Ihr wollt, dass die Ukraine nächstes Jahr in die Verteidigung geht, und dann übernächstes Jahr wieder angreifen kann und dann haben wir erst mal vier Jahre Krieg, aber das ist ja ohne ernsthafte Debatte alternativlos, denn fürchtet euch sehr.
Die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Alternative ist, im Jahr sechs des Aufreibungskriegs evaluieren wir dann eventuell neu.
Wobei Russland so lange auch noch die Kriegswirtschaft aufrechterhalten kann. Also laut Ponars Eurasia, supported by Carnegie New York:
Also fürchtet euch fürchtet euch sehr, es muss leider noch mindestens zwei Jahre weitergehen wie bisher…
“Weil die Munition zur Neige geht.”
Warum Kiew nun in die Defensive gehen muss
Weil die Munition zur Neige geht, muss die ukrainische Armee wohl bis 2025 warten, bevor sie wieder angreift. Besonders erbittert wird in Awdijiwka gekämpft, das seit 2014 zur Bastion ausgebaut wurde
Gell Standard (heute), weil die Munition zu Ende geht… Also muss man jetzt noch ein Jahr in die Defensive, weil Russland ja gefährlicher ist als vor zwei Jahren um dann noch mal in die Offensive, …
Gut, die US werden danach offiziell möglicherweise nicht mehr liefern, aber für einen noch Jahre anhaltenden Aufreibungskrieg reicht doch die europäische Unterstützung des Wertewestens allemal. Und das was die US am Congress vorbei liefern werden.
Denn der ist ja auch noch gut fürs Derisking…
Übrigens, falls wer die WICHSERSAU von Veit Dengler in den österreichischen Medien lügen sehen will -- immer zu!
Laut Dengler und dem Militärexperten im Panel, muss man ganz besonders aufpassen, denn dass die Ukraine ja im April 2022 die Neutralität und ein Friedensangebot Russlands ausgeschlagen hat, bei dem sie die Krim verloren hätte, aber den Donbas noch nicht (gut, der russische Einfluss hätte dort nicht nachgelassen), das sei ja ganz böse Russen Propaganda, das wisse man ja, nicht?
Genau Russen Propaganda von der Ukrainska Pravda:
Und dem ganz böse russische Propaganda Narrative streunden Chefverhandler der ukrainischen Delegation in Weissrussland UND in Ankara:
Timothy Snyder: “The actual ancient Greece existed in a synthesis with the cytiens [sic?] which [are] people around the Black Sea and into the step and into Central Asia, the cytiens - ancient Athens, Pericles, Aristotle, Plato, Socrates, the whole kit and kaboodle were only possible because of economic relationships and culture relationships with the Black Sea.
Which is reflected in Greek myth, it’s reflected in Greek tragedy, but we we have chosen not to see that, and to take the Greeks away from their own geography.
If you put the geography back in, you see a very interesting and different story. Things that we have categorized as Greek myth, turn out to be the history of the Ukrainian lands.
I’ll give you one dramatic example and then I’ll be done.
The Amazons.
So the Amazons figure as Greek myth.
There couldn’t possibly have been women warriors. The Greeks must have made that up for some cultural reason of their own.
But it turns out that on grave sites in Ukraine, there is evidence of female warriors for about a hundred years!
Sie sehen hier die Werbeinschaltung der US Fraktion die “mit den Ukrainern arbeitet” für die Abstimmung über die Freigabe der militärischen Mittel für die Ukraine Ende des Monats.
In der gesamten Ansprache von 30 Minuten findet sich nicht ein logisch kongruenter Satz.
Hier der sales pitch:
- Wenn die Ukraine verliert marschiert Putin in weiteren Staaten ein.
- Wenn Putin nicht in weiteren Staaten einmarschiert, können wir uns trotzdem den Reputationsschaden einer Niederlage als Wertewesten nicht leisten.
- Wenn die Ukraine gewinnt, fühlt sich Europa sicherer.
- Wenn die Ukraine verliert, fühlt sich Europa weniger sicher.
- Wenn die Ukraine verliert bestärkt das andere Diktatoren weltweit.
- Wenn die Ukraine verliert, führt das zu einem Angriff Chinas auf Taiwan.
- Wenn die Ukraine nicht früher Waffen bekommt, werden mehr Menschen sterben.
- Auch wenn die NYT gemeldet hat, das Putin im letzten Jahr mehrmals angegeben hat, verhandeln zu wollen - ich habe nichts in der Art gehört, das werden wohl nur Thinktanker gewesen sein, die nichts gewusst haben.
- Es existiert eine moralische Verpflichtung die Ukraine mit Waffen auszustatten, damit sie sich gegen Vergewaltigungen wehren kann.
- Putin hat bereits beim Maidan 2014 versucht die europäischen Demokratien anzugreifen. (Durch den Pusch gegen die pro russische Janukovič Regierung? Durch die Verfassungsänderung ohne Verfassungsmehrheit?)
- Dass der Krieg weitergeht ist für die Ukraine eine existentielle Frage
- Dann zehn Minuten später: Die Ukraine würde auch ohne die amerikanische Hilfe überleben, aber es würde mehr tote Ukrainer geben.
- Die Europäer sind mehrheitlich auch für einen längeren Krieg (stimmt sogar), ich habe unlängst mit der Präsidentin von Estland gesprochen, die sieht das genauso.
Nur damit wir mal festhalten was hier gerade so läuft.
Aus den österreichischen Qualitätsmedien ist das Thema verschwunden - was sich dann Ende des Monats ändern wird, wenn die Entscheidung für oder gegen die Mittel gefallen ist --
aktuell kann man ja im Journalismus nichts zur US Debatte schreiben, man weiß ja nicht welche Seite sich durchsetzt…
Also lieber nichts schreiben.
Vielleicht auch zum Kontext:
McFaul - als Teil der ständigen Kontaktgruppe mit der Ukraine im US Kongress war derjenige der bei folgender Munk Debate (click) allen Zusehern empfohlen hat Timothy Snyder zu lesen den er zufällig gerade im Zug auf dem Weg zur Ukraine Debatte bei den Munk Debates gelesen hätte (Bloodlands) und der die Situation perfekt beschreibe, auch wenn das Buch 2010 erschienen ist. Timothy Snyder ist derjenige den Nataliya Gumenyuk im IWFVienna als “wir haben Synder um unsere Vergangenheit zu erzählen, aber wir haben noch zu wenig Messaging über die gute Zukunft in der Ukraine, das ist ein Problem” vorstellt - wobei Snyder natürlich persönlich die Leute kennt die aktuell gerade die Geschichtsnarrative der Ukraine neuschreiben, Zitat “ein sehr spannendes Feld”, siehe click.
Snyder ist widerum Stammgast auf der YES Conference der Victor Pinchuk Foundation, sitzt auch dieses Jahr wieder im Publikum, bekommt aber keinen Talkingslot mehr (es sei den ich habe den übersehen - edit er hat einen: click). Nataliya Gumenyuk moderiert dort dann mal eben das Panel mit Victoria Nuland weg (2023) und darf die Person sein die die US Administration als erste, also bereits letztes Jahr anstupst den Leuten im Raum mehr darüber zu erzählen, wie sicher die Auszahlung der Unterstützungsgelder ist, worauf Nuland letztes Jahr folgendes zu Protokoll gibt: “Öffentlich muss ich sagen, ihr bekommt noch eine Tranche, aber dann erst mal länger nichts mehr”.
Im Board der YES Conference sitzen Wolfgang Ischinger (Münchner Sicherheitskonferenz) und Kersti Kaljulaid, ehemalige Präsidentin von Estland.
Wenn das YES Conference Board zusammensitzt, sieht das so aus:
Diese Veranstaltung (tatsächlich eine reine Propagandaveranstaltung, einfach Ansehen - geht um mehr Spenden für die Ukraine) wird dann wieder gesponsert vom PinchukArt Center.
Das Pinchuk Art Center ist wiederum Inhaber der Domain russianwarcrimeshouse.org, die die Photo Austellungen vom Mstyslav Chernov gefeatured hat, dem sich vierfach selbst widersprechenden Leiter des ukrainischen Photographieverbands, der die Bilder vor der Geburtsklinik in Mariupol geschossen hat (eine schwangere Frau getötet, und ein weiterer Toter), und dabei ständig von einem Polizisten (Vladimir) des Polizeihauptquartiers der Donezk Region begleitet wurde, der ihn später sogar aus Mariupol rausgefahren hat. Was Chernov zuerst, so über 10 Monate vergessen hat in Interviews zu erwähnen. Rausgefahren als letztes Journalisten-Team raus aus Mariupol. In Vladimirs Privat Wagen…
Darauf hin hat Mstyslav Chernov eine CBS Frontline Dokumentation bekommen (die auf dem Sundance Filmfestival Premiere gefeiert hat) in der er Zitat “der Welt erzählen wollte was die Russen mit der Stadt Mariupol gemacht haben, um etwas zu bewirken”…
Selenskyj hat zur selben Zeit gerade 200 Panzer gefordert um “Mariupol wieder zu nehmen”, die er nicht bekommen hat, und gleichzeitig den Papst in die Ukraine eingeladen, weil Selenskyj zu diesem Zeitpunkt ja in allen Medien der Friedenspräsident war.
Gut Snyder hat man dann später auch öfter bereits beim Kreieren von Spontan-Propaganda erlebt, erneut in einer Veranstaltung der Victor Pinchuk Foundation:
Aber dass die alle, inkl. McFaul in dem selben Kontaktnetzwerk sitzen, hat bestimmt nichts zu bedeuten…
Außer, in dem Ukraine Briefing featuring Ambassador Michael McFaul, findet sich nicht ein Satz - über 30 Minuten hinweg, der nicht gelogen, geschönt, bewußt überemotionalisiert, mit Moral spielend, bewusst verwirrend, oder auf das Resultat ausgelegt ist - wieder mehr Geld für Waffenlieferungen in die Ukraine zusammenzubekommen.
Ich nehme übrigens immer noch an, das geht auf und die Unterstützung der US setzt Ende Jänner wieder ein.
Der Mangott übrigens auch, er hat ja unlängst schon in die Richtung geheuchelt.
Sicher bin ich mir im Übrigen nicht - zumal die schweizer SVP nach Davos in die andere Richtung abgebogen zu sein scheint.
Achja, Propaganda hat natürlich immer noch niemand entdeckt.
Diese Gesellschaft ist und bleibt das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
Mit besonderer Erwähnung der österreichischen Presse, die jetzt einfach mal zehn Tage nichts darüber zu schreiben hat, bis die Abstimmung über die Hilfsgelder für die Ukraine gelaufen ist.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
where the very history expert responsible for completely inventing the “I know how Putin thinks and he thinks like a tsar” narrative, that became so popular in the valued West, suddenly started to tell people that she knows why the Finns decided to enter NATO and that it was numerology which was on all of the finns minds - according to her and only her, which her colleague in the Brookings Institution first did a double take on (you see it in the video, that he was slightly shocked), but then just went with it for the sake of keeping the panel interview on track -
so after the entirety of that, and after Claudia Major (German Stiftung Wissenschaft und Politik) tried her hardest to convince half of Germany, that the Putin thinks he’s a tsar narrative was initially derived from the “crazy writings Putin published about seven months prior to the war -”
which of course was nothing but a lie, because it wasnt. Objectively wasnt. Proveably wasnt. Those texts said nothing of the sort. You can read them yourselves, I’ve linked to them in the just linked article above --
But hey, good news -
we now got 2 (in words two) BRANDNEW backup narratives for the SAME story emerging - which were for the first time disseminated yesterday at the Ukrainian Business Breakfast in Davos 2024.
The first one is - and I’m quoting both of them in their entirety, verbatim:
Edgars Rinkēvičs (President of Latvia): “Well first of all, thank you very much to the Pinchuk Foundation and -- it’s a very great panel and very great audience, I think that President Putin already has uh very well outlined the threat to countries in the region and what we have seen so far is, that there have been a lot of discussions that Putin wants to restore the Soviet Union, actually his ambition goes further than that, he’s dreaming about restortion of some kind of the Russian Empire of 19th century beginning of the 20th century and this is getting much, much clearer now, than even two years ago, the Russian propaganda apparatus, the whole hybrid Warfare that we are seeing - is just pointing to that end”
(bei 34 min in)
Wir halten fest, dass es so ist wird jetzt viel, viel klarer. Nicht so unklar wie noch vor zwei Jahren als es Fiona Hill initial als Narrativ für den Westen erfunden hat.
Warum wirds jetzt viel, viel klarer? Weil die Russische Propaganda das in der letzen Zeit als Motiv aufgegriffen hat.
Jetzt zur blöden bösen rhetorischen Frage, WELCHE russische Propaganda? Antwort: Die nach innen gerichtete. Dh. die die russische Bevölkerung vom guten Verlauf des Krieges überzeugen soll.
Die nach außen (in den Westen gerichtete Propaganda) enthält aktuell nichts davon, die geht ja angeblich mehr in Richtung, Putin wäre auch mit einer Verhandlungslösung zufrieden, damit der verschlagene Putin in fünf Jahren, wieder aufmillitarisiert, erneut angreifen kann.
Das ist angeblich das russische Narrativ Richtung Westen und das passende Propaganda Gegenarrativ ist: “Können wir nicht machen, der greift in fünf Jahren nochmal an! Die Ukraine muss vollständig gewinnen, und das kann sie auch”.
Sie werdens sicher schon gehört haben.
Wir halten ebenfalls fest, der Präsident von Litauen ist bei der Auswahl seiner Quellen nicht zimperlich, und glaubt schon mal der Russischen Propaganda. Sagt aber auch, dass in dem Punkt auch alle anderen im Wertewesten der russischen Propaganda glauben sollten.
Einmal in dem Panel kanns ja ein Zufall gewesen sein, aber fürchten sie sich nicht - das bekommt das Panel fünf Minuten später auch noch ein zweites Mal hin.
Fareed Zakaria: “I think the president [of Latvia] was saying, that Putin is trying to resurrect the the old Russian Empire, uh - we have a confirmation of this from a very interesting account uh - of Sergey Lavrov who was asked in frustration by a Kremlin Insider [an insider you say!] who is advising President Putin these days, and Lavrov who was told of the, of the invasion of Ukraine two hours before it happened said - oh I know exactly, he has three principal advisers: Peter the Great Katherine the Great and Ivan the Terrible. So uh in that context what, what is the is there a possibility that Russia will try as it had in the 19th century to have a kind of Balkan sphere?
(bei 40 min in)
Wir halten fest, unsere zweite unverrückbare Quelle für das was Putin antreibt, ist natürlich Lavrov selbst - denn selbst wenn man den noch mal dazu befragen könnte, würde er uns doch nur anlügen.
Wir glauben also (als litauische Präsidenten, und CNN Reporter im 2024er Panel der Viktor Pinchuk Foundation) erneut der russischen Propaganda, haben da aber noch eine Frage - denn, würde Putin auch den Balkan angreifen - denn das ergibt sich aus dem blumigen Zitat nicht…
Vor zwei Jahren hat es sich aber aus dem Narrativ ergeben das Fina Hill von der Brookings Institution im außenpolitischen Talking Circuit in etwa 35 Veranstaltungen am Stück verbreitet hat.
Da Fiona Hill ja wusste wie Putin denkt. Also konnte sie damals auch solche Fragen beantworten.
Jetzt ist es nur so, dass Fionas Herleitung war, dass sie das aus einer Kombination von vier Steinbüsten im Büro von Putin erkannt habe, und zwar im Jahr 2011 bei ihrem letzten Besuch im Kreml im Rahmen des Valdai Discussion Club Meeting in dem Jahr, bei dem ihr der Pressesprecher des Kreml zugeflüstert hat, dass die neue Administration eine starke sei, und sehr viel Augenmerk auf die geschichtliche Bedeutung Russlands lege. Also vier Steinbüsten, und dann noch eine fünfte, eine Statue -- vor dem Kreml. Eines Vladimir. Die laut Fiona Hill für die Interpretation besonders wichtig ist, weil das ja Doppel-Vladimir ist (so Fiona Hill von der US Regierungsnahen Brookings Institution).
Und wenn man die fünf geschichtstheoretisch analysiert, was Fiona Hill als Geschichtstheoretikerin zufällig kann (es ist sogar zufällig ihr Job), dann wisse man wie Putin denkt.
Gut… Danach hat sie als Erklärung für warum die Finnen zur Nato wollen Numerologie angeboten -- aber ich glaube wir haben das mit dem Panel gestern wieder eingefangen, in dem wir ab jetzt behaupten --
unsere neuen Quellen sind:
- die Russische Propaganda
- und Lavrov, der sie anlügen wird, wenn sie ihn dazu nochmal im Detail befragen.
HUFF!
Das ist ja noch mal gut gegangen!
Ich hoffe sie kennen sich jetzt aus.
Huff..
Na Gott sei Dank hat bei uns Propaganda immer noch niemand entdeckt.
Ich merk mir einfach mal, der litauische Präsident hat bestätigt, dass das vor zwei Jahren… ja also, dass wir da noch nicht so gute Information gehabt haben wie heute, wo wir auf die russische Propaganda hören, die wir analysiert haben, und die in diese Richtung deute.
Gut - eigentlich hätten wir uns erwartet, dass die russische Propaganda sagt Russland ist overextended, und schaffts nicht mehr diesen Krieg 6 Jahre aufrechtzuerhalten - aber da haben uns diese russischen Propaganda Schreiber überrascht, und es ist ihnen tatsächlich herausgerutscht, dass Russland ein großes Land ist, ein Imperium, das Kiew und Odessa nehmen wird. (Laut russischer Propaganda.)
Das wollten die Russen nämlich verbergen, deshalb ist uns das jetzt aufgefallen, und jetzt ist es unsere Quelle dafür - immer noch zu wissen, wie Putin denkt.
Was ja des Selbe ist, wie vor zwei Jahren, nur bei gänzlich anderen Grundannahmen, und bei einer komplett anderen Herleitung. (Büsten in seinem Büro, und Vladimirstatue vor dem Kreml.)
Ich hoffe sie kennen sich jetzt aus.
Propaganda hat immer noch niemand entdeckt.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletze.
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