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31. August 2022

aber dies­mal unge­fil­tert, da war wohl der Zen­sor pinkeln.

Stand zuletzt, die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Aller­letz­te, Fio­na Hill wird durch den Tal­king Cir­cuit gejagt, seit dem sie begon­nen hat auf die Fra­ge “was denkt Putin eigent­lich”, kon­kret zu ant­wor­ten und dabei ein Logik Gerüst auf­zu­bau­en, das selbst an der LSE für hoch­ge­zo­ge­ne Augen­brau­en sorgt. Um die Fra­ge selbst kommt sie mit einem ein­stün­di­gen non-sequitur her­um, auf den Scho­pen­hau­er stolz gewe­sen wäre.

Geschenkt, dass man auch das durch­ge­hen lässt, ich mei­ne wir sind an der LSE, wie­so soll­te man hier Posi­tio­nen hin­ter­fra­gen, oder noch­mal nach­ha­ken, wenn der Inter­view Gast sei­ne Aus­le­gun­gen nicht begrün­den kann…

Dran blei­ben hat sich gelohnt.

Aspen Secu­ri­ty Forum 2022:

Auf der Büh­ne die übli­chen Kan­di­da­ten. Eine Mode­ra­to­rin die par­ti­san as fuck ist, und gleich mal mit einer Geschich­te das Framing fest­setzt, bevor über­haupt jemand zum Reden kommt, ein Ver­tre­ter des US Secu­ri­ty Estab­lish­ments (es ist eine Sicher­heits­kon­fe­renz), der wie­der mal rein zufäl­lig neben­bei fal­len las­sen muss, wie lan­ge man ver­sucht habe mit Russ­land zu ver­han­deln, bis man die neue Rea­li­tät aner­kannt hat­te (“me and my friends, we tried so hard” - facts: talks were not con­ti­nued, US stop­ped them uni­la­te­ral­ly, Euro­pe was not invol­ved;) und dies­mal neu, ein Ver­tre­ter des “Esto­ni­an For­eign Intel­li­gence Ser­vices”, mit dem übli­chen hum­ble brag dem gegen­über der in die­ser Indus­trie die shots cal­led, trotz­dem sehr amü­sant, wenn dann “we are so hap­py that we could pro­vi­de our litt­le part to help the big guys, CIA and NSA” dabei her­aus­schaut -- aber was solls, die sel­be Schei­ße wie auf jedem Indus­trieevent mit öffent­li­chen Panels.

Das Inter­es­san­te ist dass sich die drei Ver­tre­ter in die­ser Zusam­men­set­zung vor einem Publi­kum das ihnen wohl­ge­son­nen ist, das ers­te Mal (!) dazu hin­rei­ßen haben las­sen die Ziel­per­spek­ti­ve des Ukrai­ne Krie­ges für den Wes­ten wie folgt zu skizzieren.

Je mehr Sol­da­ten Russ­land jetzt ver­liert, denn sie haben schon vie­le ver­lo­ren, des­to wahr­schein­li­cher wird es für Putin ein Pro­blem, bei sei­nen Wie­der­wah­len in 2024.”

Für sich genom­men noch nicht so spek­ta­ku­lär, aber die Details sind der Ham­mer. Der est­län­di­sche Geheim­dienst, hat schon mal eine Lis­te der rus­si­schen Unter­neh­mens­füh­rer aggre­giert, die gegen den Krieg sind, aber dies­be­züg­lich kei­ne öffent­li­chen State­ments abge­ge­ben haben, Ziel ist kon­kret auf Regi­me­chan­ge hin­zu­wir­ken. Der Main Ang­le dafür sind mehr tote rus­si­sche Sol­da­ten, da man bereits genau in den Flow­charts hat, dass Putin wie­der ein­mal in den ent­le­ge­nen Regio­nen, und nicht rund um die gro­ßen Städ­ten rekru­tiert hat um weni­ger sozia­le Unru­hen zu pro­vo­zie­ren (nach den 30.000 toten rus­si­schen Sol­da­ten blie­ben die Sol­da­ten­müt­ter Pro­tes­te dies­mal, aus dem Grund wei­test­ge­hend aus, der Wes­ten war sehr ent­täuscht - sie­he Ang­le der den Medi­en damals ver­kauft wur­de: click), aber nicht nur dass Russ­land in den Regio­nen rekru­tiert hat, son­dern wie viel, von wel­chen Eth­ni­en, wie viel Kin­der die Durch­schnitts­mut­ter in die­sen Regio­nen hat, und dass das mitt­ler­wei­le oft­mals bei einem pro Fami­lie liegt, also sieht man hier “Unru­he­po­ten­ti­al” für die Wah­len von 2024. Wei­ters wür­de man mit den Himars Rake­ten­wer­fern ja nicht nur Mun­ti­ons­de­pots tref­fen, son­dern auch Aus­bil­dungs­stät­ten, das wären dann so in etwa 100 Tote pro Tref­fer, das läp­pert sich. Immer noch Ori­gi­nal­zi­ta­te aus dem Video. Nicht nur das, die ukrai­ni­schen Wah­len lau­fen gleich­zei­tig - dh, bis dahin wird Selenk­syj so und so unter­stützt, denn wie sähe das sonst aus, … Die Wah­len in Euro­pa sei­en spä­ter, dh. das funk­tio­niert schon - ich denks mir nicht aus, alles immer noch Teil des Gesprächs. Der ande­re Ang­le (nicht Main Ang­le), sind “hun­gern­de Mägen”, auf­grund der Unter­neh­mens­plei­ten in rus­si­schen Unter­neh­men unter den aktu­el­len Sanktionen.

Das Sen­sa­tio­nel­le ist hier die Gewichtung.

Es geht uns um einen Shot Regi­me­chan­ge in 2024 her­bei­zu­füh­ren. Wir möch­ten dafür pri­mär die Zahl toter Rus­sen auf dem Schlacht­feld erhö­hen, daher sind Offen­siv­waf­fen­lie­fe­run­gen aktu­ell so wich­tig. Sank­tio­nen sind nur ein Neben­ziel das vor allem dar­auf abzielt rus­si­sche Unter­neh­men zu zer­stö­ren, um damit 2024 die Arbeits­lo­sen­ra­te in Russ­land zu erhö­hen, was mehr Leu­te hung­rig wer­den lässt, was die Chan­ce auf Regi­me­chan­ge erhöht.

Wie war das noch gleich? Die Ukrai­ne braucht mehr Waf­fen um sich zu ver­tei­di­gen? Vor allem mobi­le Mehr­fach­ra­ke­ten­wer­fer­sys­te­me, für einen lang anhal­ten­den Auf­rei­bungs­krieg, hin­ter der rus­si­schen Front? In dem mög­lichst vie­le Leu­te ster­ben? Der aber garan­tiert kein Pro­xy war ist, weil das will nur Putin dass man den so nennt.

Gott die­se Gesel­schaft wird so elen­dig­lich verarscht…

(

A pro­xy war is an armed con­flict bet­ween two sta­tes or non-state actors, one or both of which act at the ins­ti­ga­ti­on or on behalf of other par­ties that are not direct­ly invol­ved in the hostilities.[1] In order for a con­flict to be con­si­de­red a pro­xy war, the­re must be a direct, long-term rela­ti­ons­hip bet­ween exter­nal actors and the bel­li­ger­ents involved.[2] The afo­re­men­tio­ned rela­ti­ons­hip usual­ly takes the form of fun­ding, mili­ta­ry trai­ning, arms, or other forms of mate­ri­al assi­s­tance which assist a bel­li­gerent par­ty in sus­tai­ning its war effort.[2]

src: click)

Direkt aus den Exper­ten­run­den die ein Rau­scher per Schrei-Koller der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on in Form der SPÖ nahe legt, seit dem er ins IWM­Vi­en­na gela­den und dort von der Büh­ne gen­a­me­droppt wurde.

Die­se Gesell­schaft ist das Aller­letz­te. Ich Wich­ser, ihr Schwei­ne, ihr Säue, ihr Arsch­lö­cher, ihr fuck­ing Dreck.

War­um durf­ten noch mal Pazi­fis­ten und Kom­pro­miss geneig­te Intel­lek­tu­el­le in Deutsch­land nicht statt­fin­den, wäh­rend 40% der Gesell­schaft ihrer Mei­nung ist, indem der Stan­dard Leu­te aus Mer­ca­tor Nähe zum Denun­zie­ren ihrer Posi­tio­nen ins Blatt genom­men hat? Ach­ja, desshalb!

Was steht noch mal hin­ter “irgend­wann wird es eine Ver­hand­lungs­lö­sung geben, aber noch ist es zu früh?” Ach­ja, das hier.

IHR FUCKING SCHWEINE. WICHSER. SÄUE. ARSCHLÖCHER. FICKT EUCH, IHR FUCKING DRECK.

Dazu die Medi­en heute:

Ukrai­ni­sche Gegen­of­fen­si­ve an meh­re­ren Fron­ten: Rus­sen zurückgedrängt

Das bri­ti­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um erklär­te, dass ukrai­ni­sche Pan­zer­ver­bän­de an meh­re­ren Front­ver­läu­fen Angrif­fe gestar­tet hät­ten. Selen­skyi spricht von einer Gegen­of­fen­si­ve im gesam­ten Osten und Süden.

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Aktu­ell noch zu wenig Leu­te für eine wirk­li­che Gegen­of­fen­si­ve um Cher­son zu neh­men, aber dafür Angrif­fe über die gesam­te Front ver­teilt star­ten? Nach dem Hit and run Prin­zip? Na, machts end­lich Sinn?

Die Leu­te die das am Radar haben müss­ten, wir­ken auf NTV gera­de ver­dammt katatonisch.

(“Bit­te kei­nen unend­li­chen War of attri­ti­on, bei einem ein­ge­schla­fe­nen Kon­flikt, bit­te kei­nen unend­li­chen War of attri­ti­on bei einem ein­ge­schla­fe­nen Kon­flikt, bit­te kei­nen unend­li­chen War of attri­ti­on bei einem ein­ge­schla­fe­nen Kon­flikt -- aber an etwas ande­rem zei­gen die US kein Interesse.”)

Komisch war­um wohl?

Was heißt denn nun “die Ukrai­ne muss sich selbst ent­schei­den” kon­kret? DIESE GESELLSCHAFT IST DAS FUCKING ALLERLETZTE.

The benevolent, bumbling, inactive hegemon

24. August 2022

that once did set glo­bal rules at Bret­ton Woods, for the bet­ter­ment of all peop­le, accord­ing to Fio­na Hill:

Nach­trag:

Eine Ana­ly­se zahl­rei­cher gesperr­ter Kon­ten sozia­ler Netz­wer­ke wie Face­book, Twit­ter und Insta­gram hat etli­che Fake-Accounts iden­ti­fi­ziert, die ver­deckt und koor­di­niert ver­sucht haben, vor­wie­gend im Nahen Osten und in Zen­tral­asi­en pro­west­li­che Nar­ra­ti­ve zu ver­brei­ten. Das geht aus einer Stu­die der US-Universität Stan­ford und des Analyse-Unternehmens Gra­phi­ka her­vor, denen die sozia­len Netz­wer­ke ent­spre­chen­de Daten zur Ver­fü­gung gestellt haben.

Im Juli und August 2022 haben Twit­ter sowie der Facebook- und Instagram-Betreiber Meta etli­che, teil­wei­se über­lap­pen­de Kon­ten gesperrt, die gegen die Nut­zungs­be­din­gun­gen ver­sto­ßen haben. Twit­ter warf ihnen “Plattform-Manipulation und Spam” vor, wäh­rend Meta sie des “koor­di­nier­ten, unau­then­ti­schen Ver­hal­tens” bezich­tig­te. Die Daten umfas­sen 146 Twitter-Konten mit fast 200.000 Tweets in 10 Jah­ren, 26 Instagram-Accounts sowie 39 Pro­fi­le, 16 Sei­ten und 2 Grup­pen bei Face­book aus den letz­ten fünf Jahren.

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Nach­trag 2:

Allensbach hat die europäischen Werte gefunden!

23. August 2022

Die Mehr­heit der Deut­schen hat zwar Zwei­fel, ob es die in der Öffent­lich­keit so oft beschwo­re­nen euro­päi­schen Wer­te tat­säch­lich gibt, gleich­zei­tig hat sie aber kla­re Vor­stel­lun­gen über ein euro­päi­sches Wer­te­sys­tem. Grund für die­se merk­wür­di­ge Dis­kre­panz könn­te die wahr­ge­nom­me­ne Zer­strit­ten­heit der EU-Mitgliedsstaaten, aber auch der Wunsch nach einem star­ken und selbst­be­wuss­ten Euro­pa sein, das die Bevöl­ke­rung im Ukraine-Krieg ger­ne deut­li­cher erken­nen wür­de. Dabei wird die EU neben ihrer wirt­schaft­li­chen Bedeu­tung zuneh­mend als poli­ti­sche Gemein­schaft gese­hen. Eine rela­ti­ve Mehr­heit der Bevöl­ke­rung ist zudem über­zeugt, dass Deutsch­land nicht iso­liert, son­dern nur im Rah­men der EU inter­na­tio­nal etwas bewir­ken kann. Anders als noch zu Beginn des Jahr­tau­sends wird heu­te die Ukrai­ne von der Hälf­te der Bevöl­ke­rung als euro­päi­sches Land gese­hen, Russ­land nur noch von einer Minderheit.

Von Tho­mas Peter­sen in FAZ 142 vom 22.06.2022

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Ach­so, DAS sind die euro­päi­schen Wer­te, Moment was dar­an sind noch mal Werte?

Fragt man jedoch kon­kret danach, wel­che Wer­te man als euro­päi­sche Wer­te bezeich­nen kön­ne, erhält man kla­re Ant­wor­ten: 76 Pro­zent sag­ten in der aktu­el­len Umfra­ge, die Demo­kra­tie kön­ne man als euro­päi­schen Wert bezeich­nen, 71 Pro­zent nann­ten die Reli­gi­ons­frei­heit, 67 Pro­zent die Ach­tung der Men­schen­wür­de, eben­so vie­le die Meinungs- und Pres­se­frei­heit, die Gleich­be­rech­ti­gung von Frau­en (66 Pro­zent) und Frei­heit des Ein­zel­nen (65 Pro­zent). Auch Welt­of­fen­heit, Rechts­staat­lich­keit und Tole­ranz wur­den jeweils von einer abso­lu­ten Mehr­heit der Befrag­ten als euro­päi­sche Wer­te bezeichnet.

Dafür, dass die meis­ten Deut­schen nicht glau­ben, dass es gemein­sa­me euro­päi­sche Wer­te gibt, sind ihre Vor­stel­lun­gen von einem sol­chen euro­päi­schen Wer­te­sys­tem bemer­kens­wert deut­lich ausgeprägt.

[…]

Dass vie­le Deut­sche nicht an die Exis­tenz gemein­sa­mer euro­päi­scher Wer­te glau­ben, obwohl sie kla­re Vor­stel­lun­gen haben, wie die­se Wer­te aus­se­hen müss­ten, lässt sich ver­mut­lich dadurch erklä­ren, dass vie­le Bür­ger die Euro­päi­sche Uni­on bei Wei­tem nicht als so geeint wahr­neh­men, wie es in den letz­ten Mona­ten von vie­len poli­ti­schen Ver­tre­tern der EU-Länder beschwo­ren wur­de. Auf die Fra­ge „Sind die EU-Mitgliedsländer in der Ukraine-Krise einig oder zer­strit­ten?“ ant­wor­te­te jeder zwei­te Befrag­te, sie sei­en zer­strit­ten, nur etwas mehr als jeder Vier­te sag­te, die Län­der sei­en einig.

Dar­über hin­aus wird die Gemein­schaft nicht als stark wahr­ge­nom­men. Bei der Fra­ge „Was wür­den Sie mit Blick auf den Krieg in der Ukrai­ne sagen: Hat sich der Wes­ten da bis­lang eher als stark oder eher als schwach erwie­sen?“ zeig­ten sich die Befrag­ten rat­los: 32 Pro­zent mein­ten, der Wes­ten habe sich als stark erwie­sen, 29 Pro­zent sag­ten, er habe sich schwach gezeigt, eine rela­ti­ve Mehr­heit von 39 Pro­zent wich auf die Ant­wort­mög­lich­keit „Unent­schie­den“ aus - ein siche­res Zei­chen für Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. Frag­te man statt­des­sen, ob die Euro­päi­sche Uni­on sich in der Ukraine-Krise als stark oder schwach erwie­sen habe, fie­len die Ant­wor­ten noch ein­mal zurück­hal­ten­der aus: 28 Pro­zent glaub­ten, die EU habe Stär­ke gezeigt, 38 Pro­zent wider­spra­chen. Auch bei die­ser Fra­ge­va­ri­an­te gab es mit 34 Pro­zent auf­fal­lend vie­le Unentschiedene.

Dabei wür­de sich die Bevöl­ke­rung zumin­dest im Zusam­men­hang mit der Ukraine-Krise einen star­ken, selbst­be­wuss­ten Auf­tritt Euro­pas wün­schen. Dies zei­gen die Ant­wor­ten auf eine Fra­ge, bei der zwei Mei­nun­gen zu die­sem The­ma prä­sen­tiert wur­den. Die ers­te lau­te­te: „Auch wenn es im Moment nur schwer mög­lich erscheint, soll­te die EU sich so rasch wie mög­lich bemü­hen, mit Russ­land ins Gespräch zu kom­men und die Bezie­hun­gen zu Russ­land wie­der zu ver­bes­sern. Ein Frie­den in Euro­pa ist in abseh­ba­rer Zeit nur in der Zusam­men­ar­beit mit Russ­land mög­lich.“ Die Gegen­po­si­ti­on lau­te­te: „Solan­ge Putin an der Macht ist, wird es kei­nen Frie­den mit Russ­land geben. Daher soll­te sich die EU Putin ent­schlos­sen ent­ge­gen­stel­len und ihm kla­re Gren­zen set­zen. Nur so gibt es in abseh­ba­rer Zeit eine Chan­ce auf Frie­den in Euro­pa.“ Bei der Fra­ge, wel­cher die­ser bei­den Mei­nun­gen sie eher zustim­men, ent­schie­den sich 30 Pro­zent der Befrag­ten für die ers­te Posi­ti­on, eine kla­re Mehr­heit von 59 Pro­zent für die zweite.

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Hey, die­se Gesell­schaft ist ja mal doch nicht das Letz­te! Und Allens­bach ist fähig Putin muss weg als die eta­blier­te poli­ti­sche Ziel­de­fi­ni­ti­on zu nen­nen. Komisch. Die Medi­en nicht, die Poli­tik auch nicht.

Und wo waren noch ein­mal die 30% der Medi­en die in Deutsch­land Ende Juni für ein schnel­les Kriegs­en­de ein­ge­stan­den sind? Ach­so, ja die gabs nicht.

In Öster­reich übri­gens deut­lich mehr, wenn man die fol­gen­de Fra­ge als inhalt­lich equi­va­lent zulässt aber selbst in der abge­schwäch­ten Form ob man für oder gegen die Been­di­gung der Sank­tio­nen sei, kei­ner­lei media­le Bericht­erstat­tung in die­ser Richtung.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Ach­ja und noch ein klei­ner Trick - die rele­van­te poli­ti­sche For­mu­lie­rung lau­tet “west­li­che Wer­te” nicht “euro­päi­sche Werte”.

Soll­te den Demo­sko­pen das nächs­te Mal viel­leicht jemand sagen.

edit: Ich werd nicht mehr - der Stan­dard hat soeben die Rea­li­tät aner­kannt… click, da war ich ein wenig frü­her dran.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Sterbt ihr Arschlöcher.

Die Krim wird jetzt wieder ukrainisch.

23. August 2022

Zuerst der PR Teil direkt vom Standard:

Selen­skyj will die Krim zurück­er­obern, mit allen not­wen­di­gen Mit­teln und ohne vor­her ande­re Staa­ten um Erlaub­nis zu bitten

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj hat am Vor­tag des ukrai­ni­schen Unab­hän­gig­keits­ta­ges aber­mals sei­nen Wil­len beteu­ert, die 2014 von Russ­land annek­tier­te Halb­in­sel Krim zurück­er­obern. Man wer­de dafür alle Mit­tel ver­wen­den, die man für nötig hält und man wer­de auch nicht ande­re Staa­ten um Erlaub­nis fra­gen, so Selen­skyj bei einer Pres­se­kon­fe­renz der Krim-Plattform.

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Dann der nicht PR Teil vom Deutschlandfunk:

Deutsch­land lie­fert Waf­fen in Höhe von 500 Mil­lio­nen Euro

Die Bun­des­re­gie­rung will ihre Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne spür­bar aus­wei­ten. Wie ein Regie­rungs­spre­cher mit­teil­te, geht es um neue Lie­fe­run­gen im Wert von mehr als 500 Mil­lio­nen Euro. Geplant sei die Bereit­stel­lung von drei Luft­ab­wehr­sys­te­men, einem Dut­zend Ber­ge­pan­zern und 20 Raketenwerfern.

Dazu kämen Prä­zi­si­ons­mu­ni­ti­on und Gerä­te zur Bekämp­fung von Droh­nen, hieß es. Das Mate­ri­al soll dem­nach in die­sem und im kom­men­den Jahr zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­ta­ges muss noch zustimmen.
In einem Online-Gipfel über die Zukunft der seit 2014 annek­tier­ten Halb­in­sel Krim sicher­te Scholz der Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung Deutsch­lands zu. Die inter­na­tio­na­le Gemein­schaft wer­de die ille­ga­le und impe­ria­lis­ti­sche Anne­xi­on ukrai­ni­schen Ter­ri­to­ri­ums durch Russ­land nie­mals akzep­tie­ren, beton­te der Kanz­ler, der aus Kana­da zuge­schal­tet wur­de. Zu dem Online-Gipfel hat­te die Regie­rung in Kiew mehr als 50 Staa­ten aus Euro­pa, Asi­en, Ame­ri­ka und Afri­ka eingeladen.

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Öffent­li­che Debat­te? Wel­che öffent­li­che Debatte.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Also irgendwie…

19. August 2022

Russ­land bie­tet der Ukrai­ne über die Tür­kei erneut Frie­dens­ver­hand­lun­gen an.

Selen­skyj lehnt erneut ab.

Wor­über spre­chen die Medien?

Russ­land ist nicht auf den Vor­schlag von Guter­res ein­ge­gan­gen, ein erober­tes Atom­kraft­werk an die UN zu über­ge­ben, damit die es zur demi­li­ta­ri­sier­ten Zone erklä­ren, betrei­ben und für den Rest des Krie­ges Ener­gie für die Ukrai­ne pro­du­zie­ren kann.

Betreibt Russ­land Nuclear Blackmail?

Was?

Zusatz: Russ­land habe bereits ange­bo­ten das Atom­kraft­werk her­un­ter­zu­fah­ren um das Risi­ko­pro­fil zu sen­ken, aber die Ukrai­ne hat das nicht ange­nom­men, da sie sich “nicht sicher sein kön­ne, dass Russ­land nicht doch wei­ter Ener­gie pro­du­ziert und nach Russ­land leitet”.

Was?

Ja, ok, so kann ich natür­lich auch aus der Haupt­be­richt­erstat­tung hal­ten, dass die Ukrai­ne heu­te erneut ein Frie­dens­ver­hand­lungs­an­ge­bot aus­ge­schla­gen hat.