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Guerot

10. Oktober 2023

Nur so ein paar blö­de Punk­te, der mir bei der Recher­che ges­tern auf­ge­stos­sen ist…

Hier der gesam­te Wiki­pe­dia Absatz über Guer­ot zum Ukrai­ne Krieg:

Ich geh die Punk­te bei denen ich etwas Kogni­ti­ve Dis­so­nanz hat­te mal ein­zeln durch. Sind nur ein paar, geht ganz schnell.

Im Zuge des rus­si­schen Über­falls auf die Ukrai­ne 2022 wur­de Gué­rot vor­ge­wor­fen, eine Täter-Opfer-Umkehr zu betrei­ben. Es sei die Ukrai­ne, die „doku­men­tiert“ Russ­land pro­vo­ziert habe, gab der Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Mar­kus Lin­den in sei­nem Gast­bei­trag für die Frank­fur­ter All­ge­mei­ne Zei­tung Gué­rots Aus­sa­gen bei Mar­kus Lanz wie­der, Putin wol­le ledig­lich Sicherheitsgarantien.

Unmög­lich! Wie kann man nur! Pariah, Pariah!

Dazu Stol­ten­berg letz­te Woche: Hold by beer:

Stol­ten­berg: Pre­si­dent Putin decla­red in the Autumn of 2021 - and he actual­ly sent a a draft trea­ty, that he wan­ted NATO to sign to pro­mi­se no more NATO enlar­ge­ment. He went to war to pre­vent NATO - more NATO clo­se to his bor­ders. He has he, he has got the exact oppo­si­te he has get more NATO pre­sence in the eas­tern part of the alli­an­ce and he has also uh uh uh seen that Fin­land has alrea­dy joi­ned the alli­an­ce and Swe­den will soon be a full member!

src: click

Dazu Han­no Pev­kur (Minis­ter of Defence of the Repu­blic of Esto­nia), 31.05.2023, Glob­sec Con­fe­rence - how long must I hold your beer?

What Rus­sia wants to achie­ve, the poli­ti­cal goals, let’s be honest - and they, the­se poli­ti­cal goals of Rus­sia have never chan­ged, they want to have a grey-zone bet­ween Rus­sia and NATO, they want to have a con­trol over this grey-zone and this is what they want to achie­ve. And they want to have some “secu­ri­ty gua­ran­tees” for them­sel­ves, sor­ry this is not the Free World and this is what Ukrai­ne is figh­t­ing for at the moment, that they are figh­t­ing for - the Free World and rule-based world and this is why we sup­port Ukrai­ne so this is obvious and then this is why we can never accept this approach of Rus­sia, loo­king at inter­na­tio­nal law.”

src: click (bei 43:50 in)

Was erlau­be Guer­ot! Das hat gefäl­ligst unter drei zu bleiben!

Bei Bild TV habe sie gesagt: „Wenn wir sagen, wir wol­len den Frie­den, dann machen wir den mor­gen, dann sagen wir ‚Ver­hand­lun­gen‘, dann hört das Geschlach­te auf in Butscha, und dann hört es auf in Mariu­pol.“ Lin­den nann­te „die Post­fak­ti­zi­tät in der öffent­lich­keits­wirk­sa­men Tätig­keit von Ulri­ke Gué­rot ein wirk­li­ches Problem“.[65]

Die Post­fak­ti­zi­tät der Aus­sa­ge, wenn der Wes­ten möch­te, dass der Krieg auf­hört, endet der Krieg mor­gen, ist ja enorm.

Moment kann Euro­pa jetzt eigent­lich den Aus­fall der US bei Waf­fen­lie­fe­run­gen kom­pen­sie­ren? Ja? Ja?

Wobei, ein ein­ge­schla­fe­ner Kon­flikt ist ja auch noch ein Krieg.

Naja dumm gelau­fen für Guer­ot, Butscha war ja der Grund für die Umori­en­tie­rung der Ukrai­ne in Rich­tung eines offen­si­ven Ver­tei­di­gungs­kriegs mit schwe­ren Waf­fen, die das Atlan­tic Coun­cil (zur Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne) zwei Tage vor Butscha von euro­päi­schen Part­nern ein­ge­for­dert hat, und ein ukrai­ni­scher Regie­rungs­spre­cher in der Tür­kei auf einem Gip­fel vier Tage vor Butscha eben­falls. Ach­ja, Butscha und Boris John­son, also laut der ukrai­ni­schen Prav­da. Second obsti­cle for talks, sie verstehen…

Nach dem Auf­tritt bei Bild TV vom 3. Mai 2022 zum Ukraine-Krieg for­der­te das Stu­die­ren­den­par­la­ment der Uni­ver­si­tät Bonn Gué­rot ein­stim­mig auf, sich nicht mehr zum The­ma so zu äußern, wie sie es getan habe.

Sehr schön. Sonst noch was?

Ach­so ja:

Sie beschä­di­ge dabei das Anse­hen der Uni­ver­si­tät durch „unfun­dier­te“ Aus­sa­gen, die einer Pro­fes­so­rin für Euro­pa­po­li­tik unwür­dig sei­en. Sie habe fälsch­lich und ent­ge­gen der expli­zi­ten Dar­le­gung von Bon­ner Völ­ker­recht­lern behaup­tet, Waf­fen­lie­fe­run­gen mach­ten Deutsch­land juris­tisch zur Kriegs­par­tei, und sie habe ins­ge­samt der Ukrai­ne das Recht auf Selbst­ver­tei­di­gung abge­spro­chen. Laut Ein­schät­zung des Bon­ner General-Anzeigers sei dies kei­ne ganz kor­rek­te Wie­der­ga­be ihrer Aus­sa­gen. Gué­rot habe sich nicht auf Waf­fen­lie­fe­run­gen bezo­gen, son­dern auf die Aus­bil­dung ukrai­ni­scher Sol­da­ten in Deutsch­land an den Waffen.[66]

Zitier­feh­ler, was will man machen…

Am 3. Juni 2022 äußer­te sich Gué­rot erneut im Fern­se­hen zum Ukraine-Krieg. In der Talk-Show Mar­kus Lanz nann­te sie vier Ebe­nen des Kon­flikts; eine davon sei ein Bür­ger­krieg. Dar­über hin­aus leg­te sie der ukrai­ni­schen Füh­rung nahe, einen sofor­ti­gen Waf­fen­still­stand mit anschlie­ßen­den Ver­hand­lun­gen anzu­stre­ben. Gué­rot ver­lang­te ein Ende west­li­cher Waf­fen­lie­fe­run­gen. Sie sei die „[E]inzige im Stu­dio, die gesagt hat: Ich will sofort einen Waffenstillstand“.[67] In einem Gast­bei­trag für das Maga­zin Cice­ro warf Mathi­as Brod­korb Gué­rot dar­auf­hin „westlich-behagliche Selbst­ge­fäl­lig­keit“ vor.[68]

Fair. Also von Brod­korb. Wobei lang­fris­tig gese­hen… Naja, das ist ein­fach der ers­te voll­kom­men gerecht­fer­tig­te 10 jäh­ri­ge Krieg, zur Ver­tei­di­gung eines Lan­des das gewin­nen muss um zu Über­le­ben, auch wenn der deut­sche Bun­des­kanz­ler nicht dar­an glaubt (refe­ren­ziert auf Scholz sei der Mei­nung die Krim könn­te bei Russ­land ver­blei­ben) - siehe:

Der brei­te Meinungskorridor

Aber die Gefahr für den Wes­ten dar­in besteht nicht genug Einig­keit zu zei­gen. Also Öffent­lich. Sie­he ebenda.

Mit Bezug auf ihre Teil­nah­me bei Mar­kus Lanz frag­te Gué­rot: „Wie viel Leid wol­len wir noch hoch­ska­lie­ren, bis wir end­lich Frie­den schaf­fen? Der unge­rech­tes­te Frie­den ist bes­ser als der gerech­tes­te Krieg“.[69]

Fak­tisch nicht falsch. Aber wenig moralisch.

Oh mein Gott, denkt denn kei­ner an die Moral! Im Krieg?

Mit Hau­ke Ritz ver­fass­te sie 2022 unter dem Titel End­spiel Euro­pa ein Buch, das bei­de als Essay vor­stell­ten und das sich mit dem Ukraine-Konflikt und sei­ner Bedeu­tung für das „poli­ti­sche Pro­jekt Euro­pa“ beschäftigt.[70][71] Indem die Autoren Kern­punk­te der rus­si­schen Les­art des Kon­flik­tes auf­grei­fen, wei­sen sie dar­in der Ukrai­ne die „Rol­le des Kriegs­trei­bers zu, der stell­ver­tre­tend für den Wes­ten einen Krieg mit Russ­land begon­nen habe“.[72]

Ihre Posi­tio­nen zum Krieg in der Ukrai­ne set­zen die Kri­tik am poli­ti­schen Main­stream kon­se­quent fort. In ihrem gemein­sam mit Hau­ke Ritz ver­fass­ten Buch „End­spiel Euro­pa“ weist Gué­rot der Ukrai­ne die Rol­le des Kriegs­trei­bers zu, der stell­ver­tre­tend für den Wes­ten einen Krieg mit Russ­land begon­nen habe. In die­sem Krieg wer­de die Ukrai­ne zwar von der NATO mili­tä­risch und logis­tisch unter­stützt, ohne dass die­se aber selbst ins Kriegs­ge­sche­hen hin­ein­ge­zo­gen würde.

Nicht mei­ne Posi­ti­on - ich hab nur die Pro­vo­ka­tio­nen gesehen:

Why we can’t say “pro­vo­ked”

sowie:

Wie kann man die­se Gesell­schaft noch verarschen?

Betrach­te man – so die bei­den Autoren – „die west­li­chen Kriegs­vor­be­rei­tun­gen im Detail, so wird deut­lich, dass der Ukrai­ne die Rol­le zukam, stell­ver­tre­tend für den Wes­ten einen Krieg mit Russ­land zu begin­nen, der dann mili­tä­risch und logis­tisch von Nato-Mitgliedstaaten unter­stützt wer­den soll­te, ohne die Alli­anz ins­ge­samt und direkt in den Krieg zu involvieren.

Ach­so ja das geht ja nicht, denn - Stell­ver­tre­ter Krieg ist ja ein rus­si­sches Nar­ra­tiv muss man wis­sen… *hust*

Why are NATO allies sen­ding wea­pons to Ukraine? 

NATO mem­bers have focu­sed on bols­te­ring Ukraine’s self-defense capa­bi­li­ties and have avoided sen­ding more-sophisticated sys­tems, said Ale­xey Mura­viev, a natio­nal secu­ri­ty expert at Australia’s Cur­tin Uni­ver­si­ty, adding that they wan­ted to avoid ant­ago­ni­zing Moscow. Ukrai­ne is not equip­ped to fend off a Rus­si­an inva­si­on, but the pre­sence of more Wes­tern mili­ta­ry per­son­nel and wea­pons is a “sym­bo­lic” and “decla­ra­to­ry” act of deter­rence, he said. “Ukrai­ne has beco­me an are­na of a pro­xy con­flict [*hust*] bet­ween the United Sta­tes and Russia.”

src: click (Washing­ton Post ein Monat vor Kriegs­be­ginn, hier ohne paywall.)

Wobei - der Wes­ten hat­te ja davor abge­se­hen “more-sophisticated sys­tems” als Jave­lins, Stin­gers - und Himars zu sen­den… Oder waren das in Irpin und Butscha kei­ne Himars? - wir erin­nern uns:

Wie man 1000 rus­si­sche Tote aus einer BBC Doku­men­ta­ti­on raushält

Ach­ja und die Waf­fen waren ja defen­siv Waf­fen (US Defi­ni­ti­on z.B. hier) für den Ein­satz im Don­bas. Im Okto­ber 2021, wo sich die Jave­lins bereits laut ukrai­ni­schen Offi­zie­ren in US Mili­ta­ry Jour­nals äußerst gut bewährt haben. Die dann im Dezem­ber 2021 (eben­falls noch vor dem Ein­marsch Russ­lands), für den Ein­satz im Don­bas frei­ge­ge­ben wur­den. Aber ursprüng­lich nur für die Ver­tei­di­gung im Fal­le eines Angriffs Russ­lands dekla­riert waren und daher im Dezem­ber 2021 umde­kla­riert wur­den, weil sie ja immer schon im Don­bas ein­ge­setzt wer­den hät­ten kön­nen, wo sie aber nach Anga­be Selen­skys bis Dezem­ber nicht ein­ge­setzt wur­den, auch wenn die US Mili­tär Jour­nals ihre enor­me Effek­ti­vi­tär im Ein­satz im Don­bas bereits im Okto­ber 2021 doku­men­tiert haben.

Wie kann man die Bevöl­ke­rung noch belügen?

Sie wis­sen schon, die Jave­lins die laut ehe­ma­li­gem Ukria­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter im Inter­view gegen­über CBC News im Don­bas kon­flikt­ent­schei­dend wären.

Wäh­rend Deutsch­land und Frank­reich sich noch an Minsk 2 hal­ten wollten.

Je nach Inter­pre­ta­ti­on des spä­te­ren Mer­kel Inter­views ent­we­der pro for­ma, oder doch nicht pro for­ma. (Mei­ne Inter­pre­ta­ti­on ist - eher nicht pro forma.)

Pro for­ma - um die Ukrai­ne vor Kriegs­be­ginn noch “dem Anlass gemäß auf­zu­rüs­ten und ver­tei­di­gungs­fä­hig zu machen” - so Mer­kel. Mit Waf­fen, die laut dem SWR Pod­cast “Was tun Herr [NATO] Gene­ral [a.d.]?” aber nicht vor dem 24.02.2022 gelie­fert wurden.

Habe denen vor ein paar Tagen eine Mail geschrie­ben, wur­de natür­lich nicht berichtigt.

Die­ser Pro­zess soll­te beglei­tet wer­den durch einen Wirt­schafts­krieg (Sank­tio­nen), Infor­ma­ti­ons­kriegs­füh­rung (anti-russische Pro­pa­gan­da) und eine nuklea­re Ein­krei­sung Russ­lands“, und zwar im Diens­te eines Stre­bens der USA nach voll­stän­di­ger Dominanz.[73]

Nuklea­re Ein­krei­sung Russ­lands ist - ehm… INF wur­de von den US gekün­digt, New Start von Russ­land, … Ehm, … Atom­waf­fen als Erst­schlag­waf­fen zur Domi­nanz über ande­re Natio­nen, des ist ein biss­chen viel. Ich nehm mal an das Zitat stimmt, im refe­ren­zier­ten Faz Arti­kel ist es indi­rek­te Rede ohne Anfüh­rungs­zei­chen. Nicht mei­ne Meinung.

Anti-Russische Pro­pa­gan­da ist als Begriff schwer zu fas­sen. Netreb­ko 2023 in einem T-Shirt von 2010 erneut auf Twit­ter zu ver­brei­ten und damit Twit­ter Reak­ti­on von amtie­ren­den deut­schen Poli­ti­kern in einer wich­ti­gen Pha­se der Mei­nungs­bil­dung zu pro­vo­zie­ren zählt dazu? Erneut, Anti-russische Pro­pa­gan­da ist so schwer zu definieren…

Im Febru­ar 2023 gehör­te Gué­rot zu den Erst­un­ter­zeich­ne­rin­nen des von Sah­ra Wagen­knecht und Ali­ce Schwar­zer initi­ier­ten Mani­fest für Frie­den, die für Diplo­ma­tie und Ver­hand­lun­gen und gegen wei­te­re „eska­lie­ren­de Waf­fen­lie­fe­run­gen“ an die Ukrai­ne aufrief.[74][75]

Stei­nigt sie.

Die Hoover Institution macht es Journalisten gerade sehr einfach

09. Oktober 2023

das am 04. März 2022 auf­ge­nom­me­ne Video­in­ter­view mit Kot­kin zu fin­den, in dem bereits zehn Tage nach dem Kriegs­be­ginn das kom­plet­te west­li­che Nar­ra­tiv zum Ukrai­ne Krieg zu fin­den ist.

Das, das dann auch erst­mal für etwa ein Jahr in kei­nem Punkt erwei­tert oder kor­ri­giert wurde.

Beim ARD Pres­se­club muss­te eine der Journalisten-Stimmen wie­der erklä­ren, war­um der Ukrai­ne Krieg so wich­tig für die China/Taiwan Fra­ge wäre, und ich woll­te im Ursprungs­vi­deo bei 40 min das Kot­kin State­ment dazu hervorheben.

Kot­kin quo­te, bei 40min in:

95% of this now is about Ukrai­ne and Rus­sia. 95% of this long term is about Tai­wan and Chi­na. War is tragic […]

Also ich suche nach dem Hoo­ver Insti­tu­ti­on Video das das Haupt­nar­ra­tiv die­ses Krie­ges zehn Tage nach Kriegs­be­ginn begrün­det hat - suche also auf you­tube nach Hoo­ver Kotkin -

und sehe folgendes:

Such­ergeb­nis 1 (700k views):

Such­ergeb­nis 2 (2.2 mio views):

Such­ergeb­nis 6 (1.4 mio views):

Dann vier gefea­tur­te Vide­os, die ande­re user auch ger­ne gese­hen haben, und dann endlich

Such­ergeb­nis 12 (1 mio views):

Ich wür­de sagen die hat­ten mit “5 More Ques­ti­ons For Ste­phen Kot­kin” immer der sel­ben You­tube Video Beschrif­tung, einem Back­ground mit Fah­nen und immer dem sel­ben Kot­kin Bild rechts unten in der Ecke - ein­fach die bes­te SEO ihres Lebens und woll­ten das NACH dem ers­ten Video mit die­ser Beschrif­tung (dem rele­van­ten) zwei­mal wie­der­ho­len, oder? Und beim zwei­ten Mal hat­ten sie dann kein Stock Foto mit Fah­nen mehr.

(You­tube macht hier nichts uner­war­te­tes, die Rei­hung ist kon­sis­tent mit den viewcounts/der Aktua­li­tät der Vide­os. Die gelis­te­ten Vide­os sind die mit Abstand meist­ge­se­he­nen auf dem Kanal in den letz­ten zwei Jahren.)

Der breite Meinungskorridor

09. Oktober 2023

Wie weit Gegen­po­si­tio­nen in deutsch­spra­chi­gen Medi­en aktu­ell zuge­las­sen sind.

[…] natür­lich muss der Kanz­ler auch immer da habe ich auch ein gewis­ses Ver­ständ­nis, die innen­po­li­ti­sche Situa­ti­on, auch die Psy­che sei­nes eige­nen Lan­des - irgend­wie mit zu berück­sich­ti­gen ja - und natür­lich uns allen geht das nicht schnell genug aber es gibt natür­lich auch Men­schen in Deutsch­land denen es viel­leicht ein Tick zu schnell geht, ne also wir haben ja Jahr­zehn­te lang sozu­sa­gen die Dok­trin gehabt, kei­ne Waf­fen in Kriegs­ge­bie­te zu lie­fern und das machen wir jetzt seit andert­halb Jah­ren und zwar in ordent­li­chem Umfang - also sie haben es ja gesagt, wir sind sozu­sa­gen bei wei­tem das Land in Euro­pa was die meis­te mili­tä­ri­sche Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne leis­tet, das soll­ten wir jetzt mal nicht immer so beto­nen - denn beto­nen müss­te man wenn es Deutsch­land nicht ist, wenn ein Land mit Abstand die größ­te Volks­wirt­schaft ist, dann muss es auch die Num­mer eins bei der [mili­tä­ri­schen] Hil­fe sein in Euro­pa sonst sonst ist irgend­was falsch, das ist aber… Ich habe nicht so viel, Ver­ständ­nis für den Kanz­ler muss ich ehr­lich sagen - und für die­se Rück­sicht auf die Öffent­lich­keit, denn die Erfah­rung ist doch, die Deut­schen waren immer skep­tisch vor jeder Lie­fe­rung und mehr­heit­lich dage­gen - bis der Kanz­ler sich meist zu spät dafür ent­schie­den hat [doch zu liefern].

Kaum hat­te er sich ent­schie­den und es erklärt dann war dann auch die öffent­li­che Mei­nung mehr­heit­lich auf der Sei­te, das heißt das ist nicht der Hinderungsgrund.

Ich habe eben doch mei­ne Zwei­fel dass es Scholz nur um die behaup­te­ten Begrün­dung geht denn wenn man sich die näher anschaut die stim­men ja alle nicht. Also die glei­chen Pro­ble­me die Kanz­ler Scholz immer anführt haben ja auch die Brit­ten und die Fran­zo­sen, die müs­sen sich auch über­le­gen - lie­fe­re ich Marsch­flug­kör­per, was pas­siert dann - wie stel­le ich sicher dass die nicht ein­ge­setzt wer­den gegen Zie­le die ich nicht will, äh wie kom­men die an die Geo­da­ten also mit den tech­ni­schen Sachen will ich jetzt nicht lang­wei­len, nur wenn man mit Fach­leu­ten redet also ich habe in den letz­ten Tagen mit Gus­tav Gres­sel vom ECFR Mili­tär­ex­per­te gespro­chen - wir haben im Bun­des­tag ein Reser­ve­of­fi­zier, bei der CDU, Ver­tei­di­gungs­ex­per­te Kie­se­wet­ter, der sagt das ganz offen - alle die­se ange­führ­ten Argu­men­te sind faden­schei­nig, es sind Nebel­ker­zen es stimmt ein­fach nicht.

Also der Mei­nungs­kor­ri­dor in Deutsch­land ent­lang des­sen demo­kra­tisch ent­schie­den wer­den kann ist lie­fern, oder doch - schnel­ler liefern.

Wobei sich natür­lich wie immer alle Jour­na­lis­ten im Raum einig sind - “schnel­ler liefern”.

Wobei sich der deut­sche Kanz­ler aber immer bei Ent­schei­dun­gen gegen das Volk stelle. 

Was im Nach­hin­ein durch das “erklä­ren” aber vom Volk gut ver­stan­den wer­de - daher sei die Mei­nung der Bevöl­ke­rung hier nicht rele­vant oder ein­zu­be­zie­hen - ver­kürzt, weil Pro­pa­gan­da ja eh funktioniert.

Deutsch­land habe seit Jahr­zehn­ten übri­gens nicht in Kriegs­ge­bie­te geliefert.

[Daten­bank “Exit­Arms” schlüs­selt welt­wei­te Rüs­tungs­lie­fe­run­gen in Kri­sen­re­gio­nen auf. 41 Her­stel­ler mit Sitz in der Bun­des­re­pu­blik ver­sor­gen 16 Konfliktparteien

Kei­ne deut­schen Waf­fen in Kri­sen­ge­bie­te? Eine seit Wochen­an­fang im Inter­net abruf­ba­re Daten­bank straft eine wie­der­holt bemüh­te Behaup­tung Regie­ren­der in Deutsch­land Lügen. Allein zwi­schen 2015 und 2020 waren hie­si­ge Rüs­tungs­un­ter­neh­men in mehr als 200 Fäl­len an Trans­ak­tio­nen im direk­ten Umfeld lau­fen­der krie­ge­ri­scher Kon­flik­te beteiligt.

src: click]

Denn der Jour­na­list im Tages­spie­gel rede ja auch mit Exper­ten wie dem ECFR Din­gens, oder dem Ver­tei­di­gungs­ex­per­ten da - von der CDU die sagen ihm alle Argu­men­te sind faden­schei­nig, die Fran­zo­sen haben sich doch sicher auch mit Geo­da­ten aus­ein­an­der­ge­setzt und schon Marsch­flug­kör­per geliefert!

[Kein Wider­spruch der betei­lig­ten Personen.]

Stand deut­scher Jour­na­lis­mus ein­ein­halb Jah­re nach Kriegs­be­ginn, 08. Okto­ber 2023.

Viel­leicht nur noch kurz etwas zum letz­ten Punkt dem tech­ni­schen Din­gens Kir­chen Rake­ten Din­gens da…

Storm Shadow und SCALP wer­den bei­de per INS, GPS und Data­link gelenkt, GPS zur gro­ben Standord­be­stim­mung, INS zur genaue­ren Veri­fi­ka­ti­on. Im Ziel­ge­biet kön­nen sie auf 30-40 Meter Flug­hö­he her­un­ter­ge­hen und über Geo­da­ten zu ihrem Ziel fin­den. Der Zün­der ist dabei vor­pro­gram­miert und deto­niert zuerst eine pan­zer­bre­chen­de Ladung und dann die Haupt­la­dung im Gebäudeinneren.

Tau­rus: All das, und eine auf dem Papier höhe­re Reich­wei­te die vor allem durch eine effi­zi­en­te­re Antriebs­ein­heit erreicht wird, bedeu­tet (ver­mu­tet) län­ge­re Tiefflug-Fähigkeit was einen Unter­schied bei der Low obser­va­bil­li­ty (Detek­tier­fä­hig­keit) machen kann, ein intel­li­gen­te­rer Zün­der, mit Lasern zur Ent­fer­nungs­mes­sung, der bei­spiels­wei­se die Haupt­la­dung erst im Erd­ge­schoss eines Hau­ses zün­det, oder in der drit­ten Eta­ge eines Bun­kers, und höhe­re Spreng­wir­kung auf Ent­fer­nung, da nicht so viel Treib­stoff rein­ge­packt wer­den muss.

Jaja, die tech­ni­schen Details…

Gut, das kann den Unter­schied machen, ob die Kertsch­brü­cke danach noch steht oder nicht, oder einen rus­si­schen Kom­man­do­bun­ker weg­spren­gen, oder 600, wobei die Ukrai­ne ver­si­chert die­se Kapa­bi­li­tät nur gegen Muni­ti­ons­de­pots ein­zu­set­zen (?), oder zumin­dest nicht in Russ­land. Und dann läufts plötz­lich anders, und die Ukrai­ne hat noch ein paar Tau­rus auf Lager, mit der die Ukrai­ne Russ­land angrei­fen könn­te - und Deutsch­land hat im öffent­li­chen Meinungs-Spektrum wel­chen Rekurs?

Ach­so ja - dass Putin ja nicht eska­lie­ren könne…

Gut, ja - unter Ein­be­zug die­ses Argu­ments ist es auch erstaun­lich, dass die US bis­her kei­ne bal­lis­ti­schen Ata­cams lie­fern wol­len. (Nur sol­che mit Streumunitionsgefechtskopf.)

Naja, wird schon nichts dabei sein. Also heu­te lie­fern, oder doch erst morgen?

Will­kom­men im media­len deut­schen Mei­nungs­kor­ri­dor des ARD Pres­se­clubs im Okto­ber 2023.

Wir sind ja alle der sel­ben Mei­nung. Nur Scholz, der zögert.

Rechts von uns gehts nicht mehr, mehr haw­kisch, die DW Ver­tre­te­rin möch­te zukünf­tig kei­ne Debat­ten mehr dar­über was denn über­haupt gelie­fert wird, denn die ver­zö­gern doch nur wie­der alles und am Ende hört eh nie­mand auf die Bevöl­ke­rung - Zitat “auch wenn es den Game­ch­an­ger nicht gibt”, rechts von uns da ist nur noch die Wand.

Wobei aktu­ell sind ja die Rech­ten für Frie­dens­ver­hand­lun­gen, also links von uns?

Ach kei­ne Ahnung - jeden­falls ist das die gesell­schaft­li­che, demo­kra­ti­sche Mit­te - die inner­halb des ihr gege­be­nen Mei­nungs­kor­ri­dors die Poli­tik Deutsch­lands bestimmt.

edit: Die “Debat­te” ent­wi­ckelt sich dann noch von “eigent­lich sagen wir nur, dass die Ukrai­ne alle kriegs­re­le­van­ten Ent­schei­dun­gen selbst tref­fen kann und Scholz will gar­nicht, dass die Ukrai­ne die Krim zurück bekommt” direkt zum nächs­ten State­ment - “eigent­lich sind wir ja in Euro­pa so geeint wie noch nie - und was ich noch sagen woll­te ist, Spal­tung als Gefahr, wie gehen wir damit um”.

Das ist hier kein Scherz und kein Schauspiel.

Das ist der aktu­el­le Mei­nungs­kor­ri­dor in Deutschland.

Das ist Medienrealität.

edit: Im End­teil die Mode­ra­to­rin: Diplo­ma­tie haben wir schon mal kurz ange­spro­chen, wir haben ja gera­de eben über Exit­stra­te­gien gesprochen.

Ich denks mir nicht aus, wirk­lich nicht…

Wenn Deplatforming bereits funktioniert, dann am Besten noch mit Hetze unterlegen…

09. Oktober 2023

Vor­sicht - its get­ting wierd, das hier ist ein The­men­be­reich den man bes­ser nicht anfasst, da er per Asso­zia­ti­on abfärbt. Also los gehts:

Das “Gol­de­ne Brett” lässt uns den Atem Putins spüren
Die bei­den Preis­trä­ger reprä­sen­tie­ren ein Milieu, das wenig von Demo­kra­tie hält

Ges­tern wur­de die deut­sche Poli­to­lo­gin Ulri­ke Gué­rot mit dem “Gol­de­nen Brett vor dem Kopf” aus­ge­zeich­net. Das ist der Schmäh­preis der Wis­sen­schafts­com­mu­ni­ty, der für die Ver­brei­tung wis­sen­schaft­li­chen Unfugs ver­ge­ben wird. Und bei tat­säch­li­chen oder gefühl­ten Unfreund­lich­kei­ten kann die Psy­cho­so­ma­tik der Poli­to­lo­gin ver­rückt­spie­len. Vor kur­zem beklag­te Gué­rot im Youtube-Kanal “Führich-Talks”, dass sie ein Jahr zuvor nach einer Dis­kus­si­on im ZDF bei Mar­kus Lanz ob männ­li­cher Domi­nanz “mit Schei­den­her­pes” aus dem Stu­dio gegan­gen sei. In dem Talk ging es um den Krieg in der Ukrai­ne – und was Gué­rot nicht wis­sen kann: Unzäh­li­gen Medi­en­kon­su­men­ten rollt es die Zehen­nä­gel schmerz­haft auf, wenn sie sich über den Krieg in der Ukrai­ne äußert. Und kei­ner davon darf im Stu­dio bei der “char­man­ten und erfolg­rei­chen Unter­neh­me­rin Füh­rich” vom die­sem Unge­mach berichten.

Gué­rot ist davon über­zeugt, dass der Krieg in der Ukrai­ne lan­ge vor­be­rei­tet wur­de – aller­dings nicht von Putin, son­dern vom Wes­ten. In Ihrem aktu­el­len Buch “End­spiel Euro­pa” ver­brei­tet Gué­rot exakt jenen Spin, der der neu­en Rech­ten, den Euro­pa­hassern, den Ukrai­ne­fein­den und den Put­in­ver­eh­rern hier­zu­lan­de run­ter­geht wie Öl: Die Ukrai­ne füh­re stell­ver­tre­tend für den Wes­ten einen Krieg gegen Russland.

Gan­ser kennt kei­ne Berührungsängste
Danie­le Gan­ser wur­de ges­tern mit dem “Gol­de­nen Brett” für sein Lebens­werk aus­ge­zeich­net. Der Schwei­zer saß vor neun Jah­ren mit Karl Heinz Hoff­mann an einem Tisch, dem Begrün­der der faschis­ti­schen “Wehr­sport­grup­pe Hoff­mann”, und mit Jür­gen Elsäs­ser, einem deut­schen Rechts­ex­tre­mis­ten mit Wur­zeln im anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Links­ex­tre­mis­mus. Heu­te gibt Elsäs­ser das Maga­zin “Com­pact” her­aus – ein rechts­ex­tre­mes Kampf­blatt mit viel Ver­ständ­nis für Ver­schwö­rungs­plau­de­rei­en, die AfD und die neue Rech­te und für Putin. Wir wol­len Gan­ser aus die­sem bizar­ren Drei­er­zie­gel kei­nen Strick dre­hen. Gan­ser saß mit Hoff­mann und Elsäs­ser nur in sei­ner Rol­le als “Frie­dens­for­scher” am Tisch, um die Ver­stri­ckung von Nato und deren Geheim­ar­me­en in diver­se False-Flag-Operationen unter die Lupe zu neh­men. Die ortet Gan­ser vie­ler­orts, beim Anschlag vom 9. Sep­tem­ber, beim isla­mis­ti­schen Anschlag auf das Sati­re­ma­ga­zin “Char­lie Heb­do” und vor allem bei der Revo­lu­ti­on gegen das Janukowytsch-Regime in Kiew im Jahr 2014.

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What the…?

Rol­len wirs von hin­ten auf.

Gan­ser die Berüh­rungs­ängs­te mit Recht­ex­tre­mis­ten abzu­spre­chen sei etwas was man nur erwäh­ne, man wol­le ihm aber kei­nen Strick dar­aus dre­hen. Man kennt das ja.….…..?! 

Wie wäre es anstatt­des­sen mit einem nach­prüf­ba­ren Argu­ment, wie dass Gan­ser auf halb­sei­de­nen Moti­va­ti­ons­ver­an­stal­tun­gen einer “alter­na­ti­ven” Sze­ne auf offe­ner Büh­ne, wenig infor­mier­ten Per­so­nen - sei­ne Wahr­heit als Licht­ge­stalt ver­kauft - und nichts gegen das Fron­tal­mar­ke­ting unter­nimmt das neben ihm ein “Szene-Youtuber” auf der Büh­ne abspult - bei dem der Ver­an­stal­ter den Leu­ten rät, wenn sie gesell­schaft­lich ins Abseits gera­ten, sich hier gegen­sei­tig zu ver­net­zen und vor allem sei­nen You­tube Kanal zu abon­nie­ren, oder sie dürf­ten kei­ne Fra­gen stellen…

Also bei Ver­an­stal­tungs­run­den wie “Live auf mei­nem ers­ten Event “Marc lädt ein”” - bei denen der Ver­an­stal­ter sich über Ein­tritts­ge­büh­ren finan­ziert, Leu­ten rät sich nur im sel­ben Meinungs-Biotop zu ver­net­zen, und zwingt sei­nen You­tube Kanal zu abonnieren.

Also gegen die Kri­tik ist nichts ein­zu­wen­den, wenn sie rich­tig geführt ist. Aber das müs­sen wir ja beim Stan­dard ja nicht leis­ten. Beim Stan­dard schrei­ben wir ein­fach mit dem Grün­der der Wehr­sport­grup­pe Hoff­mann im sel­ben Inter­view­raum geses­sen, wir wol­len ihm aber kei­nen Strick draus drehen.

Punkt. Punkt. Punkt.

Wie ist dabei der lan­ge Atem Putins zu spü­ren? Durch sol­che Ver­an­stal­tun­gen? Dann wäre das zu belegen.

Ich möch­te mich jetzt nicht durch Gan­sers Oev­re im Zusam­men­hang mit dem Ukrai­ne Krieg gra­ben müs­sen, aber ich wet­te ein­fach mal er bedient sich bei Mear­s­hei­mer, bei Jef­frey Sachs und rollt die Geschich­te direkt vor der Mai­d­an­re­vo­lu­ti­on mit ein wenig argu­men­ta­ti­vem Embezzle­ment auf -- wie immer..

Mear­s­hei­mer ist kein Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker, es sei denn natür­lich das CATO Insti­tu­te (sie­he: Lob­by­pedia) läd sol­che vor fünf Tagen immer noch zu Buch­be­spre­chun­gen - und ver­gisst zuvor das zu prüfen:

Bei Sachs ist es schwie­ri­ger zu argu­men­tie­ren, da er die The Lan­cet (ja das Jour­nal) COVID-19 Com­mis­si­on im Rah­men der UN gelei­tet hat und dort auch die Theo­re­ti­ker zur Furin Spalt­stel­le nicht abge­dreht, son­dern zu Wort kom­men hat las­sen, nach­dem der ein­deu­ti­ge Über­gang von Fle­der­maus auf Mensch, mit oder ohne Zwi­schen­wirt nicht nach­ge­wie­sen wurde -

sie­he: Report: The Lan­cet Com­mis­si­on on les­sons for the future from the COVID-19 pan­de­mic, Jef­frey D Sachs, Salim S Abdool Karim, Lara Aknin, Joseph Allen, Kirs­ten Bros­bøl, Fran­ce­s­ca Colom­bo, and others, The Lan­cet, Vol. 400, No. 10359, Publis­hed: Sep­tem­ber 14, 2022
src: click (PDF auf der Sei­te abrufbar)

was dann von wis­sen­schaft­li­cher Sei­te lus­ti­ge Fol­ge­pu­bli­ka­tio­nen zu Fol­ge hat­te - wie:

SARS-CoV-2 furin clea­va­ge site was not engineered

Bei denen es dann im Indi­ka­to­ren ging, dass an der Furin Spalt­stel­le nicht mit Cris­per herum-engineert wor­den sei. Auf der Basis von wis­sen­schaft­li­chen Argu­men­ten wie:

Five of eight ami­no acids (RSVAS; under­li­ned in Fig. 1A, red box in Fig. 1C) in or near the ENaC FCS sequence shared with SARS-Cov-2 Spike are pre­sent in Spikes of sar­be­co­vi­ru­ses, such as BANAL-20-52. It would be illo­gi­cal to use the FCS from ENac rather than from a FCS of ano­t­her coronavirus.

Also wer ger­ne auf dem Level debat­tiert, kann Sachs auf­grund­des­sen dass er die Pro­po­nen­ten der Lab-Leak Theo­rie im Rah­men der Lan­cet Com­mis­si­on nicht früh abge­dreht hat, ger­ne als Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker brand­mar­ken… Ach­so, ja - der Stan­dard macht das ja… - ich kann argu­men­ta­tiv nichts davon entkräften.

Jetzt zum pro­ble­ma­ti­sche­ren Teil - Sachs ist dann auf­grund unkla­ren Boo­kings in den Pod­cast von Robert Ken­ne­dy Jr. und einem ehe­mals hero­in­kran­ken Komi­ker gelandet.

Nach dem ers­ten Auf­tritt gabs einen unlau­te­ren New Yor­ker Hetz­ar­ti­kel -- unlau­ter weil dar­in auf­grund eines Abschluss­state­ment die unwah­re Behaup­tung auf­ge­stellt wur­de, Sachs beschäf­ti­ge sich ger­ne mit den Büchern und daher Theo­rien von RFK Jr.

Ver­schwö­rungs­er­zäh­lun­gen

Und der ehe­mals hero­in­kran­ke Pod­cas­ter ist defi­ni­tiv ver­schwö­rungs­theo­rie­na­he und ihm wur­de wegen Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wür­fen, in den Mona­ten nach dem Sachs Inter­view (kein impli­zier­ter Kau­sal­zu­sam­men­hang) von You­tube, vor­aus­schau­end, die Mög­lich­keit zur Wer­be­fi­nan­zie­rung entzogen.

Der Atem Putins neh­me ich an?

Also, schaut nicht gut aus für Sachs -- aber Al Jaze­e­ra läd ihn - für sei­ne Ukrai­ne Mei­nung, die die poli­ti­sche Position/Überzeugung der Mehr­heit der Welt­be­völ­ke­rung wider­spie­gelt, Stand - vor fünf Tagen - immer noch ins Studio:

Das ist dann sicher auch der lan­ge Atem Putins, der bis zu sei­nem seit drei Jah­ren auch frau­en­freund­li­chen (Füh­rer­schein!) guten Freund des Wes­tens, Katar reicht.

Sie wis­sen schon Al Jaze­e­ra, die mit den hohen Reliability/Factual Repor­ting scores und Bias midd­le (Mit­te), in media bias charts (z.B. click). Sie wis­sen schon, die mit dem inves­ti­ga­ti­ven Repor­ting über die UK Wah­len.

Also es scheint fast so, als soll­te man nicht mit Guilt per Asso­cia­ti­on gegen Leu­te het­zen - ich weiß ja nicht, nur ein Vorschlag.…

Gut, aber hier geht es ja nicht um Mear­s­hei­mer, oder Sachs - 

son­dern um Gan­ser und Guerrot.

Bei Gan­ser ist zumin­dest die War­nung, dass er mit dem “Alternativ-Erklärer” Image öffent­lich spielt und von des­sen Ver­brei­tung direkt pro­fi­tiert sehr ange­bracht. Also scheiss Sze­ne stimmt.

Der Atem Putins wäre noch zu belegen.

Kom­men wir jetzt zu Guerrot.

Und bei tat­säch­li­chen oder gefühl­ten Unfreund­lich­kei­ten kann die Psy­cho­so­ma­tik der Poli­to­lo­gin ver­rückt­spie­len. Vor kur­zem beklag­te Gué­rot im Youtube-Kanal “Führich-Talks”, dass sie ein Jahr zuvor nach einer Dis­kus­si­on im ZDF bei Mar­kus Lanz ob männ­li­cher Domi­nanz “mit Schei­den­her­pes” aus dem Stu­dio gegan­gen sei.

Das schon mal in einer Qua­li­täts­zei­tung gelesen?

Inhalt­lich kor­rekt. Aber was dabei fehlt ist der Kontext.

Dass es näm­lich tat­säch­lich um Psy­cho­so­ma­tik geht. Die auch von Guer­rot zu Beginn der Sen­dung ange­spro­chen wird. Hab das doch glatt im Ori­gi­nal­vi­deo nach­ge­prüft, wie konn­te ich nur… Also, Kon­text, para­phra­siert: “Mir ging es nach den 157 Ver­leum­ndungs­ar­ti­keln, dem Zusam­men­stut­zen bei Lanz, dem Tot mei­nes Vaters UND dem Ver­lust mei­nes Jobs - so schlecht, dass sich das kör­per­lich geäu­ßert hat.”

Und jetzt, der Sager mit dem sie heu­te tages­ak­tu­ell durch den Dreck gezo­gen wird, paraphrasiert:

Nach Lanz hat­te ich her­pesar­ti­ge Fle­cken im Geni­tal­be­reich, ich bin damit zu mei­ner Gynä­ko­lo­gin, die hat das noch nie gese­hen und ein Foto davon gemacht, so gestresst war ich “ob männ­li­cher Dominanz”.”

Furcht­ba­rer Aus­spruch, wenn man öffent­lich in den Medi­en unter­wegs ist - aber weit davon ent­fernt dem “mit Yoga das Immun­sys­tem stär­ken kann gegen Covid hel­fen” Bild zu ent­spre­chen, das ihr von den Ver­an­stal­tern des “gol­de­nes Brett” Prei­ses eben­falls umge­hängt wird. Die­sen Ver­merk kann ich nicht prü­fen, da er zumin­dest im Stan­dard­ar­ti­kel nicht mit Quel­len­be­le­gen unter­legt ist (nur als Sekund­är­zi­tat abgedruckt).

Also die Angst eines Lai­en vor “Wie­der­auf­tre­ten von Her­pes unter Stress”, die Äuße­rung einer Ärz­tin “dass sie das noch nie gese­hen hät­te” und die Umfor­mung von “ich wur­de 5 zu 1 nie­der­ge­schrien” in “ob männ­li­cher Domi­nanz” - weil Eman­ze (Ver­zei­hung, ich kokettiere).

Dar­über in der Form öffent­lich zu spre­chen -- furcht­bar unklug, aber war­um ver­stär­ke ich das noch als Qua­li­täts­me­di­um der Stan­dard in Rich­tung - die Frau hat doch einen an der Waffel?

Weil ich mei­ne Leser davon in Kennt­nis set­zen möch­te, dass die Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Guer­rot kei­ne Medi­zi­ne­rin ist, und das “gol­de­ne Brett” dafür bekom­men hat, dass sie sich (nicht geprüft) pro Yoga fürs Immun­sys­tem aus­ge­spro­chen hat, was gegen Covid hel­fen würde?

Wäre ok, aber der Arti­kel hat fol­gen­den Aufmacher:

Das “Gol­de­ne Brett” lässt uns den Atem Putins spüren.

Also was ist das Ver­ge­hen von Guer­rot in die­ser Hinsicht?

Sich - dies­mal vor ihrem eige­nem pro­fes­sio­nel­len Hin­ter­grund, da damals tat­säch­lich in ent­spre­chen­den Posi­tio­nen im Job, dazu geäu­ßert zu haben, dass sie das bezahl­te Lob­by­ing Ent­schei­der auf EU Ebe­ne gegen eine euro­päi­sche Ver­tei­di­gungs Uni­on und für eine Nato-Mitgliedschaft zu begeis­tern, aktiv mit­er­lebt habe.

vgl:

Wäh­rend die Ulri­ke Guer­rot gera­de zusam­men­bricht, weil sie erlebt hat wie “west­li­che Eli­ten mit Geld Nato-freundlich gemacht wurden”.

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Und jetzt erst­mals - Putin Bezug: Damals in einem Inter­view, eben­falls bei einem halb­sei­de­nen Pod­cast, einer “rus­si­schen Künstlerin”.

Da ist er, der lan­ge Atem Putins.

Jetzt gäbe es dafür aber natür­lich auch eine ein­fa­che­re Erklä­rung. Wie bei­spiels­wei­se, dass - nach­dem man Leu­te in Lebens­kri­sen stürzt, weil man ihnen medi­al öffent­lich vor­hält kri­ti­sche Stim­men brau­che es zu bestimm­ten The­men gesell­schaft­lich ein­fach nicht, die Ein­zi­gen (!) die die­se äußern wür­den wären Schwur­b­ler - die­se dann sehr ein­fach von der gesell­schaft­li­chen Grup­pe “auf­ge­fan­gen” wer­den, die die Fried­rich Ebert Stif­tung in der aktu­el­len Mit­te Studie -

als geschei­ter­te Self-Actualizer (“du kannst es schaf­fen, es liegt nur an dir, wenn du fest an dich glaubst”) umschreibt, die der sel­ben Stu­die zur Fol­ge, eben­falls anfäl­lig für ver­schwö­rungs­theo­rie­na­hes Den­ken sind.

Huh… Komisch irgend­wie, oder? Da schrei­en wir medi­al seit einem Jahr wie­der­holt die geschei­ter­ten Exis­ten­zen nie­der, sie wis­sen schon - die 

Mir ging es nach den 157 Ver­leum­ndungs­ar­ti­keln, dem Zusam­men­stut­zen bei Lanz, dem Tot mei­nes Vaters UND dem Ver­lust mei­nes Jobs - so schlecht, dass sich das kör­per­lich geäu­ßert hat.”

denen wir dann auch noch “Häme-Preise” ver­lei­hen um der Bevöl­ke­rung zu zei­gen dass die nicht sexy sind, dann machen wir auch noch deren Geni­tal­her­pes zum öffent­li­chen Gesprächs­the­ma und lachen dar­über, weil ja psy­cho­so­ma­tisch -- und trotz­dem wird die Kri­tik dar­an nicht kleiner…

Und komisch, der­art aus­ge­grenz­te Leu­te sind dann dafür anfäl­lig, wenn sie in einer seg­men­tier­ten Gesell­schaft von See­len­fän­gern als Heils­fi­gu­ren auf dem eige­nen Event “Marc lädt ein” prä­sen­tiert und dafür bezahlt wer­den. Die wider­spre­chen dann nicht mal mehr dem Veranstalter.

Dass rus­si­sche Akteu­re dabei ihre Fin­ger im Spiel haben ist durch­aus nicht per se unwahr­schein­lich - nur zu bele­gen wäre das halt doch noch. Ja aber doch nicht im heu­ti­gen Journalismus!

Denn wenn wir bei der Kri­tik am öffent­li­chen Nar­ra­tiv sind --

Cice­ro - Aussenpolitik:

Inter­view mit Jef­frey Sachs
-„Wider­sprüch­li­che Infor­ma­tio­nen wischt man ein­fach beiseite“

Krie­ge brau­chen Nar­ra­ti­ve, sagt der Öko­nom Jef­frey Sachs. Und die­se müs­sen nicht unbe­dingt etwas mit der Wirk­lich­keit zu tun haben. Das gilt für den Ukraine-Krieg wie den „Krieg“ gegen Covid. Doch war­um wer­den die­se regie­rungs­amt­li­chen Nar­ra­ti­ve von Jour­na­lis­ten kaum noch hin­ter­fragt? Im Cicero-Interview spricht Sachs über den Anschlag auf Nord Stream 2, die Labor­theo­rie des Corona-Virus und unkri­ti­sche Massenmedien.

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Der Frei­tag - Politik:

Woher kam die Furin-Spaltstelle?
Sars-CoV-2 Vom Tier auf den Men­schen über­ge­gan­gen oder doch aus dem Labor ent­wi­chen? Zum Stand der Debat­te über den Ursprung des Virus

[…]

Der SZ-Interviewer schreibt vor­ab, Wie­send­an­ger habe in der NZZ „Spe­ku­la­tio­nen aus­ge­brei­tet“. Er habe Dros­ten „bewuss­te Irre­füh­rung und Ver­tu­schung vor­ge­wor­fen“. Dage­gen wehrt sich Dros­ten am Anfang des Inter­views: Das sei­en „halt­lo­se Anschul­di­gun­gen“. Er wird dann über eine Tele­fon­kon­fe­renz am 1. Febru­ar 2020 befragt, an der Antho­ny Fau­ci, der Lei­ter der Infek­ti­ons­ab­tei­lung in der US-amerikanischen Gesund­heits­be­hör­de, und ande­re Exper­ten teil­ge­nom­men hat­ten. Hier sei, „so behaup­ten Anhän­ger von Ver­schwö­rungs­ideen, die Labor-Hypothese poli­tisch gewollt aus­ge­schlos­sen wor­den“. Gegen die­se vom Inter­view­er behaup­te­te Behaup­tung wehrt sich Dros­ten völ­lig zu Recht. Nur hat­te Wie­send­an­ger sie gar nicht erho­ben. Er hat­te wie Dros­ten selbst von einer offe­nen Dis­kus­si­on füh­ren­der Viro­lo­gen, dar­un­ter Dros­ten, gespro­chen: Die meis­ten nah­men eine natür­li­che Über­tra­gung des Virus an, eini­ge favo­ri­sier­ten die Laborthe­se. Erst in den Tagen nach der Kon­fe­renz, so Wie­send­an­ger, gab es Mei­nungs­um­schwün­ge, hin­ter denen er die Aus­übung poli­ti­schen Drucks vermutet. […]

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also, wenn man wirk­lich die vor­ge­brach­te Kri­tik debat­tie­ren müss­te, dann müss­te man sich auch mit Bericht­erstat­tung in den eige­nen Rei­hen aus­ein­an­der­set­zen -- und das ist ja tun­lichst zu ver­mei­den. Sonst ana­ly­siert da viel­leicht noch wer die Bericht­erstat­tung des Stan­dards über den Ukrai­ne Krieg.

Also machen wir jetzt im Jour­na­lis­mus mit Het­ze ehe­ma­li­ge Self Actua­li­zer fer­tig, die mit der Ten­denz zum Schwur­beln (Kor­re­la­ti­on) - lachen dar­über, ver­lei­hen ihnen Sati­re­prei­se und insis­tie­ren Putin­nä­he (Atem!) - ohne Bele­ge, und natür­lich ohne damit Cice­ro oder dem Frei­tag zu nahe tre­ten zu wollen --

denn Guilt per Asso­cia­ti­on, deplat­forming und Het­ze - bit­te nur gegen Ein­zel­per­so­nen, nicht gegen Redak­tio­nen, die da ggf. noch zurück­schrei­ben könn­ten, das macht man heu­te als Qua­li­täts­jour­na­list eben täg­lich so. Für die clicks.

Erst deplat­for­men, dann ver­het­zen, dann den Sati­re­preis ver­lei­hen. Bit­te kei­nes­falls in ande­rer Rei­hen­fol­ge, zwecks der Risikominimierung.

Das wird die Öffent­lich­keit sicher gutieren.

Abschlie­ßen­de Fra­ge an den Stan­dard Redak­teur: Jetzt mal das Covid The­ma aus­ge­klam­mert, was macht man heut­zu­ta­ge eigent­lich als jemand der auf pro­fes­sio­nel­ler Ebe­ne in sei­nem Job ande­re, viel­leicht sogar beleg­bar diver­gie­ren­de Erfah­run­gen als die im Rah­men des öffent­lich ver­brei­te­ten Nar­ra­tivs eta­blier­ten gemacht hat, und sich dazu öffent­lich äußern möchte?

Zu dem kri­ti­schen Jour­na­lis­mus gehen, der bei dem The­ma in Öster­reich nicht existiert?

Cice­ro und Frei­tag gibt es nur in Deutschland.

Es gilt wei­ter­hin, die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Could you please repeat that, Mr. Stoltenberg?

08. Oktober 2023

Stol­ten­berg: Pre­si­dent Putin decla­red in the Autumn of 2021 - and he actual­ly sent a a draft trea­ty, that he wan­ted NATO to sign to pro­mi­se no more NATO enlar­ge­ment. He went to war to pre­vent NATO - more NATO clo­se to his bor­ders. He has he, he has got the exact oppo­si­te he has get more NATO pre­sence in the eas­tern part of the alli­an­ce and he has also uh uh uh seen that Fin­land has alrea­dy joi­ned the alli­an­ce and Swe­den will soon be a full member!

edit: Offi­cial tran­script for refe­rence: click

Gute Nachricht für die Ukraine!

06. Oktober 2023

Keu­pp muss­te sich nur von die rus­si­sche Armee wird stra­te­gisch die­sen Okto­ber geschla­gen auf, die rus­si­sche Armee wird stra­te­gisch defi­ni­tiv die­sen Win­ter geschla­gen nach hin­ten korrigieren 

vgl:

- weil die rus­si­sche Armee im Moment VOR ihren eige­nen Schüt­zen­grä­ben kämpft, weil das ihre Befehls­struk­tur so will, und dort von Clus­ter Ammu­ni­ti­on weg­ge­schos­sen wird, bei der es ja kei­ne Lie­fer­pro­ble­me gibt, da die US noch 3 Mil­lio­nen auf Lager haben, die aber gegen Schüt­zen­grä­ben wenig ausrichtet.

Und zwar stel­len sich die Rus­sen nicht nur bei Robo­ty­ne vor ihre eige­nen Schüt­zen­grä­ben, son­dern auch im Nordosten.

Außer­dem ist die Abnut­zungs­ra­te der gepan­zer­ten und ein­ge­gra­be­nen Ein­hei­ten der Rus­sen so hoch wie noch nie zuvor, auch wenn gegen die Clus­ter Muni­ti­on nicht hilft.

Und sogar schon auf Sat­teli­ten­bil­dern lässt sich die Feu­er­über­le­gen­heit der Ukrai­ne dar­stel­len, die vor­ge­zo­ge­nen Artil­le­rie­sys­te­me wer­den eben­falls so schnell abge­nutzt wie nie zuvor.

Und gute Nach­richt, auch die ukria­ni­schen Spe­zi­al­ein­hei­ten die auf der Krim gelan­det sind, mit Flag­ge, um dort Bil­der zu schie­ßen, unter­hal­ten sich dort am Ufer an dem nur Dra­chen­zäh­ne lie­gen, ha - mit den Par­ti­sa­nen über mög­li­che Lie­fe­run­gen, das sind gar kei­ne Himmelfahrtskommandos!

Alles in allem sind wir in einer sehr erfolg­rei­chen Abnut­zungs­pha­se auf die wie­der eine sehr erfolg­rei­che Sturm und Drang Pha­se fol­gen wird.

Ach­ja, und das geht den Win­ter durch, weil im Süden spielt die Ras­pu­tiza ja auch kaum eine Rol­le, goog­len sie mal wie warms dort noch ist.

Des wei­te­ren gehen den Rus­sen auch bald die Nach­schub­ein­hei­ten aus -- wäh­rend die Kriegs­re­por­te­rin von rus­si­schen Kampf­ver­bän­den von 100.000 Mann spricht, die im Osten in einen Angriff über­ge­hen könn­ten - Keu­pp sieht die dort in der Mas­se nicht so.

Und wenn die Abnut­zung des Schwe­ren Kriegs­ge­räts line­ar so wei­ter­geht wie die­se Woche, dann kommt Russ­land mit dem Nach­pro­du­zie­ren nicht nach.

Also - was ist passiert?

Russ­land lagert schein­bar die bereits bei­na­he ver­brauch­te Artil­le­rie vor und küm­mert sich nicht um tak­ti­sche Ver­lus­te - um die Abnut­zungs­ra­te der Ukrai­ne zu erhö­hen. Die erhöh­te Abschuss­ra­te von Pan­zern rührt von einer geschei­ter­ten Lokal­of­fen­si­ve Russ­lands her. Ansons­ten nutzt die Ukrai­ne Russ­land immer noch nicht im Fak­tor 1:6 ab, son­dern mehr so 1:2.

Wenn Russ­land doch noch die­sen Win­ter den stra­te­gi­schen Zusam­men­bruch erlebt, hab ich mich geirrt, falls nicht erzählt der Keu­pp seit sechs Mona­ten kom­plet­ten Schwachsinn.

Ach­ja, und wenn sich Keu­pp nicht irrt - steht die Kertsch Brü­cke noch sehr lan­ge - nicht weil die gelie­fer­ten Ata­cams kei­ne bal­lis­ti­schen Ladun­gen haben und Deutsch­land kei­ne Tau­rus lie­fert - son­dern weil die Ukrai­ne die Rus­sen nicht am Rück­zug hin­dern möchte!

Klar. War­um auch sonst.

Wait a minute - I see a way out of this!

04. Oktober 2023

Die US Demo­kra­ten wäh­len geschlos­sen den repu­bli­ka­ni­schen Reprä­sen­tan­ten­haus Spre­cher aus dem Amt?

Auf einen Antrag des ultra rech­ten Flü­gels der Repu­bli­ka­ner hin.

Da die­ser Kon­zes­sio­nen gegen­über der ultra­rech­ten Sei­te und Trump per­sön­lich gemacht hat um im Amt hand­lungs­fä­hig zu bleiben.

Die Repu­bli­ka­ni­sche Par­tei stellt einen gemä­ßig­ten Kan­di­da­ten auf.

Der bekommt kei­ne repu­bli­ka­ni­sche Mehr­heit, aber die Demo­kra­ten wäh­len ihn ins Amt um einen Lock­down zu verhindern.

- geschwäch­ter repu­bli­ka­ni­scher Ein­fluss im Reprä­sen­tan­ten Haus
- Par­tei­kri­se der Repu­bli­ka­ner nicht aus den Fugen geraten
- Demo­kra­ten muss­ten ja, wegen dem Haushalt
- Ultra Rech­te wei­ter im Abseits als bis­her (Schlag­zei­len, Cha­os in der US Regie­rung weltweit.)

Wo ist das Problem?

Dass der ZDF Kor­re­spon­dent mit einem Demo­kra­ten gespro­chen hat und er gemeint hät­te, naja -- dass wir einen Repu­bli­ka­ner wäh­len ist auch eher ausgeschlossen?

Jetzt neh­men wir doch mal an die Demo­kra­ten wer­den sich bei ihrem geschlos­se­nen Stimm­ver­hal­ten heu­te etwas über­legt haben.

Oder sie haben ein­fach alle geschlos­sen und ver­ka­tert emo­tio­nal abgestimmt…

Schwie­ri­ge Pro­ble­me mit denen sich das ZDF her­um­schla­gen muss.

Dann aber noch die Wich­tigs­te Fra­ge des Tages “was denkt sich Putin heu­te”. “Der wird sicher fei­xen.” Gut dass wir das alles geklärt haben, da kann der Krieg ja end­lich wei­ter gehen.

Not­falls auch mit Fun­ding das der Prä­si­dent uni­la­te­ral ins Leben ruft, bis die US Judi­ka­ti­ve ihm das untersagt.

Wait a minu­te - I see a way out of this!

Wie kann man eine Gesellschaft vollkommen verarschen?

04. Oktober 2023

Wir erin­nern uns an Rau­scher, der von sei­nem Besuch beim IWM­Vi­en­na und dem dor­ti­gen Will­kom­mens­ge­heiß von der Büh­ne aus - Rich­tung Rau­scher im Publi­kum, so der­ar­tig begeis­tert war, dass er ab dem Zeit­punkt sei­nen Lesern, der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der öster­rei­chi­schen Oppo­si­ti­on in der Form der SPÖ öffent­lich aus­ge­rich­tet hat - dass sie alle­samt auf die fal­schen Exper­ten hören würden?

(Quel­len­be­le­ge wei­ter unten.)

Und die ein­zig ech­ten (!) Exper­ten nur im IWM­Vi­en­na zu fin­den sei­en, näm­lich der Yes Con­fe­rence Atten­dee und Stamm­gast, Timo­thy Sny­der (“His­to­ri­ker im Kassandra-Modus: Wie wur­de Timo­thy Sny­der zum Kriegs­ex­per­ten?” im Ori­gi­nal hier: click) von dem bereits die ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­ten (Nata­li­ya Gume­nyuk), die sich nicht nur von ukrai­ni­schen Staats-Fonds ihre neu gegrün­de­ten “Medienwirkunsforschungs-Institute” finan­zie­ren haben lassen -

https://en.journlab.online/home

Mis­si­on Statement:

We crea­te high qua­li­ty con­tent to pro­mo­te a con­struc­ti­ve dis­cus­sion around com­plex social topics, and test this con­tent on audi­en­ces, befo­re deve­lo­ping edi­to­ri­al stra­te­gies based on the socio­lo­gi­cal rese­arch. Our experts rese­arch public opi­ni­on and test con­tent among dif­fe­rent audi­en­ces, and media architects 

[WHATS A MEDIA ARCHITECT? I’m just asking, becau­se I stu­di­ed this.]

deve­lop edi­to­ri­al stra­te­gies based on socio­lo­gi­cal rese­arch and audi­en­ces’ feedback.

src: https://en.journlab.online/home

son­dern dort (!) auch Kriegspropaganda-Messaging an Focus Groups “in Punk­to öffent­li­cher Wirk­fä­hig­keit” getes­tet haben, öffent­lich ver­laut­bart haben, dass sie für die “Geschich­te der Ukrai­ni­schen Ver­gan­gen­heit” ja bereits den Sny­der “hät­ten”, aber sich noch Sor­gen um das Nar­ra­tiv für die Zukunft machen wür­den, sie wis­sen schon - das nach dem Sturz Putins.

(Soll­te alles in fol­gen­dem IWM­Vi­en­na Panelin­ter­view zu fin­den sein:)

Embed­ded Repor­ting == Front­li­ne Journalism

Wobei, wenn ich “öffent­lich ver­laut­bart” schrei­be dann mei­ne ich natür­lich - im IWM­Vi­en­na selbst öffent­lich ver­laut­bart. In Wien, auf offe­ner Büh­ne - weil dort ist man ja unter Freun­den. Und wenn ich Pro­pa­gan­dis­tin sage, mei­ne ich natür­lich die Per­son die dort als “Jour­na­lis­tin” vor­ge­stellt wird.

Sie wis­sen schon die sel­ben ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­ten, die nicht nur mit der ukrai­ni­schen Patrol Poli­ce zwecks Bericht­erstat­tung zusam­men­ar­bei­ten, und die dann spä­ter auf der Yes Con­fe­rence (sie­he: Vic­tor Pin­chuk, foun­der and mem­ber of the Board of Yal­ta Euro­pean Stra­te­gy, busi­ness­man and phil­an­thro­pist, YES Con­fe­rence 2023: Eröff­nungs­re­de) Vic­to­ria Nuland interviewen - 

und die Vic­to­ria aber wirk­lich noch­mal fra­gen müs­sen, mehr Geld und mehr Waf­fen, wegen der ehr­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen zwei annä­hernd gleich unab­hän­gi­gen Staa­ten - also mehr Geld und mehr Waf­fen, heu­te - oder morgen?

Und dann als Ant­wort bekom­men “wir sind hier öffent­lich, ich muss ihnen sagen, erst mal 20 Mil­li­ar­den und dann nicht mehr so ganz viel”.

Also die sel­ben Pro­pa­gan­dis­ten, die beim IWM­Vi­en­na erklä­ren “den Sny­der hät­ten sie fürs Nar­ra­tiv der Ver­gan­gen­heit der Ukrai­ne”, bei dem IWM­Vi­en­na, der dann den Mei­nungs­jour­na­lis­ten Rau­scher vom Stan­dard lädt.

Und dann von der Büh­ne aus offen name­dropt und will­kom­men heißt, wor­auf der Rau­scher sei­ner Leser­schaft, der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der öster­rei­chi­schen Oppo­si­ti­on in Form der SPÖ nahe­legt ihre Exper­ten zu wech­seln, und von jetzt an auf Timo­thy Sny­der zu hören.

Per­ma­nent Fel­low beim IWM­Vi­en­na, bevor er in die­sem oder dem letz­ten Jahr end­lich eine Pro­fes­sur für Geschich­te in Yale ange­tre­ten hat.

Sie wis­sen schon, der Timo­thy Sny­der, der nicht nur die Yes Con­fe­ren­ces sehr toll findet 

Die­se VERFICKTE ver­lo­ge­ne SCHEISS Hurengesellschaft

son­dern als Yale Geschichts­pro­fes­sor auch aktiv betrie­be­nen Geschichts­re­vi­sio­nis­mus sehr toll fin­det - ein span­nen­des und inter­es­san­tes Feld, an dem aktu­ell vie­le sei­ner Kol­le­gen arbeiten:

Wie kann man die Gesell­schaft noch verarschen?

Ok, also der Rau­scher, der nach dem IWM­Vi­en­na Name­drop, und der Ein­la­dung beginnt der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der öster­rei­chi­schen Oppo­si­ti­on in der Form der SPÖ den Timo­thy Sny­der als Exper­ten nahe­zu­le­gen, öffent­lich im Stan­dard, weil die öster­rei­chi­sche Regie­rung und die öster­rei­chi­sche Oppo­si­ti­on ja alle­samt auf die fal­schen Exper­ten hören würden -

die guten wären, Timo­thy Sny­der vom IWM­Vi­en­na, die Erfin­de­rin des “Putins denkt wie ein Zar - denn ich habe sei­ne Zaren­sta­tu­en in sei­nem Büro gese­hen, vor Jah­ren - nach einem Din­ner” Nar­ra­ti­ves - Fio­na Hill - von der US regie­rungs­na­hen Broo­kings Insti­tu­ti­on, sie wis­sen schon die Broo­kings Insti­tu­ti­on die per Grün­dungs­auf­trag US aus­sen­po­li­ti­sche Inter­es­sen welt­weit durch­zu­set­zen hat (Grün­dung nach dem ers­ten Welt­krieg) (und die ers­te US Insti­tu­ti­on gegen die im Zusam­men­hang mit dem Ukrai­ne Krieg Code Pink pro­tes­tiert hat) - ach, las­sen sie sich das ein­fach von der Fio­na selbst erklären…

Die aktu­ell not­wen­di­gen geis­ti­gen Leitplanken

also noch­mal das ist die­se Fio­na hier:

Oh, the four stone sta­tu­es theo­ry now got two types of Vla­di­mir on top

Also der Rau­scher, der der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der öster­rei­chi­schen Oppo­si­ti­on in der Form der SPÖ, in der Woche nach sei­nem IWM­Vi­en­na Besuch mit Name­drop vom Podi­um aus, öffent­lich in sei­ner Kolum­ne - die bei­den Exper­ten emp­fiehlt, da die öster­rei­chi­sche Regie­rung, und die öster­rei­chi­sche Oppo­si­ti­on auf die fal­schen Exper­ten hören wür­den, der die bei­den emp­fiehlt - und den Ivan Kras­t­ev (eben­falls IWM­Vi­en­na), nichts gegen Kras­t­ev (ja, so ein­fach kanns gehen, nichts gegen Kras­t­ev, der ist in Ord­nung 😉 ), also der Rau­scher der der öster­rei­chi­schen Bevöl­ke­rung, der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der öster­rei­chi­schen Oppo­si­ti­on in der Form der SPÖ, die­se drei Exper­ten empfiehlt --

nach­dem er beim IWM­Vi­en­na von offe­ner Büh­ne aus gen­a­me­drop­ped wur­de. In sei­ner Kolum­ne - in der sel­ben Woche…

*Hrm*

Und in der nächs­ten Woche.

Der Rau­scher sagt noch­mal auf wel­che Exper­ten man hören soll

Und in der Woche darauf!

Kur­zes Update

Hat heu­te ent­deckt, dass… HALTEN SIE SICH FEST!

Neben “Impe­ria­lis­mus und Neo­ko­lo­nia­lis­mus” (Syn­der) und neben “Putin denkt wie ein Zar, ich erken­ne das an sei­nen Stein­sta­tu­en” (Fio­na Hill) und neben “es hat demo­gra­phi­sche Grün­de” (Kras­t­ev, aber Kras­t­ev ist ok)…

*räus­per*

der Kriegs­grund und die Moti­va­ti­on Putins - Revan­chis­mus ist.

HANS RAUSCHER

Die Revan­che für den Zer­fall der sozia­lis­ti­schen Imperien

Unge­lös­te Kon­flik­te bro­deln wie­der hoch: erst in der Ukrai­ne, jetzt auch in Berg­ka­ra­bach und am Balkan

src: click

Sie wis­sen schon, Revan­chis­mus - wie ihn weder Sny­der, noch Hill vertreten!

Son­dern Revan­chis­mus, was die Posi­ti­on des deut­schen aus­wär­ti­gen Amts und des deut­schen Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses zu Kriegs­be­ginn war.

Bevor das deut­sche aus­wär­ti­ge Amt WEGEN SNYDER (!) der die öffent­li­che Debat­te domi­niert hat, von Revan­chis­mus, zuerst auf Neo­ko­lo­nia­lis­mus als Kriegs­be­grün­dung, und dann auf Neo­im­pe­ria­lis­mus als Kriegs­be­grün­dung gewech­selt ist.

Ich habe mich vor zwei Tagen gefragt was eigent­lich die Kon­se­quenz von Eli­te­ver­sa­gen im Wer­te­wes­ten sei.

Ich glaub heu­te hab ich die Antwort.

Beför­de­rung, oder?

Der Rau­scher, der beim Stan­dard MEINUNGSJOURNALIST ist, und noch nie ein Außenpolitik-Ressort von innen gese­hen hat.

#Dis­kurs

#Kolum­ne

Aber eben nicht im Politikressort.

Der sich des­halb beson­ders freut vom IWM­Vi­en­na ein­ge­la­den und dort von der Büh­ne aus will­kom­men geheis­sen zu werden.

Wie sehr hat sich der Rau­scher gefreut?

Drei Wochen lang?

Und bis zum heu­ti­gen Tag?

Wie sehr?

Claudia “nix Wissenschaft, nur Propaganda” Major

04. Oktober 2023

Wie kann man die Öffent­lich­keit eigent­lich noch verarschen?

Pro­pa­gan­da hat aber natür­lich immer noch nie­mand entdeckt.

Ein­stiegs­fra­ge: Wie lan­ge dau­ert der Krieg noch? Ant­wort, wie von den US Think­tanks aus­ge­ge­ben: Noch Zehn Jah­re (und dann noch eine Metric Shit­ton an stra­te­gi­scher Ambi­gui­tät “aber genau weiß ichs nicht!”). Sie­he Clü­ver Ashbrook:

Get­ting ban­ned on /r/ukraine is fun.

(Das Span­nen­de ist immer wann Nar­ra­ti­ve das ers­te Mal im deut­schen Medi­en Spek­trum auf­tau­chen - Clü­ver Ash­brook war hier die ers­te. (Also nach der Krieg ist nächs­tes Jahr zu Ende, die Offen­si­ve ist ein vol­ler Erfolg und dau­ert noch im Win­ter und durch die Ras­pu­tiza hin­durch an, dau­ert jetzt aber halt nicht ein Jahr, son­dern zehn - ein vol­ler Erfolg! Man kennt das ja. 

Wer war jetzt die ers­te Per­son die zehn Jah­re in den deut­schen Medi­en ver­brei­tet hat? Clü­ver Ash­brook.) Hurra!)

Also so weit so aus­wen­dig gelernt - was ja beleg­bar die Spe­zia­li­tät von Clau­dia Major ist, also das aus­wen­dig Ler­nen von US PR-Positionen - siehe:

What to best pair an App­le­baum with

Jetzt aber - böser, böser, gefin­kel­ter Mode­ra­tor, der weiß dass Clau­dia Major ihre State­ments nur von der US Admi­nis­tra­ti­on abkup­fert… Ver­ständ­nis Frage!

So ein böser Moderator…

Clau­dia Major: […] zwei­tes Ant­wort Ele­ment ist - das hängt auch von uns ab, also von den west­li­chen Unter­stüt­zer­staa­ten, wenn sie die Ukrai­ne poli­tisch, mili­tä­risch, finan­zi­ell, huma­ni­tär - sub­stan­zi­ell unter­stüt­zen, kann sie den Krieg hof­fent­lich schnel­ler zu ihren Guns­ten been­den [WIE VERSCHLAGEN MUSS MAN EIGENTLICH SEIN… Neu­er Game­ch­an­ger! Alles lie­fern! Sagt die allei­ni­ge Erfin­de­rin der Lern­kur­ve!] des­we­gen die kur­ze Ant­wort - ich weiß es nicht wie lan­ge hängt von uns ab. Und wahr­schein­lich eher länger.

Mode­ra­tor: Sie ver­wei­sen auf die For­schung und sagen, wenn es nach einem Jahr nicht vor­bei ist dau­ert es dann meis­tens sehr viel län­ger. Was ist da die Ursa­che dafür, rein wis­sen­schaft­lich, für die Län­ge des Krieges?

Clau­dia Major: Na ja, das sind ver­schie­de­ne Grün­de, das sind natür­lich ein­mal die mate­ri­el­len Fähig­kei­ten die­sen Krieg zu füh­ren [?] und da darf - in die­sem Fal­le hängt die Ukrai­ne sehr stark von der west­li­chen Unter­stüt­zung ab. Es hängt natür­lich aber auch an den Kriegs­grün­den und hier müs­sen wir sagen, dass so lan­ge Russ­land oder so lan­ge die Regie­rung Putin an ihren Kriegs­zie­len fest­hält also solan­ge sie die Iden­ti­tät und die eige­ne Staat­lich­keit und das Exis­tenz­recht der Ukrai­ne in Fra­ge stellt solan­ge wird es kei­nen Frie­den mit Russ­land und auch kei­ne Sta­bi­li­tät geben - und solan­ge Russ­land ein in Inten­ti­on also in Absich­ten und Zie­len und auch Instru­men­ten zutiefst mili­ta­ri­sier­ter Staat ist auch so lan­ge wird das kei­ne Sta­bi­li­tät und kein Frie­den geben und wenn man sich die­se bei­den Fak­to­ren zusam­men ansieht ist klar dass wir auf abseh­ba­re Zeit ohne einen fun­da­men­ta­len Wan­del in Russ­land kei­ne Sta­bi­li­tät, kei­ne Sicher­heit und kei­nen Frie­den haben wer­den und auch des­we­gen müs­sen wir uns auf einen lang­fris­ti­gen Kon­flikt einstellen.

[Ja dan­ke, wis­sen­schaft­lich bedeu­tet “was mir bedeu­ten­de Leu­te zum Sturz Putins sagen” schon klar. Hier ist sie, Clau­dia Major - Applaus! Der Mode­ra­tor ver­suchts noch mal -]

Mode­ra­tor: Kann man auch sagen dass es eben doch auch ein ganz ande­rer Krieg ist als im Irak und in Afgha­ni­stan wo die eine Sei­te Haus hoch über­le­gen war - etwa mit ihrer Luft­waf­fe und hier in der Ukrai­ne kämp­fen nun zwei Geg­ner auf Augen­hö­he in einem Infan­te­rie und Stel­lungs­krieg ist das auch ein Grund wes­we­gen es lag so lan­ge dauert?

Clau­dia Major: Ich weiß nicht ob der Begriff Augen­hö­he wirk­lich zutrifft, denn wenn sie die nack­ten Zah­len neh­men besteht ja ein Him­mel wei­ter Unter­schied zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne. [Und zwi­schen sowje­ti­schen und NATO Waf­fen] Russ­land mit 140 Mil­lio­nen Ein­woh­nern die Ukrai­ne um die 40 - Russ­land ein Atom­waf­fen­staat, die Ukrai­ne nicht. Das heißt zah­len­mä­ßig ist die Ukrai­ne Russ­land deut­lich unter­le­gen. Wir haben in die­sem Krieg aber auch gese­hen, dass die nack­ten Zah­len allei­ne nicht wei­ter­hel­fen, weil es gro­ße Unter­schie­de gibt - bei­spiels­wei­se in der Qua­li­tät der Armee, in dem Kamp­fes Wil­len in der Moral der Armee, des­halb ist es so schwer auch die Ergeb­nis­se vor­her­zu­sa­gen - und des­halb haben wir momen­tan die­se Patt-Situation, die sich nur sehr lang­sam zuguns­ten der Ukrai­ne wendet.

Jaja, man kennt das ja - kei­ner der Durch­brü­che ope­ra­tiv oder stra­te­gisch ver­wert­ba­rer Natur… Und vor allem -

DER KRIEG DAUERT JETZT NEUN JAHRE LÄNGER, WEIL EINE SEITE DEUTLICH MILITÄRISCH UNTERLEGEN IST! ABER MIT IHREN SPENDENDAUERT DER KRIEG HOFFENTLICH DEUTLICH KÜRZER. WEIL DIE MILITÄRISCH UNTERLEGENE SEITE DANN HOFFENTLICH SCHNELLER GEWINNT.

Ich wuss­te ja nicht, ob sies wussten…

ZEITLICH FESTLEGEN MÖCHTE ICH MICH ABER NICHT, DAHER SAGE ICH IM EINSTIEG ZEHN JAHRE.

Wie, wis­sen­schaft­lich herleiten?

Ich Clau­dia Major!

Ich nur Mei­nung! Im Kostüm!

Ich erzäh­len was ich gelernt habe von guten Freun­den in US Think­tank Sze­ne und Administration.

Ich auch nicht wis­sen was Pro­pa­gan­da ist.

Ich Pro­pa­gan­da jeden­falls ja auch nie entdecken.

Ich aber fähig bera­ten deut­sche Bun­des­re­gie­rung - immer!

Ich gern gese­he­ner Gast in deut­schem Maisch­ber­ger Idiotenfernsehen.

Ich Clau­dia Major.

Ich nix Wis­sen­schaft, nur Propaganda.

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand ent­deckt. Was will man machen.

Und der Rest der öffent­li­chen Erzäh­lung wird ein­fach mit VOLLKOMMENEN LÜGEN ZURECHTGEZIMMERT.

Ich wuss­te ja nicht, ob sies wuss­ten, aber - Clau­dia Major bei 27 min in, Putin (wer sonst) ist bis­her nicht von sei­nen For­de­run­gen aus dem Essay im Juli zurück­ge­stie­gen, und ver­langt ja immer noch…

Clau­dia Mayor: So lan­ge Russ­land immer noch das Exis­tenz­recht der Ukrai­ne in Fra­ge stellt [Oh wir sind von es ihr abspricht abge­kom­men! In der For­mu­lie­rung? Ist das neu?] und von den Zie­len die Putin damals in sei­nem Essay damals auf­ge­schrie­ben hat und die seit damals regel­mä­ßig wie­der wie­der­holt wor­den sind - solan­ge Russ­land davon nicht abrückt, wird jeder Waf­fen­still­stand nur eine tak­ti­sche Atem­pau­se sein.

Klei­nes Pro­blem, das Essay ent­hält kei­ne ein­zi­ge For­de­rung und nicht ein Ziel.

edit: Es sei denn man legt das hier als For­de­rung aus:

You want to estab­lish a sta­te of your own: you are wel­co­me! But what are the terms? I will recall the assess­ment given by one of the most pro­mi­nent poli­ti­cal figu­res of new Rus­sia, first mayor of Saint Peters­burg Ana­to­ly Sobchak. As a legal expert who belie­ved that every decisi­on must be legi­ti­ma­te, in 1992, he shared the fol­lowing opi­ni­on: the repu­blics that were foun­ders of the Uni­on, having denoun­ced the 1922 Uni­on Trea­ty, must return to the bounda­ries they had had befo­re joi­ning the Soviet Uni­on. All other ter­ri­to­ri­al acqui­si­ti­ons are sub­ject to dis­cus­sion, nego­tia­ti­ons, given that the ground has been revoked.

Die Kriegs­zie­le wur­den immer noch in der Kriegs­er­klä­rungs­re­de von Putin for­mu­liert. Nicht im Juli, im Jahr davor.

Der Juli Text war eine geschichts­re­vi­sio­nis­ti­sche Abhand­lung über die his­to­ri­sche Eigen­stän­dig­keit der Ukrai­ne, die ihr - his­to­risch - abge­spro­chen wur­de, noch nicht mal mit - “viel­leicht muss ich “zur Lösung des Kon­flikts” die Sepa­ra­tis­ten­ge­bie­te aner­ken­nen”. Auch das kam erst später.

Hier der Inhalt des Essays vom Juli 2021:

[…] The­re­fo­re, modern Ukrai­ne is ent­i­re­ly the pro­duct of the Soviet era. We know and remem­ber well that it was shaped – for a signi­fi­cant part – on the lands of his­to­ri­cal Rus­sia. To make sure of that, it is enough to look at the bounda­ries of the lands reu­ni­ted with the Rus­si­an sta­te in the 17th cen­tu­ry and the ter­ri­to­ry of the Ukrai­ni­an SSR when it left the Soviet Union.

[…]

Of cour­se, insi­de the USSR, bor­ders bet­ween repu­blics were never seen as sta­te bor­ders; they were nomi­nal wit­hin a sin­gle coun­try, which, while fea­turing all the attri­bu­tes of a fede­ra­ti­on, was high­ly cen­tra­li­zed – this, again, was secu­red by the CPSU’s lea­ding role. But in 1991, all tho­se ter­ri­to­ries, and, which is more important, peop­le, found them­sel­ves abroad over­night, taken away, this time inde­ed, from their his­to­ri­cal motherland.

[…]

What can be said to this? Things chan­ge: coun­tries and com­mu­nities are no excep­ti­on. Of cour­se, some part of a peop­le in the pro­cess of its deve­lo­p­ment, influ­en­ced by a num­ber of rea­sons and his­to­ri­cal cir­cum­s­tan­ces, can beco­me awa­re of its­elf as a sepa­ra­te nati­on at a cer­tain moment. How should we tre­at that? The­re is only one ans­wer: with respect!

You want to estab­lish a sta­te of your own: you are wel­co­me! But what are the terms? I will recall the assess­ment given by one of the most pro­mi­nent poli­ti­cal figu­res of new Rus­sia, first mayor of Saint Peters­burg Ana­to­ly Sobchak. As a legal expert who belie­ved that every decisi­on must be legi­ti­ma­te, in 1992, he shared the fol­lowing opi­ni­on: the repu­blics that were foun­ders of the Uni­on, having denoun­ced the 1922 Uni­on Trea­ty, must return to the bounda­ries they had had befo­re joi­ning the Soviet Uni­on. All other ter­ri­to­ri­al acqui­si­ti­ons are sub­ject to dis­cus­sion, nego­tia­ti­ons, given that the ground has been revoked.

In other words, when you lea­ve, take what you brought with you. This logic is hard to refu­te. [außer natür­lich durch ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät in inter­na­tio­nal aner­kann­ten Gren­zen.] I will just say that the Bols­he­viks had embar­ked on resha­ping bounda­ries even befo­re the Soviet Uni­on, mani­pu­la­ting with ter­ri­to­ries to their liking, in dis­re­gard of people’s views.

The Rus­si­an Fede­ra­ti­on reco­gni­zed the new geo­po­li­ti­cal rea­li­ties: and not only reco­gni­zed, but, inde­ed, did a lot for Ukrai­ne to estab­lish its­elf as an inde­pen­dent coun­try. Throughout the dif­fi­cult 1990’s and in the new mill­en­ni­um, we have pro­vi­ded con­si­derable sup­port to Ukrai­ne. Wha­te­ver ”poli­ti­cal arith­me­tic“ of its own Kiev may wish to app­ly, in 1991–2013, Ukraine’s bud­get savings amoun­ted to more than USD 82 bil­li­on, while today, it holds on to the mere USD 1.5 bil­li­on of Rus­si­an pay­ments for gas tran­sit to Euro­pe. If eco­no­mic ties bet­ween our coun­tries had been retai­ned, Ukrai­ne would enjoy the bene­fit of tens of bil­li­ons of dollars.

Ukrai­ne and Rus­sia have deve­lo­ped as a sin­gle eco­no­mic sys­tem over deca­des and cen­tu­ries. The pro­found coope­ra­ti­on we had 30 years ago is an examp­le for the Euro­pean Uni­on to look up to. We are natu­ral com­ple­men­ta­ry eco­no­mic part­ners. Such a clo­se rela­ti­ons­hip can streng­t­hen com­pe­ti­ti­ve advan­ta­ges, incre­a­sing the poten­ti­al of both countries.

[…]

Today, high-tech indus­tri­al giants that were once the pri­de of Ukrai­ne and the ent­i­re Uni­on, are sin­king. Engi­nee­ring out­put has drop­ped by 42 per cent over ten years. The sca­le of deindus­tria­liz­a­ti­on and over­all eco­no­mic degra­dati­on is visi­ble in Ukraine’s electri­ci­ty pro­duc­tion, which has seen a near­ly two-time decre­a­se in 30 years. Final­ly, accord­ing to IMF reports, in 2019, befo­re the coro­na­vi­rus pan­de­mic bro­ke out, Ukraine’s GDP per capi­ta had been below USD 4 thousand. This is less than in the Repu­blic of Alba­nia, the Repu­blic of Mol­d­o­va, or unre­co­gni­zed Koso­vo. Nowa­days, Ukrai­ne is Europe’s poo­rest country.

Who is to bla­me for this? Is it the peop­le of Ukraine’s fault? Cer­tain­ly not. It was the Ukrai­ni­an aut­ho­ri­ties who wais­ted and frit­te­red away the achie­ve­ments of many genera­ti­ons. We know how hard­wor­king and talen­ted the peop­le of Ukrai­ne are. They can achie­ve suc­cess and out­stan­ding results with per­se­ver­an­ce and deter­mi­na­ti­on. And the­se qua­li­ties, as well as their open­ness, inna­te opti­mism and hos­pi­ta­li­ty have not gone. The fee­lings of mil­li­ons of peop­le who tre­at Rus­sia not just well but with gre­at affec­tion, just as we feel about Ukrai­ne, remain the same.

[…]

Even after the events in Kiev of 2014, I char­ged the Rus­si­an government to ela­bo­ra­te opti­ons for pre­ser­ving and main­tai­ning our eco­no­mic ties wit­hin rele­vant minis­tries and agen­ci­es. Howe­ver, the­re was and is still no mutu­al will to do the same. Nevertheless, Rus­sia is still one of Ukraine’s top three tra­ding part­ners, and hund­reds of thousands of Ukrai­ni­ans are com­ing to us to work, and they find a wel­co­me recep­ti­on and sup­port. So that what the ”aggres­sor sta­te“ is.

When the USSR col­lap­sed, many peop­le in Rus­sia and Ukrai­ne sin­ce­rely belie­ved and assu­med that our clo­se cul­tu­ral, spi­ri­tu­al and eco­no­mic ties would cer­tain­ly last, as would the com­mo­na­li­ty of our peop­le, who had always had a sen­se of unity at their core. Howe­ver, events – at first gra­du­al­ly, and then more rapidly – star­ted to move in a dif­fe­rent direction.

[…]

In essence, Ukraine’s ruling cir­cles deci­ded to jus­ti­fy their country’s inde­pen­dence through the deni­al of its past, howe­ver, except for bor­der issu­es. They began to mytho­lo­gi­ze and rewri­te histo­ry, edit out ever­ything that united us, and refer to the peri­od when Ukrai­ne was part of the Rus­si­an Empi­re and the Soviet Uni­on as an occup­a­ti­on. The com­mon tra­ge­dy of collec­ti­viz­a­ti­on and fami­ne of the ear­ly 1930s was por­tray­ed as the geno­ci­de of the Ukrai­ni­an people.

Radi­cals and neo-Nazis were open and more and more inso­lent about their ambi­ti­ons. They were indul­ged by both the offi­cial aut­ho­ri­ties and local olig­archs, who rob­bed the peop­le of Ukrai­ne and kept their sto­len money in Wes­tern banks […] [Ich kürz das mal ab…]

Step by step, Ukrai­ne was drag­ged into a dan­ge­rous geo­po­li­ti­cal game aimed at tur­ning Ukrai­ne into a bar­ri­er bet­ween Euro­pe and Rus­sia, a spring­board against Rus­sia. Ine­vi­ta­b­ly, the­re came a time when the con­cept of ”Ukrai­ne is not Rus­sia“ was no lon­ger an opti­on. The­re was a need for the ”anti-Russia“ con­cept which we will never accept.

The owners of this pro­ject took as a basis the old ground­work of the Polish-Austrian ideo­lo­gists to crea­te an ”anti-Moscow Russia“.

[…]

Last­ly, as ear­ly as May of this year, the cur­rent pre­si­dent intro­du­ced a bill on ”indi­ge­nous peo­p­les“ to the Rada. Only tho­se who con­sti­tu­te an eth­nic mino­ri­ty and do not have their own sta­te enti­ty out­side Ukrai­ne are reco­gni­zed as indi­ge­nous. The law has been pas­sed. New seeds of dis­cord have been sown. And this is hap­pe­ning in a coun­try, as I have alrea­dy noted, that is very com­plex in terms of its ter­ri­to­ri­al, natio­nal and lin­gu­is­tic com­po­si­ti­on, and its histo­ry of formation.

The­re may be an argu­ment: if you are tal­king about a sin­gle lar­ge nati­on, a tri­u­ne nati­on, then what dif­fe­rence does it make who peop­le con­si­der them­sel­ves to be – Rus­si­ans, Ukrai­ni­ans, or Bela­ru­si­ans. I com­ple­te­ly agree with this. Espe­cial­ly sin­ce the deter­mi­na­ti­on of natio­na­li­ty, par­ti­cu­lar­ly in mixed fami­lies, is the right of every indi­vi­du­al, free to make his or her own choice.

But the fact is that the situa­ti­on in Ukrai­ne today is com­ple­te­ly dif­fe­rent becau­se it invol­ves a for­ced chan­ge of iden­ti­ty. And the most des­pi­ca­ble thing is that the Rus­si­ans in Ukrai­ne are being for­ced not only to deny their roots, genera­ti­ons of their ances­tors but also to belie­ve that Rus­sia is their enemy. It would not be an exa­g­ge­ra­ti­on to say that the path of for­ced assi­mi­la­ti­on, the for­ma­ti­on of an eth­ni­cal­ly pure Ukrai­ni­an sta­te, aggres­si­ve towards Rus­sia, is com­pa­ra­ble in its con­se­quen­ces to the use of wea­pons of mass dest­ruc­tion against us. As a result of such a har­sh and arti­fi­cial divi­si­on of Rus­si­ans and Ukrai­ni­ans, the Rus­si­an peop­le in all may decre­a­se by hund­reds of thousands or even millions.

Our spi­ri­tu­al unity has also been atta­cked. As in the days of the Grand Duchy of Lit­hua­nia, a new eccle­si­asti­cal has been initia­ted. The secu­lar aut­ho­ri­ties, making no secret of their poli­ti­cal aims, have bla­tant­ly inter­fe­red in church life and [ich kürz das mal ab …]

I think it is also natu­ral that the repre­sen­ta­ti­ves of Ukrai­ne over and over again vote against the UN Gene­ral Assem­bly reso­lu­ti­on con­dem­ning the glo­ri­fi­ca­ti­on of Nazism. Mar­ches and torch­lit pro­ces­si­ons in honor of remai­ning war cri­mi­nals from the SS units take place under the pro­tec­tion of the offi­cial aut­ho­ri­ties. Maze­pa, who betray­ed ever­yo­ne, Pet­li­ura, who paid for Polish patro­na­ge with Ukrai­ni­an lands, and Ban­de­ra, who col­la­bo­ra­ted with the Nazis, are ran­ked as natio­nal heroes.

Ever­ything is being done to era­se from the memo­ry of young genera­ti­ons the names of genui­ne patri­ots and vic­tors, who have always been the pri­de of Ukraine.

For the Ukrai­ni­ans who fought in the Red Army, in par­ti­san units, the Gre­at Patrio­tic War was inde­ed a patrio­tic war becau­se they were defen­ding their home, their gre­at com­mon Mother­land. Over two thousand sol­di­ers beca­me Heroes of the Soviet Uni­on. Among them are legen­da­ry pilot Ivan Kozhe­dub, fearless sni­per, defen­der of Odes­sa and Sevas­to­pol Lyud­mi­la Pav­li­chen­ko, [ich kürz das mal ab]

[…]

[und jetzt der gesam­te Schluss ohne edit]

The anti-Russia pro­ject has been rejec­ted by mil­li­ons of Ukrai­ni­ans. The peop­le of Cri­mea and resi­dents of Sevas­to­pol made their his­to­ric choice. And peop­le in the sou­the­ast peace­ful­ly tried to defend their stance. Yet, all of them, inclu­ding child­ren, were labe­led as sepa­ra­tists and ter­ro­rists. They were threa­tened with eth­nic clean­sing and the use of mili­ta­ry for­ce. And the resi­dents of Donetsk and Lug­ansk took up arms to defend their home, their lan­guage and their lives. Were they left any other choice after the riots that swept through the cities of Ukrai­ne, after the hor­ror and tra­ge­dy of 2 May 2014 in Odes­sa whe­re Ukrai­ni­an neo-Nazis bur­ned peop­le ali­ve making a new Kha­tyn out of it? The same mas­sa­c­re was rea­dy to be car­ri­ed out by the fol­lo­wers of Ban­de­ra in Cri­mea, Sevas­to­pol, Donetsk and Lug­ansk. Even now they do not aban­don such plans. They are biding their time. But their time will not come.

The coup d’é­tat and the sub­se­quent actions of the Kiev aut­ho­ri­ties ine­vi­ta­b­ly pro­vo­ked con­fron­ta­ti­on and civil war. The UN High Com­mis­sio­ner for Human Rights esti­ma­tes that the total num­ber of vic­tims in the con­flict in Don­bas has excee­ded 13,000. Among them are the elder­ly and child­ren. The­se are ter­ri­ble, irrepa­ra­ble losses.

Rus­sia has done ever­ything to stop frat­ri­ci­de. The Minsk agree­ments aimed at a peace­ful sett­le­ment of the con­flict in Don­bas have been con­clu­ded. I am con­vin­ced that they still have no alter­na­ti­ve. In any case, no one has with­drawn their signa­tures from the Minsk Packa­ge of Mea­su­res or from the rele­vant state­ments by the lea­ders of the Nor­man­dy for­mat coun­tries. No one has initia­ted a review of the United Nati­ons Secu­ri­ty Coun­cil reso­lu­ti­on of 17 Febru­a­ry 2015.

During offi­cial nego­tia­ti­ons, espe­cial­ly after being rei­ned in by Wes­tern part­ners, Ukraine’s repre­sen­ta­ti­ves regu­lar­ly decla­re their ”full adhe­rence“ to the Minsk agree­ments, but are in fact gui­ded by a posi­ti­on of ”unac­cep­ta­bi­li­ty“. They do not intend to serious­ly dis­cuss eit­her the spe­cial sta­tus of Don­bas or safe­guards for the peop­le living the­re. They pre­fer to explo­it the image of the ”vic­tim of exter­nal aggres­si­on“ and pedd­le Russo­pho­bia. They arran­ge bloo­dy pro­vo­ca­ti­ons in Don­bas. In short, they attract the atten­ti­on of exter­nal patrons and mas­ters by all means.

Appar­ent­ly, and I am beco­m­ing more and more con­vin­ced of this: Kiev sim­ply does not need Don­bas. Why? Becau­se, first­ly, the inha­bi­tants of the­se regi­ons will never accept the order that they have tried and are try­ing to impo­se by for­ce, blo­cka­de and thre­ats. And second­ly, the out­co­me of both Minsk‑1 and Minsk‑2 which give a real chan­ce to peace­ful­ly res­to­re the ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty of Ukrai­ne by com­ing to an agree­ment direct­ly with the DPR and LPR with Rus­sia, Ger­ma­ny and Fran­ce as media­tors, con­tra­dicts the ent­i­re logic of the anti-Russia pro­ject. And it can only be sus­tai­ned by the con­stant cul­ti­va­ti­on of the image of an inter­nal and exter­nal enemy. And I would add – under the pro­tec­tion and con­trol of the Wes­tern powers.

This is what is actual­ly hap­pe­ning. First of all, we are facing the crea­ti­on of a cli­ma­te of fear in Ukrai­ni­an socie­ty, aggres­si­ve rhe­to­ric, indul­ging neo-Nazis and mili­ta­ri­sing the coun­try. Along with that we are wit­nessing not just com­ple­te depen­dence but direct exter­nal con­trol, inclu­ding the super­vi­si­on of the Ukrai­ni­an aut­ho­ri­ties, secu­ri­ty ser­vices and armed for­ces by for­eign advi­sers, mili­ta­ry ”deve­lo­p­ment“ of the ter­ri­to­ry of Ukrai­ne and deploy­ment of NATO infra­st­ruc­tu­re. It is no coin­ci­dence that the afo­re­men­tio­ned fla­grant law on ”indi­ge­nous peo­p­les“ was adop­ted under the cover of large-scale NATO exer­ci­ses in Ukraine.

This is also a dis­gui­se for the take­over of the rest of the Ukrai­ni­an eco­no­my and the explo­ita­ti­on of its natu­ral resour­ces. The sale of agri­cul­tu­ral land is not far off, and it is obvious who will buy it up. From time to time, Ukrai­ne is inde­ed given finan­cial resour­ces and loans, but under their own con­di­ti­ons and pur­suing their own inte­rests, with pre­fe­ren­ces and bene­fits for Wes­tern com­pa­nies. By the way, who will pay the­se debts back? Appar­ent­ly, it is assu­med that this will have to be done not only by today’s genera­ti­on of Ukrai­ni­ans but also by their child­ren, grand­child­ren and pro­bab­ly great-grandchildren.

The Wes­tern aut­hors of the anti-Russia pro­ject set up the Ukrai­ni­an poli­ti­cal sys­tem in such a way that pre­si­dents, mem­bers of par­lia­ment and minis­ters would chan­ge but the atti­tu­de of sepa­ra­ti­on from and enmi­ty with Rus­sia would remain. Reaching peace was the main elec­tion slo­gan of the incum­bent pre­si­dent. He came to power with this. The pro­mi­ses tur­ned out to be lies. Not­hing has chan­ged. And in some ways the situa­ti­on in Ukrai­ne and around Don­bas has even degenerated.

In the anti-Russia pro­ject, the­re is no place eit­her for a sov­er­eign Ukrai­ne or for the poli­ti­cal for­ces that are try­ing to defend its real inde­pen­dence. Tho­se who talk about recon­ci­lia­ti­on in Ukrai­ni­an socie­ty, about dia­lo­gue, about fin­ding a way out of the cur­rent impas­se are label­led as ”pro-Russian“ agents.

Again, for many peop­le in Ukrai­ne, the anti-Russia pro­ject is sim­ply unac­cep­ta­ble. And the­re are mil­li­ons of such peop­le. But they are not allo­wed to rai­se their heads. They have had their legal oppor­tu­ni­ty to defend their point of view in fact taken away from them. They are intimi­da­ted, dri­ven under­ground. Not only are they per­se­cu­t­ed for their con­vic­tions, for the spo­ken word, for the open expres­si­on of their posi­ti­on, but they are also kil­led. Mur­de­rers, as a rule, go unpunished.

Today, the ”right“ patri­ot of Ukrai­ne is only the one who hates Rus­sia. Moreo­ver, the ent­i­re Ukrai­ni­an state­hood, as we under­stand it, is pro­po­sed to be fur­ther built exclu­si­ve­ly on this idea. Hate and anger, as world histo­ry has repeated­ly pro­ved this, are a very shaky foun­da­ti­on for sov­er­eig­n­ty, frau­ght with many serious risks and dire consequences.

All the sub­ter­fu­ges asso­cia­ted with the anti-Russia pro­ject are clear to us. And we will never allow our his­to­ri­cal ter­ri­to­ries and peop­le clo­se to us living the­re to be used against Rus­sia. And to tho­se who will under­ta­ke such an attempt, I would like to say that this way they will des­troy their own country.

The incum­bent aut­ho­ri­ties in Ukrai­ne like to refer to Wes­tern expe­ri­ence, see­ing it as a model to fol­low. Just have a look at how Aus­tria and Ger­ma­ny, the USA and Cana­da live next to each other. Clo­se in eth­nic com­po­si­ti­on, cul­tu­re, in fact sharing one lan­guage, they remain sov­er­eign sta­tes with their own inte­rests, with their own for­eign poli­cy. But this does not pre­vent them from the clo­sest inte­gra­ti­on or allied rela­ti­ons. They have very con­di­tio­nal, trans­pa­rent bor­ders. And when cros­sing them the citi­zens feel at home. They crea­te fami­lies, stu­dy, work, do busi­ness. Inci­dent­al­ly, so do mil­li­ons of tho­se born in Ukrai­ne who now live in Rus­sia. We see them as our own clo­se people.

Rus­sia is open to dia­lo­gue with Ukrai­ne and rea­dy to dis­cuss the most com­plex issu­es. But it is important for us to under­stand that our part­ner is defen­ding its natio­nal inte­rests but not ser­ving someo­ne else’s, and is not a tool in someo­ne else’s hands to fight against us.

We respect the Ukrai­ni­an lan­guage and tra­di­ti­ons. We respect Ukrai­ni­ans’ desi­re to see their coun­try free, safe and prosperous.

I am con­fi­dent that true sov­er­eig­n­ty of Ukrai­ne is pos­si­ble only in part­ners­hip with Rus­sia. Our spi­ri­tu­al, human and civi­liz­a­tio­nal ties for­med for cen­tu­ries and have their ori­gins in the same sources, they have been har­den­ed by com­mon tri­als, achie­ve­ments and vic­to­ries. Our kin­ship has been trans­mit­ted from genera­ti­on to genera­ti­on. It is in the hearts and the memo­ry of peop­le living in modern Rus­sia and Ukrai­ne, in the blood ties that unite mil­li­ons of our fami­lies. Tog­e­ther we have always been and will be many times stron­ger and more suc­cess­ful. For we are one people.

Today, the­se words may be per­cei­ved by some peop­le with hos­ti­li­ty. They can be inter­pre­ted in many pos­si­ble ways. Yet, many peop­le will hear me. And I will say one thing – Rus­sia has never been and will never be ”anti-Ukraine“. And what Ukrai­ne will be – it is up to its citi­zens to decide.

Ver­trau­en sie nicht mir, LESEN SIES NACH.
http://en.kremlin.ru/events/president/news/66181

archive.org Link

Oder ver­trau­en sie Stan­ford CISAC die damals, vor dem Krieg, noch nicht ein­mal einen Satz gefun­den haben, der die Staat­lich­keit der Ukrai­ne HEUTE, in Fra­ge gestellt hat.

Schon Scheis­se - wenn der Stan­ford CISAC Typ damals noch 

On the rus­si­an side in july, rus­si­an pre­si­dent Vla­di­mir Putin publis­hed a leng­thy five to six thousand word essay, in which he all but denied Ukrai­ne the right to exist as a sov­er­eign inde­pen­dent state.

for­mu­liert.

Was will man machen - Clau­dia Major kennt die For­de­run­gen des Putin Texts vom Juli.

Sind aber kei­ne drinnen.

Bei 28min in:

Clau­dia Major: Aber noch mal, ich fin­de das ganz wich­tig zu sagen, solan­ge Russ­land sei­ne Zie­le nicht ver­än­dert, und das hat es nicht ver­än­dert. Es ist immer noch der Mei­nung, dass die Ukrai­ne als eigen­stän­di­ger Staat kein Exis­tenz­recht hat, und so lan­ge es -- sowohl die Regie­rung als auch die Gesell­schaft zu tiefst mili­ta­ri­siert ist, und sie auch die Fähig­kei­ten dazu haben, solan­ge sehe ich kei­ne Chan­ce auf Frie­den. Son­dern solan­ge ist, ich sage es noch­mal jeder Waf­fen­still­stand ledig­lich eine Atem­pau­se. Mei­ne sehr geschätz­te Kol­le­gin Maga­re­te Klein hat von einem Sequenz­krieg gesprochen! […]

Clau­dia Major, mei­ne Damen und Her­ren - Clau­dia Major.

Applaus.

Die­se Gesell­schaft ist ein­fach das abso­lut gro­tesk, abar­tigst Allerletzte.

Alles vol­ler Lügen.

edit: Boah, voll tol­ler Zufall eigent­lich, zdfheu­te spricht heu­te mit Clü­ver Ash­brook, was eigent­lich in den US momen­tan so abgeht… Ich hol mir schon mal den Notizblock!

White spot so white, whiter than white.

02. Oktober 2023

Wie kann man die Bevöl­ke­rung eigent­lich noch verarschen?

Ok, jetzt sitzt der Reis­ner schon seit über ein­ein­halb Mona­ten bei die­sem White­spot fest, dass er glaubt, dass die Ukrai­ne ohne Donezk und Luhansk und die Regio­nen vor der Krim nicht über­le­bens­fä­hig wäre, da die (aus dem Gedächt­nis) laut ihm 90% der ukrai­ni­schen Getrei­de­pro­duk­ti­on aus­ma­chen und die Getrei­de­pro­duk­ti­on 30% des ukrai­ni­schen GDP ausmacht.

[edit: Kor­rek­tur! Erin­ne­rungs­schwä­che mei­ner­seits. Reis­ner im Video:

[…] und auch hier auch vor­weg gesagt dass die Ukrai­ne wenn sie als Staat eigen­stän­dig über­le­ben möch­te, vor allem jene Gebie­te braucht die sie jetzt ver­lo­ren hat - den­ken sie allei­ne nur an die Situa­ti­on der Getrei­de­wirt­schaft. 90% des Getrei­des der Ukrai­ne ver­lässt die­ses Land auf dem See­e­weg - zur Zeit ist nur ein ein­zi­ger Hafen noch nutz­bar, näm­lich Odes­sa und da die­se 90% der Getrei­de­ex­por­te haben im Prin­zip zur Fol­ge, dass 35% des BIPs der Ukrai­ne davon bestrit­ten wird, also ein­fach zu sagen na ja man könn­te sich jetzt mit dem zufrie­den geben ist schon sehr kurz gegrif­fen. Abge­se­hen natür­lich von dem abso­lu­ten völ­ker­recht­li­chen Ver­stoß den Russ­land hier begon­nen hat.

Ah ja, das gute die Ukrai­ne hat nur Odes­sa, dar­über gings ja seit 2014 nicht mehr, seit­dem die Ukrai­ne nur Odes­sa hat­te, und die ande­ren Trans­port­we­ge über die Donau blen­den wir aus Argument.

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The major con­tai­ner ter­mi­nals are loca­ted in Odes­sa and Ilyichevsk [near Odes­sa, still Ukrai­ni­an held] ports. The­re are other types of ports loca­ted in lar­gest Ukrai­ni­an rivers of Dnepr and Yuzhniy Bug, name­ly Niko­la­ev, Kher­son, Oktya­b­rsk [all three also still Ukrai­ni­an held] ports ope­ra­ting for bulk and with gene­ral car­go. On coast of the Cri­me­an pen­in­su­la, port of Sevas­to­pol, Yal­ta, Feo­dosiys­ky, Kerch are loca­ted. The­se ports are first­ly inten­ded for ser­vice and trans­por­ta­ti­on needs of the Cri­mea. On the nort­hern coast of the Sea of Azov, Ber­dyansk and Mariu­pol sea tra­de ports are loca­ted, with pro­xi­mi­ty to most indus­tri­al­ly deve­lo­ped regi­ons of Ukrai­ne – to Don­bas and Prid­ne­pro­vya. The ports are main­ly used for export of metal and other pro­duc­tion of the­se regi­ons. Ukrai­ne has also three sea tra­de ports in lower reaches of Dunai – Reniys­ky, Izmail and Ust-Dunaysky [all three also still Ukrai­ni­an held], ser­ving main­ly the needs for coun­tries along Danube].

sie­he: logcluster.org, Ukrai­ne Port Assessment
see also:
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Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

Gekop­pelt an das gute denn Russ­land könn­te ja jeder­zeit mit einem Schwarz­meer­ha­fen die Aus­fuhr blo­ckie­ren, und das kann man ja in einem Waf­fen­still­stands­ver­trag nicht berück­sich­ti­gen, weil Russ­land hält sich ja nicht an Ver­trä­ge Argu­ment. Also nach­dem es sich eine Zeit lang an den Getrei­de Deal gehal­ten hat. Bis aus Sicht der Rus­sen die Ukrai­ner mit Droh­nen aus dem geschütz­ten Kor­ri­dor her­aus die rus­si­sche Schwarz­meer­flot­te atta­ckiert haben.

Aber die Kor­rek­tur ist not­wen­dig, Reis­ner ist doch nicht so Recher­che resis­tent wie fälsch­lich behaup­tet. Mea cul­pa. Ich lass den Rest trotz­dem unver­än­dert hier ste­hen, da ande­re Exper­ten, auch bereits das “die Ukrai­ne sei ohne die Anbau­flä­chen rund um die Krim nicht über­le­bens­fä­hig” Argu­ment bedient haben. Sie wis­sen schon. Ukrai­ne Exper­ten. Wie Pro­fes­sor Sön­ke Neit­zel, Mili­tär­his­to­ri­ker, Uni­ver­si­tät Pots­dam - auf Phoenix.]

Schon schei­ße wenn ums Ver­re­cken nicht recher­chie­ren kann und daher Mei­nun­gen unge­prüft über­neh­men muss…

Die 90% sind 90% der Regi­on Krim und Umland der Krim, nicht 90% der Lan­des­pro­duk­ti­on. Die gesam­te Pro­duk­ti­on der besetz­ten Regio­nen macht weni­ger als 24% der Jah­res­pro­duk­ti­on in der Ukrai­ne aus.

Ukraine wheat
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Und die Ukrai­ne hat in ihrem unend­li­chen Fort­schritts­wil­len bald der EU bei­tre­ten zu wol­len in den 20 Jah­re davor mal schön die Getrei­de­pro­duk­ti­on ver­zehn­facht. Weil Zukunftsbrache!

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Gut, wer­den jetzt aber vie­le sagen, die Ukrai­ne expor­tiert ja nicht nur Wei­zen, son­dern auch in erheb­li­chem Umfang Mais. Als Fut­ter­mit­tel. Für den Export.

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Ja genau. Stimmt.

Ukraine Corn
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Stö­ren sie sich übri­gens nicht dar­an, dass die USDA seit 2016 die Getrei­de Pro­duk­ti­ons­da­ten in Luhansk, Donetsk, Sapo­rischsch­ja und auf der Krim nicht zu ken­nen scheint. Nein, nicht der Krieg. Hier die Kar­te von 2020:

Ukraine Corn Web Production Map
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Man beach­te auch dass die Kate­go­rie ≤100 in den USDA Kar­ten nach 2020 plötz­lich weg­fällt. Künst­le­ri­sche Frei­heit wahrscheinlich.

Also der Pro­pa­gan­dist der das dem Reis­ner so erklärt hat, dass der Reis­ner bis heu­te glaubt (war ver­mut­lich Medi­en­be­richt­erstat­tung) dass - die Krim wegen dem Getrei­de befreit wird, ver­dient einen Medienpreis.

So ein­fach nach­zu­prü­fen (die Ukrai­ne hat selbst die Ton­nen der Pro­duk­ti­ons­men­ge raus­ge­ge­ben die durch die Beset­zung weg­fal­len, man muss die ein­fach nur mit dem aktu­el­len Markt­preis kor­re­lie­ren und schon sieht man, dass da etwas nicht stim­men kann…)

Aber jetzt hat der Reis­ner seit ein­ein­halb Mona­ten die­sen FUCKING white­spot, dass er andau­ernd her­um­er­zählt, die Ukrai­ne kämpft wegen der Getrei­de­pro­duk­ti­on um die Krim, und Donezk und Luhansk.

Na Gott sei Dank gibt es kei­ne Medi­en, die das nach­prü­fen und rich­tig­stel­len könn­ten. Nach­prü­fen be rocket sci­ence for cur­rent era jour­na­lists. Bet­ter ask an expert.

Apro­pos ask an expert: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, wem heu­te auf­grund des­sen noch nicht übel gewor­den ist, der Stieg­litz schaff­ts bestimmt! 

Der Stieg­litz hat näm­lich her­aus­ge­fun­den, dass Euro­pa sich erwei­tern muss, dass Euro­pa unab­hän­gi­ger von den US wer­den muss, dass man nicht zwi­schen Demo­kra­tien und Auto­kra­tien zuspit­zen soll -- und dann hat er noch ver­schwie­gen, dass die Idee aus der US Ver­wal­tung ist. Sowas.

From the head of the office of sanc­tions coor­di­na­ti­on at the United Sta­tes sta­te depart­ment to the lips of Macron in one and a half months.

sowie:

Trans­at­lan­tic Take
On NATO, the United Sta­tes is Lea­ding from the Front, Now Euro­pe Must Step Up
JUNE 29, 2015 - Ger­man Mar­shal Fund of the United States

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Naja, für den Lie­ge­stuhl nächs­tes Jahr in Alp­bach reichts, und hof­fent­lich bringt er wie­der sei­ne wer­te Frau mit, die in Punk­to Jour­na­lis­mus wie­der das sagen kann was seit 10 Jah­ren eh schon alle wis­sen, nur von der Büh­ne aus.

Wobei, das ist auch die Qua­li­tät von Stieglitz.

Wenn sie noch nicht wis­sen wie sich die Gesell­schaft die aktu­el­le Situa­ti­on zurecht­lü­gen soll, kommt von irgend­wo ein Stieg­litz her und ver­mit­telt uns - wir brau­chen aber auch a bis­serl Selbst­kri­tik. Wenn das mit dem Kli­ma­schutz noch soll.

Ich habe in die­sem Zusam­men­hang nur eine Fra­ge. Was sind eigent­lich die Kon­se­quen­zen von Elite-Versagen?

Sich aus der Geschich­te raus­re­den, und dann wei­ter gut bezahlt wer­den? Die freund­li­che Gesell­schaft ver­pflich­tet eben…

Mir wird von der Selbst­dar­stel­lung so der­ma­ßen kotzübel..

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Gut, also die­se Erklä­rung dass die Ukrai­ne die besetz­ten Gebie­te wegen der Getrei­de­an­bau­flä­che zurück­ge­win­nen muss ist also mehr als offen­sicht­lich falsch.

Also, war­um muss die Ukrai­ne gewinnen?

Jetzt nur nicht ver­za­gen, dafür gibt es einen guten Grund, den die­ser Herr, Mr. Tho­mas Crom­well, ehm… in einem Buch… ehm fest­ge­hal­ten hat, und den wir, ehm… ken­nen­ler­nen dür­fen, wenn wir zu ihm in die Vor­trä­ge gehen, oder sein Buch kaufen.

Ers­te Erwäh­nung von Hit­ler auf der drit­ten Folie, bei 7:35 min in.

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

For refe­rence:

The Insti­tu­te of World Poli­tics (IWP) was foun­ded in 1990 by John Len­c­zow­ski, the for­mer direc­tor of Euro­pean and Soviet Affairs at the United Sta­tes Natio­nal Secu­ri­ty Coun­cil during the Rea­gan administration.[2] His sta­ted pur­po­se for estab­li­shing the Insti­tu­te was to deve­lop a gra­dua­te school and cur­ri­cu­lum that tea­ches stu­dents to app­ly “all the instru­ments of sta­te­craft” across the spec­trum of con­flict but to remain groun­ded in Ame­ri­can foun­ding princi­ples and the rule of inter­na­tio­nal law.[3][2]

From 1991 to 2005, it main­tai­ned an affi­lia­ti­on with Bos­ton University.[2][4] This affi­lia­ti­on ended in 2006, as IWP attai­ned inde­pen­dent accredi­ta­ti­on by the Midd­le Sta­tes Com­mis­si­on on Hig­her Education.[5] IWP is licen­sed to ope­ra­te in Washing­ton, DC by the DC Hig­her Edu­ca­ti­on Licen­su­re Commission[6] and in Vir­gi­nia by the Sta­te Coun­cil of Hig­her Edu­ca­ti­on for Virginia.[7]

In 2008, IWP beca­me one of 17 aca­de­mic insti­tu­ti­ons qua­li­fied by the US Army to host Seni­or Ser­vice Fellows.[8]

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Mit beson­de­rem Dank an das pol­ni­sche Kul­tur­in­sti­tut fetu­ring Lady Blan­ka Rosen­stiel für den Erhalt des US Insti­tuts, das uns so essen­ti­el­le Infor­ma­tio­nen wie die von Mr. Tho­mas Crom­well in Buch­form prä­sen­tiert. Sol­che plötz­lich unab­hän­gi­gen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen in Inter­na­tio­nal Rela­ti­ons habens ja vor allem am Anfang ihrer plötz­li­chen Unab­hän­gig­keit schwer…

Addi­tio­nal­ly, a $1 mil­li­on matching chal­len­ge for the Kości­uszko Chair of Polish Stu­dies was met, thanks to a $75,000 gift from the Polish and Sla­vic Federal Credit Uni­on and ano­t­her $75,000 gift from Adam and Ava Bak. This gift unlocks an addi­tio­nal $1 mil­li­on for an endow­ment for the Kości­uszko Chair from the Ame­ri­can Insti­tu­te of Polish Cul­tu­re, made pos­si­ble by Lady Blan­ka Rosen­stiel. This match has enab­led IWP to put a total of $2 mil­li­on into the Kości­uszko Chair endowment.

The Kości­uszko Chair ser­ves as a cen­ter for Polish Stu­dies in the broa­dest sen­se, inclu­ding tea­ching, rese­ar­ching, and wri­ting about Poland’s histo­ry, cul­tu­re, government, and for­eign poli­cy and rela­ti­ons bet­ween the United Sta­tes and this stra­te­gic coun­try in NATO’s Eas­tern flank. This Chair, ori­gi­nal­ly estab­lis­hed at the Uni­ver­si­ty of Vir­gi­nia in 1998, was inau­gu­ra­ted at IWP on Novem­ber 7, 2008. The Chair is held by Dr. Marek Cho­d­a­kie­wicz, a pro­fes­sor of histo­ry at IWP and expert on the Inter­ma­ri­um regi­on. The Kości­uszko Chair holds an annu­al Spring Sym­po­si­um in honor of Lady Blan­ka to show gra­ti­tu­de and appre­cia­ti­on for her dedi­ca­ti­on to the stu­dy of this stra­te­gic region.

This run of suc­cess is wel­co­me to John Berg­holz, who began as Vice Pre­si­dent for Insti­tu­tio­nal Advan­ce­ment late in the fall of 2017. Mr. Berg­holz said: “When I came on board, we were behind on our totals, down a cou­p­le of staff, and had our work cut out for us. Pre­si­dent Len­c­zow­ski and I went on what we would later call a ‘deve­lo­p­ment sur­ge’ as we criss­cros­sed the coun­try and con­ta­c­ted our sup­por­ters in per­so­nal mee­tings. New major donors came for­ward, and old friends step­ped up generously.”

The results of the “sur­ge” inclu­ded a gift this past sum­mer of half a mil­li­on dol­lars to the Insti­tu­te for gene­ral ope­ra­ti­ons from the WEM Foun­da­ti­on, thanks to Bet­ty and Whit­ney Mac­Mil­lan. Other signi­fi­cant sup­port inclu­ded an anony­mous gift of $100,000 from a new donor to clo­se the fis­cal year. Fund­rai­sing acti­vi­ty has not let up, as the “sur­ge” con­ti­nues via per­so­nal approa­ches to donors, a new plan­ned giving pro­gram, and a new and inno­va­ti­ve direct mail and social media sche­du­le to which donors are respon­ding as IWP pushes for­ward in 2019.

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Dan­ke auch an Mr. Tho­mas Crom­well, der das am 05. Sep­tem­ber auch der Washing­ton Busi­ness Com­mu­ni­ty näher gebracht hat.

Car­ne­gie Euro­pe ist aber auch sehr hilfreich:

Why Ukrai­ne Must Win

A Rus­si­an vic­to­ry against Ukrai­ne would be devas­ta­ting for Europe’s secu­ri­ty and sta­bi­li­ty. Euro­pean governments have no excu­se for not rea­li­zing what is at stake.

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Die Ukrai­ne muss gewin­nen, denn es gibt für Euro­päi­sche Regie­run­gen kei­nen Grund nicht zu sehen, um was es hier im Kern geht. Die Euro­päi­sche Sicherheitsordnung.

Was aber halt lei­der der Oberst Reis­ner nicht auf dem Radar hat.

Jetzt sind wir end­lich alle wie­der ein klei­nes Stück schlauer.