Vielleicht die Botschaft nach Cruzeiro do Sul verlegen? Also, nicht gleich als erste Amtshandlung, aber dann später mal…?
Zwecks failing upwards und so. Und baldiger EU Mitgliedschaft natürlich.
Vielleicht das hier noch für den Kontrast - Snyder ist immer noch ein kompletter Vollidiot, hier beim rassistisch argumentieren.
“Its a russian trick you know! The russians invented it! And I invented the term that coins it. So its an important term. And it would be great to have this debate in Russia one day. (Why have we russians been schizofashist, and dindt realize?!)” Was für eine Nulpe.
Das Argument natürlich wie immer so trotteleinfach, dass du den Selbstdarsteller als Gesellschaftserklärer für die Masse einsetzen kannst. Als bestehende US Administration. Oder Victor Pinchuck Foundation, oder wers auch immer gerade finanziert.
Was der wohl sagen würde, wenn er eines Tages die Position von Ustinov verstehen würde? Der Zeit seines Lebens in dem Talking Circuit in dem er unterwegs war damit für viel Unmut gesorgt hat?
Aber was solls, Ustinov war eben auch ein Faschist.
Snyder hats doch gerade belegt.
Eine Gesellschaft die funktionale Vollidioten wie Snyder zur emotionalen Popularisierung von Kriegen einsetzt, und gleichzeitig bei Melnyk ein Auge zudrückt - denn Israel habe es hier ja abgesegnet - in diesem ganz speziellen Fall, … (also öffentlich Kritik angemerkt hätten sie über einen Botschafter schon, aber eben nicht zu laut…)
verdient wie immer nichts als abgrundtiefe Verachtung.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
Das Argument ist so simpel wie einfach. Eine Gesellschaft die zuerst eine Zuspitzung des Konflikts mit allen Mitteln provoziert, und gegen Ende hin bei “die Ukrainer wollen aber noch sterben um eine Chance zu haben als Staat weiter zu bestehen” (Demographie, Investments) - weil sie sich davor zu wenig Gedanken über die längerfristigen Auswirkungen gemacht hat und dann noch Trottel wie Snyder zur Beeinflussung der Öffentlichkeit featured - ist das was sie ist, das absolut grotesk Allerletzte.
Aber es geht ja um liberale Freiheitsprinzipien in der Ukraine die im Wertewesten in der Vergangenheit immer wieder mal als Rechtfertigungsgrundlage für Angriffskriege herhalten mussten. Das Werte-Prinzip in wertebasiert.
Aber gleichzeitig natürlich nicht vergessen bei unseren als Partnern definierten Despoten im fernen Osten zu heucheln, ein paar von den wichtigeren seien ja auch bereits viel liberaler geworden (Wandel durch Handel)… Und es der Gesellschaft so lange als Krieg der Werte zu verkaufen, bis 20% in Umfragen tatsächlich daran glauben.
Weil - wir im Wertewesten zu Hause sind.
So, jetzt aber erst mal genug geredet, jetzt wird erstmal schön weiter gestorben. Die Ukrainer wollen das noch so, sagen ukrainische Umfragen. Für die Nation. Für die Freiheit - für die heuchlerischen Anbiederungen und Versprechungen an Finanzinvestoren und europäische Partner dass man jetzt, wo es dazu keine Alternative mehr gibt, sein komplettes politisches System umstellen werde, und plötzlich auch den Drang zur Transparenz entdeckt habe. Weil man die westlichen Werteprinzipien schon immer so mochte. Vor allem die Jugend… Am Maidan. Und bei der Abstimmung über die neue Verfassung danach.
Jede Unze Zynismus ist dafür noch zu schön.
Nächste Frage - was ist eigentlich ein Pyrrhussieg, und wie viel muss er uns wert sein? Einmal alle unsere Werte, oder? Dass eine Gesellschaft die nicht unsere ist, an eine Zukunft in einem Wertesystem glauben kann das in der Form wie es angepriesen wird nie existiert hat.
Für die beste aller möglichen Regierungsformen, in der besten aller möglichen Gesellschaften. Und Marshal Fund Finanzspritzen danach.
Nur einen Trottel wie Synder müssen wir hie und da halt als Intellektuellen hochleben lassen, und seine Bücher kaufen. Das neueste Buch das Snyder verfasst, dreht sich ja um Freiheit. Davon hat er als Geschichtsphilosoph wieder so viel Ahnung.
Vielleicht widmet er ja auch Melnyk in Brasilien ein Kapitel.
“The loss of control by america, or other great powers over client states in which, well - the old phrase, wag the dog -- is an old and somewhat worrying pattern.”
Ach und ich dachte schon.
Americas Backyard, ich meine Frontyard, ich meine Yard, ich meine Einflussbereich über einen nicht Proxy War Verbündeten (der einen Raketenangriff auf Polen inszeniert (wird im Video angesprochen), und Moskau mit Drohnen angreift auch wenn es die US angeblich nicht gutieren, aber eben auch nicht ahnden, und dann schnell noch mal 3 Milliarden zuschießen…), ist doch diese tolle Freiheit von der alle so gerne sprechen, nicht?
Moment, nicht? Aber, aber - Wertewesten?
Jup, Wertewesten. Verpflichtend.
Des braucht doch der Öffentlichkeit keiner zu erklären… Die wird sonst noch moralisch.
Also etwas was meiner ehemaligen Psychotherapeutin deren einziges Ziel im Leben es war hunderte Praktikanten produziert zu haben die und ich zitiere “JETZTALLEEINENJOBGEFUNDENHABEN!” - aber SOWASVONAMARSCHVORBEIGEHENWÜRDE.
Konzepte von Lippmann und Bernays werden angeschnitten. Beide Teil der Creel-Kommission.
Gott, der Zufall heute fliegt wieder tief.
Ich weiß garnicht warum das ARSCHLOCH von meiner ehemaligen Psychotherapeutin sich nicht denken konnte, warum ich mit der aktuellen Situation nicht mehr zurecht komme…
Weil ich weiß was Propaganda ist? Wie man sie anwendet?! Weil ich das im Studium gelernt habe?
Aber keine Angst, ich kann in dieser verfickten Scheissgesellschaft immer noch Sekretär*in werden! Dann hätt ich doch einen Job gefunden. SOMUCHWOW!
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk Allerletzte.
DW schafft es einen gesamten Beitrag lang die eigentliche Nachricht wegzukommentieren.
Das Ding in Putins Hand?! Ja was ist das denn? Der im April 2022 unterzeichnete Vorvertrag zu Friedensverhandlungen (Abkommen) mit der Ukraine, bereits von der Ukraine unterzeichnet. Von dem Selenskyj dann einseitig zurückgetreten ist, angeblich wegen Butscha (auch wenn schwere Waffenlieferungen von ukrainischen Präsidentenberatern bereits vier Tage vor Butscha, und vom Atlantic Council erstmalig 2 Tage vor Butscha von den europäischen Partnern gefordert wurden). Oder wegen Boris Johnson, wenn wir Naftali Bennett glauben können, der die erste Version eines Waffenstillstands vorverhandet hat.
Von dem die Hurenwichserschweine im Standard behautpten, sie hättens doch eh immer schon berichtet, wenn Jeffrey Sachs das Gegenteil behaupte, sei das ein ganz böser Verschwörungstheoretiker!
Nun, was befindet sich denn da in Putins Hand? Im Artikelthumbnail. DW vergissts leider im Beitrag zu erwähnen. Was will man machen…
Prominent im Videobeitrag, einsehbar - nur die europäische Öffentlichkeit wird leider nicht erfahren, was es ist - denn auch wenn Putin damit dezidiert argumentiert hat, verraten wir doch der Öffentlichkeit nicht, was wir ihr da zeigen!
Das musst du als Journalist einmal zusammenbringen!
Dann noch kurz für das Outro Statement in die Ukraine zu Selenskyj. Und der so “es wird solange keine Friedensverhandlungen geben, bis der letzte russische Soldat das Staatsgebiet der Ukraine verlassen hat (- inklusive Krim)”. Das ist BRÜSK!
Dann schnell Schalte zu unserem Korrespondenten, was bedeutet das jetzt alles?!
Es bedeutet, dass ihr Arschlöcher die Bevölkerung über mehr als ein Jahr komplett verarscht habt. Dass ihr einseitig berichtet, dass ihr lügt. Dass ihr misrepräsentiert. Dass ihr REGELMÄSSIG gegen andere Meinungen gehetzt habt. Dass ihr euch als Propaganda Mouthpieces für eine Position vereinnahmen habt lassen von der ihr jetzt nicht wisst, wie ihr ohne “die Ukraine muss aber jetzt Gebiet gewinnen” wieder wegkommt.
Und dass ihr das im Fall der Wiener Zeitung eine Woche nachdem ihr eine Medienpartnerschaft mit der Österreichische Amerikanischen Gesellschaft eingegangen seid, gemacht habt.
“Die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist.”
Und dass ihr es weiter macht. Jeden. Verfickten. Tag.
Ist das nicht schön?
Diese Gesellschaft ist und bleibt das abgrundtief Allerletzte.
Putin, Putin, Putin. Und die nächste ukrainische Offensive im nächsten Jahr dann.
Vielen Dank fürs Zuschauen. Und überlegen sie sich bitte nicht zu genau, was sie da im Thumbnail sehen, denn im gesamten Beitrag, berichten wir nicht einmal, was der Kremlbonze da in die Kamera hält.
Kann der Journalismus eigentlich noch weiter sinken? Nein, eigentlich nicht mehr. Wir sind schon unter der Oberfläche. Aber gut dass es noch nicht brodelt, weil die Öffentlichkeit nichts davon mitbekommen wird…
Wie gehts eigentlich der verfickten *ich darfs nicht mehr aussprechen* von meiner ehemaligen Psychotherapeutin die mich vor über einem Jahr nur mit leerem Ausdruck im Gesicht ANGESTARRTHAT als ich ihr gesagt habe, ich komme damit nicht zurecht, dass niemand berichtet, dass sich Selenskyjs Position seit Butscha nicht geändert hat. Friendensverhandlungen erst dann, wenn der LETZTERUSSEDIEUKRAINEVERLASSENHAT, er danach aber noch für SIEBENMONATEVONUNSERENQUALITÄTSMEDIENALSFRIEDENSPRÄSIDENTHOCHGEHALTENWURDE, während Mangott ein Monat nach mir NOCHIMMERNICHT hinter die Rhetorik des Argumentes gestiegen ist. (Friedensverhandlungen erst dann) - und in der ZIB 2 Behauptet hat Selenskyj widerspreche sich da immer wieder.
EINENSCHEISSDRECK.
Für Waffenstillstandsverhandlungen mindestes Rückeroberung der von Russland seit dem 24.02. besetzten Gebiete, für Friedensverhandlungen muss zuerst der LETZTERUSSE aus der Ukraine verschwinden.
Hier. Internationale Konferenz. Voller Wortlaut. Selenskyj O-Ton. Wann wollte mans der Öffentlichkeit sagen? Och nur so zehn Monate nachdem die rhetorischen Floskeln ausgearbeitet wurden, dachten wir, es wäre vielleicht zukünftig opportun, in so einem Video-Segment über afrikanische Staaten… Die grad sehr stark leiden…
“Observers are calling “why cant the African Union come together on this” lässt uns der DW Korrespondent wissen.”
Na warum denn nicht?
Die benannten afrikanischen Staaten waren bereits Teil dieser Initiative, die sind erst aufgrund von Interventionen wieder ausgeschieden.
Wertewesten.
ICHKOTZSEITTAGENDURCH.
edit: Moment, der Standard setzt dem noch die Krone auf…
Hier wies der Standard berichtet:
KRIEGINDERUKRAINE
Putin weist afrikanische Vermittler brüsk zurück
Das US-Institut für Kriegsstudien sieht auf Seiten Moskaus keinen echten Friedenswillen. Im Zuge ihrer Gegenoffensive hat die ukrainische Armee ein weiteres Dorf befreit
Der Standard sagt der Think Tank der den Ukraine Krieg aus der Sicht der US Waffenlobby beurteilt, sieht keinen echten Friedenswillen bei Putin.
DW, beendet den Bericht mit Selensky hat Verhandlungen zwar komplett abgelehnt, und Putin nicht - aber als gelernte Standard und Medienrezipienten wissen wir -- das hier ist die einzig echte journalistische Wahrheit, und Putin ist wie immer Schuld.
Na gut, dafür wird das ISW aber wenigstens alteingesessen anerkannt, und aus der Debatte nicht wegzudenken sein, oder?
ISW was founded in response to the stagnation of the Iraq and Afghanistan wars, with core funding provided by a group of defense contractors.[6]
Ich mein als Gag Schreiber kannst hier bereits deinen Job aufgeben, oder - ich mein was da noch schreiben?
Achso, ja, neben dem hier natürlich:
ISW criticized both the Obama and Trump administration policies on the Syrian conflict, advocating a more hawkish approach. In 2013, Kagan called for arms and equipment to be supplied to “moderate” rebels, with the hope that a state “friendly to the United States [would emerge] in the wake of Assad.”[9] In 2017, ISW analyst Christopher Kozak praised president Donald Trump for the Shayrat missile strike but advocated further attacks, stating that “deterrence is a persistent condition, not a one hour strike package.”[10] In 2018, ISW analyst Jennifer Cafarella published an article calling for the use of offensive military force against the Assad government.[11]
Achso ja Putin ist natürlich nicht verhandlungsbereit sagt das ISW, nur was der Putin da in die Kamera hält, das erfahren wir in den deutschsprachigen Medien leider nicht…
Was will man machen.
edit: Es geht noch weiter, die FAZ berichtet darüber:
FAZ:
Putin fand freundliche Worten für die Gäste und hob hervor, die Entwicklung der Beziehungen zu afrikanischen Ländern habe für Russland Priorität. Er wies auf den zweiten „Russland-Afrika-Gipfel“ hin, der im kommenden Monat ebenfalls in Sankt Petersburg stattfinden soll. Auch schimpfte Putin auf „die neokolonialen europäischen, eigentlich amerikanischen Mächtigen“.
Da wird doch nicht eine der beiden Zeitungen ihre Leser belügen, oder?
Kleine Hilfestellung, “wir werden ihre Vorschläge für Friedensabkommen jederzeit gerne prüfen, aber im Moment ist es außerhalb unserer Möglichkeiten, da die Ukrainer keinen Frieden wollen”, fiel als Satz.
Nur so als kleine Hilfestellung eben.
Zweite Kleine Hilfestellung gefällig? Selenskyj hat die Delegation am Tag davor mit keine Friedensverhandlungen, bis der letzte russische Soldat die Ukraine (inkl. Krim verlässt) aus dem Raum gejagt. Aber das war jetzt doch nicht brüsk! Ich mein Putin war brüsk. Nicht Selenskyj. Selensky war Integrität des Journalismus und Wertewesten. Wussten sies nicht?
Putin gab Kiew die alleinige Schuld am Krieg und sagte, Russland habe nie Verhandlungen ausgeschlossen, anders als die Ukraine. Er hob ein Papier empor, nach seinen Worten den Entwurf eines „Vertrags über die ständige Neutralität und Sicherheitsgarantien der Ukraine“ aus „18 Artikeln“ und behauptete, Russland habe mit Blick auf diese angebliche Vereinbarung „wie versprochen“ seine Truppen von Kiew zurückgezogen. Doch ist auf den Bildern aus Petersburg zu erkennen, dass das Papier auf den 13. April vorigen Jahres datiert ist; der russische Rückzug war rund zwei Wochen zuvor erfolgt. Damals waren die Massentötungen von Zivilisten von Butscha nahe Kiew unter russischer Besatzung schon bekannt geworden, die alle Gespräche erschwerten und schließlich zum Abbruch führten.
Hier lügt dann übrigens die FAZ, denn der russische Hauptverhandler zu dem Zeitpunkt hat den Rückzug der Truppen aus Butscha, TATSÄCHLICH als Verhandlungsmasse ins Treffen geführt, und wurde für dessen Ausführung von russischen Hardlinern heftigst kritisiert. Bedeutet nicht dass dieser Rückzug freiwillig erfolgt sein muss (Russland war unter Druck), bedeutet aber sehr wohl, dass das bereits vor Butscha Teil der Verhandlungsmasse war und sich Russland daran gehalten hat.
Nur die Ukraine wollte nach dem Boris Johnson Besuch - und wenns den Standard freut - und Butscha (obwohl erste schwere Waffenlieferungen bereits 4 Tage vor Butscha gefordert wurden), leider nichts mehr von dem Vertrag wissen. Sachen gibts…
Wobei was die Ukrainer seinerzeit genau unterschrieben haben ist laut FAZ noch strittig, denn -
Putin hielt auch einen „Anhang“ zu dem angeblichen Vertragsentwurf hoch, der die ukrainischen Streitkräfte betreffe und von Kiews Vertretern unterzeichnet worden sei. Doch auf dem Dokument steht deutlich oben geschrieben, dass es lediglich die unterschiedlichen Positionen der Ukraine und Russlands zur künftigen Stärke der ukrainischen Armee nach einem möglichen Vertrag mit Russland auflistet.
WASDIEHURENWICHSERSÄUEVONDERFAZNICHTDAZUSAGENIST, dass exakt das laut Bennett der ausverhandelte Kompromiss war. HAHAA: Sagen wir doch der Bevölkerung nicht… Komm wir habens unter den gesamten Experten in der Redaktionskonferenz zu dem wichtigen Thema einfach übersehen - ok? Welche Bedeutung hatten schon Verträge zur zukünftigen Stärke von Militäreinheiten auf dem später neutralen Gebiet.….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….….…..
Journalismus?
Ausserdem ist hier ist das wording tendenziös, denn der Vertragsentwurf wird wohl nicht “angeblich” sein, wenn ihn Putin in die Kameras hält, und die Arbeit daran sowohl von türkischen als auch israelischen Vermittlern bereits bestätigt ist. UNDEINANHANGVONUKRAINISCHENVERTRETERNUNTERZEICHNET.
Nur was genau die Ukraine bereits unterschrieben hatte ist hier laut FAZ noch strittig. Die türkischen Verhandlungsführer sagen zwar schon dazu einen Vorvertrag zu Friedenverhandlungen, bei dem sich beides Seiten bereits beinahe einig waren, und die Ukraine danach abgesprungen ist, aber wer weiß das schon?
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
edit: Es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten:
Der Krieg in der Ukraine war eines der zentralen Themen bei der von der Ersten Stiftung und dem Institut für die Wissenschaften vom Menschen organisierten Diskussionsveranstaltung “Time to Decide”. Der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Volkswirt Guntram Wolff ist einer der kenntnisreichsten Experten zum Thema Russland-Sanktionen. Die “Wiener Zeitung” traf ihn am Campus der Ersten Bank zum Interview.
Alpbach lobbiet wieder und die Wiener Zeitung freuts. Ja, warum jetzt eigentlich nicht Sanktionen verschärfen? Das Institut für die Wissenschaft vom Menschen setzt sich wieder für mehr Einschnitte für die Russische Bevölkerung, einen längeren Krieg und mehr Hungertote ein. Also rein faktisch. Weil keine militärische, oder Verhandlungslösung in Sicht.
Glauben Sie an eine weitere Verschärfung der Sanktionen?
Man könnte den Preis-Cap noch weiter anziehen. Der entscheidende Punkt ist da die Durchsetzung. Der Hebel: Die Finanzinstitutionen müssen die Transportunternehmen für Öl in die Pflicht nehmen und sie zwingend auffordern, die Versicherungsverträge jeweils zu dokumentieren, bevor sie Finanzgeschäfte im Ölbereich machen.
Gut, war jetzt nicht die Antwort auf die Frage, aber abdrucken tun wirs natürlich wie immer gerne.
Gut, und das hier schreiben wir bei der Wiener Zeitung natürlich nicht dazu -
India
India has rejected the price cap, and Russia supported India’s tanker fleet to enable them to ship Russian oil directly to India, bypassing the sanctions. In late 2022, India was buying around one shipload of 1m bpd.[24] During December India increased Russian oil imports, receiving a discount of USD12-15pb which is around USD7pb higher discount than in October, giving a buy price below the price cap.[25] Imports from Russia in 2022 totalled 33.4m tonnes (250m barrels).[26]
Presseclub Moderator bedankt sich für “eine gute Analyse”. Es fällt über 40 Minuten kein Argument ohne “Putin würde” drin. Bei vier Gästen.
Da haben wir ja wieder unsere ausgewogene Berichterstattung der Putin würde Gedankenleser.
Das Highlight ist dann ein Gast der ein Interview mit dem Ukrainischen Oberkommandanten im Economist zitieren kann.
Das ist heute Journalismus.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
Und im Bezug auf das Situationsverständnis, wird 30 Minuten so getan als ob die Ukraine vor 2021 nicht aufgerüstet worden wäre, und als ob es bei zukünftigen Zusagen für Waffenlieferung in Nachkriegszeiten um 5 Milliarden pro Bündnis im Jahr gehen würde -- also nicht mal Grundlagenwissen ist vorhanden - aber wozu auch, Putin, Putin, Putin - und Putin würde und fertig ist die “gute Analyse”.
Was das mit der Ausgangsfrage zu tun hat? Nichts. Aber kümmert eh keinen. Wir evaluieren dann nach dem Krieg, wie die Performance des Journalismus war, nicht?
Dazu schnell noch eine Userfrage: User Blib Blub sagt, er sei ganz der Meinung des Experten (Hawk - aber so sehr Hawk, dass er in der Vergangenheit bereits recht oft falsch gelegen hat).
Nein, wir tapfer (!) - und gar nicht gestellt, und Propaganda getrieben, schnell weiter zu einem Interview.
https://www.youtube.com/watch?v=FhLBl1YyC7
Wir können zwar immer noch nicht sagen, warum wir Selenskyj die Absoluten Maximalziele fordern lassen, bei denen Russland Vollumfänglich geschlagen wird, und dann so geschockt sein würde - das es gleich mal Regimechange einleitet - aber niederklatschen, niederschreien, und so tun als ob der Angriff jedes Mal alle Probleme löst, das können wir schon. Sogar auf Institutionellem Niveau. Wozu gibts denn eine Franzis Gaub? (Sie ist ehrenamtliche Vizepräsidentin des Europäischen Forums Alpbach und verantwortete 2020–2021 den inhaltlichen Track Securing our Future.[10] src: click)
Nein?! Alpbach schon wieder!? Na Zufälle gibts.
I mean one thing that shapes my whole reaction to it is uh uh my sad recognition that the U.S has been a flagrant a violator of international law and for that reason I think in terms you know uh it’s it’s not as if uh you know well I I worry about uh the the the the the risks associated with trying to push Russia all the way uh uh out of Ukraine just in terms of likelihood of nuclear war but I also worry that it will not um have nearly as much positive effect in terms of reinforcing the norm of respecting international law as it would have had if we ourselves um respected it but, but I want to ask you I mean I also have this view that we kind of misplayed our hand over the last 25 years uh and uh and we could be living in a very different world that didn’t have a Ukraine war if uh if we hadn’t and I think that I want to ask you if you don’t agree with some of that because I remember you know there was a conversation uh this this podcast non-zero was previously under I started this thing called uh co-founding this thing called blogging heads TV that kind of evolved into this, I remember a conversation on that platform between you and Bob Kagan - and you were predicting at that point that uh what we had done in Kosovo not just the military intervention but we had just I think started to recognize Kosovo’s Independence and by the way, that was I think most people would say an illegal violation of international law, that that uh that intervention at least a lot of people say that - um and you predicted that Putin would um well exploit that or that would make it more likely that he would start screwing around in Georgia which he subsequently did so I want to ask you were you a Critic of some of our early Russia policy including NATO expansion or not -
Uh well look uh you know I know you interviewed uh John Mearsheimer I, mean John is an old friend and colleague of mine but I think he’s just been completely wrong and he’s been playing a very very unhelpful role, ever since the uh Russian invasion started, yeah I mean - I was not in favor of taking Georgia and Ukraine into NATO, back in 2008 when the Bush Administration pushed that okay, it wasn’t uh it wasn’t for uh the reasons however - that John uh cites it was really because I thought that you know I started out as a as a military Analyst at the Rand Corporation, and one of the things you know is that you can’t support a military operation if you don’t have the right military logistics and it just seemed to me that it would be very very difficult to actually defend Georgia and Ukraine and Ukraine you know at that time being, you know divided between uh russian-speaking East and a more Ukrainian uh West… Actually right now I’m completely in favor of taking Ukraine into NATO I don’t see how you’re going to end this war if if you if Ukraine doesn’t actually become a member of NATO, but I think that you know the the problem I had with, with Mearsheimer’s argument is, that he’s completely oblivious to what Putin is actually saying - and of course, Putin has complained about uh NATO expansion uh and so forth but - the deeper arguments are so much broader than that you know, he thinks that the the collapse of the Soviet Union was a huge uh tragedy she thinks that the Slavic peoples you know really have a destiny that uh includes the combination of all the weaker uh countries around him and that was not driven by any kind of threat you know from what’s essentially a defensive Alliance - it comes from his understanding of Catherine the Great and Peter the Great -- and you know Russia’s Destiny as uh you know as a Eurasian power uh and so I think that - um - uh - yeah so I, I just think that there are so many other drivers of what Putin ended up doing uh, that NATO expansion you know - it was, it was imprudent it gave him a good excuse I guess this is the way I would put it it gave him an excuse to do what he wanted to do anyhow that has now become persuasive among a certain audience in the west and therefore has weakened you know the Western uh uh uh uh support for for Ukraine uh but I would agree with you that we’ve made a lot of mistakes. I mean the invasion of Iraq was a huge mistake uh I think thats one of the reasons that we uh that Ukraine hasn’t gotten as much uh support in the global South uh that we or people like me think it deserves, uh is because of Iraq certainly in the Arab world I’ve had Arab friends tell me that look you did the same thing in 2003 so why are we supposed to get so excited about Ukraine? Uh when you know you did it your s-- - now, I do believe that you can make a both a moral and a political argument why these are two very different cases you know. Iraq was a really rapacious dictatorship uh in Ukraine as a you know pretty good democracy, but I can appreciate the point that you know in terms of Crossing International borders with military force that was a terrible precedent, we sat and we’ve made certainly many other mistakes in especially in the Middle East because I just think that we don’t know what we’re doing in that region um uh you know that that have weakened our position but - you know Vietnam was a mistake too I mean, a lot of mistakes - yeah uh well I don’t want to I mean I I kind of think Putin’s uh, the world view you described has to some extent evolved more than we appreciate uh you know and the things he’s saying that seemed to go so far beyond a Mearsheimer world of just National Security as a motivation, I think uh kind of got a lot more pronounced and crystallized - I think in response to his perception that we uh kept uh keeping disrespecting him but that’s that’s another um argument there I mean it goes beyond NATO expansion in terms of the things he was uh unhappy with - but […]
Zu dumm eigentlich dass Naftali Bennett das anders charakterisiert hat…
B: I got a call from this guy, Zelensky, the leader of Ukraine, I heard he’s a Jew, a comedian, …
I: Hanoch Daum turned prime minister…
B: Something like that.
I: -God forbid.
B: And he asked me nicely if I can ask Putin to talk to him, to meet with him.
I waited with that, we’ve been there some 5 and a half hours, we’re talking, and then I say, oh, Zelensky asked me to ask you if you can meet. He was the nicest man up to then and his gaze turned cold.
“They’re Nazis, they’re warmongers [!!! Security Interest maybe!!! JUST A GUESS?!], I won’t meet him.
“They’re pro-Nazis.” Now, he has an entire theory and narrative surrounding this issue.
If we go back to World War II, Ukraine definitely was an accomplice at certain times…
I: Were you shocked by his answer?
B: I was surprised when his demeanor changed. Second… he had liquor. Now, I don’t like alcohol, whiskey and the like.
Wine is the most I can drink.
But the wine isn’t kosher. So…
He removes a bottle of wine, I look at Elkin and say, tell him that I don’t want wine now.
“Then what will you have?”
I don’t know what to ask for, I’m no expert.
Gin and tonic on the rocks…
“Would you like vodka?”
I: -Was he pouring the drinks?
B: Yes, it was the three of us.
I: –Wow.
B: -Me, him and Elkin the interpreter. So I said… he has vodka in his hand, so I said yes.
So I had to drink vodka.
I: -Was it disgusting? That’s rough. Imagine if you got drunk.
B: -Yes.
He was very courteous and and we formed a relationship that will soon manifest, before the war.
I: You got stuck there on the Sabbath.
B : -Yes, I stayed in the hotel. He was very courteous. He heard that my wife is a chef, that she was a dancer, he invited us to St. Petersburg, he realized I got stuck on the Sabbath.
He didn’t understand so I explained, I can’t on the Sabbath, so he sent a basket with lots of nice things, including bacon. He didn’t know. Cheese and meat…
I: -Hilarious.
B: He was very courteous and hospitable.
I: –Okay.
B: So we formed a relationship in Sochi, we talked on the phone about all kinds of matters, but meanwhile things with Ukraine were starting to heat up.
December, 21st of January.
I’m not too preoccupied with it at the time, I’m not familiar with the map and Ukraine… Not a major issue to me. I’m overseas, I don’t remember if it was Bahrain or the Emirates, and the Americans are saying that war is imminent. There’s a debate whether or not to invade.
So what I focus on is getting Israelis out as quickly as possible.
I think it was on the 24th…
I: -From Ukraine?
B: –Yes. Because… I’ll tell you something in general. When it comes to the world, foreign policy and all that, my focus is on Israel’s interests.
That may be a narrow view, but my primary focus is on…
I: Your people.
B: -My people. Soon the strategy will come to light in this regard. The war breaks out.
I: Do you want to get the Israelis out or the Jews?
B: The Israelis at this point.
I: -Okay. And based on the policy are you thinking that this is war?
B: They’re going in and… The entire world thinks that this invasion will be a piece of cake.
There’s not that much talk of conquering Ukraine, more of defeating Ukraine.
Everyone knows that Zelensky is finished, America suggests Zelensky seek refuge with them, this is public information.
I started studying the topic. When a new topic comes up I want to understand what the strategy of each side can be, but the world fully understands there’s no competition in this regard.
The war breaks out and I’m instantly between a rock and a hard place.
On the one hand, the Americans clearly expect, this is largely led by the Americans, that we all rally for Ukraine.
On the other hand, I have two opposing interests.
One is our routine activity in Syria, once or twice a week - we attack the Iranian presence in Syria, and Russia, the superpower, has the S-300 there, and if they press the button, Israeli pilots will fall.
I: Who will save them?
B: Who will rescue the next Ron Arad? Biden? Zelensky? It will be my problem.
So all the talk [!] of being on the right side of history, …
I get it, but I have a national need.
Second, there are many Jews in Ukraine and Russia and as prime minister of the Jewish state, I have a responsibility.
So what do I do?
I came up with a strategy that says, when I’m pressured on two sides, I take a third and the third was creating contact with both sides and trying to mediate.
Jetzt ist es wieder so unglaublich erstaunlich, dass das deutsche Auswärtige Amt und der Deutsche Verteidigungs Ausschuss, immer im Gleichschritt mit den der Medienberichterstattung (also wenn wieder mal ein ehemaliger US Botschafter ZUUUUUUUFÄLLIG bei den Munk Debates fallen lässt, dass er auf dem Weg zur Debatte Snyder gelesen hat, und das (Bloodlines) ein so ein tolles Buch ist, und da drin eigentlich alles steht was man über diesen Krieg wissen muss), von Revisionismus als Kriegsgrund zuerst zu Neokolonialismus, und dann zu Imperialismus gewechselt sind.
Lösung des Ukrainekriegs vor Russland-Wahl „nicht wahrscheinlich“
13.06.2023 um 06:28
Gelöst werden könne der Konflikt um die Ukraine wohl erst, wenn beide Seiten militärisch ermattet und keine militärischen Erfolge mehr zu erwarten seien, sagt der Politologe Gerhard Mangott.
Der Politologe Gerhard Mangott hält eine Verhandlungslösung im Ukraine-Krieg vor der russischen Präsidentschaftswahl am 17. März nächsten Jahres „nicht für wahrscheinlich“. Auch, weil Präsident Wladimir Putin nicht mit einer möglichen Kriegsniederlage in die Wahlen gehen wolle, sagte Mangott. Gelöst werden könne der Konflikt wohl erst, wenn beide Seiten militärisch ermattet und keine militärischen Erfolge mehr zu erwarten seien.
Letzteres sei „jedenfalls noch viele Monate“ entfernt, vielleicht auch länger, prognostizierte Mangott. Derzeit sei jedenfalls kein Ansatz für Verhandlungen absehbar. Russland beharre auf der Anerkennung von militärisch errungenen Gebietsgewinnen. Diese könne die Ukraine nicht akzeptieren, das sehe auch eine Mehrheit der dortigen Bevölkerung so. Die Ukraine wiederum wolle nur mit einem möglichen Nachfolger Putins verhandeln und nachdem sich die russische Armee aus der gesamten Ukraine einschließlich der Halbinsel Krim zurückgezogen habe. Das würde jedoch eine krachende Niederlage Russlands bedeuten. „Worüber soll dann noch verhandelt werden?“, folgerte der Politikwissenschafter der Universität Innsbruck.
„Dann könnten Zweifel unter den Eliten zunehmen“
Die aktuelle Zurückhaltung Putins bei Konflikten unter russischen Eliten und militärischen Formationen grenze indes an „Arbeitsverweigerung“, analysierte Mangott: „Wenn Putin nicht den Eindruck erweckt, er weiß, was er tut, könnten Zweifel unter den Eliten zunehmen“. Dann könnte auch verstärkt die Frage gestellt werden, ob die Kosten im Ukraine-Krieg für Russland gerechtfertigt seien.
Es sei langjährige Praxis Putins gewesen, sich bei schwierigen Themen zurückzuhalten, um nicht potenzielle negative Folgen mittragen zu müssen. „Das ist nicht mehr haltbar“, betonte der Russland-Experte. Die Eliten stünden nicht mehr geschlossen hinter dem russischen Präsidenten, wie das in den vergangenen Jahrzehnten der Fall gewesen sei. „Er kann es sich nicht mehr leisten, sich zurückzulehnen“, so der Innsbrucker Politologe mit Blick auf Konflikte etwa zwischen Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin und Verteidigungsminister Sergej Schoigu.
Die ukrainische Gegenoffensive sei indes bereits im Gang. Vor zehn bis 14 Tagen habe eine Vorbereitungsphase begonnen, die seit fünf Tagen laufenden Vorstöße der Ukraine könnten als Beginn der lange erwarteten Gegenoffensive gewertet werden. Dass die Ukraine das nicht als solche bezeichne sei klar, ansonsten müsste man ein mögliches Scheitern erklären.
Berichte über die Zerstörung von vom Westen gelieferter Leopard- und Bradley-Kampfpanzer durch Russland hätten sich indes als glaubwürdig herausgestellt, so Mangott. Für Moskau bedeute das einen „propagandistischen Erfolg“. Damit könne man demonstrieren: Die vom Westen gelieferten Waffen sind nicht unbesiegbar. Für die Ukraine handle es sich jedoch noch nicht um einen dramatischen und auch keinen entscheidenden Verlust, sondern nur um einen kleinen Teil der gelieferten Kriegsgeräte.
Staudamm-Sprengung: „Terroraktes und Kriegsverbrechens“
Hinweise, dass der Kachowka-Staudamm durch Russland gesprengt worden sei, hätten sich indes verdichtet. Ziel des „Terroraktes und Kriegsverbrechens“ dürfte aus russischer Sicht gewesen sein, die Front zu verkürzen. Dadurch, dass ein Übersetzen der ukrainischen Armee über den Dnipro in bestimmten Gebieten verhindert werde, könnten Soldaten von dort abgezogen und woanders eingesetzt werden. Spekulationen, dass die Ukraine hinter der Sprengung stecken könnte, schätzte Mangott mit allergrößter Wahrscheinlichkeit für falsch ein. Endgültige Beweise gebe es jedoch noch nicht.
Hingegen sei die Ukraine wohl Urheber der wiederholten Angriffe in russischen Grenzregionen und im Inland einschließlich Moskaus. Das solle der russischen Bevölkerung signalisieren: Die Ukraine sei dazu fähig, den Krieg „nach Hause zu bringen“. Auch könnte ein Ziel sein, die russische Armee dazu zu zwingen, Kräfte von der Front zur Grenzsicherung abzuziehen. Das habe sich bisher jedoch nicht bewahrheitet - auch, weil die russische Regierung mit der eigenen Bevölkerung „stiefmütterlich“ umgehe. Gleichzeitig bestehe auch die Möglichkeit, dass dadurch die Unterstützung in Russland für den Ukraine-Krieg steige.
Eine atomare Eskalation sei nicht wahrscheinlich, aber weiter möglich, schätzte Mangott. Eine Gefahr bestehe insbesondere dann, wenn Kerninteressen des russischen Staates bedroht würden - etwa im Falle der Krim. „Ein Verlust der Krim wäre das politische Ende Wladimir Putins“, so Mangott. Die Frage sei, wie dieser reagiere, wenn ein solcher Verlust drohe. Der Westen müsse sich mit dieser Möglichkeit beschäftigen und auch in die Einschätzung miteinbeziehen, welche Waffen geliefert würden: „Die Frage ist: Wozu soll die Ukraine befähigt werden?“
Also, the special kind of ukrainian ultra nationalism (“which is civic, not ethnic”), that is so EU centric that it becomes highly compatible with european liberal ideals, is just magical.
Because its nationalism that has become bound up with the idea of european integration.
“This is kind of a muscular, patriotic defense, of a liberal society.” Called Ukraine.
The two years in the covid bunker is the icing on the cake. Naftali Bennett told a slightly different story.
Hot tip, never become educated on stuff, the utter despair and disgust is just not worth it.
Also - Ukrainians will not negotiate until the russians are out, is signaled by Applebaum a year ago. (“I dont think that, …”)
Bonus:
When the war will end (Without Selenskyj edition):
edit: es gibt aber natürlich auch wieder gute Nachrichten - der Standard hetzt bereits wieder:
Pazifisten in der Sackgasse
Die Appelle bei der sogenannten Friedenskonferenz rufen zu Recht Widerstand hervor
Anna Giulia Fink
11. Juni 2023, 17:10
Es gab Wirbel, Absagen, die Anmietung der Veranstaltungsräume wurde kurzfristig storniert: Schon vorab war die Sorge groß, dass die sogenannte Friedenskonferenz in Wien der russischen Propaganda zu viel Bühne verschaffen würde. Sie war berechtigt, wie sich am Ende zeigte.
Der wahre Feind im Westen
Die alte Friedensbewegung mag es gut meinen in ihren Absichten: Tatsächlich sollte alles versucht werden, um ernsthafte Initiativen für Verhandlungen zu ermöglichen. Die Appelle der Austropazifistinnen und -pazifisten sowie einiger internationaler prominenter Intellektueller in Wien rufen aber zu Recht Widerstand hervor. Sie verharren immer noch in der Vorstellung, dass der wahre Feind im Westen zu suchen sei.
src: click
Und wir wissen ja, jegliche Mitschuld ist ausgeschlossen. Also inherent, von unserem Kriegsnarrativ ausgehend.
Diese ideologische Verblendung lässt sie die Realität des Krieges verdrehen. Zwar wird Moskau als Aggressor bezeichnet, aber nicht alle gestehen der Ukraine das Recht zu, fremde Streitkräfte aus dem eigenen Land zu vertreiben.
Unglaublich was sich diese Friedensbewegung alles leistet! In Übereinstimmung mit der Mehrheit der Österreicher. Russenversteher!
edit: Es wäre vielleicht auch noch interessant auszuführen “warum provoked”.
Position des Atlantic Council und der Nato im Dezember 2021: click Inklusive Kuleba Pressestatements gemeinsam mit Stoltenberg vor der Nato. Die Kurzfassung - Waffenlieferungen im Umfang von 300 Tonnen pro Jahr (siehe 1, bezugnehmend auf 2, davon 80 Tonnen Javelins im Wert von etwa 200 Mio USD) von den US in die Ukraine können erst dann eingestellt werden, wenn Russland sich unabhängig von Minsk 2 vollständig aus der Region zurück zieht, die temporär besetzten Gebiete in den nationalen Grenzen der Ukraine anerkennt, und die Gebiete für 30 Jahre unter Eigenverwaltung gestellt werden, wonach sie automatisch wieder der Ukraine zufallen. “Die Russen sehen darin vielleicht noch nicht das win, eines win win Szenarios” so die Position im Dezember 2021, aber nachdem sie sich vollständig zurückgezogen hätten - auch aus der Krim, könne man dann darüber sprechen, ob man seitens der US die Waffenlieferungen an Kiew einschränke, und mit Russland wieder Appeasement Politik betreiben. Da wird sich Russland sehr gefreut haben.
Während der sicherheitspolitischen Verhandlungen im Dezember 2021, das von der Agenda Nehmen des Verhandlungspunktes “Ukraine” durch die US, siehe Klaus von Dohnanyi bei der Körber Stiftung vor zwei Wochen.
Dann das Bedauern des Russland Experten des CFR über den “möglicherweise zu frühen”, einseitigen Abbruch der sicherheitspolitischen Verhandlungen mit Russland im Dezember 2021 - durch die Vereinigten Staaten.
Dann folgender Umstand:
The argument that Russia has no right to have a sphere of influence is likely to infuriate Moscow. Senior US pundits have argued in the recent past that “Russia needs its buffers”.
Schrieb seinerzeit das “berühmte Propaganda Outlet euractiv” (Sarkasmus), als Teil des Europe MediaLabs.
Das Dekret Nr. 117 vom 24. März 2021 gezeichnet von Selenskyj, das militärische Vorbereitungen für eine militärische Rückeroberung der Krim und Sewastopol genehmigt hat. Und auf das der erste große russische Truppenaufmarsch an der ukrainischen Grenze binnen einer Woche erfolgt. Sowie die Reaktion der Venice Commission der Europäischen Union darauf.
Selenskyjs Aufruf auf Telegram, am Tag der Invasion, auf russisch, an das russische Volk, vor allem aber an Ärzte, Anwälte, TikToker, aber auch Künstler, Mütter und Väter - sofort in Russland auf die Straße zu gehen, und solange nicht ihren Protest einzustellen, bis sich Russland mit Kiew an einen Verhandlungstisch setze, da “das das Einzige sei was einen Krieg noch verhindern könne”. Auf diesen Protestaufruf an die russische Bevölkerung hin flogen in direkter zeitliche Abfolge, drei Stunden später die ersten Raketen. Während Russland zuvor “erst” unmarkiertes Kriegsgerät über die Grenze zu den “Separatisten im Donbas” bewegt hat. Ein “Verhalten” das im Nato Krisengipfel am selben Tag von der Mehrheit der Europäischen Staatsoberhäupter als “Russland hat noch einen Weg zurück” klassifiziert wurde.
Und natürlich die in US Militärjournals veröffentlichten Interviews, mit ukrainischen Truppenführern, die im Oktober 2021 den erfolgreichen Einsatz von Javelins im Donbas bestätigt haben - der dann retroaktiv im Dezember laut einer Aussage vor der Nato doch nicht stattgefunden haben soll - als die US, ebenfalls retroaktiv die Freigabe der gelieferten Javelins für solche Einsätze erstmalig bestätigt haben. Unter dem Vorbehalt, solche hätten aber noch nicht stattgefunden.
Und abschließend viellicht noch das andauernde Insistieren auf außenpolitischen Konferenzen, Russland sei ein failed State, man wisse garnicht warum sich Europa immer noch so sehr in dessen Sinne engagiere.
Hier exemplarisch eine Rede von Thomas Graham, Jr. von der Jamestown Foundation Conference, Washington, DC, June 9, 1999
If power continues to dissipate, Russia is on its way to becoming a “failed state,” that is, a dysfunctional state incapable of carrying out the core functions of a modern state, such as defense, preservation of domestic order, maintenance of a monetary system, tax collection and income redistribution, and provision of minimal social welfare standards. [31] This is not the most likely outcome, but bears careful consideration because of the challenges it would pose to the United States and the rest of the world (more below).
If power is concentrated in Moscow (or another single center), Russia would be repeating its historical pattern of the past four hundred years, in which recentralization follows a period of weakness, drift, and chaos. Historically, recentralization has been a response in large part to foreign threats; it has always enhanced the authoritarian elements in the political system. It is likely to be no different today. In a country as vast and diverse, geographically, economically, and culturally, as Russia, that is, in a country that appears naturally inclined toward a decentralized form of government, defense against foreign foes can be the only justification for a rigid, unitary state. And tighter political controls are the only way to enforce recentralization, particularly given regional leaders’ desire for more local autonomy.
Despite the erosion of state power and the obvious weakness of the central government, it is still probably true that there are more levers of hard and soft power in Moscow than anywhere else in Russia. Moscow remains the transportation and communications hub of the country: it is still the country’s spiritual center. Economically, Moscow elites dominate the economy; by various estimates, up to 80% of all Russian capital is concentrated in Moscow.[32] It has been the disarray and disunity in Moscow that has fueled regional autonomy, and presumably more discipline there would shift the balance away from the regions. So for any would-be centralizer the first task would be to unite and discipline the Moscow elites and then turn to reasserting Moscow’s prerogatives over the rest of the country. It would take several years - and perhaps much violence - to accomplish this task, but it is hardly an impossible mission. Of all the current presidential candidates, Luzhkov is the most likely to move in this direction.
Aber ein Schelm, wer hier irgendwo Provokation entdeckt.
We cant say “provoked”.
edit: Moment, aber können wir die Bau- und Instandhaltungsgesellschaft der Krimbrücke noch mit internationalen Sanktionen belegen, so dass die Instandhaltung der (illegalen!) Brücke teurer wird? Aber sicher doch!
- you start a counter offensive to regain control over the temporarily occupied regions of your country, so the people in Odessa will be able to sleep well again in the future, not having to fear the russian military presence in Sevastopol - then conquer one (edit: now 3) village(s) so far, but have to evacuate 80 villages predominantly to Odessa after the Nowa Kachowka blast.
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