Autorenarchiv

Oh, ich bin vier Tage zu spät…

16. April 2022

zum ‘public lyn­ching’ des ehe­ma­li­gen mili­tär­po­li­ti­schen Bera­ters von Merkel.

Bri­ga­de­ge­ne­ral a.D. Erich Vad, hat sich gegen die Lie­fe­rung von schwe­ren Waf­fen an die Ukrai­ne aus­ge­spro­chen. Sol­che Lie­fe­run­gen sei­en poten­zi­ell ein „Weg in den Drit­ten Welt­krieg“, sag­te Vad der dpa. Der Mili­tär hält nach eige­nen Anga­ben eine „gesichts­wah­ren­de“ Lösung bei­der Sei­ten im Ukraine-Konflikt* für möglich.

Wir machen im Moment sehr viel Kriegs­rhe­to­rik - aus guter gesin­nungs­ethi­scher Absicht“, sag­te Vad. „Aber der Weg in die Höl­le ist bekannt­lich immer mit guten Vor­sät­zen gepflas­tert. Wir müs­sen den lau­fen­den Krieg zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne vom Ende her den­ken. Wenn wir den Drit­ten Welt­krieg nicht wol­len, müs­sen wir frü­her oder spä­ter aus die­ser mili­tä­ri­schen Eska­la­ti­ons­lo­gik raus und Ver­hand­lun­gen aufnehmen.“

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Wie die öffent­li­chen Reak­tio­nen aus­ge­fal­len sind muss ich ja wohl nicht erwäh­nen. “Sein Nach­na­me sagt schon alles.” - ist noch die harmloseste.

Dar­über hin­aus ist ges­tern auch die Wie­ner Zei­tung im Leit­ar­ti­kel ein­ge­knickt, und pos­tu­liert jetzt - “Gewin­nen müs­sen, weil Ver­lie­ren ver­bo­ten ist”, dh. ausformuliert -

Anders als man ver­mu­ten könn­te, steigt die­ses Mal mit der Dau­er des Kriegs nicht der Pro­test gegen, son­dern die Gewöh­nung an den­sel­ben. Statt Auf­ru­fen zu Friedens- und Oster­mär­schen, wie zu den Hoch­zei­ten des Kal­ten Kriegs, greift jetzt die Über­zeu­gung, dass die­ser Krieg von der und für die Ukrai­ne gewon­nen wer­den muss, Russ­land ihn jeden­falls nicht gewin­nen darf, wenn eine Frie­dens­lö­sung Chan­cen auf Bestand haben soll.

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Damit gibt es jetzt kein öster­rei­chi­sches Medi­um mehr das sich nicht dafür aus­spricht, dass die Ukrai­ne Russ­land zur Gän­ze von sei­nem Staats­ge­biet ver­trei­ben kön­nen muss (/können soll).

Die einen aus mora­li­schen Über­le­gun­gen. Die ande­ren, weil nur so gewähr­leis­tet wäre, dass es in den von Russ­land besetz­ten Gebie­ten nicht zu ideo­lo­gi­schen Säu­be­run­gen komme.

Wie­der mit dem Ver­weis dar­auf, dass damit Frie­dens­ver­hand­lun­gen von Beginn des Krie­ges an aus­ge­schlos­sen waren. Und es, bis zu einer voll­stän­di­gen Kapi­tu­la­ti­on Russ­lands, auch wei­ter­hin sind - falls die­se Posi­ti­on Bestand hat.

Die Drit­ten, da nur ein geschwäch­tes Russ­land (ohne Ein­ord­nung was das bedeu­tet) ein Garant dafür wäre, dass Putin nicht auch Nato­staa­ten über­fällt. Bele­ge dafür braucht es nicht, weil fak­tisch unmög­lich, der Glau­be muss reichen.

Wie­der mit dem Ver­weis dar­auf, dass das Atlan­tic Coun­cil die­se Posi­ti­on als ers­tes als unab­ding­bar pos­tu­liert hat.

Und wie­der mit dem Ver­weis dar­auf, wie man einen Mode­ra­tor on air davon über­zeugt, dass er sei­ne Mei­nung ändern soll­te.

Der Zer­mür­bungs­krieg bleibt ent­we­der hoch mora­lisch, oder alter­na­tiv­los, du kannst wählen.

edit: Leit­ar­ti­kel in der Pres­se: “Es gibt schlim­me­res als Krieg

Primer on sanctions

15. April 2022

Very use­ful.

edit: Also inte­res­ting (but unrelated).

Der Standard versteht gerade die Welt nicht mehr

15. April 2022

Ukrai­ne kri­ti­siert Papst für Plä­ne zur Kreuzweg-Prozession

Am Kar­frei­tag sol­len in Rom eine ukrai­ni­sche und eine rus­si­sche Fami­lie gemein­sam das Kreuz tra­gen. Für die ukrai­ni­sche Kir­che und den Bot­schaf­ter stellt das eine Pro­vo­ka­ti­on dar

Wir brin­gen dem Hei­li­gen Stuhl die gro­ße Ent­rüs­tung aller Ukrai­ne­rin­nen und Ukrai­ner in der gan­zen Welt zur Kennt­nis”, heißt es in einem unge­wöhn­lich direk­ten Schrei­ben, die der Kie­wer Erz­bi­schof Swja­to­slaw Schewt­schuk am Diens­tag an den Vati­kan geschickt hat. Anlass für den Pro­test ist das Pro­gramm der Kar­frei­tags­pro­zes­si­on im römi­schen Kolos­se­um. Auf einem Teil der Weg­stre­cke soll heu­er das schwe­re Holz­kreuz gemein­sam von einer ukrai­ni­schen und einer rus­si­schen Fami­lie getra­gen wer­den. Kri­ti­siert wird der Auf­tritt der bei­den Fami­li­en auch vom ukrai­ni­schen Bot­schaf­ter, Andrej Jurasch.

Der Vati­kan äußer­te sich vor­erst nicht dazu; dem Ver­neh­men nach will Papst Fran­zis­kus aber an sei­ner Idee fest­hal­ten. Es ist offen­sicht­lich, dass die Ges­te des Pon­ti­fex von der ukrai­ni­schen Sei­te falsch ver­stan­den wur­de: Es han­delt sich natür­lich nicht um eine Pro­vo­ka­ti­on, son­dern um den Ver­such, einen Bei­trag zu Dia­log und Ver­söh­nung zu leisten.

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Ja, schon blöd. Wenn man 50 Tage lang ver­schweigt, wer hier eine lang­jäh­ri­ge Eska­la­ti­on des Krie­ges möch­te, und einem dann die Reak­ti­on der ukrai­ni­schen Regie­rung gegen­über der katho­li­schen Kir­che auf die Füs­se fällt.

Da kann man sich dann nur mit “wird ein Míssverständnis gewe­sen sein” aus der Affai­re ziehen.

Aber kei­ne Angst, zum Aus­gleich schreibt er dann gleich noch die Ent­schei­dun­gen der ukrai­ni­schen Diplo­ma­tie schön. sie­he: click Stein­mei­er steht ja für Minsk 2 und damit für den Pro­zess bei dem sich die Ukrai­ne mit US Unter­stüt­zung zum ers­ten Mal gegen die Diplo­ma­tie Euro­pas gestellt hat (Kurz­fas­sung: click, und weil DW hier ver­klau­su­liert, es ging dabei dar­um wer zum Zeit­punkt der Abstim­mung die Regio­nen sichert. Die Beden­ken der Ukrai­ne waren, dass auf­grund rus­si­scher Trup­pen vor Ort freie Wah­len nicht gewähr­leis­tet sei­en. Über­spitzt, dass die da Bus­se mit “Wäh­lern” über die Gren­ze kar­ren, und Urnen ver­schwin­den las­sen. Der Zusatz “Eine dau­er­haf­te Rege­lung für die Sepa­ra­tis­ten­ge­bie­te soll die ukrai­ni­sche Regie­rung aber erst gewäh­ren, wenn die inter­na­tio­na­le Wahl­be­ob­ach­tungs­mis­si­on ODIHR bekannt­gibt, ob die Abstim­mung frei und fair ver­lau­fen ist.” war aber drin­nen. Dann halt lie­ber Krieg. (Argu­men­ta­ti­on Russ­lands (Wir sind “Opfer” Rhe­to­rik.))), soje­man­den kann man im Land ja nicht gebrau­chen. Der erin­nert die Leu­te ja noch an etwas das Russ­land als Begrün­dung für den Krieg heranzieht.

Der Rauscher sagt nochmal auf welche Experten man hören soll

14. April 2022

also als Bundeskanzler.

Statt “Spin­meis­ter” wie Diek­mann zu enga­gie­ren, könn­te sich Neham­mer an renom­mier­te Putin- und Ukraine-Experten wen­den. Leu­te wie Timo­thy Sny­der (Yale), Ivan Kras­t­ev (Insti­tut für die Wis­sen­schaf­ten vom Men­schen, Wien) oder auch der fran­zö­si­sche Phi­lo­soph mit rus­si­schen Wur­zeln Michel Elt­cha­nin­off haben Putins rus­si­sche Groß­rei­chi­deo­lo­gie über­aus luzid ana­ly­siert. Elt­cha­nin­off (In Putins Kopf) sag­te in einem Spiegel-Interview sogar vor­aus, dass sich Putin auf­grund sei­ner Prä­gung “nicht vor­stel­len kann, den Krieg zu ver­lie­ren”. Man müs­se sich auf einen Krieg ein­stel­len, “der lei­der sehr weit gehen kann”.

Oder man könn­te Fio­na Hill ein­flie­gen, Russland-Expertin unter drei US-Präsidenten, die schon 2008 – ver­geb­lich – vor Putin gewarnt hat. Oder ein­fach nur das lesen, was die­se wirk­li­chen Exper­ten veröffentlichen.

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Also Timo­thy Sny­der hat­ten wir ja schon ein paar­mal.
Vor allem aber hat ihn das IWM­Vi­en­na ein­ge­la­den, das ja auch den Rau­scher ein­ge­la­den hat. Da wur­de der dann vom Panel aus gen­a­me­drop­ped, da war der dann sehr begeis­tert. So begeis­tert, dass er als zwei­ten Exper­ten gleich Ivan Kras­t­ev vom IWM­Vi­en­na empfiehlt -

Hier vor einem Monat zu sehen -

wie er den Krieg aus Putins Psy­che her­aus herleitet.

und hier 2015 in ner Debat­te mit Dugin

Also mal abge­se­hen davon, dass er gebucht wird um mit Eso­te­ri­kern (aber von rus­si­schem Welt­rang! 😉 ) Phi­lo­so­phie zu debat­tie­ren, scheint der ja noch ver­gleichs­wei­se brauchbar. 😉

Die nächs­te Emp­feh­lung fällt erneut kom­plett aus dem Rah­men - Elt­cha­nin­off hat sich unlängst auf SRF Kul­tur um Kopf und Kra­gen gere­det, indem er tat­säch­lich ne Mischung aus Pro­filing für Arme, warm rea­ding, und Men­ta­lis­mus zum Bes­ten gege­ben hat:

Gegen Fio­na Hill habe ich auch nicht wirk­lich etwas ein­zu­wen­den, abge­se­hen davon, dass sie im Fall Putins aus uner­find­li­chen Grün­den eben­falls der “was denkt er, was fühlt er” Argu­men­ta­ti­on von wir inter­pre­tie­ren Welt­po­li­tik - per­sön­lich, anhängt. Sie hat ihn ja ein­mal getrof­fen, und spä­ter ein Buch über ihn geschrieben.

Das wesent­li­che Cha­rak­te­ris­ti­kum ist aber, dass Sny­der so mehr der US-Populist unter den ver­füg­ba­ren Exper­ten ist, nicht sehr schlau, dafür immer mit dem kom­plett emo­tio­na­li­sier­ten Argu­ment zur Hand, was ihn aktu­ell prä­de­sti­niert den Euro­pä­ern Putin zu erklä­ren, Kras­t­ev im inter­na­tio­na­len Cir­cuit bis­her eher nicht sehr prä­sent war, dafür aber eben­falls auf die “man kann mit Putin nicht mehr ver­han­deln” Schie­ne ein­ge­schwenkt ist, Elt­cha­nin­off irgend­was zwi­schen Phi­lo­soph und Zau­be­rer ist, der dir sagt, was der Mensch neben dir denkt, mit bis ins gro­tes­ke über­zeich­ne­ten und trotz­dem aus­ge­spro­che­nen Kontemplationen.

Und dann ist da noch Hill, die Neham­mers Anru­fe nicht ent­ge­gen­neh­men wird. Oder sagen wir mal als Exper­tin auf Dau­er ausscheidet.

Natür­lich haben auch alle ten­den­zi­ell die sel­be Mei­nung die nahe an der Posi­ti­on der US Regie­rung ange­sie­delt ist. Kras­t­ev viel­leicht noch am ehes­ten nicht, aber auch nur, da er ger­ne breit argu­men­ta­tiv aus­holt (mean­dert).

Aber Haupt­sa­che der Rau­scher hat wie­der was gesagt.

Den kannst du ja zu kei­ner Podi­ums­dis­kus­si­on mehr ein­la­den, ohne dass der dem Bun­des­kanz­ler danach gleich zwei Freun­de des Insti­tuts das gela­den hat als Exper­ten vor­schlägt. Und dann noch mit Namen auf­füllt, die er sonst noch kennt. Gut, bes­ser als Diek­mann. Aber dann auch nicht wirklich…

Oh, looky here, Stanford runs a training program for ukrainian leaders

13. April 2022

We have 300 alum­ni. Several of them are with Pre­si­dent Zelen­skyy in the bun­ker right now.” Gets drop­ped in this panel as a con­ces­si­on to “full disclosure”.

Timo­thy Sny­der (see click and click) is on the Panel as well of cour­se, and utters a thank you like a poli­te young scientist.

Panel dis­cus­sion is drop dead boring. They deve­lop the theo­ry, that every minor goal we attri­bu­t­ed to Putin poten­ti­al­ly having, is a fal­se inter­pre­ta­ti­on, ins­tead rus­sia would be on an “annex and ‘den­azi­fi­ca­ti­on’ ” mis­si­on, “just like Putin said in his ramb­ling hour long speech”. In fact tho­se would have been the only clear points he made in that speech (not even while sta­ting, that this would have been rus­si­as goal all along, they can refrain from adding the ‘Cra­zy Putin’ qua­li­fier on top). Now as they cant let that stand (essen­ti­al­ly, four experts say­ing, that Putin announ­ced his ‘mis­si­on’ in the first speech he made), Rus­si­as real goal now beco­mes - and doing that with the ent­i­re Ukrai­ne, which they never “admit­ted”. Which is not that likely, unless Rus­sia plans to aim for gene­ral mobi­liz­a­ti­on in the next two years or so.

The­re is a sec­tion in the “clean­sing” paper publis­hed by the for­mer rus­si­an elec­tion advi­ser whe­re he assu­mes that the assi­mi­la­ti­on pro­cess (not the clean­sing, which is kil­ling mili­ta­ry lea­ders) would take 25 years, or one ent­i­re generation.

So for rus­sia to fol­low that plan, just made up by that panel, they’d need about 4 mil­li­on peop­le in the Ukrai­ne for the ent­i­re­ty of 25 years, while the Ukrai­ni­ans would enga­ge in guer­ril­la war­fa­re? Becau­se the rus­si­ans would have “won”. (Occu­p­ied the ent­i­re­ty of Ukraine.)

Hey - we know that you would like not­hing more than a new viet­nam sce­n­a­rio rus­sia gets over­ex­ten­ded in, but I can not, under any cir­cum­s­tance belie­ve, that this would be THE sce­n­a­rio rus­sia is favo­ring over all others. Dear Stan­ford guys with ukrai­ni­an lea­ders­hip programs.

Just on the pro­cess level - tho­se guys now have made the fol­lowing jumps in regards to ope­ra­ti­ve logic.

1. Putin was ent­i­re­ly mad
to
2. Ever­ything “sen­si­ble” he had said in the ramb­ling speech, which wasnt much, is true after all
to
3. And he wants the one thing, that will defi­ni­te­ly ensu­re that rus­sia is locked in and over­ex­ten­ded for a 25 year period
to
4. Becau­se a RIA pro­pa­gan­da pie­ce told us the part again, we now belie­ve in (annex and ‘den­azi­fy’). [But that pie­ce inte­res­tin­g­ly also inclu­des a sec­tion, whe­re the­re would be an unoc­cu­p­ied wes­tern Ukrai­ne, that (in the rus­si­an PR for­ward messaging), would have to be neu­tral. Which is not what Putin wants. He wants, 25 years of occu­p­y­ing Ukrai­ne, with rough­ly four mil­li­on people.]

And becau­se of that, not­hing more than an endu­ring war of attri­ti­on can be accep­ted, becau­se we fear, that with a peace deal hono­ring the­se posi­ti­ons, Putin would be encou­ra­ged to try to annex the ent­i­re­ty of Ukrai­ne again, after a few years. So we send more peop­le to die soo­ner, to demo­ti­va­te them to poten­ti­al­ly lose more peop­le later.

This logic ist stel­lar. In the minds of all the peop­le con­struc­ting the wes­tern nar­ra­ti­ve here.

Just as we can not go into real peace nego­tia­ti­ons now, becau­se the peop­le in the occu­p­ied ter­ri­to­ries would suf­fer rus­si­an ‘ree­du­ca­ti­on’ and de-democratization stra­te­gies. That was the argu­ment used to get the media on track to sup­port a 2-5 year long war. (See click)

This logic also is stel­lar. Just with the slight flaw, that it was from the very begin­ning, and the rus­si­ans retrea­ting com­ple­te­ly is the first step you need befo­re you’d enga­ge peace nego­tia­ti­ons. So if that (de-democratization and ‘den­azi­fi­ca­ti­on’ (in the rus­si­an pro­pa­gan­da sen­se)) was the out­co­me you always had to pre­vent, why did you enga­ge in peace nego­tia­ti­ons at all?

And just at that point, when the ent­i­re public nar­ra­ti­ve, is so com­ple­te­ly idio­tic, that no one in their right mind, can even ten­ta­tively pon­der belie­ving it - you invi­te Anton Hofreiter. 🙂

Koh­le­strom und auto­freie Sonn­ta­ge! - Jetzt müs­sen wir Füh­rungs­stär­ke zeigen.”

You know what would be great right now? Mi-17 helicopters.

13. April 2022

Star­ting at 2:05 in.

edit: FP am 15.04.:

The West Final­ly Starts Rol­ling Out the Big Guns for Ukraine

Some Ukrai­ni­ans fear it could be too litt­le, too late.

The United Sta­tes and its NATO allies have ram­ped up the deli­very of tanks, heli­co­p­ters, and hea­vy wea­pons to Ukrai­ne as the country’s for­ces pre­pa­re for large-scale batt­les against Rus­si­an tro­ops in the Don­bas regi­on of eas­tern Ukraine.

The new arms deli­ve­ries repre­sent a stark shift from Wes­tern sup­port for Ukrai­ne in the ear­liest days of the war, when U.S. and Euro­pean offi­cials, unsu­re of how long Ukrai­ne could hold out against a mas­si­ve Rus­si­an inva­si­on, were wary of deli­vering hea­vy wea­pons that could in turn fall into Rus­si­an hands. The deli­ve­ries also reflect a shift away from defen­si­ve sys­tems like anti-tank rockets to more offen­si­ve wea­pons that Ukrai­ne needs at a cri­ti­cal sta­ge of the war.

The Czech Repu­blic ope­ned the floo­d­ga­tes ear­lier this mon­th by ship­ping tanks to Ukrai­ne, beco­m­ing the first NATO coun­try to do so sin­ce Rus­sia laun­ched its inva­si­on on Feb. 24. The Czech Repu­blic has also sent Ukrai­ne infan­try figh­t­ing vehi­cles and artil­le­ry systems.

Other NATO coun­tries have fol­lo­wed suit with their own ship­ments of high-end mili­ta­ry hard­ware across NATO bor­ders into Ukrai­ne. Slo­va­kia sent Ukrai­ne an advan­ced S-300 air defen­se sys­tem, and the United Sta­tes on Wed­nes­day announ­ced it would sup­ply Ukrai­ne with an addi­tio­nal $800 mil­li­on worth of mili­ta­ry hard­ware. That ship­ment inclu­des 11 MI-17 heli­co­p­ters, 200 M113 armo­red per­son­nel car­ri­ers, 100 Hum­ve­es, 300 Switch­b­la­de “kami­ka­ze” dro­nes, hea­vy howitzers, thousands of shells, and other munitions.

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Butscha - ein Lageplan

13. April 2022

Die NYT hat nach den Unter­su­chun­gen der Ukrai­ni­schen Staats­an­walt­schaft erst­mals einen Lage­plan der Opfer ver­öf­fent­licht die in Butscha gefun­den wurden.

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Dan­ke für inves­ti­ga­ti­ven Journalismus.

Jetzt ist da aber ein Teil­aspekt im Bericht, der mir wie­der sau­er aufstößt.

Die rus­si­schen Streit­kräf­te haben laut dem Bericht ihr Lager in einer Schu­le errich­tet und in der Nähe Scharf­schüt­zen sta­tio­niert. Dann fin­gen sie an, ein Haus nach dem ande­ren zu durch­su­chen. Dabei warn­ten sie: “Geht nicht hin­aus, wir haben einen Schießbefehl.”

Hier gibt es zwei Aspek­te denen ggf. ein wenig Kon­text nicht scha­det. “Dann fin­gen sie an, ein Haus nach dem ande­ren zu durch­su­chen”, war nach Berich­ten aus der Regi­on (nicht aus Butscha) der Schritt, der erfolgt sei, als den Angriffs­trup­pen das Essen aus­ging, da die ukrai­ni­schen Ver­tei­di­ger gene­rell die Angrei­fer erst durch­ge­las­sen und dann die Ver­sor­gungs­trup­pen atta­ckiert hät­ten. Schil­de­rung der Sze­ne­rie aus der Sicht der Besat­zer im letz­ten Link (Spie­gel Jour­na­list). Viel­leicht fin­det sich auch hier etwas davon (WP Jour­na­list). Jetzt will ich nicht behaup­ten, dass die Sol­da­ten nicht alles geplün­dert hät­ten was nicht niet und nagel­fest war - aber die Idee über­haupt erst in die Häu­ser rein­zu­ge­hen war mög­li­cher­wei­se nicht in ers­ter Linie durch “Säu­be­run­gen” moti­viert (von denen hier das ers­te Mal gespro­chen wur­de. Ein Frie­dens­ab­kom­men ist aus ukrai­ni­scher Sicht nicht vor einem voll­stän­di­gen Rück­zug aller rus­si­schen Trup­pen mög­lich, da es ja das Risi­ko von Säu­be­run­gen gäbe. Mit dem Argu­ment wer­den aktu­ell deut­sche Jour­na­lis­ten Über­zeugt für einen war of attri­ti­on zu sein.). In zwei­ter Linie dann viel­leicht doch, denn laut dem Spie­gel Jour­na­lis­ten haben die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te nach­dem die Ver­sor­gung lahm­ge­legt war Auf­räum­trup­pen in die Dör­fer geschickt, mit denen die loka­le Bevöl­ke­rung koope­riert hat (ver­ständ­lich), die dann Mili­tä­ri­sche Ein­hei­ten (Stütz­punk­te, Fahr­zeu­ge, …) mar­kiert und mit Prä­zi­si­ons­waf­fen aus­ge­schal­tet haben. Danach dürf­te die Moti­va­ti­on der rus­si­schen Trup­pen in den Dör­fern “Ver­rä­ter” zu fin­den ungleich höher gewe­sen sein. Recht­fer­tigt kein Mas­sa­ker, ken­nen wir aber in der kom­plet­ten Erzäh­lung aus ande­ren Kriegsgebieten.

Geht nicht hin­aus, wir haben Schieß­be­fehl” - ist wie das Beset­zen einer Schu­le, die Art von Ter­ror, die dar­auf abzielt mög­lichst weni­ge Leu­te auf den Stra­ßen zu haben, um kei­ne tak­ti­schen Ent­schei­dun­gen “ad hoc” tref­fen zu müs­sen. Was zivi­le Opfer­zah­len eigent­lich redu­ziert, vor allem - wenn du nur die rus­si­sche Armee bist und im Tref­fen schnel­ler ad hoc Ent­schei­dun­gen auf Basis einer schlech­ten Informations- und Auf­klä­rungs­la­ge nicht gera­de aus­la­dend gut. Ich bin an der Stel­le über­fragt, in wie weit bereits das ein Ver­stoß gegen huma­ni­tä­res Völ­ker­recht und Men­schen­rech­te ist - ich neh­me an es ist einer. Bit­te selbst nach­prü­fen. Und ich neh­me eben­so an, dass das (“jeder der noch auf der Stra­ße ist, ist ein poten­ti­el­ler Feind”) nach eini­gen Tage zu zuneh­men­den Pro­ble­men führt, da sich die Leu­te ja auch irgend­wie ver­sor­gen müssen.

In der phoe­nix run­de zum The­ma “Zwi­schen Wahr­heit und Pro­pa­gan­da - der Krieg und die Medi­en”, wur­de die ZDF Kor­re­spon­den­tin die auf der Pres­se­rei­se nach Butscha dabei war (50 Jour­na­lis­ten) und den ers­ten Augen­zeu­gen­be­richt dar­über für die Haupt­abend­nach­rich­ten pro­du­ziert hat - nach ihren Ein­drü­cken gefragt. Das von ihr gezeich­ne­te Sze­na­rio war dann in etwa wie folgt: “Soet­was zu insze­nie­ren sei nicht mög­lich”, “die Jour­na­lis­ten konn­ten sich im Dorf frei bewe­gen und mit Anwoh­nern spre­chen” - aber dann auch sol­che Din­ge wie “es sei in Ord­nung über die Posi­ti­on der ande­ren Sei­te nicht zu berich­ten, denn da müss­te man ja Pro­pa­gan­da wie­der­ge­ben, daher sei ein Aus­spa­ren der Kom­men­ta­re einer Sei­te nicht nur wich­tig, son­dern auch wesent­lich”, mit einer wie­der­keh­ren­den Argu­men­ta­ti­on “wer soet­was anrich­tet, der müs­se von der Bericht­erstat­tung aus­ge­schlos­sen blei­ben” (aus­staf­fiert mit “Wir haben uns in Redak­ti­ons­sit­zun­gen zusam­men­ge­setzt und beschlos­sen uns nicht dem illu­so­ri­schen Ide­al einer aus­ge­wo­ge­nen Bericht­erstat­tung zu unter­wer­fen”, weil Kriegs­gräu­el und rus­si­sche Pro­pa­gan­da, der man nicht glau­ben darf). Illus­triert wur­de das im emo­tio­nals­ten Moment der Debat­te durch die fol­gen­de Aus­sa­ge der ZDF Korrespondentin:

(bei 6:27 in)

Wir als Jour­na­lis­ten sind hier als Augen­zeu­gen vor Ort. Was ich in Butscha gese­hen habe, sind schwe­re Kriegs­ver­bre­chen, ich habe dort mit Men­schen gespro­chen die mir geschil­dert haben, wie rus­si­sche Sol­da­ten Zivi­lis­ten Beschos­sen haben, wie sie Woh­nun­gen und Geschäf­te geplün­dert haben, wie sie Frau­en ent­führt und ver­ge­wal­tigt haben - und die Städ­te die wir hier gese­hen haben [bezieht sich nicht mehr auf Butscha?] bie­ten ein Bild unglaub­li­cher Zer­stö­rung, also ich habe ein sol­ches Aus­maß von Zer­stö­rung sel­ten an einem Ort so kon­zen­triert gese­hen [bezieht sich also doch wie­der auf Butscha?], also auch das ganz klar in Wohn­häu­ser, auf Kin­der­gär­ten, auf Spiel­plät­ze gefeu­ert wur­de, das doku­men­tiert doch, dass das was Russ­land hier sagt eine Lüge ist, also hier von einer Insze­nie­rung zu spre­chen, das emp­fin­den natür­lich die Ukrai­ner, bei all dem Schmerz den sie hier erle­ben als noch ein­mal eine wei­te­re Eska­la­ti­on, das - ist ein Infor­ma­ti­ons­krieg in dem wir Jour­na­lis­ten als Augen­zeu­gen glau­be ich eine unge­mein gro­ße Rol­le spielen.”

Jetzt haben sie selbst gesagt, das sind Din­ge - sie sind eine erfah­re­ne Repor­te­rin - die schlim­mer sind als vie­les was sie bis­her gese­hen haben, wie viel Emo­ti­on ist da erlaubt, wie schafft man es dann trotz­dem ja, sehr sach­lich und nüch­tern letzt­end­lich zu berichten?”

Ich den­ke, es ist wich­tig, dass man Emo­tio­nen zulässt, weil gute Bericht­erstat­tung muss immer eine Mischung aus Ver­stand und Herz sein. Also ohne Empa­thie kommt man den Men­schen ja auch nicht näher. Sie kön­nen ja nicht ein jour­na­lis­ti­scher Robo­ter hier sein, der die Men­schen prak­tisch abfragt nach ihren Erleb­nis­sen, sie müs­sen schon teil­ha­ben an dem, und ich glau­be es ist auch wich­tig Din­ge nach­zu­voll­zie­hen und es ist auch wich­tig als Repor­ter sel­ber den Schmerz zuzu­las­sen der mit dem Gan­zen ein­her­geht, was wir hier erle­ben, ich emp­fin­de das als sehr schmerz­haft, was ich hier erle­be, in den letz­ten Wochen - für den Zuschau­er ist es glau­be ich wich­tig das trans­pa­rent zu machen, das trans­pa­rent zu machen unter wel­chen Bedin­gun­gen wir hier arbei­ten - das ist zum Bei­spiel, das vie­le Tou­ren hier vom Innen­mi­nis­te­ri­um geführt wer­den, dass man uns irgend­wo hin­bringt und uns Gele­gen­heit gibt Men­schen zu spre­chen, trans­pa­rent zu machen in wel­cher Rol­le man hier auch sel­ber als Repor­ter agiert, das ist glaub ich fai­re, ech­te Bericht­erstat­tung - und dann muss die natür­lich immer auf Fak­ten basieren.”

Sehen sie da eine Gefahr, dass sie da irgend­wie auch ver­ein­nahmt wer­den, oder wer­den könn­ten, weil sie natür­lich auch abhän­gig sind davon, dass das Innen­mi­nis­te­ri­um sie da durch führt?”

Nein, die Gefahr sehe ich nicht, also das ist ja ein Kriegs­ge­biet, wo es auch rela­tiv schwie­rig ist an die­se Orte her­an zu kom­men [oh, dann muss die gesam­te For­schung zu embed­ded repor­ting falsch lie­gen], wir haben zum Bei­spiel heu­te eine Fahrt nach Irpin auf eige­ne Faust unter­nom­men und das war wirk­lich sehr schwie­rig, wir haben so lan­ge im Stau fest­ge­steckt, weil hier herrscht ein tota­les Cha­os, dass ich fast hier auch zu spät zu der Sen­dung gekom­men wäre - es ist schon gut in Beglei­tung von Regie­rungs­stel­len vor Ort zu sein, weil es ist ja auch ein gewis­ser Schutz damit ver­bun­den und ich habe jetzt vier Tage hier erlebt, dass wir in Beglei­tung des Innen­mi­nis­te­ri­ums uns Orte angu­cken konn­ten und mit Men­schen spre­chen konn­ten, und man hat uns da kei­ner­lei Restrik­tio­nen auf­er­legt. Es ist ja nicht so gewe­sen, dass man uns gesagt hat, ihr müsst mit denen und den Leu­ten spre­chen, oder das jemand neben uns gestan­den hät­te, ja das wäre kon­trol­lier­te Bericht­erstat­tung - im Rah­men eines Krie­ges und ein Krieg limi­tiert Jour­na­lis­mus immer, allei­ne durch die Gefahr der wir hier aus­ge­setzt sind, aber im Rah­men eines Kriegs­zu­stan­des, den­ke ich, kön­nen wir hier rela­tiv frei berichten.”

Ok, dann machen wir mal kurz einen Fak­ten­check wie gut das geklappt hat. Pri­vat­häu­ser mit beschos­se­nen Fens­tern wur­den auch aus ande­ren Vor­or­ten gemel­det, genau­so wie mit schwe­re­ren Waf­fen atta­ckier­te Kin­der­gär­ten und Spiel­plät­ze. Die­se Art von Kriegs­ver­bre­chen wur­den von bei­den Sei­ten an den UN High Com­mis­sio­ner for Human Rights gemel­det (Quel­le: click) und wer­den unab­hän­gig unter­sucht. (Die OSZE hat da aktu­ell was raus­ge­fun­den…) Ein Jour­na­lis­mus der das aus­lässt, hat auf Dau­er Pro­ble­me. Butscha sei, so die Spre­che­rin des OHCHR eine ande­re Kate­go­rie, da hier mehr­fa­che Hin­wei­se auf ein Mas­sa­ker vor­lie­gen. Die Aus­re­de mili­tä­ri­sches Ver­se­hen greift hier nicht. Die Aus­sa­ge - da es Kriegs­ver­bre­chen (Beschuss von Wohn­häu­sern, Kin­der­gär­ten und Spiel­plät­zen) gege­ben habe, sei der Vor­wurf einer Insze­nie­rung aus­zu­schlie­ßen, und kom­plett zurück­zu­wei­sen ist fak­tisch falsch. Je nach dem wer einen Ort gera­de besetzt, oder die Kräf­te inner­halb eines Ortes zer­mür­ben will, feu­ert auf die Gegen­sei­te im Ort - oder aus Grün­den der Ter­ror­pro­pa­gan­da auf Ein­rich­tun­gen des öffent­li­chen Lebens um die Leu­te aus den Stra­ßen zu hal­ten. Mit dem Mas­sa­ker ist das nur indi­rekt verknüpft.

Nächs­ter Punkt - wir konn­ten frei mit allen Leu­ten spre­chen - ist dadurch limi­tiert, dass es in einem Dorf in das zu Jour­na­lis­ten bringst nur eine beschränk­te Anzahl an Leu­ten gibt die mit Jour­na­lis­ten spre­chen wol­len. Ich wür­de ger­ne das Gegen­teil behaup­ten, aber in der Bericht­erstat­tung der ZDF Korrespondentin

kommt eine Frau zur Spra­che die ich kniend in AP Bil­der der FT gese­hen habe (click) (Wenn ihr ne Pay­wall seht, den link goog­len, dann auf den Rei­ter News der goog­le suche gehen, und das Such­ergeb­nis dort ancli­cken, das umgeht die Pay­wall), die von der Schän­dung (?) der Lei­che ihres Man­nes berich­tet, und ein Mann der davon spricht “dass sie uns gejagt haben, sie haben uns gedroht uns zu töten, sie hiel­ten Autos an, und feu­er­ten grund­los Rake­ten auf irgend­et­was ab” das belegt Ter­ror, aber noch kein Massaker.

Die Augen­zeu­gen­be­rich­te zum Mas­sa­ker sind ver­gleichs­wei­se rar (Bit­te nicht als Unter­stel­lung aus­le­gen.). Es gab den ers­ten Zeu­gen der im pol­nisch­spra­chi­gen Fern­se­hen sei­ne Aus­sa­ge getä­tigt hat (8 Todes­op­fer ver­mu­tet) und eine zwei­te Zeu­gin, die eine Erschie­ßung in Butscha erlebt hat (ein Todes­op­fer belegt), die zwei­te Zeu­gin (von Human Rights Watch doku­men­tiert) wur­de dann vier Tage spä­ter zum Teil einer Blin­ken Rede, mit­samt der kom­plet­ten Details, und dem Zusatz, dass es sich hier ja nur um ein doku­men­tier­tes Kriegs­ver­bre­chen unter vie­len handelt.

Was die inter­view­ten Leu­te in Butscha betrifft, gibt es auf dem You­tube Kanal Vot-Tak.tv (Ein­ord­nung) Bild­ma­te­ri­al das über Agen­tu­ren ging.

Bild­ma­te­ri­al der in der ZDF Repor­ta­ge inter­view­ten Frau gibt es von Reu­ters (© reu­ters / Zoh­ra Ben­sem­ra) und AP (© Rodri­go Abd/AP). Erwei­ter­te Video­auf­nah­men bei MNEWS World.

Der Hin­ter­grund der zwei­ten vm ZDF inter­view­ten Per­son (“Sie haben uns ange­droht uns zu erschie­ßen, Autos ange­hal­ten und und Rake­ten auf irgend­was abge­schos­sen”) fin­det sich bei der BBC im Kon­text einer ande­ren Geschich­te wie­der. (© Joel Gunter)

Der alte Mann (Volo­dym­yr Abra­mov) in der Geschich­te der BBC, berich­te­te dem BBC Repor­ter (Joel Gün­ther) dann auch von einem Rad­fah­rer, der vor sei­nem Haus (dem besag­ten belieb­ten Bild­hin­ter­grund) von einem Pan­zer erschos­sen wur­de, die BBC konn­te das zuerst nicht veri­fi­zie­ren, dann erhielt die NYT das Bild­ma­te­ri­al einer Über­wa­chungs­droh­ne die in die­sem Moment für zumin­dest zwei Minu­ten sta­tio­när über Butscha geschwebt ist, die das undeut­lich aber doch, bele­gen konn­te. Das Bild­ma­te­ri­al war Bel­ling­cat zuge­spielt wor­den.

Will sagen, was der Jour­na­lis­mus hier geleis­tet hat war wich­tig - direk­te Bele­ge für ein Mas­sa­ker haben die 50 Jour­na­lis­ten in der Pres­se­tour nach But­cha aber nicht aufgezeigt.

Die kamen in einem ers­ten Inter­view auf einem pol­ni­schen Fern­seh­sen­der zu dem ich kein Bild­ma­te­ri­al gefun­den habe, das in Text­form vor­liegt und das sich auf ein Bild bezieht, das in einer Fas­sung (gibt das Bild von zwei Sei­ten) in einem Packa­ge von Bild­ma­te­ri­al zu sehen ist, das Selen­skyj im Secu­ri­ty Coun­cil vor­ge­legt hat, von einem Inter­view das human rights watch geführt hat, und von einer Droh­nen­auf­nah­me die nach­träg­lich bei Bel­ling­cat gele­akt wur­de.

Die foren­si­sche Auf­ar­bei­tung der Ereig­nis­se erfolgt jetzt unter der Lei­tung des ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walts, dem von Blin­ken bereits volls­tes Ver­trau­en, vol­le Koope­ra­ti­on und Unter­stüt­zung zuge­sagt wur­de. Die 8 (oder so) natio­na­len Unter­su­chungs­kom­mis­sio­nen von EU Län­dern sol­len laut Didier Reyn­di­ers (der auch Pres­se­mit­tei­luin­gen für die Kom­mis­si­on die rus­si­sche Olig­ar­chen auf­spürt um sie zu sank­tio­nie­ren her­aus­gibt), jetzt in einem Joint Inves­ti­ga­ti­on Team zusam­men­ge­fasst wer­den, das auch mit Euro­just und dem Haa­ger Tri­bu­nal zusam­men­ar­bei­ten soll - Didier habe aber bereits sehr gute Gesprä­che mit der ukrai­ni­schen Regie­rungs­füh­rung geführt, wie die EU die Ukrai­ne bei der Sicher­stel­lung und Auf­be­wah­rung von Bewei­sen unter­stüt­zen kön­ne (alles Twit­ter feed aus dem letz­ten Link, um den Stich­tag herum).

Auf profil.at wird ein Men­schen­rechts­ex­per­te inter­viewt, der noch meint, die Beweis­si­che­rung müss­te jetzt schnell unter der Ägi­de des inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hofs durch­ge­führt wer­den, sonst kön­ne Putin behaup­ten sie wäre ten­den­zi­ös durch­ge­führt worden.

Dass der über­haupt zustän­dig ist, funk­tio­niert dann so: click

edit: Ein ein Forensiker-Team des IStGH sei mitt­ler­wei­le vor Ort.

edit2: Hier gibt es einen wei­te­ren Bericht der zwei der Getö­te­ten mit einer Aus­gangs­sper­re (aus­ge­spro­chen gegen Män­ner) in Zusam­men­hang bringt: click

edit3: Loka­le Behör­den­ver­tre­ter spre­chen davon dass mehr als die Hälf­te aller getö­te­ten durch Schüs­se ums leben kamen. src: click

Ah, mehr Friedenspanzer

13. April 2022

via fefe

Polen möch­te ger­ne dar­auf hin­wei­sen, dass es kei­nes­falls als gesi­chert gel­ten kann, dass die 100 T-72-Panzer, die sich im Don­bass spon­tan auf ukrai­ni­scher Sei­te zum Kampf­ma­te­ri­al gesellt haben, irgend­was mit den 100 T-72 zu tun haben, die kürz­lich aus pol­ni­schen Lager­häu­sern ver­schwun­den sind.
Dass die ört­li­chen Medi­en der Ukrai­ne eine erfolg­rei­che Jagd gewünscht haben, das darf man nicht so ernst nehmen!1!!

The Poles say that the sud­den appearan­ce in the Don­bas of a lar­ge num­ber of T-72 of the Ukrai­ni­an army can­not be asso­cia­ted with the disap­pearan­ce of 100 Polish tanks from Lub­lin. They say you can buy T-72 in any army store, as well as the wea­pons used in Cri­mea in 2014,” the resour­ce points out.

Und die Frie­dens­ent­füh­run­gen, ich mei­ne Frie­dens­fest­nah­men wegen Hoch­ver­rats erst…

Wer hats gesagt? Putin oder Selenskyj?

12. April 2022

Lev Golin­kin hat gera­de ein net­tes Nar­ra­tiv auf­ge­macht, das ich so noch nicht kann­te… Angeb­lich wür­den rus­si­sche Medi­en der­zeit behaup­ten, dass die Bevöl­ke­rung in den von Russ­land besetz­ten Gebie­ten gehirn­ge­wa­schen (brain­wa­s­hed) sei und nun “gesäu­bert” (clean­sed) wer­den müs­se. Eine Quel­le wird nicht genannt.

Ich habe über 20 Minu­ten mein Bes­tes ver­sucht - ich fin­de in der Kom­bi­na­ti­on die­ser bei­den Schlag­wor­te (brain­wa­s­hed und clean­sed) nichts. Kei­nen News­re­port, kei­ne PR Mel­dun­gen, kei­ne Leu­te die sich auf Social Media dar­über empö­ren, kein media messaging.

Zu brain­wa­s­hed im Zusam­men­hang mit Putin und dem Ukrai­ne­krieg fin­de ich zwei Ver­wei­se, einen von sky­news, die sich bei The Sun einen clip (samt Über­set­zung) geborgt haben und das Ori­gi­nal von The Sun. Deren Über­set­zer spricht in einer Text­pas­sa­ge einer Putin Rede vom 03.03. von brain­wa­s­hed peop­le - in der gesam­ten Ukrai­ne. Das war mir dann doch ein wenig zu dünn (zwei Medi­en­be­rich­te einer davon abge­kup­fert), also habe ich nach wei­te­ren Arti­keln zu die­ser Rede gesucht. Indi­sche Quel­len zitie­ren RT die den Text­teil mit “getäusch­te Leu­te” (many are foo­led) über­set­zen. Aber gut, Quel­le RT, such ich halt noch ein wenig wei­ter - oh, es gibt noch ein Tran­skript der kom­plet­ten Rede im Tages­spie­gel.

Dort wird der Text­teil eben­falls mit getäuscht übersetzt:

Gleich­zei­tig wer­de ich nie­mals mei­ne Über­zeu­gung auf­ge­ben, dass Rus­sen und Ukrai­ner ein Volk sind, auch wenn eini­ge Ein­woh­ner der Ukrai­ne ein­ge­schüch­tert wur­den, vie­le durch natio­na­lis­ti­sche Pro­pa­gan­da der Nazis getäuscht wur­den und eini­ge natür­lich bewusst den Weg der Ban­de­ris­ten und ande­rer Nazi-Schergen gegan­gen sind, die wäh­rend des gro­ßen vater­län­di­schen Krie­ges auf Hit­lers Sei­te gekämpft haben.

Auf you­tube und red­dit exis­tie­ren noch Ver­wei­se auf eine wei­te­re Simul­tan­über­set­zung der Rede die aller­dings erst spä­ter in der Anspra­che ein­setzt den Text­teil lei­der nicht beinhaltet.

Zu Putin und clean­sing, fin­de ich den Ver­weis in der Rede die sich “an Ver­rä­ter inner­halb Russ­lands” gerich­tet hat, und in der Man­gott bereits “eine neue ange­ord­ne­te Säu­be­rungs­ak­ti­on” gese­hen hat auch wenn sie der For­mu­lie­rung nach “nur” für einen chil­ling effect in Russ­land sor­gen muss­te (“die rus­si­sche Bevöl­ke­rung wür­de sich selbst säu­bern, und sol­che Ver­rä­ter aus­pu­cken wie eine Flie­ge”) - abge­se­hen davon, gibt es kei­ne mir bekann­ten Nen­nun­gen von clean­sed oder Säu­ber­run­gen im rus­si­schen Nar­ra­tiv die auf Aus­sa­gen von Regie­rungs­ver­tre­tern beruhen. 

Wär auch ein wenig blöd, jetzt von Säu­be­run­gen in der Ukrai­ne zu spre­chen… Das war auch mei­ne ursprüng­li­che Irri­ta­ti­on in dem Zusammenhang.

Jetzt kenn ich aber ein Staats­ober­haupt das im Zusam­men­hang mit dem Ukrai­ne Kon­flikt die Wor­te “brain­wa­s­hed peop­le” defi­ni­tiv in den Mund genom­men hat, und das sogar im kon­kre­ten Zusam­men­hang mit den “tem­po­rär beset­zen Gebieten”.

Selen­skyj. Vor drei Wochen bei Zakaria.

Das ist aber jetzt dumm, bei Putin sagen die meis­ten Quel­len er habe nicht von gehirn­ge­wa­sche­nen Leu­ten gespro­chen, und inner­halb der von sky­news zitier­ten Rede, spricht er defi­ni­tiv nicht von “gehirn­ge­wa­sche­ne Leu­ten” - in den beset­zen Gebie­ten (“Sepa­ra­tis­ten­re­pu­bli­ken”)”, son­dern von vie­len getäusch­ten (oder eben gehirn­ge­wa­sche­nen) Ein­woh­nern in der Ukrai­ne. Und “säu­bern” will er die auch nicht (nicht in der Rede, und in kei­nem State­ment von ihm das ich bis­her gescreent habe.).

Selen­skyj hin­ge­gen, war da schon näher dran:
(Klei­ner Hin­weis zur zeit­li­chen Ein­ord­nung, das Inter­view war vom 20. März, als die Welt noch kein Mas­sa­ker in Butscha kann­te, und die gesam­ten west­li­chen Medi­en ver­laut­bart haben, dass Selen­skyj ein Frie­dens­ab­kom­men for­de­re. Und vier Tage vor dem ers­ten etwas befremd­li­chen Moment als Selen­sky aus dem Nichts 200 Pan­zer von der Nato ange­for­dert hat (“Um Mariu­pol zu befrei­en”), die dann am 2. April, dank einem Vor­schlag des Atlan­tic Coun­cils vom 31. März zu “Angriffs­waf­fen” (non dis­tinct) wur­den. Und danach klapp­te es dann end­lich “quiet­ly” über die Tsche­chi­sche Republik.)

Zelen­skyy: Es gibt Kom­pro­mis­se zu denen wir als ein unab­hän­gi­ger Staat nicht bereit sein kön­nen. Jeg­li­che Kom­pro­mis­se unse­re ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät betref­fen [ver­klau­su­liert: wir wol­len auch die Krim zurück], jeg­li­che Kom­pro­mis­se die unse­re Unab­hän­gig­keit betref­fen, und das Ukrai­ni­sche Volk hat sich dafür aus­ge­spro­chen, wir haben die rus­si­schen Sol­da­ten nicht mit Blu­men begrüßt, es hat sich ihnen mit Mut ent­ge­gen­ge­stellt, mit Waf­fen in sei­nen Hän­den, das heißt, mit Gewalt kannst du dich nicht zu einem unse­rer Freun­de machen, du kannst nie­man­dem ein Geschenk machen, in dem du Gewalt anwen­dest, das heißt, alles was sie machen dreht sich nicht um Poli­tik, es dreht sich um die Rea­li­tät - sie haben sich in die Kher­son Regi­on auf­ge­macht, Leu­te hegen Hass gegen sie, Abnei­gung, und Leu­te wer­den Rus­sen wei­ter has­sen, weil sie ihre Kin­der getö­tet, haben. Man kann die­se Situa­ti­on nicht mehr umkeh­ren. Man kann nicht ein­fach von der Ukrai­ne erwar­ten irgend­wel­che Ter­ri­to­ri­en als unab­hän­gi­ge Repu­bli­ken anzu­er­ken­nen. Die­se Kom­pro­mis­se sind ein­fach FALSCH! Ich kann das nicht aner­ken­nen, ers­tens als Pre­si­dent, und zwei­tens als Bür­ger die­ses Lan­des, und drit­tens kann man Leu­te nicht zwin­gen alles zu lob­by­ie­ren, das ist unmög­lich. Was man aber machen kann, ist eine Pau­se [einen Waf­fen­still­stand] zu ver­ein­ba­ren, und zu ent­schei­den wie wir uns spä­ter ver­hal­ten wer­den. Was muss getan wer­den um ein Ende des Krie­ges zu bewir­ken, um wei­te­re Krie­ge zu ver­hin­dern? Und wie wir ein wei­te­res Vor­ge­hen bei den Gebie­ten fin­den wol­len, die tem­po­rär besetzt sind. Das ist eine sehr schwie­ri­ge Ange­le­gen­heit, da eini­ge die­ser Ter­ri­to­ri­en vor 8 Jah­ren besetzt wur­den und wäh­rend die­ser gesam­ten Peri­ode von acht Jah­ren, wur­den die Leu­te dort und die Kin­der gehirn­ge­wa­schen, und die sind gehirn­ge­wa­schen, die erzäh­len ihnen, dass sie ihr Leben gerettet/bewahrt haben, sie erzäh­len ihnen dass die Ukrai­ner ihre Unter­drü­cker sind, sie haben ihre Köp­fe mit Lügen gefüllt - für vie­le Jah­re, und daher ist es sehr schwie­rig ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis zu fin­den, sie ver­ste­hen mich, was das bedeu­tet - daher müs­sen wir zu einem Modell fin­den, bei dem die Ukrai­ne ihre Unab­hän­gig­keit nicht ver­liert, auch nicht ihre ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät, wir kön­nen nichts davon gewäh­ren - den­noch, wir müs­sen ein Model des gegen­stän­di­gen Ver­ständ­nis­ses fin­den um wei­te­re Aus­schrei­tun­gen zu ver­hin­dern, zwi­schen den Ter­ri­to­ri­en die wir kon­trol­lie­ren, und den tem­po­rär beset­zen Gebie­ten -- also den­ke ich, das - egal wel­che Dis­kus­sio­nen wir in unse­ren Dele­ga­tio­nen haben wer­den -- ich den­ke, dass nur wir bei­de, ich und Putin eine dies­be­züg­li­che Ver­ein­ba­rung tref­fen können.

Tran­skript: click

Gut, aber Lev Golin­kin ist jetzt auch nicht wirk­lich gut ein­ge­ar­bei­tet, der publi­ziert ansons­ten ja nur Opi­ni­on Arti­kel über den Angriffs­krieg in der Ukrai­ne in der NYT.
--

edit: The Plot thickens. 🙂

Die Über­set­zung der Rede die von The Sun und sky­news ver­brei­tet wur­de, stammt weder von The Sun, noch von Sky­news. Habe den bis­her längs­ten clip, mit der frag­li­chen Über­set­zung auf einem You­tube Kanal namens “Click­He­art TV 2” gefun­den, wo er 18 Auf­ru­fe ver­zeich­nen konn­te. Eben­falls ohne Quel­len­ver­weis. Aber dies­mal erst­mals auch ohne Senderlogo.
src: click

edit2: Im offi­zi­el­len Tran­skript des Kremls lau­tet die Über­set­zung “betro­gen” (duped).

edit3: Rever­se Image search über yandex (auf das Ursprungs­vi­deo ohne Sen­der­lo­go) to the rescue:

Die Pas­sa­ge auf rus­sisch lautet

ren.tv zufolge

Никогда не откажусь от своего убеждения, что русские и украинцы - один народ, даже несмотря на то, что часть жителей Украины запугали, многие оболванены нацистской националистической пропагандой, а кто-то сознательно пошел по пути бандеровцев, других приспешников нацистов, которые в годы ВОВ воевали на стороне Гитлера

und inter­fax zufolge

Никогда не откажусь от своего убеждения, что русские и украинцы - это один народ, даже несмотря на то, что часть жителей Украины запугали, многие оболванены националистической пропагандой, а кто-то сознательно, конечно, пошел по пути бандеровцев, других приспешников нацистов, которые в годы Великой Отечественной войны воевали на стороне Гитлера

Goog­le und deepl.com/translator über­set­zen in bei­den Fäl­len mit betro­gen (“duped”).

Jetzt bräuch­te ich nur noch einen Nativ spea­ker der das mit dem ver­link­ten Video (mit den sat­ten 18 hits) ver­gleicht, und dann wärs eindeutig. 🙂

edit4: Hab mal mit dic.academic.ru substituiert -

ОБОЛВАНЕННЫЙ

STUPID , foo­led , foo­led ; foo­led , foo­led , foo­led ( simp­le ) . incl . suf­fe­ring . past . BP _ from fool .

Syn­onyms :
hoo­ded , shorn , friz­zy , outwitted 

src: click

mit dict.leo.org -

обма́нутый
dupe, chea­ted, scam­med, chea­ted on

Глаголы
to lie (to so.), to burn (so.) - usual­ly in passive

src: click

und mit context.reverso.net

оболванить

duped, dumbed-down, brainwashed

src: click

Die­ser ver­rück­te Putin wie­der, ver­wen­det tat­säch­lich ein Wort, das in einer von 11 Aus­le­gun­gen tat­säch­lich “gehirn­ge­wa­schen” bedeu­ten kann! Der soll mal sei­ne Spra­che mehr unter Kon­trol­le bringen!

edit: Habe die Quel­le für den clean­sing Sager gefun­den. Sie­he click, click, Hin­ter­grund: click Es war ein Wahlkampfberater/Analyst und Autor des Pos­tu­lats “von den drei Kate­go­rien der Ukrai­ner”.

Voll­text des Ori­gi­nal­ar­ti­kels (mit deepl übersetzt):

08:00 03.04.2022

What Rus­sia should do to Ukraine

03.04.2022
© RIA Novos­ti / Ivan Rodionov

Tim­ofey Ser­geyts­ev phi­lo­so­pher, metho­do­lo­gist, mem­ber of the Zino­viev Club at the Rus­sia Today news agency

Tim­ofey Sergeytsev

Back in April last year we wro­te about ine­vi­ta­bi­li­ty of den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne. We do not need a Nazi, Ban­de­ri­te Ukrai­ne, an enemy of Rus­sia and an instru­ment of the West to des­troy Rus­sia. Today the issue of den­azi­fi­ca­ti­on has moved to the prac­ti­cal plane.
Den­azi­fi­ca­ti­on is necessa­ry when a signi­fi­cant part of the peop­le - most likely its majo­ri­ty - is mas­te­red and drag­ged by the Nazi regime into its poli­tics. That is, when the hypo­the­sis “the peop­le are good - the government is bad” does not work. The reco­gni­ti­on of this fact is the basis of the poli­cy of den­azi­fi­ca­ti­on, of all its acti­vi­ties, and the fact its­elf con­sti­tu­tes its subject.

Rus­sia is respon­si­ble for Ukraine
Ukrai­ne is in exact­ly this situa­ti­on. The fact that Ukrai­ni­an voters voted for “Poroshenko’s peace” and “Zelensky’s peace” should not be mis­lea­ding - Ukrai­ni­ans were qui­te hap­py with the shor­test rou­te to peace through a blitz­krieg, which the last two Ukrai­ni­an pre­si­dents hin­ted trans­par­ent­ly at when they were elec­ted. It was pre­cise­ly this method of “paci­fi­ca­ti­on” of inter­nal anti-fascists - through total ter­ror - that was used in Odes­sa, Khar­kov, Dne­pro­pe­trovsk, Mariu­pol and other Rus­si­an cities. And it sui­ted the Ukrai­ni­an average citi­zen qui­te well. Den­azi­fi­ca­ti­on is a set of mea­su­res towards the Nazi­fied mass of the popu­la­ti­on, which tech­ni­cal­ly can­not be direct­ly punis­hed as war criminals.
Nazis who have taken up arms should be des­troy­ed on the battle­field to the maxi­mum extent pos­si­ble. No signi­fi­cant dis­tinc­tion should be made bet­ween the AFU and the so-called NSBATs and the ter­ri­to­ri­al defence mili­ti­as that have joi­ned the­se two types of mili­ta­ry for­ma­ti­ons. All of them are equal­ly enga­ged in outra­ge­ous cru­el­ty against civi­li­ans, equal­ly respon­si­ble for the geno­ci­de of the Rus­si­an peop­le, and they do not obser­ve the laws and cus­toms of war. War cri­mi­nals and acti­ve Nazis must be punis­hed appro­xi­mate­ly and exem­pla­ri­ly. A total lustra­ti­on must be car­ri­ed out. Any orga­ni­sa­ti­ons that have lin­ked them­sel­ves with the prac­ti­ce of Nazism must be eli­mi­na­ted and ban­ned. Howe­ver, in addi­ti­on to the top brass, a signi­fi­cant por­ti­on of the mas­ses of the peop­le who are pas­si­ve Nazis, col­la­bo­ra­tors of Nazism, are also guil­ty. They sup­por­ted and indul­ged the Nazi government. Just punish­ment for this sec­tion of the popu­la­ti­on is pos­si­ble only as bea­ring the ine­vi­ta­ble bur­dens of a just war against the Nazi sys­tem, waged as gent­ly and dis­creet­ly as pos­si­ble against civi­li­ans. The fur­ther den­azi­fi­ca­ti­on of this mass of the popu­la­ti­on con­sists in re-education, which is achie­ved by ideo­lo­gi­cal repres­si­on (sup­pres­si­on) of Nazi atti­tu­des and har­sh cen­sor­s­hip: not only in the poli­ti­cal sphe­re, but necessa­ri­ly also in the sphe­re of cul­tu­re and edu­ca­ti­on. It was through cul­tu­re and edu­ca­ti­on that the pro­found mass Nazi­fi­ca­ti­on of the popu­la­ti­on was pre­pa­red and imple­men­ted, con­so­li­da­ted by the pro­mi­se of divi­dends from the Nazi regime’s vic­to­ry over Rus­sia, Nazi pro­pa­gan­da, inter­nal vio­lence and ter­ror, and the eight-year war with the rebel Ukrai­ni­an Nazi peop­le of Donbass.

The­re are no Nazis in Ukrai­ne: Rus­sia and the West know and remem­ber Nazism differently
Den­azi­fi­ca­ti­on can only be car­ri­ed out by the vic­tor, which pre­sup­po­ses (1) his uncon­di­tio­nal con­trol over the den­azi­fi­ca­ti­on pro­cess and (2) the power to ensu­re such con­trol. In this respect, the den­azi­fied coun­try can­not be sov­er­eign. The den­azi­fy­ing sta­te - Rus­sia - can­not pro­ceed from a libe­ral approach to den­azi­fi­ca­ti­on. The ideo­lo­gy of the den­azi­fier can­not be chal­len­ged by the guil­ty par­ty under­go­ing den­azi­fi­ca­ti­on. Russia’s reco­gni­ti­on of the need for den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne means the reco­gni­ti­on that the Cri­me­an sce­n­a­rio is impos­si­ble for Ukrai­ne as a who­le. Howe­ver, this sce­n­a­rio was also impos­si­ble in 2014 in the rebel­lious Don­bass. Only eight years of resis­tance to Nazi vio­lence and ter­ror led to inter­nal cohe­si­on and a con­scious­ly une­qui­vo­cal mass refu­sal to main­tain any kind of unity and con­nec­tion to a Ukrai­ne that defi­ned its­elf as a Nazi society.
The time frame for den­azi­fi­ca­ti­on can in no way be less than one genera­ti­on who must be born, grow and matu­re under the con­di­ti­ons of den­azi­fi­ca­ti­on. The den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne has been going on for over 30 years - star­ting at least in 1989, when Ukrai­ni­an natio­na­lism gai­ned legal and legi­ti­ma­te poli­ti­cal expres­si­on and led the move­ment for “inde­pen­dence” towards Nazism.

Rus­sia enga­ged in a scram­ble with the West for the future of the world
The pecu­lia­ri­ty of today’s Nazi­fied Ukrai­ne is its amor­phous and ambi­va­lent natu­re, which allows it to dis­gui­se Nazism as a desi­re for “inde­pen­dence” and a “Euro­pean” (Wes­tern, pro-American) path of “deve­lo­p­ment” (in rea­li­ty - to degra­dati­on), to claim that “the­re is no Nazism in Ukrai­ne, only pri­va­te spo­ra­dic exces­ses”. The­re is no main Nazi par­ty, no Füh­rer, no full-fledged racial laws (only a stripped-down ver­si­on in the form of repres­si­on of the Rus­si­an lan­guage). As a con­se­quence, the­re is no oppo­si­ti­on and no resis­tance to the regime.
Howe­ver, all of the abo­ve does not make Ukrai­ni­an Nazism a “light ver­si­on” of Ger­man Nazism of the first half of the twen­tieth cen­tu­ry. On the con­tra­ry - as Ukrai­ni­an Nazism is free from such “gen­re” (poli­ti­cal tech­no­lo­gy in essence) frames and restric­tions, it unfolds free­ly as the fun­da­men­tal basis of all Nazism - like Euro­pean and, in its most deve­lo­ped form, Ame­ri­can racism. The­re­fo­re, den­azi­fi­ca­ti­on can­not be car­ri­ed out in a com­pro­mi­se, based on a for­mu­la such as “NATO - no, EU - yes”. The collec­ti­ve West its­elf is the desi­gner, source and spon­sor of Ukrai­ni­an Nazism, while the Wes­tern Ban­de­ri­te cad­res and their “his­to­ri­cal memo­ry” are only one of the instru­ments of the Nazi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne. Ukro­na­zism poses no less, but a grea­ter thre­at to peace and Rus­sia than Ger­man Nazism of Hitler’s modification.

Cap­tu­red Ukrai­ni­an Nazis have much to say
The name “Ukrai­ne” appar­ent­ly can­not be retai­ned as the tit­le of any ful­ly den­azi­fied sta­te enti­ty in ter­ri­to­ry libe­ra­ted from the Nazi regime. The People’s Repu­blics new­ly estab­lis­hed in Nazi-liberated ter­ri­to­ry must and will grow out of the prac­ti­ce of eco­no­mic self-government and social wel­fa­re, the res­to­ra­ti­on and moder­ni­sa­ti­on of the population’s life-support systems.
Their poli­ti­cal aspi­ra­ti­ons can­not in fact be neu­tral - redemp­ti­on of guilt towards Rus­sia for trea­ting it as an enemy can only be rea­li­zed in reli­an­ce on Rus­sia in the pro­ces­ses of recon­struc­tion, rege­ne­ra­ti­on and deve­lo­p­ment. No “Mar­shall Plan” for the­se ter­ri­to­ries should be allo­wed. The­re can be no “neu­tra­li­ty” in the ideo­lo­gi­cal and prac­ti­cal sen­se com­pa­ti­ble with den­azi­fi­ca­ti­on. The cad­res and orga­ni­sa­ti­ons that are the instru­ments of den­azi­fi­ca­ti­on in the new den­azi­fied repu­blics can­not but rely on the direct power and orga­ni­sa­tio­nal sup­port of Russia.
Den­azi­fi­ca­ti­on will ine­vi­ta­b­ly be de-Ukrainianisation - a rejec­tion of the large-scale arti­fi­cial infla­ti­on of the eth­nic com­po­nent of the self-identification of the popu­la­ti­on of the ter­ri­to­ries of his­to­ri­cal Malo­ros­sia and Novor­os­sia, which the Soviet aut­ho­ri­ties star­ted. As a tool of com­mu­nist super­power, arti­fi­cial eth­no­cen­trism did not remain orpha­ned after the fall of com­mu­nism. In this ser­vice capa­ci­ty, it was taken over by ano­t­her super­power (power over sta­tes) - the super­power of the West. It needs to be retur­ned to its natu­ral bounda­ries and strip­ped of its poli­ti­cal functionality.

Ukrai­ne has beco­me a cover ope­ra­ti­on to res­hape the world
In con­trast to, say, Geor­gia and the Bal­tic Sta­tes, Ukrai­ne, as histo­ry has shown, is impos­si­ble as a nati­on sta­te, and attempts to “build” such a sta­te ine­vi­ta­b­ly lead to Nazism. Ukrai­nia­nism is an arti­fi­cial anti-Russian con­struc­tion with no civi­liz­a­tio­nal con­tent of its own, a sub­or­di­na­ted ele­ment of a for­eign and ali­en civi­liz­a­ti­on. Deban­de­riz­a­ti­on in its­elf will not be enough for den­azi­fi­ca­ti­on - the Ban­de­ri­te ele­ment is only a per­for­mer and a screen, a dis­gui­se for the Euro­pean pro­ject of Nazi Ukrai­ne, so the den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne is also its ine­vi­ta­ble de-Europeanization.
The Ban­der­ovi­an top brass must be eli­mi­na­ted, it is impos­si­ble to re-educate them. The social “swamp” that actively and pas­si­ve­ly sup­por­ted it through action and inac­tion must sur­vi­ve the hardships of the war and assi­mi­la­te the expe­ri­ence as a his­to­ri­cal les­son and ato­ne­ment for its guilt. Tho­se who did not sup­port the Nazi regime, who suf­fe­red from it and the war it unleas­hed in Don­bass, must be con­so­li­da­ted and orga­nis­ed, must beco­me the sup­port of the new government, its ver­ti­cal and hori­zon­tal. His­to­ri­cal expe­ri­ence shows that war­ti­me tra­ge­dies and dra­mas bene­fit peo­p­les who have been sedu­ced and car­ri­ed away by the role of Russia’s enemy.
Den­azi­fi­ca­ti­on as the goal of the spe­cial mili­ta­ry ope­ra­ti­on its­elf is unders­tood as a mili­ta­ry vic­to­ry over the Kiev regime, libe­ra­ti­on of ter­ri­to­ries from armed sup­por­ters of Nazi­fi­ca­ti­on, liqui­da­ti­on of irre­con­cil­ab­le Nazis, cap­tu­re of war cri­mi­nals and crea­ti­on of sys­temic con­di­ti­ons for sub­se­quent peace­time denazification.

The West is rea­dy to fight to the last Ukrai­ni­an and after Kiev’s defeat
The lat­ter, in turn, should begin with the orga­niz­a­ti­on of local self-government, poli­ce and defen­se, pur­ged of Nazi ele­ments, laun­ching on their basis the foun­ding pro­ces­ses of the new repu­bli­can state­hood, inte­gra­ting this state­hood in clo­se coope­ra­ti­on with the Rus­si­an den­azi­fi­ca­ti­on agen­cy of Ukrai­ne (new­ly crea­ted or rema­de, say, from Rossotrud­niches­tvo), with the adop­ti­on, under Rus­si­an con­trol, of the Repu­bli­can regu­la­to­ry frame­work (legis­la­ti­on) for den­azi­fi­ca­ti­on, defi­ning the bor­ders and frame­works direct­ly In this respect Rus­sia should act as a cus­to­di­an of the Nur­em­berg process.
All of the abo­ve means that in order to achie­ve the goals of den­azi­fi­ca­ti­on, the sup­port of the popu­la­ti­on, their tran­si­ti­on to Rus­sia after being freed from the ter­ror, vio­lence and ideo­lo­gi­cal pres­su­re of the Kiev regime, after being remo­ved from the infor­ma­tio­nal iso­la­ti­on, is necessa­ry. Of cour­se, it will take some time for peop­le to reco­ver from the shock of mili­ta­ry action and to beco­me con­vin­ced of Russia’s long-term inten­ti­ons - that “they will not be aban­do­ned”. It is impos­si­ble to fore­see in advan­ce in which ter­ri­to­ries this mass of popu­la­ti­on will con­sti­tu­te a cri­ti­cal­ly nee­ded majo­ri­ty. “The Catho­lic pro­vin­ce” (Wes­tern Ukrai­ne, com­pri­sing five regi­ons) is unli­kely to be part of the pro-Russian ter­ri­to­ries. The line of exclu­si­on, howe­ver, will be found by expe­ri­ence. A hos­ti­le to Rus­sia, but for­ci­b­ly neu­tral and demi­li­ta­ri­sed Ukrai­ne, with for­mal­ly ban­ned Nazism, will remain behind it. Russia-haters will go the­re. A gua­ran­tee that this resi­du­al Ukrai­ne will remain neu­tral should be the thre­at of an immedia­te con­ti­nua­tion of the mili­ta­ry ope­ra­ti­on if the lis­ted requi­re­ments are not met. This would pro­bab­ly requi­re a per­ma­nent Rus­si­an mili­ta­ry pre­sence on its ter­ri­to­ry. From the alie­na­ti­on line and up to the Rus­si­an bor­der would be the ter­ri­to­ry of poten­ti­al inte­gra­ti­on into Rus­si­an civi­li­sa­ti­on, anti-fascist in its inner nature.

We will fight for the right to be and remain Russia
The ope­ra­ti­on of den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne, which star­ted with a mili­ta­ry pha­se, will fol­low in peace­time the same logic of sta­ges as the mili­ta­ry ope­ra­ti­on. At each of them, it will be necessa­ry to achie­ve irrever­si­ble chan­ges, which will be the results of the cor­re­spon­ding sta­ge. The necessa­ry initi­al steps of den­azi­fi­ca­ti­on can be defi­ned as follows:
-The eli­mi­na­ti­on of armed Nazi for­ma­ti­ons (by which we mean any armed for­ma­ti­ons of Ukrai­ne, inclu­ding the AFU), as well as the mili­ta­ry, infor­ma­tio­nal, and edu­ca­tio­nal infra­st­ruc­tu­re that ensu­res their activity;
-The for­ma­ti­on of people’s self-government and poli­ce (defence and law and order) in the libe­ra­ted ter­ri­to­ries, pro­tec­ting the popu­la­ti­on from the ter­ror of under­ground Nazi groups;
-instal­la­ti­on of the Rus­si­an infor­ma­ti­on space;
-Remo­val of edu­ca­tio­nal mate­ri­als and pro­hi­bi­ti­on of edu­ca­tio­nal pro­gram­mes at all levels that con­tain Nazi ideo­lo­gi­cal attitudes;
-mas­si­ve inves­ti­ga­ti­ons into per­so­nal respon­si­bi­li­ty for war cri­mes, cri­mes against huma­ni­ty, dis­se­mi­na­ti­on of Nazi ideo­lo­gy and sup­port for the Nazi regime
-The lis­ting, publi­ca­ti­on of the names of tho­se who had col­la­bo­ra­ted with the Nazi regime, and their com­pul­so­ry work to rebuild the des­troy­ed infra­st­ruc­tu­re as punish­ment for their Nazi acti­vi­ties (from among tho­se who will not be sub­ject to the death penal­ty or imprisonment);
-Adop­ti­on at the local level, under Rus­si­an super­vi­si­on, of pri­ma­ry den­azi­fi­ca­ti­on regu­la­ti­ons “from below”, ban­ning all types and forms of revi­val of Nazi ideology;
-Estab­li­shing memo­ri­als, com­me­mo­ra­ti­ve signs, monu­ments to the vic­tims of Ukrai­ni­an Nazism, com­me­mo­ra­ting the heroes of the strugg­le against it;
The inclu­si­on of a set of anti-fascist and den­azi­fi­ca­ti­on norms in the con­sti­tu­ti­ons of the new People’s Republics;
-Crea­ti­on of per­ma­nent den­azi­fi­ca­ti­on bodies for a peri­od of 25 years.
Rus­sia will have no allies in the den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne. As this is a pure­ly Rus­si­an affair. And also becau­se not just the Ban­de­ra ver­si­on of Nazi Ukrai­ne will be sub­ject to era­di­ca­ti­on, but also and abo­ve all Wes­tern tota­li­ta­ria­nism, impo­sed pro­grams of civi­liz­a­tio­nal degra­dati­on and col­lap­se, mecha­nisms of sub­or­di­na­ti­on to the super­power of the West and the USA.

Ukrai­ne has divi­ded the West
To imple­ment the plan of den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne, Rus­sia its­elf will have to put an end to its pro-European and pro-Western illu­si­ons, to rea­li­ze its­elf as the last instance of pro­tec­tion and pre­ser­va­ti­on of the values of the his­to­ri­cal Euro­pe (Old World), which it deser­ves and from which the West final­ly gave up, having lost the strugg­le for its­elf. This strugg­le con­ti­nued throughout the twen­tieth cen­tu­ry and mani­fes­ted its­elf in the World War and the Rus­si­an Revo­lu­ti­on, inextri­ca­b­ly lin­ked to each other.
Rus­sia did ever­ything it could to save the West in the twen­tieth cen­tu­ry. It rea­li­sed the main Wes­tern pro­ject, the alter­na­ti­ve to capi­ta­lism which defea­ted the nation-states - the socia­list, red pro­ject. It crus­hed Ger­man Nazism, the mons­trous spawn of the cri­sis of Wes­tern civi­li­sa­ti­on. The last act of Rus­si­an altru­ism was Russia’s out­stret­ched hand of friendship, for which Rus­sia recei­ved a mons­trous blow in the 1990s.

Euro­pe fears denazification
Ever­ything Rus­sia has done for the West, it has done at its own expen­se, by making the grea­test sacri­fices. The West ulti­mate­ly rejec­ted all the­se sacri­fices, deva­lued Russia’s con­tri­bu­ti­on to sol­ving the Wes­tern cri­sis, and deci­ded to take reven­ge on Rus­sia for the help it unsel­fi­sh­ly pro­vi­ded. From here on, Rus­sia will go its own way, without worry­ing about the fate of the West, buil­ding on ano­t­her part of its lega­cy: lea­ders­hip in the glo­bal deco­lo­ni­sa­ti­on process.
As part of this pro­cess, Rus­sia has high poten­ti­al for part­ners­hip and alli­an­ce with coun­tries that the West has oppres­sed for cen­tu­ries and have no inten­ti­on of put­ting its yoke back on. Without Rus­si­an sacri­fice and strugg­le, the­se coun­tries would not have been libe­ra­ted. The den­azi­fi­ca­ti­on of Ukrai­ne is at the same time its deco­lo­ni­sa­ti­on, a fact to be unders­tood by the Ukrai­ni­an popu­la­ti­on as they begin to free them­sel­ves from the ghosts, tempt­ati­ons and depen­den­ci­es of the so-called Euro­pean choice.
* An extre­mist orga­ni­sa­ti­on ban­ned in Russia. 

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Kurze Durchsage vom Standard

12. April 2022

Jeder der jetzt für eine Ver­hand­lungs­lö­sung in der Ukrai­ne ist, ist Putinversteher.

Eric Frey, wer sonst.

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