Depressing

07. März 2023

Avoiding a Long War - RAND Corporation

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Infor­ma­ti­ve read, recommended.

The illusive neoimperial conquering of Ukraine

07. März 2023

Mal sehen, wer ist aktu­ell eigent­lich der Mei­nung die Ukrai­ne konn­te, kön­ne oder soll­te von den rus­si­schen Ein­hei­ten voll­stän­dig ein­ge­nom­men werden?

NICHT Petrae­us:

In einem Inter­view mit dem “Atlan­tic” eine Woche vor dem Beginn der rus­si­schen Ukraine-Invasion habe ich vor­aus­ge­sagt, dass die Trup­pen Putins die Haupt­stadt Kiew nie­mals ein­neh­men, geschwei­ge denn kon­trol­lie­ren wür­den. Davon abge­se­hen haben sich die Rus­sen als noch unge­schick­ter erwie­sen als viel­fach erwar­tet, und zwar buch­stäb­lich auf der gan­zen Linie. In stra­te­gi­scher Hin­sicht, bei der Pla­nung ihrer Mili­tär­kam­pa­gne, bei der ope­ra­ti­ven Füh­rung, bei der tat­säch­li­chen Umset­zung ihrer Mili­tär­ak­tio­nen, bei der Logis­tik und bei ihrem scho­ckie­ren­den Man­gel an tak­ti­schem Fach­wis­sen und Trai­ning. Zudem haben die Rus­sen ihre Waf­fen und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me nicht auf einen moder­nen Stand gebracht.

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Besag­tes Originalinterview:

Can Rus­sia Actual­ly Con­trol the Ent­i­re Land­mass of Ukraine?’

A con­ver­sa­ti­on with David Petrae­us on what the Ame­ri­can expe­ri­ence in Iraq means for Russia’s con­flict with Ukraine

[…]

Rao: You’ve stu­di­ed and prac­ti­ced coun­ter­insur­gen­cy for much of your pro­fes­sio­nal life. Would you expect an insur­gen­cy of some kind to emer­ge in respon­se to any major Rus­si­an attempt to con­trol all of Ukraine?

Petrae­us: Yes, I would, though it is hard to deter­mi­ne just how lar­ge and com­mit­ted it would be. The­re are nume­rous fac­tors that will be important in such a case, the most important of which is whe­ther the Ukrai­ni­an government and for­ces can retain a lar­ge part of their coun­try in the event of a lar­ge inva­si­on. The Ukrai­ni­an parliamentary-delegation mem­ber with whom I met on Satur­day at the Munich Secu­ri­ty Con­fe­rence assu­red us that the Ukrai­ni­ans will fight on, even if, as expec­ted, a full-on Rus­si­an inva­si­on might over­whelm the Ukrai­ni­an regu­lar for­ces. The mem­bers of Par­lia­ment remin­ded us that, in addi­ti­on to the several dozen com­bat bri­ga­des, the­re are also special-forces units and several dozen par­ti­san bri­ga­des (made up of civi­li­ans, with modest trai­ning on wee­kends) in Ukrai­ne. And they were cer­tain that tho­se ele­ments, in aggre­ga­te, would make life very dif­fi­cult for Rus­si­an occup­a­ti­on for­ces. In fact, they said that Ukrai­ni­ans would endea­vor to make their coun­try a “por­cu­p­i­ne” that would be extre­me­ly dif­fi­cult for Rus­sia to digest.

Should the Rus­si­an mili­ta­ry fear this? Yes, very much so, espe­cial­ly if, as is likely, the Ukrai­ni­ans do fight on as insur­gents and are pro­vi­ded sup­port from the out­side. Vla­di­mir Putin and his most seni­or lea­ders are old enough to remem­ber how pain­ful the Soviet deca­de in Afgha­ni­stan was, and they have to be worried that Ukrai­ne could be very dif­fi­cult to occu­py as well. One hund­red and nine­ty thousand for­ces sounds like a lot, but coun­ter­insur­gen­cy ope­ra­ti­ons are very soldier-intensive. And when one gets down to the actu­al boots on the ground avail­ab­le for serious coun­ter­insur­gen­cy ope­ra­ti­ons con­duc­ted 24 hours a day and seven days a week, the resul­ting num­ber is much less for­mi­da­ble, and [tro­ops are] ine­vi­ta­b­ly spread very thin. Bey­ond that, can the Rus­si­ans, over time, replace the 190,000 cur­r­ent­ly poi­sed to inva­de and then occu­py Ukrai­ne, after they have been on the ground for a num­ber of mon­ths? Final­ly, assuming the Ukrai­ni­ans do fight hard in signi­fi­cant num­bers, given the usu­al rule-of-thumb rati­os for coun­ter­insur­gen­cy for­ces to local inha­bi­tants, 190,000 is unli­kely to be enough.

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NICHT Mear­s­hei­mer:

I: Is inva­ding it from all cor­ners and hea­ded towards the capi­tal not the signs and pret­ty good real life evi­dence of someo­ne who wants to con­quer a coun­try? Isn’t that how you do it?

M: No, you can’t con­quer a coun­try the size of Ukrai­ne with 190,000 tro­ops. They did­n’t try to con­quer all of Ukrai­ne. They sur­roun­ded Kyiv and they inva­ded in the east and in the south.

I:What do you think they were try­ing to do at that point?

M: I think they were try­ing to get the Ukrai­ni­an government to basi­cal­ly chan­ge its poli­cy vis-a-vis the West. They were try­ing to coer­ce the Ukrai­ni­an government into aban­do­ning its poli­cy of beco­m­ing a Wes­tern Bul­wark on their border.

I: Do you think they were hoping that the government would flee and fall in some way and they could work out some more friend­ly, pup­pet government?

M: I don’t know for sure. I think that there’s evi­dence that they were nego­tia­ting short­ly after the inva­si­on, this is after the inva­si­on. They were nego­tia­ting in Istan­bul with the Ukrainians.
And the issue that was on the table was Ukrai­ni­an neu­tra­li­ty. And it’s qui­te clear that what hap­pen­ed is that the United Sta­tes ope­ra­ting through Boris John­son made it clear to the Ukrai­ni­ans that we did­n’t want them to cut a deal with the Rus­si­ans, becau­se by late March, we were qui­te con­fi­dent that we could beat the Rus­si­ans in Ukrai­ne. And the idea of cut­ting a deal, espe­cial­ly a deal that invol­ved in neu­tral Ukrai­ne, which is anathe­ma to the West, was unac­cep­ta­ble to us.

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NICHT Mar­kus Reisner:

Und dar­um beto­ne ich das so sehr weil der Krieg eigent­lich ers­tens viel län­ger dau­ert - als wir das jetzt immer in der Replik mit die­sem einen Jahr als sol­ches bezeich­nen, bezie­hungs­wei­se und das ist das wich­ti­ge die Ukrai­ne hat aus die­sen Ereig­nis­sen 2014 gelernt. Sie hat also hier ganz wesent­li­che Ablei­tun­gen getrof­fen die dann ent­schei­dend waren, bei der Ver­tei­di­gung ihres Lan­des beim Angriff der Rus­sen im Febru­ar letz­ten Jah­res und damit bin ich jetzt bei Kiew.

Die Idee der Rus­sen war es etwas zu tun was die Ame­ri­ka­ner 2003 ver­sucht haben, auch im Irak, die haben es damals genannt Schock and Awe, das heißt man woll­te qua­si ein einen Effekt erzie­len und basie­rend auf die­sen Effekt qua­si eine Art Domi­no Situa­ti­on dass es also qua­si dann im Prin­zip durch die­se initia­le Luft­lan­dung in die­sem Fall jetzt im Raum Hos­to­mel und durch den Ver­such der Fest­set­zung der ukrai­ni­schen Regie­rung und der ukrai­ni­schen Ent­schei­dungs­trä­ger dann die gan­ze Armee zusam­men­bricht, so wie die Ame­ri­ka­ner 2003 ver­sucht haben beim Ein­marsch im Irak durch ein Bom­ba­de­ment des Regie­rungs­vier­tels damals Sad­dam Hus­sein zu tref­fen und genau das haben die Rus­sen auch ver­sucht - ist aber schief gegan­gen, wir kön­nen im Detail auch ein biss­chen dar­über reden war­um das schief gegan­gen ist, aber damit war im Prin­zip in den ers­ten Tagen der Kon­flikt dahin gehend ent­schie­den dass es eben nicht so schnell geht wie die Rus­sen sich das gedacht haben, son­dern also eine lang­wie­ri­ge Situa­ti­on mit sich bringt und das zwei­te war dass nach den Ereig­nis­sen in Kiew die Tak­tik die die Ukrai­ne ent­wi­ckelt haben auf­grund der Ereig­nis­se 2014 sich sehr gut anwen­den hat las­sen, das heißt man hat sogar die Rus­sen eine Zeit lang in das Land prak­tisch fast her­ein­ge­las­sen - ich gene­ra­li­siert alles ein biss­chen aber hat dann begon­nen vor allem ihre Ver­sor­gungs­li­ni­en anzu­grei­fen und mit den zu weni­gen Trup­pen die die Rus­sen zur Ver­fü­gung hat­ten, ist dann ein Cha­os ent­stan­den dass die Rus­sen dann kaum mehr in den Griff bekom­men haben und sie dann gezwun­gen waren in wei­te­rer Fol­ge am Ende der ers­ten Pha­se, so wie man das bezeich­nen kann, sich Rich­tung Don­bas zu verschieben.

[…]

Am 26. in der Früh hat die Ukrai­ne das drit­te Ele­ment zum Ein­satz gebracht und das ist etwas was lei­der den Krieg bis jetzt bestimmt, auf­grund des Umstan­des dass das ein ver­hee­ren­des Waf­fen­sys­tem ist - sie haben soge­nann­te Mehr­fa­cher Rake­ten­wer­fer ein­ge­setzt das waren BM 27 Ura­gan und die­se mehr­fach Rake­ten­wer­fer, die­se ukrai­ni­schen haben die­ses rus­si­sche Spit­zen­ba­tail­lon im Prin­zip ver­nich­tet, ja - das war ein Schock­mo­ment für die Rus­sen, aber damit war klar sie kön­nen nicht nach Kiew hin­ein­sto­ßen. Es war nicht das Ziel Kiew ein­zu­neh­men, son­dern man hät­te geplant gehabt dass also rus­si­sche Fall­schirm­jä­ger sich am Mai­dan plat­zie­ren, man hät­te Bil­der geschaf­fen, man hät­te den Prä­si­den­ten ver­sucht fest­zu­set­zen und qua­si damit die­sen Domi­no­ef­fekt zu erzie­len. Wir wis­sen das des­we­gen so genau weil wäh­rend sich die­se Ereig­nis über­schla­gen haben - und es ist auch gut doku­men­tiert - kam es dazu dass die Rus­sen durch Droh­nen vor allem im Osten der Ukrai­ne vie­le, vie­le Kurz­nach­rich­ten aus­ge­schickt haben wo drin­nen stand der Prä­si­dent ist fest­ge­nom­men, die Regie­rung ist nicht mehr hand­lungs­fä­hig, legt eure Waf­fen nie­der, der Krieg ist vorbei.

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und NICHT die RAND Corperation:

When the war began, Moscow appeared to be see­king an abso­lu­te vic­to­ry, with plans to install a new regime in Kyiv and “demi­li­ta­ri­ze” the coun­try. Sin­ce aban­do­ning its attempt to take the capi­tal in ear­ly April, Rus­sia appears to have scut­tled the­se plans. Putin’s decla­red aims have varied over time sin­ce then, but at no point in recent mon­ths have he or his minis­ters repeated the direct calls to over­throw the government in Kyiv issued in the ear­ly weeks of the war. Alt­hough some alle­ge that Moscow has not given up on its initi­al ambi­tious goals, even if the Krem­lin still aspi­red to impo­se an abso­lu­te vic­to­ry, facts on the ground indi­ca­te that it would not be able to do so. As of this wri­ting, Moscow’s pri­ma­ry goal seems to be hol­ding onto ter­ri­to­ry in the four Ukrai­ni­an regi­ons that Rus­sia now claims as its own. But even if Rus­sia took and held tho­se regi­ons, that would hard­ly be an abso­lu­te vic­to­ry; it would have to effect a fun­da­men­tal chan­ge in Ukraine’s poli­ti­cal sys­tem, such as ous­ting Pre­si­dent Zelen­skyy, to achie­ve abso­lu­te vic­to­ry. But Ukraine’s sys­tem of government is now more firm­ly ancho­red than it was befo­re the war, Russia’s bru­tal tac­tics have repel­led even tho­se Ukrai­ni­ans who har­bo­red pro-Russian sym­pa­thies, and Zelen­skyy is immen­se­ly popu­lar. Moreo­ver, the Ukrai­ni­an mili­ta­ry, with its cur­rent capa­bi­li­ties, could pose a thre­at to Rus­si­an occu­p­ied are­as or even the bor­de­ring are­as of undis­pu­ted Rus­si­an ter­ri­to­ry indefinitely.

An abso­lu­te Ukrai­ni­an vic­to­ry is also unli­kely. Ukrai­ne has never offi­cial­ly pro­c­lai­med an inten­ti­on to achie­ve an abso­lu­te vic­to­ry as the lite­ra­tu­re defi­nes it. Pre­si­dent Zelenskyy’s decla­red objec­ti­ves have chan­ged over time, but, as of Decem­ber 2022, his sta­ted goal is to reta­ke all of Ukraine’s ter­ri­to­ry, inclu­ding Cri­mea and the are­as of the Don­bas that Rus­sia has occu­p­ied sin­ce 2014. Still, com­ple­te ter­ri­to­ri­al recon­quest would not con­sti­tu­te an abso­lu­te vic­to­ry. If the Ukrai­ni­an mili­ta­ry were to eject Rus­si­an for­ces from Ukrai­ne, they would doubt­less serious­ly degra­de the Rus­si­an army in the pro­cess. None­theless, Rus­sia would have a wide varie­ty of capa­bi­li­ties on its ter­ri­to­ry and beyond—particularly the navy and the aero­space for­ces, which have not taken major los­ses in the war—that could enab­le con­ti­nued strikes on tar­gets deep wit­hin Ukrai­ne. Rus­si­an ground for­ces could rea­di­ly regroup and launch ano­t­her large-scale offen­si­ve. To achie­ve abso­lu­te vic­to­ry, Ukrai­ne would have to deny Rus­sia the abi­li­ty to con­test its ter­ri­to­ri­al con­trol. For­cing the Rus­si­an mili­ta­ry to cross the inter­na­tio­nal bor­der would not pro­du­ce that out­co­me. And alt­hough Ukrai­ne has sur­pri­sed obser­vers with its abi­li­ty to defend its own home­land, it is fan­ci­ful to ima­gi­ne that it could des­troy Russia’s abi­li­ty to wage war.

The­re­fo­re, Kyiv would pro­bab­ly need regime chan­ge in Moscow in addi­ti­on to vic­to­ry on the battle­field to avoid living under the con­stant thre­at of reinvasion.30 Some ana­lysts con­t­end that Russia’s poor per­for­mance in the war, moun­ting casu­al­ties, and mobi­liz­a­ti­on could cau­se poli­ti­cal insta­bi­li­ty and lead to Putin’s over­throw and repla­ce­ment with a new regime that would stop figh­t­ing, come to terms with Ukrai­ne, and pose a dimi­nis­hed thre­at over the long term.31 Howe­ver, the­re is litt­le his­to­ri­cal evi­dence to sug­gest that regime chan­ge in Rus­sia would necessa­ri­ly ensue fol­lowing battle­field fail­u­res. Lea­ders of per­so­na­list regimes like Russia’s have often remai­ned in power after a mili­ta­ry defeat.32 Moreo­ver, the­re is no gua­ran­tee that a new Rus­si­an lea­der would be any more incli­ned to make peace with Ukrai­ne than Putin is. As Shawn Coch­ran wri­tes, “it is dif­fi­cult and pro­bab­ly point­less to pre­dict the out­co­me of any war­ti­me chan­ge of lea­ders­hip in the case of Russia’s war in Ukrai­ne. At a mini­mum, howe­ver, the West should not assu­me a chan­ge of lea­ders­hip would result in an end to the war, at least in the short term, as Putin’s war could very well con­ti­nue without Putin.”33 Moreo­ver, regime chan­ge in Moscow might not redu­ce the inten­si­ty of the com­pe­ti­ti­on bet­ween the United Sta­tes and Rus­sia on other issu­es. Regard­less, Kyiv has not pro­c­lai­med regime chan­ge as its sta­ted objec­ti­ve, alt­hough some Ukrai­ni­ans under­stand­a­b­ly hope for it.

Sin­ce neit­her side appears to have the inten­ti­on or capa­bi­li­ties to achie­ve abso­lu­te vic­to­ry, the war will most likely end with some sort of nego­tia­ted outcome.

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Aber immer noch die gesam­te media­le Öffent­lich­keit. Die vor allem eines weiß, die 190.000 Trup­pen hät­ten danach auch noch die Nato ange­grif­fen - um Nato Staa­ten zu besetzen.

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Und dabei geht es nicht um einen hypo­the­ti­schen Fall, in dem der Wes­ten aus unver­ständ­li­chen Grün­den Waf­fen­lie­fe­run­gen ein­stel­len wür­de - nein, 190.000 sind zu wenig für ein umfas­sen­des Bela­ge­rungs­sze­na­rio. Laut Mear­s­hei­mer wären selbst 500.000 für eine Bela­ge­rung der gesam­ten Ukrai­ne zu wenig. Und laut Rand, ist die­ses Sze­na­rio mitt­ler­wei­le gene­rell unwahrscheinlich.

Nur, wer erzähl­ts der Öffentlichkeit…

Vor allem da der wahn­sin­ni­ge Rus­se mit den 190.000 anschlie­ßend defi­ni­tiv noch Nato­staa­ten ange­grif­fen hätte.

edit: Und NICHT Kotkin:
https://www.youtube.com/watch?v=kAZBIUhW7_0

edit2: Huch - aber hier - 11 Minu­ten Intro von einer Per­son dies glaubt und daher aktu­ell für eine wei­te­re Aus­wei­tung von Waf­fen­lie­fe­run­gen plä­diert (Olga Toka­ri­uk, Fel­low at the Cent­re for Euro­pean Poli­cy Ana­ly­sis im Inter­view mit Misha Glen­ny, dem Rec­tor des IWM­Vi­en­na)! Da kann man nichts machen, das muss man jetzt schon berichten. 

Moment, Olga Toka­ri­uk? Den Namen hab ich doch schon­mal gelesen…

Klar arbei­tet die jetzt bei CEPA!

The Cen­ter for Euro­pean Poli­cy Ana­ly­sis streng­t­hens the trans­at­lan­tic alli­an­ce through cutting-edge rese­arch, ana­ly­sis, and programs.

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Cut­ting edge!

Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

07. März 2023

src: Video in vol­ler Länge

(You­tube Video ist nur ein klei­ner Ausschnitt.)

Kevin Küh­nert: Was die Bevöl­ke­rung eigent­lich meint, wenn sie mehr­heit­lich Ver­hand­lun­gen par­al­lel zu Waf­fen­lie­fe­run­gen for­dert, sind doch Ver­hand­lun­gen um Putin von Chi­na zu iso­lie­ren! Und auf UN Level um Russ­land zum inter­na­tio­na­len Pariah wer­den zu las­sen - und die prak­ti­ziert Scholz ja!

Der Mode­ra­to­rin fällt nichts auf.

Was denn auch.

Dazu Chris­toph Heus­gen: Mit Ver­hand­lun­gen haben wirs schon so lan­ge ver­sucht, jetzt ver­su­chen wirs eben ein biss­chen mit Ver­nich­tungs­krieg, sie kön­nen da doch nicht Ver­hand­lun­gen fordern!

Jan van Aken (DIE LINKE), Refe­rent für inter­na­tio­na­le Kri­sen und Kon­flik­te, Rosa-Luxemburg-Stiftung ver­sucht der­weil inter­na­tio­na­le Sicher­heits­ga­ran­tien für die Ukrai­ne zu den­ken, no Takers - die Ukrai­ne wür­de ja lang­fris­tig so und so in die Nato auf­ge­nom­men werden.

Was der ver­mut­lich ahnt - die Idee aktu­ell ist, wir machen so lan­ge wei­ter, bis Russ­lands Mili­tär auf­ge­rie­ben ist, die Ukrai­ne als ein­deu­ti­ger Sie­ger aus­steigt, und was immer dann aus Russ­land wird - davor schützt uns die Ukrai­ne als mili­ta­ri­sier­ter Teil der EU, in der Nato. Kei­ne inter­na­tio­na­len Sicher­heits­ga­ran­tien mehr notwendig.

Die NATO-Verbündeten sind sich einig, dass die Ukrai­ne Mit­glied des Bünd­nis­ses wer­den wird”, sag­te Stol­ten­berg am Diens­tag in Hel­sin­ki. Die sei jedoch “eine lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve”, füg­te er hinzu.

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Wis­sen sie aber, was die­ser gefin­kel­te Rus­se jetzt macht? Der sagt sei­ner Bevöl­ke­rung doch glatt, das sei ein Krieg gegen den Wes­ten und die Nato.

Um die­se Form eines Ver­nich­tungs­kriegs zu errei­chen, bit­te sei­tens des Wes­tens immer nur scheib­chen­wei­se auf­rüs­ten - nicht dass der Krieg zu schnell vor­bei ist, und ein paar hun­dert­tau­sen­de mehr über­le­ben. Wie heißt das laut deut­scher Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik noch­mal? Ach­ja, Lern­kur­ve.

Stif­tung Wis­sen­schaft und Politk? Das sind die hier: click

Ich mein, es sei denn natür­lich die Rus­sen machen zuvor Regimechange.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abgrund­tief Allerletzte.

Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, Schal­len­berg erin­nert gera­de die ärms­ten Län­der auf der UNO Ent­wick­lungs­hil­fe Kon­fe­renz, die von Dis­rup­tio­nen bei Waren­flüs­sen, im Energie- und Nah­rungs­mit­tel­sek­tor, sowie bei Dün­ge­mit­teln in den kom­men­den zwei(+) Jah­ren am stärks­ten betrof­fen sein wer­den - dass das Recht des Stär­ke­ren sich nicht durch­set­zen dür­fe, und WER hier ein Zehn­tel des­sen was er für den Krieg auf­ge­wen­det hat in Ent­wick­lungs­hil­fe ste­cke - der Wer­te­wes­ten nämlich!

Nicht dass die das noch vergessen!

Schal­len­berg beton­te, dass der rus­si­sche Aggres­si­ons­krieg in der Ukrai­ne “kein euro­päi­scher Krieg” sei. “Die ver­gan­ge­nen Jah­re haben uns gezeigt, dass sich Ereig­nis­se an einem Ort schnell zu einer glo­ba­len Schock­wel­le ent­wi­ckeln kön­nen”, sag­te er. Vie­len Län­dern des Glo­ba­len Südens wird Pas­si­vi­tät oder gar Ver­ständ­nis für den Aggres­sor Russ­land vor­ge­wor­fen. Die­ses ver­sucht, dem Wes­ten die Schuld am Krieg und den damit ver­bun­de­nen glo­ba­len Aus­wir­kun­gen wie höhe­ren Energie- und Nah­rungs­mit­tel­prei­sen zuzu­schie­ben. Schal­len­berg hat­te im Vor­feld der Kon­fe­renz mit­ge­teilt, gegen das “rus­si­sche Nar­ra­tiv” auf­tre­ten zu wollen.

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Das muss man beim Hun­gern schon ver­ste­hen, hier gehe es um das Prin­zip! Nicht dass das noch der Stär­ke­re dik­tiert! Rechts­ord­nung muss sein.

Der Außen­mi­nis­ter räum­te in sei­ner Rede ein, dass die am wenigs­ten ent­wi­ckel­ten Län­der beson­ders von der Energie- und Nah­rungs­mit­tel­kri­se mit stei­gen­den Prei­sen und unter­bro­che­nen Lie­fer­ket­ten betrof­fen sei­en. “In die­ser schwie­ri­gen Zeit steht die Euro­päi­sche Uni­on zu ihren Part­nern”, ver­wies Schal­len­berg dar­auf, dass die EU-Kommission und die EU-Staaten wei­ter­hin “mit Abstand” die größ­ten Zah­ler von Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beits­gel­dern welt­weit seien.

Und was die sich alle davon kau­fen kön­nen! Ja also min­des­tens 20% weni­ger Gas als zuvor…!

Paki­stan gas cri­sis to worsen in Febru­a­ry as sup­ply­ing com­pa­ny backs out of cargo

We are losing gas resour­ces by 10 to 20 per cent every year and it has an impact. Wha­te­ver gas we have, we wan­ted to prio­ri­ti­se coo­king food.

Paki­stan will be ‘without natu­ral gas’ by next year

Kara­chi: For­mer federal minis­ter for petro­le­um Dr Asim Hus­s­ain has said that he is 80 per cent cer­tain that natu­ral gas will not be avail­ab­le in Paki­stan by next year.

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Und bald schon halb soviel Dünger!

Aber unse­re Wer­te müs­sen denen das schon wert sein. Sor­ry, unse­re Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beits­gel­der, ich mei­ne Wer­te, Geld, ich mei­ne - Wer­te­ord­nung, ich meine…

Und wie ver­deut­licht man den ärms­ten Län­dern welt­weit glo­ba­le west­li­che Wer­te­ord­nung am Bes­ten? Ganz klar - über bila­te­ra­le Gespräche:

Schal­len­berg woll­te sei­ne Teil­nah­me an der Kon­fe­renz auch für zahl­rei­che bila­te­ra­le Gesprä­che mit afri­ka­ni­schen Außenminister-Kollegen wie unter ande­rem jenen aus Bur­ki­na Faso, Mali und Ugan­da nut­zen. Außer­dem trifft Schal­len­berg den Außen­mi­nis­ter des Jemen und den Pre­mier­mi­nis­ter von Bhu­tan sowie sei­nen kata­ri­schen Amtskollegen.

Monitor steht heute für Hetze und emotionale Verklärung

06. März 2023

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief gro­tesk Allerletze.

Hät­te sich die Ukrai­ne über­rol­len las­sen sollen?
Nein.

War der Krieg unprovoziert?
Nein.

Recht­fer­tigt Pro­vo­ka­ti­on einen Angriff?
Nein.

War der Angriff völkerrechtswidrig?
Ja.

Las­sen sich Waf­fen­lie­fe­run­gen mit gebro­che­nen, trau­ma­ti­sier­ten Leu­ten rechtfertigen?
Ich weiß es nicht, mit Ten­denz zu nein.

Jeman­dem ein Erlö­sungs­nar­ra­tiv zur Sei­te stel­len zu wol­len, das all sein Leid retro­spek­tiv - auf­grund einer kol­lek­ti­ven Sinn­be­haup­tung (“Die Fah­ne weht wie­der über der Stadt”, “der Hügel gehört wie­der der Nati­on”, “die Ukrai­ne ist wie­der frei”) mil­dert oder recht­fer­tigt - ist der Job von Pro­pa­gan­dis­ten. Von Reli­gi­on. Nicht von Journalismus.

Eben­falls nein, da das Ratio­nal auf der Hand­lungs­ebe­ne nicht “die Hoff­nung der Men­schen auf einen Sieg ist”. Kein inter­na­tio­na­ler Geld­ge­ber (dh. kei­ne Insti­tu­ti­on) zahlt für ein der­ar­ti­ges Motiv.

Wie emo­tio­nal über­zeugt muss man sein, um das den­noch als Begrün­dung für eine Pro­lon­gie­rung eines Krie­ges - einer gesam­ten Bevöl­ke­rung ver­kau­fen zu wollen?

Und die (inter­na­tio­na­le Insti­tu­tio­nen) hal­ten die Ukrai­ne aktu­ell handlungsfähig.

Sol­len die Ukrai­ner ein­fach den Rus­sen ihre Städ­te überlassen?
Ab einem bestimm­ten Punkt, ja. Hypo­the­tisch. Wenn bestimm­te Sze­na­ri­en eintreten.

Das Ratio­nal den “bes­ten Ver­hand­lungs­punkt zu fin­den” ab dem Russ­land so geschwächt ist, dass es die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne ach­ten muss - ist hypo­the­tisch (eine Visi­on), in sich risi­ko­be­haf­tet, lang­wie­rig, birgt grö­ße­re Fol­ge­ri­si­ken in sich - nicht aus der Sicht der Ukrai­ne aber für die Ver­lie­rer - und damit die Regi­on. In bestimm­ten Aspek­ten auch überregional.

Jetzt exis­tiert für die­ses Fol­ge­ri­si­ko aber bereits eine vor­ge­bau­te Lösung - eine bewaff­ne­te Ukrai­ne die ganz Euro­pa schützt - was in die­ser Form von der Füh­rung in der Ukrai­ne west­li­chen Ent­schei­dern ver­kauft wird.

Das Leid das das pro­du­ziert - hypo­the­tisch, wird multigenerational.

Las­sen sich mit Butscha Waf­fen­lie­fe­run­gen zur Rück­erobe­rung wei­te­rer Regio­nen rechtfertigen?
Nein. Schlicht weil “wir kämp­fen gegen das pure Böse, das Butscha als Blau­pau­se für Beset­zun­gen nutzt” eine kon­stru­ier­te Recht­fer­ti­gung ist. schlicht­weg, weil ab irgend­ei­nem unde­fi­nier­ba­ren Punkt, der Wunsch mit der Gene­rie­rung von Leid mehr Leid zu ver­hin­dern kein pro­ba­tes Mit­tel zur Kon­flikt­be­wäl­ti­gung ist.

Las­sen sich mit Butscha Waf­fen­lie­fe­run­gen zur Ver­tei­di­gung wei­te­rer Regio­nen rechtfertigen?
Nein. Da die Begrün­dung an der Stel­le immer noch eine Über­sprungs­be­grün­dung ist. Aber Waf­fen­lie­fe­run­gen zur Ver­tei­di­gung von Regio­nen las­sen sich rechtfertigen.

Wenn Ver­tei­di­gung aber in Maxi­mal­for­de­run­gen und bei­na­he aus­schließ­lich in Kon­struk­tio­nen von “Vor­wärts­ver­tei­di­gung” über­geht, dann ist das als Pro­pa­gan­da zu wer­ten. Unab­hän­gig davon, dass die Ukrai­ne jedes Recht hat ihr Ter­ri­to­ri­um zurück­ge­win­nen zu wollen.

Gibt es eine dar­aus ableit­ba­re Begrün­dung die Ukrai­ne so lan­ge wie not­wen­dig mit Waf­fen und Finan­zie­rung zu unterstützen?
Nein. Das wäre bereits ideo­lo­gisch - oder auf der Basis von Grün­den gedacht die wei­te­re Risi­ko­ab­wä­gun­gen von bestimm­ten End­sze­na­ri­en miteinbeziehen.

Gibt es eine mora­li­sche Not­wen­dig­keit, “unter­las­se­ne Hil­fe­leis­tung” gegen das Poten­ti­al einer “Ver­län­ge­rung von Tot und Zer­stö­rung” abzuwegen?
Ja

Tun wir es?
Nein

Dür­fen wir es öffent­lich tun?
Nein

Wäre das Appeasement?
Nein

Wäre das ein “Ein­kni­cken”?
Ja

Wie wirs dre­hen und wen­den, es exis­tiert kei­ne moralisch/ethische Ver­pflich­tung einen Stell­ver­tre­ter­krieg zu prolongieren.

Und wenn selbst bei Moni­tor “Butscha” als Uni­ver­sal­be­grün­dung für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen, und höhe­re Waf­fen­pro­duk­ti­on her­hal­ten muss -
dann wer­den hier immer noch Öffent­lich­kei­ten getäuscht.

Das Leid in Butscha, ist ab einem bestimm­ten Punkt das RETROAKTIV wirk­sa­me Sym­bol, das es Leu­ten in einer Bevöl­ke­rung erlaubt, den Tot ihrer Fami­li­en­mit­glie­der, ihrer Söh­ne und Töch­ter zu rechtfertigen.

Nie mehr wieder” --

als Umfor­mung zur tota­len Ver­nich­tung des Fein­des, durch eige­ne Ver­lus­te - hat nichts Erbau­en­des in sich.

War makes mons­ters out of men.

Wol­len wir das dadurch ver­ur­sach­te Leid als not­wen­dig hin­sti­li­sie­ren, und das gesell­schaft­lich zu einem Wert erhe­ben - klink ich mich aus.
Post­he­ro­isch - weil ein hoch­sti­li­sie­ren von “Selbst­auf­ga­be” - immer Hand in Hand mit Betrach­tun­gen geht, wie unfass­bar ein­fach es ist Leu­te mit Emo­tio­nen - kurz­fris­tig zu Hand­lun­gen zu bewe­gen. In einem Krieg ist das Kon­zept sogar noch selbst ver­stär­kend. Du kämpfst um dem Tod des Freun­des neben dir einen ver­meint­li­chen Sinn zu geben.

Und Butscha macht emo­tio­nal ver­klär­te Kriegs­ei­fe­rer aus ehe­mals ange­se­he­nen Journalisten.

Ein­mal ein­fach nur zu den­ken, dass es das Kon­zept der euro­päi­schen Uni­on war Revan­chis­mus als Kriegs­ur­sa­che ver­hin­dern zu wol­len - wird heut­zu­ta­ge ein­fach nur noch zur Far­ce. Wir sind an dem Punkt ange­langt an dem beim IWM­Vi­en­na über­legt wird die EU als “wir alle gegen Russ­land” neu aus­zu­rich­ten. Wir über­le­gen Euro­pa durch Hass­nar­ra­ti­ve zu einen.

Hass gegen das abso­lut Böse, oder weg­schaun. Was ande­res wird nicht zuge­las­sen. (“Las­sen wirs doch noch ein hal­bes Jahr lau­fen, schaun wir mal wies dann steht…” als Ein­heits­mei­nung einer Bevölkerung.)

Und was wird das toll, wenn end­lich unse­re Fah­ne über der nächs­ten Stadt weht.

Und jetzt sterbt end­lich ihr unend­li­chen Wichserschweine.

Denn die Begrün­dun­gen, war­um “die Land­brü­cke” für das Über­le­ben der Ukrai­ne essen­ti­ell ist, sind mei­nes Erach­tens bereits konstruiert.

Treibt mich Angst als intrinsi­sche Motivation?
Nein.

Treibt die euro­päi­sche Bevöl­ke­rung Angst als Moti­va­ti­on? Aber hal­lo! Die Hälf­te des gän­gi­gen Nar­ra­tivs (“Putin könn­te durch mehr Lei­chen Pro­ble­me bekom­men!”) ist ohne “was wenn Russ­land wei­ter macht” als Per­spek­ti­ve nicht mal argumentierbar.

Wobei die Ukrai­ne muss ent­schei­den. Und die ent­schei­det sich zu 95% für Krieg.

Ich wer­de das von jetzt an auf alle Krie­ge welt­weit anwen­den. Mal sehn wie weit mich die­ser Sager im Ein­zel­fall bringt.

STERBT

06. März 2023

Krei­sky Forum für Inter­na­tio­na­le Dialogvereitelung:

Wie geht mul­ti­la­te­ra­le Ver­hand­lun­gen in Krisen?
“Ich sehe nicht wie das funk­tio­nie­ren sollte.” 

Wann gehen mul­ti­la­te­ra­le Ver­hand­lun­gen in Krisen?
“Ich möch­te mich nicht festlegen.”

Wer soll­te verhandeln?
“Kei­ner.”
“Man kanns von der Ukrai­ne nach 1994 (Atom­bom­ben­ab­ga­be) auch nicht verlangen.”

Wie soll­te ein Waf­fen­still­stand geschützt werden?
“Geht nicht, zu teu­er, Gren­ze zu lang und außer­dem wären das chi­ne­si­sche und indi­sche UN Trup­pen die wol­len wir nicht.”

Wie erkennt man ech­te Bemü­hun­gen um Minsk 2?
“Anhand der Titel der Teilnehmer.”

Wer ist Schuld an der Situation?
“Der Hass der Sepa­ra­tis­ten aus dem Donbas.”

Wor­an haderts?
“Frie­dens­ver­hand­lun­gen sind geschei­tert, da die Ukrai­ne kei­ne Garan­to­ren für Frie­dens­si­che­rung gefun­den hat.”

DAS IST GANZ ERSTAUNLICH IHR UNENDLICHEN VERLOGENEN DRECKSSCHWEINE - denn, laut Nafta­li Ben­nett war man dar­über bereits längst hinaus.

And the second issue was - how will Ukrai­ne pro­tect its­elf and guarantees.

Ukrai­ne deman­ded of Rus­sia that it be able to get secu­ri­ty gua­ran­tees from Ame­ri­ca, Fran­ce, all the big ones.

And the­re was an argu­ment, becau­se to Rus­sia a gua­ran­tee is a pact, it’s no dif­fe­rent than NATO.

This is whe­re I brought my expe­ri­ence, I gave it a lot of thought and said, the nego­tia­ti­on is unre­a­son­ab­le becau­se they’­re nego­tia­ting over some­thing they don’t have.

There’s the joke about a guy try­ing to sell the Brook­lyn Bridge to passersby.

This guy did exist.

100 years ago he sold…

-They don’t have the Broo­kyln Bridge.

I said that because… 
Ame­ri­ca will give you guarantees?

It will com­mit that in seven years, if Rus­sia vio­la­tes some­thing, it will send sol­di­ers after lea­ving Afgha­ni­stan and all that?

I said, “Volo­dym­yr, it won’t hap­pen, you won’t get gua­ran­tees, why are you negotiating?”

Then I sug­gested what I cal­led the “Israe­li model.”

We don’t have guarantees.

I said, “I’m the prime minis­ter of Isra­el, “we don’t have gua­ran­tees from anyo­ne, if someo­ne inva­des us tomor­row, nobo­dy has assu­red us and no one will come to save us. What we do have is a strong, inde­pen­dent army that can pro­tect its­elf, so let’s for­get about the­se gua­ran­tee and dis­cuss the para­me­ters for buil­ding mili­ta­ry for­ce, what kind of wea­pons, what pla­nes, how many offi­cers, soldiers…”

Becau­se Rus­sia doesn’t want Ukraine…

So this was a cogni­ti­ve bre­akthrough that they both accepted.

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Fazit des Panels:

Das wird noch sehr lan­ge gehen, und sehr teu­er wer­den, aber wenigs­tens “not on my watch (Pen­si­on)” - und um euro­päi­sche Wer­te, meint Rechts­nor­men zu erhal­ten, muss uns das schon wert sein.

Mein Fazit:

Solan­ge es noch reicht um die VERFICKTEN eige­nen Kin­der zu ver­ar­schen, weil ein ande­res Ziel als “not under my watch” haben die ver­fick­ten scheiß Pen­sio­nis­ten einer Genera­ti­on die so voll­kom­men ver­lo­gen und STRUNZDUMM ist nicht mehr.

Ich hof­fe ihr könnt mor­gen auch noch KRAFTVOLL euren eige­nen Nach­wuchs belügen.

Ach­ja und tol­le Absatz­märk­te offen hal­ten, für sek­to­ra­le Ent­wick­lung wäh­rend die Regi­on rela­tiv zu ande­ren weni­ger attrak­tiv wird. Und dann noch den ver­fick­ten scheiß ENKALAN vor­lü­gen, die US wür­den jetzt aber auch wahn­sin­nig schnell in erneu­er­ba­re Ener­gien gehen, wes­halb das eine so uner­hört tol­le indus­tri­el­le Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve sei.

(edit: Joe Biden lässt doch in der Ark­tis nach Öl boh­ren - das hat jetzt aber kei­ner kom­men sehen…)

Jetzt gibts heu­te aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten, Masa­la hat end­lich sein Ratio­nal ver­ra­ten, war­um nicht ver­han­delt wer­den darf!

Die meis­ten Krie­ge dau­ern 3 Jah­re und vor dem sta­tis­ti­schen Mit­tel, wann die End­pha­se ein­tritt, kann man ja nicht verhandeln.”

Schlitzt euch selbst den Bauch auf, ihr elen­di­gen Hurenschweine.

Ver­rä­ter, Lüg­ner - Volkstribunen.