Und der Haifisch, der hat Zähne

26. Juli 2026

Und die trägt er im Gesicht
Und Macheath, der hat ein Messer
Doch das Mes­ser sieht man nicht.

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An ’nem schö­nen blau­en Sonntag
Liegt ein toter Mann am Strand
Und ein Mensch geht um die Ecke
Den man Mackie Mes­ser nennt.

Sind sie nicht auch so froh, dass es die deutsch­pra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en gibt?

Und das gro­ße Feu­er in Soho
Sie­ben Kin­der und ein Greis -
In der Men­ge Mackie Mes­ser, den
Man nicht fragt und der nichts weiß.

Sind sie nicht auch so froh, dass es die deutsch­pra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en gibt?

Ohne die wüss­te man ja gar­nicht was man den­ken sollte!

Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht
Und man sieht die im Lichte
Die im Dun­keln sieht man nicht.

Jetzt haben sies aber immer noch nicht rich­tig ver­stan­den, oder?

Selen­skyj, das ist unser Dik­ta­tor. Der gute Dik­ta­tor. Der Dik­ta­tor wer­den, sein und blei­ben darf. Da er ja kein Putin (Putin!) wird.

Klar, oder?

Selen­sky­js Weg zum guten Dik­ta­tor, das wär doch ein The­ma für eine Arte Pro­duk­ti­on, oder?

Gott sei Dank gibt es die NZZ sag ich mir immer, die mir erklärt, dass Selen­skyj auch auf dem Weg zum Dik­ta­tor ein guter bleibt.

Selen­skyj - wis­sen sie, der hat näm­lich wie Fräu­lein Smi­la ein Gespür dafür…

Dass es Selen­ski immer wie­der gelingt, Kri­sen und Kri­ti­ker abzu­schüt­teln und sei­nen Mara­thon für Frie­den fort­zu­set­zen, ver­dankt er einer­seits einem Sys­tem, das ihm viel Macht ein­räumt, und ander­seits der Fähig­keit, poten­zi­el­le Gefah­ren zu spüren.

Nicht nur Macht räumt es ihm ein son­dern auch Immu­ni­tät vor Unter­su­chun­gen der Nabu. Daher weiß ja auch unser voll­idi­ot von Reis­ner, dass jeder Kor­rup­ti­ons­vor­wurf rund um den Abtritt von Fedo­row rus­si­sche Pro­pa­gan­da sei!

Und kann man einem sol­chen Sen­si­bel­chen mit dem Gespür für die rich­ti­ge macht­po­li­tics­he Abset­zung böse sein, wenn es wie­der vor Fern­seh­ter­mi­nen für 15 Minu­ten auf der Toi­let­te ver­schwin­det, wie uns sei­ne ehe­ma­li­ge Pres­se­spre­che­rin (lei­der bei Tucker Carl­son) ver­deut­licht hat? Und was uns die US Diplo­ma­tie dann zwei Wochen dar­auf bestä­tigt hat. (Mr. Bean Sager.)

Nein. Oder?

Das braucht der fürs Gespür! Und die gute Para­noia danach.

Scheiss drauf, wen das sei­nen Job kos­tet, meint die NZZ heu­te, denn:

Der Druck, dem Selen­ski aus­ge­setzt ist, die Ver­ant­wor­tung, die stän­di­gen Rei­sen und das Wer­ben um Unter­stüt­zung haben sich längst in sein Gesicht gegra­ben, ihn über sei­ne Jah­re altern las­sen. Er sei erschöpft, sagt der anony­me Insi­der. Aber je län­ger der Krieg dau­re, des­to mehr stre­be er nach völ­li­ger Kon­trol­le. «Man könn­te sagen, er hat sich zu einem Auto­kra­ten ent­wi­ckelt.» Ande­rer­seits sei er emo­tio­nal und lei­de mit jenen, die ihre Liebs­ten ver­lo­ren hät­ten, tei­le den Schmerz über die rus­si­sche Gewalt und Zer­stö­rung. «Zu einem Dik­ta­tor wird er also nie­mals werden.»

Moment, wir deu­ten jetzt das “Wel­ten­leid” das der Herr Selen­skyj seit Jah­ren spürt - posi­tiv um, das schon im Sep­tem­ber 2023 im 60 Minu­tes Inter­view als stark patho­lo­gisch auf­ge­fal­len ist?

Selen­skyj bei 60 Minutes

Gut, war­um eigent­lich nicht, wenn man sich 2026 in sei­ner psych­pa­tho­lo­gi­schen Malai­se noch ver­bes­sern kann.

Der kok­sen­de, para­no­ide, Auto­krat, - der aber das Leid sei­ner Bevöl­ke­rung jeden Tag tief im Inne­ren spürt - und daher nie Dik­ta­tor wer­den kann.

Und daher den Krieg ver­län­gern muss - bit­te lesen sies, ja?

We have a bet­ter trans­la­ti­on base, cour­te­sy of a creator on chi­ne­se Ten­cent news

Der ist ja ein ganz Lieber!

Der will nur in die Demokratie!

Ach pfeif auf Demo­kra­tie, der lie­be Auto­krat der will nur Sicherheitsgarantien!

Daher hat die Ukrai­ne auch den CDU/CSU Frak­ti­ons­chef der in der Woche davor noch einen offe­nen Mahn­brief an die Frak­ti­on ent­sen­det hat­te (email an alle Abge­ord­ne­ten), dass eine Ent­schei­dung über Sicher­heits­ga­ran­tien in Deutsch­land noch LLALAAAAAAAAAAAAAAAAANGE nicht zur Ent­schei­dung ste­hen wür­de auch am Fol­ge­tag in der Ukrai­ne mit offi­zi­el­len Wür­den im Sep­tem­ber 2025 bei sei­nem ers­ten Ukraine­be­such empfangen!

Was hat sich die offi­zi­el­le Ukrai­ne gefreut, dass der im Sep­tem­ber 2025 vor­bei­kam, nach­dem er sei­nen Par­tei­kol­le­gen kei­ne drei Tage davor auf die Fin­ger geschla­gen hat­te, dass sie jetzt bit­te kein Auf­se­hen machen wol­len - da Sicher­heits­ga­ran­tien für die Ukrai­ne für Deutsch­land so und so noch LLAAAAAAAAAAAANGE kein The­ma sein werden.

Als die ukrai­ni­sche Bevöl­ke­rung gera­de “Sicher­heits­ga­ran­tien und ein schnel­les Kriegs­en­de” woll­te (laut offi­zi­el­len Umfragen). 

Aber halt die Ukrai­ni­sche Regie­rung nicht.

So ein Pech.

Mit dem Auto­kra­ten, der sei­ne Bevöl­ke­rung liebt nämlich.

Das hat man dann in der Ukrai­ne in der nächs­ten Umfra­ge so hin­ge­deich­selt, dass man die Ukrai­ner plötz­lich nach “sub­stan­zi­el­len belast­ba­ren Garan­tien der USA” gefragt hat, die deren Bevöl­ke­rung dann zwei Mona­te spä­ter plötz­lich wol­len soll­te, und mit einer leich­ten Ände­rung des Umfra­ge wor­d­ings dann auch woll­te und dann hat­te die ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da das Pro­blem nicht mehr - da ihnen die USA sol­che nie vor Kriegs­en­de zuge­ste­hen werden.

Deutsch­land aber eben schon - daher wur­de es in der CDU/CSU Frak­ti­on ja unruhig.

Hufff --- wie­der ein schwie­ri­ges Pro­blem als “Insi­der” in der Selen­skyj Regie­rung gelöst!

Fast wär das 2025 PR-technisch schiefgegangen!

Gott sei Dank schaut die Deutsch­spra­chi­ge Qua­li­täts­pres­se nicht auf sowas, sag ich immer! Ach­ja, der Herr hieß Jens Spahn, … Und war damals noch in der Posi­ti­on des Unions-Fraktionschefs…

In der Debat­te über eine mög­li­che Ent­sen­dung von Sol­da­ten der Bun­des­wehr in die Ukrai­ne nach einem Frie­dens­schluss hat CDU/CSU-Fraktionschef Jens Spahn die Abge­ord­ne­ten der Uni­on zu Zurück­hal­tung auf­ge­ru­fen. “Die aktu­ell medi­al vor­an­ge­trie­be­ne Fra­ge, ob Sicher­heits­ga­ran­tien den unmit­tel­ba­ren Ein­satz deut­scher Sol­da­ten in die Ukrai­ne bedeu­ten wür­den, stellt sich so ver­kürzt nicht, schon gar nicht zum jet­zi­gen Zeit­punkt”, heißt es in einem Schrei­ben an die Parlamentarier.

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Am nächs­ten Tag in der Ukraine:

Und jetzt Alle!

Denn die einen sind im Dunkeln
Und die andern sind im Licht
Und man sieht die im Lichte
Die im Dun­keln sieht man nicht.

Und der Hai­fisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht
Und Macheath, der hat ein Messer
Doch das Mes­ser sieht man nicht.

edit: Kon­text:

Approa­ching beco­m­ing a hol­low shell”: In Ukrai­ne, as the war enters its fifth year, the death-to-birth ratio is clo­se to 4:1.

In line with pol­ling it con­duc­ted last year, Gal­lup found last mon­th that Ukrai­ni­ans’ sup­port for con­ti­nued figh­t­ing remains low. Only 24% of respondents told Gal­lup that Ukrai­ne should keep figh­t­ing until it wins the war. In con­trast, 66% wan­ted a nego­tia­ted solu­ti­on to end it as soon as possible.

About 52 mil­li­on peop­le lived in Ukrai­ne in 1991. Back in May, Denys Uliu­tin, Ukraine’s Minis­ter of Social Poli­cy, said the coun­try now only has about 22 to 25 mil­li­on residents.

src: click (responsibelstatecraft.org)









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