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When a media hitpiece goes slightly wrong

22. Juni 2023

You fix it in post by picking the deci­ded­ly most unflat­te­ring thumb­nail imaginable.

We should be decentering all of this

21. Juni 2023

Oder war­um es eigent­lich super­toll ist, wenn die Per­son die gesamt Euro­pa die Kriegs­hin­ter­grün­de erklärt hat, auch gleich die Pro­pa­gan­da für eine Umstruk­tu­rie­rung Russ­lands für mor­gen macht. (Per­so­nel­le Kohä­renz schafft Ver­trau­en, oder so…)

Hier der Pod­cast, der auch von Anne App­le­baum fre­quen­tiert wird, wenn sie zur jün­ge­ren rus­si­schen Exi­le­li­te spre­chen möchte.

Timo­thy Sny­der als Gast.

Was ver­kauft Snyder?

Ger­man guilt, pro­ji­ziert auf Russland.

Jetzt machts end­lich Sinn, dass Putin im öffent­li­chen Dis­kurs so häu­fig mit Hit­ler ver­gli­chen wur­de. Denn die neue rus­si­sche Jugend nach dem Krieg soll sich erst ein­mal wie Deutsch­land nach dem zwei­ten Welt­krieg fühlen.

Sny­der ver­kauft dabei fol­gen­de Konzepte:

Russ­land benö­ti­ge eine neue Aus­rich­tung, eine vor allem anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Aus­rich­tung, bei der sie uns in Afri­ka nicht mehr in die Que­re kom­men, das zu “ent­wer­fen” wird die Auf­ga­be der rus­si­schen Exi­le­li­te sein, an die wir uns (App­le­baum und Sny­der) bereits heu­te wenden.

Sny­der ankert vor elf Mona­ten auch bereits wie die­ses neu­es Russ­land aus­zu­se­hen hat -- näm­lich sich nicht mehr als geein­te Welt­macht ver­ste­hend, son­dern mit viel mehr “regio­na­len Zen­tren”, die alle eine “regio­na­le Geschich­te als die Bevöl­ke­rung einen­des Kon­zept benö­ti­gen” -- west­li­che His­to­ri­ker wür­den gera­de dar­an arbei­ten, das sei gera­de ein span­nen­des und inter­es­san­tes Feld. [His­to­ri­scher Revisionismus?]

Der Pod­cast Hips­ter ist ganz hin und weg, dass es nur das braucht, um ein libe­ra­les, demo­kra­ti­sches Russ­land der Zukunft zu bau­en, in dem end­lich die Geschich­te Russ­lands wie­der so divers wahr­ge­nom­men wer­den kann, wie dies unter Putin nie der Fall gewe­sen ist.

Sny­der: Putin hat euch das weggenommen.

Aber es sei das Sel­be in den nord-europäischen Staa­ten gewe­sen, denen es heu­te so gut gehe, die hat­ten auch mal Kolo­nien, aber brauch­ten danach halt alle ein neu­es Konzept.

Es ist ein­fach schön zu sehen, wie du eine Exi­le­li­te mit vor­ge­fer­tig­ten Kon­zept­bau­stei­nen, ein­mal kom­plett von hin­ten bis vor­ne bespielst. Wobei sich der Pod­cas­ter schon sehr freut, zur desi­gnier­ten zukünf­ti­gen poli­ti­schen Eli­te Mos­kaus zu gehö­ren. Denn er inter­viewt ja Snyder.

Inter­es­sier­ter kann man sich den Schwach­sinn glaub ich nicht mehr anhören.

Ein zer­split­ter­tes Russ­land, mit der Demo­gra­phie die es heu­te auf­weist, das sei­ne Nord-Süd Ein­fluss­ach­se ver­liert, das in Punk­to Wirt­schafts­leis­tung immer noch haupt­säch­lich Ener­gie­ex­por­teur blei­ben wird, und das für die nächs­ten 200 Jah­re Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen an die Ukrai­ne leis­tet wird sowohl öko­no­misch, als auch finan­zi­ell und kul­tu­rell file­tiert. Schon ein­fach als pri­mär Ener­gie expor­tie­ren­des und nun­mehr zer­split­ter­tes Land.

Da kann sich die rus­si­sche Expat-Jugend sehr dar­über freu­en, dass ihr Land end­lich demo­kra­tisch gewor­den ist, es wird trotz­dem kei­nen Aus­bau eines Stra­ßen­net­zes geben. Kei­ne neu­en Indus­trien, die auf­grund der Demo­gra­phie, oder des Bil­dungs­gra­des der Bevöl­ke­rung nach Russ­land drän­gen, die Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft trans­na­tio­na­ler Inves­to­ren abseits der west­li­chen Regio­nen (die mit Stra­ßen­netz) ist sofort enden wol­lend, was unter der regio­na­len Zer­split­te­rung mit den hun­der­ten Atom­waf­fen pas­siert wol­len wir uns lie­ber nicht aus­ma­len, des­halb las­sen wirs, wenn wir Sny­der sind, auch weg -- und dann haben wir ja noch die Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen, und den Weg­fall des Ein­flus­ses in den Regio­nen ent­lang der Nord Süd Ach­se. Ach­ja und ein kom­plett neu­es poli­ti­sches und Wirt­schafts­sys­tem. Das dann als ers­tes bei der Welt­bank um Über­brü­ckungs­kre­di­te ansucht?

Ich mein, man kann Jugend­li­chen immer hübsch den Kopf mit “du bekommst dezen­tra­le regio­na­le Geschich­te fürs Volk zurück” und Demo­kra­tie oben drauf - unse­re west­li­chen His­to­ri­ker begin­nen gera­de umzu­den­ken und die Geschich­te anders (ohne Russ­land als einen­de poli­ti­sche Macht) zu schrei­ben waschen (alles O-Töne im Video) -- aber der Ver­lust des Krie­ges, bleibt der Ver­lust des Krieges.

Und eine rus­si­sche Bevöl­ke­rung die erst ein­mal ger­man guilt ler­nen muss…

Damit sie spä­ter das neue Schwe­den wird? Sol­che Geschich­ten kann nur Sny­der erzäh­len. Und auch nur der rus­si­schen Expat Jugend, bei der es sich laut Car­ne­gie Euro­pe beson­ders loh­nen wür­de sie ideo­lo­gisch auf die eige­ne Sei­te zu zie­hen. Für einen zukünf­ti­gen Regi­me­chan­ge. Das Argu­ment, und dass das beson­ders erfolgs­ver­spre­chend sei, fällt in die­sem Video:

Bal­fur: It’s not in the inte­rest of the EU to have a fai­led Sta­te on its bor­der, um obvious­ly - it’s not in the inte­rest of the EU to have you know regime resi­li­en­ce, so it real­ly needs to think about what the ent­ry points could be. One is enga­ging with uh the Rus­si­an Exi­les, but also enga­ging with with civil socie­ty in Rus­sia, inso­far as that is pos­si­ble and I think the­re are ways to do that. Working with the broa­der com­mu­ni­ty of the Rus­si­an dia­spo­ra, some of whom left in the 1990s and are not par­ti­cu­lar­ly poli­ti­ci­zed, or may not be anti-putin but then also tho­se, the midd­le clas­ses that have been hemor­rha­ging out of the coun­try appar­ent­ly accord­ing to one esti­ma­te 10 per­cent of the tech Work­for­ce has left Rus­sia that’s huge uh, how can how can Euro­pean Sta­tes work with them um focus on youth the youn­ger Genera­ti­ons becau­se that is whe­re the future of Euro­pe is. So the­re are lots of things that can be done but I think the fact that the­se con­ver­sa­ti­on are not public yet um and are hap­pe­ning behind clo­sed doors is hel­pful becau­se at the same time the West needs to Show­ca­se its Unity uh but, it but it’s important that they start tal­king about what the opti­ons are and what the sce­n­a­ri­os are and about what the ent­ry points could be.

Komm lachen wir noch ein biss­chen, wir und der Pod­cas­ter. Der hier gera­de als poli­ti­sches Sprach­rohr ver­wen­det wird.

Hier auch noch das Gespräch des sel­ben Pod­cas­ters mit App­le­baum (Kon­text zum App­le­baum Interview):

Übri­gens, falls sies noch nicht wuss­ten, Deutsch­land, so Sny­der, sah die Ukrai­ne immer noch als Kolo­nie. Daher auch die lang­sa­me­ren Waf­fen­lie­fe­run­gen. So Sny­der. Im ers­ten Video.

Und der Wer­te­wes­ten freut sich über die gute Ent­wick­lung der rus­si­schen Expat Jugend und grinst sein bes­tes Honigkuchenpferdlächeln.

Stellt sich noch die Fra­ge, las­sen sich Sny­der und Car­ne­gie Euro­pe hier in Ver­bin­dung set­zen? Ja.

Sny­der spricht im Video aus den Räum­lich­kei­ten des IWM­Vi­en­na (ver­glei­che click), Ste­fan Leh­ne war 2019 IWM­Vi­en­na fel­low: click, Car­ne­gie Euro­pe und das Car­ne­gie Endow­ment gene­rell wur­den in der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit 11 Mal vom IWM­Vi­en­na gefea­tured.

edit: Das hier viel­leicht noch als Kontrast:

edit2: Was wir an der Stel­le jetzt noch brau­chen, ist ein kur­zes Inter­view mit Ai Wei­wei. Sonst glaubt uns nie­mand dass wir hier kei­ne PR betreiben:

Davor aber noch eines mit Amanpour -

Die ja einen Tag nach Kriegs­be­ginn Kas­parow als Expat zu sich in die Sen­dung gela­den hat, damit er der US Bevöl­ke­rung erklärt wie der Ukrai­ne Krieg zu sehen ist.

vgl. click

Kas­parov, der spä­ter einer der ers­ten Twit­ter Accounts sein wird, die begin­nen offen gegen Jef­frey Sachs zu het­zen.

Pro­pa­gan­da­netz­wer­ke hat hier aber immer noch nie­mand entdeckt.

Am aller­we­nigs­ten der deutsch­spra­chi­ge Qualitäts-Journalismus. You­tube komi­scher Wei­se auch nicht, aber gut, die tag­gen nicht so ger­ne wie Twitter.

Ver­bu­chen wirs mal unter free speech an eine sehr spe­zi­el­le jun­ge Ziel­grup­pe. Erfolg­rei­che, jun­ge, rus­si­sche Expats.

Das gefea­tur­te Video in dem You­tube Chan­nel ist übri­gens ein Inter­view mit Fareed Zaka­ria, dem Mode­ra­tor der Sny­der Events in Davos, bei der Vik­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on.

Für die gute ideo­lo­gi­sche Durch­mi­schung neh­me ich an.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief, gro­tesk Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, Wien ist laut dem Eco­no­mist end­lich wie­der die lebens­wer­tes­te Stadt der Welt. Denn auch wenn mili­tä­risch neu­tral, natür­lich Wer­te­wes­ten. Sie­he Ai Wei­wei. Sie­he IWMVienna.

edit2: Ups, sor­ry, nein natür­lich - tut mit leid, die gute Nach­richt kommt heu­te natür­lich wie­der vom Standard -

KRIEG IN DER UKRAINE

Wie­der­auf­bau im ukrai­ni­schen Kra­ma­tor­sk: Nach­barn hel­fen sich gegenseitig

src: click

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Mehr Buchungsfehler

21. Juni 2023

Nach den sehr popu­lä­ren accoun­ting errors, bei denen die US Admi­nis­tra­ti­on im Mai 3 Mil­li­ar­den USD in einer Sofa­rit­ze für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne gefun­den hat -- freut es sie sicher sehr heu­te zu erfah­ren, dass die US Admi­nis­tra­ti­on erneut, auf­grund eines bedau­er­li­chen Buchungs­feh­lers, wei­te­re 3 Mil­li­ar­den für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne gefun­den hat.

Aktu­ell ste­hen wir bei 6.2 Mil­li­ar­den USD mehr für Waf­fen­lie­fe­run­gen in die Ukrai­ne, durch rei­ne Buchungsfehler.

Ich mein, wer kennt das nicht, eine Mil­li­ar­de hier, eine Mil­li­ar­de da, mit der Zeit kommt da rich­tig was zusammen.

Ich bin mir sicher der US Con­gress wur­de auch in die­sem Fall umge­hend informiert.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk, aba­tigst Allerletzte.

Liebe Freunde und Partner

21. Juni 2023


Denys Schmyhal:

Die Ukrai­ne wan­delt sich, die Ukrai­ne gewinnt, unser Sieg wird den Beginn einer erneu­er­ten, stär­ke­ren Ent­wick­lung in Euro­pa sein, wir wer­den in der Abwehr zusam­men ste­hen, auch im Wie­der­auf­bau - wir sind allen dank­bar die uns dabei hel­fen, die uns dabei hel­fen für unse­re Frei­heit und Unab­hän­gig­keit heu­te zu kämp­fen. Ich möch­te auch mei­nen Dank aus­drü­cken gegen­über der Regie­rung des ver­ein­ten König­rei­ches, ins­be­son­de­re Pre­mier­mi­nis­ter Rishi Sunak und Außen­mi­nis­ter Cle­ver­ly, die die­se Kon­fe­renz gemein­sam aus­ge­rich­tet haben. Die­se per­fek­te Kon­fernz wie ich sagen möch­te. Sol­che Ver­an­stal­tun­gen bie­ten uns die Mög­lich­keit unse­re Bemü­hun­gen zu syn­chro­ni­sie­ren und gemein­sam auf den Sieg und den Wie­der­auf­bau der Ukrai­ne hinzuarbeiten. 

Wer hier ein ratio­na­les Argu­ment fin­det, darf es behalten.

Inhalt?

Die Ukrai­ne muss par­al­lel zu den Kriegs­hand­lun­gen bereits wie­der auf­ge­baut wer­den um wirt­schaft­lich über­le­bens­fä­hig zu bleiben.

Das wird jetzt als “die­se Hil­fe ermög­licht es uns gemein­sam auf einen Sieg der Ukrai­ne hin­zu­ar­bei­ten” gecoined --

da ein lang­an­hal­ten­der Auf­rei­bungs­krieg im Sin­ne aller Teil­neh­mer ist - Ziel ist es immer noch Russ­lands mili­tä­ri­sche Hand­lungs­fä­hig­keit zu ver­rin­gern, und auf Regi­me­chan­ge hinzuarbeiten.

Dazu sto­ßen wir doch ger­ne Inves­to­ren­kon­fe­ren­zen an, in denen die Pri­vat­wirt­schaft mit staat­li­chen Sicher­heits­ga­ran­tien, die Infra­struk­tur wie­der auf­baut, die bereits mor­gen wie­der ange­griff­fen wer­den wird. 

Jetzt noch tap­fer im 20er Ver­bund klat­schen, wäh­rend sich Selen­skyj eine libe­ra­le Visi­on für die Investitions-Neuausrichtung aus­denkt (kein Scherz, inter­view ges­tern), denn sonst kom­men die Inves­to­ren nicht ein­mal mit staat­li­chen Investitionsschutzgarantien.

Dazwi­schen noch das ein oder ande­re Staats­ober­haupt, das genau weiß wer den Nowa Kachow­ka Stau­dam gesprengt hat, und dann die nächs­te Inves­to­ren Kon­fe­renz in Frank­reich oder? Deutsch­land hat­ten wir ja bereits.

Übri­gens Nowa Kachow­ka, ich weiß nicht ob sies wuß­ten, sehr wahr­schein­lich aus dem Maschi­nen­raum her­aus gesprengt in den ja nur die Rus­sen konn­ten, vor allem mit so viel Spreng­stoff (!), sagen Exper­ten - ohne Bele­ge, aber doch sind wir gleich­zei­tig im Bezug auf die Fak­ten­la­ge, gera­de so unsi­cher, dass die Seis­mo­lo­gen nicht aus­rech­nen kön­nen wie­viel Spreng­stoff es für die Explo­si­on benö­tigt hät­te - die, wenn wir mit den Metri­ken rech­nen die bei Nord­stream 2 ange­legt wer­den 10 mal klei­ner war als eine der bei­den Spren­gun­gen bei Nord­stream 2 (Rich­ter Ska­la ist log sca­le), wes­halb wir ja alle wis­sen, dass zwei Tau­cher mit zwei Tauchas­sis­ten­ten, bin­nen eines Tages zwei Spren­gun­gen mit 20-fach höhe­rem Spreng­stof­fe­qui­va­lent leicht schul­tern konn­ten, aber die Spren­gung des Stau­damms von Nowa Kachow­ka, von der Was­ser­sei­te aus unmög­lich war.

Wei­ters wis­sen wir alle, dass der Stau­damm ja ver­mint war - aber nie­mand, dass die Minen die dort lagen nicht ein­mal annä­hernd genü­gend Spreng­wir­kung für die Spren­gung des Stau­dam­mes ent­wi­ckelt hät­ten. Was uns Selen­skyj natür­lich nicht ver­rät, den ers­ten Halb­satz aber schon. In Reden. Wiederholt.

Und jetzt soll Russ­land sogar das das Was­ser­be­cken des Atom­kraft­werks in Sapo­ri­scha ver­mint haben!

Eben­falls mit zu wenig Spreng­stoff um es zu spren­gen? Weil eben nur vermint?

Der Spie­gel fragt sicher­heits­hal­ber kei­nen Seis­mo­lo­gen, oder Sta­ti­ker - sonst könn­te man hier ja Pro­pa­gan­da ein­deu­tig identifizieren.

Sogar früh­zei­tig.

Das wol­len wird doch alle nicht.

Lie­ber mehr Heu­cheln und Lügen als Gesell­schafts­prin­zip, oder?

Fickt euch. Fickt euch alle.

edit: Die Kon­fe­renz war natür­lich wie­der sehr erfolgreich:

“Wir hat­ten nicht vor­ge­se­hen, dass dies eine Geber­kon­fe­renz sein soll­te”, sag­te der bri­ti­sche Außen­mi­nis­ter James Cle­ver­ly am Don­ners­tag zum Abschluss der Kon­fe­renz. “Den­noch kön­nen wir heu­te ins­ge­samt 60 Mil­li­ar­den Euro an Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne verkünden.”

Cle­ver­ly zufol­ge zie­len die Zusa­gen von Regie­run­gen und inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen dar­auf ab, die Ukrai­ne kurz- und mit­tel­fris­tig zu unter­stüt­zen. Die Bemü­hun­gen kon­zen­trier­ten sich nun dar­auf, “das enor­me Poten­zi­al des Pri­vat­sek­tors” zu erschließen.

Ein Groß­teil der 60 Mil­li­ar­den Euro kommt aus einem 50 Mil­li­ar­den Euro schwe­ren Hilfs­pa­ket, das die Euro­päi­sche Uni­on bis 2027 bereit­stel­len will. Die USA kün­dig­ten Unter­stüt­zung in Höhe von umge­rech­net rund 1,2 Mil­li­ar­den Euro an, die vor allem für den Ener­gie­sek­tor und die Infra­struk­tur der Ukrai­ne bestimmt sein soll.

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8,8 Mil­li­ar­den von der Privatwirtschaft.

Von knapp 400 die gemein hin für einen voll­stän­di­gen Wie­der­auf­bau ver­an­schlagt werden.

Hey! Wikipedia hat den Stellvertreterkrieg Artikel neu konzipiert!

21. Juni 2023

Also die deutsch­spra­chi­ge Wikipedia:

Im Jän­ner!

20:47, 27. Jan. 2023

Also die all­ge­mei­ne Defi­ni­ti­on raus.

Und die ukrai­ne­krieg­freund­li­che rein.

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Gott sei Dank gibt es eine Dei­tel­hoff, denn wenns die nicht geben wür­de, müss­te man die glatt erfinden.

Dazu die eng­lisch­spra­chi­ge Wikipedia:

A pro­xy war is an armed con­flict bet­ween two sta­tes or non-state actors, one or both of which act at the ins­ti­ga­ti­on or on behalf of other par­ties that are not direct­ly invol­ved in the hostilities.[1] In order for a con­flict to be con­si­de­red a pro­xy war, the­re must be a direct, long-term rela­ti­ons­hip bet­ween exter­nal actors and the bel­li­ger­ents involved.[2] The afo­re­men­tio­ned rela­ti­ons­hip usual­ly takes the form of fun­ding, mili­ta­ry trai­ning, arms, or other forms of mate­ri­al assi­s­tance which assist a bel­li­gerent par­ty in sus­tai­ning its war effort.[2]

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Fuß­no­te 1? OCH, nur so ein Ver­weis auf die Ency­clo­pe­dia of the United Nati­ons and Inter­na­tio­nal Agree­ments. Abing­don: Rout­ledge Books. p. 1869. ISBN 978-0415939201.

Aber das kön­nen die deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­dia­ner doch bes­ser! Duden, und Deitelhoff!

Die ham­ma doch bei der Maisch­ber­ger gese­hen, das ist eine Expertin!

Na wem glau­ben wir denn jetzt?

Ich wür­de sagen der Pro­pa­gan­da Vari­an­te, die den deutsch­spra­chi­gen Wiki­pe­diaar­ti­kel mit Aus­sa­gen über den Ukrai­ne­krieg auf­ge­hübscht hat, oder?

Und der “gemein­gül­ti­gen” Bedeu­tung des Begriffs, die die Dif­fe­ren­zie­rung, ein oder meh­re­re Kriegs­teil­neh­mer nicht kennt, die wir im Duden gefun­den haben.

Weil wenn wir “Stell­ver­tre­ter­krieg” goog­len ja alle die Bau­ern­re­gel dafür was das eigent­lich ist lesen wol­len, nicht? Also das was dir der Duden dar­über erzäh­len würde.

Wir sind ja gelern­te Bür­ger des Wertewestens.

War­um Dei­tel­hoff? Och, das wird wei­ter unten ersichtlich…

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Ach­so­ja - Natür­lich die ist eine von zwei pro­mi­nen­ten Ver­tre­tern für die Neu­aus­le­gung des Begriffs in der Ukrai­ne Fra­ge. Schnell in den ers­ten Absatz mit der Dei­tel­hoff! Nur ohne Kon­tex­tua­lie­rung. Die kommt dann erst später.

Auch extrem lus­tig, der Zusatz “Es ist umstrit­ten, ob der Rus­si­sche Über­fall auf die Ukrai­ne als ein Stell­ver­tre­ter­krieg zwi­schen Russ­land auf der einen Sei­te sowie den USA auf der ande­ren Sei­te bezeich­net wer­den kann.” liest sich so holp­rig wie es das ursprüng­li­che, tat­säch­li­che Argu­ment in die­sem Fall auch tat­säch­lich ist, und wur­de am 20. Sep­tem­ber 2022 erst­ma­lig im Arti­kel ergänzt.

Also im Arti­kel über Stell­ver­tre­ter­krie­ge in dem der Ukrai­ne Krieg davor bereits ein hal­bes Jahr gelis­tet war.

Der Absatz damals war noch fair - inklu­si­ve der fol­gen­den Gewichtung:

Russ­land selbst ver­su­che nun, über das poli­ti­sche Schlag­wort „Stell­ver­tre­ter­krieg“ die Kriegs­schuld von sich zu wei­sen, da in einem klas­si­schen Stell­ver­tre­ter­krieg die Kriegs­schuld bei den Hin­ter­män­nern des Stell­ver­tre­ters zu suchen sei.[6][7][8]

Nur, wann sind wir eigent­lich zu “nein, also es kann ja begriffs­theo­re­tisch kei­ner sein” gewechselt?

Ach­ja, mit Dei­tel­hoff! Die jetzt im erts­ten Absatz zu fin­den ist! Na Gott sei Dank. Wenns die kriegs­het­ze­risch­te Frie­dens­for­sche­rin aller Zei­ten nicht im deutsch­spra­chi­gen Fern­se­hen geben wür­de - hät­ten wir heu­te noch einen wis­sen­schaft­li­chen Arti­kel zu dem Begriff auf Wiki­pe­dia, der - im ers­ten Absatz - nicht extra für den Ukrai­ne­krieg ange­passt wor­den wäre.

Herr­lich oder? Wir im Wertewesten.

Passt

20. Juni 2023

Die Wie­ner Zei­tung ist noch nicht der Standard.

Der Wie­ner Frie­dens­gip­fel am 10./11. Juni hat schon im Vor­feld viel Kri­tik erfah­ren. Es wur­de gearg­wöhnt, dass dies eine Pro­pa­gan­da­ver­an­stal­tung für Wla­di­mir Putin sein wer­de. Haben sich die­se Befürch­tun­gen bewahr­hei­tet? Nein. Die hoch­ran­gi­gen Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten - ein Kar­di­nal der katho­li­schen Kir­che aus Gua­te­ma­la, der Vize­prä­si­dent von Boli­vi­en, der außen­po­li­ti­sche Bera­ter des mexi­ka­ni­schen Prä­si­den­ten, der ehe­ma­li­ge Prä­si­dent der UNO-Generalversammlung, der Bera­ter der vati­ka­ni­schen Frie­dens­mis­si­on, ehe­ma­li­ge hoch­ran­gi­ge US-Offizierinnen und -Offi­zie­re, inter­na­tio­na­le Diplo­ma­tin­nen und Diplo­ma­ten sowie vie­le ande­re - sorg­ten für ein hoch­wer­ti­ges Diskussionsniveau.

Häme, Hass und Hindernisse

In Öster­reich selbst ist die Frie­dens­ver­samm­lung nur auf Häme, Hass und Hin­der­nis­se gesto­ßen. Man hat sie - ohne den gerings­ten Beweis - schon im Vor­feld als Pro­pa­gan­da für Putin ver­ur­teilt und, teil­wei­se mit Erfolg, auf pro­mi­nen­te Unter­stüt­zer ein­ge­wirkt, ihre Teil­nah­me zurück­zu­zie­hen. Man hat den ÖGB der­art unter Druck gesetzt, dass er die ver­trag­lich zuge­sag­ten Räum­lich­kei­ten zwei Tage vor der Ver­an­stal­tung ver­wei­gert hat. Man hat, ver­geb­lich, alles ver­sucht, um die Tagung zu ver­hin­dern. Und dass seit dem Event die Web­site nicht mehr funk­tio­niert, ist wohl auch kein Zufall.

Das alles ist zwar übel und ange­sichts der hoch­ran­gi­gen inter­na­tio­na­len Refe­ren­tin­nen und Refe­ren­ten zutiefst pro­vin­zi­ell, aber viel­leicht noch ver­ständ­lich, vor allem wenn die­se Aktio­nen von Men­schen aus der um ihre Exis­tenz kämp­fen­den Ukrai­ne aus­ge­hen. Was jedoch in mei­nen Augen voll­kom­men unver­ständ­lich ist, ist die Tat­sa­che, dass sich im neu­tra­len und demo­kra­ti­schen Öster­reich kei­ne ein­zi­ge Stim­me erho­ben hat, die gegen die­se Machen­schaf­ten im Namen der Demo­kra­tie und der Rede­frei­heit pro­tes­tiert hät­te. Nie­mand, tat­säch­lich nie­mand hat - etwa im Sin­ne von Vol­taires berühm­tem Aus­spruch - gesagt: “Ich stim­me mit der Mei­nung die­ser Leu­te nicht über­ein, aber ich wer­de den­noch ihr Recht ver­tei­di­gen, die­se Mei­nung öffent­lich zu äußern.”

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edit: Zu früh gefreut, de Autor ist der hier:

Rat lines for a job well done

20. Juni 2023

Was macht man mit einem guten ehm, Ban­de­ra Fan, der sei­nen Job immer im Sin­ne sei­ner Regie­rung erle­digt hat?

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Was wohl der aktu­el­le Papst dazu sagt.

Viel­leicht die Bot­schaft nach Cru­zei­ro do Sul ver­le­gen? Also, nicht gleich als ers­te Amts­hand­lung, aber dann spä­ter mal…?

Zwecks fai­ling upwards und so. Und bal­di­ger EU Mit­glied­schaft natürlich.

Viel­leicht das hier noch für den Kon­trast - Sny­der ist immer noch ein kom­plet­ter Voll­idi­ot, hier beim ras­sis­tisch argumentieren.


“Its a rus­si­an trick you know! The rus­si­ans inven­ted it! And I inven­ted the term that coins it. So its an important term. And it would be gre­at to have this deba­te in Rus­sia one day. (Why have we rus­si­ans been schizofa­shist, and dindt rea­li­ze?!)” Was für eine Nulpe.

Das Argu­ment natür­lich wie immer so trot­tel­ein­fach, dass du den Selbst­dar­stel­ler als Gesell­schafts­er­klä­rer für die Mas­se ein­set­zen kannst. Als bestehen­de US Admi­nis­tra­ti­on. Oder Vic­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on, oder wers auch immer gera­de finanziert.

Was der wohl sagen wür­de, wenn er eines Tages die Posi­ti­on von Usti­nov ver­ste­hen wür­de? Der Zeit sei­nes Lebens in dem Tal­king Cir­cuit in dem er unter­wegs war damit für viel Unmut gesorgt hat?

Ustinov’s world view was vile

Aber was solls, Usti­nov war eben auch ein Faschist.

Sny­der hats doch gera­de belegt.

Eine Gesell­schaft die funk­tio­na­le Voll­idio­ten wie Sny­der zur emo­tio­na­len Popu­la­ri­sie­rung von Krie­gen ein­setzt, und gleich­zei­tig bei Mel­nyk ein Auge zudrückt - denn Isra­el habe es hier ja abge­seg­net - in die­sem ganz spe­zi­el­len Fall, … (also öffent­lich Kri­tik ange­merkt hät­ten sie über einen Bot­schaf­ter schon, aber eben nicht zu laut…)

ver­dient wie immer nichts als abgrund­tie­fe Verachtung.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Allerletzte.

Das Argu­ment ist so sim­pel wie ein­fach. Eine Gesell­schaft die zuerst eine Zuspit­zung des Kon­flikts mit allen Mit­teln pro­vo­ziert, und gegen Ende hin bei “die Ukrai­ner wol­len aber noch ster­ben um eine Chan­ce zu haben als Staat wei­ter zu bestehen” (Demo­gra­phie, Invest­ments) - weil sie sich davor zu wenig Gedan­ken über die län­ger­fris­ti­gen Aus­wir­kun­gen gemacht hat und dann noch Trot­tel wie Sny­der zur Beein­flus­sung der Öffent­lich­keit fea­tured - ist das was sie ist, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Aber es geht ja um libe­ra­le Frei­heits­prin­zi­pi­en in der Ukrai­ne die im Wer­te­wes­ten in der Ver­gan­gen­heit immer wie­der mal als Recht­fer­ti­gungs­grund­la­ge für Angriffs­krie­ge her­hal­ten muss­ten. Das Werte-Prinzip in wertebasiert.

Aber gleich­zei­tig natür­lich nicht ver­ges­sen bei unse­ren als Part­nern defi­nier­ten Des­po­ten im fer­nen Osten zu heu­cheln, ein paar von den wich­ti­ge­ren sei­en ja auch bereits viel libe­ra­ler gewor­den (Wan­del durch Han­del)… Und es der Gesell­schaft so lan­ge als Krieg der Wer­te zu ver­kau­fen, bis 20% in Umfra­gen tat­säch­lich dar­an glauben.

Weil - wir im Wer­te­wes­ten zu Hau­se sind.

So, jetzt aber erst mal genug gere­det, jetzt wird erst­mal schön wei­ter gestor­ben. Die Ukrai­ner wol­len das noch so, sagen ukrai­ni­sche Umfra­gen. Für die Nati­on. Für die Frei­heit - für die heuch­le­ri­schen Anbie­de­run­gen und Ver­spre­chun­gen an Finanz­in­ves­to­ren und euro­päi­sche Part­ner dass man jetzt, wo es dazu kei­ne Alter­na­ti­ve mehr gibt, sein kom­plet­tes poli­ti­sches Sys­tem umstel­len wer­de, und plötz­lich auch den Drang zur Trans­pa­renz ent­deckt habe. Weil man die west­li­chen Wer­te­prin­zi­pi­en schon immer so moch­te. Vor allem die Jugend… Am Mai­dan. Und bei der Abstim­mung über die neue Ver­fas­sung danach.

Jede Unze Zynis­mus ist dafür noch zu schön.

Nächs­te Fra­ge - was ist eigent­lich ein Pyr­rhus­sieg, und wie viel muss er uns wert sein? Ein­mal alle unse­re Wer­te, oder? Dass eine Gesell­schaft die nicht unse­re ist, an eine Zukunft in einem Wer­te­sys­tem glau­ben kann das in der Form wie es ange­prie­sen wird nie exis­tiert hat.

Für die bes­te aller mög­li­chen Regie­rungs­for­men, in der bes­ten aller mög­li­chen Gesell­schaf­ten. Und Mar­shal Fund Finanz­sprit­zen danach.

Nur einen Trot­tel wie Syn­der müs­sen wir hie und da halt als Intel­lek­tu­el­len hoch­le­ben las­sen, und sei­ne Bücher kau­fen. Das neu­es­te Buch das Sny­der ver­fasst, dreht sich ja um Frei­heit. Davon hat er als Geschichts­phi­lo­soph wie­der so viel Ahnung.

Viel­leicht wid­met er ja auch Mel­nyk in Bra­si­li­en ein Kapitel.

Kurze Durchsage vom Wertewesten

18. Juni 2023

The loss of con­trol by ame­ri­ca, or other gre­at powers over cli­ent sta­tes in which, well - the old phra­se, wag the dog -- is an old and some­what worry­ing pattern.”

Ach und ich dach­te schon.

Ame­ri­cas Backy­ard, ich mei­ne Front­y­ard, ich mei­ne Yard, ich mei­ne Ein­fluss­be­reich über einen nicht Pro­xy War Ver­bün­de­ten (der einen Rake­ten­an­griff auf Polen insze­niert (wird im Video ange­spro­chen), und Mos­kau mit Droh­nen angreift auch wenn es die US angeb­lich nicht gutie­ren, aber eben auch nicht ahn­den, und dann schnell noch mal 3 Mil­li­ar­den zuschie­ßen…), ist doch die­se tol­le Frei­heit von der alle so ger­ne spre­chen, nicht? 

Moment, nicht? Aber, aber - Wertewesten?

Jup, Wer­te­wes­ten. Verpflichtend.

Des braucht doch der Öffent­lich­keit kei­ner zu erklä­ren… Die wird sonst noch moralisch.

Manufacturing Consent & Engineering Consent

18. Juni 2023

A Pri­mer.

Also etwas was mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin deren ein­zi­ges Ziel im Leben es war hun­der­te Prak­ti­kan­ten pro­du­ziert zu haben die und ich zitie­re “JETZT ALLE EINEN JOB GEFUNDEN HABEN!” - aber SOWAS VON AM ARSCH VORBEI GEHEN WÜRDE.

Kon­zep­te von Lipp­mann und Ber­nays wer­den ange­schnit­ten. Bei­de Teil der Creel-Kommission.

Gott, der Zufall heu­te fliegt wie­der tief.

Ich weiß gar­nicht war­um das ARSCHLOCH von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin sich nicht den­ken konn­te, war­um ich mit der aktu­el­len Situa­ti­on nicht mehr zurecht komme…

Weil ich weiß was Pro­pa­gan­da ist? Wie man sie anwen­det?! Weil ich das im Stu­di­um gelernt habe?

Aber kei­ne Angst, ich kann in die­ser ver­fick­ten Scheiss­ge­sell­schaft immer noch Sekretär*in wer­den! Dann hätt ich doch einen Job gefun­den. SO MUCH WOW!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

edit: More than a primer:

Ist das genial!

18. Juni 2023

DW schafft es einen gesam­ten Bei­trag lang die eigent­li­che Nach­richt wegzukommentieren.

Das Ding in Putins Hand?! Ja was ist das denn? Der im April 2022 unter­zeich­ne­te Vor­ver­trag zu Frie­dens­ver­hand­lun­gen (Abkom­men) mit der Ukrai­ne, bereits von der Ukrai­ne unter­zeich­net. Von dem Selen­skyj dann ein­sei­tig zurück­ge­tre­ten ist, angeb­lich wegen Butscha (auch wenn schwe­re Waf­fen­lie­fe­run­gen von ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten­be­ra­tern bereits vier Tage vor Butscha, und vom Atlan­tic Coun­cil erst­ma­lig 2 Tage vor Butscha von den euro­päi­schen Part­nern gefor­dert wur­den). Oder wegen Boris John­son, wenn wir Nafta­li Ben­nett glau­ben kön­nen, der die ers­te Ver­si­on eines Waf­fen­still­stands vor­ver­han­det hat.

Von dem die Huren­wichs­er­schwei­ne im Stan­dard behautp­ten, sie hät­tens doch eh immer schon berich­tet, wenn Jef­frey Sachs das Gegen­teil behaup­te, sei das ein ganz böser Verschwörungstheoretiker!

Nun, was befin­det sich denn da in Putins Hand? Im Arti­kel­thumb­nail. DW ver­gissts lei­der im Bei­trag zu erwäh­nen. Was will man machen…

Pro­mi­nent im Videobei­trag, ein­seh­bar - nur die euro­päi­sche Öffent­lich­keit wird lei­der nicht erfah­ren, was es ist - denn auch wenn Putin damit dezi­diert argu­men­tiert hat, ver­ra­ten wir doch der Öffent­lich­keit nicht, was wir ihr da zeigen!

Die kommt da noch ins Grübeln!

5:52 über einen von der Ukrai­ne unter­zeich­ne­ten Ver­trag, der im Bild ist, aber von DW in keins­ter Art und Wei­se erwähnt wird.

Das musst du als Jour­na­list ein­mal zusammenbringen!

Dann noch kurz für das Outro State­ment in die Ukrai­ne zu Selen­skyj. Und der so “es wird solan­ge kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen geben, bis der letz­te rus­si­sche Sol­dat das Staats­ge­biet der Ukrai­ne ver­las­sen hat (- inklu­si­ve Krim)”. Das ist BRÜSK!

Dann schnell Schal­te zu unse­rem Kor­re­spon­den­ten, was bedeu­tet das jetzt alles?!

Es bedeu­tet, dass ihr Arsch­lö­cher die Bevöl­ke­rung über mehr als ein Jahr kom­plett ver­arscht habt. Dass ihr ein­sei­tig berich­tet, dass ihr lügt. Dass ihr mis­re­prä­sen­tiert. Dass ihr REGELMÄSSIG gegen ande­re Mei­nun­gen gehetzt habt. Dass ihr euch als Pro­pa­gan­da Mouth­pie­ces für eine Posi­ti­on ver­ein­nah­men habt las­sen von der ihr jetzt nicht wisst, wie ihr ohne “die Ukrai­ne muss aber jetzt Gebiet gewin­nen” wie­der wegkommt.

Und dass ihr das im Fall der Wie­ner Zei­tung eine Woche nach­dem ihr eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Öster­rei­chi­sche Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft ein­ge­gan­gen seid, gemacht habt.

Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist.”

Und dass ihr es wei­ter macht. Jeden. Ver­fick­ten. Tag.

Ist das nicht schön?

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abgrund­tief Allerletzte.

Aber kei­ne Angst, die Stif­tung Con­cordia, weiß zwar, dass der Jour­na­lis­mus seit einem Jahr ein­sei­tig berich­tet, aber sie wird die Per­for­mance dann spä­ter eva­lu­ie­ren. Also spä­ter, nach dem Krieg - was schert uns schon der Wis­sens­stand der eige­nen Bevöl­ke­rung bis dahin…

Putin, Putin, Putin. Und die nächs­te ukrai­ni­sche Offen­si­ve im nächs­ten Jahr dann.

Vie­len Dank fürs Zuschau­en. Und über­le­gen sie sich bit­te nicht zu genau, was sie da im Thumb­nail sehen, denn im gesam­ten Bei­trag, berich­ten wir nicht ein­mal, was der Kremlbon­ze da in die Kame­ra hält.

Selen­skyj, das ist der GUTE, das sieht man auch dar­an, dass er vor Jour­na­lis­ten Abhand­lun­gen hält, wie er Bevöl­ke­run­gen durch sei­ne Reden emo­tio­nal beein­flus­sen will ihre Regie­run­gen zu stürzen…

Kann der Jour­na­lis­mus eigent­lich noch wei­ter sin­ken? Nein, eigent­lich nicht mehr. Wir sind schon unter der Ober­flä­che. Aber gut dass es noch nicht bro­delt, weil die Öffent­lich­keit nichts davon mit­be­kom­men wird…

Wie gehts eigent­lich der ver­fick­ten *ich darfs nicht mehr aus­spre­chen* von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin die mich vor über einem Jahr nur mit lee­rem Aus­druck im Gesicht ANGESTARRT HAT als ich ihr gesagt habe, ich kom­me damit nicht zurecht, dass nie­mand berich­tet, dass sich Selen­sky­js Posi­ti­on seit Butscha nicht geän­dert hat. Frien­dens­ver­hand­lun­gen erst dann, wenn der LETZTE RUSSE DIE UKRAINE VERLASSEN HAT, er danach aber noch für SIEBEN MONATE VON UNSEREN QUALITÄTSMEDIEN ALS FRIEDENSPRÄSIDENT HOCHGEHALTEN WURDE, wäh­rend Man­gott ein Monat nach mir NOCH IMMER NICHT hin­ter die Rhe­to­rik des Argu­men­tes gestie­gen ist. (Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst dann) - und in der ZIB 2 Behaup­tet hat Selen­skyj wider­spre­che sich da immer wieder.

EINEN SCHEISSDRECK.

Für Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen min­des­tes Rück­erobe­rung der von Russ­land seit dem 24.02. besetz­ten Gebie­te, für Frie­dens­ver­hand­lun­gen muss zuerst der LETZTE RUSSE aus der Ukrai­ne verschwinden.

Hier. Inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz. Vol­ler Wort­laut. Selen­skyj O-Ton. Wann woll­te mans der Öffent­lich­keit sagen? Och nur so zehn Mona­te nach­dem die rhe­to­ri­schen Flos­keln aus­ge­ar­bei­tet wur­den, dach­ten wir, es wäre viel­leicht zukünf­tig oppor­tun, in so einem Video-Segment über afri­ka­ni­sche Staa­ten… Die grad sehr stark leiden…

Who cares.

Wer­te­wes­ten.

Aber kei­ne Angst - letz­te Minu­te des Seg­ments: “Ja herrscht denn unter den afri­ka­ni­schen Staa­ten über­haupt Einig­keit, oder sind die Staa­ten die BESONDERS unter dem Krieg lei­den, nur so gesplit­tert ange­reist?!” FRAGT DIE HURE VON MODERATORIN (Ver­zei­hung), die wis­sen soll­te, dass im Vor­feld auf bila­te­ra­le Inter­ven­ti­on des Wer­te­wes­tens knapp die Hälf­te der afri­ka­ni­sche Staa­ten aus der Initia­ti­ve bereits abge­sprun­gen sind.

Obser­vers are cal­ling “why cant the Afri­can Uni­on come tog­e­ther on this” lässt uns der DW Kor­re­spon­dent wissen.”

Na war­um denn nicht?

Die benann­ten afri­ka­ni­schen Staa­ten waren bereits Teil die­ser Initia­ti­ve, die sind erst auf­grund von Inter­ven­tio­nen wie­der ausgeschieden.

Wer­te­wes­ten.

ICH KOTZ SEIT TAGEN DURCH.

edit: Moment, der Stan­dard setzt dem noch die Kro­ne auf…

Hier wies der Stan­dard berichtet:

KRIEG IN DER UKRAINE

Putin weist afri­ka­ni­sche Ver­mitt­ler brüsk zurück

Das US-Institut für Kriegs­stu­di­en sieht auf Sei­ten Mos­kaus kei­nen ech­ten Frie­dens­wil­len. Im Zuge ihrer Gegen­of­fen­si­ve hat die ukrai­ni­sche Armee ein wei­te­res Dorf befreit

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The what?

Insti­tu­te for the Stu­dy of War (ISW)

Who funds the Insti­tu­te for the Stu­dy of War?

ISW cur­r­ent­ly ope­ra­tes as a non­pro­fit orga­niz­a­ti­on, sup­por­ted in part by con­tri­bu­ti­ons from defen­se contractors. 

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Der Stan­dard sagt der Think Tank der den Ukrai­ne Krieg aus der Sicht der US Waf­fen­lob­by beur­teilt, sieht kei­nen ech­ten Frie­dens­wil­len bei Putin.

DW, been­det den Bericht mit Selen­sky hat Ver­hand­lun­gen zwar kom­plett abge­lehnt, und Putin nicht - aber als gelern­te Stan­dard und Medi­en­re­zi­pi­en­ten wis­sen wir -- das hier ist die ein­zig ech­te jour­na­lis­ti­sche Wahr­heit, und Putin ist wie immer Schuld.

Na gut, dafür wird das ISW aber wenigs­tens alt­ein­ge­ses­sen aner­kannt, und aus der Debat­te nicht weg­zu­den­ken sein, oder?

ISW was foun­ded in respon­se to the sta­gna­ti­on of the Iraq and Afgha­ni­stan wars, with core fun­ding pro­vi­ded by a group of defen­se contractors.[6]

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Ich mein als Gag Schrei­ber kannst hier bereits dei­nen Job auf­ge­ben, oder - ich mein was da noch schreiben?

Ach­so, ja, neben dem hier natürlich:

ISW cri­ti­ci­zed both the Oba­ma and Trump admi­nis­tra­ti­on poli­ci­es on the Syri­an con­flict, advo­ca­ting a more haw­kish approach. In 2013, Kagan cal­led for arms and equip­ment to be sup­plied to “mode­ra­te” rebels, with the hope that a sta­te “friend­ly to the United Sta­tes [would emer­ge] in the wake of Assad.”[9] In 2017, ISW ana­lyst Chris­to­pher Kozak prai­sed pre­si­dent Donald Trump for the Shay­rat mis­si­le strike but advo­ca­ted fur­ther attacks, sta­ting that “deter­rence is a per­sis­tent con­di­ti­on, not a one hour strike package.”[10] In 2018, ISW ana­lyst Jen­ni­fer Cafa­rel­la publis­hed an arti­cle cal­ling for the use of offen­si­ve mili­ta­ry for­ce against the Assad government.[11]

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Ach­so ja Putin ist natür­lich nicht ver­hand­lungs­be­reit sagt das ISW, nur was der Putin da in die Kame­ra hält, das erfah­ren wir in den deutsch­spra­chi­gen Medi­en lei­der nicht…

Was will man machen.

edit: Es geht noch wei­ter, die FAZ berich­tet darüber:

FAZ:

Putin fand freund­li­che Wor­ten für die Gäs­te und hob her­vor, die Ent­wick­lung der Bezie­hun­gen zu afri­ka­ni­schen Län­dern habe für Russ­land Prio­ri­tät. Er wies auf den zwei­ten „Russland-Afrika-Gipfel“ hin, der im kom­men­den Monat eben­falls in Sankt Peters­burg statt­fin­den soll. Auch schimpf­te Putin auf „die neo­ko­lo­nia­len euro­päi­schen, eigent­lich ame­ri­ka­ni­schen Mächtigen“.

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Stan­dard:

Putin weist afri­ka­ni­sche Ver­mitt­ler brüsk zurück
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Da wird doch nicht eine der bei­den Zei­tun­gen ihre Leser belü­gen, oder?

Klei­ne Hil­fe­stel­lung, “wir wer­den ihre Vor­schlä­ge für Frie­dens­ab­kom­men jeder­zeit ger­ne prü­fen, aber im Moment ist es außer­halb unse­rer Mög­lich­kei­ten, da die Ukrai­ner kei­nen Frie­den wol­len”, fiel als Satz.

Nur so als klei­ne Hil­fe­stel­lung eben.

Zwei­te Klei­ne Hil­fe­stel­lung gefäl­lig? Selen­skyj hat die Dele­ga­ti­on am Tag davor mit kei­ne Frie­dens­ver­hand­lun­gen, bis der letz­te rus­si­sche Sol­dat die Ukrai­ne (inkl. Krim ver­lässt) aus dem Raum gejagt. Aber das war jetzt doch nicht brüsk! Ich mein Putin war brüsk. Nicht Selen­skyj. Selen­sky war Inte­gri­tät des Jour­na­lis­mus und Wer­te­wes­ten. Wuss­ten sies nicht?

Putin gab Kiew die allei­ni­ge Schuld am Krieg und sag­te, Russ­land habe nie Ver­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen, anders als die Ukrai­ne. Er hob ein Papier empor, nach sei­nen Wor­ten den Ent­wurf eines „Ver­trags über die stän­di­ge Neu­tra­li­tät und Sicher­heits­ga­ran­tien der Ukrai­ne“ aus „18 Arti­keln“ und behaup­te­te, Russ­land habe mit Blick auf die­se angeb­li­che Ver­ein­ba­rung „wie ver­spro­chen“ sei­ne Trup­pen von Kiew zurück­ge­zo­gen. Doch ist auf den Bil­dern aus Peters­burg zu erken­nen, dass das Papier auf den 13. April vori­gen Jah­res datiert ist; der rus­si­sche Rück­zug war rund zwei Wochen zuvor erfolgt. Damals waren die Mas­sen­tö­tun­gen von Zivi­lis­ten von Butscha nahe Kiew unter rus­si­scher Besat­zung schon bekannt gewor­den, die alle Gesprä­che erschwer­ten und schließ­lich zum Abbruch führten.

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Hier lügt dann übri­gens die FAZ, denn der rus­si­sche Haupt­ver­hand­ler zu dem Zeit­punkt hat den Rück­zug der Trup­pen aus Butscha, TATSÄCHLICH als Ver­hand­lungs­mas­se ins Tref­fen geführt, und wur­de für des­sen Aus­füh­rung von rus­si­schen Hard­li­nern hef­tigst kri­ti­siert. Bedeu­tet nicht dass die­ser Rück­zug frei­wil­lig erfolgt sein muss (Russ­land war unter Druck), bedeu­tet aber sehr wohl, dass das bereits vor Butscha Teil der Ver­hand­lungs­mas­se war und sich Russ­land dar­an gehal­ten hat.

Nur die Ukrai­ne woll­te nach dem Boris John­son Besuch - und wenns den Stan­dard freut - und Butscha (obwohl ers­te schwe­re Waf­fen­lie­fe­run­gen bereits 4 Tage vor Butscha gefor­dert wur­den), lei­der nichts mehr von dem Ver­trag wis­sen. Sachen gibts…

Wobei was die Ukrai­ner sei­ner­zeit genau unter­schrie­ben haben ist laut FAZ noch strit­tig, denn -

Putin hielt auch einen „Anhang“ zu dem angeb­li­chen Ver­trags­ent­wurf hoch, der die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te betref­fe und von Kiews Ver­tre­tern unter­zeich­net wor­den sei. Doch auf dem Doku­ment steht deut­lich oben geschrie­ben, dass es ledig­lich die unter­schied­li­chen Posi­tio­nen der Ukrai­ne und Russ­lands zur künf­ti­gen Stär­ke der ukrai­ni­schen Armee nach einem mög­li­chen Ver­trag mit Russ­land auflistet.

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WAS DIE HURENWICHSERSÄUE VON DER FAZ NICHT DAZU SAGEN IST, dass exakt das laut Ben­nett der aus­ver­han­del­te Kom­pro­miss war. HAHAA: Sagen wir doch der Bevöl­ke­rung nicht… Komm wir habens unter den gesam­ten Exper­ten in der Redak­ti­ons­kon­fe­renz zu dem wich­ti­gen The­ma ein­fach über­se­hen - ok? Wel­che Bedeu­tung hat­ten schon Ver­trä­ge zur zukünf­ti­gen Stär­ke von Mili­tär­ein­hei­ten auf dem spä­ter neu­tra­len Gebiet.….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…..

Jour­na­lis­mus?

Aus­ser­dem ist hier ist das wor­d­ing ten­den­zi­ös, denn der Ver­trags­ent­wurf wird wohl nicht “angeb­lich” sein, wenn ihn Putin in die Kame­ras hält, und die Arbeit dar­an sowohl von tür­ki­schen als auch israe­li­schen Ver­mitt­lern bereits bestä­tigt ist. UND EIN ANHANG VON UKRAINISCHEN VERTRETERN UNTERZEICHNET.

Nur was genau die Ukrai­ne bereits unter­schrie­ben hat­te ist hier laut FAZ noch strit­tig. Die tür­ki­schen Ver­hand­lungs­füh­rer sagen zwar schon dazu einen Vor­ver­trag zu Frie­den­ver­hand­lun­gen, bei dem sich bei­des Sei­ten bereits bei­na­he einig waren, und die Ukrai­ne danach abge­sprun­gen ist, aber wer weiß das schon?

Und die Ukrai­ni­sche Prav­da sagt das sel­be, aber wer weiß das schon?

Die FAZ ist sich eben noch nicht so ganz sicher.

Jour­na­lis­mus, mei­ne Damen und Herren.

Wer­te­wes­ten.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Allerletzte.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Der Krieg in der Ukrai­ne war eines der zen­tra­len The­men bei der von der Ers­ten Stif­tung und dem Insti­tut für die Wis­sen­schaf­ten vom Men­schen orga­ni­sier­ten Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung “Time to Deci­de”. Der Geschäfts­füh­rer der Deut­schen Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik und Volks­wirt Gun­tram Wolff ist einer der kennt­nis­reichs­ten Exper­ten zum The­ma Russland-Sanktionen. Die “Wie­ner Zei­tung” traf ihn am Cam­pus der Ers­ten Bank zum Interview.

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Alp­bach lob­biet wie­der und die Wie­ner Zei­tung freuts. Ja, war­um jetzt eigent­lich nicht Sank­tio­nen ver­schär­fen? Das Insti­tut für die Wis­sen­schaft vom Men­schen setzt sich wie­der für mehr Ein­schnit­te für die Rus­si­sche Bevöl­ke­rung, einen län­ge­ren Krieg und mehr Hun­ger­to­te ein. Also rein fak­tisch. Weil kei­ne mili­tä­ri­sche, oder Ver­hand­lungs­lö­sung in Sicht.

Glau­ben Sie an eine wei­te­re Ver­schär­fung der Sanktionen?

Man könn­te den Preis-Cap noch wei­ter anzie­hen. Der ent­schei­den­de Punkt ist da die Durch­set­zung. Der Hebel: Die Finanz­in­sti­tu­tio­nen müs­sen die Trans­port­un­ter­neh­men für Öl in die Pflicht neh­men und sie zwin­gend auf­for­dern, die Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge jeweils zu doku­men­tie­ren, bevor sie Finanz­ge­schäf­te im Ölbe­reich machen.

Gut, war jetzt nicht die Ant­wort auf die Fra­ge, aber abdru­cken tun wirs natür­lich wie immer gerne.

Gut, und das hier schrei­ben wir bei der Wie­ner Zei­tung natür­lich nicht dazu -

India

India has rejec­ted the pri­ce cap, and Rus­sia sup­por­ted India’s tan­ker fleet to enab­le them to ship Rus­si­an oil direct­ly to India, bypas­sing the sanc­tions. In late 2022, India was buy­ing around one ship­load of 1m bpd.[24] During Decem­ber India incre­a­sed Rus­si­an oil imports, recei­ving a dis­count of USD12-15pb which is around USD7pb hig­her dis­count than in Octo­ber, giving a buy pri­ce below the pri­ce cap.[25] Imports from Rus­sia in 2022 total­led 33.4m ton­nes (250m barrels).[26]

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- denn unse­re Leser müs­sens eh nicht wissen.…

Dazu der IWM­Vi­en­na Exper­te der Alp­bach Frak­ti­on in der Wie­ner Zeitung:

Län­der wie Indi­en und Chi­na pro­fi­tie­ren von güns­ti­ge­ren Ölprei­sen und sind somit erst ein­mal gar nicht gegen die­se Maßnahmen.

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Ach­so, ja - Lüge, aber komm - wir dru­ckens ein­fach trotz­dem. Merkt eh keiner.

edit: Hier noch mal Ells­berg mit der Zusammenfassung: