Jetzt ist es aber auch gut, dass Macron immer am Telefon mit Putin spricht, da kann er ihm gleich sagen, dass Frankreich die aktuelle Rüstungswelle in der Ukraine losgetreten hat.
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief Letzte.
edit: Der achso vereinte Westen brescht dann mal mit schweren Kampfpanzerlieferungen vor. Achso, eh nur Großbritannien im achso vereinten Westen. Aber “die Finale Entscheidung sei noch nicht getroffen” worden. Auch ob das bedeute ob Deutschland jetzt Leopard 2 liefere “sei noch nicht entschieden”.
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Fickt euch ihr Schweine. Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief Letzte.
Wir erinnern uns noch alle an Selenskyjs wiederholte Behauptung, dass der russische Angriff auf Bahamut keinen Sinn mache?
Worauf die Ukraine ihn auch zum 20sten Mal dort abgewehrt hat, und Selenskyj anschließend persönlich angereist ist um die Moral der Truppe vor Ort zu stärken?
Nun, stellt sich heraus dass Artillerie-Coverage im Jahr 2022/23 so gut ausgebaut sein könnte, dass man nur noch im Schutz von (edit: Korrektur) Wäldern und (Ende Korrektur) Städten hinter feindliche Linien durchbrechen kann, da man ansonsten das Risiko eingeht auf freiem Feld vom Gegner komplett niedergemäht zu werden.
Wesshalb Russland auch seit Kriegsbeginn keinen “Blitzkrieg” geführt hat, bei dem man normalerweise Städte und Siedlungen weiträumig umgeht um in der Tiefe eines Landes Fuss zu fassen.
Überall Militärexperten aber kein Journalist hat je nachgefragt.
Erstaunlich.
I think you see patterns that are interesting and I think you’re right about comparing the northern part of the country to the southern um sort of too soon to tell - all you really have kind of are anecdotes but you know the the champion weapon of the anti-army weapon of the fighting in the north was probably the British weapon and that weapon is optimized for six or seven hundred meter shot which is probably about as much range as you got in the terrain because it was a mix of urban and Forest and stuff like ex-urban right in the South you just look at Google Earth and you can see it’s - you know this is the miles and miles of wheat joke right this is there’s a lot of long shots that are possible and remember I think the figure is not just the range and the accuracy of the systems but but their density. I think the densities are going up there’s just lots of Shooters out there so I would expect to find if we could see a pattern that there’s something going on that you wouldn’t necessarily expect - which is the attackers have learned that when you might used to informally you might have looked for an open bit of hard ground to be able to amass armor for an assault and then you take your chances with the attrition on the theory that if you lost half you would overwhelm the defender still with what was left because you would concentrate in so much combat power I have a suspicion that they’re not even trying that anymore on either side and I think they’re probably not trying it because the killing zones are just too lethal. So my guess is we’re going to find that attackers are attacking in places we would normally say are advantageous to the defense they’re attacking in ex-orbitant wooded areas because it’s the only place there’s enough cover and then they’re just duking it out with artillery and then small unit engagements until they can bite their way through right so all the fighting I think the fighting is starting to look more like that and I have a suspicion that technology plus reconnaissance right which makes surprise hard. I think it’s I -that’s my hypothesis what’s happening and I think we can you know we can research that hypothesis and I’m guessing you know we will be, as I said it’s a working hypothesis we’re reading the tea leaves here and not drawing you know firm conclusions - I’m sorry it’s a long-winded answer by the way I want to talk about this russian mobilization at some point but I want to give the floor to Maria […]
Zum Glück geht das MIT die möglichen Szenarien von sich aus durch, sodass man auch als jemand der einfach nur mal drüberschaut einen Eindruck bekommt.
Die konventionellen Verlustzahlen nach Territorium betragen laut dem ntv Bericht 4:1 beim Angreifer im freien Feld, und 8:1 in Städten.
Mittlerweile macht es auch laut dem Experten im NTV Bericht Sinn über Bahmut die zweite Verteidigungslinie der Ukraine zu durchbrechen.
Aber eben nicht, wenn man den Propaganda-Angle betrachtet der für die breite Bevölkerung bestimmt ist. Jetzt kommt es ja in allen russisch besetzten und umkämpften Städten zu Massentötungen, bei denen die Ukraine dann erstaunlicherweise immer die Fälle erwähnt die nicht durch Artillerie Beschuss getötet wurden.
Wie das wohl zustande kommt?! Also, dass in den umkämpften Städten so hohe Opferzahlen zu beklagen sind, …
In den ersten Kriegsmonaten (Butscha) wurde ja vor allem von Vergeltungsaktionen gesprochen (Augenzeugenberichte), da die ukrainische Armee mit Javelins und Information von Kollaborateuren aus den Dörfern in kleinen Trupps, hinter den feindlichen Linien, die Panzer und Artillerie weggeschossen hat.
Jetzt gibts aber schon seit Monaten zu wenig Javelin Munition (Lager sind mittlerweile erschöpft, die Produktionskapazitäten in der notwendigen Größenordnung nicht vorhanden), und Artillerie Gefechte stehen im Vordergrund.
Also wie kann es jetzt dazu kommen, dass die ukrainische Propaganda angibt, wir müssen die Städte und Dörfer befreien, da die Russen so grässlich Vergeltung an der Bevölkerung üben und tatsächlich Massensterben in Städten stattfindet?
Man kanns kaum glauben, aber das ist dieser verschlagene Russe schon wieder.
Der durch die Häuser in Städten zieht und an Einwohnern Vergeltungsmaßnahmen gegen Artillerieangriffe aus 80 bis 150km Entfernung durchführt.
Und Bahmut angreift, obwohl es überhaupt keine Sinn macht!
Propaganda hat noch immer niemand entdeckt.
edit: Das weiße Haus hat nur einen Tag später eine andere Erklärung parat - ohne dass ein Journalist nachgefragt hätte. Aber man kann das Narrativ doch nicht so offen halten…
Und man kann es kaum glauben, das Motiv Bahmut zu nehmen ist die verdammte Geldgier des Russen.
Nach Einschätzungen des US-Präsidialamtes ist Jewgeni Prigoschin, Gründer der russischen Söldnergruppe Wagner und Verbündeter des russischen Präsidenten Wladimir Putin, bestrebt, die Kontrolle über die Salz- und Gipsgruben in der Nähe der umkämpften Stadt Bachmut in der Ostukraine zu übernehmen. Dies sagte ein Vertreter des Weißen Hauses. Es gebe Hinweise darauf, dass die “Besessenheit” Russlands, Bachmut einzunehmen, von monetären Motiven angetrieben werde, fügte er hinzu.
Präsident Putin treibt einen “Omnikonflikt” voran, der über das Schlachtfeld hinausgeht. Die EU muss ihre Einheit bewahren und mit der Formulierung einer langfristigen Russland-Politik beginnen
[…]
Derzeit kann eine “stabile europäische Ordnung nur in Opposition zu Putin und nicht in Partnerschaft mit ihm erreicht werden”, sagt Mark Leonard, Direktor des European Council on Foreign Relations, im Gastkommentar.
Siehe letzter Beitrag - Deutschland muss sein Verhältnis zu Russland neu ausrichten ist nicht nur eine Binsenwahrheit, sondern auch eine US Position in Punkto Außen- und Wirtschaftspolitik.
Mark Leonard ist der co-founder und Direktor des ECFR. (Running gag hier im Blog, das E steht für europäisch.)
Meine ehemalige Psychotherapeutin hat versucht es für mich in “der Standard suche dort nur die Expertise die er selbst nicht habe” zu reframen, ich habe das Argument nicht zugelassen, da es hier, damals, wie heute - nicht um eine Expertenmeinung geht die eingeholt wird - sondern einzig und allein um Agenda setting.
Der Standard schreibt nichts am Artikel, nicht ein Wort. Er republiziert nur.
Der Standard macht das ohne selbst etwas in Kontext zu setzen. Und die einzige Quelle bei der der Standard das überhaupt macht (Nachrichtenagenturen ausgenommen) ist und bleibt Project Syndicate.
Laut journalistischen Ethikkriterien darf er das nicht machen. Du darfst nicht einer anderen Organisation, hier einem Thinktank, praktisch einen freien Platz im Blatt anbieten, seine Position deinen Lesern, ungefiltert - in einem Kommentar zu übermitteln. Wiederholt. Produziert von einem anderen Unternehmen. Übersetzt von einem andern Unternehmen. Nicht in irgendeiner Art und Weise von deiner Redaktion kontextualisiert. Es ist eine Red Flag von der Größe des Standardbürogebäudes.
Es geht hier auch nicht darum Expertenmeinung einzuholen, die letzten drei vom Standard publizierten Artikel von Mark Leonard waren Handlungsempfehlungen an die Politik, Agenda setting.
Das ist etwas diametral anderes als “als Journalist eine Expertenmeinung einzuholen”. Project Syndicate gibt hier vor, wofür sich der Standard zu interessieren hat und bekommt dafür freien Platz im Blatt.
Der Standard hat immer den Gründer und Leiter des Thinktanks publiziert, nie einen Fachexperten, oder Researcher des selbigen.
Damit bekommt das Ganze deduktive Überzeugungskraft und Gravitas in der Rezipientenwahrnehmung.
Was der Standard hier macht, darfst du als Journalismus nicht machen.
Du darfst es nicht tun.
Aber mein Psychotherapeutin hat mich, Gott sei Dank, zuerst versucht mich so casual vom Gegenteil zu überzeugen, und später aus der Betreuung getreten als ich mit den Handlungsmustern des österreichischen Journalismus im aktuellen Ukrainekrieg nicht mehr zurechtgekommen bin.
An dem Tag an dem die letze österreichische Qualitätszeitung auf “die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist” eingeschwenkt ist, und bekannt wurde dass östereichische Steuergelder über die europäische Friedensfazilität Waffenkäufe für die Ukraine finanzieren.
Nur damit wir uns verstehen. Laut dem Insistieren meiner ehemaligen Hure von Psychotherapeutin, ist das hier kein Agenda Setting:
Zumindest werden die westeuropäischen Länder den Traum vom Aufbau einer europäischen Sicherheitsarchitektur, die Russland einschließt, aufgeben müssen. Zum jetzigen Zeitpunkt kann eine stabile europäische Ordnung nur in Opposition zu Putin und nicht in Partnerschaft mit ihm erreicht werden. Gleichzeitig werden Frontländer wie Polen akzeptieren müssen, dass auch eine gegen Russland gerichtete europäische Sicherheitsordnung diplomatische Gesprächskanäle zu bestimmten Themen aufrechterhalten muss.
Das muss man schon verstehen, der Standard suche durch die 1:1 inhaltliche Übernehme dieser Artikel von Project Syndicate nur Expertise die er selbst nicht im Blatt habe. Und geht dann zu Joshka Fischer um seinen Lesern aktuelle geopolitische Begebenheiten zu erklären. Aber nur weil Project Syndikate das Interview bereits publiziert und für den Standard übersetzen hat lassen.
Naja - vielleicht ist das was Mark Leonard hier ausspricht einfach unumstritten und so klar, dass niemand in diesem Punkt anderer Meinung ist. Stellt sich raus, nein - zufällig, ganz und gar nicht.
Aber als guter Qualitätssjournalismus veröffentlichst du dreimal in Folge den Gründer des ECFR (Thinktank) und berührst inhaltliche Gegenposition in keinster Art und Weise.
Das ist Agendasetting. Kein Journalismus.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte. Sterbt ihr Schweine.
Of course its all self promotion and pandering to the majority view, its the first Helsinki Security Forum. You can become the proponent of the status quo by simply following a common narrative.
Look, its that war expert with the most Twitter followers!
Aber die Art und Weise, wie jedes Argument in sich ins Gegenteil verkehrt wird - und daraus eine groteske Zerrposition gezimmert wird ist schon bemerkenswert.
ECFR: Wir haben die Europäer befragt, und es hat sich herausgestellt, dass sie die Sanktionen befürworten allerdings nicht für mehr sind, jedoch auch nicht für weniger, das bedeutet - dass sich Russlands Hoffnung auf eine Spaltung der europäischen Position erfüllt, ist nahezu ausgeschlossen.
Ist noch ein Argument das meiner Denkweise recht nahe kommt, aber das Cherrypicking das du betreiben musst um das ausgehend von der Frage die du an der Stelle präsentierst zu extrapolieren ist - bemerkenswert.
Es wird von da an nur schlechter.
Endlich ist Europa in der Lage klar zu sehen, dass es nicht auf ein Einfrieren des Konfliktes abzielen sollte, oder auf eine Art Diktatfrieden, nein - endlich ist Europa dazu in der Lage zu erkennen, dass die Position gegenüber Russland Konflikt sein wird. Und endlich arbeitet alles darauf hin, dass es so lange Konflikt sein wird, bis der Konflikt sich abgenützt hat, und die unterlegene Seite ein Ende anstrebt.
Endlich kann das Gute gewinnen und das Böse in seine Schranken gewiesen werden, endlich wird die Wahrheit anerkannt. Das ist die beste Ausgangslage eine geeinte Europapolitik zu betreiben, die Europa je hatte! Der Krieg muss bis zum Ende geführt werden.
Keiner glaubt noch daran dass Russland gewinnen kann.
Mit der Annexion der vier Provinzen hat Russland einen großen Fehler gemacht, denn jetzt sei die Krim nicht mehr eigenständig. (Sonderstatus) Daher kann die Ukraine jetzt auch einfach die Krim zurückerobern - was für ein Fehler Russlands.
Meine russischen Freunde sind alle Übersetzer, und auch die sagen mir Dostojevski wird jetzt weltweit weniger gelesen werden.
Zudem verfolgen wir aber auch eine Perspektive auf einen kürzeren Kriegsverlauf in dem wir uns Gedanken darüber machen müssen, wie wir Regimechange in Russland einleiten, zumindest glaubt es eine Sicherheitsexpertin und muss noch kurz nachfragen, dass das das ist was wir machen - wobei ihr ein anderer beisteht und zustimmt, ja das ist jetzt relevant, wir müssen uns Gedanken machen, aber das muss genuin (!) aus Russland selbst heraus entstehen. Und es ist schwer sich darüber überhaupt Gedanken zu machen.
Ja aber es ist doch egal wie der Krieg ausgeht, Russland hat doch die Verbrechen begangen die es begangen hat, das wird Konsequenzen haben, egal wie der Krieg ausgeht, oder ob es einen Friedensvertrag gibt. Das lässt sich jetzt nicht mehr zurückdrehen.
ECFR: Es ist sehr schwer sich überhaupt über irgendetwas Gedanken zu machen, denn wir kennen den Ausgang nicht.
Aber ja, meine russischen Freunde sagen mir es wird eine Willi Brand Figur geben müssen, die in der Ukraine niederkniet und sich öffentlich entschuldigt.
Russland wird durch den Krieg ja nicht unabhängiger, es wird abhängiger von China, es sei denn natürlich es kommt wieder zu einer Annäherung mit dem Westen, aber zu der kann es nur nach Regimechange kommen. (Dann wird Russland wieder unabhängiger…?)
Aber Russland wird verlieren. Zustimmung von allen Seiten.
Vor allem aber brauchen wir in Zeiten wie diesen Koordination, wo es doch so schwer ist sich Gedanken über die Zukunft zu machen, und diese Koordination müssen die US übernehmen.
Aufgrund des Krieges, werden die westlichen Rechtskonstruktionen nicht mehr in der Form erhalten bleiben können (Werte!) in der sie heute bestehen, die OSCE wird auch eher keine Rolle mehr spielen können.
Endlich ist der Westen davon abgerückt Putins große Auslandsreden als innenpolitisch zu begreifen, nein, der ist wirklich so wahnsinnig der glaubt das! Alle Jahre über hat der Westen russische Reden nur als “auf die Innenpolitik abzielend” gesehen dabei hat Putin das Ernst gemeint!
Das Argument verhindert, dass man die Kriegserklärungsrede vom 24.02 unter Propagandagesichtspunkten für das russische Volk sehen darf - nein, nichts davon war Kriegsmotivation, nein - das hat der verrückte Putin so gemeint -- endlich (!), nach all den Jahre sehen alle europäische Analysten das so wie es ist - in Kriegsreden findet man keine Propaganda fürs eigene Volk!
Denn Putin hat die vorherigen Reden Ernst gemeint, wenn er von sicherheitspolitischen Bedenken Russlands gesprochen hat, Jahr um Jahr, um Jahr. Dann war das ja garnicht nur innenpolitisch gemeint! Da haben sich die Analysten geirrt!
Nein -- die Position europäischer Politanalysten wird ins Groteske verkehrt, wenn es in Reden um sicherheitspolitische Bedenken gegangen ist, hat niemand “Innenpolitik” attestiert. Sicherheitspolitik ist wie Außenpolitik in jedem Staat der Welt von Tagespolitik entkoppelt, das wissen gerade die Analysten.
Aber dass Russland sicherheitpolitische Bedenken geäußert habe, hätten einfach alle europäischen Analysten immer als russische Innenpolitk aufgefasst, aber nein, Putin hat das wirklich geglaubt, so verrückt ist der.
Das Argument ist so konstruiert, da musst du dich hinten über biegen, damit du unten wieder zusammenkommst.
Von Biden war es aber natürlich richtig und wichtig mit Putin im letzten Dezember vor dem Krieg ernsthaft über Russlands Sicherheitsinteressen und Sicherheitsstrategie zu sprechen, denn das war nur richtig und wichtig. Dass die US die Gespräche ohne Einbezug der Europäer unilateral abgebrochen haben, wird nicht mal mehr erwähnt.
Dass Russland zu wenige Einheiten in die Ukraine geschickt hat um sie komplett besetzen zu können (Mearsheimer Argument wegen dem er ehemals von der Bühne geschrien wurde), ist ein Zeichen der vollkommenen Planlosigkeit und Irrationalität Russlands und eines verrückten sich selbst überschätzenden Putins, nicht ein Zeichen dafür dass es nie neokolonialistische Bestrebungen gehabt hat.
Na wenigstens wird das Argument mittlerweile anerkannt.
Und so geht das stringent durch.
Ich ertrage die Verlogenheit dieser verfluchten Drecksgesellschaft nicht mehr.
Aktuell sei es schwer sich über überhaupt was Gedanken zu machen, alles hänge vom Ausgang ab, die US müssen führen, endlich sehen die Entscheidungsträger die Wahrheit, dass es sich hier um einen Konflikt handelt der solange Konflikt bleiben wird, bis einer nicht mehr kann.
Not on my watch (mich wählen immer noch Mehrheiten an Babyboomern die eh schon mit allem abgeschlossen haben), aber was zu spüren ist, ist keine Resignation, sondern “motiviertes Weiterdurchwurschteln” (alles noch Zitate und Motive aus dem Vortrag, in dem Fall vom ECFR), und Gott sei Dank - Europa dessen Rolle von der eigenen europäischen Bevölkerung in den letzten Jahren in Umfragen mehr und mehr hinterfragt wurde, da die Menschen es nicht mehr mit Vorteilen in ihrem eignen Leben verbunden haben, hat endlich wieder eine Rolle - zu einen.
Wir stehen das noch mindestens so lange durch ohne uns Gedanken zu machen, bis die Boomer tot sind. Und dann sind wir alle nicht mehr als Experte auf der Bühne.
Wir alle haben unsere Nischen gefunden und besetzen die jetzt.
Wir alle haben keine Ahnung was passieren wird, projizieren aber einen langen Krieg weil man als Experte immer das Schlimmste im Blick haben muss. Und weil wir uns länger keine neuen Gedanken machen müssen. Sind uns noch unklar, ob wir jetzt einen Regimewechsel in Russland anstreben oder nicht - und finden des Wurschteln eigentlich schon ganz toll, während aktuell 200.000 Tote plus zivile Tote gemeldet werden.
Jetzt kann endlich weiter gestorben werden.
Zum Glück gibts Experten. Auf Sicherheitskonferenzen. Dies bisher in Finnland nicht gab.
Gegenstimmen? Kritische Stimmen? Jemanden der nicht die US Position vertritt? Jemanden der nicht jedes Argument soweit verbiegt, bis jedes Argument das Gegenteil bedeutet, weil wieder der Putin so verrückt geworden ist, dass er außerhalb jeder Rationalität handelt.
Brauchen wir nicht.
Wir bauen uns unsere Meinung aus dem grotesksten Dreck zusammen, der uns einfällt, nur damit wir unsere bereits davor bestehende Meinung nicht hinterfragen müssen.
Der größte Scherz zum Schluss - erste Publikumsfrage: Konstanze Stelzenmüller, Brookings Institution -
“Was sollen wir tun um in Russland indigenen Regime-Change einzuleiten, der uns sicherer macht, nach Putin?”
Zweite Publikunmsfrage: *Name nicht hörbar, da Micro nicht aufgedreht*-mentalis, German Council on Foreign Relations - “Briefly to push back [on a non existing argument] against Cantry (sic?) I dont think we can let russia be russia, we have learned that lesson. Russia has to change. We have to contain first of all - to prevent exactly the agressive interventions, like Michael has mentioned, but change in the long term. I think Akadis points The five [sic!] should be required reading for all decision makers and experts around europe. And to come into the point of expertise which is my question. Michael you mentioned, that the analysts job is to outline the worst case scenario. I’m not suggesting for a second, that we should paint overly optimistic, or too rosy pictures, because thats dangerous, but so is being too gloomy. We know that on the morning of the 24th of February in capitals around Europe Ukrainian ambassadors went to their ministries of foreign affairs, asking for help. In Berlin as well as other places, they were told - no, because you are going to collaps in 48 hours, its over there is no point helping you. What is our responsibility as analysts to first of all call it like it is, but also - how do we take responsibility for getting it wrong in that way?”
Ich mein die Gags schreiben sich von ganz alleine.
Was für ein Zufall! Die Brookings Institution und der GCFR! Was für eine engagierte Jugend an future Leaders! Gleich nachdem ich mit dem Kotzen fertig bin, dass die Zukunft der europäischen (wobei GCFR) Diplomatie aus Fluffern besteht die Fluffer fluffen, überleg ich mir eine Antwort die wie immer die Stayback Aktionen in Weißrussland gegen das Schienennetz ausblendet, genauso wie die Javelin Lieferungen seit der späten Trump Administration, von den Trainings seit acht Jahren ganz zu schweigen - die in den US bei Sicherheitskonferenzen seit jüngstem heiteres Gelächter hervorrufen.
Darauf der Moderator “I love it, debate!”
Und ich lieg schon wieder am Boden und kotz revulsiv in Intervallen.
Der stellvertretende Chefredakteur des Profils hat sich so gefreut, dass er eh schon immer richtig gelegen hat, Demokratien können gegenüber Autokratien einfach nicht verlieren, dass er dazu gleich einen Leitartikel verfasst hat.
Für etwas anderes wirst du heute in dieser Gesellschaft nicht mehr gebraucht und von der Bühne getreten.
edit: Es gibt aber auch wieder mehr gute Nachrichten, aktuelles Euro-Barometer:
According to the same survey, four in ten citizens (40%) believe their home needs an energy-efficient renovation, but the majority states that making their home more energy efficient is too expensive, and they cannot afford it, according to the survey
Hint: Das ist noch die kostengünstigste Transitionsmaßnahme. Low hanging fruit.
Zuerst die Enkel verarschen, dass das die Zukunft ist, auf die sie hinarbeiten sollen, mit viel Verzicht und so, und dann draufkommen dass die sich das leider nicht leisten können, aber was solls, solange die Inflation nur drei Jahre auf dem Niveau bewegt und der Krieg, respektive die Stagnation länger anhält, kommen die Enkerl eh immer noch so häufig wie zuvor, weil sie abhängig sind.
Freiwilliger Verzicht, oder Verzicht, ghupft wie ghatscht. Green Transition oder Krieg - eigentlich komplett egal. Hauptsache langfristig. Nur in den alten Tagen nichts an der Politik ändern. Am Investitionsverhalten hat man vor fünf Jahren im Sommer so und so nichts verändert.
Sind die Grünen halt jetzt die Pro-Kriegsparteil Deutschlands, was solls.
Vielleicht noch anstehende Hunger- und Düngemittelkrisen ignorieren die Propaganda nachplappern, dass der Ukraine der Getreideanbau mit 10 Mrd Jahresumsatz so viel wert wäre - naja, halt mehr als zwei Monate Kriegsfinanzierung, oder so tun als sei der Spotmarkt für Gaspreise nach einem milden Winter, bei Flüssiggastankern in den Häfen die ihre Ladungen spekulationsbedingt nicht abgesetzt haben ein Indikator für die langfristige Preisentwicklung bei Energie. Dann in jedem zweiten Qualitätsmedium, und in jedem Boulevardmedium schreiben “Preise im Jänner wieder so niedrig wie im Vorjahr”, aber der Bevölkerung einfach die Zusammenhänge nicht erklären (siebenfacher Preis im Spike wenn die Lager wieder leer sind). [Einen Tag später kam die Presse auf die Idee, dass man doch auch informieren könne.]
Und sich insgeheim in die Tasche freuen, dass sich die Ukraine verheizt um den Russen aufzureiben.
Null Ahnung davon haben was langfristige Energiepreisentwicklungen in der produzierenden Industrie anstellt oder eine Förderverzögerung von acht Jahren bei Schlüsselmineralien für die Perspektiven bedeuten die ihr euren Kindern vorgelogen habt.
Nicht wissen was Kobalt ist.
So tun als ob der Rest durch eine Service Gesellschaft ersetzt werden kann, am Besten durch financial services, um andernorts Kapital freizusetzen um dann kreativ das Risiko wegzurechnen, oder warum nicht eine Marketingklitsche betreiben die Marketing Systeme für Marketing Unternehmen baut? Die ihren Kunden auch gerne automatisiert Textbausteine generiert - Künstliche Intelligenz verspricht und auf Microsoft Azure IFTTT nachbaut, damit Unternehmen über API Anbindungen an Sozialmediaplattformen, eine Nachricht mit einem Klick zehn mal publishen können. Dann aber auch eine Stiftung gründen, die einen Job am sekundären Arbeitsmarkt finanziert, und dem AMS Ausbildungsstellen übermitteln die Leute als Gigworker anstellen. Zwei freie “technische Redakteur”-Stellen ohne Anstellungsverhältnis ausschreiben, für die Übersetzung von Produktanleitungen von Unternehmenskunden. Ins Anforderungsprofil schreiben “müssen sich gerne an den Kunden ausleihen lassen” -- das AMS überzeugen, dass das Redakteursstellen sind.
Publizistik-Absolventen zwingen sich dort zu bewerben.
Ihr wisst schon Werte. Das was man einfach gepachtet hat, wenn man Mitglied der Besten aller denkbaren Gesellschaften (jetzt neu, mit mehr Krieg) ist, wenn die Unternehmen aber auch ein bisserl so tun als stünden sie für den sozialen Zusammenhalt.
A bisserl ein Promille Problem auf Social Media wälzen, fürs Unternehmensstanding, McDonalds ist ja jetzt bald nachhaltig, auch wenn es nicht auf laminierte Becher verzichten kann, während der Wohlstandasverlust real und schlagend wird.
Journalismus durch Aktivismus ersetzen (gerne auch schon mal durch Special Interests finanziert), und auf gar keinen Fall erwähnen was für ein Mediengesetz gerade in der Ukraine verabschiedet wurde.
Werte, jeder versteht was gemeint ist.
Bei der COP27 den Ablasshandel wieder einführen, aber dafür auch ein bisserl Covid testen, am Flughafen in Italien, nachdem China die Ausreisebeschränkungen wieder gelockert hat. (50% Positivrate werden kolportiert.)
Ein bisserl kürzer treten, ein bisserl alles verleugnen wovor man noch vor einem Jahr Leute öffentlich verabscheut und erniedrigt hätte. Dem Krieg huldigen. Und gegen das Böse hetzen, was eine so wunderbar einende Wirkung entfaltet -
gesellschaftliche Werte, wie nicht mehr über überlastete Ärzte oder Triage berichten, und die Neujahrsansprache hören.
Sich freuen, wenn Selenskyj die Deutschen auch mal lobt.
Werte halt.
Die Rüsungsproduktion wieder ankurbeln, und garnichts dabei finden. Davon sprechen, dass Deutschland seine Russlandposition überdenken wird müssen. Aufatmen, wenn die Preisdynamik bei der Inflation nachlässt, sich Sorgen darüber machen, dass man der Ukraine hoffentlich nicht zu potente Waffen liefert. Was? Nein, die US - doch nicht Deutschland.
Die Langfristlieferverträge für russisches Gas kündigen auf denen die russische Wirtschaft beruht. Diversifizierung als Grund angeben, dann am Spotmarkt wieder russisches Gas einkaufen wollen, sich unendlich darüber aufregen, dass Russland nur zu den bestehenden Vertragsbedingungen liefert, auch wenn es kurzfristig um so viel mehr Geld einnehmen könnte -- und es dann nach Kriegsbeginn so drehen als habe Russland da bereits die Grundversorgung Deutschlands gefährden wollen. Und andere Begründungen nicht mehr zulassen.
Als dann feststeht das keine deiner Utopien mehr erreichbar ist, einfach auf deutsche Pro Kriegspartei umstellen -- die Alten scherts eh nicht, Verzicht ist Verzicht. Die Enkerl sind gebunden. Batscht.
Ihr versteht schon, politische Werte in einer Wertegesellschaft.
Vielleicht noch die Position des Papsts verleugnen, dass es Indikatoren gegeben hat, dass der Krieg provoziert war.
Ist eh nur der Papst - in Wertegesellschaften glaubt man doch nicht an religiöse Werte-Ethik.
Wer gewinnt gerade? Oh, wir sind auch alle für Selenskyj der stellenweise schon mal glaubt, seine Friedensformel ersetze die UN Charta - was für ein Held!
Hier MSNBC interviewt doch mal den neuesten Yale Professor der bei der Victur Pinchuk Foundation vorsprechen war, was für ein Held Selenskyj ist! Zum US Besuch!
Das ist interessant da eine Seite in der Munk Debate die Auffassung vertreten hat, Russland habe die Neutralität der Ukraine ja bereits defakto “gehabt”.
Kann nicht ganz stimmen.
Nächste Erwähnung:
March 3rd - unmittelbar nach der zweiten Gesprächsrunde (russische Quelle):
Russia and Ukraine held a second round of talks on Thursday aimed at stopping the escalating war. Russian President Vladimir Putin has warned Ukraine that it must quickly accept the Kremlin’s demand for its “demilitarisation” and declare itself neutral – but will a neutral status of Ukraine help to stop the war?, asks political journalist Dmitry Skorobutov.
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Selenskyy hat die Neutralität als Bedingung noch nicht akzeptiert.
Die Neutralität der Ukraine ist zu dem Zeitpunkt die Hauptbedingung Russlands.
The principal demand of Putin – a total neutrality of Ukraine: no membership in NATO, no weapon, foreign military bases – nothing which could threaten directly or indirectly Russian security, stability, and sovereignty.
Kontext: March 8th
FP:
Zelensky appears to float suggestions of a compromise, but U.S. officials fear Putin could double down.
So in terms of of your assessment of how this war is progressing, it’s clear that russians are increasingly taking lives, many civilian lives but not further ground. How long do you think ukraine can resist, can repel the russian invasion?
Ukraine depends uh ukraine you know is obviously, you know, has a hugely motivated society and uh it has a very substantial force and uh particularly was with the foreign you know with allied support like particularly from the united states uh who committed the substantial funds, we can stand for long I mean that’s because obviously we don’t have any other choice, uh Putin decided that he wants uh to make sure that there is no such country as Ukraine and of course we will disagree so that’s why people are determined to stand until we win as simple as that so what is Zelenskyy’s strategy to repel russian troops, the strategy is, is quite straightforward because we have areas which russia and russians took temporarily and our strategy is to not to allow him to take any further areas and to counter attack and free our land where were the currently occupied by russian troops. This isn’t this isn’t the large territories actually uh but still significant and obviously we need to get rid of them.
Selenskyj spricht vor der deutschen und französischen Presse
This is an important point. A compromise can be found in dialog. For me any compromise is irrelevant, because, as you know this hatred will be for every word. For every word. For every demand. For every course. For every guarantor of security. For everyone. You understand, right? Time must pass. Therefore, if they want to end the war, they must agree one seize fire, withdraw troops, then presidents meet, agree, that troops are withdrawn, and that there are certain security guarantors. Here you can find compromise. There are certain guarantors of our security. They must say tomorrow, that they are accepting Ukraine into Nato, and not being unclear anymore. Or say, we are not accepting it now. That is true. And they themselves understand, that they dont want to go with russia. So they do not accept us. The answer is very simple. We already understand everything. “We’re not accepting it” - because they are afraid of russia, thats all. And we need to calm down and say that. [Reaction was caused by the journalist initially asking the question nodding affirmatively, when Zelenskyy went into the “So they do not accept us” part.] Say - we need other security guarantees. There are Nato member states that want to be the guarantors of our security, which unfortunately cant provide us full membership in the alliance. But are ready to do everything that the alliance would have to do, if we were members of the alliance. And I think, thats a normal compromise. Its a compromise for everyone. For the west which does not know what to do with us in the Nato issue, for Ukraine which wants security guarantees, and for russia, which does not want to let nato expand further, and says it has had such agreements with Nato countries, with the west. And so, a compromise must be found in this. Because, this will be the end of the war. For Russia, this is not the end. There is this public letter. I dont know by whom, I dont remember, by the minister of foreign affairs, or by the president of russia. Stop talking to us with phrases like denazification etc. - we immediately said, that this sounds like an ultimatum - and we do not tolerate this. Because as soon as we are accused of nazism, by people, who follow in the footsteps of nazism, then we will not be able to tolerate it. Therefore public rhetoric can be anything, its the business of every state in this world - but this will not be binding rhetoric.
Ich habe das damals gesehen und nicht verkraftet, und als ich nicht mehr konnte hat mich meine Psychotherapeutin aus der Betreuung getreten.
FICKTEUCHIHRSCHWEINE,
DIESEGESELLSCHAFTISTDASLETZTE.
Der Vollständigkeit halber:
What did Zelenskyy say?
“Yesterday I returned from Bucha,” Zelenskyy said during his address. “There is not a single crime they would not commit there.”
“They killed entire families, adults and children, and they tried to burn the bodies,” Zelenskyy added.
He said, “The massacre in our city of Bucha is only one, unfortunately only one example of what the occupiers have been doing on our territory for the past 41 days.”
He urged full accountability for Russian actions on Ukraine’s territory and said Russia’s goal was to turn Ukrainians into “silent slaves.”
“Many ask themselves how many Buchas there are yet. Nobody knows it. We don’t have real knowledge on what is going on in the south of our country now or in other small towns around the country. Or in the east of the country,” Zelenskyy said on Friday during an interview with BILD, which is owned by Axel Springer, Insider’s parent company.
Und danach gabs keine öffentliche Debatte über die Lieferung schwerer Waffen in Deutschland mehr.
edit: Komischer Zufall wieder, Michael McFaul hat laut seinem closing statement auf dem Weg zur Munk Debate Timothy Snyders “Bloodlands” gelesen… - und sich gedacht - wenn die Nato nicht ständig erweitert hätte, wo hätte das noch geendet!
Propaganda hat aber immer noch niemand entdeckt.
edit: OT: DW hat vor exakt einer Woche Putin’s Witnesses (2018) in voller Länge auf seinem Youtube Kanal wieder online gestellt.
https://www.youtube.com/watch?v=stTgvqF7zxY
Habs vor Jahren bereits ein paar mal erwähnt. Sollte man mal gesehen haben.
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