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MEkraine? No. YOUkraine.

29. April 2024

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Gute Nach­rich­ten, es gibt wie­der ein neu­es Narrativ.

Laut Selen­skyj ver­su­che Putin die Ukrai­ne zur Fes­tung (Strong­hold) für einen Angriff auf die Nato auszubauen.

Gut, Selen­skyj bedankt sich auch bei den Ver­ant­wort­li­chen des Ram­stein For­mats für die posi­ti­ve, effi­zi­en­te Zusam­men­ar­beit, und dass die­ses Instru­ment sehr effek­tiv sei.

Kon­text:

Wie das US-Magazin Poli­ti­co dar­legt, erklä­ren vier nament­lich nicht genann­te Insi­der aus Euro­pa und den USA, dass die Biden-Regierung die Ver­ant­wor­tung für das Ramstein-Format – auch bekannt als die Ukrai­ne Con­ta­ct Group – an das nord­at­lan­ti­sche Ver­tei­di­gungs­bünd­nis über­tra­gen könn­te. Gedan­ken­spie­le hier­zu sei­en bereits hin­läng­lich erfolgt und wür­den bei einem zwei­tä­gi­gen Tref­fen der Nato-Verteidigungsminister in Brüs­sel (3. und 4. März), anläss­lich des 75-jährigen Nato-Bestehens, weitergesponnen.

src: click

Gut dem Selen­skyj muss man das jetzt nicht unbe­dingt sagen, der erfährts wenn dann eh noch früh genug.

Zudem freut sich Selen­skyj auch zu erfah­ren, dass der von der NATO ver­spro­che­ne (aber noch durch nie­man­den aus­fi­nan­zier­te) Fond von 100 Mil­li­ar­den USD an Waf­fen­hil­fen, nicht bereits ver­ein­bar­te bila­te­ra­le Hil­fen kan­ni­ba­li­sie­ren wür­de. Stol­ten­berg hats ihm per­sön­lich versprochen.

Selen­skyj freue sich auch bereits auf die zuge­sag­ten Artil­le­rie Geschos­se, ATA­CAMs, und Patri­ots, die bald in die Ukrai­ne gelie­fert wer­den, und die die Ukrai­ne benö­ti­ge um die rus­si­schen ter­ro­ris­ti­schen Ambi­tio­nen zu besiegen.

Gut, jetzt gibt es bis auf Deutsch­land noch kei­ne öffent­lich gewor­de­nen Zusa­gen für wei­te­re Patri­ot Sys­te­me die gelie­fert wer­den sol­len (zwei­te Quel­le, Spa­ni­en hat zuge­sagt Patri­ot Muni­ti­on zu lie­fern, aber das hat Stol­ten­berg lei­der miss­ver­stan­den, daher erzählt er auf der PK auf Jour­na­lis­ten Nach­fra­ge an rech­ten Top­fen), aber das muss man ja Selen­skyj nicht sagen, der erfährt das noch früh genug.

Wei­ters freut sich Selen­skyj auf den Washing­ton NATO Sum­mit, und hofft dass dabei end­lich “die Ukrai­ne Fra­ge” (die Auf­nah­me der Ukrai­ne) zur Ver­hand­lung kom­men wird. Wird sie nicht, aber das muss man ja Selen­skyj nicht sagen, der erfährt das noch früh genug.

Wesent­lich sei es auch, dass die Ukrai­ne immer mehr mit NATO Waf­fen trai­nie­re, das mache die Ukrai­ne in der Zusam­men­ar­beit spä­ter in der NATO mehr effi­zi­ent. Gut, jetzt muss man Selen­skyj nicht sagen, dass bis auf Deutsch­land kein NATO Land sein neu­es­tes Mili­tär­ge­rät in die Ukrai­ne über­stellt hat (also die Eigen­ent­wick­lun­gen), und dass die US extra die Elek­tro­ni­sche Feu­er­leit­füh­rung und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me aus den Abra­hams aus­ge­baut haben, bevor sie die zum Ver­sand in die Ukrai­ne frei­ge­ge­ben haben, oder dass die Ukrai­ne immer noch mehr­heit­lich auf alten Sovejet­sys­te­men kämpft - denn ten­den­zi­ell ist ein Umstieg auf neue Nato Sys­te­me so und so im Bereich des dem­nächst wahr­schein­li­chen -- also das passt schon irgend­wie. Gut und das Durch­schnitts­al­ter in der Ukrai­ni­schen Armee ist immer schon 45 - aber ok, jetzt for­dern wir schon kri­tisch ana­ly­ti­sches Den­ken von einem Staa­ten­füh­rer, soweit will ich gar­nicht mal gehen…

Selen­skyj dankt auch allen, die NATO Stan­dards in der Ukrai­ne eta­blie­ren (das sind laut Eigen­aus­sa­ge übri­gens die hier:

Auf das letz­te Video hat eh nie­mand geach­tet, oder?

)

Weil die es ein­fach immer wahr­schein­li­cher machen wür­den, so Selen­skyj, dass die Ukrai­ne in die Nato auf­ge­nom­men wird.

Jens Stol­ten­berg erklärt, dass er sich schon sehr auf den Tag freue, an dem die ukrai­ni­sche Flag­ge über dem NATO Haupt­quar­tier weht.

Grüße Bitte!

29. April 2024

Dass die Wal­len­berg Reden immer genau­so wich­tig wie die von Chur­chill sein müssen…

Dazu [zur Rede vom 22. Novem­ber 2023] die Luzer­ner Zeitung:

«Busi­ness und Poli­tik müs­sen zusam­men­ar­bei­ten», wirt­schaft­lich sei Euro­pa gegen­über den USA und Chi­na schon weit ins Hin­ter­tref­fen gera­ten, und 2030, das Jahr, das sich Euro­pa in Bezug auf vie­le wich­ti­ge wirt­schafts­po­li­ti­sche Zie­le, vom Kli­ma über die Ener­gie­ver­sor­gung bis zur Digi­ta­li­sie­rung, als Mei­len­stein gesetzt habe, sei schon «alar­mie­rend nahe».

Den fünf Hand­lungs­fel­dern, die Wal­len­berg am run­den Tisch mit den Chefs der 60 gröss­ten euro­päi­schen Industrie- und Tech­no­lo­gie­fir­men erar­bei­tet hat, ist der prak­ti­sche Nut­zen in der Tat nicht abzu­spre­chen. Voll­endung des euro­päi­schen Bin­nen­mark­tes durch weni­ger Har­mo­ni­sie­rung und ein­fa­che­re Regu­lie­rung. Mehr Inno­va­ti­on durch ein­fa­che­re Zulas­sungs­pro­zes­se und mehr staat­li­che För­de­rung. Weni­ger CO2 durch mehr staat­li­che Inves­ti­ti­ons­pro­gram­me nach ame­ri­ka­ni­schem Vor­bild und weni­ger Vor­schrif­ten. Mehr staat­li­che Vor­leis­tun­gen zum Auf­bau des 5G-Mobilfunkstandards. Und mehr (staat­li­che) Inves­ti­tio­nen in die Bil­dung und Fort­bil­dung der Arbeit­neh­men­den, von denen vie­le durch den Vor­marsch der künst­li­chen Intel­li­genz ihren Job ver­lie­ren könnten.

Was Wal­len­berg nicht sagt

Plau­si­bel ist auch Wal­len­bergs Mah­nung, dass die Umset­zung die­ser Mass­nah­men von gros­ser Dring­lich­keit ist. Es ist ein Fakt, dass Joe Bidens Sub­ven­ti­ons­wirt­schaft auch vie­le Inves­ti­tio­nen aus Euro­pa anlockt, die der schwä­cheln­den Wirt­schaft auf dem alten Kon­ti­nent zwei­fel­los gut anstün­den. Doch dann sagt Wal­len­berg auch ehr­li­che Sät­ze wie den, dass es für ihn als Eigen­tü­mer von Unter­neh­men fun­da­men­tal wich­tig sei, deren indi­vi­du­el­le Wett­be­werbs­po­si­tio­nen zu ver­bes­sern. Dass er dies im Zwei­fel auch auf Kos­ten der Wett­be­werbs­fä­hig­keit Euro­pas tun wür­de, sag­te Wal­len­berg nicht, aber man konn­te es zwi­schen dem Gesag­ten heraushören.

Erfolg­rei­che Geschäfts­leu­te sind gut dar­in, sich auf jede gege­be­ne Situa­ti­on ein­zu­stel­len. Aber erfolg­rei­che Geschäfts­leu­te sind defi­ni­to­risch weni­ger gut dar­in, für die All­ge­mein­heit zu den­ken. Das «Schwe­di­sche Modell», das den sozia­len Aus­gleich und die För­de­rung von Inno­va­ti­on und For­schung lan­ge Zeit mit hohen Steu­er­sät­zen zu erzwin­gen ver­such­te, hat den Reich­tum der Wal­len­bergs offen­sicht­lich nicht geschmä­lert. Nun scheint die­ses Modell gera­de spek­ta­ku­lär aus­ein­an­der­zu­bre­chen. Für Jacob Wal­len­berg war das in Zürich nicht der Rede wert.

src: click (Luzer­ner Zeitung)

Grü­ße, bitte.

Gut, war­um erwähn ich das gera­de jetzt? Nun, fol­gen­der Arti­kel ging gera­de bei der NZZ online:

Euro­pä­er sei­en fau­ler als Ame­ri­ka­ner, sagt Nor­we­gens Ölfonds-Manager Nico­lai Tan­gen. Hat er recht?

Der nor­we­gi­sche Staats­fonds gehört zu den gröss­ten Inves­to­ren der Welt. Ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men wer­den für ihn immer wichtiger.

[…]

Die­ses Jahr wäh­len die Ame­ri­ka­ne­rin­nen und Ame­ri­ka­ner zudem einen neu­en Prä­si­den­ten. Die Aus­sicht, dass Donald Trump die Wahl gewin­nen könn­te, beun­ru­higt Tan­gen. Auf die Anla­ge­stra­te­gie des Fonds wer­de der Aus­gang der Wah­len jedoch kei­nen Ein­fluss haben. «Wir inves­tie­ren in Ame­ri­ka lang­fris­tig in gross­ar­ti­ge Unter­neh­men, und fast die Hälf­te unse­rer Ver­mö­gens­wer­te ist dort.» Das wer­de sich nicht ändern.

src: click (NZZ)

Aller­dings Grü­ße von einem Fau­len, die wer­den wohl nicht ankommen…

Kon­text:

Jacob Wal­len­berg, the chair­man of Inves­tor AB, shared his views on the deba­te around glo­bal war­ming while at the World Eco­no­mic Forum in Davos this week. Spea­king to Swe­dish news­pa­per Svens­ka Dag­b­la­det, Wal­len­berg defen­ded Gre­ta Thun­berg, the 17-year-old Swe­dish cli­ma­te acti­vist, after U.S. Pre­si­dent Donald Trump and others at Davos cri­ti­ci­zed her.

She’s rele­vant,” Wal­len­berg said. “She says what she thinks and puts pres­su­re on decisi­on makers. It’s our job to be able to hand­le such ques­ti­ons.” “It’s not up to her to pro­vi­de solu­ti­ons,” Wal­len­berg said. “She chal­len­ges others and holds their feet to the fire. You have to respect her for that.”

src: click

Sie­he auch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Raoul_Wallenberg

Und das Haa­retz opi­ni­on pie­ce von Edu­ar­do Eurne­ki­an und Baruch Ten­em­baum. [Edu­ar­do Eurne­ki­an is chair­man of the Inter­na­tio­nal Raoul Wal­len­berg Foun­da­ti­on, and Baruch Ten­em­baum is its founder.]:

https://www.haaretz.com/opinion/2014-01-17/ty-article/.premium/who-left-raoul-wallenberg-behind/0000017f-e72d-dea7-adff-f7ff93310000

edit: Fal­scher Link beim NZZ Arti­kel, korrigiert.

Wie man das ZDF gezielt manipuliert

29. April 2024

Was bis­her geschah:

In einer ZDF heu­te Sen­dung, mit NEUEM Exper­ten, und so halb­neu­er nai­ver Mode­ra­to­rin in der über 40 Minu­ten nichts ande­res statt­fin­det außer halt­lo­ses Pro­pa­gan­da­ge­wich­se, und Vor­le­sen von User­kom­men­ta­ren die jetzt auch drin­gend der Mei­nung sind, dass man auf sei­ne Gefüh­le hören soll­te, denn Deutsch­land soll­te jetzt schnell ver­mehrt Artil­le­rie­gra­na­ten pro­du­zie­ren, die jeder Voll­trot­tel auf der Welt pro­du­zie­ren kann, aber so rich­tig schön mit Mil­li­ar­den­in­ves­ti­tio­nen, und bit­te auch nur, wenn wir gleich­zei­tig so viel Mili­tär­ge­rät an die Ukrai­ne über­ge­ben, dass Deutsch­land nicht nur nicht mehr ver­tei­di­gungs­fä­hig, son­dern nicht mehr im Rah­men der Nato ein­satz­fä­hig ist! Denn die Ande­ren machen das ja auch schon! Und das obers­te Bestre­ben einer zdf Mode­ra­to­rin ist es das zu machen, was die Ande­ren ja auch schon machen. Wozu da noch nach tie­fe­ren Zusam­men­hän­gen fra­gen? Finn­land zum Bei­spiel! Gut und Polen macht das Gegen­teil, aber das braucht der Exper­te der deut­schen Öffent­lich­keit ja nicht zu verraten […]

src:

Nnnnnnnn­neue ers­te Runde.…

Wie die Mani­pu­la­ti­on im Detail erfolgt: Über die rich­ti­gen “Exper­ten” natür­lich, die im Vor­feld von Inter­es­sens­grup­pie­run­gen gebrieft wer­den, und dann ein­fach nur Pro­pa­gan­da­scheis­se raushauen.

Dies­mal “Mili­tär­ex­per­te Frank Sau­er von der Uni­ver­si­tät der Bun­des­wehr in Mün­chen” einem Goe­the Uni­ver­si­tät Arsch­loch­le­cker vor dem Herren.

Propaganda-Messaging: Deutsch­land müs­se es machen wie Finnland.

Der Mode­ra­to­rin und der Öffent­lich­keit wird sowohl der Kon­text vor­ent­hal­ten, dass Polen aktu­ell das Gegen­teil macht, als auch wie Finn­land aktu­ell in der Posi­tio­nie­rung der Staa­ten in Euro­pa ein­zu­ord­nen ist.

Also, bele­gen wir die ide­lo­gi­schen Ein­ord­nung Finn­lands, die NZZ hilft hier ger­ne weiter:

Euro­pas neue Idea­lis­ten gegen Putin: Für sie zäh­len nur der Sieg der Ukrai­ne und die Ver­tei­di­gung der Demokratie

[…]

Der Neo-Idealismus hand­le «wer­te­ba­siert, auf der Grund­la­ge mora­li­scher Ent­schei­dun­gen, in Wah­rung huma­nis­ti­scher Idea­le, ange­trie­ben durch einen sozia­len und kul­tu­rel­len Libe­ra­lis­mus, getra­gen von glaub­wür­di­ger Hoff­nung auf eine Zukunft».

Sei­ne Vor­rei­ter sind die est­ni­sche Minis­ter­prä­si­den­tin Kaja Kal­las, der litaui­sche Aus­sen­mi­nis­ter Gabrie­li­us Lands­ber­gis, der tsche­chi­sche Aus­sen­mi­nis­ter Jan Lipavs­ky. Sie, aber auch meh­re­re ande­re euro­päi­sche Poli­ti­ker bie­ten denen die Stirn, die Demo­kra­tie und Frei­heit bedro­hen – not­falls auch mit Waffengewalt.
Er sei bereit, für die Frei­heit zu ster­ben, sagt der let­ti­sche Poli­ti­ker Artis Pabriks. San­na Marin, Finn­lands ehe­ma­li­ge Regie­rungs­chefin, for­dert ein Ende des Hin­neh­mens von Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen für wirt­schaft­li­che Vor­tei­le. Die deut­sche EU-Kommissionspräsidentin Ursu­la von der Ley­en will die Ukrai­ne sie­gen sehen, weil dort «unse­re Wer­te hoch­ge­hal­ten, unse­re Frei­heit ver­tei­digt und die Zukunft Euro­pas geschrie­ben wird». Lands­ber­gis hat auf dem sozia­len Netz­werk X den Unterstützer-Spruch für die Ukrai­ne «Wie lan­ge es auch immer braucht» gestri­chen und ersetzt durch «Was immer es für einen Sieg braucht». Die Iko­ne der Neo-Idealisten aber sind für Tal­lis der Ukrai­ner Selen­ski und das ukrai­ni­sche Volk selbst.

src: click (NZZ)

Gut, aber wie bele­gen wir jetzt, dass der neue Exper­te des ZDFs aus den Arsch­loch­le­cker­netz­wer­ken der Goe­the Uni­ver­si­tät Frank­furt, auf das sel­be Pro­pa­gan­da­netz­werk zurück­greift das ich im letz­ten Bei­trag moniert habe?

So:

Sie sehen hier die Wer­be­in­schal­tung der US Frak­ti­on die “mit den Ukrai­nern arbei­tet” für die Abstim­mung über die Frei­ga­be der mili­tä­ri­schen Mit­tel für die Ukrai­ne Ende des Monats.

In der gesam­ten Anspra­che von 30 Minu­ten fin­det sich nicht ein logisch kon­gru­en­ter Satz.

Hier der sales pitch:

- Wenn die Ukrai­ne ver­liert mar­schiert Putin in wei­te­ren Staa­ten ein.
- Wenn Putin nicht in wei­te­ren Staa­ten ein­mar­schiert, kön­nen wir uns trotz­dem den Repu­ta­ti­ons­scha­den einer Nie­der­la­ge als Wer­te­wes­ten nicht leisten.
- Wenn die Ukrai­ne gewinnt, fühlt sich Euro­pa sicherer.
- Wenn die Ukrai­ne ver­liert, fühlt sich Euro­pa weni­ger sicher.
- Wenn die Ukrai­ne ver­liert bestärkt das ande­re Dik­ta­to­ren weltweit.
- Wenn die Ukrai­ne ver­liert, führt das zu einem Angriff Chi­nas auf Taiwan.
- Wenn die Ukrai­ne nicht frü­her Waf­fen bekommt, wer­den mehr Men­schen sterben.
- Auch wenn die NYT gemel­det hat, das Putin im letz­ten Jahr mehr­mals ange­ge­ben hat, ver­han­deln zu wol­len - ich habe nichts in der Art gehört, das wer­den wohl nur Think­t­an­ker gewe­sen sein, die nichts gewusst haben.
- Es exis­tiert eine mora­li­sche Ver­pflich­tung die Ukrai­ne mit Waf­fen aus­zu­stat­ten, damit sie sich gegen Ver­ge­wal­ti­gun­gen weh­ren kann.
- Putin hat bereits beim Mai­dan 2014 ver­sucht die euro­päi­schen Demo­kra­tien anzu­grei­fen. (Durch den Pusch gegen die pro rus­si­sche Janu­ko­vič Regie­rung? Durch die Ver­fas­sungs­än­de­rung ohne Verfassungsmehrheit?)
- Dass der Krieg wei­ter­geht ist für die Ukrai­ne eine exis­ten­ti­el­le Frage
- Dann zehn Minu­ten spä­ter: Die Ukrai­ne wür­de auch ohne die ame­ri­ka­ni­sche Hil­fe über­le­ben, aber es wür­de mehr tote Ukrai­ner geben.
- Die Euro­pä­er sind mehr­heit­lich auch für einen län­ge­ren Krieg (stimmt sogar), ich habe unlängst mit der Prä­si­den­tin von Est­land gespro­chen, die sieht das genauso.

[Argu­men­te vor­ge­bracht von for­mer US Ambassa­dor to Rus­sia Micha­el McFaul - der in sei­ner Munk Deba­te Rede zur Ukrai­ne neben­bei zufäl­li­ger­wei­se auf dem Weg zur Debat­te Timo­thy Sny­ders Bloo­d­lands gele­sen hat, und das Buch bei der Debat­te unbe­dingt name­drop­pen muss “weil dar­in alles ent­hal­ten ist was man über die­sen Kon­flikt wis­sen muss” (gut, das Buch erschien davor, aber mit his­to­ri­schen Ein­zel­hei­ten muss­ten wir uns in US-Netzwerken noch nie auf­hal­ten), ups is er ihm run­ter­gfal­len! Der Name.

Ori­gi­nal­zi­tat:

I was rea­ding Bloo­d­li­nes on the ride up here, by Tim Sny­der - is this real­ly a world we want to go back to? Whe­re we just let Putin do wha­te­ver he wants? Thats not - eh, its immo­ral, of cour­se - our col­leagues [the oppo­sing deba­ters] dont care about mora­li­ty, I think we should care!“

])
src: click

Also, Micha­el McFaul, erwähnt in sei­nen State­ments wie Euro­pa posi­tio­niert ist, natür­lich nur die Posi­ti­on der Regie­rungs­chefin Est­lands, Kaja Kallas.

Und der neu­es­te ZDF Exper­te der Goe­the Uni­ver­si­tät - ein­ge­wech­selt nur fuck­ing zwei Jah­re nach Kriegs­be­ginn, erwähnt in sei­nen State­ments wie Euro­pa posi­tio­niert ist, natür­lich nur die Posi­ti­on der ehe­ma­li­gen Regie­rungs­chefin Finn­lands, San­na Marin.

Und wenn wir noch mal kurz zur Beset­zungs­lis­te des Board der von der Vic­tor Pin­chuk finan­zier­ten Yes Con­fe­rence zurück­re­fe­ren­zie­ren, fin­den wir dort natür­lich Ker­sti Kal­ju­laid (Prä­si­den­tin von Esland (2016-2021)).

Die Dame mit der McFaul tat­säch­lich gespro­chen hat, auch wenn er sie nur als “Prä­si­den­tin von Est­land” refe­ren­ziert. Ohne for­mer dazuzusagen.

Aber mit his­to­ri­schen Details müs­sen sich US-Netzwerke nie aufhalten.

Grüs­se an Alp­bach bitte.

Ach­ja das Arsch­loch­le­cker Schwein von Wolf­gang Ischin­ger (Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz) ist selbst­re­dend auch Mit­glied im Board der von der Vik­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on finan­zier­ten Yes Con­fe­rence, und lässt sich mitt­ler­wei­le von ukrai­ni­schen Mil­li­ar­dä­ren ein Gehalt auszahlen.

Und wol­len wir viel­leicht noch mal zurück zu den Kunst­pro­jek­ten der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on? (russianwarcrimeshouse.org was für eine tol­le Domain.)

End­lich kommt zusam­men was zusam­men gehört!

Gut, jetzt hat aber Pro­pa­gan­da immer noch nie­mand entdeckt.

Am Aller­we­nigs­ten die ZDF Mode­ra­to­rin, die ein­fach nur das machen will, was die ande­ren doch auch schon machen. War­um machts denn Deutsch­land nicht?

Also das Sel­be wie Finnland?

Ja war­um denn nicht? Da ist sicher der Scholz dran schuld!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: War­um ich das jetzt gera­de für erwäh­nens­wert hal­te? Bei “US Pro­pa­gan­da Messaging Cen­tral, dem You­tube Kanal Sili­con Curtain - wird gera­de jetzt, in dem Moment indem sie das lesen, fol­gen­des Pro­pa­gan­da Messaging etabliert:

This has all been a dis­cus­sion of wes­tern weak­ness, and his­to­ri­cal blind­ness, we have to lis­ten more to the cen­tral and eas­tern, and nort­hern euro­pean part­ners, who were get­ting it right all along!”

src: click
(Jes­si­ca Ber­lin bei 9 min in.)

Sie ken­nen Jes­si­ca Ber­lin aus Pro­pa­gan­da Auf­trit­ten, wie dem hier vom 25. Sep­tem­ber 2022 bei NZZ Standpunkte:

Für Leu­te die sich noch fra­gen, wel­che Staa­ten bei “we have to lis­ten more to the cen­tral and eas­tern, and nort­hern euro­pean part­ners, who were get­ting it right all along!” gemeint sind: Est­land, Finn­land, Tsche­chi­en und Polen. Nur dass Polen anders agiert als die ande­ren, was man natür­lich aus der Öffent­lich­keit raus­hält, weils nicht zum design­ten Nar­ra­tiv passt.

Und dann blei­ben lei­der nur noch Finn­land und Esland über (mit Tsche­chi­en begeis­terst du in der deut­schen öffent­li­chen Mei­nung nie­man­den), und dann gibst du der Huren­sau von der Goe­the Uni­ver­si­tät Finn­lands Posi­ti­on mit auf den Weg, weils vier­mal grö­ßer als Est­land ist.

Gut, Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

edit: Es gibt natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Isra­el, US said working to pre­vent ICC arrest war­rant against Netanyahu

Accord­ing to reports in several Israe­li media, the United Sta­tes is part of a last-ditch diplo­ma­tic effort to pre­vent the Inter­na­tio­nal Cri­mi­nal Court from issuing arrest war­rants against Prime Minis­ter Ben­ja­min Net­an­ya­hu and other Israe­li officials.

src: click (The Times of Israel)

Ach, fällts dem Arschloch auch schon auf?

27. April 2024

Mark Leo­nard: „Die gro­ßen Sie­ger im Ukraine-Krieg sind die USA

Der Direk­tor des Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons, Mark Leo­nard, war auf Ein­la­dung der Webs­ter Uni­ver­si­ty in Wien. 

Der Direk­tor des Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons, Mark Leo­nard, war auf Ein­la­dung der Webs­ter Uni­ver­si­ty in Wien.

27.04.2024 um 18:06

von Chris­ti­an Ultsch

Der bri­ti­sche Poli­to­lo­ge Mark Leo­nard über die glo­ba­len Fol­gen des Ukraine-Kriegs, die Ent­wick­lung der EU zur geo­po­li­ti­schen Sicher­heits­uni­on, den Auf­stieg Chi­nas und das unwei­ger­li­che Ende der ame­ri­ka­ni­schen Hegemonie.

src: click

Wie war das noch­mal, du fuck­ing Sau?

Euro­pa muss auf einen lang­an­dau­ern­den Krieg vor­be­rei­tet wer­den, nicht?

ECFR singt über Pro­ject Syn­di­ca­te phi­lo­so­phi­sche Neugründungsepen

Und wo hast du Schwein es publiziert?

Bei Pro­ject Syn­di­ca­te, nicht?

Und der Stan­dard hat wie­der kom­men­tar­los abge­schrie­ben. Und Pro­ject Syn­di­ca­te hat wie­der den Über­set­zer bezahlt.

Fuck­ing Schwein.…

Aber wenigs­tens noch Rück­grad, in der letz­ten Minute.

edit: Ich sag­te, Pro­ject Syn­di­ca­te, nicht? DU FUCKING SAU.

Bildschirmfoto 2024 04 28 um 16 26 55

Gut, jetzt hat Pro­pa­gan­da natür­lich wie­der nie­mand ent­deckt. Am aller­we­nigs­ten Carl Bildt. (Autor des neus­ten Ukrai­ne Arti­kels heu­te auf Pro­ject Syndicate.)

Zur Rol­le Carl Bildts:

Die sel­be Jour­na­lis­tin, die im Panel der Vik­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on (Yes Con­fe­rence, am Ran­de von Davos) des sel­ben Jah­res (2023) Vic­to­ria Nuland öffent­lich pres­su­ren darf, wann denn end­lich die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung für neue Waf­fen­lie­fe­run­gen ein­trifft ( https://www.youtube.com/watch?v=q-fWl1ECraQ , Ant­wort: „Wir sind hier öffent­lich, da muss ich das jetzt so sagen, ihr bekommt noch mal 5 Mil­li­ar­den und dann erst mal län­ger nichts.“), die sel­be Jour­na­lis­tin die ein Pro­jekt von Timo­thy Sny­der öffent­lich beglei­tet ( https://www.youtube.com/watch?v=iI4oyPZbPmM , mehr dazu spä­ter) und die sel­be Jour­na­lis­tin die als Lei­te­rin des vor­he­ri­gen von ihr mit­be­grün­de­ten neu­en Public Rela­ti­on Insti­tuts auch das The Reck­o­ning Pro­ject als Medi­en­be­auf­trag­te (https://www.thereckoningproject.com/media) mit­be­grün­det hat (eben­falls Cofoun­der) deren Auf­ga­be es ist Kriegs­ver­bre­chen in der Ukrai­ne zu doku­men­tie­ren. Und in deren Advi­so­ry Board Timo­thy Sny­der eben­falls auf­taucht (vgl.: https://www.thereckoningproject.com/board ), zusam­men mit Ser­hii Plok­hy (spä­ter refe­ren­ziert) und Carl Bildt.
Carl Bildt sitzt sei­ner­seits im exe­cu­ti­ve board der von der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on ins Leben geru­fe­nen Yes Con­fe­rence (https://yes-ukraine.org/en/about/yes-board) (und nur falls Inter­es­se besteht: Führt auch tol­le Debat­ten mit Mear­s­hei­mer: https://www.youtube.com/watch?v=_aNMOEQ0248 ), mehr dazu später.
Das zum Hin­ter­grund, jetzt zum Inhalt. In dem Vor­trag vom 25. Jän­ner 2023 im IWM­Vi­en­na äußert sich Gume­nyuk zur Rol­le Timo­thy Sny­ders für das öffent­li­che Bild der Ukrai­ne wie folgt (bei 40 min in im Video): 

And if you real­ly think about the poli­ti­cal choices Ukrai­ni­an [sic!] makes, I real­ly think for one we were drag­ged in the war about our past [sic!] which is very important, we have Timo­thy Sny­der on board, we have a lot of peop­le to dis­cuss our past, but I think poli­ti­cal­ly, this coun­try lived through so many suf­fe­rings, this coun­try lived through so many trou­bles, that today peop­le just cho­se tho­se who cho­se life, thats it. And the­re­fo­re say­ing, that if you now lis­ten to any talks about „peace some­thing“, today the vic­to­ry of Ukrai­ne, and the mili­ta­ry defeat of rus­sia, or at least the mili­ta­ry vic­to­ry of Ukrai­ne is con­si­de­red by [a] majo­ri­ty as the only way to secu­re life, the­re is not­hing else [that] worked so far. So its com­ing, this visi­on of vic­to­ry, this visi­on of even mili­ta­ry fight today is real­ly dri­ven not by mili­ta­rism, but the only self secu­ri­ty [sic!] and just pro­tec­ting, very basic pro­tec­tion of your life, becau­se the­re is no other way so far. Thats some­thing I [was] told the­re would be a lot of other talks, I made exact­ly 35 minu­tes, thank you.“

Und das ist das Ende des Talks. Danach folgt ein Inter­view und danach Q&A, mit einer pro­vo­kan­ten Fra­ge aus dem Publi­kum (bei 1 std 17 min in ):

I’m And­re Rich­ter, I’m a pro­fes­sor of media and also a nati­ve of Ukrai­ne. To add to what you just said I would also… May­be it was not men­tio­ned that Ukrai­ne has mar­ti­al laws in [sin­ce] the 24th of febru­a­ry of last year, and I belie­ve that in many if not all euro­pean coun­tries, if a mar­ti­al law is intro­du­ced for a long peri­od of time, the­re will be attempts, much more stric­ter than in Ukrai­ne to estab­lish con­trol over the media, but I have two short ques­ti­ons - the first ques­ti­on is that as far as I remem­ber, befo­re the war star­ted, befo­re febru­a­ry the­re was a lot of dis­cus­sion among the jour­na­lists in Ukrai­ne, and the public as well as to whe­ther the­re should be objec­ti­ve jour­na­lism, or patrio­tic jour­na­lism in the country.
The­re were sort of two fac­tions bet­ween the jour­na­lists, or amongst the jour­na­lists. Patrio­tic jour­na­lists were taking objec­ti­ve jour­na­lists, and so-called objec­ti­ve jour­na­lists were taking patrio­tic jour­na­lists as say­ing - you are not the real jour­na­lists, we are the real jour­na­lists. What hap­pens with that today, if anything? Is it a for­got­ten topic today? It will go on, when the war is over [laughs, defea­ted­ly], thats the first ques­ti­on, and the second ques­ti­on is about Rain TV or Dozht, I recall some years ago, you wro­te an opi­ni­on, so may­be I’m wrong - as a mem­ber of a body which con­sul­ted on media stan­dards, when the natio­nal regu­la­tor abolis­hed the licen­se for rus­si­an Rain TV tele­vi­si­on com­pa­ny in Ukrai­ne, for their vio­la­ti­ons of the laws, pret­ty much simi­lar to tho­se which hap­pen­ed a cou­p­le of mon­ths ago in Lat­via, and you were against the decisi­on, and you pro­vi­ded your rea­sons - two mon­ths ago, a simi­lar sto­ry hap­pen­ed in Lat­via - and what is your atti­tu­de to[wards] the sto­ry with Rain TV, is it real­ly a thre­at to natio­nal secu­ri­ty - as I, you can pro­bab­ly not assess it pro­per­ly, but - but what is your opinion.“
[Ers­ter Teil der Ant­wort:] „I know that And­re worked for media free­dom for many years so thats why I understand… […]“

Ein Jahr spä­ter taucht Gume­nyuk wie­der auf der von der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on finan­zier­ten YES Con­fe­rence auf, und betreut mitt­ler­wei­le das von ihr im IWM­Vi­en­na ange­teased Pro­jekt bei dem sich Timo­thy Sny­der um „die his­to­ri­sche Ver­gan­gen­heit der Ukrai­ne küm­me­re“ selbst - als beglei­ten­de Mode­ra­to­rin, in fol­gen­dem Panel: https://www.youtube.com/watch?v=iI4oyPZbPmM (Video geht am 24. Jän­ner 2024 online), dort legt Timo­thy Sny­der, der nicht nur im Board des Reck­o­ning Pro­ject sitzt, son­dern sei­ner­seits eben­falls eine Initia­ti­ve zum Sam­meln vom Spen­den­gel­der gegen Droh­nen­an­grif­fe für die Ukrai­ne mit­be­grün­det hat ( https://rubryka.com/en/ 2023/12/20/timoti-snajder-zibrav-950-000-na-systemu-sensoriv-bezpechne-nebo-i-vyrishyv-ne-zupynyatysya/ ) wel­che mitt­ler­wei­le knapp eine Mil­li­on USD an Spen­den­gel­dern ein­ge­nom­men hat, fol­gen­des Ergeb­nis der his­to­ri­schen Recher­chen der von im beglei­te­ten Initia­ti­ve an ukrai­ni­schen und inter­na­tio­na­len Geschichts­ex­per­ten vor.
Zitat (Video bei 14min in):

Timo­thy Sny­der: “The actu­al anci­ent Greece exis­ted in a syn­the­sis with the cyti­ens [sic?] which [are] peop­le around the Black Sea and into the step and into Cen­tral Asia, the cyti­ens - anci­ent Athens, Peri­cles, Aris­tot­le, Pla­to, Socra­tes, the who­le kit and kabood­le were only pos­si­ble becau­se of eco­no­mic rela­ti­ons­hips and cul­tu­re rela­ti­ons­hips with the Black Sea. Which is reflec­ted in Greek myth, it’s reflec­ted in Greek tra­ge­dy, but we we have cho­sen not to see that, and to take the Greeks away from their own geo­gra­phy. If you put the geo­gra­phy back in, you see a very inte­res­ting and dif­fe­rent sto­ry. Things that we have cate­go­ri­zed as Greek myth, turn out to be the histo­ry of the Ukrai­ni­an lands. I’ll give you one dra­ma­tic examp­le and then I’ll be done.
The Amazons.
So the Ama­zons figu­re as Greek myth. The­re could­n’t pos­si­b­ly have been women war­ri­ors. The Greeks must have made that up for some cul­tu­ral rea­son of their own. But it turns out that on gra­ve sites in Ukrai­ne, the­re is evi­dence of fema­le war­ri­ors for about a hund­red years!“ 

Das wie­der­um löst in der Fol­ge in dem Panel (sie­he Video) ob der SENSATIONALITÄT der durch Sny­der gefun­de­nen his­to­ri­schen Rea­li­tät der Geschich­te der Ukrai­ne die als Ama­zo­nen­volk aus einem Stamm der grie­chi­schen Mytho­lo­gie als Nati­on her­vor­ging, was uns bis­her noch nicht so auf­ge­fal­len wäre - im Panel selbst leich­te Ableh­nung aus, mit ande­ren Pro­fes­so­ren, die sich im sel­ben Video dafür aus­spre­chen die zukünf­ti­ge Geschich­te der Ukrai­ne, wenn es nach ihnen gin­ge, doch etwas weni­ger sen­sa­tio­nell als Sny­der zu gestalten.
Sny­der küm­mert sich also, wie von Gume­nyuk im IWM­Vi­en­na ange­kün­digt, um die his­to­ri­sche Ver­gan­gen­heit der Ukraine.

Nein, Küppersbusch, so geht Opferrolle -

27. April 2024

Der Staat Öster­reich ist das Opfer.

Der Wis­sen­schaft­ler unter Wis­sen­schafts­frei­heit der Spion.

Die Pres­se die sich auf unge­nann­te “Ein­ge­weih­te” beruft der Ankläger.

Das US-Außenministerium der Tipp­ge­ber (ich konnts auch selbst kaum glau­ben, dass Die Pres­se im Umfeld der Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on inves­ti­ga­tiv tätig wird, aber auf den rich­ti­gen Tipp­ge­ber kommts halt an, pfeif auf den Sta­pel an Anfra­gen für “inves­ti­ga­ti­ve Recher­che” die kein Schwein seit einem hal­ben Jahr­zehnt mehr ange­rührt hat, weil das Res­sort in der Pres­se nicht ein­mal mehr exis­tiert (nicht ein­mal in einem “Recher­che­ver­bund” (Neu­deutsch für Kos­ten­ein­spa­rung)) - aber die­ser Tipp­ge­ber hat Emp­fän­ge mit Lachs­bröt­chen, für den denun­zie­ren wir noch persönlich.)

Und das Gericht ist die “gama­nag­te öffent­li­che Mei­nung”, kurz vor der Europawahl.

Das US-Außenministerium erwähnt in einem Bericht [Tipp­ge­ber!] den öster­rei­chi­schen Bei­trag für die chi­ne­si­sche Satel­li­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on. Min­des­tens vier der Dut­zen­den chi­ne­si­schen Satel­li­ten im All wer­den mili­tä­risch genutzt. Auch ein öster­rei­chi­scher Exper­te bestä­tigt der „Pres­se“, dass Satel­li­ten immer auch mili­tä­risch ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Erreicht Chi­na sein Ziel, könn­te es mit sei­nen Quan­ten­sa­tel­li­ten abso­lut abhör­si­che­re Daten über gro­ße Ent­fer­nun­gen über­tra­gen - und Infor­ma­tio­nen so schnell erlan­gen, wie nie zu vor. Vor allem in Kriegs­zei­ten ist das entscheidend.

[Ah, ist Deutsch­land wie­der im Krieg? Öster­reich? Euro­pa? Na aber Frank­reich aber, die schi­cken eh schon wie­der Soldaten.]

Zei­lin­ger, der der „Pres­se“ kei­ne Stel­lung­nah­me geben woll­te, wies in meh­re­ren Inter­views Vor­wür­fe zurück, dass er als Grund­la­gen­for­scher Chi­nas Mili­tär­kom­plex zuar­bei­te­te. Auch die Öster­rei­chi­sche Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten stellt sich gegen­über der „Pres­se“ hin­ter Zei­lin­ger: Des­sen For­schungs­er­kennt­nis­se wer­den nicht mili­tä­risch genutzt. Der Atom­phy­si­ker Jörg Schmied­may­er bezeich­net es als „schein­hei­lig, For­schung zu ver­bie­ten, die unter ande­rem auch mili­tä­risch ver­wen­det wer­den kann“. Alles kön­ne, neben vie­len ande­ren Anwen­dun­gen, in den ver­schie­dens­ten For­men zu mili­tä­ri­schen Zwe­cken ver­wen­det wer­den. „Grund­la­gen­for­schung muss immer offen zugäng­lich sein, für alle, nur das wird uns vorantreiben.“

Quan­ten­sa­tel­li­ten: „Von Anfang an in Ver­tei­di­gungs­in­dus­trie integriert“
[Hey, hat hier irgend­je­mand einen mani­pu­la­ti­ven Non Sequi­tur gese­hen, ich habe mei­nen näm­lich ver­lo­ren. Und die Zwi­schen­über­schrift gera­de eben überlesen.]

Ein­ge­weih­te sehen das im Gespräch mit der „Pres­se“ anders. Eben­so das US-Sicherheitsinstitut Stri­der Intel. Bereits 2019, zwei Jah­re nach­dem Zei­lin­ger das ers­te inter­kon­ti­nen­ta­le Quan­ten­te­le­fo­nat gelang, ein ver­schlüs­sel­ter Video­call zwi­schen Chi­na und Öster­reich, wies es dar­auf hin, dass das Micius-Quantensatelliten-Projekt „von Anfang an in Chi­nas Ver­tei­di­gungs­in­dus­trie inte­griert war“. Maß­geb­lich betei­lig­te For­scher unter­hal­ten enge Kon­tak­te zu staat­li­chen Rüs­tungs­kon­zer­nen, deren Insti­tu­te auch auf US-Sanktionslisten stehen.
Der Mici­us Quan­ten­sa­tel­lit bei sei­nem Start im August 2016. Damit wur­de es erst­mals mög­lich, mit Hil­fe von Quan­ten­kryp­to­gra­fie Nach­rich­ten inter­kon­ti­nen­tal über meh­re­re tau­sen­de Kilo­me­ter abhör­si­cher zu übertragen.

Dar­un­ter Pan Jian-wei, der Zei­lin­ger 1996 als Dok­to­rand ken­nen­lern­te und seit­dem eng mit ihm arbei­te­te. „Cor­rec­tiv“ und „Deut­sche Wel­le“ zeich­ne­ten nach, wie er sei­ne For­schung, für die er in Hei­del­berg deut­sche und EU-Förderungen erhielt, in Chi­na für das Mili­tär nutz­te. Pans Uni­ver­si­ty of Sci­ence and Tech­no­lo­gy of Chi­na soll meh­re­re Koope­ra­ti­ons­ver­trä­ge mit chi­ne­si­schen Rüs­tungs­her­stel­lern unter­zeich­net haben. Pan wies die Vor­wür­fe zurück.

Chi­na warb öster­rei­chi­schen Quan­ten­for­scher ab

Der chi­ne­si­sche Pio­nier der Quan­ten­for­schung warb 2018 erfolg­reich einen öster­rei­chi­schen Quan­ten­phy­si­ker ab, berich­te­te das Wochen­ma­ga­zin „Datum“. In Zei­lin­gers For­schungs­grup­pe arbei­te­te dem­nach auch der Quan­ten­phy­si­ker Bo Liu. Er ver­fass­te sechs Publi­ka­tio­nen mit Zei­lin­ger, blieb gleich­zei­tig sei­ner Alma Mater ver­pflich­tet: der Natio­nal Uni­ver­si­ty of Defen­se Tech­no­lo­gy, der wich­tigs­ten For­schungs­ein­rich­tung der Volksbefreiungsarmee.

Euro­pas For­schung befin­det sich in der Koope­ra­ti­on mit Chi­na auf einem schma­len Grat: Soll der Aus­tausch mit dem auto­ri­tä­ren Staat fort­ge­setzt wer­den? Mit der Gefahr, dass Chi­na Wis­sen abzapft, um sein Heer zu moder­ni­sie­ren, sei­nen Über­wa­chungs­ap­pa­rat aus­zu­bau­en oder die wirt­schaft­li­che Wett­be­werbs­fä­hig­keit zu stärken?

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Ja soll er, es ist Grundlagenforschung.

Und das wär jetzt glaub ich (also der Zei­lin­ger) der vier­te Spi­on, den wir so kurz vor der Euro­pa­wahl fin­den, um das “neu­er kal­ter Krieg” Nar­ra­tiv zu eta­blie­ren, in dem alle Län­der Euro­pas end­lich wie­der 20% des Staats­haus­halts in ame­ri­ka­ni­sche Rüs­tung ste­cken (Bis Euro­pa mit Eigen­ent­wick­lun­gen soweit ist, dau­ert es noch bis 2040.). Und sich dann auch noch - denn gemein­sa­me Posi­ti­on muss sein, von jeg­li­chem Frei­han­del mit Chi­na lossagen.

Jetzt hat aber natür­lich Medi­en­ma­ni­pu­la­ti­on auf dem Level wie­der nie­mand gese­hen. Also nicht mal Küppersbusch.

Die Medi­en waren nur selbst über­rascht, als sies im McCarthy’schen Eifer nicht kom­men gese­hen haben, dass sich die kom­plet­te Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten hin­ter Zei­lin­ger stellt - weil der Grund­la­gen­for­schung betrie­ben hat - und haben danach im Schock schnell noch fol­gen­des Nar­ra­tiv fest­ge­setzt “JA DÜRFEN DIE DENN DAS?” “DER HATTE JA MAL EINEN CHINESISCHEN DOKTORANTEN ALS FREUND!”

Hier gehts doch um dual use Tech­no­lo­gie, darf man sowas dem Chi­ne­sen geben?

Sehen wirs mal so - stel­len sie sich vor sie sind mor­gen Chef­re­dak­teur des öster­rei­chi­schen Brei­ten­me­di­ums (jetzt hät­te ich schon wie­der fast Huren­me­di­um geschrie­ben) Die Pres­se, und der Tipp­ge­ber (US Außen­mi­nis­te­ri­um) fragt an, ob sie nicht im Umfeld der Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on eine inves­ti­ga­ti­ve Recher­che anstren­gen wol­len. Er habe auch bereits “Ein­ge­weih­te” und das US-Sicherheitsinstitut Stri­der Intel, mit dem sie sich unbe­dingt unter­hal­ten sollten.

Schrei­ben sie dem einen drei­sei­ti­gen Artikel?

(Grü­ße an Alp­bach bitte.)

Ich mein Quan­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on, da muss man schon die Hälf­te der Welt davon aus­spa­ren. Sonst kön­nen am Ende die US nicht mehr wie bis­her alle Sat­teli­ten­kom­mu­ni­ka­ti­on in Echt­zeit abschnorcheln…

Jetzt zur blö­den empi­ri­schen Fra­ge des Tages, arbei­tet man als Chef­re­dak­teur des öster­rei­chi­schen Brei­ten­me­di­ums Die Pres­se, der soet­was in Auf­trag gibt, mit sol­chen Vor­ga­ben im Jour­na­lis­mus viel­leicht für einen Spi­on? Also - im über­tra­ge­nen Sinn?

Ach nein, natür­lich nicht, nur für einen Weltpolizisten.

Dan­ke Jour­na­lis­mus. Für dei­nen Journalismus.

Und dass du die Wis­sen­schafts­frei­heit angreifst.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Spi­on! Spi­on! Zei­lin­ger ist ein mög­li­cher Spion!

Dan­ke an die Kol­le­gen der Pres­se. Dan­ke öster­rei­chi­scher Journalismus.

Gut, aber wie bele­gen wir jetzt, dass das Nar­ra­tiv bewusst gestreut wur­de. Also bis auf den Umstand, dass Die Pres­se in Berich­te des US-Außenministeriums Ein­sicht genom­men hat (das kam wohl kaum über die Agenturen.)

Naja, im Zeit­al­ter des BEINHARTEN Gesin­nungs­jour­na­lis­mus, wür­den sie das hier als Beleg akzeptieren?

Bele­ge braucht ja auch hier nie­mand. Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, Babler macht gera­de mit “Wäh­len sie mich, dann bekom­men sie staat­lich ver­ord­ne­te Min­dest­zin­sen auf ihr Spar­buch” Wahl­wer­bung. Holy FUCKING shit.

Spar­buch: Min­dest­zin­sen soll es hin­ge­gen für Spa­rer geben. Die Ban­ken sol­len gebüh­ren­freie Spar­pro­duk­te anbie­ten, das für die ers­ten 20.000 Euro eine Ver­zin­sung in Höhe des Ein­la­gen­ni­veaus bei der Euro­päi­schen Zen­tral­bank minus ein Pro­zent vor­sieht. Damit sei ein Min­dest­ni­veau von der­zeit drei Pro­zent garan­tiert. Wei­te­re “Garan­tie”: Das Bar­geld wer­de nicht abgeschafft.

src: click

edit: Komm, aber dass die­se Spio­na­ge Geschich­ten zum ent­spre­chen­den Zeit­punkt medi­al lan­ciert, und im direk­ten Zusam­men­hang mit den Euro­pa­wah­len gese­hen wer­den kön­nen, glaubt doch nur -- der Kurier?!

Umfra­ge: FPÖ liegt trotz Cau­sa Ott wei­ter auf Platz 1

Die FPÖ liegt in einer neu­en Umfra­ge wei­ter auf Platz 1. Ein Mei­nungs­for­scher bestä­tigt, dass sie in Umfra­gen nicht zu hoch aus­ge­wie­sen wird.

src: click (kurier.at von heute)

Mia hom­mas gor­net glaubn kennan, dass die FPÖ noch der Spi­on Gschicht, immer noch auf Platz eins liegt (und laut Uni­que Rese­arch UND Hajek wie­der bei 30%), do hom­ma extra beim Mei­nungs­for­scher nochgfrogt, oba sich eh net voaton hot.

Dan­ke Kurier, für die wert­vol­le jour­na­lis­ti­sche Tätig­keit, die als Infor­ma­ti­on, jetzt an wen genau gerich­tet ist?

Natür­lich kön­ne sich das Bild, das die aktu­el­le profil-Umfrage zeich­net, bis in den Herbst noch wan­deln, beton­te Hajek. Aber nur dann, wenn es etwa in der Spio­na­ge­af­fä­re kon­kre­te Vor­wür­fe oder Anhalts­punk­te für ein Fehl­ver­hal­ten gegen eine Par­tei gibt, wer­de die Sache rele­vant, so der Experte.

An wen rich­tet sich die­ser Arti­kel noch­mal? An die ande­ren Wahl­for­scher da drau­ßen, oder?

Gut die Nachricht ist jetzt auch schon seit drei Stunden draußen

26. April 2024

The New Arab

Nort­hern Gaza hea­ding towards fami­ne as Isra­el bombs Rafah

Gaza is still in the grips of fami­ne, as Isra­el inten­si­fies its ass­ault on Rafah with a ground ass­ault looming.

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Na gut, Ara­ber, noch dazu jun­ge, denen kann man ja nicht trauen.

Voice of America

UN agen­cy offi­cial says nort­hern Gaza still ‘hea­ding toward famine’

A seni­or World Food Pro­gram offi­cial war­ned Thurs­day that nort­hern Gaza is still at risk of fami­ne, des­pi­te some impro­ve­ment in the volume…

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Gut Voice of Ame­ri­ca, das ist Pro­pa­gan­da pur, denen kann man ja nicht trauen.

Hm… Ich machs ein­fach wie die deutsch­spra­chi­gen Medi­en. Ich bring ein­fach nichts.

edit: Reu­ters: Isra­el inten­si­fies strikes on Rafah ahead of threa­tened invasion

Nein!

26. April 2024

Es ist ja ganz und gar erstaun­lich! Da ver­mit­telt man bloß den Staats­fonds von Saudi-Arabien, sowie pro­mi­nen­ten US-Pensionsfonds und Uni­ver­si­täts­stif­tun­gen (NCH Capi­tal), einer US-Bank aus Mary­land (Koper­nik), der fran­zö­si­sche Groß­bank BNP und einem der welt­weit größ­ten ETF–Anbieter (Van­guard) 28% des Farm­lands der Ukrai­ne - und dann sowas!

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Obwohl die Ukrai­ne im Zen­trum der Nach­rich­ten und der inter­na­tio­na­len Poli­tik steht, wur­de dem Kern des Kon­flikts wenig Auf­merk­sam­keit geschenkt – wer kon­trol­liert das Agrar­land in dem Land, das als Korn­kam­mer Euro­pas bekannt ist. Die Beant­wor­tung die­ser Fra­ge ist ent­schei­dend für das Ver­ständ­nis der Haupt­ak­teu­re des Krie­ges“, sag­te Fré­dé­ric Mousse­au, Direk­tor des Oak­land Insti­tu­te und Mit­ver­fas­ser des Berichts.

Die Gesamt­men­ge an Land, die von Olig­ar­chen, kor­rup­ten Ein­zel­per­so­nen und gro­ßen Agrar­un­ter­neh­men kon­trol­liert wird, beträgt über neun Mil­lio­nen Hekt­ar – das sind mehr als 28 Pro­zent der land­wirt­schaft­li­chen Nutz­flä­che der Ukrai­ne. Bei den größ­ten Land­be­sit­zern han­delt es sich um eine Mischung aus ukrai­ni­schen Olig­ar­chen und aus­län­di­schen Inter­es­sen – haupt­säch­lich aus Euro­pa und Nord­ame­ri­ka sowie dem Staats­fonds von Saudi-Arabien. Pro­mi­nen­te US-Pensionsfonds, Stif­tun­gen und Uni­ver­si­täts­stif­tun­gen sind über NCH Capi­tal, einen in den USA ansäs­si­gen Private-Equity-Fonds, beteiligt.

Meh­re­re Agrar­un­ter­neh­men, die immer noch weit­ge­hend von Olig­ar­chen kon­trol­liert wer­den, haben sich für west­li­che Ban­ken und Invest­ment­fonds geöff­net – dar­un­ter pro­mi­nen­te wie die US-Bank aus Mary­land Koper­nik, fran­zö­si­sche Groß­bank BNP oder einem der welt­weit größ­ten ETF–Anbieter Van­guard -, die nun einen Teil ihrer Antei­le kon­trol­lie­ren. Die meis­ten Groß­grund­be­sit­zer sind bei west­li­chen Fonds und Insti­tu­tio­nen, ins­be­son­de­re bei der Euro­päi­schen Bank für Wie­der­auf­bau und Ent­wick­lung (EBWE) und der Welt­bank, hoch verschuldet.

Prä­si­dent Selen­sky setz­te die Boden­re­form im Jahr 2020 gegen den Wil­len der gro­ßen Mehr­heit der Bevöl­ke­rung durch, die befürch­te­te, dass sie die Kor­rup­ti­on ver­schär­fen und die Kon­trol­le durch mäch­ti­ge Inter­es­sen im Agrar­sek­tor ver­stär­ken wür­de. Die Ergeb­nis­se des Berichts stim­men mit die­sen Befürch­tun­gen über­ein. Wäh­rend Groß­grund­be­sit­zer mas­si­ve Finanz­mit­tel von west­li­chen Finanz­in­sti­tu­ten erhal­ten, bekom­men die ukrai­ni­schen Land­wir­te, die für die Siche­rung der ein­hei­mi­schen Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung uner­läss­lich sind, prak­tisch kei­ne Unter­stüt­zung. Ange­sichts des bestehen­den Boden­mark­tes, des hohen wirt­schaft­li­chen Drucks und des Krie­ges wird die­se Ungleich­be­hand­lung zu einer wei­te­ren Land­über­nah­me durch gro­ße Agrar­un­ter­neh­men führen.

Der Bericht schlägt auch Alarm, dass die läh­men­de Ver­schul­dung der Ukrai­ne von den Finanz­in­sti­tu­tio­nen als Druck­mit­tel benutzt wird, um den Wie­der­auf­bau nach dem Krieg in Rich­tung wei­te­rer Privatisierungs- und Libe­ra­li­sie­rungs­re­for­men in ver­schie­de­nen Sek­to­ren, ein­schließ­lich der Land­wirt­schaft, voranzutreiben.

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Ori­gi­nal­re­port des Oak­land Insti­tu­tes: click

Gut, wie bekommt man jetzt den kor­rup­ten Land­wirt­schafts­mi­nis­ter weg ohne die hono­ri­gen Neu­be­sit­zer zu belästigen?

Nun, das ist ganz ein­fach, man fin­det ein­fach nur Straf­ta­ten vor sei­nem Antritt als Agrar­mi­nis­ter in 2022, und dann auch nur per­sön­li­che Vorteilsnahme.

Ein ukrai­ni­sches Gericht hat Unter­su­chungs­haft für den unter Kor­rup­ti­ons­ver­dacht ste­hen­den Land­wirt­schafts­mi­nis­ter Myko­la Sol­sky ange­ord­net. Er soll in den unrecht­mä­ßi­gen Erwerb von staats­ei­ge­nem Land im Wert von umge­rech­net etwa sie­ben Mil­lio­nen US-Dollar (6,53 Mio. Euro) ver­wi­ckelt sein. Sol­sky weist die Vor­wür­fe zurück. Er ist der ers­te Minis­ter unter Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj, der in einem Kor­rup­ti­ons­fall als Ver­däch­ti­ger geführt wird.

Sol­sky hat­te am Don­ners­tag sein Rück­tritts­ge­such ein­ge­reicht, bleibt jedoch for­mell im Amt, bis das Par­la­ment über sei­nen Antrag ent­schei­det. Die ihm vor­ge­wor­fe­nen Straf­ta­ten bezie­hen sich auf die Jah­re 2017 bis 2021. Sol­sky hat­te sein Amt als Land­wirt­schafts­mi­nis­ter im März 2022 ange­tre­ten. Laut dem natio­na­len Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro hat sich Sol­sky staat­li­che Grund­stü­cke im Mil­lio­nen­wert ange­eig­net. Zusam­men mit ande­ren Betei­lig­ten habe der Ex-Vorsitzende des par­la­men­ta­ri­schen Agrar­aus­schus­ses 1.250 Grund­stü­cke mit einer Flä­che von knapp 2.500 Hekt­ar in sei­nen Besitz gebracht, hat­te das natio­na­le Anti­kor­rup­ti­ons­bü­ro am Diens­tag mitgeteilt.

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Bwaa­ha­h­ah­ha­ha­h­ah­hahhhhahhha­ha.

Ah.… That cheers me up. 🙂

Jetzt aber Vor­sicht. Dass die Ukrai­ne kor­rupt ist, ist ein rus­si­sches Kriegsnarrativ.

Und dass die Ukrai­ne EU bei­tritts­reif ist ist ein Euro­päi­sches Kriegs­nar­ra­tiv. Siehe:

Heri­ta­ge Foun­da­ti­ons Eco­no­mic Free­dom Index

Ich hof­fe sie ken­nen sich aus.

edit: Dazu aktu­ell Der Standard:

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Na ich mein die kön­nen aktu­ell ja auch nicht über alles schreiben…

Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten

25. April 2024

Cice­ro hat auf Her­aus­ga­be der Grund­la­gen­do­ku­men­te für den eili­gen deut­schen Atom­aus­stieg geklagt und eine gefälsch­te Daten­ba­sis vorgefunden:

Nicht nur im Wirtschafts-, son­dern auch im Umwelt­mi­nis­te­ri­um wur­den Fach­leu­te aus­ge­bremst. Die obers­ten Atom­auf­se­her des Lan­des arbei­ten dort in der Abtei­lung S „Nuklea­re Sicher­heit, Strah­len­schutz“. Zum Lei­ter die­ser Abtei­lung mach­te die neue Minis­te­rin Stef­fi Lem­ke im Febru­ar 2022 einen ent­schie­de­nen Kern­kraft­geg­ner. Der Fach­ju­rist Ger­rit Nie­haus war frü­her bereits im Umwelt­mi­nis­te­ri­um tätig gewe­sen. Als 2011 die Grü­nen in Baden-Württemberg an die Macht kamen, hol­te ihn der dama­li­ge Lan­des­um­welt­mi­nis­ter in die Atom­auf­sicht nach Stutt­gart. Gut zehn Jah­re spä­ter warb ihn Lem­ke wie­der ab und lock­te ihn zurück nach Berlin.
Aus Sicht der Grü­nen hat sich die­se Per­so­nal ent­schei­dung gelohnt. Denn kaum im Amt, zeig­te Nie­haus, wozu er geholt wur­de: Als Abtei­lungs­lei­ter schrieb er einen Ver­merk der ihm unter­ge­be­nen Fach­leu­te so um, dass er zum poli­tisch vor­ge­ge­be­nen Ziel pass­te. Wer die bei­den Ver­sio­nen neben­ein­an­der­legt, kommt ins Staunen.
Der ers­te Ver­merk ist von zwei Refe­ren­ten und einem Refe­rats­lei­ter gezeich­net und stammt vom 1. März 2022. Unter der Über­schrift „Lauf­zeit­ver­län­ge­rung deut­scher Kern­kraft­wer­ke – Mit der nuklea­ren Sicher­heit ver­träg­li­che Sze­na­ri­en“ wur­de dar­in dar­ge­legt, was aus tech­ni­scher Sicht mög­lich gewe­sen wäre. Die Ver­fas­ser beschrei­ben einen Wei­ter­be­trieb der damals noch lau­fen­den Atom­kraft­wer­ke „über meh­re­re Jah­re“ als „mit der Auf­recht­erhal­tung der nuklea­ren Sicher­heit ver­ein­bar“ und legen dar, wel­che Schrit­te dazu not­wen­dig wären. Bera­ten hat­ten sie sich mit der Gesell­schaft für Anlagen- und Reak­tor­si­cher­heit (GRS), an der auch der Bund betei­ligt ist und die die bes­te Exper­ti­se in die­sen Fra­gen hat.

Die­sen Ver­merk bekam Ger­rit Nie­haus auf den Tisch und muss sehr unzu­frie­den gewe­sen sein. Denn er schrieb ihn kom­plett um. Zunächst ersetz­te er über­all das Wort „Kern­kraft“ durch „Atom­kraft“. Dann mach­te er sich dar­an, die Kern­bot­schaft des Ver­merks in ihr Gegen­teil zu verkehren. 

In der neu­en Ver­si­on vom 3. März – die nicht mehr nament­lich, son­dern nur mit „Abtei­lung S“ gezeich­net ist – fehl­te die Aus­sa­ge, dass eine ech­te Lauf­zeit­ver­län­ge­rung mit neu­en Brenn­stä­ben für meh­re­re Jah­re sicher­heits­tech­nisch mög­lich wäre. Statt­des­sen stand dort ganz oben und fett gedruckt:
„Die Abtei­lung S (Nuklea­re Sicher­heit, Strah­len­schutz) kommt zu dem Ergeb­nis, dass die Ver­län­ge­rung der Lauf­zeit der drei noch lau­fen­den Atom­kraft­wer­ke über den gesetz­lich fest­ge­leg­ten und pla­ne­risch zugrun­de geleg­ten 31.12.2022 hin­aus sicher­heits­tech­nisch nicht ver­tret­bar ist.“
Und ganz am Ende, eben­falls in Fettschrift:
„Eine Lauf­zeit­ver­län­ge­rung ist aus Grün­den der nuklea­ren Sicher­heit abzulehnen.“
Dass die Exper­ten der GRS fach­lich betei­ligt wor­den waren, steht nur in der ers­ten Ver­si­on des Ver­merks. In der zwei­ten fehlt die­ser Hin­weis. Gegen­über Cice­ro erklär­te Geschäfts­füh­rer Uwe Stoll: „Zwi­schen ers­tem und zwei­tem Ver­merk gab es kei­ne Ein­bin­dung der GRS.“ Mehr woll­te er dazu nicht sagen.

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Die selbst­re­dend auch die Last­spit­zen für kon­ven­tio­nel­le Ener­gie­kraft­wer­ke im Jän­ner und im Febru­ar weg­re­di­giert hat:

Nun stellt sich her­aus: Die­se Argu­men­te lagen von Anfang an auf dem Tisch. Gut auf­be­rei­tet von ver­be­am­te­ten Fach­leu­ten, deren Auf­ga­be es ist, das Wohl des gan­zen Lan­des im Blick zu behal­ten, nicht das einer Par­tei. Sie schrie­ben am 3. März 2022:
„Für die Ver­sor­gungs­si­cher­heit beson­ders rele­vant sind win­ter­li­che Hoch­druck­la­gen im Janu­ar und Febru­ar. Dann tre­ten auf­grund nied­ri­ger Tem­pe­ra­tu­ren und einer gerin­gen Wind­strom­erzeu­gung regel­mä­ßig die höchs­ten Resi­du­al­las­ten auf.“
Zur Erklä­rung: Resi­du­al­last ist der Anteil am Strom­be­darf, der nicht durch Wind und Son­ne gedeckt wird.
„Es ist heu­te unklar, ob für den nächs­ten Win­ter aus­rei­chend Erd­gas ein­ge­spei­chert wer­den kann, um einen tage­lan­gen Betrieb von Gas­kraft­wer­ken neben dem Ver­brauch in der Indus­trie und zur Wär­me­ver­sor­gung zu ermög­li­chen. (…) Eine Lauf­zeit­ver­län­ge­rung der Kern­kraft­wer­ke bis zum 31.3. kann hel­fen, die­se Situa­ti­on zu ent­schär­fen. (…) Zudem ist es äußerst risi­ko­reich, die Strom­erzeu­gung aus Erd­gas im nächs­ten Win­ter aus­schließ­lich durch die zusätz­li­che Strom erzeu­gung aus Reser­ven und bereits still­ge­leg­ten Koh­le­kraft­wer­ken zu stützen.“
Auch die posi­ti­ven Aus­wir­kun­gen einer Lauf­zeit­ver­län­ge­rung auf die Strom­prei­se haben die Minis­te­ri­al­be­am­ten klar benannt. Zum einen wür­den ohne Kern­kraft­wer­ke die Kos­ten der Netz­sta­bi­li­sie­rung „stark anstei­gen“. Zum anderen:
„Da sich die Kern­ener­gie mit sehr gerin­gen varia­blen Kos­ten am unte­ren Ende der Merit-Order ein­ord­net, ver­drängt ihr Ein­satz teu­re­re Grenz­kraft­wer­ke aus der Merit-Order. Da die Resi­du­al­last vor allem in den Mona­ten Janu­ar und Febru­ar beson­ders hoch ist, ist zu erwar­ten, dass die Kern­ener­gie häu­fig Gas­kraft­wer­ke ver­drängt. Dadurch könn­ten die Strom­prei­se in vie­len Stun­den sinken.“
Das Merit-Order-Prinzip der Strom­bör­se besagt, dass das teu­ers­te noch benö­tig­te Kraft­werk den Preis setzt. Und da die deut­schen Kern­kraft­wer­ke nicht nur zuver­läs­sig, son­dern auch güns­tig Strom pro­du­zie­ren, schie­ben sie die teu­ers­ten Kraft­wer­ke qua­si aus dem Markt­ge­sche­hen her­aus. Auf die­sen Zusam­men­hang mach­ten auch pro­mi­nen­te Öko­no­men [u.a. Hans Wer­ner Sinn] immer wie­der auf­merk­sam, wäh­rend der Wirt­schafts­mi­nis­ter und ande­re Spitzen-Grüne bis in den Som­mer hin­ein behaup­te­ten, wir hät­ten kein Strom­pro­blem, son­dern ein Gasproblem.

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Grü­ße an Alp­bach bitte!

Das beweg­te Leben des Johan­nes Stangl

Und der Stan­dard schreibt dann noch schnell die deut­schen Grü­nen sauber:

Habeck-Mitarbeiter sol­len Beden­ken zu Atom­aus­stieg laut Bericht igno­riert haben

Doku­men­te erwe­cken den Ein­druck, dass Exper­ten­be­wer­tun­gen zum Wei­ter­be­trieb der AKW bewusst negiert wur­den. Das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um demen­tiert. Die Oppo­si­ti­on for­dert Aufklärung

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Nein, nein - nicht igno­riert. Gefälscht. Schwarz auf weiss. Und dann noch die Wei­ter­lei­tung von öffent­li­chen Gut­ach­ten unter­bun­den. Und den Par­tei­vor­sit­zen­den nicht infor­miert. Son­dern ihn mit fal­schen Tal­king­points auf die Öffent­lich­keit losgelassen.

Nix “igno­riert”.

Aber komm, Jour­na­lis­mus mei­ne Damen und Herren.

Haupt­sa­che nächs­tes Jahr in Alp­bach wenn unse­re Stan­dard Kol­le­gen dafür bezahlt wer­den den Geschäfs­füh­rer des Climate-Newswire (eine PR-Agentur) für Alp­bach zu inter­view­en, und ihm dabei so tief­grei­fen­de Fra­gen zu stel­len wie “wie Über­zeu­ge ich am bes­ten mei­ne Fami­lie, kön­nen sie mir da Argu­men­te lie­fern”, gibts wie­der Lachsbrötchen.

Der Rest ist den Jour­na­lis­ten in dem Land doch scheissegal.

Gut in Öster­reich schei­tert man schon an ganz ande­ren Din­gen, an einer Ver­wechs­lung der Tabel­len­spal­ten bei der Wahl des Par­tei­vor­sit­zen­den zum Bei­spiel, oder an der Bekannt­ga­be des Käu­fers des teu­ers­ten Auk­ti­ons­ge­gen­stan­des der jemals in Öster­reich ver­stei­gert wurde…

Das Klimt-Auktionshaus bestä­tig­te in der ers­ten Ent­täu­schung tat­säch­lich eine fal­sche Käuferin.

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Und die Pres­se schreibt denen dann gleich die Wes­te sau­ber, weil die gro­ße Ent­täu­schung dass da nicht mehr rausg­schaut hat war ja schuld.

Der Schul­di­ge ward gefun­den, es war die Ent­täu­schung. Wei­ter inves­ti­ga­tiv wird nur so ein klei­nes Blatt in Deutsch­land - der Rest schaut nicht mal mehr nach…

edit: Gut, wer­den sie sagen, aber das macht ja nichts. Naja…

Unter­neh­men ver­la­gern in atem­be­rau­ben­dem Tem­po Pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land ins Aus­land und schlie­ßen inlän­di­sche Wer­ke. In Öster­reich soll­te man das sehr genau ana­ly­sie­ren – und Kon­se­quen­zen ziehen.

[…]

Allein in der Vor­wo­che haben mehr als zehn grö­ße­re Unter­neh­men Ver­la­ge­run­gen ange­kün­digt. Am Wochen­en­de hat etwa der fin­ni­sche Stahl­her­stel­ler Outo­kum­pu bekannt gege­ben, sein deut­sches Werk zu schlie­ßen und die Pro­duk­ti­on nach Finn­land zu ver­la­gern. Der US-Konzern 3M beginnt gera­de, die deut­sche Pro­duk­ti­ons­stät­te sei­ner Toch­ter Dyne­on dicht­zu­ma­chen, Miche­lin, Goo­dye­ar und Con­ti­nen­tal zie­hen Rei­fen­pro­duk­tio­nen aus Deutsch­land ab, Mie­le ver­la­gert Tei­le sei­ner Pro­duk­ti­on nach Ost­eu­ro­pa, der Motor­sä­gen­her­stel­ler Stihl flüch­tet vor Büro­kra­tie und Arbeits­kos­ten in die Schweiz (!), Magna ver­legt eine All­rad­fer­ti­gung nach Öster­reich, der däni­sche Pum­pen­her­stel­ler Grund­fos baut Pum­pen künf­tig wie­der zu Hau­se statt im süd­li­chen Nach­bar­land. Bekann­te Unter­neh­men wie Thys­sen Krupp, Hel­la, Kärcher, BASF etc. ver­la­gern ins Aus­land und strei­chen Tau­sen­de Arbeitsplätze. 

Gut, aber das holen wir mit grü­nem Wachs­tum ja wie­der rein!

Kein grü­nes Wirtschaftswunder

So funk­tio­nie­re eben Struk­tur­wan­del, heißt es. Außer­dem: Wozu brau­che man alte Indus­trien, die Zukunft gehö­re der „grü­nen“ Pro­duk­ti­on. Ein gefähr­li­cher Irr­glau­be, denn auch da hakt es: Die jüngs­te Ent­schei­dung des Solar­zel­len­her­stel­lers Mey­er Bur­ger, die Pro­duk­ti­on aus Sach­sen in die USA zu ver­le­gen, die Ankün­di­gung des Wind­kraft­an­la­gen­be­trei­bers Nordex, Rotor­blät­ter für sei­ne Wind­müh­len künf­tig in der Tür­kei und den USA zu fer­ti­gen statt wie jetzt in Nord­deutsch­land, der groß­flä­chi­ge Auf­bau von Kapa­zi­tä­ten der der­zeit in Deutsch­land pro­du­zie­ren­den Wär­me­pum­pen­her­stel­ler Vail­lant, Viess­mann und Bosch in Polen und der Slo­wa­kei zei­gen deut­lich, dass auch das ange­peil­te „grü­ne Wirt­schafts­wun­der“ eine Illu­si­on ist. Grü­ne Wirt­schaft folgt eben den­sel­ben öko­no­mi­schen Geset­zen wie die alte Industrie.

In all den genann­ten Fäl­len (und auch in den vie­len nicht genann­ten) geht es um jeweils meh­re­re Hun­dert bis meh­re­re Tau­send gut bezahl­te Indus­trie­ar­beits­plät­ze, die wegfallen.

src: click (Die Presse)

Quite quickly, but certainly over the course of the next weeks that followed, Selenskyjs views evolved, partly under the influence of his advisors

25. April 2024

HAAAHHAHHAHHAHAAAAA.

Selen­sky­js views on the Butscha mas­sa­c­re that is.

Says eye wit­ness to the events, Times cor­re­spon­dent [with access] Simon Shuster.

Qui­te quick­ly, but cer­tain­ly over the cour­se of the next weeks that followed.

BWAAAHHAHHAHHHAHAHA.

Under the influ­ence of his advisors.

HAHAHHAHAHHHAHHAHHA.

Wait, wait - but what was the sen­tence befo­re that - you know for the necessa­ry context!

He also said at the time, days after the Butscha mas­sa­c­re was dis­co­ve­r­ed in ear­ly April of 2022, he sug­gested that Putin might not be ful­ly awa­re of the warcri­mes that his sol­di­ers might be com­mit­ting. And we still need to talk to Putin.”

BWAAAHHAHAHHAHHHAHAHA.

Yeah, but that was befo­re the BBC and the ent­i­re ger­man media eco­sys­tem sys­te­ma­ti­cal­ly didnt report what Reis­ner noted, that the Ukrai­ni­ans kil­led 1000 Rus­si­an sol­di­ers (two batal­li­ons) with Himars in Butscha, and that the remai­ning sol­di­ers “went cra­zy” after that…

Wie man 1000 rus­si­sche Tote aus einer BBC Doku­men­ta­ti­on raushält

HAHAHHAHHAHHHAHHHAHHHAH.

Of cour­se you dont report that as ger­man spea­king media.

BWAHAHHAHAHAHHAHHHAHHHAH.

Ah. Best laugh I had in two years.

Thank you Atlan­tic Council!

He also said at the time, days after the Butscha mas­sa­c­re was dis­co­ve­r­ed in ear­ly April of 2022, he sug­gested that Putin might not be ful­ly awa­re of the warcri­mes that his sol­di­ers are com­mit­ting. And we still need to talk to Putin.

Qui­te quick­ly, but cer­tain­ly over the cour­se of the next weeks that fol­lo­wed, his views, evol­ved part­ly under the influ­ence of his advi­sors. You know this is -- like any admi­nis­tra­ti­on the­re are dif­fe­rent opi­ni­ons, and they were dis­cus­sing what to do, what should be our posi­ti­on in terms of nego­tia­ti­ons and -- the pos­si­bi­li­ty of tal­king to Putin. (IS IT POSSIBLE?!) Is he a mons­ter, is he a sta­tes­men, what is he?! A dic­ta­tor. And their views evol­ved qui­te quick­ly [but cer­tain­ly over the cour­se of the next weeks], to the point whe­re I think by the start of sum­mer cer­tain­ly Selen­skyj had deci­ded, that - NO, it is not pos­si­ble to talk to Putin.”

ALSO THANK YOU TO THE BBC FOR OMITING THE FACT THAT THE UKRAINE KILLED 1000 SOLDIERS IN BUTSCHA, TWO BATALLIONS, WITH HIMARS AND THAT THE REMAINING RUSSIAN SOLDIERS WENT CRAZY AFTER THAT. (Accord­ing to Oberst Mar­kus Reis­ner.)

ALSO BY THE START OF SUMMER CERTAINLY?

Begin­ning of April, End of April, Begin­ning of May, End of May, Begin­ning of June, 20th of June -- NO, CANT TALK TO PUTIN!

I’M CERTAIN OF IT NOW! Hes a mons­ter! And this is rus­si­as war, not Putins! (Says our hero Selen­skyj. Accord­ing to eye wit­ness to the events, Times repor­ter Simon Shuster.)

Gut, Pro­pa­gan­da hat natür­lich wie­der nie­mand entdeckt…

HAHAHAHHHAHHHAHAHHHAHA

Dan­ke für das ver­fick­te scheiss Fol­low Up, Atlan­tic Council.

DIESE VERFICKTEN SCHEISS… Medien

25. April 2024

Kaum hat die Scheiss­hu­re von Der Stan­dard, nur zwei Jah­re nach Kriegs­be­ginn erkannt, dass die VERFICKTEN ukrai­ni­schen “Frie­dens­for­mel­kon­fe­ren­zen” kei­ne Frie­dens­kon­fe­ren­zen sind, son­dern mehr so Kon­fe­ren­zen auf denen man sich für die zukünf­ti­ge Selen­skyj Frie­dens­for­mel ein­setzt, die beinhal­tet das jetzt aber hur­tig der letz­te Rus­se aus der Ukrai­ne ver­schwin­det, da Selen­skyj sonst nicht das Dekret zurück­zieht, das es allen Ukrai­nern unter Stra­fe ver­bie­tet mit Putin zu verhandeln.

Und kaum hat die Scheiss­hu­re von Der Stan­dard, das nur zwei Mona­te danach wie­der ver­ges­sen und titelt heu­te wie­der flei­ßig “Frie­dens­kon­fe­renz” anstatt “Frie­dens­for­mel­kon­fe­renz”…

Kommt schon die nächs­te Scheiss­hu­re von Die Pres­se daher - und ver­öf­fent­licht heu­te unter der Rubrik “Frie­dens­kon­fe­renz” mehr so Folgendes:

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Bela­rus: Macht­ha­ber Luka­schen­ko for­dert Frie­dens­ge­sprä­che im Ukraine-Krieg

Der bela­rus­si­sche Macht­ha­ber und Putin-Verbündete Alex­an­der Luka­schen­ko meint, die Bedin­gun­gen für Frie­dens­ge­sprä­che sei­en gege­ben. Mos­kau wol­le eine in der Schweiz geplan­te Frie­dens­kon­fe­renz ver­hin­dern, sagt der ukrai­ni­sche Präsident.

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Gut, ist ja natür­lich auch voll­kom­men SCHEISSEGAL, dass sich kein Medi­um traut hier den fol­gen­den Wider­spruch sei­ner Bevöl­ke­rung zu erklären.

BITTE ihre bei­den HURENMEDIEN, wie kommts denn, dass der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land dem ZDF vori­ge Woche erklärt, dass man in der Ukrai­ne beschlos­sen hät­te Russ­land zu die­ser ers­ten Run­de an Frie­dens­for­mel­ver­hand­lun­gen nicht einzuladen.

(Chi­na hät­te man ein­ge­la­den, die haben aber bereits im Vor­feld abge­sagt, weil sie auf die Scheis­se kei­nen Bock mehr hat­ten - also die schi­cken nicht mal mehr jemanden.)

Und Selen­skyj der Öffent­lich­keit heu­te erklärt, das sei eine Frie­dens­kon­fe­renz, aber - sie müs­sen ver­ste­hen Mos­kau wol­le die­se, dies­mal in der Schweiz geplan­te Frie­dens­kon­fe­renz ver­hin­dern. Sagt der ukrai­ni­sche Präsident.

Dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selens­kij zufol­ge will Russ­land eine geplan­te inter­na­tio­na­le Frie­dens­kon­fe­renz in der Schweiz aller­dings ver­hin­dern. Vor ukrai­ni­schen Diplo­ma­ten und aus­län­di­schen Bot­schaf­tern in Kiew berief sich Selen­skyj bei die­ser Aus­sa­ge auf Geheim­dienst­in­for­ma­tio­nen. Es gebe „kon­kre­te Daten, dass Russ­land nicht nur den Frie­dens­gip­fel stö­ren will, son­dern auch einen kon­kre­ten Plan hat“, sag­te der Prä­si­dent am Mittwochabend.

Bei dem Plan gehe es etwa dar­um, wie man die Zahl der an der Kon­fe­renz teil­neh­men­den Län­der redu­zie­ren könn­te oder „wie man vor­geht, um sicher­zu­stel­len, dass es noch län­ger kei­nen Frie­den gibt“, so Selen­skyj. Man wer­de die Part­ner auf diplo­ma­ti­schen Kanä­len infor­mie­ren über die Mos­kau­er Ver­su­che, sag­te der Staats­chef nach Anga­ben sei­nes Prä­si­di­al­am­tes. „Wir müs­sen gemein­sam dage­gen vor­ge­hen, wir müs­sen uns gemein­sam für einen gerech­ten Frie­den ein­set­zen.“ Die Staats- und Regie­rungs­chefs der Welt soll­ten bald Ein­la­dun­gen zu dem Tref­fen erhal­ten, kün­dig­te der Prä­si­dent an.

FUCK DIE STÖREN MEINE FRIEDENSFORMELKONFERENZ IN DEM SIE PARTNERLÄNDER KONTAKTIEREN, UND IHNEN VOM KOMMEN ABRATEN!

Und dabei woll­te Selen­skyj so ger­ne mit Katar, Däne­mark, und Neu­fund­land über einen gerech­ten Frie­den konferieren!

Sie­ben Stun­den nach die­ser Meldung:

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Und vier Stun­den nach die­ser Meldung:

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Und den Prä­si­den­ten von Kap Ver­de hat er auch schon eingeladen! 

Kon­text:

Der Stan­dard ver­arscht mal wie­der die Bevölkerung

Die­ser ver­schla­ge­ne Rus­se schon wie­der. Ver­hin­dert schon wie­der den Frieden…

Was erlau­be Russ­land im Vor­feld mit Natio­nen zu spre­chen und sie auf sei­ne Sei­te zu ziehen.

Das darf ja, wie wir alle wis­sen, wenn über­haupt, nur die Ukraine.

Oder die USA, die dür­fen das näm­lich auch.

Pro­pa­gan­da hat natür­lich wie­der nie­mand ent­deckt. Also nicht bei den VERFICKTEN SCHEISS HURENMEDIEN.

Wir mer­ken uns an der Stel­le der­wei­len - wenn die Ukrai­ne das macht, sind das Frie­dens­ver­hand­lun­gen, auch wenn das kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen sind. Wenn Russ­land das Sel­be macht, ist das selbst­ver­ständ­lich das Sabo­tie­ren von Frie­dens­ver­hand­lun­gen auch wenn das selbst­ver­ständ­lich immer noch kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen sind.