Top Trump allies hold secret talks with Zelenskyy’s Ukrainian opponents
As Washington ramps up its pressure on Zelenskyy to step aside, his rivals are talking to Trump’s team.
KYIV — Four senior members of Donald Trump’s entourage have held secret discussions with some of Kyiv’s top political opponents to Volodymyr Zelenskyy, just as Washington aligns with Moscow in seeking to lever the Ukrainian president out of his job.
Trump droht Russland mit neuen Sanktionen und Zöllen
Nach einer russischen Angriffswelle auf die Ukraine schlägt der US-Präsident härtere Töne an: “An Russland und die Ukraine: Setzt euch sofort an den Verhandlungstisch, bevor es zu spät ist.”
oder die zum ersten Mal ausformulierte politische Position Europas zu Friedensverhandlungen in der Ukraine.
(Bzw. etwas das dem sehr nahe kommt.)
In Schrift gesetzt von einem schweizer Diplomaten und Politologen (Günther Baechler), veröffentlicht in der NZZ:
Eine Waffenruhe, welche die Interessen der Ukraine wahrt, führt nur über den Weg eines erkämpften Friedens
[…]
Dass der wichtigste strategische Partner der Ukraine unter dem Vorwand, den Krieg umgehend beenden zu wollen, desaströse Bedingungen stellt, provoziert die Frage: cui bono? Schwenkt Trump auf die Achse des Bösen ein? Zwingt er Kiew in einen russischen Friedhofsfrieden, oder ist dem Wankelmütigen zuzutrauen, dass er mit kalkulierter Unberechenbarkeit beide Seiten abwechselnd mit alarmierenden Forderungen weichkocht, bis sie zu weitgehenden Kompromissen bereit sind?
Vielleicht verfolgt er parallel zum Selenski-Bashing gegenüber Putin eine «Tit for tat»-Strategie: Beim ersten Schritt kooperieren und in den folgenden Schritten das tun, was die andere Seite tut. Sollte Putin nach dem ersten oder zweiten Schritt nicht kooperieren, müsste das zu einer Eskalation zwischen Moskau und Washington führen. Unwahrscheinlich ist das nicht, denn schon allein ein Rohstoffdeal mit der Ukraine dürfte Putin nicht gefallen. Erstens werten die USA damit den, den Moskau vernichten will, zum souveränen Vertragspartner auf. Zweitens reden die Amerikaner bald mit, wenn es um den Abbau bzw. Diebstahl von seltenen Erden in der Ukraine und vielleicht sogar in den teilweise von Russland eroberten Gebieten geht.
Täter-Opfer-Umkehr
Unabhängig von tagtäglichen Hiobsbotschaften ist immer noch richtig, was eigentlich seit 2014 klar war und 2022 Schockwellen ausgelöst hat: Die totale russische Invasion der Ukraine strebt nach einer Kapitulation und einem darauffolgenden Diktatfrieden. Was Putin unter «verhandeln» versteht, hat er schon im März 2022 bei den Gesprächen in der Türkei deutlich gemacht. Wenn der europäische Klub der Willigen – mit oder ohne die USA – einen Waffenstillstand anstrebt, dann müssen Starmer, Macron und andere wissen, worauf sie sich einlassen, und welchen zusätzlichen Risiken sie die Ukraine aussetzen.
Die Täter-Opfer-Umkehr, welche Putin als Teil des Systems der politischen Desinformation perfekt beherrscht, scheint auch Trump zu gefallen. Mutter Ukraine hat Väterchen Russland derart provoziert, dass er nicht anders konnte, als über sie herzufallen und sie zu zerstückeln. Väterchen mit seiner zarten russischen Seele kann dabei international auf Verständnis hoffen und somit am Tisch den Ton angeben; so hat es über Jahre in Georgien, Armenien und bei den Minsker Abkommen funktioniert.
Die Austauschbarkeit von Rollen ist ein erprobtes Verwirrspiel, um sowohl als Konfliktpartei wie auch als Vermittler möglichst viel aus dem Konfliktsystem herauszupressen. In den Genfer Gesprächen setzte sich Russland an die Seite der USA und liess die Georgier und Abchasen bzw. Südosseten aufeinanderprallen. So konnte sich Russland am Tisch gleichzeitig als Opfer westlicher Subversion und als Vermittler zwischen den verfeindeten Kaukasiern darstellen.
Geheimabsprachen liegen Putin schon aus professionellen Gründen sehr. Man erklärt das Opfer zum eigentlichen Täter, um dann unter den Grossen auszuhandeln, wie die Ordnung der kleinen Unselbständigen wiederherzustellen sei. Vor diesem Hintergrund wird verständlich, woher seit den Gesprächen in Riad die Einigkeit der Grossen bei der Verunglimpfung des ukrainischen Präsidenten kommt. Man mag sich daran erinnern, wie es dem georgischen Präsidenten Michael Saakaschwili erging; er schmort noch heute in den Kerkern der inzwischen prorussischen Regierung in Tbilissi.
Territoriale Abtretungen und mit Stacheldraht verzierte Grenzziehungen quer durch Dörfer und Gärten gelten den Realisten als friedenspolitisches Allerheilmittel und erstarren zu ewigen Übergangslösungen. Im Laufe der über sechzig Runden der Genfer Gespräche seit 2009 wurden die Stacheldrähte nicht etwa weniger, sondern höher, länger und undurchdringlicher.
Rasch erzwungene und schlampig formulierte Waffenstillstandsabkommen (wie das Sarkozy-Medwedew-6-Punkte-Abkommen) begünstigen immer den Aggressor, welcher nach dem Schweigen der Waffen viel Zeit hat, seine Ziele auch nichtmilitärisch weiterzuverfolgen. Die Forderung nach Präsidentschaftswahlen unter vorgehaltener Pistole ist ein solches Mittel. Es ist anzunehmen, dass es nach einem Wahlgang, der von Trump bestimmt als frei und fair anerkannt werden wird, keine unabhängige Ukraine mehr geben wird.
Das ist insofern für den Aggressor gut und günstig, als weder Sicherheitsgarantien, Schutztruppen noch ein umfassender Friedensvertrag nötig sind. Moskau braucht sich auch nicht mit den Forderungen nach einer europäischen Friedensordnung und dem Interesse an gleicher und gemeinsamer Sicherheit aller Mitgliedsstaaten der OSZE auseinanderzusetzen. Der Kreml verweigert in der Regel ein umfassendes Vermittlungs- und Verhandlungsformat. Stattdessen liegt es in seinem Interesse, thematisch enge und geografisch auf kontrollierte Gebiete begrenzte Formate zu akzeptieren (Abchasien/Südossetien, Transnistrien, Donbass). Moskau unterschreibt keine Friedensverträge mit Vasallen, deren Existenzrecht man infrage stellt.
Wer opportunistisch solche Muster bedient, kommt über einen vorläufigen bzw. taktischen Waffenstillstand nicht hinaus. Ein Sieg Russlands wäre vorprogrammiert, und dem russischen Revisionismus würde sich Tür und Tor öffnen. Appeasement aus Angst oder amerikanischem Eigeninteresse würde über kurz oder lang ganz Europa erschüttern.
Klarheit über Ziele schaffen
Eine die Interessen der Ukraine in Rechnung stellende Waffenruhe führt nur über den Weg eines erkämpften Friedens. Und bei europäisch geführten Friedensverhandlungen kommt es von Anfang an darauf an, sowohl den Prozess als auch die Architektur wirksam aufzugleisen. Breit abgestützte Vorgespräche müssen Klarheit über Ziel und Zweck des Prozesses schaffen. Ein vorläufiger Waffenstillstand sollte in verschiedenen Schritten ausgebaut, beobachtet und militärisch abgesichert werden. Ein militärisch-operationeller Verhaltenskodex soll sicherstellen, dass Moskau von der Stunde null an keine Gebietsgewinne mehr erzielen kann.
Die eigentlichen Friedensverhandlungen würden idealerweise von einem unparteiischen Team mit politischem Gewicht moderiert; das können Staaten oder internationale Organisationen sein. Bei den Genfer Georgien-Gesprächen stellen Uno, OSZE und EU die Co-Chairs; ihre Schwäche ist schon im Mandat angelegt. Die Türkei müsste eine wichtige Rolle übernehmen – sie hat sich als glaubwürdig erwiesen und kontrolliert den Zugang zum Schwarzen Meer.
Wichtig ist, dass Russland dieses Mal ganz klar als Konfliktpartei teilnehmen muss – ebenso wie die Ukraine. Die USA und andere wären als Zeugen eingeladen. Vermutlich braucht es einen (Krisen-)Mechanismus für die Zeit zwischen den Verhandlungen sowie Arbeitsgruppen zu einer ganzen Reihe von Themen, etwa dem Umgang mit den Kriegsverbrechen. Ein strukturiertes Format, ein starkes Mandat und unparteiische Drittparteien sind entscheidend für einen erfolgreichen Prozess. Sofern der Waffenstillstand hält, kann dieser sehr lange dauern.
- Russland muss militärisch geschlagen werden
- Der Friedensprozess muss über einen Internationalen Akteur (“Uno, OSZE und EU”) legitimiert durchexerziert werden, um eine institutionelle theoretische Legitimität für folgende Aspekte zu generieren:
- Arbeitsgruppen zu Kriegsverbrechen
- Arbeitsgruppen zur Struktur des Wiederaufbaus (minus US Forderungen nehm ich an, da die ja nur “Gast sein soll”)
- Arbeitsgruppen zur Übergangsphase
- Arbeitsgruppen zu einem militärisch-operationellen Verhaltenskodex (UN, oder Nato Truppen wird noch nicht definiert - “soll sicherstellen, dass Moskau von der Stunde null an keine Gebietsgewinne mehr erzielen kann” klingt aber eher nach Nato)
- Die US werden nicht Teil des internationalen Prozesses (nennen wirs doch einfach Tribunal), das Angriffskriege verurteilt und Täter aburteilt - damit sie nicht in folgendes juristisches Problem laufen:
eigentlich Selenskyjs Friedens Formel (zweite Version, nachdem, die erste neu ausformuliert werden musste).
Das Propaganda Video dazu sieht wie folgt aus - falls sie die einzelnen Punkte nochmals vergleichen wollten:
Problem -- nachdem die Ukraine dieses Prozedere in Bürgenstock durchbringen wollte, sind die wichtigsten, bevölkerungsreichsten Länder außerhalb der westlichen Welt abgesprungen oder haben die selenkyjschen Friedensformel Verhandlungen im diplomatischen Stellenwert downgerankt.
Hier die wesentlichen Meldungen von damals über die European Pravda (Missionstatement im Logo: Aligning Ukraine and EU since 2014):
Also wenn der Politikwissenschaftler das richtig verstanden hat - und ich die einzelnen Forderungen mit der Selenskyjschen Friedensformel richtig abgeglichen habe --
ist das im Wesentlichen ein und das Selbe.
Die Möglichkeit dass Russland anderweitig einen Frieden verhandeln wollte, ohne nach dem Verlust des Krieges vor ein Tribunal gestellt zu werden wird ausgeschlossen - denn es hat ja territoriale Integrität innerhalb Europas verletzt.
Die US bleiben bitte nur “Zeuge” des Verfahrens, sonst geraten sie in besagtes hochproblematische juristische Fahrwasser.
Warum erfahr ich eigentlich erst im dritten Kriegsjahr, dass die tatsächliche europäische Position für “das EINZIG mögliche, gerechte Kriegsende”, und Selenskyjs Friedensformel, die in Bürgenstock international popularisiert werden sollte -- was laut European Pravda weitestgehend gescheitert ist, ein und das Selbe sind?
Hats Selenskyj in die intellektuelle Elite Europas geschafft - oder war das bereits bei der Konzeption mehr ein sich gegenseitig befruchtender Prozess?
Fragen über Fragen, Kontemplationen über Kontemplationen -- nur neu ist keine davon.
edit: Achja, der Standard hatte auch eine Meinung:
STANDARD: Wie genau?
Genté: Es gibt keine Beweise, aber viele Indizien, dass Trump das ist, was man im KGB-Jargon einen “vertraulichen Kontakt” nennt.
Selenski äussert Bedauern über den Eklat im Weissen Haus und schlägt einen partiellen Waffenstillstand vor
[…]
Er regte einen partiellen Waffenstillstand Russlands und der Ukraine an, der einen Verzicht auf Angriffe aus der Luft und zur See sowie auf die Energieinfrastruktur der beiden Kriegsländer umfassen würde.
Oder wie bekomm ich als Ukraine einen vollständigen Luftraumschutz, scharf ohne alles.
S’ wär eigentlich super, wenn der Russe aufhören würde unsere Energieinfrastruktur nachhaltig zu schädigen, wir hören dafür auch auf die restlichen russischen Raffinerien anzugreifen, die wir reichweitentechnisch nicht erreichen.
Und die Kriegsschiffe, die seit 2022 keine Rolle mehr gespielt haben.
Und bekommen dafür eine Luftsicherheitszone oben drauf. Wir verzichten aber auch auf den Einsatz unserer ehm F16 - wenn Russland auf den Einsatz von guided bombs verzichtet!
Von denen es eh erst 51.000 eingesetzt hat, und die die Kriegsdynamik gedreht haben. Aber unsere 5 einsatzfähigen F16, die von Landstrassen starten müssen, auf die würden wir ja im Gegenzug schon verzichten.
Dabei kämpfen wir derweil einfach weiter, aber ohne die russische Luftunterstützung, und ohne dass Russland unsere Energieinfrastruktur angreift!
Das machts auch viel einfacher zu entscheiden, wo wir denn unsere Luftverteidigung aufstellen. Die wir danach eh nicht mehr brauchen, obwohl das schon das einzige ist was Deutschland in den letzten 8 Monaten geliefert hat, und wofür wir sehr dankbar waren.
Wenn Russland bitte nix mehr aus der Luft macht dann sind wir auch zu einem PARTIELLEN Waffenstillstand bereit - bei dem wir einfach auch nichts mehr aus der Luft machen, aber den Krieg sonst einfach weiter laufen lassen. Gut Drohnen? Sollen die Russen eben mit ihrem -- ehm - keine Ahnung die Verletzung des Luftraum Friedens durch 20x20cm Objekte dokumentieren.
Vielleicht sind das ja auch alles Russische Drohnen, … Warum nicht wir haben die Deutungshoheit.
Gefinkelt.
Hey Trump!!
Was letzte Preis?
Moment, was ist aktuell eigentlich die Position der Ukraine? Oh - geordneter Rückzug, da man aufgrund der bereits zu geringen Truppenstärke auf die Angriffsfrequenz nicht mehr überall ausreichend mit Verteidigung reagieren kann.
Klar, super Idee die Angriffsfrequenz zu verringern. Wir verbieten jetzt einfach Drohnen und Smartbombs kämpfen aber russische 2WK, gegen europäische Präzisions Artillerie, mit geächteten Streubomben weiter, oder?
Das ist sicher kein PR Problem für Trump… Die Bilder der Steumunitionstoten während des partiellen Waffenstillstands… Wie gut, dass wir auch hier die mediale Deutungshoheit haben.
Übrigens, das war jetzt nicht die “slawische Mentalität” (an deren Existenz ich zweifle), die hier durchgeschlagen hat - nein, es war die französische.
Von der sich die UK bereits distanziert haben.
Selenskis Vorschlag ist fast identisch mit jenem, den der französische Präsident Emmanuel Macron zu Wochenbeginn ins Spiel gebracht hatte. Damit zeigt sich Kiew konstruktiv gegenüber beiden Partnern, den Amerikanern und den Europäern.
Europa. Immer offen für einen partiellen Waffenstillstand, solange währenddessen weitergekämpft wird.
Da kann der Krieg ja endlich wieder weitergehen.
Wer berichtet eigentlich diesen Wahnsinn, wenn das der informierte Leser nicht selbst korrekt schlussfolgert?
Jetzt kann aber Trump dafür Selenskyj nicht abstrafen, war ja Macrons Vorschlag.
Na sehr gut. An welchem Verhandlungstisch wollen die Europäer nochmal sitzen?
Ohne die UK…
edit: Sie werdens nicht für möglich halten, was dieser böse Russe jetzt schon wieder gemacht hat… Hat der doch glatt diesen Waffenstillstand abgelehnt, hat der.
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Macron prescht vor: Verwirrung über eine partielle Waffenruhe in der Ukraine
Der französische Präsident Emmanuel Macron möchte eine einmonatige teilweise Waffenruhe in der Ukraine durchsetzen. Grossbritannien distanziert sich von dem Vorstoss.
Frankreich und Großbritannien für einmonatige Waffenruhe
Der französische Präsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer schlagen eine einmonatige Waffenruhe für die Ukraine vor. Die Waffenruhe sollte “in der Luft, auf den Meeren und bei der Energieinfrastruktur” gelten, sagte Macron der Zeitung “Le Figaro”.
Russland: Wir sind nur an dauerhaften Lösungen interessiert. Selenskyj: Wir sind gegen eine Waffenruhe. Sogar einen Weihnachtsfrieden haben wir mit einem irren rebuttle abgelehnt. US: Denken wir langfristig, führen wir den Schweizer Diplomatentrack mit Russland seit Monaten im Geheimen weiter, weil die Ukraine dort abgesprungen ist. Putin kann erst mal machen was er will, interessiert uns ja nicht, Hauptsache wir kommen zu einer langfristigen Lösung.
Europa: Einmonatige Waffenruhe SOFORT, ohne Friedenssicherungstruppen, damit wir sagen können wir hätten einen Plan gehabt, und die US hätten ihn ignoriert, und danach besiegen wir den Russen, mit den US ja?!
Weil im Idealfall geht das so. Putin stimmt zu, weil -- eh, keine Ahnung, macht er aber. Trump zwingt ihn. Und dann gibts ab dem 20sten Tag drei Provokationsakte der Ukraine täglich. Und dann vereinbarn wir wieder ein Treffen von Selenskyj mit Trump. Und dann wird Selenskyj Trump erklären, dass sich der Russe nie an Waffenstillstandsabkommen hält, und daher der Krieg leider noch ein Jahr weitergehen muss, ich mein man hätte es ja versucht.
Selenskyj hätte voll Recht gehabt, und Trump wär voll der Lügner gewesen - achja, und US -- könntet ihr das für uns in Europa aushandeln, wir wollten nämlich selbst nicht so richtig mit Russland reden.
Hab ich damit so ungefähr gefasst, was sich Selenskyj unter dieser Option vorstellt, und warum zumindest die Ukraine ihr zustimmen würde?
Oder ist es doch eher so ein - Natotruppen jetzt in die Ukraine, bevor die US mit Russland zu Ende verhandelt hat, weil die sind ja für die Sicherung der einmonatigen Waffenruhe zuständig, und verschwinden danach einfach nicht mehr aus der Ukraine play?
Russland ist aktuell mitten dabei das zweitgrößte Lithium Vorkommen der Ukraine zu capturen. In nem Monat sind die durch. Welcher Vollidiot, hat den europäischen Staatenlenkern gesagt, ’s wär toll in dieser Sekunde ne einmonatige Waffenruhe zu fordern.
Zer was? Damit man mit Russland reden kann? Die US halten bereits Gespräche ab.
Damit die Bevölkerung in der Ukraine ein Monat weniger leidet, und es danach wieder weitergehen kann?
Ich glaub der Kindertisch wär noch frei.
Ich frag mich ja, wie Europa zu dem Vorschlag gekommen ist. haben die den Praktikanten einen Facebook poll machen lassen, was bei der Bevölkerung gut ankommt, oder?
Ich mein - wenn man sich seit drei Jahren durchgehend weigert sich mit den Forderungen beider Seiten auseinanderzusetzen (wir waren ja so überrascht, dass die Ukraine keine Friedensverhandlungen will…), und dann ein Ultimatum stellt --
ist das jetzt schon Verhandeln,
oder noch Diplomatie, oder…
God darn it, I’m stumped.
Define table.
edit: Es ist eine Mischung aus eins und zwei, Europa erreicht sie durch einen guilttrip der öffentlichen Meinung, also das was Selenskyj angelegt hat als ihn Trump abgefertigt hat. Und hier das Ass im Ärmel der Europäer, laut NZZ:
“Starmer bietet sich als Brückenbauer zwischen Europa und Trump an und wird dabei von König Charles sekundiert, der Trump den verlockenden Zauber eines Besuchs auf Schloss Windsor in Aussicht stellt.”
So I sourced a higher res version from 20min.ch and made sure to label what the participants body language was indicating.
I left out people with neutral expressions.
Much more clear now.
You are welcome.
edit:
Starmer heute 18:23:
«Das Ziel des heutigen Treffens war, die Partner zu vereinen, um gemeinsam ein Friedensplan auszuarbeiten, der dann der USA präsentiert werden soll», erklärt Starmer. «Wir stehen an einem Scheideweg der Geschichte.»
Starmer heute 18:38:
UK-Vorschlag bereits mit Trump besprochen
Starmer deutete an, dass der von Grossbritannien geführte Plan mit Trump besprochen wurde. Auf die Frage nach der Reaktion der USA auf seinen Vorschlag deutete Starmer an, dass er dies gestern Abend in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump besprochen hat.
Er sagte: «Ich werde nicht auf die Einzelheiten dieses Gesprächs eingehen, aber ich würde diesen Schritt nicht tun, wenn ich nicht der Meinung wäre, dass er zu einem positiven Ergebnis führen würde, um sicherzustellen, dass wir – die Ukraine, Europa, das Vereinigte Königreich und die USA – gemeinsam auf einen dauerhaften Frieden zusteuern.»
Ein Kyjiw ist die von vor zwei Jahren, mitten im Krieg begonnene Propaganda-Initiative des Dachverbandes der Ukrainischen Organisationen in Deutschland e.V. -- die unendlich alte, und ehrwürdige Ukrainische Geschichte -- so zwei Minuten, kurz vor Ladenschluss - auch im Deutschen Fuss fassen zu lassen.
Die Initiative wurde dann wieder zu “#KyivNotKiev” rebranded - einem Twitter meme, das bereits 2016 eingeschränkt Verbreitung fand, und erreichte als solche ihren tatsächlichen Verbreitungshöhepunkt im März 2022:
Auffallend dabei sind die starken Drops nach der Popularisierung und der stete, koordinierte Versuch sie in der Verbreitung zu etablieren.
Geglückt ist das erst im April 2022 - als der Hashtag erstmals in seiner Verbreitung viral ging. (Um dann sofort wieder unpopulär zu werden.)
Bevor wir das anhand einer Tabelle begutachten, lesen wir doch schnell noch den Diversity Schmafu, den der Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland dazu entworfen hat. Als Propaganda. Vor zwei Jahren - mitten im Krieg:
Was denn nun? Kiew, Kyiv oder Kyjiw?
Vor nun fast zwei Jahren begann das ukrainische Außenministerium die Kampagne #CorrectUA, die es sich unter anderem mit dem Hashtag #KyivNotKiev zum Ziel setzte, den Namen der ukrainischen Hauptstadt “korrekt” zu schreiben.
Wozu das ganze, mag sich mancher fragen. Fast 30 Jahre lang ging es doch auch und keiner hat sich daran gestört. Die Antwort ist einfach und komplex zugleich. Weil die Ukraine eine eigene Sprache hat, weil die Ukraine ein postsowjetisches und postkoloniales Land ist, weil die meisten ukrainischen Regierungen kaum jemals einen echten ukrainischen Kurs verfolgten, weil die “Eliten” des Landes lange Zeit keinen Bezug zu ihrer ethnischen und kulturellen Vergangenheit hatten, weil die Dekomunisierung erst vor Kurzem begann, weil das nationale Selbstbewusstsein schwach ausgeprägt war, als Folge langjähriger Russifizierung und Terror.
In Tabellenform ist das viel leichter zu schlucken:
Beispiele:
Ukrainisch
Russisch
Ukr. Transkription
Russ. Transkription
Ukr. Transliteration
Київ
Киев
Kyjiw
Kiew
Kyjiv
Одеса
Одесса
Odesa
Odessa
Odesa
Львів
Львов
Lwiw
Lwow
L´viv
Донецьк
Донецк
Donezk
Donezk
Donec´k
Чернівці
Черновцы
Tscherniwtzi
Tschernowtzy
Černivci
Дніпро
Днепр
Dnipro
Dnepr
Dnipro
Шевченко
Шевченко
Schewtschenko
Schewtschenko
Ševčenko
Гоголь
Гоголь
Hohol
Gogol
Hohol´
Зеленський
Зеленський
Selenski
Selenski
Zelens´kyj
Борщ
Борщ
Borschtsch
Borschtsch
Boršč
Also, falls sies noch nicht wussten, Odessa schreibt man jetzt mit einem s.
Selenskyj mit einem -ski am Ende.
Und jetzt -- mal davon abgesehen, dass sich schon bei Selenskyj kein einziges deutschsprachiges Medium mehr daran hält, was sagt eigentlich der Duden dazu?
Odesa --> Meinten sie Odessa?
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Odesa
Kyjiw --> Hilfseintrag vgl. sie bitte Kiew wo der eigentliche Eintrag zu finden ist
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kyjiw
https://www.duden.de/rechtschreibung/Kiew
Selenski --> Meinten sie Selenskyj?
https://www.duden.de/suchen/dudenonline/Selenski
Sie sehen, das sind die Auswirkungen der Jahrzehnte alten kulturellen Bedeutung ukrainischer Geschichte auf die Sprachprägung im deutschen Sprachraum.
Vielleicht wars aber auch wieder ne Beschäftigte beim IWMVienna, die in Deutschland bei der Verwaltung angerufen hat, nachdem die Ukraine die Propagandaaktion aufgezogen hat. Man weiß es nicht.
Sprache im Wandel der Zeit.
Bonus: Bevor der Dachverband der ukrainischen Organisationen in Deutschland überzuckert hat, dass auf X (ehemals Twitter) keine hashtags mehr verwendet werden, ändert doch die Deutsche Beamtenschaft noch dreimal die Sprache. Ich mein, kost ja nix. So viel political correctness muss sein.
Man stell sich jetzt vor am Ende kommt heraus, das war ein proxy Krieg der USA am Rande Europas, und die Ukraine ist vollkommen abhängig vom politischen Willen in Washington, darf ich vielleicht vorschlagen, dass mans im Amtsdeutschen zukünftig
Kiev, oder
Kyiv
schreibt?
Sie wissen schon, die offiziellen englischen Schreibweisen?
Btw - hier der Leo DICT Eintrag zur ukrainischen Propaganda Aktion:
Ehm - sorry, gabs in den letzen drei Tagen denn auch noch ein anderes Thema, das Morgan bisher immer TAGESAKTUELL ausgeschlachtet hat, bei dem er aber jetzt lieber nichts dazu bringt, sonst hat ja nach Morgan noch die normale Bevölkerung in den UK dazu eine Meinung.…
Da muss man schon aufpassen, im Pierce Morgan Uncensored Channel! Laut Redaktionsleitfaden, wartet man da besser immer erst auf den Anruf vom freundlichen Geheimdienst Mitarbeiter, der einem dann erklärt, welche Experten er als würdig empfindet, dass Morgan mit der Reichweite sie laden darf.
Das betrifft hier ja eine Frage der Staatsräson. Das ist nicht so einfach. Ohne Leute wie einen Pierce Morgan wäre eine Demokratie ja unregierbar. (Das gilt auch für die US ohne Tucker Carlson. Der hat wieder seinen ganz eigenen Geheimdienstmitarbeiter, aber das ist eine Geschichte für einen ganz anderen Tag, …)
So wie die Eigendorf und den Kiesewetter im ZDF.
Und aktuell wissen die Experten in den UK selbst nicht wo sie stehen sollen.
So ne Scheisse.
Na dann lieber weiter Diddly Diddy, und Epstein beim Piers Morgan. Patriotically for king and country.
Dafür aber UNCENSORED! Falls sie jetzt aus Reflex Journalismus sagen wollten, denken sie lieber nochmal nach.
edit: So, zwei Tage später hat “jemand” Pierce Morgan mit Material aus einem Interview mit der Clinton Global Initiative versorgt, wie Clinton mit Putin umgegangen sei, und den Times und Sunday Times Columnisten Matthew Syed geslotet. Das ist dieser Matthew Syed:
Trump ist ein Tyrann und hört nur dann auf andere (schwächere) Nationen, wenn diese an einem Strang ziehen. Dies ist jetzt der beste Weg, die freie Welt zu schützen und Amerika vor sich selbst zu retten…
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