
… in an Amnesty International communiqué.
No Words.
click and learn something you already knew.
edit: Trial has now officially been handed over from turkish to to Saudi “investigators” on 07. April 2022.

… in an Amnesty International communiqué.
No Words.
click and learn something you already knew.
edit: Trial has now officially been handed over from turkish to to Saudi “investigators” on 07. April 2022.
It’s here that British Petroleum, or BP, first promoted and soon successfully popularized the term “carbon footprint” in the early aughts. The company unveiled its “carbon footprint calculator” in 2004 so one could assess how their normal daily life — going to work, buying food, and (gasp) traveling — is largely responsible for heating the globe. A decade and a half later, “carbon footprint” is everywhere. The U.S. Environmental Protection Agency has a carbon calculator. The New York Times has a guide on “How to Reduce Your Carbon Footprint.” Mashable published a story in 2019 entitled “How to shrink your carbon footprint when you travel.” Outdoorsy brands love the term.
“This is one of the most successful, deceptive PR campaigns maybe ever,” said Benjamin Franta, who researches law and history of science as a J.D.-Ph.D. student at Stanford Law School.
“It’s time to go on a low-carbon diet,” BP wrote in bold letters on its website in 2006, with its “carbon footprint calculator” just a click away. (In 2004 alone, 278,000 people calculated their footprints.) The site was part of BP’s ad campaign, “Beyond Petroleum.”
Fast forward, and BP is still producing bounties of oil and gas every day (4 million barrels a day in 2005 versus 3.8 million barrels today). In 2019, BP purchased its “biggest acquisition in 20 years,” new oil and gas reserves in West Texas that gave the oil giant “a strong position in one of the world’s hottest oil patches,” according to the company. Today, BP touts its foray into lower-carbon fuels, but these are limited in scope. In 2018, BP invested 2.3 percent of its budget on renewable energies. Its bread and butter is still black oil and gas. What low-carbon diet?
It’s evident that BP didn’t expect to slash its carbon footprint. But the company certainly wanted the public — who commuted to work in gas-powered cars and stored their groceries in refrigerators largely powered by coal and gas generated electricity — to attempt, futilely, to significantly shrink their carbon footprint. In 14-year-old web pages no longer accessible online but documented by Julie Doyle, a professor of media and communication at the University of Brighton, BP published ads asking “What on earth is a carbon footprint?”, “Reducing our footprint. Here’s where we stand,” and “What size is your carbon footprint?”
Doyle concludes BP sought to explain what a carbon footprint is “in a way which assigns responsibility for climate impact to the individual, while BP registers its own concerns by appearing already to be doing something about it.”
Yet in a society largely powered by fossil fuels, even someone without a car, home, or job will still carry a sizable carbon footprint. A few years after BP began promoting the “carbon footprint,” MIT researchers calculated the carbon emissions for “a homeless person who ate in soup kitchens and slept in homeless shelters” in the U.S. That destitute individual will still indirectly emit some 8.5 tons of carbon dioxide each year.
src: click
Nachtrag: Telepolis hat das Thema aufgegriffen: click
Nachtrag: DW hats nur etwas mehr als ein Jahr später ebenfalls aufgegriffen: click
Nachtrag: Nur etwas mehr als ein Jahr und fünfzehn Tage später, hats dann auch der österreichische Standard aufgegriffen. click
Nachtrag: Nur etwas mehr als ein Jahr und vier Monate später hat der österreichische Standard auch den Inhalt verstanden! (Eine NGO hat geholfen.) Ich bin so stolz! click.
(Wie heben wirs auf Verfassungsrang, alle anderen machens ja auch.)
Öffentliches Expertenhearing des Umweltausschusses zum Klimavolksbegehren vom 16. Dezember 2020.
Hier als Video einsehbar. (OTS)
Initiatoren des Volkbegehrens wollen vor allem ’symbolischen Akt’ dann aber wieder doch nicht, weil ja nur symbolischer Akt, und es sollen ja KMUs dazu bewegt werden auf Soll einzuschwenken.
Dr. Martin Kocher, Verhaltensökonom, IHS (Segment startet bei 2:06:28), die Ziele kennen wir ja, alternativlos, würde teurer werden wenn wir nichts tun (mit tatsächlich erhobenem Zeigefinger) ansonsten drohen fiskalische Kosten, und da sind noch nicht mal die Hitzetoten im Sommer dabei. In Österreich. Wie gut, dass es dann das Volksbegehren gegeben hat. Die österreichische Politik wüsste ansonsten garnicht an wem sie sich orientieren sollte. Dazu noch die Schaffung einer neuen unabhängige Institution zur Prüfung der Verfassungsmäßigkeit wirtschaftlichen Handelns, nachdem dem Klima endlich auch Verfassungsrang zugebilligt wird. Es wäre bereits jetzt gut zu überlegen, wie die denn ausgestaltet werden solle (eher als Prüfinstanz).
(Startend bei 2:15:30) Univ.Prof.Dr. Sigrid Stagl, WU Wien, kann - aus ökonomischer Sicht - nur ergänzen, da wirds nicht viel Widerspruch geben, hastet durch Folien mit Paradigmenwechsel, fett markiert, und sufizienzorientierte Strategien (Reduzierung von wirtschaftlicher Produktion und Konsum), fett markiert, handgetriebene Webstühle, Pferdekutschen, struktureller Wandel ist ein Teil einer dynamischen Wirtschaft und auf ‘Entkopplung vom BIP’ auf der ersten Folie, braucht man nicht weiter einzugehen - nächste Folie, bitte.
DI Dr. Dietrich Wertz, Experte, das Umschwenken auf ausschließlich erneuerbare Energiequellen sei ein ’net positive’ für die Außenhandelsbilanz, da brauchts keine Energieimporte mehr, das rechnet sich ja von selbst. (Das wird die Energie exportierenden Staaten freuen, wie gut dass wir an deren politische Partner so gut wie nichts exportieren, naja - vielleicht doch ein wenig…)
Leonore Gewessler, Bundesministerin - der europäische Rat hat sich vergangene Woche auf eine 55%ige Reduktion von THG Emissionen gegenüber 1990 geeinigt, das ist richtig, das ist wichtig, denn im Kampf gegen die Klimakrise ist Scheitern einfach keine Option. (Nennen in welchem Zeitraum die Reduktion zu erfolgen hat zumindest in dem Statement auch nicht. (2030))
Florian Schlederer (Returner - Stipendiat Forum Alpbach 2020), und toller Redner, sie meine verehrten Damen und Herren könnten, mit einer falschen Entscheidung heute, entscheiden Österreich zurückfallen zu lassen, im Climate Race, Spitzentempo, Tempomacher, dafür brauchts den ‘Klimarechnungshof’ (dens noch nicht gibt, aber dann eh bald), der wird uns dann prüfen. Klimamut, sehr verehrte Mitglieder dieser Sitzung! Wir dürfen uns den Zeitfortschritt bei den Investitionen nicht vom Brot nehmen lassen. Es investieren jetzt alle!
Dazu die Washington Post von vorgestern:
But of course, the United States will not get to net zero in precisely the ways described in the report, Jenkins acknowledged, nor is it likely to get there precisely in 2050. Rather, the document lays out the exacting details, and the people decide how many of them to accept — and when.
src: click
Ein weiteres Highlight (bei 3:17:10) Antwortrunde der Expertinnen und Experten, Professor Kocher (IHS) -
“Natürlich kann die Verhaltensökonomie das Verhalten (der Unternehmen, und der Individuen/Konsumenten) nicht vollständig ändern, ohne dass es Preissignale gibt […], aber man kann es begleiten. Wichtig is, dass die umweltschonenden Entscheidungen kognitiv einfach sind, wichtig ist, dass man diese Entscheidungen unterstützt, dass die Information bereitgestellt wird - dass man vielleicht auch ein paar Dinge einsetzt wie Gamification usw. es gibt also eine Reihe von Ideen, die ich jetzt nicht ausführen kann, die wir gerne auch als Verhaltensökonomen einbringen - an der ein oder anderen Stelle machen wir das auch schon, wie man eben die Entscheidungsarchitektur der Leute -- vereinfacht - und wenn das 5% Einsparung bringt ist das schon sehr, sehr viel, weil die Kosten für solche Maßnahmen viel geringer sind. Die politischen, als auch andere Kosten”.
Nudging so naiv und ehrenwert wie eh und je.
Der Rest ist ein Sammelsurium aus Profanität und Plattitüdenhaftigkeit, dass es sich gewaschen hat.
Nachtrag: Primer für sufizienzorientierte Ansätze.
… sadly gets a PR answer, but oh well.
The next PR initiative. Towards a goal, thats not politically defined, but sounds wonderful.
Whats that? 80% of the world are heading into degrowth, and global trade gets reduced to a fifth?
Better call on the Harvard philosophers.
Context: click
Germany is loosing half of its trade percentage until 2050, in an overall shrinking global economy.