die mir versucht hat in der Betreuung einzureden, der Standard schreibe nur Project Syndicate ab “weil er sich gerne die Expertise hole” - was ich verneint habe, da das was über Project Syndicate kam, und vom Standard immer komplett unkommentiert übernommen wurde, Agenda setting “für empfohlene politische Positionen” war ---
Westen muss die Realität in der Ukraine akzeptieren
02.01.2024 um 17:24
von Nina L. Chruschtschowa
Drei mögliche Szenarien, wie es nach fast zwei Jahren des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine weitergehen könnte.
Graham Allison aus Harvard hat kommentiert, China sei zwar „der schärfste Rivale, der einer Großmacht jemals entgegenstand“, die momentane „Dämonisierung“ des Landes wirke aber „eher verwirrend als klärend“. Um eine „Strategie gegen die chinesische Herausforderung zu entwickeln und durchzuführen“, behauptet er, müssten die USA „China als das verstehen, was es ist“: weder als „Überflieger“ noch als „am Rande des Zusammenbruchs“ stehend.
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Zum postsowjetischen Russland hingegen gab es bisher keine solche Einsicht. Im Gegenteil, seit Jahrzehnten karikieren die USA Russland entweder als totalen Bösewicht oder als fragiles Gebilde, das seine besten Zeiten hinter sich habe. Nach der russischen Besatzung der Krim von 2014 hat der damalige US-Präsident, Barack Obama, Russland als „Regionalmacht“ abgetan, die ihre eigene Schwäche zur Schau stelle. Nach dem Überfall auf die gesamte Ukraine 2022 wiederum ging man davon aus, dass Russland – und Wladimir Putins Regime – unter der Last westlicher Sanktionen kollabieren werde.
Hinter Putins Entscheidung, in die Ukraine einzumarschieren, stand eine Selbsttäuschung. Aber dies bedeutet nicht, dass die westliche Einschätzung der Lage vernünftig war, im Gegenteil.
Der Kollaps blieb aus
Die meisten westlichen Beobachter schienen sich nur zwei Szenarien vorstellen zu können: Entweder Putin erobert Kiew in wenigen Tagen und verwandelt die Ukraine in eine Marionette des Kreml. Oder Russland wird rasch besiegt, und Putin wird dazu gezwungen, die territoriale Integrität der Ukraine anzuerkennen.
Dies kann erklären, warum der damalige britische Premier, Boris Johnson, bei seinem Besuch in Kiew Berichten zufolge empfohlen hat, die Ukraine sollte, anstatt ein Friedensabkommen auszuhandeln, „einfach kämpfen“. Anstatt Russland für seinen Überfall zu belohnen, sollte man das Land verlieren lassen – seine Wirtschaft schwächen, sein Militär dezimieren und Putins Position möglichst irreparabel beschädigen.
Es hieß sogar, Russland werde verlieren. Während die Ukraine vom Westen mit Waffen und Hilfslieferungen unterstützt werde, habe Russland nicht genug Ausrüstung, die zudem genauso veraltet sei wie seine Militärtaktik. Über das Schlachtfeld hinaus wurden beispiellose Sanktionen verhängt, die Putin einen schweren Schlag versetzen sollten.
Vielleicht würden die Russen, so glaubte man, sogar den Kreml erstürmen, um endlich wieder europäische Handtaschen und amerikanisches Fast Food zu bekommen. Niemand schien sich vorstellen zu können, dass die Dämonisierung und Zurückweisung die Russen noch mehr gegen den Westen aufbringen würden und dass das Land einen langen Krieg durchhalten könnte. Aber genau das ist geschehen.
Russland nutzte seine zahlenmäßige Übermacht aus, während es gleichzeitig seine Militärstrategie verbesserte und die Herstellung von Rüstungsgütern ankurbelte. Innenpolitisch verringerte das Land die Kosten der Sanktionen: Nicht nur konnte es sie umgehen, sondern auch gewährleisten, dass lokale Akteure die Produktionskapazitäten wegziehender westlicher Unternehmen zu Spottpreisen übernehmen konnten. Gleichzeitig kurbelte es seine Kriegswirtschaft an.
Für die russischen Normalbürger sieht es gar nicht so schlecht aus. Die Regale in den Läden sind gut bestückt, die Restaurants voller Leben. Renten und Löhne sind gestiegen – nicht so stark wie die Inflation, aber genug, um das vom Kreml verbreitete Narrativ zu stützen, das Land stehe gut da, obwohl der Westen Russland zerstören wolle.
Gefährliches Narrativ
Ohne zu erkennen, wie gefährlich dieses Narrativ ist, gießen westliche Politiker zusätzlich Öl ins Feuer, indem sie – wie etwa der polnische Präsident, Andrzej Duda, zu Beginn der gescheiterten ukrainischen Gegenoffensive im Juni – sagen, Russland müsse „den bitteren Geschmack der Niederlage spüren“.
Trotzdem ist der Krieg in Russland nicht populär: 56 Prozent der Russen, die im Oktober vom Levada Center befragt wurden, drückten ihre Unterstützung für die Aufnahme von Friedensgesprächen aus. Allerdings meinten nur 34 Prozent der Befragten, sie würden einen Abzug russischer Truppen aus der Ukraine und die Rückgabe russisch kontrollierter ukrainischer Gebiete befürworten. Gleichzeitig bleibt die Zustimmung zu Putin weiter über 80 Prozent. Man könnte dies als Stalingrad-Effekt bezeichnen.
Während sich die Russen hinter Putin versammeln, scheint die Entschlossenheit der westlichen Unterstützer der Ukraine zu schwinden. Anfang Dezember scheiterten die Staatschefs der EU daran, ein Finanzhilfepaket über 50 Milliarden Euro für die Ukraine zu verabschieden, obwohl sie sich darauf geeinigt hatten, mit Beitrittsgesprächen zu beginnen. Auch dem US-Kongress gelang es nicht, ein neues Militärhilfepaket für die Ukraine zu beschließen.
Putin wird nicht aufgeben
Jetzt verspricht US-Präsident Joe Biden nicht mehr, die Ukraine „so lang wie nötig zu unterstützen“, sondern nur noch „so lang wir können“. Immer noch argumentiert Biden, Russland mangle es an den nötigen „Ressourcen und Fähigkeiten“, um in der Ukraine einen langen Krieg zu führen. Es stimmt zwar, dass die russische Wirtschaft für die Sanktionen letztlich einen hohen Preis bezahlen muss. Aber Putin wird alles, was er hat, in den Krieg pumpen – und dabei wahrscheinlich von großen Teilen der Öffentlichkeit unterstützt werden.
Das Schwinden der ausländischen Unterstützung schwächt bereits jetzt die ukrainische Position auf dem Schlachtfeld. Auch die Spannungen zwischen Präsident Wolodymyr Selenskij und Generalstabschef Valerij Saluschnyi scheinen zuzunehmen.
Es gibt drei plausible Szenarien: Erstens könnte sich der Westen verpflichten, die Ukraine weiter zu unterstützen. Aber die politischen Hürden dafür sind hoch. Selbst wenn diese beseitigt werden können, wird es Kiew schwerfallen, genug neue Soldaten zu rekrutieren.
Im zweiten Szenario greift die Nato in der Ukraine direkt ein. Die Behauptung, ein russischer Sieg in der Ukraine werde weitere russische Überfälle zur Folge haben, könnte dazu verwendet werden, westliche Truppen zu aktivieren. Dann könnte Europa völlig instabil werden.
Im dritten Szenario findet der Westen Wege, mit dem Kreml zu kommunizieren. Russland ist bei Weitem nicht unverwundbar. Aber es steht auch nicht am Rand des Zusammenbruchs, und Putin wird wahrscheinlich noch viele Jahre Präsident bleiben. Und selbst nach seiner Amtszeit würde das tiefe Misstrauen der Russen gegenüber dem Westen bleiben.
Unbequeme Wahrheit
Angesichts dessen – und der unbequemen Wahrheit, dass die Ukraine wahrscheinlich nicht ihr gesamtes Territorium wiedererlangen kann – sollte sich der Westen darauf konzentrieren, die ukrainische Verteidigung zu stärken, und gleichzeitig jede Möglichkeit nutzen, Gespräche mit dem Kreml aufzunehmen.
Aus dem Englischen von Harald Eckhoff
Copyright: Project Syndicate, 2023.
E-Mails an: debatte@diepresse.com
Die Autorin
Nina L. Chruschtschowa (geboren 1964) studierte an der Moskauer Staatsuniversität und in Princeton. Sie ist Urenkelin des früheren Sowjetführers Nikita Chruschtschow. Derzeit ist sie Professorin an der New School.
Funktioniert in etwa 10 mal so gut, wenn man wie ich kennt, was die Chruschtschowa sonst so von sich gibt. Oder etwa zu Kriegsbeginn von sich gegeben hat.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief grotesk und abartigst Allerletzte.
edit: Sieben Tage davor:
Europe Needs a New Ukraine Strategy
Dec 21, 2023
MARKLEONARD urges policymakers to reckon with the long-term challenges posed by the conflict with Russia.
Ich links mal nicht, um meine direkte Lästerquote zu senken, aber was Tilo Jung und fefe vor 15 Stunden auf youtube zur Zukunft erneuerbarer Energieträger produziert haben ist Fremdschämen pur.
Primär zwei Aspekte --
Bei erneuerbarer Energieerzeugung sind 2/3 der gesamten Laufzeitkosten, Initialinvestmentkosten.
Ergo, du brauchst Investitionskapital noch und nöcher.
Der Gag war - dass du es (auch wegen dem Flächenproblem) mit dezentralen privaten Investments zusammenbringst, damit Leute da ihr Privatvermögen hineininvestieren.
Dafür hats massig Propagandisten gebraucht, die gerade nicht schlau genug waren, zu verstehen, dass sie von bestimmten Interessen dazu verwendet wurden. In Alpbach 2018 wurden die nicht nur gesucht, sondern auch gefunden - jeder zweite Publizist dort hat sich plötzlich zum Mediationsexperten aufgeschwungen und wollte Firmenvertretern helfen mehr Windkraft schneller in die Breite zu bekommen.
Die Unternehmen waren ebenfalls sehr interessiert, hatten aber das übliche Mantra der Umsatzbeteiligung ebenfalls schon zum 10ten mal gehört, und suchten was Eingängigeres.
Nur, warum haben wir jetzt nicht den Wirtschaftsaufschwung durch diese Zukunftsbranche?
Hängt damit zusammen, dass die günstige Übergangsenergie (billig zum skalieren der Produktion der Erneuerbaren) weg ist (Gas aus Russland zu guten Konditionen), und dass in Deutschland der Energiepreis aufgrund der Energiemangellage (es muss wieder Braunkohle verbrannt werden -) der Höchste der Welt (Industrieregionen) ist. Des ist irgendwie garnicht gut, wenn du schnell mal eine neue Schwer-Industrie, samt Produktionsinfrastruktur hochskalieren willst.
Weiters haben sich gerade die 2te Welt Staaten dazu entschieden eine langsamere Energiewende zu fahren (COP 28), was bedeutet, dass unsere Absatzmärkte für patentierte Hochtechnologie in dem Sektor langsamer hochgehen.
Weiters bedeutet ein riesiger Push in Erneuerbare nicht unbedingt ein Zukunftsinvestment, nämlich ab dem Punkt ab dem technische Innovation Investments pro erzeugter Energiemenge sehr viel günstiger werden lässt, und “first mover” immer noch die alten Kredite bedienen.
Die US müssen sich nen Ast abgefreut haben, dass Europa in dieser Situation einen “Vorreiter” spielen wollte. Das dann verknüpft mit CBAM (dem Ausgleichsmechanismus dafür nicht zu sehr wirtschaftlich ins Hintertreffen zu gelangen, und Andernorts die Nachfrage anzukurbeln) von dem die US natürlich ausgenommen sind.
Das ist die grundlegende Konfiguration des Problems -- aktuell krebsts bei uns vor allem daran, dass die Investments nicht da sind.
Warum? Ampel hat das KOMPLETTPR induzierte Goodwill in der Bevölkerung verspielt. Damit sind die Investitionen des Mittelstands zurückgegangen -- die aber selbst zu hoch PR-Zeiten (Tilo Jung bringt Sattellitenphotos aus dem All von verdörrten Wäldern, mit Speechtrack vom deutschen Astronauten auf der ISS) nicht besonders hoch waren.
In Zeiten von negativen Realzinsen für den Deutschen Staat hätte der Investitionen noch und nöcher fahren können - jetzt is es dafür a bisserl spät.
Auch das war absehbar, da das mit dem Investitionsverhalten der Boomer zu tun hat, die vor dem Gang in die Pension noch massig Rendite suchen (kann ich in der Pensi auf dem Kreuzfahrtschiff liegen), aber sobald sie in Pension gehen das Geld verbrauchen und nicht mehr (bei höherem Risiko) investieren.
Bekommt man das Geld nicht freiwillig aus den Leuten, kann man umverteilen (Inflation), das Problem wird dann mehr das Risk Assessment von “Staat investiert in den Umbau einer Infrastruktur, mit einer Laufzeit von 50 Jahren die 2/3 der Betriebskosten als Initialinvestment frisst”. Ergo du brauchst so viel Geld, dass du das mit staatlichen Investments alleine nicht schulterst, dh. du hättest in jedem Fall gerne intelligentes privates Kapital.
Und das investiert nunmal nicht mehr in Europa, weil so dumm kannst du garnicht sein (Demographie, Krieg, Bildungskrisen, Zuwanderungsstop, international isolierter als zuvor - weil die politische Erzählung nichts mehr wert ist, und man sich mit 100 Milliarden Sondervermögen an die US Waffenindustrie geklebt hat…, Wirtschaftskonzepte aus Zeiten von “freiem Warenverkehr und Globalisierung”, zukünftig keine wachsenden Gesellschaften und keine billigen Arbeitskräfte)…
Ergo - die Bildung müsste es jetzt rausreißen, aber in die hat ja die CDU/CSU unter Merkel vergessen zu investieren. Nein so ein Pech… Und dann gabs noch Bologna, das uns ja allen gelehrt hat Startupgründer zu werden.
Ergo, Europa ist bis auf Frankreich ziemlich fucked - und hechelt, bei weltweit schwindenden Absatzmärkten, einer Zukunftsindustrie hinterher, die für Europa keine Zukunftsindustrie mehr ist. Also nicht in der Art und Weise wie von den Grünen ersonnen, die Blueprints aus Kalifornien umgesetzt haben. (Ohne auf die Differenz bei der Energieausbeute zu schauen, aber hey andere Geschichte, reden wir heute mal nicht drüber.)
An dem Punkt kommt dann ein Tilo Jung auf “eat the rich” und versteht nicht, dass das der Staat so und so macht. Privatvermögen das sich über mehr als drei Generationen bei Vermögenden hält - ist so selten und dann meist groß, und daher so gut gamanaged, dass du das gemeinhin zu nichts “zwingen kannst”. Du kannst ihm Probleme machen, aber dann wirds nicht bei dir investieren. Das nicht ganz so schlaue Privatvermögen bekommst du als Volkswirtschaft so und so über drei Generationen wieder. Eat the rich, denkt für gewöhnlich nur in einer.
Weil dann irgend ein Honcho ein Investment vergeigt, und dann hat das Geld plötzlich jemand anderes - es sei denn natürlich es wurde volkswirtschaftlich verbrannt. (Dh. es routiert nur noch in virtuellen Casinokapitalismuszyklen rum, die dann crashen, bevor jemand mit den “Sicherheiten” neue volkswirtschaftlich relevante Investitionen tätigt.)
Es ist gut und nett, wenn heutzutage noch Privatleute mit dem Selbstverständnis von “wir müssen das jetzt selbst angehen, auch wenn es sich noch nicht gleich rentiert” (über 50 Jahre rentiert sichs) rumargumentieren, aber das war der Sinn und Zweck der “was Gutes tun” PR.
Bei der die Deutsche Bank dann bereits am 23.04.2021 festgestellt hat, ja scheisse - die Boomer betreiben alle selbst Greenwashing, die investieren das Geld nicht dort hin wo wirs gerne haben wollen. Trotz der ganzen PR-Initiativen.
Das macht dann erst die Erbengeneration, die einen freien Sommer der Liebe erlebt hat und von dem ganz hin und weg war.
Und Europas Millennials lösen keine Strukturprobleme. Die sind eins. 🙂 [Zu wenige.]
Also all the best to you, wenn du weiterhin an eine Zukunft glaubst, an die das IFO nicht mehr glaubt (siehe: click), aber es könnte sein, dass du das wegen einer Erinnerung an Kinderaugen machst - und wir gesellschaftlich genauso Leute wie dich gebraucht, aber nicht in der Masse gefunden haben.
Nur PR-ler die Leute meiner Generation verarschen wollten, die hat man in Alpbach, ein Jahr vor Greta, zu hauf gefunden.
Die können jetzt noch Leute meiner Generation mit “wir bauen hier Batteriefabriken und haben Batteriegipfel abgehalten” verarschen, denn die meisten die davon gebaut werden, werden mit vorrangig Chinesischen Umsatzbeteiligungen gebaut. Und gebaut werden sie ebenfalls nur hier, da Batterien - im großen Umfang, aufgrund des Transportrisikos (Gefahrengut) nicht einfach um die Welt verschifft werden können - da ist es ökonomischer du baust ihre Produktion in den Abnehmerländern.
Ein Wahnsinn auch diese, nächste tolle Zukunftsbranche…
Zum Glück haben wir hier ja nicht eine Generation komplett verarscht…
“Ochsner: Es funktioniert im Kleinen wie im Großen. Es gibt keine Grenzen für die Wärmepumpe: Sie können jeden Flughafen, jedes Shoppingcenter damit heizen. Es ist das gleiche Modell wie im Einfamilienhaus, nur nach oben skaliert. Die Wärmequelle ist bei der Pumpe immer die Sonne, das Grundwasser oder die Erdwärme. Diese drei Quellen liefern zwischen 60 und 80 Prozent der Gesamtenergie.”
Skalieren sie mal 6m Mindestabstand zwischen den Bohrungen und 3m Abstand zur Gründstücksgrenze in Städten.
Aber ich bin mir sicher, der Herr wird ihnen gerne auch ein Angebot unterbreiten, das mit einer Luft-Luft-Wärmepumpe zuverlässig zu regeln…
So ist bei einer Luft-Wärmepumpe der Wirkungsgrad stark von der Außentemperatur abhängig und liegt bei durchschnittlich 2,5–3,5 (bzw. 250–350 %); kann aber auch unter 2 (bzw. 200 %) sinken.
Der Standard kennzeichnet das natürlich nicht als bezahlte Werbung, nein - das Interview mit dem Unternehmensleiter war so unsagbar spannend. In den Kommentaren sind schon wieder alle hin und weg, das wird ganz toll.
Ochsner: Die Fernwärme wird auch in Zukunft in Städten eine Rolle spielen und Biomasse eine gewisse Nischenrolle auf dem Land besetzen. Aber darüber hinaus ist die Sache recht klar: 80 Prozent der Wärmeerzeugung wird bis Mitte des Jahrhunderts mit Wärmepumpen geschehen, wie auch eine Studie des deutschen Fraunhofer-Instituts gezeigt hat.
War das vielleicht eine Machbarkeitsstudie? 😉 Oder macht Fraunhofer seit neuestem Unternehmensberatung.
Gut, dem deutschsprachigen Journalismus ist natürlich wieder nichts aufgefallen.… 😉
Auch das nicht:
SCHWACHEKONJUNKTUR
Nachfrage nach Wärmepumpen und Gebäude-Dämmungen stark gesunken
Also, kurzum - Mangott wird von jetzt an von meiner Quellenliste gestrichen. Nicht dass das jemanden beeindrucken müsste, aber ich dachte ich erwähns vielleicht …
Mangott: “Nun im Augenblick ist der Kampf um das Narrativ über diesem Krieg, die Erzählung also darüber was geschieht zugunsten Russlands gegangen. Die Ukraine wird gesehen als eine Armee die es nicht geschafft hat in ihrer Gegenoffensive besetztes Gebiet zurückzuerobern, Russland stößt sogar in bestimmten Bereichen vor und das ist natürlich für die ukrainische Führung besonders dramatisch, weil das die westliche Unterstützung, Militär und Finanzhilfe beeinflussen könnte, genau darauf setzt die russische Seite, nämlich dass es eine Kriegsmüdigkeit auf der westlichen Seite gibt, dass weniger Militär- und Finanzhilfe an die Ukraine fließt, und die russische Seite dann doch noch dominieren wird, und noch zusätzliches Territorium in der Ukraine erobern kann. Perspektiven für eine Verhandlungslösung gibt es jedenfalls im Augenblick überhaupt keine.”
Jaja, das russische Narrativ habe sich im Moment durchgesetzt - ich meine, wer kennt es nicht, das russische Narrativ:
Victoria Nuland auf der Yes Conference: “Öffentlich muss ich das jetzt so sagen - ihr bekommt noch ein paar Milliarden, aber dann erst mal [bis nach weiteren Beschlüssen] nichts mehr.”
Selenskyj: Wos, is schon so spät, ich glaub ich muss noch mal 500.000 Soldaten rekrutieren, und brauch noch ein Jahr um sie auszubilden.
Deutschsprachige Medien: Die ukrainische Offensive ist in diesem Jahr noch nicht beendet, sie geht nur in eine neue Phase…
Franz-Stefan Gady: Man sieht überall an den Bahnhöfen Verwundete und Verletzte. (zdf heute, aber fragt mich nicht von wann.) Und wenn mich nicht alles täuscht auch Michael Kofman - ohne den Hauch einer Ahnung wann und wo, sorry - ich kann mir nicht alles merken.
Selenskyj: Dieses Einberufungsalter, des ist wirklich zu hoch angesetzt, lass uns das doch mal um 2 Jahre senken.
Russland: Wir haben im Winter eine weitere Stadt (10.000 Einwohner in besseren Zeiten) erobert (Marjinka, Awdijiwka next?), die von strategischer Bedeutung ist, da sie relativ zentral an der gesamten Front liegt und Truppenverschiebungen Richtung “Krim wir kommen” schwieriger macht, und daher zuvor von der Ukraine “zur Festung ausgebaut wurde”.
Ukraine: But wait, dont you see - wir ham aber ein russisches Landungsboot versenkt!
Ukrainische Propaganda: Des is alles so unfair, weil die ganzen Gewinne in der Schwarzmeer Region, dass sich die Russische Flotte dort weiter zurückziehen musste, und das ggf. sogar dauerhaft, des wird ja seitens des Westens garnicht erwähnt!
Gemunkel in CSIS Kreisen, da Selenskyj “if we look weak, we dont get weapons and money - no one supports the weak!” als handlungsleitende Parole ausgegeben hat, und Gemunkel in US Republikaner Kreisen, seit Zaluzhny das Interview im Economist veröffentlich hat, lässt Selenskyj bei Frontbesuchen bei Generälen immer den Zaluzhny aus… As in “not on speaking terms anymore” (edit: Sekundärquelle), also da die Ukraine ja nicht schwach wirken darf - haut sie jetzt die verbliebenen teureren Waffen auf Ziele von drittrangiger militärischer Bedeutung raus (Stichwort: Ein Landungsboot im schwarzen Meer. In China ein Sack Reis.) um öffentlich zu signalisieren, wie erfolgreich sie sind.
Weil - ’s soll ja Geld reinkommen. Was auf Dauer zum kleinen Problem wird, da sich das von der Kriegsökonomie her nicht so ganz rentiert…
Ja, ja ich mein - wer kennt sie nicht, diese schreckliche russische Propaganda…
Also, warum sagt Mangott soetwas?
- Weil er vermutet, dass die Geldzahlungen auch von den US wieder aufgenommen werden und nicht zu früh als “auf der falschen Seite stehend” wahrgenommen werden will
- Weil er wieder einmal verwirrt ist, und sich in dem Sammelsurium an “what recently happened in the West” Meldungen nicht mehr zurechtfindet?
- Weil er wieder unter den warmen Mantel der Experten die im Westen hoch angesehen sind, weil sie die Bevölkerung von hinten bis vorne verarschen schlüpfen will - jetzt im Winter, wos doch so kalt ist?
Man weiss es nicht.
Aber, egal welche Motivation dahinter stehen sollte - ich kann auf solche Experten verzichten.
Click - Und wieder ein Name weniger im google news search Monitoring…
Ohne Worte. Wobei… Stimmt, was die WHO denkt, kann man ja im Ticker begraben, wobei was der jugendliche “Sittenwächter” aus Meidling denkt… Können wir da nicht einen Illustrator beauftragen, da wir kein Bild von ihm haben. Ah, ja? Na das ist ja sehr gut.
Netanjahu hat seinen inneren Putin gechannelt:
Netanjahu nennt drei Voraussetzungen für den Frieden
Israels Premier kündigt eine Verstärkung der Kämpfe an. „Die Hamas muss zerstört werden, der Gazastreifen muss entmilitarisiert und die palästinensische Gesellschaft muss entradikalisiert werden.“
Also, Demilitarisierung und Entnazifizierung, und was noch? Ach ja - die Zerstörung einer terroristischen Vereinigung, eines Namens, eines Symbols.
Ich glaub jetzt ham mas aber.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
und die Tagesschau bekommt das Maul nicht auf um ihn zu korrigieren…
Kiesewetter ist ein Mitglied der Trilateralen Kommission, da gebietet (halb im Scherz) bereits die Mitgliedschaft das Verarschen der eigenen Bevölkerung.
Die ARD bekommt trotzdem den Mund nicht auf.
Moderator: “Wann gibt es eine realistischen Plan für Verhandlungen über einen Waffenstillstand, und wenns den nicht gibt, würden sie so einen Plan vorlegen, selbst?”
Kiesewetter: “Diesen Plan gab es ja. Der ukrainische Präsident Selenskyj hatte angeboten, bis in den April letzten Jahres hinein, auf die Krim zu verzichten, wenn sie unter internationale Verwaltung kommt, also UNO, auf die 2014 besetzten Gebiete zu verzichten und auf die Nato Mitgliedschaft zu verzichten, wenn dafür eine klare EU Perspektive und Sicherheitsgarantien stehen, zumindest in den Grenzen von 2014 die Ukraine zu retten.”
Zum Glück haben wir ja das Play by Play von damals und die konkreten Aussagen der Parteien in diesem Blog gesammelt und können sie in der Folge listen.
Also erst mal zum Debunking - die Ukraine hatte laut dem Vorsitzenden der Selenskyj Partei, in seiner Funktion Chefverhandler der Ukrainischen Delegation, bei den Verhandlungen mit den Russen, sowohl in Belarus als auch in Ankara - NICHTS von dem Behaupteten vor.
Zweiter Punkt, das Medienzitat Selenskyjs zu dem Zeitpunkt “Waffenstillstandsverhandlungen nur bei Rückeroberung der Gebiete in den Grenzen vom Stand des 23.02., Friedensverhandlungen nur bei TERRITORIALERINTEGRITÄTDERUKRAINE, NACHDEMDERLETZTERUSSISCHESOLDATABGEZOGENIST” Stammt vom 20. März 2022, vergleiche:
Die “Krim unter Internationaler Verwaltung der UN” ist ebenfalls ein Falschzitat, die Krim sollte unter Eigenverwaltung kommen, und das für 20 Jahre, bis sie dann wieder automatisch der Ukraine zufällt, da die territoriale Intergrität der Ukraine in jedem Fall gewährleistet bleiben sollte.
Ergo das war ein verfickter Propagandakniff.
In dem oben verlinkten Video (CNN Interview) vom 20. 03. gibt Selenskyj noch zu Protokoll, dass er sich noch was “wegen den gehirngewaschenen Menschen und ihren gehirngewaschenen Kindern auf der Krim und im Donbas überlegen muss” und daher brauche er diese Eigenverwaltung, aber IMMER unter Beibehaltung der kompletten territorialen Integrität der Ukraine.
Tatsächlich hatte jedoch immer das am 20.06. bei Phoenix zitierte Narrativ Bestand. Mangott ist nur nicht ganz dahinter gestiegen.
Zum konkreten Zeitraum und der Bedeutung von Butscha:
Am 22.02. hatte Selenskyj den Medien einmal zu oft signalisiert, dass er bereit wäre über eine neutrale Ukraine nachzudenken, daraufhin hatten die Amerikaner einen leichten Kollaps und haben über die NYTund CNN gesignalt, dass sie die Position Selenksyjs nicht mehr verstehen würden, darauf hin musste der ehemalige Verteidigungsminister und heute Atlantic Council Mitglied Zagorodnyuk bei Times Radio in den Podcast und am selben Tag noch 20 mal “cant trust Putin, cant trust Putin” in die Kamera sagen, das ist das hier:
Im Bezug auf die Konkrete Entscheidung die bereits unterzeichneten Vorverhandlungspapiere links liegen zu lassen, und die Verhandlungen abzubrechen, hat die Ukraine Russland geghostet und nicht anders rum -- erneut, siehe Ukrainischer Verhandlungsführer hier:
Im Bezug auf die Bedeutung von Butscha - gibt Kuleba seinerzeit hier zu Protokoll, dass er immer schon der Meinung war, dass die Ukraine bis zum letzten Soldaten weiterkämpfen würde, nicht erst seit Butscha, das Statement ist hier einsehbar:
Das Upload Datum dieses Videos war der 03. April, nach Butscha.
Am 16. April ging bereits das von der Ukraine vorproduzierte
“If you dont close the sky, mom will cry, if you dont close the sky, he’ll lose home…” Musik-Video mit den Gräulphotos von Butscha als Bilderslideshows, im UN Security council über die Bühne…
Also da gabs keinen Vorschlag Selenskyjs - für einen Friedensschluss bei dem Russland die Krim “behält” - oder “die Krim neutral wäre”. Gefordert waren immer Selbstverwaltung für 20 Jahre, bei territorialer Integrität der Ukraine - bedeutet, in 20 Jahren ist die Krim wieder bei der Ukraine.
HILFE - die unendliche Sau von Kiesewetter lügt. Und die ARD bekommt das Maul nicht auf.
Der Chefverhandler der Ukraine hat diesen Verlauf bereits im TV bestätigt. Er ist bereits on record.
Das letzte TV Interviw mit US Pundits vor Butscha war am 20. März 2022 - beides anschauen, selbst eine Meinung bilden.
Nur der Kiesewetter denkt, er kann noch schnell die deutschsprachige Bevölkerung verarschen, der denkt er kann das historische Gedächtnis seiner Nation manipulieren.
WASFÜREINESAU.
WASFÜREINSCHWEIN.
Dafür hab ich nicht eineinhalb Jahre gelitten und alle Interaktionen dokumentiert.
WICHSER.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk und abartigst Allerletzte.
Die Kommentare unter dem Kiesewetter Youtubevideo sind leider wieder deaktiviert. Was will man machen. Die Trilaterale Kommission anschreiben?
Auf Journalismus von Seiten der ARD hoffen?
Selenskyj hat übrigens auch lange, lange das Maul nicht aufbekommen - wie gesagt, im zeitlichen Verlauf wurden von ihm einfach die russische Delegation, und die Verhandler in Ankara geghostet,
dann hat Kuleba sich und die Situation den anwesenden Journalisten am 25. Mai bei einer PK in Davos wie folgt erklärt -
(Die Partner der Ukraine könnten sich für Verhandlungen einsetzen, aber die territoriale Integrität der Ukraine muss gewahrt bleiben, und keine der Kontaktlinien könne verschoben werden.)
Das hat dann die deutschsprachige Medienlandschaft nicht berichtet.
“We won’t give up what’s ours,” he pledged, adding dismissively, “If they want to negotiate, let them negotiate.”
But in a recent push of back-channel diplomacy, Mr. Putin has been sending a different message: He is ready to make a deal.
Mr. Putin has been signaling through intermediaries since at least September that he is open to a cease-fire that freezes the fighting along the current lines, far short of his ambitions to dominate Ukraine, two former senior Russian officials close to the Kremlin and American and international officials who have received the message from Mr. Putin’s envoys say.
In fact, Mr. Putin also sent out feelers for a cease-fire deal a year earlier, in the fall of 2022, according to American officials. That quiet overture, not previously reported, came after Ukraine routed Russia’s army in the country’s northeast. Mr. Putin indicated that he was satisfied with Russia’s captured territory and ready for an armistice, they said.
Stimmt, wer müsste dass schon einer Öffentlichkeit sagen, ich meine… Wo doch Selenskyj noch bis weit nach dem Mai 2022 der Friedenspräsident war…
NIEMAND, niemand konnte es uns sagen dass Putin im Herbst 2022 einen Waffenstillstand angeboten hat. NIEMAND!
Ich weiss nicht wo meine kongnitive Dissonanz herkommt. Meine Psychologen erzählen mir die ganze Zeit ich solle mit dem Schwachsinn aufhören.
Aber ich bitte sie, im Herbst 2022 - wussten wir doch im deutschsprachigen Narrativ bereits dass:
Diese Gesellschaft ist das absolut GROTESKUNDABARTIGSTALLERLETZTE.
Gut, aber ich habe einfach das Handwerk des Journalismus im Studium nicht gelernt, alle österreichichen Redakteure die ständig auf Twitter rumkrebsen und in Gesamt-Österreich keinen Qualitätsjournalismus mehr zusammenbringen aber natürlich schon… Man muss sich das wie eine reverse function vorstellen. Die die beruflich die Öffentlichkeit belügen, das sind natürlich die besten Journalisten. Weil die haben ja die meisten Social Media Follower. Und darauf zu optimieren lohnt sich natürlich schon. Vor allem in Alpbach.
als ich mit dem Umstand nicht zurecht kam, dass in Österreich US Außenpolitik nahe Interessensgruppen Fridays for Future mitgegründet haben --
und aus Sicht der globalisierten US Wirtschaft seit 2017 (dem Jahr vor Greta) “de-risking” deutlich wichtiger wurde, da aufgrund von antizipierbaren Klimaschäden internationale Handelsflüsse immer weniger versicherbar wurden. Das war dieses Panel hier:
Damals hatte es das Klima erstmals unter die Top 5 der antizipirbaren Probleme für internationale Handelsflüsse geschafft.
Im Jahr danach war Greta auch bereits in Davos, noch bevor sie es unters Brandenburger Tor zu ihrer Schwestervereinigung Fridays for Future Germany geschafft hat.
Das war für mich ein ziemlicher Mindfuck (Mutter Biologin, seit je her von allen in der Gesellschaft verarscht und für ihre Einstellung hinter ihrem Rücken ausgelacht) und ich war von Tilo seiner Zeit sehr enttäuscht, dass er komplett auf das “Astronauten im Weltall sehen unsere verdorrten Wälder” Marketing eingeschwenkt ist, und seinerzeit diese Bilder als Hintergründe in seinen Podcasts verwendet hat. Ich hab ihn auf diesen Zusammenhang (Alpach hat in Österreich Fridays for Future erfunden Zitat Stangl “Weil wir soetwas bei uns auch brauchen”) hingewiesen, und auch darauf, dass “Zukunftsbranche Energiewende”, ein sektorales Erfolgsmodell ist, aber kein Gesamtgesellschaftliches - während Tilo Jung mittlerweile die “wir alle stoßen uns am billigen Strom gesund, wir brauchen nur eine Hochspannungsleitung aus dem Norden” Propaganda fleißig und Woche um Woche weiter verbreitet hat - die damals sehr en vogue war.
Heute jedoch mangels Speicherarchitektur/Kapazität zur Überbrückung von Dunkelflauten, innerhalb meines Lebenszeitraums, höchst fragwürdig scheint. (Viel, viel zu wenig Kapazität (Faktor 1000x) an Speichern um zwei Wochen Dunkelflaute im Winter zu überstehen.)
Daraufhin gabs eine kleine Konfrontation, und Tilo Jung hat mich aus dem Forum gekegelt.
Jetzt sind wir Stand heute bei “Polen hat das Zeitfenster für den Ausstieg von Kohle verpasst” gelandet:
und das ifo Institut bestätigt nunmehr formell, dass die Erneuerbare Energie Branche, in Deutschland keine Zukunftsbranche mehr ist, da seit dem Krieg die Investitionen in Deutschland ausbleiben:
(Hintergrund: Stark investitionsintensiv, und Deutschland weltweit nicht das beste Land für die Erzeugung erneuerbarer Energien.)
Jetzt hat man aber von Seiten der us-nahen “wie weit können wir Europa eigentlich noch deindustrialisieren” Fraktion immer noch den Tilo Jung im Rolodex - und von Russland musste man sich ja - siehe “Zeitenwende Rede von Scholz” distanzieren, da das - unwidersprochen - ein autoritäres Regime ist und für Deutschland, seit der Zeitenwenderede (hier nochmal das damalige Debriefing vor dem G.M.F.), ein echtes Sicherheits-Risiko.
Also, was macht man jetzt von der USPR Seite?
Man vermittelt dem Tilo Jung einen Kai Strittmatter als China-Experten, und etwa nach zwei Stunden unverfänglichem, nettem Gespräch wie denn Kai über seinen Sprachunterricht in Taiwan zum Kai geworden ist - kommt dann das politische messaging:
Tilo [provokativ]: Also würde ich jetzt Deutschland jetzt auch machen so also dass so so gut es geht dass andere auch von uns abhängig sind damit wir ne florieren und so weiter ist jetzt in deren inneren Logik jetzt nichts verwerfliches oder?
Schrittmatter: In deren inneren Logik nicht, aber es geht ja um uns letzlich klar oder und ich meine das Wort Abhängigkeit, hat natürlich auch äh eine sage ich mal Evolution durchlaufen, weil natürlich war das auch mal sage ich positiv konnotiert auch im Falle von Russland gewesen, das war ja ein Teil dieser Theorie, der Verflechtung - je verflochtener wir sind je je größer die gegenseitige Abhängigkeit ist, umso kleiner wird das Risiko von solchen irrläufen wie Vladimir Putin sie macht - und sprich also so gegenseitige wirtschaftliche Abhängigkeit ist automatisch eine Garantie ein Versprechen auf Frieden auf ewigen Frieden und Wohlstand ist es eben nicht, wie wir jetzt gesehen haben, also wir müssen einfach die Lehren aus Russland ziehen und wir müssen sie umso mehr ziehen als unsere Abhängigkeit umso größer ist gleichzeitig ist es viel viel schwerer als bei Russland [sich auch von China unabhängig zu machen] und deswegen tun wir uns viel schwerer. Die ersten Schritte sind getan, das sehe ich positiv, also 2018 - Ende als ich zurückgekommen bin nach Europa aus China, irgendwie da war ich noch ziemlich oh Gott krass ja keiner sieht dass dieses Land was da passiert in China keiner sieht wie dieses Land wirklich fundamental strukturell ein anderes geworden ist, nämlich wieder ein totalitärer Staat, es ist von einer von einer ja wie gesagt es war immer eine Diktatur aber es war eine Diktatur z.B mit einer kollektiven Führung. Die ganze Zeit ja du hattest das Politbüro da war nicht es gab keine ein Mann Deng Xiaoping hat diese kollektive Führung dieses Prinzip installiert, bewusst in Reaktion auf die Tyranei von und auf Mao, hat das Land in den Ruinen getrieben gesagt das darf uns nie wieder passieren deswegen - nie wieder ein Mann Diktatur, nie wieder Vorherrschaft der Ideologie, Deng hat die Ideologie in den Besenschrank gesperrt, ja all diese Dinge und jetzt haben wir plötzlich ein Xi Jinping der all das umkehrt, der die ein Mann Diktatur wieder zurückbringt den Personenkult, die Leute schreiben Lieder auf Xi Jinping die Leute malen Ölgemäde wo er im Sonnenunter, unter Sonnen ne wie heißt das, Regenbogen unter dem Regenbogen auf den also ja und und da stellt wieder die Ideologie über die über die Wirtschaft - und er hat uns ganz klar zu verstehen, gegeben er benutzt Wirtschaft und Handel als geostrategische Waffe und in dem Moment ist es nur vernünftig und deswegen würde ich dir [Tilo] ein bisschen widersprechen, zu sagen irgendwie also das kann sich gar keiner vorstellen [Deutschland von China zu entkoppeln] weil mittlerweile können sich das in Berlin hier fast alle, also sehr, sehr viele vorstellen ja also
- die Grünen waren mit die ersten
- die CDU ist mittlerweile auf dieser Linie seitdem Merkel nicht mehr die die CDU anführt
- die FDP ist da ganz gut dabei
der ich sag mal das Hindernis in der praktischen Umsetzung, nicht glaube ich in der analytischen Erfassung, da ist das Kanzleramt genau da wo alle anderen auch sind, aber beim Kanzler läuft natürlich auch der ganze Druck auf der ganzen Wirtschaft das heißt in das Hindernis in der praktischen Umsetzung wo das noch nicht passiert und wo manchmal mal sehr sehr widersprüchliche Signale gesendet werden, also wo man sich manchmal fragt Mensch ist die Ära Merkel - da zumindest was China gegenüber angeht, noch teilweise fortgeführt worden, das ist halt das Kanzleramt - ja aber ansonsten passiert da schon sehr sehr viel nur wie genau wie du sagst es ist eine irre schwierige Aufgabe aber es ist wichtig dabei zu wissen es geht nicht um totales Decoupling ja es geht nicht darum, dass da alle - es geht wirklich um strategische Abhängigkeit und es geht dann darum weil natürlich keiner damit rechnet dass z.B einen Angriff auf Taiwan also ich ich sag leider irgendwie, dass ich glaube das wird irgendwann passieren aber ich glaube nicht in der
nächsten Zeit und in den nächsten Jahren, wir haben da wahrscheinlich noch ein bisschen Zeit -- aber wir müssen jetzt die schönen Worte die es immerhin schon gibt ja vor zwei Jahren gab es auch die schönen Worte, noch nicht jetzt gibt immerhin die schönen Worte schon und die die guten Absichten, derisking -- ja und, so also die strategischen Abhängigkeit z.B ich meine, damit die Leute auch wissen von was wir reden ganz konkret was in der politischen Debatte immer vorkommt ist, wir sind fast komplett von China abhängig bei Antibiotika, ja bei vielen bei Ibuprofen, Schmerzmittel bei vielen Dingen im im medizinischen Bereich aber auch was die Nachhaltigkeitswende, die neue Elektromobilität - worauf wir ja unser neues hoffentlich dann irgendwann mal kommendes Wirtschaftswunder oder die Fortsetzung unseres Wirtschaftswunders aufbauen wollen, die Solartechnik die Solartechnik die die Seltenen Erden all diese Dinge ja da sind wir fast komplett von China abhängig und da muss man einfach die ersten Schritte gehen und teilweise passiert das ja, also wir hatten einen Kanzler der nach Südamerika gereist ist und der dann bewusst, das war ja kein Zufall, dass dann plötzlich mit Lula und mit all den anderen plötzlich Thema ist - hey ihr habt da das und das, lass uns doch gemeinsam hier Sachen entwickeln, Produktionsstätten, Schürfstätten anderswo ja und plötzlich, die Norweger entdecken diese seltenen Erden sind gar nicht so selten stellt man überall fest die gibt’s eigentlich überall, ja in Norwegen, in Schweden plötzlich - überall gibt’s riesige vorkommen nur es ist ziemlich kompliziert die zu fördern, es ist sehr sehr teuer und es ist wahnsinnig dreckig, wenn man sauber machen will wird’s noch mal doppelt so teuer und deswegen waren wir sehr froh und sehr glücklich den ganzen Dreck all die Jahre, die Drecksarbeit an China auszulagern und haben auch davon profitiert, natürlich ich meine wenn du jetzt sagst China nutzt seine Wirtschaft seine Wirtschaftspolitik seine den äußeren Kreislauf als Waffe, können wir froh sein dass sie bisher nicht Waffen als Waffen benutzen so wie der Westen Waffen als Waffen na ja militärisch…
So und an der Stelle reichts mir dann auch langsam, Tilo kann sich hier gerne noch weiter so verarschen lassen - und die Millenials die er bespielt gerne weiter so verarschen - aber hier sind diesbezüglich mal einige Eckpunkte.
1. Iboprophen my ass. Wir können die Generika auch aus Indien beziehen [guuuter Partner des Wertewestens] dann haben wir Diversifizierung. Dass sich diese Unternehmen in Deutschland wieder ansiedeln gelingt nur mit massiver Subventionspolitik, wie sie in Österreich gefahren wurde. Wenn man das machen möchte, gerne, aber es kostet.
3. Ob Schweden, oder Norwegen jetzt plötzlich so ganz viele seltene Erden findet ist KOMPLETTSCHEISSEGAL, da wir die Produktion von seltenen Erden, und ca. von 20 seltenen Erden, für die Klimawende um den Faktor 10 oder höher erhöhen müssen. Falls wir an dieses Hirngespinst überhaupt glauben, denn die Menschheit hat das in ihrer Menschheitsgeschichte bisher nicht mit einem EINZIGEN Rohstoff - der bereits industriell gefördert wurde - geschafft. Also Faktor 10x überhaupt, geschweige denn über einen Zeitraum von 10 Jahren, geschweige denn in 20 unterschiedlichen Rohstoffkategorien. Also lass “die Alternative Schweden” stecken du fucking Lügner. Wir brauchen alles, und dann nochmal achtfach mehr.
4. Es geht dabei nicht nur um die Menge, sondern wie wir alle, seitdem wir politisch aktiv sind, wissen, auch um das “cornering” eines Produktionszweiges, wie etwa Polysilizium dessen Markt von China gecornert wurde (Rohstoffzufuhr und Produktion), wodurch Abgängigkeiten entstehen, die
5. … den US - die auf die Bildung solcher Abhängigkeiten bisher das Monopol hatten, und denen das Market cornering Chinas in Schlüsselindustrien ebenfalls nicht passt (bitte zahlen sie in Yuan) ein Dorn im Auge ist. Die US wollen diese Abhängigkeiten mit Europa als Helfershelfer, der bei “humanitären Sanktionen mitmacht” sprengen. Siehe folgende Debatte im IWMVienna:
Die Reaktion auf den bisherigen Verlauf der Debatte, war hysterisches Gelächter im Panel (siehe ebenda). Im Sinne von, die US und Europe bringen jetzt den Humanismus in die Coltanförderung. Durch gemeinsame Sanktionen die Drittstaten dazu bringen chinesische Eigner zu enteignen.
Das ist nämlich der Gag dabei.
Die Welt lacht. Europa schweigt und macht dann doch noch ein wenig mit, siehe:
6. in Europa - der Wohlstand sinkt, und wieder eine Zweiklassengesellschaft entsteht. Wir erinnern uns, wir entkoppeln uns immer noch in der Vorstellung von Strittmatter von China, was das ifo-Institut uns - Stand letzte Woche - nicht empfehlen würde…
Zusatz, die ganzen energieintensiven Industrien die dann parallel und nicht mehr in Deutschland entstehen (da zu hohe Energiekosten), entstehen dann unter deutlich höherem Automatisierungsgrad und bei billigen Arbeitskräften an der Grenze zu Mexiko in den USA, und wenn die schon dabei sind, branchen die auch noch in “Hochindustrie” Bereiche aus, weil ich meine, man baut ja neu.
Und deshalb -
7. Braucht man eine neue Differenzierung in Demokratien, vs. Autokratien, wobei wir einige Regime weiterhin besonders TOLL finden, nämlich die mit denen die US zusammenarbeiten, weil sie - und jetzt kommts, keine “autoritären Tendenzen” aufweisen, sondern mehr so von einem religiösen, oder familiären Rat geleitet werden, als von Einzelpersonen.
Dass uns dafür die andere Hälfte der Welt den Vogel zeigt und das selbst bei uns im messaging so nicht, und nicht funktionieren will - ist uns dabei scheiß egal. Wir drücken das schon durch.
Und Europa? Europa macht dann “mehr Serviceindustrie”. Nicht?
Frage, woher kommt denn jetzt der Mehrwert in Industrien, der immer für den Wohlstand eines Landes verantwortlich war? Oh - der entsteht in der Produktion von Gütern, die niemand anders außer (z.B.) Deutschland produzieren kann? Nein - also das ist ja ein bedeutendes Ausfallrisiko! Nein, also das müssen wir verhindern.
Die Grünen sind da schon dabei, das waren die ersten die man in Alpbach gekauft hat.
Deren sektorale Investments (Klimawende), waren ja ein Zukunftsprojekt, das wächst, während der Rest der Gesellschaft verarmt und keine Produkte aus China mehr bekommt.
Die CDU haben wir auch schon fast, weil wir seit 2018 allen Leuten einreden, dass Klimainvestments Zukunftsinvestments sind, und ja den Ausstieg bis 2050 beschlossen haben und einen CO2 Preis, dh. hier bestehen bereits Pfadabhängigkeiten, die Investitionen bereits in diese Richtung gelenkt haben, und die CDU denkt dabei immer mehr so Richtung “mittleres Unternehmertum”, und die kann man mit tollen Einzelprojekten mit hohem Potential prima verarschen. Die sind so blöd.
Die FDP haben wir auch schon fast, auch wenn die Großindustriellen gerade sehen was läuft…
Naja, und die SPD, naja. Komm, Tilo - weniger Wohlstand, weniger Industrie, weniger Mehrwert, weniger Sozialleistungen, keine Importe aus “bösen Staaten”, ein neuer kalter Krieg und wieder Bergwerke im Land, das immer noch Kohle verfeuert (Gas als Brückentechnologie ist nicht mehr drin) -- das ist doch eine tolle Zukunft für die Hälfte der deutschen Bevölkerung, die ja jetzt so und so verarmt (relativ, Negativwachstum), und die jetzt langsam dahintersteigt, dass Tilo Jung, sie mit dem “Wirtschaftswunder Energiewende” nach Strich und Faden verarscht hat, weil Tilo Jung von bestimmten ehemals stark globalisierten Interessen mit hohem Ausfallrisiko von globalen Lieferketten durch Klimawandel, ebenfalls als öffentliche Plattform verwendet wurde.
Nicht nur dass die erneuerbare Energie Industrie vom ifo Institut nicht mehr als “Wachstumsindustrie” in Deutschland angesehen wird (Investitionsrate geht zurück), nicht nur dass die zweite und dritte Welt Staaten mittlerweile auf eine pragmatischere Klimawende setzen, als Europa sie skalieren wollte (COP 28), und der ambitionierteren Strategie Europas damit einen Strich durch die Rechnung machen (Absatzmärkte gehen nicht so schnell online), nicht nur dass wir die Förderung seltener Erden nicht skaliert bekommen (Faktor 10 bei 20 von ihnen), nein -- wir fahren jetzt auch noch wegen dem China Experten den der Tilo von seinen guten Freunden vermittelt bekommt eine Sanktionspolitik gegen China, die uns das ifo Institut letzte Woche ebenfalls explizit nicht empfiehlt - dezidiert, um Chinas Strukturmonopole in Schlüsselindustrien zu brechen.
Damit sie wieder abhängiger von den USA werden. Die dieses Spiel seit Jahrzehnten spielen. Wo den Armen doch jetzt gerade das Monopol auf die Bezahlung von Öl in USD wegfällt.
Oder wir machen das wegen dem Humanismus.
Weil uns ja die Kinder die in den Minen Coltan abbauen, so viel wert geworden sind, dass wir uns wegen ihnen gesamtgesellschaftlich den Gürtel enger schnallen. Und das nicht mehr China überlassen können, sondern jetzt selbst vermehrt zum Minenbetreiber werden.
Viele sind schon dafür! Sehen sies nicht?!
Tilo, du springst doch wie bei der Energiewendepolitik da auch noch als Cheerleader auf, nicht!?
Minenarbeit für meine Kinder, weils mir der Kai Strittmatter erzählt hat.
Dafür aber keine günstigen Produkte mehr aus China! Wir brauchen eine interne Wirtschaft in der wir schlechtere Produkte teurer produzieren (Intel!), und eine äußere Wirtschaft, in der sich dann deine Kinder keine Importe mehr leisten können - das sagt er doch der Strittmatter.
Strittmatter: Es gibt in China die sogenannte dual circulation Strategie, also eine Strategie der zwei Kreisläufe die sich die KP vor ein paar Jahren ausgedacht hat, zwei Kreisläufe heißt - wir machen ein inneren Kreislauf der Wirtschaft, der total unabhängig ist [Renminbi (chin. Volkswährung, Volksgeld) vs. Yuan, dh der Bevölkerung gaukeln wir ungebremstes Wachstum durch Inflation vor, schaut doch das GDP geht nach oben!] die machen das! Wir müssen uns nur ein Beispiel an China nehmen, die machen das schon lang, de-risking und teilweise decoupling. Das ist… Brauchen wir für die nationale Sicherheit, und dann gibt es einen äußeren Kreislauf [Yuan] und da hat Xi Jinping 2020 wortwörtlich gesagt, ja - kann man googlen - ähm. dieser äußere Kreislauf soll auch dazu da sein um die strategischen Abhängigkeiten der anderen von uns zu verstärken, sagt er - !
Tilo: Also ist jetzt nicht unlogisch würde ich jetzt…
Strittmatter: Nee ist nicht unlogisch, aber sagt man ja normalerweise [nicht]
Tilo: Also würde ich jetzt Deutschland jetzt auch machen so, also dass so so gut es geht dass andere auch von uns abhängig sind damit wir ne florieren und so weiter, ist jetzt in deren inneren Logik jetzt nichts verwerfliches oder…
Strittmatter: In deren inneren Logik nicht aber es geht ja um uns letzlich, oder und ich meine das Wort Abhängigkeit hat natürlich auch äh eine sage ich mal Evolution durchlaufen weil natürlich war das auch…
Oh da sind wir ja bereits wieder am Beginn des Postings hier.
Tilo, komm, spring auf! Verrate alles wofür du jemals gestanden hast!
Was Strittmatter nicht sagt, die interne Währung wird natürlich auch zur Kaschierung des ausbleibenden Wachstums (relativ, zum Rest der Welt) verwendet. Keine Importe für deine Kinder mehr Tilo! Vergiss nicht die China Sanktionen! Wenn deine Kinder 10 Jahre sparen, vielleicht bekommen sie dann noch ein nachhaltinges DEUTSCHES Intel iPhone! Oder nach 15 Jahren sparen zu einem hohen Wechselkurs ein US-amerikanisches. Gibt ja keine anderen Konkurrenzprodukte mehr. Im internen Markt.
In den youtube Kommentaren sind schon wieder alle begeistert, ja Tilo! Super Gesprächspartner, der kann so gut reden! Lad uns denn doch bitte nochmal ein!
Jetzt wo Tilo Jung dann sein Forum und damit die Gegenrede generell eingestellt hat, weil das auf Social Media nicht gut kommt, und immer so verschroben war.… Jetzt läufts halt einfach mit der Bespielung durch US Interessen. Komm Tilo, nur die SPD ist da noch nicht so ganz dafür… Das wird doch für dich kein Hindernis darstellen.
Und die Prognosen des ifo Institutes, tja, die verschweigen wir.
HYPE!
Tilo, sag doch mal - du willst doch auch bald das Wirtschaftswunder Energiewende, mit dem deutschen Renminbi und dem Scheinwachstum beim nicht inflationskorrigierten GDP! Wie die Ukraine in den Jahren 1994 bis 2021!
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