Autorenarchiv

Prometheus (2012)

15. August 2012

Ich war über­rascht wie­der ein­mal ein voll­wer­ti­ges High Sci­Fi Kon­zept im Kino zu sehen. An den Rän­dern ein wenig ver­wa­schen, sodass die Moti­va­tio­nen kaum eines Cha­rak­ters so rich­tig klar wer­den (da neh­men wir schon mal nen ver­rück­ten Geo­lo­gen, der aus irgend­ei­nem Grund in einer Sze­ne plötz­lich hyper­ra­tio­nal reagiert um den Plot vor­an­zu­trei­ben), aber manch­mal reicht es ein­fach bereits einen Andro­iden ohne See­le Law­rence of Ara­bia mögen zu las­sen, und alles jel­led wie­der. Und alle Arche­ty­pen sind wie­der da. Der see­len­lo­se Android, der abge­half­ter­te Cap­tain, die Ripley in Sur­vi­val Gear, die ver­rück­ten Merks, der auf sei­ne Art ver­rück­te Wis­sen­schaft­ler (am Ende mit ordent­lich Pathos zum Herz des Films auf­ge­macht), der ster­ben­de Unsterb­lich­keitfa­na­ti­ker, die eis­kal­te kon­ser­va­ti­ve Ratio­na­lis­tin in Siblings-Rivalry die in zwei Sze­nen aus ihrem Rol­len­bild aus­bre­chen darf. Jeder der auch nur ein wenig tie­fe­ren Kon­takt zu Sci­Fi hat­te, kennt die­se Anla­gen. Viel­leicht gera­de des­halb ist es schön sie wie­der ein­mal auf einer Lein­wand zu sehen. Und der Film malt wun­der­bar. Die Gän­ge des Schiffs sind mar­kant, die Tape­ten holo­gra­phisch, die Musik ethe­risch. Jedes Set­pie­ce, vom Basketball-Court über das Med­doc, die Kabi­ne der eis­kal­ten Ratio­na­lis­tin, die Brü­cke, das Lan­dungs­deck, die Wüs­te, der Sturm, das Mau­so­le­um - alles wirkt als müs­se es ein­fach so sein. Mein High­light war der exo­ske­le­ton­ge­stütz­te “Nosferatu-Gang” am Ende. Wun­der­ba­rer Pin­sel­strich. Der Rest der Geschich­te ist viel­fach recy­cled, der Pathos am Ende auf­ge­setzt, aber es rei­chen drei ent­wi­ckel­te Cha­rak­te­re um den Film zu tra­gen. Für mich hat er funk­tio­niert. Fand in gut. Mit Ten­denz zu ziem­lich gut.

7.5/10

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06. August 2012

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http://www.thearf.org/news.php?newsid=278

Limited ltd.

17. Juli 2012

His­to­ri­cal­ly, the nati­on sta­te has been clo­se­ly asso­cia­ted with eco­no­mic, social, and poli­ti­cal pro­gress. It cur­bed interne­ci­ne vio­lence, expan­ded net­works of soli­da­ri­ty bey­ond local com­mu­nities, spur­red mass mar­kets and indus­tria­liz­a­ti­on, enab­led the mobi­liz­a­ti­on of human and finan­cial resour­ces, and fos­te­r­ed the spread of repre­sen­ta­ti­ve poli­ti­cal insti­tu­ti­ons (Til­ly 1992, Gell­ner 1983, Pin­ker 2011, Kedou­rie 1993 [1960], Ander­son 2006). Civil wars and eco­no­mic decli­ne are the usu­al fate of today’s “fai­led sta­tes.” For resi­dents of sta­ble and pro­spe­rous coun­tries, it is easy to over­look the role that the con­struc­tion of the nati­on sta­te play­ed in over­co­m­ing such chal­len­ges. The nati­on state’s fall from intel­lec­tu­al grace is in part a con­se­quence of its achievements.

But has the nati­on sta­te, as a ter­ri­to­ri­al­ly con­fi­ned poli­ti­cal enti­ty, tru­ly beco­me a hin­dran­ce to the achie­ve­ment of desi­ra­ble eco­no­mic and social out­co­mes in view of the glo­ba­liz­a­ti­on revo­lu­ti­on? Or does the nati­on sta­te remain indis­pensable to the achie­ve­ment of tho­se goals? In other words, is it pos­si­ble to con­struct a more princi­pled defen­se of the nati­ons­ta­te, one that goes bey­ond sta­ting that it exists and that it hasn’t withe­red away?

WHO NEEDS THE NATION STATE?
Dani RodrikHar­vard Uni­ver­si­ty and CEPR

src: http://www.voxeu.org/sites/default/files/file/DP9040.pdf

ACTA ist tot - rest, we are watching

04. Juli 2012

http://fm4.orf.at/stories/1701152/

… there goes my email.

26. Juni 2012

Facebookhub

Nach­trag zum Bei­trag über Face­books kom­men­de Kommunikations-Hub Ambi­tio­nen. Ges­tern wur­de ein wei­te­rer Default geän­dert indem die email-Adresse ohne Nut­zer­ab­fra­ge abge­än­dert wur­de. Klingt, als wäre die Umset­zung wei­ter­hin on track. 😉
ars tech­ni­ca hat einen Arti­kel dazu.

CoR - Launchevent für 2052

08. Mai 2012

War über­rascht wie viel Reso­nanz es bekommt. Out­loo­ks sind immer gut. 🙂 Teil 2 gibts hier.

The Avengers (2012)

28. April 2012

Ordent­li­cher Film. Nicht fad. Nicht ent­täu­schend. Wird über wei­te Stel­len getra­gen vom Fude zwi­schen den drei “Män­nern” und ihren Egos, der Rest sind Jump­cuts, Action Sequen­zen, ein Böse­wicht der böse drein­schaut, und Black Widow und Haw­keye als Heart, stel­len­wei­se auch ein wenig Cap­tain Ame­ri­ca - was imho nur im Film ist um der Pathe­tik des Gedan­ken was er eigent­lich ist ent­ge­gen­zu­wir­ken, aber es funk­tio­niert. Ers­te­re bekom­men die ein­zi­gen Sze­nen ohne einen Jolt­count von ka, 60 die Minu­te? Art­de­sign ist gut. Pep­per ist wie­der drin­nen um Robert Dow­ney Jr. zu ant­ago­ni­sie­ren, damit er für die weib­li­che Zuse­her­schaft “pri­ckelnd” wird, was dies­mal so weit geht, dass er in einer Sze­ne mit sei­nem cou­feur­tem Bart und Emo Augen schon fast John­ny Dep­p’ish wirkt. Ansons­ten ist der FIlm so gut, wie ein Action­strei­fen mit Held-packed Action nur gut sein kann. Der trägt sich schon allei­ne durch die auf­ge­bau­ten Egos. Die Neu­be­set­zung des Hulk war imho sehr gut gewählt. Sam­my L. Jack­son erfüllt sei­ne Rol­le (auch dank des “schö­nen Side­kicks”) aber nicht viel mehr als das. Zumin­dest bin ich nicht dazu gekom­men sei­ne Rol­le wäh­rend des Films zu hin­ter­fra­gen. Alle Lacher sind zu sehr designt um mich zum Lachen gebracht zu haben (bis auf den Gala­ga Sub­jo­ke, aber das war auch eher das Bra­va­do von Robert Dow­ney Jr) (ich höre an den Stel­len dann immer das obli­ga­to­ri­sche badam*tush* anstatt zu Lachen 🙂 ). Mas­siv Plot­ho­les und nicht ange­leg­te Lösun­gen, aber Cha­rak­te­re die du nicht hin­ter­fragst, wenn sie damit raus­plat­zen. Guter Action­film, der nicht unter einem Shia LaBe­ouf lei­det - und wie gesagt, allei­ne schon durch die Egos und Effek­te getra­gen wird. Sowas wie

7/10

Choice

27. April 2012

Mar-ken

Über red­dit (click) geht gera­de ein ordent­lich gemach­tes Orga­ni­gramm durchs Netz. In der Mit­te sehen wir Kraft, Nest­le, Proc­ter & Gam­ble, John­son & John­son, Uni­le­ver, Mars, Kel­logs, Gene­ral Mills, Pep­si­co, sowie Coca Cola - und damit einen schö­nen Quer­schnitt des zeit­ge­nös­si­schen Foods­markts. Die Gra­fik wirkt deut­lich bes­ser, wenn man bereits öfters mal in den US war, oder in der Ver­gan­gen­heit Mar­ke­ting­li­te­ra­tur kon­su­miert hat. 🙂

Ach­ja - die Gra­fik. Die gibt es in vol­ler Auf­lö­sung hier, oder hier. Muss bei der Gele­gen­heit mal wie­der mei­nen Mar­ken­füh­rer rauskramen.

Jump, Tokoloshe, jump!

20. Februar 2012

Haha! Es pas­siert nicht oft, dass ich heut­zu­ta­ge noch wtf.. Momen­te habe, wenn ich Künst­ler scree­ne, aber bei exple­ti­ve, es kann noch pas­sie­ren. Wenn ihr Spass dar­an habt, zer­legt die Emo­tio­nen die es braucht um zu funk­tio­nie­ren. Ich habe irgend­wo bei zehn zu zäh­len aufgehört… 😉

https://www.youtube.com/watch?v=JA1LxhugiJI

Ich muss die gan­ze Zeit dar­an den­ken was du als Plat­ten­exec zu denen sagst, ich mei­ne wel­che Sta­ge­di­rec­tion gibst du ihnen? Ich habe bis­her Laissez-faire nie als Füh­rungs­stra­te­gie akzep­tiert aber ich glau­be jetzt tue ichs. Ich mei­ne wie begeg­nest du dem Umstand, dass das funktioniert?

Sie­he auch: ein ande­res Video von ihnen

Auf sie gesto­ßen bin ich übri­gens über David Choe, Dir­ty Hands und Thumbs Up von ihm sind sehenswert.

Nach­trag: Doch, doch, doch designt. Hut ab, Frei­geist. 🙂 Choe war (auch?) ein Mer­chan­di­se Dis­tri­bu­ti­on Merger.

It’s their Charlie Chaplin that’s killing me

26. Oktober 2011

hatstickstohead

Also, in ers­ter Linie ist das ein Bei­trag der auf vice.com/video hin­wei­sen soll - als eine noch neue Quel­le für Do­ku­men­ta­tio­nen im Netz und als ei­ner der ers­ten An­lauf­punkte zur Be­sei­ti­gung der all­täg­li­chen Fa­dess – bei der man sich ge­le­gent­lich wun­dert, wer die Un­ter­ti­tel in all den Spra­chen schreibt – be­vor man sie ab­dreht. Die Un­ter­ti­tel, die Fa­dess ver­schwin­det von selbst. – Dann ist es aber auch in An­leh­nung an ei­nen der letz­ten Vi­de­obei­träge, eine Emp­feh­lung für eine ku­riose Do­ku­men­ta­tion und eine der bes­se­ren Rei­se­r­e­por­tage die ich kenne.

Und alles beginnt mit der Erkennt­nis, dass man in Shen­yang, Chi­na die Bot­schaft besticht und eine Nacht im Hotel Nord Korea über­nach­tet, bevor man nach Pyon­gyang geflo­gen wird. Der Rest ist ein wenig wie ein lucid Dream.

Auf gehts.