Neuer Bombenanschlag auf die Krimbrücke, nach dem durch den Anschlag bei Kachowka die Wasserversorgung der Krim bereits wieder auf kritischem Niveau ist.
Der Standard ist an einem Tag wie diesem gleich mal in Feierlaune und beliebt zu scherzen:
In einer im TV ausgestrahlten Besprechung mit Offiziellen sprach der russische Präsident von einem “terroristischen Anschlag”, der “ernstzunehmenden Schaden” an der Krim-Brücke angerichtet haben soll. Er wolle nun konkrete Vorschläge, wie man die Brücke besser schützen könne. Den Abzug russischer Truppen aus den besetzten Gebieten wird ihm aber wohl keiner vorschlagen.
Was kümmert einen deutschsprachigen Redakteur schon die Wasser- und Lebensmittelversorgung einer Region mit zwei Millionen Einwohnern?
Soweit das mögliche Rational der Ukraine, obs die Ukraine tatsächlich selbst war, sehen sie wenn auf der Krim ein Versorgungsnotstand beginnt.
Bis dahin, und bis wir uns sicher sind, können wir ja noch ein wenig scherzen.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief grotesk Allerletzte.
edit: Eine vollständige Reparatur bis September wird von Russland kolportiert.
Reisner: Das zweite was die Ukraine gemacht haben ist, sie haben die drei wichtigen Brücken die den Zugang der Stadt dargestellt haben gesprengt das heißt wieder am 26. Februar also zwei Tage später, nach den ersten Angriffen sich die russischen Truppen von hier in Bewegung gesetzt haben, auf den Straßen von Butscha, Richtung Irpin die Spitzen hier gestanden sind, haben die plötzlich gemeldet, wir stehen von einem riesigen See mit zerstörten Brücken und können nicht weiter in die Stadt hinein - und die russischen Kräfte haben Pioniergerät angefordert und während sie auf dieses Pioniergerät gewartet haben, haben die Ukrainer folgendes gemacht. Sie haben aus diesem Waldgebiet hier mit zwei Mehrfach Raketenwerfer Batterien, vielleicht die älteren unter ihnen werden noch kennen die Begriff der Katjuscha, von der Erzählungen der Großeltern, also denken sie sich die Katjuscha, plus 80 Jahre Entwicklung dazu also eine viel verheerende Waffe, haben sie zusammengefasst das Feuer auf das Schwergewicht der russischen Kolonne in Butscha eröffnet und haben dort zwei Bataillone sind also zweimal 500 Mann ausgelöscht.
Das war natürlich ein völliger Schock für die Russen die ja damit gerechnet haben dass sie mit Blumen empfangen werden und das Gegenteil war der Fall und das war auch der Ausgangspunkt für die späteren Massaker in Butscha die Russen haben dort völlig durchgedreht und haben also dann begonnen die Bevölkerung zu trangsalieren. Das Ergebnis war aber dass diese drei Maßnahmen dazu geführt haben dass die Russen diesen Enthauptungschlag [von Kiew] nicht durchführen konnten und damit war der Konflikt in den ersten Tagen entschieden. Denn Präsident Selenskyj hat nicht die Stadt verlassen obwohl die Amerikaner ihm das vorgeschlagen haben. Er ist dort geblieben. Die Ukrainer haben ihn dann gesehen und das hat natürlich der Moral einen entsprechenden Boost versetzt die Ukrainier haben gesagt okay wir werden es den Russen zeigen und da hat dieser Abwehrkampf gewonnen und der Erfolg des Abwehrkrampfes waren unter anderem deswegen weil die Ukraine ihre Taktik verändert haben, weil sie gelernt haben aus dem Jahr 2014. Damals haben sie versucht die Russland der Grenze aufzuhalten, sind von den Russen vor allem durch Artillerie beschossen worden und vernichtet, diesmal haben sie die Russen hereingelassen - mehrere Tage und haben sie dann in der Tiefe angegriffen, ich verkürze das jetzt sehr, aber im Wesentlichen war das dann der Erfolg, denn das Problem war die russischen Kolonnen sind vorgerückt bis sie keinen Sprit mehr hatten und haben dann auf die Versorgung durch die Spritkolonne gewartet die sind aber nie gekommen, weil die Ukraine diese abgefangen haben.
Jetzt ist es aber gut, dass die BBC Dokumentation einen so großen Augenmerk auf Leiche 316 der Ukrainischen Territorialverteidigung legt, aber die getöteten 1000 russischen Soldaten mit keinem Wort erwähnt.
Gabs. Ich suche bereits seit zwei Stunden aber ich finde sie nicht. Deutscher Agentur Reporter, wahrscheinlich dpa (edit: vielleicht auch Deutschlandfunk?), in einem Interview mit dem Stern, oder dem Focus (?) schildert die Lage in einem Vorort Kiews, soweit ich mit erinnere Irpin. Video Interview, low production values, und afair einen Tag bevor die Video Packages mit Reportagen aus Butscha eintreffen (03.04.?), der Reporter war dort unterwegs und wurde gerade erst wieder zurück nach Deutschland beordert.
Inhalt des Interviews: Die russischen Truppen im Vorort Kiews (Irpin?), waren sowohl von der Versorgung, als auch von der Kommunikation abgeschnitten, haben sich zum Teil Passanten herausgegriffen um sie zu Fragen, was sie über die Lage in Kiew wissen, wurden von den Ukrainern schwer beschossen, und hielten Stellung.
Der Reporter konnte mit Passanten reden, die das in der besetzten Stadt (kleinerer Vorort, nicht Butscha) erlebt haben.
Ich war damals selbst verwundert, dass das nicht in der ARD kam. Es war afair Stern, nur ich finde den Artikel nicht, bin schon das Archiv durchgegangen, habe google und youtube mit datelimits durchsucht, ich finde es nicht.
edit: Immer noch nicht gefunden, aber bei Deutschlandradio gibt es ebenfalls eine Bestätigung eines Augenzeugens: click Ein Nebensatz dort kann so wohl nicht stimmen “Panzer die die territoriale Selbstverteidigung von Butscha aufgehalten hat” - laut Reisner waren das Himars aus einem Waldstück heraus. Im BBC Video sieht man die Territoriale Selbstverteidigung in Butscha - die zerlegt nicht mal eben zwei Battalione von jeweils 500 Mann. Wer die Brücken bombadiert hat kann der Ukrainer auch nicht sagen. Na das werden die Russen gewesen sein, die sich den Weg nach Kiew abschneiden wollten!
Gibt dazu auch ein nettes loose end. Als Putin mehreren in Butscha tätigen Bataillonen eine Auszeichnung für “Valor” verliehen hat, war das in der westlichen Berichterstattung natürlich Wahnsinn und reiner Zynismus. Fast schon Leichenschändung. Hat bei uns ja keiner gewusst, dass die Ukraine dort zuvor 1000 russische Soldaten mit Himars weggeschossen hat.
Hier das Video dass die Ukrainische Propaganda anstattdessen vor dem Security Council gezeigt hat bei 1:11:00 in.
Grausamste Bilder, Geigenmusik, Hashtag.
Da kann das Sterben ja endlich wieder weitergehen.
Achja zurück zur BBC Dokumentation…
Klavirsonate und Bilder der getöteten Heimatwehr Soldaten im Outro. Headshots, gecropt aus Familienschnappschüssen, dann mehr Familienschnappschüsse, die die BBC “Journalisten” von den Hinterbliebenen eingesammelt haben. Den Hinterbliebenen von nunmehr etwa 10 Familien.
We will never forget.
How Journalism worked in these days.
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief Allerletzte.
Adam Tooze erklärt nochmal sein Konzept von deutscher Wirtschaftsentwicklung das immer wieder den selben weißen Fleck aufweist:
Deidustrialisierung der Wirtschaft - ich mein eh normal, Deutschland ist hier Modellprojekt. Wie schaffe ich Wohlstand, ohne Chemieindustrie, ohne Hochtechnologie, und nur mit teurem Stahl und teurer Energie - und einem Mittelstand, der den Rest löst.
Staatsinvestments in Forschung und Entwicklung, die heute (dank der nächsten Krise on top) über deficit spending finanziert werden, wie in den besten its a Moonshot Zeiten in den US. Da die Wende beim CO2 Ausstoß global nur über Technologieentwicklung lösbar scheint.
Dafür darf aber nebenbei eine US die über die Weltreservewährung verfügt, den selben Sektor aber mal lieber so aufbauen, dass er sich (unter besseren Bedingungen für erneuerbare Energieinfrastruktur (nach heutigem Standard)) “selbstbeschleunigend” entwickelt.
Selbstverständlich langsamer als Europa, die US haben ja auch bei Carbon Capture and Storage ganz andere Möglichkeiten, und ganz andere Herausforderungen (Infrastruktur). Und unbegrenzt billiges Erdgas.
Nein, also ich bin ja auch dafür dass Deutschland mit deficit spending Innovation fördert, während die US dann die zweite Generation dessen was in Deutschland entwickelt wurde skalieren, aber so dass es in ihrer Ökonomie, dort wo es zum Einsatz kommt, bereits gesamtwirtschaftlich Sinn macht. Ohne dass es gefördert werden müsste.
Also für Deutschland bleibt die Ideologie und die Initialverschuldung, das net 0 bis 2050 Ziel, der CO2 Preis - alles Dinge die in den US laut Tooze weiterhin nicht denkbar sind, und für die US dann die Talente die noch Wachstum erleben wollen (brain drain), während man zeitversetzt eine Generation später die entsprechende Technologie breiter und effizienter ausrollt als Europa.
Da haben wir dann in Europa ja quasi alles. Das Intellectual property, die EZB die jetzt Klimapolitik macht, strukturelles Deficit spending um einen Weg in die Zukunft zu finden - aber eben auch einen Mittelstand der jetzt Heizungslösungen für 40.000 Euro kauft (weil ja Greta), samt Batteriespeicher und Solaranlage fürs Top-Off, damit Schlüsselmineralien überhaupt erst im Land landen, da die Europäische Union sich darum davor lieber keine Gedanken gemacht hat. Dafür aber auch die erste Generation eines Smart Grids. Und die Hucke voll Freude, dass sich die Babyboomer noch den Lebenstraum erfüllen durften so zu tun als hätten sie doch noch eine Veränderung bewirkt, in dem sie für den erstmaligen Import von seltenen Erden in großen Mengen bezahlen.
Trotzdem glauben laut Eurobarometer die Mehrheit der Europäer EU Global Gateway, sei dafür exakt die innovative Investitionsinitiative die nur ein Europa schaffen konnte das vorausschauend für die Zukunft plant.
Und die tatsächliche Planung muss dann noch schneller gehen, denn sonst bricht bereits die PR Schiene zusammen:
Weil eine Verbrauchssenkung von 7% pro Jahr uns bereits die institutionellen Strukturen sprengt und wir selbst da improvisieren müssen.
Trotzdem interessantes Interview.
Achja und Greta gabs ja wegen dem 1.5 Grad Ziel.
Damit die das der Politik erklärt.
Ganz sicher.
Also nicht wegen den Kinderaugen für die emotionale Bespielung der Generation mit dem Investitionskapital.
Bottom Up, sozusagen. Entirely organic. In Österreich ja wie immer von Alpbach aus (siehe click).
Ups, schon sind die 1.5 Grand nicht mal mehr theoretisch erreichbar.
Na aber gut, dass es die Initiative gegeben hat, damit sie der Politik Bescheid sagt wos lang geht. Und nicht etwa die IIASA, die Nationalbank, die Alpbach-Laxenburg Group seit 2013, die Grünen, die UN, die Under2 Coalition, die Österreichische Entwicklungsbank (Entwicklungsbanken generell), ICLEI, das Langenburg Froum für Nachhaltigkeit mit Hauptsponsor International Sustainability Unit (Tagline: Entscheider, Politiker & Multiplikatoren), der Risk Assessment report des WEF (seit 2018 afair)… Vom Club of Rome abgesehen natürlich… Nein also wenn es die Kinder nicht gegeben hätte, die Politik wüßte ja heute garnicht woran sie sich orientieren müsste…
Bei den ganzen Initiativen zu Mobilitäts- und Stadtentwicklung die sie selbst anstößt, meine ich - mit so Planungshorizont 30 Jahre…
Mit diesen US-Spezialgranaten will die Ukraine die russische Front aufbrechen
[…]
„Die Streumunition hat bewusst eine Fehlerquote von 30 Prozent Sprengkörpern, die nicht explodierten. Denn so haben die Russen das betroffene Gebiet nicht nur beschossen, sondern gleichzeitig auch in ein Minenfeld verwandelt.“ [Das geht soweit in Ordnung.]
Eine „effektive Waffe“ für Kiew
Bei der Streumunition aus den USA, die die Ukraine jetzt geliefert bekommt, sei das jedoch anders. Die Fehlerquote soll sich nur auf etwa zwei bis drei Prozent belaufen. „Die Ukraine braucht Streumunition für ihre Gegenoffensive und nicht, um ihre eigenen Städte zu bombardieren. Diese Waffe ist die beste und effektivste, um den Gegner massenweise auszuschalten“, meint Theiner. „Die Ukraine kann damit ganze russische Bataillone auf einmal ausschalten, sogar gepanzerte Fahrzeuge zerstören und Lastkraftwagen sowieso.“
Die Presse fischt mal wieder bei Experten die ins aktuelle Narrativ passen - also Thomas C. Theiner:
The Ukraine-russia war is over. putin has lost and he knows it. There are no more paths to victory for russia. The russian army is past culmination, its forces are exhausted, decimated, and demoralized. Ukrainians, with growing confidence, capabilities, and morale have begun offensives to cut of the russian spearheads. These offensives will continue and grow, and if russia does not retreat in the next two weeks it will lose most of its army to death and destruction.
Dass der zitierfähig ist, erkennt man daran, dass er ein Profilfoto mit einem Berg im Hintergrund hat, bzw daran, dass er auch Opinion pieces auf euromaidanpress.com publizieren darf. Siehe auch: click
Klar - nur die beste Berichterstattung für unsere Leser. Hat nur einen kleinen Haken.
Stimmt nämlich nicht.
Hier bei 39min in:
https://www.youtube.com/watch?v=ICYg4ajuC9c
Diese Munition ist nicht geeignet, dass man [damit] praktisch ein Minenfeld in die Luft sprengt, durch den Einsatz von Streumunition. Und sie ist auch nur ganz am Rande einsetzbar gegen befestigte Stellungen. Wenn sie sich vorstellen, das ist eine Flächenwaffe, die einen ganzen Fußballplatz abdecken kann, mit kleinen Bomblets, nennen wir das - und sich vorstellen, durch diesen Fußballplatz geht ein Schützengraben, dann ist es ja mehr oder weniger Zufall, wenn solche Bomblets in diesem Graben landen und dort ihre Wirkung erzeugen, der Rest der Wirkung verpufft praktisch, weil das rechts und links des Grabens dort die Einschläge gibt - also deshalb sage ich, nicht sehr effizient, und deshalb nur begrenzt einsetzbar gegen Stellungen.
[…]
Naja, es ist schon eine Verstärkung, wie ich gerade gesagt habe, es ist der Ausgleich des Mangels an Artilleriemunition, aber sie haben auch Recht - es ist kein Gamechanger.
Zitat: Erhard Bühler, Ex Nato General beim MDR
Das ist immer so arg blöd, da hat man gerade wieder die perfekte Erzählung für seine seit Monaten sorgsam komplett verblödete, Verzeihung, bespielte Leserschaft, und dann gibts einfach Experten die verlautbaren glatt wies wirklich ist.
Dabei stützt man sich wirklich bereits seit Monaten nur auf die feinsten Propagandaoutlets der Ukraine und interviewt nur die Militärexperten die auf ukrainischen Propagandakanälen Meinungsjournalismus betreiben dürfen… Also es ist wirklich zum verrückt werden, nie kann man es als Presse-Redakteur wem recht machen.
Jetzt müsste Russland nur noch außerhalb von Schützengräben angreifen und in einen ukrainischen Hinterhalt laufen, so mehrere Fußballfelder und Bataillone breit, dann - jaha, aber dann! Wäre die Presse Berichterstattung zumindest annähernd nahe an der Realität dran.
Diese Gesellschaft ist das absolut abartigst, grotesk Allerletzte.
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