Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

26. April 2023

Mit selek­ti­ver Face­book Zen­sur, die nach einem öffent­li­chen Auf­schrei wie­der zurück­ge­nom­men und abge­än­dert wer­den muss.

Kon­text ist wesent­lich, dar­um hier der gesam­te Arti­kel: click

Labels sind schon was Tol­les, vor allem wenn man selbst ent­schei­den kann, wel­cher Bei­trag wel­ches bekommt. Dank der pas­sen­den Fact­che­cking Agen­tur, die dann lei­der nur die eine Geschich­te fact­checkt, aber nicht die ande­re. Was will man machen…

Wie kann man die Öffentlichkeit noch verarschen?

24. April 2023

Bach­mut wich­tig für Kampffront

Russ­land hat vor 14 Mona­ten sei­nen völ­ker­rechts­wid­ri­gen Angriffs­krieg gegen die Ukrai­ne gestar­tet. Die Söld­ner­trup­pe Wag­ner kämpft an der Sei­te regu­lä­rer Trup­pen im Nach­bar­land und ist seit Mona­ten vor allem im Raum Bach­mut aktiv. Dort lau­fen die der­zeit schwers­ten und blu­tigs­ten Kämp­fe in der Ukrai­ne mit hohen Ver­lus­ten auf bei­den Seiten.

Selen­skyj begrün­de­te den Ein­satz für Bach­mut: Ein Rück­zug “wür­de die Kampf­front erwei­tern und den rus­si­schen Streit­kräf­ten und Wag­ner die Mög­lich­keit geben, mehr von unse­rem Land ein­zu­neh­men”, sag­te er in dem am Sonn­tag ver­öf­fent­lich­ten Inter­view mit Al-Arabyia.

src: click

Erin­nern sie sich! Die klei­ne Stadt die stra­te­gisch gar­nicht wich­tig war, von der nie­mand wuss­te war­um Russ­land die über­haupt ange­grif­fen hat - von der es spä­ter hieß, die Ukrai­ne müs­se sie vor allem aus PR Grün­den hal­ten - wegen der Moti­va­ti­on der Trup­pen beim Gegenangriff…

Nun ja, also ehm - die ist stra­te­gisch wich­tig für den wei­te­ren Kriegsverlauf.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut abgrund­tief, ALLERLETZTE.

edit: Der Pres­se fällt nichts auf. Also, Nar­ra­tiv wie­der ein­mal um 180 Grad gedreht - JETZT ABER SCHNELL EINE HOME-STORY!

Die­se Gesell­schaft ist das gro­tesk Aller­letz­te, sterbt ihr fuck­ing Schweine.

Zwei IWMVienna Bullshitter in einem Video?!

17. April 2023

Ja ist den heu­te schon Weihnachten?

Infor­ma­ti­ons­bla­sen ent­ste­hen im Jour­na­lis­mus auch in dem die Redak­tio­nen goog­le ver­wen­den, und goog­le sei­ne Suche “per­so­na­li­siert”.

W00t? Wel­cher Redak­teur cus­to­mi­zed sich bit­te sei­ne goog­le News Suche? Und wel­cher Idi­ot in den Medi­en macht ne Inter­net­re­cher­che, mit ein­ge­logg­tem Account?

Zu vie­le?

Das ein­zi­ge Gerät bei dem ich mehr als drei Minu­ten am Tag bei goog­le ein­ge­loggt bin ist mein Smart­pho­ne, und bei dem ist “Per­so­na­li­sie­rung der Goog­le Suche” expli­zit in den Accoun­t­ein­stel­lun­gen deaktiviert.

https://myaccount.google.com/intro/dashboard

Bringt sol­che Basics den Jour­na­lis­ten in den grö­ße­ren Medi­en­häu­sern kei­ner bei, oder…? Oder wie­der weils so prak­tisch ist?

Gott was für ein Job - den lie­ben lan­gen Tag bull­shit­ten zu kön­nen, ein Buch schrei­ben, als Exper­te gehan­delt wer­den, von Stif­tun­gen gekauft zu wer­den. Dann sechs Jah­re spä­ter im Dop­pel­pack zum IMW­Vi­en­na expor­tiert zu wer­den. Dort bull­shit­ten, als Exper­te gehan­delt werden…

Auf­grund­des­sen springt das Arsch­loch direkt zu “das (goog­le search cus­to­miz­a­ti­on) habe zu weni­ger rese­arch und weni­ger fak­ti­scher Infor­ma­ti­on geführt die Leu­te rezipieren”.

Und lässt prak­ti­scher­wei­se sowohl den Blog News­cy­cle aus an dem sich Medi­en ori­en­tie­ren, sowie den gestei­ger­ten Aktua­li­täts­druck unter dem der Jour­na­lis­mus heu­te arbei­tet, da “first one with a sto­ry” das Ein­zi­ge ist, was letzt­lich goog­le traf­fic bringt, und das über­pro­por­tio­nal - weg. Obs jetzt der größ­te click­bait Bull­shit, oder ein ech­ter exklu­si­ver scoop ist ist dabei bereits egal. Ich mein die Aus­bil­dung zum click­bai­ter gehört heu­te zum Stan­dard dazu (im dop­pel­ten Sinne).

Dann hat das Arsch­loch noch nie etwas von den Adwars gehört, bei denen dem Jour­na­lis­mus bei­na­he das gesam­te Anzei­gen­ge­schäft weg­ge­bro­chen ist (zusam­men mit dem Umstand das der klas­si­sche Jour­na­lis­mus micro­tar­ge­ting nicht anbie­ten konn­te), was die Pre­ka­ri­sie­rung der Arbeits­plät­ze und die Abhän­gig­keit von Feed- und Search­traf­fic stark zuneh­men hat lassen.

Ich mein wenn du von nichts eine Ahnung hast, und nichts drauf hast - könn­ten du und dei­ne Inter­viewe­rin sich dann nicht eigent­lich von einer Stif­tung finan­zie­ren las­sen und spä­ter beim IWM­Vi­en­na reüs­sie­ren, oder?

Das wär doch was, oder?

Und das sind die Her­aus­for­de­run­gen des heu­ti­gen Jour­na­lis­mus? Sich aus der goog­le Suche nicht aus­log­gen zu können?

Wie kann man die kom­plet­te Abwe­sen­heit von von tat­säch­li­chen Fol­lowups auf Newss­to­ries im aktu­el­len Ukraine-Journalismus eigent­lich am bes­ten darstellen.

Wie wärs mit einem Wie­gold der 15 inhalt­li­che Feh­ler am Stück macht - aber halt schon der Exper­te für die Leu­te sein soll, die nicht im The­ma stecken?

Wie kann man die Bevöl­ke­rung noch verarschen?

Ach­so, ja - nein die 15 inhalt­li­chen Feh­ler gabs ja da hier:

Ver­tei­di­gung an vor­ders­ter Front

Wie wärs mit Rai­mund Löw der 30 Feh­ler am Stück macht, und danach noch emp­fiehlt die BBC zu lesen?

Das schlech­te Altern der bis­he­ri­gen Expertenpositionen

Nein? Gilt nicht?

Hier ist wie man Quel­len­ana­ly­se betreibt.

Du liest dich in eine Geschich­te ein. Du bleibst für die Fol­ge­mel­dun­gen dran. Du ver­wen­dest dabei nur kon­ven­tio­nel­le Medi­enout­lets mit der Repu­ta­ti­on von Qua­li­täts­me­di­en. Und wenn dann am nächs­ten Tag, oder in drei Mona­ten der Kon­text zu einer Mel­dung kommt, und der mit der Ursprungs­mel­dung nicht gemein geht, dann beginnst du Quel­len zu gewichten.

Und auf die­se unglaub­li­che Art, fin­det man beim pri­va­ten Medi­en­kon­sum drei Wochen vor dem Rest der deutsch­spra­chi­gen Medi­en her­aus, dass das Brie­fing des UK Mili­tärs auch Stuss erzählt, und mehr eine Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne fährt als sonst­was. Weils der Reis­ner erzählt der bei sol­chen Ein­schät­zun­gen eine über­durch­schnitt­li­che Erfolgs­quo­te hat.

Und auf die­se erstaun­li­che Art fin­det man her­aus, dass der Masa­la eine Voll­nul­pe ist, die bei Lyman - die gesam­te deut­sche Medi­en­land­schaft ein­mal mit der ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­da voll­ver­sorgt hat, und das zu einem Zeit­punkt, als wirk­lich dem dümms­ten Leser klar sein muss­te, dass sich dadurch die Reich­wei­te der ukrai­ni­schen Angriffs­waf­fen auf stra­te­gi­sche Ver­sor­gungs­kno­ten (Kno­ten­punk­te im Bahn­netz) Russ­lands nicht aus­ge­wei­tet hat. Dass der den Bull­shit aber ver­brei­tet. Und dann im Nach­hin­ein, als die ers­ten CNN Repor­ter in Lyman auf­ge­taucht sind und die Situa­ti­ons­be­schrei­bung nichts mit dem zuvor Ver­brei­te­ten gemein hat­te -- sich dann auch nicht im gerings­ten kor­ri­giert. 🙂 Weil ist ja schlecht für den fol­lo­wer­count auf Twitter.

Und auf die­se erstaun­li­che Art fin­det man zum Bei­spiel eben­falls her­aus, dass Ben Hod­ges, der Held von stell­ver­tre­ten­den Pro­fil Chef­re­dak­teu­ren, und die Per­son die man in der ARD natür­lich unkon­tex­tua­li­siert 2 Stun­den im Haupt­abend fea­turen muss - immer nur brüh­warm, die Pro­pa­gan­da der US erzählt, die er selbst als “nicht mehr Akti­ver” von sei­nen Kum­pels gesteckt bekommt. Kein Exper­te in der deut­schen Medi­en­land­schaft lag (hof­fent­lich objek­ti­vier­bar) öfter dane­ben als Hodges.

Und der Hass auf die Bericht­erstat­tung beginnt dann ab dem Punkt zu schwe­len, ab dem du siehst, dass sich von den Brei­ten­me­di­en selbst nie­mand kor­ri­giert. Dass wei­ter­hin nur nach Medi­en­prä­senz und Repu­ta­ti­on im Titel ein­ge­la­den wird, und dass sich zwei Vollgimp­fe immer noch stif­tungs­ge­stützt zu Kar­rie­ren im Tal­king Cir­cuit reden kön­nen, wenn sie nur die rich­ti­ge Mei­nung haben.

Wer aus dem vor­lie­gen­den Inter­view irgend­ei­nen neu­en Aspekt “mit­neh­men konn­te”, ist defi­ni­tiv düm­mer als die bei­den Pla­ti­tü­dendre­scher zusammen.

Die dümms­te der Dum­men hat nicht ein­mal ver­stan­den, dass man Trump-Artikel die sich “an Trump gestört haben” geschrie­ben hat, weil es Leser gebracht hat.

Die VOLLSPASTIN sucht bei Trump Arti­keln die inhalt­li­che through­li­ne in unter­schied­li­chen Blattlinien…

Aber zum Glück lei­tet sie ja heu­te ein PR Insti­tut, und wird vom IWM­Vi­en­na dafür als Jour­na­lis­tin gefea­tured.

Die dann auch alle Per­so­nen schon mal im Kon­takt­netz­werk haben, die in der Mer­ca­tor­stif­tung die EU-Kommissionsposition zum Frei­han­del mit Chi­na schreiben.

Wenns kei­ne öffent­li­che Kri­tik an einer ver­öf­fent­lich­ten Posi­ti­on mehr geben kann, kommt soet­was dabei heraus.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Aber zum Glück bau­en die bei­den ja “gesellschft­li­che Abwehr gegen Dem­ago­gen”. In PR-Klitschen. Gespon­sert von Privat-Stiftungen.

Ein Buz­z­word nach dem nächsten.

Bis 7 Minu­ten 40 nicht ein Wort über “The Mecha­nics of Russia’s Infor­ma­ti­on war” in einem ver­öf­fent­lich­ten Video zu “The Mecha­nics of Russia’s infor­ma­ti­on War”.

Und dann kommt das bes­te Argu­ment schlecht­hin. Die Putin­trol­le - wie wir­ken die?

45 Sekun­den Bedenk­zeit. Die Inter­viewe­rin fährt mit “dont you think that” noch­mal ihre eige­ne Fra­ge nach, damit noch mehr Zeit zusam­men kommt - und dann beginnt die Ant­wort wie folgt -

I think, look, that some­thing like 60% of the Inter­net is now auto­ma­ted, the­se are bots, plan­ted sto­ries, retweets …”

WAS?!

Von den Fake news Far­men in Maze­do­ni­en haben die auch noch nie gehört? Die debat­tie­ren da ein Jahr nach­dem das öffent­lich gewor­den ist. Und was ist 60% des Inter­nets bit­te? Ein Gefühl? Nein, ver­ges­sen wir die Fra­ge, was zur Höl­le sind bit­te 60% des Internets?

Das ist ja jetzt so pein­lich, ich glau­be wir müs­sen den bei­den Bull­shit­tern jetzt mal per­sön­lich unter die Arme grei­fen, sonst wird das nichts…

https://www.iwm.at/fellow/peter-pomeranzev

https://www.iwm.at/fellow/nataliya-gumenyuk

So, damit die bei­de es mor­gen auch mal zum ORF ins Zen­trum schaf­fen! Zur bes­ten Mode­ra­to­rin aller Zei­ten. Clau­dia “irgend­was mit sel­te­ne Erden” Reiterer.

Wie wird man jetzt eigent­lich Fel­low beim IWM­Vi­en­na, um mit sol­chen Plat­ti­tü­den spä­ter auch bei Times Radio reüs­sie­ren zu können?

Haupt­sa­che die rich­ti­ge Mei­nung, sag ich immer. 🙂 Und sich früh ver­net­zen um spä­ter beim embed­ded repor­ting der ukrai­ni­schen patrol poli­ce zu lan­den, dann kommt das mit der rich­ti­gen Mei­nung ganz von selbst.

Jetzt ist das aber nicht so dass soet­was Red Flags für inves­ti­ga­ti­ven Jour­na­lis­mus sind. Nein… Da haben ein­fach noch jun­ge Leu­te gemein­sam Spass an der Sache.

PS: “I think, we are only at the start of rese­ar­ching how data works.” 1A, der ist sicher ein super Aka­de­mi­ker und auch voll im Stoff. Ange­stellt! “You know, a lot of data from algo­rith­ms is not public.”

Data FROM algorithms?

Data from algo­rithm rese­arch? Algo­rithm data? Result data from algo­rith­ms (which ones, and why?)?

Oh im Satz drauf erwähnt er goog­le ngram. Na der hats aber drauf.

Jetzt haben wir dem aber schon sei­nen Times Radio tal­king spot besorgt oder? Ich mei­ne, der brauch­te jede Unter­stüt­zung die er bekom­men konnte…

ORF Besetzungscouch

17. April 2023

zum The­ma “der Élysée-Palast darf nicht Vasal­len sagen”

Euro­pa am sei­de­nen Faden - Wie groß ist Chi­nas Macht?

Pro:

Veli­na Tcha­ka­ro­va - Alpbach

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 10 06 03
https://www.humanitiesfestival.at/tchakarova-treichl

Mikko Huo­ta­ri (Direk­tor des Mercator-Institut für China-Studien, Berlin 

- Alp­bach, und der Think­tank der für die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on “deren Chi­na­stra­te­gie” aus­ge­ar­bei­tet hat, sie­he im Zen­trum - wird dort ange­spro­chen) - Freund­schaft­in­itia­ti­ve Alp­bach, sie­he: Forum Alp­bach und die Stif­tung Mer­ca­tor wol­len Demo­kra­tie neu denken.

Mar­tin Sel­mayr (Lei­ter der Ver­tre­tung der EU-Kommission in Österreich) 

- Alp­bach, lie­be Grü­ße ans Gip­fel­kreuz und was für ein got­tes­fürch­ti­ger, muti­ger Mensch!
Bildschirmfoto 2023 04 17 um 09 24 12 - und dar­über hin­aus kom­plett auf UvdL Linie beim The­ma - und aus sei­ner beruf­li­chen Posi­ti­on her­aus dafür zustän­dig als Pres­se­spre­che­re­qui­va­lent die Posi­tio­nie­rung sei­ner Insti­tu­ti­on zu ver­tei­di­gen, war­um es schon super ist, dass die EU Kom­mis­si­on die Mer­ca­tor Chi­na­stra­te­gie über­nom­men hat. Also ohne öffent­li­che Debatte.

Mer­ca­tor? Das sind auch die hier: click

Con­tra:

Die Per­son die der ÖVP gera­de -15.5% durch den größ­ten Polit-Skandal im Zeit­raum mei­ner poli­ti­schen Sozia­li­sie­rung ein­ge­brockt hat: Sebas­ti­an Kurz (ehe­ma­li­ger Bun­des­kanz­ler und Außen­mi­nis­ter, ÖVP

- nicht Alp­bach, und den die öster­rei­chi­sche Bevöl­ke­rung aktu­ell haßt wie kei­nen zwei­ten (sie­he auch Medi­en­be­rich­te und Bevöl­ke­rungs­mei­nung in Kom­bi­na­ti­on mit Peter Thiel)-

und abseits des Ses­sel­krei­ses, am fer­ne­ren Ende des Us:

Joël­le Stolz (Jour­na­lis­tin und Autorin, ehe­ma­li­ge Kor­re­spon­den­tin “Le Monde”) 

- nicht Alp­bach und die sich dann im Gesprächs­ver­lauf immer mehr zur Sei­te weglehnt.

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 10 08 36

Wir hal­ten im Sub­text des Gesprächs fest - “die Posi­tio­nen lie­gen ja gar­nicht so weit aus­ein­an­der” (YOU DONT SAY?!), und außer­dem kann Euro­pa zukünf­tig ja gar­nicht mehr eigen­stän­dig sein, wenn sich inner­halb der EU mehr Län­der für Sicher­heit ent­schei­den wür­den die von der Nato abhängt - da kön­nen wir han­dels­po­li­tisch nicht mehr einen drit­ten Pol mimen. Tut uns wirk­lich auf­rich­tig leid.

Dass die Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen mit denen die hier Anwe­sen­den ver­netzt sind davon beson­ders pro­fi­tie­ren? Was solls, muss doch die Gesell­schaft nicht erfahren!

Dazu Tcha­ka­ro­va: Wir gehen in der Ana­ly­se von heu­te immer noch von einer Lage aus, die sich zukünf­tig nicht mehr so dar­stel­len wird, Chi­na wird mit den US immer wei­ter auf Kon­fron­ta­ti­ons­kurs gehen (also nicht die Biden Admi­nis­tra­ti­on, die mal eben Chi­nas tech­no­lo­gi­sche Ent­wick­lungs­per­spek­ti­ve abbaut (alle Leu­te in der Tech­in­dus­trie die auch in einem Monat noch einen US Pass haben wol­len, bit­te raus aus Chi­na - wäh­rend man sich in Euro­pa bereits auf das schlech­te­re 5G freut, da das aus Chi­na so gefähr­lich ist, weil die hören uns ja in wirt­schaft­li­chen und poli­ti­schen Din­gen ab!), wor­auf Euro­pa dann auch “Schlüs­sel­in­dus­trien” in Chi­na boy­kot­tie­ren will, Bil­lig­pro­duk­te und Roh­stof­fe aber ger­ne immer noch wei­ter impor­tie­ren möch­te, und auf den Absatz­markt nicht ver­zich­ten kann - und die US Admi­nis­tra­ti­on, die außen­po­li­tisch die Kon­fron­ta­ti­ons­po­li­tik Trumps gegen­über Chi­na fort­ge­setzt hat - also sag jetzt nicht nur ich, sagt JEDER in dem Feld), ein wirt­schaft­lich neu­tra­les Euro­pa kann es dann (wenn Polen sich auch ein biss­chen sicher füh­len will und “vom guten Onkel” daher grö­ße­re Nato Basen bekommt, und euro­pa­po­li­tisch plötz­lich in Sicher­heits­fra­gen sehr viel wich­ti­ger wird, und die Sicher­heits­fra­ge ja wich­ti­ger für Polen wird als die öko­no­mi­sche) nicht mehr geben!

Mar­tin Sel­mayr fängt auf: Ja also man muss aber also auch ein bis­serl auf Moral ach­ten, und natür­lich - also nur Moral im Welt­han­del das nicht, … Aber OHNE MORAL! Ich mein, das kanns ja nicht sein 

(“Neu­tra­li­tät im Ange­sicht von Völ­ker­rechts­bruch ist undenk­bar!” Wenn der Tag lang war und Bor­rell mal unter die Dich­ter gegan­gen ist.)

Kurz: “Erho­be­ner Zei­ge­fin­ger bei Han­dels­po­li­tik nicht hilf­reich. Zuerst ver­trau­en auf­bau­en, und dann auf der Basis Ein­fluss gel­tend machen.”

Mar­tin Sel­mayr: “Das ist Xi Jin­ping wor­d­ing!” Kreu­zigt ihn.

Und das machen dann alle deutsch­spra­chi­gen Medi­en, gleich­ge­schal­tet - natür­lich am nächs­ten Tag sehr gerne:

Mit­dis­ku­tie­ren bei “Im Zen­trum” zu “Euro­pa am sei­de­nen Faden - Wie groß ist Chi­nas Macht?”

edit2: Ein Arti­kel zur Ver­het­zung hat nicht aus­ge­reicht - machen wir doch zwei dar­aus: click

Allen vor­weg die Wie­ner Zei­tung die sich mit einer Medi­en­part­ner­schaft der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft kau­fen hat las­sen. Kon­text: (click) (Sie­he auch: Ursu­la Werther-Pietsch, Mit­un­ter­zeich­ne­rin - Initia­ti­ve “Unse­re Sicher­heit”. Die seit dem in der Wie­ner Zei­tung mehr­fach hofiert wurde.)

Also gleich­ge­schal­tet, NACHDEM der ORF das The­ma eh schon mit Beset­zungs­po­li­tik so gedreht hat, dass kei­ne ordent­li­che Debat­te mehr mög­lich ist.

So ver­arscht du nicht Gesell­schaf­ten, so mani­pu­lierst du sie.

Hab das mal im Stu­di­um gelernt Ber­nays, Pro­pa­gan­da und so… (War in Alp­bach auch sehr gefragt. Mir kam nur lei­der das Kotzen.)

Für die Öffent­lich­keit wie­der ein­mal alles alter­na­tiv­los, bevor es über­haupt noch dis­ku­tiert wurde.

Ich mein wie kann man gegen a bis­serl selek­ti­ve Moral im Außen­han­del ein­tre­ten?! Die hier­zu­lan­de vor allem bestimm­te Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen stützt? Und wie wir Chi­na gewich­ten hängt dann davon ab ob sie Russ­land dazu zwin­gen sei­ne mili­tä­ri­sche Macht­pro­jek­ti­on in den glo­ba­len Süden auf­zu­ge­ben, die von Sewas­to­pol abhängt?

Das Selen­skyj ein Jahr vor Kriegs­be­ginn zur mili­tä­ri­schen Wie­der­erobe­rung aus­ge­schrie­ben hat. Der Frie­dens­prä­si­dent. Der der jetzt die Angriffs­in­itia­ti­ven fährt - die dann (Stand heu­te, dh. nach Ein­schät­zun­gen des US Leit­stabs, gele­akt) dafür nicht aus­rei­chen dürf­ten, wes­halb Euro­pa, jetzt Chi­na zwin­gen muss, Russ­land zu zwin­gen - den Krieg zu verlieren.

Weil die US es will. Und wegen der Moral.

Aber das Ziel ist ja immer noch ein lan­ger Auf­rei­bungs­krieg. (Die Ukrai­ne hat mehr davon als Russ­land, Tcha­ka­ro­va (Stand 12.01.2023))

Um Deutsch­land von Frank­reich zu sepa­rie­ren und in Polen einen euro­pa­po­li­ti­schen Gegen­pol auf­zu­bau­en, der bewirkt, dass Euro­pa mehr “sicher­heits­po­litsch” und weni­ger “wirt­schafts­po­li­tisch” denkt. Was sei jeher in der Politik-Wissenschaft als “keep Ger­ma­ny down” bekannt ist? (sie­he: 1|2)

Und jetzt erneut and die VERFICKTE WICHSERHURE VON Psy­cho­the­ra­peu­tin, die mich aus der Betreu­ung getre­ten hat, als ich ihr erklärt habe --

Ich kann das nicht mehr ertra­gen. Noch ein­mal (vor allem nach der Kli­ma­de­bat­te die heu­te in Scher­ben liegt) eine voll­kom­me­ne Gleich­schal­tung aller deutsch­spra­chi­gen Medi­en (“die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” - als ich damit, dass das an einem bestimm­ten Tag die “Ideo­lo­gi­sche Selbst­ver­pflich­tung” ALLER öster­rei­chi­schen Qua­li­täts­me­di­en gewor­den ist -- dh. dar­über wird nicht hin­aus­ge­dacht, und wer die Posi­ti­on nicht ein­nimmt, bekommt kei­nen Job -- nicht mehr zurecht gekom­men bin, hat mich das HURENWICHSERSCHWEIN (DU FUCKING SAU) aus der Betreu­ung getre­ten), für eine Welt in der die High poten­ti­als mor­gen nach Alp­bach pil­gern, das in sei­nen “Future of work” Panels in den letz­ten drei Jah­ren, aus­schließ­lich Talent an US Unter­neh­men aus­ver­kauft hat (knüp­fen auch SIE mor­gen ihre ganz per­sön­li­chen Kon­tak­te) - und kei­ne ande­ren Per­spek­ti­ven ent­wi­ckelt hat.

War­um auch, es ist fuck­ing Alp­bach - die Freund­schaft­in­itia­ti­ve und Begeg­nugs­werk­statt für Wirt­schafts­ab­hän­gig­keit von den USA.

Mit “Test­fra­gen” unter einer ver­fick­ten poli­sier­ten Jugend­re­cruit­ment Initia­ti­ve wie “glaubst du sehr, oder nur ein bis­serl dar­an das Putin mit den DNC Hacks die US Wahl gedreht hat?”. Als Gesinnungstest.

Und wenn man dann, in Alp­bach, fünf mal hin­ter­ein­an­der, weil das Gegen­über die Fra­ge WIEDER und WIEDER und WIEDER stellt - wie zu einem begriffs­stüt­zi­gen Voll­idio­ten, ant­wor­tet “das lässt sich nicht bele­gen”, weil Jour­na­lis­mus und Quel­lenb­prü­fung, und schwie­ri­ge Attiubu­ti­ons­la­ge -- dann sitzt man im “Pro­se­mi­nar” plötz­lich allei­ne da. 

Weil die erfolgs­ori­en­tier­te Jugend ja heu­te so drauf ist.

Sterbt ein­fach ihr elen­di­gen FUCKING Wichserschweine --

aber nicht bevor ich kei­ne Psy­cho­the­ra­pie mehr bekom­me -, in der ich das was ich erlebt habe auch ver­ar­bei­ten könnte -

und nicht bevor ihr FUCKING Arsch­lö­cher noch Fri­days for Future Öster­reich grün­det - um die wirt­schafts­po­li­ti­sche Ent­kopp­lung von Schwel­len­staa­ten ideo­lo­gisch zu unterfüttern:

Das beweg­te Leben von Johan­nes Stangl wie­der mal

Der ja in die­sem Jahr stolz aus den UAE brich­ten woll­te. Für Alpbach.

Was dann nicht so toll lief. Weil die UAE gera­de eine eigen­stän­di­ge Außen­po­li­tik ent­wi­ckelt haben.

Aber dies­mal ohne Kin­der­au­ga­lan und ohne “Sum­mer of love” und so… Und ohne “Wir freu­en uns, dass es Fri­days for future, die­sen Som­mer auch nach Alp­bach geschafft hat!” Na sehr schwer, wenn ihr sie mit gegrün­det habt.

Also bis auf den Teil Akti­ven, den ihr dann mit Taferln am Hel­den­platz zurück­ge­las­sen habt, als nur noch die Kro­ne dar­über berich­tet hat - denn lei­der, das war dann ja zu ideo­lo­gisch. Aber so a bissl was mit Huma­nis­mus, das schon. Ruco­la. Aber bit­te nicht mehr das schaut ja dann auch nicht gut aus.

Ich hab dann nur noch eine abschlie­ßen­de Fra­ge - wer macht beim ORF eigent­lich das FUCKING Gäs­te BOOKING?

Das IWM­Vi­en­na?

https://www.google.com/search?q=tcharakova+%22iwmvienna%22

https://www.google.com/search?q=mikko+huotari+%22iwm+vienna%22

https://www.google.com/search?q=martin+selmayr+%22iwm+vienna%22

Ach­ja, und hier der ver­fick­te DREIZEILER der HURENWICHSERSÄUE DIE MEINE PSYCHOLOGISCHE BETREUUNG NICHT MEHR ALS WESENTLICH ERACHTET HABEN.

IHR GEHÖRT UMGEBRACHT IHR SÄUE.

STERBT IHR SCHWEINE.

VERKAUFT WEITER MEINE GENERATION IHR ARSCHLÖCHER.

Von: Phil­ipp Ganster 
Gesen­det: Frei­tag, 10. März 2023 21:29
An: office@wpv.at
Betreff: Anfra­ge - Bera­tungs­sit­zung Kunst­reich, 06. März 2023 | Ganster
Ich habe noch­mal eine Rein­schrift mei­ner Anfra­ge (Recht­schreib­feh­ler beho­ben) ver­fasst - kei­ne inhalt­li­chen Ände­run­gen, nur an der Stel­le noch der Zusatz dass die Fest­stel­lung von Herrn Kunst­reich „sie fin­den halt kei­ne Plat­form um das zu ver­brei­ten“ - „wech­seln sie halt ihren Beruf“, auch in sofern nicht rich­tig ist, dass ich bereits zwei­ma­lig Bewer­bungs­vor­schlä­ge sei­tens des AMS mich zum exxpress.at zu ver­mit­teln aktiv abge­lent habe, da deren Blatt­li­nie nicht mei­ner poli­ti­schen Aus­rich­tung ent­spricht, es inhalts­ähn­li­che Arti­kel aber wohl ver­öf­fent­licht hätte.
Nach­fol­gend der mitt­ler­wei­le kor­ri­gier­te Originaltext:
Sehr geehr­te Mit­ar­bei­ter des Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambulatoriums -
Ich wen­de mich, bezüg­lich mei­nes Abklä­rungs­ter­mins am 06. März 2023 bei Herrn Kunst­reich mit einer heik­len Bit­te an Sie. Ich habe mir seit dem Bera­tungs­ter­min ver­sucht mir mein Emp­fin­den dies­be­züg­lich „posi­tiv zu Den­ken“ - was mir in den ver­gan­ge­nen zwei Tagen tags­über gelun­gen ist, und dann jeweils gegen Abend nicht mehr -
Das Ver­hal­ten von Herrn Kunst­reich war zu kei­ner Zeit unan­ge­mes­sen - jedoch hat sich bei mir der Ein­druck fest­ge­setzt, dass eine sche­men­haf­te Cha­rak­te­ri­sie­rung mei­ner Per­son und mei­nes Pro­blems von Herrn Kunst­reich zur zwei­ten Sit­zung abge­schlos­sen war und ich danach nur noch gegen ein gesell­schaft­li­ches Stig­ma ange­rannt bin…
Um es kurz zu skiz­zie­ren, es geht dar­um, dass ich von mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin moti­viert wur­de, mich wie­der im Jour­na­lis­mus umzu­se­hen, etwa ein­ein­halb Wochen vor dem Kriegs­be­ginn in der Ukrai­ne - dass ich auf­grund des­sen (Vor­be­rei­tung zur Job­su­che) tief im The­ma war, Pri­mär­quel­len gele­sen habe (und seit­dem wei­ter­hin lese) und meh­re­re Aspek­te der Medi­en­be­richt­erstat­tung in den ers­ten Kriegs­mo­na­ten dia­me­tral gegen­sätz­lich zu dem waren, was ich ich zu der Zeit in Pri­mär­quel­len gese­hen habe.
Ich kom­me damit nicht zurecht.
Herr Kunst­reich hat das in der zwei­ten Abklä­rungs­sit­zung als „sie müs­sen mir aber in der nächs­ten Stun­de was ande­res erzäh­len, weil jetzt haben sie mir eine hal­be Stun­de ihre poli­ti­sche Mei­nung erzählt“ mischarakterisiert.
Es hat mich bis zur drit­ten Abklä­rungs­sit­zung gequält/beschäftigt also habe ich es wie­der ange­spro­chen - und von da an war ich mei­ner Wahr­neh­mung nach im Sche­ma „Typ mit komi­schen poli­ti­schen Über­zeu­gun­gen“ bei Hern Kunst­reich ver­or­tet, was man mit psy­cho­lo­gi­schen Metho­den nicht behan­deln könne.
Es fie­len sei­tens Herrn Kunst­reich Aus­sa­gen wie:
„Sie hat­ten doch eigent­lich eh schon sehr viel psy­cho­lo­gi­sche Betreuung.”
im Bezug auf dem Kon­flikt zu mei­nem gelern­ten Arbeitsfeld-
„Na dann suchen sie sich halt was anderes.“
„Wir kön­nen hier nicht ins Detail gehen, dafür habe ich die Zeit nicht.“
„Viel­leicht sehen sie das viel­leicht auch mal etwas anders.“ (um zu sehen ob ich für eine Ände­rung mei­ner Ein­stel­lung offen wäre) -
Als ich begon­nen habe mei­ne Beden­ken dies­be­züg­lich anzu­mer­ken, da mei­ne Posi­tio­nen gefes­tigt sind und auf Tat­sa­chen beru­hen, kam die Entgegnung:
„Sehen sie, jetzt wer­fen sie mir vor sie zu ver­let­zen, so kann man ja psy­cho­lo­gisch nicht arbeiten.”
Die Klar­stel­lung, nein - bit­te, ich habe das nicht so auf­ge­fasst, ich woll­te ihnen nur mei­ne Beden­ken erläu­tern, wes­halb ich mei­ne Ansich­ten nicht ein­fach ändern kann, bestä­tig­te dann in den Augen von Herrn Kunst­reich sei­nen Punkt.
Spä­ter kam der Anwurf „Sie fin­den ein­fach kei­ne Platt­form um das zu ver­brei­ten, das ist ihr Pro­blem“ - vor­auf ich ent­schie­den wider­spre­chen woll­te, es geht mir nicht dar­um jeman­den zu über­zeu­gen, oder eine Platt­form zu haben, ich kom­me damit tat­säch­lich nicht zurecht —
Bevor ich das fer­tig aus­for­mu­lie­ren konn­te, fiel mir Herr Kunst­reich mir mit „Sie unter­bre­chen mich dau­ernd” ins Wort sodass ich mei­ne Posi­ti­on nicht dar­stel­len konn­te - und in dem nach­fol­gen­den Satz sei­ner­seits hat er das dann für mich übernommen.
Gegen Ende der Sit­zung eröff­ne­te Herr Kunst­reich mir noch, dass man „das was ihre Psy­cho­the­ra­peu­tin gemacht hat (kon­kre­te Fir­men vor­schla­gen, in deren Umfeld ich mich doch bewer­ben kön­ne) in der klas­si­schen The­ra­pie nicht mache - und ent­ließ mich mit „im Moment brau­chen sie kei­ne Psy­cho­the­ra­pie, aber in Zukunft viel­leicht mal wie­der“ - aus der Betreuung.
Da exakt die­ser Ver­weis mei­ner ehe­ma­li­gen Psy­cho­the­ra­peu­tin mit dem Zusatz, „sagen sie mir doch wie aktu­ell Außen­po­li­tik funk­tio­niert“ mit dem dass sie mich auf­grund des­sen, dass ich damit nicht mehr zurecht kam - spä­ter (an dem Tag an dem die letz­te öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­zei­tung auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist“ umge­schwenkt hat, und bekannt wur­de, dass über die euro­pean peace faci­li­ty, öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne ver­wen­det wer­den) aus der Betreu­ung ent­las­sen hat — für einen grö­be­ren inne­ren Kon­flikt gesorgt hat.
Ich hat­te für den drit­ten Ter­min eine Punk­te­lis­te der Aspek­te die ich noch nicht erwähnt hat­te und die mir seit dem nich mehr aus dem Kopf gehen vor­be­rei­tet - habe sie aber auf­grund des Gesprächs­ver­laufs nicht vor­ge­le­sen. Ich möch­te sie ihnen an die­ser Stel­le zukom­men las­sen - damit sie einen genaue­ren Ein­druck haben was mich beschäf­tigt und war­um „na dann suchen sie sich halt beruf­lich was ande­res“ das Pro­blem nicht löst.
Dan­ke fürs Lesen und für ein noch­ma­li­ges Anhö­ren mei­nes Stand­punk­tes, ich bin für jede Reak­ti­on dankbar.
Neben­bei - ich fische nicht nach Betreu­ungs­stun­den, wenn die­se nicht indi­ziert sind - ich habe bereits wie mir gera­ten wur­de beim Sozi­al­psych­ia­tri­sches Ambu­la­to­ri­um Meid­ling um ambu­lan­te Ter­mi­ne ange­sucht - ich kom­me nur mit der Art der Cha­rak­te­ri­sie­rung im let­zen Abklä­rungs­ter­min mit Herrn Kunst­reich nicht gut zurecht.
Ein­fach „poli­ti­sche Über­zeu­gung, und da kann man nichts machen - suchen sie sich halt beruf­lich was ande­res“ hilft mir nicht. Ich radi­ka­li­sie­re mich ein­fach von Tag zu Tag mehr -
- Am Tag vor Kriegs­be­ginn eine Nato Sicher­heits­rats­sit­zung ver­folgt zu haben in der von der Ley­en das Wort Krieg noch nicht aus­spre­chen woll­te (inhalt­lich kon­gru­ent mit dem Pres­se­ter­min bei Aman­pour am nächs­ten Tag), der nor­we­gi­sche Ver­tre­ter jedoch bei­erst gefor­dert hat den Krieg einen Krieg zu nen­nen, man hät­te sich schon zu lan­ge zu einem Son­der­weg her­ab­ge­las­sen, wei­te­re Fahr­zeu­ge ohne Insi­gni­en hät­ten bereits die Gren­ze in die Ukrai­ne über­schrit­ten, das sei Krieg - mit­ver­folgt zu haben, wäh­rend spä­ter nur noch Einig­keit des Wes­tens im Messaging rele­vant war.
- Am Tag eins des Ukrai­ne­kriegs gese­hen zu haben wie der Stan­dard einen Auf­ruf des ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten zu einer Revo­lu­ti­on in Russ­land, auf rus­sisch in rus­si­schen sozia­len Medi­en, an „Anwäl­te, Ärz­te, Tik­to­ker, Müt­ter und Väter“, drei Stun­den bevor die ers­ten Rake­ten abge­schos­sen wur­den als „Frie­dens­in­itia­ti­ve Selen­sky­js“ berich­tet hat. 

Selen­skyj spricht noch nicht von Krieg


- Eine Rede von Bor­rell am 06.04. gese­hen zu haben in der die euro­päi­sche Posi­ti­on „schnel­ler Frie­den in der Ukrai­ne, aber nicht um jeden Preis“ gewe­sen ist - die medi­al nicht trans­por­tiert wur­de und sich bin­nen 50 Tagen zu eine PR Posi­ti­on der Ukrai­ne („nur Russ­land hät­te es in der Hand den Krieg jetzt noch zu been­den“) ver­än­dert hat. 

Phoe­nix hat da eine inter­es­san­te EU Posi­ti­on über die nie­mand berich­ten will


- In den ers­ten drei Mona­ten zwei­mal Inter­views mit Selen­skyj gele­sen zu haben bei denen alle deutsch­spra­chi­gen Medi­en den zwei­ten Teil der Reden weg­ge­las­sen haben um „Selen­skyj sucht den Frie­den“ titeln zu kön­nen. die inhalt­lich stark diver­gie­rend waren: 

Der Stan­dard pos­tet jetzt unge­fil­tert Pro­pa­gan­da pur


- Die deutsch­spra­chi­gen Medi­en die Posi­ti­on der Ukrai­ne „Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen nach Rück­erobe­rung der seit dem 24. 02. beset­zen Gebie­te, Frie­dens­ver­hand­lun­gen erst nach Sicher­stel­lung der ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukrai­ne, Son­der­sta­tus für Krim und den Don­bas für 30 Jah­re, dann auto­ma­ti­sche Wie­der­ein­glie­de­rung in das poli­ti­sche Sys­tem der Ukrai­ne die seit dem drit­ten Monat ( https://harlekin.me/allgemein/selinskyj-erklaert-noch-mal-was-er-unter-friedensverhandlungen-versteht/ ) bestan­den hat, bis Ende Mai nicht berich­tet haben, und dann auch erst Man­gott in der ZiB2 in einer Ein­zel­be­richt­erstat­tung ( https://harlekin.me/allgemein/fast-versuchs-nochmal/ ) noch nicht breitflächig.
Zusam­men­bruch - August 2022: 

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Letzte.


seit dem fol­gen weitere.
- Dass die US der Ukrai­ne über die WP und CNN im April gesi­gnalt haben „sie ver­ste­hen ihre Posi­ti­on nicht“, nach­dem die Ukrai­ne bereit war über Neu­tra­li­tät zu ver­han­deln, und der ehe­ma­li­ge ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Andriy Zago­rod­nyu­kam, jetzt Atlan­tic Coun­cil, am sel­ben Tag bei Times Radio vor­spre­chen muss um „cant trust Putin, cant trust Putin“ zu signa­li­sie­ren, wäh­rend das öffent­li­che Messaging immer noch „Selen­sky will Frie­dens­ver­hand­lun­gen“ ist. 

Keep your jour­na­lists dumb 5


- Selen­skyj im Inter­view - er berei­se Euro­päi­sche Staa­ten um ihre Bevöl­ke­run­gen dazu zu brin­gen ihre Füh­run­gen zu stür­zen und durch populär-demokratische Strö­mun­gen zu erset­zen, wenn sie nicht für mehr Waf­fen­lie­fe­run­gen sind. 

??!?


- Stra­te­gi­sche Ände­rung der Ukrai­ne hin zu schwe­ren Angriffs­waf­fen fin­det vor Butscha (bei einer Kon­fe­renz in der Tür­kei, bei der sich ein Regie­rungs­be­ra­ter dies­be­züg­lich äus­sert) statt, und wird zwei Tage vor Butscha ins Messaging des Atlan­tic Coun­cils aufgenommen 

We need more BANG.


- Am 26. Mai eine Pres­se­kon­fe­renz mit Kule­ba zu sehen, in dem der die Rah­men­be­din­gun­gen für Frie­dens­in­itia­ti­ven vor­gibt, soll­ten die durch euro­päi­sche Part­ner ange­strengt wer­den. Kei­ne Ver­schie­bung der aktu­el­len Kon­flikt­li­ni­en und Bei­be­hal­tung der voll­stän­di­gen ter­ri­to­ria­len Inte­gri­tät der Ukrai­ne. Die­se wer­den über acht Mona­te nicht offen berichtet. 

Excu­ses are get­ting dum­ber by the day


- Die Wie­ner Zei­tung geht vier Tage nach dem „Die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist“ Leit­ar­ti­kel eine Medi­en­part­ner­schaft mit der Österreichisch-Amerikanischen-Gesellschaft ein, es mode­riert der Ver­fas­ser des Leitartikels: 

The inde­pen­dence of jour­na­lism - part 2


- Pres­se­club Con­cordia: Ja, die deutsch­spra­chi­ge Pres­se berich­tet aktu­ell schon ein­sei­tig, aber das eva­lu­ie­ren wir dann nach dem Krieg: 

When ever­ything is over jour­na­lism will eva­lua­te its performance!


Ich kom­me damit nicht zurecht -
und „das ist poli­tisch“, „suchen sie sich ein­fach einen ande­ren Job“ und „was ihnen fehlt ist eine Plat­form, nicht..?“ oder - sie hat­ten davor doch eh bereits recht vie­le Psy­cho­the­ra­pie­stun­den - hilft nicht.
Ich hab mich jetzt noch ein­mal dies­be­züg­lich aus­ge­schrie­ben, und wür­de - glau­be ich, um eine schrift­li­che Stel­lung­nah­me zur Ableh­nung einer spe­zi­fi­schen Betreu­ung - und den dies­be­züg­li­chen Grün­den für mei­nen wei­te­ren Betreu­ungs­ver­lauf bitten.
Vie­len Dank,
und bit­te ent­schul­di­gen sie noch ein­mal die eigen­wil­li­ge, Mail und den Auf­wand den ich dadurch verursache.
Phil­ipp Ganster 

On Mon­tag, März 13, 2023 at 9:36 AM, Ska­le Eli­sa­beth wrote:
Sehr geehr­ter Herr Ganster, 

vie­len Dank für Ihre emails und und Ihren Bericht. Wir emp­feh­len Ihnen, sich wie­der an Ihre Betreue­rin im PSD zu wenden. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Dr. Eli­sa­beth Skale
Fach­ärz­tin für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medizin
Ärztl. Leiterin
Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambulatorium 

Am 13.03.2023 um 11:50 schrieb Phil­ipp Gans­ter :

Sehr geehr­tes Mit­ar­bei­ter des Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambulatoriums, 

- das habe ich bereits getan. 

Trotz­dem wäre es mir ein Anlie­gen, ein Attest oder etwas schrift­li­ches von ihrer Stel­le in der Hand zu hal­ten, schlicht - eine Begrün­dung, war­um laut Ihnen in mei­nem Fall eine Psy­cho­the­ra­pie nicht, oder doch indu­ziert ist. 

Irgend­was Schrift­li­ches, damit ich nicht nur ein „wech­seln sie ihren Job“ und „im Moment brau­chen sie kei­ne Psy­cho­the­ra­pie“ - viel­leicht aber spä­ter noch mal als ein­zi­ges Fazit nach drei Stun­den in der Hand habe. 

Hin­ter­grund: Im Vor­feld bin ich von mei­ner Psychio­the­ra­peu­tin zu mei­ner Psych­ia­te­rin geschickt wor­den, von der zu einem Psy­cho­the­ra­peu­ten (zu ihnen als psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambu­la­to­ri­um) zu Begut­ach­tung, dann von der wie­der zu einem Psy­cho­the­ra­peu­ten - wäh­rend ich jetzt als Reak­ti­on auf mei­ne Bit­te eine Ant­wort von einer Psych­ia­te­rin erhal­te - die mir nicht ein­mal ver­deut­licht an wen ich mich wen­den soll, an eine Psych­ia­te­rin - oder eine Psy­cho­ther­abeu­tin - beim PSD gäbe es beides. 

Bin auch bereits wie­der mit bei­den wie­der in Kontakt. 

Trotz­dem, um nach die­sem „hin und her“ irgend­et­was kon­kre­tes in der Hand zu haben, außer einen münd­li­chen Rat­schlag, möch­te ich sie doch um ein schrift­li­ches Attest ersu­chen das mit die unter­lie­gen­de Pro­zess­lo­gik ver­deut­licht - ver­wirrt bin ich so bereits genug. 

Und sei es auch nur ein form­lo­ses Schrei­ben, dass sie eine inten­si­ve psy­cho­lo­gi­sche Betreu­ung ihrer­seits nicht als aktu­ell not­wen­dig, oder nicht mehr sinn­voll erachten. 

Vie­len Dank, 

Phil­ipp Ganster

On Mon­tag, März 13, 2023 at 11:55 AM, Ska­le Eli­sa­beth wrote:
Sehr geehr­ter Herr Ganster, 

ich den­ke, es wäre wich­tig, dass Sie sich wie­der an Ihre Psych­ia­te­rin im PSD wen­den. Wenn Sie mir deren Namen nen­nen, kann ich ger­ne ein Schrei­ben an Sie und die Psych­ia­te­rin verfassen. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Eli­sa­beth Skale
Ärztl. Leiterin 

Mei­ne Psych­ia­te­rin hat das Betreu­ungs­ver­hält­nis am 12. 04. 2023 ruhend gestellt, da sie momen­tan eine Betreu­ung nicht mehr für ange­mes­sen hält. (Kei­ner­lei Aus­brü­che ihr gegen­über die Aus­brü­che behalt ich mir wir den Blog hier vor -- also ein­fach nur “Kein Geld mehr für den ARSCH der sich so sehr stäubt das alles ein­fach zu schlucken.”)

From: Me
Date: Mon­tag, März 13, 2023 at 12:00 PM
To: Ska­le Elisabeth 
Sub­ject: Anfra­ge - Bera­tungs­sit­zung Kunst­reich, 06. März 2023 | Ganster

Sehr ger­ne - [Dann Lis­tung der Adressen]

Und das war dann der Drei­zei­ler der folgte:

Sehr geehr­te Frau Dr. Schuler, 

Herr Phil­ipp Gans­ter kam zu 2 Erst­ge­sprä­chen in das Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­schen Ambu­la­to­ri­um um die Mög­lich­keit einer Psy­cho­the­ra­pie abzuklären. 

Im Rah­men der Gesprä­che und auch im Nach­klang stell­te es sich her­aus, dass der­zeit kei­ne Indi­ka­ti­on für eine psy­cho­ana­ly­ti­sche Psy­cho­the­ra­pie besteht. 

Wir emp­feh­len die Eta­blie­rung einer Tages­struk­tur, wei­ter­hin regel­mä­ßi­ge psych­ia­tri­sche Kon­trol­len und even­tu­ell medi­ka­men­tö­se Therapie. 

Mit freund­li­chen Grüßen
Eli­sa­beth Skale 

für Psych­ia­trie und Psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Medizin
Psy­cho­ana­ly­ti­ke­rin (WPV/IPA)
Ärzt­li­che Lei­te­rin des Wie­ner Psy­cho­ana­ly­ti­sches Ambulatorium 

So, und als Resul­tat des­sen habe ich seit heu­te das Mes­ser neben der Ein­gangs­tü­re liegen.

Und jetzt sterbt.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

Moment, einen noch, die CDU Lan­des­grup­pen in Deutsch­land haben sich end­lich von Masala 

(Lyman ist wich­tig, ich zen­sier mei­nen eige­nen Tweet zum Rake­ten­an­griff auf Polen, weil Grup­pie­run­gen im Wes­ten gegen­tei­li­ge Posi­tio­nen ein­neh­men und ich das nicht stüt­zen will), und ich ken­ne selbst auf Nach­fra­ge bei SRF Stern­stun­den, die wis­sen­schaft­li­che Defi­ni­ti­on was ein Pro­xy Krieg ist nicht, bin aber selbst schon Professor!)

gut genug ver­ar­schen las­sen (die Wich­ser haben ihm in den letz­ten Wochen Vor­trags­rei­sen gespon­sert, vor den Lan­des­grup­pen meist kom­plet­ten Stuss zu erzäh­len), dass jetzt die neue, schein­ba­re Par­tei­spit­ze ran kann!

edit3: Stellt die her­aus “Die Pres­se” hat­te für den Fall, dass Kurz in der Öffent­lich­keit denun­ziert wer­den muss, einen fer­ti­gen Arti­kel in der Retorte.

Mickel: Einst ÖVP-Hoffnung wie Sebas­ti­an Kurz, jetzt Rückzug

[…]

Tat­säch­lich war Vero­ni­ka Mickel mehr als ein Jahr­zehnt lang eines der bekann­tes­ten (und jüngs­ten) Gesich­ter der Wie­ner ÖVP, anders als Kurz zog es sie aber nie in die Bun­des­po­li­tik, viel­mehr blieb sie stets der Bezirks­po­li­tik treu: 2010 wur­de die Juris­tin, die poli­tisch unter ande­rem im Büro des frü­he­ren Umwelt­mi­nis­ters Josef Pröll groß wur­de, mit damals 32 Jah­ren zu Wiens jüngs­ter Bezirks­vor­ste­he­rin, als sie die Josef­stadt von den Grü­nen zurück­er­ober­te. 2020 dann das jähe Ende der ÖVP-Zukunftshoffnung.

src: click

Moment, die Dame hat sich 2020 aus der ers­ten Rie­ge der Poli­tik ver­ab­schie­det (seit dem Bezirks­vor­ste­he­rin), und ihr habt heu­te den Arti­kel dazu? Mit der Überschrift?

Wie lan­ge ist der den schon gele­gen? Und was mich noch bren­nen­der inter­es­siert, wie ist die Schub­la­de aus der der gezau­bert wur­de denn beschriftet?

- Die neu­es­ten Ein­trä­ge im OTS der APA zum Namen der Dame sind folgende:

Bildschirmfoto 2023 04 17 um 18 09 50

Der Denun­zia­ti­ons­ar­ti­kel liegt doch nicht erst seit 2021, oder? Moment, wann hat sich Kurz noch mal aus der Öster­rei­chi­schen Poli­tik ver­ab­schie­det? Ach­so, ja, am 02.12.2021.

Daher viel­leicht die Lust die Dame, die das letz­te Mal 2021 in der Öffent­lich­keit sicht­bar war heu­te zu dis­kre­di­tie­ren? Auf­hän­ger - es gibt ja so vie­le Par­al­le­len, oder?

Ach­so ja nein, die Dame hat­te vor zwei Wochen ihren Rück­zug aus der Bezirks­po­li­tik bekannt gege­ben: click

Das hat ein bis­serl gebraucht bis die Infor­ma­ti­on so durch­ge­reift ist, dass sie heu­te auf der Start­sei­te der Pres­se über dem Falz Erwäh­nung findet.

Ohne den Teil natürlich:

Grund für ihren Rück­zug ist ein neu­er Job. Mickel ist seit kur­zem Generaldirektor-Stellvertreterin bei der Sozi­al­ver­si­che­rung der Selb­stän­di­gen (SVS).

Den wen inter­es­siert schon der Grund? Was hier inter­es­siert ist der Kurz Vergleich!

Rubrick “Stadt­ge­spräch” übri­gens (Wut? das ist ein Res­sort?!) Mickel ist ja das wor­über die Stadt Wien seit zwei Wochen spricht. Also ja prak­tisch durchgehend.

Auch toll, wenn einem mal gera­de die Muse küsst, das Die Pres­se Archiv nach dem Begriff “Bezirks­vor­ste­he­rin” durch­su­chen, und in den letz­ten zwei Jah­ren kei­nen ähn­li­chen Arti­kel finden. 🙂
https://www.diepresse.com/suche?s=Bezirksvorsteherin

Spaß mit Kontext.

Aber nicht dass das ver­wen­det wird um die Öffent­li­che Mei­nung über das von Kurz gesag­te zu dre­hen! Nein.…

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt, das abso­lut abgrund­tief Allerletzte.

An die verfickte Hurenwichserin von ehemaliger Psychotherapeutin

14. April 2023

(Die die mich aus der Betreu­ung getre­ten hat, als ich mit der Ver­lo­gen­heit der Situa­ti­on nicht mehr zurecht­ge­kom­men bin.)

(Die die mir gera­ten hat, ich sol­le doch emo­tio­nal zurück­ste­cken und doch selbst Lügen - und mir dann das Pro­fil, oder die Frie­dens­for­schung als Arbeits­fel­der nahe­ge­legt hat. Das Insti­tut für Frie­dens­for­schung bei dem der Pel­in­ka immer noch auf der Web­sei­te steht, der im Monat dar­auf den Hit­ler­ver­ste­her als neue Bezeich­nung für Put­in­ver­ste­her in der öster­rei­chi­schen Gesell­schaft, in einem Stan­dard­kom­men­tar gesell­schaft­lich ein­ge­führt hat.)

Und was wird mit Chi­na - wer­den die Russ­land im Krieg unterstützen!?

Mei­ne Ant­wort damals, war­um soll­ten sies tun - sie wer­den sich neu­tral gerieren.

Mein Anlie­gen heu­te - fal­sche Fra­ge du HURE.

Die US Dok­trin hat sich durch­ge­setzt, Euro­pa müs­se Chi­na dazu nöti­gen, Russ­land zu zwin­gen VOLLSTÄNDIG aus der Ukrai­ne abzu­zie­hen, damit ihren Flot­ten­stütz­punkt im Schwar­zen Meer und die Pro­jek­ti­on ihrer mili­tä­ri­schen Macht in den glo­ba­len Süden auf­zu­ge­ben -- denn wenn sies nicht tun - “wird es für die Euro­päi­sche Uni­on äußerst schwie­rig, wenn nicht unmög­lich, ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu Chi­na auf­recht­zu­er­hal­ten, das ich ger­ne sehen würde…”

Selbst Schutz­geld­erpres­sungs­ra­ckets der sizi­lia­ni­schen Mafia waren weni­ger ver­lo­gen als das hier (Kei­ne Ahnung war­um mir das plötz­lich durch den Kopf schießt, wirk­te irgend­wie der Abstru­si­tät der Situa­ti­on angemessen.):

Auch Bor­rell appel­liert an China

EU-Außenbeauftragter Josep Bor­rell for­dert mehr Enga­ge­ment Chi­nas im Hin­blick auf den Ukrai­ne­krieg. Für die EU ist es nach Bor­rells Ein­schät­zung sehr schwie­rig, wenn nicht gar unmög­lich, Chi­na ohne ein Bemü­hen um Frie­den in der Ukrai­ne zu vertrauen.

Chi­na müs­se an einer poli­ti­schen Lösung arbei­ten, heißt es in einer auf der Web­site der EU ver­brei­te­ten Rede Bor­rells, die die­ser eigent­lich vor einem For­schungs­in­sti­tut in Peking hal­ten woll­te. Wegen einer Coro­na­in­fek­ti­on ist Bor­rell aber nicht nach Chi­na gereist. “Es wird für die Euro­päi­sche Uni­on äußerst schwie­rig, wenn nicht unmög­lich, ein Ver­trau­ens­ver­hält­nis zu Chi­na auf­recht­zu­er­hal­ten, das ich ger­ne sehen wür­de, wenn Chi­na nicht zur Suche nach einer poli­ti­schen Lösung auf der Grund­la­ge des Rück­zugs Russ­lands von ukrai­ni­schem Gebiet bei­trägt”, sag­te Bor­rell. “Neu­tra­li­tät ange­sichts der Ver­let­zung des Völ­ker­rechts ist nicht glaubwürdig.”

src: click

Zum Glück gibt es in allen deutsch­spra­chi­gen Qua­li­täts­me­di­en kei­ne abwei­chen­den Mei­nun­gen mehr, da kann man das schon mal so bringen.

Sterbt ihr Schweine.

Und was sind so mög­li­che Pro­jek­tio­nen für den Fall dass das pas­siert? Wie­der die Demo­kra­ti­sie­rung Russ­lands, ohne durch­ge­hen­des Stra­ßen­netz, da die Wirt­schafts­leis­tung der ein­zel­nen Regio­nen zu gering war um es aus­zu­bau­en und vor allem auf­recht zu erhal­ten? Und anstatt des­sen auf Schie­ne gesetzt wurde.

Oder doch das wahr­schein­li­che­re Sze­na­rio: Zer­fall in klei­ne­re Regio­nen und danach 30 Jah­re Bür­ger­krieg, Aus­ver­kauf der bestehen­den Infra­struk­tur (inkl. der mili­tä­ri­schen), 100 Jah­re Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen und anhal­ten­de Sank­tio­nen, bis - ein west­lich ori­en­tier­ter Refor­mer gewählt wird, nehm ich an?

Was schwebt uns denn als Alter­na­ti­ve so vor? Ich frag mal so frei raus…?

Und was war ich damals noch naiv, als ich moniert habe, dass sich Bor­rells ehe­ma­li­ge Posi­ti­on bin­nen 50 Tagen, ohne Anga­be jeg­li­cher Grün­de, in Rich­tung Selen­skyj Rhe­to­rik ver­ab­schie­det hat, die End­stu­fe davon war natür­lich Bor­rells offe­nes rhe­to­ri­sches Spie­len mit der The­ma­tik “Wir könn­ten auch auf China-Hass umstel­len” - auf­grund einer neu­er­dings nur noch wer­te­ba­sier­ten (HAHAHAHHAHAHHAHAHAHAHHAHHAHAHHAHAHAHAHHAHAHAHAHHAHAHHAHAHAHHAHAHAHAHHAHAHHAHHAHHAHHAHAHAHAHAHHAHHAHAHAHAHHAHAHAHAHHAHAHAHHAHAHA)
HA-HA-Handelspolitik - woll­te ich schreiben.

Wenn ihr aber nicht Russ­land zwingt zu ver­lie­ren, was heißt zu ver­lie­ren, ansatz­los auf­zu­ge­ben dann wirds aber ganz schwer noch mit euch zu handeln!

So weit, so - eh, normal!

HURENSAU.

Nur damit wir uns ver­ste­hen wie sehr sich hier die Betrach­tungs­po­si­tio­nen ver­scho­ben haben.

Chi­na muss Russ­land nicht mehr offen mili­tä­risch unter­stüt­zen. Wenn es Russ­land nicht wirt­schafts­po­li­tisch zu einer Ein­stel­lung des Kon­flikts (edit: Kriegs) zwingt, dann töten wir Chi­na repu­ta­ti­ons­tech­nisch IM KANON DER WESTLICHEN WERTEGESELLSCHAFTEN.

Und da wir den gera­de mit unse­rer NIGEL-NAGEL-NEUEN Art von wer­te­ba­sier­tem Frei­han­del “kom­bi­niert” haben - was eh nur das “head office of sanc­tions coor­di­na­ti­ons des US sta­te depart­ments” so ver­langt hat - was man medi­al ja nicht mehr brin­gen muss, also berich­tet es auch kei­ner - wür­den wir da Chi­na lei­der zum Reich des Bösen dekla­rie­ren müs­sen und könn­ten also auch nur noch ganz schwer, bis eigent­lich gar­nicht mehr mit Chi­na Han­del treiben…

Es ist so tra­gisch, was soll man machen…

Bor­rell wol­le das doch eigent­lich nicht. Und Chi­na doch auch nicht. It’s an offer! They can hard­ly refuse.

Put­ler! Der Put­ler wars.

Uns waren dabei ja wirk­lich die Hän­de gebunden.

Und weil das gesell­schaft­lich so ange­se­hen ist, dass das nicht ein­mal mehr irgend ein Qua­li­täts­me­di­um hin­ter­fragt, oder es auch nur abseits der angeb­li­chen Mora­li­tät der Aus­sa­ge zum The­ma macht (kommt ja nur unter fer­ner lie­fen) -- kann man jetzt eigent­lich auch ganz öffent­lich auf EU Ebe­ne außen­po­li­tisch, unter der Andro­hung von Han­dels­hemm­nis­sen, Extor­ti­on betreiben.

Damits nicht so offen­sicht­lich ist - ver­steckt man dann noch den “not­wen­di­gen Rück­zug Russ­lands von ukrai­ni­schem Gebiet” hin­ter Flos­keln wie “Huma­ni­tät”… -

END THE WAR IN THE NAME OF HUMANITY! DO IT NOW! OR AFTER UKRAINES NEXT OFFENSIVE. SO MAYBE NOT NOW, BUT IN OCTOBER. Yes, Octo­ber would be fine… FOR HUMANITY!

Bor­rell appel­lier­te an den chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping, mit dem ukrai­ni­schen Staats­chef Wolo­dym­yr Selen­skyj zu spre­chen und der Ukrai­ne mehr huma­ni­tä­re Hil­fe zu leisten.

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weil, ist ja eh das Sel­be. Huma­ni­tä­re Hil­fe, oder Russ­land zum Abzug sei­ner Sol­da­ten aus der gesam­ten Ukrai­ne zu zwin­gen - is ja eigent­lich Äpfel oder Birnen.

HÄNG DICH AUF DU VERFICKTE HURE. Fuck, ich glau­be soet­was nennt man Rück­fall und situa­ti­ves Wie­der­erle­ben, oder so ähn­lich.., sor­ry, muss­te grad raus.

Wir sind schon eine sehr tol­le Wertegesellschaft.

Sor­ry, bin jetzt ich radi­kal, oder das FUCKING HURENSCHWEIN, das von Beginn an Angst pro­ji­ziert hat Chi­na wür­de doch mili­tä­risch Russ­land unter­stüt­zen, weil sie als Bil­dungs­bür­ge­rin der Mit­te natür­lich SO drauf war.

Oder bin ich jetzt radi­kal, oder das FUCKING BORRELL SCHWEIN, das bin­nen einen Jah­res (vom 06.04. zum 14.04.) von

Ja wir müs­sen den Krieg in der Ukrai­ne so schnell wie mög­lich been­den, aber wenn der Krieg been­det sein wird, wie wird der Krieg denn been­det wer­den? So schnell wie mög­lich ja - aber nicht egal wie!

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auf

Ich, ALSO ICH PERSÖNLICH wer­de jetzt Chi­na zwin­gen, Russ­land zu zwin­gen einen Krieg aufzugeben!” 

umge­schwenkt ist.

(Weils die Ame­ri­ka­ner so ver­langt haben. Oder weils die US zufäl­lig im Zeit­raum davor auch genau so ver­langt haben. Also mög­lich wäre auch Kor­re­la­ti­on ohne Kausalität!)

Oder aber Chi­na aus dem Han­del mit der EU ausgrenzen!

Ich bin jetzt radi­kal oder?

Und ich mei­ne, man kennt das ja…

Exper­ten­hea­ring:

Das ist sicher­lich kein guter Leit­stand für die deut­sche Außen­po­li­tik, aber wir müs­sen den Din­gen ins Auge schau­en und da fin­de ich ganz wich­tig, dass wir chi­ne­si­sche Doku­men­te ernst nehmen.

Das Doku­ment Nr. Neun, das zum Bei­spiel sehr klar ein Sys­tem zeigt, das sich im Kampf sieht mit unse­rem Sys­tem. Das kann man nicht weg­wün­schen, das kann man sich ein­fach anschau­en oder den schö­nen Auf­satz von John Gar­naut Engi­neers of the Soul lesen, um Ver­ständ­nis dafür zu haben, was chi­ne­si­sche Macht­ha­ber antreibt.

Und dann kommt man viel­leicht zu der Erkennt­nis, dass wirk­li­che Frie­dens­po­li­tik Inves­ti­ti­on in Abschre­ckung ist, Abschre­ckung für Chi­na, damit es den Sta­tus Quo in der Tai­w­an­fra­ge nicht uni­la­te­ral ver­sucht mit Gewalt zu verschieben.

Da soll­ten wir alles tun, dafür müs­sen wir unse­re eige­ne Abhän­gig­kei­ten gegen­über Chi­na ver­rin­gern, um glaub­wür­dig abschre­cken zu können.

Wir müs­sen uns auch lösen von die­sen Phan­ta­sien, dass wir maß­geb­li­che Akteu­re sind im Wes­ten, die eine kom­plet­te Ent­kopp­lung von Chi­na wollen. 

Nein, das ist Chi­na, das schon seit sehr lan­ger Zeit sehr stra­te­gisch selek­ti­ve Ent­kopp­lung betreibt und möch­te, dass wir immer abhän­gi­ger von denen wer­den, sie aber weni­ger abhän­gig von uns und momen­tan einen ziem­lich guten Weg teil­wei­se mit Deutsch­land haben.

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Der Chi­ne­se wars! Der woll­te den Außen­han­del sabo­tie­ren! Man muss das nur auf­merk­sam genug lesen!

Haben sie schon das Doku­ment Nr. neun gele­sen!? Der Chi­ne­se will kei­nen Außen­han­del mit demo­kra­ti­schen Staa­ten mehr!

Also - nur mal ums fest­zu­hal­ten. ICH bin der radi­ka­le Wahn­sin­ni­ge hier, nicht die Welt um mich herum.

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das gro­tesk Aller­letz­te. Sterbt ihr Schweine.

edit: Es gibt aber auch wie­der gute Nachrichten:

Tür­kei will „unge­be­te­ne Gäs­te“ loswerden

Die Oppo­si­ti­on kün­digt vor der Wahl eine Über­prü­fung des 2016 mit Brüs­sel geschlos­se­nen Pakts an. Umfra­gen zufol­ge wol­len mehr als 90 Pro­zent der Tür­ken, dass die syri­schen Flücht­lin­ge das Land verlassen.

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Na komm Wer­te­wes­ten, … Mach.