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We should be decentering all of this
21. Juni 2023Oder warum es eigentlich supertoll ist, wenn die Person die gesamt Europa die Kriegshintergründe erklärt hat, auch gleich die Propaganda für eine Umstrukturierung Russlands für morgen macht. (Personelle Kohärenz schafft Vertrauen, oder so…)
Hier der Podcast, der auch von Anne Applebaum frequentiert wird, wenn sie zur jüngeren russischen Exilelite sprechen möchte.
Timothy Snyder als Gast.
Was verkauft Snyder?
German guilt, projiziert auf Russland.
Jetzt machts endlich Sinn, dass Putin im öffentlichen Diskurs so häufig mit Hitler verglichen wurde. Denn die neue russische Jugend nach dem Krieg soll sich erst einmal wie Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg fühlen.
Snyder verkauft dabei folgende Konzepte:
Russland benötige eine neue Ausrichtung, eine vor allem antiimperialistische Ausrichtung, bei der sie uns in Afrika nicht mehr in die Quere kommen, das zu “entwerfen” wird die Aufgabe der russischen Exilelite sein, an die wir uns (Applebaum und Snyder) bereits heute wenden.
Snyder ankert vor elf Monaten auch bereits wie dieses neues Russland auszusehen hat -- nämlich sich nicht mehr als geeinte Weltmacht verstehend, sondern mit viel mehr “regionalen Zentren”, die alle eine “regionale Geschichte als die Bevölkerung einendes Konzept benötigen” -- westliche Historiker würden gerade daran arbeiten, das sei gerade ein spannendes und interessantes Feld. [Historischer Revisionismus?]
Der Podcast Hipster ist ganz hin und weg, dass es nur das braucht, um ein liberales, demokratisches Russland der Zukunft zu bauen, in dem endlich die Geschichte Russlands wieder so divers wahrgenommen werden kann, wie dies unter Putin nie der Fall gewesen ist.
Snyder: Putin hat euch das weggenommen.
Aber es sei das Selbe in den nord-europäischen Staaten gewesen, denen es heute so gut gehe, die hatten auch mal Kolonien, aber brauchten danach halt alle ein neues Konzept.
Es ist einfach schön zu sehen, wie du eine Exilelite mit vorgefertigten Konzeptbausteinen, einmal komplett von hinten bis vorne bespielst. Wobei sich der Podcaster schon sehr freut, zur designierten zukünftigen politischen Elite Moskaus zu gehören. Denn er interviewt ja Snyder.
Interessierter kann man sich den Schwachsinn glaub ich nicht mehr anhören.
Ein zersplittertes Russland, mit der Demographie die es heute aufweist, das seine Nord-Süd Einflussachse verliert, das in Punkto Wirtschaftsleistung immer noch hauptsächlich Energieexporteur bleiben wird, und das für die nächsten 200 Jahre Reparationszahlungen an die Ukraine leistet wird sowohl ökonomisch, als auch finanziell und kulturell filetiert. Schon einfach als primär Energie exportierendes und nunmehr zersplittertes Land.
Da kann sich die russische Expat-Jugend sehr darüber freuen, dass ihr Land endlich demokratisch geworden ist, es wird trotzdem keinen Ausbau eines Straßennetzes geben. Keine neuen Industrien, die aufgrund der Demographie, oder des Bildungsgrades der Bevölkerung nach Russland drängen, die Investitionsbereitschaft transnationaler Investoren abseits der westlichen Regionen (die mit Straßennetz) ist sofort enden wollend, was unter der regionalen Zersplitterung mit den hunderten Atomwaffen passiert wollen wir uns lieber nicht ausmalen, deshalb lassen wirs, wenn wir Snyder sind, auch weg -- und dann haben wir ja noch die Reparationszahlungen, und den Wegfall des Einflusses in den Regionen entlang der Nord Süd Achse. Achja und ein komplett neues politisches und Wirtschaftssystem. Das dann als erstes bei der Weltbank um Überbrückungskredite ansucht?
Ich mein, man kann Jugendlichen immer hübsch den Kopf mit “du bekommst dezentrale regionale Geschichte fürs Volk zurück” und Demokratie oben drauf - unsere westlichen Historiker beginnen gerade umzudenken und die Geschichte anders (ohne Russland als einende politische Macht) zu schreiben waschen (alles O-Töne im Video) -- aber der Verlust des Krieges, bleibt der Verlust des Krieges.
Und eine russische Bevölkerung die erst einmal german guilt lernen muss…
Damit sie später das neue Schweden wird? Solche Geschichten kann nur Snyder erzählen. Und auch nur der russischen Expat Jugend, bei der es sich laut Carnegie Europe besonders lohnen würde sie ideologisch auf die eigene Seite zu ziehen. Für einen zukünftigen Regimechange. Das Argument, und dass das besonders erfolgsversprechend sei, fällt in diesem Video:
Balfur: It’s not in the interest of the EU to have a failed State on its border, um obviously - it’s not in the interest of the EU to have you know regime resilience, so it really needs to think about what the entry points could be. One is engaging with uh the Russian Exiles, but also engaging with with civil society in Russia, insofar as that is possible and I think there are ways to do that. Working with the broader community of the Russian diaspora, some of whom left in the 1990s and are not particularly politicized, or may not be anti-putin but then also those, the middle classes that have been hemorrhaging out of the country apparently according to one estimate 10 percent of the tech Workforce has left Russia that’s huge uh, how can how can European States work with them um focus on youth the younger Generations because that is where the future of Europe is. So there are lots of things that can be done but I think the fact that these conversation are not public yet um and are happening behind closed doors is helpful because at the same time the West needs to Showcase its Unity uh but, it but it’s important that they start talking about what the options are and what the scenarios are and about what the entry points could be.
Komm lachen wir noch ein bisschen, wir und der Podcaster. Der hier gerade als politisches Sprachrohr verwendet wird.
Hier auch noch das Gespräch des selben Podcasters mit Applebaum (Kontext zum Applebaum Interview):
Übrigens, falls sies noch nicht wussten, Deutschland, so Snyder, sah die Ukraine immer noch als Kolonie. Daher auch die langsameren Waffenlieferungen. So Snyder. Im ersten Video.
Und der Wertewesten freut sich über die gute Entwicklung der russischen Expat Jugend und grinst sein bestes Honigkuchenpferdlächeln.
Stellt sich noch die Frage, lassen sich Snyder und Carnegie Europe hier in Verbindung setzen? Ja.
Snyder spricht im Video aus den Räumlichkeiten des IWMVienna (vergleiche click), Stefan Lehne war 2019 IWMVienna fellow: click, Carnegie Europe und das Carnegie Endowment generell wurden in der jüngeren Vergangenheit 11 Mal vom IWMVienna gefeatured.
edit: Das hier vielleicht noch als Kontrast:
edit2: Was wir an der Stelle jetzt noch brauchen, ist ein kurzes Interview mit Ai Weiwei. Sonst glaubt uns niemand dass wir hier keine PR betreiben:
Davor aber noch eines mit Amanpour -
Die ja einen Tag nach Kriegsbeginn Kasparow als Expat zu sich in die Sendung geladen hat, damit er der US Bevölkerung erklärt wie der Ukraine Krieg zu sehen ist.
vgl. click
Propagandanetzwerke hat hier aber immer noch niemand entdeckt.
Am allerwenigsten der deutschsprachige Qualitäts-Journalismus. Youtube komischer Weise auch nicht, aber gut, die taggen nicht so gerne wie Twitter.
Verbuchen wirs mal unter free speech an eine sehr spezielle junge Zielgruppe. Erfolgreiche, junge, russische Expats.
Das gefeaturte Video in dem Youtube Channel ist übrigens ein Interview mit Fareed Zakaria, dem Moderator der Snyder Events in Davos, bei der Viktor Pinchuk Foundation.
Für die gute ideologische Durchmischung nehme ich an.
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief, grotesk Allerletzte.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten, Wien ist laut dem Economist endlich wieder die lebenswerteste Stadt der Welt. Denn auch wenn militärisch neutral, natürlich Wertewesten. Siehe Ai Weiwei. Siehe IWMVienna.
edit2: Ups, sorry, nein natürlich - tut mit leid, die gute Nachricht kommt heute natürlich wieder vom Standard -
KRIEG IN DER UKRAINE
Wiederaufbau im ukrainischen Kramatorsk: Nachbarn helfen sich gegenseitig
src: click
Propaganda hat immer noch niemand entdeckt.
Mehr Buchungsfehler
21. Juni 2023Nach den sehr populären accounting errors, bei denen die US Administration im Mai 3 Milliarden USD in einer Sofaritze für mehr Waffenlieferungen an die Ukraine gefunden hat -- freut es sie sicher sehr heute zu erfahren, dass die US Administration erneut, aufgrund eines bedauerlichen Buchungsfehlers, weitere 3 Milliarden für Waffenlieferungen in die Ukraine gefunden hat.
Aktuell stehen wir bei 6.2 Milliarden USD mehr für Waffenlieferungen in die Ukraine, durch reine Buchungsfehler.
Ich mein, wer kennt das nicht, eine Milliarde hier, eine Milliarde da, mit der Zeit kommt da richtig was zusammen.
Ich bin mir sicher der US Congress wurde auch in diesem Fall umgehend informiert.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk, abatigst Allerletzte.
Liebe Freunde und Partner
21. Juni 2023
Denys Schmyhal:
Die Ukraine wandelt sich, die Ukraine gewinnt, unser Sieg wird den Beginn einer erneuerten, stärkeren Entwicklung in Europa sein, wir werden in der Abwehr zusammen stehen, auch im Wiederaufbau - wir sind allen dankbar die uns dabei helfen, die uns dabei helfen für unsere Freiheit und Unabhängigkeit heute zu kämpfen. Ich möchte auch meinen Dank ausdrücken gegenüber der Regierung des vereinten Königreiches, insbesondere Premierminister Rishi Sunak und Außenminister Cleverly, die diese Konferenz gemeinsam ausgerichtet haben. Diese perfekte Konfernz wie ich sagen möchte. Solche Veranstaltungen bieten uns die Möglichkeit unsere Bemühungen zu synchronisieren und gemeinsam auf den Sieg und den Wiederaufbau der Ukraine hinzuarbeiten.
Wer hier ein rationales Argument findet, darf es behalten.
Inhalt?
Die Ukraine muss parallel zu den Kriegshandlungen bereits wieder aufgebaut werden um wirtschaftlich überlebensfähig zu bleiben.
Das wird jetzt als “diese Hilfe ermöglicht es uns gemeinsam auf einen Sieg der Ukraine hinzuarbeiten” gecoined --
da ein langanhaltender Aufreibungskrieg im Sinne aller Teilnehmer ist - Ziel ist es immer noch Russlands militärische Handlungsfähigkeit zu verringern, und auf Regimechange hinzuarbeiten.
Dazu stoßen wir doch gerne Investorenkonferenzen an, in denen die Privatwirtschaft mit staatlichen Sicherheitsgarantien, die Infrastruktur wieder aufbaut, die bereits morgen wieder angegrifffen werden wird.
Jetzt noch tapfer im 20er Verbund klatschen, während sich Selenskyj eine liberale Vision für die Investitions-Neuausrichtung ausdenkt (kein Scherz, interview gestern), denn sonst kommen die Investoren nicht einmal mit staatlichen Investitionsschutzgarantien.
Dazwischen noch das ein oder andere Staatsoberhaupt, das genau weiß wer den Nowa Kachowka Staudam gesprengt hat, und dann die nächste Investoren Konferenz in Frankreich oder? Deutschland hatten wir ja bereits.
Übrigens Nowa Kachowka, ich weiß nicht ob sies wußten, sehr wahrscheinlich aus dem Maschinenraum heraus gesprengt in den ja nur die Russen konnten, vor allem mit so viel Sprengstoff (!), sagen Experten - ohne Belege, aber doch sind wir gleichzeitig im Bezug auf die Faktenlage, gerade so unsicher, dass die Seismologen nicht ausrechnen können wieviel Sprengstoff es für die Explosion benötigt hätte - die, wenn wir mit den Metriken rechnen die bei Nordstream 2 angelegt werden 10 mal kleiner war als eine der beiden Sprengungen bei Nordstream 2 (Richter Skala ist log scale), weshalb wir ja alle wissen, dass zwei Taucher mit zwei Tauchassistenten, binnen eines Tages zwei Sprengungen mit 20-fach höherem Sprengstoffequivalent leicht schultern konnten, aber die Sprengung des Staudamms von Nowa Kachowka, von der Wasserseite aus unmöglich war.
Weiters wissen wir alle, dass der Staudamm ja vermint war - aber niemand, dass die Minen die dort lagen nicht einmal annähernd genügend Sprengwirkung für die Sprengung des Staudammes entwickelt hätten. Was uns Selenskyj natürlich nicht verrät, den ersten Halbsatz aber schon. In Reden. Wiederholt.
Und jetzt soll Russland sogar das das Wasserbecken des Atomkraftwerks in Saporischa vermint haben!
Ebenfalls mit zu wenig Sprengstoff um es zu sprengen? Weil eben nur vermint?
Der Spiegel fragt sicherheitshalber keinen Seismologen, oder Statiker - sonst könnte man hier ja Propaganda eindeutig identifizieren.
Sogar frühzeitig.
Das wollen wird doch alle nicht.
Lieber mehr Heucheln und Lügen als Gesellschaftsprinzip, oder?
Fickt euch. Fickt euch alle.
edit: Die Konferenz war natürlich wieder sehr erfolgreich:
“Wir hatten nicht vorgesehen, dass dies eine Geberkonferenz sein sollte”, sagte der britische Außenminister James Cleverly am Donnerstag zum Abschluss der Konferenz. “Dennoch können wir heute insgesamt 60 Milliarden Euro an Unterstützung für die Ukraine verkünden.”
Cleverly zufolge zielen die Zusagen von Regierungen und internationalen Organisationen darauf ab, die Ukraine kurz- und mittelfristig zu unterstützen. Die Bemühungen konzentrierten sich nun darauf, “das enorme Potenzial des Privatsektors” zu erschließen.
Ein Großteil der 60 Milliarden Euro kommt aus einem 50 Milliarden Euro schweren Hilfspaket, das die Europäische Union bis 2027 bereitstellen will. Die USA kündigten Unterstützung in Höhe von umgerechnet rund 1,2 Milliarden Euro an, die vor allem für den Energiesektor und die Infrastruktur der Ukraine bestimmt sein soll.
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8,8 Milliarden von der Privatwirtschaft.
Von knapp 400 die gemein hin für einen vollständigen Wiederaufbau veranschlagt werden.
Hey! Wikipedia hat den Stellvertreterkrieg Artikel neu konzipiert!
21. Juni 2023Also die deutschsprachige Wikipedia:
Im Jänner!
20:47, 27. Jan. 2023
Also die allgemeine Definition raus.
Und die ukrainekriegfreundliche rein.

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Gott sei Dank gibt es eine Deitelhoff, denn wenns die nicht geben würde, müsste man die glatt erfinden.
Dazu die englischsprachige Wikipedia:
A proxy war is an armed conflict between two states or non-state actors, one or both of which act at the instigation or on behalf of other parties that are not directly involved in the hostilities.[1] In order for a conflict to be considered a proxy war, there must be a direct, long-term relationship between external actors and the belligerents involved.[2] The aforementioned relationship usually takes the form of funding, military training, arms, or other forms of material assistance which assist a belligerent party in sustaining its war effort.[2]
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Fußnote 1? OCH, nur so ein Verweis auf die Encyclopedia of the United Nations and International Agreements. Abingdon: Routledge Books. p. 1869. ISBN 978-0415939201.
Aber das können die deutschsprachigen Wikipedianer doch besser! Duden, und Deitelhoff!
Die hamma doch bei der Maischberger gesehen, das ist eine Expertin!
Na wem glauben wir denn jetzt?
Ich würde sagen der Propaganda Variante, die den deutschsprachigen Wikipediaartikel mit Aussagen über den Ukrainekrieg aufgehübscht hat, oder?
Und der “gemeingültigen” Bedeutung des Begriffs, die die Differenzierung, ein oder mehrere Kriegsteilnehmer nicht kennt, die wir im Duden gefunden haben.
Weil wenn wir “Stellvertreterkrieg” googlen ja alle die Bauernregel dafür was das eigentlich ist lesen wollen, nicht? Also das was dir der Duden darüber erzählen würde.
Wir sind ja gelernte Bürger des Wertewestens.
Warum Deitelhoff? Och, das wird weiter unten ersichtlich…
Achsoja - Natürlich die ist eine von zwei prominenten Vertretern für die Neuauslegung des Begriffs in der Ukraine Frage. Schnell in den ersten Absatz mit der Deitelhoff! Nur ohne Kontextualierung. Die kommt dann erst später.
Auch extrem lustig, der Zusatz “Es ist umstritten, ob der Russische Überfall auf die Ukraine als ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland auf der einen Seite sowie den USA auf der anderen Seite bezeichnet werden kann.” liest sich so holprig wie es das ursprüngliche, tatsächliche Argument in diesem Fall auch tatsächlich ist, und wurde am 20. September 2022 erstmalig im Artikel ergänzt.
Also im Artikel über Stellvertreterkriege in dem der Ukraine Krieg davor bereits ein halbes Jahr gelistet war.
Der Absatz damals war noch fair - inklusive der folgenden Gewichtung:
Russland selbst versuche nun, über das politische Schlagwort „Stellvertreterkrieg“ die Kriegsschuld von sich zu weisen, da in einem klassischen Stellvertreterkrieg die Kriegsschuld bei den Hintermännern des Stellvertreters zu suchen sei.[6][7][8]
Nur, wann sind wir eigentlich zu “nein, also es kann ja begriffstheoretisch keiner sein” gewechselt?
Achja, mit Deitelhoff! Die jetzt im ertsten Absatz zu finden ist! Na Gott sei Dank. Wenns die kriegshetzerischte Friedensforscherin aller Zeiten nicht im deutschsprachigen Fernsehen geben würde - hätten wir heute noch einen wissenschaftlichen Artikel zu dem Begriff auf Wikipedia, der - im ersten Absatz - nicht extra für den Ukrainekrieg angepasst worden wäre.
Herrlich oder? Wir im Wertewesten.
Passt
20. Juni 2023Die Wiener Zeitung ist noch nicht der Standard.
Der Wiener Friedensgipfel am 10./11. Juni hat schon im Vorfeld viel Kritik erfahren. Es wurde geargwöhnt, dass dies eine Propagandaveranstaltung für Wladimir Putin sein werde. Haben sich diese Befürchtungen bewahrheitet? Nein. Die hochrangigen Referentinnen und Referenten - ein Kardinal der katholischen Kirche aus Guatemala, der Vizepräsident von Bolivien, der außenpolitische Berater des mexikanischen Präsidenten, der ehemalige Präsident der UNO-Generalversammlung, der Berater der vatikanischen Friedensmission, ehemalige hochrangige US-Offizierinnen und -Offiziere, internationale Diplomatinnen und Diplomaten sowie viele andere - sorgten für ein hochwertiges Diskussionsniveau.
Häme, Hass und Hindernisse
In Österreich selbst ist die Friedensversammlung nur auf Häme, Hass und Hindernisse gestoßen. Man hat sie - ohne den geringsten Beweis - schon im Vorfeld als Propaganda für Putin verurteilt und, teilweise mit Erfolg, auf prominente Unterstützer eingewirkt, ihre Teilnahme zurückzuziehen. Man hat den ÖGB derart unter Druck gesetzt, dass er die vertraglich zugesagten Räumlichkeiten zwei Tage vor der Veranstaltung verweigert hat. Man hat, vergeblich, alles versucht, um die Tagung zu verhindern. Und dass seit dem Event die Website nicht mehr funktioniert, ist wohl auch kein Zufall.
Das alles ist zwar übel und angesichts der hochrangigen internationalen Referentinnen und Referenten zutiefst provinziell, aber vielleicht noch verständlich, vor allem wenn diese Aktionen von Menschen aus der um ihre Existenz kämpfenden Ukraine ausgehen. Was jedoch in meinen Augen vollkommen unverständlich ist, ist die Tatsache, dass sich im neutralen und demokratischen Österreich keine einzige Stimme erhoben hat, die gegen diese Machenschaften im Namen der Demokratie und der Redefreiheit protestiert hätte. Niemand, tatsächlich niemand hat - etwa im Sinne von Voltaires berühmtem Ausspruch - gesagt: “Ich stimme mit der Meinung dieser Leute nicht überein, aber ich werde dennoch ihr Recht verteidigen, diese Meinung öffentlich zu äußern.”
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edit: Zu früh gefreut, de Autor ist der hier:
Rat lines for a job well done
20. Juni 2023Was macht man mit einem guten ehm, Bandera Fan, der seinen Job immer im Sinne seiner Regierung erledigt hat?

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Was wohl der aktuelle Papst dazu sagt.
Vielleicht die Botschaft nach Cruzeiro do Sul verlegen? Also, nicht gleich als erste Amtshandlung, aber dann später mal…?
Zwecks failing upwards und so. Und baldiger EU Mitgliedschaft natürlich.
Vielleicht das hier noch für den Kontrast - Snyder ist immer noch ein kompletter Vollidiot, hier beim rassistisch argumentieren.
“Its a russian trick you know! The russians invented it! And I invented the term that coins it. So its an important term. And it would be great to have this debate in Russia one day. (Why have we russians been schizofashist, and dindt realize?!)” Was für eine Nulpe.
Das Argument natürlich wie immer so trotteleinfach, dass du den Selbstdarsteller als Gesellschaftserklärer für die Masse einsetzen kannst. Als bestehende US Administration. Oder Victor Pinchuck Foundation, oder wers auch immer gerade finanziert.
Was der wohl sagen würde, wenn er eines Tages die Position von Ustinov verstehen würde? Der Zeit seines Lebens in dem Talking Circuit in dem er unterwegs war damit für viel Unmut gesorgt hat?
Aber was solls, Ustinov war eben auch ein Faschist.
Snyder hats doch gerade belegt.
Eine Gesellschaft die funktionale Vollidioten wie Snyder zur emotionalen Popularisierung von Kriegen einsetzt, und gleichzeitig bei Melnyk ein Auge zudrückt - denn Israel habe es hier ja abgesegnet - in diesem ganz speziellen Fall, … (also öffentlich Kritik angemerkt hätten sie über einen Botschafter schon, aber eben nicht zu laut…)
verdient wie immer nichts als abgrundtiefe Verachtung.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
Das Argument ist so simpel wie einfach. Eine Gesellschaft die zuerst eine Zuspitzung des Konflikts mit allen Mitteln provoziert, und gegen Ende hin bei “die Ukrainer wollen aber noch sterben um eine Chance zu haben als Staat weiter zu bestehen” (Demographie, Investments) - weil sie sich davor zu wenig Gedanken über die längerfristigen Auswirkungen gemacht hat und dann noch Trottel wie Snyder zur Beeinflussung der Öffentlichkeit featured - ist das was sie ist, das absolut grotesk Allerletzte.
Aber es geht ja um liberale Freiheitsprinzipien in der Ukraine die im Wertewesten in der Vergangenheit immer wieder mal als Rechtfertigungsgrundlage für Angriffskriege herhalten mussten. Das Werte-Prinzip in wertebasiert.
Aber gleichzeitig natürlich nicht vergessen bei unseren als Partnern definierten Despoten im fernen Osten zu heucheln, ein paar von den wichtigeren seien ja auch bereits viel liberaler geworden (Wandel durch Handel)… Und es der Gesellschaft so lange als Krieg der Werte zu verkaufen, bis 20% in Umfragen tatsächlich daran glauben.
Weil - wir im Wertewesten zu Hause sind.
So, jetzt aber erst mal genug geredet, jetzt wird erstmal schön weiter gestorben. Die Ukrainer wollen das noch so, sagen ukrainische Umfragen. Für die Nation. Für die Freiheit - für die heuchlerischen Anbiederungen und Versprechungen an Finanzinvestoren und europäische Partner dass man jetzt, wo es dazu keine Alternative mehr gibt, sein komplettes politisches System umstellen werde, und plötzlich auch den Drang zur Transparenz entdeckt habe. Weil man die westlichen Werteprinzipien schon immer so mochte. Vor allem die Jugend… Am Maidan. Und bei der Abstimmung über die neue Verfassung danach.
Jede Unze Zynismus ist dafür noch zu schön.
Nächste Frage - was ist eigentlich ein Pyrrhussieg, und wie viel muss er uns wert sein? Einmal alle unsere Werte, oder? Dass eine Gesellschaft die nicht unsere ist, an eine Zukunft in einem Wertesystem glauben kann das in der Form wie es angepriesen wird nie existiert hat.
Für die beste aller möglichen Regierungsformen, in der besten aller möglichen Gesellschaften. Und Marshal Fund Finanzspritzen danach.
Nur einen Trottel wie Synder müssen wir hie und da halt als Intellektuellen hochleben lassen, und seine Bücher kaufen. Das neueste Buch das Snyder verfasst, dreht sich ja um Freiheit. Davon hat er als Geschichtsphilosoph wieder so viel Ahnung.
Vielleicht widmet er ja auch Melnyk in Brasilien ein Kapitel.
Kurze Durchsage vom Wertewesten
18. Juni 2023“The loss of control by america, or other great powers over client states in which, well - the old phrase, wag the dog -- is an old and somewhat worrying pattern.”
Ach und ich dachte schon.
Americas Backyard, ich meine Frontyard, ich meine Yard, ich meine Einflussbereich über einen nicht Proxy War Verbündeten (der einen Raketenangriff auf Polen inszeniert (wird im Video angesprochen), und Moskau mit Drohnen angreift auch wenn es die US angeblich nicht gutieren, aber eben auch nicht ahnden, und dann schnell noch mal 3 Milliarden zuschießen…), ist doch diese tolle Freiheit von der alle so gerne sprechen, nicht?
Moment, nicht? Aber, aber - Wertewesten?
Jup, Wertewesten. Verpflichtend.
Des braucht doch der Öffentlichkeit keiner zu erklären… Die wird sonst noch moralisch.
Manufacturing Consent & Engineering Consent
18. Juni 2023A Primer.
Also etwas was meiner ehemaligen Psychotherapeutin deren einziges Ziel im Leben es war hunderte Praktikanten produziert zu haben die und ich zitiere “JETZT ALLE EINEN JOB GEFUNDEN HABEN!” - aber SOWAS VON AM ARSCH VORBEI GEHEN WÜRDE.
Konzepte von Lippmann und Bernays werden angeschnitten. Beide Teil der Creel-Kommission.
Gott, der Zufall heute fliegt wieder tief.
Ich weiß garnicht warum das ARSCHLOCH von meiner ehemaligen Psychotherapeutin sich nicht denken konnte, warum ich mit der aktuellen Situation nicht mehr zurecht komme…
Weil ich weiß was Propaganda ist? Wie man sie anwendet?! Weil ich das im Studium gelernt habe?
Aber keine Angst, ich kann in dieser verfickten Scheissgesellschaft immer noch Sekretär*in werden! Dann hätt ich doch einen Job gefunden. SO MUCH WOW!
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk Allerletzte.
edit: More than a primer:
Ist das genial!
18. Juni 2023DW schafft es einen gesamten Beitrag lang die eigentliche Nachricht wegzukommentieren.
Das Ding in Putins Hand?! Ja was ist das denn? Der im April 2022 unterzeichnete Vorvertrag zu Friedensverhandlungen (Abkommen) mit der Ukraine, bereits von der Ukraine unterzeichnet. Von dem Selenskyj dann einseitig zurückgetreten ist, angeblich wegen Butscha (auch wenn schwere Waffenlieferungen von ukrainischen Präsidentenberatern bereits vier Tage vor Butscha, und vom Atlantic Council erstmalig 2 Tage vor Butscha von den europäischen Partnern gefordert wurden). Oder wegen Boris Johnson, wenn wir Naftali Bennett glauben können, der die erste Version eines Waffenstillstands vorverhandet hat.
Von dem die Hurenwichserschweine im Standard behautpten, sie hättens doch eh immer schon berichtet, wenn Jeffrey Sachs das Gegenteil behaupte, sei das ein ganz böser Verschwörungstheoretiker!
Nun, was befindet sich denn da in Putins Hand? Im Artikelthumbnail. DW vergissts leider im Beitrag zu erwähnen. Was will man machen…
Prominent im Videobeitrag, einsehbar - nur die europäische Öffentlichkeit wird leider nicht erfahren, was es ist - denn auch wenn Putin damit dezidiert argumentiert hat, verraten wir doch der Öffentlichkeit nicht, was wir ihr da zeigen!
Die kommt da noch ins Grübeln!
5:52 über einen von der Ukraine unterzeichneten Vertrag, der im Bild ist, aber von DW in keinster Art und Weise erwähnt wird.
Das musst du als Journalist einmal zusammenbringen!
Dann noch kurz für das Outro Statement in die Ukraine zu Selenskyj. Und der so “es wird solange keine Friedensverhandlungen geben, bis der letzte russische Soldat das Staatsgebiet der Ukraine verlassen hat (- inklusive Krim)”. Das ist BRÜSK!
Dann schnell Schalte zu unserem Korrespondenten, was bedeutet das jetzt alles?!
Es bedeutet, dass ihr Arschlöcher die Bevölkerung über mehr als ein Jahr komplett verarscht habt. Dass ihr einseitig berichtet, dass ihr lügt. Dass ihr misrepräsentiert. Dass ihr REGELMÄSSIG gegen andere Meinungen gehetzt habt. Dass ihr euch als Propaganda Mouthpieces für eine Position vereinnahmen habt lassen von der ihr jetzt nicht wisst, wie ihr ohne “die Ukraine muss aber jetzt Gebiet gewinnen” wieder wegkommt.
Und dass ihr das im Fall der Wiener Zeitung eine Woche nachdem ihr eine Medienpartnerschaft mit der Österreichische Amerikanischen Gesellschaft eingegangen seid, gemacht habt.
“Die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist.”
Und dass ihr es weiter macht. Jeden. Verfickten. Tag.
Ist das nicht schön?
Diese Gesellschaft ist und bleibt das abgrundtief Allerletzte.
Aber keine Angst, die Stiftung Concordia, weiß zwar, dass der Journalismus seit einem Jahr einseitig berichtet, aber sie wird die Performance dann später evaluieren. Also später, nach dem Krieg - was schert uns schon der Wissensstand der eigenen Bevölkerung bis dahin…
Putin, Putin, Putin. Und die nächste ukrainische Offensive im nächsten Jahr dann.
Vielen Dank fürs Zuschauen. Und überlegen sie sich bitte nicht zu genau, was sie da im Thumbnail sehen, denn im gesamten Beitrag, berichten wir nicht einmal, was der Kremlbonze da in die Kamera hält.
Selenskyj, das ist der GUTE, das sieht man auch daran, dass er vor Journalisten Abhandlungen hält, wie er Bevölkerungen durch seine Reden emotional beeinflussen will ihre Regierungen zu stürzen…
Kann der Journalismus eigentlich noch weiter sinken? Nein, eigentlich nicht mehr. Wir sind schon unter der Oberfläche. Aber gut dass es noch nicht brodelt, weil die Öffentlichkeit nichts davon mitbekommen wird…
Wie gehts eigentlich der verfickten *ich darfs nicht mehr aussprechen* von meiner ehemaligen Psychotherapeutin die mich vor über einem Jahr nur mit leerem Ausdruck im Gesicht ANGESTARRT HAT als ich ihr gesagt habe, ich komme damit nicht zurecht, dass niemand berichtet, dass sich Selenskyjs Position seit Butscha nicht geändert hat. Friendensverhandlungen erst dann, wenn der LETZTE RUSSE DIE UKRAINE VERLASSEN HAT, er danach aber noch für SIEBEN MONATE VON UNSEREN QUALITÄTSMEDIEN ALS FRIEDENSPRÄSIDENT HOCHGEHALTEN WURDE, während Mangott ein Monat nach mir NOCH IMMER NICHT hinter die Rhetorik des Argumentes gestiegen ist. (Friedensverhandlungen erst dann) - und in der ZIB 2 Behauptet hat Selenskyj widerspreche sich da immer wieder.
EINEN SCHEISSDRECK.
Für Waffenstillstandsverhandlungen mindestes Rückeroberung der von Russland seit dem 24.02. besetzten Gebiete, für Friedensverhandlungen muss zuerst der LETZTE RUSSE aus der Ukraine verschwinden.
Hier. Internationale Konferenz. Voller Wortlaut. Selenskyj O-Ton. Wann wollte mans der Öffentlichkeit sagen? Och nur so zehn Monate nachdem die rhetorischen Floskeln ausgearbeitet wurden, dachten wir, es wäre vielleicht zukünftig opportun, in so einem Video-Segment über afrikanische Staaten… Die grad sehr stark leiden…
Who cares.
Wertewesten.
Aber keine Angst - letzte Minute des Segments: “Ja herrscht denn unter den afrikanischen Staaten überhaupt Einigkeit, oder sind die Staaten die BESONDERS unter dem Krieg leiden, nur so gesplittert angereist?!” FRAGT DIE HURE VON MODERATORIN (Verzeihung), die wissen sollte, dass im Vorfeld auf bilaterale Intervention des Wertewestens knapp die Hälfte der afrikanische Staaten aus der Initiative bereits abgesprungen sind.
“Observers are calling “why cant the African Union come together on this” lässt uns der DW Korrespondent wissen.”
Na warum denn nicht?
Die benannten afrikanischen Staaten waren bereits Teil dieser Initiative, die sind erst aufgrund von Interventionen wieder ausgeschieden.
Wertewesten.
ICH KOTZ SEIT TAGEN DURCH.
edit: Moment, der Standard setzt dem noch die Krone auf…
Hier wies der Standard berichtet:
KRIEG IN DER UKRAINE
Putin weist afrikanische Vermittler brüsk zurück
Das US-Institut für Kriegsstudien sieht auf Seiten Moskaus keinen echten Friedenswillen. Im Zuge ihrer Gegenoffensive hat die ukrainische Armee ein weiteres Dorf befreit
src: click
The what?
Institute for the Study of War (ISW)
Who funds the Institute for the Study of War?
ISW currently operates as a nonprofit organization, supported in part by contributions from defense contractors.
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Der Standard sagt der Think Tank der den Ukraine Krieg aus der Sicht der US Waffenlobby beurteilt, sieht keinen echten Friedenswillen bei Putin.
DW, beendet den Bericht mit Selensky hat Verhandlungen zwar komplett abgelehnt, und Putin nicht - aber als gelernte Standard und Medienrezipienten wissen wir -- das hier ist die einzig echte journalistische Wahrheit, und Putin ist wie immer Schuld.
Na gut, dafür wird das ISW aber wenigstens alteingesessen anerkannt, und aus der Debatte nicht wegzudenken sein, oder?
ISW was founded in response to the stagnation of the Iraq and Afghanistan wars, with core funding provided by a group of defense contractors.[6]
src: click
Ich mein als Gag Schreiber kannst hier bereits deinen Job aufgeben, oder - ich mein was da noch schreiben?
Achso, ja, neben dem hier natürlich:
ISW criticized both the Obama and Trump administration policies on the Syrian conflict, advocating a more hawkish approach. In 2013, Kagan called for arms and equipment to be supplied to “moderate” rebels, with the hope that a state “friendly to the United States [would emerge] in the wake of Assad.”[9] In 2017, ISW analyst Christopher Kozak praised president Donald Trump for the Shayrat missile strike but advocated further attacks, stating that “deterrence is a persistent condition, not a one hour strike package.”[10] In 2018, ISW analyst Jennifer Cafarella published an article calling for the use of offensive military force against the Assad government.[11]
src: click
Achso ja Putin ist natürlich nicht verhandlungsbereit sagt das ISW, nur was der Putin da in die Kamera hält, das erfahren wir in den deutschsprachigen Medien leider nicht…
Was will man machen.
edit: Es geht noch weiter, die FAZ berichtet darüber:
FAZ:
Putin fand freundliche Worten für die Gäste und hob hervor, die Entwicklung der Beziehungen zu afrikanischen Ländern habe für Russland Priorität. Er wies auf den zweiten „Russland-Afrika-Gipfel“ hin, der im kommenden Monat ebenfalls in Sankt Petersburg stattfinden soll. Auch schimpfte Putin auf „die neokolonialen europäischen, eigentlich amerikanischen Mächtigen“.
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Standard:
Putin weist afrikanische Vermittler brüsk zurück
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Da wird doch nicht eine der beiden Zeitungen ihre Leser belügen, oder?
Kleine Hilfestellung, “wir werden ihre Vorschläge für Friedensabkommen jederzeit gerne prüfen, aber im Moment ist es außerhalb unserer Möglichkeiten, da die Ukrainer keinen Frieden wollen”, fiel als Satz.
Nur so als kleine Hilfestellung eben.
Zweite Kleine Hilfestellung gefällig? Selenskyj hat die Delegation am Tag davor mit keine Friedensverhandlungen, bis der letzte russische Soldat die Ukraine (inkl. Krim verlässt) aus dem Raum gejagt. Aber das war jetzt doch nicht brüsk! Ich mein Putin war brüsk. Nicht Selenskyj. Selensky war Integrität des Journalismus und Wertewesten. Wussten sies nicht?
Putin gab Kiew die alleinige Schuld am Krieg und sagte, Russland habe nie Verhandlungen ausgeschlossen, anders als die Ukraine. Er hob ein Papier empor, nach seinen Worten den Entwurf eines „Vertrags über die ständige Neutralität und Sicherheitsgarantien der Ukraine“ aus „18 Artikeln“ und behauptete, Russland habe mit Blick auf diese angebliche Vereinbarung „wie versprochen“ seine Truppen von Kiew zurückgezogen. Doch ist auf den Bildern aus Petersburg zu erkennen, dass das Papier auf den 13. April vorigen Jahres datiert ist; der russische Rückzug war rund zwei Wochen zuvor erfolgt. Damals waren die Massentötungen von Zivilisten von Butscha nahe Kiew unter russischer Besatzung schon bekannt geworden, die alle Gespräche erschwerten und schließlich zum Abbruch führten.
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Hier lügt dann übrigens die FAZ, denn der russische Hauptverhandler zu dem Zeitpunkt hat den Rückzug der Truppen aus Butscha, TATSÄCHLICH als Verhandlungsmasse ins Treffen geführt, und wurde für dessen Ausführung von russischen Hardlinern heftigst kritisiert. Bedeutet nicht dass dieser Rückzug freiwillig erfolgt sein muss (Russland war unter Druck), bedeutet aber sehr wohl, dass das bereits vor Butscha Teil der Verhandlungsmasse war und sich Russland daran gehalten hat.
Nur die Ukraine wollte nach dem Boris Johnson Besuch - und wenns den Standard freut - und Butscha (obwohl erste schwere Waffenlieferungen bereits 4 Tage vor Butscha gefordert wurden), leider nichts mehr von dem Vertrag wissen. Sachen gibts…
Wobei was die Ukrainer seinerzeit genau unterschrieben haben ist laut FAZ noch strittig, denn -
Putin hielt auch einen „Anhang“ zu dem angeblichen Vertragsentwurf hoch, der die ukrainischen Streitkräfte betreffe und von Kiews Vertretern unterzeichnet worden sei. Doch auf dem Dokument steht deutlich oben geschrieben, dass es lediglich die unterschiedlichen Positionen der Ukraine und Russlands zur künftigen Stärke der ukrainischen Armee nach einem möglichen Vertrag mit Russland auflistet.
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WAS DIE HURENWICHSERSÄUE VON DER FAZ NICHT DAZU SAGEN IST, dass exakt das laut Bennett der ausverhandelte Kompromiss war. HAHAA: Sagen wir doch der Bevölkerung nicht… Komm wir habens unter den gesamten Experten in der Redaktionskonferenz zu dem wichtigen Thema einfach übersehen - ok? Welche Bedeutung hatten schon Verträge zur zukünftigen Stärke von Militäreinheiten auf dem später neutralen Gebiet.….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…..
Journalismus?
Ausserdem ist hier ist das wording tendenziös, denn der Vertragsentwurf wird wohl nicht “angeblich” sein, wenn ihn Putin in die Kameras hält, und die Arbeit daran sowohl von türkischen als auch israelischen Vermittlern bereits bestätigt ist. UND EIN ANHANG VON UKRAINISCHEN VERTRETERN UNTERZEICHNET.
Nur was genau die Ukraine bereits unterschrieben hatte ist hier laut FAZ noch strittig. Die türkischen Verhandlungsführer sagen zwar schon dazu einen Vorvertrag zu Friedenverhandlungen, bei dem sich beides Seiten bereits beinahe einig waren, und die Ukraine danach abgesprungen ist, aber wer weiß das schon?
Und die Ukrainische Pravda sagt das selbe, aber wer weiß das schon?
Die FAZ ist sich eben noch nicht so ganz sicher.
Journalismus, meine Damen und Herren.
Wertewesten.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten:
Der Krieg in der Ukraine war eines der zentralen Themen bei der von der Ersten Stiftung und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen organisierten Diskussionsveranstaltung “Time to Decide”. Der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Volkswirt Guntram Wolff ist einer der kenntnisreichsten Experten zum Thema Russland-Sanktionen. Die “Wiener Zeitung” traf ihn am Campus der Ersten Bank zum Interview.
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Alpbach lobbiet wieder und die Wiener Zeitung freuts. Ja, warum jetzt eigentlich nicht Sanktionen verschärfen? Das Institut für die Wissenschaft vom Menschen setzt sich wieder für mehr Einschnitte für die Russische Bevölkerung, einen längeren Krieg und mehr Hungertote ein. Also rein faktisch. Weil keine militärische, oder Verhandlungslösung in Sicht.
Glauben Sie an eine weitere Verschärfung der Sanktionen?
Man könnte den Preis-Cap noch weiter anziehen. Der entscheidende Punkt ist da die Durchsetzung. Der Hebel: Die Finanzinstitutionen müssen die Transportunternehmen für Öl in die Pflicht nehmen und sie zwingend auffordern, die Versicherungsverträge jeweils zu dokumentieren, bevor sie Finanzgeschäfte im Ölbereich machen.
Gut, war jetzt nicht die Antwort auf die Frage, aber abdrucken tun wirs natürlich wie immer gerne.
Gut, und das hier schreiben wir bei der Wiener Zeitung natürlich nicht dazu -
India
India has rejected the price cap, and Russia supported India’s tanker fleet to enable them to ship Russian oil directly to India, bypassing the sanctions. In late 2022, India was buying around one shipload of 1m bpd.[24] During December India increased Russian oil imports, receiving a discount of USD12-15pb which is around USD7pb higher discount than in October, giving a buy price below the price cap.[25] Imports from Russia in 2022 totalled 33.4m tonnes (250m barrels).[26]
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- denn unsere Leser müssens eh nicht wissen.…
Dazu der IWMVienna Experte der Alpbach Fraktion in der Wiener Zeitung:
Länder wie Indien und China profitieren von günstigeren Ölpreisen und sind somit erst einmal gar nicht gegen diese Maßnahmen.
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Achso, ja - Lüge, aber komm - wir druckens einfach trotzdem. Merkt eh keiner.
edit: Hier noch mal Ellsberg mit der Zusammenfassung:

