Wissen sie was wir schon lange nicht mehr hatten?

20. Februar 2026

Mode­ra­to­ren­wech­sel bei ZDF heute!

YAY! Mode­ra­to­ren­ka­rusell!

Der Neue fängt vom Wis­sen her wie­der bei Null an und ist blank wie n Diehlenboden.

Ich freu mich!

End­lich wie­der ein Gesicht das sechs Mona­te hält! Der Reis­ner freut sich auch, end­lich wie­der jemand dem er alles wie­der von null auf erklä­ren kann.

edit: Sogar mit neu­em Kor­re­spon­den­ten! Der hat her­aus­ge­fun­den, dass Russ­land, oder die rus­si­sche Armee völ­ker­recht­lich auf dem Gebiet der Ukrai­ne ist.

Pau­se für den Effekt.

Nicht mal völkerrechtswidrig!

Nein, die sind schon phy­sisch dort, und nicht völ­ker­recht­lich. und Star­link ist in der Ukrai­ne auch nicht völ­ker­recht­lich frei­ge­schal­ten, son­dern mehr so… - ver­trags­recht­lich. Oder mei­net­we­gen kommunikationsrechtlich.

Aber der Kor­re­spon­dent ist - und das war ja auch die Vor­be­din­gung für sei­ne Ein­stel­lung, der­art Ukrai­ne­pro­pa­gan­da geschä­digt - dass der lie­ber völ­ker­recht­lich sagt, weil er sich an völ­ker­rechts­wid­rig nicht erin­nert hat, aber der “muss so reden wie erwünscht” Impuls zu groß war.

Dann muss der Reis­ner das ZDF noch kor­ri­gie­ren dass die Rus­sen Tele­gram an der Front gar­nicht gedros­selt haben - weil das ZDF lie­ber 15 Minu­ten das Gegen­teil spe­ku­liert hat.

Ich mein - ich kenns von der Publi­zis­tik - wenn da einer mehr kann als Public Rela­ti­ons able­sen wird er gecan­celt, weil er nicht dazu passt.

Der ZDF Zuschau­er ist begeis­tert, 1460 likes. Und damit ne sie­ben­fach bes­se­re Quo­te (ratio to views) als Selen­skyj ges­tern bei Piers Mor­gan erreicht hat.

edit: Das sind die drei Arti­kel die Reis­ner refe­ren­ziert hat:

https://www.economist.com/europe/2026/02/17/the-war-room-newsletter-is-a-peace-deal-possible

Alles natür­lich kom­plett normal…

A mee­ting in Paris left Ukrai­ne belie­ving its inte­rests were begin­ning to be heard by the Ame­ri­can nego­tia­tors, Ste­ve Wit­koff and Jared Kush­ner. The­re were the out­lines of a stronger-than-expected bila­te­ral secu­ri­ty agree­ment. The­re were chan­ges in the nego­tia­ti­on teams. Rus­sia and Ukrai­ne had cho­sen more prag­ma­tic play­ers to repre­sent them, with Ukraine’s for­mer spy chief Kyry­lo Buda­nov making a par­ti­cu­lar impres­si­on as the de fac­to new head of the dele­ga­ti­on. One source clo­se to the Ukrai­ni­an team even rated the chan­ce of a bre­akthrough as “50-50”.

Even if that always see­med opti­mistic, this past week has brought a few hic­cups. An arti­cle in the Finan­cial Times alle­ging plans for quick and dir­ty elec­tions under Ame­ri­can pres­su­re cau­sed a stir in Kyiv. The arti­cle appeared to get a few things wrong. The push for quick elec­tions, for examp­le, is actual­ly com­ing from Volo­dym­yr Zelensky’s own team. In any case, the­re is no con­cre­te deal to pre­sent to an elec­to­ra­te, nor, just as cru­cial­ly, any agreed sequen­cing. But the sto­ry was enough to put deal opti­mists on the defen­si­ve and slow the talks down.

[…]

Divi­si­ons are also emer­ging wit­hin Ukraine’s dele­ga­ti­on. One wing, cent­red on Mr Buda­nov, belie­ves Ukraine’s inte­rests are best ser­ved by a swift American-led agree­ment, and fears the win­dow for action may soon clo­se. But ano­t­her wing, appar­ent­ly still influ­en­ced by the con­tro­ver­si­al for­mer chief of staff Andriy Yer­mak, who depar­ted in a cor­rup­ti­on scan­dal, is much less keen. Mr Zelen­sky appears to be balan­cing bet­ween them, while also having his own ideas.

Whe­ther Ukrai­ne is inde­ed best ser­ved by a quick deal, or whe­ther it can gain more by wai­t­ing, is a finely balan­ced judgment. Clear risks run both ways. Mr Putin is obvious­ly not a man of his word. Some belie­ve Ukraine’s stra­te­gic posi­ti­on could impro­ve in time—with new defence reforms in Ukrai­ne and eco­no­mic and mili­ta­ry recruit­ment pres­su­res in Rus­sia. This is essen­ti­al­ly the posi­ti­on of Euro­pe, dri­ven as much by its own hard self-interest of buy­ing time to ramp up its own defence indus­tries. But Ukraine’s mar­gin for error is also incredi­b­ly small. We talk of poten­ti­al pro­blems in Rus­sia at some unclear point in the future. Ukrai­ne is alrea­dy in cri­sis, struggling to fill gaps on the front lines and with busi­nes­ses and homes struggling under blackouts.

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https://www.ft.com/content/50d3d86b-2d2a-4d06-845e-a4e089382cad

https://www.ft.com/content/d9389b99-f168-4e32-8247-bbfc206f3779

Prüfen wirs doch!

19. Februar 2026

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Prü­fen wir doch einfach!

Wie vie­le Erleich­te­run­gen im Hin­blick auf Russ­landsank­tio­nen, hat Russ­land aktu­ell erreicht.

Ach kei­ne. (Kor­rek­tur: 48 admi­nis­tra­ti­ve Delis­tings von russland-nahen Ein­zel­per­so­nen nach Prü­fung durch OFAC in einem Fall, .. so signi­fi­kant, dass es der Vor­fall nicht ein­mal in den Wiki­pe­dia­ein­trag zu den Inter­na­tio­na­len Sank­tio­nen im Ukrai­ne Krieg geschafft hat.) Dar­an ist sicher wie­der Trump schuld. Na gut -- aber das rich­tet sich ja an die zukünf­tig erreichbaren…

Also Putin will durch Ver­hand­lun­gen über ein Ende des Krie­ges auf ein Ende der Sank­tio­nen ein­wir­ken, damit der Wirt­schafts­krieg nicht Ana­log zur Kore­a­lö­sung für 10 Jah­re wei­ter­läuft - wäh­rend Russ­land im Free­ze steckt.

Dadurch wäre Russ­land dann nicht so schwäch­bar, dass Selen­skyj die Krim auf dem Ver­hand­lungs­weg zurückbekommt. 

Und die de fac­to Tei­lung der Ukrai­ne blie­be über 20 Jah­re bestehen.

Es bie­be beim Free­ze. Es blie­be beim de fac­to Stand zum Zeit­punkt des Freezes.

Die US hät­ten weni­ger Pro­ble­me bei den Sicher­heits­ga­ran­tien -- es sei denn natür­lich Russ­land rüs­te wie­der auf um NACH 20 JAHREN US SICHERHEITSGARANTIEN - erneut anzugreifen.

Also gilt es zu ver­hin­dern, dass Russ­land Erleich­te­run­gen bei den Sank­tio­nen raus­ver­han­delt bekommt, damit Selen­skyj die Krim zurückbekommt.

Und sobald Selen­skyj - oder sein Nach­fol­ger die Krim zurück­be­kommt, sperrt er Russ­land den See­zu­gang nach Afri­ka und ins Mit­tel­meer. Wäh­rend die rus­si­sche Wirt­schaft gera­de kol­la­biert ist, denn davor stimmt Russ­land dem nicht zu.

Will der “Insi­der meh­re­rer Geheim­diens­te” dazu Stel­lung beziehen?

Ich mein, dass Russ­land IRGENDWAS bekommt -- ist laut unse­ren Geheim­dienst­in­si­dern - zu verhindern?

Den Insi­dern zufol­ge hat der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin sei­ne stra­te­gi­schen Zie­le nicht auf­ge­ge­ben. Dazu gehör­ten die Abset­zung des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj und die Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne. Die Ein­schät­zun­gen zei­gen eine Kluft zwi­schen den Euro­pä­ern und den Dar­stel­lun­gen von Trump. Die­ser setzt bei den Ver­hand­lun­gen auf den Immo­bi­li­en­un­ter­neh­mer Ste­ve Wit­koff und Trumps Schwie­ger­sohn Jared Kushner.

Selen­skyj hat sei­ne aber auch nicht auf­ge­ge­ben und die bestehen in einer Waf­fen­ru­he (Still­stand), bei bei­be­hal­te­nen Sank­tio­nen, bis er die Krim zurück­ver­han­delt bekommt.

Neu­tra­li­tät ist heu­te wie­der zum Schimpf­wort gewor­den -- aber kei­ne Angst, sie haben ein­fach als Öster­rei­cher in vier Jah­ren Medi­en­be­richt­erstat­tung gelernt wie unnütz die eigent­lich ist -- wenn man von Geheim­dienst­sei­te auch eine NATO (drei Nato­län­der mit US Back­stop) in der Ukrai­ne haben kann.

Gut, der Rus­se sagt noch, man kann nicht - aber was weiß der schon. Das wär ja ein stra­te­gi­sches Ziel von ihm, das darf er nicht verhandeln.

Wäh­rend wer die Ver­hand­lun­gen sabo­tiert? Putin? Durch Fort­set­zen der Ver­hand­lun­gen? Oder Selen­skyj, der ges­tern wie­der nur “einen Gefan­ge­nen­aus­tausch ver­han­deln woll­te”? Und das sei­nem Ver­hand­lungs­team auch so ver­mit­telt hat.

Also die US Regie­rung sagt - Selen­skyj blo­ckiert der­zeit wie ein Ein­ser. Aber das stimmt ja garnicht.

Der Selen­skyj ver­han­delt die Nato ja aktu­ell als stra­gi­sches Ziel in die Ukrai­ne rein, (auch wenn die US da gar­nicht hin­will (Back­stop ohne Sol­da­ten vor Ort ist aktu­ell ihr Limit)) - aktu­ell bei den Friedensverhandlungen, …

Da wird er sicher erfolg­reich sein, die Geheim­diens­te sind so froh, denn mit lang­an­hal­ten­den Wirt­schafts­sank­tio­nen, … geht so einiges!

Irgend­ein Miß­ver­ständ­nis­po­ten­ti­al hier?

Irgend­ei­ne Fehl­aus­le­gung hier möglich.

Selen­skyj und die Euro­päi­schen Dies­te - wol­len end­lo­se Wirt­schafts­sank­tio­nen. Aber da Putin sie gera­de raus­ver­han­deln will -- will Putin nicht verhandeln.

Cle­ver.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten von der inter­na­tio­na­len Sicherheitszusammenarbeit:

Neue Details im Fall Nord Stream: Waren die Ame­ri­ka­ner frü­her als bis­lang ange­nom­men in die Plä­ne eingeweiht?

src: click (NZZ)

Die Ukraine informiert die Welt

19. Februar 2026

vor 15 Stun­den bei Piers Morgan.

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Boah du.

Ham­mer.

Könnt ma ein wöchent­li­ches For­mat draus machen.

Selen­skyj erzählt. 

- Rus­si­sche Ver­lust­zah­len und so. (Reli­able!)

- Dass es bei den Ver­hand­lun­gen vor allem wich­tig war dass sie in der Schweiz statt­fin­den, weil der Krieg in Euro­pa statt­fin­det. (Rela­te­ab­le!)

- Nato Mili­tär muss in die Ukrai­ne. (Hil­la­ry Clin­ton and Vic­to­ria Nuland Agree! Trump does not (only “invol­ved”, and US only enters after a pro­lon­ged vio­la­ti­on), Putin doesnt agree, Euro­peans part­ly don’t agree - so we - in my left coat pocket I have a.… coali­ti­on of the wil­ling! Look at my right coat pocket, its empty now -- and now.… three ent­i­re NATO coun­tries in Ukrai­ne! It’s Magic! Of Selen­sky­js cur­rent swiss negotiations!)

- “Bila­te­ral­ly, we dont have same view on land ques­ti­on! EVEN TRILATERALY WE DONT have same view!” [For Selen­skyj a three way tie is less com­pli­ca­ted than a tie - becau­se he surely can count to three. Surely. He must be able to. He just wasnt able to show it this time. It hap­pens to all of us.]

- “In the­se peace talks, we pro­po­sed, what US pro­po­sed to us in Sau­di Ara­bia -- sei­ze fire, first sei­ze fire, and then we talk about all the ter­ri­to­ries in diplo­ma­tic way, …”

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(Hier der his­to­ri­sche Moment der bei­de Inter­view­part­ner zugleich an der Spit­ze ihrer geis­ti­gen Leis­tungs­fä­hi­geit ange­langt zeigt - also in der Sekun­de in der Selen­skyj das letz­te State­ment von sich gibt - also this was the ukrai­ni­an posi­ti­on sin­ce May of 2022. Much, … Such huge con­ces­si­on! Such only becau­se Trump told us to in Sau­di Ara­bia two years later!)

Piers nickt. Fünfmal.

Kei­ne wei­te­ren Nachfragen.

Dann schreit Piers sei­ne ande­ren Gäs­te zusammen.

Das hat alles.

Sollt ma wiederholen.

edit: Moment, Piers ret­tet am Ende noch Selen­skyj, als der zu sei­ner Hass­ti­ra­de gegen Rus­si­sche Oym­pio­ni­ken ansetzt, die aus Russ­land geflo­hen sind und ihre Natio­na­li­tät gewech­selt haben.

Das sei­en ganz böse Rus­sen, die in Mos­kau trai­niert haben, und die das IOC von den spie­len Aus­schlie­ßen Muss, so Selen­skyj - da hat Piers plötz­lich eine wich­ti­ge, ganz ande­re Frage… 

Das ein­zi­ge mal - dass er Selen­skyj unterbricht.

Der Standard informiert wieder seine Leser

19. Februar 2026

(((620+8.6%)+7.8%)+2.9%)+3.6%)

Was ne his­to­ri­sche Infla­ti­ons­ra­te ist, wird der Stan­dard nie verstehen.

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Vier Jah­re Ukraine-Krieg: Öster­reichs Expor­te über Vorkriegsniveau
Vier Jah­re nach Beginn des rus­si­schen Angriffs auf die Ukrai­ne zieht die Wirt­schafts­kam­mer Öster­reich (WKÖ) eine Zwi­schen­bi­lanz: Die hei­mi­schen Waren­ex­por­te sind im Vor­jahr nicht nur um geschätz­te 16,7 Pro­zent gestie­gen, son­dern haben auch das Vor­kriegs­ni­veau klar über­trof­fen. Die rund 200 vor Ort ver­tre­te­nen öster­rei­chi­schen Nie­der­las­sun­gen hal­ten dem Markt weit­ge­hend die Treue.

Das Export­vo­lu­men klet­ter­te 2025 laut WKÖ-Schätzungen auf rund 770 Mil­lio­nen Euro. Damit lie­gen die Aus­fuh­ren deut­lich über dem Wert des letz­ten Frie­dens­jah­res 2021, als Waren im Wert von rund 621 Mil­lio­nen Euro in die Ukrai­ne gelie­fert wurden. 

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Ja, wenn der Stan­dard unter Vor­kriegs­ni­veau meint, hat er recht.

Wenn der durch­schnitt­li­che Stan­dar­re­dak­teur am Abend an Räu­er­lachs hat -- und seis auch nur, weil er wie der Rau­scher beim IWM Vien­na huckt und dort die Bröt­chen frisst - is er zfrieden…

SCHEISS EGAL WAS BEI DER RECHNUNG RAUSKOMMT.

Ich mei­ne, hab mich eh schon dran gewöhnt. Was die Scheis­se aller­dings im Ukrai­ne Ticker ver­lo­ren hat -- unend­li­che, ver­fick­te Arschlöcher…

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Und dabei ist noch nicht­mal der Wech­sel­kurs zum Dol­lar oder Schwei­zer Fran­ken drin.

You dont say? Der zwei Jahre Todespakt der EU (“Sterben sie für uns TM, dann haben sie Perspektive.”) ist unfair?

19. Februar 2026

Jetzt neu, mit raschTM Perspektiven-Willigkeit! (Cos­ta will rasch EU-Beitrittsprozess eröff­nen)

22.40 Uhr: Streit um Ver­hand­lungs­druck – Washing­ton wider­spricht Selenskyj

Das Wei­ße Haus hat dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj wider­spro­chen, der ame­ri­ka­ni­schen Druck auf sein Land als unfair kri­ti­sier­te. Selen­skyj hat­te am Diens­tag gesagt, es sei nicht fair, dass US-Präsident Donald Trump die Ukrai­ne beharr­lich zu Zuge­ständ­nis­sen an Russ­land drän­ge, wäh­rend er Prä­si­dent Wla­di­mir Putin weni­ger ener­gisch zu Ver­hand­lun­gen über ein Ende des Krie­ges auffordere.

Ich den­ke, der Prä­si­dent wür­de dar­auf ant­wor­ten, dass er es nicht für fair hält, dass Tau­sen­de Ukrai­ner und auch Rus­sen in die­sem töd­li­chen Krieg ihr Leben ver­lie­ren”, sag­te die Pres­se­spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Karo­li­ne Lea­vitt, auf Selen­sky­js Kri­tik ange­spro­chen. Sie füg­te hin­zu: “Ich den­ke, der Prä­si­dent emp­fin­det die gesam­te Situa­ti­on als sehr unfair, nicht nur gegen­über den Rus­sen und Ukrai­nern, die ihr Leben ver­lo­ren haben, son­dern auch gegen­über dem ame­ri­ka­ni­schen Volk und den ame­ri­ka­ni­schen Steu­er­zah­lern, die die Kos­ten für die­sen Krieg getra­gen haben.”

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Na aber nicht, wenn er dafür Euro­pa vor einem zukünf­ti­gen Angriff schützt, der… kom­men kann, oder nicht!

Las­sen wir doch Selen­skyj so lan­ge frei dre­hen, bis er mit den Neo­cons an der Colum­bia wie­der ideo­lo­gisch ver­eint wird, und wir end­lich den Wirt­schafts­kol­laps in Russ­land haben! Nur damit - und ich zitie­re hier Euro­päi­sche Krei­se - “Russ­land nicht noch Appe­tit auf mehr bekommt”!

Ja, so funk­tio­niert Wertewesten…

Moment, jetzt müs­sen wir nur noch kurz Trump denun­zie­ren, und in Euro­pe so weit deplat­tor­men, dass man sei­nen Namen nicht mehr aus­spre­chen kann, ohne dass das Gegen­über debil zu lachen anfängt.

Der will sich ja nur bereichern.

Das is schon ein har­ter Job. Für unse­re Propagandisten.

Aber Selen­skyj will ja die Krim de jure und spä­tes­tens nach 10 Jah­ren Ver­hand­lun­gen de fac­to UND US Sicher­heits­ga­ran­tien für 20 Jah­re. 15 sind zu wenig, denn er braucht ja Marge.

Also war­um kann Trump jetzt nicht auch auf Russ­land Druck aus­üben, dass Russ­land kein Land bekommt, und Selen­skyj alle Sicherheitsgarantien?

Das wär doch nur fair - weils… so sym­e­trisch ist, sagt der Selenskyj.

Sehen sie, er zieht sich 40 km von der Kon­takt­li­nie zurück, und der Rus­se zieht sich 40 km von der Kon­takt­li­nie zurück, und am Ende Gehört der Ukrai­ne de jure aber immer noch alles!

Und wenn er dann in zehn Jah­ren über Ver­hand­lun­gen alles wie­der unter Ver­wal­tung hat (die Wirt­schafts­sank­tio­nen (wobei, nen­nen wirs doch ein­fach­heits­hal­ber den Wirt­schaft­krieg, die UN Anna­le­na hats doch auch getan) gegen Russ­land neh­men wir ja nur dann zurück), sperrt der Selen­skyj Nach­fol­ger den Rus­sen den See-Zugang zum Mit­tel­meer und Afrika.

Und hat noch zehn Jah­re US Sicherheitsgarantien!

Also war­um darf der Rus­se nicht de jure for­dern?! Klar, weil ihm das zu viel Appe­tit macht!

Und war­um darf er jetzt auch nicht mal de fac­to for­dern, und muss sich 40 km zurückziehen?!

Damit der Selen­skyj - in dem Punkt in den Ver­hand­lun­gen Sym­e­trie hat.

Weil Selen­skyj schon wie­der erkannt hat, dass bei der Volks­ab­stim­mung das Volk gegen alles stim­men wird was kei­ne Sym­e­trie in dem Punkt hat. Weil ja Symetrie.…

Und die 4000 km² die Russ­land pro Jahr seit den letz­ten bei­den nimmt?

Die zäh­len nicht, wenn man den Krieg jetzt been­den will, denn so Selen­skyj - die wer­den eh weni­ger SEITDEM DER MUSK PUTIN STARLINK ABGESCHALTET HAT.

Dan­ke Elon!

Das hat jetzt wirk­lich zemen­tiert, dass die Ver­hand­lun­gen scheitern.

Ob da die US Army im Hintergrund…

Aber nein, Trump will ja Frie­den… Nun - immer weni­ger, seit­dem er den für die Mid­terms nicht mehr brau­chen kann… Ver­hand­lungs­mas­se, nicht?

Das wird Selen­sky­js Büro sicher auch nicht bemerkt haben, …

Ein­mal in der Logik ver­han­deln wie Selenskyj.

Gut, unser Mili­tä­ri­scher Track bei den Ver­hand­lun­gen kommt schon gut vor­an aber der poli­ti­sche stockt!!

NEIN!

Ich frag mich ja war­um, wenn Polen, Deutsch­land und die Colum­bia der Ukrai­ne zu nem län­ge­ren Krieg raten, und Selen­skyj selbst mit “Russ­land ist in zwei Jah­ren May­er!” an die Pres­se geht.…

DA WIRD DOCH NICHT DIE USA ZU VIEL DRUCK AUSÜBEN!

Aber erklär dem deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en Kon­su­men­ten mal wie Asy­m­e­trie in Ver­hand­lun­gen funktioniert…

Der kon­tert dich dann immer mit “aber dann tät der Selen­skyj verlieren!”!

Hat er doch.… über den Stan­dard­jour­na­lis­ten sei­nes Ver­trau­ens vom Selen­skyj! Sel­ber den­ken? Ach komm…

Bei asy­m­e­tri­schen Ver­hand­lun­gen? Das rafft der bis zum Lebens­en­de nicht.

Aber - ich muss den unfass­ba­ren Dreck (ich hätt auch das von Euro­pa finan­zier­te Ster­ben schrei­ben kön­nen) ja “gerech­te Ukrai­ne beim Ver­tei­di­gen ihrer Eth­nie gegen Völ­ker­mord” nennen --

sie wis­sen schon, wäh­rend mich die Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da mit “jeder Krieg ist ein Auf­rei­bungs­krieg” vollstopft.

Read this ten times in a row.

Und mit “das IOC sind Sadis­ten”. Ich zitier hier eh nur wörtlich.

Und mit unser Pro­pa­gan­da­fah­rer den Selen­skyj mit den Höchs­ten Ehren­me­dail­len sei­ner Nati­on aus­ge­zeich­net hat woll­te aber nur sei­ne Freund ehren.

Und - wel­ches Panel auf der MSC hätt mir das erklä­ren sol­len, … Ich hab grad keins gefunden.

Aber die Bevöl­ke­rung zwei Jah­re zwin­gen “völ­ker­rechts­wid­ri­ger Angriffs­krieg zu sagen”, wo jeder Angrif­s­krieg völ­ker­rechts­wid­rig ist.

Sogar die Andro­hung eines Angriffs­krie­ges, was die US aktu­ell jeden zwei­ten Tag machen.

Aber unse­ren Jour­na­lis­ten wär das noch nicht aufgefallen.

Weil die US ja laut JD Van­ce im Fox Inter­view “so vie­le unter­schied­li­che Mit­tel haben, hat Trump” und das reicht uns im Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, da fra­gen wir dann nicht mal mehr “Völ­ker­rechts­bruch?!” - wenn die US Army eh nur mit 12 Kreu­zern vorm Iran liegt.

Aber das muss ja.

Die ist näm­lich Weltpolizei.

Gegen nuklea­re Proliferation.

(Poli­zei gegen nuklea­re Proliferation?)

Über­wacht durch die UN.

Deren rati­fi­zier­ten Ver­trag Trump ein­sei­tig gekün­digt hat - weil er ja “such a bad deal” war.

Hat ihm der Bibi verraten.

Und dann Revo­lu­ti­on mit 20.000 Toten, die nicht erfolg­reich genug für nen Regi­me­chan­ge war, weil sie zu schnell nie­der­ge­schla­gen wur­de. Nach 10 Jah­ren Wirtschaftssanktionen.

Wer­te­wes­ten!

Wir gewin­nen!

Trump ist unbe­re­chen­bar und

Selen­skyj Churchill!

Das hat mir doch der Huren­drecks­stan­dard rich­tig ver­mit­telt, oder?

Ähh, muss ich das jetzt verstehen?

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Die Jugend dort abho­len, wo sie ist - und dabei nicht aus­fal­lend wer­den, sag ich mir immer.

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edit: Da wir den Krieg nicht ver­län­gern wol­len, ist es jetzt an der Zeit AUSGIEBIG ÜBER REPARATIONSZAHLUNGEN PR ZU PUSHEN!

13.31 Uhr: Ukrai­ne beharrt auf rus­si­schen Reparationszahlungen
Vor dem vier­ten Jah­res­tag des rus­si­schen Ein­mar­sches besteht die Ukrai­ne auf Repa­ra­tio­nen für die Kriegs­schä­den und die Opfer. “Ein Frie­den ohne Fol­gen für den Aggres­sor stellt eine Ein­la­dung zur Wie­der­ho­lung der Tat in unter­schied­li­chen Ecken der Welt dar”, sag­te der Lei­ter der Prä­si­di­al­kanz­lei, Kyry­lo Budanow, bei einer Rede auf einer Kon­fe­renz (“Jus­ti­ce Con­fe­rence”) in Kiew. Es wäre sonst ein Bei­spiel für alle auto­ri­tä­ren Regie­run­gen: “Über­fal­le, töte, zer­stö­re, und es wird dir nichts passieren.”

Budanow for­der­te die Aus­ar­bei­tung kon­kre­ter finan­zi­el­ler Mecha­nis­men für die Ent­schä­di­gungs­zah­lun­gen. “Jede juris­ti­sche Lösung ohne finan­zi­el­le Dimen­si­on schafft kein Ver­trau­en. Und ohne Ver­trau­en wird es kei­ne Sta­bi­li­tät geben”, sag­te er.

Der Krieg in der Ukrai­ne hat inner­halb von knapp vier Jah­ren laut einer neu­en Schät­zung einen direk­ten Scha­den von fast 200 Mil­li­ar­den US-Dollar ver­ur­sacht. Zwi­schen dem Kriegs­be­ginn am 24. Febru­ar 2022 und Ende Dezem­ber 2025 beläuft sich der Gesamt­scha­den auf 195,1 Mil­li­ar­den US-Dollar (gut 165 Mrd Euro), wie aus einem gemein­sa­men Bericht der Welt­bank, der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, der ukrai­ni­schen Regie­rung und der Ver­ein­ten Natio­nen her­vor­geht. Für den Wie­der­auf­bau des Lan­des dürf­ten in den kom­men­den zehn Jah­ren 587,7 Mil­li­ar­den Dol­lar (knapp 500 Mrd Euro) nötig sein.

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Des is näm­lich schwer not­wen­dig für den gerech­ten Frieden.