Autorenarchiv

Suspense

24. Januar 2011

An meine lieben Leser...

Ich fin­de nicht oft Seri­en von denen ich nach den ers­ten bei­den Epi­so­den sagen kann, dass ich sie mir bis zum Ende anse­hen wer­de. Viel­leicht ein­mal in zwei Jah­ren. Viel­leicht weni­ger oft. 🙂 “Alfred Hitch­cock Pres­ents” ist so ein sel­te­ner Fall für mich. Sus­pen­se in 25 Minu­ten. Fol­ge für Fol­ge eine Meisterleistung. 🙂

Wenn ihr einen US VPN habt, könnt ihr euch die ers­ten vier Staf­feln auf hulu.com anschau­en.

Black Swan (2010)

23. Januar 2011

Ahhhhhh…

Ver­stö­rend ist das ers­te Wort das mir ein­fällt. Aber so gott­ver­dammt pitch­per­fect… Ich hab die Fol­low Shots mit Shacky­cam nicht mögen, und die Kunis ist so sehr ant­ago­nis­tisch ange­legt, dass sie irgend­wie nicht in den Film passt, nur von der Sen­si­bi­li­tät her, es ist ein wenig so als hät­te man eine Lol­cat im Exor­zis­ten - aber auch ihr Spiel ist per­fekt (daaaaaaamn), und es gibt kei­ne Sze­ne in der man ihr das nega­tiv anlas­tet, es ist nur - eine Sen­si­bi­li­tät. Und damn die Port­man damn - die Unsi­cher­heit, die Angst, die Scheu­heit, die Selbst­kas­tei­ung, der Hedo­nis­mus im Blick, die Lan­ge­wei­le in der Club­be­kannt­schaft, die Rebel­li­on, die Furie, .. Wan­del­bar? Jo, kann man sagen. 🙂 Und dann der Thril­ler der ohne Vor­war­nung für 5, 10 Minu­ten zum Hor­ror wird, und da dann wie­der raus­kommt. Die Geschich­te selbst war mir egal - hier geht es um Emo­ti­on, um Cha­rak­ter. Irgend­wie ein per­fek­ter Film, irgend­wie auch nicht - du hast das Gefühl was gro­ßes gese­hen zu haben, aber es fehlt die­ser Kultfaktor.

Der Film lie­fert aber ein­fach ab was er verspricht.

8.5/10

Und dass Big Hol­ly­wood heut­zu­ta­ge sowas nicht mehr macht (Fox Search­light, low Bud­get, was sonst) ist eine ver­damm­te Schande.

Privacy Technologies

04. Januar 2011

Der bes­te Vor­trag auf der dies­jäh­ri­gen 27C3 - er sticht so sehr her­aus, dass die Erklä­rung allei­ne schon eine Über­trei­bung ist, denn dazu das zu erken­nen braucht es nicht viel. Wenn alle über Pri­vat­sphä­re reden, ist das hier der Pri­mer, was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist.

The Rediscovery of iTunes U

19. Dezember 2010

*free* knowledge

Acht Vor­le­sun­gen in der Queue. Oxford, Yale, La Salle. Media Manage­ment, Mar­ke­ting. Eine zum Hel­den­bild aktu­el­ler TV Seri­en (Broad­cast Media). Aus der expla­ti­ves aus­ge­beept wur­den. Zusam­men mit einer mono­to­nen Vor­trags­stim­me ein amü­sier­tes Schmun­zeln wert. Mit sei­ner Frei­zeit was anfan­gen. Solan­ge man sie noch hat. 🙂 Empfehlung.

Erster Kommentar zur Sache

18. Dezember 2010

NYT’s next? - Nope.

US aut­ho­ri­ties have step­ped up their efforts to pro­se­cu­te Juli­an Assan­ge by offe­ring Brad­ley Man­ning, the Ame­ri­can sol­dier alle­ged­ly respon­si­ble for lea­king hund­reds of thousands of government docu­ments, the pos­si­bi­li­ty of a plea bar­gain if he names the Wiki-Leaks foun­der as a fel­low conspirator.

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This is hard­ly a sur­pri­se, but after locking up Brad­ley Man­ning in soli­ta­ry con­fi­ne­ment for seven mon­ths - a con­di­ti­on that much of the world has deemed to be tor­tu­re - and loo­king for ways to use a com­pu­ter hacking law to char­ge Juli­an Assan­ge, rumors are that offi­cials have offe­red Brad­ley Man­ning a plea deal, in which he would claim that Assan­ge “con­spi­red” with him to get and leak the docu­ments. From all the info that’s come out alrea­dy, there’s been litt­le to sug­gest that the­re was any actu­al con­spi­ring, but it appears that our Jus­ti­ce Depart­ment has deci­ded (incor­rect­ly) that Juli­an Assan­ge is the more important tar­get than Brad­ley Man­ning, and so it wants to bring Assan­ge down.

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Nach­trag: Der Guar­di­an ver­öf­fent­licht den aktu­el­len Vor­wurfs­stand gegen Assan­ge.

Some­what unre­la­ted, look at her smi­le - I mean look at it… 🙂

Vorsicht, wtf - Boyband!?

18. Dezember 2010

Irgend­je­mand in Süd­ko­rea hat das Boy­band­prin­zip wei­ter­ent­wi­ckelt. Damn - da kön­nen ame­ri­ka­ni­sche und euro­päi­sche Pro­du­zen­ten noch ordent­lich was ler­nen… Amateure…

Und - nein *bestimmt*, das hier wird - bestimmt - kein Trend. 😉

Fol­low up

Mind­hack. Damn das ist per­fekt durch­de­signt, mei­ne ehr­li­che Hochachtung.

The first post ideological generation

14. Dezember 2010

Makes you smi­le, does­n’t it.. 🙂

Con­text

Den Namen kenn ich…

04. Dezember 2010

ieee.org hat aktu­ell einen kri­ti­schen Arti­kel über die Zukunfts­pro­gno­sen eines gewis­sen Ray Kurz­weil online. Schön zu sehen, dass jemand mei­ne Moment-Einschätzung der Per­son teilt… 😉

zum Arti­kel

Lot of air - but with substance

02. Dezember 2010

Ein ernst gemein­tes Mac­book Air 11 inch Review.

The­re it is - mein ers­ter Mac. Gekauft nur aus all den rich­ti­gen Grün­den. Obwohl, viel­leicht nicht nur… 😉 Klein, leicht, Arbeits­ge­rät. 11 Zoll sind Platz genug, auch wenn mir die DPI-Dichte eine Spur zu hoch ist, aber 720p ist Pflicht - 768 sind auch “ok” :), und letzt­lich lässt es sich kom­pen­sie­ren. Was mich mehr über­rascht hat ist das OS.

Es hat nichts von dem Pomp den ich mir ehr­lich gesagt erwar­tet habe. Mei­ne Hoch­ach­tung vor dem Mar­ke­ting. Auch wenn der Stel­len­wert des Mar­ke­tings bereits weit­läu­fig bekannt ist. Die Zeit in denen das Mac OS einem geal­ter­ten MS Betriebs­sys­tem etwas vor­aus hat­te, sind vor­bei und was bleibt ist ein Sys­tem mit einem eben­so ver­al­te­ten File­ex­plo­rer wie die Kon­kur­renz, und mit klei­nen Quirks und Logik­feh­lern, die hervorstechen.

Der größ­te “let­down” ist aber, dass sich hier ein äußerst fähi­ger Unter­bau unter einem OS ver­steckt, das den Nut­zer in einer GUI ope­rie­ren lässt, die nicht ein­mal ein wenig neu­gie­rig macht, die hin­ter dem Man­tra der ein­fa­chen Nutz­bar­keit zurück­tritt. Es ist ein Betriebs­sys­tem für Com­pu­teridio­ten. Sys­tem­files kom­plett getrennt von Nut­zer­da­ten, Pro­gram­me instal­lie­ren durch lus­ti­ges Bild­chen­ver­schie­ben. Das gesagt, es gibt die Ter­mi­nal Ebe­ne und Makros sind mäch­tig, aber der Auf­bau des­sen mit dem ich aktu­ell arbei­te ist so “kalt”, dass ich im Moment kei­nen Anreiz habe mich hier wei­ter vorzuarbeiten.

Quick­sil­ver als Laun­cher reicht aus, dass ich den Rest des Inter­faces kom­plett links lie­gen las­se. Uner­war­tet und enttäuschend.

Der größ­te Nega­ti­vaspekt ist das Dis­play. Nicht gleich­mä­ßig aus­ge­leuch­tet, kein natür­li­ches Farb­sche­ma (nach Kali­brie­rung, und kei­ne Angst, ich kali­brie­re nicht fehl 🙂 ), ungleich­mä­ßi­ge Farb­ver­läu­fe auch bei nur gering­fü­gi­gem kip­pen. Spiegelnd.

Jetzt zu den Vor­zü­gen. Das Ding ist ein Ipad. Mit Key­board. Vom Form­fak­tor her aber immer noch ein iPad. Und immer noch ein gutes Key­board. Und das macht es zur bes­ten “Schreib-Maschine” mit der ich seit lan­gem gear­bei­tet habe. JDa­r­kroom, nied­rigs­te Hel­lig­keits­stu­fe, und los gehts. Dank Drop­box, ist naht­lo­ses Wei­ter­schrei­ben auf ande­ren APs auch pro­blem­los mög­lich. Und schnell ist es (der SSD sei dank).

Mit Quick­sil­ver star­te ich Pro­gram­me bereits schnel­ler als ich in dem Inter­face zur Zeit noch “den­ke”. Ob ich ein Pro­gramm schlie­ße oder mini­mie­re macht kei­nen Unter­schied. Was mich aus der Inter­face­sicht dann fast schon wie­der ein wenig stört.

Der Wake­up aus dem Sleep­mo­dus ist ver­zö­ge­rungs­frei, dh das Sys­tem ist sofort da. Selbst wenn ich Win­dows und Ubun­tu in einer vir­tu­el­len Maschi­ne par­al­lel lau­fen habe. Und das bedeu­tet, dass ich es für Din­ge ein­set­ze, die ich “mal eben” machen möchte.

Ich habe eine Gedan­ken, und möch­te ihn schnell notie­ren. Problemlos.

Und dafür macht es Sinn, und dess­we­gen wer­de ich es auch noch lan­ge in Ver­wen­dung haben - aber um ehr­lich zu sein, ob ich jetzt im vir­tu­el­len Ubun­tu arbei­te, oder im MacOS selbst… Ist mir “abi­va­len­ter” als es dem Her­stel­ler lieb sein kann.

Gambling is innovation, clients are idiots.

17. November 2010

Not the best sales pitch…

Kurz und bündig.

Video ist hier online.

Buch der Autoren hier online zu erwerben.

Über die Autoren:

Betha­ny McLean is the for­mer editor-at-large for For­tu­ne maga­zi­ne, a con­tri­bu­ting edi­tor to Vani­ty Fair, and the aut­hor of a book tit­led “The Smar­test Guys in the Room.” Her book explo­res the behind the sce­nes dra­ma that lead to the col­lap­se of Enron. The book was later tur­ned into a film. Accord­ing to the Busi­ness Insi­der, McLean will begin a new role as a Wall Street and finan­ce colum­nist for Sla­te in the com­ing weeks.

McLean’s co-author Joe Noce­ra (who Race­Talk inter­view­ed after his sud­den and aggres­si­ve call from Ste­ve Jobs)  is best known for his expert repor­ting on manage­ment and busi­ness for the New York Times. Pri­or to his cur­rent role, Noce­ra, like McLean, worked as an edi­tor for For­tu­ne maga­zi­ne. He also wro­te regu­lar colum­ns for GQ and Esqui­re and ser­ved as a con­tri­bu­ting edi­tor to Newsweek.

Backlink und Quel­le der Zita­ti­on: racetalkblog.com