Neun Monate, 150.000 Tote, --

06. Dezember 2022

Ein kom­plett ver­lo­ge­nes Medi­en­sys­tem auf Pro­pa­gan­da Tour später --

#win­ning

Wie kannst du die Öffentlichkeit noch verarschen?

04. Dezember 2022

Gian­lu­ca Wal­lischs Über­set­zung des oben­ste­hen­den Fire­si­de­chats von Avril Hai­nes ist -- ein eigen­ste­hen­des Werk für sich…

Sehr wohl bemer­kens­wert ist hin­ge­gen der Umstand, dass der Rück­halt für den Feld­zug in der rus­si­schen Bevöl­ke­rung offen­bar immer wei­ter schwin­det – trotz mas­si­ver Beein­flus­sung der Medi­en des Lan­des durch den Staats­ap­pa­rat. Oder gera­de deswegen.

Kei­ne Refe­ren­zen, kommt auch nicht im refe­ren­zier­ten Fire­si­de Chat vor, bezieht sich auf aktu­el­le rus­si­sche Umfra­gen wonach bereits weit mehr als die Hälf­te aller Rus­sen für Frie­dens­ver­hand­lun­gen im Kon­flikt sind (mehr als die Hälf­te der Deut­schen im Übri­gen auch) -- dar­über hin­aus gibt es kei­ne Indi­ka­to­ren die mir bekannt sind, und auch kei­ne die Hai­nes nennt.

Avril Hai­nes, die Direk­to­rin der 17 natio­na­len Geheim­diens­te der USA, berich­te­te am Wochen­en­de beim Rea­gan Natio­nal Defen­se Forum in Kali­for­ni­en, dass der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin über die – aus sei­ner Sicht – man­gel­haf­te Bilanz sei­ner Trup­pen ganz offen­sicht­lich über­rascht sei.

Das wer­fe die Fra­ge auf, wie gut der rus­si­sche Prä­si­dent infor­miert sei bezie­hungs­wei­se infor­miert werde.

Heynes spricht im Video an dass Putin “über­rascht war” ein zeit­li­cher Hori­zont wird im Video nicht genannt, das wer­fe auch nicht die Fra­ge auf, wie gut der rus­si­sche Prä­si­dent infor­miert sei, oder wer­de -- denn das war die Fra­ge der Mode­ra­to­rin im Lead in.

Es war qua­si eine Lea­ding Ques­ti­on, mit der übli­chen Ant­wort. Wal­lisch macht dar­aus aktu­el­le News, und fol­gert was mit der Fra­ge insi­nu­iert wur­de, das musst du als Jour­na­list erst ein­mal zusammenbringen…

“Es ist uns immer noch nicht klar, ob er zum jet­zi­gen Zeit­punkt ein voll­stän­di­ges Bild hat. Wir sehen Knapp­heit bei Moral, Muni­ti­on und Logis­tik und eine gan­ze Rei­he wei­te­rer Pro­ble­me, mit denen sie kon­fron­tiert sind.”

Wei­test­ge­hend ein­wand­frei über­setzt - Pro­blem nichts davon ist neu.

Direkt als Folgesatz:

Russ­land schei­ne sei­ne mili­tä­ri­schen Vor­rä­te “ziem­lich schnell” aufzubrauchen.

kor­rekt, aber das kor­re­liert im Fire­si­de­chat nicht mit der Unin­for­miert­heit im Satz zu vor. Es ist eine Fest­stel­lung, gekop­pelt an die Aus­sa­ge, dass der rus­si­sche Ver­brauch an Rake­ten die aktu­el­le rus­si­sche Repro­duk­ti­ons­fä­hig­keit von Rake­ten über­stei­ge, man aller­dings nicht wis­se auf wel­che Kapa­zi­tä­ten Russ­land zurück­grei­fen kann - Pro­blem, nichts davon ist neu.

Gleich­zei­tig fal­le es der poli­ti­schen und mili­tä­ri­schen Füh­rung in Mos­kau immer schwe­rer, den Krieg innen­po­li­tisch zu recht­fer­ti­gen. Die­ses Man­ko dürf­te – zumin­dest bis­her – aber nicht dazu geführt haben, dass im Kreml kon­kret über eine Adap­tie­rung der poli­ti­schen Zie­le nach­ge­dacht wird, so Haines.

Der wich­tigs­te Teil wird weg­ge­las­sen. Hai­nes attes­tiert, dass eine Ver­schie­bung in der Mei­nung gegen­über dem Krieg vor allem in der Macht­eli­te wesent­lich wer­den könn­te, eher nicht in der Bevöl­ke­rung. Zusam­men mit dem ers­ten Absatz insi­nu­iert der Stan­dard hier das Gegenteil.

Ham­mer. Unter dem Arti­kel ist bis­her jedes Kom­men­tar der Mei­nung, dass sich die Infor­ma­tio­nen im Arti­kel auf die jüngs­te Ver­gan­gen­heit bezie­hen, und dass Putins Rück­halt in Russ­land aktu­ell wei­ter schwindet.

Nichts davon wird im Video erwähnt.

Das musst du als Jour­na­list erst mal zusammenbringen.

Gian­lu­ca Wal­lisch, im Stan­dard, der Zei­tung für Leser.

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

edit: Wer bezüg­lich der Bedeu­tung der Jave­lins bis­her im Unkla­ren war…

Falls wer den Load­down on “Demo­cra­ci­es vs. Auto­cra­ci­es - und das ist war­um wir die Krim zurück­er­obern müs­sen” braucht - zwei­tes Video.

Da warens bereits zwei

04. Dezember 2022

Ges­tern:

Macron says new secu­ri­ty archi­tec­tu­re should give gua­ran­tees for Russia

Reu­ters

PARIS, Dec 3 (Reu­ters) - The West should con­si­der how to address Russia’s need for secu­ri­ty gua­ran­tees if Pre­si­dent Vla­di­mir Putin agrees to nego­tia­ti­ons about ending the war in Ukrai­ne, French Pre­si­dent Emma­nu­el Macron said in remarks broad­cast on Saturday.

In an inter­view with French TV sta­ti­on TF1 recor­ded during his sta­te visit to the United Sta­tes last week, Macron said Euro­pe needs to pre­pa­re its future secu­ri­ty architecture.

“This means that one of the essen­ti­al points we must address - as Pre­si­dent Putin has always said - is the fear that NATO comes right up to its doors, and the deploy­ment of wea­pons that could threa­ten Rus­sia,” Macron said.

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Vor zwei Tagen:

Olaf Scholz has sug­gested that Euro­pe should go back to its pre-war “peace order” with Rus­sia and resol­ve “all ques­ti­ons of com­mon secu­ri­ty” after the war in Ukrai­ne if Pre­si­dent Putin is wil­ling to renoun­ce aggres­si­on against his neighbours.

In his most reve­aling remarks on the sub­ject to date, the Ger­man chan­cellor said he would ulti­mate­ly like to res­to­re the patch­work of secu­ri­ty arran­ge­ments stit­ched tog­e­ther during and after the Cold War, so long as Moscow was rea­dy to honour them.

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Ich dach­te Putin wäre ver­rückt, hiel­te sich für einen Zaren und Deutsch­lands Außen­po­li­tik müs­se von der Wil­ly Brandt Stif­tung neu gedacht wer­den, da sie den Stel­len­wert der NGO Arbeit in den Län­dern des Ost­blocks zu sehr unter­schätzt habe, die kei­ne Ost­erwei­te­rung west­li­cher Bünd­nis­se woll­ten, son­dern eine West­an­nä­he­rung ihrer durch NGO Arbeit ver­än­der­ten Staatlichkeit --------

Und noch­mal - mei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin hat mich an dem Tag aus der Betreu­ung getre­ten, als ich es nicht mehr ertra­gen habe, dass die letz­te Öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­zei­tung auf “Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil Ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” umge­schwenkt ist, und bekannt wur­de, dass öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der über die EU Peace faci­li­ty Waf­fen für die Ukrai­ne finanzieren.

Wie jetzt Russ­land woll­te Sicher­heits­ga­ran­tien von der NATO? Der neo­ko­lo­nia­lis­ti­sche impe­ria­lis­ti­sche Put­ler woll­te doch ein Groß­reich - oder…?

Wie kann man denn da Nato Sicher­heits­ga­ran­tien ins Spiel bringen?!

Wo doch jeder weiss, dass der deut­sche Bun­des­si­cher­heits­rat die ers­ten zwei Mona­te als Kriegs­grund Revan­chis­mus genannt hat, dann auf Revan­chis­mus und Neo­no­lo­nia­lis­mus gewech­selt ist, dann auf Neo­ko­lo­nia­lis­mus gewech­selt ist, und schließ­lich auf Impe­ria­lis­mus. Und jetzt über­le­gen wir uns Nato Sicher­heits­ga­ran­tien gegen den Impe­ria­lis­mus, ja?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Allerletzte.

Wie kann man die Gesellschaft noch verarschen?

03. Dezember 2022

Die Qua­li­tät der Sophis­ten wird schlech­ter und schlech­ter. (Carl Bildt)

Ist wohl doch bes­ser Mear­s­hei­meer ein­fach zu deplatt­for­men, wie die Hoo­ver Insti­tu­ti­on sie­ben gegen nie­man­den am 06.03.2022.

Ich darf zusam­men­fas­sen. Die Ukrai­ne sehn­te sich nur in die EU, nicht in die Nato - dess­halb hat man die Nato Mit­glied­schaft in die Ver­fas­sung auf­ge­nom­men, aber EU Flag­gen zum Euro­mai­dan mit­ge­bracht. Russ­land fürch­te­te sich nur vor der öko­no­mi­schen Kraft einer Ukrai­ne, die der IMF ein­fach nicht und nicht kom­men sehen woll­te, nicht vor einer Auf­nah­me in die Nato. Putin hat mit einer Anne­xi­on der Krim reagiert - weil ihm sein Mili­tär­stütz­punkt egal war und er so nei­disch auf die bal­di­ge öko­no­mi­sche Stär­ke der Ukrai­ne war die zur EU wollte…!

Carl Bildt:

“They are not mem­bers of ukrai­ne, and no one has… - of Nato [cor­rec­ting himself]”

Die erneu­te Bestär­kung des Com­mit­ments 2021 die Ukrai­ne in die Nato zu holen wird ein­fach ignoriert.

Debo­rah Hay­nes (Sky News)

So, there’s a cou­p­le of ques­ti­ons dealing with Rus­si­an acti­vi­ty in the Black Sea over the last few years and cur­r­ent­ly, and one per­son asks in par­ti­cu­lar what addi­tio­nal steps, do you see NATO taking to incre­a­se sta­bi­li­ty in the Black Sea, and also across the Balkans.

NATO Secreta­ry Gene­ral Jens Stoltenberg

While NATO has been and still is abso­lute­ly very much pre­sent in the Wes­tern Bal­kans, first of all we have new mem­bers from that regi­on, over the last few years, we have demons­tra­ted that NATO’s door is open with get­ting new mem­bers like North Mace­do­nia and Mon­te­ne­gro, that’s important, but we also work with part­ners in the regi­on, and we have still the KFOR mis­si­on in Koso­vo. So we are pre­sent, we have a histo­ry, and we have a respon­si­bi­li­ty to con­ti­nue to help sta­bi­li­ze the regi­on. In the Black Sea we have incre­a­sed our pre­sence. Three of the lit­to­ral sta­tes in the Black Sea are NATO mem­bers: Tur­key, Bul­ga­ria and Roma­nia. We have more air poli­cing and more naval pre­sence. We have more exer­ci­ses, and again the NATO 2030 agen­da is also about how can we invest more in deter­rence and defen­se acti­vi­ties, inclu­ding in the Black Sea region.
And then we have two very important part­ners, Geor­gia and Ukrai­ne. And we are step­ping up the coope­ra­ti­on with them, inclu­ding hel­ping Ukrai­ne with deve­lo­ping their naval capa­bi­li­ties. I visi­ted Odes­sa, some time ago when I saw how NATO trai­ners hel­ped to edu­ca­te Ukrai­ni­an cadets and naval per­son­nel, and we’­re also working with Geor­gia on Black Sea security.

Debo­rah Hay­nes (Sky News)

Actual­ly on Geor­gia there’s a ques­ti­on here, say­ing that we’­ve heard many times that NATO’s doors are open to Geor­gia. When exact­ly will the­se… will this door open, and can Geor­gia expect a road­map in the nea­rest future?

NATO Secreta­ry Gene­ral Jens Stoltenberg

I expect that NATO Allies today will recom­mit, con­firm the decisi­ons we have taken before.
Not least that at the Bucha­rest Sum­mit, whe­re we sta­ted clear­ly that Geor­gia will beco­me a mem­ber, but we did­n’t pro­vi­de any dates, and we will not pro­vi­de any dates today, either.
Our focus is on the reform, our focus is to con­ti­nue to sup­port Geor­gia in moder­ni­zing their defen­se and secu­ri­ty insti­tu­ti­ons, and the mes­sa­ge is that, of cour­se, NATO’s door is open, we have demons­tra­ted that over the last cou­p­le of years with Mon­te­ne­gro and North Mace­do­nia joi­ning. The other mes­sa­ge is that it’s only for the aspi­rant coun­try, Geor­gia, and the 30 allies to deci­de on enlar­ge­ment of our Alli­an­ce. Rus­sia has no right to inter­fe­re in that pro­cess. It’s a sov­er­eign right of any coun­try to deci­de his own path inclu­ding what kind of secu­ri­ty arran­ge­ments he is going to be part of.

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69. We rei­tera­te the decisi­on made at the 2008 Bucha­rest Sum­mit that Ukrai­ne will beco­me a mem­ber of the Alli­an­ce with the Mem­bers­hip Action Plan (MAP) as an inte­gral part of the pro­cess; we reaf­firm all ele­ments of that decisi­on, as well as sub­se­quent decisi­ons, inclu­ding that each part­ner will be jud­ged on its own merits. We stand firm in our sup­port for Ukraine’s right to deci­de its own future and for­eign poli­cy cour­se free from out­side inter­fe­rence. The Annu­al Natio­nal Pro­gram­mes under the NATO-Ukraine Com­mis­si­on (NUC) remain the mecha­nism by which Ukrai­ne takes for­ward the reforms per­tai­ning to its aspi­ra­ti­on for NATO mem­bers­hip. Ukrai­ne should make full use of all instru­ments avail­ab­le under the NUC to reach its objec­ti­ve of imple­men­ting NATO princi­ples and stan­dards. The suc­cess of wide-ranging, sus­tainab­le, and irrever­si­ble reforms, inclu­ding com­ba­ting cor­rup­ti­on, pro­mo­ting an inclu­si­ve poli­ti­cal pro­cess, and decen­tra­li­sa­ti­on reform, based on demo­cra­tic values, respect for human rights, mino­ri­ties, and the rule of law, will be cru­cial in lay­ing the ground­work for a pro­spe­rous and peace­ful Ukrai­ne. Fur­ther reforms in the secu­ri­ty sec­tor, inclu­ding the reform of the Secu­ri­ty Ser­vices of Ukrai­ne, are par­ti­cu­lar­ly important. We wel­co­me signi­fi­cant reforms alrea­dy made by Ukrai­ne and stron­gly encou­ra­ge fur­ther pro­gress in line with Ukraine’s inter­na­tio­nal obli­ga­ti­ons and com­mit­ments. We will con­ti­nue to pro­vi­de prac­ti­cal sup­port to reform in the secu­ri­ty and defence sec­tor, inclu­ding through the Com­pre­hen­si­ve Assi­s­tance Packa­ge. We will also con­ti­nue to sup­port Ukraine’s efforts to streng­t­hen its resi­li­en­ce against hybrid thre­ats, inclu­ding through inten­si­fy­ing acti­vi­ties under the NATO-Ukraine Plat­form on Coun­te­ring Hybrid War­fa­re. We wel­co­me the coope­ra­ti­on bet­ween NATO and Ukrai­ne with regard to secu­ri­ty in the Black Sea regi­on. The Enhan­ced Oppor­tu­nities Part­ner sta­tus gran­ted last year pro­vi­des fur­ther impe­tus to our alrea­dy ambi­tious coope­ra­ti­on and will pro­mo­te grea­ter inter­ope­ra­bi­li­ty, with the opti­on of more joint exer­ci­ses, trai­ning, and enhan­ced situa­tio­nal awa­reness. Mili­ta­ry coope­ra­ti­on and capa­ci­ty buil­ding initia­ti­ves bet­ween Allies and Ukrai­ne, inclu­ding the Lithuanian-Polish-Ukrainian Bri­ga­de, fur­ther rein­for­ce this effort. We high­ly value Ukraine’s signi­fi­cant con­tri­bu­ti­ons to Allied ope­ra­ti­ons, the NATO Respon­se For­ce, and NATO exercises.

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We stand in soli­da­ri­ty with our valued part­ners Ukrai­ne and Georgia.
And we will con­ti­nue to sup­port their reforms, brin­ging them clo­ser to NATO.
[…]
Sixth, we will sub­stan­ti­al­ly step up trai­ning and capacity-building for part­ners. From Ukrai­ne and Geor­gia to Iraq and Jordan.

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NATO Spo­kes­per­son Oana Lungescu:
Ok we’ll go to Inter­fax Ukrai­ne. Second row here.

Interfax-Ukraine (Iry­na Somer):
Thank you, Oana. Secreta­ry Gene­ral, Ukrai­ni­an lea­ders­hip has qui­te high expec­ta­ti­on, regar­ding mem­bers­hip action plan. But as far as I see from the Sum­mit com­mu­ni­qué here, we are not the­re yet. After this sum­mit, what will be your main mes­sa­ge for Ukrai­ni­an lea­ders, and for Ukrai­ni­an peop­le? Thank you.

NATO Secreta­ry Gene­ral Jens Stoltenberg:
My main mes­sa­ge is that NATO stands in soli­da­ri­ty with Ukrai­ne. We pro­vi­de a strong poli­ti­cal sup­port to the ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty and sov­er­eig­n­ty of Ukrai­ne. And we pro­vi­de prac­ti­cal sup­port, and we are step­ping up our prac­ti­cal sup­port, both wit­hin the NATO con­text but also bila­te­ral­ly, from dif­fe­rent NATO Allies. I had a bila­te­ral mee­ting for instance with [Prime Minis­ter] Jus­tin Tru­deau of Cana­da and of cour­se, Cana­da is one of many Allies who are pro­vi­ding bila­te­ral sup­port to Ukrai­ne. And in the com­mu­ni­qué, in the decisi­ons we have taken today we have rei­tera­ted our decisi­ons on, that NATO’s door is open on the decisi­on we made back in the, at the Bucha­rest Sum­mit in 2008. And also that we will step up, and we will do more to help Ukrai­ne, and also Geor­gia, as ano­t­her aspi­rant coun­try to focus on reforms that will move them clo­ser to NATO and Euro-Atlantic integration.

NATO Spo­kes­per­son Oana Lungescu:
Ok, we’­re going to CBC. Fourth row. Thanks.

CBC News (Mur­ray Brewster):
Secreta­ry Gene­ral, Mur­ray Brews­ter with CBC. Thank you for taking the ques­ti­on. Fol­lowing on what was asked about Ukrai­ne and the Mem­bers­hip Action Plan, do you actual­ly ever fore­see any cir­cum­s­tan­ces under which Rus­sia would allow Ukrai­ne to join NATO uncon­tes­ted? And sepa­r­ate­ly, I wan­ted to ask whe­ther or not the­re was unani­mi­ty among Allies that Chi­na its­elf is a secu­ri­ty threat?

NATO Secreta­ry Gene­ral Jens Stoltenberg:
I think it’s extre­me­ly important to under­line that every nati­on has the right to choo­se its own path. And that inclu­des also what kind of secu­ri­ty arran­ge­ments it wants to be part of, inclu­ding whe­ther it wants to be part of, a mem­ber of NATO or not. So the mes­sa­ge is that it is for Ukrai­ne, and the 30 Allies, to deci­de when Ukrai­ne can beco­me a NATO mem­ber. Rus­sia, of cour­se, has no say. Becau­se they can­not veto what neigh­bours can do. We will not return to an age whe­re we had sphe­res of influ­ence, whe­re big powers deci­ded what small neigh­bours could do. And I very often use my own coun­try Nor­way as an examp­le. Nor­way is a small coun­try bor­de­ring Rus­sia. Of cour­se, Rus­sia -- or the Soviet Union-- dis­lik­ed that we joi­ned NATO back in 49, 1949. But, sin­ce Allies at that time were so stron­gly in favour of accep­t­ing also small neigh­bours of Rus­sia into the Alli­an­ce, of cour­se, Nor­way was accep­ted. As the Bal­tic coun­tries or as Mon­te­ne­gro and North Mace­do­nia, recent­ly. So, this is about fun­da­men­tal princi­ples of accep­t­ing the right of every nati­on to deci­de, it’s for the 30 Allies, and Ukrai­ne to deci­de when Ukrai­ne is rea­dy for membership.

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NATO Spo­kes­per­son Oana Lungescu:
Thank you. We’ll now go to Iry­na Somer from Inter­fax Ukraine.

Iry­na Somer (Interfax-Ukraine):
Thank you, Oana. Secreta­ry Gene­ral, can you plea­se tell us a litt­le bit more than you alrea­dy said, what can we expect from the upco­m­ing Sum­mit for part­ners coun­try par­ti­cu­lar­ly for aspi­rant coun­tries, Ukrai­ne and Geor­gia. Thank you.

NATO Secreta­ry Gene­ral Jens Stoltenberg:
Ukrai­ne and Geor­gia are two high­ly valued part­ners. We pro­vi­de both poli­ti­cal sup­port, and prac­ti­cal sup­port, to Ukrai­ne and Geor­gia. I think it is important that we con­ti­nue to streng­t­hen the part­ners­hip with the­se two high­ly valued part­ners. And this is important, not least becau­se the­se part­ners have been sub­ject to Rus­si­an aggres­si­ve actions. Geor­gia, in 2008, and still they occu­py part of Geor­gi­an ter­ri­to­ry, and we see the same in Ukrai­ne with the ille­gal annex­a­ti­on of Cri­mea and, and con­ti­nued desta­bi­liz­a­ti­on of Eas­tern Ukraine.

I spo­ke yes­ter­day with Pre­si­dent Zelens­kiy, and that was a very good con­ver­sa­ti­on. I rei­tera­ted NATO’s strong sup­port to [Ukraine’s] ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty and sov­er­eig­n­ty. And also, that I expect NATO lea­ders to reaf­firm the decisi­on on the NATO poli­cy on Open Door, which has been a major suc­cess, hel­ping to spread demo­cra­cy and free­dom across Euro­pe. And the Sum­mit will demons­tra­te NATO’s endu­ring sup­port to Geor­gia and Ukrai­ne, and their Euro-Atlantic aspi­ra­ti­ons. The focus is on reform, and we will con­ti­nue to help and sup­port them in imple­men­ting the­se reforms.

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Das White­pa­per bezüg­lich der stra­te­gi­schen Bezie­hun­gen der US zur Ukrai­ne im Novem­ber 2021 in dem unzwei­deu­tig klar­ge­stellt wur­de, dass es das Ziel der US sei die Ukrai­ne zur Nato zu holen wird voll­stän­dig ignoriert.

Gui­ded by the April 3, 2008 Bucha­rest Sum­mit Decla­ra­ti­on of the NATO North Atlan­tic Coun­cil and as reaf­fir­med in the June 14, 2021 Brussels Sum­mit Com­mu­ni­que of the NATO North Atlan­tic Coun­cil, the United Sta­tes sup­ports Ukraine’s right to deci­de its own future for­eign poli­cy cour­se free from out­side inter­fe­rence, inclu­ding with respect to Ukraine’s aspi­ra­ti­ons to join NATO.

1. The United Sta­tes and Ukrai­ne intend to con­ti­nue a ran­ge of sub­stan­ti­ve mea­su­res to pre­vent exter­nal direct and hybrid aggres­si­on against Ukrai­ne and hold Rus­sia accoun­ta­ble for such aggres­si­on and vio­la­ti­ons of inter­na­tio­nal law, inclu­ding the sei­zu­re and attemp­ted annex­a­ti­on of Cri­mea and the Russia-led armed con­flict in parts of the Donetsk and Luhansk regi­ons of Ukrai­ne, as well as its con­ti­nuing malign beha­vi­or. The United Sta­tes intends to sup­port Ukraine’s efforts to coun­ter armed aggres­si­on, eco­no­mic and ener­gy dis­rup­ti­ons, and mali­cious cyber acti­vi­ty by Rus­sia, inclu­ding by main­tai­ning sanc­tions against or rela­ted to Rus­sia and app­ly­ing other rele­vant mea­su­res until res­to­ra­ti­on of the ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty of Ukrai­ne wit­hin its inter­na­tio­nal­ly reco­gni­zed borders.

2. The United Sta­tes does not and will never reco­gni­ze Russia’s attemp­ted annex­a­ti­on of Cri­mea and reaf­firms its full sup­port for inter­na­tio­nal efforts, inclu­ding in the Nor­man­dy For­mat, aimed at nego­tia­ting a diplo­ma­tic reso­lu­ti­on to the Russia-led armed con­flict in the Donetsk and Luhansk regi­ons of Ukrai­ne on the basis of respect for inter­na­tio­nal law, inclu­ding the UN Char­ter. The United Sta­tes sup­ports Ukraine’s efforts to use the Cri­mea Plat­form to coor­di­na­te inter­na­tio­nal efforts to address the huma­ni­ta­ri­an and secu­ri­ty cos­ts of Russia’s occup­a­ti­on of Cri­mea, con­sis­tent with the Platform’s Joint Declaration.

3. The United Sta­tes and Ukrai­ne endor­se the 2021 Stra­te­gic Defen­se Frame­work as the foun­da­ti­on of enhan­ced Ukraine-U.S. defen­se and secu­ri­ty coope­ra­ti­on and intend to work to advan­ce shared prio­ri­ties, inclu­ding imple­men­ting defen­se and defen­se indus­try reforms, deepe­ning coope­ra­ti­on in are­as such as Black Sea secu­ri­ty, cyber defen­se, and intel­li­gence sharing, and coun­te­ring Russia’s aggression.

4. The United Sta­tes and Ukrai­ne are key part­ners in the broa­der Black Sea regi­on and will seek to deepen coope­ra­ti­on with Black Sea Allies and part­ners to ensu­re free­dom of navi­ga­ti­on and effec­tively coun­ter exter­nal thre­ats and chal­len­ges in all domains.

5. The United Sta­tes remains com­mit­ted to assis­ting Ukrai­ne with ongo­ing defen­se and secu­ri­ty reforms and to con­ti­nuing its robust trai­ning and exer­ci­ses. The United Sta­tes sup­ports Ukraine’s efforts to maxi­mi­ze its sta­tus as a NATO Enhan­ced Oppor­tu­nities Part­ner to pro­mo­te interoperability.

[…]

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West­li­che Bünd­nis­se hät­ten sich nicht in den Osten aus­ge­dehnt, nein, die Zivil­ge­sell­schaf­ten des Ostens hät­ten sich viel mehr zum Wes­ten ori­en­tiert. (NATO OSTERWEITERUNG, EU OSTERWEITERUNG, …) Das muss man schon aner­ken­nen, des­halb muss die Wil­ly Brandt Stif­tung ges­tern auch fest­stel­len, die Ost­po­li­tik Deutsch­lands sei dar­an geschei­tert, dass es ost­eu­ro­päi­sche NGOs nicht stark genug in sei­ne Außen­po­li­tik ein­be­zo­gen habe.

Die US hät­te doch kei­ne Zeit gehabt mit Polen über die geo­po­li­ti­sche Stra­te­gie in Euro­pa zu spre­chen, nach­dem Afgha­ni­stan been­det war - obwohl Zei­han bestä­tigt die Polen hät­ten es als Chan­ce gese­hen end­lich wie­der wesent­li­che Geo­po­li­tik in Euro­pa vor­an­zu­trei­ben und hät­ten den US die Türen ein­ge­rannt.

War­um haben die US das ukrai­ni­sche Mili­tär über Jah­re trai­niert und mit Waf­fen ver­sorgt, wie sie einem zukünf­ti­gen Nato Staat zustan­den. Noch­mal - die Ukrai­ne war seit 2014 in einem “Bür­ger­krieg” - sie­he Jave­lins.

Die Rus­sen hät­ten sich doch für die “abseh­ba­re Zukunft” kei­ne Gedan­ken um eine Nato Ost­erwei­te­rung machen müssen!?

Ja kor­rekt, es wur­de immer an Putin kom­mu­ni­ziert, dass man ihm ger­ne noch 30 Jah­re gebe - und erst dann wenn die Demo­gra­phie in Russ­land noch schlech­ter wäre (Risi­ko einer mili­tä­ri­schen Akti­on Russ­lands gerin­ger) kei­ne ver­bind­li­chen Zusa­gen mehr mache. Nur über eine sta­bi­le Frie­dens­ord­nung woll­te man mit Russ­land nie sprechen.

Da habe Russ­land immer “über­bor­den­de For­de­run­gen gestellt, die von kei­nem akzep­tier­bar waren” - nur dass die Euro­pä­er die nie gehört haben, bis Russ­land die von den US abge­bro­che­nen Gesprä­che im Dezem­ber in Tei­len gele­akt hat -

das sel­be Argu­ment wie heu­te bei Times Radio -

Nur dass bei Times Radio noch expli­zit dazu­ge­sagt wer­den muss - mit Putin kön­ne man ja kei­ne sta­bi­len Ver­trä­ge schlie­ßen, der lüge immer. Dan­ke für den emo­tio­na­len Impuls wie der Hörer das ein­zu­ord­nen habe…

War­um hat die ver­fick­te Hoo­ver Insti­tu­ti­on Mear­s­hei­mer wohl am 06.03.2022 zur Per­so­na non Gra­ta erklärt. War­um wohl?

War­um hat das Robert Schuh­mann Cent­re das am 18. 06. noch­mal ver­stärkt (zumin­dest Tei­le des Publikums)?
https://www.youtube.com/watch?v=qciVozNtCDM

War­um wohl?

War­um darf die­se Per­son öffent­lich nicht existieren?

Sterbt ihr ver­fick­ten Wichserschweine.

edit: Dann gibt es noch einen Moment bei dem Bildt zur Schau stellt, dass er nicht weiß, dass die Jave­lins im Don­bas im Ein­satz waren (Ori­gi­nal­quel­le, Arti­kel­se­rie des Redak­teurs aus jün­ge­rer Zeit, hier sein Twit­ter Account, er wur­de ges­tern noch zum B-21 Reve­al ein­ge­la­den.) - und einen Moment bei dem Bildt zur Schau stellt, dass er mit der emo­tio­na­len Geschich­te von Putin muss­te den Aus­lands­ge­heim­dienst­chef run­ter­ma­chen weil er ihm die fal­sche Ant­wort gege­ben hat agiert, ohne zu wis­sen dass PBS am sel­ben Tag sowohl gemel­det hat, dass das Signa­ling an den Wes­ten gewe­sen sei, dass der Ein­fluss des Lei­ters des Aus­lands­ge­heim­diens­tes inner­halb der rus­si­schen Füh­rungs­eli­te nicht mehr bestand (die für die gesam­ten Bestechungs­ak­tio­nen in Kiew ver­ant­wort­lich sein hät­te sol­len die Putin einen schnel­len Sieg besche­ren hät­ten sol­len), als auch gemel­det hat, dass das ein Beleg für den wahn­sin­ni­gen Putin gewe­sen sein soll der iso­liert und im Wahn han­delt. Bildt nimmt die zwei­te Inter­pre­ta­ti­on und über­zeugt das Publikum.

Sterbt ihr Wichserschweine.

edit:

Jef­frey Sachs 02.06.2022:

[…] then after 9/11, of cour­se, Bush pushed the enlar­ge­ment of NATO to I think, seven coun­tries under his watch. An extra­or­di­na­ry incre­a­se of the num­ber of coun­tries, the Bal­tic Sta­tes to begin with the Roma­nia, Bul­ga­ria, Slo­va­kia, Slo­ve­nia, if I remem­ber cor­rect­ly, all during Bush’s watch.

And then to the shock of the Euro­peans in NATO in 2008, he said, Ukrai­ne and Geor­gia will beco­me mem­bers of NATO. And just take a look at a map. And I encou­ra­ge ever­y­bo­dy to take a look at the map of the Black Sea. What was NATO’s idea? What was the US stra­te­gic idea? The US stra­te­gic idea was basi­cal­ly to own the black sea for NATO, becau­se you’d have Tur­key, Roma­nia, Bul­ga­ria, Ukrai­ne, and where’s Geor­gia all the way over on the Eas­tern side of the Black Sea, sud­den­ly is going to be a NATO coun­try, whe­re­as NATO was ori­gi­nal­ly to defend against an inva­si­on by a now defunct non-existent coun­try in Wes­tern Europe.

So sud­den­ly, it is an expan­sio­na­ry for­ce moving strai­ght across the Black Sea. It reminds me a lot of the Cri­me­an War of the 19th cen­tu­ry. Who con­trols the Black Sea? And well, one thing has led to ano­t­her and we have the war in Ukrai­ne. And if in our media you say, the United Sta­tes play­ed a pro­vo­ca­ti­ve war. You’re immedia­te­ly tar­ge­ted. Oh, you’re just pur­vey­ing Putin’s pro­pa­gan­da. Well, this is real­ly non­sen­se. We need a serious dis­cus­sion, some con­text, some histo­ry, and we should not have pushed NATO right up against Russia’s edge and right around the encir­cle­ment of the Black Sea. But we did so, and now we’re also paying con­se­quen­ces for this, but espe­cial­ly Ukrai­ne is paying con­se­quen­ces for this.

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Pro­jects Syn­di­ca­tes meist­pu­bli­zier­ter Autor darf halt lei­der nicht mehr auf Pro­ject Syn­di­ca­te publi­zie­ren, was willst du machen…

Die systemtheoretischen Lügen die heute etabliert werden

03. Dezember 2022

MÜSSEN sind zum Davonlaufen.

Wir heben noch ein­mal her­vor, dass Deutsch­land in ehe­ma­li­ger Logik eine mili­tä­ri­sches Wett­rüs­ten gegen eine Atom­macht nicht mit­ge­hen konn­te und wollte --

dass heu­te aber “ein Atom­machts­sta­tus kei­ne Begrün­dung für einen Weltm­nachts­sta­tus sei” (hat auch nie­mand behaup­tet, es war bis­her nur eine Grund­la­ge dafür mili­tä­risch nicht stän­dig ant­ago­ni­siert zu wer­den und einen “Backy­ard” oder “Front­y­ard” (Biden fra­gen was aktu­ell gilt) eta­blie­ren zu kön­nen -- für mehr war es nie auch nur ein Mit­tel der Wahl -- also wenn du die Bom­ben nicht tat­säch­lich über bewohn­tem Gebiet abge­wor­fen hast um dei­ne Bevöl­ke­rung zu scho­nen (*hust*)), wes­halb wir aktu­ell Atom­macht­staa­tus ja igno­rie­ren können -

das ist die INITIALLÜGE ünse­rer Zeit die Fischer über Pro­ject Syn­di­ca­te als Agen­da Set­ting vom Stan­dard abge­schrie­ben in die Bevöl­ke­rung brin­gen muss. Und die auch vom Wil­li Brandt Insti­tut vor einem Monat wie­der in die Bevöl­ke­rung getra­gen wer­den muss:

RATIO des Argu­ments wie folgt. “Irgend­et­was hat sich ver­än­dert” und jetzt ist “Atom­machts­sta­tus kein Grund mehr mili­tä­risch nicht gegen eine Atom­macht auf­zu­rüs­ten”. Die­ses Irgend­was wird dann meist mit “ein abso­lu­tis­ti­scher Dik­ta­tor, der sich zu sehr in der Opfer­rol­le gese­hen hat und sei­ne per­sön­lich His­to­rie (Dres­den) sei­nem Volk als Nar­ra­tiv auf­drückt” gefüllt.

Es macht nur kei­nen Sinn.

Des­halb ver­liert ein Atom­machts­sta­tus nicht sei­ne abschre­cken­de Wir­kung. Des­halb ver­liert eine Welt­macht nicht ihren Weltmachtsstatus.

Der Grund war­um ato­ma­re Abschre­ckung nicht mehr funk­tio­niert ist fol­gen­der. Kom­plet­te Über­le­gen­heit in kon­ven­tio­nel­ler Kriegs­füh­rung eines Hege­mons. Der nicht selbst in Akti­on tritt, son­dern einen angren­zen­den Staat der Atom­macht der­art hoch­rüs­tet, dass ein Grenz­kon­flikt - Stück für Stück - aber nicht abrupt eska­lier­ten kann.

UND als ZWINGEND NOTWENDIGE Rück­ver­si­che­rung angibt, dass sobald der Atom­staat zu tak­ti­schen Atom­waf­fen eska­liert - die kon­ven­tio­nel­le Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit der Atom­macht aus­ge­schal­tet wer­den wür­de, was im Grenz­kon­flikt bedeu­tet - dass tak­ti­sche Atom­waf­fen ihre Abschre­ckungs­wir­kung ver­feh­len, da immer noch genü­gend Trup­pen im Grenz­kon­flikt vor­han­den wären (dan­ke Gene­ral­mo­bil­ma­chung in der Ukrai­ne), um eine Atom­macht ohne mili­tä­ri­sche Ver­tei­di­gungs­fä­hig­keit anzugreifen.

Dadurch wird ato­ma­re Eska­la­ti­on als Abschre­ckung aus­ge­setzt. Es macht immer mehr Sinn sich län­ger in einem Auf­rei­bungs­krieg selbst abzu­nut­zen um die Eska­la­ti­ons­fä­hig­keit des Grenz­kon­flik­tes über Jah­re zu ver­rin­gern, als schnel­ler zu eskalieren.

Da Atom­waf­fen in einem der­ar­ti­gen Kon­flikt nicht ““sinn­voll”” ein­ge­setzt wer­den können.

Vor­aus­set­zung? “Grenz­kon­flikt” (d.h. Kon­flikt im Grenz­be­reich, Russ­land woll­te die Gren­ze sei­ner­seits vor­ver­la­gen (Russ­land hat den Angriffs­krieg begon­nen)) suk­zes­si­ve kon­ven­tio­nel­le Auf­rüs­tung des “Part­ners im Grenz­kon­flikt” und kon­ven­tio­nel­le mili­tä­ri­sche Über­le­gen­heit - um Russ­land nach dem Ein­satz von tak­ti­schen Atom­waf­fen so zu schwä­chen, dass danach das eige­ne Ter­ri­to­ri­um in Gefahr ist.
Ergo - Russ­land müss­te an die­ser Stel­le bereits mit stra­te­gi­schen Nukle­ar­waf­fen eska­lie­ren - und das ein­sei­tig gegen eine Nicht-Atommacht - ohne dass das Nash Equi­li­bri­um über­haupt greift.) - das kann es sei­ner eige­nen Bevöl­ke­rung nicht ver­kau­fen, des­halb ver­kauft es ihr den Krieg gegen den Wes­ten, bei dem die Nato nicht über ein gewis­ses Level (Ver­nich­tung Russ­lands) eska­lie­ren könne.

Jetzt ist es aber eine zwin­gen­de Vorraus­set­zung dafür, dass du eine Par­tei in einem Grenz­kon­flikt mit einer Atom­macht lau­fend mit immer bes­se­ren kon­ven­tio­nel­len Waf­fen aus­stat­test - was die ato­ma­re Groß­macht die dem eben­falls nur kon­ven­tio­nel­le Waf­fen ent­ge­gen­set­zen kann (in ihrer inne­ren Begrün­dungs­lo­gik) suk­zes­si­ve schwächt.

Eine ato­ma­re Dro­hung hat danach noch poli­ti­sches Poten­ti­al, aber das hast du ja bei den letz­ten G20 dank einem UN Beschluss aus dem Spiel genom­men. (Gut so - btw.) Was du aktu­ell aber als “die Welt ist sich einig und Russ­land immer mehr im Abseits” hin­sti­li­sierst was dein poli­ti­sches Inter­pre­ta­ti­ons­po­ten­ti­al erhöht.

Jetzt ste­hen wir vor einem Problem.

Wie ver­kaufst du der Öffent­lich­keit, dass du in einem Grenz­kon­flikt mit einer ato­ma­ren Groß­macht eine wil­li­ge, moti­vier­te, tap­fe­re, und hoch natio­na­lis­ti­sche (dank Kriegs­pro­pa­gan­da (sie­he Pauls­kir­che) da im Krieg) Grenz­na­ti­on end­los und eska­lie­rend aufrüstest?

Sie­he obe­res Video der Wil­ly Brand Stiftung.

Para­phra­siert - “Euro­pa kann nicht mehr auf Wan­del durch Han­del als “non zero sum game” Prin­zip set­zen, wenn “Dik­ta­tu­ren welt­weit auf dem Vor­marsch sind” - die “noch dazu immer auto­ri­tä­rer wer­den und ihre natio­na­len Poli­tik­be­grün­dung an per­sön­li­chen Bio­gra­phien fest­ma­chen” -- dafür braucht es dann mili­tä­ri­sche Gewalt, ohne deren Droh­ku­lis­se “non zero sum game Poli­tik” (Wan­del durch Han­del) nicht mehr funk­tio­nie­re. Wan­del durch Han­del sei dess­halb aber nicht tot - sonst brau­che die EU und die Wil­ly Brand Stif­tung ja nicht mehr zu exis­tie­ren, yad­da, yad­da, yad­da -- das ist im Wesent­li­chen das gesam­te Video.

Du müss­test nur mal wie­der kurz “das gegen­sei­ti­ge Ein­hal­ten von Ver­trä­gen” (Völ­ker­recht?!) wie­der eta­blie­ren. Was du nur mit Waf­fen­ge­walt machen kannst - denn “die Wer­te des Wes­tens (= Rechts­si­cher­heit)” sei­en ja atta­ckiert wor­den, und wer­den auch welt­weit durch immer auto­kra­ti­sche­re Regime (wel­che das sind bestimmst du, die ande­ren sind noch immer pri­ma Han­dels­part­ner) gefähr­det - des­halb müs­se man jetzt auch wie­der aufrüsten.

JETZT DIE VERFICKTEN SYSTEMLÜGEN

Ers­te Systemlüge:

“Wan­del durch Han­del” funk­tio­nie­re nicht gegen Auto­kra­tien die ihre Hand­lun­gen (Rechts­ord­nung) durch per­sön­li­che Bio­gra­phien auto­kra­tisch begrün­den, daher kön­nen wir mit ihnen nicht Wan­del durch Han­del betreiben.

Das Gegen­teil ist kor­rekt. Wan­del durch Han­del setzt durch eine “Poli­tik der klei­nen Schrit­te” auf eine Annä­he­rung über Zeit, und kommt mit einer sol­chen Aus­gangs­po­si­ti­on (sie­he Katar) sehr gut zurecht.

Also die­se Vor­be­din­gung ist kom­plett erlo­gen, und nur dadurch begrün­det, dass Wan­del durch Han­del ja auf einer Anglei­chung der Rechts­ord­nun­gen als Ziel­per­spek­ti­ve beruht. Ergo “Ende der Geschich­te” und “alle fol­gen einer gemein­sa­men Rechts­ord­nung” als Vor­be­din­gung. Wenn du aller­dings offen aus­sprichst, dass die Ver­brei­tung dei­nes Rechts­sys­tems (“Anglei­chung”) dei­ne Ziel­per­spek­ti­ve ist -- dann kann man die ande­re Sei­te auch gleich über den Hau­fen schie­ßen, denn dann funk­tio­niert eine Annä­he­rung der klei­nen Schrit­te nicht.

(Jef­frey Sachs: Die US brau­chen als Vor­be­din­gung für die UN kei­ne Mili­tär­ba­sen in allen Län­dern - und hät­ten nicht wei­ter die Poli­tik ver­fol­gen sol­len die­se auszuweiten.

Also darf Jef­frey Sachs jetzt nicht mehr bei Pro­ject Syn­di­ca­te publi­zie­ren.)

Zwei­te Systemlüge:

Wil­ly Brand Stif­tung: “Wir hat­ten in unse­rer durch das Kon­zept “Wan­del durch Han­del” ent­wi­ckel­ten Ost­po­li­tik - kei­ne Per­spek­ti­ve mehr wie wir Staa­ten die sich von selbst (bot­tom up) dazu ent­schei­den sich näher an west­li­che Bünd­nis­se anglie­dern zu wol­len anzu­glie­dern - da wir ja die Posi­ti­on einer Atom­macht berück­sich­ti­gen muss­ten einen Backy­ard zu haben.

Es ist an zwei Prin­zi­pi­en geschei­tert. Dem Klein­ge­druck­ten in EU Ver­trä­gen, dass jedem EU Mit­glieds­staat eine Ein­glie­de­rung in die Nato nicht ver­wehrt wer­den kann. Ergo dass eine gemein­sa­me sicher­heits­po­li­ti­sche Aus­rich­tung (samt Übun­gen) auch im Rah­men der Nato inner­halb der EU zwin­gend erfol­gen kön­nen muss (einem EU Mit­glied nicht ver­wehrt wer­den kann) und zwei­tens, dass die Ukrai­ne die For­de­rung in die Ver­fas­sung auf­ge­nom­men hat NATO Voll­mit­glied wer­den zu wollen.

Die Ukrai­ne hat­te JEDE Per­spek­ti­ve auf Basis einer sicher­heits­po­li­ti­schen Neu­tra­li­tät Bünd­nis­se ein­zu­ge­hen wie sie es wollte.

Nur kei­ne sicherheitspolitischen.

Sie­he USA und Mon­roe Dok­trin.

Und wer das heu­te aus­spricht (Jef­frey Sachs) ver­liert sei­ne Kanä­le zur Öffent­lich­keit zu kommunizieren.

Und plötz­lich ist es von vor­ran­gi­gem Inter­es­se dass Neu­tra­li­tät unter EU Staa­ten de fak­to weg­fällt - und nach einer schnel­len Bevöl­ke­rungs­ent­schei­dung Nor­we­gens und Swe­dens zur NATO, wird Öster­reich umwor­ben WIE ES NUR GEHT - sei­ne Neu­tra­li­tät aufzugeben.

Sie­he Öster­reich du gei­le Sau.

Damit die­ser Wider­spruch end­lich ver­schwin­det. Und du EU Mit­glied nur mit einer Mit­glied­schaft in der sicher­heits­po­li­ti­schen Ord­nung der Nato sein kannst.

Wenn dich dann dei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin aus der Betreu­ung tritt, weil du es nicht mehr erträgst, als du mit­be­kommst, dass Öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der über die EU Peace Faci­li­ty Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne finan­zie­ren, da die Neu­tra­li­tät Öster­reichs fak­tisch nicht mehr gilt… ja was dann?

Dann ist dein Leben IM ARSCH.

Und an die Ukrai­ne “Mit­glied der Nato wer­den zu wol­len” ist nichts was mit “west­li­chen Wer­ten und der Rechts­si­cher­heit unse­rer poli­ti­scher Sys­te­me die gewahrt blei­ben müs­se” begrün­det wer­den kann --

son­dern mit Sicher­heits­be­dürf­nis (sub­jek­ti­ve Grö­ße in allen demo­sko­pi­schen Umfra­gen), und mit Kor­rup­ti­on. Siehe:

Wäh­rend die Ulri­ke Guer­rot gera­de zusam­men­bricht, weil sie erlebt hat wie “west­li­che Eli­ten mit Geld Nato-freundlich gemacht wurden”.

src: click

Und jetzt sterbt ihr Wichser.

edit: Nächs­te Lüge bei Minu­te 58: “Wir haben nicht gese­hen, dass unse­re Außen­po­li­tik zwar die Zivil­ge­sell­schaft in den Ost­block­staa­ten gestärkt hat, aber ihre Rol­le dem Stel­len­wert außen­po­li­ti­schen Ent­schei­dun­gen unter­ge­ord­net hat.” [Was? NGO Arbeit für Sicher­heits­po­li­ti­sche Bünd­nis­se unter Nato Ägi­de? “Wir wol­len end­lich Mili­tär­bünd­nis für mehr gefühl­te inne­re Sicher­heit” - NGO Arbeit?] “Wir haben es nicht kom­men gese­hen, dass fried­li­che und das muss man beto­nen, fried­li­che Revo­lu­tio­nen einen geo­po­li­ti­schen Akteur zu Fall brin­gen können!”

Ja - das muss man wirk­lich beto­nen, denn zum einen ging beim Euro­mai­dan Gewalt nach­ge­wie­se­ner Maßen auch von den pro­eu­ro­päi­schen Kräf­ten aus (unter ande­rem dar­an erkenn­bar, dass die For­mu­lie­rung woher denn die Gewalt kam auf Wiki­pe­dia im Pas­siv for­mu­liert ist), zum Ande­ren haben die US einen Putsch (nach ukrai­ni­schem Ver­fas­sungs­recht) inter­na­tio­nal sofort als poli­tisch ein­wand­frei aner­kannt. Zum Ande­ren wur­de die neue Ver­fas­sung der Ukrai­ne ohne Ver­fas­sungs­mehr­heit beschlos­sen (Vor­sicht, Gre­gor Gysi!). Zum Ande­ren bestä­tigt Sachs, dass besag­te NGOs wäh­rend des Euro­mai­dan über Think­tanks mit Geld aus den US gestützt wur­den (*ups*), zum ande­ren wur­de der Nuland “Fuck the EU” Favo­rit Jazen­juk Minis­ter­prä­si­dent der Über­gangs­re­gie­rung, und zum Ande­ren haben wir Ghad­af­fi weg­ge­schos­sen, weil er “eine fried­li­chen Revo­lu­ti­on in Ägyp­ten sabo­tiert hat” - bis dann die Mus­lim Brü­der an die Macht kamen - und Abd al-Fattah as-Sisi wie­der den Tag ret­ten musste.

Nach sei­nem Schul­ab­schluss 1974 absol­vier­te S. die Ägyp­ti­sche Mili­tär­aka­de­mie (Abschluss 1977) und wur­de anschlie­ßend Offi­zier einer moto­ri­sier­ten Infan­te­rie­ein­heit. Gene­ral­stabs­lehr­gän­ge absol­vier­te er 1987 sowie 1992 in Groß­bri­tan­ni­en. 2003 bzw. 2006 nahm S. an wei­te­ren Fort­bil­dun­gen (“War Cour­se”) der Nasser-Militärakademie sowie am US Army War Col­le­ge in Car­lis­le (Penn­syl­va­nia; Abschluss in “Stra­te­gi­schen Stu­di­en”) teil.

src: click Sie­he auch Reu­ters: Insight

Wich­ti­ge Fol­ge­da­ten: 2008: Ernen­nung zum Kom­man­deur des Armee­be­reich Nords, 2012: Ernen­nung zum Ober­be­fehls­ha­ber der ägyp­ti­schen Streit­kräf­te unter Mur­si, 2013: Ernen­nung zum Prä­si­den­ten auf Lebens­zeit nach Militärputsch.

Per­fek­ter Ort um die COP27 aus­zu­tra­gen btw.

Ich mein wenn man schon zu Kreu­ze krie­chen muss dann bit­te mit weni­ger bescheu­er­ten Epistemen.

edit: Kon­text - Fragezeichen?
https://www.youtube.com/watch?v=exkWie_xmTw
Ist aus dem Video zusam­men­ge­schnit­ten worden.