despite Kasparow I mean.
Moskau kündigt Feuerpause in zwei belagerten Städten an
Russland lässt nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau humanitäre Korridore für die ukrainischen Städte Mariupol und Wolnowacha zu. Die russischen Truppen würden um 10 Uhr Moskauer Zeit (8 MEZ) das Feuer einstellen, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax. Zivilisten könnten in dieser Zeit die eingekesselten Städte verlassen, hieß es.
Der strategisch wichtige Hafen von Mariupol steht nach Angaben von Bürgermeister Wadym Boitschenko von vor der Ankündigung Moskaus nach tagelangen “rücksichtslosen” Angriffen unter russischer “Blockade”. “Im Moment suchen wir nach Lösungen für die humanitären Probleme und nach möglichen Wegen, um Mariupol von der Blockade zu befreien”, erklärte Boitschenko am Samstag im Messenger-Dienst Telegram, “Unsere Priorität ist die Herstellung eines Waffenstillstands, damit wir die lebenswichtige Infrastruktur wiederherstellen und einen humanitären Korridor einrichten können, um Lebensmittel und Medikamente in die Stadt zu bringen.”
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Artikel fast komplett vom Standard geklaut. Tut leid.
In anderen Regionen geht der Angriff weiter.
Die Presse interviewt Victoria Kennedy
Victoria Kennedy: „Jetzt ist nicht der Moment für die Diplomatie“
US-Botschafterin Victoria Kennedy preist die Führungskraft Bidens.US-Botschafterin Victoria Kennedy preist die Führungskraft Bidens. Die Presse/Clemens Fabry
US-Botschafterin Victoria Kennedy über den Ukraine-Krieg und den positiven Nebenaspekt für EU und Nato.
Die Presse: Sie sind jetzt seit zwei Monaten in Wien, und plötzlich finden Sie sich am Rande eines Kriegsgebiets wieder, 500 Kilometer Luftlinie vom Konflikt entfernt. Das hätten Sie so wohl nicht erwartet.
Victoria Kennedy: Wir halten bei Tag neun eines brutalen, vorsätzlichen, ungerechtfertigten Angriffs Wladimir Putins auf die Souveränität der Ukraine. Das ist ein historischer Verstoß gegen die internationale Rechtsordnung. Wir erleben den Heroismus des ukrainischen Volks und die Solidarität der Welt in der Verurteilung dieses Kriegs. Putin war nicht interessiert an einer diplomatischen Lösung, die US-Präsident Joe Biden und die EU forciert haben.
Glauben Sie immer noch, dass die Tür zur Diplomatie offen ist, wie Sie vor wenigen Wochen in einem Gastkommentar in unserer Zeitung geschrieben haben?
[…]
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Mehr kann ohne Abo nicht abgerufen werden, aber wie die Diplomatieangebote ausgesehen haben, sieht man bei Jeffrey Sachs. (siehe: Jeffrey Sachs in FT)
Für die die es nicht wissen Sachs ist UN-Sonderberater und sein ideologischer Standpunkt in etwa der hier:
Sachs engagiert sich für weitgehenden Schuldenerlass für extrem arme Staaten und im Kampf gegen Krankheiten, insbesondere HIV/AIDS in Entwicklungsländern. Er kritisiert die WTO und den IWF, weil die Geldgeber dieser Organisationen nicht bereit seien, effektive Hilfe für die extrem Armen zu leisten. Der amerikanischen Regierung wirft er vor, dass sie nicht bereit sei, 0,7 % des Bruttosozialprodukts für Entwicklungshilfe zur Verfügung zu stellen. Er wurde für seine Forderung, die Entwicklungshilfe weiter zu steigern, von William Easterly kritisiert, da diese in der Vergangenheit höchstens bescheidene Erfolge erzielt hätte und eine „Planer-Mentalität“ bzw. ein Top-Down-Ansatz wenig effektiv sei.
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Russland und die Ukraine zusammen produzieren in etwa 25% des weltweiten Weizen und Gerste Exportvolumens. Die Auswirkungen auf den Welthunger sind direkt und unmittelbar. Sachs Zerissenheit spiegelt das wieder.
Kann man nichts machen wird er sich gedacht haben, Putin war halt nicht an einer diplomatischen Lösung interessiert. Hat er aber nicht - in seinem Statement steht dezent, aber dennoch, etwas anderes. Aber was solls, die Presse hat ihr Headline-Interview für heute.
Schade, dass ich nicht den vollen Artikel lesen kann, jetzt habe ich den positiven Nebeneffekt für Nato (2% Militärausgaben vom BIP durch Deutschland, dafür eine US die sich auch zukünftig vermehrt im Pazifik engagiert bedingen was?) und die EU nicht mitbekommen, den die US Botschafterin in Österreich sieht.
Ich nehm mal an es ist “militärische Führungsstärke entwickeln”, und mehr “ideologischer Zusammenhalt”, oder eine besser finanzierte und patriotischere Medienlandschaft aufbauen zu können, oder etwas in der Fasson.
edit: Die Presse am selben Tag ebenfalls:
EU von Beitrittswünschen überfordert und zerrissen
Das werden wohl die positiven Nebenaspekte sein.
Ein ziemlich normaler Tag
NZZ bringt “Selenski kritisiert Nato scharf” im Ticker, hat dann aber keinen Bericht darüber (im Ticker, oder sonstwo auf der Seite). src: click
Im ORF Teletext, schaut das dann so aus:

src: click (Wohl nur heute unter der url abrufbar.)
In der Tagesschau ist Selenskyj dann “enttäuscht und emotional”. siehe click
Dazu gibt es eine Äußerung des ukrainischen Außenministers
Ukraine wirft Russland Vergewaltigungen vor
Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba sagte am Freitag, russische Soldaten hätten in ukrainischen Städten Vergewaltigungen begangen.
“Wenn Bomben auf Ihre Städte fallen, wenn Soldaten Frauen in den besetzten Städten vergewaltigen - und wir haben leider zahlreiche Fälle, in denen russische Soldaten Frauen in ukrainischen Städten vergewaltigen -, ist es natürlich schwierig, über die Effizienz des Völkerrechts zu sprechen”, sagte Kuleba bei einer Londoner Veranstaltung. “Aber dies ist das einzige Werkzeug der Zivilisation, das uns zur Verfügung steht, um sicherzustellen, dass alle, die diesen Krieg ermöglicht haben, schließlich vor Gericht gestellt werden”.
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Russland dementiert danach Bombadierungen von Städten. siehe click
Im Vorfeld des Austausches hat Selenskyj von nunmehr 9200 getöteten russischen Soldaten gesprochen und ausgeführt, nur eine Flugverbotszone könne Russland davon abhalten die nukleare Infrastruktur in der Ukraine zu bombadieren. Sowie die russische Bevölkerung, wegen Tschernobyl, zu mehr Protesten aufgerufen.
Selenskyj ruft Russen zu Protesten auf
Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zufolge starben bei der russischen Invasion mittlerweile 9200 russische Soldaten.Russland greife gezielt die ukrainische Infrastruktur und Wohngebiete an, sagte Selenskyj. Nur eine Flugverbotszone könnte Russland davon abhalten, die nukleare Infrastruktur der Ukraine zu bombardieren.
Direkt an die russische Bevölkerung gewandt sagte der Präsident, er rufe zu Protesten gegen die Beschlagnahme der Atomenergieinfrastruktur durch russische Truppen auf.
“Russisches Volk, ich möchte an Sie appellieren: Wie ist das möglich? Immerhin haben wir 1986 gemeinsam gegen die Katastrophe von Tschernobyl gekämpft”.
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Die Nato bleibt aber selbstredend neutral, darum Stoltenberg:
Stoltenberg: “Nato-Eingriff würde mehr Leid hervorrufen”
Das Verhältnis zu Russland habe sich nun stark geändert, aber man setze immer noch auf Diplomatie. In diesem gefährlichen Moment dürfe kein Land alleine sein. Die Nato sei jedenfalls stärker und geschlossener als je zuvor, sagt Stoltenberg und fügt hinzu, dass Finnland und Schweden nun stärker in Nato-Entscheidungen eingebunden werden.Stoltenberg meint, dass Putin die ukrainischen Kräfte komplett unterschätzt habe. Die Nato habe Tausende ukrainische Soldaten ausgebildet, die nun an den Frontlinien sind, sagt Stoltenberg. Was in der Ukraine passiere sei fürchterlich, dass sei auch der Grund, warum die Nato die größten Sanktionen “aller Zeiten” verabschiedet habe.
Allerdings gelte es eine Eskalation zu verhindern, darum werde die Nato nicht eingreifen, sagt Stoltenberg. Für eine “No-Flight-Zone”, wie von der Ukraine gefordert, müsste die Nato mit eigenen Fliegern eingreifen, das gelte es zu verhindern, sagt Stoltenberg sinngemäß.
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Währenddessen und danach:
Menschenrechtsrat bestellt Untersuchungskommission für russische Menschen-
rechtsverletzungen
Uno: Bereits 1,25 Millionen Menschen geflohen [davon 670.000 nach Polen]
Zahl der zivilen Todesopfer in der Ukraine [laut UN] steigt auf 331
Scholz rief Putin in Telefonat zu Waffenruhe auf [um humanitäre Korridore errichten zu können]
Nawalny ruft zu Protesten am Sonntag auf
Erdgaspreis in Europa überschreitet 200-Euro-Marke
Hälfte der Schweden befürwortet Nato-Beitritt
Ukrainischer Stadt Mariupol gehen Lebensmittel aus
Kreml-kritische Zeitung löscht Kriegsberichte, BBC stellt Arbeit in Russland ein
Kiew und Moskau werfen sich Behinderung von Korridoren vor
Russischer Diplomat hält Außenministertreffen in Türkei für “gute Idee” [in der Türkei]
G7-Außenminister kündigen “weitere strenge Sanktionen” an
Schweiz übernimmt weiteres Sanktionspaket der EU
92 Prozent des russischen Aufgebots in der Ukraine
Pentagon sieht keine Änderungen bei Russlands Atomwaffen
CNN beendet Ausstrahlung in Russland
On the state of media in russia
also now sans Microsoft products.
edit: - and Facebook.
edit2 - and Twitter, Intel or SAP. (Facebook and Twitter are blocked by Russia now.)
