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Wie kann man die Öffentlichkeit noch verarschen?

02. Mai 2023

Mei­ne Güte, sich die Wie­ner Zei­tung über eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft zu kau­fen hat sich ja rich­tig ausgezahlt!

Eine ukrai­ni­sche Gegen­of­fen­si­ve könn­te die Dyna­mik des Krie­ges ver­än­dern, der sich zu einer blu­ti­gen Zer­mür­bungs­schlacht ver­lang­samt hat. Soll­te Kiew die Kon­trol­le über den Süden zurück­er­obern, könn­te es unge­hin­der­ten Zugang zu ihren Export­rou­ten am Schwar­zen Meer zurückgewinnen.

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End­lich Wort für Wort die US Pro­pa­gan­da, war­um Kiew Sewas­to­pol ein­neh­men und die Krim zurück­ge­win­nen muss!

Weil anders könn­ten sie ja den Hafen den sie in Odes­sa haben nicht nut­zen, denn die aktu­el­le Nut­zung wäre gleich­be­deu­tend mit einer Nut­zung “ohne wie­der ruhig schla­fen zu können”.

Das war doch das Pro­pa­gan­da wor­d­ing, oder? Die Ukrai­ne kann erst wie­der gut schla­fen, wenn sie Sewas­to­pol besetzt und die Krim zurück­be­kom­men hat!

In die­sen acht Jah­ren wur­de die Krim aber stark mili­ta­ri­siert und dient nun als rus­si­sches Auf­marsch­ge­biet für die Ope­ra­tio­nen in der Süd­ukrai­ne”, sagt Olescht­schuk. “Die Ukrai­ner kön­nen auf lan­ge Sicht nicht ruhig schla­fen, wenn die Schwarz­meer­flot­te nicht aus Sewas­to­pol weg ist.”

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(Das ist dann übri­gens die NÄCHSTE Pro­pa­gan­da Unsau­ber­keit, denn in die­sen acht Jah­ren wur­de vor allem die die Ukrai­ne aufgerüstet. 

Sie­he Arte Doku­men­ta­ti­on hier: 1|2 mit Ori­gi­nal­zi­ta­ten Poro­schen­kos und so…)

Und dann end­lich erst­mals seit 250 Jah­ren der US Plan von Brze­zinski auf­geht, Russ­land im Schwar­zen Meer ein­zu­kes­seln! (Jah­re seit dem sich Sevas­to­pol unun­ter­bro­chen unter rus­si­scher Mili­tär­ver­wal­tung befand. Ok, 240 Jah­re aufs Jahr genau, aber sind wir mal nicht so..)

Sie­he: Atlan­tic Coun­cil: Brze­zinski testi­fies to US Sena­te For­eign Rela­ti­ons Com­mit­tee on Black Sea security

Wegen der Frei­heit, oder so…

Na Gott sei dank haben wir jetzt eine Gegen­of­fen­si­ve mit kol­por­tiert 100.000 ukrai­ni­schen Soldaten!

Und Gott sei dank hat Deutsch­land extra effek­ti­ve Waf­fen gelie­fert, damit wir auch mor­gen wie­der gut schla­fen können!

Und ich weiß nicht ob sies nicht wuss­ten, aber - also Odes­sa kann ja fak­tisch nicht mehr ver­sorgt wer­den (Des­halb wird es ja aktu­ell auch sehr gut mili­tä­risch ver­sorgt… Nein, nein, das ist kein Wider­spruch, glau­ben sie mir.), weil die Ukrai­ne ja jetzt mehr Gebiet benö­tigt, um “unge­hin­der­ten Zugang zu sei­nen Export­rou­ten am Schwar­zen Meer zurückgewinnen”.

Also nicht den wich­tigs­ten Hafen, den haben sie ja bereits - die ROUTEN. Durch Inter­na­tio­na­le Gewäs­ser! Aber nicht dass die dann bald mal im Mit­tel­meer ste­hen, und immer noch ihre ROUTEN verteidigen!

Naja, zumin­dest sind die Wichs­er­schwei­ne von US Pro­pa­gan­dis­ten noch recht­zei­tig drauf­ge­kom­men, dass das was sie bei Phoe­nix zuvor ver­füt­tert haben - nicht mehr zieht und in der Öffent­lich­keit als kom­plett erlo­gen wahr­ge­nom­men wird.

Denn im FUCKING März, haben die FUCKING ARSCHLÖCHER noch fol­gen­de “Exper­ten” zu Phoe­nix geschickt -

Aktu­ell wer­den “Exper­ten” gera­de gebrieft, dass die Land­brü­cke für die Exis­tenz der Ukrai­ne wesent­lich wäre, da sich in dem Teil ein Groß­teil der Getrei­de­an­bau­flä­che befinde.

Wel­che Land­brü­cke? Kei­ne Ahnung. Nun so vie­le wird es nicht geben. Die zur Krim neh­me ich an.

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Der Phoe­nix Mode­ra­tor hat das auch unge­se­hen sofort als neu­es Nar­ra­tiv über­nom­men. Fak­ten­check? Ich bit­te euch.

Was Phoe­nix zu die­sem Zeit­punkt nicht wuss­te ist, dass das voll­in­halt­lich falsch und größ­ten­teils erlo­gen war. Also wenn man einer Stu­die der Rand Cor­po­ra­ti­on glau­ben darf, die zu die­sem Zeit­punkt bereits ein Monat lang öffent­lich war. (Shit. Fuck!) Die mal die erwart­ba­ren Fol­ge­wir­kun­gen durch­ge­rech­net hat. (Shit! FUCK!)

SCHON SCHEISSE, JETZT MUSSTE MAN IN ALLER MEDIENÖFFENTLICHKEIT DOCH NOCH MAL DAS NARRATIV WECHSELN - nach­dem man sei­ne ver­fick­ten Mouth­pie­ces (Prof. Sön­ke Neit­zel, Mili­tär­his­to­ri­ker) schon so schön medi­al gebrieft hatte.

Des­halb haben wir ja jetzt auch nichts besseres. 

Müs­sen wir uns eben wei­ter auf unse­re Medi­en­part­ner ver­las­sen (also die des Wer­te­wes­tens, bezahlt natür­lich). Wie die Wie­ner Zei­tung. Dass die an der Stel­le halt auch nicht nach­fra­gen, was damit eigent­lich gemeint ist.

Sön­ke Neitzel?
2012–2015: Chair of Inter­na­tio­nal Histo­ry, Lon­don School of Eco­no­mics and Poli­ti­cal Science.
2011/2012: Chair of Modern Histo­ry / Glo­bal Secu­ri­ty, Uni­ver­si­ty of Glasgow.

Moment… Sön­ke Neit­zel? Was machen wir denn jetzt, mit dir, wenn du bei Phoe­nix dadurch auf­fällst dass du den größ­ten von “Freun­des­sei­te” vor­de­fi­nier­ten Schwach­sinn in die Kame­ra erzählst, der sich bin­nen zwei Sekun­den kom­plett wider­le­gen lässt? Das ist doch für dei­ne Repu­ta­ti­on als Exper­te nicht gut! Was machen wir denn da jetzt?! 

Ganz klar, den Sön­ke erst­mal zur Instant-Reputations-Kur von der Maisch­ber­ger Redak­ti­on in den Haupt­abend des ers­ten deut­schen Fern­se­hens laden las­sen, schließ­lich muss Loya­li­tät auch belohnt wer­den! Und außer­dem bla­miert der uns nicht vor offe­ner Kame­ra, der sagt schon das Richtige! 

Und so vie­le Exper­ten mit gutem US Kontakt-Netzwerk haben wir ja nicht…
https://www.youtube.com/watch?v=4yE7opF4pSg

Aber zurück zum The­ma - Naja, ab heu­te ver­tei­digt die Ukrai­ne eben ihre Han­dels­rou­ten in Regio­nen die sie seit 250 Jah­ren nicht mili­tä­risch kon­trol­liert hat, durch die­se gute neue Art von Vor­wärts­ver­tei­di­gung, den STURM.

Aber auch gut, dass die fuck­ing Wichs­er­schwei­ne von Pro­ject Syn­di­ca­te Jef­frey Sachs, als den meist­pu­bli­zier­ten Autor auf ihrer SCHEISS pri­vat­fi­nan­zier­ten Platt­form (Oh schau gleich meh­re­re Pri­vat­stif­tun­gen! Süß!) gefeu­ert haben, der ja DER ERSTE WAR, der den Krieg als Kon­flikt über die Schwarz­meer Regi­on klas­si­fi­ziert hat.

Weil der Typ davon berich­tet hat, dass Nato Gene­rä­le auf Wirt­schafts­kon­fe­ren­zen die er besucht auf­tre­ten und dort plötz­lich Vor­trä­ge zu “wie geil das wird, wenn wir die Regi­on besit­zen” hal­ten. Dafür muss man eben schon ges­tern vorplanen!

Aber wis­sen sie was, auch wenn das par­la­men­ta­ri­sche rese­arch Ser­vice des euro­päi­schen Par­la­ments das nicht so sieht, die Wie­ner Zei­tung - Medi­en­part­ner der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft tut das. Für ihre Leser neh­me ich an.

Und für den Stan­dard ist Pro­ject Syn­di­ca­te immer noch die ein­zi­ge Platt­form, die er immer unkom­men­tiert und unkon­tex­tua­li­siert abschreibt. Selbst wenn es Pro­ject Syn­di­ca­te ist, die die Über­set­zer für ihre Tex­te ins Deut­sche bei deut­schen Agen­tu­ren bezah­len. Ist doch nichts dabei oder?

NUR DIE HURENSAU - von ehe­ma­li­ger Psy­cho­the­ra­peu­tin sagt einem schon mal, dass das Agen­da set­ting das über Pro­ject Syn­di­ca­te kommt, sicher keins ist ---- weils ja nor­mal ist, dass der Jour­na­lis­mus heu­te Tex­te was die poli­ti­schen Akteu­re mor­gen tun sol­len von dort abschreibt. ECFR klingt ja auch schon fast wie eine öffent­li­che Insti­tu­ti­on und nicht wie ein teil­wei­se pri­vat finan­zier­ter Thinktank.

Und weils ja voll­kom­men nor­mal ist, dass die Bevöl­ke­rung nichts über die Hin­ter­grün­de der “Zei­ten­wen­de Rede” erfährt, aber unse­re Wer­te­part­ner im Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes dar­über ein kom­plet­tes debrie­fing bekom­men. Ich mein wer muss da von Jour­na­lis­ten Sei­te schon nachfragen…

UND ICH GLAUBE DIE HURENWICHSERSAU - von mei­nem aktu­el­len Psy­cho­the­ra­peu­ten, der mich für Ter­mi­ne bis in den Juni hin­ein vor­ge­merkt hat, aber jedes mal so tut als sei der nächs­te nicht sicher - schon schei­ße, wenn man des­sen Sche­du­le kennt, hat mir heu­te dazu gera­ten, lie­ber nicht mehr -

Dani­el Ells­berg zuzu­hö­ren, weil… Ich mein zu viel Wis­sen ist ja auch nicht gut, und wenn sie sich die gan­ze Zeit nur mit die­ser Sache beschäftigen-- tu ich nicht, aber das Wichs­er­schwein, fragt das doch nicht ab bevor ers behauptet.

Ach­ja Ellsberg.

Komisch, so gar nicht im aktu­el­len Pro­pa­gan­da­nar­ra­tiv ver­haf­tet, das bei und im neu­tra­len Öster­reich ALLE Qua­li­täts­zei­tun­gen brin­gen müssen…

DIE UKRAINE MUSS GEWINNEN, DA VERLIEREN KEINE OPTION IST! Nicht wahr Herr FUCKING CHEFREDAKTEUR? Leit­ar­ti­kel!

Und wie gewinnt die Ukrai­ne heu­te? In dem sie Han­dels­rou­ten die sie noch nie kon­trol­liert hat vorwärtsverteidigt!

Wir sehen dar­in aber im gesam­ten deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus kei­nen Wider­spruch, oder? (Psst. Lie­ber nicht. Oder nicht zu laut…)

Wie kommts?

Die­ser Ells­berg wird doch nicht zu viel gele­sen haben!

Wie geht das geflü­gel­te Wort des Pres­se­club Con­cordia so nett? “Ver­trau­en wir auf Mar­kus Lanz der hat zwar nicht Jour­na­lis­mus stu­diert, aber so ein “Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wirt” (PR-ler) im rich­ti­gen Moment ist doch auch was unglaub­lich schönes”.

Mei­ne Tan­te glaubt heu­te noch, die Ukrai­ne greift grad “wegen die armen Waisen-Kinder” an.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut abgrund­tief ALLERLETZTE, sterbt ihr fuck­ing Wichser.

Kurze Durchsage von Kotkin bei Foreign Affairs

30. April 2023

Für die dies nicht wis­sen, Kot­kin war das Arsch­loch dass bei der Hoo­ver Insti­tu­ti­on knapp zehn Tage nach Kriegs­be­ginn das kom­plet­te media­le Nar­ra­tiv des Wes­tens kon­stru­iert hat. Da kannst du das kom­plet­te intel­lek­tu­el­le Euro­pa in die Tasche ste­cken, es kam in der öffent­li­chen Debat­te ein­fach kein wei­te­rer Aspekt mehr dazu.

An die­ser Stel­le viel­leicht auch noch mal ein herz­li­cher Dank and die Hoo­ver Institution.

Viel­leicht auch von Kot­kin selbst, der konn­te sich im letz­ten Jahr ja dar­auf­fol­gend eine Stan­ford Pro­fes­sur abholen.

Vla­di­mir Putin com­p­lai­ning about the west and try­ing to match the West’s power without the capa­bi­li­ties - using the strong sta­te devol­ving into per­so­na­list rule and now making their situa­ti­on far worse than it was befo­re Febru­a­ry 2022 - so that’s why I call it russia’s per­pe­tu­al geo­po­li­tics - and it’s important to under­line that it’s a choice it’s not an inna­te cul­tu­ral trait.

Rus­sia could say you know we can’t match the West, the West is too strong for us let’s ins­tead not try to com­pe­te with the west and may­be over­ta­ke the West, let’s try to live along­side the west and focus on our own inter­nal deve­lo­p­ment ins­tead that’s an opti­on that’s the stra­te­gic opti­on that we’d like to see Rus­sia take tho­se of us who are not russo­pho­bes but russophiles.

But we don’t see that opti­on yet it would be gre­at if in the after­math of this ukrai­ni­an tra­ge­dy we see a dif­fe­rent stra­te­gic choice in the Krem­lin whe­re they final­ly give up.

They can be Rus­sia, they can be non-western a Euro­pean power in a cul­tu­ral sen­se but not wes­tern insti­tu­tio­nal­ly, they can be true to their iden­ti­ty and values but they don’t have to try to do some­thing they can’t do.

You know I’d love to play in the Pre­mier League, soc­cer, and I prac­ti­ce and I prac­ti­ce and I can’t do it and I can’t do it becau­se my capa­bi­li­ties don’t match my ambi­ti­ons that sounds very tri­vi­al that ana­lo­gy but this is what we have with Russia.

So one aspect of that account that I think cuts against the way most peop­le have tal­ked about events in Ukrai­ne in the past few mon­ths is that it does­n’t focus so much on Putin and what he is thin­king and what kind of infor­ma­ti­on he’s get­ting he is in some ways - con­forming to type and the struc­tu­re is much more important. Do we focus too much on Putin and who he is and what he thinks and most ana­ly­sis we do that we have to ack­now­ledge the per­so­na­li­ties mat­ter, they mat­ter a lot when peop­le were cri­ti­ci­zing Khrush­chev for not being up to Stalin’s level and […]

Also nur um das kurz fest­zu­hal­ten, die US stre­ben schon kei­nen Regi­me­chan­ge, oder eine abso­lu­te Unter­wer­fung Russ­lands an. Das hat Biden ja verneint.

Nur die Frak­ti­on der Russo­phi­len inner­halb des US außen­po­li­ti­schen Estab­lish­ments strebt eine Unter­wer­fung Russ­lands und Regi­me­chan­ge an. Begrün­dung - im Gegen­satz zu den ande­ren sei­en sie ja kei­ne Russo­pho­ben, aber die Rus­sen kön­nen eben nun mal nicht gut Fuß­ball spielen.

Damit wir das mal fest­ge­hal­ten haben.

Diese VERFICKTE verlogene SCHEISS Hurengesellschaft

30. April 2023

ist das ABARTIGST Allerletzte.

via Freitag.de

His­to­ri­ker im Kassandra-Modus: Wie wur­de Timo­thy Sny­der zum Kriegs­ex­per­ten?

Hin­ter Bezahl­schran­ke, doch was erblickt das trai­nier­te Auge - Robert P. Baird, Guar­di­an Jour­na­list, ein­ge­kauf­ter Arti­kel, den gibts im Ori­gi­nal doch sicher auch ohne.

Und ja tatsächlich.

Putin, Trump, Ukrai­ne: how Timo­thy Sny­der beca­me the lea­ding inter­pre­ter of our dark times

Und die­ser Arti­kel braucht in der Tat einen Übersetzer…

Sny­der had come to speak at an annu­al con­fe­rence, Yal­ta Euro­pean Stra­te­gy (YES), which was foun­ded in 2004 to pro­mo­te ties with Euro­pe. Fun­ded by a Ukrai­ni­an olig­arch, the con­fe­rence had beco­me an occa­sio­nal sto­po­ver for the glad­han­ding glo­bal eli­te. Bill and Hil­la­ry Clin­ton, Gor­don Brown, Elton John and Richard Bran­son had all par­ti­ci­pa­ted in pre­vious years, and the ros­ter for the 2022 mee­ting inclu­ded the Ame­ri­can natio­nal secu­ri­ty advi­ser, Jake Sul­li­van, and Eric Schmidt, the for­mer CEO of Google.

Though he is not a natu­ral gladhander […]

Aber er ist der Pro­to­typ eines Glad­hand­ers, wie­so hier sein Licht unter den Schef­fel stellen…?

Sny­der had atten­ded the con­fe­rence befo­re. His first visit came in 2014, a few years after he publis­hed Bloo­d­lands, a pro­vo­ca­ti­ve and emo­tio­nal­ly devas­ta­ting account of Nazi and Soviet atro­ci­ties, which estab­lis­hed him, in the words of one review­er, as “perhaps the most talen­ted youn­ger his­to­ri­an of modern Euro­pe working today”. The book was a cross­over suc­cess, and in the years that fol­lo­wed Sny­der began to wri­te more about con­tem­pora­ry issu­es, inclu­ding the cli­ma­te cri­sis, health­ca­re and Ukrai­ni­an poli­tics. But it was his wri­ting about two figu­res, Donald Trump and Vla­di­mir Putin, that tur­ned him into one of the most pro­mi­nent Ame­ri­can intel­lec­tu­als of the past decade.

a pro­vo­ca­ti­ve and emo­tio­nal­ly devas­ta­ting account of Nazi and Soviet atro­ci­ties” bedeu­et: geschichts­wis­sen­schaft­lich damals nichts Neu­es dar­in, dafür vie­le Aus­las­sun­gen und für ein popu­lä­res Publi­kum - höchstemotionalisiert.

Wor­an man einen STRUNZDUMMEN, KARRIEREGEILEN Voll­idio­ten erkennt?

Dass er über Trump, und die Kli­ma Kri­se schreibt, wenn die The­men gera­de popu­lär sind, wäh­rend eigent­lich eigent­lich die erwei­ter­te Geschich­te Ost­eu­ro­pas sein Fach­ge­biet ist. Aber das ist doch sicher kein Glad­han­der, oder?

Nein, es ist ein Popu­list der Sor­te die jedes Argu­ment emo­tio­nal führt, der sein Fach­ge­biet nie in irgend­ei­nem The­men­ge­biet vor­an­ge­bracht hat -- aber der Geschich­te so wun­der­bar popu­lär wer­den las­sen konnte. 

Durch emo­tio­na­les Auf­la­den von Aspekten.

Wie kann man das schön schreiben?

Ach­ja -

Though he is not a natu­ral glad­han­der, Sny­der had atten­ded the con­fe­rence befo­re. His first visit came in 2014, a few years after he publis­hed Bloo­d­lands, a pro­vo­ca­ti­ve and emo­tio­nal­ly devas­ta­ting account of Nazi and Soviet atro­ci­ties, which estab­lis­hed him, in the words of one review­er, as “perhaps the most talen­ted youn­ger his­to­ri­an of modern Euro­pe working today”. The book was a cross­over suc­cess, and in the years that fol­lo­wed Sny­der began to wri­te more about con­tem­pora­ry issu­es, inclu­ding the cli­ma­te cri­sis, health­ca­re and Ukrai­ni­an politics.

Nein, Moment, das geht noch besser…

Snyder’s main­stream bre­akthrough, in 2017, was On Tyran­ny, a best­sel­ling litt­le book that hel­ped make him the house intel­lec­tu­al of the centre-left anti-Trump move­ment some­ti­mes known as #resis­tance libe­ra­lism. The book ear­ned him regu­lar invi­ta­ti­ons to appe­ar on tele­vi­si­on. (“Whe­ther or not you tal­ked to your friends about it, ever­y­bo­dy you know has been rea­ding and re-reading On Tyran­ny,” Rachel Mad­dow said on her show.) The news Sny­der brought his audi­ence was almost unre­mit­tin­g­ly bleak, yet it also offe­red a stran­ge kind of reassurance.

US TV Tal­king Cir­cuit! Zum The­ma Tyran­nen. Nach­dem Trump gewählt wur­de. Ein Public intel­lec­tu­al also!

Snyder’s dire warnings were easy to cari­ca­tu­re as bourgeois-liberal doo­me­rism, yet Trump’s attempts to over­turn the 2020 elec­tion allo­wed him to claim vin­di­ca­ti­on for what his cri­tics had seen as hyperbole.

Ne, ne Moment…

Das ist alles was Sny­der kann - sich im extrem emo­tio­na­len Deepend einer Sache ver­lie­ren, bis die Emo­ti­on sei­ne kom­plet­te Logik­ket­te ad absur­dum führt, weil eh nur immer wie­der dort­hin repli­ziert wird. Das Arsch­loch ist der Sophist der Stunde.

On 9 Janu­a­ry 2021, three days after a mob laid sie­ge to the US Capi­tol, Sny­der publis­hed an essay in the New York Times that made ano­t­her pre­sci­ent pre­dic­tion. Trump’s fai­led putsch was more like the begin­ning than the end of some­thing, Sny­der argued. Sin­ce Trump’s “big lie” – that he won the elec­tion – “was now a sac­red cau­se for which peop­le had sacri­fi­ced”, it would remain a potent for­ce in Ame­ri­can poli­tics unless a con­cer­ted effort was made to stop it.

Ja, die­se Pro­jek­ti­on habe ich damals auch getrof­fen. Tat­säch­lich war das das was man den extrem emo­tio­na­li­sier­ten radi­ka­li­sier­ten Indi­vi­du­en über­all im Netz berühigend bestä­tigt hat, um sie nach dem Tag wie­der run­ter­kom­men zu las­sen. “Es geht nicht nur um die­se Wahl - Trump kann ja wie­der­ge­wählt wer­den, oder zumin­dest ein Poli­ti­ker dem er sein Ver­trau­en aus­spricht.” Das war in den ers­ten drei Tagen die TATSÄCHLICHE Replik mit der man ver­sucht hat die­se sich selbst radi­ka­li­sie­ren­den und in Tei­len radi­ka­li­sier­ten Indi­vi­du­en wie­der gesell­schaft­lich einzufangen.

Aber der SCHEISS Sophist Sny­der - hat das natür­lich als frü­he­rer Gast von Rachel Mad­dow, und immer dar­auf ach­tend, wer mor­gen sei­ne Bröt­chen schmiert wie­der so geframed, als sei das war gera­de pas­sie­re, etwas was nie­mand kom­men sähe, und dann on top als eine Bedro­hung (an die Wie­der­wahl Trumps hat damals, nach der Nie­der­la­ge nie­mand so recht mehr geglaubt, die­ses Schre­ckens­sze­na­rio muss­te danach ja erst wie­der medi­al auf­ge­baut wer­den - ich mein, es ist kei­ne Gute Woche wenn der Stan­dard nicht wie­der irgend­ei­ne das “Risi­ko einer Wie­der­wahl Trumps” Geschich­te brin­gen kann) geframed, und einen kon­zer­tier­ten Push “ver­ein­ter demo­kra­ti­scher Kräf­te” dage­gen eingefordert.

Und ja JEDER IDIOT hat damals ver­stan­den, dass Trump mit dem Putsch Ver­such ein Sym­bol geschaf­fen und emo­tio­nal auf­ge­la­den hat. Um spä­ter dar­aus poli­ti­sches Kapi­tal zu schla­gen. Das war der Sinn und Zweck der Übung.

Snyder’s view of Putin was still more omin­ous. In Putin’s Rus­sia, Sny­der sees a cor­rupt auto­cra­cy that has tur­ned to neo-fascism in an attempt to regain its impe­ri­al glo­ry. He was one of the few anglo­pho­ne com­men­ta­tors to anti­ci­pa­te Russia’s 2014 inva­si­on of Ukrai­ne – a pre­dic­tion that even his friends scof­fed at – and war­ned in his book Black Earth that “a new Rus­si­an colo­nia­lism” threa­tened Euro­pean sta­bi­li­ty. In his opi­ni­on, the full-scale inva­si­on that star­ted last year was not, as some saw it, a minor regio­nal con­flict, but rather an atro­ci­ty of epo­chal signi­fi­can­ce: “It is about the pos­si­bi­li­ty of a demo­cra­tic future,” he wro­te in For­eign Affairs.

Ja, und des­we­gen wur­de das Schwein auch gecastet.

Sny­der hat “den neu­en rus­si­schen Kolo­nia­lis­mus” geco­int. As in - erfunden.

Das war das Fea­ture das ihn dafür prä­de­sti­niert hat als die Schlüs­sel­fi­gur in dem Schau­spiel zu agie­ren, das die Welt heu­te in die Demo­kra­tien und Schur­ken­staa­ten unter­teilt. Und Schur­ken­staa­ten, die aber genü­gend demo­kra­ti­sche Ansät­ze haben, damit sie auf Sei­ten der Demo­kra­tien ste­hen kön­nen - wie… Ägyp­ten? Nigeria?

Over the past year, Sny­der has been one of the most elo­quent inter­pre­ters of the war in Ukrai­ne. He wri­tes and speaks fre­quent­ly about the con­flict – inclu­ding, in mid-March, to the UN secu­ri­ty council.

Das Schwein bringt kei­nen gra­den Satz her­aus, ohne dabei nicht in para­re­li­giö­se, emo­tio­na­le Erklä­rungs­mus­ter zu ver­fal­len. Die SAU ver­sucht auch nur so zu überzeugen. 

Vor das UN secu­ri­ty coun­cil gela­den zu wer­den ist auch kein Kunst­stück - wenn man schon DEN PARADEPROGANDISTEN der Ukrai­ne dar­stellt, also für die­je­ni­gen, die selbst ver­laut­ba­ren, dass sie in einer embed­ded Jour­na­lism Rol­le in der Ukrai­ne sich zuerst die Akkre­di­tie­rung der Patrol Poli­ce abge­holt haben, und die DANACH Pro­pa­gan­da­in­sti­tu­te auf­ge­macht haben (wir tes­ten an Focus­groups wel­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­stra­te­gien funk­tio­nie­ren), und die dabei an Grants von ehe­ma­li­gen grie­chi­schen Mil­li­ar­dä­ren hän­gen, die nach dem zwei­ten Welt­krieg zum SUPERSONDERPREIS US NAVY AUSSCHUSS KAUFEN DURFTEN, UND DAMIT IHR REEDER IMPERIUM BEGRÜNDET HABEN und von die­sen als “um die Ver­gan­gen­heit zu erzäh­len haben wir den Syn­der”, im IWM­Vi­en­na gen­a­me­dropt wird. Also DEN PARADEPROPAGANDISTEN mit per­sön­li­chen Besu­chen bei Selen­skyj mit ukrai­ni­scher Medi­en­prä­senz, wäh­rend des Krieges!

Na klar spricht die Sau vor dem UN Secu­ri­ty coun­cil. Das ist die Platt­form, der die Ukrai­ne auch “Clo­se the Sky dont make mama cry” Pro­pa­gan­da in Song­form vorführt.

Wär er ein ordent­li­cher Wis­sen­schaft­ler könn­te man an der Stel­le viel­leicht noch wis­sen­schaft­li­che Errun­gen­schaf­ten zum Aus­gleich nen­nen, die der altern­de Sophist erreicht hat?

He has estab­lis­hed a pro­ject to docu­ment the war, and more con­tro­ver­si­al­ly, has rai­sed more than $1.2m for an anti-drone defence sys­tem. A cour­se on Ukrai­ni­an histo­ry that he taught at Yale last autumn has had hund­reds of thousands of views on You­Tube, and he has beco­me one of the most famous wes­tern intel­lec­tu­als wit­hin Ukrai­ne itself.

Ja, nein, also aber wenn die voll­kom­men feh­len, kann man natür­lich auch ein­fach sagen dass er so ein berühm­ter öffent­li­cher Intel­lek­tu­el­ler ist. Mit You­tube Uni Kurs! Einer der berühm­tes­ten! Sogar in der Ukrai­ne selbst! DIE AKTUELL UNTER KRIEGSRECHT STEHT, UND KEIN FREIES MEDIENSYSTEM MEHR ZULÄSST!

He used to be a cele­bri­ty in his­to­ri­cal cir­cles and among intel­lec­tu­als,” his friend, the Ukrai­ni­an rock star Svia­to­s­lav Vak­ar­chuk, told me recent­ly, “but now even ordi­na­ry peop­le know a lot about him.”

Ers­tens Schwach­sinn, der Trot­tel ist als per­ma­nent Fel­low seit nem Jahr­zehnt vor allem beim IWM­Vi­en­na ver­san­det. Und wie kommts denn, dass selbst nor­ma­le Leu­te heu­te so viel über ihn wissen?!

Viel­leicht liegts par­ti­ell dar­an, dass er als “öffent­li­cher Intel­lek­tu­el­ler” 1.2 Mil­lio­nen für ein Anti Droh­nen Ver­tei­di­gungs­sys­tem für die Ukrai­ne gesam­melt hat?! Was man ja als “Bird White Housum Pro­fes­sor of Histo­ry at Yale Uni­ver­si­ty” halt alles so macht, wenn der Tag lang ist…

Viel­leicht liegts aber auch dar­an, dass man als voll­kom­me­ner Bull­shit­ter - der sich von der Vic­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on (einer pri­vat­wirt­schaft­li­che Ver­ei­ni­gung ukrai­ni­scher Unter­neh­mer *hust*) cas­ten hat las­sen, und 2022 schon mal für nen Schnapp­schuss im office of the Ukrai­ni­an Pre­si­dent posiert…

Was man ja als “Bird White Housum Pro­fes­sor of Histo­ry at Yale Uni­ver­si­ty” schon mal so macht…

1600

It was a sign of Snyder’s stan­ding that the YES con­fe­rence was only the second-highest-profile stop on his Kyiv iti­nera­ry. The main rea­son for his trip, Sny­der told me, during one of three long con­ver­sa­ti­ons we had recent­ly, was a pri­va­te mee­ting with Ukraine’s pre­si­dent, Volo­dym­yr Zelenskiy.

Ich mein, wer muss da als Guar­di­an Jour­na­list schon wei­ter recherchieren…

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The Ukrai­ni­ans, Sny­der said, “think I’m much more important than I actual­ly am”. Zelens­kiy, he went on, “thought of me main­ly as some­bo­dy who had some kind of voice. I’m not under the illu­si­on that … ” Sny­der stop­ped hims­elf. “Well, no, that’s not true. He said: ‘My wife and I have read On Tyran­ny.’ That’s the first thing he said when I met him.”

My wife and I!

Mei­ne Güte, was die alles gele­sen haben!

Exkurs:

ON TYRANNY: Snyder’s best-seller began as a Face­book pos­ting just after Trump’s elec­tion and beca­me a refe­rence work for the anti-Trump resis­tance. In a recent email inter­view, Sny­der said he was most con­cer­ned about Trump’s attacks on the media and his thre­ats against spe­cial coun­sel Robert Muel­ler, who­se ous­ter would be “a big step towards the end of the rule of law.” One anti­do­te he recom­mends in “On Tyran­ny”: “Get the screens out of your room and sur­round yourself with books.”

What cheers me is that rea­ders of ‘On Tyran­ny’ feel less alo­ne and take actions in the world based on its les­sons. My book is a way of orga­ni­zing the cha­os around us and fin­ding ways to sen­si­b­ly influ­ence it,” he told the AP. “But I think almost any rea­ding — away from the Inter­net — hel­ps us keep our calm and gives us words and ide­as that help shield us from the dai­ly bar­ra­ge of bad news and help us find ways to com­mu­ni­ca­te with one ano­t­her in person.”

src: click

Sny­der wie­der mal in sei­nem Ele­ment, emo­tio­na­le, pseu­do­in­t­e­lek­tu­el­le PR-SCHEISSE.

Und ist das nicht toll, wer Sny­der auch noch gele­sen hat?! Der ehe­ma­li­ge Ame­ri­ka­ni­sche Bot­schaf­ter in Russ­land, der das dann bei den Munk Deba­tes erwähnt, wäh­rend er erklärt, wann Selen­skyj das letz­te Mal das Wort Neu­tra­li­tät in den Mund genom­men hat. Aber für die für die eine chro­no­lo­gi­sche Abfol­ge der Ereig­nis­se hier zu viel ist, die könn­ten auch ein­fach Sny­ders Buch lesen, denn das habe er auf dem Weg zu die­ser Debat­te gele­sen, und nein, also das sei ja exqui­sit! Bloo­d­lands. Das Werk das der gesam­ten Geschichts­wis­sen­schaft kei­ne neu­en Erkennt­nis­se, aber neue Framings gebracht hat!

Sit­ting in green lea­ther wing­backs in Zelenskiy’s pre­si­den­ti­al office, the men tal­ked for more than two hours. They dis­cus­sed Shake­speare, the Czech play­w­right and poli­ti­ci­an Václav Havel, and the Soviet phy­si­cist and dis­si­dent And­rei Sak­ha­rov. They tal­ked about free­dom, too, the sub­ject of a new book Sny­der is working on, and par­ti­cu­lar­ly about Zelenskiy’s decisi­on to stay in Ukrai­ne once the inva­si­on began.

Ja natür­lich unser öffent­li­cher Para­dein­tel­lek­tu­el­ler mit einem Fai­ble für reli­giö­se Über­zeu­gun­gen und emo­tio­na­le Auf­la­dung schreibt jetzt als Geschichts­phi­lo­s­ph auch über Freiheit.

SIE WISSEN SCHON, all die schwie­ri­gen The­men, die gar­nicht popu­lis­ti­scher Natur sind.

Trump,
Klimawandel,
Putin,
Blutländer,
und jetzt ein Buch über Freiheit!

Komm, das konn­te Ber­nays sei­ner Zeit nicht besser!

src: BBC, Adam Cur­tis: The Cen­tu­ry of the Self

Zelens­kiy said that while most wes­tern obser­vers had expec­ted him to flee, he had never felt as if he had any real choice. “That’s an argu­ment that he hel­ped me to make,” Sny­der told me. “Being free means that you actual­ly end up in situa­tions whe­re you won’t actual­ly feel like you have a who­le bunch of options.”

Da haben wir ja schon unse­ren Klap­pen­text für das nächs­te Sny­der Buch! Being free is having a lack of options.

Snyder’s fasci­na­ti­on with what he has descri­bed as Zelenskiy’s “choiceless choice” is not sur­pri­sing: he had pre­dic­ted that, too, on the eve of the war.

So much wow!

Ein ech­ter Geschichts­phi­lo­s­ph eben! Der weiß schon was Hel­den tun wer­den, bevor sie zu Hel­den wer­den! Sie­he auch: “What type of hero is Selen­skyj?

As an aca­de­mic and a public intel­lec­tu­al, Sny­der has long ope­ra­ted on the belief that “the­re are moments in the world whe­re your actions are magni­fied. It may be that you can take things that were going to swer­ve in a par­ti­cu­lar­ly bad direc­tion, and you can push them with rela­tively litt­le effort.” Zelenskiy’s decisi­on, like the Ukrai­ni­an resis­tance writ lar­ge, was for him a vivid demons­tra­ti­on that this belief was well justified.

Ok, jetzt klingt das wie eine para­re­li­giö­se Über­zeu­gung die durch ein ein­zel­nes Fall­bei­spiel belegt wird, weils exakt das ist, aber Sny­der ist ja ein öffent­li­cher Intellektueller. 

Der kann schon mal sagen, er glau­be an etwas wie “es exis­tie­ren in schwie­ri­gen Situa­tio­nen eben noch Hel­den, die durch magi­sches Han­deln Situa­tio­nen dre­hen kön­nen” - um danach fal­len las­sen, dass die­ses Ein­zel­bei­spiel ihn in sei­nem Glau­ben wirk­lich gestützt und das jetzt alles belegt habe. 

Denn er ist ja genau das, ein öffent­li­cher Intellektueller.

Der bis­her vor allem in geschichts­wis­sen­schaft­li­chen Krei­sen bekannt war, und auch gar­nicht dafür ein­ge­stellt wur­de, dass er so popu­lis­ti­schen Scheiss­dreck geschrie­ben hat. Denn Bloo­d­lands, war kon­zep­tu­ell genau die sel­be Scheiße.

Unusual­ly for a serious his­to­ri­an, Sny­der often draws ana­lo­gies bet­ween the past and the pre­sent. More unusual­ly still, he rou­ti­nely makes pre­dic­tions about the future. What he calls his “Cas­san­dra mode” is dif­fe­rent from his his­to­ri­cal work, but not ent­i­re­ly disconnected.

Ja exakt, der Typ ist gera­de durch­ge­knallt und wahn­sin­nig genug, dass er eine Pro­fes­sur für etwas bekommt, was er nicht macht - wenn er dafür nur etwas macht, was ein Geschichts­wis­sen­schaf­ler nor­ma­ler­wei­se nicht macht - näm­lich zu behaup­ten man wür­de die Zukunft kom­men sehen. Das machen vor allem Sophis­ten. Und ich weiss jetzt nicht war­um Syd­ner dafür gefei­ert und nicht als Wis­sen­schaft­ler gefeu­ert wird.

Die­se zwei­ein­halb “Vor­her­sa­gen”, von der eine “ein Gefühl war”, das ande­re ein Reframing des Sta­tus Quo - mit ner schreck­li­chen Vor­ah­nung --- und alles schon bereits 2017 das Ende der demo­kra­ti­schen Wer­te­ord­nung über­haupt (komisch, dass das erst die­ses Jahr als Phra­se wie­der­ent­deckt wur­de!) - die sind halt schon was ganz besonderes.

Das ist jetzt kei­ne Pro­pa­gan­da­schei­ße, dass wir das so sehen müs­sen, oder?

Jetzt gibts dafür aber auch einen guten Grund!

Histo­ry isn’t the boring reci­ta­ti­on of stuff that we all know but have for­got­ten,” he says. “It’s a con­stant, exci­ting dis­co­very of things that actual­ly hap­pen­ed, which weren’t anti­ci­pa­ted and which were pro­bab­ly con­si­de­red wild­ly impro­bable at the time. The first world war, the Holo­caust: a lot of the things which seem abso­lute­ly foun­da­tio­nal were regar­ded at the time as ridi­cu­lous, absurd, impos­si­ble. And once you know that, then you can have the intui­ti­on that, well, may­be in this moment right now there’s some­thing hap­pe­ning which peop­le aren’t seeing.”

EXPERT INTUITION! Kah­ne­man ich hört dir trapsen!

Das ist jetzt aber sicher nicht nur dass was ein Sophist, und ein voll­kom­men von sich selbst ein­ge­nom­me­nes Arsch­loch behaup­ten würde…

Sny­der was rai­sed in a Qua­ker fami­ly in south-western Ohio, and he retains a mid­western faith in the vir­tue of say­ing plain­ly what you mean. His unador­ned pro­se has the stur­dy sim­pli­ci­ty that one asso­cia­tes with Shaker fur­ni­tu­re. Unli­ke most aca­de­mics, he also feels a deep respon­si­bi­li­ty to exp­lain his ide­as as strai­ght­for­ward­ly as pos­si­ble. “It’s very, very easy to hide behind the noti­on that, ‘Oh, what I do as a phi­lo­so­pher or psy­cho­lo­gist or cell bio­lo­gist is just real­ly com­pli­ca­ted,’” he says. “I honest­ly don’t belie­ve that’s true.”

Das Gute an die­sem “public intel­lec­tu­al” ist, dass er reli­gi­ös ist (?), dass er sei­nen Glau­ben an das kla­re Wort nicht ver­lo­ren hat, und dass er eine sta­bi­le EINFACHHEIT in sei­nen Argu­men­ten an den Tag legt, die hin­ter jeder Form von Kom­ple­xi­tät den Teu­fel vermutet.

Er glaubt ein­fach nicht and Din­ge die sei­nen Intel­lekt von der Grö­ße einer ver­schrum­pel­ten Trau­be übersteigen.

Aber er glaubt an sei­ne Ideen.

Und das gute an sei­nen Ideen ist -

Sny­der dis­li­kes the scho­l­ar­ly ten­den­cy to hide judgments under a cloak of pseudo-objectivity. He has a strong moral fee­ling – his wife, Mar­ci Shore, calls it a “save-the-world impul­se” – that can be traced back to his par­ents. Shore told me that Snyder’s mother “has this very cal­ming sen­se of moral cla­ri­ty. It’s like, the­re are no per­fect decisi­ons in the world. There’s no space of inno­cence. Given the situa­ti­on as it is, you make the choice and you go for­ward.” Sny­der, she says, is much the same way.

dass die immer so mora­lisch daher­kom­men! Aber Moment, das ist ja mehr so a “very cal­ming sen­se of moral cla­ri­ty”. Also die gute Art des sinn­los Mora­li­sie­rens! Ein­mal in der Woche in die Kir­che gehen, und sich dann rich­tig mora­lisch beru­higt füh­len! Ein­mal dem Sny­der zuhö­ren, und das sel­be - so rich­tig inten­siv - emp­fin­den. Und mehr so aus einem Wel­ten­ret­ter Impuls her­aus, wegen sei­nen guten Eltern!

IHR VERFICKTEN HURENWICHSERSCHWEINE.

Und wenn man sich mal irrt, nur nicht zurück­schau­en, ein­fach wei­ter bull­shit­ten, das macht einen guten Geschichts­phi­lo­so­phen aus (“you make the choice and you go for­ward” she says)!

Nur nicht reflek­tie­ren was man da macht, Gott behü­te, das wäre ja nicht moralisch!

Jetzt ist aber Sny­der auch ein ganz gefin­kel­ter Ana­ly­ti­ker, nahe an der Gren­ze zum Theologen.

Shore, who is also a his­to­ri­an at Yale, noted her husband’s deep con­fi­dence in his abi­li­ties. Over email, she told me a sto­ry about the birth-preparation class she and Sny­der had taken when she was pregnant with their son. They were living in Vien­na, and the mid­wi­fe spo­ke to the class in Wie­ne­risch, the col­lo­quial Vien­nese dialect. After the class, the cou­p­le agreed they had unders­tood only about 60% of what they’d heard. “The dif­fe­rence bet­ween us can be glea­ned in this small but reve­aling detail,” Shore wro­te. “Tim was calm­ly per­sua­ded that the 60% we did under­stand was the important part, whe­re­as I was con­vin­ced that the 40% we didn’t under­stand was surely what was crucial.”

Schau, das ist jetzt nicht Nai­vi­tät, wess­we­gen wir von der ukrai­ni­schen und der US Regie­rung als DIE STIMME die den Kriegs­hin­ter­grund für die west­li­chen Bevöl­ke­run­gen ERFINDET, aus­ge­wählt wur­den, nein - das Leben so zu sehen ist unse­re gro­ße Stärke!

Und wenn wir dann noch eine wun­der­ba­re kon­ser­va­ti­ve Moral an den Tag legen, dann klappt das mit den Best­sel­lern von allei­ne! Also wenn mans in den TV Tal­king Cir­cuit in den US geschafft hat! Mit einem Buch über Tyran­nen. Doch dazu spä­ter mehr.

As Snyder’s public pro­fi­le has risen, he has attrac­ted an incre­a­sing num­ber of cri­tics. His judgments have been con­tro­ver­si­al in part becau­se his own poli­tics are dif­fi­cult to pin down. To Ukrai­ni­an natio­na­lists, he sounds like an Ame­ri­can lef­tist. To Ame­ri­can lef­tists, he sounds like a Ukrai­ni­an nationalist.

Oh wow, thats so hard to decifer!

Its almost like the­re is no con­tra­dic­tion in that state­ment at all, and its just made up for the pur­po­se of pro­mo­ting this immense amount of intel­lect that cant be pro­per­ly descri­bed or chained!

Except that not­hing in here is com­plex or con­tra­dic­ting at all.

Und übri­gens, für die deutsch­spra­chi­gen Brei­ten­me­di­en ist Sny­der der Ukraine-Experte schlecht hin. Es gibt kei­nen bes­se­ren, fra­gen sie Rau­scher, seit er ins IWM­Vi­en­na gela­den und von der Büh­ne aus gen­a­me­drop­ped wurde!

His books car­ry blurbs from an unli­kely cote­rie that ran­ges from Geor­ge Saun­ders, aut­hor of Lin­coln in the Bar­do, to Hen­ry Kis­sin­ger, aut­hor of the bom­bing of Cam­bo­dia. In Snyder’s focus on the evils of nazism and Sta­li­nism and his advo­cacy of US mili­ta­ry sup­port for Ukrai­ne, some peop­le see the makings of a bare­ly recon­struc­ted cold war­ri­or, yet he oppo­sed the Iraq war and is anything but bli­the about the US’s claims to moral supre­ma­cy. His memoir-diatribe Our Mala­dy lam­bas­ted the US’s pri­va­tised health­ca­re sys­tem, and late­ly he has been spea­king out against Republican-sponsored laws that limit dis­cus­sion of the US’s racist histo­ry in schools.

Oh mein Gott, es ist ein kon­ser­va­ti­ver VOLLIDIOT von einem Wahl-Europäer! Wie faszinierend!

Man fin­det ein­fach kei­ne Posi­ti­on in ihm die nicht der euro­päi­schen Mehr­heits­mei­nung ent­spre­chen würde!

Was wir nicht ver­ste­hen brau­chen wir nicht zu ver­ste­hen, dass wir das so sehen ist unse­re Stär­ke, und das ist auch gar­nicht populistisch!

A bis­serl links sein? Ja schon. Wem ma ins Thea­ter gehen!
A bis­serl für die Bom­ba­die­rung für Cam­bo­dia sein? Ja schon, also wens halt not­we­nig war.
Nazis sind böse.
Sta­li­nis­mus ist böse.
Die US müs­sen die Ukrai­ne unterstützen!
Der Irak Krieg war falsch!
Die US haben die Mora­li­sche Über­le­gen­heit nicht gepachtet!
Das pri­va­te Gesund­heits­ver­sor­gungs­sys­tem in den US ist ein Problem!
Und man soll­te die ras­sis­ti­sche Geschich­te in den US in US Schu­len lehren.

WAS FÜR EIN FASZINIERENDER MENSCH! NICHT ZU FASSEN IN SEINER SCHABLONENHAFTIGKEIT EINER DURCHSCHNITTLICHKEIT - die irgend­ein ver­fick­te Jour­na­list zu einem “fas­zi­nie­ren­den Pot­pou­rie unter­schied­lichs­ter Facet­ten” hin­schrei­ben muss!

Perhaps the most com­mon cri­tique of Sny­der over the past deca­de has to do with the stri­den­cy of his public argu­ments, which often see him pre­sen­ting beliefs, and even spe­cu­la­ti­ons, as incon­tro­ver­ti­ble facts.

JA, DAS ARASCHLOCH IST EIN VERFICKTER, ego­zen­tris­ti­scher Sophist, der jedes ver­fick­te “Argu­ment” emo­tio­nal auf­läd und dann über exakt die­se Emo­tio­na­li­tät “begrün­ded”.

Ear­lier this year, after an FBI coun­ter­in­tel­li­gence offi­cial was indic­ted for vio­la­ting sanc­tions against a Rus­si­an olig­arch, Sny­der wro­te on his Sub­stack: “We are on the edge of a spy scan­dal with major impli­ca­ti­ons for how we under­stand the Trump admi­nis­tra­ti­on, our natio­nal secu­ri­ty, and our­sel­ves.” Two weeks later, he ridi­cu­led dis­cus­sions about a poten­ti­al nuclear esca­la­ti­on in the Ukrai­ne con­flict as “wrong, and embarr­as­sin­gly so” in moral and stra­te­gic terms. “That is the most important thing to say about nuclear war: it’s not hap­pe­ning,” he claimed.

Über­zeu­gung ist alles. Und die 40% die wir nicht ver­stan­den haben, waren bestimmt unwichtig!

This rhe­to­ri­cal self-assurance is a cru­cial fea­ture of his main­stream appeal: for audi­en­ces dis­ori­en­ted by some of the most poli­ti­cal­ly tur­bu­lent times they’ve ever seen, Snyder’s aut­ho­ri­ta­ti­ve tone sug­gests a firm hand on the til­ler. Yet it also sup­plies grist for cri­tics who think Sny­der is too rea­dy to see cata­stro­phe lur­king around every corner.

JA, JA EXAKT. Sag ich doch ein selbst­herr­li­cher, von sich selbst über­zeug­ter Lüg­ner, Spin­ner, reli­giö­ser Pre­di­ger, und Para­de­pro­pa­gan­dist unter den Popu­lis­ten - der gera­de auf­grund die­ser Kom­bi­na­ti­on Mass appeal zieht.

Tyran­nen.
Trump.
Klimawandel.
Putin.
Nazis.
Stalin.
Ukraine.
Freiheit.

Ich glaub auch dass ich zu dem The­ma unbe­dingt als Geschichts­phi­lo­soph Bücher schrei­ben muss, wäh­rend ich nur 60% eines The­mas ver­stan­den habe.

The cul­tu­ral cri­tic Lee Sie­gel accu­sed him of being “a one-man indus­try of panic, a pro­phet who­se pro­fi­ta­bi­li­ty depends on his pro­phe­ci­es never com­ing true”. The poli­ti­cal sci­en­tist Dani­el Drez­ner, in the New York Times, descri­bed On Tyran­ny as “over­w­rought” and poten­ti­al­ly “self-defeating becau­se of its hyper­bo­le”. And in the Nati­on, Sophie Pink­ham descri­bed The Road to Unfree­dom, Snyder’s 2018 book about Putin and Trump, as “the apo­theo­sis of a cer­tain para­no­id style that has emer­ged among libe­rals in Trump’s wake”.

Ja. Ja. Exakt. Der lebend gewor­de­ne Wunsch­traum des US TV Tal­king cir­cuits. Und nicht mehr. Ein Voll­trot­tel, der davon lebt zu name­drop­pen, hyper-emotionalisiert. Sich zu nichts Gedan­ken macht die über mora­li­schen Fer­vor hin­aus­ge­hen, der sich von Anfang an an jeden anbie­dert, der ihm hilf­reich sein konn­te. Ein Glad­han­der par Excel­lence. Und der so strunz dumm ist, dass man nicht mal die Loya­li­täts­fra­ge stel­len kann, da er immer gera­de meint begrif­fen zu haben, was ihm Reli­gi­on und der Durch­schnitt in der Gesell­schaft vor­ge­sagt haben.

Tyran­nen böse. Dar­über schnell ein Buch schreiben.
Gefolgt von Sta­lin böse, und Nazis böse, und Trump eine Gefahr. dann aber schnell noch ein Buch dar­über nach­schie­ben wie toll FREIHEIT ist. Das er zuvor vor einer cap­ti­ve Audi­ence von Gefäng­nis­in­sas­sen getes­tet hat. Nur die Ruhe, wir kom­men noch dazu.

Jetzt aber noch schnell eine Tau­to­lo­gie (wobei eher Reframing nahe einer Hohlphrase):

Shore told me that her hus­band pos­ses­ses “a kind of stran­ge com­po­sure” that allows him to absorb cri­ti­cism without emo­tio­nal dis­tur­ban­ce. Sny­der, for his own part, told me that he doesn’t see much value in addres­sing his cri­tics direct­ly. He nevertheless makes no apo­lo­gies for sta­ting clear­ly what he thinks will hap­pen. And while Sny­der is proud of his fore­sight – he has often been cor­rect – he also insists that his pre­dic­tions are not a par­lour game to rack up points. Cen­tral to his under­stan­ding of histo­ry is a con­vic­tion that events are not pre­de­ter­mi­ned by broad struc­tu­ral for­ces such as eco­no­mics or technology.

Die­se “Com­po­sure” - ist Dumm­heit gepaart mit dem Kon­zept der “uni­ver­sel­len Men­schen­lie­be” die für ihn ja trei­ben­des Kon­zept ist -- was lei­der im Zeit­al­ter der abso­lu­ten Mit­tel­mä­ßig­keit auf Social Media dazu aus­reicht mit einem Reiz­the­ma nach dem ande­ren, und abso­lut mit­tel­mä­ßi­gen mora­li­schen Steh­sät­zen dazu zum Exper­ten für Frei­heit, Moral, Kli­ma­wan­del, Sta­li­nis­mus, und das was Putin so denkt zu werden.

Indem man ein­fach immer den Müll von sich gibt, den irgend­ei­ne der US Regie­rung nicht abge­neig­te Pro­pa­gan­da­ab­tei­lung gera­de ver­brei­tet haben möchte.

Ob die der Ukrai­ne oder die der US, lässt sich im Zwei­fels­fall schwer differenzieren.

Jetzt ist der Leser aber noch nicht ver­wirrt genug. Prä­sen­tie­ren wir ihm ein­fach noch eine sinn­ent­leer­te Phra­se als tief­grei­fen­des phi­lo­so­phi­sches Grundkonzept.

His dire ana­lo­gies and doo­my pre­mo­ni­ti­ons are not meant to make peop­le depres­sed or com­pla­cent. Qui­te the oppo­si­te. To make pre­dic­tions is to empha­sise the unpre­dic­ta­bi­li­ty of the future, to remind rea­ders that they might still have the free­dom to chan­ge history.

The same free­dom that lea­ves one with a lack of opti­ons? Just checking…

Was machen wir aber jetzt mit dem Umstand, dass alles das klingt, als beweih­räu­chern wir hier den letz­ten Volltrottel?

Ganz klar, wir brau­chen ein biss­chen Rain Man.

When he arri­ved in the semi­nar room, Sny­der pro­vo­ked no mur­mur or hush among the stu­dents. With his thin­ning white hair, his lively blue eyes, and his air of rela­xed reti­cence, he made for a dis­tinct con­trast with Stan­ley, who show­ed up to the cour­se in black clothes and black sun­glas­ses, and quick­ly star­ted cracking loud jokes with the stu­dents nea­rest his chair.

The sub­ject for the day’s class was late-19th-century sci­en­ti­fic racism, but Sny­der said that he wan­ted to start with a remin­der about some phi­lo­so­phi­cal argu­ments con­nec­ted to the sub­ject at hand. Without notes, he laun­ched into a brief lec­tu­re that touched on Plato’s Par­men­i­des, the Book of Gene­sis, the idea of dialec­tic in Hegel and Marx, and the tre­at­ment of histo­ry by the French-American poly­math René Girard, befo­re wrap­ping around to WEB Du Bois. Shore had told me that socia­li­sing and spea­king in public can be drai­ning for Sny­der, but it was clear in the semi­nar room that he was enjoy­ing hims­elf. He spo­ke quick­ly and flu­ent­ly, ges­tu­ring with his hands and unspoo­ling his argu­ments in transcription-ready sentences.

Wer sich davon selbst ein Bild machen möch­te, der Yale Kurs auf you­tube wur­de ja bereits ange­ris­sen.

Wie bekom­men wir es jetzt aber hin, dass das nicht zu pathe­tisch wirkt?

A few hours after the class ended, Stan­ley exp­lai­ned the detour to Pla­to. Ear­lier that morning, he told me, Sny­der had text­ed to say that he wan­ted to remind the stu­dents of some ear­lier thin­kers. “I said, ‘What are you tal­king about, Par­men­i­des?’ as a joke,” Stan­ley recal­led. “He took it as a dare. That’s very stan­dard. Tim is extre­me­ly competitive.”

Rain Man meets Gor­den Gecko so zusagen.

Ach­ja und der Rain­man part ist bull­shit. Das Arsch­loch ist ein­fach nur Sophist. Aber name­drop­ping, bis hin zu Par­men­i­des, der es auf­grund eines “traust dich nie!” in den Vor­trag Sny­ders geschafft hat, ein untrüg­li­ches Zei­chen für Qua­li­tät im geschichts­wis­sen­schaft­li­chen Dis­kurs, das hat Sny­der drauf.

Jetzt aber bit­te nicht zu viel Gor­don Gecko, son­dern mehr von nem Beleg für stock-konservative Wer­te, gemixt mit “liber­tä­ren Ten­den­zen in der Jugend”.

Snyder’s friends some­ti­mes mar­vel that the eldest son of a vete­ri­na­ri­an from Ohio with no fami­li­al ties to eas­tern Euro­pe beca­me a lea­ding expert on the regi­on. His fami­ly can trace its ances­try back many genera­ti­ons on each side in the US, and he grew up not far from the farms whe­re his grand­par­ents grew pump­kins, soya beans and corn. His par­ents were Qua­kers who ser­ved in the Peace Corps in the Domi­ni­can Repu­blic and El Sal­va­dor befo­re retur­ning to Cen­ter­vil­le, a pro­spe­rous sub­urb out­side Day­ton, to rai­se their family.

Sny­der says that his par­ents were “very leftwing, and not just by Ame­ri­can stan­dards”, an incli­na­ti­on that set them apart from the con­ser­va­tism that pre­vai­led in the sub­urbs and coun­try­si­de of south-western Ohio. In the midst of an over­whel­min­gly Repu­bli­can milieu, they hung pos­ters cele­bra­ting leftwing Latin Ame­ri­can cau­ses on their walls and regu­lar­ly sat down with their three boys to wri­te let­ters to pri­so­ners for Amnes­ty Inter­na­tio­nal on Sunday after­noons. When Sny­der was in the ninth gra­de, the fami­ly tra­v­eled to a Qua­ker dai­ry com­mu­ne in Cos­ta Rica. “That was our idea of tou­rism,” he said.

An ali­enated and most­ly indif­fe­rent stu­dent in high school, Sny­der bucked against his par­ents’ lef­tist poli­tics by flir­ting with liber­ta­ria­nism. He remem­bers deba­ting the vir­tu­es and vices of the Soviet Uni­on with his mother. “Her star­ting point would be, ‘Well, they were on the right side with Nica­ra­gua. They were on the right side with Cuba.’ It wouldn’t be Hun­ga­ry in 1956 or Czecho­slo­va­kia in 1968.” Still, the­re were limits to his rebel­li­on. “I would have never thought, ‘I’m for Rea­gan.’ Even at my most mid­western buttoned-up, that would have been a dif­fe­rent tribe.”

When Sny­der arri­ved at Brown Uni­ver­si­ty in 1987 as an under­gra­dua­te, he thought he might end up as a lawy­er working on nuclear arms con­trol. Two clas­ses would get him inte­res­ted in histo­ry. One was a sur­vey of Euro­pean intel­lec­tu­al histo­ry taught by Mary Gluck. The other, on post­war eas­tern Euro­pean histo­ry, was taught by Tho­mas W Simons Jr, who would soon after be appoin­ted ambassa­dor to Poland. That cour­se star­ted less than two weeks after Nico­lae Ceaușes­cu, the Roma­ni­an dic­ta­tor, was exe­cu­t­ed in Bucha­rest on Christ­mas Day 1989. “I thought I’d get 15 or 20 stu­dents,” Simons told me. “A hund­red and thir­ty show­ed up.” Sny­der says he was “obses­sed” with the cour­se, so much so that he sug­gested Simons turn his lec­tu­re notes into a book. Simons hired him the fol­lowing sum­mer to help him do just that.

After gra­dua­ting, Sny­der atten­ded Oxford on a Mar­shall Scho­l­ar­s­hip. Timo­thy Gar­ton Ash, one of his DPhil advi­sers, recal­led Sny­der as “a very reser­ved young man” who nevertheless stood out from his peers for his moral inten­si­ty, ana­ly­ti­cal cla­ri­ty and intel­lec­tu­al bold­ness – which saw him “pushing an argu­ment as far as it would go, or pos­si­b­ly even a litt­le farther”.

Und dann noch ein­mal ver­ste­cken was für ein voll­kom­me­ner VOLLTROTTEL das SCHWEIN ist. Ana­ly­tisch bril­li­ant ist was anderes…

In his dis­ser­ta­ti­on, on the Polish Mar­xist thin­ker Kazi­mierz Kelles-Krauz, and espe­cial­ly in his second book, The Recon­struc­tion of Nati­ons, which he’d lar­ge­ly com­ple­ted by the time he got hired at Yale in 2001, it is alrea­dy pos­si­ble to see Sny­der enga­ging with the major the­mes that would shape his sub­se­quent work. The first was that eas­tern Euro­pe was not an ahis­to­ri­cal no-man’s land trap­ped bet­ween Euro­pe and the Soviet Uni­on, but a place with its own agen­cy and its own histo­ry. The second was that histo­ry could be shaped by indi­vi­du­al human choices. The third was the impor­t­ance of ide­as as a pri­ma­ry mover of his­to­ri­cal events, par­ti­cu­lar­ly the frau­ght idea of the nation.

Sin­ce col­le­ge, Sny­der had nur­tu­red what he descri­bes as “lar­ger ambi­ti­on to be – it sounds very pom­pous, but to be an intel­lec­tu­al, a wri­ter”. Bloo­d­lands, publis­hed in 2010, mar­ked the first major inflec­tion point in his public care­er. By that time, he had alrea­dy been wri­ting occa­sio­nal­ly for non-academic audi­en­ces. But his power­ful account of the human toll of Nazi and Soviet hor­ror won him his first major audi­ence among non-academic readers.

Sny­der took as his sub­ject the “poli­ti­cal mass mur­der” of 14 mil­li­on peop­le that occur­red bet­ween 1933 and 1945 in a swath of eas­tern Euro­pe that stret­ched “from cen­tral Poland to wes­tern Rus­sia, through Ukrai­ne, Bela­rus and the Bal­tic sta­tes”. From this simp­le for­mu­la, Sny­der drew several argu­ments. He sug­gested, for instance, that the Nazis and the Soviets trea­ted the coun­tries of the “bloo­d­lands” – the term allu­des to an Anna Akhmato­va poem – as pro­xi­ma­te colo­nies. He also argued that too much of the pre­vious rese­arch on the kil­lings had seen them through the eyes of the major powers. More fun­da­ment­al­ly, his book pro­po­sed that the events that tran­spi­red in the­se coun­tries ought to be seen as cen­tral to 20th-century Euro­pean history.

Seit sei­nem Stu­di­en­ab­gang, die sel­be ver­fick­te Scheiss-Erzählung.

Die sel­be Asso­zia­ti­on von Neo­ko­lo­nia­lis­mus, die das FUCKING Schwein zum Para­de­pro­pa­gan­dis­ten des Ukrai­ne­kriegs wer­den hat lassen.

Die sel­be unver­rück­ba­re Über­zeu­gung, dass gera­de das The­ma zu dem er gear­bei­tet hat als zen­tral für die Euro­päi­sche Geschich­te des 20sten Jahr­hun­derts gese­hen wer­den muss.

Und das sel­be Unver­mö­gen, damit wis­sen­schaft­lich auch nur auf irgend­ei­ne Reso­nanz zu stoßen.

Among aca­de­mics, Bloo­d­lands won prai­se for Snyder’s wide lear­ning: he speaks five lan­guages, reads five more, and belon­ged to the first genera­ti­on of wes­tern scho­l­ars to gain widespread access to eas­tern Euro­pean archi­ves after the fall of com­mu­nism. The­re was also cri­ti­cism. Some review­ers bal­ked at his jux­ta­po­si­ti­on of the Holo­caust with Stalin’s cri­mes, while others – nota­b­ly Richard J Evans, in a par­ti­cu­lar­ly vehe­ment arti­cle – accu­sed him of fai­ling to exp­lain the cau­ses of the events he was describ­ing. (In Black Earth, his far more con­tro­ver­si­al follow-up to Bloo­d­lands, Sny­der see­med to have both cri­ti­cisms in mind: its sub­ject was the cau­ses of the Holocaust.)

Im Nach­fol­ge­werk dann noch mehr ver­ris­sen zu wer­den, noch­mal was das Arsch pro­du­ziert ist im wesent­li­chen Moral­pro­pa­gan­da - egal ob sie gera­de jemand bezahlt, oder er sie ein­fach nur “in einem his­to­ri­schen Ereig­nis erfühlt hat” aber das macht ja nichts, da -

Yet Snyder’s pro­vo­ca­ti­ve efforts to reframe Euro­pean histo­ry brought new ener­gy to what was alrea­dy com­ing to be seen as sett­led histo­ry. “That who­le histo­ry had been told as a sto­ry of Rus­sia and Ger­ma­ny, and of cour­se, the Holo­caust,” Gar­ton Ash told me. Bloo­d­lands, he said, “put the spot­light on east-central Euro­pe in a way which chan­ged the his­to­ri­cal perspective.”

das ja alles neue Impul­se gebracht hat -- sich gut ver­kauft hat, und man so heut­zu­ta­ge zu einer Yale Prof­fes­sur kommt.

Aber das HURENSCHWEIN von Sny­der hat­te ja auch noch die­se beson­de­re Begabung --

Sny­der belie­ves that doing good histo­ry requi­res taking bad ide­as serious­ly, and he app­lies the same princip­le to his wri­ting on cur­rent events. “Bad ide­as mat­ter,” he says. “They have their own cohe­rence and their own power.” Short­ly after he publis­hed Bloo­d­lands, he noti­ced that Putin, who was ser­ving a term as prime minis­ter, was spea­king with con­cer­ning fre­quen­cy about the essen­ti­al unity of Rus­sia and Ukrai­ne. In 2013, Putin visi­ted Kyiv for the 1,025th anni­ver­s­a­ry of the bap­tism of Prince Vla­di­mir the Gre­at. In Kyiv, Sny­der says, Putin “gave this wacky speech say­ing that Ukrai­ne and Rus­sia were one becau­se of the bap­tism, and no one could do anything about it becau­se it was bey­ond poli­tics. It was a spi­ri­tu­al truth: basi­cal­ly God made it so.”

Pro­pa­gan­da für ein Volk als inheren­te Über­zeu­gung des abso­lu­tis­ti­schen Füh­rers eines Lan­des umzudeuten.

Was ihn für die außen­po­li­ti­schen Inter­es­sen der Ver­ei­nig­ten Staa­ten als “Erklä­rer” für gesamm­te Öffent­lich­kei­ten prä­de­sti­niert hat. Gera­de dumm und von sei­ner eine­nen Sicht ein­ge­nom­men genug…

The Mai­dan upri­sing began that Novem­ber in Ukrai­ne. It was spar­ked by the sud­den refu­sal of Ukraine’s pre­si­dent, Vik­tor Yanu­ko­vych, under pres­su­re from Rus­sia, to sign an asso­cia­ti­on agree­ment with the Euro­pean Uni­on. The pro­tests grew to more than half a mil­li­on peop­le, and by Janu­a­ry the pro­tes­ters were locked in an incre­a­singly dead­ly stand­off with the sta­te. On 3 Febru­a­ry 2014, Sny­der publis­hed an op-ed in the New York Times under the head­line “Don’t Let Putin Grab Ukrai­ne”. Citing Putin’s incre­a­singly vocal desi­re for a Eura­si­an Uni­on to rival the EU, as well as Rus­si­an offi­cials who had been open­ly dis­cus­sing the par­ti­ti­on of Ukrai­ne, he war­ned that Putin might try to engi­neer a coup in Kyiv. If that fai­led, he sug­gested, Putin might see “armed inter­ven­ti­on” as the only way to save face.

Ein Wahn­sinn, die­se Fähig­keit des Autors die­ses Tex­tes die US Unter­stüt­zung (natür­lich nur Mora­li­scher Natur) die­ses Umstur­zes aus dem Para­gra­phen zu las­sen, und ein Wahn­sinn die­se Fähig­keit von Sny­der wie­der ein­mal das Offen­sicht­li­che zu erwähnen.

Nein, also die­ser Coup - also Russ­land könn­te dar­auf mili­tä­risch reagie­ren! Nein, Putin - könn­te in letz­ter Kon­se­quenz sogar ver­su­chen in die Ukrai­ne ein­zu­mar­schie­ren um nicht sei­ne Domi­nanz in der Schwarz­meer­re­gi­on zu verlieren!

Was für eine Aus­sa­ge! Wir wis­sen das ja erst seit Brze­zinski und der rus­si­schen Mili­tär­stra­te­gie 2015 (nach CSIS Inter­pre­ta­ti­on)!

Wen neh­men wir denn da um die­se CSIS Ana­ly­se auf “es ist der voll­kom­men durch­ge­knall­te Putin und sein wahn­sin­ni­ges Geschichts­ver­ständ­nis -- geframed zu bekommen?!

Na klar, Snyder!

CSIS Ana­ly­se 2017 (Boris Toucas)

The per­cei­ved need to recrea­te a buf­fer zone at Russia’s bor­ders against the West has per­va­ded Russia’s lea­ders­hip sin­ce the ear­ly 1990s. It star­ted with the trau­ma of the frag­men­ta­ti­on of the Soviet Uni­on, the vol­un­ta­ry demi­se of which Vla­di­mir Putin later cal­led “the grea­test geo­po­li­ti­cal cata­stro­phe of the 20th cen­tu­ry.” At the turn of the 2000s, Rus­sia, fea­ring unrest in the North Cau­ca­sus (Chech­nya and later Dage­stan, Ingus­he­tia, or Kabardino-Balkaria) could lead to attempts at seces­si­on in its inner abroad, respon­ded hea­vy han­ded­ly. Inte­res­tin­g­ly, it was in Chech­nya, whe­re the thre­at had been most sali­ent, that Moscow gave the most lee­way to local leaders—offering all-but-complete auto­no­my in exchan­ge for unfai­ling sup­port to the cen­tral government. In the mean­ti­me, in the Black Sea regi­on, Russia’s poli­cy to pre­ser­ve its cor­don sani­taire reached well bey­ond its inner bor­ders to inclu­de most of its neigh­bors. Moscow was too weak to coer­ce for­mer vas­sal enti­ties in Eas­tern Euro­pe and the Cau­ca­sus. It the­re­fo­re strug­gled to pre­ser­ve influ­ence through diplo­ma­tic pres­su­re, covert eco­no­mic domi­nan­ce, and regio­nal inte­gra­ti­on instead.

Wes­tern buil­dup around the Black Sea regi­on pro­gres­si­ve­ly chal­len­ged the noti­on that Rus­sia could main­tain regio­nal domi­nan­ce through non­mi­li­ta­ry means. As the Euro­pean Uni­on and NATO fil­led the post-Soviet power vacu­um, Rus­sia soon beca­me awa­re that it was unab­le to stop the alliance’s expan­si­on east­ward to Bul­ga­ria and Roma­nia. It also fai­led to deter NATO from pled­ging even­tu­al mem­bers­hip to Geor­gia and Ukrai­ne at the Bucha­rest sum­mit (2008), while estab­li­shing clo­ser part­ners­hips with Azer­bai­jan, Arme­nia (2005), and Mol­d­o­va (2006). Having stret­ched east­wards and dri­ven by bureau­cra­tic dyna­mics, the Euro­pean Uni­on in 2009 pro­po­sed its Eas­tern Part­ners­hip to all coun­tries around the Black Sea, a move that acce­le­ra­ted the decay of Russia’s post-Soviet eco­no­mic sphe­re of influ­ence. In the ear­ly 2010s, as Rus­sia was alrea­dy incre­a­sing pres­su­re on its near abroad, it sought again to revi­ve its pro­jects of regio­nal inte­gra­ti­on and laun­ched a com­pe­ting eco­no­mic plat­form, the Eura­si­an Eco­no­mic Uni­on (EAEU), but gar­ne­red limi­ted suc­cess in the region—only Arme­nia joi­ned, with reservations.

After the “colo­red revo­lu­ti­ons” in Geor­gia (2003) and Ukrai­ne (2004), Russia’s focus incre­a­singly swit­ched to hard power to pre­ser­ve its sphe­re of influ­ence. Only Arme­nia, due to its spe­ci­fic situa­ti­on, was allo­wed to cul­ti­va­te ties with out­side powers while main­tai­ning excel­lent rela­ti­ons with Moscow—it still belongs to the Russia-led Collec­ti­ve Secu­ri­ty Trea­ty Orga­niz­a­ti­on (CSTO). But in gene­ral, Moscow made clear to sta­tes in the regi­on that poli­ti­cal inde­pen­dence was not real­ly an opti­on. From a geo­po­li­ti­cal per­spec­ti­ve, Russia’s move aimed at res­to­ring the stra­te­gic depth it felt it had lost in Euro­pe after the Cold War and avoiding what it con­si­de­red to be hos­ti­le mili­ta­ry for­ces at its borders—even if it implied encroa­ching over its neigh­bors’ ter­ri­to­ry. Then, fol­lowing eco­no­mic reco­very, Rus­sia under­took with the annex­a­ti­on of Cri­mea to main­tain access to a key stra­te­gic area, per­cei­ved as cri­ti­cal to res­to­ring its glo­bal reach. Putin’s repeated allu­si­ons to poten­ti­al use of nuclear wea­pons in the broa­der con­text of the cri­sis in Ukrai­ne was a mes­sa­ge to the United Sta­tes that Ukrai­ne belongs to Russia’s buf­fer zone and that Cri­mea poten­ti­al­ly per­tai­ned to Russia’s “vital interests.”

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On 3 Febru­a­ry 2014, Sny­der publis­hed an op-ed in the New York Times under the head­line “Don’t Let Putin Grab Ukrai­ne”. Citing Putin’s incre­a­singly vocal desi­re for a Eura­si­an Uni­on to rival the EU, as well as Rus­si­an offi­cials who had been open­ly dis­cus­sing the par­ti­ti­on of Ukrai­ne, he war­ned that Putin might try to engi­neer a coup in Kyiv. If that fai­led, he sug­gested, Putin might see “armed inter­ven­ti­on” as the only way to save face.

Was für eine VISIONÄRE KRAFT, die­ser Snyder! 

Das muss man als Guar­di­an Jour­na­list doch noch­mal würdigen!

Sny­der says his warning was a “judgment call” based on his sen­se that Putin was dri­ving the Ukrai­ne poli­cy more than peop­le rea­li­sed. “When I read tho­se angry things that he publis­hed in Rus­si­an news­pa­pers about civi­li­sa­ti­on, his anger didn’t seem to be tac­ti­cal. It see­med to somehow come from some­place deep.” The other fac­tor that trig­ge­red Snyder’s sus­pi­ci­on was “a very visi­ble uptick in anti-Ukrainian pro­pa­gan­da, along the lines of, ‘They’re Nazis. They’re gay. They’re gay Nazis.’ On Rus­si­an tele­vi­si­on, in Novem­ber and Decem­ber of 2013, it beca­me very car­ni­va­les­que, and that got me thin­king that some­thing was in the works.”

It see­med to come from some place deep.

Die­ser irra­tio­na­le Putin schon wie­der. Gut eigent­lich das die­ser Syn­der Gebrab­bel aktu­ell die Kriegs­be­grün­dung für die Brei­ten­be­völ­ke­rung ist, oder? Ist doch eigent­lich super. Super Prak­tisch. Braucht man auch kei­ne neu­en Nar­ra­ti­ve mehr.

Cas­tet man ein­fach den Snyder.

Snyder’s con­cern about Rus­si­an aggres­si­on was not wide­ly shared. Wes­tern news reports from the time repeated­ly assu­red their rea­ders that Putin would not be so rash. (“Most experts […] dis­miss the pos­si­bi­li­ty of mili­ta­ry for­ce,” the Times said, a week after it ran Snyder’s op-ed.) Ser­hii Plok­hii, a Ukrai­ni­an his­to­ri­an at Har­vard who is friend­ly with Sny­der, told me that he’d been cer­tain the op-ed went too far. Yet just a few weeks later, after Yanu­ko­vych fled the coun­try, Rus­sia sei­zed Cri­mea and sent tro­ops into eas­tern Ukrai­ne. Plok­hii, laug­hing at the memo­ry, said he spo­ke to Sny­der not long after­ward. “I told Tim: ‘OK, I thought you were a com­ple­te nut.’”

Sny­der hat sein ers­tes Wun­der gewirkt.

Das dürf­te durch selek­ti­ve Aus­le­gung ent­stan­den sein. Mit einem mili­tä­ri­schen Angriff rech­ne­te mög­li­cher­wei­se tat­säch­lich eine Min­der­heit, mit einer Ver­gel­tungs­ak­ti­on die Mehrheit.

Die Ver­gel­tungs­ak­ti­on war dann aber lei­der ideo­lo­gisch falsch besetzt, denn - es herrsch­te damals ja noch die mer­kel­sche Situa­ti­ons­aus­le­gung vor:

Sny­der says that at the time of the inva­si­on, the­re had been a ten­den­cy to tre­at Rus­sia as though it were merely a fai­led or cor­rup­ted ver­si­on of a wes­tern libe­ral demo­cra­cy. “Both the Ame­ri­can and the Ger­man view of Putin was about denied agen­cy. They’re like, ‘Oh, well, they’re try­ing to have a tran­si­ti­on, but it’s hard for them, poor souls, the­re­fo­re they have to inva­de Geor­gia or Ukrai­ne.’” By con­trast, he said, “if you say Putin is a guy who reads, and chan­ges, and pulls in ide­as, you’re say­ing, ‘OK, he’s not an idi­ot. He’s not pre­dic­ta­ble. He makes moves we wouldn’t expect.’” This is one of the rea­sons Sny­der insists on cal­ling Putin fascist: “It sounds weird, but to say that he is influ­en­ced by fascism is to give him credit. He’s not just a his­to­ri­cal­ly deter­mi­ned pie­ce in this sto­ry of tran­si­ti­ons. He’s been doing some­thing dif­fe­rent for more than a decade.”

Und die Aus­le­gung - also dass Russ­land “agen­cy denied” wur­de, war ja falsch, weil ja in Wirk­lich­keit das alles nur durch die Ver­schla­gen­heit, was heißt nur Ver­schla­gen­heit, durch die Ver­schla­gen­heit, und die wir­ren Schrit­te Putins, und durch Faschis­mus zu erklä­ren sind.

Ich mein lässt sich das noch kla­rer begründen?

Ich mei­ne das ist ja heu­te Mehr­heits­mei­nung -- eigent­lich gut, das Sny­der das alles erfun­den hat, sonst müss­te es jemand ande­res tun. Also jemand mit einer der­art per­fek­ten Moral­phi­lo­so­phie wie die HURENWICHSERSAU von Snyder.

So, aber wie sehr war Sny­der jetzt auf Linie?

Two years after the annex­a­ti­on of Cri­mea, Sny­der noti­ced that Rus­si­an poli­ti­ci­ans and sta­te media out­lets were sprea­ding the same kinds of pro­pa­gan­da and mis­in­for­ma­ti­on about the US that it had about Ukrai­ne. Though it is not true, as Sny­der clai­med recent­ly on Twit­ter, that he “bro­ke the sto­ry of Trump and Putin,” he was ear­ly in devo­ting sus­tai­ned atten­ti­on to the inci­pi­ent rela­ti­ons­hip bet­ween the two men. In April 2016, he argued that Trump’s weak­ness and vani­ty made him an easy mark for Putin, who had alrea­dy star­ted cul­ti­vat­ing him “as a future Rus­si­an client”.

By that autumn, it was beco­m­ing clear that Rus­sia was behind the hack-and-leak cam­pai­gn that gene­ra­ted weeks of unfriend­ly head­lines for Hil­la­ry Clin­ton in the final stretch of the pre­si­den­ti­al cam­pai­gn. Citing Putin’s reha­bi­li­ta­ti­on of Ivan Ilyin, a 20th-century Chris­ti­an fascist phi­lo­so­pher, Sny­der argued that the­re was a logic, and even a poli­ti­cal phi­lo­so­phy, behind the appa­rent cha­os of the cyber-attacks.

Ein­schub:

By that autumn, it was beco­m­ing clear that Rus­sia was behind the hack-and-leak cam­pai­gn that gene­ra­ted weeks of unfriend­ly head­lines for Hil­la­ry Clin­ton in the final stretch of the pre­si­den­ti­al campaign.

It was beco­m­ing clear?! Hey, da haben wir ja wie­der den Alp­bach Ideo­lo­gie Check!

Kon­text:

What isn’t men­tio­ned in the indict­ment is that, on one occa­si­on, someo­ne repor­ted­ly log­ged into the @Guccifer_2 Twit­ter account without con­nec­ting to a VPN ser­vice first, reve­aling their real IP address. “Working off the IP address,” the Dai­ly Beast sta­ted in March, “U.S. inves­ti­ga­tors iden­ti­fied Guc­ci­fer 2.0 as a par­ti­cu­lar GRU offi­cer working out of the agency’s head­quar­ters on Gri­zo­du­bo­voy Street in Moscow.”

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Das war July 2018.

Bezug­neh­mend auf The dai­ly beast März 2018.

But on one occa­si­on, The Dai­ly Beast has lear­ned, Guc­ci­fer fai­led to acti­va­te the VPN cli­ent befo­re log­ging on. As a result, he left a real, Moscow-based Inter­net Pro­to­col address in the ser­ver logs of an Ame­ri­can social media com­pa­ny, accord­ing to a source fami­li­ar with the government’s Guc­ci­fer investigation.

Wir hal­ten fest, by autumn 2016 wur­de NICHTS dies­be­züg­lich klar. Und im Okto­ber 2018, gibt es ein State­ment einer US regie­rungs­na­hen Quel­le gegen­über Dai­ly Beast das das nahelegt.

Öffent­li­che Bele­ge, unab­hän­gi­ge Ana­ly­sen, oder mehr als eine regie­rungs­na­he Quel­le braucht natür­lich nie­mand. Soweit sind wir beim Jour­na­lis­mus im Guar­di­an bereits. Wenn das Gerücht nur aus der rich­ti­gen Quel­le stammt.

Zurück zum Thema.

Also Sny­der hat gera­de den für ihn offen­sicht­li­chen Kon­nex “Citing Putin’s reha­bi­li­ta­ti­on of Ivan Ilyin, a 20th-century Chris­ti­an fascist phi­lo­so­pher, Sny­der argued that the­re was a logic, and even a poli­ti­cal phi­lo­so­phy, behind the appa­rent cha­os of the cyber-attacks. “If demo­cra­tic pro­ce­du­res start to seem sham­bo­lic,” he wro­te in the New York Times, “then demo­cra­tic ide­as will seem ques­tion­ab­le as well.” gezogen.

And so the US would beco­me more like Rus­sia, which is the gene­ral idea. If Mr Trump wins, Rus­sia wins. But if Mr Trump loses and peop­le doubt the out­co­me, Rus­sia also wins.”

Also mitt­ler­wei­le sind wir bei - die innen­po­li­ti­schen Pro­ble­me der US in Punk­to Wäh­ler­ver­trau­en las­sen sich nach Sny­der mit einem faschis­ti­schen Phi­lo­so­phen begrün­den den Putin reha­bi­li­tiert hat und des­halb kann Trump gewin­nen, oder ver­lie­ren, und Russ­land wür­de gewinnen.

Die­ser ver­schla­ge­ne Rus­se schon wie­der, es kann kom­men wies kommt, am Ende gewinnt der Putin mit einer Idee die er von einem begna­dig­ten faschis­ti­schen Moral­phi­lo­so­phen hat.

Jetzt ist aber nichts davon kon­stru­iert. Das hat sich auch kein Dienst aus­ge­dacht - nein, das ist alles in die­sem ver­schla­ge­nen Kopf von Putin selbst entstanden.

Und woher weiß der Sny­der das so genau?!

Na klar, er hat das am eige­nen Leib erfah­ren, weil er als unab­hän­gi­ger Wis­sen­schaft­ler für die Clin­ton Cam­pa­gne Stim­men­wer­bung gemacht hat!

A few days befo­re the elec­tion, Sny­der flew back to his nati­ve Ohio to canvass for Clin­ton. “They assi­gned me liter­al­ly the neigh­bour­hood whe­re I grew up,” he recal­led. “I was struck by how peop­le didn’t want to have a conversation.

Und voll­kom­men über­rascht war, dass sich Leu­te nicht auf Dis­kus­sio­nen mit einem VOLLKOMMENEN mora­li­sie­ren­den, popu­lis­ti­schen, situa­ti­ons­elas­ti­schen, ego­zen­trier­ten ARSCHLOCH wie ihm ein­las­sen wollten.

Direk­te Rede:

I mean, I’m an intro­vert, but I was a harmless-looking white guy, and I had a lot of trou­ble get­ting peop­le out to talk.” When he got home, he told Shore that Trump was going to win Ohio. Still, he thought Clin­ton would pre­vail over­all. “I think the­re was a cer­tain amount of white nai­ve­te,” he says.

Tim always kind of belie­ved in Ame­ri­ca more than I did,” Shore says. “He’s not used to being wrong, like real­ly wrong. And he real­ly didn’t think Trump was going to win. When I told the kids the next morning, my daugh­ter, who was four at the time, said, ‘May­be Dad­dy for­got to tell someo­ne to vote for Hil­la­ry Clinton.’”

Also Tim hat den Umstand, dass er den Wahl­aus­gang als Geschichts­phi­lo­soph nicht rich­tig vor­aus­ge­sagt hat, gar­nicht gut vertragen…

Sny­der was stun­ned by Trump’s vic­to­ry, but it also pro­vi­ded the immedia­te impe­tus for On Tyran­ny. Fly­ing home from Swe­den after the elec­tion, he star­ted wri­ting a list of les­sons for thwar­ting tyran­ny on an aero­pla­ne nap­kin. The list inclu­ded advice such as “Do not obey in advan­ce” and “Defend insti­tu­ti­ons”. He pos­ted it on Face­book when he got home, and the post went viral. Snyder’s edi­tor told him they could publish it as a short book if he added some con­text to each les­son. The result – which saw Snyder’s plain decla­ra­ti­ve sen­ten­ces beco­me plain impe­ra­ti­ve exhor­ta­ti­ons that drew from the histo­ry of Euro­pean poli­ti­cal ter­ror – more clo­se­ly resem­bles a samiz­dat mani­festo than one of his hea­vy his­to­ri­cal volu­mes. Thanks to its urgen­cy and its bre­vi­ty, the book beca­me a totem for Ame­ri­cans hor­ri­fied by their new pre­si­dent. On Tyran­ny sold more than half a mil­li­on copies during Trump’s term of office, and spent near­ly two years in total on the New York Times best­sel­ler list.

Thanks to its urgen­cy and its bre­vi­ty, the book beca­me a totem for Ame­ri­cans hor­ri­fied by their new president.

Ah Wahn­sinn, und das Buch haben dann Selen­skyj und sei­ne Frau gele­sen?! Mein Güte - also, du das ist ja schon toll.

The exalta­ti­on of Sny­der among centre-left libe­rals promp­ted an equal and oppo­si­te reac­tion wit­hin cer­tain quar­ters of the Ame­ri­can left. For the­se cri­tics, Snyder’s por­ten­tous ana­lo­gies and bre­ath­less warnings sma­cked of his­to­ri­cal nai­ve­te and ideo­lo­gi­cal convenience.

Ja, exakt, das nai­ve Arsch­loch ist eine ein­zi­ge Abfol­ge von Oppor­tu­nis­ti­schen Auf­trit­ten von Selbst­be­weih­räu­che­rung. EIN SCHWEIN das schon mal von Schwe­den nach Ohio fliegt, um dort wäh­rend eines ganz nor­ma­len Arbeits­ta­ges für die Clin­ton Cam­pa­gne Wahl­wer­bung zu betrei­ben - und das dann ent­setzt ist, wenn es fest­stellt, das Leu­te nicht mit jeman­dem reden wol­len, der einen moral­in­ge­schwän­ger­ten Duk­tus drauf hat, dass es mich kör­per­lich abstößt…

Aber dems dann nicht zu blöd ist sei­nem Ver­le­ger zu sagen, dass er sich an dem Tag sei­ne Ideen für ein Buch über Tyran­nen auf eine Ser­vi­et­te gemalt hat.

Die­se Form des situa­ti­ven Copings kam ja auch bei allen libe­ra­len Lin­ken in den USA super an.

To imply that Trump was a Hit­ler in wai­t­ing was not only to over­look the nati­ve hor­rors that Ame­ri­can poli­tics had con­ju­red in the past – it was also to neglect the ways that a bipar­ti­san pro­gram­me of neo­li­be­ra­lism had crea­ted the con­di­ti­ons that led to Trump’s elec­tion. Wri­ting in August 2017, Samu­el Moyn and David Priest­land, his­to­ri­ans at Yale and Oxford, cri­ti­cis­ed the views that “demo­cra­cy is under sie­ge” and “tota­li­ta­ria­nism is making a come­back” as forms of hys­te­ri­cal and coun­ter­pro­duc­ti­ve “tyranno­pho­bia”, a bare­ly vei­led shot at Sny­der. “The sky is not fal­ling and no lights are fla­shing red,” they wrote.

It is not hard to guess why On Tyran­ny beca­me a tar­get for lef­tists annoy­ed with efforts to draft them into an anti-Trump popu­lar front. The 2016 elec­tion wit­nessed the first serious res­ur­gence of socia­lism in the US in half a cen­tu­ry, and many on the left were not in a mood to make nice with the main­stream libe­rals who had fai­led to stop Trump at the polls.

Dass ihm sofort dar­auf die Idee für sein Buch “Tyran­nei” kam, war jetzt aber natür­lich auch voll­kom­men gerecht­fer­tigt, denn --

Yet Sny­der was never a neo­li­be­ral tri­um­pha­list. Nor was he com­pla­cent about the US’s fail­u­res. “I honest­ly think this is just some­thing peop­le want to be true, becau­se it would be com­for­ta­ble if true,” he told me. In pre­vious wri­tings, he had denoun­ced free-market fun­da­men­ta­lism, and in the epi­lo­gue of On Tyran­ny its­elf, Sny­der wro­te that the dan­ger of Trump was that he would usher the US from “a nai­ve and fla­wed sort of demo­cra­tic repu­blic to a con­fu­sed and cyni­cal sort of fascist olig­ar­chy”. What Sny­der hoped for was some­thing dif­fe­rent from eit­her opti­on – “a rene­wal”, as he would put it in his next book, The Road to Unfree­dom – “that no one can foresee”.

- er woll­te ein­fach nur “Chan­ge” von “irgend­ei­ner Sei­te”, aber mehr so den rich­ti­gen guten, und nicht den popu­lis­ti­schen, also passt das schon, dass er gleich dar­auf ein Buch geschrie­ben hat das einen Hit­ler­ver­gleich nahelegt.

Die­ser Sny­der schon wie­der, der kann ein­fach nichts falsch machen, was der auch anpackt, es wird für unse­re Guar­di­an Jour­na­lis­ten zu Gold. (Es ver­kauft sich ja auch!)

Sny­der admits that when he wro­te On Tyran­ny, he did not suf­fi­ci­ent­ly account for the ways in which Trump was a fami­li­ar type in Ame­ri­can histo­ry: “My take was that this was new and dan­ge­rous. I was pro­bab­ly a litt­le bit wrong about the new part.” 

Gut der Hit­ler­ver­gleich war jetzt viel­leicht etwas zu vor­ei­lig - aber das macht ja alles nichts, denn er hat wie­der die Zukunft gesehen!

But he says he was cor­rect about the extent to which peop­le would tell them­sel­ves, “America’s excep­tio­nal and not­hing bad can hap­pen here.” Throughout Trump’s pre­si­den­cy, he con­ti­nued to warn that Trump would try to hold on to power unlaw­ful­ly, and in the essay he publis­hed a few days after the sie­ge of the US Capi­tol, he didn’t pass up the chan­ce for a moment of self-congratulation. “It was clear to me in Octo­ber that Trump’s beha­vi­or pre­sa­ged a coup,” he wro­te, “and I said so in print.”

und ist sich auch nicht zu fein uns alle dar­an zu erin­nern. In print, I tell you! (Und da hat­te er immer noch kei­ne Yale Professur…)

Also irgend­wie ist es komisch, dass es über­haupt noch Leu­te anders sehen…

Even Moyn, who calls his col­league “an extra­or­di­na­ri­ly gifted human being,” doesn’t dis­pu­te Snyder’s right to claim pre­sci­ence. In their 2017 op-ed, he and Priest­land had asser­ted that “the­re is no real evi­dence that Mr Trump wants to sei­ze power uncon­sti­tu­tio­nal­ly, and the­re is no rea­son to think he could suc­ceed”. Moyn told me he still holds that view today, even after the 6 Janu­a­ry sie­ge. “I don’t belie­ve that demo­cra­cy was ever on the brink,” he said. Yet he also ack­now­led­ged that “It almost doesn’t mat­ter for me to say I don’t think it pro­vi­ded that vin­di­ca­ti­on, becau­se ever­yo­ne else thought it did”. In the popu­lar mind, he con­ce­ded, Sny­der “won the deba­te about Trump”.

War­um muss man als Guar­di­an Jour­na­list an der Stel­le ja nicht begründen.

Also zum Bei­spiel mit, da “der Marsch aufs Kapi­tol” von der Trump Kam­pa­gne als Sym­bol insze­niert und emo­tio­nal besetzt wur­de um spä­ter dar­aus poli­ti­sches Kapi­tal zu schla­gen, beispielsweise -

also eine sol­che Posi­ti­on wäre heu­te ja nicht mehr öffent­lich ver­tre­ten, also muss man sie als Guar­di­an Jour­na­list auch nicht nennen…

Right up until the attack came, Sny­der was still unsu­re whe­ther to expect ano­t­her Rus­si­an inva­si­on of Ukrai­ne. “The­re wasn’t a pro­pa­gan­da roll­out the way the­re had been in 2014,” he says. “My nor­mal intui­ti­ons come out of Rus­si­an pro­pa­gan­da, and they were star­ving me.” In late Febru­a­ry, he was in New Haven, tea­ching two cour­ses at Yale plus a third, on free­dom, at a pri­son in cen­tral Con­nec­ti­cut. After the war began, on 24 Febru­a­ry, he and Shore can­cel­led the fami­ly holi­day they’d been plan­ning. “It didn’t feel moral­ly right,” he said.

An der Stel­le erfah­ren wir nicht nur was für ein mora­lisch hoch­wer­ti­ger und kei­nes­falls oppor­tu­nis­ti­scher Mensch das HURENWICHSERSCHWEIN von Sny­der ist -- das es sofort einen Urlaub gecan­celt und voll in die Pro­pa­gan­da­ver­brei­tung ein­ge­stie­gen ist, nein wir bekom­men auch einen Ein­blick auf sei­ne tat­säch­li­che Bedeu­tung im Yale Kol­le­gi­um, zwei Kur­se im Jahr. Nichts gegen den wei­te­ren für Gefäng­nis­in­sa­ßen, aber muss er den zum The­ma Frei­heit abhal­ten? Ich mein wir ken­nen ja Sny­der und sei­ne Ten­denz zur Moral­pre­digt. Die dann über “Frei­heit” vor Gefan­ge­nen abhal­ten, muss wohl auch so eine “Visi­on” von Sny­der gewe­sen sein.

Jason Stan­ley told me that the war was “not abs­tract” to Sny­der: “One always has to remem­ber that. The­se are his friends. Tim takes friendship extre­me­ly serious­ly. The­se are peop­le he’s known for deca­des.” Yet it is also true that the war repres­ents a stark illus­tra­ti­on of the the­mes that have shaped Snyder’s work over the past three deca­des. Most obvious­ly, Ukraine’s sur­pri­sin­gly suc­cess­ful defence efforts offer an instance of the sort of geo­po­li­ti­cal agen­cy that he has, in his work, tried to res­to­re to the his­to­rio­gra­phy of eas­tern Euro­pe. Putin’s war has also pro­vo­ked cru­cial ques­ti­ons about Ukrai­ni­an nati­on­hood and the Ukrai­ni­an sta­te, of pre­cise­ly the kind that Sny­der has spent his care­er inves­ti­ga­ting. And while Sny­der pre­dic­ted that the out­co­me will be deci­ded by mate­ri­al fac­tors – huma­ni­ta­ri­an sup­port, debt for­gi­ve­ness, wea­pon deli­ve­ries – he also sees the war as a fight about ideas.

Des is so toll, da hat er doch glatt sei­nen Urlaub gecan­celt und ist voll in die Pro­pa­gan­da­dis­se­mi­na­ti­on für sei­ne Freun­de ein­ge­stie­gen! Slava!

Jetzt muss man dazu aber auch etwas verstehen:

To Sny­der, Putin’s repeated claims about the spi­ri­tu­al unity of Rus­si­an and Ukrai­ni­an nati­ons are not mere pro­pa­gan­da meant to obscu­re a hard-nosed stra­te­gic cal­cu­la­ti­on. They are part of a deeply held neo-imperial visi­on that Putin has cob­bled tog­e­ther from his rea­ding of Ilyin, from Soviet histo­ry, and from a more gene­ral sen­se of Rus­si­an greatness.

Also die Putin Pro­pa­gan­da ist für Sny­der Putin. Und nicht Propaganda.

Und des­we­gen ist das ja auch für unse­re Gesell­schaf­ten medi­al alles DER PUTIN, und nicht die Pro­pa­gan­da, die sich zB an das rus­si­sche Volk gerich­tet hat (“Nazis in der Ukrai­ne”, “Mili­tär­ope­ra­ti­on”, “kie­ver Rus”, “Novorus­sia”, alles kei­ne Pro­pa­gan­da - juhu!). Oder an die inter­na­tio­na­le Gemeinschaft.

Und dar­an, also an ALL DEM - bin ich ZERBROCHEN. Weil ich mein gesam­tes Stu­di­um über gelernt habe was Pro­pa­gan­da ist.

UND dann eine VERFICKTE SCHEISS HUREN DRECKS SAU GESELLSCHAFT - auf­grund eines voll­kom­men gleich­ge­schal­te­ten Qualitäts-Mediensystems - erklärt hat, des kann nicht Pro­pa­gan­da sein, was der Putin da sagt, das sind sei­ne wirk­li­chen per­sön­li­chen Glau­bens­sät­ze. Als ver­rück­ter Neu­zar - des­sen “neo­im­pe­ria­le Ten­denz” gera­de von Sny­der per­sön­lich als Scheiß Pro­pa­gan­da erfun­den wurde.

Wo man dann von US Sei­te noch dar­auf geach­tet hat, das der VERFICKTE HURENWICHSER von Rau­scher ins IWM­Vi­en­na gela­den wird, dort bei einer Podi­ums­dis­kus­si­on mit Sny­der gen­a­me­drop­ped wird. UND DAS VERFICKTE SCHEISS ARCHLOCH dann nichts bes­se­res zu tun hat als DREI WOCHEN IN FOLGE, der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der Oppo­si­ti­on in form der SPÖ in sei­nem VERFICKTEN STANDARDKOMMENTAR zu erklä­ren, dass die alle die fal­schen Exper­ten hät­ten, und viel eher auf Syn­der, Fio­na Hill (BROOKINGS INSTITUTION (gegrün­det als Insti­tu­ti­on zur Wah­rung US-amerikanischer außen­po­li­ti­scher Inter­es­sen, im Aus­land), und Erfin­de­rin der vier Stein­sta­tu­en­theo­rie wie Putin wirk­lich denkt, wie ein Zar näm­lich -) und Kras­t­ev (ernst­haft, nichts gegen Kras­t­ev) als ein­zig vali­de Exper­ten anzu­ra­ten. Durch offe­nes dis­kre­di­tie­ren ALLER ande­rer Gegenpositionen.

Dann muss ich zuse­hen, wie der deut­sche aus­wär­ti­ge Aus­schuss und der Ver­tei­di­gungs­aus­schuss über vier Mona­te von “Revan­chis­mus”, zu “Neo­ko­lo­nia­lis­mus” zu “Neo Impe­ria­lis­mus” als Kriegs­grund in ihrem öffent­li­chen Wor­d­ing wech­seln - und das ana­log zur Medienberichterstattung ---

wäh­rend du weißt, das war der ver­fick­te scheiß HURENWICHSER von Syn­der, also der das Kon­zept erfun­den hat. 

Und es war die Wie­ner Zei­tung, die als letz­tes Qua­li­täts­me­di­um in Öster­reich auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil Ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” umge­schwenkt ist, und die in der Woche nach die­sem Leit­ar­ti­kel eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft ein­ge­gan­gen ist.

Dann tritt mich die Huren­wichs­er­sau von Psy­cho­the­ra­peu­tin aus der Betreuung.

Wäh­rend du erlebt hast was Sny­der tat­säch­lich war.

DIE HURE, die gera­de dumm genug war das per­so­na­li­sier­te Pro­pa­gan­da­nar­ra­tiv zu ver­brei­ten, dass den Ukrai­ne­krieg zu einer hyper­per­so­na­li­sier­ten Akti­on eines ein­zel­nen Wahn­sin­ni­gen gemacht hat. In der gesam­ten öffent­li­chen Wahrnehmung.

Die von der Vic­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on rich­tig­ge­hend gecas­tet wur­de. (Sie­he Vide­os wei­ter unten.)

Das ver­fick­te Huren­schwein, das DW dann als DEN Wis­sen­schaft­ler zur Ana­ly­se der Medi­en­per­for­mance bei der Kriegs­be­richt­erstat­tung auf einen eige­nen Medi­en­gip­fel (DW Glo­bal Media Sum­mit) als Hauptsprecher/Appologeten ver­pfli­chet hat.

Weil er ja so FUCKING neu­tral ist.

Und ich schaffs immer noch nicht dem ver­fick­ten scheiß DRECKSWICHSER über mehr als eine Stun­de am Stück zuzu­hö­ren, weil alles was aus sei­nem Mund kommt, moral­inge­tränk­te Glau­bens­be­le­ge sind, und unbe­leg­ba­re Grund­sät­ze und Visio­nen wie Men­schen han­deln. Und jede Mei­nung ist sofort grund­rich­tig, wenn sie nur die­sen beson­de­ren Anstrich von Wirk­lich­keit eines nai­ven, ego­zen­trier­ten, reli­giö­sen VOLLWAPPLERS wie Sny­der erhal­ten hat.

Jetzt beglei­ten wir den Guar­di­an Jour­na­lis­ten aber noch bei sei­nem Fluff­pie­ce bis zum Ende:

This empha­sis on ide­as has led Sny­der to be cri­ti­cis­ed by some in the rea­list school of inter­na­tio­nal rela­ti­ons. Emma Ash­ford, a seni­or fel­low at the Stim­son Cen­ter, a think­tank, counts herself an admi­rer of Snyder’s his­to­ri­cal work, but she also says that his “under­stan­ding of world affairs is almost inde­li­b­ly shaped by what he thinks are the big important ide­as, whe­re­as I would say that Russia’s inva­si­on of Ukrai­ne was moti­va­ted as much by try­ing to prop up its fal­ling secu­ri­ty in the region”.

Und die­se Posi­ti­on darf in der west­li­chen Öffent­lich­keit nie­mand mehr aus­spre­chen, wess­halb die Hoo­ver Insti­tu­ti­on ja auch in der ers­ten Kriegs­wo­che begon­nen hat Mear­s­hei­mer sie­ben gegen nie­man­den, in eigens neu gegrün­de­ten For­ma­ten öffent­lich zu dis­kre­di­tie­ren.

The dis­pu­te is not aca­de­mic. If you belie­ve, as Ash­ford does, that Rus­sia is moti­va­ted by stra­te­gic fears, then every addi­tio­nal degree of wes­tern invol­ve­ment risks exa­cer­ba­ting the ori­gi­nal cau­ses of the war and pro­lon­ging the con­flict. By con­trast, if you belie­ve with Sny­der that the war’s roots lie in Putin’s fascist world­view, then vic­to­ry on the battle­field beco­mes impe­ra­ti­ve. “A lot of smart peop­le have said it befo­re me, but fascism was never dis­credi­ted. It was only defea­ted,” he says. “The Rus­si­ans have to be defea­ted, just like the Ger­mans were defeated.”

Kor­rekt. Der Dis­put ist nicht akademisch.

FRAGE. Wie kommts jetzt zu die­sem unglaub­li­chen Umstand, dass auf die­sen Zwie­spalt KEIN VERFICKTES MEDIUM IN ÖSTERREICH JEMALS HINWEISEN DURFTE.

FRAGE. Wie kommts jetzt zu die­sem unglaub­li­chen Umstand, dass ALLE ÖSTERREICHISCHEN QUALITÄTSMEDIEN DIE POSITION des “vic­to­ry on the battle­field beco­mes impe­ra­ti­ve” vertreten.

FRAGE. Wie komms jetzt zu dem Umstand, dass WIR ALLE SNYDERS RELIGIÖS MOTIVIERTER VERFICKTER WAHNVORSTELLUNG FOLGEN, dass nichts in der Kriegs­re­de Putins tat­säch­lich Pro­pa­gan­da war, und alles viel­mehr Aus­druck eines covid­iso­lier­ten Wahn­sin­ni­gen mit Zaren­kom­plex, der sich gleich­zei­tig für Gott hält (kei­ne kla­re Tren­nung von Staat und Kir­che in der rus­sisch ortho­do­xen Kir­che), und der in Dres­den ne wirk­lich ungu­te Zeit hatte.

Jetzt kann aber nichts davon Pro­pa­gan­da sein, wie wir dank Sny­der wis­sen. Son­dern das sind alles per­so­na­li­sier­te Ent­schei­dun­gen die ein Faschist trifft, der außer­dem noch die Demo­kra­tie auf der Welt ver­nich­ten will. Zusam­men mit sei­nem Ach­sen­freund China.

Und noch­mal - das ist Snyder --

DAS ist das Hurenwichserdrecksarschloch:

DAS ist das Hurenwichserdrecksarschloch:

DAS ist das Hurenwichserschweindrecksarschloch:

DAS ist das Hurenwichserdrecksarschloch:

Ich spre­che von kei­nem anderen.

Wei­ter gehts im Artikel:

In 2004, as pro­tests against cor­rup­ti­on and elec­to­ral fraud were buil­ding into what would beco­me the Oran­ge Revo­lu­ti­on, Sny­der wro­te that “Ukrai­ne today is the test for Euro­pe”. Near­ly two deca­des later, it seems clear that he sees the war in Ukrai­ne as a test not only of Euro­pe and the US, but of hims­elf. After he retur­ned from Kyiv last autumn, he was asked to beco­me an “ambassa­dor” for United24, a crowd­fun­ding effort that Zelens­kiy had laun­ched in the ear­ly days of the war. The campaign’s orga­nisers sug­gested that he might want to rai­se funds for the recon­struc­tion of a libra­ry in Cher­ni­hiv, which had been des­troy­ed by Rus­si­an shel­ling ear­ly on in the war. 

Sny­der wird jetzt nicht mehr kri­ti­sier­bar, da huma­ni­ta­ri­an effort und Legendenbildung.

I thought about that,” Sny­der says. “I knew the libra­ry. I knew Cher­ni­hiv. I was the­re in Sep­tem­ber, and I’d seen the ruins. It would have been a per­fect­ly natu­ral thing for me, as a his­to­ri­an, to do. No one’s going to say, ‘Oh, you’re doing some­thing wrong by rai­sing money for the libra­ry.’” But Sny­der didn’t want to deci­de based on what felt “poli­ti­cal­ly cor­rect” or easiest for him per­so­nal­ly. Ins­tead, he asked his Ukrai­ni­an friends what would be most use­ful. “They all said, ‘Dro­nes’. The his­to­ri­ans said, ‘Dro­nes’. The huma­nists said, ‘Dro­nes’. The peace acti­vists said, ‘Dro­nes’.”

I asked Sny­der whe­ther he’d have done the same had his friends in Kyiv said that an offen­si­ve wea­pon was nee­ded – a batt­le tank, say? “No,” Sny­der said. “You got me the­re.” The anti-drone sys­tem was a wea­pon, he ack­now­led­ged. “But it’s a wea­pon meant to save civi­li­an lives at a time when Rus­sia was open­ly threa­tening to take out the infra­st­ruc­tu­re, and to try to star­ve and free­ze out as many peop­le as they could. You can’t stop that by rebuil­ding a libra­ry. You can’t stop a dro­ne by poli­ti­cal cor­rect­ness. But if they had said, ‘Would you help us fund a tank?’ I would have said no. I think that pro­bab­ly just shows the limit of my wil­ling­ness to take hits. It would pro­bab­ly be OK to rai­se money for a tank.”

All the huma­ni­ta­ri­an effort that beco­mes just not rai­sing money for a tank.

Even with the dro­ne cat­cher, Sny­der says, “I knew, 100%, that peop­le were going to say, ‘Look at him. He’s an acti­vist. He’s rai­sing money for a government.’” He was thin­king par­ti­cu­lar­ly of his cri­tics in Ger­ma­ny, “who­se ver­si­on of being a public intel­lec­tu­al is cri­ti­cis­ing other peop­le for being public intel­lec­tu­als”. Sny­der rai­sed more than $1.2m for the anti-drone sys­tem in under three mon­ths. The cri­ti­cism came as expec­ted, and he says it only con­fir­med to him that he had made the right choice.

Aber man darf jetzt natür­lich auch nicht mehr sagen, dass er sei­ne Rol­le als unab­hän­gi­ger Exper­te bereits lan­ge zu Guns­ten sei­nes beruf­li­chen Erfol­ges ver­spielt hat. Dass er seit jeher Akti­vist war. Ob im Wahl­kampf für Clin­ton, oder beim Pres­se­ter­min mit Selenskyj.

Aber er muss trotz­dem unser Exper­te blei­ben kön­nen, der die Kon­zep­te erfun­den hat, war­um es zu die­sem Krieg gekom­men ist (Putins per­sön­li­che neo­pim­pe­ria­lis­ti­sche Ambi­tio­nen, nicht das was der CSIS noch 2017 zum The­ma geschrie­ben hat, ist doch glasklar!).

Was für ein öffent­li­cher Intel­lek­tu­el­ler! Auch ohne Beweis­füh­rung. Der Sny­der weiß als mora­li­sie­ren­der Mensch mit reli­giö­sem Duk­tus, ein­fach wies wirk­lich war!

Und das Gan­ze womög­lich noch, wegen einer ver­damm­ten erfun­de­nen PR Kon­zept von Zei­ten­wen­de? Über des­sen Ent­ste­hungs­hin­ter­grund kein ein­zi­ges deutsch­spra­chi­ges Medi­um berich­tet hat? Zu dems nur ein Debrie­fing für unse­re Freun­de im Ger­man Mar­shal Fund of the United Sta­tes auf you­tube gab, bei dem dann Aus­sa­gen fal­len, wie “zitie­ren sie mich nicht direkt, ich bin mir nicht sicher, aber ich wäre sehr über­rascht, wenn mehr als 12 Leu­te den Inhalt der Rede auch nur in Ansät­zen gekannt haben”, als im deut­schen Bun­des­tag ALLE Rän­ge voll­be­setzt wur­den und das Haus­recht aus­ge­setzt wur­de, damit alle klat­schen konnten.

Die­se Zei­ten­wen­de?! Die ein­zig als PR Kon­zept exis­tiert um zu sug­ge­rie­ren, ab heu­te ist nichts mehr wie frü­her, und wir haben den Hand­lungs­spiel­raum so mit Moral Pla­ti­tü­den zuge­schis­sen zu wer­den, dass wir uns vom der Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik erklä­ren las­sen, dass Eska­la­ti­ons­spi­ra­le ab jetzt “Lern­kur­ve” heißt? Und Deutsch­land am Ende alles lie­fert was nicht mal sei­ne Part­ner­staa­ten lie­fern? Weil mora­li­sche Verpflichtung?

Und dem Jour­na­lis­mus fällt nichts davon auf…

Der schreibt wei­ter den Guar­di­an ab:

In Thin­king the Twen­tieth Cen­tu­ry, a book that Sny­der hel­ped the his­to­ri­an Tony Judt com­po­se befo­re he died in 2010, Judt argued that con­tem­pora­ry public intel­lec­tu­als faced a choice bet­ween wri­ting thought­ful­ly for a small audi­ence or beco­m­ing what he cal­led “a media intel­lec­tu­al”: “This means tar­ge­ting your inte­rests and remarks to the steadi­ly shrin­king atten­ti­on span of TV deba­tes, blogs, tweets, and the like.” The­se were alter­na­ti­ves, not com­ple­ments, Judt insis­ted. “It is not at all obvious to me that you can do both without sacri­fi­cing the qua­li­ty of your contribution.” 

Not ever­yo­ne would agree that Sny­der has ful­ly escaped the horns of Judt’s dilem­ma, but so far he has mana­ged enough of what he calls “pro­fes­sio­nal hygie­ne” to avoid too much cross-contamination. The Ukrai­ne cour­se he taught at Yale and on You­Tube might fair­ly be descri­bed as pro-Ukrainian, in the sen­se that it offe­red a tho­rough­go­ing rebut­tal of Putin’s asser­ti­on that “Ukrai­ne is not a real coun­try”. But the millennium-long sto­ry it told was com­plex and sur­pri­sing, not­hing at all like the pithy, almost pro­pa­gan­distic appeals Sny­der was wri­ting on Substack.

Sny­der als mora­li­scher Akti­vist kann das voll­kom­men tren­nen muss man näm­lich wissen.

Sny­der says he feels no phi­lo­so­phi­cal ten­si­on bet­ween his work as a his­to­ri­an and his advo­cacy. He also tends to down­play any con­cern about any poten­ti­al effects of the war on his own reputation.

So - und damit endet der Schwach­sinn ein für alle Male.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, ein für alle Mal, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Ich hab mein Mes­ser neben der Ein­gangs­tür lie­gen, und stech die ers­te Per­son ab die sie mir auf­tritt - das ist mein Weg raus aus die­ser ver­fick­tes Scheis­se, bei der sich jeder nur selbst ent­schul­digt - und ich am Ende nicht mehr exis­tie­ren kann. WEIL alles nur noch dar­an geknüpft ist, wie toll du heu­te lügen kannst.

Ich mach da nicht mehr mit.

Ich ver­wei­ge­re mich ab hier total.

Ver­arscht doch noch eure Enkel, ihr ver­fick­ten Wich­ser, eure Kin­der glau­ben euch so und so kein Wort mehr.

Wie kann man die Öffentlichkeit noch verarschen?

29. April 2023

Von boah die Ukrai­ne bekommt so fähi­ge Luft­ab­wehr, ANSATZLOS zu schei­ße, die Ukrai­ne hat kei­ne fähi­ge Luft­ab­wehr wech­seln, weil man nicht ver­stan­den hat, dass ein Patri­ot oder Iris T Rake­ten­ab­schuss eine net­te Mil­li­on kos­tet, oder eine Rake­ten­bat­te­rie die so bestückt ist halt etwas wenig ist.

Bildschirmfoto 2022 12 22 um 21 54 38src: click

Weil man zuvor zu viel CNN Iris-T Pro­pa­gan­da kon­su­miert und dann in der Bevöl­ke­rung wei­ter­ver­brei­tet hat.

Heu­te:

Ukrai­ne bit­tet um wei­te­re Flug­ab­wehr­sys­te­me: “Wer­den am dring­lichs­ten benötigt”

LIVEBERICHT Lukas Zah­rer 29. April 2023, 08:25
Die EU will Impor­te aus der Ukrai­ne offen­bar ein wei­te­res Jahr lang zoll­frei hal­ten. Kiew bekräf­tigt die Bereit­schaft zum bal­di­gen Start der Gegenoffensive
Das Wich­tigs­te in Kürze:

Der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land ruft zu wei­te­ren Lie­fe­run­gen an Flug­ab­wehr­sys­te­men in sein Land auf.

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Naja das hat jetzt aber auch wie­der kei­ner kom­men sehen…

Ehm, was sind denn die Sys­te­me von euren Part­nern mit denen ihr die Ukrai­ne in den nächs­ten Mona­ten per­fekt ver­sor­gen wollt?

(11. 10. 2022) Für den größ­ten Teil ihrer Luft­ver­tei­di­gung setzt die Ukrai­ne nach wie vor auf Waf­fen aus Sowjet­zei­ten, die aller­dings zum Teil in den ver­gan­ge­nen Jah­ren moder­ni­siert wur­den. Dazu gehört vor allem das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300, von dem meh­re­re ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen existieren.
Vor allem die Vari­an­te S-300 PMU sei auch gegen Kurz­stre­cken­ra­ke­ten effek­tiv, erklärt der Mili­tär­ex­per­te Gus­tav Gres­sel vom Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons. Aller­dings bestehe der grö­ße­re Teil des ukrai­ni­schen Waf­fen­be­stan­des in die­sem Bereich aus Sys­te­men der Vari­an­te S-300 PS/PM. Außer­dem sei nach mehr als einem hal­ben Jahr Krieg der Muni­ti­ons­nach­schub ein Problem.
Das eben­falls im Ein­satz befind­li­che Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tem Buk-M1 hat einen deut­lich gerin­ge­ren Radi­us als die S-300 – und gegen Kurz­stre­cken­ra­ke­ten bes­ten­falls Außen­sei­ter­chan­cen. Bei Marsch­flug­kör­pern und Droh­nen sieht das anders aus, hier kann die Buk laut Gres­sel teils effek­ti­ver sein als die S-300. Doch auch die­se Muni­ti­on wer­de knapp.

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Naja, aber die­se Iris-T, die sind ja wirk­lich hoch effektiv!

Die Iris-T SL basiert auf dem Modell Iris-T, das eigent­lich für die Selbst­ver­tei­di­gung von Kampf­flug­zeu­gen wie dem Euro­figh­ter ent­wi­ckelt wor­den war. Hier ist die Reich­wei­te aller­dings kür­zer. Jede die­ser Rake­ten kos­tet im Bereich von knapp 300.000 bis 400.000 Euro.

Für die Iris-T SLM gibt es kei­ne Anga­ben zu Stück­kos­ten. Der Preis für das Gesamt­sys­tem soll bei 140 Mil­lio­nen Euro lie­gen. Klar ist aber: Eine Iris-T SLM ist effek­tiv gegen anflie­gen­de Bedro­hun­gen – auch weil ihr Schutz viel höher reicht als der durch schul­ter­ge­stütz­te Waf­fen. Sie ist aber auch deut­lich teurer.

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Ehm.. Ok - also lie­fert ihr jetzt zehn von denen die sich noch in Pro­duk­ti­on befin­den, oder…?

Nein - sor­ry, sechs.

Zunächst hat die Ukrai­ne nun eine Bat­te­rie der Iris-T SLM erhal­ten. Die­se war, wie es heißt, ursprüng­lich für Ägyp­ten in Pro­duk­ti­on. Der genaue Lie­fer­zeit­punkt war geheim gehal­ten wor­den, wohl auch, um die Sicher­heit des Trans­ports nicht zu gefähr­den. Die Lie­fe­rung von wei­te­ren drei Sys­te­men ist für das kom­men­de Jahr geplant. Deutsch­land bil­det ukrai­ni­sche Sol­da­ten aus, um das Sys­tem auf­bau­en, nut­zen und war­ten zu können.

Aus den USA sol­len die Ukrai­ner im Herbst zudem zunächst zwei Bat­te­rien des Natio­nal Advan­ced Surface-to-Air Mis­si­le Sys­tems (Nasams) der Fir­ma Ray­the­on erhal­ten. Sei­ne Leis­tungs­da­ten sind grob mit denen von Iris-T SLM ver­gleich­bar. Hier ste­hen jeweils sechs Rake­ten zur Ver­fü­gung. Über den Kauf von Patriot-Systemen mit grö­ße­rer Reich­wei­te wird offen­bar im Hin­ter­grund verhandelt.

Naja, aber die haben doch sicher auch Reichweite - 

Ein Sys­tem kann mit acht Fest­stoff­ra­ke­ten des Typs Iris-T SL bestückt wer­den. Sie wer­den senk­recht gestar­tet und kön­nen Zie­le in min­des­tens 20 Kilo­me­tern Höhe und 40 Kilo­me­tern Ent­fer­nung bekämpfen.

Naja, komm - aber wie groß ist schon die Urkai­ne! 603.700 km²? Ja, nun.

Aber wir lie­fern ganz vie­le Mul­ti­ple Rocket Laun­cher Upgrade Packs für die MARS! Und M26 Rake­ten aus unse­ren Part­ner­län­dern. Und damit uns die M270 (Mars) nicht weg­ge­schos­sen wer­den, haben jetzt alle geschätzt 80 davon ein eige­nes mobi­les Luft­ab­wehr­sys­tem dabei das dann mit S-300…

The S-300 anti-aircraft sys­tem, deve­lo­ped in the Soviet Uni­on, was first put into ser­vice by Moscow in the late 1970s. It was used almost ever­y­whe­re in Eas­tern Euro­pe until the fall of the Iron Curtain and the end of the Cold War in 1991. Accord­ing to cal­cu­la­ti­ons by the Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Stra­te­gic Stu­dies (IISS), Ukrai­ne alo­ne is said to have had over 250 S-300 sys­tems short­ly befo­re Rus­sia inva­ded Ukrai­ne on Febru­a­ry 24. 

The S-300 is an easy sys­tem for Ukrai­ni­ans to inte­gra­te,” US think tank, Cen­ter for Stra­te­gic and Inter­na­tio­nal Stu­dies (CSIS) said in Octo­ber. The anti-aircraft sys­tem has been used by the Ukrai­ni­an armed for­ces for years. Howe­ver, it will be “dif­fi­cult to find addi­tio­nal sys­tems” to con­ti­nue sup­por­ting Ukrai­ne with fur­ther anti-aircraft defen­se sys­tems, the CSIS said in an ana­ly­sis of Wes­tern opti­ons. The German-produced IRIS-T sys­tem, which is pro­bab­ly the most modern land-based mobi­le air defen­se sys­tem against rocket fire, has long been used in Ukrai­ne. And more are to fol­low. But anti-aircraft defen­se in many are­as of Ukrai­ne still reli­es on the old S-300. It’s unclear, howe­ver, how many of the ori­gi­nal Soviet sys­tems have been des­troy­ed by Rus­si­an mis­si­le attacks sin­ce Febru­a­ry, 2022. Kyiv is kee­ping quiet about tech­ni­cal losses.

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Na gut - jetzt sind die Rus­sen laut ihren eige­nen Anga­ben zuerst auf Kiew vor­ge­rückt um die Stadt mit zu wenig Trup­pen und ohne Ver­sor­gung bin­nen 3 Tagen zu neh­men, und um Luft­ver­tei­di­gung der Ukrai­ne aus­zu­schal­ten - sagen wir mal die Hälf­te davon ist weg, die Hälf­te steht neben M270 die an der Front ste­hen - da haben wir ja noch, also 60, die für die Ver­tei­di­gung der Infra­struk­tur ein­ge­setzt wer­den kön­nen! Sagen wir mal die decken eben­falls 40km² ab - haben wir schon 2400km² der Ukrai­ne gesi­chert! Ok, Jetzt brauchst du red­un­den­cy - sagen wir 1200km² - wie groß ist die Flä­che Kiews? 840km².

Jetzt ist aber nur ein klei­ne­rer Teil davon über­haupt fähig Kurz­stre­cken­ra­ke­ten abzu­weh­ren, sagen wir ein Zehn­tel. Bedeu­tet du hast noch 6 Von den Din­gern, zur Ver­tei­di­gung dei­ner Infra­stru­kur, wäh­rend Russ­land gera­de einen Luft­schlag vorbereitet?

Ja - aber jetzt sagt Blin­ken doch da wird ja Ver­sor­gung und Nach­schub über die Part­ner sichergestellt.

Was kam denn da so?

Howe­ver, the cal­cu­la­ti­on does­n’t yet inclu­de the S-300 from NATO stocks that were deli­ve­r­ed as part of the mili­ta­ry aid to Ukrai­ne. In spring this year, the US had asked allies of Ukrai­ne that are part of the so-called Ukrai­ne con­ta­ct group to hand over more S-300s from Eas­tern Euro­pean NATO hol­dings to Kyiv. In April, Slo­va­kia — a NATO mem­ber sin­ce 2004 — deli­ve­r­ed a sys­tem of four mobi­le mis­si­le laun­chers and the cor­re­spon­ding radar. In return, Ger­ma­ny trans­fer­red Patri­ot anti-aircraft sys­tems to Slo­va­kia. This was one of the first so-called “ring exch­an­ges” through which wes­tern part­ners made old Soviet equip­ment avail­ab­le to Ukraine.

Vier. VIER!?

Ok, also ins­ge­samt hast du 10? Aber zum Glück reicht für mehr die Muni­ti­on eh nicht..

WHAT THE FUCK?!

Kyiv mayor tells resi­dents to stock up on food, says hea­ting could be hit

Dec 1 (Reu­ters) - Kyiv’s mayor told resi­dents on Thurs­day to stock up on water, food and warm clothes in case of a total black­out cau­sed by Rus­si­an air strikes, and said resi­dents should con­si­der stay­ing with friends in the out­skirts of the Ukrai­ni­an capi­tal if they could.

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Das is genau­so, wie beim lang anhal­ten­den Auf­rei­bungs­krieg, den auch kei­ner kom­men sehen hat. Nur halt moi, seit Monat drei des Krie­ges. Weil der Rus­se ja schon fast besiegt war.

Also, alles ist ziem­lich gro­tesk fucked, was kann man an der Stel­le machen?

GLASKLAR:

Charme-Initiative der ukrai­ni­schen First Lady!
Mit “Retri­bu­ti­on will come!” hin­ten dran.
Na dann… Weitermachen!


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Bei pre­cisi­on mis­si­le natür­lich auch nicht dazu­sa­gen, dass das tiefs­te US SCHEISSPROPAGANDA ist, da pre­cisi­on mis­si­le auch im US Kon­text nie “auf drei Meter prä­zi­se” bedeu­tet hat. Die “chir­ur­gi­sche Kriegs­füh­rung” war selbst mit moderns­tem Kriegs­ge­rät, IMMER ein kom­plet­te Propagandalüge.

Aber das hat der ukrai­ni­schen First Lady natür­lich lei­der wie­der nie­mand erzählt. Und in den euro­päi­schen Medi­en wärs auch nicht zu lesen gewe­sen, also ver­brei­ten wir jetzt Pro­pa­gan­da­schei­ße auf Basis von Pro­pa­gan­da­schei­ße mit Retri­bu­ti­on hin­ten dran.

Sla­va!

Und wisst ihr noch damals, als den Rus­sen auf­grund eines Face­book Image postings, das dann von allen Exper­ten ver­brei­tet wur­de die Rake­ten aus­ge­gan­gen sind?

Alle Qua­li­täts­me­di­en haben berichtet!

Die­se Gesell­schaft ist das abar­tigst Aller­letz­te, sterbt ihr Schweine.

Komödie in drei Akten vom 26. 04. 2023

27. April 2023

26. 04. 2023

Chi­ne­se Pre­si­dent Xi Jin­ping spo­ke with Ukrai­ni­an Pre­si­dent Volo­dym­yr Zelen­sky on the pho­ne on Wed­nes­day, Bei­jing and Kyiv said, the first call bet­ween the two lea­ders sin­ce the start of Russia’s invasion.

I had a long and mea­ning­ful pho­ne call with Pre­si­dent Xi Jin­ping,” Zelen­sky said on Twit­ter. “I belie­ve that this call, as well as the appoint­ment of Ukraine’s ambassa­dor to Chi­na, will give a power­ful impe­tus to the deve­lo­p­ment of our bila­te­ral rela­ti­ons,” he wro­te. Zelensky’s spo­kes­man Ser­giy Nyky­fo­rov said on Face­book that the two had “an almost one-hour-long tele­pho­ne conversation.”

After the call, Ukrai­ni­an Pre­si­dent Volo­dym­yr Zelen­sky appoin­ted a new ambassa­dor to Bei­jing. Pavel Rya­bi­kin, who pre­vious­ly hea­ded the minis­try of stra­te­gic indus­tries of Ukrai­ne, was named Kyiv’s new envoy to Chi­na, accord­ing to a decree on the presidency’s web­site. Ukrai­ne has not had an ambassa­dor to Chi­na sin­ce Febru­a­ry 2021.

Chi­ne­se sta­te broad­cas­ter CCTV repor­ted that during the call Xi told Zelen­sky “talks and nego­tia­ti­on” were the “only way out” of the war. “On the issue of the Ukrai­ne cri­sis, Chi­na has always stood on the side of peace and its core posi­ti­on is to pro­mo­te peace talks,” CCTV repor­ted Xi as saying.

Chi­na also announ­ced they will send a dele­ga­ti­on to Ukrai­ne with the aim of fin­ding a “poli­ti­cal sett­le­ment” to the con­flict. “The Chi­ne­se side will send a spe­cial repre­sen­ta­ti­ve of the Chi­ne­se government on Eura­si­an affairs to visit Ukrai­ne and other coun­tries to con­duct in-depth com­mu­ni­ca­ti­on with all par­ties for a poli­ti­cal sett­le­ment of the Ukrai­ni­an cri­sis,” China’s for­eign minis­try said at a press con­fe­rence on Wednesday.

Rus­sia accu­ses Ukrai­ne of under­mi­ning peace
Respon­ding to the call, Moscow on Wed­nes­day accu­sed Kyiv of under­mi­ning any peace attempts. “The Ukrai­ni­an aut­ho­ri­ties and their Wes­tern min­ders have alrea­dy shown their abi­li­ty to mess up any peace initia­ti­ves,” the Rus­si­an for­eign minis­try said, noting “the rea­di­ness of the Chi­ne­se side to make efforts to estab­lish a nego­tia­ti­on process.”

Accord­ing to a rea­dout of the call, repor­ted by CCTV, Xi said Chi­na “will neit­her watch the fire from the other side, nor add fuel to the fire, let alo­ne take advan­ta­ge of the cri­sis to profit.”

When dealing with the nuclear issue, all par­ties con­cer­ned should remain calm and restrai­ned, tru­ly focus on the future and desti­ny of them­sel­ves and all man­kind, and joint­ly mana­ge and con­trol the cri­sis,” Xi said. Bei­jing says it is neu­tral in the con­flict and Xi has never con­dem­ned the Rus­si­an invasion.

Zelen­sky has said repeated­ly he would be open to talks with his Chi­ne­se coun­ter­part Xi. In Febru­a­ry, Bei­jing unvei­led a 12-point paper cal­ling for a “poli­ti­cal sett­le­ment” to the cri­sis in Ukraine.

Chi­na as a neu­tral party

The docu­ment por­tray­ed Chi­na as a neu­tral par­ty and urged the two sides to enter into peace nego­tia­ti­ons. The paper’s first point was that “the sov­er­eig­n­ty, inde­pen­dence and ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty of all coun­tries must be effec­tively upheld.” But Chi­na has con­sist­ent­ly refu­sed to expand upon how that rela­tes to the spe­ci­fics of the Ukrai­ne war, which was trig­ge­red when Moscow’s for­ces inva­ded their neighbor.

In the paper, Bei­jing cal­led on Rus­sia and Ukrai­ne to resu­me peace talks, sta­ting that “dia­lo­gue and nego­tia­ti­on are the only via­ble solution.”

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Krim.

The docu­ment was met by skep­ti­cism from Ukraine’s allies, with NATO chief Jens Stol­ten­berg say­ing Bei­jing “does­n’t have much credi­bi­li­ty becau­se they have not been able to con­demn the ille­gal inva­si­on of Ukrai­ne.” Many at the time poin­ted to the fact Xi had met with Putin but not even cal­led Zelen­sky as evi­dence that Chi­na was not the impar­ti­al obser­ver it clai­med to be.

Die Ukrai­ne hat den Krieg nicht begon­nen, sie muss aber ihre Sou­ve­rä­ni­tät und ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät wie­der­her­stel­len. Das erklär­te Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj in einem Tele­fon­ge­spräch mit Staats­chef Chi­nas Xi Jin­ping am Mitt­woch, teilt das ukrai­ni­sche Prä­si­di­al­bü­ro mit.
„In den inter­na­tio­nal aner­kann­ten Gren­zen von 1991. Ein­schließ­lich der Krim. Das ent­spricht völ­lig den Zie­len und Grund­sät­zen der UN-Charta“, sag­te Selen­skyj wei­ter. Er schloss auch Kom­pro­mis­se bezüg­lich des ukrai­ni­schen Ter­ri­to­ri­ums aus.

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent infor­mier­te Xi Jin­ping über die Lage an der Front und beton­te, dass sie schwer ist. Die Ukrai­ner ver­tei­di­gen ihren Boden und wer­den das wei­ter tun, so Selenskyj.

Die Poli­ti­ker stell­ten im Gespräch die Wich­tig­keit der Bemü­hun­gen für den Frie­den fest, heißt es. Selen­skyj hob spe­zi­ell her­vor, wie wich­tig sei es, dass alle Staa­ten auf die Kriegs­un­ter­stüt­zung für Russ­land, dar­un­ter Waf­fen­lie­fe­run­gen, ver­zich­ten. Russ­land wer­de jede Unter­stüt­zung für sei­ne Aggres­si­on ver­wen­den. „Je weni­ger Unter­stüt­zung Russ­land erhält, des­to schnel­ler wird der Krieg zu Ende sein und die Ruhe in die inter­na­tio­na­len Bezie­hun­gen zurück­keh­ren“, sag­te er.

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Fra­ge: Was denkst du dir jetzt als Lei­ter der chi­ne­si­schen Dele­ga­ti­on in der Ulrai­ne “with the aim of fin­ding a “poli­ti­cal sett­le­ment” to the conflict”.

A. Schon scheiße.
B. Jens Stol­ten­berg ist der Vor­sit­zen­de eines Ver­tei­di­gungs­bünd­ni­ses, das an die­sem Kon­flikt gänz­lich unbe­tei­ligt ist, oder
C. Die­ser ver­schla­gen­de Rus­se schon wie­der, der die gan­ze Zeit lügt, Kyiv und der Wes­ten wür­den alle Frie­dens­in­itia­ti­ven unterminieren.

Conscientiously exclude china

26. April 2023

Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

26. April 2023

Mit selek­ti­ver Face­book Zen­sur, die nach einem öffent­li­chen Auf­schrei wie­der zurück­ge­nom­men und abge­än­dert wer­den muss.

Kon­text ist wesent­lich, dar­um hier der gesam­te Arti­kel: click

Labels sind schon was Tol­les, vor allem wenn man selbst ent­schei­den kann, wel­cher Bei­trag wel­ches bekommt. Dank der pas­sen­den Fact­che­cking Agen­tur, die dann lei­der nur die eine Geschich­te fact­checkt, aber nicht die ande­re. Was will man machen…

Wie kann man die Öffentlichkeit noch verarschen?

24. April 2023

Bach­mut wich­tig für Kampffront

Russ­land hat vor 14 Mona­ten sei­nen völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffs­krieg gegen die Ukrai­ne gestar­tet. Die Söld­ner­trup­pe Wag­ner kämpft an der Sei­te regu­lä­rer Trup­pen im Nach­bar­land und ist seit Mona­ten vor allem im Raum Bach­mut aktiv. Dort lau­fen die der­zeit schwers­ten und blu­tigs­ten Kämp­fe in der Ukrai­ne mit hohen Ver­lus­ten auf bei­den Seiten.

Selen­skyj begrün­de­te den Ein­satz für Bach­mut: Ein Rück­zug “wür­de die Kampf­front erwei­tern und den rus­si­schen Streit­kräf­ten und Wag­ner die Mög­lich­keit geben, mehr von unse­rem Land ein­zu­neh­men”, sag­te er in dem am Sonn­tag ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit Al-Arabyia.

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Erin­nern sie sich! Die klei­ne Stadt die stra­te­gisch gar­nicht wich­tig war, von der nie­mand wuss­te war­um Russ­land die über­haupt ange­grif­fen hat - von der es spä­ter hieß, die Ukrai­ne müs­se sie vor allem aus PR Grün­den hal­ten - wegen der Moti­va­ti­on der Trup­pen beim Gegenangriff…

Nun ja, also ehm - die ist stra­te­gisch wich­tig für den wei­te­ren Kriegsverlauf.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut abgrund­tief, ALLERLETZTE.

edit: Der Pres­se fällt nichts auf. Also, Nar­ra­tiv wie­der ein­mal um 180 Grad gedreht - JETZT ABER SCHNELL EINE HOME-STORY!

Die­se Gesell­schaft ist das gro­tesk Aller­letz­te, sterbt ihr fuck­ing Schweine.

Zwei IWMVienna Bullshitter in einem Video?!

17. April 2023

Ja ist den heu­te schon Weihnachten?

Infor­ma­ti­ons­bla­sen ent­ste­hen im Jour­na­lis­mus auch in dem die Redak­tio­nen goog­le ver­wen­den, und goog­le sei­ne Suche “per­so­na­li­siert”.

W00t? Wel­cher Redak­teur cus­to­mi­zed sich bit­te sei­ne goog­le News Suche? Und wel­cher Idi­ot in den Medi­en macht ne Inter­net­re­cher­che, mit ein­ge­logg­tem Account?

Zu vie­le?

Das ein­zi­ge Gerät bei dem ich mehr als drei Minu­ten am Tag bei goog­le ein­ge­loggt bin ist mein Smart­pho­ne, und bei dem ist “Per­so­na­li­sie­rung der Goog­le Suche” expli­zit in den Accoun­t­ein­stel­lun­gen deaktiviert.

https://myaccount.google.com/intro/dashboard

Bringt sol­che Basics den Jour­na­lis­ten in den grö­ße­ren Medi­en­häu­sern kei­ner bei, oder…? Oder wie­der weils so prak­tisch ist?

Gott was für ein Job - den lie­ben lan­gen Tag bull­shit­ten zu kön­nen, ein Buch schrei­ben, als Exper­te gehan­delt wer­den, von Stif­tun­gen gekauft zu wer­den. Dann sechs Jah­re spä­ter im Dop­pel­pack zum IMW­Vi­en­na expor­tiert zu wer­den. Dort bull­shit­ten, als Exper­te gehan­delt werden…

Auf­grund­des­sen springt das Arsch­loch direkt zu “das (goog­le search cus­to­miz­a­ti­on) habe zu weni­ger rese­arch und weni­ger fak­ti­scher Infor­ma­ti­on geführt die Leu­te rezipieren”.

Und lässt prak­ti­scher­wei­se sowohl den Blog News­cy­cle aus an dem sich Medi­en ori­en­tie­ren, sowie den gestei­ger­ten Aktua­li­täts­druck unter dem der Jour­na­lis­mus heu­te arbei­tet, da “first one with a sto­ry” das Ein­zi­ge ist, was letzt­lich goog­le traf­fic bringt, und das über­pro­por­tio­nal - weg. Obs jetzt der größ­te click­bait Bull­shit, oder ein ech­ter exklu­si­ver scoop ist ist dabei bereits egal. Ich mein die Aus­bil­dung zum click­bai­ter gehört heu­te zum Stan­dard dazu (im dop­pel­ten Sinne).

Dann hat das Arsch­loch noch nie etwas von den Adwars gehört, bei denen dem Jour­na­lis­mus bei­na­he das gesam­te Anzei­gen­ge­schäft weg­ge­bro­chen ist (zusam­men mit dem Umstand das der klas­si­sche Jour­na­lis­mus micro­tar­ge­ting nicht anbie­ten konn­te), was die Pre­ka­ri­sie­rung der Arbeits­plät­ze und die Abhän­gig­keit von Feed- und Search­traf­fic stark zuneh­men hat lassen.

Ich mein wenn du von nichts eine Ahnung hast, und nichts drauf hast - könn­ten du und dei­ne Inter­viewe­rin sich dann nicht eigent­lich von einer Stif­tung finan­zie­ren las­sen und spä­ter beim IWM­Vi­en­na reüs­sie­ren, oder?

Das wär doch was, oder?

Und das sind die Her­aus­for­de­run­gen des heu­ti­gen Jour­na­lis­mus? Sich aus der goog­le Suche nicht aus­log­gen zu können?

Wie kann man die kom­plet­te Abwe­sen­heit von von tat­säch­li­chen Fol­lowups auf Newss­to­ries im aktu­el­len Ukraine-Journalismus eigent­lich am bes­ten darstellen.

Wie wärs mit einem Wie­gold der 15 inhalt­li­che Feh­ler am Stück macht - aber halt schon der Exper­te für die Leu­te sein soll, die nicht im The­ma stecken?

Wie kann man die Bevöl­ke­rung noch verarschen?

Ach­so, ja - nein die 15 inhalt­li­chen Feh­ler gabs ja da hier:

Ver­tei­di­gung an vor­ders­ter Front

Wie wärs mit Rai­mund Löw der 30 Feh­ler am Stück macht, und danach noch emp­fiehlt die BBC zu lesen?

Das schlech­te Altern der bis­he­ri­gen Expertenpositionen

Nein? Gilt nicht?

Hier ist wie man Quel­len­ana­ly­se betreibt.

Du liest dich in eine Geschich­te ein. Du bleibst für die Fol­ge­mel­dun­gen dran. Du ver­wen­dest dabei nur kon­ven­tio­nel­le Medi­enout­lets mit der Repu­ta­ti­on von Qua­li­täts­me­di­en. Und wenn dann am nächs­ten Tag, oder in drei Mona­ten der Kon­text zu einer Mel­dung kommt, und der mit der Ursprungs­mel­dung nicht gemein geht, dann beginnst du Quel­len zu gewichten.

Und auf die­se unglaub­li­che Art, fin­det man beim pri­va­ten Medi­en­kon­sum drei Wochen vor dem Rest der deutsch­spra­chi­gen Medi­en her­aus, dass das Brie­fing des UK Mili­tärs auch Stuss erzählt, und mehr eine Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne fährt als sonst­was. Weils der Reis­ner erzählt der bei sol­chen Ein­schät­zun­gen eine über­durch­schnitt­li­che Erfolgs­quo­te hat.

Und auf die­se erstaun­li­che Art fin­det man her­aus, dass der Masa­la eine Voll­nul­pe ist, die bei Lyman - die gesam­te deut­sche Medi­en­land­schaft ein­mal mit der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da voll­ver­sorgt hat, und das zu einem Zeit­punkt, als wirk­lich dem dümms­ten Leser klar sein muss­te, dass sich dadurch die Reich­wei­te der ukrai­ni­schen Angriffs­waf­fen auf stra­te­gi­sche Ver­sor­gungs­kno­ten (Kno­ten­punk­te im Bahn­netz) Russ­lands nicht aus­ge­wei­tet hat. Dass der den Bull­shit aber ver­brei­tet. Und dann im Nach­hin­ein, als die ers­ten CNN Repor­ter in Lyman auf­ge­taucht sind und die Situa­ti­ons­be­schrei­bung nichts mit dem zuvor Ver­brei­te­ten gemein hat­te -- sich dann auch nicht im gerings­ten kor­ri­giert. 🙂 Weil ist ja schlecht für den fol­lo­wer­count auf Twitter.

Und auf die­se erstaun­li­che Art fin­det man zum Bei­spiel eben­falls her­aus, dass Ben Hod­ges, der Held von stell­ver­tre­ten­den Pro­fil Chef­re­dak­teu­ren, und die Per­son die man in der ARD natür­lich unkon­tex­tua­li­siert 2 Stun­den im Haupt­abend fea­turen muss - immer nur brüh­warm, die Pro­pa­gan­da der US erzählt, die er selbst als “nicht mehr Akti­ver” von sei­nen Kum­pels gesteckt bekommt. Kein Exper­te in der deut­schen Medi­en­land­schaft lag (hof­fent­lich objek­ti­vier­bar) öfter dane­ben als Hodges.

Und der Hass auf die Bericht­erstat­tung beginnt dann ab dem Punkt zu schwe­len, ab dem du siehst, dass sich von den Brei­ten­me­di­en selbst nie­mand kor­ri­giert. Dass wei­ter­hin nur nach Medi­en­prä­senz und Repu­ta­ti­on im Titel ein­ge­la­den wird, und dass sich zwei Vollgimp­fe immer noch stif­tungs­ge­stützt zu Kar­rie­ren im Tal­king Cir­cuit reden kön­nen, wenn sie nur die rich­ti­ge Mei­nung haben.

Wer aus dem vor­lie­gen­den Inter­view irgend­ei­nen neu­en Aspekt “mit­neh­men konn­te”, ist defi­ni­tiv düm­mer als die bei­den Pla­ti­tü­dendre­scher zusammen.

Die dümms­te der Dum­men hat nicht ein­mal ver­stan­den, dass man Trump-Artikel die sich “an Trump gestört haben” geschrie­ben hat, weil es Leser gebracht hat.

Die VOLLSPASTIN sucht bei Trump Arti­keln die inhalt­li­che through­li­ne in unter­schied­li­chen Blattlinien…

Aber zum Glück lei­tet sie ja heu­te ein PR Insti­tut, und wird vom IWM­Vi­en­na dafür als Jour­na­lis­tin gefea­tured.

Die dann auch alle Per­so­nen schon mal im Kon­takt­netz­werk haben, die in der Mer­ca­tor­stif­tung die EU-Kommissionsposition zum Frei­han­del mit Chi­na schreiben.

Wenns kei­ne öffent­li­che Kri­tik an einer ver­öf­fent­lich­ten Posi­ti­on mehr geben kann, kommt soet­was dabei heraus.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Aber zum Glück bau­en die bei­den ja “gesellschft­li­che Abwehr gegen Dem­ago­gen”. In PR-Klitschen. Gespon­sert von Privat-Stiftungen.

Ein Buz­z­word nach dem nächsten.

Bis 7 Minu­ten 40 nicht ein Wort über “The Mecha­nics of Russia’s Infor­ma­ti­on war” in einem ver­öf­fent­lich­ten Video zu “The Mecha­nics of Russia’s infor­ma­ti­on War”.

Und dann kommt das bes­te Argu­ment schlecht­hin. Die Putin­trol­le - wie wir­ken die?

45 Sekun­den Bedenk­zeit. Die Inter­viewe­rin fährt mit “dont you think that” noch­mal ihre eige­ne Fra­ge nach, damit noch mehr Zeit zusam­men kommt - und dann beginnt die Ant­wort wie folgt -

I think, look, that some­thing like 60% of the Inter­net is now auto­ma­ted, the­se are bots, plan­ted sto­ries, retweets …”

WAS?!

Von den Fake news Far­men in Maze­do­ni­en haben die auch noch nie gehört? Die debat­tie­ren da ein Jahr nach­dem das öffent­lich gewor­den ist. Und was ist 60% des Inter­nets bit­te? Ein Gefühl? Nein, ver­ges­sen wir die Fra­ge, was zur Höl­le sind bit­te 60% des Internets?

Das ist ja jetzt so pein­lich, ich glau­be wir müs­sen den bei­den Bull­shit­tern jetzt mal per­sön­lich unter die Arme grei­fen, sonst wird das nichts…

https://www.iwm.at/fellow/peter-pomeranzev

https://www.iwm.at/fellow/nataliya-gumenyuk

So, damit die bei­de es mor­gen auch mal zum ORF ins Zen­trum schaf­fen! Zur bes­ten Mode­ra­to­rin aller Zei­ten. Clau­dia “irgend­was mit sel­te­ne Erden” Reiterer.

Wie wird man jetzt eigent­lich Fel­low beim IWM­Vi­en­na, um mit sol­chen Plat­ti­tü­den spä­ter auch bei Times Radio reüs­sie­ren zu können?

Haupt­sa­che die rich­ti­ge Mei­nung, sag ich immer. 🙂 Und sich früh ver­net­zen um spä­ter beim embed­ded repor­ting der ukrai­ni­schen patrol poli­ce zu lan­den, dann kommt das mit der rich­ti­gen Mei­nung ganz von selbst.

Jetzt ist das aber nicht so dass soet­was Red Flags für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus sind. Nein… Da haben ein­fach noch jun­ge Leu­te gemein­sam Spass an der Sache.

PS: “I think, we are only at the start of rese­ar­ching how data works.” 1A, der ist sicher ein super Aka­de­mi­ker und auch voll im Stoff. Ange­stellt! “You know, a lot of data from algo­rith­ms is not public.”

Data FROM algorithms?

Data from algo­rithm rese­arch? Algo­rithm data? Result data from algo­rith­ms (which ones, and why?)?

Oh im Satz drauf erwähnt er goog­le ngram. Na der hats aber drauf.

Jetzt haben wir dem aber schon sei­nen Times Radio tal­king spot besorgt oder? Ich mei­ne, der brauch­te jede Unter­stüt­zung die er bekom­men konnte…

ORF Besetzungscouch

17. April 2023

zum The­ma “der Élysée-Palast darf nicht Vasal­len sagen”

Euro­pa am sei­de­nen Faden - Wie groß ist Chi­nas Macht?

Pro:

Veli­na Tcha­ka­ro­va - Alpbach

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 10 06 03
https://www.humanitiesfestival.at/tchakarova-treichl

Mikko Huo­ta­ri (Direk­tor des Mercator-Institut für China-Studien, Berlin 

- Alp­bach, und der Think­tank der für die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on “deren Chi­na­stra­te­gie” aus­ge­ar­bei­tet hat, sie­he im Zen­trum - wird dort ange­spro­chen) - Freund­schaft­in­itia­ti­ve Alp­bach, sie­he: Forum Alp­bach und die Stif­tung Mer­ca­tor wol­len Demo­kra­tie neu denken.

Mar­tin Sel­mayr (Lei­ter der Ver­tre­tung der EU-Kommission in Österreich) 

- Alp­bach, lie­be Grü­ße ans Gip­fel­kreuz und was für ein got­tes­fürch­ti­ger, muti­ger Mensch!
Bildschirmfoto 2023 04 17 um 09 24 12 - und dar­über hin­aus kom­plett auf UvdL Linie beim The­ma - und aus sei­ner beruf­li­chen Posi­ti­on her­aus dafür zustän­dig als Pres­se­spre­che­re­qui­va­lent die Posi­tio­nie­rung sei­ner Insti­tu­ti­on zu ver­tei­di­gen, war­um es schon super ist, dass die EU Kom­mis­si­on die Mer­ca­tor Chi­na­stra­te­gie über­nom­men hat. Also ohne öffent­li­che Debatte.

Mer­ca­tor? Das sind auch die hier: click

Con­tra:

Die Per­son die der ÖVP gera­de -15.5% durch den größ­ten Polit-Skandal im Zeit­raum mei­ner poli­ti­schen Sozia­li­sie­rung ein­ge­brockt hat: Sebas­ti­an Kurz (ehe­ma­li­ger Bun­des­kanz­ler und Außen­mi­nis­ter, ÖVP

- nicht Alp­bach, und den die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung aktu­ell haßt wie kei­nen zwei­ten (sie­he auch Medi­en­be­rich­te und Bevöl­ke­rungs­mei­nung in Kom­bi­na­ti­on mit Peter Thiel)-

und abseits des Ses­sel­krei­ses, am fer­ne­ren Ende des Us:

Joël­le Stolz (Jour­na­lis­tin und Autorin, ehe­ma­li­ge Kor­re­spon­den­tin “Le Monde”) 

- nicht Alp­bach und die sich dann im Gesprächs­ver­lauf immer mehr zur Sei­te weglehnt.

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 10 08 36

Wir hal­ten im Sub­text des Gesprächs fest - “die Posi­tio­nen lie­gen ja gar­nicht so weit aus­ein­an­der” (YOU DONT SAY?!), und außer­dem kann Euro­pa zukünf­tig ja gar­nicht mehr eigen­stän­dig sein, wenn sich inner­halb der EU mehr Län­der für Sicher­heit ent­schei­den wür­den die von der Nato abhängt - da kön­nen wir han­dels­po­li­tisch nicht mehr einen drit­ten Pol mimen. Tut uns wirk­lich auf­rich­tig leid.

Dass die Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen mit denen die hier Anwe­sen­den ver­netzt sind davon beson­ders pro­fi­tie­ren? Was solls, muss doch die Gesell­schaft nicht erfahren!

Dazu Tcha­ka­ro­va: Wir gehen in der Ana­ly­se von heu­te immer noch von einer Lage aus, die sich zukünf­tig nicht mehr so dar­stel­len wird, Chi­na wird mit den US immer wei­ter auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs gehen (also nicht die Biden Admi­nis­tra­ti­on, die mal eben Chi­nas tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve abbaut (alle Leu­te in der Tech­in­dus­trie die auch in einem Monat noch einen US Pass haben wol­len, bit­te raus aus Chi­na - wäh­rend man sich in Euro­pa bereits auf das schlech­te­re 5G freut, da das aus Chi­na so gefähr­lich ist, weil die hören uns ja in wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Din­gen ab!), wor­auf Euro­pa dann auch “Schlüs­sel­in­dus­trien” in Chi­na boy­kot­tie­ren will, Bil­lig­pro­duk­te und Roh­stof­fe aber ger­ne immer noch wei­ter impor­tie­ren möch­te, und auf den Absatz­markt nicht ver­zich­ten kann - und die US Admi­nis­tra­ti­on, die außen­po­li­tisch die Kon­fron­ta­ti­ons­po­li­tik Trumps gegen­über Chi­na fort­ge­setzt hat - also sag jetzt nicht nur ich, sagt JEDER in dem Feld), ein wirt­schaft­lich neu­tra­les Euro­pa kann es dann (wenn Polen sich auch ein biss­chen sicher füh­len will und “vom guten Onkel” daher grö­ße­re Nato Basen bekommt, und euro­pa­po­li­tisch plötz­lich in Sicher­heits­fra­gen sehr viel wich­ti­ger wird, und die Sicher­heits­fra­ge ja wich­ti­ger für Polen wird als die öko­no­mi­sche) nicht mehr geben!

Mar­tin Sel­mayr fängt auf: Ja also man muss aber also auch ein bis­serl auf Moral ach­ten, und natür­lich - also nur Moral im Welt­han­del das nicht, … Aber OHNE MORAL! Ich mein, das kanns ja nicht sein 

(“Neu­tra­li­tät im Ange­sicht von Völ­ker­rechts­bruch ist undenk­bar!” Wenn der Tag lang war und Bor­rell mal unter die Dich­ter gegan­gen ist.)

Kurz: “Erho­be­ner Zei­ge­fin­ger bei Han­dels­po­li­tik nicht hilf­reich. Zuerst ver­trau­en auf­bau­en, und dann auf der Basis Ein­fluss gel­tend machen.”

Mar­tin Sel­mayr: “Das ist Xi Jin­ping wor­d­ing!” Kreu­zigt ihn.

Und das machen dann alle deutsch­spra­chi­gen Medi­en, gleich­ge­schal­tet - natür­lich am nächs­ten Tag sehr gerne:

Mit­dis­ku­tie­ren bei “Im Zen­trum” zu “Euro­pa am sei­de­nen Faden - Wie groß ist Chi­nas Macht?”

edit2: Ein Arti­kel zur Ver­het­zung hat nicht aus­ge­reicht - machen wir doch zwei dar­aus: click

Allen vor­weg die Wie­ner Zei­tung die sich mit einer Medi­en­part­ner­schaft der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft kau­fen hat las­sen. Kon­text: (click) (Sie­he auch: Ursu­la Werther-Pietsch, Mit­un­ter­zeich­ne­rin - Initia­ti­ve “Unse­re Sicher­heit”. Die seit dem in der Wie­ner Zei­tung mehr­fach hofiert wurde.)

Also gleich­ge­schal­tet, NACHDEM der ORF das The­ma eh schon mit Beset­zungs­po­li­tik so gedreht hat, dass kei­ne ordent­li­che Debat­te mehr mög­lich ist.

So ver­arscht du nicht Gesell­schaf­ten, so mani­pu­lierst du sie.

Hab das mal im Stu­di­um gelernt Ber­nays, Pro­pa­gan­da und so… (War in Alp­bach auch sehr gefragt. Mir kam nur lei­der das Kotzen.)

Für die Öffent­lich­keit wie­der ein­mal alles alter­na­tiv­los, bevor es über­haupt noch dis­ku­tiert wurde.

Ich mein wie kann man gegen a bis­serl selek­ti­ve Moral im Außen­han­del ein­tre­ten?! Die hier­zu­lan­de vor allem bestimm­te Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen stützt? Und wie wir Chi­na gewich­ten hängt dann davon ab ob sie Russ­land dazu zwin­gen sei­ne mili­tä­ri­sche Macht­pro­jek­ti­on in den glo­ba­len Süden auf­zu­ge­ben, die von Sewas­to­pol abhängt?

Das Selen­skyj ein Jahr vor Kriegs­be­ginn zur mili­tä­ri­schen Wie­der­erobe­rung aus­ge­schrie­ben hat. Der Frie­dens­prä­si­dent. Der der jetzt die Angriffs­in­itia­ti­ven fährt - die dann (Stand heu­te, dh. nach Ein­schät­zun­gen des US Leit­stabs, gele­akt) dafür nicht aus­rei­chen dürf­ten, wes­halb Euro­pa, jetzt Chi­na zwin­gen muss, Russ­land zu zwin­gen - den Krieg zu verlieren.

Weil die US es will. Und wegen der Moral.

Aber das Ziel ist ja immer noch ein lan­ger Auf­rei­bungs­krieg. (Die Ukrai­ne hat mehr davon als Russ­land, Tcha­ka­ro­va (Stand 12.01.2023))

Um Deutsch­land von Frank­reich zu sepa­rie­ren und in Polen einen euro­pa­po­li­ti­schen Gegen­pol auf­zu­bau­en, der bewirkt, dass Euro­pa mehr “sicher­heits­po­litsch” und weni­ger “wirt­schafts­po­li­tisch” denkt. Was sei jeher in der Politik-Wissenschaft als “keep Ger­ma­ny down” bekannt ist? (sie­he: 1|2)

Und jetzt erneut and die VERFICKTE WICHSERHURE VON Psy­cho­the­ra­peu­tin, die mich aus der Betreu­ung getre­ten hat, als ich ihr erklärt habe --

Ich kann das nicht mehr ertra­gen. Noch ein­mal (vor allem nach der Kli­ma­de­bat­te die heu­te in Scher­ben liegt) eine voll­kom­me­ne Gleich­schal­tung aller deutsch­spra­chi­gen Medi­en (“die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” - als ich damit, dass das an einem bestimm­ten Tag die “Ideo­lo­gi­sche Selbst­ver­pflich­tung” ALLER öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en gewor­den ist -- dh. dar­über wird nicht hin­aus­ge­dacht, und wer die Posi­ti­on nicht ein­nimmt, bekommt kei­nen Job -- nicht mehr zurecht gekom­men bin, hat mich das HURENWICHSERSCHWEIN (DU FUCKING SAU) aus der Betreu­ung getre­ten), für eine Welt in der die High poten­ti­als mor­gen nach Alp­bach pil­gern, das in sei­nen “Future of work” Panels in den letz­ten drei Jah­ren, aus­schließ­lich Talent an US Unter­neh­men aus­ver­kauft hat (knüp­fen auch SIE mor­gen ihre ganz per­sön­li­chen Kon­tak­te) - und kei­ne ande­ren Per­spek­ti­ven ent­wi­ckelt hat.

War­um auch, es ist fuck­ing Alp­bach - die Freund­schaft­in­itia­ti­ve und Begeg­nugs­werk­statt für Wirt­schafts­ab­hän­gig­keit von den USA.

Mit “Test­fra­gen” unter einer ver­fick­ten poli­sier­ten Jugend­re­cruit­ment Initia­ti­ve wie “glaubst du sehr, oder nur ein bis­serl dar­an das Putin mit den DNC Hacks die US Wahl gedreht hat?”. Als Gesinnungstest.

Und wenn man dann, in Alp­bach, fünf mal hin­ter­ein­an­der, weil das Gegen­über die Fra­ge WIEDER und WIEDER und WIEDER stellt - wie zu einem begriffs­stüt­zi­gen Voll­idio­ten, ant­wor­tet “das lässt sich nicht bele­gen”, weil Jour­na­lis­mus und Quel­lenb­prü­fung, und schwie­ri­ge Attiubu­ti­ons­la­ge -- dann sitzt man im “Pro­se­mi­nar” plötz­lich allei­ne da. 

Weil die erfolgs­ori­en­tier­te Jugend ja heu­te so drauf ist.

Sterbt ein­fach ihr elen­di­gen FUCKING Wichserschweine --

aber nicht bevor ich kei­ne Psy­cho­the­ra­pie mehr bekom­me -, in der ich das was ich erlebt habe auch ver­ar­bei­ten könnte -

und nicht bevor ihr FUCKING Arsch­lö­cher noch Fri­days for Future Öster­reich grün­det - um die wirt­schafts­po­li­ti­sche Ent­kopp­lung von Schwel­len­staa­ten ideo­lo­gisch zu unterfüttern:

Das beweg­te Leben von Johan­nes Stangl wie­der mal

Der ja in die­sem Jahr stolz aus den UAE brich­ten woll­te. Für Alpbach.

Was dann nicht so toll lief. Weil die UAE gera­de eine eigen­stän­di­ge Außen­po­li­tik ent­wi­ckelt haben.

Aber dies­mal ohne Kin­der­au­ga­lan und ohne “Sum­mer of love” und so… Und ohne “Wir freu­en uns, dass es Fri­days for future, die­sen Som­mer auch nach Alp­bach geschafft hat!” Na sehr schwer, wenn ihr sie mit gegrün­det habt.

Also bis auf den Teil Akti­ven, den ihr dann mit Taferln am Hel­den­platz zurück­ge­las­sen habt, als nur noch die Kro­ne dar­über berich­tet hat - denn lei­der, das war dann ja zu ideo­lo­gisch. Aber so a bissl was mit Huma­nis­mus, das schon. Ruco­la. Aber bit­te nicht mehr das schaut ja dann auch nicht gut aus.

Ich hab dann nur noch eine abschlie­ßen­de Fra­ge - wer macht beim ORF eigent­lich das FUCKING Gäs­te BOOKING?

Das IWM­Vi­en­na?

https://www.google.com/search?q=tcharakova+%22iwmvienna%22

https://www.google.com/search?q=mikko+huotari+%22iwm+vienna%22

https://www.google.com/search?q=martin+selmayr+%22iwm+vienna%22

Ach­ja, und hier der ver­fick­te DREIZEILER der HURENWICHSERSÄUE DIE MEINE PSYCHOLOGISCHE BETREUUNG NICHT MEHR ALS WESENTLICH ERACHTET HABEN.

IHR GEHÖRT UMGEBRACHT IHR SÄUE.

STERBT IHR SCHWEINE.

VERKAUFT WEITER MEINE GENERATION IHR ARSCHLÖCHER.

Von: Phil­ipp Ganster 
Gesen­det: Frei­tag, 10. März 2023 21:29
An: office@wpv.at
Betreff: Anfra­ge - Bera­tungs­sit­zung Kunst­reich, 06. März 2023 | Ganster
Ich habe noch­mal eine Rein­schrift mei­ner Anfra­ge (Recht­schreib­feh­ler beho­ben) ver­fasst - kei­ne inhalt­li­chen Ände­run­gen, nur an der Stel­le noch der Zusatz dass die Fest­stel­lung von Herrn Kunst­reich „sie fin­den halt kei­ne Plat­form um das zu ver­brei­ten“ - „wech­seln sie halt ihren Beruf“, auch in sofern nicht rich­tig ist, dass ich bereits zwei­ma­lig Bewer­bungs­vor­schlä­ge sei­tens des AMS mich zum exxpress.at zu ver­mit­teln aktiv abge­lent habe, da deren Blatt­li­nie nicht mei­ner poli­ti­schen Aus­rich­tung ent­spricht, es inhalts­ähn­li­che Arti­kel aber wohl ver­öf­fent­licht hätte.
Nach­fol­gend der mitt­ler­wei­le kor­ri­gier­te Originaltext:
Sehr geehr­te Mit­ar­bei­ter des Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambulatoriums -
Ich wen­de mich, bezüg­lich mei­nes Abklä­rungs­ter­mins am 06. März 2023 bei Herrn Kunst­reich mit einer heik­len Bit­te an Sie. Ich habe mir seit dem Bera­tungs­ter­min ver­sucht mir mein Emp­fin­den dies­be­züg­lich „posi­tiv zu Den­ken“ - was mir in den ver­gan­ge­nen zwei Tagen tags­über gelun­gen ist, und dann jeweils gegen Abend nicht mehr -
Das Ver­hal­ten von Herrn Kunst­reich war zu kei­ner Zeit unan­ge­mes­sen - jedoch hat sich bei mir der Ein­druck fest­ge­setzt, dass eine sche­men­haf­te Cha­rak­te­ri­sie­rung mei­ner Per­son und mei­nes Pro­blems von Herrn Kunst­reich zur zwei­ten Sit­zung abge­schlos­sen war und ich danach nur noch gegen ein gesell­schaft­li­ches Stig­ma ange­rannt bin…
Um es kurz zu skiz­zie­ren, es geht dar­um, dass ich von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin moti­viert wur­de, mich wie­der im Jour­na­lis­mus umzu­se­hen, etwa ein­ein­halb Wochen vor dem Kriegs­be­ginn in der Ukrai­ne - dass ich auf­grund des­sen (Vor­be­rei­tung zur Job­su­che) tief im The­ma war, Pri­mär­quel­len gele­sen habe (und seit­dem wei­ter­hin lese) und meh­re­re Aspek­te der Medi­en­be­richt­erstat­tung in den ers­ten Kriegs­mo­na­ten dia­me­tral gegen­sätz­lich zu dem waren, was ich ich zu der Zeit in Pri­mär­quel­len gese­hen habe.
Ich kom­me damit nicht zurecht.
Herr Kunst­reich hat das in der zwei­ten Abklä­rungs­sit­zung als „sie müs­sen mir aber in der nächs­ten Stun­de was ande­res erzäh­len, weil jetzt haben sie mir eine hal­be Stun­de ihre poli­ti­sche Mei­nung erzählt“ mischarakterisiert.
Es hat mich bis zur drit­ten Abklä­rungs­sit­zung gequält/beschäftigt also habe ich es wie­der ange­spro­chen - und von da an war ich mei­ner Wahr­neh­mung nach im Sche­ma „Typ mit komi­schen poli­ti­schen Über­zeu­gun­gen“ bei Hern Kunst­reich ver­or­tet, was man mit psy­cho­lo­gi­schen Metho­den nicht behan­deln könne.
Es fie­len sei­tens Herrn Kunst­reich Aus­sa­gen wie:
„Sie hat­ten doch eigent­lich eh schon sehr viel psy­cho­lo­gi­sche Betreuung.”
im Bezug auf dem Kon­flikt zu mei­nem gelern­ten Arbeitsfeld-
„Na dann suchen sie sich halt was anderes.“
„Wir kön­nen hier nicht ins Detail gehen, dafür habe ich die Zeit nicht.“
„Viel­leicht sehen sie das viel­leicht auch mal etwas anders.“ (um zu sehen ob ich für eine Ände­rung mei­ner Ein­stel­lung offen wäre) -
Als ich begon­nen habe mei­ne Beden­ken dies­be­züg­lich anzu­mer­ken, da mei­ne Posi­tio­nen gefes­tigt sind und auf Tat­sa­chen beru­hen, kam die Entgegnung:
„Sehen sie, jetzt wer­fen sie mir vor sie zu ver­let­zen, so kann man ja psy­cho­lo­gisch nicht arbeiten.”
Die Klar­stel­lung, nein - bit­te, ich habe das nicht so auf­ge­fasst, ich woll­te ihnen nur mei­ne Beden­ken erläu­tern, wes­halb ich mei­ne Ansich­ten nicht ein­fach ändern kann, bestä­tig­te dann in den Augen von Herrn Kunst­reich sei­nen Punkt.
Spä­ter kam der Anwurf „Sie fin­den ein­fach kei­ne Platt­form um das zu ver­brei­ten, das ist ihr Pro­blem“ - vor­auf ich ent­schie­den wider­spre­chen woll­te, es geht mir nicht dar­um jeman­den zu über­zeu­gen, oder eine Platt­form zu haben, ich kom­me damit tat­säch­lich nicht zurecht —
Bevor ich das fer­tig aus­for­mu­lie­ren konn­te, fiel mir Herr Kunst­reich mir mit „Sie unter­bre­chen mich dau­ernd” ins Wort sodass ich mei­ne Posi­ti­on nicht dar­stel­len konn­te - und in dem nach­fol­gen­den Satz sei­ner­seits hat er das dann für mich übernommen.
Gegen Ende der Sit­zung eröff­ne­te Herr Kunst­reich mir noch, dass man „das was ihre Psy­cho­the­ra­peu­tin gemacht hat (kon­kre­te Fir­men vor­schla­gen, in deren Umfeld ich mich doch bewer­ben kön­ne) in der klas­si­schen The­ra­pie nicht mache - und ent­ließ mich mit „im Moment brau­chen sie kei­ne Psy­cho­the­ra­pie, aber in Zukunft viel­leicht mal wie­der“ - aus der Betreuung.
Da exakt die­ser Ver­weis mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin mit dem Zusatz, „sagen sie mir doch wie aktu­ell Außen­po­li­tik funk­tio­niert“ mit dem dass sie mich auf­grund des­sen, dass ich damit nicht mehr zurecht kam - spä­ter (an dem Tag an dem die letz­te öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­zei­tung auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist“ umge­schwenkt hat, und bekannt wur­de, dass über die euro­pean peace faci­li­ty, öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne ver­wen­det wer­den) aus der Betreu­ung ent­las­sen hat — für einen grö­be­ren inne­ren Kon­flikt gesorgt hat.
Ich hat­te für den drit­ten Ter­min eine Punk­te­lis­te der Aspek­te die ich noch nicht erwähnt hat­te und die mir seit dem nich mehr aus dem Kopf gehen vor­be­rei­tet - habe sie aber auf­grund des Gesprächs­ver­laufs nicht vor­ge­le­sen. Ich möch­te sie ihnen an die­ser Stel­le zukom­men las­sen - damit sie einen genaue­ren Ein­druck haben was mich beschäf­tigt und war­um „na dann suchen sie sich halt beruf­lich was ande­res“ das Pro­blem nicht löst.
Dan­ke fürs Lesen und für ein noch­ma­li­ges Anhö­ren mei­nes Stand­punk­tes, ich bin für jede Reak­ti­on dankbar.
Neben­bei - ich fische nicht nach Betreu­ungs­stun­den, wenn die­se nicht indi­ziert sind - ich habe bereits wie mir gera­ten wur­de beim Sozi­al­psych­ia­tri­sches Ambu­la­to­ri­um Meid­ling um ambu­lan­te Ter­mi­ne ange­sucht - ich kom­me nur mit der Art der Cha­rak­te­ri­sie­rung im let­zen Abklä­rungs­ter­min mit Herrn Kunst­reich nicht gut zurecht.
Ein­fach „poli­ti­sche Über­zeu­gung, und da kann man nichts machen - suchen sie sich halt beruf­lich was ande­res“ hilft mir nicht. Ich radi­ka­li­sie­re mich ein­fach von Tag zu Tag mehr -
- Am Tag vor Kriegs­be­ginn eine Nato Sicher­heits­rats­sit­zung ver­folgt zu haben in der von der Ley­en das Wort Krieg noch nicht aus­spre­chen woll­te (inhalt­lich kon­gru­ent mit dem Pres­se­ter­min bei Aman­pour am nächs­ten Tag), der nor­we­gi­sche Ver­tre­ter jedoch bei­erst gefor­dert hat den Krieg einen Krieg zu nen­nen, man hät­te sich schon zu lan­ge zu einem Son­der­weg her­ab­ge­las­sen, wei­te­re Fahr­zeu­ge ohne Insi­gni­en hät­ten bereits die Gren­ze in die Ukrai­ne über­schrit­ten, das sei Krieg - mit­ver­folgt zu haben, wäh­rend spä­ter nur noch Einig­keit des Wes­tens im Messaging rele­vant war.
- Am Tag eins des Ukrai­ne­kriegs gese­hen zu haben wie der Stan­dard einen Auf­ruf des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten zu einer Revo­lu­ti­on in Russ­land, auf rus­sisch in rus­si­schen sozia­len Medi­en, an „Anwäl­te, Ärz­te, Tik­to­ker, Müt­ter und Väter“, drei Stun­den bevor die ers­ten Rake­ten abge­schos­sen wur­den als „Frie­dens­in­itia­ti­ve Selen­sky­js“ berich­tet hat. 

Selen­skyj spricht noch nicht von Krieg


- Eine Rede von Bor­rell am 06.04. gese­hen zu haben in der die euro­päi­sche Posi­ti­on „schnel­ler Frie­den in der Ukrai­ne, aber nicht um jeden Preis“ gewe­sen ist - die medi­al nicht trans­por­tiert wur­de und sich bin­nen 50 Tagen zu eine PR Posi­ti­on der Ukrai­ne („nur Russ­land hät­te es in der Hand den Krieg jetzt noch zu been­den“) ver­än­dert hat. 

Phoe­nix hat da eine inter­es­san­te EU Posi­ti­on über die nie­mand berich­ten will


- In den ers­ten drei Mona­ten zwei­mal Inter­views mit Selen­skyj gele­sen zu haben bei denen alle deutsch­spra­chi­gen Medi­en den zwei­ten Teil der Reden weg­ge­las­sen haben um „Selen­skyj sucht den Frie­den“ titeln zu kön­nen. die inhalt­lich stark diver­gie­rend waren: 

Der Stan­dard pos­tet jetzt unge­fil­tert Pro­pa­gan­da pur


- Die deutsch­spra­chi­gen Medi­en die Posi­ti­on der Ukrai­ne „Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen nach Rück­erobe­rung der seit dem 24. 02. beset­zen Gebie­te, Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst nach Sicher­stel­lung der ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukrai­ne, Son­der­sta­tus für Krim und den Don­bas für 30 Jah­re, dann auto­ma­ti­sche Wie­der­ein­glie­de­rung in das poli­ti­sche Sys­tem der Ukrai­ne die seit dem drit­ten Monat ( https://harlekin.me/allgemein/selinskyj-erklaert-noch-mal-was-er-unter-friedensverhandlungen-versteht/ ) bestan­den hat, bis Ende Mai nicht berich­tet haben, und dann auch erst Man­gott in der ZiB2 in einer Ein­zel­be­richt­erstat­tung ( https://harlekin.me/allgemein/fast-versuchs-nochmal/ ) noch nicht breitflächig.
Zusam­men­bruch - August 2022: 

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Letzte.


seit dem fol­gen weitere.
- Dass die US der Ukrai­ne über die WP und CNN im April gesi­gnalt haben „sie ver­ste­hen ihre Posi­ti­on nicht“, nach­dem die Ukrai­ne bereit war über Neu­tra­li­tät zu ver­han­deln, und der ehe­ma­li­ge ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Andriy Zago­rod­nyu­kam, jetzt Atlan­tic Coun­cil, am sel­ben Tag bei Times Radio vor­spre­chen muss um „cant trust Putin, cant trust Putin“ zu signa­li­sie­ren, wäh­rend das öffent­li­che Messaging immer noch „Selen­sky will Frie­dens­ver­hand­lun­gen“ ist. 

Keep your jour­na­lists dumb 5


- Selen­skyj im Inter­view - er berei­se Euro­päi­sche Staa­ten um ihre Bevöl­ke­run­gen dazu zu brin­gen ihre Füh­run­gen zu stür­zen und durch populär-demokratische Strö­mun­gen zu erset­zen, wenn sie nicht für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen sind. 

??!?


- Stra­te­gi­sche Ände­rung der Ukrai­ne hin zu schwe­ren Angriffs­waf­fen fin­det vor Butscha (bei einer Kon­fe­renz in der Tür­kei, bei der sich ein Regie­rungs­be­ra­ter dies­be­züg­lich äus­sert) statt, und wird zwei Tage vor Butscha ins Messaging des Atlan­tic Coun­cils aufgenommen 

We need more BANG.


- Am 26. Mai eine Pres­se­kon­fe­renz mit Kule­ba zu sehen, in dem der die Rah­men­be­din­gun­gen für Frie­dens­in­itia­ti­ven vor­gibt, soll­ten die durch euro­päi­sche Part­ner ange­strengt wer­den. Kei­ne Ver­schie­bung der aktu­el­len Kon­flikt­li­ni­en und Bei­be­hal­tung der voll­stän­di­gen ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukrai­ne. Die­se wer­den über acht Mona­te nicht offen berichtet. 

Excu­ses are get­ting dum­ber by the day


- Die Wie­ner Zei­tung geht vier Tage nach dem „Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist“ Leit­ar­ti­kel eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Österreichisch-Amerikanischen-Gesellschaft ein, es mode­riert der Ver­fas­ser des Leitartikels: 

The inde­pen­dence of jour­na­lism - part 2


- Pres­se­club Con­cordia: Ja, die deutsch­spra­chi­ge Pres­se berich­tet aktu­ell schon ein­sei­tig, aber das eva­lu­ie­ren wir dann nach dem Krieg: 

When ever­ything is over jour­na­lism will eva­lua­te its performance!


Ich kom­me damit nicht zurecht -
und „das ist poli­tisch“, „suchen sie sich ein­fach einen ande­ren Job“ und „was ihnen fehlt ist eine Plat­form, nicht..?“ oder - sie hat­ten davor doch eh bereits recht vie­le Psy­cho­the­ra­pie­stun­den - hilft nicht.
Ich hab mich jetzt noch ein­mal dies­be­züg­lich aus­ge­schrie­ben, und wür­de - glau­be ich, um eine schrift­li­che Stel­lung­nah­me zur Ableh­nung einer spe­zi­fi­schen Betreu­ung - und den dies­be­züg­li­chen Grün­den für mei­nen wei­te­ren Betreu­ungs­ver­lauf bitten.
Vie­len Dank,
und bit­te ent­schul­di­gen sie noch ein­mal die eigen­wil­li­ge, Mail und den Auf­wand den ich dadurch verursache.
Phil­ipp Ganster 

On Mon­tag, März 13, 2023 at 9:36 AM, Ska­le Eli­sa­beth wrote:
Sehr geehr­ter Herr Ganster, 

vie­len Dank für Ihre emails und und Ihren Bericht. Wir emp­feh­len Ihnen, sich wie­der an Ihre Betreue­rin im PSD zu wenden. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Dr. Eli­sa­beth Skale
Fach­ärz­tin für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medizin
Ärztl. Leiterin
Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambulatorium 

Am 13.03.2023 um 11:50 schrieb Phil­ipp Gans­ter :

Sehr geehr­tes Mit­ar­bei­ter des Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambulatoriums, 

- das habe ich bereits getan. 

Trotz­dem wäre es mir ein Anlie­gen, ein Attest oder etwas schrift­li­ches von ihrer Stel­le in der Hand zu hal­ten, schlicht - eine Begrün­dung, war­um laut Ihnen in mei­nem Fall eine Psy­cho­the­ra­pie nicht, oder doch indu­ziert ist. 

Irgend­was Schrift­li­ches, damit ich nicht nur ein „wech­seln sie ihren Job“ und „im Moment brau­chen sie kei­ne Psy­cho­the­ra­pie“ - viel­leicht aber spä­ter noch mal als ein­zi­ges Fazit nach drei Stun­den in der Hand habe. 

Hin­ter­grund: Im Vor­feld bin ich von mei­ner Psychio­the­ra­peu­tin zu mei­ner Psych­ia­te­rin geschickt wor­den, von der zu einem Psy­cho­the­ra­peu­ten (zu ihnen als psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambu­la­to­ri­um) zu Begut­ach­tung, dann von der wie­der zu einem Psy­cho­the­ra­peu­ten - wäh­rend ich jetzt als Reak­ti­on auf mei­ne Bit­te eine Ant­wort von einer Psych­ia­te­rin erhal­te - die mir nicht ein­mal ver­deut­licht an wen ich mich wen­den soll, an eine Psych­ia­te­rin - oder eine Psy­cho­ther­abeu­tin - beim PSD gäbe es beides. 

Bin auch bereits wie­der mit bei­den wie­der in Kontakt. 

Trotz­dem, um nach die­sem „hin und her“ irgend­et­was kon­kre­tes in der Hand zu haben, außer einen münd­li­chen Rat­schlag, möch­te ich sie doch um ein schrift­li­ches Attest ersu­chen das mit die unter­lie­gen­de Pro­zess­lo­gik ver­deut­licht - ver­wirrt bin ich so bereits genug. 

Und sei es auch nur ein form­lo­ses Schrei­ben, dass sie eine inten­si­ve psy­cho­lo­gi­sche Betreu­ung ihrer­seits nicht als aktu­ell not­wen­dig, oder nicht mehr sinn­voll erachten. 

Vie­len Dank, 

Phil­ipp Ganster

On Mon­tag, März 13, 2023 at 11:55 AM, Ska­le Eli­sa­beth wrote:
Sehr geehr­ter Herr Ganster, 

ich den­ke, es wäre wich­tig, dass Sie sich wie­der an Ihre Psych­ia­te­rin im PSD wen­den. Wenn Sie mir deren Namen nen­nen, kann ich ger­ne ein Schrei­ben an Sie und die Psych­ia­te­rin verfassen. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Eli­sa­beth Skale
Ärztl. Leiterin 

Mei­ne Psych­ia­te­rin hat das Betreu­ungs­ver­hält­nis am 12. 04. 2023 ruhend gestellt, da sie momen­tan eine Betreu­ung nicht mehr für ange­mes­sen hält. (Kei­ner­lei Aus­brü­che ihr gegen­über die Aus­brü­che behalt ich mir wir den Blog hier vor -- also ein­fach nur “Kein Geld mehr für den ARSCH der sich so sehr stäubt das alles ein­fach zu schlucken.”)

From: Me
Date: Mon­tag, März 13, 2023 at 12:00 PM
To: Ska­le Elisabeth 
Sub­ject: Anfra­ge - Bera­tungs­sit­zung Kunst­reich, 06. März 2023 | Ganster

Sehr ger­ne - [Dann Lis­tung der Adressen]

Und das war dann der Drei­zei­ler der folgte:

Sehr geehr­te Frau Dr. Schuler, 

Herr Phil­ipp Gans­ter kam zu 2 Erst­ge­sprä­chen in das Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambu­la­to­ri­um um die Mög­lich­keit einer Psy­cho­the­ra­pie abzuklären. 

Im Rah­men der Gesprä­che und auch im Nach­klang stell­te es sich her­aus, dass der­zeit kei­ne Indi­ka­ti­on für eine psy­cho­ana­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie besteht. 

Wir emp­feh­len die Eta­blie­rung einer Tages­struk­tur, wei­ter­hin regel­mä­ßi­ge psych­ia­tri­sche Kon­trol­len und even­tu­ell medi­ka­men­tö­se Therapie. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Eli­sa­beth Skale 

für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medizin
Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin (WPV/IPA)
Ärzt­li­che Lei­te­rin des Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambulatorium 

So, und als Resul­tat des­sen habe ich seit heu­te das Mes­ser neben der Ein­gangs­tü­re liegen.

Und jetzt sterbt.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Moment, einen noch, die CDU Lan­des­grup­pen in Deutsch­land haben sich end­lich von Masala 

(Lyman ist wich­tig, ich zen­sier mei­nen eige­nen Tweet zum Rake­ten­an­griff auf Polen, weil Grup­pie­run­gen im Wes­ten gegen­tei­li­ge Posi­tio­nen ein­neh­men und ich das nicht stüt­zen will), und ich ken­ne selbst auf Nach­fra­ge bei SRF Stern­stun­den, die wis­sen­schaft­li­che Defi­ni­ti­on was ein Pro­xy Krieg ist nicht, bin aber selbst schon Professor!)

gut genug ver­ar­schen las­sen (die Wich­ser haben ihm in den letz­ten Wochen Vor­trags­rei­sen gespon­sert, vor den Lan­des­grup­pen meist kom­plet­ten Stuss zu erzäh­len), dass jetzt die neue, schein­ba­re Par­tei­spit­ze ran kann!

edit3: Stellt die her­aus “Die Pres­se” hat­te für den Fall, dass Kurz in der Öffent­lich­keit denun­ziert wer­den muss, einen fer­ti­gen Arti­kel in der Retorte.

Mickel: Einst ÖVP-Hoffnung wie Sebas­ti­an Kurz, jetzt Rückzug

[…]

Tat­säch­lich war Vero­ni­ka Mickel mehr als ein Jahr­zehnt lang eines der bekann­tes­ten (und jüngs­ten) Gesich­ter der Wie­ner ÖVP, anders als Kurz zog es sie aber nie in die Bun­des­po­li­tik, viel­mehr blieb sie stets der Bezirks­po­li­tik treu: 2010 wur­de die Juris­tin, die poli­tisch unter ande­rem im Büro des frü­he­ren Umwelt­mi­nis­ters Josef Pröll groß wur­de, mit damals 32 Jah­ren zu Wiens jüngs­ter Bezirks­vor­ste­he­rin, als sie die Josef­stadt von den Grü­nen zurück­er­ober­te. 2020 dann das jähe Ende der ÖVP-Zukunftshoffnung.

src: click

Moment, die Dame hat sich 2020 aus der ers­ten Rie­ge der Poli­tik ver­ab­schie­det (seit dem Bezirks­vor­ste­he­rin), und ihr habt heu­te den Arti­kel dazu? Mit der Überschrift?

Wie lan­ge ist der den schon gele­gen? Und was mich noch bren­nen­der inter­es­siert, wie ist die Schub­la­de aus der der gezau­bert wur­de denn beschriftet?

- Die neu­es­ten Ein­trä­ge im OTS der APA zum Namen der Dame sind folgende:

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 18 09 50

Der Denun­zia­ti­ons­ar­ti­kel liegt doch nicht erst seit 2021, oder? Moment, wann hat sich Kurz noch mal aus der Öster­rei­chi­schen Poli­tik ver­ab­schie­det? Ach­so, ja, am 02.12.2021.

Daher viel­leicht die Lust die Dame, die das letz­te Mal 2021 in der Öffent­lich­keit sicht­bar war heu­te zu dis­kre­di­tie­ren? Auf­hän­ger - es gibt ja so vie­le Par­al­le­len, oder?

Ach­so ja nein, die Dame hat­te vor zwei Wochen ihren Rück­zug aus der Bezirks­po­li­tik bekannt gege­ben: click

Das hat ein bis­serl gebraucht bis die Infor­ma­ti­on so durch­ge­reift ist, dass sie heu­te auf der Start­sei­te der Pres­se über dem Falz Erwäh­nung findet.

Ohne den Teil natürlich:

Grund für ihren Rück­zug ist ein neu­er Job. Mickel ist seit kur­zem Generaldirektor-Stellvertreterin bei der Sozi­al­ver­si­che­rung der Selb­stän­di­gen (SVS).

Den wen inter­es­siert schon der Grund? Was hier inter­es­siert ist der Kurz Vergleich!

Rubrick “Stadt­ge­spräch” übri­gens (Wut? das ist ein Res­sort?!) Mickel ist ja das wor­über die Stadt Wien seit zwei Wochen spricht. Also ja prak­tisch durchgehend.

Auch toll, wenn einem mal gera­de die Muse küsst, das Die Pres­se Archiv nach dem Begriff “Bezirks­vor­ste­he­rin” durch­su­chen, und in den letz­ten zwei Jah­ren kei­nen ähn­li­chen Arti­kel finden. 🙂
https://www.diepresse.com/suche?s=Bezirksvorsteherin

Spaß mit Kontext.

Aber nicht dass das ver­wen­det wird um die Öffent­li­che Mei­nung über das von Kurz gesag­te zu dre­hen! Nein.…

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut abgrund­tief Allerletzte.