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Jetzt bitte für alle nochmal zum Mitschreiben

13. April 2023

[l] Ach­tung, wich­ti­ge Durch­sa­ge unse­rer ame­ri­ka­ni­schen Freun­de, äh, der Tages­schau:
Außer­dem heißt es, der ägyp­ti­sche Macht­ha­ber Abdel Fatah El-Sisi pla­ne offen­bar, Russ­land heim­lich mit Rake­ten und Muni­ti­on zu unterstützen.
Der Mann wur­de zum Macht­ha­ber degra­diert, nicht mehr Staats­chef oder Prä­si­dent.
Nicht dass hier einer von euch mit dem Neu­sprech durcheinanderkommt!1!!

Dass die nicht mal so tun kön­nen, als betrie­ben sie seriö­se Bericht­erstat­tung! Oh war­te, das ist schon wie­der der Geheimdienst-Flade. Na das ist ja mal eine Überraschung.

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Moment, die Tages­schau ist doch erst neu­er­dings durch ihre über­aus gute Quel­len­la­ge und ihr promp­tes Inter­view Sche­du­ling aufgefallen:

Also, wenn sie nicht mal wie­der für zwei Stun­den unkom­men­tiert Hod­ges im Haupt­abend fea­turen. (1|2)

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut gro­tesk Allerletze.

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

13. April 2023

Die Doku­men­te wur­den online in ihrer Ori­gi­nal­form gele­akt, dann kam jemand vor­bei, hat eini­ge Zah­len “cru­de­ly” abge­än­dert, und die ver­än­der­te Ver­si­on wei­ter verbreitet.

Wer bloß? NA DER RUSSE WARS!

Muss ja kei­ner wis­sen, kein deutsch­spra­chi­ges Medi­um hat die­ses klei­ne Detail aufgegriffen.

edit: Ö1 hat die Ver­brei­tungs­ge­schich­te, via WP: Die Doku­men­te wur­den in einer geschlos­se­nen Dis­cord­grup­pe geteilt. Von dort sind sie auf einer ande­re Platt­form gekom­men, von der sie wei­ter ver­brei­tet worden 

All win­ter, OG uploa­ded docu­ments to the ser­ver. No one tal­ked about sharing them else­whe­re. Then, unbe­known to the group, on Feb. 28, ano­t­her teena­ge user from the Thug Shaker Cen­tral ser­ver began pos­ting several dozen pho­to­graphs showing clas­si­fied docu­ments on ano­t­her Dis­cord ser­ver affi­lia­ted with the You­Tuber “wow_mao.” Some of the docu­ments offe­red detail­ed assess­ments of Ukraine’s defen­se capa­bi­li­ties and show­ed how far U.S. intel­li­gence could see into Russia’s mili­ta­ry command.

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und DANN kam der Rus­se und hat die Doku­men­te “cru­de” gepho­to­sh­opt um den Scha­den für die US Regie­rung zu mini­mie­ren in dem das Faux pas in den ers­ten zwei Tagen als “rus­si­sche Des­in­for­ma­ti­on” dekla­riert wer­den konnte.

Ich mein - offen­sicht­li­cher kanns ja kaum sein!

Die­ser gefin­kel­te Rus­se schon wieder!

Sterbt ihr Schweine.

Ihr elen­dig­li­chen Lüg­ner­säue. Wichser.

sie­he auch: click

Nach­satz, ob das pro­ble­ma­tisch war, wenn alle deutsch­spra­chi­gen Medi­en bis zum heu­ti­gen Tag die UK Mili­ta­ry Brie­fings 1:1 als Wahr­heit ver­kauft haben, auch wenn Reis­ner die bereits vor 2 Wochen als “ver­brei­ten Pro­pa­gan­da” klas­si­fi­ziert hat?
Bei 35:37 in

Ja und auch hier viel­leicht das Bei­spiel UK Intel, sie wer­den sicher oft mit­be­kom­men - ein­fach das Pro­blem der Infor­ma­ti­ons­kriegs­füh­rung wo also das Bild oft ver­fälscht wird, ja also nach UK Intel müss­te ja die rus­si­sche Armee längst zusam­men­ge­bro­chen sein, ist sie nicht - klar weil natür­lich auch eine geziel­te Infor­ma­ti­ons­ope­ra­ti­on dahin­ter steckt wo man also hier sehr schön auch die Abla­ge sieht vor allem wie­der was die Luft­kom­po­nen­te als sol­ches betrifft […]

Ja ne, aber komm, was macht das jetzt schon, wenn die BBC heu­te (auf Basis des Leaks) berich­tet, dass 50 Kon­tin­gen­te von Spe­cial For­ces im Ukrai­ne Krieg im Ein­satz sein sollen?

Accord­ing to the docu­ment, dated 23 March, the UK has the lar­gest con­tin­gent of spe­cial for­ces in Ukrai­ne (50), fol­lo­wed by fel­low Nato sta­tes Lat­via (17), Fran­ce (15), the US (14) and the Nether­lands (1).

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Damit sind die doch kein Kriegs­teil­neh­mer! Auf deren unab­hän­gi­ge Qua­li­täts­be­richt­erstat­tung kann man im unab­hän­gi­gen deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus immer noch voll bauen!

VOR ALLEM WENN MAN DANN SNYDER AUF SEINEN VERFICKTEN INSZENIERTEN GLOBAL MEDIA SUMMIT ALS DIE PERSON EINLÄD DIE DIE MEDIENPERFORMANCE DER KRIEGSBERICHTERSTATTUNG EVALUIERT!

DIE VICTOR PINCHUK FOUNDATION LÄSST GRÜSSEN!

You­tube Video Short der Vic­tor Pin­chuk Foundation:

Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on? Das sind die hier.

Sie­he auch: click

Nicht aber dass das mal öffent­lich zum Gesprächs­the­ma wird… Ich meine…

Wer­te­wes­ten!

Fickt euch ihr SCHWEINE.

Macron “brabbelt” grad was über Taiwan-

11. April 2023

was im deutsch­spra­chi­gen Raum natür­lich kein Medi­um brin­gen muss…

Von Nico­las Barré
Ver­öf­fent­licht am 9 Apr 2023 um 11:00

Aktua­li­siert am 10 Apr 2023 um 13:05

Zu lan­ge hat Euro­pa die­se stra­te­gi­sche Auto­no­mie nicht auf­ge­baut. Heu­te ist die ideo­lo­gi­sche Schlacht gewon­nen”, meint Emma­nu­el Macron in einem Inter­view mit “Les Echos”. Nun müs­se die­se Stra­te­gie jedoch umge­setzt wer­den. “Die Fal­le für Euro­pa wäre, dass es in dem Moment, in dem es zu einer Klä­rung sei­ner stra­te­gi­schen Posi­ti­on gelangt, in eine Stö­rung der Welt und in Kri­sen gerät, die nicht die uns­ri­gen wären.”

Für den fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten ist die stra­te­gi­sche Auto­no­mie ent­schei­dend, um zu ver­hin­dern, dass die euro­päi­schen Staa­ten “zu Vasal­len” wer­den, wäh­rend Euro­pa “der drit­te Pol” gegen­über den USA und Chi­na sein kann. “Wir wol­len nicht in eine Logik von Block zu Block ein­tre­ten”, füg­te der Staats­chef hin­zu, der sich auch gegen die “Extra­ter­ri­to­ria­li­tät des Dol­lars” aus­sprach. “Die Geschich­te beschleu­nigt sich, wir brau­chen par­al­lel dazu eine Beschleu­ni­gung der euro­päi­schen Kriegs­wirt­schaft”, beton­te der fran­zö­si­sche Präsident.

Über­setzt mit www.DeepL.com/Translator

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Ja scheis­se, wir berich­ten in den deutsch­spra­chi­gen Medi­en doch nicht was der fran­zö­si­sche Prä­si­dent zu Tai­wan sagt!1!!

Kin­der­au­gen, schnel­le­re Waffenlieferungen!

Wobei für die ist Macron auch - “es kann kei­ne Euro­päi­sche Frie­dens­ord­nung geben, solan­ge in Euro­pa ein ein­ge­froh­re­ner Kon­flikt schwelt”.

Ach ist das so.

Der kal­te Krieg hat ange­ru­fen und will sein Gegen­nar­ra­tiv zurück.

edit: Ach so ja - unter fer­ner lie­fen. Berich­te muss man dar­über natür­lich nicht, aber kommentieren!

Frank­reichs Prä­si­dent setzt sich mit sei­nem Spruch über die euro­päi­schen “Mit­läu­fer” der USA in die diplo­ma­ti­schen Nes­seln. Daher­ge­plap­pert war das nicht, dafür hat er sei­ne Gründe

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Der Klick­bait Schwach­sinn zusam­men mit der falsch gewich­te­ten Ein­ord­nung für die Voll­trot­tel (im Kom­men­tar), ist natür­lich wie­der vom Standard…

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

edit: Ah, dies­mal gibts die Erklä­rung gleich am sel­ben Tag mit dazu, pas­siert ja nicht so oft…

[l] Nicht nur Macron hat Chi­na besucht. Auch Flinten-Uschi. Ihr ers­ter Anlauf­punkt? Die ame­ri­ka­ni­sche Bot­schaft.
Das wird es sein, was Macron gemeint hat, als er sag­te, die EU soll­te außen­po­li­tisch eigen­stän­dig auf­tre­ten, nicht als Pudel der USA.

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Bildschirmfoto 2023 04 12 um 07 22 18Der Stan­dard ist wie­der mal Alp­bach hörig. Dem kanns gar­nicht zu schnell gehen die euro­päi­sche Idee zu ver­kau­fen. Stellt sich nur noch die Fra­ge, wie Chi­na Het­ze saloo­n­fä­hig machen? So:

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut abgrund­tief Allerletzte.

Qua­li­täts­zei­tung übrigens.

edit: Ja schei­ße Bob, der ers­te Kom­men­tar hat die Bevöl­ke­rung noch noch effek­tiv genug ver­arscht! Was machen wir denn da jetzt. Schnell, Tho­mas May­er to the rescue!
Bildschirmfoto 2023 04 12 um 08 51 19

edit2: Komisch war­um sich die­ser Ein­druck fes­tigt, dass die Medi­en seit einem Jahr die Öffent­lich­keit an den Meist­bie­ten­den für Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen ver­kau­fen - ich weiß gar­nicht woher das rührt.
Bildschirmfoto 2023 04 12 um 08 56 02

edit: Kon­text, den in deutsch­spra­chi­gen Medi­en ein­fach kei­ner bringt.

Ich mein war­um denn auch?!

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

11. April 2023

Why is Putin esca­la­ting the war in Ukraine

while at the exact same time

he is total­ly unab­le to do anything other than to defend rus­si­as posi­ti­ons in the Ukrai­ne, likely being ent­i­re­ly bea­ten this october?

Hint: Bet­ter never ques­ti­on the Broo­kings insti­tu­ti­on as a journalist.

Even though they were the FIRST insti­tu­ti­on to be publicly pro­tes­ted by CODEPINK in rela­ti­on to the Ukrai­ne war, even befo­re they publicly star­ted to inter­rupt Blin­ken speeches.

Becau­se? Well they were foun­ded to ensu­re US for­eign poli­ti­cal inte­rests to be enac­ted around the world - so obvious­ly you dont - and they cer­tain­ly remain the favou­rites of Rau­scher! (1|2|3)

And the public at lar­ge, becau­se their five stone sta­tu­es theo­ry of “How Putin thinks” was always so god damn convincing!

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt immer noch das abso­lut abgrund­tief ALLERLETZTE. Sterbt ihr Schweine.

edit: Die Wie­ner Zei­tung hat den Kon­text.

edit: Auch DW hat es weit gebracht - Sie sind an ein gele­ak­tes Tele­fo­nat zwi­schen zwei Pri­vat­per­so­nen, einem Musik­pro­du­zen­ten, und sei­nem Freund gekommen!

Fragt sich nur, wer da jetzt gele­akt hat… Die Schwipp­schwä­ge­rin, die Putz­frau, oder doch die NSA? Man weiß es nicht.

WELL, CANT SEE ANY DOWNSIDE TO THAT!!

02. April 2023

Fresh from the newest (edit: actual­ly, an older - its just that the vide­os were recent­ly publis­hed) gathe­ring of the friends of the Broo­kings Insti­tu­ti­on, which was actual­ly foun­ded to ensu­re US for­eign inte­rests are ser­ved as well as enac­ted around the world -- we pre­sent to you

Euro­pes only chan­ce is to --

beco­me the lea­der in the green tran­si­ti­on, by vir­tue of taking on huge amounts of public debt, against a back­drop of Chi­na which is set on also mass pro­du­cing that stuff, against the backgdrop of a US that actual­ly will not buy your stuff, once it comes to mar­ket, but will glad­ly take your talent and your ent­i­re pre­cisi­on manu­fac­tu­ring indus­try and onboard it --

and you have to do it while you do a mili­ta­ry buil­d­out, that doesnt bene­fit you in any way - and only adds sun­ken cos­ts, becau­se con­tra­ry to popu­lar belie­ve, you will never beco­me a glo­bal mili­ta­ry power, part­ly becau­se of your demo­gra­phic struc­tu­re, and the­re­fo­re will have none of the bene­fits of having glo­ba­li­zed your ent­i­re invest­ment indus­try backed by the worlds big­gest mili­ta­ry and reser­ve cur­ren­cy, but if you inno­va­te in your mili­ta­ry sec­tor deve­lo­p­ment (while not buy­ing from US manu­fac­tu­rers), you might still bene­fit from cross sec­to­ral effi­ci­en­cy gains!

Oh and “if you are too slow” (with chi­na actual­ly having slo­wed down pro­duc­tion fore­casts, and pivo­ted towards the next “cen­tu­ry of the self”, but trust me, your are still in a race here!) you loo­se anyhow.

Oh and your ener­gy­cos­ts qua­dru­pled. Oh and your mate­ri­al import rou­tes arent set up yet.

Oh, and of cour­se, after you beca­me green inno­va­ti­on lea­der, with no one actual­ly buy­ing that stuff (the US not becau­se as an “island” it will tran­si­ti­on later, and Chi­na not - becau­se it still will want to boot­strap its own domestic eco­no­my, ESPECIALLY sin­ce you play­ed this out as a “sys­temic com­pe­ti­ti­on” not that they would have many buy­ers any­how - but at least they have the mate­ri­als, just not the ener­gy), the US will buy out your talent and crea­te the second genera­ti­on of green tran­si­ti­on pro­ducts in the US (near actu­al popu­la­ti­on cen­ters), while you are now paying for the huma­ni­ta­ri­an fall­out (excu­se me) of the Ukrai­ne cri­sis in terms of food and fer­ti­li­zer pro­duc­tion not to get across euro­pean borders.

While BRICS nati­ons will live on on the natu­ral gas you actual­ly nee­ded as a tran­si­ti­on fuel, oh and the 300 mil­li­on bar­rels per day from the newest US well tap­ped in the antarctic.

But that only off­sets the cru­de that is now shut in in the rus­si­an permafrost.

Such a win!

And you have to do it, other­wi­se you beco­me ent­i­re­ly side­li­ned in terms of inter­na­tio­nal importance.

And if you do it, you’ll get ent­i­re­ly out­play­ed in terms of inter­na­tio­nal impor­t­ance wit­hin a decade.

Still paying off your loans over what was it 30 years? Yeah - wish­ful thin­king. As if tho­se kinds of loans are ever “payed back”.

The US can excel in defi­cit spen­ding, becau­se it has the worlds lar­gest mili­ta­ry, so it could always invest in the mili­ta­ry indus­tri­al com­plex (as an inno­va­ti­on dri­ver), becau­se the side bene­fits of that alo­ne bene­fi­ted its inves­tor class.

Euro­pe gets none of that. So be bra­ve, tough it out, and take the plun­ge alrea­dy! Now that your main source of cru­de and (for­eign) natu­ral gas is the US!

Go fuck yourselves.

Its ama­zing, that they still find PR peop­le to cheer­lead that scenario.

Spon­so­red by McK­in­sey. Well at least one of the spea­king enga­ge­ments at that event.

edit: Well, thats all fine and good, but can the Exe­cu­ti­ve Direc­tor of the Open Socie­ty Foun­da­ti­on plea­se tell me as well, at the same event, how important and without any alter­na­ti­ves this all is - becau­se the area whe­re Euro­pe could lose out the most is in public value pro­jec­tion, sor­ry I mean pro­cla­ma­ti­ons of wes­tern inter­na­tio­nal order.

Tra­de law? Oh no - of cour­se not, with the US uni­la­te­ral­ly ter­mi­na­ting WTO agree­ments the­se days - DEMOCRACY!

Wie kann man so bescheuert sein

02. April 2023

wie die VERFICKTE Mehrheitsgesellschaft?

Ok, fas­sen wir das Gesag­te kurz zusammen.

Wir müs­sen uns von Chi­na ent­kop­peln auf­grund des­sen, dass Chi­na eine Welt­ord­nung anstrebt die nicht mit libe­ra­len euro­päi­schen Wer­ten kom­pa­ti­bel ist. Da wir uns aber nicht von Chi­na nicht ent­kop­peln kön­nen, da uns das wirt­schaft­lich rui­nie­ren wür­de, ent­kop­peln wir uns Chi­na nur in den Schlüs­sel­sek­to­ren, die seit jeher (Aus­fuhr­be­schrän­kun­gen) von den US genutzt wer­den um Chi­na nicht über ein gewis­ses Ent­wick­lungs­ni­veau kom­men zu las­sen. Und in dem wir das machen, stel­len wir sicher dass Chi­na nicht zu schnell ein sol­ches Ent­wick­lungs­ni­veau erreicht. Was uns noch lan­ge mit bil­li­gen Gütern aus End­fer­ti­gung in Chi­na ver­sorgt, auf die wir ja ange­wie­sen sind -- aber wir tun das für euro­päi­sche Wer­te wie Men­schen­rech­te und freie indi­vi­du­el­le Ent­wick­lung. Und wir müs­sen das jetzt tun, denn Russ­land wird jetzt abhän­gi­ger von Chi­na, und daher weni­ger eigenständig.

Also wir been­den non sek­to­ra­le Glo­ba­li­sie­rung für die Men­schen­rech­te, damit sich der Groß­teil der Mensch­heit nicht so schnell entwickelt.

1A Idee du.

Jetzt müss­te nur noch einer die Idee haben, exakt das was die US han­dels­po­li­tisch vor­ge­ge­ben hat, dh. das Aus­set­zen von WTO Frei­han­del ohne es men­schen­recht­lich zu begrün­den, 1:1 nach­zu­spie­len, aber es men­schen­recht­lich zu begründen…

Tada­aa!

Das alles hat natür­lich nichts damit zu tun, dass wir für die Green Revo­lu­ti­on um einen Fak­tor 5+ zu wenig Roh­stof­fe haben um sie welt­weit umset­zen zu kön­nen, selbst wenn wir den Aus­bau der neu­en Ener­gie­trä­ger mit einem loka­len Abbau von Mine­ra­li­en fast­tra­cken, und vom BESCHEUERTEN Mit­tel­stand den Import bereits raf­fi­nier­ter Mate­ria­li­en in End­pro­duk­ten die bereits in 10 Jah­ren ersetzt wer­den müs­sen, wofür wir dann in Euro­pa Recy­cling­kreis­läu­fe bil­den, finan­zie­ren zu las­sen, weil der Rest unse­rer außen­po­li­ti­schen Bezie­hun­gen ein­fach noch nicht vor­han­den ist. Weil wir so stark auf den frei­en Welt­han­del gesetzt haben.

Also - Ener­gie­wen­de. Aber ohne Gas. Aber mit 40% Eigen­pro­duk­ti­on an Indus­trie­gü­tern, aber schnel­ler als bis­her, da Gas als Brü­cken­tech­no­lo­gie weg­fällt, aber auch ohne glo­ba­li­sier­te Waren­strö­me, bei 2/3 Initi­al­in­vest­ment, bei gleich­zei­ti­gem Tech­no­lo­gie­boy­kott für Chi­nas höher­ent­wi­ckel­te Sek­to­ren, damit wir noch lan­ge Bil­ligschrott bekom­men, mit durch den Mit­tel­stand impor­tier­ten Roh­stof­fe durch end­ge­fer­tig­te Güter im Umfang von 60% (40% Eigen­pro­duk­ti­ons­quo­te wird ange­strebt), bei 10% Infla­ti­on über 10 Jah­re, wegen die Menschenrechte.

Ich glaub jetzt hab ichs aber.

Die­se Scheiss-Drecksgesellschaft glaubt da dran!

Auch wenn die ver­fick­ten See­len­ver­käu­fer beim IWM­Vi­en­na, schon grund­sätz­lich über­le­gen wie man das “Roh­stof­fe die noch nicht ein­mal geför­dert sind, nur für den Wes­ten” Kal­kül ope­ra­tio­na­li­siert bekommt:

Das IWM­Vi­en­na gibt noch mal bekannt wo es ideo­lo­gisch steht

Und wäh­rend das “limi­ted Glo­ba­liz­a­ti­on” Nar­ra­tiv unter der Trump Prä­si­dent­schaft aus­ge­rollt - und mit 

As for­mer U.S. Tre­a­su­ry Secreta­ry Law­rence Sum­mers hin­ted, the chal­len­ge now is not to crea­te more glo­ba­liz­a­ti­on, but to make sure glo­ba­liz­a­ti­on works for us. We are inde­ed wri­ting a new chap­ter of human histo­ry: one of limi­ted globalization.

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gerecht­fer­tigt wurde.

Nein aber wir machen das ja jetzt, damit auch mor­gen noch die Demo­kra­tie, und auto­ri­tä­re Regime, und über­haupt (was nicht mal der hier glaubt und daher öffent­lich belä­chelt) - und bit­te bleibt noch lan­ge arm in Chi­na und Süd­ost­asi­en, wir brau­chen die bil­lig pro­du­zier­ten Güter, wäh­rend wir hier aber - also defi­ni­tiv, die nächs­te Ent­wick­lungs­stu­fe ein­lei­ten -- und das auf dem Level das beim Aus­wär­ti­gen Aus­schuss in Deutsch­land noch vor sechs Mona­ten wie folgt umris­sen wird:

Wir müs­sen jetzt die­se Trau­er zu dem ein­gangs genann­ten Selbst­be­wusst­sein und Enga­ge­ment in die­sem System-Wettbewerb posi­tiv angehen.

Da hilft wenig cui bono Gerau­ne, das ich teil­wei­se von ganz links und ganz rechts gehört habe.
Wir brau­chen auch nicht nach Chi­na zu schau­en, um Karl Schmidt zu reimpor­tie­ren. Das ist sicher­lich kein guter Leit­stand für die deut­sche Außen­po­li­tik, aber wir müs­sen den Din­gen ins Auge schau­en und da fin­de ich ganz wich­tig, dass wir chi­ne­si­sche Doku­men­te ernst nehmen.

Das Doku­ment Nr. Neun, das zum Bei­spiel sehr klar ein Sys­tem zeigt, das sich im Kampf sieht mit unse­rem Sys­tem. Das kann man nicht weg­wün­schen, das kann man sich ein­fach anschau­en oder den schö­nen Auf­satz von John Gar­naut Engi­neers of the Soul lesen, um Ver­ständ­nis dafür zu haben, was chi­ne­si­sche Macht­ha­ber antreibt.

Und dann kommt man viel­leicht zu der Erkennt­nis, dass wirk­li­che Frie­dens­po­li­tik Inves­ti­ti­on in Abschre­ckung ist, Abschre­ckung für Chi­na, damit es den Sta­tus Quo in der Tai­w­an­fra­ge nicht uni­la­te­ral ver­sucht mit Gewalt zu verschieben.

Da soll­ten wir alles tun, dafür müs­sen wir unse­re eige­ne Abhän­gig­kei­ten gegen­über Chi­na ver­rin­gern, um glaub­wür­dig abschre­cken zu können.

Wir müs­sen uns auch lösen von die­sen Phan­ta­sien, dass wir maß­geb­li­che Akteu­re sind im Wes­ten, die eine kom­plet­te Ent­kopp­lung von Chi­na wollen. 

Nein, das ist Chi­na, das schon seit sehr lan­ger Zeit sehr stra­te­gisch selek­ti­ve Ent­kopp­lung betreibt und möch­te, dass wir immer abhän­gi­ger von denen wer­den, sie aber weni­ger abhän­gig von uns und momen­tan einen ziem­lich guten Weg teil­wei­se mit Deutsch­land haben.

Wir müs­sen den Spieß umdre­hen und sagen, wir gehen mit Enga­ge­ment in die­se Welt, es ist eine span­nen­de Welt, wo wir diver­si­fi­zie­ren, wo wir neue Län­der, neue Part­ner ent­de­cken, uns schlau machen, wie ticken die.

Ent­schul­di­gung - Sie als Poli­ti­ker - Ent­schul­di­gung - kön­nen einen guten Bei­trag leis­ten, dort­hin zu reisen.

Ich glau­be, vie­le ande­re Stif­tun­gen kön­nen einen Bei­trag leis­ten, die­se Ver­bin­dun­gen aufzubauen.

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Machen wir ein­fach irgend­was mit Inno­va­ti­on, aber schnell, ohne dar­auf zu ach­ten, wer davon am meis­ten profitiert!

Wir brau­chen nicht mal mehr eine Gre­ta, die FUCKING Genera­ti­on der SCHEISS-ELTERN hat die doch bereits selbst im Kopf.

Gott, wenn hier nur ein Bruch­teil der Leu­te eine Ahnung hät­te wie sehr sie ver­arscht werden.

Gene­rell find ichs aber schon sehr über­zeu­gend bei vier­fach höhe­ren Ener­gie­prei­sen jetzt auch das Res­ho­ring der bis­her stark glo­ba­li­sier­ten Indus­trie Sek­to­ren finan­zie­ren zu kön­nen, die bis­her die höchs­ten Kli­ma­ri­si­ken inner­halb ihrer Lie­fer­ket­ten hat­ten, die sie mitt­ler­wei­le nicht ein­mal mehr ver­si­chert bekom­men haben, aber das über­neh­me ich doch ger­ne in Form von staat­li­chen Sicher­hei­ten, damit die Arbeits­plät­ze wie­der ins Land kom­men, die weni­ger Wert­schöp­fung pro­du­zie­ren, als die Arbeits­plät­ze in der Hoch­in­dus­trie die gera­de auf­grund unse­rer Ener­gie­po­li­tik in die US abwandern!

Boah USCHI Erzähl uns noch einen von Men­schen­rech­ten. Und 15.000 Kin­dern die der Kriegs­ver­bre­cher Putin ent­führt hat!

Lus­ti­ge Ana­lo­gie Übrigens:

80% der Kin­der konn­ten ab dem ers­ten Rück­ruf der Insti­tu­tio­nen nicht mehr erreicht werden!

GEILOMAT! Aber bit­te nicht ver­ges­sen, wir machen das für die Men­schen­rech­te und zur Ver­tei­di­gung der west­li­chen Werteordnung! 

Jetzt ist es aber auch nicht so, dass es hier eine ein­fa­che­re Erklä­rung gibt, wie dass die EU ohne gemein­sa­me Außen­po­li­tik, jetzt die Außen­po­li­tik der US über­neh­men muss. Nein. Hier geht es um Wer­te­ord­nun­gen! Unser Rechtswesen!

Nur halt eini­ge afri­ka­ni­sche Staa­ten, die müs­sen jetzt noch also - halt beson­ders bila­te­ral über­zeugt werden.

Mit US Militärbasen.


Dies ja eigent­lich offi­zi­ell nicht gibt.

Vor­sicht chi­ne­si­sche Pro­pa­gan­da! Der Typ im letz­ten Video wird von der South Chi­na Morning Post gefea­tured! Ist doch egal was der sagt… Chinesenversteher!

Problem…

31. März 2023

Keep your Jour­na­lists dumb 6a:

Wie­ner Zeitung:

Man müs­se den his­to­ri­schen Kon­text mit­be­den­ken, meint dazu der Völ­ker­recht­ler Ralph Janik zur “Wie­ner Zei­tung”. Die Idee der Neu­tra­li­tät sei über 100 Jah­re alt, betref­fe kaum Län­der und sei in einer Zeit erdacht wor­den, als Öster­reich nicht von Freun­den, son­dern poten­zi­el­len Fein­den umge­ben war. Kickl beruft sich auf ein Abkom­men, das noch vor der Char­ta der Ver­ein­ten Natio­nen ent­stand, in dem das all­ge­mei­ne Gewalt­ver­bot - also Krieg - gere­gelt ist.

Außer­dem ver­mischt Kickl einen poli­ti­schen Neu­tra­li­täts­be­griff mit dem ver­fas­sungs­recht­li­chen. Öster­reichs Neu­tra­li­tät ist mili­tä­ri­scher Art, wirt­schaft­li­che Sank­tio­nen haben damit nichts zu tun. Der FPÖ-Klubobmann sagt auch, Öster­reich wür­de sich bei Muni­ti­ons­käu­fen betei­li­gen und so Völ­ker­recht bre­chen. Das stimmt laut Janik so nicht: Fakt sei zwar, dass man sich nicht an Munitions- oder Waf­fen­käu­fen betei­li­gen dür­fe, das aber auch nicht pas­siert. Öster­reichs Zah­lun­gen sind aber an medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung wie Hel­me zweck­ge­bun­den, wie das Bun­des­heer bestätigt.

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Hin­ter­grund:

Öster­reichs Allo­ka­ti­ons­vor­be­halt im Rah­men der Euro­pean Peace Faci­li­ty (sie­he: click

Als sie im Febru­ar 2022 abge­ge­ben wur­de, haben sich Irland und Mal­ta in der sel­ben Art und Wei­se „kon­struk­tiv ent­hal­ten“ - Irland hat damals Zah­len und Pro­zent­grö­ßen dazu genannt:

Minis­ter for For­eign Affairs Simon Cove­ney said today that, under the mecha­nism, coun­tries like Ire­land uncom­for­ta­ble with sup­ply­ing let­hal arms have the abi­li­ty to sup­ply non-lethal mili­ta­ry aid.

Mal­ta and Aus­tria are unders­tood to be taking the same approach.

We deci­ded last night that this is going to be a €500 mil­li­on packa­ge, so half a bil­li­on Euro, to sup­port the Ukrai­ni­an mili­ta­ry and Ire­land will con­tri­bu­te ful­ly our fair share to that fund, which will be about 1.9% or about €9 mil­li­on in that over­all effort,” Cove­ney said. 

Our money will be used for non-lethal wea­pons, things like hel­mets, pro­tec­tion, vests, medi­cal case fuel, that kind of stuff.”

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Die Allo­ka­ti­on aus dem Fond war damals 450 Mil­lio­nen für let­ha­le Güter 50 Mil­lio­nen für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treibstoff.

Im Okto­ber die­sen Jah­res gab es eine neue Tranche:

The scope of the equip­ment to be pro­vi­ded in the new sup­port packa­ge is in line with the cur­rent prio­ri­ties as expres­sed by the Ukrai­ni­an government. In this light, the assi­s­tance mea­su­res con­sist of €490 mil­li­on for mili­ta­ry equip­ment desi­gned to deli­ver let­hal for­ce for defen­si­ve pur­po­ses, as well as €10 mil­li­on inten­ded to cover the pro­vi­si­on of equip­ment and sup­plies, such as per­so­nal pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel. In addi­ti­on, both assi­s­tance mea­su­res will also allow for the pro­vi­si­on of main­ten­an­ce and repair of alrea­dy dona­ted mili­ta­ry equip­ment by EU mem­ber sta­tes to Ukrai­ne under the EPF.

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Pro­blem: 10 Mil­lio­nen “inten­ded to cover the pro­vi­si­on of equip­ment and sup­plies, such as per­so­nal pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel.“ sind zu wenig.

Beim sel­ben Ver­tei­lungs­schlüs­sel wie im Febru­ar, müss­te Irland wei­ter­hin 9 Mil­lio­nen für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff zuschie­ßen (1,9%). Öster­reich hat das sel­be GDP wie Irland und knapp dop­pelt so vie­le Ein­woh­ner. Gemein­sam mit Mal­ta kämen - erneut beim sel­ben Ver­tei­lungs­schlüs­sel wie im Febru­ar - noch wei­te­re 10 Mil­lio­nen dazu. Aber soviel wur­de inner­halb des Frame­works der Euro­pean Peace Faci­li­ty gar­nicht mehr für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff alloziert.

Ups.

Dh. Öster­reich zahlt jähr­lich 25 Mil­lio­nen ein. Ent­hält sich kon­struk­tiv, sodass die Beschlüs­se über Waf­fen­fi­nan­zie­run­gen aus dem Fond wei­ter­hin durch­ge­hen - und im Rah­men der Euro­pean Peace Faci­li­ty wird mitt­ler­wei­le so wenig Geld für non let­ha­le Hilfs­gü­ter allo­ziert, dass Öster­reich und Irland anteils­mä­ßig nicht ein­mal theo­re­tisch mehr genug für non let­ha­le Güter aus­ge­ben könnten.

Aber die Pro­to­koll­erklä­rung dazu hät­ten sie schon unter­schrie­ben… Also “to vol­un­ta­ri­ly con­tri­bu­te an addi­tio­nal amount to a non-sensitive assi­s­tance mea­su­re for Ukrai­ne wit­hin the frame­work of the Euro­pean Peace Faci­li­ty” - weil das ja so kon­kret ist…

Bedeu­tet: Geld wird ein­ge­zahlt. Geld wird bedarfs­ori­en­tiert aus­ge­schüt­tet - und Öster­reichs „wir kau­fen dafür non let­ha­le Güter im Rah­men des Frame­works der Euro­pean Peace Faci­li­ty“ Pro­to­koll­erklä­rung ist eine Floskel.

Ach­ja, und das im Okto­ber - war die sechs­te Tranche.

Pre­vious assi­s­tance mea­su­res under the EPF for Ukrai­ne were agreed on 28 Febru­a­ry, 23 March, 13 April, 23 May and 21 July 2022.

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Zusatz:

Öster­reichs Zah­lun­gen sind aber an medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung wie Hel­me zweck­ge­bun­den, wie das Bun­des­heer bestätigt.

Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer kann das nicht bestä­ti­gen. Hintergrund - 

An Herrn
Mag. Wolf­gang Sobot­ka Prä­si­dent des Natio­nal­rats Parlament

1017 Wien

Geschäfts­zahl: 2022-0.331.069

Sehr geehr­ter Herr Präsident,
Wien, am 4. Juli 2022
10651/AB

vom 04.07.2022 zu 10929/J (XXVII. GP)

die Abge­ord­ne­ten zum Natio­nal­rat Ste­ger, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben am 4. Mai 2022 unter der Nr. 10929/J eine schrift­li­che par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge betref­fend „Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät“ an mich gerichtet.

Die­se Anfra­ge beant­wor­te ich nach den mir vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen wie folgt:
Zu den Fra­gen 1 bis 6:

1. Wel­chen finan­zi­el­len Bei­trag leis­tet Öster­reich für die Euro­päi­sche Friedensfazilität?

2. Wie bewer­ten Sie den Umstand, dass die Finan­zie­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen für die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te über die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät abge­wi­ckelt wird?

3. Ist Öster­reich durch die Abga­be finan­zi­el­ler Bei­trä­ge für die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät an der Lie­fe­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen an die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te beteiligt?

a. Wenn ja: Wie ist dies mit der im Neu­tra­li­täts­ge­setz ver­an­ker­ten immer­wäh­ren­den Neu­tra­li­tät Öster­reichs vereinbar?

b. Wenn nein: Wie wird sicher­ge­stellt, dass Öster­reich kei­nen finan­zi­el­len Bei­trag für Waf­fen­lie­fe­run­gen an einen kriegs­füh­ren­den Staat leistet?

4. In wel­cher Höhe lie­fer­te Öster­reich wel­che Güter im Rah­men der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät an die Ukraine?

5. Wie wird sicher­ge­stellt, dass die gelie­fer­ten Güter – ent­ge­gen dem Titel der EU-Unterstützungspakete „Unter­stüt­zung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te“ – nicht den ukrai­ni­schen Streit­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt werden?

6. Wie kon­trol­liert Öster­reich, dass die von der Repu­blik an die Ukrai­ne gelie­fer­ten Güter aus­schließ­lich zivi­len Zwe­cken zuge­führt werden?

Seit dem Inkraft­tre­ten des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­set­zes vom 26. Okto­ber 1955 über die Neu­tra­li­tät Öster­reichs hat sich unser Ver­ständ­nis über die Neu­tra­li­tät und die Art, wie wir sie leben, sehr stark gewan­delt. Nicht zuletzt durch den Bei­tritt Öster­reichs zur Euro­päi­schen Uni­on, denn gemäß Art. 23j B-VG nimmt Öster­reich in vol­lem Umfang an der Gemein­sa­men Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on teil. Die iri­sche Klau­sel in Art. 42 Abs. 2 EUV ermög­licht es uns, unse­re mili­tä­ri­sche Neu­tra­li­tät in Fra­gen der Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik zu wah­ren. Klar ist jedoch, dass Öster­reich nie­mals poli­tisch neu­tral gegen­über Krieg, Völ­ker­rechts­bruch und Ter­ror sein wird.

Die Koor­di­na­ti­on von Euro­pa­po­li­tik in Öster­reich liegt gemäß dem Bun­des­mi­nis­te­ri­en­ge­setz 1986, in der nun­mehr gel­ten­den Fas­sung, BGBl. I Nr. 148/2021, im Zusam­men­hang mit der Ent­schlie­ßung des Bun­des­prä­si­den­ten gemäß Art. 77 Abs. 3 B-VG, BGBl. II Nr. 17/2020, in mei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich. Ich ersu­che aber um Ver­ständ­nis, dass die kon­kre­ten Fra­gen nicht Gegen­stand mei­nes Voll­zie­hungs­be­rei­ches sind und somit nicht beant­wor­tet wer­den können.

Mag. Karo­li­ne Edtstadler

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Die Details des Allo­ka­ti­ons­me­cha­nis­mus lie­gen außer­halb der for­ma­len Zustän­dig­keit der Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung im Bun­des­kanz­ler­amt, die Anfra­ge­be­ant­wor­tung wur­de mit dem Ver­weis abge­lehnt, dass man nicht das aus­füh­ren­de Organ sei.

Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer kann theo­re­tisch noch­mal weni­ger bestä­ti­gen wofür die Gel­der inner­halb der Euro­pean Peace Faci­li­ty ein­ge­setzt wer­den, da das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer maxi­mal Ein­blick in die Erstat­tungs­zah­lun­gen im Rah­men der EPF hat, die an das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer erge­hen, siehe:

Fall 3: Der EU-Topf Deutsch­land ist der größ­te Ein­zah­ler in einen mehr als drei Mil­li­ar­den Euro gro­ßen EU-Topf namens “Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät” - wobei der deut­sche Anteil rund 713 Mil­lio­nen Euro beträgt. EU-Staaten, die Waf­fen an das Nicht-EU-Mitglied Ukrai­ne gelie­fert haben, kön­nen sich hier­aus Geld erstat­ten lassen.

Frank Sau­er von der Bundeswehr-Uni betont: “Die Fazi­li­tät ist nicht zwangs­läu­fig ein One-Way-Konstrukt, in dem Deutsch­land nur Geld ein­zahlt. Wir kön­nen aus der Fazi­li­tät auch Geld erstat­tet bekom­men, etwa für gelie­fer­te Panzer.”

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Ok, aber was wenn die 25 Mil­lio­nen die Öster­reich bis­her immer jähr­lich ein­ge­zahlt hat ein­fach bereits ver­braucht sind?

Erst­mal gibts da einen schö­nen Automatismus:

10. April 2022: Ire­land will “pay its full share” of an expec­ted incre­a­se of €500m in the EU’s spe­cial fund for the Ukrai­ni­an armed for­ces, due to be deci­ded at a mee­ting of EU for­eign minis­ters tomorrow.

A seni­or offi­cial in the EU’s Euro­pean Exter­nal Action Ser­vice (EEAS) told a Dub­lin webi­nar last Fri­day that EU mem­bers were con­si­de­ring incre­a­sing the size of the Euro­pean Peace Faci­li­ty (EPF) from €1bn to €1.5bn.

Ireland’s share of the cur­rent €1bn EPF is €22m, sug­ges­ting that an incre­a­se of the fund to €1.5bn would bring Ireland’s con­tri­bu­ti­on to €33m.

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Öster­reich hat bis­her 25 Mil­lio­nen ein­ge­zahlt, wären beim glei­chen Schlüs­sel wie Irland zukünf­tig 37 Mil­lio­nen ab der drit­ten Tranche.

Aktu­ell sind wir bei der 6. Tran­che - bedeutet:

Für Irland: 22>33=+11 ab der 3. Tranche
Für Öster­reich: 25>37=+12 ab der 3. Tranche

dh.

22+11+11+11+11
+
25+12+12+12+12 = 139 Mil­lio­nen im Jahr

alter­na­ti­ve Rech­nung für später:

Was wäre wenn der Irish exami­ner falsch liegt und ab der drit­ten Tran­che nur noch gemein­sam 10 Mil­lio­nen von Öster­reich und Irland voll bedient wor­den wären (Mal­ta las­sen wir mal unter den Tisch fal­len (hat 3.5% des GDPs von Österreich)):

22+5+5+5+5
+
25+5+5+5+5 = 87 Mil­lio­nen im Jahr

Wie viel Euro wur­den jetzt von der Euro­pean peace faci­li­ty tat­säch­lich gesamt für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff alloziert?

28 Febru­ar, 450 Mil­lio­nen let­hal, 50 Mil­lio­nen non let­hal, wobei Irland dazu nur 10 Mil­lio­nen (1.9%) bei­gesteu­ert hat. Sagen wir Öster­reich eben­falls, sind wird bei 20 - 

23 März, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release nicht auf­ge­schlüs­selt - aber hier 450 Mil­lio­nen let­hal, 50 Mil­lio­nen non let­hal, wobei Irland dazu nur 10 Mil­lio­nen (1.9%) bei­gesteu­ert hat. Sagen wir Öster­reich eben­falls, sind wird bei 20 - 

13. April, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release nicht auf­ge­schlüs­selt - aber hier 490 Mil­lio­nen let­hal, 10 Mil­lio­nen non lethal.

24. May, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

22. July, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

17. Okto­ber, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

Wenn wir das jetzt anteils­mä­ßig rech­nen - dh. Irland und Öster­reich 20 Mil­lio­nen in der ers­ten Tran­chen von 50 allo­zier­ten Mil­lio­nen für non let­hal sup­port und die­ser Anteil wei­ter gerech­net (Allo­ka­ti­on für non let­hal sank ab der 3. Tran­che um den Fak­tor 5), kom­men wir da nicht mal annä­hernd hin -

20+20+4+4+4+4 = 56

Wenn wir das Gan­ze in den letz­ten vier Tran­chen bei vol­ler Allo­ka­ti­on bei non Let­hal für Öster­reich, Irland und Mal­ta rech­nen auch nicht…

20+20+10+10+10+10 = 80

(Dass Irland oder Öster­reich in den ers­ten bei­den Tran­chen jeweils mehr als 25 Mil­lio­nen gezahlt hät­ten ist auch nahe­zu aus­ge­schlos­sen, das Geld für die Euro­pean Peace Faci­li­ty muss ja erst­mal über­ant­wor­tet wor­den sein. Und damals gab es noch kei­ne Erwei­te­rung des Budgetrahmens.)

Aber nicht dass da noch­mal jemand von den Medi­en irgend­wo außer beim öster­rei­chi­schen Bun­des­heer nachfragt… 

Moment, wer war Ralph Janik nochmal?!

Ach­ja: Der hier:
Dem Stan­dard war fad, da hat er feins­te Het­ze produziert

Ok, auch der hier:
Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Euro­pa­po­li­tik (ÖGfE) (Ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein) | POLICY BRIEFS | Neu­tra­li­tät und der öster­rei­chi­sche Bei­trag zur EU-Sicherheitspolitik

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut abar­tigst Allerletzte.

Embedded Reporting == Frontline Journalism

30. März 2023

Da ist es ja wie­der! Das ukrai­ni­sche Patrol Poli­zei Headquarter!

Und wo? Bei einer wei­te­ren ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­tin, Ver­zei­hung - einer ukrai­ni­schen Bache­lor Absol­ven­tin in Jour­na­lis­mus -- die im IWM­Vi­en­na bei einem open house For­mat gefea­tured wird.

IWM­Vi­en­na - bei uns gibts ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da immer sofort frei Haus. Grü­ße an Alp­bach bit­te!

Sogar schon so offen­sicht­lich, dass sich unse­re Inter­view­gäs­te offen dar­über freuen!

Des­halb komm ich zum IWM­Vi­en­na, weil mir da der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter aus der ers­ten Rei­he direkt Fra­gen stellt!” Zitat hier im Fragenteil.

Hin­ter­grund: Die ukrai­ni­sche Patrol Poli­zei hat­ten wir in der Ver­gan­gen­heit schon mal - in exakt dem sel­ben embed­ded Jour­na­lism Zusammenhang.

Mstys­lav Cher­nov wider­spricht sich erneut
und
Che­vron shopping!

Aber hier soll es ja erst­mal um das Inter­view mit Nata­li­ya Gume­nyuk gehen.

Der Bache­lor Absol­ven­tin, die weils gera­de so gut läuft, eine eige­ne Rese­arch Orga­ni­sa­ti­on gegrün­det hat - mit Geldern

des Khar­kiv Insti­tu­te of Social Research,

des Lviv Media Forums,

und des SNF Ago­ra Insti­tu­te at Johns Hop­kins University
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SNF? - Stav­ros Niar­chos Foun­da­ti­on SNF Ago­ra Insti­tu­te at Johns Hop­kins University

[Mis­si­on state­ment:] Streng­t­he­ning glo­bal demo­cra­cy through power­ful civic enga­ge­ment and infor­med, inclu­si­ve dialogue

Stav­ros Niar­chos? - Ver­stor­be­ner grie­chi­scher Reeder

Aber nicht irgend­ein Reeder:

Niar­chos kauf­te ab 1945 aus­ge­dien­te Han­dels­schif­fe und Tan­ker der US Navy auf. Als Ent­schä­di­gung für den kriegs­be­ding­ten Ver­lust sei­ner Vor­kriegs­flot­te wur­den ihm nied­ri­ge Prei­se gewährt; die Schif­fe ließ er unter Bil­lig­flag­ge auf den Welt­mee­ren fahren.

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Das ist aber jetzt alles kein Hin­der­nis für unse­re UNABHÄNGIGE Front­jour­na­lis­tin und frisch­ge­ba­cke­ne Organisationsleiterin!

Denn was macht ihr frisch gegrün­de­tes “Public Inte­rest Jour­na­lism Lab” so?

We crea­te high qua­li­ty con­tent to pro­mo­te a con­struc­ti­ve dis­cus­sion around com­plex social topics, and test this con­tent on audi­en­ces, befo­re deve­lo­ping edi­to­ri­al stra­te­gies based on the socio­lo­gi­cal rese­arch. Our experts rese­arch public opi­ni­on and test con­tent among dif­fe­rent audi­en­ces, and media archi­tects deve­lop edi­to­ri­al stra­te­gies based on socio­lo­gi­cal rese­arch and audi­en­ces’ feedback.

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Oh - PR die gefo­cus grou­ped wird!

Jetzt aber gut dass sie das IWM­Vi­en­na als Jour­na­lis­tin featured!

Also, las­sen wir sie zu Wort kommen:

Bei 21:11 in:

I was invi­ted for the con­cert in the Admi­nis­tra­ti­ve Buil­ding of the Ukrai­ni­an Patrol poli­ce, they have a huge buil­ding. It was not a coin­ci­dence - I would [sic! should be will] be very open - I have col­leagues, friends in the, in the poli­ce. In the ear­ly sta­ge of war and in order to do the report I spent uh, with my hus­band three first days in the war in the poli­ce depart­ment, in being embed­ded with the poli­ce, loo­king what are the thre­ats uh you know, like what are the first days of the war in the poli­ce unit qui­te a lucky [how fuck­ing lucky?] good place for the jour­na­lists to be to be honest, spend nights with them stay the­re and, you know I came the­re I was a bit ama­zed by the - you know like a Christ­mas tree, whe­re the­re was this toy, hand­cuffs from plastic, you know and the­re were peop­le queu­ing in a line to pay their pen­al­ties and I actual­ly like this pic­tu­re so much - you know peop­le play paying the pen­al­ties for their traf­fic inci­dents, I was so relie­ved and hap­py to see that this Poli­ce Depart­ment is just so nor­mal becau­se I’ve been to dozens of the others which tur­ned out to be a tor­tu­re cham­bers and that was, I mean - I was in Izi­um in Bala­kli­ja in Cher­son and clear­ly for me the only thing I could see that it was a gigan­tic buil­ding [immer noch das Haupt­qua­tier der Patrol Poli­zei in Kiew] and I thought like - if 11 mon­ths ago this buil­ding has been inva­ded and Kiew has­n’t been defen­ded the­re would be a tor­tu­re cham­ber, we all would be insi­de, becau­se I’ve seen how they are. The second thing which I also felt was a bit on a dif­fe­rent note, becau­se the­re was this con­cert [immer noch im Haupt­quar­tier der Patrol Poli­zei in Kiew] and you know um you know I’ve done my repor­ting for 10 mon­ths and then all of a sud­den I star­ted to meet the­se peop­le who kind of spa­red their office for for us to sleep in in Febru­a­ry you know brought the bre­ak­fast asked if I’m okay back then exact­ly the guys who with whom we went first to the uh Irpin and Butscha when it was freed and I was genui­nely hap­py to see the­se peop­le and also unders­tood that I can­not ever ima­gi­ne that the­se peop­le for them for them tor­tu­ring would be a nor­mal job becau­se when we were record­ing the tes­ti­mo­nies of the uh tor­tures done by the Rus­si­an occu­p­iers during the occup­a­ti­on, usual­ly we kind of see the pat­tern it’s kind of this usu­al ritu­al we can say that it’s not like for them was some­thing uni­que it’s as if the­re is a tool­kit and they go in the morning to the office and and tor­tu­re peop­le and I just was saw that of cour­se it should­n’t be taken for gran­ted and it’s taken years for Ukrai­ne to reform its­elf espe­cial­ly from the euro­mai­dan after the euro Revo­lu­ti­on and again you know in euro­mai­dan Revo­lu­ti­on the­re was a spe­cial riot poli­ce who kil­led the peop­le and the­re were - the gene­ral the ukrai­ni­an gene­ral who kil­led Geor­gy Gang­ad­ze the employee of Minis­ter of Inte­rior in 2000, so I under­stand that for me this pro­xi­mi­ty to the law enfor­ce­ment is not some­thing usu­al but I was just abso­lute­ly sure that in this pre­mi­se I’m secu­re, I’m defen­ded and I don’t see the­se peop­le for this so it was like as if it’s a point of no return, so the­re is a year, Ukrai­ne went through this year […]

Ok HOLLADRIO - wir hal­ten fest. Pro­pa­gan­dis­tin ist seit Tag eins in der Bericht­erstat­tung der ukrai­ni­schen Patrol Poli­ce in Kiew ein­ge­bun­den. Das muss­te so sein, damit sie über­haupt berich­ten konn­te (“in order to do the report”). Spricht selbst von embed­ded repor­ting. Hat selbst Gewis­sens­bis­se, dass sie soet­was als Jour­na­lis­tin nicht machen soll­te (“so it was like as if it’s a point of no return”). Aber hat die­se HÜBSCHE Erin­ne­rung an Weih­nachts­bäu­me mit Plastikhandschellen-Schmuck, und wie sich alle Ukrai­ner dar­über gefreut haben ihre Falsch­park Stra­fen dort zu bezah­len, die es in ihren Augen voll­kom­men ver­tret­bar wer­den hat las­sen, dass sie hier embed­ded Repor­ting betreibt, denn die Poli­zis­ten, die SO FUCKING wich­tig sind, das sie in ihrem Haupt­quar­tier in Kiew (Und was für ein gigan­tisch gro­ßes Gebäu­de das war…!) zehn Mona­te nach Kriegs­be­ginn KONZERTE ver­an­stal­ten, und dazu dann die Jour­na­lis­tin einladen -

- nein aber, die­se Jungs dh. Leu­te, also nein, die sind wirk­lich toll und so -- denn mit denen sind wir ja auch (von Kiew aus?) mit­ge­fah­ren, als wir die ers­ten Repor­ta­gen in Irpin und Butscha gedreht haben.

What the FUCK!?

Ok, für sich genom­men nicht sen­sa­tio­nell. Aber kor­re­lie­ren wir das doch mal mit dem ande­ren PLÖTZLICHEN Auf­tre­ten und Ver­schwin­den von “Patrol Poli­ce” in Erzäh­lun­gen aus Mariupol.

Bildschirmfoto 2023 03 03 um 20 05 21
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Im Bild Evge­niy Malo­let­ka, Teil der Crew um Mstys­lav Chernov.

Das Pro­blem in der Mstys­lav Cher­nov Erzäh­lung ist, dass sie mit der ehm Patrol Poli­ce - noch nicht früh in Kon­takt kom­men hät­ten dürfen. 

Und ihren ers­ten bei­den Inter­views zur Fol­ge nur zwei­mal und auch nur zufäl­lig mit Poli­zei in Kon­takt kamen, jeweils für maxi­mal einen hal­ben Tag - der Begriff “Patrol Poli­ce” fin­det sich in den ers­ten bei­den Inter­views (die mit der höchs­ten Ver­brei­tung welt­weit) erst­mal garnicht.


und 

Al Jaze­e­ra

Dem­nach sind sie zur Geburts­kli­nik in Mario­pol gefah­ren, weils dort geraucht hat, und haben dort zufäl­lig einen Poli­zis­ten getrof­fen, der ihr Gespräch gehört und ihnen gesagt hat “die­ses Video wird die Welt ver­än­dern” - und sie dann alle zu einem Ort gefah­ren hat, wo sie Inter­net hat­ten, und ihr Kame­ra Equip­ment wie­der laden konn­ten. Das hät­te sehr lan­ge und bis zum Abend gedau­ert, sie hät­ten ihr Video extra in drei Tei­le gesplit­tet und über drei Mobil­te­le­pho­ne hoch­ge­la­den und die Poli­zis­ten hät­ten dann auch gedul­dig mit ihnen bis in die Nacht hin­ein gewar­tet, bis ihr Upload fer­tig war.
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Das war angeb­lich der ers­te Kon­takt der Crew in deren Erzäh­lung mit einem Poli­zis­ten überhaupt.

Dann ver­schwin­den die Poli­zis­ten, wie­der aus der Erzählung.

Eine hal­be Woche spä­ter begibt sich die Kame­ra­crew um Cher­nov in ein kom­plett ande­res Spi­tal an der Front um die schwan­ge­ren Frau­en erneut zu inter­view­en (die­se Inter­views wur­den nicht Teil des News­cy­cles), sie fin­den in dem Spi­tal zufäl­lig zwei Poli­zis­ten, die das Spi­tal bewa­chen, die sie in den sie­ben­ten Stock des Spi­tals brin­gen, ERNEUT - da es dort Inter­net für die Jour­na­lis­ten gäbe.

In dem sie­ben­ten Stock des Spi­tals an der Front fil­men die Jour­na­lis­ten dann eben­falls zufäl­lig das Intro der spä­ter am Sundance Fes­ti­val prä­mie­ren­den “Repor­ta­ge” 20 Days in Mariu­pol, pro­du­ziert in Zusam­men­ar­beit mit PBS Frontline.

Das wär für sich allein genom­men wie­der nicht sen­sa­tio­nell, wenn nicht der ver­fick­te Poli­zist der angeb­lich zufäl­lig das Kran­ken­haus an der Front in Mariu­pol bewacht hat, der der sie in den sie­ben­den Stock gebracht hat, da es dort Inter­net gäbe - in der Video­foo­ta­ge zuerst “yes, I’m with the jour­na­list” in sein Funk­ge­rät schreit, den Jour­na­lis­ten dann Anwei­sun­gen gibt was sie zu fil­men hät­ten - und dazu noch ein Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke gehabt hätte.

Ja scheis­se. Und der bewacht in der jour­na­lis­ti­schen Erzäh­lung das Inter­net in einem Kran­ken­haus an der Front in Mariupol?

Ist ja allerhand.

Ok, das wäre für sich allei­ne genom­men noch nicht so sen­sa­tio­nell - aber als der und sein Kol­le­ge, die dann plötz­lich in der Erzäh­lung (den ers­ten bei­den Inter­views) zu Sol­da­ten gewor­den sind, dann eben­falls plötz­lich aus der Erzäh­lung verschwinden -

The Ukrai­ni­an sol­di­ers who had been pro­tec­ting the hos­pi­tal had vanished.

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- wer­den die Jour­na­lis­ten am nächs­ten Tag von 12 ukrai­ni­schen Sol­da­ten, oder warens Poli­zis­ten, aus dem Kran­ken­haus geret­tet, die “mehr so zufäl­lig vor­bei­kam”, aber gleich­zei­tig “den Befehl hat­te sie zu retten.
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Sud­den­ly at dawn, a dozen sol­di­ers burst in, “Whe­re are the jour­na­lists, for f***’s sake?”

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Und brach­ten die Jour­na­lis­ten ins Stadt­zen­trum, wo sie dann plötz­lich wie­der ver­schwan­den - oder aber gleich­zei­tig in einen dunk­len Kel­ler in dem aus den Sol­da­ten plötz­lich wie­der ein Poli­zist wur­de der den Jour­na­lis­ten fol­gen­des erzählt - ach lest selbst…

Dann gibt es wie­der eine Gedächt­nis­lü­cke - denn es ist unklar wohin, in jedem Fall in einen dunk­len Keller.

We reached an ent­ry­way, and armou­red cars whis­ked us to a dar­ken­ed basement.

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Oder ins Stadt­zen­trum, ich mein das ist ja auch schwer zu differenzieren:
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Dann ver­schwin­den die 12 Mili­tärs erst mal wie­der aus der Erzäh­lung und im Stadt­zen­trum, Ver­zei­hung, Kel­ler tref­fen sie dann nur einen Polizei-Officer, der ihnen fol­gen­des erzählt:

We reached an ent­ry­way, and armou­red cars whis­ked us to a dar­ken­ed base­ment. Only then did we learn from a poli­ce­man why the Ukrai­ni­ans had ris­ked the lives of sol­di­ers to extract us from the hospital.

If they catch you, they will get you on came­ra and they will make you say that ever­ything you filmed is a lie,” he said. “All your efforts and ever­ything you have done in Mariu­pol will be in vain.”

The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go. He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariupol. 

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Das Mili­tär das mitt­ler­wei­le wie­der zu einem Poli­zis­ten gewor­den ist, den sie aber bereits län­ger kannten (?) -

The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go. He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariupol.

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- der erkennt wie wich­tig ihr Video­ma­te­ri­al für die Welt ist (drei Tage nach­dem ihr Video­ma­te­ri­al von der rus­si­schen Bot­schaft kom­men­tiert wur­de und für ein Medi­en­spek­ta­kel gesorgt hat - und nach­dem der rus­si­sche Ver­tre­ter es in einem UN secu­ri­ty coun­cil mee­ting dis­kre­di­tiert hat­te), und lässt sie also ein­fach gehen.

Das Video­ma­te­ri­al wird nicht kopiert, wird ihnen nicht abge­nom­men, sie sind ein­fach von 12 Mili­tärs unter Ein­satz ihres Lebens von einem Kran­ken­haus, in einen Kel­ler geret­tet wor­den, wo aus den Mili­tärs wie­der ein Poli­zist wur­de, den sie aber bereits kann­ten (?), der ihnen gesagt hat, wie wich­tig ihr Mate­ri­al ist, und sie dann gehen lässt.

Dann neh­men sie das Mate­ri­al, set­zen sich (drei Tage spä­ter) - mit dem Mate­ri­al in einen Hyun­dai von ner wahl­lo­sen “Fami­lie von drei Leu­ten” - ris­kie­ren mit dem Mate­ri­al und ihrer Prä­senz deren Leben (“We were lucky, that they didnt see our faces.”), fah­ren durch 15 rus­si­sche Check­points und sind dann draußen.

I felt ama­zin­gly gra­te­ful to the sol­di­ers, but also numb. And asha­med that I was leaving.

We cram­med into a Hyun­dai with a fami­ly of three and pul­led into a five-kilometre-long (3.1-mile-long) traf­fic jam out of the city. Appro­xi­mate­ly 30,000 peop­le made it out of Mariu­pol that day — so many that Rus­si­an sol­di­ers had no time to look clo­se­ly into cars with win­dows cove­r­ed with flap­ping bits of plastic.

Peop­le were ner­vous. They were figh­t­ing, screa­ming at each other. Every minu­te the­re was an aero­pla­ne or [air raid]. The ground shook.

We cros­sed 15 Rus­si­an check­points. At each, the mother sit­ting in the front of our car would pray furious­ly, loud enough for us to hear.

As we dro­ve through them — the third, the 10th, the 15th, all man­ned with sol­di­ers with hea­vy wea­pons — my hopes that Mariu­pol was going to sur­vi­ve were fading. I unders­tood that just to reach the city, the Ukrai­ni­an army would have to break through so much ground. And it wasn’t going to happen.

At sun­set, we came to a bridge des­troy­ed by the Ukrai­ni­ans to stop the Rus­si­an advan­ce. A Red Cross con­voy of about 20 cars was stuck the­re alrea­dy. We all tur­ned off the road tog­e­ther into fiel­ds and back lanes.

The guards at check­point 15 spo­ke Rus­si­an in the rough accent of the Cau­ca­sus. They orde­red the who­le con­voy to cut the head­lights to con­ce­al the arms and equip­ment par­ked on the roadsi­de. I could bare­ly make out the white Z pain­ted on the vehicles.

As we pul­led up to the 16th check­point, we heard voices. Ukrai­ni­an voices. I felt an over­whel­ming reli­ef. The mother in the front of the car burst into tears. We were out.

We were the last jour­na­lists in Mariu­pol. Now, the­re are none.

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Und die Erzäh­lung endet mit dem Zitat das ihnen der Poli­zist im dunk­len Kel­ler ver­mit­telt hat “ihr wart die letz­ten Jour­na­lis­ten in Mariupol”.

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Dann set­zen sich die Jour­na­lis­ten (das Team um Cher­nov) also in einen Hyun­dai (der Poli­zist in dem Kel­ler­ge­wöl­be hät­te sie nur ange­wie­sen Mariu­pol zu ver­las­sen - und sie Rich­tung der Autos genud­ged die Mariu­pol ver­las­sen), so das Al Jaze­e­ra Inter­view (“He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariu­pol.”), gefähr­den mit ihrem Mate­ri­al eine Fami­lie von drei Leu­ten, fah­ren durch 15 rus­si­sche Check­points um Mario­pol zu ver­las­sen -- und die Erzäh­lung endet zufäl­lig mit dem Zitat des Poli­zis­ten den Cher­nov in dem Kel­ler­ge­wöl­be getrof­fen hat, zudem er sei­ne Crew nach ihrer Ret­tung gebracht wur­den, den Cher­nov aber bereits von frü­her kann­te. (“The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go.”)

Und dann gibt es noch das Inter­view mit Evge­niy Malo­let­ka (Teil der Cher­nov Crew), in dem der zu Pro­to­koll gibt, ja, sie hät­ten schon regel­mä­ßi­ge Kon­tak­te mit der Poli­zei in Mariu­pol gehabt, du die hät­te ihnen immer wie­der Inter­net zur Ver­fü­gung gestellt “spe­zi­el­les Sat­teli­ten Inter­net” von - und da ist sie ja - der Patrol Polizei!

Ehm was für ein Inter­net denn?
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Oh, aha. Moment, wie­so split­test du das Video dann in drei Tei­le und lädst es von drei ver­schie­de­nen Smart­pho­ne hoch. Wer roamt denn da noch so im Sat­teli­ten Inter­net der Patrol Poli­zei, dass es Sinn macht drei Gerä­te gleich­zei­tig ein­zu­log­gen um mehr Prio­ri­tät zu bekommen?

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- und die Poli­zis­ten hät­ten sie auch in Mariu­pol rum­ge­fah­ren. Und sie hät­ten sie auch zu Head­qua­ters gebracht. Und ja das also das wären Gebäu­de der “Patrol Poli­ce” in Mariu­pol gewesen.

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Aber nichts davon hat­te mit dem Ret­tungs­er­leb­nis aus dem Kran­ken­haus zu tun, denn das war davon unab­hän­gig (kei­ne Anga­be ob davor oder danach (danach war die Crew aber nur noch drei Tage in Mariu­pol), und kei­ner der Poli­zis­ten war aus dem Haupt­quar­tiers der Poli­zei Donetsk Regi­on, auch wenn der Poli­zist der das Kran­ken­haus bewacht hat (“Yes, I’m with the Jour­na­list!”) und der ein­fach aus der Erzäh­lung ver­schwun­den ist ein Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke hatte.

Und nur 10 Mona­te spä­ter, kommt in einem Pres­se­inter­view beim Sundance Fes­ti­vals her­aus, dass der Hyun­dai mit dem die Jour­na­lis­ten samt Film­ma­te­ri­al, das ja angeb­lich so wich­tig war, des­sen Bedeu­tung die Jour­na­lis­ten aber erst in Frei­heit, nach der Flucht aus Mariu­pol, ent­deckt hät­ten (auch wenn den Jour­na­lis­ten sein Edi­tor tele­fo­nisch täg­lich zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen gebrieft hat UND der Poli­zist im Kel­ler ihm gesagt hat “zei­ge der Welt mei­ne ster­ben­de Stadt”), was auch der aus­lei­ten­de Satz des Al Jaze­e­ra inter­views ist, also die­ses Direkt­zi­tat des Kel­ler­po­li­zis­ten --, also dass besag­ter Hyun­dai, mit dem sie zusam­men mit einer Fami­lie von drei Leu­ten aus Mariu­pol geflüch­tet sind - Vla­di­mir gehört hat IHREM POLIZEI-HANDLER IN MARIUPOL IN DEN LETZTEN TAGEN.

Und Vla­di­mir mit im Auto war, als sie Mariu­pol ver­las­sen haben.

Ich mein - ok, das kann man schon mal 10 Mona­te ver­ges­sen zu erwähnen…

Dabei hät­te der sie davor doch nur in die Rich­tung genudgt, da gäbe es vie­le Autos, schaut dass ihr aus der Stadt kommt. (Sie­he Al Jaze­e­ra Inter­view.)

FLEISSIG DIESE PATROL POLIZEI!

Die einer­seits KONZERTE für Jour­na­lis­ten arran­giert. Dann wie­der DIE ERSTEN PRESSEREISEN NACH IRPIN UND BUTSCHA ÜBERHAUPT, dann in Mariu­pol das Inter­net im sie­ben­ten Stock des Spi­tals bewacht, wo das Intro der am Sundance Fes­ti­val prä­mier­ten Repor­ta­ge “20 Days in Mariu­pol” gedreht wird - wo sie Regie­an­wei­sun­gen in die Kame­ra gibt, die Jour­na­lis­ten sie dort aber nur zufäl­lig getrof­fen hät­ten, da sie das Spi­tal bewacht hät­ten (mit Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke, “Yes, I’m with the jour­na­list!” ins Funk­ge­rät schrei­end), die dann aber auch schon mal Chauf­feur für die Jour­na­lis­ten rund um Cher­nov in Mariu­pol spielt. UND SIE DANN NOCH AUS DER STADT FÄHRT, IM HYUNDAI DES HANDLERS, der in der Akti­on auch noch sei­ne Fami­lie gefähr­det, denn die war ja im Auto mit dabei. Was die Jour­na­lis­ten aber über 10 Mona­te ver­ges­sen zu erwäh­nen. Bis zu fol­gen­dem Interview:

But yes, the poli­ce­man that was with us, that hel­ped us in the last days [Eva­ku­ie­rung durch das Mili­tär am 12.03., Ver­las­sen von Mariu­pol am 15.03.], he also ris­ked his life and you know, safe­ty for - of his fami­ly, he took us in his car, and as the first huma­ni­ta­ri­an cor­ri­dor was open, they tried to take us out from the city, and that worked, becau­se fist days were very chao­tic, so we’re going through 15 check­points, you know, came­ras and hard dri­ves hid­den, flak jackets hid­den, we should have them in the city though, but ok I’m glad that we took them any­way and the car is full of bags and rus­si­ans are che­cking our docu­ments and this fami­ly… Every check­point we arri­ve uh, Vladimir’s wife just pray­ing, I can hear her pray­ing. We cros­sed all the­se check­points and at night, we dont see whe­re we are dri­ving, but we arri­ve at the next check­point, and ins­tead of rus­si­an we hear Ukrai­ni­an lan­guage, and she bursts into tears at that moment. Again, I should have filmed it - but yeah…

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UND DANN ARRANGIERT DIESE PATROL POLIZEI NOCH JOURNALISTEN KENNENLERN EXPERIENCES IN IHREM HAUPTQUATIER IN KIEW IN DEN ERSTEN DREI TAGEN DES KRIEGES.

Ich glaub jetzt hab ichs aber!

JEMAND SOLLTE EINE SOZIOLOGISCHE STUDIE ÜBER DIESE EINFLUSSREICHE PATROL POLIZEI IN DER UKRAINE ANSTRENGEN.

Oder aber ein­fach den Jour­na­lis­ten bei DW einen Medi­en­preis verleihen.

Ja, defi­ni­tiv - ihnen einen DW Medi­en­preis verleihen!

Wobei, lie­ber noch einen Jour­na­lis­ten­preis für die, sonst fühlt sich der ers­te so einsam.

Dann aber noch von Freun­den die Domain russianwarcrimeshouse.org regis­trie­ren las­sen, die über Kunst­au­stel­lun­gen mit Pho­tos der Cher­nov Crew berichtet:

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https://www.russianwarcrimeshouse.org/

also - wenn die Freun­de die Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on und das Pin­chu­kArt­Cent­re sind.

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Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on? Das sind die hier.

Und jetzt full cir­cle zurück zu Gumenyuk:
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We have?
Achja:

You­tube Video Short der Vic­tor Pin­chuk Foundation:

Sie­he: Vic­tor Pin­chuk Foundation

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut GROTESK Allerletzte.

Quel­len:

1.

2.

Mstys­lav Cher­nov wider­spricht sich erneut


3.

Che­vron shopping!


4.

edit: Es gibt heu­te aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

US has repla­ced Rus­sia as Europe’s top cru­de oil supplier

Bonus: Gesichts­aus­druck, als ein ukrai­ni­scher Medi­en­pro­fes­sor in einer Fra­ge das State­ment setzt, dass nicht erwähnt wur­de, dass die Ukrai­ne seit letz­tem Febru­ar Mar­ti­al Law in der Medi­en­be­richt­erstat­tung durchsetzt.
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Wrong nar­ra­ti­ve, wrong narrative!

edit: IHR VERFICKTEN SÄUE - STERBT:
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src: click INTERNATIONALER FACTCHECKING DAY! BEI BLOG.GOOGLE! GESPONSORT VON LVIV MEDIA FORUM! UND THOMSONFOUNDATION.

Moment wer ist jetzt eigent­lich die Thom­son Foundation?!

Sup­por­ting net­works to maxi­mi­se revenue

We pro­vi­de industry-leading con­sul­tancy to news orga­ni­sa­ti­ons to help expand audi­en­ces and maxi­mi­se reve­nue to sup­port qua­li­ty, inde­pen­dent jour­na­lism that tells sto­ries vital to the public inte­rest. We link local news orga­ni­sa­ti­ons — from Kyiv to Kiga­li, Qui­to to Cai­ro — crea­ting a dyna­mic com­mu­ni­ty to share solu­ti­ons whe­re it matters. 

src: click

Ein Kon­sul­ting­un­ter­neh­men für Nach­rich­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen! Das bera­ten­de Unter­neh­men in Netz­wer­ken zusam­men­schließt und ihnen dadurch ver­spricht ihre Reich­wei­te zu erhö­hen! Medi­en­kom­pe­tenz­übung bei Goo­g­les “Faktencheck23” Initia­ti­ve selbst?!
vgl: click

Ja gut, aber immer hin ver­sor­gen die ihre selbst­ge­bil­de­ten News­netz­we­ke unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­ten noch mit eige­nen Busi­ness und Reichweitenstudien!

Informing media through research
We com­mis­si­on exten­si­ve audi­ence and media land­s­ca­ping rese­arch to inform the edi­to­ri­al and busi­ness deve­lo­p­ment of par­ti­ci­pants in our pro­jects. We do this rese­arch in coun­tries whe­re reli­able quan­ti­ta­ti­ve audi­ence data often doesn’t exist, but is vital for busi­ness growth.

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Damit Jour­na­lis­mus auch noch mor­gen unab­hän­gig agie­ren kann!

Videoansprache von Präsident Selenskyj

30. März 2023

Im öster­rei­chi­schen Parlament.

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Kein Kom­men­tar.

Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

26. März 2023

Stellt sich raus - über fact­che­cking -- via
https://euvsdisinfo.eu/

Eine Fact­che­cking Platt­form die von der euro­päi­schen Kom­mis­si­on betrie­ben und bewor­ben wird.

Die als Des­in­for­ma­ti­on gekenn­zeich­ne­ten Mythen auf der Sei­te der deut­schen Ver­tre­tung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on sind alle­samt in Ordnung -

https://germany.representation.ec.europa.eu/zwolf-mythen-uber-den-krieg-russlands-der-ukraine-und-die-wahrheit_de

Die ver­link­ten debunk­ten Mythen auf der Kam­pa­gnen Sei­te jedoch nicht.

https://euvsdisinfo.eu/de/desinformation-ueber-den-aktuellen-russland-ukraine-konflikt-sieben-mythen-entlarvt/

Wer ist “EU vs Disinformation”?

Die­se Web­sei­te gehört zu einer Kam­pa­gne, die dar­auf abzielt, kreml­freund­li­che Des­in­for­ma­ti­on bes­ser vor­her­zu­sa­gen, ihr ent­ge­gen­zu­wir­ken und auf sie zu ant­wor­ten. Die “EU vs Dis­in­for­ma­ti­on” Kam­pa­gne wird von der East Strat­Com Task For­ce im Euro­päi­schen Aus­wär­ti­gen Dienst durch­ge­führt. Die Task For­ce wur­de gegrün­det, nach­dem die EU Staats- und Regie­rungs­chefs die Not­wen­dig­keit beton­ten, Russ­lands lau­fen­den Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen entgegenzuwirken.

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Umfang­rei­che­res about us in eng­li­scher Sprache

Um wel­che Punk­te geht es:

Mythos 1: „Die aktu­el­len Span­nun­gen gehen aus dem bestän­dig aggres­si­ven Ver­hal­ten der Ukrai­ne und ihrer Ver­bün­de­ten im Wes­ten her­vor. Russ­land ver­tei­digt ledig­lich sei­ne legi­ti­men Inter­es­sen und ist nicht für die­sen Kon­flikt verantwortlich.“

Falsch. Tat­sa­che ist, dass Russ­land wie­der­holt gegen inter­na­tio­na­les Recht und ande­re Über­ein­kom­men, denen es sich ver­pflich­te­te, ver­stößt. Mit der ille­ga­len Anne­xi­on der Krim und bewaff­ne­ten Angriffs­hand­lun­gen gegen die Ukrai­ne hat Russ­land, eines der stän­di­gen Mit­glie­der des UN-Sicherheitsrats, gegen min­des­tens 12 inter­na­tio­na­le und bila­te­ra­le Abkom­men ver­sto­ßen. Dar­un­ter die Char­ta der Ver­ein­ten Natio­nen, die Schluss­ak­te von Hel­sin­ki und die Char­ta von Paris für ein neu­es Euro­pa, wel­che die sou­ve­rä­ne Gleich­heit und ter­ri­to­ria­le Unver­sehrt­heit der Staa­ten, die Unver­letz­lich­keit von Gren­zen, die Unter­las­sung von Bedro­hun­gen oder Gewalt­an­wen­dun­gen sowie die Frei­heit von Staa­ten, ihre eige­nen Sicher­heits­über­ein­kom­men zu wäh­len oder zu ändern, garantieren.

An sich kor­rekt - aber nur durch grou­ping, und das Set­zen von lediglich.

Die aktu­el­len Span­nun­gen gehen aus dem bestän­dig aggres­si­ven Ver­hal­ten der Ukrai­ne und ihrer Ver­bün­de­ten im Wes­ten her­vor - ist für sich genom­men nicht falsch.

Es kommt auf den Stand­punkt an. Wer­tet man die Aus­wei­tung der Nato, oder die Sank­tio­nen gegen die Betrei­ber­ge­sell­schaft der Kertsch­brü­cke, oder das Ver­hand­lungs­an­ge­bot des Atlan­tic Coun­cil im Dezem­ber als aggres­si­ves Ver­hal­ten, ist das durch­aus ein vali­der Stand­punkt. Der auch in inter­na­tio­na­len geo­po­li­ti­schen Debat­ten durch­aus ver­tre­ten wird.

Oder ums auf voll­kom­men dumm her­un­ter­zu­bre­chen, Pope says Ukrai­ne war fuel­led not just by ‘Rus­si­an empi­re’ Und Pope Fran­cis says Ukrai­ne war was ‘perhaps somehow pro­vo­ked’.

Es ist auch mög­lich den Stand­punkt ein­zu­neh­men, dass Russ­land aus der Innen­sicht “legi­ti­me Inter­es­sen” verteidigt.

Mit dem pro­ble­ma­ti­schen Zusatz vor­wärts­ver­tei­digt - dh. klei­ner Spin an der Stel­le, aber Mon­roe Dok­trin (“A gre­at powers backy­ard”) Erklä­rungs­mus­ter sind außen­po­li­tisch, bei­spiels­wei­se in For­eign Affairs (der Publi­ka­ti­on), immer noch gang und gäbe. Auch wenn sie Völ­ker­recht ignorieren.

Mythos 4: „Die NATO und der Wes­ten sind Schuld an der aktu­el­len Kri­se. Hät­ten sie sich an ihre Ver­spre­chen gehal­ten, die Alli­anz nicht zu erwei­tern, wür­de Russ­land sich nicht bedroht fühlen.“

Falsch. Solch ein Ver­spre­chen wur­de nie­mals gege­ben und auch nicht von der NATO gefor­dert. Rus­si­sche Staats­me­di­en haben oft behaup­tet, dem sowje­ti­schen Prä­si­den­ten Michail Gor­bat­schow wäre „münd­lich“ ver­spro­chen wor­den, dass die NATO sich nicht über die Gren­zen des wie­der­ver­ein­ten Deutsch­lands hin­aus aus­wei­ten wür­de. In Wahr­heit hat Gor­bat­schow selbst die­se Behaup­tun­gen in einem Inter­view 2014 bestrit­ten und gesagt, dass „das The­ma einer ‚NATO-Erweiterung‘ über­haupt nicht bespro­chen wur­de und in den Jah­ren auch nicht auf­kam. Das sage ich mit vol­ler Ver­ant­wor­tung. Nicht ein ein­zi­ges ost­eu­ro­päi­sches Land hat das The­ma ange­spro­chen, nicht ein­mal, nach­dem der War­schau­er Pakt 1991 auslief.“

Die­se soge­nann­ten ver­ba­len Abkom­men sind rei­ne Fik­ti­on. Die NATO-Mitglieder haben nie poli­tisch oder recht­lich bin­den­de Ver­spre­chen gege­ben, die Alli­anz nicht über die Gren­zen des wie­der­ver­ein­ten Deutsch­lands hin­aus auszuweiten.

Das ist fak­tisch falsch, und inhalt­lich stark ver­zer­rend. Das hier ist ein over­spe­ci­fic, non deni­al, denial.

Zuerst ein­mal, das Gor­bat­schow Inter­view gabs, und ist inhalt­lich kor­rekt wiedergegeben --

aber die münd­li­chen Zusa­gen gab es eben­falls, wie­der­holt, von meh­re­ren Sei­ten.

Sie sind kei­ne Fik­ti­on, son­dern beleg­tes his­to­ri­sches Geschehen-

Der Schlüs­sel­punkt an der Stel­le ist “haben nie poli­tisch oder recht­lich bin­den­de Ver­spre­chen gege­ben”. Das ist wie­der kor­rekt. Die münd­lich von meh­re­ren Ver­hand­lungs­part­nern wie­der­hol­ten Ver­spre­chen waren recht­lich und/oder poli­tisch nicht bindend.

Abge­ge­ben wur­den sie trotzdem.

Die Aus­le­gung von Chom­sky und Mear­s­hei­mer läuft dann wie folgt:
https://www.youtube.com/watch?v=qciVozNtCDM

Vor der ers­ten ers­ten Erwei­te­rung wur­de Russ­land als zu schwach gese­hen um sei­ne Inter­es­sen durch­zu­set­zen, also hat man erwei­tert. Vor der zwei­ten Erwei­te­rung wur­de Russ­land als zu schwach gese­hen, also hat man erweitert, …

Das ging bis 2004 gut, damals hat man Russ­land noch nahe­ge­legt, dass es auch ein Teil der euro­päi­schen Ver­tei­di­gungs­struk­tur wer­den kön­ne, das änder­te sich nach 2004 - und 2008 gings dann nicht mehr gut.

Die Behaup­tung, dass die NATO ver­spro­chen habe, sich nicht zu erwei­tern, ist eine fun­da­men­ta­le Fehl­dar­stel­lung der Natur der Alli­anz. Die NATO als Ver­tei­di­gungs­al­li­anz „ver­grö­ßert“ sich nicht im impe­ria­lis­ti­schen Sin­ne. Ent­schei­dun­gen über NATO-Mitgliedschaften lie­gen bei den ein­zel­nen Bewer­ber­län­dern und den aktu­el­len 30 NATO-Alliierten. Jeder sou­ve­rä­ne Staat kann sei­nen Weg selbst bestim­men und angren­zen­de Staa­ten – in die­sem Fall Russ­land – haben kein Recht einzuschreiten.

Die­ser Teil klingt zwar gut, stimmt aber ein­fach kom­plett nicht. Die Nato hat Angriffs­krie­ge begon­nen, auch sol­che ohne UN Man­dat. Sie­he auch: click

Man kann dar­über geteil­ter Auf­fas­sung sein, in wie weit Russ­land ein sol­ches Risi­ko­sze­na­rio betrof­fen hat und ob das gene­rell eher vor­ge­scho­ben, oder von Russ­land anders wahr­ge­nom­men wur­de -- aber dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Auf­nah­me der Ukrai­ne und Geor­gi­ens in die Nato eine red line dar­stellt, hat Russ­land seit 2008.

Es ist auch nicht rich­tig, dass im Bezug auf einen Nato­bei­tritt “jeder sou­ve­rä­ne Staat sei­nen Weg selbst bestim­men kann”, da die Auf­nah­me nur nach ein­stim­mi­ger Zustim­mung aller Mit­glieds­staa­ten erfolgt. Und auch nur, wenn das Land gera­de nicht in eine krie­ge­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung invol­viert ist.

Es ist auch unter dem Aspekt nicht rich­tig, dass Deutsch­land und Frank­reich gegen die Auf­nah­me der Ukrai­ne regel­mä­ßig ein Veto ein­ge­legt haben.

sie­he: 1 und 2

Mythos 5: „Wegen der aggres­si­ven Expan­si­on der NATO ist Russ­land jetzt ‚von Fein­den umzin­gelt‘ und muss sich verteidigen.“

Falsch. Kein Land und kei­ne Alli­anz plant, in Russ­land ein­zu­mar­schie­ren. Nie­mand bedroht Russ­land. In Wahr­heit sind die EU und die Ukrai­ne über­zeug­te Unter­stüt­zer der bestehen­den euro­päi­schen Sicher­heits­ord­nung. Füh­ren Sie sich vor Augen, dass Russ­land geo­gra­phisch gese­hen das größ­te Land der Welt ist mit einer Bevöl­ke­rung von über 140 Mil­lio­nen Men­schen und über eine der größ­ten Streit­kräf­te der Welt mit den meis­ten Atom­waf­fen ver­fügt. Es ist absurd, Russ­land als akut bedroh­tes Land darzustellen.

Falsch, ten­den­zi­ös und eine Nebelgranate.

Es ging in kei­nem geo­po­li­ti­schen Plan­spiel von US Denk­fa­bri­ken zum The­ma jemals um eine “voll­stän­di­ge Ein­kes­se­lung Russ­lands”, noch wur­de die­ses Sze­na­rio jemals von jeman­dem behaup­tet, der noch alle Tas­sen im Schrank hat. (22.000km Gren­ze? Gro­ßer Kes­sel… *hust*)

Aber Rand hat sich noch 2019 wun­der­ba­re Gedan­ken dar­über gemacht wie man Russ­land “over­ex­ten­ded”.

Und Zbi­gniew Brze­ziń­ski, Vor­den­ker der Neo­cons, um ein Encir­cle­ment of the black sea - in der Russ­land sei­nen ein­zi­gen ganz­jäh­rig eis­frei­en Mili­tär­ha­fen hat -- (vgl. auch: 1 und 2 )

den Selen­skyj in Dekret 177/2021 vom 24. März 2021 zur Rück­erobe­rung aus­ge­schrie­ben hat.

Der ers­te gro­ße rus­si­sche Mili­tär­auf­marsch an der ukrai­ni­schen Gren­ze erfolg­te in DER SELBEN Woche.

Wäre danach (ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne wie­der her­ge­stellt) das Schwar­ze Meer umzingelt?

Ukrai­ne (bald Nato Mit­glied, check (Russ­land bekam nur Zusa­gen dass die Nato nicht wäh­rend der Amts­zeit Putins erwei­tern wür­de)), Tür­kei (Nato Mit­glied, check), Bul­ga­ri­en (Nato Mit­glied, check, seit 2004 - how fun), Rumä­ni­en (Nato Mit­glied, check, seit 2004 - how fun), Russ­land (nicht mehr im Schwar­zen Meer vor­han­den, da Sewas­to­pol ja unter bal­di­ger Nato Kon­trol­le), Geor­gi­en (bald Nato Mit­glied, check)!

Ist die Iso­la­ti­on Russ­lands vom Schwar­zen Meer eine Bedro­hung für Russ­land? Naja, schon - umsonst hat sich Zbig sei­ner­zeit die Tak­tik nicht aus­ge­dacht.

Russ­land hört damit auf als über­re­gio­na­le Macht zu exis­tie­ren, da es sei­ne mili­tä­ri­sche Macht nicht mehr in Satel­li­ten­staa­ten pro­ji­zie­ren kann.

https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-ist-die-krim-fuer-russland-so-wichtig-100.html

Ach­ja, und dann gibts noch so ein paar klei­ne Wirt­schafts­ein­brü­che on top -

Bei den Häfen geht es außer­dem nicht nur ums Mili­tär, son­dern auch um den Han­del. Schiffs­trans­por­te sind viel bil­li­ger als jeder ande­re Ver­kehrs­weg. Und auch wenn Wla­di­wos­tok eine Mil­lio­nen­stadt ist, ist der Hafen doch sehr weit weg vom Groß­teil der rus­si­schen Bevöl­ke­rung, die auf der ande­ren Sei­te des Urals lebt, also im euro­päi­schen Teil des Landes.

Des­halb ist die Krim für Russ­land so wich­tig: Ein gro­ßer ganz­jäh­rig eis­frei­er Hafen in rela­ti­ver Nähe zu den Städ­ten, in denen die meis­ten Rus­sen leben. Für den Han­del ist das ein Rie­sen­vor­teil. Mili­tä­risch ist die Lage zwar sub­op­ti­mal, denn ins Mit­tel­meer kommt man von dort nur durch den Bos­po­rus und der wird vom NATO-Mitglied Tür­kei kon­trol­liert. Und die kann im Kriegs­fall die Meer­enge sper­ren, was sie nach dem rus­si­schen Angriff auf die Ukrai­ne auch getan hat. Aber immer­hin hat Russ­land im Kriegs­fall von der Krim aus eine per­fek­te Kon­trol­le über das Schwar­ze Meer.

Mythos 6: „Auf jeden Fall ist Russ­land nicht für die aktu­el­len Span­nun­gen in der Ukrai­ne ver­ant­wort­lich. Die Ukrai­ne hat bewusst die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen gebro­chen und der Wes­ten lie­fert Waf­fen an die Ukrai­ne. Russ­land muss schnell han­deln, um sei­ne Gren­zen zu ver­tei­di­gen. Die Pro­vo­ka­ti­on geht vom Wes­ten aus.“

Falsch. In Wahr­heit ist es Russ­land, das 140 000 Streit­kräf­te und Aus­rüs­tung an der Gren­ze zur Ukrai­ne, ein­schließ­lich auf der ille­gal annek­tier­ten Krim, ver­sam­melt hat.

Ehm, EHM, EHHHEEEM?!! Auslassung.

Als Reak­ti­on auf das Dekret 117/2021:

»Dekret des Prä­si­den­ten der Ukrai­ne Nr. 117/2021 über die Reso­lu­ti­on des Rates für Natio­na­le Sicher­heit und Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne vom 11. März 2021 (Über die Stra­te­gie der De-Okkupation und Reinte­gra­ti­on des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebie­tes der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol). 

In Über­ein­stim­mung mit Arti­kel 107 der Ver­fas­sung der Ukrai­ne beschlie­ße ich hier­mit Folgendes:

1. Umset­zung der Reso­lu­ti­on des Rates für natio­na­le Sicher­heit und Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne vom 11. März 2021 “Über die Stra­te­gie der Räu­mung und Wie­der­ein­glie­de­rung des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebiets der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol”.

2. Geneh­mi­gung der Stra­te­gie zur Räu­mung und Wie­der­ein­glie­de­rung des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebiets der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol.

src: click

Sor­ry, hier müs­sen wir mal kurz in die Fußnoten…

Wis­sen­schaft­li­cher Dienst des Deut­schen Bundestages:

Aus­ar­bei­tung: Die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen zum Ostukraine-Konflikt, Janu­ar 2022

2. Zur Umset­zung der Mins­ker Vereinbarungen

Die Umset­zung der Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen ist in den letz­ten Jah­ren von zahl­rei­chen poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Ana­ly­sen und Kom­men­ta­ren beglei­tet worden,24 die an die­ser Stel­le nicht wei­ter ergänzt oder kom­men­tiert wer­den sol­len. Auch das Aus­wär­ti­ge Amt (AA) hat die Lage in der Ost­ukrai­ne in einem aktu­el­len Sach­stands­be­richt analysiert.25
Im Zuge des Mins­ker Umset­zungs­pro­zes­ses hat die ukrai­ni­sche Regie­rung im August 2021 im ukrai­ni­schen Par­la­ment (Wer­chow­na Rada)26 einen Geset­zes­ent­wurf für ein Tran­si­ti­ons­ge­setz zur Reinte­gra­ti­on von Don­bas („Zu den Grund­la­gen der Staats­po­li­tik der Über­gangs­pe­ri­ode“) ein­ge­bracht. Zu die­sem Geset­zes­ent­wurf liegt eine Stel­lung­nah­me der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on für Demo­kra­tie durch Recht (sog. Vene­dig Kom­mis­si­on) des Euro­pa­rats vor.27 Dar­in emp­fiehlt die Kom­mis­si­on weit­rei­chen­de Über­ar­bei­tun­gen des Gesetzesentwurfs.28 Gleich­zei­tig weist die Kom­mis­si­on aber auch auf die Schwie­rig­kei­ten einer Bewer­tung des Geset­zes­ent­wurfs hin.29

src: click

Hmm, was ist denn da Fuß­no­te 26?

OH!

26 Vgl. Home­page des ukrai­ni­schen Par­la­ments http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=72625. Zustän­dig ist danach offen­bar der Aus­schuss für Men­schen­rech­te, De-Okkupation und Wie­der­ein­glie­de­rung der vor­über­ge­hend besetz­ten Gebie­te in Donezk, den Oblas­ten Luhansk und der Auto­no­men Repu­blik Krim, der Stadt Sewas­to­pol, natio­na­len Min­der­hei­ten und inter­eth­ni­schen Beziehungen.

Reak­ti­on der Veni­ce Com­mis­si­on (Euro­pean Com­mis­si­on for Demo­cra­cy Through Law)

II. Gene­ral comments
A. Inter­na­tio­nal issues
6. The draft law is based on the pre­mi­se that both the Donetsk and Luhansk oblasts and the Auto­no­mous Repu­blic of Cri­mea and the city of Sevas­to­pol are part of Ukrai­ne but are ille­gal­ly occu­p­ied (and, in the case of Cri­mea and Sevas­to­pol, also ille­gal­ly anne­xed) by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on. This under­stan­ding is clear­ly expres­sed in the draft law through refe­ren­ces to armed aggres­si­on of the Rus­si­an Fede­ra­ti­on and tem­pora­ry occup­a­ti­on of tho­se regi­ons. This assump­ti­on in the draft law is oppo­sed by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, which con­si­ders the Auto­no­mous Repu­blic of Cri­mea and the city of Sevas­to­pol as part of its ter­ri­to­ry sin­ce March 2014.The Rus­si­an Fede­ra­ti­on has not reco­gnis­ed the self-proclaimed Donetsk and Luhansk People’s Republics.1

src: click

Ich darf das mal aus der diplo­ma­ti­schen Spra­che über­sezt­zen. Wir sind uns zwar unklar, ob wir sagen sol­len dass das Minsk 2 ver­letzt, aber DONT DO THIS YOU FUCKERS!

Reak­ti­on?

01/25/2022 The pro­ject has been with­drawn.

Also fas­sen wir zusammen.

Pro­pa­gan­da auf Fact­che­cking Sei­ten der Euro­päi­schen Kommission?

Check!

Oder zumin­dest sehr ten­den­ziö­ser Spin.

Die­se Gesell­schaft ist das ALLERLETZTE.