Mehr Buchungsfehler

21. Juni 2023

Nach den sehr popu­lä­ren accoun­ting errors, bei denen die US Admi­nis­tra­ti­on im Mai 3 Mil­li­ar­den USD in einer Sofa­rit­ze für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne gefun­den hat -- freut es sie sicher sehr heu­te zu erfah­ren, dass die US Admi­nis­tra­ti­on erneut, auf­grund eines bedau­er­li­chen Buchungs­feh­lers, wei­te­re 3 Mil­li­ar­den für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne gefun­den hat.

Aktu­ell ste­hen wir bei 6.2 Mil­li­ar­den USD mehr für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne, durch rei­ne Buchungsfehler.

Ich mein, wer kennt das nicht, eine Mil­li­ar­de hier, eine Mil­li­ar­de da, mit der Zeit kommt da rich­tig was zusammen.

Ich bin mir sicher der US Con­gress wur­de auch in die­sem Fall umge­hend informiert.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk, aba­tigst Allerletzte.

Liebe Freunde und Partner

21. Juni 2023


Denys Schmyhal:

Die Ukrai­ne wan­delt sich, die Ukrai­ne gewinnt, unser Sieg wird den Beginn einer erneu­er­ten, stär­ke­ren Ent­wick­lung in Euro­pa sein, wir wer­den in der Abwehr zusam­men ste­hen, auch im Wie­der­auf­bau - wir sind allen dank­bar die uns dabei hel­fen, die uns dabei hel­fen für unse­re Frei­heit und Unab­hän­gig­keit heu­te zu kämp­fen. Ich möch­te auch mei­nen Dank aus­drü­cken gegen­über der Regie­rung des ver­ein­ten König­rei­ches, ins­be­son­de­re Pre­mier­mi­nis­ter Rishi Sunak und Außen­mi­nis­ter Cle­ver­ly, die die­se Kon­fe­renz gemein­sam aus­ge­rich­tet haben. Die­se per­fek­te Kon­fernz wie ich sagen möch­te. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen bie­ten uns die Mög­lich­keit unse­re Bemü­hun­gen zu syn­chro­ni­sie­ren und gemein­sam auf den Sieg und den Wie­der­auf­bau der Ukrai­ne hinzuarbeiten. 

Wer hier ein ratio­na­les Argu­ment fin­det, darf es behalten.

Inhalt?

Die Ukrai­ne muss par­al­lel zu den Kriegs­hand­lun­gen bereits wie­der auf­ge­baut wer­den um wirt­schaft­lich über­le­bens­fä­hig zu bleiben.

Das wird jetzt als “die­se Hil­fe ermög­licht es uns gemein­sam auf einen Sieg der Ukrai­ne hin­zu­ar­bei­ten” gecoined --

da ein lang­an­hal­ten­der Auf­rei­bungs­krieg im Sin­ne aller Teil­neh­mer ist - Ziel ist es immer noch Russ­lands mili­tä­ri­sche Hand­lungs­fä­hig­keit zu ver­rin­gern, und auf Regi­me­chan­ge hinzuarbeiten.

Dazu sto­ßen wir doch ger­ne Inves­to­ren­kon­fe­ren­zen an, in denen die Pri­vat­wirt­schaft mit staat­li­chen Sicher­heits­ga­ran­tien, die Infra­struk­tur wie­der auf­baut, die bereits mor­gen wie­der ange­griff­fen wer­den wird. 

Jetzt noch tap­fer im 20er Ver­bund klat­schen, wäh­rend sich Selen­skyj eine libe­ra­le Visi­on für die Investitions-Neuausrichtung aus­denkt (kein Scherz, inter­view ges­tern), denn sonst kom­men die Inves­to­ren nicht ein­mal mit staat­li­chen Investitionsschutzgarantien.

Dazwi­schen noch das ein oder ande­re Staats­ober­haupt, das genau weiß wer den Nowa Kachow­ka Stau­dam gesprengt hat, und dann die nächs­te Inves­to­ren Kon­fe­renz in Frank­reich oder? Deutsch­land hat­ten wir ja bereits.

Übri­gens Nowa Kachow­ka, ich weiß nicht ob sies wuß­ten, sehr wahr­schein­lich aus dem Maschi­nen­raum her­aus gesprengt in den ja nur die Rus­sen konn­ten, vor allem mit so viel Spreng­stoff (!), sagen Exper­ten - ohne Bele­ge, aber doch sind wir gleich­zei­tig im Bezug auf die Fak­ten­la­ge, gera­de so unsi­cher, dass die Seis­mo­lo­gen nicht aus­rech­nen kön­nen wie­viel Spreng­stoff es für die Explo­si­on benö­tigt hät­te - die, wenn wir mit den Metri­ken rech­nen die bei Nord­stream 2 ange­legt wer­den 10 mal klei­ner war als eine der bei­den Spren­gun­gen bei Nord­stream 2 (Rich­ter Ska­la ist log sca­le), wes­halb wir ja alle wis­sen, dass zwei Tau­cher mit zwei Tauchas­sis­ten­ten, bin­nen eines Tages zwei Spren­gun­gen mit 20-fach höhe­rem Spreng­stof­fe­qui­va­lent leicht schul­tern konn­ten, aber die Spren­gung des Stau­damms von Nowa Kachow­ka, von der Was­ser­sei­te aus unmög­lich war.

Wei­ters wis­sen wir alle, dass der Stau­damm ja ver­mint war - aber nie­mand, dass die Minen die dort lagen nicht ein­mal annä­hernd genü­gend Spreng­wir­kung für die Spren­gung des Stau­dam­mes ent­wi­ckelt hät­ten. Was uns Selen­skyj natür­lich nicht ver­rät, den ers­ten Halb­satz aber schon. In Reden. Wiederholt.

Und jetzt soll Russ­land sogar das das Was­ser­be­cken des Atom­kraft­werks in Sapo­ri­scha ver­mint haben!

Eben­falls mit zu wenig Spreng­stoff um es zu spren­gen? Weil eben nur vermint?

Der Spie­gel fragt sicher­heits­hal­ber kei­nen Seis­mo­lo­gen, oder Sta­ti­ker - sonst könn­te man hier ja Pro­pa­gan­da ein­deu­tig identifizieren.

Sogar früh­zei­tig.

Das wol­len wird doch alle nicht.

Lie­ber mehr Heu­cheln und Lügen als Gesell­schafts­prin­zip, oder?

Fickt euch. Fickt euch alle.

edit: Die Kon­fe­renz war natür­lich wie­der sehr erfolgreich:

“Wir hat­ten nicht vor­ge­se­hen, dass dies eine Geber­kon­fe­renz sein soll­te”, sag­te der bri­ti­sche Außen­mi­nis­ter James Cle­ver­ly am Don­ners­tag zum Abschluss der Kon­fe­renz. “Den­noch kön­nen wir heu­te ins­ge­samt 60 Mil­li­ar­den Euro an Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne verkünden.”

Cle­ver­ly zufol­ge zie­len die Zusa­gen von Regie­run­gen und inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen dar­auf ab, die Ukrai­ne kurz- und mit­tel­fris­tig zu unter­stüt­zen. Die Bemü­hun­gen kon­zen­trier­ten sich nun dar­auf, “das enor­me Poten­zi­al des Pri­vat­sek­tors” zu erschließen.

Ein Groß­teil der 60 Mil­li­ar­den Euro kommt aus einem 50 Mil­li­ar­den Euro schwe­ren Hilfs­pa­ket, das die Euro­päi­sche Uni­on bis 2027 bereit­stel­len will. Die USA kün­dig­ten Unter­stüt­zung in Höhe von umge­rech­net rund 1,2 Mil­li­ar­den Euro an, die vor allem für den Ener­gie­sek­tor und die Infra­struk­tur der Ukrai­ne bestimmt sein soll.

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8,8 Mil­li­ar­den von der Privatwirtschaft.

Von knapp 400 die gemein hin für einen voll­stän­di­gen Wie­der­auf­bau ver­an­schlagt werden.

Hey! Wikipedia hat den Stellvertreterkrieg Artikel neu konzipiert!

21. Juni 2023

Also die deutsch­spra­chi­ge Wikipedia:

Im Jän­ner!

20:47, 27. Jan. 2023

Also die all­ge­mei­ne Defi­ni­ti­on raus.

Und die ukrai­ne­krieg­freund­li­che rein.

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Gott sei Dank gibt es eine Dei­tel­hoff, denn wenns die nicht geben wür­de, müss­te man die glatt erfinden.

Dazu die eng­lisch­spra­chi­ge Wikipedia:

A pro­xy war is an armed con­flict bet­ween two sta­tes or non-state actors, one or both of which act at the ins­ti­ga­ti­on or on behalf of other par­ties that are not direct­ly invol­ved in the hostilities.[1] In order for a con­flict to be con­si­de­red a pro­xy war, the­re must be a direct, long-term rela­ti­ons­hip bet­ween exter­nal actors and the bel­li­ger­ents involved.[2] The afo­re­men­tio­ned rela­ti­ons­hip usual­ly takes the form of fun­ding, mili­ta­ry trai­ning, arms, or other forms of mate­ri­al assi­s­tance which assist a bel­li­gerent par­ty in sus­tai­ning its war effort.[2]

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Fuß­no­te 1? OCH, nur so ein Ver­weis auf die Ency­clo­pe­dia of the United Nati­ons and Inter­na­tio­nal Agree­ments. Abing­don: Rout­ledge Books. p. 1869. ISBN 978-0415939201.

Aber das kön­nen die deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia­ner doch bes­ser! Duden, und Deitelhoff!

Die ham­ma doch bei der Maisch­ber­ger gese­hen, das ist eine Expertin!

Na wem glau­ben wir denn jetzt?

Ich wür­de sagen der Pro­pa­gan­da Vari­an­te, die den deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­diaar­ti­kel mit Aus­sa­gen über den Ukrai­ne­krieg auf­ge­hübscht hat, oder?

Und der “gemein­gül­ti­gen” Bedeu­tung des Begriffs, die die Dif­fe­ren­zie­rung, ein oder meh­re­re Kriegs­teil­neh­mer nicht kennt, die wir im Duden gefun­den haben.

Weil wenn wir “Stell­ver­tre­ter­krieg” goog­len ja alle die Bau­ern­re­gel dafür was das eigent­lich ist lesen wol­len, nicht? Also das was dir der Duden dar­über erzäh­len würde.

Wir sind ja gelern­te Bür­ger des Wertewestens.

War­um Dei­tel­hoff? Och, das wird wei­ter unten ersichtlich…

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Ach­so­ja - Natür­lich die ist eine von zwei pro­mi­nen­ten Ver­tre­tern für die Neu­aus­le­gung des Begriffs in der Ukrai­ne Fra­ge. Schnell in den ers­ten Absatz mit der Dei­tel­hoff! Nur ohne Kon­tex­tua­lie­rung. Die kommt dann erst später.

Auch extrem lus­tig, der Zusatz “Es ist umstrit­ten, ob der Rus­si­sche Über­fall auf die Ukrai­ne als ein Stell­ver­tre­ter­krieg zwi­schen Russ­land auf der einen Sei­te sowie den USA auf der ande­ren Sei­te bezeich­net wer­den kann.” liest sich so holp­rig wie es das ursprüng­li­che, tat­säch­li­che Argu­ment in die­sem Fall auch tat­säch­lich ist, und wur­de am 20. Sep­tem­ber 2022 erst­ma­lig im Arti­kel ergänzt.

Also im Arti­kel über Stell­ver­tre­ter­krie­ge in dem der Ukrai­ne Krieg davor bereits ein hal­bes Jahr gelis­tet war.

Der Absatz damals war noch fair - inklu­si­ve der fol­gen­den Gewichtung:

Russ­land selbst ver­su­che nun, über das poli­ti­sche Schlag­wort „Stell­ver­tre­ter­krieg“ die Kriegs­schuld von sich zu wei­sen, da in einem klas­si­schen Stell­ver­tre­ter­krieg die Kriegs­schuld bei den Hin­ter­män­nern des Stell­ver­tre­ters zu suchen sei.[6][7][8]

Nur, wann sind wir eigent­lich zu “nein, also es kann ja begriffs­theo­re­tisch kei­ner sein” gewechselt?

Ach­ja, mit Dei­tel­hoff! Die jetzt im erts­ten Absatz zu fin­den ist! Na Gott sei Dank. Wenns die kriegs­het­ze­risch­te Frie­dens­for­sche­rin aller Zei­ten nicht im deutsch­spra­chi­gen Fern­se­hen geben wür­de - hät­ten wir heu­te noch einen wis­sen­schaft­li­chen Arti­kel zu dem Begriff auf Wiki­pe­dia, der - im ers­ten Absatz - nicht extra für den Ukrai­ne­krieg ange­passt wor­den wäre.

Herr­lich oder? Wir im Wertewesten.

Passt

20. Juni 2023

Die Wie­ner Zei­tung ist noch nicht der Standard.

Der Wie­ner Frie­dens­gip­fel am 10./11. Juni hat schon im Vor­feld viel Kri­tik erfah­ren. Es wur­de gearg­wöhnt, dass dies eine Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung für Wla­di­mir Putin sein wer­de. Haben sich die­se Befürch­tun­gen bewahr­hei­tet? Nein. Die hoch­ran­gi­gen Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten - ein Kar­di­nal der katho­li­schen Kir­che aus Gua­te­ma­la, der Vize­prä­si­dent von Boli­vi­en, der außen­po­li­ti­sche Bera­ter des mexi­ka­ni­schen Prä­si­den­ten, der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der UNO-Generalversammlung, der Bera­ter der vati­ka­ni­schen Frie­dens­mis­si­on, ehe­ma­li­ge hoch­ran­gi­ge US-Offizierinnen und -Offi­zie­re, inter­na­tio­na­le Diplo­ma­tin­nen und Diplo­ma­ten sowie vie­le ande­re - sorg­ten für ein hoch­wer­ti­ges Diskussionsniveau.

Häme, Hass und Hindernisse

In Öster­reich selbst ist die Frie­dens­ver­samm­lung nur auf Häme, Hass und Hin­der­nis­se gesto­ßen. Man hat sie - ohne den gerings­ten Beweis - schon im Vor­feld als Pro­pa­gan­da für Putin ver­ur­teilt und, teil­wei­se mit Erfolg, auf pro­mi­nen­te Unter­stüt­zer ein­ge­wirkt, ihre Teil­nah­me zurück­zu­zie­hen. Man hat den ÖGB der­art unter Druck gesetzt, dass er die ver­trag­lich zuge­sag­ten Räum­lich­kei­ten zwei Tage vor der Ver­an­stal­tung ver­wei­gert hat. Man hat, ver­geb­lich, alles ver­sucht, um die Tagung zu ver­hin­dern. Und dass seit dem Event die Web­site nicht mehr funk­tio­niert, ist wohl auch kein Zufall.

Das alles ist zwar übel und ange­sichts der hoch­ran­gi­gen inter­na­tio­na­len Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten zutiefst pro­vin­zi­ell, aber viel­leicht noch ver­ständ­lich, vor allem wenn die­se Aktio­nen von Men­schen aus der um ihre Exis­tenz kämp­fen­den Ukrai­ne aus­ge­hen. Was jedoch in mei­nen Augen voll­kom­men unver­ständ­lich ist, ist die Tat­sa­che, dass sich im neu­tra­len und demo­kra­ti­schen Öster­reich kei­ne ein­zi­ge Stim­me erho­ben hat, die gegen die­se Machen­schaf­ten im Namen der Demo­kra­tie und der Rede­frei­heit pro­tes­tiert hät­te. Nie­mand, tat­säch­lich nie­mand hat - etwa im Sin­ne von Vol­taires berühm­tem Aus­spruch - gesagt: “Ich stim­me mit der Mei­nung die­ser Leu­te nicht über­ein, aber ich wer­de den­noch ihr Recht ver­tei­di­gen, die­se Mei­nung öffent­lich zu äußern.”

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edit: Zu früh gefreut, de Autor ist der hier:

Rat lines for a job well done

20. Juni 2023

Was macht man mit einem guten ehm, Ban­de­ra Fan, der sei­nen Job immer im Sin­ne sei­ner Regie­rung erle­digt hat?

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Was wohl der aktu­el­le Papst dazu sagt.

Viel­leicht die Bot­schaft nach Cru­zei­ro do Sul ver­le­gen? Also, nicht gleich als ers­te Amts­hand­lung, aber dann spä­ter mal…?

Zwecks fai­ling upwards und so. Und bal­di­ger EU Mit­glied­schaft natürlich.

Viel­leicht das hier noch für den Kon­trast - Sny­der ist immer noch ein kom­plet­ter Voll­idi­ot, hier beim ras­sis­tisch argumentieren.


“Its a rus­si­an trick you know! The rus­si­ans inven­ted it! And I inven­ted the term that coins it. So its an important term. And it would be gre­at to have this deba­te in Rus­sia one day. (Why have we rus­si­ans been schizofa­shist, and dindt rea­li­ze?!)” Was für eine Nulpe.

Das Argu­ment natür­lich wie immer so trot­tel­ein­fach, dass du den Selbst­dar­stel­ler als Gesell­schafts­er­klä­rer für die Mas­se ein­set­zen kannst. Als bestehen­de US Admi­nis­tra­ti­on. Oder Vic­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on, oder wers auch immer gera­de finanziert.

Was der wohl sagen wür­de, wenn er eines Tages die Posi­ti­on von Usti­nov ver­ste­hen wür­de? Der Zeit sei­nes Lebens in dem Tal­king Cir­cuit in dem er unter­wegs war damit für viel Unmut gesorgt hat?

Ustinov’s world view was vile

Aber was solls, Usti­nov war eben auch ein Faschist.

Sny­der hats doch gera­de belegt.

Eine Gesell­schaft die funk­tio­na­le Voll­idio­ten wie Sny­der zur emo­tio­na­len Popu­la­ri­sie­rung von Krie­gen ein­setzt, und gleich­zei­tig bei Mel­nyk ein Auge zudrückt - denn Isra­el habe es hier ja abge­seg­net - in die­sem ganz spe­zi­el­len Fall, … (also öffent­lich Kri­tik ange­merkt hät­ten sie über einen Bot­schaf­ter schon, aber eben nicht zu laut…)

ver­dient wie immer nichts als abgrund­tie­fe Verachtung.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Allerletzte.

Das Argu­ment ist so sim­pel wie ein­fach. Eine Gesell­schaft die zuerst eine Zuspit­zung des Kon­flikts mit allen Mit­teln pro­vo­ziert, und gegen Ende hin bei “die Ukrai­ner wol­len aber noch ster­ben um eine Chan­ce zu haben als Staat wei­ter zu bestehen” (Demo­gra­phie, Invest­ments) - weil sie sich davor zu wenig Gedan­ken über die län­ger­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen gemacht hat und dann noch Trot­tel wie Sny­der zur Beein­flus­sung der Öffent­lich­keit fea­tured - ist das was sie ist, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Aber es geht ja um libe­ra­le Frei­heits­prin­zi­pi­en in der Ukrai­ne die im Wer­te­wes­ten in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der mal als Recht­fer­ti­gungs­grund­la­ge für Angriffs­krie­ge her­hal­ten muss­ten. Das Werte-Prinzip in wertebasiert.

Aber gleich­zei­tig natür­lich nicht ver­ges­sen bei unse­ren als Part­nern defi­nier­ten Des­po­ten im fer­nen Osten zu heu­cheln, ein paar von den wich­ti­ge­ren sei­en ja auch bereits viel libe­ra­ler gewor­den (Wan­del durch Han­del)… Und es der Gesell­schaft so lan­ge als Krieg der Wer­te zu ver­kau­fen, bis 20% in Umfra­gen tat­säch­lich dar­an glauben.

Weil - wir im Wer­te­wes­ten zu Hau­se sind.

So, jetzt aber erst mal genug gere­det, jetzt wird erst­mal schön wei­ter gestor­ben. Die Ukrai­ner wol­len das noch so, sagen ukrai­ni­sche Umfra­gen. Für die Nati­on. Für die Frei­heit - für die heuch­le­ri­schen Anbie­de­run­gen und Ver­spre­chun­gen an Finanz­in­ves­to­ren und euro­päi­sche Part­ner dass man jetzt, wo es dazu kei­ne Alter­na­ti­ve mehr gibt, sein kom­plet­tes poli­ti­sches Sys­tem umstel­len wer­de, und plötz­lich auch den Drang zur Trans­pa­renz ent­deckt habe. Weil man die west­li­chen Wer­te­prin­zi­pi­en schon immer so moch­te. Vor allem die Jugend… Am Mai­dan. Und bei der Abstim­mung über die neue Ver­fas­sung danach.

Jede Unze Zynis­mus ist dafür noch zu schön.

Nächs­te Fra­ge - was ist eigent­lich ein Pyr­rhus­sieg, und wie viel muss er uns wert sein? Ein­mal alle unse­re Wer­te, oder? Dass eine Gesell­schaft die nicht unse­re ist, an eine Zukunft in einem Wer­te­sys­tem glau­ben kann das in der Form wie es ange­prie­sen wird nie exis­tiert hat.

Für die bes­te aller mög­li­chen Regie­rungs­for­men, in der bes­ten aller mög­li­chen Gesell­schaf­ten. Und Mar­shal Fund Finanz­sprit­zen danach.

Nur einen Trot­tel wie Syn­der müs­sen wir hie und da halt als Intel­lek­tu­el­len hoch­le­ben las­sen, und sei­ne Bücher kau­fen. Das neu­es­te Buch das Sny­der ver­fasst, dreht sich ja um Frei­heit. Davon hat er als Geschichts­phi­lo­soph wie­der so viel Ahnung.

Viel­leicht wid­met er ja auch Mel­nyk in Bra­si­li­en ein Kapitel.