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UN sieht bis zu 90 Prozent der Ukrainer von Armut bedroht

16. März 2022

Neun von zehn Ukrai­nern wären nach Ansicht des UN-Entwicklungsexperten Achim Stei­ner im Fall eines lang anhal­ten­den Krie­ges von Armut bedroht. Im schlimms­ten Fall wür­de die Wirt­schaft des Lan­des zusam­men­bre­chen und das Wachs­tum von zwei Jahr­zehn­ten zunich­te gemacht, sag­te Stei­ner, Admi­nis­tra­tor des Ent­wick­lungs­pro­gramms der Ver­ein­ten Natio­nen (UNDP).

1:1 vom Stan­dard kopiert
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Gleich­zei­tig wird fol­gen­des kolportiert:

Für die Ukrai­ne ist der Krieg nicht aussichtslos

Ein direk­ter mili­tä­ri­scher Sieg gegen Russ­land scheint unwahr­schein­lich zu sein. Doch je län­ger Kiew durch­hält, des­to bes­ser ist die Ver­hand­lungs­grund­la­ge für die Ukraine

Daher [aus dem Text geht in keins­ter Wei­se her­vor wor­auf sich daher bezieht - es wird ein­fach pos­tu­liert, die Maxi­mal­for­de­run­gen Russ­lands sei­en nicht umsetz­bar - daher bezieht sich auf die­ses Pos­tu­lat…] müss­te Mos­kau bei einem andau­ern­den Krieg auch selbst nach Kom­pro­mis­sen suchen – eigent­lich. Denn Russ­lands Prä­si­dent heißt Wla­di­mir Putin – und genau sei­ne man­geln­de Ratio­na­li­tät macht das End­sze­na­rio des Krie­ges so unberechenbar.

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Der Mör­der Putin machts aber nicht, weil er so ver­rückt ist.

Obwohl ers laut Selen­skyj macht - aber zuvor noch ein wenig gekämpft wer­den muss.

Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj ver­sprüht in einer Video­bot­schaft so etwas wie einen Fun­ken Hoff­nun­gen über mög­li­che Frie­dens­ver­hand­lun­gen mit Russ­land. Die Ver­hand­lungs­po­si­tio­nen Russ­lands hör­ten sich “rea­lis­ti­scher” an, sag­te Selen­skyj. Bis die Ukrai­ne zufrie­den sein kön­ne, daue­re es aber noch. “Wir alle wol­len so schnell wie mög­lich Frie­den und Sieg”, mein­te der Prä­si­dent. “Aber es braucht Mühe und Geduld.”

Es müs­se noch gekämpft und gear­bei­tet wer­den. Jeder Krieg ende mit einer Ver­ein­ba­rung. “Die Tref­fen wer­den fortgesetzt.”

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Alles klar?

Wir sehen, die Inter­es­sen der Ukrai­ne spie­geln nicht die Inter­es­sen der armuts­ge­fähr­de­ten Bevöl­ke­rung in der Ukrai­ne wie­der. Zumin­dest nicht mittelfristig.

Hilfs­pa­ket von 13,6 Mil­li­ar­den USD aus den US wur­de ges­tern ver­ab­schie­det und rus­si­sche Gegen­sank­tio­nen wie folgt öffent­lich kommentiert -

US-Regierung spot­tet über rus­si­sche Sanktionen
Die US-Regierung hat mit Spott auf die von Russ­land ver­häng­ten Ein­rei­se­ver­bo­te gegen US-Präsident Joe Biden und ande­re Poli­ti­ker reagiert. “Als ers­tes möch­te ich anmer­ken, dass Prä­si­dent Biden ein Juni­or ist, so dass sie viel­leicht sei­nen Vater sank­tio­niert haben. Möge er in Frie­den ruhen”, sag­te die Spre­che­rin des Wei­ßen Hau­ses, Jen Psa­ki, am Diens­tag weil bei der Sank­ti­ons­lis­te ein “jr.” fehl­te. Auch Ex-Präsidentschaftskandidatin Hil­ary Clin­ton spot­te­te über ihre Sank­tio­nie­rung, dass sie der “rus­si­schen Aca­de­my für die Aus­zeich­nung für ihr Lebens­werk” danke.

Psa­ki füg­te hin­zu: “Ich wür­de sagen, dass es nie­man­den von Ihnen über­ra­schen wird, dass kei­ner von uns Tou­ris­ten­rei­sen nach Russ­land plant und kei­ner von uns Bank­kon­ten hat, auf die wir nicht zugrei­fen kön­nen.” Im Gegen­zug hät­ten die west­li­chen Sank­tio­nen die rus­si­sche Wirt­schaft um Jahr­zehn­te zurück­ge­wor­fen, so Psa­ki. “Die bei­spiel­lo­sen Kos­ten, die wir mit Ver­bün­de­ten und Part­nern auf­er­legt haben, haben 30 Jah­re wirt­schaft­li­chen Fort­schritt zunich­te­ge­macht”, sag­te Psaki.

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Wir kämp­fen also bes­ser noch ein Weilchen.

Und ver­spot­ten eine der Kriegs­par­tei­en öffentlich.

Wäh­rend wir für mehr Armut in der Ukrai­ne und welt­weit sorgen.

Zum Schutz west­li­cher Werte.

Von den bud­ge­tier­ten 13.6 Mil­li­ar­den USD sind bis­her erst 200 Mil­lio­nen als Mili­tär­hil­fe frei­ge­ge­ben. Da müs­sen sich die Ukrai­ner schon noch ein wenig ran­hal­ten - immer­hin sta­bi­li­sie­ren wir mit dem Rest deren Gesell­schaft. Gesamt­scha­dens­sum­me geschätzt 100 Mil­li­ar­den und stei­gend, laut ukrai­ni­schen Angaben.
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Aber da kann man dann ja Auf­bau­hil­fe mit west­li­chen Kon­zer­nen nach­schie­ßen. Natür­lich erst, wenn die Ukrai­ne wie­der einen Zugang zum Meer hat. Sonst ist eine sepa­rier­te West­ukrai­ne wirt­schaft­lich nicht haltbar.

Ich glau­be wir brau­chen kurz- und mit­tel­fris­tig noch ein paar mehr Helden.

His­to­ric heroes - mind you, says the majo­ri­ty opi­ni­on in Washing­ton DC:

Demo­cra­cy, free­dom, sov­er­eig­n­ty against dic­ta­tor­s­hip, you know the drill… Values.
And the mode­ra­tor even dares to ask whe­re our values were pre­vious­ly - but then he slow­ly gets the new nar­ra­ti­ve (“This is a mus­cu­lar, patrio­tic defen­se of a libe­ral open socie­ty. […] We instinc­tively under­stand it in a way that other wars, civil wars, have been much har­der to under­stand -” (- this is whats dif­fe­rent this time around).”), and starts nodding…

Is pro­pa­gan­da used to make peop­le under­stand? Lets say by using emo­tio­nal­ly loa­ded terms in one instance, and 400x less repor­ting in other instan­ces? (Sil­ly sta­tis­tic, but you know - its the princip­le that counts…)

(Die Mel­dun­gen stam­men bis auf die Ein­schät­zung zu den bis­he­ri­gen Gesamt­schä­den aus den letz­ten bei­den Tagen.)

edit: War­um haben die Sank­tio­nen in Russ­land eigent­lich 30 Jah­re Wirt­schafts­wachs­tum zu Nich­te gemacht, der Krieg in der Ukrai­ne jedoch nur 20 Jah­re des ukrainischen?

20 Jah­re hät­te Russ­land här­ter getrof­fen, aber 30 Jah­re klingt nach mehr. Ver­stan­den? (Ver­dammt, immer die­se scheiß Sani­ty Checks bei vor­ge­brach­ten Argumenten…)

edit2: Der Stan­dard fan­ta­siert sich in dem Zusam­men­hang jetzt die Aus­sa­ge her­bei, dass die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te gegen­über rus­si­schen Trup­pen erst­mals im Vor­teil wären - “da die rus­si­schen Streit­kräf­te dar­um kämpf­ten, die Her­aus­for­de­run­gen des ukrai­ni­schen Gelän­des zu meis­tern”. Das steht im Secu­ri­ty brie­fing über das berich­tet wird, jedoch nicht drin­nen. Also der, dass die Ukrai­ne “im Vor­teil wäre” Teil. Naja, man kanns ja mal zur Gewis­sens­be­ru­hi­gung erfinden.
Wir fas­sen also zusam­men, dass die rus­si­schen Streit­kräf­te (die kampf­erfah­re­nen und noch eher moti­vier­ten Trup­pen in den Sepa­ra­tis­ten­ge­bie­ten) Stras­sen nach Myko­la­jiw gesi­chert haben (dazu der Focus: Ali­na will nicht im Kel­ler Mut­ter wer­den), ist “Rus­si­as reluc­tance to con­duct off-road mano­eu­vres”, was dazu geführt hat, dass “ukrai­nes armed for­ces adept­ly explo­i­ted Rus­si­as lack of mano­eu­vre, frus­tra­ting rus­si­an advan­ce and inflic­ting hea­vy los­ses on the inva­ding for­ces” konn­ten - was nicht bedeu­tet, dass sie im Vor­teil sind, aber immer­hin liest sichs so ähn­lich, also kann mans als Qua­li­täts­zei­tung schon mal behaup­ten - weil das bri­ti­sche secu­ri­ty brie­fing angibt “Rus­si­an for­ces are struggling to over­co­me the chal­len­ges posed by Ukrai­nes ter­rain.” Hach die Vor­tei­le des Gueríllakampfs. So roman­tisch. “Hea­vy los­ses” da Russ­land den Luft­raum nicht kom­plett kon­trol­liert, soll hei­ßen, die tür­ki­schen Bay­raktar Droh­nen wirken.

Dazu der Spie­gel vor zwei Wochen:

Kiews neu­ge­bo­re­ner Lemur nach Bayraktar-Kampfdrohne benannt
Nach der Geburt eines klei­nen Affen im Zoo von Kiew ver­kün­det Bür­ger­meis­ter Vita­li Klitsch­ko den Namen des Pri­ma­ten. Er bezieht sich auf den Krieg im Land.

Die Bayraktar-Drohnen wer­den von der Ukrai­ne als Wun­der­waf­fe im Kampf gegen Russ­land gefei­ert und sogar in einem zwei­fel­haf­ten Pop­song besun­gen. Die unbe­mann­ten Flug­zeu­ge kön­nen sich in gro­ßer Höhe unbe­merkt den Pan­zer­kampf­ver­bän­den nähern – und die­se dann aus der Luft bekämpfen.

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Pop­song? click Alles klar? Bayraktar.

edit3:

Truss skep­tisch bezüg­lich Friedensgesprächen
Die bri­ti­sche Außen­mi­nis­te­rin Liz Truss sag­te am Diens­tag (heu­te, 16.03.2022), sie sei skep­tisch gegen­über Frie­dens­ge­sprä­chen zwi­schen Russ­land und der Ukraine.

Ich bin skep­tisch gegen­über den Frie­dens­ge­sprä­chen, wäh­rend Putin immer noch Krieg in der Ukrai­ne führt. Er muss einen Waf­fen­still­stand ein­füh­ren und sei­ne Trup­pen abzie­hen, damit die­se Frie­dens­ge­sprä­che ernst genom­men wer­den kön­nen“, sag­te Truss gegen­über BBC TV. Putin müs­se “um jeden Preis” gestoppt wer­den, sag­te sie.

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Jetzt sind wir aber alle wie­der erstaunt oder? Die­ser ver­rück­te Putin wieder!

Want to watch a japanese ambassador lie?

15. März 2022

- and all the while defi­ne the upco­m­ing eco­no­mic and secu­ri­ty poli­cy for Euro­pe over the next 20 years?

He even says it three times in a row, just for good mea­su­re, its hard to miss - like, you know, when you come up with a thought, and then repeat it three times in a row, becau­se… Oh sor­ry - no one is going to do that, unless they’d want it to stick - as they didnt at all come up with it on the spot. Oh yes, and like, when you then add a “this is not zero sum, becau­se Japan will still be nee­ding Ger­ma­ny and Ger­ma­ny needs Japan” at the end, just for good mea­su­re. Becau­se, you know, you do.
But dont worry - Japan would even be wil­ling to take Ukrai­ne refu­gees. Hes sure of it, alt­hough he doesnt repre­sent the japa­ne­se government of cour­se. But with pro­spects like these…

G.M.F. deli­vers

(The best thing to do is to do not­hing at all (des­pi­te kee­ping the public enemy image up for more than a year, and pos­si­b­ly years), and stick tog­e­ther, even though we ful­ly anti­ci­pa­te this to beco­me a long war of attri­ti­on - other­wi­se Chi­na might get ide­as in terms of whats fea­si­ble, and also Japan is expo­sed to/dependent on less than a 10th of ger­man ener­gy needs from rus­si­an exports, so the best thing real­ly is to be pati­ent and stick this through - then Japan gets the invest­ment Ger­ma­nys not going to get, while the US will not be expo­sed at all, while Chi­na will not get the idea, that cal­cu­la­ting stra­te­gies deri­ved from Rus­si­as attack cos­ts is a worthwhile thing, and ever­ything can stay like it is, just with Ger­ma­ny get­ting com­ple­te­ly ram­rod­ded in the pro­cess, oh and Ukrai­ne of course…)

Want to see a middling US col­le­ge histo­ry pro­fes­sor go into a third round of “keep ger­ma­ny down” rhe­to­rics, and clas­si­fy it as the first coun­try that would try to break out of a joint Nato posi­ti­on, dis­tinct­ly even more so than Turkey?

The money quo­te to look for is “we’­ve got to keep our eyes on ger­ma­ny and keep them in line”.

Won­der­ful.

Also, of cour­se, ever­yo­ne on the G.M.F. panel can agree, that this is a “pati­ence game” - sor­ry, war of attri­ti­on, that will play out in the Ukraine.

This one is for the (wes­tern) values, I think. So much values, Doge amount of much values. Is the pope in Kyiv yet? edit: He has. Finally!

Nice balance of news storys

15. März 2022

Pos­ted, most­ly for reference.

Kurze Durchsage der Atlantikbrücke 2

14. März 2022

Putin denkt, dass Euro­pa es nicht schafft die Sank­tio­nen lang­fris­tig auf­recht­zu­er­hal­ten! (Also die Sank­tio­nen die so designt wur­den, dass Euro­pa sie lang­fris­tig auf­recht­erhal­ten kann.)

Was?

Ich fas­se noch­mal zusam­men, der in die Ecke getrie­be­ne Putin sieht kei­nen Aus­weg, und dou­bled mili­tä­risch down, sieht aber den Aus­weg, dass Euro­pa bei den Sank­tio­nen frü­her ein­knickt (Frü­her als was? Als der Krieg zu Ende ist? Als Kiev fällt? Als Russ­land mit­tel­fris­tig kol­la­biert?) -- dess­halb müs­sen wir jetzt zusam­men­hal­ten, denn das hat Putin nicht erwartet.

Ach egal, es wird schon stimmen.

edit: Gabri­el glau­be auch nicht, dass wir vor schnel­len Ergeb­nis­sen ste­hen, dafür sei­en die Posi­tio­nen zu weit aus­ein­an­der [ein paar Sät­ze davor warens noch die Sank­tio­nen die erst lang­fris­tig Wir­kung zei­gen wür­den], und fin­det - dass Ver­hand­lungs­lö­sun­gen wich­tig sind.

Und sieht gleich­zei­tig noch viel schlim­me­res Leid durch eska­lie­ren­de Militärgewalt.

Sagt dem mal wer, dass er sei­ne aus­wen­dig gelern­ten Tal­king Points nicht mit sei­ner Mei­nung mischen darf, da da sonst nur in sich wider­sprüch­li­che Aus­sa­gen dabei rauskommen?

Dem Mode­ra­tor wärs aber nicht aufgefallen.

edit: Habs noch mal ver­sucht auf einem Zeit­strahl zu ord­nen. Zuerst mili­tä­ri­sche Eska­la­ti­on und Zunah­me von Gewalt, dann Sank­tio­nen die mit­tel­fris­tig ihre Wir­kung ent­fal­ten kön­nen, dann Gesprä­che die so wich­tig sind, dann ein Putin der eine Lösung des Kon­flik­tes sieht, obwohl er den Kon­flikt als Lösung sieht, in dem Euro­pa früh­zei­tig ein­knickt. Der aber nicht mit der Einig­keit Euro­pas gerech­net hat. Nach­dem der Sig­mar das laut im Fern­se­hen ange­kün­digt hat. Wir haben schon gewon­nen. Auch wenn die Nato kei­ne mili­tä­ri­schen Inter­ven­ti­ons­mög­lich­kei­ten hat. Weil unser Zusam­men­halt so stark ist! Was der Sig­mar Gabri­el alles weiß… Die Atlan­tik­brü­cke hat dazu sicher wie­der Stu­di­en gemacht.

Der Standard hat mal wieder keine Propaganda gefunden

14. März 2022

und emp­fielt Lesern gera­de sol­che Texte

Dear Rus­si­ans, your media is being cen­so­red. The Krem­lin is lying. Find out the truth about Ukrai­ne on the free web and on the Tele­gram app. Time to over­throw dic­ta­tor Putin!

Über ein Online-Portal.

per SMS und email direkt an Rus­sen zu sen­den, falls ihr wel­che kennt. Manch­mal sei­en laut Betrei­ber des Por­tals dar­aus auch Gesprä­che ent­stan­den in denen Rus­sen gesagt hät­ten wie sehr sie Putin hassen!

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Gabriel Weinberg has found quality information!

14. März 2022

And high­ligh­ted it - he says on twit­ter! Manu­al down­ran­king of news­sour­ces now also on Duck­Duck­Go, and the usu­al face­book model of “we took the top 10 ran­king US news­pa­pers - cal­led them qua­li­ty, and then star­ted to fun­nel most of the web traf­fic through them” ins­tead of con­tent mode­ra­ti­on - which of cour­se cau­sed more local news­pa­pers to die, star­ted the news bub­ble issue, whe­re peop­le are drag­ged down rab­bit holes using spe­ci­fic search terms, becau­se they see no repre­sen­ta­ti­on of their local lives on the news…

Fun.

But hey, in times of war, pro­bab­ly rec­ti­fied. And who uses Duck­Duck­Go anyhow…

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Der Stan­dard über­schlägt sich wie­der in qualifiern -

Zen­sur sei das laut Wein­berg jedoch nicht, schrei­ben die Berichterstatter.

Someo­ne said, they saw some­thing wasnt the­re… Ah, journalism…

Statt­des­sen wür­de man rele­van­te­re und höher­wer­ti­ge­re Inhal­te bes­ser platzieren.

Ach­so! Na dann.. Moment, gings in der Nach­richt nicht gera­de dar­um Inhal­te schlech­ter zu positionieren…?

Egal…

Trotz­dem, wahr­schein­lich gerechtfertigt.

Die Ukraine hat keine Propaganda gefunden

14. März 2022

… oder doch - ich bin mir gera­de nicht klar wel­ches Igno­ranz ist Frie­de, Krieg ist Frei­heit, Nar­ra­tiv hier greift.

Ukrai­ne ver­bie­tet Import rus­si­scher Bücher
Zwei­ein­halb Wochen nach Beginn des rus­si­schen Angriffs­kriegs ver­bie­tet die Ukrai­ne den Import rus­si­scher Bücher und ande­rer Druck-Erzeugnisse. Das teil­te das für Medi­en zustän­di­ge Staats­ko­mi­tee am Mon­tag in Kiew mit. Die “Ein­fuhr von Ver­lags­pro­duk­ten aus dem Gebiet des Aggressor-Landes” wer­de gestoppt, hieß es. Damit sol­le des­sen kul­tu­rel­ler Ein­fluss auf die ukrai­ni­sche Bevöl­ke­rung unter­bun­den werden.

[…]

Etwa 120 ein­zel­ne rus­si­sche Titel durf­ten nicht ein­ge­führt wer­den. Sie ver­herr­lich­ten aus Kie­wer Sicht das kommunistisch-totalitäre Regime oder zogen die Exis­tenz der Ukrai­ne infrage.

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Ist dem Stan­dard scheißegal.

Zur Ablen­kung schnell die neue Rubrik “Kriegs­ver­bre­chen” im Stan­dard lesen - heu­ti­ger Nachrichtenbeitrag -

Schwan­ge­re und Baby star­ben nach Angriff auf Geburts­kli­nik in Mariupol
Selen­skyj und Bor­rell bezeich­ne­ten den rus­si­schen Angriff als Kriegsverbrechen

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Und wenn dann noch ein biss­chen was geht -

Elon Musk for­dert Putin zum Zwei­kampf um Ukrai­ne heraus

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Ah, Qua­li­täts­jour­na­lis­mus trifft auf erst­klas­si­ge Kriegsreportage.

Als die Frau merk­te, dass sie ihr Baby ver­lo­ren hat­te, habe sie geru­fen, sie soll­ten sie eben­falls sofort töten, berich­te­ten die Ärzte.

Human Inte­rest Sto­ry aus dem Krieg.

Der Standard macht mal wieder keine Propaganda

14. März 2022

Mos­kau droht inter­na­tio­na­len Fir­men mit Ver­haf­tun­gen und Beschlagnahmung
Die rus­si­schen Behör­den dro­hen einem US-Medienbericht zufol­ge aus­län­di­schen Unter­neh­men mit Fest­nah­men oder der Beschlag­nah­mung von Ver­mö­gen, falls sie sich aus Pro­test gegen den Ukraine-Krieg aus dem Land zurück­zie­hen. Staats­an­wäl­te hät­ten Unter­neh­men wie Coca-Cola, McDonald’s, Proc­ter & Gam­ble und IBM kon­tak­tiert und vor schwe­ren Kon­se­quen­zen gewarnt, berich­te­te das “Wall Street Jour­nal”. Die rus­si­sche Bot­schaft in den USA bezeich­ne­te den Bericht als “rei­ne Fiktion”.

Das “Wall Street Jour­nal” berief sich auf mit der Ange­le­gen­heit ver­trau­te Quel­len. Dem­nach kon­tak­tier­ten die Staats­an­wäl­te die Fir­men per Brief oder erschie­nen per­sön­lich. Sie hät­ten gedroht, Ver­ant­wort­li­che fest­zu­neh­men, die sich kri­tisch über die rus­si­sche Regie­rung äußern, oder Ver­mö­gens­wer­te zu beschlag­nah­men, inklu­si­ve Eigen­tums­rech­te. Die War­nun­gen der rus­si­schen Jus­tiz “haben min­des­tens eins der betrof­fe­nen Unter­neh­men ver­an­lasst, die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen dem rus­si­schen Teil und dem Rest des Unter­neh­mens zu begren­zen”, schrieb die Zei­tung. Es gebe die Befürch­tung, E-Mails oder Text­nach­rich­ten zwi­schen Kol­le­gen könn­ten abge­fan­gen wer­den. Die rus­si­sche Bot­schaft in den USA nann­te den Bericht “falsch”.

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Hin­ter­grund: Die Optio­nen die Russ­land im Fal­le eines Rück­zugs west­li­cher Fir­men hat, ist ent­we­der sie samt Filia­len in Kon­kurs gehen zu las­sen (mit ent­spre­chen­den gesell­schaft­lich desta­bi­li­sie­ren­den Fol­gen), oder das Manag­ment aus­zu­tau­schen und sie wei­ter­zu­füh­ren, sofern das ohne Schlüs­sel­im­por­te mög­lich ist. Die Ver­schär­fung davon ist dann die Unter­neh­men nicht nach einem Ende der Sank­tio­nen wie­der ihren Besit­zern zu über­ge­ben, son­dern sie kom­plett zu ver­staat­li­chen. Wenn kein Inter­na­tio­na­les Schieds­ge­richts­ab­kom­men das verhindert.

Da der Wes­ten bei Wirt­schafts­sank­tio­nen auf län­ge­re Zeit­ho­ri­zon­te spielt als Russ­land, ist die­se Opti­on rela­tiv nahe­lie­gend. Demen­tiert wird wohl auf­grund des “könn­ten Ver­ant­wort­li­che fest­ge­nom­men wer­den, wenn sie sich kri­tisch über die Regie­rung äußern” Pas­sa­ge (wür­de Medi­en­gleich­schal­tung effek­tiv unter­lau­fen), und der Außen­wir­kung auf Inves­to­ren, die eine sol­che Mel­dung bewirkt.

Also bring­ts der Stan­dard mal - trotz Demen­ti als Mel­dung. Aber ohne jeg­li­chen Kontext.

Als Resul­tat zereißts gera­de eine auf Gut gegen Böse gestrie­gel­te media­le Öffent­lich­keit dabei, bei Hyper­per­so­na­li­sie­rung des Kon­flikts das Ende Russ­lands nach zwei Wochen Wirt­schafts­krieg, wegen die­ser Mel­dung einzusingen.

Ich has­se die aktu­el­le media­le Öffentlichkeit.

Hier die Mel­dung bei Bloomberg:

Pro­se­cu­tors cal­led or visi­ted a broad ran­ge of com­pa­nies to deli­ver their warnings, inclu­ding tech­no­lo­gy, food, ban­king and appa­rel firms, the Jour­nal repor­ted, citing peop­le fami­li­ar with the mat­ter. Thre­ats of lawsuits and the poten­ti­al sei­zu­re of trade­marks and other assets has promp­ted at least one tar­ge­ted com­pa­ny to limit com­mu­ni­ca­ti­ons out of Rus­sia with the rest of the firm, and others are see­king to move exe­cu­ti­ves out of the coun­try, the peop­le told the newspaper.

Ori­gi­nal­quel­le:

Rus­si­an pro­se­cu­tors have issued warnings to Wes­tern com­pa­nies in Rus­sia, threa­tening to arrest cor­po­ra­te lea­ders the­re who cri­ti­ci­ze the government or to sei­ze assets of com­pa­nies that with­draw from the coun­try, accord­ing to peop­le fami­li­ar with the matter.

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In der Ori­gi­nal­quel­le gibt es danach noch Kon­text, beim Stan­dard nicht mehr. Aber auch im Voll­text beim WSJ sucht man jeg­li­che Erklä­rung, wie die Dro­hun­gen über mög­li­che Fest­nah­men for­mu­liert wur­den, ver­geb­lich. Ihr Inhalt, ob sie ein­mal aus­ge­spro­chen wur­den, oder regel­mä­ßig, … - wäre halt für eine sol­che Mel­dung nicht unwichtig.

Indi­en hat übri­gens gera­de wei­te­re Schrit­te unter­nom­men ein alter­na­ti­ves Bezah­lungs­sys­tem mit Russ­land auf­zu­set­zen: click

edit: Oh, und Pres­se­mel­dun­gen von Kule­ba wer­den natür­lich unkom­men­tiert übernommen.

Kule­ba for­dert Hafen­sper­ren und Firmenboykotte
Der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba sag­te am Mon­tag, der Druck der Sank­tio­nen auf Russ­land soll­te erhöht wer­den. Er for­der­te einen welt­wei­ten Boy­kott inter­na­tio­na­ler Unter­neh­men, die ihre Geschäf­te in Russ­land auf­recht­erhal­ten haben.

In einem Brie­fing for­der­te Kule­ba, inter­na­tio­na­le Häfen auf, rus­si­schen Schif­fen die Ein­fahrt zu ver­weh­ren und kei­ne Fracht abzuwickeln.

Der ukrai­ni­sche Finanz­mi­nis­ter Ser­hiy Mar­chen­ko sag­te unter­des­sen am Mon­tag, er glau­be, dass der Wech­sel­kurs der Lan­des­wäh­rung Hrywn­ja sta­bil blei­ben wer­de. “Die Wech­sel­kurs­sta­bi­li­tät wird auf­recht­erhal­ten”, sag­te er im natio­na­len Fernsehen.

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Was inter­es­siert uns die Rea­li­tät vor vier Tagen in Österreich…

Wie eine Lösung genau aus­se­hen könn­te, sei noch nicht geklärt. Das Pro­blem sei aber kein rein öster­rei­chi­sches, auch in ande­ren Län­dern gebe es Pro­ble­me mit dem Devi­sen­wech­sel mit ukrai­ni­scher Währung.

Wert­li­mit und Kon­to­er­öff­nung als Voraussetzung
Die Ers­te Bank bie­tet der­zeit eine Wech­sel­mög­lich­keit für ukrai­ni­sche Flücht­lin­ge an. Wer bei der Bank ein kos­ten­lo­ses Kon­to eröff­ne, kön­ne Griw­na „im Wert von 300 Euro pro Per­son umtau­schen“, so die Bank. Das gel­te bis auf Wei­te­res für Erste-Bank-Filialen. „Wir müs­sen uns an Compliance-Vorschriften hal­ten, des­halb sind Wert­li­mit und Kon­to­er­öff­nung nötig“, hieß es in dem Statement.

Es gab Gesprä­che mit der Natio­nal­bank, da wir uns eine Rege­lung wün­schen, wer uns wie­der­um die Wäh­rung abnimmt bzw. umtauscht.“ Mit der Regie­rung habe die Bank aber bis­her kei­ne direk­ten Gesprä­che geführt. Man ver­su­che unbü­ro­kra­tisch zu hel­fen und Lösun­gen zu finden.

src: click (Stan­dard Arti­kel dazu gabs ebenfalls.)

China hat Propaganda entdeckt!

14. März 2022

Chi­na wirft USA Des­in­for­ma­ti­on vor
Chi­na wies am Mon­tag Berich­te von US-Medien zurück, wonach Russ­land nach dem Beginn des Kriegs in der Ukrai­ne Chi­na um mili­tä­ri­sche und wirt­schaft­li­che Hil­fe gebe­ten hat. “In letz­ter Zeit haben die USA stän­dig Des­in­for­ma­tio­nen gegen Chi­na ver­brei­tet. Das ist bös­ar­tig”, sag­te ein Spre­cher des Pekin­ger Außen­mi­nis­te­ri­ums am Montag.

src: click

Komplett verlogene Narrative

14. März 2022

schüt­zen der­zeit unse­re Werteordnung.

sie­he: click

Wie viel muss man eigent­lich Leu­ten wie Ste­fan Leh­ne (EU- und Ost­eu­ro­pa­ex­per­te, Car­ne­gie Euro­pe) zah­len, damit sie auf Linie blei­ben und kom­plett wider­sin­ni­ge Nar­ra­ti­ve ver­brei­ten? Ein­mal ihre gesam­te Aus­bil­dung und Kar­rie­re bei Car­ne­gie Euro­pe? (CV) Und wie­viel kos­tet ein gekauf­ter Sophist, wie Mar­tin Sel­mayr (Lei­ter der Ver­tre­tung der EU-Kommission in Öster­reich), der nicht frei zum The­ma spre­chen kann, anstatt des­sen die Tal­king­points aus Brie­fings run­ter­be­tet und dazwi­schen immer “also ich glau­be, also ich glau­be” sagt.

Stein des Ansto­ßes - war­um ist es in der jet­zi­gen Situa­ti­on so wich­tig die Ukrai­ner mit Hel­den­mut Mythen voll­zu­stop­fen, wenn das Ziel so und so nur ist die Kriegs­kos­ten für Russ­land zu erhö­hen (rhe­to­ri­sche Fra­ge), war­um kann jemand wie Leh­ne öffent­lich ernst­haft ver­tre­ten, dass man nur hart blei­ben muss, den Putin hät­te jede Mög­lich­keit ohne Gesichts­ver­lust aus­zu­stei­gen, er kon­trol­lie­re ja die rus­si­schen Medi­en, und war­um ist jetzt Druck durch Sank­tio­nen zu erhö­hen die in unbe­stimm­ter Zeit unbe­stimmt wir­ken, eigent­lich das Wich­tigs­te über­haupt, wenn wir gleich­zei­tig davon aus­ge­hen, dass Putin in die Ecke getrie­ben ist und eigent­lich schon ver­lo­ren hat? Ach­so, das Letz­te sind ja nur die übli­chen Lügen von denen eh schon jeder begrif­fen hat, dass sie a prio­ry für unse­re Posi­ti­on nütz­lich und daher rich­tig sind.

Mein Stand­punkt: Die Ukrai­ne wird jetzt nur noch mit Mate­ri­al und Hel­den­rhe­to­rik voll­ge­stopft, um die Kriegs­kos­ten von Russ­land zu erhö­hen, dar­über hin­aus ist sie uns scheiß­egal. Jeder ver­fick­te Bei­trag in Medi­en der einen hel­den­haf­ten Fami­li­en­va­ter wie­der zurück in den Bus stei­gen hat las­sen um für sein Land zu kämp­fen ist ein Bei­trag dazu - oder ein Bei­trag zu einem jah­re­lan­gen Par­ti­sa­nen­krieg, der wie­der­um der Bevöl­ke­rung des Lan­des am meis­ten scha­det. Von der Rhe­to­rik, jedes Land müs­se sou­ve­rän ent­schei­den kön­nen wie vie­le sei­ner Posi­tio­nen es in Ver­hand­lun­gen auf­gibt mal ganz zu schwei­gen. (sie­he: click)

Der ein­zi­ge Grund neben der Erhö­hung der Kriegs­kos­ten für Russ­land auf eine haw­kish har­te Linie zu bestehen, ist die Eta­blie­rung eines neu­en eiser­nen Vor­hangs in Fra­gen der euro­päi­schen Sicher­heits­ord­nung und Sicher­heits­ar­chi­tek­tur. Der Rele­vanz hät­te, wenn wir die rus­si­sche Bedro­hung lang­fris­tig und auf wei­te­re ter­ri­to­ria­le Gewin­ne aus­ge­legt sehen wür­den. Dh. Kriegs­wirt­schaft, und Angriffs­krie­ge, bis es dann die Demo­gra­phie nicht mehr mit­macht, oder ein Nato Staat ange­grif­fen wird. Das glaubt nie­mand. Das Argu­ment ist vor­ge­scho­ben. Also gehts dar­um Deutsch­land (das Prin­zip “Wirt­schafts­mo­tor zur Frie­dens­si­che­rung”) zu ent­mach­ten, die bal­ti­schen Staa­ten öko­no­misch zu stär­ken (teu­re­re Ener­gie­im­por­te, und Ver­rin­ge­rung der stra­te­gi­schen Roh­stoff Reser­ven in Euro­pa), und wie­der hoch­zu­rüs­ten (Rhein­me­tall stock says yay), da man Russ­land nicht mehr als Teil einer euro­päi­schen Sicher­heits­ord­nung ver­ste­hen kann, aber mehr noch - will.

Putin kön­ne sich jeder­zeit als Ver­lie­rer unter Kom­plett­auf­ga­be sei­ner For­de­run­gen, Abzug aller rus­si­schen Trup­pen­ver­bän­de und ohne Gesichts­ver­lust zurück­zie­hen (Posi­ti­on von Car­ne­gie Euro­pe), da er ja die Medi­en in Russ­land kon­trol­lie­re, ist kom­plett erlo­gen und an Per­fi­di­tät nicht zu über­bie­ten (Den Haag, Wes­ten der ohne Ver­hand­lun­gen über Sank­ti­ons­ver­läu­fe ent­schei­det, der FSB der da ne ande­re Mei­nung haben wird, die rus­si­sche Bevöl­ke­rung, die man ja ruhig noch ein­mal demü­ti­gen kann, denn sie hat ja nicht revol­tiert…) - die­ses Nar­ra­tiv macht nur dann Sinn, wenn man ent­we­der noch immer gegen­sei­ti­ge Eska­la­ti­on bis zur voll­ende­ten Idio­tie spielt, oder aber eigent­lich nur Russ­land lang­fris­tig desta­bi­li­sie­ren möch­te um dort sei­ne eige­nen geo­po­li­ti­schen Fan­ta­sien eines “Lebens danach” auszuleben.

Und das ist aktu­ell die ver­ein­te Posi­ti­on des Wes­tens, da “uns die Euro­pä­er jetzt kom­plett ver­trau­en, da unse­re Diens­te den Ein­marsch vor­her­ge­sagt haben”.

Dazu läd man dann nen Wich­ser von Car­ne­gie Euro­pe zu ner Dis­kus­si­ons­run­de im Fern­se­hen, deren Poli­cy State­ments noch vor weni­gen Wochen wie folgt geklun­gen haben - click, der dann das kom­plet­te Gegen­teil die­ses Tex­tes als Posi­ti­on ver­tritt, zusam­men mit einem elen­dig­li­chen Fokus auf “was wird eine Per­son den­ken, und tun, wenn wir jetzt nur hart bleiben”.

Kom­plet­ter ver­damm­ter Wahn­sinn, und erlo­ge­ne Nar­ra­ti­ve im Haupt­abend im ORF.

Und jeder schaut weg, da das ja “unse­re positions- und bünd­nis­re­le­van­ten Lügen sind” mit denen wir die Bevöl­ke­run­gen dar­auf ein­schwö­ren das ein­ge­schla­ge­ne Han­deln zu stüt­zen. Von Leu­ten deren größ­te Angst es ist, dass Russ­land sich noch wei­te­re Gebie­te ein­ver­lei­ben (und dann nicht hal­ten?) könn­te, oder die wie­der mal in sehr viel wei­te­ren (geo­stra­te­gi­schen) Zusam­men­hän­gen den­ken, als die Bevöl­ke­rung. Also bau­en wir jetzt Lügen.

Man ent­schul­di­ge mir die Kraft­aus­drü­cke, aber dies­mal lass ich sie drin­nen. Mythen my ass.

(Basis­da­ten zur Ent­wick­lung der Rüs­tungs­in­dus­trie: click)

edit: Kiev bedient sich jetzt offi­zi­ell des hier skiz­zier­ten Angst Nar­ra­tivs - was für Helden.

Kiew: Unter­stüt­zung für Ukrai­ne, um grö­ße­ren Krieg zu verhindern
Der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba for­der­te am Mon­tag den Wes­ten auf, die Ukrai­ne mit Waf­fen zu belie­fern und mehr Sank­tio­nen gegen Russ­land zu ver­hän­gen, um zu ver­hin­dern, dass ande­re Län­der in einen grö­ße­ren Kon­flikt hin­ein­ge­zo­gen werden.

An die­je­ni­gen im Aus­land, die Angst davor haben, in den Drit­ten Welt­krieg hin­ein­ge­zo­gen zu wer­den. Die Ukrai­ne schlägt erfolg­reich zurück. Wir brau­chen Sie, um uns beim Kampf zu hel­fen. Ver­sor­gen Sie uns mit allen not­wen­di­gen Waf­fen”, schrieb Kule­ba auf Twitter. 

src: click

edit2: Ja scheiße!

BREAKING:

Reu­ters reports that Ger­ma­ny will buy 35 F-35 figh­ters to replace its Tor­na­do air­crafts, which are the only jets capa­ble of car­ry­ing U.S. nuclear bombs, stored in GER.

It’s a blow to the plan of deve­lo­ping a joint Franco-German figh­ter jet to be rea­dy in the 2040s.

Ori­gi­nal source: click und click

Und ich frag mich noch, woher die ver­lo­ge­nen Nar­ra­ti­ve her­kom­men. Wie blöd bin ich?