Der Friedensformelsummit der Ukraine geht weiter

28. Oktober 2023

Wir erin­nern uns:

Stra­zi fragen!

End­lich!

Die­ses Wochen­en­de wie­der in Malta!

Der Stan­dard hat nach nur 8 Mona­ten Bevöl­ke­rungs­ver­ar­sche end­lich das Wor­d­ing geän­dert und spricht nicht mehr von einem Frie­dens­gip­fel, son­dern *räus­per*

Am Wochen­en­de fin­det in Mal­ta eine von Kiew orga­ni­sier­te inter­na­tio­na­le Kon­fe­renz für die Ukrai­ne statt. Rund 60 Län­der sol­len dar­an teil­neh­men. Die Ukrai­ne will bei dem Tref­fen für ihren Zehn-Punkte-Friedensplan werben.

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von einem Zehn-Punkte-Friedensplan Werbe-Gipfel.

Pro­pa­gan­da hat wie­der nie­mand entdeckt.

Was macht eigentlich das Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog dieser Tage?

28. Oktober 2023

Hin­ter­grund:

Öster­reich und der Nah­ost­kon­flikt: Bru­no Krei­skys ver­blass­tes Erbe

Die öster­rei­chi­sche Regie­rung hat in den letz­ten Jah­ren die poli­ti­sche Unter­stüt­zung der Paläs­ti­nen­ser in der Uno, wie sie seit Krei­sky üblich war, reduziert

Ich ver­mis­se Krei­sky in die­sen Tagen”, schreibt ein Pos­ter im STANDARD-Forum unter einen Arti­kel über den Soli­da­ri­täts­be­such von Bun­des­kanz­ler Karl Neham­mer in Isra­el. Ket­ze­risch könn­te man anmer­ken, dass man einen Poli­ti­ker von der Sta­tur Bru­no Krei­skys heu­te fast immer und über­all ver­misst – aber viel­leicht etwas weni­ger anläss­lich eines im Sym­bol­be­reich ange­sie­del­ten Kanz­ler­auf­tritts in Isra­el nach dem “schwers­ten Ver­bre­chen am jüdi­schen Volk nach dem Holo­caust”, wie Neham­mer den Ter­rorüber­fall der Hamas am 7. Okto­ber völ­lig zu Recht nann­te. Wie wäre Krei­sky mit den heu­ti­gen Her­aus­for­de­run­gen umge­gan­gen? Hät­te er zu jenen gehört, die auch in die­sem Moment der blan­ken Kata­stro­phe für den Staat Isra­el auf “Kon­text”, die Lebens­um­stän­de der Paläs­ti­nen­ser, bestan­den, wie der dafür scharf kri­ti­sier­te Uno-Generalsekretär Antó­nio Guterres?

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Ja - schwie­ri­ge Fra­ge… Sehr schwie­rig. Enorm schwierig…

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Vom paläs­ti­nen­si­schen Ter­ror blieb Öster­reich den­noch nicht ver­schont, falls das Krei­skys Hoff­nung gewe­sen war: von dem Über­fall auf den Bahn­hof Mar­chegg und der ihm von Gol­da Meir – da war sie schon Minis­ter­prä­si­den­tin – schwer ver­übel­ten Schlie­ßung des jüdi­schen Über­gangs­la­gers Schö­nau 1973 über den Opec-Überfall 1975, die Atten­ta­te auf SPÖ-Stadtrat Heinz Nit­tel und die Syn­ago­ge in der Sei­ten­stet­ten­gas­se 1981 bis hin zum Anschlag in Schwe­chat 1985, schon nach Krei­sky. Immer hing der Haut­gout in der Luft, dass sich Öster­reich aus Oppor­tu­nis­mus mit den Tätern arrangierte.

Ja. Man kennt das ja. Immer die­ser Haut­gout, der immer über­all in der Luft hängt…

Was macht aber jetzt das Bru­no Krei­sky Forum für inter­na­tio­na­len Dia­log die­ser Tage?

Ganz klar, es läd eine ehe­ma­li­ge Leh­ren­de an der Ame­ri­ka­ni­schen Uni­ver­si­tät in Kai­ro zum Talk, die jetzt an der Ame­ri­ka­ni­schen Uni­ver­si­tät in Abu Dha­bi lehrt, aber mehr so via Zoom und “based in New York”.

Damit sie Öster­reich die Land­schaft des Krie­ges erkläre.

Money Quo­tes:

Expert: “The Land­s­cape of which we speak is also known as Gali­lee, its famous from the BIBLE!”

Expert: “I’m sub­scri­bed to several Whats­App Groups, this is how I get most of my news.”

Gut, dazu brau­chen wir aber auch per­fek­tes­te Moderationsleistung!

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Expert: […] but peop­le find ways to live with them so clus­ter bombs are difficult… 

Mode­ra­tor: Yeah go ahead… 

Expert: No under no…

Mode­ra­tor: In this high­ly explo­si­ve Land­s­capes I think you beau­ti­ful­ly descri­be a who­le new alli­an­ce of soli­da­ri­ty and mutu­al sup­port and mutu­al pro­tec­tion emer­ges can you descri­be for us how this has crea­ted a spe­cial rela­ti­ons­hip bet­ween bet­ween peop­le and the ani­mals and and even Vil­la­ge communities?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief, gro­tesk Allerletzte.

Just a talk shop

27. Oktober 2023

UNITED NATIONS (AP) — The U.N. Gene­ral Assem­bly appro­ved a non­bin­ding reso­lu­ti­on Fri­day cal­ling for a “huma­ni­ta­ri­an truce” in Gaza lea­ding to a ces­sa­ti­on of hos­ti­li­ties bet­ween Isra­el and Gaza’s Hamas rulers, the first United Nati­ons respon­se to the ongo­ing war.

The 193-member world body adop­ted the Arab-drafted reso­lu­ti­on by a vote of 120-14 with 45 absten­ti­ons after rejec­ting a Cana­di­an amend­ment backed by the United Sta­tes. It would have une­qui­vo­cal­ly con­dem­ned the Oct. 7 “ter­ro­rist attacks” on Isra­el by Hamas and deman­ded the immedia­te release of hos­ta­ges taken by Hamas.

[…]

The Arab group went to the Gene­ral Assem­bly after the more power­ful 15-member Secu­ri­ty Coun­cil fai­led to agree on a reso­lu­ti­on after four attempts over the past two weeks. While coun­cil reso­lu­ti­ons are legal­ly bin­ding, assem­bly reso­lu­ti­ons are not, but they do ser­ve as a baro­me­ter of world opinion.

src: click (AP)

Lets list the 14, why dont we?

Against (14):
A: Austria

C: Croa­tia, Czechia

F: Fiji

G: Gua­te­ma­la

H: Hun­ga­ry

I: Isra­el

M: Mar­shall Islands, Micronesia

N: Nau­ru

P: Papua New Gui­nea, Paraguay

T: Ton­ga

U: United States

Grü­ße an Alp­bach, bitte.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Ah, what gives, lets list them all…

Abs­tai­ned (45):
A: Alba­nia, Australia

B: Bul­ga­ria

C: Cabo Ver­de, Camer­oon, Cana­da, Cyprus

D: Den­mark

E: Esto­nia, Ethiopia

F: Fin­land

G: Geor­gia, Ger­ma­ny, Greece

H: Hai­ti

I: Ice­land, India, Iraq, Italy

J: Japan

K: Kiri­ba­ti

L: Lat­via, Lithuania

M: Mona­co

N: Nether­lands, North Macedonia

P: Palau, Pana­ma, Phil­ip­pi­nes, Poland

R: Repu­blic of Korea (South Korea), Repu­blic of Mol­d­o­va, Romania

S: San Mari­no, Ser­bia, Slo­va­kia, South Sudan, Sweden

T: Tuni­sia, Tuvalu

U: Ukrai­ne, United King­dom, Uru­gu­ay, Vanuatu

Z: Zam­bia

For (120):
A: Afgha­ni­stan, Alge­ria, Andor­ra, Ango­la, Anti­gua and Bar­bu­da, Argen­ti­na, Arme­nia, Azerbaijan

B: Baha­mas, Bah­rain, Ban­gla­desh, Bar­ba­dos, Bela­rus, Bel­gi­um, Beli­ze, Bhu­tan, Boli­via, Bos­nia and Her­ze­go­vina, Bots­wa­na, Bra­zil, Brunei

C: Cen­tral Afri­can Repu­blic, Chad, Chi­le, Chi­na, Colom­bia, Como­ros, Cos­ta Rica, Cote d’Ivoire, Cuba

D: Demo­cra­tic People’s Repu­blic of Korea (North Korea), Demo­cra­tic Repu­blic of the Con­go, Dji­bou­ti, Domi­ni­ca, Domi­ni­can Republic

E: Ecua­dor, Egypt, El Sal­va­dor, Equa­to­ri­al Gui­nea, Eritrea

F: Fran­ce

G: Gabon, Gam­bia, Gha­na, Gre­na­da, Gui­nea, Guinea-Bissau, Guyana

H: Hon­du­ras

I: Indo­ne­sia, Iran, Ire­land

J: Jor­dan

K: Kazakh­stan, Kenya, Kuwait, Kyrgyzstan

L: Laos, Leba­non, Leso­tho, Libya, Liech­ten­stein, Luxembourg

M: Mada­gas­car, Mala­wi, Malay­sia, Mal­di­ves, Mali, Mal­ta, Mau­ri­ta­nia, Mau­ri­ti­us, Mexi­co, Mon­go­lia, Mon­te­ne­gro, Moroc­co, Mozam­bi­que, Myanmar

N: Nami­bia, Nepal, New Zea­land, Nica­ra­gua, Niger, Nige­ria, Norway

O: Oman

P: Paki­stan, Peru, Por­tu­gal

Q: Qatar

R: Rus­sia

S: Saint Kitts and Nevis, Saint Lucia, Saint Vin­cent and the Gre­na­dines, Sau­di Ara­bia, Sene­gal, Sier­ra Leo­ne, Sin­g­a­po­re, Slo­ve­nia, Solo­mon Islands, Soma­lia, South Afri­ca, Spain, Sri Lan­ka, Sudan, Suri­na­me, Switz­er­land, Syria

T: Taji­ki­stan, Thai­land, East Timor, Tri­ni­dad and Toba­go, Turkey

U: Ugan­da, United Arab Emi­ra­tes, United Repu­blic of Tan­za­nia, Uzbekistan

V: Viet­nam

Y: Yemen

Z: Zim­bab­we

edit:

Die Uno-Vollversammlung hat eine – nicht bin­den­de – Reso­lu­ti­on zur Ver­bes­se­rung der huma­ni­tä­ren Situa­ti­on und für eine sofor­ti­ge Waf­fen­ru­he im Gaza­strei­fen ver­ab­schie­det. Die nun ver­ab­schie­de­te Reso­lu­ti­on ver­ur­teilt unter ande­rem jeg­li­che Gewalt gegen israe­li­sche und paläs­ti­nen­si­sche Zivi­lis­ten, for­dert die sofor­ti­ge und bedin­gungs­lo­se Frei­las­sung aller Zivi­lis­ten, die «ille­gal fest­ge­hal­ten» wer­den, und ver­langt unge­hin­der­ten Zugang für huma­ni­tä­re Hil­fe in den Gaza­strei­fen. Aus­ser­dem ruft der Text zu einer «sofor­ti­gen dau­er­haf­ten und nach­hal­ti­gen huma­ni­tä­ren Waf­fen­ru­he» auf.

Krieg in Nah­ost: Isra­el nennt Uno-Resolution zur huma­ni­tä­ren Lage in Gaza «ver­ab­scheu­ungs­wür­dig»

src: click (NZZ)

edit: Die Begrün­dung der Öster­rei­chi­schen Sei­te, war­um man sich bei der Abstim­mung ver­irrt hat ist raus. 

Eine Reso­lu­ti­on in der UNO-Generalversammlung, die nicht ein­mal in der Lage ist, die Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on Hamas beim Namen zu nen­nen, kann von Öster­reich nicht unter­stützt werden”

src: click

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Journalismus, der Gute

27. Oktober 2023

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… der hat die rich­ti­ge Kom­men­tarschlag­zei­le noch im Gefühl.

Ich ver­lin­ke dies­mal nicht - denn Schwach­sinn und Het­ze zu beför­dern, muss dann am Ende des Tages halt doch nicht sein.

Gut, das hat jetzt nichts damit zu tun, dass man die US Per­spek­ti­ve, sagen wir - mehr als ande­re repräsentiert.

Und schon gar­nichts mit fach­li­cher oder inhalt­li­cher Exzel­lenz -- denn die Posi­ti­on wäre in die­sem Fall die Folgende:

Der ein­zi­ge Grund für Isra­el in den Gaza Strei­fen zu gehen ist ein Gefühl der “Abschre­ckungs­do­mi­nanz” wie­der her­zu­stel­len, der das Staa­ten­we­sen Isra­els in den aktu­el­len (nicht unbe­dingt inter­na­tio­nal aner­kann­ten *hust* (Stich­wort: “Die UN ver­hal­ten sich ja mehr­heit­lich immer so unfair zu Isra­el…”)) Gren­zen über­haupt erst ermög­licht, denn wenn man das Ver­spre­chen sei­ne Bür­ger in den Kib­buz­ze oder Sied­ler in nach inter­na­tio­na­lem Recht ille­ga­len Sied­lungs­struk­tu­ren nicht mehr mit einem daher­ge­sag­ten “wirs schüt­zen euch, immer und zu jeder Zeit” beru­hi­gen kann, hat das rea­le Aus­wir­kun­gen auf besag­tes israe­li­sches Staats­we­sen - und da sich das als Begrün­dung für einen Angriffs­krieg, der aber ein wenig auch eine Ver­tei­di­gungs­in­va­si­on ist, für die man mal eben die Hälf­te der Bevöl­ke­rung im Gaza Strei­fen in den Süden schi­cken muss­te, wozu man ja nach deut­schem Kol­lo­qui­um das Recht hat­te - da man sich ja ver­tei­di­gen müs­se, besiegt man jetzt halt mal eben die Hamas.

Die mitt­ler­wei­le aber genau­so­gut in den Tun­nels im Süden Gazas sit­zen könn­te (wobei ihre Füh­rer in Katar und Ägyp­ten ver­or­tet wer­den), in einem Häu­ser­kampf im Nor­den der ganz beson­ders schwie­rig wird, wes­halb man LEIDER nicht zwi­schen Zivi­lis­ten und “Mit­glie­dern einer Ter­ror­or­ga­ni­sa­ti­on” unter­schei­den kön­ne. Sie­he Amnes­ty Inter­na­tio­nal bespricht ein aktu­el­les Flug­blatt Israels.

Gut jetzt hat Isra­el aber das Recht zu Ver­gel­ten, Ver­zei­hung, natür­lich sich auf dem Gebiet des Geg­ners zu ver­tei­di­gen. Also was macht Euro­pa in einer Welt in der sich in der gesam­ten ara­bi­schen Welt sowohl Sun­ni­ten wie auch Schii­ten Füh­rer offi­zi­ell geeint für eine Soli­da­ri­sie­rung aller Gläu­bi­gen mit der paläs­ti­nen­si­schen Sache aus­ge­spro­chen haben?

Man ver­langt nicht mal eine Waffenruhe -

son­dern nur eine “Feu­er­pau­se”.

Und weil wir dann ganz beson­ders libe­ral, und human sind, gleich meh­re­re (“Feu­er­pau­sen”) nach nur fünf Stun­den extra Debat­te, also allei­ne fürs das Mehr­zahl s (kein Scherz), da wir alle doch noch irgend­wie rech­nen kön­nen, dass 84 LKWs für 2.2 Mil­lio­nen Leu­te even­tu­ell noch nicht aus­rei­chen wer­den und mitt­ler­wei­le das Label -- “die huma­ni­tä­re Lage ist kata­stro­phal” dran­kle­ben (auch Stan­dard), aber als guter Kolum­nist bei Stan­dard weiss man eben auch, da ist die EU vor der Hamas eingeknickt.

Gut -- der US Vor­schlag den Gaza­strei­fen (minus 50% Puf­fer­zo­ne im Nor­den als Nie­mands­land) mal eben Ägyp­ten zur Ver­wal­tung “zu schen­ken” kam in der Regi­on nur so min­der toll an… Also macht der US Prä­si­dent jetzt - was? Ach­ja, er passt dar­auf auf, dass die Lage nicht zu sehr eska­liert, und dass nicht noch mehr Bil­der von Gräul­ta­ten an die Öffent­lich­keit gehen. Dan­ke Herr Pro­fes­sor Jäger auf Phoe­nix, für die­se Recht­fer­ti­gung - die man sonst öffent­lich gar nicht so gese­hen hätte.

Die aktu­el­le Auf­ga­be des ame­ri­ka­ni­schen Präsidenten

Gut, dafür braucht man schon­mal zwei Flug­zeug­trä­ger in der Regi­on und täg­li­che Luft­brü­cken seit 10 Tagen.

Ach­ja, und den Grund, war­um der tür­ki­sche Prä­si­dent die Hamas als “Befrei­ungs­trup­pe” bezeich­nen muss­te oder woll­te, den müs­sen wir bei uns im Wer­te­wes­ten natür­lich auch nicht nen­nen, denn -

Damit ist es nun vor­bei. Ob ange­sichts der stei­gen­den Todes­zah­len im Gaza­strei­fen oder auf­grund ent­täu­schen­der Gesprä­che hin­ter den Kulis­sen ist unklar, aber Erdoğan hat sich ein­deu­tig gegen den west­li­chen Kon­sens posi­tio­niert. Er tut dies nicht aus innen­po­li­ti­schen Erwä­gun­gen, son­dern aus tiefs­ter Überzeugung.

src: click (TAZ)

Wobei doch noch so ein biss­chen, denn -- das hier ist der ent­schei­den­de Faktor:

Tur­key has given up pro­mo­ting poli­ti­cal Islam abroad

Man­go juice is deli­cious. So ak offi­cials had no rea­son to com­p­lain when Mr Erdo­gan began ser­ving it in his palace last year. But they may have been baff­led to hear that it was a pre­sent from Egypt’s pre­si­dent, Abdel Fattah el-Sisi. For Mr Erdo­gan and Mr Sisi had not been on spea­king terms for a deca­de. As an avo­wed Isla­mist, Mr Erdo­gan had thrown his full weight behind the Mus­lim Bro­ther­hood, which took power in Egypt in 2011 after pro­tests topp­led Hos­ni Muba­rak. When Mr Sisi sei­zed power two years later, in a coup that kil­led hund­reds of pro­tes­ters, Turkey’s lea­der cal­led him a tyrant, held ral­lies in sup­port of Muham­mad Mor­si, the depo­sed Egyp­ti­an pre­si­dent, and gave other Bro­ther­hood lea­ders a haven.

Poli­ti­cal Islam has made fewer inroads in Tur­key than Mr Erdo­gan might have wis­hed. But the Arab spring that shook the Midd­le East in 2011 saw the coun­try emer­ge as one of its main exporters. Bes­i­des Egypt, Tur­key backed Bro­ther­hood par­ties and other Isla­mist groups in Libya, Syria and Tuni­sia. Mr Erdo­gan and Ahmet Davu­to­g­lu, then his for­eign minis­ter, wan­ted to expe­di­te the col­lap­se of the old regio­nal order and cement Turkey’s influ­ence over the new one. But that poli­cy ran out of steam in Egypt when Mr Sisi took over, and in Syria two years later when Rus­sia inter­ven­ed to prop up the Assad regime. Now it has gone into rever­se. In Novem­ber Mr Erdo­gan met Mr Sisi for the first time, on the side­li­nes of the World Cup in Qatar. Mon­ths of talks bet­ween Tur­kish and Egyp­ti­an spooks and diplo­mats paved the way for the meeting.

src: click (The Economist)

Noch am 16. Jän­ner 2023 im Eco­no­mist als gro­ßer Fort­schritt Erdo­gans gefei­ert (Man­go Juice for the win!) -- ist es die Rück­be­sin­nung auf den poli­ti­schen Islam, die Erdo­gan nun nicht mehr zu einem Teil des Wes­tens macht.

Letz­ter Schlen­ker, denn die Hamas ging aus der Mus­lim Bru­der­schaft her­vor, sie­he Reu­ters.

Die Letz­te noch offe­ne Fra­ge, neben dem Punkt, dass der Stan­dard jetzt bereits die Hamas Freun­de in der EU in der Über­zahl sieht - ist, ob Isra­el für eini­ge Mona­te, oder 10 Jah­re im Gaza­strei­fen mili­tä­risch zu ver­blei­ben gedenkt.

Letz­te­res wäre auch laut Quel­len in US Admi­nis­tra­ti­ons­nä­he nur min­der sinn­voll, da die Hamas sich am Ende immer noch als Sie­ger dekla­rie­ren und die Vor­macht­stel­lung in Gaza behaup­ten könn­te - also nach einem 10 jäh­ri­gen Par­ti­sa­nen­krieg. Aber Isra­el ent­schei­det selbst.

Hey, Armin Wolf macht etwas Unerwartetes

27. Oktober 2023

Also nach all dem hier:

Wis­sen sie noch in Mariupol!?

Was ist passiert?

Armin Wolf atta­ckiert Selen­sky­js Bot­schaf­ter: „Ihre Kri­tik ist absurd“

src: click (Vor­sicht, link geht zum exxpress.at)

Wolf wun­dert sich aber bis heu­te, “dass eine Kri­tik am ORF abso­lut fak­ten­be­freit und absurd ist”, wäh­rend er auf Twit­ter mit dem ukrai­ni­schen Bot­schaf­ter konferiert.

Gut, Pro­pa­gan­da hat wie­der nie­mand ent­deckt, was will man machen.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Und wobei gehts jetzt im Detail?!

OCH - nur dar­um, dass es dem ORF auf­ge­fal­len wäre, dass Selen­skyj offen­bar auch Frie­dens­ver­hand­lun­gen nicht will.

Also noch nicht dem Wolf. Der ver­tei­digt dies­mal nur einen dems bereits auf­ge­fal­len wäre.

Zum Ver­gleich, ich habe das vor der Wie­ner Zei­tung bereits im Juni 2022 vor­ge­bracht. Mit allen dafür not­wen­di­gen Bele­gen in der Form von Direkt­zi­ta­ten aus Selen­skyj Reden wäh­ren Selen­skyj öffent­lich noch immer zwi­schen “nur er kann mit Putin direkt ver­han­del” und “Ver­hand­lun­gen mit Putin erst, wenn der letz­te Rus­si­sche Sol­dat aus der Ukrai­ne abge­zo­gen ist - und Ver­hand­lun­gen dann mehr so in der Form von Gesprä­chen, dass Selen­skyj Putin erklärt, dass er jetzt auch die Krim zurück­be­kommt, sie wis­sen schon, Ver­hand­lun­gen zwi­schen Prä­si­den­ten eben -” her­u­m­os­zil­liert ist, wäh­rend die ver­sam­mel­te Öster­rei­chi­sche Medi­en­land­schaft “Putin will nicht ver­han­deln” als Grund für die VERFICKTE LÜGENSCHEISSE ange­ge­ben hat. Die ein­zi­ge Anmer­kung mei­ner­seits, sei­ner­zeit? Selen­skyj möch­te aber auch kei­ne Waffenstillstands- oder Frie­dens­ver­hand­lun­gen, hier die Belege.

HEUTE - ein­ein­halb VERFICKTE Jah­re spä­ter, fällts dem Wolf auf, dass der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Öster­reich in die­sem Punkt ver­sucht öffent­lich gegen jeman­den zu het­zen (er sol­le den Job ver­lie­ren), der auch die ande­re Per­spek­ti­ve sieht?!

Also nicht dass der Wolf auch die ande­re Per­spek­ti­ve sehen wür­de, aber der Wolf fin­det - die Kri­tik am ORF unge­recht, dass sie “nur die fal­sche Per­spek­ti­ve” brin­gen würden.

Was für eine FUCKING SCHEISSE. Putin ver­hin­dert noch immer den Frie­den ja? Allei­nig, ja? Und Selen­skyj will noch immer den Frie­den, ja?

Armin Wolf, Gedan­ken­wel­ten, 2023.

Er, Armin Wolf, setzt sich aber dafür ein dass der ORF nicht dafür kri­ti­siert wird, wenn er auch mal eine etwas ande­re Mei­nung bringt!

Armin Wolf, mei­ne Damen un Herren.

Applaus, mei­ne Damen und Herren.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Pro­pa­gan­da hat aber wie­der nie­mand ent­deckt, was will man machen.