das des Meutenjournalismus:

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Komm, dabei wäre der Concordia und dem Österreichischen Presserat wieder garnichts aufgefallen…
Das ist doch nur der ganz normale österreichische Qualitätsjournalismus.
Mit seinen freiwilligen Sprachregelungen, nicht wahr Concordia?
Diese Gesellschaft ist soetwas von im AR-gen. Aber hey, alles was Auflage bringt nicht…
Deshalb wollte Nuhrs Produktionsfirma zunächst juristisch gegen den «Standard» vorgehen, was sie nun wohl klugerweise unterlässt. Die Zeitung wiederum sah darin einen Angriff auf die von Nuhr selbst eingeforderte Meinungsfreiheit; schliesslich teile der ja auch kräftig aus, da müsse er auch einstecken können.
Das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, allerdings hat Nuhr wohl noch niemandem vorgeworfen, über abscheuliche Verbrechen zu witzeln – und zum angeblichen Beweis Zitate in einer Weise verkürzt, welche die tatsächliche Aussage krass verfälscht. Abgesehen von der rechtlichen Grauzone. Der Herdenjournalismus mache Dieter Nuhr moralisch zur Unperson, schrieb die «Neue Zürcher Zeitung». Ich möchte es Meutenjournalismus nennen: Die Meute hat sich ins Wild verbissen und will es zur Strecke bringen.
