Die mögliche Wende im Krieg

17. Juli 2023

Neu­er Bom­ben­an­schlag auf die Krim­brü­cke, nach dem durch den Anschlag bei Kachow­ka die Was­ser­ver­sor­gung der Krim bereits wie­der auf kri­ti­schem Niveau ist.

Der Stan­dard ist an einem Tag wie die­sem gleich mal in Fei­er­lau­ne und beliebt zu scherzen:

In einer im TV aus­ge­strahl­ten Bespre­chung mit Offi­zi­el­len sprach der rus­si­sche Prä­si­dent von einem “ter­ro­ris­ti­schen Anschlag”, der “ernst­zu­neh­men­den Scha­den” an der Krim-Brücke ange­rich­tet haben soll. Er wol­le nun kon­kre­te Vor­schlä­ge, wie man die Brü­cke bes­ser schüt­zen kön­ne. Den Abzug rus­si­scher Trup­pen aus den besetz­ten Gebie­ten wird ihm aber wohl kei­ner vorschlagen.

src: click

Was küm­mert einen deutsch­spra­chi­gen Redak­teur schon die Wasser- und Lebens­mit­tel­ver­sor­gung einer Regi­on mit zwei Mil­lio­nen Einwohnern?

Soweit das mög­li­che Ratio­nal der Ukrai­ne, obs die Ukrai­ne tat­säch­lich selbst war, sehen sie wenn auf der Krim ein Ver­sor­gungs­not­stand beginnt.

Bis dahin, und bis wir uns sicher sind, kön­nen wir ja noch ein wenig scherzen.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief gro­tesk Allerletzte.

edit: Eine voll­stän­di­ge Repa­ra­tur bis Sep­tem­ber wird von Russ­land kolportiert.

Wie man 1000 russische Tote aus einer BBC Dokumentation raushält

14. Juli 2023

Mit einem simp­len Time cut. Geht um Butscha.

https://www.youtube.com/watch?v=esBq23UlWYo

1000 Tote?

Reis­ner: Das zwei­te was die Ukrai­ne gemacht haben ist, sie haben die drei wich­ti­gen Brü­cken die den Zugang der Stadt dar­ge­stellt haben gesprengt das heißt wie­der am 26. Febru­ar also zwei Tage spä­ter, nach den ers­ten Angrif­fen sich die rus­si­schen Trup­pen von hier in Bewe­gung gesetzt haben, auf den Stra­ßen von Butscha, Rich­tung Irpin die Spit­zen hier gestan­den sind, haben die plötz­lich gemel­det, wir ste­hen von einem rie­si­gen See mit zer­stör­ten Brü­cken und kön­nen nicht wei­ter in die Stadt hin­ein - und die rus­si­schen Kräf­te haben Pio­nier­ge­rät ange­for­dert und wäh­rend sie auf die­ses Pio­nier­ge­rät gewar­tet haben, haben die Ukrai­ner fol­gen­des gemacht. Sie haben aus die­sem Wald­ge­biet hier mit zwei Mehr­fach Rake­ten­wer­fer Bat­te­rien, viel­leicht die älte­ren unter ihnen wer­den noch ken­nen die Begriff der Kat­ju­scha, von der Erzäh­lun­gen der Groß­el­tern, also den­ken sie sich die Kat­ju­scha, plus 80 Jah­re Ent­wick­lung dazu also eine viel ver­hee­ren­de Waf­fe, haben sie zusam­men­ge­fasst das Feu­er auf das Schwer­ge­wicht der rus­si­schen Kolon­ne in Butscha eröff­net und haben dort zwei Batail­lo­ne sind also zwei­mal 500 Mann ausgelöscht.

Das war natür­lich ein völ­li­ger Schock für die Rus­sen die ja damit gerech­net haben dass sie mit Blu­men emp­fan­gen wer­den und das Gegen­teil war der Fall und das war auch der Aus­gangs­punkt für die spä­te­ren Mas­sa­ker in Butscha die Rus­sen haben dort völ­lig durch­ge­dreht und haben also dann begon­nen die Bevöl­ke­rung zu trang­sa­lie­ren. Das Ergeb­nis war aber dass die­se drei Maß­nah­men dazu geführt haben dass die Rus­sen die­sen Ent­haup­tungs­chlag [von Kiew] nicht durch­füh­ren konn­ten und damit war der Kon­flikt in den ers­ten Tagen ent­schie­den. Denn Prä­si­dent Selen­skyj hat nicht die Stadt ver­las­sen obwohl die Ame­ri­ka­ner ihm das vor­ge­schla­gen haben. Er ist dort geblie­ben. Die Ukrai­ner haben ihn dann gese­hen und das hat natür­lich der Moral einen ent­spre­chen­den Boost ver­setzt die Ukrai­nier haben gesagt okay wir wer­den es den Rus­sen zei­gen und da hat die­ser Abwehr­kampf gewon­nen und der Erfolg des Abwehr­kramp­fes waren unter ande­rem des­we­gen weil die Ukrai­ne ihre Tak­tik ver­än­dert haben, weil sie gelernt haben aus dem Jahr 2014. Damals haben sie ver­sucht die Russ­land der Gren­ze auf­zu­hal­ten, sind von den Rus­sen vor allem durch Artil­le­rie beschos­sen wor­den und ver­nich­tet, dies­mal haben sie die Rus­sen her­ein­ge­las­sen - meh­re­re Tage und haben sie dann in der Tie­fe ange­grif­fen, ich ver­kür­ze das jetzt sehr, aber im Wesent­li­chen war das dann der Erfolg, denn das Pro­blem war die rus­si­schen Kolon­nen sind vor­ge­rückt bis sie kei­nen Sprit mehr hat­ten und haben dann auf die Ver­sor­gung durch die Sprit­ko­lon­ne gewar­tet die sind aber nie gekom­men, weil die Ukrai­ne die­se abge­fan­gen haben.

Jetzt ist es aber gut, dass die BBC Doku­men­ta­ti­on einen so gro­ßen Augen­merk auf Lei­che 316 der Ukrai­ni­schen Ter­ri­to­ri­al­ver­tei­di­gung legt, aber die getö­te­ten 1000 rus­si­schen Sol­da­ten mit kei­nem Wort erwähnt.

Zeit­li­che Ein­ord­nung: (1|2)

Zwei­te Quelle?

Gabs. Ich suche bereits seit zwei Stun­den aber ich fin­de sie nicht. Deut­scher Agen­tur Repor­ter, wahr­schein­lich dpa (edit: viel­leicht auch Deutsch­land­funk?), in einem Inter­view mit dem Stern, oder dem Focus (?) schil­dert die Lage in einem Vor­ort Kiews, soweit ich mit erin­ne­re Irpin. Video Inter­view, low pro­duc­tion values, und afair einen Tag bevor die Video Packa­ges mit Repor­ta­gen aus Butscha ein­tref­fen (03.04.?), der Repor­ter war dort unter­wegs und wur­de gera­de erst wie­der zurück nach Deutsch­land beordert.

Inhalt des Inter­views: Die rus­si­schen Trup­pen im Vor­ort Kiews (Irpin?), waren sowohl von der Ver­sor­gung, als auch von der Kom­mu­ni­ka­ti­on abge­schnit­ten, haben sich zum Teil Pas­san­ten her­aus­ge­grif­fen um sie zu Fra­gen, was sie über die Lage in Kiew wis­sen, wur­den von den Ukrai­nern schwer beschos­sen, und hiel­ten Stellung.

Der Repor­ter konn­te mit Pas­san­ten reden, die das in der besetz­ten Stadt (klei­ne­rer Vor­ort, nicht Butscha) erlebt haben.

Ich war damals selbst ver­wun­dert, dass das nicht in der ARD kam. Es war afair Stern, nur ich fin­de den Arti­kel nicht, bin schon das Archiv durch­ge­gan­gen, habe goog­le und you­tube mit dateli­mits durch­sucht, ich fin­de es nicht.

edit: Immer noch nicht gefun­den, aber bei Deutsch­land­ra­dio gibt es eben­falls eine Bestä­ti­gung eines Augen­zeu­gens: click Ein Neben­satz dort kann so wohl nicht stim­men “Pan­zer die die ter­ri­to­ria­le Selbst­ver­tei­di­gung von Butscha auf­ge­hal­ten hat” - laut Reis­ner waren das Himars aus einem Wald­stück her­aus. Im BBC Video sieht man die Ter­ri­to­ria­le Selbst­ver­tei­di­gung in Butscha - die zer­legt nicht mal eben zwei Bat­talio­ne von jeweils 500 Mann. Wer die Brü­cken bom­ba­diert hat kann der Ukrai­ner auch nicht sagen. Na das wer­den die Rus­sen gewe­sen sein, die sich den Weg nach Kiew abschnei­den wollten!

Gibt dazu auch ein net­tes loo­se end. Als Putin meh­re­ren in Butscha täti­gen Batail­lo­nen eine Aus­zeich­nung für “Valor” ver­lie­hen hat, war das in der west­li­chen Bericht­erstat­tung natür­lich Wahn­sinn und rei­ner Zynis­mus. Fast schon Lei­chen­schän­dung. Hat bei uns ja kei­ner gewusst, dass die Ukrai­ne dort zuvor 1000 rus­si­sche Sol­da­ten mit Himars weg­ge­schos­sen hat.

Hier das Video dass die Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da anstatt­des­sen vor dem Secu­ri­ty Coun­cil gezeigt hat bei 1:11:00 in.

Grau­sams­te Bil­der, Gei­gen­mu­sik, Hashtag.

Da kann das Ster­ben ja end­lich wie­der weitergehen.

Ach­ja zurück zur BBC Dokumentation…

Kla­vir­so­na­te und Bil­der der getö­te­ten Hei­mat­wehr Sol­da­ten im Outro. Head­shots, gecropt aus Fami­li­en­schnapp­schüs­sen, dann mehr Fami­li­en­schnapp­schüs­se, die die BBC “Jour­na­lis­ten” von den Hin­ter­blie­be­nen ein­ge­sam­melt haben. Den Hin­ter­blie­be­nen von nun­mehr etwa 10 Familien.

We will never forget.

How Jour­na­lism worked in the­se days.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Allerletzte.

The white spot

13. Juli 2023

Adam Too­ze erklärt noch­mal sein Kon­zept von deut­scher Wirt­schafts­ent­wick­lung das immer wie­der den sel­ben wei­ßen Fleck aufweist:

Dei­dus­tria­li­sie­rung der Wirt­schaft - ich mein eh nor­mal, Deutsch­land ist hier Modell­pro­jekt. Wie schaf­fe ich Wohl­stand, ohne Che­mie­in­dus­trie, ohne Hoch­tech­no­lo­gie, und nur mit teu­rem Stahl und teu­rer Ener­gie - und einem Mit­tel­stand, der den Rest löst.

Staats­in­vest­ments in For­schung und Ent­wick­lung, die heu­te (dank der nächs­ten Kri­se on top) über defi­cit spen­ding finan­ziert wer­den, wie in den bes­ten its a Moonshot Zei­ten in den US. Da die Wen­de beim CO2 Aus­stoß glo­bal nur über Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung lös­bar scheint.

Dafür darf aber neben­bei eine US die über die Welt­re­ser­ve­wäh­rung ver­fügt, den sel­ben Sek­tor aber mal lie­ber so auf­bau­en, dass er sich (unter bes­se­ren Bedin­gun­gen für erneu­er­ba­re Ener­gie­in­fra­struk­tur (nach heu­ti­gem Stan­dard)) “selbst­be­schleu­ni­gend” entwickelt.

Selbst­ver­ständ­lich lang­sa­mer als Euro­pa, die US haben ja auch bei Car­bon Cap­tu­re and Sto­rage ganz ande­re Mög­lich­kei­ten, und ganz ande­re Her­aus­for­de­run­gen (Infra­struk­tur). Und unbe­grenzt bil­li­ges Erdgas.

Nein, also ich bin ja auch dafür dass Deutsch­land mit defi­cit spen­ding Inno­va­ti­on för­dert, wäh­rend die US dann die zwei­te Genera­ti­on des­sen was in Deutsch­land ent­wi­ckelt wur­de ska­lie­ren, aber so dass es in ihrer Öko­no­mie, dort wo es zum Ein­satz kommt, bereits gesamt­wirt­schaft­lich Sinn macht. Ohne dass es geför­dert wer­den müsste.

Also für Deutsch­land bleibt die Ideo­lo­gie und die Initi­al­ver­schul­dung, das net 0 bis 2050 Ziel, der CO2 Preis - alles Din­ge die in den US laut Too­ze wei­ter­hin nicht denk­bar sind, und für die US dann die Talen­te die noch Wachs­tum erle­ben wol­len (brain drain), wäh­rend man zeit­ver­setzt eine Genera­ti­on spä­ter die ent­spre­chen­de Tech­no­lo­gie brei­ter und effi­zi­en­ter aus­rollt als Europa.

Da haben wir dann in Euro­pa ja qua­si alles. Das Intel­lec­tu­al pro­per­ty, die EZB die jetzt Kli­ma­po­li­tik macht, struk­tu­rel­les Defi­cit spen­ding um einen Weg in die Zukunft zu fin­den - aber eben auch einen Mit­tel­stand der jetzt Hei­zungs­lö­sun­gen für 40.000 Euro kauft (weil ja Gre­ta), samt Bat­te­rie­spei­cher und Solar­an­la­ge fürs Top-Off, damit Schlüs­sel­mi­ne­ra­li­en über­haupt erst im Land lan­den, da die Euro­päi­sche Uni­on sich dar­um davor lie­ber kei­ne Gedan­ken gemacht hat. Dafür aber auch die ers­te Genera­ti­on eines Smart Grids. Und die Hucke voll Freu­de, dass sich die Baby­boo­mer noch den Lebens­traum erfül­len durf­ten so zu tun als hät­ten sie doch noch eine Ver­än­de­rung bewirkt, in dem sie für den erst­ma­li­gen Import von sel­te­nen Erden in gro­ßen Men­gen bezahlen.

Trotz­dem glau­ben laut Euro­ba­ro­me­ter die Mehr­heit der Euro­pä­er EU Glo­bal Gate­way, sei dafür exakt die inno­va­ti­ve Inves­ti­ti­ons­in­itia­ti­ve die nur ein Euro­pa schaf­fen konn­te das vor­aus­schau­end für die Zukunft plant.

Und die tat­säch­li­che Pla­nung muss dann noch schnel­ler gehen, denn sonst bricht bereits die PR Schie­ne zusammen:

Weil eine Ver­brauchs­sen­kung von 7% pro Jahr uns bereits die insti­tu­tio­nel­len Struk­tu­ren sprengt und wir selbst da impro­vi­sie­ren müssen.

Trotz­dem inter­es­san­tes Interview.

Ach­ja und Gre­ta gabs ja wegen dem 1.5 Grad Ziel.

Damit die das der Poli­tik erklärt.

Ganz sicher.

Also nicht wegen den Kin­der­au­gen für die emo­tio­na­le Bespie­lung der Genera­ti­on mit dem Investitionskapital.

Bot­tom Up, sozu­sa­gen. Ent­i­re­ly orga­nic. In Öster­reich ja wie immer von Alp­bach aus (sie­he click).

Ups, schon sind die 1.5 Grand nicht mal mehr theo­re­tisch erreichbar.

Na aber gut, dass es die Initia­ti­ve gege­ben hat, damit sie der Poli­tik Bescheid sagt wos lang geht. Und nicht etwa die IIASA, die Natio­nal­bank, die Alpbach-Laxenburg Group seit 2013, die Grü­nen, die UN, die Under2 Coali­ti­on, die Öster­rei­chi­sche Ent­wick­lungs­bank (Ent­wick­lungs­ban­ken gene­rell), ICLEI, das Lan­gen­burg Fro­um für Nach­hal­tig­keit mit Haupt­spon­sor Inter­na­tio­nal Sus­taina­bi­li­ty Unit (Tag­li­ne: Ent­schei­der, Poli­ti­ker & Mul­ti­pli­ka­to­ren), der Risk Assess­ment report des WEF (seit 2018 afair)… Vom Club of Rome abge­se­hen natür­lich… Nein also wenn es die Kin­der nicht gege­ben hät­te, die Poli­tik wüß­te ja heu­te gar­nicht wor­an sie sich ori­en­tie­ren müsste…

Bei den gan­zen Initia­ti­ven zu Mobilitäts- und Stadt­ent­wick­lung die sie selbst anstößt, mei­ne ich - mit so Pla­nungs­ho­ri­zont 30 Jahre…

Nein, nicht Streumunition, Smartmunition!

13. Juli 2023

Wie kann man die Öffentlichkeit eigentlich noch verarschen?

13. Juli 2023

Mit coun­ter­fac­tu­als.

Mit die­sen US-Spezialgranaten will die Ukrai­ne die rus­si­sche Front aufbrechen

[…]

Die Streu­mu­ni­ti­on hat bewusst eine Feh­ler­quo­te von 30 Pro­zent Spreng­kör­pern, die nicht explo­dier­ten. Denn so haben die Rus­sen das betrof­fe­ne Gebiet nicht nur beschos­sen, son­dern gleich­zei­tig auch in ein Minen­feld ver­wan­delt.“ [Das geht soweit in Ordnung.]

Eine „effek­ti­ve Waf­fe“ für Kiew

Bei der Streu­mu­ni­ti­on aus den USA, die die Ukrai­ne jetzt gelie­fert bekommt, sei das jedoch anders. Die Feh­ler­quo­te soll sich nur auf etwa zwei bis drei Pro­zent belau­fen. „Die Ukrai­ne braucht Streu­mu­ni­ti­on für ihre Gegen­of­fen­si­ve und nicht, um ihre eige­nen Städ­te zu bom­bar­die­ren. Die­se Waf­fe ist die bes­te und effek­tivs­te, um den Geg­ner mas­sen­wei­se aus­zu­schal­ten“, meint Thei­ner. „Die Ukrai­ne kann damit gan­ze rus­si­sche Batail­lo­ne auf ein­mal aus­schal­ten, sogar gepan­zer­te Fahr­zeu­ge zer­stö­ren und Last­kraft­wa­gen sowieso.“ 

src: click

Die Pres­se fischt mal wie­der bei Exper­ten die ins aktu­el­le Nar­ra­tiv pas­sen - also Tho­mas C. Theiner:

The Ukraine-russia war is over. putin has lost and he knows it. The­re are no more paths to vic­to­ry for rus­sia. The rus­si­an army is past cul­mi­na­ti­on, its for­ces are exhaus­ted, deci­ma­ted, and demo­ra­li­zed. Ukrai­ni­ans, with gro­wing con­fi­dence, capa­bi­li­ties, and mora­le have begun offen­si­ves to cut of the rus­si­an spear­heads. The­se offen­si­ves will con­ti­nue and grow, and if rus­sia does not retre­at in the next two weeks it will lose most of its army to death and destruction.

src: Tho­mas C. Thei­ner vor etwas mehr als einem Jahr.

Dass der zitier­fä­hig ist, erkennt man dar­an, dass er ein Pro­fil­fo­to mit einem Berg im Hin­ter­grund hat, bzw dar­an, dass er auch Opi­ni­on pie­ces auf euromaidanpress.com publi­zie­ren darf. Sie­he auch: click

Klar - nur die bes­te Bericht­erstat­tung für unse­re Leser. Hat nur einen klei­nen Haken.

Stimmt näm­lich nicht.

Hier bei 39min in:

https://www.youtube.com/watch?v=ICYg4ajuC9c

Die­se Muni­ti­on ist nicht geeig­net, dass man [damit] prak­tisch ein Minen­feld in die Luft sprengt, durch den Ein­satz von Streu­mu­ni­ti­on. Und sie ist auch nur ganz am Ran­de ein­setz­bar gegen befes­tig­te Stel­lun­gen. Wenn sie sich vor­stel­len, das ist eine Flä­chen­waf­fe, die einen gan­zen Fuß­ball­platz abde­cken kann, mit klei­nen Bom­blets, nen­nen wir das - und sich vor­stel­len, durch die­sen Fuß­ball­platz geht ein Schüt­zen­gra­ben, dann ist es ja mehr oder weni­ger Zufall, wenn sol­che Bom­blets in die­sem Gra­ben lan­den und dort ihre Wir­kung erzeu­gen, der Rest der Wir­kung ver­pufft prak­tisch, weil das rechts und links des Gra­bens dort die Ein­schlä­ge gibt - also des­halb sage ich, nicht sehr effi­zi­ent, und des­halb nur begrenzt ein­setz­bar gegen Stellungen.

[…]

Naja, es ist schon eine Ver­stär­kung, wie ich gera­de gesagt habe, es ist der Aus­gleich des Man­gels an Artil­le­rie­mu­ni­ti­on, aber sie haben auch Recht - es ist kein Gamechanger.

Zitat: Erhard Büh­ler, Ex Nato Gene­ral beim MDR

Das ist immer so arg blöd, da hat man gera­de wie­der die per­fek­te Erzäh­lung für sei­ne seit Mona­ten sorg­sam kom­plett ver­blö­de­te, Ver­zei­hung, bespiel­te Leser­schaft, und dann gibts ein­fach Exper­ten die ver­laut­ba­ren glatt wies wirk­lich ist.

Dabei stützt man sich wirk­lich bereits seit Mona­ten nur auf die feins­ten Pro­pa­gan­daout­lets der Ukrai­ne und inter­viewt nur die Mili­tär­ex­per­ten die auf ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da­ka­nä­len Mei­nungs­jour­na­lis­mus betrei­ben dür­fen… Also es ist wirk­lich zum ver­rückt wer­den, nie kann man es als Presse-Redakteur wem recht machen.

Jetzt müss­te Russ­land nur noch außer­halb von Schüt­zen­grä­ben angrei­fen und in einen ukrai­ni­schen Hin­ter­halt lau­fen, so meh­re­re Fuß­ball­fel­der und Batail­lo­ne breit, dann - jaha, aber dann! Wäre die Pres­se Bericht­erstat­tung zumin­dest annä­hernd nahe an der Rea­li­tät dran.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abar­tigst, gro­tesk Allerletzte.