Autorenarchiv

Habermas in Leuven

10. Juni 2013

Über Umwe­ge von einem Freund. Dan­ke dafür. (Tran­script als ePub)

Listen

09. Juni 2013

http://www.guardian.co.uk/world/2013/jun/09/edward-snowden-nsa-whistleblower-surveillance

Nach­trag: Falls jemand wis­sen möch­te was passiert,

https://www.youtube.com/watch?v=fX8CSMPiTs4 sowie https://www.youtube.com/watch?v=665vEIPxGR4#t=1050s

fas­sen es ein­fach ver­ständ­lich zusammen.

edit:  Und noch ein­mal Ars: http://arstechnica.com/tech-policy/2013/06/snowden-in-online-chat-nsa-analysts-can-get-anything-they-want/

memes are for losers; real money is in epistemes

06. April 2013

rlly

http://thebaffler.com/past/the_meme_hustler (archive.org link)

Gele­sen und angedacht.

*Autsch*

28. November 2012

Kei­ne Angst, nur Hit­chens. Can’t argue with logic. Can’t argue without it. Und von einem Rhe­to­rik­stand­punkt - es funk­tio­niert dess­halb so gut, weil die meis­ten Asso­zia­tio­nen vom Zuhö­rer nach sozial-gesellschaftlichen Stand­punk­ten selbst gebil­det wer­den, und wir so wenig über den All­tag von Göt­tern wissen.. 😉

Skyfall (2012)

08. November 2012

Sky­fall gese­hen, was für ein Puz­zle­spiel aus unnüt­zen Ver­wen­dun­gen von Arche­ty­pen und alten Refe­ren­zen aus unter­schied­li­chen Gen­res, nem bär­ti­gen cha­rak­ter­schwa­chen, viel zu jun­gen Alten - der mit­ten im Film auf­taucht, einer grau­sam gecas­te­ten Scharf­schüt­zin, nem Mut­ti oh Mut­ti Baitman/Ödipus/Schweigen der Läm­mer /Magneto - omg und schwul ist der auch noch (die Sze­ne im Kino war pass­ge­nau, alle jun­gen Mädels haben geki­chert), sinn­lo­ses­tem Plot aller Zei­ten. Aber Haupt­sa­che es gibt Glastüren.

Ihr müsst das so sehen. Jede die­ser arche­ty­pi­schen Sze­nen hat ihre Bedeu­tung. One does not sleep with Money­pen­ny. Ihren Cha­rak­ter. Der MIB will­kom­men im Haupt­qua­tier Shot, das Hound of the Bas­ker­vil­les Moor und die Kapel­le dane­ben. die Spiel­höl­le in Shang­hai, die Tor­bö­gen der Markt­plät­ze, der Skor­pi­on auf der Hand, das Ligh­t­ing der Lie­bes­sze­ne davor, der Iris Mythos ( http://www.comicvine.com/iris/29-60177/ ), das unter­ir­di­sche Tun­nel­netz, der gefal­le­ne Held, der Blick über die Dächer, die Refle­xio­nen im DB5, der Mann im Staub­man­tel als Jäger, der Dri­ve Shot aus Shi­ning, die Insel des Dr. Mabu­se, die Segel­jacht, die gefal­le­ne Sta­tue, die Duell­pis­to­len, Fire­fox (hieß so der Cold War FIlm in Wien?) …

Nichts davon war echt (genu­in im Film ange­legt) und nichts davon war Bond. Und das um eine der däm­lichs­ten Geschich­ten der Neu­zeit auf Film zu erzäh­len? Um Him­mels wil­len, die armen Mythen.

Q war ok - auch die Redu­zie­rung aufs Wesent­li­che war fast schon nett, wäre da nicht der “brin­gen sies heil zurück” Sager gewe­sen, der hats ein­fach über­spannt. Mein Haupt­pro­blem mit dem FIlm ist, dass er sich mäch­tig an allem bedient was der Arch­ty­pen­fun­dus der Film­spra­che zu bie­ten hat, aber nichts und abso­lut wirk­lich nichts dar­aus macht. Selbst bei den Spie­gelshots im DB5 kam das ein­fach nur gewollt rüber. Cham­pa­gner für die Hun­de. Oder hier die Warane.

Wirk­lich ziem­lich mies. Und das wo ich den Craig eben­falls mag. 

6/10

Ich muss mir mal anschau­en wie das Mar­ke­ting gelau­fen ist…

edit: Hab das viel­leicht per­fek­te Review gefun­den: http://www.imdb.com/user/ur37414642/comments

Bond allein Zuhau­se. nuff said.

Prometheus (2012)

15. August 2012

Ich war über­rascht wie­der ein­mal ein voll­wer­ti­ges High Sci­Fi Kon­zept im Kino zu sehen. An den Rän­dern ein wenig ver­wa­schen, sodass die Moti­va­tio­nen kaum eines Cha­rak­ters so rich­tig klar wer­den (da neh­men wir schon mal nen ver­rück­ten Geo­lo­gen, der aus irgend­ei­nem Grund in einer Sze­ne plötz­lich hyper­ra­tio­nal reagiert um den Plot vor­an­zu­trei­ben), aber manch­mal reicht es ein­fach bereits einen Andro­iden ohne See­le Law­rence of Ara­bia mögen zu las­sen, und alles jel­led wie­der. Und alle Arche­ty­pen sind wie­der da. Der see­len­lo­se Android, der abge­half­ter­te Cap­tain, die Ripley in Sur­vi­val Gear, die ver­rück­ten Merks, der auf sei­ne Art ver­rück­te Wis­sen­schaft­ler (am Ende mit ordent­lich Pathos zum Herz des Films auf­ge­macht), der ster­ben­de Unsterb­lich­keitfa­na­ti­ker, die eis­kal­te kon­ser­va­ti­ve Ratio­na­lis­tin in Siblings-Rivalry die in zwei Sze­nen aus ihrem Rol­len­bild aus­bre­chen darf. Jeder der auch nur ein wenig tie­fe­ren Kon­takt zu Sci­Fi hat­te, kennt die­se Anla­gen. Viel­leicht gera­de des­halb ist es schön sie wie­der ein­mal auf einer Lein­wand zu sehen. Und der Film malt wun­der­bar. Die Gän­ge des Schiffs sind mar­kant, die Tape­ten holo­gra­phisch, die Musik ethe­risch. Jedes Set­pie­ce, vom Basketball-Court über das Med­doc, die Kabi­ne der eis­kal­ten Ratio­na­lis­tin, die Brü­cke, das Lan­dungs­deck, die Wüs­te, der Sturm, das Mau­so­le­um - alles wirkt als müs­se es ein­fach so sein. Mein High­light war der exo­ske­le­ton­ge­stütz­te “Nosferatu-Gang” am Ende. Wun­der­ba­rer Pin­sel­strich. Der Rest der Geschich­te ist viel­fach recy­cled, der Pathos am Ende auf­ge­setzt, aber es rei­chen drei ent­wi­ckel­te Cha­rak­te­re um den Film zu tra­gen. Für mich hat er funk­tio­niert. Fand in gut. Mit Ten­denz zu ziem­lich gut.

7.5/10

Blank

06. August 2012

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http://www.thearf.org/news.php?newsid=278

Limited ltd.

17. Juli 2012

His­to­ri­cal­ly, the nati­on sta­te has been clo­se­ly asso­cia­ted with eco­no­mic, social, and poli­ti­cal pro­gress. It cur­bed interne­ci­ne vio­lence, expan­ded net­works of soli­da­ri­ty bey­ond local com­mu­nities, spur­red mass mar­kets and indus­tria­liz­a­ti­on, enab­led the mobi­liz­a­ti­on of human and finan­cial resour­ces, and fos­te­r­ed the spread of repre­sen­ta­ti­ve poli­ti­cal insti­tu­ti­ons (Til­ly 1992, Gell­ner 1983, Pin­ker 2011, Kedou­rie 1993 [1960], Ander­son 2006). Civil wars and eco­no­mic decli­ne are the usu­al fate of today’s “fai­led sta­tes.” For resi­dents of sta­ble and pro­spe­rous coun­tries, it is easy to over­look the role that the con­struc­tion of the nati­on sta­te play­ed in over­co­m­ing such chal­len­ges. The nati­on state’s fall from intel­lec­tu­al grace is in part a con­se­quence of its achievements.

But has the nati­on sta­te, as a ter­ri­to­ri­al­ly con­fi­ned poli­ti­cal enti­ty, tru­ly beco­me a hin­dran­ce to the achie­ve­ment of desi­ra­ble eco­no­mic and social out­co­mes in view of the glo­ba­liz­a­ti­on revo­lu­ti­on? Or does the nati­on sta­te remain indis­pensable to the achie­ve­ment of tho­se goals? In other words, is it pos­si­ble to con­struct a more princi­pled defen­se of the nati­ons­ta­te, one that goes bey­ond sta­ting that it exists and that it hasn’t withe­red away?

WHO NEEDS THE NATION STATE?
Dani RodrikHar­vard Uni­ver­si­ty and CEPR

src: http://www.voxeu.org/sites/default/files/file/DP9040.pdf

ACTA ist tot - rest, we are watching

04. Juli 2012

http://fm4.orf.at/stories/1701152/

… there goes my email.

26. Juni 2012

Facebookhub

Nach­trag zum Bei­trag über Face­books kom­men­de Kommunikations-Hub Ambi­tio­nen. Ges­tern wur­de ein wei­te­rer Default geän­dert indem die email-Adresse ohne Nut­zer­ab­fra­ge abge­än­dert wur­de. Klingt, als wäre die Umset­zung wei­ter­hin on track. 😉
ars tech­ni­ca hat einen Arti­kel dazu.