal­len wäre außer, wir brin­gen unse­re Leu­te im Appa­rat unter.

Magyar hat zu dem Zeit­punkt offi­zi­ell ja nur 20-50 Leu­te und ca 5000 bis 10000 Frei­wil­li­ge. War da aber eh bereits voll im Wahl­kampf, hat noch kei­ne Ministerpräsident- oder Minis­ter­kan­di­da­ten auf­ge­stellt - und der Mode­ra­tor fragt ihn etwa seit 40 Minu­ten, was er denn über­haupt mache - und bekommt jedes mal die Ant­wort “wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez” zurück.

Tal­king to a sack of rice in Per­fek­ti­on! Das Ein­zi­ge was pas­siert ist das der Mode­ra­tor immer ange­zipf­ter wird, und der Magyar immer tes­to­ste­ron male-iger…

Gut und ein­mal hat der Magyar den Mode­ra­tor dabei erwischt nen kom­plet­ten Blöd­sinn gefragt zu haben, da war er aber Bud­dy, Buddy.

Ich könnt wirk­lich genau­so­gut Far­be an der Wand beim Trock­nen zusehen.

Ich finds toll, dass ich das mach.

edit: Moment, nach einer Stun­de 20 hat der Mode­ra­tor die ers­te Fra­ge, die nicht mit “wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez” beant­wor­tet wer­den kann:

Die Poli­zei hat in einem Fall ver­sagt, was machen sie gegen Häus­li­che Gewalt?

Dar­auf Magyar. Wir wer­den die Poli­zei ver­bes­sern, wir sind weni­ger kor­rupt als Fidez.

Und Péter wird eine Frau­en­rechts­kon­fe­renz aus­ru­fen und bei der auch per­sön­lich dabei sein. (Also rhe­to­risch war die Ant­wort super.)

edit: 1:25 - “Man” müss­te den Min­dest­lohn erhö­hen! Er will aber auch nicht wirt­schafts­feind­lich sein!

edit: Nein!!!! Sowas.

Al Jazeera hat das play by play über Magyar online

13. April 2026

https://www.aljazeera.com/news/2026/4/13/who-is-peter-magyar-hungarys-new-leader-who-trounced-viktor-orban

Euob­ser­ver auch: https://euobserver.com/210846/who-is-peter-magyar-the-ex-regime-insider-who-crushed-orban/

Und die Moti­va­tio­nen lesen sich wie eine ein­zi­ge Politkampagne…

Ich hab heut ver­sucht irgend­wel­che west­li­chen in depth Video Repor­ta­gen zu fin­den - null gefun­den. Arte allei­ne hat zwei-einhalb über den Orb­an­wahl­kampf (AI Vide­os im Wahl­kampf, Angst Kam­pa­gne) aber kei­ne über Magyar.

Der Stan­dard sagt mir, Magyar ist toll, denn alle sei­ne Minis­ter Kan­di­da­ten sind west­lich ori­en­tiert, und tol­le Leu­te. Ich schau mir auch das noch an -- aber in depth Polit-Reportagen - Fehlanzeige.

Also kommt da die von Al Jaze­e­ra wie gerufen.

Why did Magyar beco­me Orban’s opponent?

Sin­ce his ent­ry into poli­tics, Magyar ser­ved as a loy­al Fidesz offi­cial. But a scan­dal in 2024 sou­red his rela­ti­ons­hip with the party.

In Febru­a­ry 2024, it beca­me known that almost a year ear­lier, Hungary’s for­mer Pre­si­dent Kata­lin Novak had par­do­ned a man con­vic­ted of hel­ping cover up a sex abu­se case in a children’s home. Also impli­ca­ted in the par­don was Var­ga, who had signed the par­don as jus­ti­ce minister.

[…]

Pro­tests bro­ke out after the reve­la­ti­ons sur­roun­ding the children’s home scan­dal. Novak resi­gned as pre­si­dent, and Var­ga step­ped down from her seat in the Hun­ga­ri­an parliament.

Magyar, mean­while, emer­ged as a face of the public outra­ge over the scandal.

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Gut, etwas über­ra­schend, aber sehr emo­tio­nal anspre­chend, was waren denn da so die wich­tigs­ten media­len Momente?

1. Magyar der Investigativjournalist

In March that year, in a Face­book post, he accu­sed Orban’s government of cor­rup­ti­on and also publis­hed a record­ing of a Janu­a­ry 2023 con­ver­sa­ti­on with his ex-wife in which she detail­ed an attempt by aides of Orban’s cabi­net chief to inter­fe­re in the pro­se­cu­ti­on files of a cor­rup­ti­on case.

2. Magyar der empör­te Mann, der komi­scher­wei­se nicht mehr weiß, wie Polit Cover ups funk­tio­nie­ren - nicht nur in Ungarn.

He also told Hun­ga­ri­an media out­let Par­tizan that Orban and his allies were “hiding behind women’s skirts” in the scandal.

And his allies” -- ist eh nicht fal­se attri­bu­ti­on (blan­ket style) und mit Dreck wer­fen, das wirkt nur so… Gut, viel­leicht wars ein emo­tio­na­ler Aus­bruch - geben wir ihm den bene­fit of doubt…

3. Direk­te Ver­bin­dung des Kin­der­schän­der­co­ver­up Skan­dals mit dem Kor­rup­ti­ons­to­pos durch einen sei­ner Mit­strei­ter (“Ive seen him, he is so enga­ged and driven”)

Peter had told local media that he had beco­me dis­il­lu­sio­ned for some time and incre­a­singly frus­tra­ted with all the pro­blems, the cor­rup­ti­on, wit­hin Fidesz,” Gyo­ri said.

Back­ground

The Face­book post and inter­views with local media hel­ped incre­a­se Magyar’s domestic popu­la­ri­ty. Ear­lier that mon­th, he had told repor­ters in Hun­ga­ry that he plan­ned to estab­lish a new, pro-European Uni­on poli­ti­cal party.

4. Haupt­sa­che pro Euro­pä­isch, weil Kor­rup­ti­on is ja schlimm…

Weil - eh klar:

Magyar lived with her and their child­ren in Brussels, then worked for years as a diplo­mat at the for­eign minis­try. After retur­ning home, he worked as a mana­ger; for several years he was director-general of the Stu­dent Loan Cent­re and obtai­ned posts in state-owned com­pa­nies. He also ser­ved as head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank. He could not rise any hig­her, however.

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Sie sehen also auch, ganz nor­ma­ler Kar­rie­re­weg. Diplo­mat im Außen­mi­nis­te­ri­um > Direc­tor gene­ral Stu­dent Loan Cent­re > Head of the legal depart­ment of the Hun­ga­ri­an Deve­lo­p­ment Bank.

Gut, der Magyar ist eben noch hoch­in­tel­li­gent! Der schafft sol­che Bran­chen­wech­sel in Rekordzeit.

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Moment, ich glaub die NEUE und nur rund­um ver­bes­ser­te Wie­ner Zei­tung hat dazu was recher­chiert (klei­ner Scherz zur Auflockerung).

Die TISZA grün­det er dann natür­lich nicht, son­dern über­nimmt sie als klei­ne Par­tei, die kei­ne Trak­ti­on ABER EIN PRIMA NETZWERK hat­te, und führt sie zum Sieg ges­tern, aber grei­fen wir nicht vor…

5. Der Freund hat vor den Medi­en dann auch Jesus gefunden:

The main rea­son Magyar beca­me popu­lar with peop­le in Hun­ga­ry in 2024 was becau­se, till then, the­re was this kind of hopel­ess­ness in the oppo­si­ti­on. Peop­le felt that no oppo­si­ti­on par­ty would be capa­ble of chal­len­ging Fidesz suc­cess­ful­ly. But when Peter came along amid the scan­dal, the­re was sud­den hope,” Gyo­ri said.

6. Die US sagen - sie sei­en ja erst zwei Jah­re spä­ter auf ihn Auf­merk­sam gewor­den, als es ihnen wie Schup­pen von den Augen fiel, was für ein tol­ler Per­for­mer Typ Magyar sein kön­ne -- das Poten­ti­al du!

But it was only in April 2024 that Magyar deci­ded to join the centre-right Tis­za as a can­di­da­te in the 2024 Euro­pean Par­lia­ment elec­tions and Hungary’s natio­nal elec­tions in 2026.

He won a seat in the Euro­pean Par­lia­ment, repre­sen­ting Tis­za. On Sunday, his par­ty won the Hun­ga­ri­an elec­tions by a lands­li­de, and he is pro­jec­ted to beco­me the country’s next prime minister.

Zsuz­san­na Vegh, a poli­ti­cal ana­lyst at the Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes, told Al Jaze­e­ra that Magyar’s vic­to­ry in the natio­nal elec­tions has dis­pel­led the belief that Orban could not be defeated.

Vor allem habe ja sei­ne “Bot­tom up”-ness den Mar­shall Fund inspi­riert, sagt der Mar­shall Fund:

Magyar built some­thing new from the bot­tom up and, through his own com­mit­ment, gave voters not only a rea­son to hope but also to belie­ve. He mana­ged to unite an ideo­lo­gi­cal­ly diver­se coali­ti­on – not of par­ties, but of voters,” she said.

In einem der frü­hen Medi­en­in­ter­views gibt er ver­ba­tim zu Pro­to­koll, dass er das Fidez Sys­tem an loka­len Sup­port Groups und die Kon­troll­me­cha­nis­men (also die PR) von der Pie­ke auf ken­ne und es daher “für ihn” ein leich­tes sei das Sys­tem der Syri­za zu “hacken”.

Das Video wird drei Mil­lio­nen mal gesha­red und laun­ched ihn auf dem natio­na­len Level in die Posi­ti­on als Haupt­kon­kur­rent von Orban.

Deut­sche Unter­ti­tel (Deep­Seek): click

und

Deut­sche Unter­ti­tel (Deep­Seek): click

rele­van­ter Part bei 14:20 in

7. Der Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­list, Ret­ter der Kin­der, poli­ti­sche Grün­der­na­tur, PR Topos Exper­te, per­fek­ter Hacker der Fidez Pro­gram­ma­tik, Slim fit suit Trä­ger und over­all nice guy, war dann natür­lich auch noch das per­fek­tes poli­ti­sches Par­tei­o­be­haupt und die Füh­rungs­per­sön­lich­keit - die Ungarns Oppo­si­ti­on so lan­ge gesucht hatte.

Das hat in etwa die natu­ra­lis­ti­sche Anmu­tung einer Medi­en­ope­ra­ti­on eines gro­ßen Geheim­diens­tes, mit voll­stän­di­ger Public Rela­ti­ons Con­sul­tancy Anbin­dung ala BLK oder Moni­tor Group.

Wobei - es muss nicht unbe­dingt ein Dienst gewe­sen sein, kommt drauf an ab wann er pro­fes­sio­nel­le con­sul­ting Unter­stüt­zung bekom­men hat…

So “natu­ral­ly flowing” wie Zucker­si­rup aus ner Sun­kist Packung.

Mal sehen, woher er sein Media Trai­ning hat, … 

EU Obser­ver:

https://euobserver.com/210846/who-is-peter-magyar-the-ex-regime-insider-who-crushed-orban/

Ah - ich sehe der Mar­shall Fund war nicht untätig…

In his favour, too, is the fact that over the past two years he has mana­ged to sur­round hims­elf with respec­ted experts (such as for­mer Shell vice-president Ist­ván Kapi­tá­ny and Ani­ta Orbán, for­mer depu­ty CEO of Voda­fone), who may beco­me important figu­res in the par­ty in future.

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Medi­enst­ra­te­gie Gestal­ter im spä­te­ren Wahl­kampf war angeb­lich ein gewis­ser Márk Rad­nai (no rese­arch done on him yet)

Haupt­ak­ti­ons­be­rei­che: Face­book und Tik­tok, da Orban online kei­ne Prä­senz hatte…

Moment, was weiß der Stan­dard noch mal über den?

Ach ja.…!

Thor­brietz: Ich den­ke schon, dass das ein Unsi­cher­heits­fak­tor sein kann. Aber die Per­so­nen, die Magyar für Minis­ter­äm­ter vor­ge­schla­gen hat, sind alle inter­es­sant. Das sind sehr erfah­re­ne Leu­te, vie­le spre­chen meh­re­re Spra­chen, sind west­lich ori­en­tiert. Sie machen einen sehr pro­fes­sio­nel­len Ein­druck. Es gab da ein rich­ti­ges Aus­wahl­ver­fah­ren. Magyar hat also ver­sucht, mit die­ser Unsi­cher­heit umzu­ge­hen, und hat das auch trans­pa­rent gemacht.

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Supi.

Der Stan­dard ist schon wie­der ver­liebt in sein public image.

edit: Ja fuck me, jetzt hätt ich fast die Wahl­fahr­ten vergessen!

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Gut, den würd ich auch wäh­len, das ist eben noch der Rechts­po­li­ti­ker mei­nes Ver­trau­ens. Der Stan­dard hat ein­fach wie­der auf die rich­ti­gen Exper­ten gehört.

Magyars Kampagnen-Slogan: “Now or never.”

Cut to inter­view Snip­pet of a 70 year old par­ty acti­vist (see print on swea­ter) lady: “This is Hun­ga­rys last chan­ce to beco­me an hono­r­able coun­try again!”


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Dan­ke DW!

Der Face­book Chan­nel vom UK Tele­graph ist auch schon so begei­tes­tert… (Ich hätt da auch den Arti­kel der Gra­zer Klei­nen Zei­tung neh­men kön­nen, is eh schon egal, …)

Tis­za Par­ty MP Zsolt Hegedüs’s dance moves took cent­re sta­ge after Péter Magyar’s Hun­ga­ry elec­tion victory:


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Ich hab noch kurz über­legt, ob ich die Über­schrift in “Nur bei uns im Wer­te­wes­ten” umän­dern soll, aber ne - das wär zu auffällig…

Unfass­bar auch wie eini­ge Kampf­pos­ter wie­der die­sen orga­ni­schen, rein unga­ri­schen Erfolg untergraben!

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Sie wis­sen schon, die Erfolgs­stra­te­gie aus Frankreich.

Das konn­te der öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­jour­na­lis­mus natür­lich auch nicht berichten.

Names sur­fa­ced as minis­ter can­di­da­tes via AI so far: Zsolt Hege­dűs, Ist­ván Kapi­tá­ny (Shell - bra­ha­ha), Ani­ta Orbán (Voda­fone Hun­ga­ry), Romu­lusz Ruszin-Szendi, Krisz­ta Bódis, Andrea Rost, ..

Fer­ner lie­fen: Zol­tán Tanács, Márk Rad­nai just some AI picks for me to do some rese­arch on later, plea­se igno­re for now.

edit: To be fol­lo­wed up on as well:

One of the often-repeated and sur­pri­sing claims by Magyar and his team is that they will sus­pend the news pro­gram­mes of pro­pa­gan­distic public-service media until the public media have been trans­for­med. They are pre­pa­ring to adopt a new media law.

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