Ghost town with railway tracks going through it. Most of the buildings bombed to rubble. Ukrainian troops already left, two days after the propaganda blitz.
Told the reporter they are moving south, to ukrainian held territory. A few of them also moved east.
Russian troops had already mostly left (to Kreminna in the east). No remains of major vehicle battles, no russian supply hub.
So where were you, when Lyman fell?
The single most important ukrainian success story after the Kupjansk and Isjum offensive last month. Only one day after the russian referendum.
(Selenskyj took one day longer to announce, that the city was captured, than even the russian military command. Because of still raging battles with an uncertain outcome! Media was very concerned.
This is one day later.)
Aber gut, dass die Wiener Zeitung die aus der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft eine Medienpartnerschaft rausgetragen hat, jetzt bereits über die weiteren (teilweise bis zu 30km!) Erfolge der Ukraine im Süden berichtet.
Die bei CNN propagierte Lüge, die Einnahme von Lyman bringe russische Einheiten im Süden in Versorgungsnot (nein, aber die Einnahme von Kupjansk und Isjum) hatte als ein Element diesen Colonel, der auf der Magic Wall Bereiche im Süden markiert hat auf die die Eroberung von Lyman direkte Auswirkungen hätte, da dadurch Versorgungslinien in den Süden abgeschnitten worden wären.
In diesem Bereich ist gestern ein Dorf (Zolota Balka) von der Ukraine eingenommen worden.
Die beiden Regionen liegen 500 km und 8 Stunden Fahrtzeit auseinander.
Um rechtzeitig dort zu sein hätte die russische Armee (der strategische Nachschub aus Lyman) in den verbleibenden 7 Stunden nur kurz die ukrainischen Städte Slowjansk und Kramatorsk einnehmen, einmal locker den Dnepr überqueren und auf die Verpflegungspause verzichten müssen. (Und auf die Toilette gehts bitte vor der Abfahrt.)
Seit Wochen wurde um Lyman erbittert gekämpft. Nach der Niederlage im nordukrainischen Gebiet Charkiw und ihrem Rückzug von dort haben die russischen Truppen versucht, eine neue Frontlinie entlang der Flüsse Oskil und Siwerskyj Donez aufzubauen. Lyman als nächste Stadt gegenüber dem von Kiew gehaltenen Ballungsraum Slowjansk - Kramatorsk galt diesbezüglich als wichtig. Einerseits, um selbst Angriffe im Norden des Donbass-Gebiets starten zu können [Anm.: Brückenkopf], andererseits als Barriere gegen eine ukrainische Gegenoffensive.
Achso, die strategische Bedeutung von Lyman gilt der strategischen Absicherung von Slowjansk und Kramatorsk, komisch - das haben wir gestern aber anders gehört… Die Stadt war doch so bedeutend für die russische Versorgungslage und Logistik! Ein schwerer Schlag! Für die Russen IMSÜDEN (nicht für Slowjansk und Kramatorsk), sagten Lloyd Austin und der Colonel bei CNN.
Achja, Russland geht im Süden natürlich auch mächtig die militärische Versorgung aus - so hat sich der Konfliktverlauf beispielsweise gestern dargestellt:
Das Bild rechts zeigt übrigens den Soldaten der die Ehre hatte Zolota Balka als zurückerobert zu deklarieren, die Twittermeldung dazu hat westliche Journalisten zu Glanzleistungen bewogen.
Hier zum Beispiel die Wiener Zeitung für die Walter Hämmerle unlängst eine Medienpartnerschaft der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft rausgetragen hat, nachdem er als Moderator für ein Event zur Zukunft der Arbeit eingekauft wurde, bei dem auch Johannes Kopf zugegen war, der fünf Tage später die innovative Idee hatte eine Bürgerinitiative zur Aufgabe der österreichischen Neutralität zu unterstützen. Mit seiner Unterschrift und Medienstatements.
Ein Berater des Kiewer Innenministeriums, Anton Geraschtschenko, veröffentlichte ein Video, auf dem ukrainische Soldaten ihre Nationalflagge in der Ortschaft Solota Balka hissten. Das Gebiet liegt zwischen den Städten Cherson und Saporischschja, deren Regionen Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag für annektiert erklärt hat.
“Die Informationslage ist angespannt, sagen wir es mal so, denn es gab in der Tat Durchbrüche”, sagte Wladimir Saldo, der von Russland installierte Statthalter in den besetzten Teilen von Cherson, im russischen Staatsfernsehen. Saldo nannte konkret das Gebiet um die Ortschaft Dutschany am Ufer des Dnipro. “Da gibt es Siedlungen, die von ukrainischen Truppen besetzt sind.” Dutschany liegt etwa 30 Kilometer südlich des bisherigen Frontverlaufs vor dem ukrainischen Durchbruch. Damit war es der stärkste Vormarsch der ukrainischen Truppen im Süden. Nach Beginn des russischen Angriffskriegs war das Gebiet um Cherson lange geprägt von einer starren Frontlinie.
Rob Lee von der US-Denkfabrik Foreign Policy Research Institute zitierte russische Blogger, die berichteten, dass ihre Truppen sich bis nach Dutschany etwa 40 Kilometer weiter südlich am Ufer des Dnipro zurückgezogen hätten. “Wenn so viele russische Kanäle Alarm schlagen, heißt das gewöhnlich, dass sie in Schwierigkeiten sind”, schrieb Lee auf Twitter. Sollten die ukrainischen Streitkräfte weitere Fortschritte am Ufer des Flusses machen, könnten tausende russische Soldaten in der Falle sitzen. Der Dnipro ist stellenweise sehr breit, und die Ukraine hat die meisten Brücken zerstört.
Bis zum Montagnachmittag bestätigte das ukrainische Verteidigungsministerium lediglich die Einnahme einer Ortschaft rund 20 Kilometer von der bisherigen Frontlinie entfernt. Serhij Chlan vom Regionalrat Cherson listete weitere Ortschaften auf, die von ukrainischen Truppen eingenommen worden seien, darunter auch Soloto Balka. “Das bedeutet, dass unsere Streitkräfte mit Stärke am Ufer des Dnipro vorankommen, immer näher an Beryslaw heran”, sagte Anton Geraschtschenko vom Innenministerium in Kiew. “Offiziell gibt es solche Informationen bislang nicht, aber die panisch werdenden (russischen) Seiten in Sozialen Medien (…) bestätigen diese Fotos absolut.”
Das Vorrücken im Süden folgt dem gleichen Muster, das der ukrainische Generalstab schon im Osten verfolgt hat: Ziel waren immer zunächst die russischen Nachschublinien, was die Invasoren daraufhin zwang, Gebiete aufzugeben und den Rückzug anzutreten.
Stellt sich nur die Frage was war zuerst da? Lyman das nicht mehr als Nachschublinie über die ukrainisch gehaltenen Städte Slowjansk und Kramatorsk aktiv sein konnte, oder der Rückzug der russischen Truppen nach Dutschany…
CNN und Loyd Austin hätten da eine Lüge parat, die auch sie lieber schnell übernehmen sollten.
Die strategische Bedeutung von Lyman ist wie Quantenverschränkung. Da ergibt sich der Zustand eines 500km entfernten Dorfs quasi zeitgleich. CNN hat berichtet.
edit: Sorry, muss noch einmal…
Komplett off topic.
Mit Bildern im richtigen Moment lässt sich ja quasi alles stilistisch so hinbiegen, das man damit ausdrücken kann, was der Redakteur im Beitrag zur Geltung kommen lassen möchte, aber das hier ist einfach zu schön.
Läuft grad super.
ASSOZIATIONSRAT
Ende der Funkstille zwischen EU und Israel
Nach zehn Jahren Gesprächspause wollen Israel und die EU ihre Kooperationen nun wieder vertiefen. Aber das Thema Siedlungen bleibt ein Zankapfel
And a DW correspondant in Kiew promotes another Lyman lie.
This new Lyman lie - have you heard? Lyman is strategically important for the Ukraine, because it opens up a new way further into the Luhansk region, with possibly Severodonetsk and Lysychansk being the next targets.
Yeah…
Severodonetsk is just behind Kreminna and Rubischne, which is still an active railway hub russia operates.
Lysychansk as well. (Remember the twin cities on the Donets river? Right.)
So Lyman was so strategically and logistically important, because you got the russians to move back to their fallback position 30km eastwards? To Krimenna?
Welcome to Lyman - the strategically important city for the wider 50km radius.
Such a great achievement, and the first city in the Donezk region! So lets now move to Luhansk, or back to Lysychansk and have a real fight, or get a really important support infrustructure hub.
Remember when the russians captured Lysychansk? By pushing across the river? Remember how important Lyman was for them in that instance? Oh, yeah - not at all, as it was Ukrainian held.
What a strategic city of 20.000! So important.
So by now we’ve gone through the following narratives.
Lyman is so important, because its a transportation hub! - No it isnt, not for nearly a month - see Ukrainians encircled it from three sides, and it was a former bridgehead.
Lyman is so important because capturing it interrupts the russian logistics flow into the south - No it isn’t taking Kupjansk and Isjum was what did that.
Lyman is so important because it is the most northern city in Donezk. True, but that doesnt make it strategically or logistically important, that makes it PR important - see, now lets continue, by moving north into Luhansk? (Away from Donezk?) Or back east to Lysychansk? For a repeat of the months long twin cities fight (at least the population is mostly gone by now…) for a River crossing. 50km east of it?
Lyman is so important, because now more russian support hubs are in HIMARS range - no, not if russian support hubs correspond with railway stations, because all of them already were in HIMARS range if you had positioned them in Isjum. (30km isnt that much, for a HIMARS fired geolocation targeting missile. And there are no new railway stations in the newly gained 30km of HIMARS range.)
Lyman is so important, because now Svatove can be next! - no it isnt, Svatove can be accessed via Kupjansk, not via Lyman.
Lyman is so important, because it offers another way into Sieverodonetsk and Lysychansk. Yeah cool - probably the most true of all stipulations, so now Lyman is a city on the way, with a radius of strategic importance of 50km. 30km to be exact, because russians moved back to Kreminna.
You know that the media has totally figured this out, and reported the factual importance of Lyman, when there are six different narratives (plus a bonus narrative of the DW Kiew correspondent trying to rectify it for himself by suggesting it is so important, because it lies between Donezk and Luhansk - so its so strategically important because its geographically unique!) for why it is important within two days of the media first repeating the Ukrainian Propaganda line, that it was a very important recapture that one - ONEDAYAFTER russias annexation of four ukrainian republics, even!
You know, that its just nothing but Putins weakness, that makes Lloyd Austin state a complete and absolute nonsense statement into camera, that it is important for russians southern supplyroutes, which was also what CNN reported coincidentally. But not the NYT, not the FT, and by now not even DW. The flipping correspondent in Kiew has to correct the US defense minister, and come up with an alternative reasoning that now encompases the strategic importance of “50km eastward” - because nothing that was reported earlier makes any sense.
Wow.
Journalism, right?
Oh yeah, lets put this into context once more.
Here you have all the corresponding cities on one map.
The distance between Kupjansk and Lyman is 50km. North of Kupjansk is the russian border. Isjum is in the shot on the left. The railway line in question goes through Kupsjansk, through Isjum, then into Lyman. And Lyman is the strategic marvel in the Ukraines counteroffensive, the most comprehensive success since the start of the counteroffensive, because russians moved from Lyman 30km to the east and now bunker down in trenches west of Rubischne?
Can I get this in writing please? Can someone sign this off?
of the “strategically very important supply hub” -
- You need: Colonel in front of magic wall.
- Drawing in the strategic importance of the rail supplyline. Directly into never russian held ukrainian territory.
So you are supplying russian troops from firmly held ukrainian territory, thats… ehm THEMAGICWALL! THECOLONELANDTHEMAGICWALL! DONTLOOKBEHINDYOU, ITS A THREEHEADEDMONKEY!
- Then later drawing in the actual advances (the L shape and a circle), that stops at Lyman, going east, not south, with the next russian fallback point being 30km east of that. Still under full russian rail supply. Whose supply route actually extends to the east and south, through russian held territory.
But you dont need to explain that, quick - lets move on - its THEMAGICWALL!
edit: 20 seconds later - next slide:
What could the Ukraine do?
- Consolidating gains around Lyman & moving into Luhansk
Wait. You have just proven, that the Donezk region isnt impenetrable, and you’ve stopped all those HUGE russian supply efforts through ukrainian held territory into the south (?), weakening those troops immemensly, as this was a “strategically very important supply hub”, now you are moving to Luhansk region in the north, because the target of strategic importance is Svatove (Luhansk Oblast, directly accessed via Kupjansk, but not via Lyman, …), like the NYT and the FT reported? Because its still an active russian rail support hub for Luhansk.
Keine Ahnung, aber die Channel 4 Moderatorin ist sichtlich genervt, dass sich ihr Interviewgast nicht in die vorbereiteten Antworten legt, sondern sagt, dass Putin in seiner Rede der Nato den Krieg erklärt hat…
Übrigens, Lyman - sehr wichtig. Logistischer Knotenpunkt!
“Verteidigt” zwar nicht von der russischen Armee aber von Freiwilligenverbänden (Milizen).
Die Ukraine massakriert also gerade weiter die schwächsten russischen Einheiten.
edit: Sorry - ich wollte nicht das Garde Schützenregiment der 20. russischen Armee unterschlagen das dort stationiert war.
Die Ukraine metzelt also wieder Milizen und die am wenigsten ausgebildeten russischen Einheiten.
Aber natürlich ein großer, bedeutender Sieg der Ukraine.
edit: Die Zusammenfassung der NYT ist online.
Lyman, which fell to the Russians in May, serves as a rail hub that flows into Donbas, the mineral rich region in the Donetsk and neighboring Luhansk provinces that has long been the focus of Mr. Putin’s war aims.
Ukraine’s ability to recapture Lyman is the most significant proof yet that Russia’s ability to control the Donbas is anything but certain.
With Lyman under Ukrainian control the battle for the Donbas enters a new phase. The city’s recapture means that Ukraine’s troops have gained a new foothold in the region and are positioned to claw back territory before winter sets in.
The next target, if the Ukrainian military continues its advance, would likely be Svatove, a city north east of Lyman where Russians have retrenched following their defeat in the northeast, according to analysts.
[…]
Ukraine’s slow moving offensive in the south toward the port city of Kherson has largely been overshadowed by events in the east. But fighting there remains fierce as better trained Russian forces have put up staunch resistance against advancing Ukrainian troops.
Zusatz: Aus Lyman wurden Truppen zur Verstärkung von Kupjansk abgezogen, das die Ukraine in der ersten Counteroffensive befreit hat, dh - es war bereits destabilisiert, teilweise eingekesselt, und trotzdem noch ein wichtiger Transporthub - einer Bahnstrecke die Russland bereits seit dem 10. September (der Befreiung von Kupjansk) nicht mehr nutzen konnte.
Wow. Was für ein strategischer Sieg. Die Medienmeldungen überschlagen sich!
Lyman (Лиман) ist unter Kupjansk (Куп’янськ) und Isjum (Ізюм) aber über Slowjansk (Слов’янськ), etwas weiter östlich gelegen in der Karte verzeichnet.
Aber es liegt innerhalb der Grenzen der Volksrepublik Donezk - siehe diese Karte der FAZ (ISW what else) -
src: click
und es bringt die Ukraine 35km näher an die nächsten russischen Versorgungshubs!
Wow, Carlo Masala überschlägt sich bei Springer, die nächsten russischen Versorgungshubs kommen somit in die Reichweite der ukrainischen Himars!
Popasna (Попасна) (Russian-held, 55km Luftlinie nach Lyman, 84km nach Isjum)
Lyssytschansk (Лисичанськ) (Russian-held, 45km Luftlinie nach Lyman, 79km nach Isjum)
Rubischne (Рубіжне) (Russian-held, 40km Luftlinie nach Lyman, 72km nach Isjum)
Ein Wendepunkt im Krieg! Ein großer, bedeutender Sieg der Ukraine!
FT zur strategischen Bedeutung:
Lyman is a key staging ground for Russian forces in their campaign to capture the rest of Donetsk province. Ukrainian forces are advancing from three directions on the town — west, north and south — and are looking to trap potentially several thousand Russian troops there.
Ukraine’s main objective could be to attack Svatove, a town to the north of Lyman, that has become an important logistics hub for Russian forces after the Kharkiv counter-offensive, said Mykhailo Samus, director of the New Geopolitics Research Network in Kyiv and a former Ukrainian military officer.
“If the Russians lost Svatove it would be a disaster for them, especially if [the] Ukrainian offensive continues further east to liberate that part of Luhansk Oblast [province],” Samus added.
He said that as many as 5,500 Russian troops could now be surrounded in the Lyman area.
Svatove ist auf der oberen Karte nicht verzeichnet, befindet sich jedoch auf halber Strecke zwischen Kupjansk (Куп’янськ) und Rubischne (Рубіжне).
edit: Lambrecht vor zehn Minuten:
Lambrecht: Luftverteidigung im Vordergrund
Für die deutsche Verteidigungsministerin Lambrecht steht derzeit die Luftverteidigung der Ukraine im Vordergrund. Es seien jetzt Waffen gefragt, die „geeignet sind zur Luftverteidigung“, sagt sie im Interview mit den ARD-„Tagesthemen“. Zu Putins Drohungen mit Atomwaffen sagt die Ministerin, diese müsse man ernst nehmen, „und ich rate jedem, das nicht zu bagatellisieren“. Aber es dürfe auch nicht dazu führen, „dass wir uns lähmen lassen“.
Deutlich wie immer… Die Ukraine hatte von Deutschland explizit mehr Angriffspanzer gefordert, gesendet werden IRIS-T mit 25km Reichweite (HIMARS: 85-150km je nach Munitionsbestückung).
Mal sehen wie lange das bei der bisherigen Salamitaktik zu Waffenlieferungen diesmal hält.
edit2: Die Presse lügt wieder:
Der Fall von Lyman ist einigermaßen verheerend und wird die Versorgung des russischen Heeres in einem weiteren Umkreis beeinträchtigen. In der Kleinstadt waren zuletzt um die 5000 bis 6000 Russen garnisoniert, darunter ein Garde-Schützenregiment der 20. Armee (Hauptquartier Woronesch) und zwei Regimenter der Milizen aus der Region Luhansk.
Der Fall ist PR technisch verheerend, und für die Eroberung des Donezk von russischer Seite ein herber Rückschlag da ein ehemaliger Brückenkopf nicht mehr unter russischer Kontrolle steht.
Als Versorgungsknotenpunkt war er durch die Eroberung von Kupjansk in der ersten ukrainischen Gegenoffensive letztes Monat nicht mehr relevant, siehe “Einkesselung vom Westen, Norden und Süden”.
Der Fallback Punkt der in Lyman stationierten Truppen liegt spätestens bei Kreminna (Кремінна), 30km östlich. 10km weiter östlich liegt Rubischne (Рубіжне), das ist versorgungstechnisch nicht abgeschnitten.
Siehe Karte, und siehe FT Aussage, dass das eigentliche Ziel der Offensive Svatove sein könnte, das zwischen Kupjansk und Rubischne liegt. Das wäre ein größerer Schlag (so FT), da es noch ein aktiver Hub ist.
Lyman hätte noch aus dem Osten versorgt werden können, war aber definitiv kein Versorgungshub mehr. Noch weniger “im Umkreis”, denn es war vorgelagert (Brückenkopf) und daher exponiert (nun von drei Seiten einkreisbar).
Das Erstaunliche ist, weder die NYT noch die FT machen diese Fehler, auch wenn sie mit einer “höheren ehemaligen Bedeutung Lymans” spielen (vor der ukrainischen Gegenoffensive, als es noch ein Brückenkopf war) es ist der Presse Redakteur, der über die Übersetzung stolpert.
Das heute war keine erneute strategische Wende im Krieg, das war das verzögerte (vorläufige) Ende der Kupjansk-Isjum Initiative.
Es sei denn man ist als Redakteur erstaunt, dass Isjum gehalten werden konnte.
Aber das ist es ja nicht. Lyman ist die nördlichste Stadt in Donezk, daher ist der Aufmacher “Russlands Donezk Offensive hat einen schweren Rückschlag erlitten”, das ist das Sensationelle an der Meldung. Dass man das geschafft hat liegt an der Eroberung von Kupjansk und Isjum, nicht an einer taktisch sensationellen Eroberung und Einnahme von Logistik in Lyman.
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