Die Ukraine wandelt sich, die Ukraine gewinnt, unser Sieg wird den Beginn einer erneuerten, stärkeren Entwicklung in Europa sein, wir werden in der Abwehr zusammen stehen, auch im Wiederaufbau - wir sind allen dankbar die uns dabei helfen, die uns dabei helfen für unsere Freiheit und Unabhängigkeit heute zu kämpfen. Ich möchte auch meinen Dank ausdrücken gegenüber der Regierung des vereinten Königreiches, insbesondere Premierminister Rishi Sunak und Außenminister Cleverly, die diese Konferenz gemeinsam ausgerichtet haben. Diese perfekte Konfernz wie ich sagen möchte. Solche Veranstaltungen bieten uns die Möglichkeit unsere Bemühungen zu synchronisieren und gemeinsam auf den Sieg und den Wiederaufbau der Ukraine hinzuarbeiten.
Wer hier ein rationales Argument findet, darf es behalten.
Inhalt?
Die Ukraine muss parallel zu den Kriegshandlungen bereits wieder aufgebaut werden um wirtschaftlich überlebensfähig zu bleiben.
Das wird jetzt als “diese Hilfe ermöglicht es uns gemeinsam auf einen Sieg der Ukraine hinzuarbeiten” gecoined --
da ein langanhaltender Aufreibungskrieg im Sinne aller Teilnehmer ist - Ziel ist es immer noch Russlands militärische Handlungsfähigkeit zu verringern, und auf Regimechange hinzuarbeiten.
Dazu stoßen wir doch gerne Investorenkonferenzen an, in denen die Privatwirtschaft mit staatlichen Sicherheitsgarantien, die Infrastruktur wieder aufbaut, die bereits morgen wieder angegrifffen werden wird.
Jetzt noch tapfer im 20er Verbund klatschen, während sich Selenskyj eine liberale Vision für die Investitions-Neuausrichtung ausdenkt (kein Scherz, interview gestern), denn sonst kommen die Investoren nicht einmal mit staatlichen Investitionsschutzgarantien.
Dazwischen noch das ein oder andere Staatsoberhaupt, das genau weiß wer den Nowa Kachowka Staudam gesprengt hat, und dann die nächste Investoren Konferenz in Frankreich oder? Deutschland hatten wir ja bereits.
Übrigens Nowa Kachowka, ich weiß nicht ob sies wußten, sehr wahrscheinlich aus dem Maschinenraum heraus gesprengt in den ja nur die Russen konnten, vor allem mit so viel Sprengstoff (!), sagen Experten - ohne Belege, aber doch sind wir gleichzeitig im Bezug auf die Faktenlage, gerade so unsicher, dass die Seismologen nicht ausrechnen können wieviel Sprengstoff es für die Explosion benötigt hätte - die, wenn wir mit den Metriken rechnen die bei Nordstream 2 angelegt werden 10 mal kleiner war als eine der beiden Sprengungen bei Nordstream 2 (Richter Skala ist log scale), weshalb wir ja alle wissen, dass zwei Taucher mit zwei Tauchassistenten, binnen eines Tages zwei Sprengungen mit 20-fach höherem Sprengstoffequivalent leicht schultern konnten, aber die Sprengung des Staudamms von Nowa Kachowka, von der Wasserseite aus unmöglich war.
Weiters wissen wir alle, dass der Staudamm ja vermint war - aber niemand, dass die Minen die dort lagen nicht einmal annähernd genügend Sprengwirkung für die Sprengung des Staudammes entwickelt hätten. Was uns Selenskyj natürlich nicht verrät, den ersten Halbsatz aber schon. In Reden. Wiederholt.
Und jetzt soll Russland sogar das das Wasserbecken des Atomkraftwerks in Saporischa vermint haben!
Ebenfalls mit zu wenig Sprengstoff um es zu sprengen? Weil eben nur vermint?
Lieber mehr Heucheln und Lügen als Gesellschaftsprinzip, oder?
Fickt euch. Fickt euch alle.
edit: Die Konferenz war natürlich wieder sehr erfolgreich:
“Wir hatten nicht vorgesehen, dass dies eine Geberkonferenz sein sollte”, sagte der britische Außenminister James Cleverly am Donnerstag zum Abschluss der Konferenz. “Dennoch können wir heute insgesamt 60 Milliarden Euro an Unterstützung für die Ukraine verkünden.”
Cleverly zufolge zielen die Zusagen von Regierungen und internationalen Organisationen darauf ab, die Ukraine kurz- und mittelfristig zu unterstützen. Die Bemühungen konzentrierten sich nun darauf, “das enorme Potenzial des Privatsektors” zu erschließen.
Ein Großteil der 60 Milliarden Euro kommt aus einem 50 Milliarden Euro schweren Hilfspaket, das die Europäische Union bis 2027 bereitstellen will. Die USA kündigten Unterstützung in Höhe von umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro an, die vor allem für den Energiesektor und die Infrastruktur der Ukraine bestimmt sein soll.
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8,8 Milliarden von der Privatwirtschaft.
Von knapp 400 die gemein hin für einen vollständigen Wiederaufbau veranschlagt werden.
Gott sei Dank gibt es eine Deitelhoff, denn wenns die nicht geben würde, müsste man die glatt erfinden.
Dazu die englischsprachige Wikipedia:
A proxy war is an armed conflict between two states or non-state actors, one or both of which act at the instigation or on behalf of other parties that are not directly involved in the hostilities.[1] In order for a conflict to be considered a proxy war, there must be a direct, long-term relationship between external actors and the belligerents involved.[2] The aforementioned relationship usually takes the form of funding, military training, arms, or other forms of material assistance which assist a belligerent party in sustaining its war effort.[2]
Fußnote 1? OCH, nur so ein Verweis auf die Encyclopedia of the United Nations and International Agreements. Abingdon: Routledge Books. p. 1869. ISBN 978-0415939201.
Aber das können die deutschsprachigen Wikipedianer doch besser! Duden, und Deitelhoff!
Die hamma doch bei der Maischberger gesehen, das ist eine Expertin!
Na wem glauben wir denn jetzt?
Ich würde sagen der Propaganda Variante, die den deutschsprachigen Wikipediaartikel mit Aussagen über den Ukrainekrieg aufgehübscht hat, oder?
Und der “gemeingültigen” Bedeutung des Begriffs, die die Differenzierung, ein oder mehrere Kriegsteilnehmer nicht kennt, die wir im Duden gefunden haben.
Weil wenn wir “Stellvertreterkrieg” googlen ja alle die Bauernregel dafür was das eigentlich ist lesen wollen, nicht? Also das was dir der Duden darüber erzählen würde.
Wir sind ja gelernte Bürger des Wertewestens.
Warum Deitelhoff? Och, das wird weiter unten ersichtlich…
Achsoja - Natürlich die ist eine von zwei prominenten Vertretern für die Neuauslegung des Begriffs in der Ukraine Frage. Schnell in den ersten Absatz mit der Deitelhoff! Nur ohne Kontextualierung. Die kommt dann erst später.
Auch extrem lustig, der Zusatz “Es ist umstritten, ob der Russische Überfall auf die Ukraine als ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland auf der einen Seite sowie den USA auf der anderen Seite bezeichnet werden kann.” liest sich so holprig wie es das ursprüngliche, tatsächliche Argument in diesem Fall auch tatsächlich ist, und wurde am 20. September 2022 erstmalig im Artikel ergänzt.
Also im Artikel über Stellvertreterkriege in dem der Ukraine Krieg davor bereits ein halbes Jahr gelistet war.
Der Absatz damals war noch fair - inklusive der folgenden Gewichtung:
Russland selbst versuche nun, über das politische Schlagwort „Stellvertreterkrieg“ die Kriegsschuld von sich zu weisen, da in einem klassischen Stellvertreterkrieg die Kriegsschuld bei den Hintermännern des Stellvertreters zu suchen sei.[6][7][8]
Nur, wann sind wir eigentlich zu “nein, also es kann ja begriffstheoretisch keiner sein” gewechselt?
Achja, mit Deitelhoff! Die jetzt im ertsten Absatz zu finden ist! Na Gott sei Dank. Wenns die kriegshetzerischte Friedensforscherin aller Zeiten nicht im deutschsprachigen Fernsehen geben würde - hätten wir heute noch einen wissenschaftlichen Artikel zu dem Begriff auf Wikipedia, der - im ersten Absatz - nicht extra für den Ukrainekrieg angepasst worden wäre.
Der Wiener Friedensgipfel am 10./11. Juni hat schon im Vorfeld viel Kritik erfahren. Es wurde geargwöhnt, dass dies eine Propagandaveranstaltung für Wladimir Putin sein werde. Haben sich diese Befürchtungen bewahrheitet? Nein. Die hochrangigen Referentinnen und Referenten - ein Kardinal der katholischen Kirche aus Guatemala, der Vizepräsident von Bolivien, der außenpolitische Berater des mexikanischen Präsidenten, der ehemalige Präsident der UNO-Generalversammlung, der Berater der vatikanischen Friedensmission, ehemalige hochrangige US-Offizierinnen und -Offiziere, internationale Diplomatinnen und Diplomaten sowie viele andere - sorgten für ein hochwertiges Diskussionsniveau.
Häme, Hass und Hindernisse
In Österreich selbst ist die Friedensversammlung nur auf Häme, Hass und Hindernisse gestoßen. Man hat sie - ohne den geringsten Beweis - schon im Vorfeld als Propaganda für Putin verurteilt und, teilweise mit Erfolg, auf prominente Unterstützer eingewirkt, ihre Teilnahme zurückzuziehen. Man hat den ÖGB derart unter Druck gesetzt, dass er die vertraglich zugesagten Räumlichkeiten zwei Tage vor der Veranstaltung verweigert hat. Man hat, vergeblich, alles versucht, um die Tagung zu verhindern. Und dass seit dem Event die Website nicht mehr funktioniert, ist wohl auch kein Zufall.
Das alles ist zwar übel und angesichts der hochrangigen internationalen Referentinnen und Referenten zutiefst provinziell, aber vielleicht noch verständlich, vor allem wenn diese Aktionen von Menschen aus der um ihre Existenz kämpfenden Ukraine ausgehen. Was jedoch in meinen Augen vollkommen unverständlich ist, ist die Tatsache, dass sich im neutralen und demokratischen Österreich keine einzige Stimme erhoben hat, die gegen diese Machenschaften im Namen der Demokratie und der Redefreiheit protestiert hätte. Niemand, tatsächlich niemand hat - etwa im Sinne von Voltaires berühmtem Ausspruch - gesagt: “Ich stimme mit der Meinung dieser Leute nicht überein, aber ich werde dennoch ihr Recht verteidigen, diese Meinung öffentlich zu äußern.”
Vielleicht die Botschaft nach Cruzeiro do Sul verlegen? Also, nicht gleich als erste Amtshandlung, aber dann später mal…?
Zwecks failing upwards und so. Und baldiger EU Mitgliedschaft natürlich.
Vielleicht das hier noch für den Kontrast - Snyder ist immer noch ein kompletter Vollidiot, hier beim rassistisch argumentieren.
“Its a russian trick you know! The russians invented it! And I invented the term that coins it. So its an important term. And it would be great to have this debate in Russia one day. (Why have we russians been schizofashist, and dindt realize?!)” Was für eine Nulpe.
Das Argument natürlich wie immer so trotteleinfach, dass du den Selbstdarsteller als Gesellschaftserklärer für die Masse einsetzen kannst. Als bestehende US Administration. Oder Victor Pinchuck Foundation, oder wers auch immer gerade finanziert.
Was der wohl sagen würde, wenn er eines Tages die Position von Ustinov verstehen würde? Der Zeit seines Lebens in dem Talking Circuit in dem er unterwegs war damit für viel Unmut gesorgt hat?
Aber was solls, Ustinov war eben auch ein Faschist.
Snyder hats doch gerade belegt.
Eine Gesellschaft die funktionale Vollidioten wie Snyder zur emotionalen Popularisierung von Kriegen einsetzt, und gleichzeitig bei Melnyk ein Auge zudrückt - denn Israel habe es hier ja abgesegnet - in diesem ganz speziellen Fall, … (also öffentlich Kritik angemerkt hätten sie über einen Botschafter schon, aber eben nicht zu laut…)
verdient wie immer nichts als abgrundtiefe Verachtung.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
Das Argument ist so simpel wie einfach. Eine Gesellschaft die zuerst eine Zuspitzung des Konflikts mit allen Mitteln provoziert, und gegen Ende hin bei “die Ukrainer wollen aber noch sterben um eine Chance zu haben als Staat weiter zu bestehen” (Demographie, Investments) - weil sie sich davor zu wenig Gedanken über die längerfristigen Auswirkungen gemacht hat und dann noch Trottel wie Snyder zur Beeinflussung der Öffentlichkeit featured - ist das was sie ist, das absolut grotesk Allerletzte.
Aber es geht ja um liberale Freiheitsprinzipien in der Ukraine die im Wertewesten in der Vergangenheit immer wieder mal als Rechtfertigungsgrundlage für Angriffskriege herhalten mussten. Das Werte-Prinzip in wertebasiert.
Aber gleichzeitig natürlich nicht vergessen bei unseren als Partnern definierten Despoten im fernen Osten zu heucheln, ein paar von den wichtigeren seien ja auch bereits viel liberaler geworden (Wandel durch Handel)… Und es der Gesellschaft so lange als Krieg der Werte zu verkaufen, bis 20% in Umfragen tatsächlich daran glauben.
Weil - wir im Wertewesten zu Hause sind.
So, jetzt aber erst mal genug geredet, jetzt wird erstmal schön weiter gestorben. Die Ukrainer wollen das noch so, sagen ukrainische Umfragen. Für die Nation. Für die Freiheit - für die heuchlerischen Anbiederungen und Versprechungen an Finanzinvestoren und europäische Partner dass man jetzt, wo es dazu keine Alternative mehr gibt, sein komplettes politisches System umstellen werde, und plötzlich auch den Drang zur Transparenz entdeckt habe. Weil man die westlichen Werteprinzipien schon immer so mochte. Vor allem die Jugend… Am Maidan. Und bei der Abstimmung über die neue Verfassung danach.
Jede Unze Zynismus ist dafür noch zu schön.
Nächste Frage - was ist eigentlich ein Pyrrhussieg, und wie viel muss er uns wert sein? Einmal alle unsere Werte, oder? Dass eine Gesellschaft die nicht unsere ist, an eine Zukunft in einem Wertesystem glauben kann das in der Form wie es angepriesen wird nie existiert hat.
Für die beste aller möglichen Regierungsformen, in der besten aller möglichen Gesellschaften. Und Marshal Fund Finanzspritzen danach.
Nur einen Trottel wie Synder müssen wir hie und da halt als Intellektuellen hochleben lassen, und seine Bücher kaufen. Das neueste Buch das Snyder verfasst, dreht sich ja um Freiheit. Davon hat er als Geschichtsphilosoph wieder so viel Ahnung.
Vielleicht widmet er ja auch Melnyk in Brasilien ein Kapitel.
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