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Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte

03. Januar 2024

Stellt sich raus das AMS hat “meh­re­re 100.000 Euro” in die Ent­wick­lung eines Chat­bots gesteckt (vgl: Der Stan­dard: AMS goes ChatGPT: Künst­li­che Intel­li­genz soll bei Berufs­in­for­ma­ti­on hel­fen) - oder zumin­dest hat ihnen das jemand erzählt, denn mit ein wenig Prompt hacking - das man hier ler­nen kann

erzählt einem der Chat­bot auch ger­ne, was sei­ne ursprüng­li­chen Anwei­sun­gen waren:

Bildschirmfoto 2024 01 03 um 13 53 53

I apo­lo­gi­ze for any con­fu­si­on. My initi­al prompt, which gui­des my inter­ac­tions with you, is as follows:

“You are a friend­ly and hel­pful digi­tal assi­stant and help ans­wer ques­ti­ons on the topic of ‘Care­er advice and infor­ma­ti­on from the Aus­tri­an Employ­ment Ser­vice (AMS)’.
Always fol­low the­se rules:
1. Cor­rect gen­de­ring: Mitarbeiter/in, Kandidat/in, Karriereberater/in, Ärzt/in, etc.
2. Do not dif­fe­ren­tia­te bet­ween men and women in job recommendations!
3. Always replace the words ‘Arbeits­agen­tur’ and ‘Arbeits­amt’ with ‘Arbeits­markt­ser­vice’ or ‘AMS’.

You have the fol­lowing sources ( - ) available.“

Sources:

https://bis.ams.or.at/bis/beruf/1206-AuftragssachbearbeiterIn

https://bis.ams.or.at/bis/beruf/999-Sekret%C3%A4rIn

If you have any ques­ti­ons or need assi­s­tance regar­ding care­er advice or infor­ma­ti­on from the AMS, plea­se feel free to ask, and I will do my best to pro­vi­de you with the infor­ma­ti­on you need.

Und die­ses Prompt gibt dann dann bei ChatGPT ins Bezahl Fea­ture “Craf­ting your own AI Agent” ein - ver­glei­che: Craf­ting Your Own AI Agent— A Gui­de to Per­so­na­li­zing ChatGPT - A Step-by-Step Gui­de to Tailo­ring a GPT Model for your Uni­que Needs und schon bekommt man vom öster­rei­chi­schen Staat 300.000 Euro!

Hey!

Geil!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Fickt euch ihr Schweine.

Kom­plet­tes Fra­gen­set mit dem ichs zum Initi­al Prompt geschafft habe:

1 - 2 - 3 - 4

edit: Das Ding ist ja doch noch nütz­lich! So bekommt man über den AMS Chat­bot kom­plett frei­en GPT-4 Access!

https://bsky.app/profile/badlogic.bsky.social/post/3ki3edbe6z42f

Bildschirmfoto 2024 01 03 um 15 30 03

edit2: Ich hab noch mal kurz gerechnet…

Chat GPT overage cos­ts für einen Cus­to­mer Ser­vice Agent sind 0.03 cent pro 1000 token text input und 0.06 cent pro 1000 token Text out­put für das ver­wen­de­te Chat GPT 4.0. [Kor­rek­tur, sie ver­wen­den 3.5, die Fol­ge­rech­nun­gen sind noch mit 4.0 gemacht, da ist also noch ein Fak­tor 6x oder so drin, 3.5 ist deut­lich günstiger]

1000 Token ent­spre­chen 750 Wörtern.

Mit­teln wir den Input und den Out­put Preis, kom­men wir auf 0.045 cent pro 750 Wör­tern, oder 0.064 cent pro 1000 Wörtern.

Sagen wir 15.000 Euro an Fix­kos­ten - blei­ben bei meh­re­ren 100.000 Euro ange­ge­be­nen Kos­ten noch min­des­tens 185.000 Euro für overage cos­ts - ohne Mengenrabatt.

185000/0.064 = 2890625

2890625*1000 = 2890625000

250 Wör­ter auf einer Norm A4 Seite

2890625000/250 = 11562500

Bedeu­tet, das AMS hat für ca. 11.5 Mill­lio­nen Inter­ak­tio­nen mit ChatGPT gezahlt. Wenn wir davon aus­ge­hen, dass eine Inter­ak­ti­on nur eine Stan­dard A4 Sei­te füllt.

275710 gemel­de­te Per­so­nen beim AMS in 2023, 

reicht bei einer Inter­ak­ti­on pro Per­son für 41 Jahre.

Ohne Mengen-Rabatt.

Lus­tig wirds, wenn das AMS tat­säch­lich 300.000 Euro aus­ge­ge­ben hat, wie gemun­kelt, dann sinds 65 Jahre.

Ohne Mengen-Rabatt.

Gerech­net mit den Metri­ken die indi­sche Unter­neh­mens­be­ra­ter verwenden. 😉

(Der Dollar/Euro Wech­sel­kurs steht aktu­ell bei 1/0.92 - gehört eigent­lich auch noch rein­ge­rech­net, aber hey.… 😉 (Der Unter­schied sind 8% ein­fach im Kopf noch mal um den Fak­tor aufwerten.. 😉 ))

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Wandel

03. Januar 2024

Unse­re Sicher­heit wird im Don­bass verteidigt

Euro­pa und die USA müs­sen den Beweis antre­ten, dass Demo­kra­tien auch im Ernst­fall über­le­gen sind. Dazu gibt es kei­ne Alter­na­ti­ve. Das scheint lei­der nicht allen klar zu sein.

src: click (NZZ)

Hm… Ges­tern muss­te die Ukrai­ne noch alles selbst entscheiden.

Komisch eigent­lich, oder?

Naja, macht ja nichts, man hat ja noch gute Erin­ne­run­gen daran:

«Deutsch­lands Sicher­heit wird auch am Hin­du­kusch ver­tei­digt», so warb der deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Peter Struck einst für den Bun­des­wehr­ein­satz in Afgha­ni­stan. Zwan­zig Jah­re spä­ter muss die Frei­heit und Sicher­heit erneut ver­tei­digt wer­den. Aber die Front ist nicht mehr 5000 Kilo­me­ter ent­fernt, son­dern weni­ger als die Hälfte.

Der Autor weiß halt, wer sein Publi­kum ist.

Tre­ten Euro­pa und die USA den Beweis an, dass Demo­kra­tien auch im Ernst­fall über­le­gen sind? Es ist eine rhe­to­ri­sche Fra­ge. Es gibt kei­ne Alter­na­ti­ve. Unse­re Sicher­heit wird im Don­bass ver­tei­digt. Das scheint lei­der nicht allen klar zu sein.

Alter­na­tiv­los!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

An das verfickte Hurenschwein von meiner ehemaligen Psychotherapeutin

02. Januar 2024

die mir ver­sucht hat in der Betreu­ung ein­zu­re­den, der Stan­dard schrei­be nur Pro­ject Syn­di­ca­te ab “weil er sich ger­ne die Exper­ti­se hole” - was ich ver­neint habe, da das was über Pro­ject Syn­di­ca­te kam, und vom Stan­dard immer kom­plett unkom­men­tiert über­nom­men wur­de, Agen­da set­ting “für emp­foh­le­ne poli­ti­sche Posi­tio­nen” war ---

DAS HIER (Die Pres­se) IST NATÜRLICH AUCH KEIN AGENDA SETTING, ODER SIGNALING:

Wes­ten muss die Rea­li­tät in der Ukrai­ne akzeptieren
02.01.2024 um 17:24
von Nina L. Chruschtschowa

Drei mög­li­che Sze­na­ri­en, wie es nach fast zwei Jah­ren des rus­si­schen Angriffs­kriegs gegen die Ukrai­ne wei­ter­ge­hen könnte.

Gra­ham Alli­son aus Har­vard hat kom­men­tiert, Chi­na sei zwar „der schärfs­te Riva­le, der einer Groß­macht jemals ent­ge­gen­stand“, die momen­ta­ne „Dämo­ni­sie­rung“ des Lan­des wir­ke aber „eher ver­wir­rend als klä­rend“. Um eine „Stra­te­gie gegen die chi­ne­si­sche Her­aus­for­de­rung zu ent­wi­ckeln und durch­zu­füh­ren“, behaup­tet er, müss­ten die USA „Chi­na als das ver­ste­hen, was es ist“: weder als „Über­flie­ger“ noch als „am Ran­de des Zusam­men­bruchs“ stehend.

HINWEIS
Gast­kom­men­ta­re und Bei­trä­ge von exter­nen Autoren müs­sen nicht der Mei­nung der Redak­ti­on entsprechen.

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Zum post­so­wje­ti­schen Russ­land hin­ge­gen gab es bis­her kei­ne sol­che Ein­sicht. Im Gegen­teil, seit Jahr­zehn­ten kari­kie­ren die USA Russ­land ent­we­der als tota­len Böse­wicht oder als fra­gi­les Gebil­de, das sei­ne bes­ten Zei­ten hin­ter sich habe. Nach der rus­si­schen Besat­zung der Krim von 2014 hat der dama­li­ge US-Präsident, Barack Oba­ma, Russ­land als „Regio­nal­macht“ abge­tan, die ihre eige­ne Schwä­che zur Schau stel­le. Nach dem Über­fall auf die gesam­te Ukrai­ne 2022 wie­der­um ging man davon aus, dass Russ­land – und Wla­di­mir Putins Regime – unter der Last west­li­cher Sank­tio­nen kol­la­bie­ren werde.

Hin­ter Putins Ent­schei­dung, in die Ukrai­ne ein­zu­mar­schie­ren, stand eine Selbst­täu­schung. Aber dies bedeu­tet nicht, dass die west­li­che Ein­schät­zung der Lage ver­nünf­tig war, im Gegenteil.

Der Kol­laps blieb aus
Die meis­ten west­li­chen Beob­ach­ter schie­nen sich nur zwei Sze­na­ri­en vor­stel­len zu kön­nen: Ent­we­der Putin erobert Kiew in weni­gen Tagen und ver­wan­delt die Ukrai­ne in eine Mario­net­te des Kreml. Oder Russ­land wird rasch besiegt, und Putin wird dazu gezwun­gen, die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne anzuerkennen.

Dies kann erklä­ren, war­um der dama­li­ge bri­ti­sche Pre­mier, Boris John­son, bei sei­nem Besuch in Kiew Berich­ten zufol­ge emp­foh­len hat, die Ukrai­ne soll­te, anstatt ein Frie­dens­ab­kom­men aus­zu­han­deln, „ein­fach kämp­fen“. Anstatt Russ­land für sei­nen Über­fall zu beloh­nen, soll­te man das Land ver­lie­ren las­sen – sei­ne Wirt­schaft schwä­chen, sein Mili­tär dezi­mie­ren und Putins Posi­ti­on mög­lichst irrepa­ra­bel beschädigen.

Es hieß sogar, Russ­land wer­de ver­lie­ren. Wäh­rend die Ukrai­ne vom Wes­ten mit Waf­fen und Hilfs­lie­fe­run­gen unter­stützt wer­de, habe Russ­land nicht genug Aus­rüs­tung, die zudem genau­so ver­al­tet sei wie sei­ne Mili­tär­tak­tik. Über das Schlacht­feld hin­aus wur­den bei­spiel­lo­se Sank­tio­nen ver­hängt, die Putin einen schwe­ren Schlag ver­set­zen sollten.

Viel­leicht wür­den die Rus­sen, so glaub­te man, sogar den Kreml erstür­men, um end­lich wie­der euro­päi­sche Hand­ta­schen und ame­ri­ka­ni­sches Fast Food zu bekom­men. Nie­mand schien sich vor­stel­len zu kön­nen, dass die Dämo­ni­sie­rung und Zurück­wei­sung die Rus­sen noch mehr gegen den Wes­ten auf­brin­gen wür­den und dass das Land einen lan­gen Krieg durch­hal­ten könn­te. Aber genau das ist geschehen.

Russ­land nutz­te sei­ne zah­len­mä­ßi­ge Über­macht aus, wäh­rend es gleich­zei­tig sei­ne Mili­tär­stra­te­gie ver­bes­ser­te und die Her­stel­lung von Rüs­tungs­gü­tern ankur­bel­te. Innen­po­li­tisch ver­rin­ger­te das Land die Kos­ten der Sank­tio­nen: Nicht nur konn­te es sie umge­hen, son­dern auch gewähr­leis­ten, dass loka­le Akteu­re die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten weg­zie­hen­der west­li­cher Unter­neh­men zu Spott­prei­sen über­neh­men konn­ten. Gleich­zei­tig kur­bel­te es sei­ne Kriegs­wirt­schaft an.

Für die rus­si­schen Nor­mal­bür­ger sieht es gar nicht so schlecht aus. Die Rega­le in den Läden sind gut bestückt, die Restau­rants vol­ler Leben. Ren­ten und Löh­ne sind gestie­gen – nicht so stark wie die Infla­ti­on, aber genug, um das vom Kreml ver­brei­te­te Nar­ra­tiv zu stüt­zen, das Land ste­he gut da, obwohl der Wes­ten Russ­land zer­stö­ren wolle.

Gefähr­li­ches Narrativ
Ohne zu erken­nen, wie gefähr­lich die­ses Nar­ra­tiv ist, gie­ßen west­li­che Poli­ti­ker zusätz­lich Öl ins Feu­er, indem sie – wie etwa der pol­ni­sche Prä­si­dent, Andrzej Duda, zu Beginn der geschei­ter­ten ukrai­ni­schen Gegen­of­fen­si­ve im Juni – sagen, Russ­land müs­se „den bit­te­ren Geschmack der Nie­der­la­ge spüren“.

Trotz­dem ist der Krieg in Russ­land nicht popu­lär: 56 Pro­zent der Rus­sen, die im Okto­ber vom Leva­da Cen­ter befragt wur­den, drück­ten ihre Unter­stüt­zung für die Auf­nah­me von Frie­dens­ge­sprä­chen aus. Aller­dings mein­ten nur 34 Pro­zent der Befrag­ten, sie wür­den einen Abzug rus­si­scher Trup­pen aus der Ukrai­ne und die Rück­ga­be rus­sisch kon­trol­lier­ter ukrai­ni­scher Gebie­te befür­wor­ten. Gleich­zei­tig bleibt die Zustim­mung zu Putin wei­ter über 80 Pro­zent. Man könn­te dies als Stalingrad-Effekt bezeichnen.

Wäh­rend sich die Rus­sen hin­ter Putin ver­sam­meln, scheint die Ent­schlos­sen­heit der west­li­chen Unter­stüt­zer der Ukrai­ne zu schwin­den. Anfang Dezem­ber schei­ter­ten die Staats­chefs der EU dar­an, ein Finanz­hil­fe­pa­ket über 50 Mil­li­ar­den Euro für die Ukrai­ne zu ver­ab­schie­den, obwohl sie sich dar­auf geei­nigt hat­ten, mit Bei­tritts­ge­sprä­chen zu begin­nen. Auch dem US-Kongress gelang es nicht, ein neu­es Mili­tär­hil­fe­pa­ket für die Ukrai­ne zu beschließen.

Putin wird nicht aufgeben
Jetzt ver­spricht US-Präsident Joe Biden nicht mehr, die Ukrai­ne „so lang wie nötig zu unter­stüt­zen“, son­dern nur noch „so lang wir kön­nen“. Immer noch argu­men­tiert Biden, Russ­land mang­le es an den nöti­gen „Res­sour­cen und Fähig­kei­ten“, um in der Ukrai­ne einen lan­gen Krieg zu füh­ren. Es stimmt zwar, dass die rus­si­sche Wirt­schaft für die Sank­tio­nen letzt­lich einen hohen Preis bezah­len muss. Aber Putin wird alles, was er hat, in den Krieg pum­pen – und dabei wahr­schein­lich von gro­ßen Tei­len der Öffent­lich­keit unter­stützt werden.

Das Schwin­den der aus­län­di­schen Unter­stüt­zung schwächt bereits jetzt die ukrai­ni­sche Posi­ti­on auf dem Schlacht­feld. Auch die Span­nun­gen zwi­schen Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selens­kij und Gene­ral­stabs­chef Valerij Salu­schnyi schei­nen zuzunehmen.

Es gibt drei plau­si­ble Sze­na­ri­en: Ers­tens könn­te sich der Wes­ten ver­pflich­ten, die Ukrai­ne wei­ter zu unter­stüt­zen. Aber die poli­ti­schen Hür­den dafür sind hoch. Selbst wenn die­se besei­tigt wer­den kön­nen, wird es Kiew schwer­fal­len, genug neue Sol­da­ten zu rekrutieren.

Im zwei­ten Sze­na­rio greift die Nato in der Ukrai­ne direkt ein. Die Behaup­tung, ein rus­si­scher Sieg in der Ukrai­ne wer­de wei­te­re rus­si­sche Über­fäl­le zur Fol­ge haben, könn­te dazu ver­wen­det wer­den, west­li­che Trup­pen zu akti­vie­ren. Dann könn­te Euro­pa völ­lig insta­bil werden.

Im drit­ten Sze­na­rio fin­det der Wes­ten Wege, mit dem Kreml zu kom­mu­ni­zie­ren. Russ­land ist bei Wei­tem nicht unver­wund­bar. Aber es steht auch nicht am Rand des Zusam­men­bruchs, und Putin wird wahr­schein­lich noch vie­le Jah­re Prä­si­dent blei­ben. Und selbst nach sei­ner Amts­zeit wür­de das tie­fe Miss­trau­en der Rus­sen gegen­über dem Wes­ten bleiben.

Unbe­que­me Wahrheit
Ange­sichts des­sen – und der unbe­que­men Wahr­heit, dass die Ukrai­ne wahr­schein­lich nicht ihr gesam­tes Ter­ri­to­ri­um wie­der­erlan­gen kann – soll­te sich der Wes­ten dar­auf kon­zen­trie­ren, die ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gung zu stär­ken, und gleich­zei­tig jede Mög­lich­keit nut­zen, Gesprä­che mit dem Kreml aufzunehmen.

Aus dem Eng­li­schen von Harald Eckhoff
Copy­right: Pro­ject Syn­di­ca­te, 2023.

E-Mails an: debatte@diepresse.com

Die Autorin
Nina L. Chruscht­schowa (gebo­ren 1964) stu­dier­te an der Mos­kau­er Staats­uni­ver­si­tät und in Prince­ton. Sie ist Uren­ke­lin des frü­he­ren Sowjet­füh­rers Niki­ta Chruscht­schow. Der­zeit ist sie Pro­fes­so­rin an der New School. 

src: click

Funk­tio­niert in etwa 10 mal so gut, wenn man wie ich kennt, was die Chruscht­schowa sonst so von sich gibt. Oder etwa zu Kriegs­be­ginn von sich gege­ben hat.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

edit: Sie­ben Tage davor:

Euro­pe Needs a New Ukrai­ne Strategy
Dec 21, 2023 

MARK LEONARD urges poli­cy­ma­kers to reck­on with the long-term chal­len­ges posed by the con­flict with Russia.

src: click

Exper­ti­se, nicht? Die der Stan­dard selbst ein­holt, nicht?

edit: Edit: Ah, der Stan­dard hat einen Tag spä­ter auf­ge­schlossn, jetzt gibts den Mark Leo­nard bei ihm auch auf Deutsch: click

Da hat der Stan­dard sicher die Exper­ti­se ange­fragt, oder?

Fick dich.

Zwei Blinde reden im Kreis

31. Dezember 2023

Ich links mal nicht, um mei­ne direk­te Läs­ter­quo­te zu sen­ken, aber was Tilo Jung und fefe vor 15 Stun­den auf you­tube zur Zukunft erneu­er­ba­rer Ener­gie­trä­ger pro­du­ziert haben ist Fremd­schä­men pur.

Pri­mär zwei Aspekte --

Bei erneu­er­ba­rer Ener­gie­er­zeu­gung sind 2/3 der gesam­ten Lauf­zeit­kos­ten, Initialinvestmentkosten.

Ergo, du brauchst Inves­ti­ti­ons­ka­pi­tal noch und nöcher.

Der Gag war - dass du es (auch wegen dem Flä­chen­pro­blem) mit dezen­tra­len pri­va­ten Invest­ments zusam­men­bringst, damit Leu­te da ihr Pri­vat­ver­mö­gen hineininvestieren.

Dafür hats mas­sig Pro­pa­gan­dis­ten gebraucht, die gera­de nicht schlau genug waren, zu ver­ste­hen, dass sie von bestimm­ten Inter­es­sen dazu ver­wen­det wur­den. In Alp­bach 2018 wur­den die nicht nur gesucht, son­dern auch gefun­den - jeder zwei­te Publi­zist dort hat sich plötz­lich zum Media­ti­ons­ex­per­ten auf­ge­schwun­gen und woll­te Fir­men­ver­tre­tern hel­fen mehr Wind­kraft schnel­ler in die Brei­te zu bekommen. 

Die Unter­neh­men waren eben­falls sehr inter­es­siert, hat­ten aber das übli­che Man­tra der Umsatz­be­tei­li­gung eben­falls schon zum 10ten mal gehört, und such­ten was Eingängigeres.

Nur, war­um haben wir jetzt nicht den Wirt­schafts­auf­schwung durch die­se Zukunftsbranche?

Hängt damit zusam­men, dass die güns­ti­ge Über­gangs­en­er­gie (bil­lig zum ska­lie­ren der Pro­duk­ti­on der Erneu­er­ba­ren) weg ist (Gas aus Russ­land zu guten Kon­di­tio­nen), und dass in Deutsch­land der Ener­gie­preis auf­grund der Ener­gie­man­gel­la­ge (es muss wie­der Braun­koh­le ver­brannt wer­den -) der Höchs­te der Welt (Indus­trie­re­gio­nen) ist. Des ist irgend­wie gar­nicht gut, wenn du schnell mal eine neue Schwer-Industrie, samt Pro­duk­ti­ons­in­fra­struk­tur hoch­ska­lie­ren willst.

Wei­ters haben sich gera­de die 2te Welt Staa­ten dazu ent­schie­den eine lang­sa­me­re Ener­gie­wen­de zu fah­ren (COP 28), was bedeu­tet, dass unse­re Absatz­märk­te für paten­tier­te Hoch­tech­no­lo­gie in dem Sek­tor lang­sa­mer hochgehen.

Wei­ters bedeu­tet ein rie­si­ger Push in Erneu­er­ba­re nicht unbe­dingt ein Zukunfts­in­vest­ment, näm­lich ab dem Punkt ab dem tech­ni­sche Inno­va­ti­on Invest­ments pro erzeug­ter Ener­gie­men­ge sehr viel güns­ti­ger wer­den lässt, und “first mover” immer noch die alten Kre­di­te bedienen.

Die US müs­sen sich nen Ast abge­freut haben, dass Euro­pa in die­ser Situa­ti­on einen “Vor­rei­ter” spie­len woll­te. Das dann ver­knüpft mit CBAM (dem Aus­gleichs­me­cha­nis­mus dafür nicht zu sehr wirt­schaft­lich ins Hin­ter­tref­fen zu gelan­gen, und Andern­orts die Nach­fra­ge anzu­kur­beln) von dem die US natür­lich aus­ge­nom­men sind.

Das ist die grund­le­gen­de Kon­fi­gu­ra­ti­on des Pro­blems -- aktu­ell krebsts bei uns vor allem dar­an, dass die Invest­ments nicht da sind.

War­um? Ampel hat das KOMPLETT PR indu­zier­te Good­will in der Bevöl­ke­rung ver­spielt. Damit sind die Inves­ti­tio­nen des Mit­tel­stands zurück­ge­gan­gen -- die aber selbst zu hoch PR-Zeiten (Tilo Jung bringt Sat­tel­li­ten­pho­tos aus dem All von ver­dörr­ten Wäl­dern, mit Speech­track vom deut­schen Astro­nau­ten auf der ISS) nicht beson­ders hoch waren.

In Zei­ten von nega­ti­ven Real­zin­sen für den Deut­schen Staat hät­te der Inves­ti­tio­nen noch und nöcher fah­ren kön­nen - jetzt is es dafür a bis­serl spät.

Auch das war abseh­bar, da das mit dem Inves­ti­ti­ons­ver­hal­ten der Boo­mer zu tun hat, die vor dem Gang in die Pen­si­on noch mas­sig Ren­di­te suchen (kann ich in der Pen­si auf dem Kreuz­fahrt­schiff lie­gen), aber sobald sie in Pen­si­on gehen das Geld ver­brau­chen und nicht mehr (bei höhe­rem Risi­ko) investieren.

Bekommt man das Geld nicht frei­wil­lig aus den Leu­ten, kann man umver­tei­len (Infla­ti­on), das Pro­blem wird dann mehr das Risk Assess­ment von “Staat inves­tiert in den Umbau einer Infra­struk­tur, mit einer Lauf­zeit von 50 Jah­ren die 2/3 der Betriebs­kos­ten als Initi­al­in­vest­ment frisst”. Ergo du brauchst so viel Geld, dass du das mit staat­li­chen Invest­ments allei­ne nicht schul­terst, dh. du hät­test in jedem Fall ger­ne intel­li­gen­tes pri­va­tes Kapital.

Und das inves­tiert nun­mal nicht mehr in Euro­pa, weil so dumm kannst du gar­nicht sein (Demo­gra­phie, Krieg, Bil­dungs­kri­sen, Zuwan­de­rungs­stop, inter­na­tio­nal iso­lier­ter als zuvor - weil die poli­ti­sche Erzäh­lung nichts mehr wert ist, und man sich mit 100 Mil­li­ar­den Son­der­ver­mö­gen an die US Waf­fen­in­dus­trie geklebt hat…, Wirt­schafts­kon­zep­te aus Zei­ten von “frei­em Waren­ver­kehr und Glo­ba­li­sie­rung”, zukünf­tig kei­ne wach­sen­den Gesell­schaf­ten und kei­ne bil­li­gen Arbeitskräfte)…

Ergo - die Bil­dung müss­te es jetzt raus­rei­ßen, aber in die hat ja die CDU/CSU unter Mer­kel ver­ges­sen zu inves­tie­ren. Nein so ein Pech… Und dann gabs noch Bolo­gna, das uns ja allen gelehrt hat Star­t­up­grün­der zu werden.

Ergo, Euro­pa ist bis auf Frank­reich ziem­lich fucked - und hechelt, bei welt­weit schwin­den­den Absatz­märk­ten, einer Zukunfts­in­dus­trie hin­ter­her, die für Euro­pa kei­ne Zukunfts­in­dus­trie mehr ist. Also nicht in der Art und Wei­se wie von den Grü­nen erson­nen, die Blue­prints aus Kali­for­ni­en umge­setzt haben. (Ohne auf die Dif­fe­renz bei der Ener­gie­aus­beu­te zu schau­en, aber hey ande­re Geschich­te, reden wir heu­te mal nicht drüber.)

An dem Punkt kommt dann ein Tilo Jung auf “eat the rich” und ver­steht nicht, dass das der Staat so und so macht. Pri­vat­ver­mö­gen das sich über mehr als drei Genera­tio­nen bei Ver­mö­gen­den hält - ist so sel­ten und dann meist groß, und daher so gut gama­na­ged, dass du das gemein­hin zu nichts “zwin­gen kannst”. Du kannst ihm Pro­ble­me machen, aber dann wirds nicht bei dir inves­tie­ren. Das nicht ganz so schlaue Pri­vat­ver­mö­gen bekommst du als Volks­wirt­schaft so und so über drei Genera­tio­nen wie­der. Eat the rich, denkt für gewöhn­lich nur in einer.

Weil dann irgend ein Hon­cho ein Invest­ment ver­geigt, und dann hat das Geld plötz­lich jemand ande­res - es sei denn natür­lich es wur­de volks­wirt­schaft­lich ver­brannt. (Dh. es rou­tiert nur noch in vir­tu­el­len Casi­no­ka­pi­ta­lis­mus­zy­klen rum, die dann cras­hen, bevor jemand mit den “Sicher­hei­ten” neue volks­wirt­schaft­lich rele­van­te Inves­ti­tio­nen tätigt.)

Es ist gut und nett, wenn heut­zu­ta­ge noch Pri­vat­leu­te mit dem Selbst­ver­ständ­nis von “wir müs­sen das jetzt selbst ange­hen, auch wenn es sich noch nicht gleich ren­tiert” (über 50 Jah­re ren­tiert sichs) rum­ar­gu­men­tie­ren, aber das war der Sinn und Zweck der “was Gutes tun” PR.

Bei der die Deut­sche Bank dann bereits am 23.04.2021 fest­ge­stellt hat, ja scheis­se - die Boo­mer betrei­ben alle selbst Green­wa­shing, die inves­tie­ren das Geld nicht dort hin wo wirs ger­ne haben wol­len. Trotz der gan­zen PR-Initiativen.

Das macht dann erst die Erben­ge­nera­ti­on, die einen frei­en Som­mer der Lie­be erlebt hat und von dem ganz hin und weg war.

Und Euro­pas Mill­en­ni­als lösen kei­ne Struk­tur­pro­ble­me. Die sind eins. 🙂 [Zu wenige.]

Also all the best to you, wenn du wei­ter­hin an eine Zukunft glaubst, an die das IFO nicht mehr glaubt (sie­he: click), aber es könn­te sein, dass du das wegen einer Erin­ne­rung an Kin­der­au­gen machst - und wir gesell­schaft­lich genau­so Leu­te wie dich gebraucht, aber nicht in der Mas­se gefun­den haben.

Nur PR-ler die Leu­te mei­ner Genera­ti­on ver­ar­schen woll­ten, die hat man in Alp­bach, ein Jahr vor Gre­ta, zu hauf gefunden.

Die kön­nen jetzt noch Leu­te mei­ner Genera­ti­on mit “wir bau­en hier Bat­te­rie­fa­bri­ken und haben Bat­te­rie­gip­fel abge­hal­ten” ver­ar­schen, denn die meis­ten die davon gebaut wer­den, wer­den mit vor­ran­gig Chi­ne­si­schen Umsatz­be­tei­li­gun­gen gebaut. Und gebaut wer­den sie eben­falls nur hier, da Bat­te­rien - im gro­ßen Umfang, auf­grund des Trans­port­ri­si­kos (Gefah­ren­gut) nicht ein­fach um die Welt ver­schifft wer­den kön­nen - da ist es öko­no­mi­scher du baust ihre Pro­duk­ti­on in den Abnehmerländern.

Ein Wahn­sinn auch die­se, nächs­te tol­le Zukunftsbranche…

Zum Glück haben wir hier ja nicht eine Genera­ti­on kom­plett verarscht…

edit: Dazu gera­de wie­der mal ganz pas­send, der Stan­dard lügt schon wie­der. Nur echt mit der Buz­z­feed Head­line: Die­ser Mann war einst Stra­ches Trau­zeu­ge. Heu­te will er mit Wär­me­pum­pen die Welt retten

Quo­te:

“Och­s­ner: Es funk­tio­niert im Klei­nen wie im Gro­ßen. Es gibt kei­ne Gren­zen für die Wär­me­pum­pe: Sie kön­nen jeden Flug­ha­fen, jedes Shop­ping­cen­ter damit hei­zen. Es ist das glei­che Modell wie im Ein­fa­mi­li­en­haus, nur nach oben ska­liert. Die Wär­me­quel­le ist bei der Pum­pe immer die Son­ne, das Grund­was­ser oder die Erd­wär­me. Die­se drei Quel­len lie­fern zwi­schen 60 und 80 Pro­zent der Gesamtenergie.”

Ska­lie­ren sie mal 6m Min­dest­ab­stand zwi­schen den Boh­run­gen und 3m Abstand zur Gründ­stücks­gren­ze in Städten.

Aber ich bin mir sicher, der Herr wird ihnen ger­ne auch ein Ange­bot unter­brei­ten, das mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe zuver­läs­sig zu regeln…

So ist bei einer Luft-Wärmepumpe der Wir­kungs­grad stark von der Außen­tem­pe­ra­tur abhän­gig und liegt bei durch­schnitt­lich 2,5–3,5 (bzw. 250–350 %); kann aber auch unter 2 (bzw. 200 %) sinken.

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Bildschirmfoto 2023 12 31 um 22 11 26src: click

Der Stan­dard kenn­zeich­net das natür­lich nicht als bezahl­te Wer­bung, nein - das Inter­view mit dem Unter­neh­mens­lei­ter war so unsag­bar span­nend. In den Kom­men­ta­ren sind schon wie­der alle hin und weg, das wird ganz toll.

Och­s­ner: Die Fern­wär­me wird auch in Zukunft in Städ­ten eine Rol­le spie­len und Bio­mas­se eine gewis­se Nischen­rol­le auf dem Land beset­zen. Aber dar­über hin­aus ist die Sache recht klar: 80 Pro­zent der Wär­me­er­zeu­gung wird bis Mit­te des Jahr­hun­derts mit Wär­me­pum­pen gesche­hen, wie auch eine Stu­die des deut­schen Fraunhofer-Instituts gezeigt hat.

War das viel­leicht eine Mach­bar­keits­stu­die? 😉 Oder macht Fraun­ho­fer seit neu­es­tem Unternehmensberatung.

Gut, dem deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus ist natür­lich wie­der nichts aufgefallen.… 😉

Auch das nicht: 

SCHWACHE KONJUNKTUR
Nach­fra­ge nach Wär­me­pum­pen und Gebäude-Dämmungen stark gesunken

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Die Nach­fra­ge nach Wär­me­pum­pen und Däm­mung hat sich in der ers­ten Jah­res­hälf­te halbiert.

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Gut, die deut­sche Regie­rung wird das jetzt dadurch umkeh­ren, dass sie jetzt auch noch die För­de­rung nicht fort­set­zen kön­nen. Budgetprobleme.

Die nächs­te Zukunftsbranche:

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35% Wachs­tum in nur 10 Jah­ren, vor dem Hype.

Battle of the narratives (Much Intense, wow!)

30. Dezember 2023

Man­gott belegt ein­drucks­voll das alte geflü­gel­te Wort - wes Brot ich ess, des Lied ich sing.

Wie sich so ein Spe­zi­al­an­ge­bot “wie­der unter den war­men Man­tel zu kom­men” wohl in der Rea­li­tät so dar­stellt… Bekommt man da wie der Habeck einen roten Umschlag, den man am sel­ben Tag zuhau­se nicht vor 17 Uhr zu öff­nen habe (- wäh­rend die Diens­te um ihn rum Däum­chen drehen)?

Also, kurz­um - Man­gott wird von jetzt an von mei­ner Quel­len­lis­te gestri­chen. Nicht dass das jeman­den beein­dru­cken müss­te, aber ich dach­te ich erwähns vielleicht …

Man­gott: “Nun im Augen­blick ist der Kampf um das Nar­ra­tiv über die­sem Krieg, die Erzäh­lung also dar­über was geschieht zuguns­ten Russ­lands gegan­gen. Die Ukrai­ne wird gese­hen als eine Armee die es nicht geschafft hat in ihrer Gegen­of­fen­si­ve besetz­tes Gebiet zurück­zu­er­obern, Russ­land stößt sogar in bestimm­ten Berei­chen vor und das ist natür­lich für die ukrai­ni­sche Füh­rung beson­ders dra­ma­tisch, weil das die west­li­che Unter­stüt­zung, Mili­tär und Finanz­hil­fe beein­flus­sen könn­te, genau dar­auf setzt die rus­si­sche Sei­te, näm­lich dass es eine Kriegs­mü­dig­keit auf der west­li­chen Sei­te gibt, dass weni­ger Militär- und Finanz­hil­fe an die Ukrai­ne fließt, und die rus­si­sche Sei­te dann doch noch domi­nie­ren wird, und noch zusätz­li­ches Ter­ri­to­ri­um in der Ukrai­ne erobern kann. Per­spek­ti­ven für eine Ver­hand­lungs­lö­sung gibt es jeden­falls im Augen­blick über­haupt keine.”

Jaja, das rus­si­sche Nar­ra­tiv habe sich im Moment durch­ge­setzt - ich mei­ne, wer kennt es nicht, das rus­si­sche Narrativ:

Vic­to­ria Nuland auf der Yes Con­fe­rence: “Öffent­lich muss ich das jetzt so sagen - ihr bekommt noch ein paar Mil­li­ar­den, aber dann erst mal [bis nach wei­te­ren Beschlüs­sen] nichts mehr.”

Zaluzhny gegen­über dem Eco­no­mist: Wir haben ein Patt in einem Stel­lungs­krieg - des is recht ungut in einem war of attrition.

Selen­skyj: Wos, is schon so spät, ich glaub ich muss noch mal 500.000 Sol­da­ten rekru­tie­ren, und brauch noch ein Jahr um sie auszubilden.

Deutsch­spra­chi­ge Medi­en: Die ukrai­ni­sche Offen­si­ve ist in die­sem Jahr noch nicht been­det, sie geht nur in eine neue Phase…

Franz-Stefan Gady: Man sieht über­all an den Bahn­hö­fen Ver­wun­de­te und Ver­letz­te. (zdf heu­te, aber fragt mich nicht von wann.) Und wenn mich nicht alles täuscht auch Micha­el Kof­man - ohne den Hauch einer Ahnung wann und wo, sor­ry - ich kann mir nicht alles merken.

Selen­skyj: Die­ses Ein­be­ru­fungs­al­ter, des ist wirk­lich zu hoch ange­setzt, lass uns das doch mal um 2 Jah­re senken.

Russ­land: Wir haben im Win­ter eine wei­te­re Stadt (10.000 Ein­woh­ner in bes­se­ren Zei­ten) erobert (Mar­jin­ka, Awdi­jiw­ka next?), die von stra­te­gi­scher Bedeu­tung ist, da sie rela­tiv zen­tral an der gesam­ten Front liegt und Trup­pen­ver­schie­bun­gen Rich­tung “Krim wir kom­men” schwie­ri­ger macht, und daher zuvor von der Ukrai­ne “zur Fes­tung aus­ge­baut wurde”.

Ukrai­ne: But wait, dont you see - wir ham aber ein rus­si­sches Lan­dungs­boot versenkt!

Russ­land: Beschädigt.

Die Pres­se: Und dabei mög­li­cher­wei­se zwei Bom­ber ver­lo­ren.

Selen­skyj: Die­se Schutz­wes­ten, die soll­ten wir wirk­lich auch noch mal auf Frau­en neu­zu­schnei­dern.

Reis­ner: Die ukrai­ni­sche Offen­si­ve ist fehlgeschlagen.

Das Arsch­loch von Fass­labend (der den wich­tigs­ten rus­si­schen Hafen in der Mit­tel­meer Regi­on schon in Mur­mansk sieht, net woar?) wie­der bei der Diplo­ma­ti­schen Aka­de­mie Wien: “Ich glau­be wir haben dazu die Posi­ti­on der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da noch nicht gehört! Bit­te - gnä Frau!”

Ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da: Des is alles so unfair, weil die gan­zen Gewin­ne in der Schwarz­meer Regi­on, dass sich die Rus­si­sche Flot­te dort wei­ter zurück­zie­hen muss­te, und das ggf. sogar dau­er­haft, des wird ja sei­tens des Wes­tens gar­nicht erwähnt!

Gemun­kel in CSIS Krei­sen, da Selen­skyj “if we look weak, we dont get wea­pons and money - no one sup­ports the weak!” als hand­lungs­lei­ten­de Paro­le aus­ge­ge­ben hat, und Gemun­kel in US Repu­bli­ka­ner Krei­sen, seit Zaluzhny das Inter­view im Eco­no­mist ver­öf­fent­lich hat, lässt Selen­skyj bei Front­be­su­chen bei Gene­rä­len immer den Zaluzhny aus… As in “not on spea­king terms any­mo­re” (edit: Sekun­där­quel­le), also da die Ukrai­ne ja nicht schwach wir­ken darf - haut sie jetzt die ver­blie­be­nen teu­re­ren Waf­fen auf Zie­le von dritt­ran­gi­ger mili­tä­ri­scher Bedeu­tung raus (Stich­wort: Ein Lan­dungs­boot im schwar­zen Meer. In Chi­na ein Sack Reis.) um öffent­lich zu signa­li­sie­ren, wie erfolg­reich sie sind. 

Weil - ’s soll ja Geld rein­kom­men. Was auf Dau­er zum klei­nen Pro­blem wird, da sich das von der Kriegs­öko­no­mie her nicht so ganz rentiert…

Ja, ja ich mein - wer kennt sie nicht, die­se schreck­li­che rus­si­sche Propaganda…

Also, war­um sagt Man­gott soetwas?

- Weil er ver­mu­tet, dass die Geld­zah­lun­gen auch von den US wie­der auf­ge­nom­men wer­den und nicht zu früh als “auf der fal­schen Sei­te ste­hend” wahr­ge­nom­men wer­den will

- Weil er wie­der ein­mal ver­wirrt ist, und sich in dem Sam­mel­su­ri­um an “what recent­ly hap­pen­ed in the West” Mel­dun­gen nicht mehr zurechtfindet?

- Weil er wie­der unter den war­men Man­tel der Exper­ten die im Wes­ten hoch ange­se­hen sind, weil sie die Bevöl­ke­rung von hin­ten bis vor­ne ver­ar­schen schlüp­fen will - jetzt im Win­ter, wos doch so kalt ist?

Man weiss es nicht.

Aber, egal wel­che Moti­va­ti­on dahin­ter ste­hen soll­te - ich kann auf sol­che Exper­ten verzichten. 

Click - Und wie­der ein Name weni­ger im goog­le news search Monitoring… 

Arsch­loch.

Jeden­falls gäbe es im Moment über­haupt kei­ne Per­spek­ti­ve auf eine Ver­hand­lungs­lö­sung. (Putin Quiet­ly Signals He Is Open to a Cease-Fire in Ukraine
(NYT) (“Weih­nachts­frie­den”))

Arsch­loch.

Prioritäten

28. Dezember 2023

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Ohne Wor­te. Wobei… Stimmt, was die WHO denkt, kann man ja im Ticker begra­ben, wobei was der jugend­li­che “Sit­ten­wäch­ter” aus Meid­ling denkt… Kön­nen wir da nicht einen Illus­tra­tor beauf­tra­gen, da wir kein Bild von ihm haben. Ah, ja? Na das ist ja sehr gut.

Kon­text: Isra­el setzt auf einen Zer­mür­bungs­krieg gegen die Hamas

Kon­text: Trotz inter­na­tio­na­ler Kri­tik: Isra­el ver­stärkt Angrif­fe auf Gazastreifen

Kon­text: Erdo­gan ver­gleicht Net­an­ya­hu mit Hit­ler | tagesschau.de

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Die NZZ hat da was herausgefunden

27. Dezember 2023

Res­ho­ring setzt Inves­ti­tio­nen voraus.

Nein!

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Fin­de den Feh­ler in die­sem Satz:

Isra­els Bot­schaf­ter: “Wenn die EU nicht zu ihren Wer­ten steht, ist sie kein objek­ti­ver Partner”

Brüller

26. Dezember 2023

Netan­ja­hu hat sei­nen inne­ren Putin gechannelt:

Netan­ja­hu nennt drei Vor­aus­set­zun­gen für den Frieden

Isra­els Pre­mier kün­digt eine Ver­stär­kung der Kämp­fe an. „Die Hamas muss zer­stört wer­den, der Gaza­strei­fen muss ent­mi­li­ta­ri­siert und die paläs­ti­nen­si­sche Gesell­schaft muss ent­ra­di­ka­li­siert werden.“

src: click

Kon­text: „Die Hamas sind die neu­en Nazis“, sagt Netan­ja­hu beim Pres­se­state­ment mit Scholz

Also, Demi­li­ta­ri­sie­rung und Ent­na­zi­fi­zie­rung, und was noch? Ach ja - die Zer­stö­rung einer ter­ro­ris­ti­schen Ver­ei­ni­gung, eines Namens, eines Symbols.

Ich glaub jetzt ham mas aber.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

https://twitter.com/AmnestyMENA/status/1738305660918395201

Quo­te by: Amnes­ty International’s Secreta­ry Gene­ral, Agnès Callamard

edit: Kon­text:

Isra­els Armee­chef rech­net mit “noch vie­len Mona­ten” Krieg

Kiesewetter lügt wie ein Schwein

25. Dezember 2023

und die Tages­schau bekommt das Maul nicht auf um ihn zu korrigieren…

Kie­se­wet­ter ist ein Mit­glied der Tri­la­te­ra­len Kom­mis­si­on, da gebie­tet (halb im Scherz) bereits die Mit­glied­schaft das Ver­ar­schen der eige­nen Bevölkerung.

Die ARD bekommt trotz­dem den Mund nicht auf.

Mode­ra­tor: “Wann gibt es eine rea­lis­ti­schen Plan für Ver­hand­lun­gen über einen Waf­fen­still­stand, und wenns den nicht gibt, wür­den sie so einen Plan vor­le­gen, selbst?”

Kie­se­wet­ter: “Die­sen Plan gab es ja. Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Selen­skyj hat­te ange­bo­ten, bis in den April letz­ten Jah­res hin­ein, auf die Krim zu ver­zich­ten, wenn sie unter inter­na­tio­na­le Ver­wal­tung kommt, also UNO, auf die 2014 besetz­ten Gebie­te zu ver­zich­ten und auf die Nato Mit­glied­schaft zu ver­zich­ten, wenn dafür eine kla­re EU Per­spek­ti­ve und Sicher­heits­ga­ran­tien ste­hen, zumin­dest in den Gren­zen von 2014 die Ukrai­ne zu retten.”

Zum Glück haben wir ja das Play by Play von damals und die kon­kre­ten Aus­sa­gen der Par­tei­en in die­sem Blog gesam­melt und kön­nen sie in der Fol­ge listen.

Also erst mal zum Debun­king - die Ukrai­ne hat­te laut dem Vor­sit­zen­den der Selen­skyj Par­tei, in sei­ner Funk­ti­on Chef­ver­hand­ler der Ukrai­ni­schen Dele­ga­ti­on, bei den Ver­hand­lun­gen mit den Rus­sen, sowohl in Bela­rus als auch in Anka­ra - NICHTS von dem Behaup­te­ten vor.

Ver­glei­che Direkt­zi­ta­te hier:

Leis­tung!

Zwei­ter Punkt, das Medi­en­zi­tat Selen­sky­js zu dem Zeit­punkt “Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen nur bei Rück­erobe­rung der Gebie­te in den Gren­zen vom Stand des 23.02., Frie­dens­ver­hand­lun­gen nur bei TERRITORIALER INTEGRITÄT DER UKRAINE, NACHDEM DER LETZTE RUSSISCHE SOLDAT ABGEZOGEN IST” Stammt vom 20. März 2022, vergleiche:

Selen­skyj erklärt noch mal was er unter Frie­dens­ver­hand­lun­gen versteht

Die “Krim unter Inter­na­tio­na­ler Ver­wal­tung der UN” ist eben­falls ein Falsch­zi­tat, die Krim soll­te unter Eigen­ver­wal­tung kom­men, und das für 20 Jah­re, bis sie dann wie­der auto­ma­tisch der Ukrai­ne zufällt, da die ter­ri­to­ria­le Inter­gri­tät der Ukrai­ne in jedem Fall gewähr­leis­tet blei­ben sollte.

Ergo das war ein ver­fick­ter Propagandakniff.

In dem oben ver­link­ten Video (CNN Inter­view) vom 20. 03. gibt Selen­skyj noch zu Pro­to­koll, dass er sich noch was “wegen den gehirn­ge­wa­sche­nen Men­schen und ihren gehirn­ge­wa­sche­nen Kin­dern auf der Krim und im Don­bas über­le­gen muss” und daher brau­che er die­se Eigen­ver­wal­tung, aber IMMER unter Bei­be­hal­tung der kom­plet­ten ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukraine.

Ver­glei­che:

Hal­le­lu­jah! Oh, no…

Im deut­schen Fern­se­hen wur­de die die kom­plet­te Aus­le­gung des Gags ERSTMALIG am 29.06. gesen­det, siehe:

Fixing the bro­ken media narrative

Man­gott ist noch am 01.06. in der ZIB2 dar­an ver­zwei­felt, dass Selen­skyj stän­dig die Nar­ra­ti­ve zu wech­seln schien:

Fast… Ver­suchs nochmal!

Tat­säch­lich hat­te jedoch immer das am 20.06. bei Phoe­nix zitier­te Nar­ra­tiv Bestand. Man­gott ist nur nicht ganz dahin­ter gestiegen.

Zum kon­kre­ten Zeit­raum und der Bedeu­tung von Butscha:

Am 22.02. hat­te Selen­skyj den Medi­en ein­mal zu oft signa­li­siert, dass er bereit wäre über eine neu­tra­le Ukrai­ne nach­zu­den­ken, dar­auf­hin hat­ten die Ame­ri­ka­ner einen leich­ten Kol­laps und haben über die NYT und CNN gesi­gnalt, dass sie die Posi­ti­on Selenk­sy­js nicht mehr ver­ste­hen wür­den, dar­auf hin muss­te der ehe­ma­li­ge Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter und heu­te Atlan­tic Coun­cil Mit­glied Zago­rod­nyuk bei Times Radio in den Pod­cast und am sel­ben Tag noch 20 mal “cant trust Putin, cant trust Putin” in die Kame­ra sagen, das ist das hier:

Keep your jour­na­lists dumb 5

Im Bezug auf die Kon­kre­te Ent­schei­dung die bereits unter­zeich­ne­ten Vor­ver­hand­lungs­pa­pie­re links lie­gen zu las­sen, und die Ver­hand­lun­gen abzu­bre­chen, hat die Ukrai­ne Russ­land geg­hos­tet und nicht anders rum -- erneut, sie­he Ukrai­ni­scher Ver­hand­lungs­füh­rer hier:

Leis­tung!

Im Bezug auf die Bedeu­tung von Butscha - gibt Kule­ba sei­ner­zeit hier zu Pro­to­koll, dass er immer schon der Mei­nung war, dass die Ukrai­ne bis zum letz­ten Sol­da­ten wei­ter­kämp­fen wür­de, nicht erst seit Butscha, das State­ment ist hier einsehbar:

F*ckt euch Euro­pä­er, f*ckt euch Welt

Ori­gnal Posting:

Dear Dmy­t­ro Kule­ba, is Rus­sia worse than ISIS?

Das Upload Datum die­ses Vide­os war der 03. April, nach Butscha.

Am 16. April ging bereits das von der Ukrai­ne vorproduzierte

“If you dont clo­se the sky, mom will cry, if you dont clo­se the sky, he’ll lose home…” Musik-Video mit den Gräul­p­ho­tos von Butscha als Bil­ders­li­de­shows, im UN Secu­ri­ty coun­cil über die Bühne…

Ver­glei­che:

Very moving speech by Selenskyj

sowie:

Attract Image Arte Reportage

Also da gabs kei­nen Vor­schlag Selen­sky­js - für einen Frie­dens­schluss bei dem Russ­land die Krim “behält” - oder “die Krim neu­tral wäre”. Gefor­dert waren immer Selbst­ver­wal­tung für 20 Jah­re, bei ter­ri­to­ria­ler Inte­gri­tät der Ukrai­ne - bedeu­tet, in 20 Jah­ren ist die Krim wie­der bei der Ukraine.

HILFE - die unend­li­che Sau von Kie­se­wet­ter lügt. Und die ARD bekommt das Maul nicht auf.

Der Chef­ver­hand­ler der Ukrai­ne hat die­sen Ver­lauf bereits im TV bestä­tigt. Er ist bereits on record.

Das letz­te TV Inter­viw mit US Pun­dits vor Butscha war am 20. März 2022 - bei­des anschau­en, selbst eine Mei­nung bilden.

Nur der Kie­se­wet­ter denkt, er kann noch schnell die deutsch­spra­chi­ge Bevöl­ke­rung ver­ar­schen, der denkt er kann das his­to­ri­sche Gedächt­nis sei­ner Nati­on manipulieren. 

WAS FÜR EINE SAU.

WAS FÜR EIN SCHWEIN.

Dafür hab ich nicht ein­ein­halb Jah­re gelit­ten und alle Inter­ak­tio­nen dokumentiert.

WICHSER.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk und abar­tigst Allerletzte.

Die Kom­men­ta­re unter dem Kie­se­wet­ter You­tube­vi­deo sind lei­der wie­der deak­ti­viert. Was will man machen. Die Tri­la­te­ra­le Kom­mis­si­on anschreiben?

Auf Jour­na­lis­mus von Sei­ten der ARD hoffen?

Selen­skyj hat übri­gens auch lan­ge, lan­ge das Maul nicht auf­be­kom­men - wie gesagt, im zeit­li­chen Ver­lauf wur­den von ihm ein­fach die rus­si­sche Dele­ga­ti­on, und die Ver­hand­ler in Anka­ra geghostet,

dann hat Kule­ba sich und die Situa­ti­on den anwe­sen­den Jour­na­lis­ten am 25. Mai bei einer PK in Davos wie folgt erklärt -

Excu­ses are get­ting dum­ber by the day

(Die Part­ner der Ukrai­ne könn­ten sich für Ver­hand­lun­gen ein­set­zen, aber die ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne muss gewahrt blei­ben, und kei­ne der Kon­takt­li­ni­en kön­ne ver­scho­ben werden.)

Das hat dann die deutsch­spra­chi­ge Medi­en­land­schaft nicht berichtet.

Dann begann das gros­se Rät­sel­ra­ten, obs denn noch Ver­hand­lun­gen gäbe - (sie­he ver­link­te Medi­en­bei­trä­ge vom Juni), und erst im Okto­ber hat Selen­skyj mit dem Dekret dass er Ver­hand­lun­gen mit Putin unter Stra­fe stellt öffent­li­che Klar­heit geschaf­fen.

FUCKING LÜGNERSCHWEIN, SAU, KIESEWETTER.

UND DIE VERFICKTE ARD BEKOMMT DAS MAUL NICHT AUF.

Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte

25. Dezember 2023

“We won’t give up what’s ours,” he pled­ged, adding dis­mis­si­ve­ly, “If they want to nego­tia­te, let them negotiate.”

But in a recent push of back-channel diplo­ma­cy, Mr. Putin has been sen­ding a dif­fe­rent mes­sa­ge: He is rea­dy to make a deal.

Mr. Putin has been signa­ling through inter­me­di­a­ries sin­ce at least Sep­tem­ber that he is open to a cease-fire that free­zes the figh­t­ing along the cur­rent lines, far short of his ambi­ti­ons to domi­na­te Ukrai­ne, two for­mer seni­or Rus­si­an offi­cials clo­se to the Krem­lin and Ame­ri­can and inter­na­tio­nal offi­cials who have recei­ved the mes­sa­ge from Mr. Putin’s envoys say.

In fact, Mr. Putin also sent out fee­lers for a cease-fire deal a year ear­lier, in the fall of 2022, accord­ing to Ame­ri­can offi­cials. That quiet over­tu­re, not pre­vious­ly repor­ted, came after Ukrai­ne rou­t­ed Russia’s army in the country’s nor­the­ast. Mr. Putin indi­ca­ted that he was satis­fied with Russia’s cap­tu­red ter­ri­to­ry and rea­dy for an armisti­ce, they said.

src: click (NYT)

Stimmt, wer müss­te dass schon einer Öffent­lich­keit sagen, ich mei­ne… Wo doch Selen­skyj noch bis weit nach dem Mai 2022 der Frie­dens­prä­si­dent war…

NIEMAND, nie­mand konn­te es uns sagen dass Putin im Herbst 2022 einen Waf­fen­still­stand ange­bo­ten hat. NIEMAND!

Also irgend­wie…

Ich weiss nicht wo mei­ne kong­ni­ti­ve Dis­so­nanz her­kommt. Mei­ne Psy­cho­lo­gen erzäh­len mir die gan­ze Zeit ich sol­le mit dem Schwach­sinn aufhören.

Aber ich bit­te sie, im Herbst 2022 - wuss­ten wir doch im deutsch­spra­chi­gen Nar­ra­tiv bereits dass:

News­flash: US jetzt auch der Mei­nung, die Ukrai­ne müs­se akkut alles selbst entscheiden

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut GROTESK UND ABARTIGST ALLERLETZTE.

Gut, aber ich habe ein­fach das Hand­werk des Jour­na­lis­mus im Stu­di­um nicht gelernt, alle öster­rei­chi­chen Redak­teu­re die stän­dig auf Twit­ter rum­kreb­sen und in Gesamt-Österreich kei­nen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus mehr zusam­men­brin­gen aber natür­lich schon… Man muss sich das wie eine rever­se func­tion vor­stel­len. Die die beruf­lich die Öffent­lich­keit belü­gen, das sind natür­lich die bes­ten Jour­na­lis­ten. Weil die haben ja die meis­ten Social Media Fol­lower. Und dar­auf zu opti­mie­ren lohnt sich natür­lich schon. Vor allem in Alpbach.