Autorenarchiv

Puzzled LaBamba

20. Oktober 2010

19 Tage bis Con­an wie­der wie gewohnt über den Bild­schirm flim­mert. Eine Live-Cam gibts jetzt schon. 24 Stun­den Spaß am Stück. Zeit­wei­se - manch­mal. Ohne LaBam­ba ists eigent­lich ziem­lich fad… 😉

Tal­king about a cap­ti­ve personality… 🙂

http://teamcoco.com/live

Woz die Hand geschüttelt…

19. Oktober 2010

… und drei Minu­ten sei­nes Lebens im Gespräch ver­geu­det. Die rest­li­che Stun­de ver­sucht die Lan­ge­wei­le beim Ray Kurz­weil Vor­trag nicht all­zu groß wer­den zu lassen.

Fra­ge: Wie lan­ge kann man über das Kon­zept des expo­nen­zi­el­len Wachs­tums reden, ohne tat­säch­lich etwas aus­zu­sa­gen? Wie oft kann man ein und die sel­be Wachs­tums­kur­ve in unter­schied­li­chen  Foli­en ver­bra­ten? Prept­alk ohne Inhalt -

Der Rah­men war ein Vor­trag unter dem Titel “Mensch und Maschi­ne – wann kommt die Ver­schmel­zung?” (Atw. In den nächs­ten drei­ßig Jah­ren, ganz sicher - und fra­gen sie mich am Ende des Jah­res noch­mal…), heu­te Vor­mit­tag, in den Räum­lich­kei­ten des öster­rei­chi­schen Par­la­ments. Gela­den waren Ste­ve Woz­ni­ak und Ray Kurz­weil.

APA Pres­se­fo­tos gibt es hier.

Eine Audio­auf­zeich­nung des Vor­trags exis­tiert von mir:
[audio:http://www.archive.org/download/SteveWozniakAndRayKurzweilOnTheIntegrationOfMenAndMashine/WozandKurzweil_final.mp3]

Zu Beginn liegt ein Low­Pass Fil­ter auf der rech­ten Ton­spur, da ich eine hal­be Stun­de lang die Simul­tan­über­set­zung mit drauf bekom­men habe - gegen Ende wer­de ich sehr pro­fes­sio­nell vom Mikro­phon getrennt… 😉

What comes after the wedding night…

17. Oktober 2010

Haha, in Kom­bi­na­ti­on mit der Epo­che und den dama­li­gen Tabus “on TV” - *smirk* 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=ImNrQjif9sY&start=77

Oxford Reise 2010

12. Oktober 2010

Bil­der, Bil­der, (schlech­te Handy-Kamera, umblät­tern nicht ver­ges­sen!) Bilder. 🙂

I found the Treasure of Mêlée Island™ and all I got - were two f***ing lightsabers!?

04. Oktober 2010

Cross-Overs müs­sen nicht immer Sinn machen. Manch­mal reicht Fan­ser­vice ein­fach voll­kom­men aus. 🙂

Quel­le: Kot­a­ku

Tracing Amy - Impressionen

01. Oktober 2010

Ich schaue gera­de Tra­cing Amy, die offi­zi­el­le Cha­sing Amy Doku (80 minü­tig) und es jagt mir einen Schau­er nach dem ande­ren über den Rücken - Es ist das ers­te Mal dass ich Schlüs­sel­sze­nen aus Cha­sing Amy in High Defi­ni­ti­on sehe, und dazu noch die Hin­ter­grund­ge­schich­te der Ent­ste­hung des Films von den Akteu­ren selbst erzählt zu bekom­men - und einen “gro­ßen” Film mei­ner Jugend eini­ge Jah­re spä­ter in der Form noch ein­mal revue pas­sie­ren zu lassen…

Ein­fach toll…

Hmm, und das nach gera­de mal 15 Minu­ten Laufzeit… 🙂
--

Die Doku ist auf der Cha­sing Amy Blu­ray als Extra enthalten.

MacroWikinomics

30. September 2010

Mehr als net­tes Frontal-Interview von Eric Schmidt mit Don Taps­cott, ich lese gera­de das dar­in vor­ge­stell­te Buch.

Croud­sour­cing als Grund­la­ge der kom­men­den Gesell­schafts­ent­wick­lung - wenn das mal kein Denk­an­satz ist. 🙂

Sie­he auch: http://www.youtube.com/watch?v=JEtQkMUgylA

Episode 237

23. September 2010

Save the last Crank

Die letz­te Epi­so­de von Cran­ky Geeks läuft gera­de über den rss Feed - die bes­te Tech Talk Show da drau­ßen wird ein­ge­stellt. Wie so oft, die sel­be Geschichte…

Old-Media kauft New-Media und weiß nichts mit den bereits exis­ten­ten Fran­chi­ses anzu­fan­gen. Es ist eine Schan­de und eine schö­ne letz­te Show. So hat eine Insti­tu­ti­on im Web­ber­netz abzutreten.

🙂

Mathias Döpfner (CEO Axel Springer) über digitalen Content

22. September 2010

Vom 06. April 2010 -  und damit bereits etwas älter, aber nicht min­der interessant.

Mathias Döpfner on Charlie Rose

Ver­triebs­mög­lich­kei­ten, Attrak­ti­vi­tät, Preisstrukturen.

Video unter:
http://www.charlierose.com/view/content/10952

Inception (2010)

08. August 2010

Boring - try hard. Nicht schlecht an und für sich, aber weit davon ent­fernt gut zu sein. Ich hof­fe die imdb Wer­tung erholt sich noch… Zur Per­mis­se. Ich kann sehen wie der Film gepitcht wor­den ist. Lay­ers. Und dann, am Ende, lau­fen alle Erzähl­strän­ge zusam­men, und es gibt fünf gleich­zei­ti­ge Count­downs, und der Zuse­her kann sich vor Span­nung kaum noch hal­ten. Nun, lei­der nicht. Der Film kommt nie dazu zu wir­ken, die Geschich­te will auf­ge­baut wer­den, und sie wird auf­ge­baut, wäh­rend sie abläuft. Logik­ele­men­te wer­den ohne zuvor ange­legt zu sein ein­fach mit­ten in die Sto­ry gepflanzt, und ste­hen Sei­te an Sei­te mit pro­ak­ti­ver Selbst­kri­tik, um klei­ne Plot­ho­les zu schlie­ßen. Man muss es dem Film zu gute hal­ten, dass er das ganz gut macht, bis zum Ende hin gibt es in der sehr ver­wo­be­nen Erzähl­struk­tur kei­ne gro­ßen Logik­brü­che, aber es gibt auch nicht viel zu über­le­gen. Zwi­schen Ein­füh­rung und Reve­al eines Ele­ments ver­ge­hen sel­ten mehr als ein paar Sze­nen. Alle Anla­gen sind da, aber die Aus­füh­rung wirkt nicht ele­ge­ant, son­dern gezwun­gen. Ein James Bond Schnee­ge­stö­ber als fast fina­le Sze­ne­rie, ein DiCa­prio der von der Pre­mis­se aus­ge­hend, dass Incep­ti­on was ganz schwie­ri­ges wäre und man dabei sehr sub­til vor­ge­hen müss­te, in einem ein­zi­gen andau­ern­den Gespräch dem Tar­get offen­bart, dass das hier alles nicht real ist, dass er hier ist um dem Tar­get zu hel­fen, dass das Tar­get ihm fol­gen soll, dass er die ande­ren aus Not­wehr kalt macht, weil sie hier sind um ihn zu ent­füh­ren, dass er sei­nem Kind­heits­freund jetzt nicht mehr ver­trau­en kann, und eigent­lich her­aus­fin­den soll­te, was die­sen moti­viert, und dass er dazu, jetzt und in einem Raum mit einem hal­ben dut­zend Unbe­kann­ten dazu am bes­ten sediert wer­den soll­te, ach­ja - und die Ursprungs­mo­ti­va­ti­on “zu flie­hen”, die mal eben ver­ges­sen darf. Wel­cher Voll­idi­ot… Die Figur von DiCa­prio denkt hier “on the foot”, was auch in der Insze­nie­rung so ange­legt ist. Nur sind die Argu­men­te (Denk dar­an was man dir bei­gebracht hat!) repe­ta­tiv und die Über­zeu­gungs­ar­beit unglaub­lich lasch. Die Sze­ne in der Bar funk­tio­niert nur dank dem Inter­cut zu Joseph Gordon-Levitt und litt­le Juno, die in mit­ten in die film­kri­ti­sche Sze­ne schlecht hin eine klei­ne roman­ti­sche Sze­ne mit Herz ein­pfle­gen, die wirk­lich und ohne Unter­ton ein­fach nur lieb ist.

Mari­on Cotil­lard (fema­le Lead) spielt über wei­te Stre­cken gut, ver­fällt aber zu früh und zu sehr in eine Rol­le in der der Zuse­her sich ihr gegen­über distan­ziert, sodass der letz­te Reve­al des Films und das Herz dahin­ter nicht mehr funk­tio­nie­ren, da die Dame zuvor bereits zu vie­le “cra­zy Eyes” Shots hat­te. Ergo wirkt die letz­te “Über­win­dung” für den Hel­den eher wie eine logi­sche Fol­ge, als irgend­was ande­res. DiCa­prio ist soli­de, wenn auch nicht unbe­dingt über­zeu­gend. Vie­le der Neben­dar­stel­ler bril­lie­ren (Joseph Gordon-Levitt, Ellen Page (die Rol­le (“art­sy Stu­den­tin”) ist ihr imho so sehr auf den Leib geschrie­ben, dass ich da ger­ne einen gan­zen Film gehabt hät­te), Micha­el Cai­ne (wie immer), Cil­li­an Mur­phy (der Sucker braucht end­lich mal ne rich­ti­ge Rol­le, superb. Ken Watan­a­be (wie immer).), aber letzt­lich - wozu?

Die Har­ri­son Ford Rol­le hat lei­der einen nicht wei­ter ange­leg­ten Moti­va­ti­ons­wan­del mit­ten im Film, sodass ich sie nicht posi­tiv her­aus­strei­chen kann - aber selbst Tom Har­dy, ein­fach als jun­ger Har­ri­son - gut.

Von der ästhe­ti­schen Sei­te aus, gabs hier viel Fli­cken­tep­pich und wenig “Welt”. Das High­light und das wor­aufs hin­aus­läuft ist die Ästhe­tik des “letz­ten Levels”. Die war ein­wand­frei. Auch die Mischung der Stil­ele­men­te, gut getrof­fen - ich hät­te ger­ne mehr davon gese­hen. Aber. Escher zu ver­wurs­ten nur um einen Gotcha-Joke im Film unter­zu­brin­gen? Mit­ten im zwei­ten Akt eine Opi­um­höh­le rein­frie­meln? Dazu ein nicht wei­ter beleuch­te­tes Blut­druck­mess­ge­rät aus dem vor­letz­ten Jahr­hun­dert, mit ner Plas­tik­hu­pe in der Mit­te, auf das in einem hoch­mo­der­nen Lear­jet eine Ste­war­dess drückt? Ne kur­ze fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on, dann ein Call­back indem ein­fach alles explo­diert. Der Lehr­saal und die Bar aus India­na Jones, die Aut­o­sze­ne aus Das Kar­tell, das Lie­bes­nest aus In the Mood for love? Im Kon­text des Films: Overdesigned.

Das ein­zi­ge womit sich der Film brüs­ten darf, ist der Plot - es wäre daher maxi­mal ein guter Thril­ler, aber dazu fehlt es mir an Anspruch. In dem Film ver­liert sich kei­ner - die Erzähl­struk­tur ist ein­fach zu soli­de, gro­ße Wen­de­punk­te gibt es kaum, und wenn, dann gehen sie nicht auf.

Dort wo der Film in die Cha­rak­ter­ent­wick­lung geht, gibts sehr gute Ansät­ze, die Moti­va­tio­nen und Back­sto­rys füh­len sich genui­ne an, und ich hät­te ger­ne mehr davon gese­hen, aber dazu fehlt es dem Film an Zeit. Die Action muss das dann wie­der wett­ma­chen, was auch nicht immer funktioniert.

Non, Je ne Reg­ret­te Rien?

6/10