The Lyman lie - the end

04. Oktober 2022

Ghost town with rail­way tracks going through it. Most of the buil­dings bom­bed to rub­ble. Ukrai­ni­an tro­ops alrea­dy left, two days after the pro­pa­gan­da blitz.

Told the repor­ter they are moving south, to ukrai­ni­an held ter­ri­to­ry. A few of them also moved east.

Rus­si­an tro­ops had alrea­dy most­ly left (to Kre­min­na in the east). No remains of major vehi­cle batt­les, no rus­si­an sup­ply hub.

So whe­re were you, when Lyman fell?

The sin­gle most important ukrai­ni­an suc­cess sto­ry after the Kup­jansk and Isjum offen­si­ve last mon­th. Only one day after the rus­si­an referendum.

(Selen­skyj took one day lon­ger to announ­ce, that the city was cap­tu­red, than even the rus­si­an mili­ta­ry com­mand. Becau­se of still raging batt­les with an uncer­tain out­co­me! Media was very concerned. 

This is one day later.)

Aber gut, dass die Wie­ner Zei­tung die aus der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft eine Medi­en­part­ner­schaft raus­ge­tra­gen hat, jetzt bereits über die wei­te­ren (teil­wei­se bis zu 30km!) Erfol­ge der Ukrai­ne im Süden berichtet.

edit: Der Stan­dard zitiert mitt­ler­wei­le Bun­des­heer Ana­lyst Reis­ner mit “es war ein Pres­ti­ge Síeg”. Alles um nicht ein­ge­ste­hen zu müs­sen, dass man Lügen ver­brei­tet hat.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut letz­te. Sterbt.

Zolota Balka und Dutschany

03. Oktober 2022

Die bei CNN pro­pa­gier­te Lüge, die Ein­nah­me von Lyman brin­ge rus­si­sche Ein­hei­ten im Süden in Ver­sor­gungs­not (nein, aber die Ein­nah­me von Kup­jansk und Isjum) hat­te als ein Ele­ment die­sen Colo­nel, der auf der Magic Wall Berei­che im Süden mar­kiert hat auf die die Erobe­rung von Lyman direk­te Aus­wir­kun­gen hät­te, da dadurch Ver­sor­gungs­li­ni­en in den Süden abge­schnit­ten wor­den wären.

In die­sem Bereich ist ges­tern ein Dorf (Zolo­ta Bal­ka) von der Ukrai­ne ein­ge­nom­men worden.

Das ist so unglaub­lich wie unmit­tel­bar die­se Aus­wir­kun­gen zu wir­ken begin­nen… Vor 23 Stun­den gibt Selen­sky die Erobe­rung des von drei Sei­ten ein­ge­kreis­ten Lyman bekannt - und 15 Stun­den spä­ter wird in dem Bereich den der CNN Colo­nel vor sei­ner Magic wall als “auf­grund­des­sen ver­sor­gungs­tech­nisch geschwächt” ein­ge­zeich­net hat ein Dorf (Zolo­ta Bal­ka) ein­ge­nom­men.

Die bei­den Regio­nen lie­gen 500 km und 8 Stun­den Fahrt­zeit auseinander.

Jetzt aber schnell

Um recht­zei­tig dort zu sein hät­te die rus­si­sche Armee (der stra­te­gi­sche Nach­schub aus Lyman) in den ver­blei­ben­den 7 Stun­den nur kurz die ukrai­ni­schen Städ­te Slo­wjansk und Kra­ma­tor­sk ein­neh­men, ein­mal locker den Dnepr über­que­ren und auf die Ver­pfle­gungs­pau­se ver­zich­ten müs­sen. (Und auf die Toi­let­te gehts bit­te vor der Abfahrt.)

Dann hät­ten Lloyd Aus­tin und CNN nicht gelogen.

Die Faz hat da mal einen Arti­kel dazu.

Seit Wochen wur­de um Lyman erbit­tert gekämpft. Nach der Nie­der­la­ge im nord­ukrai­ni­schen Gebiet Char­kiw und ihrem Rück­zug von dort haben die rus­si­schen Trup­pen ver­sucht, eine neue Front­li­nie ent­lang der Flüs­se Oskil und Siwers­kyj Donez auf­zu­bau­en. Lyman als nächs­te Stadt gegen­über dem von Kiew gehal­te­nen Bal­lungs­raum Slo­wjansk - Kra­ma­tor­sk galt dies­be­züg­lich als wich­tig. Einer­seits, um selbst Angrif­fe im Nor­den des Donbass-Gebiets star­ten zu kön­nen [Anm.: Brü­cken­kopf], ande­rer­seits als Bar­rie­re gegen eine ukrai­ni­sche Gegenoffensive.

Ach­so, die stra­te­gi­sche Bedeu­tung von Lyman gilt der stra­te­gi­schen Absi­che­rung von Slo­wjansk und Kra­ma­tor­sk, komisch - das haben wir ges­tern aber anders gehört… Die Stadt war doch so bedeu­tend für die rus­si­sche Ver­sor­gungs­la­ge und Logis­tik! Ein schwe­rer Schlag! Für die Rus­sen IM SÜDEN (nicht für Slo­wjansk und Kra­ma­tor­sk), sag­ten Lloyd Aus­tin und der Colo­nel bei CNN.

Ach­ja, Russ­land geht im Süden natür­lich auch mäch­tig die mili­tä­ri­sche Ver­sor­gung aus - so hat sich der Kon­flikt­ver­lauf bei­spiels­wei­se ges­tern dargestellt:

I have a flag my flag is blue

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Das Bild rechts zeigt übri­gens den Sol­da­ten der die Ehre hat­te Zolo­ta Bal­ka als zurück­er­obert zu dekla­rie­ren, die Twit­ter­mel­dung dazu hat west­li­che Jour­na­lis­ten zu Glanz­leis­tun­gen bewogen.

Hier zum Bei­spiel die Wie­ner Zei­tung für die Wal­ter Häm­mer­le unlängst eine Medi­en­part­ner­schaft der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft raus­ge­tra­gen hat, nach­dem er als Mode­ra­tor für ein Event zur Zukunft der Arbeit ein­ge­kauft wur­de, bei dem auch Johan­nes Kopf zuge­gen war, der fünf Tage spä­ter die inno­va­ti­ve Idee hat­te eine Bür­ger­initia­ti­ve zur Auf­ga­be der öster­rei­chi­schen Neu­tra­li­tät zu unter­stüt­zen. Mit sei­ner Unter­schrift und Medienstatements.

Ein Bera­ter des Kie­wer Innen­mi­nis­te­ri­ums, Anton Gerascht­schen­ko, ver­öf­fent­lich­te ein Video, auf dem ukrai­ni­sche Sol­da­ten ihre Natio­nal­flag­ge in der Ort­schaft Solo­ta Bal­ka hiss­ten. Das Gebiet liegt zwi­schen den Städ­ten Cher­son und Sapo­rischsch­ja, deren Regio­nen Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Putin am Frei­tag für annek­tiert erklärt hat.

Die Infor­ma­ti­ons­la­ge ist ange­spannt, sagen wir es mal so, denn es gab in der Tat Durch­brü­che”, sag­te Wla­di­mir Sal­do, der von Russ­land instal­lier­te Statt­hal­ter in den besetz­ten Tei­len von Cher­son, im rus­si­schen Staats­fern­se­hen. Sal­do nann­te kon­kret das Gebiet um die Ort­schaft Dutscha­ny am Ufer des Dnipro. “Da gibt es Sied­lun­gen, die von ukrai­ni­schen Trup­pen besetzt sind.” Dutscha­ny liegt etwa 30 Kilo­me­ter süd­lich des bis­he­ri­gen Front­ver­laufs vor dem ukrai­ni­schen Durch­bruch. Damit war es der stärks­te Vor­marsch der ukrai­ni­schen Trup­pen im Süden. Nach Beginn des rus­si­schen Angriffs­kriegs war das Gebiet um Cher­son lan­ge geprägt von einer star­ren Frontlinie.

Rob Lee von der US-Denkfabrik For­eign Poli­cy Rese­arch Insti­tu­te zitier­te rus­si­sche Blog­ger, die berich­te­ten, dass ihre Trup­pen sich bis nach Dutscha­ny etwa 40 Kilo­me­ter wei­ter süd­lich am Ufer des Dnipro zurück­ge­zo­gen hät­ten. “Wenn so vie­le rus­si­sche Kanä­le Alarm schla­gen, heißt das gewöhn­lich, dass sie in Schwie­rig­kei­ten sind”, schrieb Lee auf Twit­ter. Soll­ten die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te wei­te­re Fort­schrit­te am Ufer des Flus­ses machen, könn­ten tau­sen­de rus­si­sche Sol­da­ten in der Fal­le sit­zen. Der Dnipro ist stel­len­wei­se sehr breit, und die Ukrai­ne hat die meis­ten Brü­cken zerstört.

Bis zum Mon­tag­nach­mit­tag bestä­tig­te das ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um ledig­lich die Ein­nah­me einer Ort­schaft rund 20 Kilo­me­ter von der bis­he­ri­gen Front­li­nie ent­fernt. Ser­hij Chlan vom Regio­nal­rat Cher­son lis­te­te wei­te­re Ort­schaf­ten auf, die von ukrai­ni­schen Trup­pen ein­ge­nom­men wor­den sei­en, dar­un­ter auch Solo­to Bal­ka. “Das bedeu­tet, dass unse­re Streit­kräf­te mit Stär­ke am Ufer des Dnipro vor­an­kom­men, immer näher an Berys­law her­an”, sag­te Anton Gerascht­schen­ko vom Innen­mi­nis­te­ri­um in Kiew. “Offi­zi­ell gibt es sol­che Infor­ma­tio­nen bis­lang nicht, aber die panisch wer­den­den (rus­si­schen) Sei­ten in Sozia­len Medi­en (…) bestä­ti­gen die­se Fotos absolut.”

Das Vor­rü­cken im Süden folgt dem glei­chen Mus­ter, das der ukrai­ni­sche Gene­ral­stab schon im Osten ver­folgt hat: Ziel waren immer zunächst die rus­si­schen Nach­schub­li­ni­en, was die Inva­so­ren dar­auf­hin zwang, Gebie­te auf­zu­ge­ben und den Rück­zug anzutreten.

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Stellt sich nur die Fra­ge was war zuerst da? Lyman das nicht mehr als Nach­schub­li­nie über die ukrai­nisch gehal­te­nen Städ­te Slo­wjansk und Kra­ma­tor­sk aktiv sein konn­te, oder der Rück­zug der rus­si­schen Trup­pen nach Dutschany…

CNN und Loyd Aus­tin hät­ten da eine Lüge parat, die auch sie lie­ber schnell über­neh­men sollten.

Die stra­te­gi­sche Bedeu­tung von Lyman ist wie Quan­ten­ver­schrän­kung. Da ergibt sich der Zustand eines 500km ent­fern­ten Dorfs qua­si zeit­gleich. CNN hat berichtet.

edit: Sor­ry, muss noch einmal…

Kom­plett off topic.

Mit Bil­dern im rich­ti­gen Moment lässt sich ja qua­si alles sti­lis­tisch so hin­bie­gen, das man damit aus­drü­cken kann, was der Redak­teur im Bei­trag zur Gel­tung kom­men las­sen möch­te, aber das hier ist ein­fach zu schön.

Läuft grad super.

The motivation

ASSOZIATIONSRAT

Ende der Funk­stil­le zwi­schen EU und Israel

Nach zehn Jah­ren Gesprächs­pau­se wol­len Isra­el und die EU ihre Koope­ra­tio­nen nun wie­der ver­tie­fen. Aber das The­ma Sied­lun­gen bleibt ein Zankapfel

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Brül­ler.

The US defense minister promotes the Lyman lie

02. Oktober 2022

And a DW cor­re­spondant in Kiew pro­mo­tes ano­t­her Lyman lie.

This new Lyman lie - have you heard? Lyman is stra­te­gi­cal­ly important for the Ukrai­ne, becau­se it opens up a new way fur­ther into the Luhansk regi­on, with pos­si­b­ly Sever­odo­netsk and Lys­y­chansk being the next targets.

Yeah…

Sever­odo­netsk is just behind Kre­min­na and Rubi­sch­ne, which is still an acti­ve rail­way hub rus­sia operates.

Lys­y­chansk as well. (Remem­ber the twin cities on the Donets river? Right.)

So Lyman was so stra­te­gi­cal­ly and logisti­cal­ly important, becau­se you got the rus­si­ans to move back to their fall­back posi­ti­on 30km east­wards? To Krimenna?

Of utmost importance

Wel­co­me to Lyman - the stra­te­gi­cal­ly important city for the wider 50km radius.

Such a gre­at achie­ve­ment, and the first city in the Donezk regi­on! So lets now move to Luhansk, or back to Lys­y­chansk and have a real fight, or get a real­ly important sup­port infru­s­t­ruc­tu­re hub.

Remem­ber when the rus­si­ans cap­tu­red Lys­y­chansk? By pushing across the river? Remem­ber how important Lyman was for them in that instance? Oh, yeah - not at all, as it was Ukrai­ni­an held.

What a stra­te­gic city of 20.000! So important.

So by now we’­ve gone through the fol­lowing narratives.

Lyman is so important, becau­se its a trans­por­ta­ti­on hub! - No it isnt, not for near­ly a mon­th - see Ukrai­ni­ans encir­cled it from three sides, and it was a for­mer bridgehead.

Lyman is so important becau­se cap­tu­ring it inter­rupts the rus­si­an logistics flow into the south - No it isn’t taking Kup­jansk and Isjum was what did that.

Lyman is so important becau­se it is the most nort­hern city in Donezk. True, but that doesnt make it stra­te­gi­cal­ly or logisti­cal­ly important, that makes it PR important - see, now lets con­ti­nue, by moving north into Luhansk? (Away from Donezk?) Or back east to Lys­y­chansk? For a repeat of the mon­ths long twin cities fight (at least the popu­la­ti­on is most­ly gone by now…) for a River cros­sing. 50km east of it?

Lyman is so important, becau­se now more rus­si­an sup­port hubs are in HIMARS ran­ge - no, not if rus­si­an sup­port hubs cor­re­spond with rail­way sta­ti­ons, becau­se all of them alrea­dy were in HIMARS ran­ge if you had posi­tio­ned them in Isjum. (30km isnt that much, for a HIMARS fired geo­lo­ca­ti­on tar­ge­ting mis­si­le. And the­re are no new rail­way sta­ti­ons in the new­ly gai­ned 30km of HIMARS range.)

Lyman is so important, becau­se now Sva­to­ve can be next! - no it isnt, Sva­to­ve can be acces­sed via Kup­jansk, not via Lyman.

Lyman is so important, becau­se it offers ano­t­her way into Sie­ver­odo­netsk and Lys­y­chansk. Yeah cool - pro­bab­ly the most true of all sti­pu­la­ti­ons, so now Lyman is a city on the way, with a radi­us of stra­te­gic impor­t­ance of 50km. 30km to be exact, becau­se rus­si­ans moved back to Kreminna.

You know that the media has total­ly figu­red this out, and repor­ted the fac­tu­al impor­t­ance of Lyman, when the­re are six dif­fe­rent nar­ra­ti­ves (plus a bonus nar­ra­ti­ve of the DW Kiew cor­re­spon­dent try­ing to rec­ti­fy it for hims­elf by sug­ges­ting it is so important, becau­se it lies bet­ween Donezk and Luhansk - so its so stra­te­gi­cal­ly important becau­se its geo­gra­phi­cal­ly uni­que!) for why it is important wit­hin two days of the media first repea­ting the Ukrai­ni­an Pro­pa­gan­da line, that it was a very important recap­tu­re that one - ONE DAY AFTER rus­si­as annex­a­ti­on of four ukrai­ni­an repu­blics, even!

You know, that its just not­hing but Putins weak­ness, that makes Lloyd Aus­tin sta­te a com­ple­te and abso­lu­te non­sen­se state­ment into came­ra, that it is important for rus­si­ans sou­thern sup­ply­rou­tes, which was also what CNN repor­ted coin­ci­dent­al­ly. But not the NYT, not the FT, and by now not even DW. The flip­ping cor­re­spon­dent in Kiew has to cor­rect the US defen­se minis­ter, and come up with an alter­na­ti­ve rea­so­ning that now encom­pa­ses the stra­te­gic impor­t­ance of “50km east­ward” - becau­se not­hing that was repor­ted ear­lier makes any sense.

Wow.

Jour­na­lism, right?

Oh yeah, lets put this into con­text once more.

Here you have all the cor­re­spon­ding cities on one map.

Context

The distance bet­ween Kup­jansk and Lyman is 50km. North of Kup­jansk is the rus­si­an bor­der. Isjum is in the shot on the left. The rail­way line in ques­ti­on goes through Kups­jansk, through Isjum, then into Lyman. And Lyman is the stra­te­gic mar­vel in the Ukrai­nes coun­ter­of­fen­si­ve, the most com­pre­hen­si­ve suc­cess sin­ce the start of the coun­ter­of­fen­si­ve, becau­se rus­si­ans moved from Lyman 30km to the east and now bun­ker down in tren­ches west of Rubischne?

Can I get this in wri­ting plea­se? Can someo­ne sign this off?

CNN promotes the Lyman lie

02. Oktober 2022

of the “stra­te­gi­cal­ly very important sup­ply hub” -

- You need: Colo­nel in front of magic wall.

- Drawing in the stra­te­gic impor­t­ance of the rail sup­ply­line. Direct­ly into never rus­si­an held ukrai­ni­an territory. 

So you are sup­ply­ing rus­si­an tro­ops from firm­ly held ukrai­ni­an ter­ri­to­ry, thats… ehm THE MAGIC WALL! THE COLONEL AND THE MAGIC WALL! DONT LOOK BEHIND YOU, ITS A THREE HEADED MONKEY!

- Then later drawing in the actu­al advan­ces (the L shape and a cir­cle), that stops at Lyman, going east, not south, with the next rus­si­an fall­back point being 30km east of that. Still under full rus­si­an rail sup­ply. Who­se sup­ply rou­te actual­ly extends to the east and south, through rus­si­an held territory.

But you dont need to exp­lain that, quick - lets move on - its THE MAGIC WALL!

edit: 20 seconds later - next slide:

What could the Ukrai­ne do?

- Con­so­li­da­ting gains around Lyman & moving into Luhansk

Wait. You have just pro­ven, that the Donezk regi­on isnt imp­ene­tra­ble, and you’­ve stop­ped all tho­se HUGE rus­si­an sup­ply efforts through ukrai­ni­an held ter­ri­to­ry into the south (?), wea­ke­n­ing tho­se tro­ops imme­mens­ly, as this was a “stra­te­gi­cal­ly very important sup­ply hub”, now you are moving to Luhansk regi­on in the north, becau­se the tar­get of stra­te­gic impor­t­ance is Sva­to­ve (Luhansk Oblast, direct­ly acces­sed via Kup­jansk, but not via Lyman, …), like the NYT and the FT repor­ted? Becau­se its still an acti­ve rus­si­an rail sup­port hub for Luhansk.

IT’S THE MAGIC WALL!

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen

01. Oktober 2022

Kei­ne Ahnung, aber die Chan­nel 4 Mode­ra­to­rin ist sicht­lich genervt, dass sich ihr Inter­view­gast nicht in die vor­be­rei­te­ten Ant­wor­ten legt, son­dern sagt, dass Putin in sei­ner Rede der Nato den Krieg erklärt hat…

Übri­gens, Lyman - sehr wich­tig. Logis­ti­scher Knotenpunkt!

Ver­tei­digt” zwar nicht von der rus­si­schen Armee aber von Frei­wil­li­gen­ver­bän­den (Mili­zen).

Die Ukrai­ne mas­sa­kriert also gera­de wei­ter die schwächs­ten rus­si­schen Einheiten.

edit: Sor­ry - ich woll­te nicht das Gar­de Schüt­zen­re­gi­ment der 20. rus­si­schen Armee unter­schla­gen das dort sta­tio­niert war.

Die Ukrai­ne met­zelt also wie­der Mili­zen und die am wenigs­ten aus­ge­bil­de­ten rus­si­schen Einheiten.

Aber natür­lich ein gro­ßer, bedeu­ten­der Sieg der Ukraine.

edit: Die Zusam­men­fas­sung der NYT ist online.

Lyman, which fell to the Rus­si­ans in May, ser­ves as a rail hub that flows into Don­bas, the mine­ral rich regi­on in the Donetsk and neigh­bo­ring Luhansk pro­vin­ces that has long been the focus of Mr. Putin’s war aims.

Ukraine’s abi­li­ty to recap­tu­re Lyman is the most signi­fi­cant pro­of yet that Russia’s abi­li­ty to con­trol the Don­bas is anything but certain.

With Lyman under Ukrai­ni­an con­trol the batt­le for the Don­bas enters a new pha­se. The city’s recap­tu­re means that Ukraine’s tro­ops have gai­ned a new foot­hold in the regi­on and are posi­tio­ned to claw back ter­ri­to­ry befo­re win­ter sets in.

The next tar­get, if the Ukrai­ni­an mili­ta­ry con­ti­nues its advan­ce, would likely be Sva­to­ve, a city north east of Lyman whe­re Rus­si­ans have retren­ched fol­lowing their defeat in the nor­the­ast, accord­ing to analysts.

[…]

Ukraine’s slow moving offen­si­ve in the south toward the port city of Kher­son has lar­ge­ly been oversha­do­wed by events in the east. But figh­t­ing the­re remains fier­ce as bet­ter trai­ned Rus­si­an for­ces have put up staunch resis­tance against advan­cing Ukrai­ni­an troops.

src: click

Zusatz: Aus Lyman wur­den Trup­pen zur Ver­stär­kung von Kup­jansk abge­zo­gen, das die Ukrai­ne in der ers­ten Coun­ter­of­fen­si­ve befreit hat, dh - es war bereits desta­bi­li­siert, teil­wei­se ein­ge­kes­selt, und trotz­dem noch ein wich­ti­ger Trans­port­hub - einer Bahn­stre­cke die Russ­land bereits seit dem 10. Sep­tem­ber (der Befrei­ung von Kup­jansk) nicht mehr nut­zen konnte.

Wow. Was für ein stra­te­gi­scher Sieg. Die Medi­en­mel­dun­gen über­schla­gen sich!

Pro­pa­gan­da hat aber noch nie­mand entdeckt.

edit: Bes­se­re Bahnkarte:
Ukraine Bahnkarte
src: click (via Ukrai­ni­an Railways)

Lyman (Лиман) ist unter Kup­jansk (Куп’янськ) und Isjum (Ізюм) aber über Slo­wjansk (Слов’янськ), etwas wei­ter öst­lich gele­gen in der Kar­te verzeichnet.

Aber es liegt inner­halb der Gren­zen der Volks­re­pu­blik Donezk - sie­he die­se Kar­te der FAZ (ISW what else) -
Lyman
src: click

und es bringt die Ukrai­ne 35km näher an die nächs­ten rus­si­schen Versorgungshubs!

Wow, Car­lo Masa­la über­schlägt sich bei Sprin­ger, die nächs­ten rus­si­schen Ver­sor­gungs­hubs kom­men somit in die Reich­wei­te der ukrai­ni­schen Himars!

Alle Bahn-Logistikknoten in der Nähe:

Slo­wjansk (Слов’янськ) (Ukrainian-held)
Kra­ma­tor­sk (Краматорськ) (Ukrainian-held)
Kost­jan­ty­niw­ka (Костянтинівка) (Ukrainian-held)
Bach­mut (Бахмут) (Ukrainian-held)
Pokrowsk (Покровськ) (Ukrainian-held)

Popas­na (Попасна) (Russian-held, 55km Luft­li­nie nach Lyman, 84km nach Isjum)
Lys­syt­schansk (Лисичанськ) (Russian-held, 45km Luft­li­nie nach Lyman, 79km nach Isjum)
Rubi­sch­ne (Рубіжне) (Russian-held, 40km Luft­li­nie nach Lyman, 72km nach Isjum)

Alle drei von Lyman aus offi­zi­ell in HIMARS Reichweite.
Alle drei bereits von Isjum aus offi­zi­ell in HIMARS Reich­wei­te.

Ein Wen­de­punkt im Krieg! Ein gro­ßer, bedeu­ten­der Sieg der Ukraine!

FT zur stra­te­gi­schen Bedeutung:

Lyman is a key sta­ging ground for Rus­si­an for­ces in their cam­pai­gn to cap­tu­re the rest of Donetsk pro­vin­ce. Ukrai­ni­an for­ces are advan­cing from three direc­tions on the town — west, north and south — and are loo­king to trap poten­ti­al­ly several thousand Rus­si­an tro­ops there.

Ukraine’s main objec­ti­ve could be to attack Sva­to­ve, a town to the north of Lyman, that has beco­me an important logistics hub for Rus­si­an for­ces after the Khar­kiv counter-offensive, said Mykhailo Samus, direc­tor of the New Geo­po­li­tics Rese­arch Net­work in Kyiv and a for­mer Ukrai­ni­an mili­ta­ry officer.

If the Rus­si­ans lost Sva­to­ve it would be a dis­as­ter for them, espe­cial­ly if [the] Ukrai­ni­an offen­si­ve con­ti­nues fur­ther east to libe­ra­te that part of Luhansk Oblast [pro­vin­ce],” Samus added.

He said that as many as 5,500 Rus­si­an tro­ops could now be sur­roun­ded in the Lyman area.

src: click

Sva­to­ve ist auf der obe­ren Kar­te nicht ver­zeich­net, befin­det sich jedoch auf hal­ber Stre­cke zwi­schen Kup­jansk (Куп’янськ) und Rubi­sch­ne (Рубіжне).

edit: Lam­brecht vor zehn Minuten:

Lam­brecht: Luft­ver­tei­di­gung im Vordergrund

Für die deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Lam­brecht steht der­zeit die Luft­ver­tei­di­gung der Ukrai­ne im Vor­der­grund. Es sei­en jetzt Waf­fen gefragt, die „geeig­net sind zur Luft­ver­tei­di­gung“, sagt sie im Inter­view mit den ARD-„Tagesthemen“. Zu Putins Dro­hun­gen mit Atom­waf­fen sagt die Minis­te­rin, die­se müs­se man ernst neh­men, „und ich rate jedem, das nicht zu baga­tel­li­sie­ren“. Aber es dür­fe auch nicht dazu füh­ren, „dass wir uns läh­men lassen“.

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Deut­lich wie immer… Die Ukrai­ne hat­te von Deutsch­land expli­zit mehr Angriffs­pan­zer gefor­dert, gesen­det wer­den IRIS-T mit 25km Reich­wei­te (HIMARS: 85-150km je nach Munitionsbestückung).

Sprin­ger is not amu­sed.

Mal sehen wie lan­ge das bei der bis­he­ri­gen Sala­mi­tak­tik zu Waf­fen­lie­fe­run­gen dies­mal hält.

edit2: Die Pres­se lügt wieder:

Der Fall von Lyman ist eini­ger­ma­ßen ver­hee­rend und wird die Ver­sor­gung des rus­si­schen Hee­res in einem wei­te­ren Umkreis beein­träch­ti­gen. In der Klein­stadt waren zuletzt um die 5000 bis 6000 Rus­sen gar­ni­so­niert, dar­un­ter ein Garde-Schützenregiment der 20. Armee (Haupt­quar­tier Woro­nesch) und zwei Regi­men­ter der Mili­zen aus der Regi­on Luhansk.

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Der Fall ist PR tech­nisch ver­hee­rend, und für die Erobe­rung des Donezk von rus­si­scher Sei­te ein her­ber Rück­schlag da ein ehe­ma­li­ger Brü­cken­kopf nicht mehr unter rus­si­scher Kon­trol­le steht.

Als Ver­sor­gungs­kno­ten­punkt war er durch die Erobe­rung von Kup­jansk in der ers­ten ukrai­ni­schen Gegen­of­fen­si­ve letz­tes Monat nicht mehr rele­vant, sie­he “Ein­kes­se­lung vom Wes­ten, Nor­den und Süden”. 

Der Fall­back Punkt der in Lyman sta­tio­nier­ten Trup­pen liegt spä­tes­tens bei Kre­min­na (Кремінна), 30km öst­lich. 10km wei­ter öst­lich liegt Rubi­sch­ne (Рубіжне), das ist ver­sor­gungs­tech­nisch nicht abgeschnitten.

Sie­he Kar­te, und sie­he FT Aus­sa­ge, dass das eigent­li­che Ziel der Offen­si­ve Sva­to­ve sein könn­te, das zwi­schen Kup­jansk und Rubi­sch­ne liegt. Das wäre ein grö­ße­rer Schlag (so FT), da es noch ein akti­ver Hub ist.

Lyman hät­te noch aus dem Osten ver­sorgt wer­den kön­nen, war aber defi­ni­tiv kein Ver­sor­gungs­hub mehr. Noch weni­ger “im Umkreis”, denn es war vor­ge­la­gert (Brü­cken­kopf) und daher expo­niert (nun von drei Sei­ten einkreisbar).

Das Erstaun­li­che ist, weder die NYT noch die FT machen die­se Feh­ler, auch wenn sie mit einer “höhe­ren ehe­ma­li­gen Bedeu­tung Lymans” spie­len (vor der ukrai­ni­schen Gegen­of­fen­si­ve, als es noch ein Brü­cken­kopf war) es ist der Pres­se Redak­teur, der über die Über­set­zung stolpert.

Das heu­te war kei­ne erneu­te stra­te­gi­sche Wen­de im Krieg, das war das ver­zö­ger­te (vor­läu­fi­ge) Ende der Kupjansk-Isjum Initiative.

Es sei denn man ist als Redak­teur erstaunt, dass Isjum gehal­ten wer­den konnte.

Aber das ist es ja nicht. Lyman ist die nörd­lichs­te Stadt in Donezk, daher ist der Auf­ma­cher “Russ­lands Donezk Offen­si­ve hat einen schwe­ren Rück­schlag erlit­ten”, das ist das Sen­sa­tio­nel­le an der Mel­dung. Dass man das geschafft hat liegt an der Erobe­rung von Kup­jansk und Isjum, nicht an einer tak­tisch sen­sa­tio­nel­len Erobe­rung und Ein­nah­me von Logis­tik in Lyman.