Instabilität über mehr als zehn Jahre im Falle einer Korea Lösung wäre für die europäische Wirtschaft desaströs.
Gekoppelt an wir haben den Arsch offen und machen immer noch alles was die US wollen um wenigstens dort noch einen Absatzmarkt zu haben - bedeutet das Folgende -
basierend auf zwei Hypotheticals, “was wäre wenn Russland (nach einem verhandelten Waffenstillstand) wieder substantiell angreifen würde, soetwas können wir uns nicht leisten”, und “was wäre wenn eine Korea Lösung zu prolongierter Instabilität führt”, opfern wir gerne zwei Generationen ökonomisch und schicken in der Ukraine 200.000 Menschen mehr in den Tot.
Minimum.
Wahrscheinlich eher 800-900.000, falls die Ukraine gewinnt. Mehr, wenn sie verliert.
Gerechtfertigt wird das mit einem Narrativ, dass wenn Russland gewinnt, siehe entweder Zeihan im vorherigen Video (Atomraketen auf Europa fliegen, und zwar auf Städte - da Russland selbst bei einer 1:1000 Casualty rate bei einem “Kampf gegen die Nato”, immer noch Druck nach vorne an den Tag legen würde -- und gleichzeitig, heuchelt man mit Snyder in den Kommentarteilen im Standard, dass die Leute die aktuell Friedensverhandlungen fordern, eigentlich nur durch Furcht motiviert seien -- ich will diese Szenarien nicht wälzen, aber soetwas läuft aktuell under Legitimation für den prolongierten Krieg), oder der bereits über die Bühne gegangene “CIA Director mit Entourage” Trip nach Russland hat gezogen und die US haben den Funktionsträgern in Russland eine derartige Angst eingejagt (Vergeltung mit konventionellen Waffen im Falle eines Angriffs auf die Ukraine), dass sies tatsächlich nicht tun, und “Regimechange bevorzugen”.
Wenn die Ukraine verliert und Russland sich nicht einem Kampf gegen die Nato stellt - wäre das die schnellste und am wenigsten disruptive Lösung - in dem Sinne, dass ein Guerilla Krieg in den östlichen Regionen der Ukraine niemanden zu sehr tangieren würde, ein Bürgerkrieg in Russland sowohl Europa als auch China - nur die US nicht.
Nur eine Verhandlungslösung wäre schneller und sauberer.
Problem, die US werden alles daran setzen, dass das als Verhandlungslösung nicht der Fall ist, da sie Spass dran haben Russland kostengünstig wie noch nie, den Regionalmachtsstatus zu nehmen, während in Europa die Wirtschaftskraft und der Lebensstandard sinken.
Gegen eine baldige Verhandlungslösung spricht leider auch das politische Signaling Österreichs von Gestern: Schallenberg hat grad den Arsch in den Himmel gereckt, damit man ihm ein Klavier reinstecken kann - das Freude schöner Götterfunken spielt:
For 365 days, we have witnessed unspeakable human suffering, millions of displaced people and enormous destruction due to #Russia‘s aggression.
As a sign of our unwavering support and solidarity, the Burgtor in Vienna today shines in the national colours of #Ukraine. pic.twitter.com/4LiqYOIOot
For exactly one year, #Russia has waged its brutal war of aggression against #Ukraine, causing unimaginable pain & grief. Since day one of the aggression, Austria has stood shoulder to shoulder with the people of Ukraine. We will continue our support as long as it takes. pic.twitter.com/9yJ73bIYr9
Die beiden Twittermeldungen an sich sind nicht das Problem (außer dass sie sich an eine Mediale Öffentlichkeit richten die einfach nur noch emotional bespielt werden will), das Messaging das mit dem zweiten Video einhergegangen ist, ist es -- das Einschwenken der österreichischen außenpolitischen Position auf “die Ukraine muss gewinnen, weil Verlieren keine Option ist”.
Dazu passt auch, dass es bei der OSZE gestern einen Walkout gab, noch bevor die russischen Vertreter ein Wort gesprochen hatten. Bei soetwas machen OSZE Meetings doch richtig Sinn. Die russische Delegation hat sich postwendend umgedreht und gleichmal hinterfragt ob sie an OSZE Treffen eigentlich noch teilnehmen sollen. Alleine für die Öffentlichkeitswirkung.
Aber Hauptsache jemand stilisiert wieder umfassende Einigkeit.
Nachdem das Visa-Boykott zuerst nicht erreicht worden ist.
Ich wünsche allen Verantwortungsträgern der Generation Schallenberg - 30 Jahre FPÖ Alleinregierung.
Aber eigentlich wünsche ichs Deutschland.
Alles was Deutschland beizutragen hatte, war sowohl 190 Leopard 1 zu liefern, sich von den Breitenmedien feiern zu lassen, dass in eineinhalb Jahren noch 31 Abrahams dazukommen, und Russland genügend Zeit zu verschaffen mehr Soldaten in der Ukraine an die Front zu bekommen.
Fickt euch ihr Schweine, hängt euch auf ihr Wichser, sterbt ihr Arschlöcher.
Indikatoren “wies militärisch läuft” sollten im Juni ablesbar sein. Bedeutet aber nicht, dass der Krieg dann zu Ende ist. Verliert Russland dauerts eher noch drei Jahre. Oder bis sich die russischer Elite von Putin verabschiedet, und sich auf die nächsten 50 Jahre ökonomisch und resourcentechnisch von der Gewinnerseite filetieren lässt. Reparationszahlungen würden wahrscheinlich noch länger laufen.
Verliert die Ukraine, freut sich die deutsche Wirtschaft.
Und die Babyboomer Bevölkerung schaut bis dahin (DREIJAHRE) einfach nur zu und lacht sich einen im gemütlichen Eigenheim.
Alpbach wird die nächsten Jahre voll sein. Braindrain in die US mit 10facher Intensität.
Der Plan von BASF besteht aktuell darin in den US so schnell zu expandieren, dass sie die deutsche Industrie von den US aus versorgen können.
Geht sich laut allen Prognosen nicht aus, sondern generiert neben den deutlich höheren Preisen für Basiskomponenten der deutschen Hochindustrie eine Versorgungslücke von etwa fünf Jahren.
Interviewer: I it must be hard to retain optimism necessarily but how does this end in your view?
Well, we don’t have any choice this this is essentially a war of extermination. We have an enemy that is trying to wipe ukrainians off off the face of the Earth, this is a a genocidal terrorist attempt to to take a country of 40 million, people and and basically rid it of the people that live there so that really helps focus your mind, I have to tell you and we have no choice, we will fight and we’ll fight to the end the you know the situation now is that we have no electricity, we have no - we have intermittent electricity we have intermittent heat, we get we’ve had three air raid warnings I got on my phone - on my phone app today, we were attacked last week with hypersonic missiles going after, you know electricity grids - this is Putin is at war with the Ukrainian people.
[…]
So far we’ve had 13 million people displaced from their homes, eight million of which live in the EU 3 million have been deported into into Russia and 14.000 children have been kidnapped and are being put up for adoption with Russian families - I mean this is this is horrific and out of all of this, ninety percent of ukrainians say not one centimeter of land do we give them, we do not leave him on our soil because he will come back and he will come back not just to take us but to take EU countries Poland the Baltic states and that’s when American soldiers die this is the deal of the century for NATO countries in the United States in particular.
We do the fighting we do the dying, you give us the weapons and we defeat and weaken your enemy and this is your enemy because he says he’s your enemy, he’s out to destroy everything that we believe in in and as a people who love freedom and believe in Freedom and, you know I think that in NATO countries - the cost of supporting Ukraine is is if you take the NATO countries together 0.01 of of GDP for Americans for the amount of aid that they’ve given Ukraine it’s 14 USD a month and I I don’t think you’re going to make a better investment, frankly than that so I think victory actually means from my perspective, President Zelenskyys perspective - he says total defeat of the Russian army in Ukraine, back to our 1991 borders to regain our sovereignty war crimes tribunals and reparations. For me personally that translates as my friends, come home in one piece, and I go to Crimea this summer for a holiday. Thank you.
Warum die Qualifizierung wahnsinnig?
Weil diese Zahlen - bei denen der Standard noch die Balkengraphen geschönt hat (nicht proportional), im Verhältnis zu den getöteten Soldaten, “Völkermord” als Begründung für eine Prolongierung des Krieges nicht hergeben.
(Das letzte Trio an Balkengraphen repräsentiert den Stand von 06.12.2022)
Das Argument stammt von Chomsky, nicht von mir. Hab nur die Quelle nicht mehr.
Scheint mir aber einleuchtend.
Wegen 6000 zivilen Toten schicke ich im selben Zeitraum nicht 130.000 Soldaten mit der Behauptung Genozid in den Tod.
Bedeutet: Die tagtägliche mediale Propaganda hält aktuell Gesellschaften in einem Zustand von Desinformation, um ein Ideal zu bedienen, bei dem der nette Herr am Ende “hoffentlich noch heuer” Urlaub auf der Krim macht - als Resultat dessen, aber der russische Staat zusammenbricht, da er seine Regionalmachtsansprüche nicht mehr militärisch unterfüttern kann.
Um Frauen und Kinder von Entführungen und Vergewaltigungen zu schützen, was eine UN Friedenstruppe auch könnte.
Also - der Typ ist durch. Der Typ lügt (wiederholt eine Propagandalüge “Genozid” (6000 zivile Tote, bei einer Ukraine die eine Generalmobilmachung ausgerufen hat in einem Land mit 45 Millionen Einwohnern, abzüglich 13 Millionen Vertriebener)). Der Typ rechtfertigt einen Aufreibungskrieg mit einem “Ideal” (Will nicht dass meine Freunde sterben, will aber weiter kämpfen um heuer noch Urlaub auf der Krim zu machen.).
Mit einem Hypothetikum das da lautet “egal was wir machen, wenn wir Russland nicht vernichten, wird es später wieder angreifen” - als stringentestem Argument.
Und das ist, was unsere Breitenmedien der Gesellschaft füttern.
Wie lange soll ich das noch ertragen?
Ein Jahr hätten wir schon. Wie lange funktionierts noch. Klar - der Typ (nicht Zeihan) ist sicher nicht unattraktiv, und ein super Beschützer - aber er ist wahnsinnig.
Und als “Beschützer” verkauft der den US explizit (deutlicher geht es nicht) Ukrainer als Kanonenfutter. “Das ist der tollste Deal, wir sterben für euch.”
Diese Gesellschaft ist das grotesk Allerletzte.
(Im zweiten Teils es Videos stellt unser Held dann noch unter Beweis, dass er keine Ahnung von Warenstrom Ökonomien und der Green Economy hat. “Hyper local green industry sector, with more local - funktioniert weder ohne Gas als fuel für loadbalancing” (später Wasserstoff, der ist aber teuerer (mehr Wertschöpfung im Ausland)). Green economy ohne Kupfer, Nickel, Kobalt und China (Polisilizium) funktioniert auch nicht. Dazu kommt eine weltweite Düngermittelkrise in spätestens einem Jahr.
Aber der werte Herr will immer noch Urlaub auf der Krim im Sommer machen, und dann ein ökonomisches und Energieerzeugungs-Versuchslabor in Ukraine auf dem Weg zu einer “ukrainischen EU”, da der Block Ukraine und Polen zukünftig “das neue Deutschland/Frankreich sein wird”. Seine Aussage, nicht meine. (Auch den Aspekt (zumindest teilweise Verschiebung von Machtgleichgewichten innerhalb Europas, habe ich meiner ehemaligen Psychotherapeutin als zukünftige Auswirkung des Krieges beschrieben, sie hat nur abgewunken “ts” von sich gegeben und es nicht verstanden.))
Beim ersten Mal hat Kotkin erwähnt, dass beim Angriff in Charkiew vor allem schlecht ausgebildete russische Einheiten besiegt/vertrieben wurden, dass russlands Angriffsarmee deutlich zu klein war um die Ukraine vollständig zu besetzen (bedeutet nicht, dass Kiew nicht überrannt und die Regierung gestürzt werden sollte), und die Ukraine in Punkto “Information Warfare äußerst effektiv war”.
Und heute stellt sich Kotkin, wie bereits Bennett zuvor hinter ein “israelisches Modell” als Lösung für den Ukraine Konflikt.
Der Standard muss natürlich sofort antagonisieren und darauf beharren, dass das auch schief gehen kann.
So wie der damalige US-Präsident Dwight Eisenhower in den 1950er-Jahren im Koreakrieg nach Südkorea reiste, tat es ihm US-Präsident Joe Biden mit seinem Besuch in Kiew gleich. Nach Ansicht des Historikers müsste eine Teilung des Landes nicht der Status quo sein, und er erinnert an die Ost-West-Teilung in Deutschland. Keiner habe damals mit dem Fall der Mauer gerechnet und noch weniger mit der raschen wirtschaftlichen Entwicklung des Ostens. Was Kotkin jedoch unerwähnt ließ, ist, dass eine solche Staatenaufteilung dennoch misslingen kann, wie es gegenwärtig in Israel und Palästina der Fall ist.
Zugegeben, die sind nach 1999 wieder stark gestiegen und das ist nur eine Seite der Betrachtung, die andere ist deutlich opferintensiver, aber wenn ich das gegen 200.000 weitere Kriegsopfer rechne, komme ich da einige Jahrhunderte hin.
Unglaublich, wie das schiefgehen kann, Tabea Hahn.
Nach Aussage des Stockholm International Peace Research Institute, wurden 13.000 Israelis und Palästinenser als direkte Folge des Konflikts zwischen 1948 und 1997 getötet.[17] Andere Schätzungen gehen von 14.500 Toten zwischen 1948 und 2009 aus.[17][18]
Dass alle Zitate die dafür herangezogen werden, keine Bestätigung für neoimperialistischen Ambitionen beinhalten.
Wird länger, ich bin sie alle durchgegangen.
Hier die Kriegsrede Putins vom 24.02. (Untertitel auszugsweise gegen google autotranslate aus dem Russischen geprüft - scheinen ok, bitte im Einzelfall explizit nachprüfen) - von der es heißt der wahnsinnige Putin hätte sie neoimperialistisch begründet, und von der Eric Frey weiß -
Und so verhasst die Nato-Erweiterung in Moskau auch ist, so auffallend ist, dass sie seit dem 24. Februar 2022 in Putins eigenen Begründungen für den Krieg immer weniger vorkommt und von seiner großrussisch-nationalistischen Rhetorik verdrängt wird.
1. Kriegserklärungsrede vom 24. 02, die ersten 15 Minuten sind nur Nato Osterweiterung, respektive Nato Interventionen ohne UN Mandat in der Vergangenheit und ihre Folgen (laut Putin).
Bei Minute 23 wechselt er dann in eine Rede über eine Hoffnung der “Zusammenarbeit” mit der Ukraine “to move forward together”. Kontext dafür, die Ukraine hat mittlerweile etwa 700 Kollaborateure festgesetzt die für einen Wechsel im ukrainischen Staatsapparat sorgen hätten sollen. Er erwähnt diese innerhalb eines Sprachbilds von “unserer gemeinsamen Zukunft (Ukraine und Russland)”.
Nazi und Neo-Nazi Anwürfe sind mehrfach eingestreut.
Die Rede wirkt zu keiner Zeit als sei der Vortragende in irgendeiner Art und Weise wahnsinnig.
Als ich das meiner ehemaligen Psychotherapeutin gesagt habe - (“ich habe die Rede drei Mal gesehen, ich sehe den wahnsinnigen Putin nicht, ich sehe hauptsächlich Propaganda, die an das russische Volk gerichtet ist.”), hat sie abgewunken, und wollte nichts davon wissen.
Btw. das Konzept Novorossiya wird zu keiner Zeit erwähnt, mehr dazu später.
Das ist das “wahnsinnige geschichtsrevisionistische Geschreibsel” von Putin, das in unseren Medien wiederholt referenziert wird, und die Konzepte Novorossiya und RUS beinhaltet, die zur öffentlichen Erklärung warum Putin wahnsinnig sei, wiederholt herangezogen wurden.
Etwa ein Monat nach Kriegsbeginn, gab es die ersten Panels in kleineren US Universitäten, in denen Fakultätsleiter bestätigt haben, dass Putin beide Konzepte bereits seit Jahren für die innenpolitische Propaganda verwendet und das Schulbuch Curriculum diesbezüglich 2014 abgeändert hat. (Vgl. click ) Beide Begriffe waren in der innenpolitischen Propaganda seit damals im Einsatz.
Pseudohistorisches Gebrabbel ja, und zwar in einem Umfang, dass ich begonnen habe querzulesen. Die Stellen an denen Putin wieder eine Referenz zu aktuelleren Gegebenheiten aufbaut, stechen aber auch beim Querlesen deutlich heraus.
Im gesamten Artikel, keine Erwähnung eines “neoimperialistischen Ziels” oder Wunschtraums.
An mehreren Stellen “Delegitimation” der ukrainischen Regierung, ihres politischen Handelns, sowie ihrer politischen Position nach 1980. Eine kulturelle Unabhängigkeit wird als “erfunden” abgetan. Aber der Status der Ukraine als eigenständiger Staat nicht politisch relativiert. Historisch ja, konstruiertes “Bedauern”, dass die Ukraine “von Bolschewiken einfach verschenkt wurde”, ja. Hinterfragen des eigenständigen Status als Staat im Hier und Jetzt: Nein.
Vgl.
Step by step, Ukraine was dragged into a dangerous geopolitical game aimed at turning Ukraine into a barrier between Europe and Russia, a springboard against Russia. Inevitably, there came a time when the concept of ”Ukraine is not Russia“ was no longer an option. There was a need for the ”anti-Russia“ concept which we will never accept.
The owners of this project took as a basis the old groundwork of the Polish-Austrian ideologists to create an ”anti-Moscow Russia“. And there is no need to deceive anyone that this is being done in the interests of the people of Ukraine. The Polish-Lithuanian Commonwealth never needed Ukrainian culture, much less Cossack autonomy. In Austria-Hungary, historical Russian lands were mercilessly exploited and remained the poorest. The Nazis, abetted by collaborators from the OUN-UPA, did not need Ukraine, but a living space and slaves for Aryan overlords.
But the fact is that the situation in Ukraine today is completely different because it involves a forced change of identity. And the most despicable thing is that the Russians in Ukraine are being forced not only to deny their roots, generations of their ancestors but also to believe that Russia is their enemy. It would not be an exaggeration to say that the path of forced assimilation, the formation of an ethnically pure Ukrainian state, aggressive towards Russia, is comparable in its consequences to the use of weapons of mass destruction against us. As a result of such a harsh and artificial division of Russians and Ukrainians, the Russian people in all may decrease by hundreds of thousands or even millions.
Our spiritual unity has also been attacked. As in the days of the Grand Duchy of Lithuania, a new ecclesiastical has been initiated. The secular authorities, making no secret of their political aims, have blatantly interfered in church life and brought things to a split, to the seizure of churches, the beating of priests and monks. Even extensive autonomy of the Ukrainian Orthodox Church while maintaining spiritual unity with the Moscow Patriarchate strongly displeases them. They have to destroy this prominent and centuries-old symbol of our kinship at all costs.
Apparently, and I am becoming more and more convinced of this: Kiev simply does not need Donbas. Why? Because, firstly, the inhabitants of these regions will never accept the order that they have tried and are trying to impose by force, blockade and threats. And secondly, the outcome of both Minsk‑1 and Minsk‑2 which give a real chance to peacefully restore the territorial integrity of Ukraine by coming to an agreement directly with the DPR and LPR with Russia, Germany and France as mediators, contradicts the entire logic of the anti-Russia project. And it can only be sustained by the constant cultivation of the image of an internal and external enemy. And I would add – under the protection and control of the Western powers.
sowie:
Today, the ”right“ patriot of Ukraine is only the one who hates Russia. Moreover, the entire Ukrainian statehood, as we understand it, is proposed to be further built exclusively on this idea. Hate and anger, as world history has repeatedly proved this, are a very shaky foundation for sovereignty, fraught with many serious risks and dire consequences.
All the subterfuges associated with the anti-Russia project are clear to us. And we will never allow our historical territories and people close to us living there to be used against Russia. And to those who will undertake such an attempt, I would like to say that this way they will destroy their own country.
The incumbent authorities in Ukraine like to refer to Western experience, seeing it as a model to follow. Just have a look at how Austria and Germany, the USA and Canada live next to each other. Close in ethnic composition, culture, in fact sharing one language, they remain sovereign states with their own interests, with their own foreign policy. But this does not prevent them from the closest integration or allied relations. They have very conditional, transparent borders. And when crossing them the citizens feel at home. They create families, study, work, do business. Incidentally, so do millions of those born in Ukraine who now live in Russia. We see them as our own close people.
Russia is open to dialogue with Ukraine and ready to discuss the most complex issues. But it is important for us to understand that our partner is defending its national interests but not serving someone else’s, and is not a tool in someone else’s hands to fight against us.
We respect the Ukrainian language and traditions. We respect Ukrainians’ desire to see their country free, safe and prosperous.
I am confident that true sovereignty of Ukraine is possible only in partnership with Russia. Our spiritual, human and civilizational ties formed for centuries and have their origins in the same sources, they have been hardened by common trials, achievements and victories.
Stark auf Delegitimierung hin geschrieben, aber kein Neoimperiales Projekt auch nur angedeutet. Mehr “wir wollen unseren Einfluss durch Softpower zurück/festigen”.
3. Ansprachen 2005 und 2007 (Munich Security conference)
[A clue to his thinking [Putin didn’t just tame the oligarchs of the 1990s; he replaced them with his own. He was creating something resembling a Soviet system of Communist Party control, just without the Soviet ideology and a personal structure of rule in place of the old Party nomenklatura.] came in 2005 when he described the collapse of the Soviet Union as the greatest tragedy of the 20th century. Then, in 2007 at Munich, that shift in rhetoric became unmistakable.]
src: click
“The breakdown of USSR is the greatest tragedy of the century.”
Note the two instances of “the”. Neither of these are actually directly in the Russian. They have to be inserted to make grammatically correct English, and at the same time, keeping the original meaning.
This translation implies that Putin apparently believes that neither the Second World War, nor the First, were the greatest tragedies of the 20th century — but the breakdown of a particular empire.
Keine Erwähnung eines neoimperialen Projekts.
Sachs umschreibt diese Periode mit “als Russland eigenständiger wurde, begann es die Nato Erweiterungen öffentlich zu kritisieren”. (Zweite Nato Osterweiterung, 2004.)
Zum Konzept “War die Nato Osterweiterung der Hauptgrund für Putins Angriff auf die Ukraine”?
Eric Frey:
Tatsächlich wurde auch in den USA und Westeuropa die Aufnahme der osteuropäischen Staaten, und ganz besonders der drei ehemaligen Sowjetrepubliken im Baltikum 2004, von manchen Fachleuten heftig kritisiert. Allerdings hat sich die Nato in all den Jahren auch stets bemüht, Russland in die Sicherheitsarchitektur einzubinden und so die Ängste zu zerstreuen, allerdings mit immer weniger Erfolg. Dazu kommt, dass der Beitritt zu einem Bündnis ein Recht souveräner Staaten darstellt, das ihnen ihre noch so mächtigen Nachbarn nicht verwehren dürfen.
Der letzte Satz ist faktisch nicht richtig. Die Nato open door policy besagt, dass ihnen das Stellen eines Antrages auf Mitgliedschaft nicht verwehrt werden kann, und dass dieser geprüft werden muss - stellt jedoch explizit klar, dass die Entscheidung darüber durch die Vollmitglieder fällt.
Die bisherige Nato-Erweiterung mag Putin noch hingenommen haben, aber der Beitritt der Ukraine und Georgiens wäre ein Schritt zu viel. Denn das würde Russlands militärische Präsenz im Schwarzen Meer bedrohen und damit seinen einzigen eisfreien Zugang zum Meer. Doch genau dies hat die Nato auf ihrem Gipfel in Bukarest im Juli 2008 versprochen [einen NATO Beitritt der Ukraine und Georgien], zwar ohne Zeitplan, aber in deutlicher Sprache. Dass Russland kurz darauf die abtrünnige georgische Provinz Südossetien besetzte, war ein klares Warnsignal. Und als der Sturz des prorussischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch im Februar 2014 die Ukraine auf Nato-Kurs brachte, war es auch kein Zufall, dass Putin die Krim besetzte, wo in Sewastopol die Schwarzmeerflotte stationiert ist.
Es gibt gute Gründe, die Nato-Zusage von 2008 als strategischen Fehler zu sehen. Einen Beitritt in Aussicht zu stellen, aber ihn nicht durchzuführen und in eine ferne Zukunft zu verschieben, hat Georgien und die Ukraine in eine besonders verwundbare Lage gebracht. Es war die US-Regierung von George W. Bush, die diese Zusage wollte, während die deutsche Kanzlerin Angela Merkel auf der Bremse stand. Heraus kam ein schlechter Kompromiss, der von allen Seiten kritisiert wurde.
Allerdings hätte es dem Kreml bewusst sein müssen, dass dieser Beitritt von der Mehrheit der Nato-Staaten gar nicht gewollt war – zumindest nicht in absehbarer Zeit.
I think that you can put the invasion in one particular context of a of a Russia that sees the outside world in imperial terms and that has a particular cultural attitude toward Ukraine that’s on the one hand condescending as if the country or the state doesn’t or shouldn’t exist and on the other hand embraces a part of Ukraine. Here the category of Empires maybe not the perfect one but it embraces a part of Ukraine as Russia and you know sort of is not annexing territory or taking territory in the eyes of Putin but “liberating” this part of Ukraine from an artificial construct i.e. the Ukrainian State and the radicalism of this perspective is something that escaped me before the war.
I knew that Putin had these tendencies and it was sort of his rhetoric and some of it just seemed like propaganda and verbal extremism before the 24th of February 2022 I think I would now acknowledge that this is really a part of Russian decision making obviously it’s a part of messaging in the way in which Putin has justified the war but this imperial purview is really an aspect of his decision making and therefore the radicalism of Putin is one of the many things that we have to contend with I think you can bump a second motivation of Putin’s down to a somewhat more practical level and this is the sense that dawned on Putin’s part that he was losing Ukraine and you know sort of a potential loss of Ukraine in 2013, 2014 and then what was becoming the actual loss of Ukraine that Ukraine was entering into Western political legal and military structures and that this in the eyes of Putin was a vehicle of American influence in the region and that if this was a trajectory that would be untouched for five or ten years this is Putin thinking perhaps in 2020, 2021 - that Ukraine would be definitively lost and that Putin would be the one who lost Ukraine, and so the war in this context is not a cultural project and not exactly an imperial project but is an aspect of Russian strategy so instead of letting Ukraine fall into the hands of Western Europe and the United States, we’ll break it apart, we’ll break it into pieces, we’ll control what we can control and we’ll sort of shift the whole trajectory of American policy in the region, the trajectory of Europe in a different direction. I think it’s gone very poorly for Putin this aspect of the plan, but I’ll just say by way of conclusion I don’t think that he’s given up on on this and I don’t think that he’s given up on the first part of what I was trying to describe of this imperial project that he has for for the region at large.
Der erste Teil beschreibt dezidiert das unter 2. verlinkte Paper “On the Historical Unity of Russians and Ukrainians”.
“Liberating this part of the Ukraine from an artificial construct.” ist in der Beschreibung vollkommen in Ordnung, wobei die “Befreiung” eine Übernahme der Ukraine durch Kollaborateure vorsah.
Der fett unterlegte Teil ist der Teil der bei Eric Frey falsch dargestellt wird.
Bei Mearsheimer (siehe erster Link des Beitrags), wird das als three prong strategy umschrieben.
Hier bei 3:30 in:
1. Integrating Ukraine into Nato
2. Integrating Ukraine into the EU
3. Turning Ukraine into a pro western democracy.
and this is the sense that dawned on Putin’s part that he was losing Ukraine and you know sort of a potential loss of Ukraine in 2013, 2014 and then what was becoming the actual loss of Ukraine, that Ukraine was entering into Western political, legal and military structures and that this in the eyes of Putin was a vehicle of American influence in the region and that if this was a trajectory that would be untouched for five or ten years, this is Putin thinking perhaps in 2020, 2021 -
“and then what was becoming the actual loss of Ukraine that Ukraine was entering into Western political legal and military structures” ist eine Feststellung über das tatsächliche Geschehen, seitens Kimmage, nich über Putins Vorstellungen.
Die Integration in die politischen (EU association agreement), rechtlichen (siehe click) und die militärischen Strukturen (Chomsky dazu im Detail) fand tatsächlich parallel statt. Three prong strategy.
Allerdings hätte es dem Kreml bewusst sein müssen, dass dieser Beitritt von der Mehrheit der Nato-Staaten gar nicht gewollt war – zumindest nicht in absehbarer Zeit.
Von Frey stimmt nicht. Wobei “in absehbarer Zeit” der springende Punkt ist.
Man hat Russland kolportiert die üblichen Zusagen “nicht vor dem Ende seiner Amtszeit” gemacht, aber Russland wollte bei den Verhandlungen über eine neue Sicherheitsordnung im Dezember 2021 mehr. Die US haben die Verhandlungen dann ihrerseits abgebrochen. (Background)
Kurzfassung:
Schriftliche Belege für “die neoimperialistischen Pläne Putins” (der zB die ehemalige Sovietunion, oder mehr Staaten als die Ukraine) zurückerobern möchte, existieren tatsächlich nicht. Das im öffentlichen Narrativ zu verankern war weitestgehend, die Leistung von Fiona Hill (Brookings Institution), die den geschichtsversessenen Zaren Putin erfunden hat, und genau wusste was er denkt. (Auf Fragen “what does Putin think”, ohne zu zögern geantwortet hat.)
Der Punkt, dass Putin irrational geurteilt habe, als er “aus unerfindlichen Gründen gedacht habe, die Ukraine werde mittelbar ein Teil der Nato”, ist eine Erfindung westlicher Propaganda. Bereits die Annexion der Krim wurde von Russland in dem Zusammenhang gerechtfertigt.
siehe Frey:
Dass Russland kurz darauf die abtrünnige georgische Provinz Südossetien besetzte, war ein klares Warnsignal. Und als der Sturz des prorussischen Präsidenten Wiktor Janukowitsch im Februar 2014 die Ukraine auf Nato-Kurs brachte, war es auch kein Zufall, dass Putin die Krim besetzte, wo in Sewastopol die Schwarzmeerflotte stationiert ist.
Bedeutet, jeder wusste, dass es Russland darum geht den Marinehafen in Sevastopol nicht innerhalb eines “feindlichen” Militärbündnisses zu haben. Das wurde so kommuniziert.
Den wahnsinnigen Putin gibt es tendenziell also, mehr so - gar nicht.
Und Eric Frey lügt gezielt in essentiellen Passagen - auch wenn er Geschenke bringt… 😉
Es sind nicht nur Kreml-Propagandisten, die in der Politik der Nato und der USA die Wurzeln des russischen Angriffs sehen. Diese Lesart ist weitverbreitet und beruht auf vielen einzelnen Fakten. Aber stimmt das Gesamtbild?
US-Wissenschafter wie John Mearsheimer und Jeffrey Sachs bis zum deutschen Frauenbündnis Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht sowie europäischen Rechtspopulisten reicht die Allianz derer, die das “Russland ist schuld”-Narrativ infrage stellen. Es seien vielmehr die Nato-Erweiterung, das Machtstreben der USA und die Missachtung der Sicherheitsinteressen Russlands, die den Krieg verursacht hätten, sagen sie. Diese Argumente spiegeln die russische Propaganda wider, aber sie enthalten einen wahren Kern – und verdienen daher eine ernsthafte Auseinandersetzung
Die Wiener Zeitung bringt nach mehreren embedded Journalism Artikeln aus dem Kriegsgebiet (“Schießen ist, wie eine SMS zu senden”) heute ein Interview mit einem ehemaligen Fellow des German Marshall Fund of the United States.
Der darf heute Agenda setting betreiben, zur Feier des Jahrestags:
Ja, so ist es. Die westliche liberale Ordnung ist eine Bedrohung für alle Despoten. Denn sie basiert auf Menschenrechten, Demokratie, Wahlen, Rechtsstaat und individuellen Freiheiten. Nicht umsonst stützt sich Putin bei der Unterstützung mit Waffen und anderen Gütern vor allem auf China, Iran und Nordkorea. Das ist in der Logik dieser Achse der Autokratien durchaus nachvollziehbar.
Stephan Bierling ist Professor für internationale Politik und transatlantische Beziehungen an der Universität Regensburg - für die dies genau wissen wollen.
Der versteht wie die Welt funktioniert,
Ja, so ist es. Die westliche liberale Ordnung ist eine Bedrohung für alle Despoten. Denn sie basiert auf Menschenrechten, Demokratie, Wahlen, Rechtsstaat und individuellen Freiheiten.
- und bringt es morgen ihren Kindern bei.
Als Student und Doktorand war er Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).
1996 Ludwig-Erhard-Förderpreis für Wirtschaftspublizistik, 2001 German Marshall Fund Fellow des Pacific Council on International Policy an der University of Southern California/Los Angeles, 2003 Preis für gute Lehre des Freistaats Bayern. 2008 und 2010 jeweils 2. Platz, 2013 1. Platz bei der deutschlandweiten Wahl zum “Professor des Jahres” der Zeitschrift UNICUMBERUF in der Kategorie Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften. Seit 2009 ist Bierling Vertrauensdozent der KAS für Uni und OTH Regensburg. Gelegentlich berät er Politiker in außenpolitischen Fragen, 2015 verfasste er ein Sachverständigengutachten für den NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestags. Seit 2018 ist er in der Leitung des Promotionskollegs “Sicherheit und Entwicklung” der KAS. 2007/8 war Bierling Dekan der Philosophischen Fakultät III, von 2008 bis 2010 Vizepräsident der Universität, von 2013 bis 2019 Internationalisierungsbeauftragter der Fakultät.
Bierling veröffentlichte zwölf Monographien und mehr als 50 Aufsätze. Zuletzt erschien von ihm der Spiegel-Bestseller “America First. Donald Trump im Weißen Haus. Eine Bilanz” (C.H.Beck 2020). Regelmäßig analysiert er die US-Innen-, Wirtschafts- und Außenpolitik sowie die deutsche Außenpolitik in deutschen und internationalen Zeitungen (u.a. Neue Zürcher Zeitung, FAZ, Cicero, SZ, Welt, Wirtschaftswoche, Handelsblatt) sowie in Radio und Fernsehen, u.a. war er Live-Kommentator für die Münchner Sicherheitskonferenz für Phoenix und den BR (2015) und für die US-Präsidentschaftswahl für die zehnstündige Sondersendung der ARD (2020).
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