edit: Ah. Lie at 10 minutes in. No you cant “join the alliancies you want to join” (NATO). You get invited to talks, if you declare interest. Maybe. And then all members have to come to a unanimous decision on your candidate status.
NATO’s “open door policy” is based on Article 10 of its founding treaty. Any decision to invite a country to join the Alliance is taken by the North Atlantic Council on the basis of consensus among all Allies. No third country has a say in such deliberations.
Why thats called “open door policy” is beyond me, when even the open door part (to the foyer mind you) is conditional, but oh well, words. As part of public policies.
But its good to see the process of keeping the public narrative at least somewhat congruent.
Am Tag des russischen Angriffes gab es eine Phase in der Russland mit Truppenbewegungen ohne Insignien in bereits von Russland besetze Gebiete (offiziell “Separatistengebiete”) provoziert hat, aber man Russland noch “jede Chance geben wollte diesen Krieg nicht zu beginnen.” (Stoltenberg.) Diese Auslegung war damals die dominante, die UvdL dazu bewogen hat, auf CNN noch nicht von einer Invasion zu sprechen.
Bei der Nato PK zu den Geschehnissen des Tages am Abend sind dann die nordischen Staaten Stoltenberg in die Rede gegrätscht, und haben laut oponiert, sich doch nicht öffentlich vorführen zu lassen, natürlich sei das eine Invasion - das war es schon seit 1994, wir haben Krieg.
Diese Position wurde dann im Laufe des Tages zur dominanten.
Von Selenskyj kam zu diesem Zeitpunkt bereits Provokation pur - Aufrufe an die russische Bevölkerung jetzt auf die Straße zu gehen, und in social Media gegen einen Krieg zu demonstrieren inkludiert, denn nur sie können einen Krieg noch verhindern. Aktiv gerichtet and Mütter, Väter, Künstler, Tiktoker, Wissenschaftler, Doktoren (Figuren in hoher öffentlicher Achtung), Athleten, Musiker, … also die ganze Parade mit der man der Russischen Regierung so richtig schön in die Seite fahren kann, und zwei Stunden später flogen die ersten Raketen. Hurra.
Die deutschsprachigen Medien brachten das als “Selenskyj versuche den Konflikt noch abzuwenden”.
Soviel zum Thema man habe Russland jegliche mögliche Offramp zur Verfügung gestellt.
Was dem 140.000 Truppen Aufmarsch an der Grenze vorangegangen ist war der genemigte Einsatz von US Javelins in den Konfliktregionen im Donbas, der von den US unter Biden erstmals für den “Separitistenkonflikt” innerhalb der Ukraine genemigt wurde, geliefert wurden sie bereits früher, als Defensivwaffen. Die öffentliche Legitimation erfolgte im Dezember, der Einsatz der Waffen bereits im Oktober, ohne dass es eine Rüge der US gab. Der Einsatz dieser Waffen hat den wahrscheinlichen Ausgang des Konfliktes substantiell geändert, daraufhin reagiert Russland mit dem größten Truppenaufmarsch aller Zeiten. Das im Zeitfenster November, Dezember 2021.
Im Dezember gibt es die letzten Verhandlungen bei denen es heute heisst Offramps wurden Russland angeboten und sie wären alle mit überzogenen Forderungen abgelehnt wurden. Die Bemühungen die Situation diplomatisch zu “ändern” wurden im Dezember stark intensiviert.
Dann gibt es die Position von Klaus von Dohnanyi, dem alten Trottel (öffentliche Wahrnehmung) der zu alt ist zu wissen was hier passiert ist, der auf der Auslegung besteht, dass die US hier mit Russland alleine verhandelt hätten. Europa wäre nicht in die Verhandlungen miteinbezogen worden und auf die Schlüsselforderung Russlands (Verhinderung der Ausdehnung der Nato) sei nicht eingegangen worden. Alle andere Auslegungen besagen, Russland hätte hier überbordernde Forderungen gestellt.
Desshalb haben die US von sich aus beschlossen die Gesprächsformate im Dezember zu beenden.
Am 24. Februar hat dann Russland einen Angriffskrieg ausgerufen --
bei dessen Ausrufung die deutschsprachigen Medien Putin als komplett verrückt, mit Lagerkoller und Allmachtsphantasien dargestellt haben (aufgrund vorheriger fragwürdiger geschichtsphilosophischer Postulate) -- Personalisierung der Kriegsgründe volle Breitseite.
Das Zusammenschreien des Auslandsgeheimdienstchefs, der ihn aber auch nie richtig informiert habe (spätere Logik) war einfach nur eine kranke Affekthandlung, kein Zeichen nach außen, obwohl es Julia Ioffe zur Folge auch ein Zeichen nach außen war (PBS, beide Meldungen zwei Tage Unterschied). Die Medien haben sich ein Monat gefragt, warum Putin denn eine Denazifizierung der Ukraine fordert, nur auf den Aspekt, dass hier eine “Outgroup” mit einem “Untermenschen” label Versehen wird, damit man Krieg gegen sie führen kann sind sie nie gekommen.
Der Putin meint das Ernst, der ist komplett durch!
War die Berichterstattung des gesamten ersten Monats, Geschichtswissenschaftler, die in Panels aufgegriffen haben, dass Putin in der Rede nicht nur der Ukraine das Existenzrecht abspricht (mit fragwürdigen, bis wahnsinnigen historischen Vergleichen), sondern gleichzeitig mit Vokablen wie Novorossiya hantiert, die kompatibel zu dem in Russlands Bildungssystem vermittelten Geschichsverständnis über mehrere Jahrzehnte sind wurden einfach ignoriert, der Krieg sei die wahnsinnige Affekthandlung eines Mannes, und das Volk vor allem aber die Führungsriege würde sich wohl hoffentlich kurzfristig gegen ihn erheben und damit den Krieg beenden.
Passiert ist nichts davon.
Wobei, als sich dann auch die Soldatenmütter Initiativen in Russland nicht gegen den Diktator gestellt haben, kam kurzfristig noch schnell heraus, dass Putin die Conscripts für die erste Invasion aus entlegenen Gebieten Russland und nicht aus großen Städten lukriert hatte, damit Protestbewegungen in größeren Städten keine kritische Masse erreichen.
Als dann Putin begonnen hat die Existenz des Krieges über die russisch orthodoxe Kirche und das esoterische Konzept der RUS, in die Bevölkerung einzupflegen, war es es immer noch der wahnsinnige Patriarch, der den noch wahnsinnigeren Führer Russlands im Wahn hält, er müsse einer Allmachtsphantasie zurück zum Weltreich folgen.
Am zehnten Tag nach der Invasion begannen die üblichen Verdächtigen, dh. die konservativen außenpolitischen Thinktanks in den USA (Hoover Institution), damit eigene Vortragsreihen aus dem Boden zu stampfen, bei denen bisher völlig unbekannte Historiker (mit kürzlich erschienenem Buch), sieben gegen niemanden, dagegen argumentieren sollten, warum Russland diesen Schritt nicht gesetzt habe, da es sich von der Nato bedroht sah. Mit Einstiegsfrage, warum hat Mearsheimer unrecht. Der durfte dann noch einmal im Economist publizieren, dann wars eh schon aus.
Prominentestes Argument dieser Diksussionsrunden, Mearsheimer hat nicht recht, denn er vertrete eine “monokausale Theorie” der Konfliktbegründung.
Entgegen dem Novorossiya Narrativ, entgegen dem RUS Narrativ, entgegen dem Entmenschlichungsnarrativ von “Nazis in der Ukraine”, war es aber nie die Idee Russlands nur die Ukraine zu Übernehmen, sondern unter Ausreizung von direkten Natokonflikt Potentialen auch nicht nur die Ukraine, und Georgien und Moldavien, sondern mindestens auch die Baltischen Länder, wenn nicht gar Finnland.
Das aber bereits etwa ein Monat nachdem der Blitzkrieg nicht funktioniert hat, und wir alle Russland ausgelacht haben, dass es keine Städte einnehmen kann, ohne sie komplett zu zerstören.
Nachdem die ersten Thinktanks ausgerechnet hatten, dass Russland für eine Besetzung der Ukraine gegen ihren Willen, wovon wir zu diesem Zeitpunkt alle ausgegangen sind, und wir bis heute ausgehen, in etwa 4 Millionen aktive Truppen in der Ukraine benötige, was mit einer Generalmobilmachung, gerade einmal abgedeckt wäre.
Finnland sollte sich bezüglich eines Natobeitritts nicht bedroht fühlen, wenn in den ersten Monaten nach dem Stellen des Beitrittsansuchen ein Angriff erfolge, denn Russland sei bereits “überdehnt” (overextended) - Standard, vor einer knappen Woche.
Und dennoch ist das das Horrorszenario gegen das wir jetzt vorbauen müssen.
Denn nur so macht die Logik Sinn, dass wir hier nur einen schlimmeren Ausgang verhindern, in dem wir mit einem Aufreibungskrieg, Russlands Kapazität jemals wieder Natostaaten anzugreifen verringern. (Wobei ihre Demographie, mehr so auf failed state hindeute.) Bis auf Atomwaffen natürlich. Die aber jetzt nicht zur Debatte stehen (bin ich auch dafür).
Selenskyj war von Tag eins der Held (wobei sich noch die Frage gestellt hat, welche Art von Held jetzt eigentlich, CNN hat da mal recherchiert.) - jegliche Meldung “die Ukraine setze sich für ein Friedensabkommen ein” wurde in deutschsprachigen Medien sukzessive um den zweiten Teil der Aussage (wir verlangen dabei die vollständige territoriale Integrität der Ukraine inkl. Krim) reduziert. Die Aussagen gab es in den selben Reden die als Quelle für das Zitat referenziert wurden, zusammen mit den militärischen Ehrungen am Ende für Tapferkeit der Verteidiger Mariupols und den Aufbau des Heldenmythos der kämpfenden Soldaten in einer Rede.
Als die Türkei vermittelt hat, wurden 15 Punkte Pläne zu “Ultimaten”, man wollte lieber in Israel verhandeln, wos dann parlamentarische Kritik gab, dass Isreal doch gar kein Interesse hätte in der Weltgemeinschaft als “außerhalb des geeinten Westens” stehend betrachtet zu werden, und das die Vorgabe an Friedensverhandlungen zu arbeiten doch mehr Innenpolitische Gründe hätten. Wurde in deutschsprachigen Medien meines Wissens nach auch nicht darüber berichtet.
Dann kamen diverse Reden Selenskyjs in denen dieser davon gesprochen hat, man könne die Aufgabe keiner einzigen Stadt als Bedingung für Frieden akzeptieren, denn die ukrainische Bevölkerung habe sich dem ja ideologisch entgegengestellt, und für jeden Kompromiss den Selenkyj eingehen müsse - und sei es auch nur die Aufgabe der Position der Nato beitreten zu wollen, brauche Selenskyj eine Volksabstimmung, die einen vollständigen Abzug russischer Truppen voraussetze, und eine intakte Infrastruktur, davor könne er nicht verhandeln.
Dann kamen diverse Selensky Reden über den “eigenständigen, aber als Teil der Ukraine” Status in den “temporär besetzen Gebieten”, über die sich Selenskyj noch Gedanken machen müsse, wie er mit den “gehirngewaschenen Leuten” (Zitat Selenskyj) darin noch umgehe -- das war seine Umschreibung dafür, dass dieser “eigenständige Status - als Teil der Ukraine” über den Zeitraum von etwa einer Generation aufrechterhalten werden müsse (“erst mal, am Anfang”), bevor es zu einer Wiedereingliederung kommen kann.
Dann kamen diverse Selenskyj Reden, dass Staaten die die Ukraine nicht militärisch oder ideologisch unterstützen würden, von populären Revolutionen und Volksaufständen heimgesucht werden würden, denn die Bevölkerungen in diesen Staaten sei schon viel weiter als die Politiker. Wir brauchen mehr Waffen, wir brauchen auch Panzer.
Die Resonanz diesbezüglich war eher verhalten, also gabs dann erst mal eine Pause.
Zeit für Wünsche und Hoffnungen auf einen Papstbesuch.
Und dann am 31. März den Aufruf des Atlantic Councils, die Ukraine würde nicht gewinnen, wenn der Westen nicht mehr Offensivwaffen sende. Was gewinnen zu diesem Zeitpunkt bedeutete wusste niemand. Wurde ja nicht berichtet.
Zwei Tage später wurde diese Position von Sprechern der ukrainischen Regierung aufgegriffen, allerdings mit einem Leichten Spin, man brauche sie nicht um zu gewinnen, sondern lediglich um die aktuelle Position verteidigen zu können.
Zwei Tage später kam Butscha.
Um hier nicht auf Aspekte einzugehen, wie Russlands Position dazu vor dem UN Security Council wurde als reine Propaganda qualifiziert und gleich mal von der Berichterstattung ausgenommen, oder Aspekte wie wer die forensische Untersuchung leitet, oder wie lange es gedauert hat bis internationale forensische Teams unabhängiger Institutionen vor Ort bestätigt wurden, oder wer auf EU Ebene die Untersuchungskommissionen hier koordiniert, oder wem Blinken bereits als einer der Ersten in diesem Zusammenhang sein vollstes Vertrauen ausgesprochen hat -- weil mich das alles als “potentieller Relativierer” den Strick kostet --
Nach Butscha war die öffentliche Meinung einhellig, und als Putin dann gleich noch das Bataillon das dort im Einsatz war geehrt hat, gleich noch doppelt.
Für die Diskussion darüber dass das Atlantic Council vier Tage zuvor erstmals offensive Waffen für die Ukraine gefordert hat, blieb leider keine Kapazität mehr übrig --
in der Öffentlichkeit wurde jetzt einfach nur noch gefragt, warum bist du gegen Waffenlieferungen.
Wobei, zuerst noch nicht, da gabs auch eine Vorgeschichte.
Das war dann aber bereits zu wenig und zu spät, denn bereits am 25.03., ebenfalls vor Butscha, hat der ECFR (its just a Thinktank) öffentlich die Premisse ausgegeben, die europäische Bevölkerung sei auf einen lange anhaltenden Krieg einzuschwören, auf mehr Waffenlieferungen, auf mehr Militärbasen, auf eine EU light für weitere Migliedsstaaten, während man intern daran arbeiten sollte an einer regionalen Ordnung zu bauen, die nicht auf Institutionen, sondern auf einem Gleichgewicht der Kräfte beruht.
Was du halt so an Agenda Setting forderst, wenn der Journalismus nicht mehr weiß, dass er das nicht einfach unkontextualisiert bringen kann, darf, soll. Aber das war ja nicht alles - gefordert wurden Politiker, die jetzt nach vorne treten müssten, um dieses Konzept in der Bevölkerung zu popularisieren.
Die kamen erstmal nicht.
Was kam waren die typischen Pundits, die dann estmalig offen gegen Pazifisten und Kompromis“fetischisten” hetzen durften, denn beide seien im Ukraine Krieg deplatziert, utopisch, und moralisch verwerflich.
Der prominenteste Vertreter dieser Position in Österreich, ist in seiner Jugend in Mercator Nähe aufgewachsen.
Dann hat sich das komplette Mediensystem gleich noch mal selbst verschluckt - (also mehr als, als es sich darauf geeinigt hat, russische Positionen immer Auszusparen, da die allesamt Propaganda wären und desshalb von der Bevölkerung ferngehalten werden müssten, nicht kontextualisiert, ferngehalten) und eine Woche später gab es in Österreich kein Qualitätsmedium mehr das nicht der Meinung war, dass “die Ukraine muss gewinnen” die einzig mögliche mediale Positionierung sein dürfe. Ohne konkret zu wissen was gewinnen bedeutet, denn das müsse ja die Ukraine entscheiden.
Die Wiener Zeitung ist als letztes gefallen.
Gewinnen müssen, weil Verlieren verboten ist
Kompromisse sind die große Stärke der EU. Im Krieg gegen Russland sind plötzlich andere Fähigkeiten gefragt.
Keine Kompromisse mehr, schwerere und Offensivwaffen müssten jetzt her. Hat ja der ECFR gesagt. Und zuvor das Atlantic Council. (Beide vor Butscha.)
Gut, Borrell hat zwei Wochen später noch versucht die Position auf “wir sind für einen schnellen Frieden, aber nicht um jeden Preis” noch etwas abzumildern, aber das war bereits viel zu Wenig, und viel zu spät.
In der Öffentlichkeit drehten bereits seit zwei Wochen die “warum wollt ihr keine Waffen liefern” Narrative gegen die SPD in Deutschland frei, ohne dass sie eine Ahnung davon hatte, dass Deutschland kein 20stel der Finanzierung des Ukrainischen Kriegsbudgets auf die nächsten zwei Jahre ausmacht.
Während sie langsam dahinter gestiegen ist, dass die schwersten Sanktionen aller Zeiten, den Krieg nicht so schnell beenden werden.
Regimechange Narrative (natürlich nur persönliche Meinungen, also bis auf Johnson der offiziell ausspricht, dass eine Normalisierung des politischen Verhältnisses unter Putin nicht mehr möglich sei), waren auch kaum noch in Rotation. Der Putin war auch nicht mehr verrückt, weil mittlerweile laut Umfragen 75% der deutschen Bevölkerung Angst vom Atomkrieg hatten, und man dieses Gefühl nicht mehr so einfach weiter befördern mochte…
Also was ist geblieben? Die Idee von dem schnellen harten Schnitt, der nur nicht schnell und hart genug sein konnte, weil sich Deutschland viel zu langsam bewegt hat.
Dann ging die Breitseite gegen Scholz und zB den ehemaligen Sicherheitsberater Merkels ab - während die noch gegen eine schnellere Aufrüstung der Ukraine waren aus Wahrung deutscher Sicherheitsinteressen.
Das wurde dann schön in der Öffentlichkeit auf “die spielen Putin in die Karten und fürchten sich nur vorm Atomkrieg” verkürzt. Damit hast du dann gleich zwei Probleme auf einmal gelöst, die Angst vorm Atomkrieg reduziert (gut) und Aufrüstung gesichert --
Die Sanktionen sein ja viel zu wenig, und man muss jetzt weitere Massaker verhindern, während man der Ukraine einen drei Fronten Krieg, und jetzt wirklich im Feld, ermöglicht. Für den Rest hätten schnöde Defensivwaffen gereicht. Also es sei denn du argumentierst wie in Mariupol, bei dem die Umzingelung der Stadt durch Haubitzen verhindert werden hätte können. Aber das ist aktuell mehr das Argument der ukrainischen Regierung vor dem US Senat F16 und mobile Multiple Raketenabschusssysteme zu fordern. Die sie aktuell noch nicht bekommen.
Nachdem sich dann endlich alle Medien mit dem European Council on foreign Relations einig waren, kam dann leider die blöde Schwarzer - und der Teil der Intellektuellen, der schon seit Monaten keine ernsthaften Bemühungen zur Konflikdeeskalation gesehen hatte, und die US Logik des “jetzt so viel nerven wie möglich”, ohne eine Beteiligung der UN am Konflikt herbeizuführen” nur so halb prickelnd sah. Und das trotz der Erfolgsmeldungen, wie der Vernichtung mehrerer russischer Kriegsschiffe, trotz den territorialen Gewinnen der Ukraine rund um Kiew und Charkiw, mit denen muss ja was faul sein.
In Österreich stellst du dann als Orientierungshilfe gleich mal Plassnik aus der Brzeziński Ecke als Counterpart zur Verfüngung, und in Deutschland darf sie gleich mal mit “Frieden schaffen mit mehr Waffen” Anton Hofreiter debattieren, damit die Einordnung von vorne her klar ist --
und wenns Habermas nicht gegeben hätte, hätten wir diese Ausrichtung jetzt noch mal schön koordiniert weiterverfolgt.
Leider hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits die komplette deutsche Regierung darauf verständigt, die Entscheidung bezüglich eines Hochdrehens der Gewalteskalationsspirale, eine Definition dessen was Gewinnen bedeutet und jeglche Verantwortung vollständig an die Ukraine abzutreten.
Weil die wolle ja kämpfen.
Und für den Zusammenhalt innerhalb der progressiven Bevölkerung zumindest einen Komiker abzustellen, der Coop-Projekte, mit dem Inhalt “nur Gewinnen ist jetzt wichtig” produziert.
Nur noch einen kurzen Exkurs, zu - die wolle ja kämpfen…
Fürs gemeine Volk gibts immer noch Lanz und Precht:
https://www.youtube.com/watch?v=cWIi3stmpH0
Dazwischen gibts nichts.
Und diese Gesellschaft ist immer noch das Allerletzte.
Jetzt ist für mich nur noch ein Punkt offen - und der ist, warum bin ich mit Medienanalyse so weit weg vom Tagesgeschehen (also schlicht und einfach - was hätte berichtet werden können, was wurde berichtet, wann und wie), während die Leute die einfach nur nach Emotion gehen “wie weit eine Bevölkerung schon ist”, wieder viel weiter sind, und in all dem einfach nur die pure Wonne gesellschaftlichen Wirkens sehen?
Ich beantworte mir die Frage gerne selbst.
Mit - diese Gesellschaft ist das Letzte.
Und mit dem Gewinnen, sollte man wohl besser weitermachen, denn im Krieg ist plötzlich das Verarschen und Gleichschalten der Bevölkerung gefragt --
und den Aspekt dass “die kämpfen für uns” immer auch ein gehöriges maß an Angstnarrativ mit beinhaltet blenden wir lieber aus.
Wichtig ist nur, Putin ist ein ideologischer Einzeltäter auf den man nur so reagieren kann. Weil er nur diese Sprache versteht.
Deshalb haben wir, drei fucking Monate und bis zuletzt, als neben Putin das Problem auf den Teil der russischen Führungselite ausgeweitet wurde der nicht im Verdacht steht zu rebellieren, eine verdammte Persönlichkeitsprofilexegese bis zur Komplettverblödung betrieben. Über lange Tische aus Furcht vor Covid diskutiert (Paul Lendvai war sehr angetan), über versteckte Traumata in der frühen Jugend in Ostdeutschland debattiert, Gegenpositionen auf “die wären dann ja auch Hitlerversteher gewesen” diskreditiert (danke Anton Pelinka), auf dem Niveau von wie wahnsinnig ist der Diktator Soapfernsehen Erzählungen auf das Niveau von Konfliktanalyse gehoben. Die Konfliktforscher außen vorgespart. (Da kam dann einer Mal im Zentrum vor, der dann gesagt hat, auch wenns wahnsinnig klinge, müsse jetzt Finnland auf Russland zugehen, und sagen, wir sind Bereit in die Nato zu gehen, willst du nicht vorher Zugeständnisse machen, dann war er öffentlich eh schon durch.) Den Rauscher zur Komplettverblödung und bis zum fünf-fachen Wiederholen des “auf den müssen unsere Regierungen jetzt hören” Sagers vor den Timothy Synder (Russland betreibe Neokolonialismus. Im Nachbarland. Das auch an die EU angrenzt.) gesetzt, schnell noch von der Bühne aus genamedropt, und sind am Ende bei “sowohl die deutsche Regierung, als auch die deutsche Opposition in Form der CDU/CSU sind der Meinung, dass es sich bei Putins Krieg um Revanchismus handelt” gelandet.
Revanchismus wogegen, können wir noch nicht ganz aussprechen (irgendwas mit Sovjetunion, und wir haben ihre Ressentiments unterschätzt). Aber dann bald dann.
edit: More context:
^Good enough. Except for a few essential lies. (Surprised how little progress the russians made, on Kiew in the first days, surprised how issue forward the european reaction was this time around - well it depends on how you define surprised I guess, positively, I hope…)
This is about the factor of agency. And what role to give it in armed conflicts. (All you need is the will to fightTM.)
Essentially the argument, should one let people prolong a war, for a position of “winning” that isnt well defined, and usually just out of the range of your sphere of influence (“only the russian people can end this war now”), that seems to be correlated and even connected, in the public opinion, to a vague general statement of “winning is having the last russian leave territorial Ukraine (incl. crimea)”.
Then a believe is stated. Chomsky thinks that the Ukrainians want peace more than to postpone this war.
Enter a philosopher, that looks at a fake dichotomy (“But they are saying on TV, that what they want now is “weapons, weapons, weapons”” - make a silly face, disregards the argument.). Because its always about public perception first.
First aspect, the Ukrainian leaderships position is not the position of normal people on the ground and in the fight. It is detached to the point, where they need to be to make strategic decisions on how many people they will put up for a certain cause, when and were. The same thing is mirrored in the US strategic outlook on the situation, where some analysts see this as a model, of the US engaging in future wars by arming a “willing population”, and then giving them the best strategic model and real time analysis on top. Which by extension means, that all wars like this are “defensive” in nature, and “just”, by virtue of “the leadership of a country has expressed the desire to use their own populations, but other nations strategic support and military aid to get to a desired state”.
Next thing I’d look at here is the role of the media in that scenario, which is basically drive around the country, interview people who are deeply enthralled by a heroicism, neccessary nationalism, and the bright future is the guiding star of EU membership down the road sentiment, driven by, lets openly say it, propaganda and certain emotions that get pulled onto the centerstage, when engaging in a display of armed conflict condoned by any large group. Where all the losses you experience are reframed to be suffering you endure for a better future, just suffering, necessary suffering, not senseless suffering, or even wrong suffering, if you take into account the impact on world economics, no its the just, good suffering, and guilt of the suffering we have inflicted on others that binds us together in the aim to achieve a very, very badly defined goal.
You know, heroicism. Where the goal is always to tell stories about a personal development arc first, and then look at what the hero actually inflicted (on to society) later. But all is well, because evil got banished. You know - narratives…
From Selenskyjs point of view, anything thats less than “decisively winning” would be losing face and their most important military, financial and political allies, leaving the country war torn, economically destroyed, with no chance of a built up following, because the aggressors gamble payed off, and they are now in a more dominating position.
Selenskyj was voted in to solve the conflict in Donbas. Then he and Russia torpedoed Minsk 2. Then he tried to win the Donbas conflict militarily (gaining the approval to use imported weapon systems in the region that the russian occupation wasnt capable to deal with) -- so when the somewhat tragic figure started to solve the conflict by adding more force the situation escalated (140.000 armed forces at the border), at which point russia made a decision that no one understands, and Selenskyj became a hero, five times over, over night - for suppling people “willing to fight”.
For democracy, for western values, for the western rules based system and for Böhmermann, who is so thankful for that sacrifice.
That logic - the “better keep winning” aspect of it, so we can tell a narritive to people that depends on this being progress in a sense, and reducing the length of the war - while at the same time, less openly delegating all responsibility for decision making to the government of Ukraine and priming our own public for a prolonged war of good vs. evil -- is decidedly not representing “the will of the Ukrainians on the ground”.
It is a meta logic, on a structural level, that tries to rectify, why prolonging a conflict, or extending it, or adding fuel to it, is the necessary thing to do. The moral arguments used to sustain it, are deeply amoral. From an individual and collective point of view. They are literally what you’d describe as a necessary evil in any other case, where the emotional charging of arguments wasnt so front and center for public opinion.
Now lets let Chomsky use a minor rhetoric device in public.
“The ukrainian president is with the people - he wants to minimize harm to every individual on the ground. At which point strategic interests play into it - and the US and GB deny him the chance to do so.”
This proclamation alone does more to point at the issues at he intersection of individual but also collective interests and public proclamations that are in play here - than FUCKING three months of journalism on the matter.
If thats all that you’ve got to discredit someone (“but ukrainians want more weapons!” - After they’ve been told by the atlantic council that they should engage in asking for more weapons again, but in a specific way, that wouldnt make it too transparent what they are actually asking for…) that brings you popular recognition on youtube I guess.
Strangely, you arent allowed to say “But the Ukrainian president doesnt at all have the short- and likely mid-term wellbeing of his people in mind, enacts a somewhat new military strategy the US is trying out at the moment (decapitation of the command and control structure, while now pivoting into more of an offensive phase to not have their troops encycled, or in retreat, after Mariupol now doesnt saveguard against russian troop movements in the east anymore -- to prolong the conflict, to maximize damage dealt to the aggressor), while giving full real time tactical analysis feedback to the Ukraine), with a certain chance of success attached (“Just keep winning, though…”), whose primary outcome, most likely will be to prolong a war of attrition, and for that also needs the carrot, of a EU membership in the future (after winning), or his people will not know what they are fighting for. Probably, not having Russia perform atrocities in newly captured regions is something not quite enough to keep a war going after three months, you need a purely motivational aspect here - something you are actively fighting for, that will benefit all of your citizens, and will having made fighting the war a positive thing, the right decision.
That something cant be values.
So you employ a rhetoric device. The unfailing hero president, has indeed the wellbeing of his people in mind, and therefore would like to minimize casualties, which is why he mentioned the possibility of an independent Ukraine for about a week, and then was reeled back by a public outcry of US and GB based interest. The “we dont know what the Ukraine leadership stands for anymore” articles, only crept up in US media though.
So now what?
Oh yeah, slay Chomsky in the court of public opinion for stating the obvious. Engaging in, making possible, or prolonging a war of attrition is not in the interest of the people of Ukraine.
They dont think in principles of a responsibility for western law based systems (“it sometimes feels, like people want to drive us into something like Afghanistan”),they dont think in moral principles of, if we dont prolong it, the pre-selection camps russia built in occupied territories will disappear a certain percentage of people being funneled through them, they en large dont think in principles of “the common goal is a grand thing thats worth dying for”, when they are in the process of dying for it -- and I’m absolutely certain, that the Ukrainian leadership doesnt either.
There is this aspect of - if we dont win, our future prospects to reach the economic level we’ve had before the russian invasion within the next five generations are slim to non existent. That makes it a necessity to win. And thats seldomly a good thing for the individual on the ground.
And we are not talking about capitulation here, we are talking about keeping communication channels open, or at least insisting, that they are reopened, before “Putin is made to ask for a seize fire close before he is being defeated”. Because, thats neither a very likely outcome (from what all their military experts tell the german government), and also a very dangerous outcome to aim for, while having no diplomatic channels open, because a shock and awe strategy of broader destruction, without any economic, or military logic in place, looking for gains, then would solely depend on the right people being in place in russian leadership cycles, preventing that outcome.
Holy shit. Diese Gesellschaft ist das Letzte.
Jedes Arschloch optimiert nur noch darauf was gut klingt, und wählt den Weg emotional aufgeladener Argumente, die ihm oder ihr Likes einbringen.
Ich verachte diese Gesellschaft und alles wofür sie steht.
Jetzt sind diese Ukrainer also dieses magische Heldenvolk, das für seine Freiheit kämpfen will (und für Demokratie, und für unsere Werteordnung) und das so lange wie nötig. Während es immer in ihrem Interesse bleibt, weil sie ja gewinnen werden, weil sie gewinnen können. Mit dem aktuell wahrscheinlichsten Outcome eines prolongierten Zermürbungskriegs, der wiederum über Sanktionen Russland am meisten schadet, während es jedoch militärisch Vorteile hat, je länger sich der Krieg hinzieht. Die wollen Waffen, Waffen, Waffen! Es ist unglaublich - wie kann Chomsky nur das Gegenteil behaupten - sie haben diese magische Eigenschaft, wo sie mitten in der Eskalationslogik eines Kriegs, einfach weitermachen wollen. Was für Helden! Dass wir das bisher noch nicht in anderen Konfliktgebieten gefördert haben…
So keep winning, and everything jells, as Böhmermann would want to remind the ukrainian public of.
Final argument in the youtube mounted position? Chomsky reads too much, and doesnt visit countries to absorb what people feel, thats a limitation of Chomskys method. You know, he doesnt get moved by the feels enough. The right feels, of those well traveled folks, of course only in the right circles, that know, that the Ukrainian now wants to fight.
this feeling of getting to know, that the US was so proactive and productive at this years munich security conference.
Also the feeling of eternal gratitude, that stems from knowing that the EU currently has a complete dependency on the US in military defense support matters (via NATO), really is unparalleled.
On a sidenote - it is such a joy to finally see the open society foundation (has Project Syndicate yet another article ready - for der Standard to copy and republish in full, without any editorial context - as it does?) the former head of the munich security conference and Joseph S. Nye united in videoconference.
Cant wait for the debate amongst them. I’ll definitely set aside five minutes for them to solve all the disputes that might arise.
Ganz schrecklich, wie kann man nur - pure Propaganda!
ZDF Dokumentation mit dem selben Einschlag (wenns die ZDF Redaktion bis zu Marieluise Beck geschafft hat, dann weiß man immer, die haben sich ganz besonders bemüht… Aktuelle Beispiele ihres medialen Wirkens: Arte ‘Reportage’ (in Anführungszeichen - und ich schätze Arte sehr) und Tilo Jung Interview)
https://www.youtube.com/watch?v=p0HkWdPRUDU
Hintergrund:
17. 06. 2020: KYIV (Reuters) - Ukraine has received military aid worth more than $60 million from the United States, including Javelin anti-tank missiles, the U.S. embassy said on Wednesday.
Following Moscow’s annexation of Crimea in 2014 and the outbreak of fighting in Ukraine’s eastern Donbass region, Washington sent a first shipment of Javelin systems worth around $47 million to Kyiv in April 2018.
04. 12. 2021 (Politico) - Can Ukraine deploy U.S.-made weapons against the Russians?
There are no geographic restrictions on the deployment of the missiles, which means Ukrainian forces can transport, distribute and use them any time.
As Russia amasses the highest number of troops on Ukraine’s border since 2014, the question for Kyiv now becomes: Is it time to start putting U.S.-made weapons in the field?
Ukraine purchased 210 Javelin anti-tank missiles and 37 launchers from the U.S. in 2018 for approximately $47 million, and the State Department approved the sale of a second batch of 150 missiles and 10 launch units in late 2019. But with them came a variety of restrictions on their usage, including that they be stored in western Ukraine, far from the front lines.
The Javelin is a shoulder-fired missile that uses infrared guidance to target and destroy an enemy tank from up to 3 miles away. Former President Donald Trump first approved the sale of the weapon to Ukraine after his predecessor, former President Barack Obama, refused the request, due to fears that providing lethal aid to Kyiv would provoke Moscow.
Wess Mitchell, who served as the Trump administration’s top State Department official overseeing European and Eurasian affairs, noted that the Javelins and other lethal weapons are designed not for first use but to deter Moscow from encroaching on Ukrainian territory.
But while Washington urges Kyiv to use the Javelins only for defensive purposes and requires that the weapons be stored in a secure facility away from the conflict, there are no geographic restrictions on the actual deployment of the missiles, U.S. officials said, which means that Ukrainian forces can transport, distribute and use them at any time.
“Javelins are defensive weapons and the United States expects Ukraine to deploy them responsibly and strategically when needed for defensive purposes,” said Pentagon spokesperson Mike Howard.
If the Javelins were to be moved, it doesn’t necessarily mean they’d be used — in Kyiv’s estimation, the threshold for actually firing the weapons has not yet been met, according to two Ukrainians familiar with the discussions. The red line, they said, would be if Russian tanks crossed over into Ukrainian territory.
The current Russian movement in Eastern Europe is exactly the kind of scenario the Javelin sale was designed to counter, said two former senior U.S. defense officials familiar with the agreement.
22. 11. 2021: the-drive.com (some militery news website): Ukrainian Troops Have Been Firing American-Made Javelin Missiles At Russian-Backed Forces Ukrainian Brigadier General Kyrylo Budanov talked about the operational use of Javelins as part of a recent interview with Military Times, which he conducted through an interpreter. Budanov, who runs the Chief Directorate of Intelligence of the Ministry of Defence of Ukraine, also known by its Ukrainian acronym GURMOU, used the opportunity to call for more help from the U.S. government as he sounded like the alarm about the Kremlin’s unusual deployments of large numbers of military units to areas opposite Russia’s borders with Ukraine in recent weeks.
Die Chronologie läuft also wie folgt. Russland hält die Krim besetzt (aber unter dem wohlwollenden Abnicken europäischer Staaten) (Apple kommt damals Russlands Ansinnen nach und färbt die Krim im russischen Apple maps russisch…), die Innenpolitik der Ukraine zielt jedoch darauf ab sie zurückzubekommen. Unter anderem indem die Versorgungslage der Krim prekär gehalten wird (Kertsch Brücke, Sanktionen und Warenverkehr). siehe: click
Russland hat verdeckte Truppen im Donbas - die auf längere Dauer versuchen den Donbas einzunehmen.
Biden kommt an die Macht. Greenlightet Javelin Lieferungen an die Ukraine.
Im November 2021 bestätigt ein ukrainischer General die Verwendung von Javlins im Donbas. Die US unterbinden das nicht.
Zu dieser Zeit hat Russland “große Truppenverbände” an der Grenze, aber noch nicht den größten Truppenaufmarsch aller Zeiten.
Russland realisiert zu diesem Zeitpunkt, dass sie militärisch schnell eskalieren müssen, wenn sie den Donbas, oder mehr, oder weniger (Landverbindung zur Krim) haben wollen - da die Javlins die von ihnen “unterstützten Separatisten” aus der Region schießen (sind dort konfliktentscheidend). Versetzen darauf hin die größte jemals gesehene Truppenkonzentration an die Grenze. (Euronews am 06.12.2021 “Russia’s military build-up near Ukraine is different this time…”)
Zu diesem Zeitpunkt verlautbart das US Statedepartment, dass das genau das Szenario sei, für das sie Javelins in die Ukraine geschickt haben, zur Abschreckung nämlich -- gegen genau den russischen Aufmarsch, der zu dem Zeitpunkt stattfindet.
(Bonus: Restrukturierung des Ukrainischen Militärs zu dem Zeitpunkt (23. 12. 2021), as featured by the Atlantic council: click
The largest state-owned defense industry corporation, Ukroboronprom, has finally begun restructuring and moving towards a conventional Western corporate governance model based on modern principles and business practices. This is currently at the very early stage, but the process has received support at the highest levels of government.
)
Aber nichts davon darf heutzutage in Skynews oder ZDF Reportagen einfließen. Die fangen dann lieber im Dezember oder später an.
Ich habe das Argument hier im Übrigen nicht erfunden, sondern von Peter Zeihan (hier bei 17min in) übernommen und dann noch mal separat nachgegoogelt.
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