Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

08. Februar 2023

Ohne Wor­te Edition.

Pistorius

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Pro­pa­gan­da hat noch immer nie­mand entdeckt.

Der Standard ist da wieder was ganz Heißem auf der Spur…

06. Februar 2023

Wech­sel im ukrai­ni­schen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um womög­lich doch erst kom­men­de Woche
Ges­tern war gemel­det wor­den, dass der ukrai­ni­sche Prä­si­dent sei­nen Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter aus­wech­seln wol­le. Auf Olek­sij Res­ni­k­okw sol­le Kyry­lo Budanow fol­gen. Grund sei­en Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fe. Womög­lich waren die­se Berich­te jedoch verfrüht.

Dawyd Arach­a­mi­ja, Chef des par­la­men­ta­ri­schen Blocks von Prä­si­dent Selen­skyj, schrieb auf dem Kurz­nach­rich­ten­dienst Tele­gram, dass es “die­se Woche kei­ne per­so­nel­len Ver­än­de­run­gen im Ver­tei­di­gungs­sek­tor geben” wer­de. Wei­te­re Details nann­te er nicht.

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Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter­wech­sel erst, wenns mili­tä­risch schlecht läuft. Auch wenn der Grund Kor­rup­ti­ons­vor­wür­fe waren.

Oder wahl­wei­se auch erst nächs­te Woche. Wer weiss…

Die Wie­ner Zei­tung mel­det der­weil, alles ganz nor­mal, “Kein Beam­ter bleibt ewig im Amt”.

Zuvor hat­te der nach Skan­da­len in sei­ner Behör­de in die Kri­tik gera­te­ne Res­ni­kow einen frei­wil­li­gen Rück­tritt aus­ge­schlos­sen. Er wol­le erst zurück­tre­ten, wenn ihn sein Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selen­skyj dazu auf­for­de­re, sag­te Res­ni­kow am Sonn­tag bei einer Pres­se­kon­fe­renz in Kiew. “Kein Beam­ter bleibt ewig im Amt”, schränk­te er nach Anga­ben der Agen­tur Ukrin­fom ein.

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Der neue Mann des Ver­trau­ens ist ein Sym­pa­thie­trä­ger ers­ter Güte der als ehe­ma­li­ger Mili­tär­ge­heim­dienst­chef das vol­le Ver­trau­en des bes­ten Prä­si­den­ten aller Zei­ten genießt - 

What a nice man

Kor­rup­ti­on qua­si ausgeschlossen.

On 4 April 2019, Budanov’s Che­vro­let Evan­da car was blown up by a Rus­si­an with docu­ments in the name of Ale­xei Loma­ka, who plan­ted a mine, but it deto­na­ted pre­ma­tu­re­ly. The atta­cker and the sabo­ta­ge group that was sup­po­sed to blow up the Ukrai­ni­an spy chief were detained.[5][6]

In 2020, he beca­me Depu­ty Direc­tor of one of the Depart­ments of the For­eign Intel­li­gence Ser­vice of Ukrai­ne. On August 5, 2020, Pre­si­dent of Ukrai­ne Volo­dym­yr Zelen­sky appoin­ted Buda­nov as head of the Main Intel­li­gence Direc­to­ra­te of the Minis­try of Defense.

In Sep­tem­ber 2022, Buda­nov par­ti­ci­pa­ted in the lar­gest pri­so­ner exchan­ge ope­ra­ti­on bet­ween Ukrai­ne and the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, when 215 Ukrai­ni­an defen­ders retur­ned home, inclu­ding more than 100 figh­ters and com­man­ders of the Azov Regiment.[7]

On March 11, 2022 he beca­me the chair­man of the Coor­di­na­ting Head­quar­ters for the Tre­at­ment of Pri­so­ners of War.[8]

On Febru­a­ry 5, 2023 Davyd Arak­ha­mia, head of the Ser­vant of the Peop­le par­lia­men­ta­ry fac­tion, announ­ced that Kyry­lo Buda­nov will be taking Olek­sii Reznikov’s posi­ti­on as Defen­se Minis­ter of Ukraine.[9]

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Das Por­trait kann man sich schon mal bestel­len um es dann lan­ge über die Tür zu hängen.

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edit: Kon­text Der Abset­zung kam wohl noch der obri­ge Pres­se­ter­min dazwi­schen, und der Umstand, dass laut ukrai­ni­schem Recht eine Zivil­per­son sein muss.

Zwei hoch­ran­gi­ge Abge­ord­ne­te ver­wie­sen am Mon­tag dar­auf, dass nach den Regeln in der Ukrai­ne der Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter ein Zivi­list sein muss. Das wür­de gegen den 37-jährigen Mili­tär­of­fi­zier Budanow als neu­en Res­sort­chef spre­chen. Der 56-jährige Res­ni­kow ist eigent­lich Anwalt, er über­nahm das Amt im Novem­ber 2021.

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Dass man da laut Regie­rungs­par­tei bei der Kabi­netts­um­bil­dung ankün­digt den Chef des Mili­är­ge­heim­diens­tes ein­set­zen zu wol­len, kam bei Exper­ten nicht ganz so gut an.

Aber das muss man bei uns in den Medi­en ja nicht berichten.

Wie­ner Zei­tung aus­ge­nom­men, die weist auf den Wider­spruch hin.

Hat das Por­trait für über der Türe doch nicht so lan­ge gehal­ten… Wird dann wohl ein Samm­ler­stück. Für die die es inner­halb der zwei Tage in denen der Chef des Mili­tär­ge­heim­diens­tes desi­gnier­ter Ver­tei­di­gungs­me­nis­ter der Ukrai­ne war, vom Minis­te­ri­um bestel­len konnten…

Da hilfts dann eigent­lich nur noch medi­al nach­zu­schie­ben wie erfolg­reich Selen­skyj in Groß­bri­tan­ni­en war. Mit Helm eines ukrai­ni­schen Pilo­ten, ders dann auf die Bil­der schafft.

Pro­pa­gan­da hat aber noch immer nie­mand entdeckt.

Mangott retried

05. Februar 2023

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Good on him.

Kon­text

Wie kann man die Bevölkerung noch verarschen?

01. Februar 2023

Nur noch Lügen auf Phoenix.

Ich bin bei sechs Minu­ten in, noch kein ein­zi­ger Satz nicht gelogen.

Frie­dens­for­sche­rin: Wir soll­ten aktu­ell in Deutsch­land die Eska­la­ti­ons­de­bat­te nicht füh­ren, jetzt geht es dar­um mög­lichst schnell die deut­schen Pan­zer in die Ukrai­ne zu lie­fern. Dar­auf soll­te sich die media­le Dis­kus­si­on stützen.

Exper­tin der Kör­ber Stif­tung: Kampf­jets oder nicht, ist jetzt auch egal, Russ­land denkt so und so, dass der Wes­ten es angreift. Sehe da kei­ne qua­li­ta­ti­ve Eskalation.

Wie­golt (Jour­na­list und Blog­ger): Es geht doch nur um F16, Deutsch­land hat nur eine poli­ti­sche Rol­le, und im Gegen­satz zu den Pan­zern kei­ne praktische.

Kör­ber Stif­tung: mir scheint, dass in Deutsch­land und den US gera­de ver­sucht wird die­se Debat­te (F16) aktu­ell abzu­wür­gen, auch wenn ich glau­be dass sie kom­men, denn WIR SOLLTEN JETZT VIELMEHR DARAUF SCHAUEN, DASS WIR DIE PANZER SCHNELL UND EFFEKTIV

Die Frie­dens­for­sche­rin bekommt dabei einen Nick-Krampf über Skype.

-- und vor allem müs­sen wir auch schau­en, dass das auf Dau­er auf­recht erhalt­bar bleibt mit ent­spre­chen­der Logis­tik, Muni­ti­on und Wartung.

Der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter in Deutsch­land sage laut Kör­ber Stif­tung gera­de, dass Luft­raum­über­wa­chung ja nicht die Prio Num­mer eins ist, momentan.

Frie­dens­for­sche­rin: F16 wür­den die US nicht lie­fern, da die­se zu gro­ße Reich­wei­te hät­ten, wor­auf die Ukrai­ne Russ­land angrei­fen könne.

Also fas­sen wir zusammen:

Wenn wir die Eska­la­ti­ons­de­bat­te jetzt nicht füh­ren het­zen die Medi­en wei­ter, wäh­rend sich Exper­ten der deut­schen Gesell­schaft für Wis­sen­schaft und Poli­tik, und der Kör­ber­stif­tung hin­ter ner Eska­la­ti­ons­spi­ra­le, ein­ge­fet­tet durch Sala­mi­tak­tik, ver­ste­cken, und das als “LERN-KURVE” (ver­ba­tim) an die Öffent­lich­keit streu­en, SCHWEINE, WICHSER, SÄUE

Die media­le Dis­kus­si­on soll­te sich aktu­ell gera­de nicht dar­auf stüt­zen die gespiel­te Debat­te “wie bekom­men wir Pan­zer schnel­ler in die Ukrai­ne” zu spie­len. Das IST die Scheindebatte.

Aber Kör­ber­stif­tung und Frie­dens­for­schung prü­geln das WEGSCHAUN den Rachen der Bevöl­ke­rung runter.

Der Punkt qua­li­ta­ti­ve Eska­la­ti­on IST wesent­lich - nur gespro­chen wer­den darf dar­über nicht.

Deutsch­land über­nimmt DEUTLICH mehr als eine poli­ti­sche Rol­le, es über­nimmt de fak­to DIE wesent­li­che Rol­le in Euro­pa in Punk­to Kriegs­lo­gis­tik. Seit Mona­ten. Und die Leo­pard 2 Pan­zer wer­den nicht in Polen oder Tsche­chi­en gewar­tet wer­den, son­dern im Feld. Mit modu­la­ren Ersatz­tei­len. Fin­det jemand auch nur eine deut­sche Ver­sor­gungs­mann­schaft in der Ukrai­ne, befin­det sich Deutsch­land offi­zi­ell im Krieg.

Kei­ne Aus­re­den mehr denk­bar. Die deut­sche Außen­mi­nis­te­rin denkt da mehr so in rea­len Grö­ßen, ich mein sie kommt ja mehr so aus dem Völkerrecht.

Sich beim Hoch­schrau­ben der Muni­ti­ons­pro­duk­ti­on auf 20 Mil­li­ar­den jähr­lich, staat­lich sub­ven­tio­niert - raus­zu­re­den, ein Stell­ver­tre­ter­krieg sei ja noch kei­ne Kriegs­be­tei­li­gung, ist eben­falls eine Jahrhundertlüge.

Das schaf­fen im Fern­se­hen nur die Frie­dens­for­schung und die Körberstiftung.

Luft­raum­über­wa­chung ist die Prio­ri­tät Nr. 1 wenn einem der Zivil­schutz der Ukrai­ne auch nur irgend­ei­nen feuch­ten SCHEISSDRECK wert ist, aber was solls, wir rüs­ten anstatt­des­sen lie­ber Feld­zü­ge auf.

Und las­sen öster­rei­chi­sche Mili­tär­stra­te­gen auf ntv lügen, die Angriffs­pan­zer sei­ne “zum Gegen­schlag in zwei­ter Linie, falls die Rus­sen durch ukrai­ni­sche Ver­tei­di­gungs­stel­lun­gen durch­bre­chen wür­den” - und daher Ver­tei­di­gungs­waf­fen. So dumm kann nur ein öster­rei­chi­scher Mili­tär sein.

Das Argu­ment der Reich­wei­te bei F16 ist kom­plett erlo­gen, da die US die gan­ze Tele­me­trie unter DRM hat, Und per Knopf­druck jeder F16 die Navi­ga­ti­on und die Waf­fen­sys­te­me abdre­hen kön­nen. Das musst du als Land das die kau­fen darf nicht im Paket nur mit­kau­fen, son­dern auch jähr­lich in Form einer lau­fen­den, abzu­gel­ten­den Lizenz bedienen.

DAS ARGUMENT GEGEN F16 UND LUFTRAUMÜBERWACHUNG WAR SEIT BEGINN AN, DASS DIESE IN NATO STAATEN BELADEN, GESTARTET UND GEWARTET WERDEN MÜSSTEN.

Aber jetzt UPS ist es ja mit Pan­zer­lo­gis­tik das sel­be - UND DAS ARGUMENT MUSSTE SICH DREHEN!

Angeb­lich hat­ten wir dar­über ja in Deutsch­land eine Dis­kus­si­on wird immer wie­der behauptet.

Ich wür­de nicht Dis­kus­si­on dazu sagen, son­dern mehr so PROPAGANDA TOTALVERARSCHE, ohne einen ein­zi­gen pro­ble­ma­ti­schen Aspekt auch nur zu beleuch­ten WÄHREND MAN DIE BEVÖLKERUNG SOWEIT VERARSCHT dass die ver­fick­te SAUBLÖDE IRMITANT auf der Stra­ße in der Stra­ßen­be­fra­gung denkt, das sei­nen jetzt aber Verteidugungspanzer!

OHNE VERFICKTE GEGENPOSITION.

STERBT ENDLICH IHR WICHSER. BRINGT EUCH UM IHR SÄUE.

Das Argu­ment der Reich­wei­te ist auch bereits mehr­fach rela­ti­viert wor­den, da die US bereits par­al­lel Waf­fen­gat­tun­gen lie­fert („Ground Laun­ched Small Dia­me­ter Bomb“ (GLSDB) von Boe­ing) die auf 150m prä­zi­si­ons­ge­nau sind. Der ehe­ma­li­ge Pen­ta­gon Chef und meh­re­re Sena­to­ren for­dern zeit­gleich bereits ATACMS mit 300km Reich­wei­te. Und die kür­zes­te Distanz zwi­schen Ukrai­ne und Mos­kau beträgt 450km Luftlinie.

Aber bei sowas hat die Para­de Frie­dens­for­sche­rin, die aktu­ell in Deutsch­land nur noch die Debat­te hören will, ob denn Deutsch­land alles dafür tut, dass Pan­zer mög­lichst schnell raus­ge­hen, dann lei­der immer Argu­men­ta­ti­ons­lü­cken. Was heißt Lücken, voll­stän­di­ge Lobo­to­mie ner hal­ben Hemisphäre.

Aber man kann das Argu­ment der Reich­wei­te doch noch­mal brin­gen um zu über­spie­len, dass man die effek­ti­ve Reich­wei­te der der Ukrai­ne zur Ver­fü­gung ste­hen­den Waf­fen in den letz­ten zwei Mona­ten mehr als ver­dop­pelt hat.

In Kon­text gerückt musst du dann als Exper­te fol­gen­des sagen: “Der US Prä­si­dent will aktu­ell kei­ne F16 schi­cken wegen der Reichweite”.

Alles gelo­gen. Alles. Jeder ein­zel­ne Satz.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief ALLERLETZTE.

edit: OH, stellt sich raus, du kannst die Bevöl­ke­rung noch wei­ter ver­ar­schen! Tho­mas Wiegold: 

Wenn in der Ukrai­ne ein Pan­zer kaputt ist, dann lädst du den auf einen Last­wa­gen, und dann wird der in die Slo­wa­kei gefah­ren, da sit­zen Tech­ni­ker der deut­schen Her­stel­ler­fir­men, die war­ten und dann gehts zurück.”

Ehm kur­ze Anmer­kung. Pan­zer­hau­bit­zen - im Durch­schnitt 25 Ton­nen. Pan­zer­hau­bit­ze 2000 (für 100 hat Deutsch­land den Ver­kauf geneh­migt), 40km Reich­wei­te, 58 Tonnen.

Leo­pard 2 - 5km Reich­wei­te, 62 Tonnen.

DIE FUCKING TROTTELWICHSERSCHWEINE HABEN NICHT MAL MEHR DEN HAUCH EINER AHNUNG WIE SEHR SIE DIE BEVÖLKERUNG BELÜGEN.

Las­ten­krä­ne und Schwer­trans­por­ter 5km von der Front­li­nie ent­fernt?! Die die Leo­pard 2 dann aus dem Gefecht in die Slo­wa­kei karren?!

Hat man euch ins Hirn geschis­sen? DER PUNKT IST, DASS HIER DIE LOGISTIK INS FELD MUSS. Ihr “Exper­ten”.

ABER IHR VON DEN HURENSCHEISSMEDIEN WART ÜBER EIN VERFICKTES JAHR so fuck­ing von Pro­pa­gan­da beein­flusst, dass ihr ja lei­der kei­ne Dis­kus­si­on über Pan­zer zulas­sen konn­tet, nach der DANN NICHT VERFICKTE BLOGGERVOLLTROTTEL bei Phoe­nix sit­zen und sich zum KOMPLETTEN HORST MACHEN.

IHR ARSCHLÖCHER, IHR SÄUE, IHR WICHSERSCHWEINE.

Oh - es gibt Kontext zu Kuleba der MH17, MH17 geschrien hat

27. Januar 2023

also auf Twit­ter, nach­dem die S-300 Rake­te in Polen ein­ge­schla­gen ist.

Sel­ber AP-Fotograph.

Also, der damals bei MH-17 als ers­tes vor Ort war.

Der aktu­ell mit einer mitt­ler­wei­le von PBS Front­li­ne gespon­sor­ten Doku­men­ta­ti­on über Mariu­pol beim Sundance Film­fes­ti­val pre­miert hat. (Und heu­te der Prä­si­dent der ukrai­ni­an asso­cia­ti­on of pro­fes­sio­nal pho­to­graph­ers ist.)

edit die ver­damm­te HURENSCHEISSDRECKSGESELLSCHAFT ist der­wei­len aber was ganz hei­ßem auf der Spur:

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Wie kann ich mein Gegen­über noch bes­ser ver­het­zen? Mit der Ansicht dass mei­ne Mei­nung die ein­zig zuläs­si­ge ist?

Der Stan­dard hat die Het­ze doch erst gesell­schafts­fä­hig geschrie­ben. War­um soll­te man soet­was moderieren?

Da sorgt sich noch jemand um die Ein­heit­lich­keit der Den­kens der Men­schen. Und will den Rest depor­tie­ren. Weil der Rus­se der Hit­ler ist.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abar­tigst Allerletzte.

Die Pres­se stol­pert dabei heu­te selbst über ein­fa­che Formulierungen
Polen will der Ukrai­ne 60 indes wei­te­re Kampf­pan­zer zur Ver­fü­gung stel­len.
jaja, macht schon ihr erklärt der Öffent­lich­keit wie sehr der Scholz es den US Inter­es­sen gezeigt hat - unbe­dingt, und was ist eigent­lich dei­ne Mei­nung dazu?

edit:
Nachtrag:

Und dazu kommt die dümms­te aller mög­li­chen Fluchtgeschichten.

Ich mei­ne mög­lich ja, aber…

Also wir fas­sen zusam­men. Der Jour­na­list kommt eine Stun­de vor dem Beginn des Krie­ges in Mariu­pol an (Demo­cra­cy now Video).

Filmt dann inner­halb eines Kran­ken­hau­ses in dem er sich bereits recht früh ein­fin­det und dann spä­ter auch am 11 März.

Am 11. März befin­det er sich zusam­men mit einem ukrai­ni­schen Sol­da­ten der per code­words mit ande­ren funkt, im sie­ben­ten Stock eines ande­ren Kran­ken­hau­ses, als der Sol­dat in die Kame­ra sagt “I’m with the Jour­na­list, yes the jour­na­list, - and the­re are rus­si­an tanks near the hos­pi­tal, I’ve seen them with my own eyes” - dann shaky cam run. Ärz­te hät­ten den Jour­na­lis­ten aber zu einem unkla­ren Zeit­punkt Gewän­der geben um sie zu ver­ste­cken. Was pas­siert mit dem Mili­tä­ry Man? Erst­mal kei­ne Ahnung, spä­ter dazu mehr.

Cut. Im sel­ben Kran­ken­haus (?) - am sel­ben Tag (?) -

The doc­tors plea­ded with us to film fami­lies brin­ging in their own dead and woun­ded, and let us use their dwind­ling gene­ra­tor power for our came­ras. No one knows what’s going on in our city, they said.

Shel­ling hit the hos­pi­tal and the houses around. It shat­te­red the win­dows of our van, blew a hole into its side and punc­tu­red a tyre. Some­ti­mes, we would run out to film a bur­ning house and then run back amid the explosions.

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Bit­te ladet mit dem weni­gen Strom den wir noch haben eure Kame­ras. Die Jour­na­lis­ten fah­ren ansons­ten aber auch in der Stadt rum (sel­ber Arti­kel), kom­men aber zum Laden der Kame­ras wie­der ins Spi­tal, und schla­fen auch im Spi­tal (Demo­cra­cy now Video), am Boden in den Gän­gen, mög­lichst ent­fernt von Fens­tern, wo sie kaum schla­fen kön­nen. Ok, viel­leicht nur die ers­ten Tage? Oder nur an dem Tag.

Dabei bekom­men sie auch mit wie Gra­na­ten das Kran­ken­haus treffen.

Cut. Am 9. März, als der Mater­ni­ty ward getrof­fen wird -

On March 9, twin [air raids] shred­ded the plastic taped over our van’s win­dows. I saw the fireb­all just a heart­beat befo­re pain pier­ced my inner ear, my skin, my face. [Moment, der Van wur­de damals auch bereits getroffen?]

We wat­ched smo­ke rise from a mater­ni­ty hos­pi­tal. When we arri­ved, emer­gen­cy workers were still pul­ling bloo­di­ed pregnant women from the ruins.

sind sie zuerst nicht dort, son­dern in der Stadt, sehen aber plötz­lich Rauch von dort auf­stei­gen, wäh­rend ihr Van von Feuerbällen/Schockwellen eines twin [Al Jaze­e­ra muss ein­fü­gen Air Raids] getrof­fen wird.

Also fah­ren sie zum Mater­ni­ty ward - als ihre Bat­te­rien schon fast leer sind, und tref­fen dort zufäl­lig einen Poli­zis­ten der weiß, dass das Video den Kriegs­ver­lauf ändern wird -

Our bat­te­ries were almost out of juice, and we had no con­nec­tion to send the images. Cur­few was minu­tes away. A poli­ce offi­cer over­he­ard us tal­king about how to get news of the hos­pi­tal bom­bing out.

This will chan­ge the cour­se of the war,” he said. He took us to a power source and an inter­net connection.

Im Demo­cra­cy now Video gibt es die­sen Poli­zis­ten nicht, und sie suchen den rest­li­chen Tag nach einem Ort von dem aus sie die­se Bil­der sen­den können.

Ups.

Des­halb kön­nen sie auch nicht lan­ge fil­men (Bat­te­rie schon fast leer), und der Poli­zist bringt sie dann zu einer Strom­quel­le, und einem Ort wos auch Inter­net gibt.

Inter­net gibts dort mit­tels “lining up three mobi­le pho­nes with the video split into three parts”. Und danach ver­lie­ren sie wie­der ihren inter­net access.

In the dark, we sent the images by lining up three mobi­le pho­nes with the video file split into three parts to speed the pro­cess up. It took hours, well bey­ond cur­few. The shel­ling con­ti­nued, but the offi­cers assi­gned to escort us through the city wai­ted patiently.

Then our link to the world out­side Mariu­pol was again severed.

Im Demo­cra­cy now Video erklärt der Pho­to­graph die sel­be Stel­le mit “sie wären (am nächs­ten Tag?) her­um­ge­fah­ren” und “hät­ten das Video mit­tels eines Sat­teli­ten­te­le­fons hochgeladen”.

Aber ok, Gedächt­nis - passiert.

Dann kams zu den Tweets der rus­si­schen Bot­schaft in London -

The Rus­si­an Embas­sy in Lon­don put out two tweets cal­ling the AP pho­tos fake and clai­ming a pregnant woman was an actress. The Rus­si­an ambassa­dor held up copies of the pho­tos at a UN Secu­ri­ty Coun­cil mee­ting and repeated lies about the attack on the mater­ni­ty hospital.

Und sie wer­den zu loka­len Berühmtheiten.

In the mean­ti­me, in Mariu­pol, we were inun­da­ted with peop­le asking us for the latest news from the war.

So many peop­le came to me and said, “Plea­se film me so my fami­ly out­side the city will know I’m alive.”

Zwei Tage spä­ter bekom­men sie einen kur­zen Anruf von ihrem Edi­tor - der dar­um bit­tet die schwan­ge­ren Frau­en zu veri­fi­zie­ren die sie gefilmt haben, um ihre Exis­tenz zu bele­gen. (Und wahr­schein­lich auch um retro­ark­tiv ihr Ein­ver­ständ­nis einzuholen.)

On March 11, in a brief call without details, our edi­tor asked if we could find the women who sur­vi­ved the mater­ni­ty hos­pi­tal [attack] to pro­ve their exis­tence. I rea­li­sed the foo­ta­ge must have been power­ful enough to pro­vo­ke a respon­se from the Rus­si­an government.

Der Pho­to­graph fin­det dann meh­re­re Frau­en (?) eini­ge davon mit Kin­dern, aber die pro­mi­nen­tes­te im Video­ma­te­ri­al die er veri­fi­zie­ren soll­te ist lei­der bereits mit­samt Kind verstorben.

We found them at a hos­pi­tal on the front line, some with babies and others in labour. We also lear­ned that one woman had lost her baby and then her own life.

Wie er die rest­li­chen veri­fi­ziert hat, weiß nur der Editor.

Und er fin­det sie in einem ande­ren Kran­ken­haus nahe der Front. Wie er sie gefun­den hat? Kei­ne Ahnung, kei­ne Beschreibung.

Wir den­ken uns also ein “Ich suche schwan­ge­re Frau­en, die eva­ku­iert wur­den!” “Ok sie sind in die­sem Kran­ken­haus und wenn du dein Video von heu­te hoch­la­den willst, geh mit dem Sol­da­ten der das Kran­ken­haus beschützt in den sie­ben­ten Stock!”? als Zwischenpart.

Pas­siert.

Um die­ses neue Video der Redak­ti­on zu schi­cken, gehen sie also jetzt mit einem Mili­tär (oder einen Poli­zis­ten?) - zwei Tage nach dem sie mit dem ers­ten Poli­zis­ten mit­ge­gan­gen sind - in den sie­ben­ten Stock des Kran­ken­hau­ses “an der Front­li­nie” um die­ses Video über einen ande­ren Inter­net­link abzuschicken.

Und sehen dort - die Sze­ne die im Demo­cra­cy now Video zu sehen ist.

We went up to the seventh floor to send the video from the tenuous inter­net link [the tenous inter­net link in “a ran­dom hos­pi­tal” near the front]. From the­re, I wat­ched as tank after tank rol­led up along­side the hos­pi­tal com­pound, each mar­ked with the let­ter “Z” that had beco­me the Rus­si­an emblem for the war.

War­um ein Poli­zist, oder Sol­dat mit ihnen im Kran­ken­haus ist, und mit ihnen in den sie­ben­ten Stock zum Inter­net geht? Kei­ne Ahnung.

Der “Com­pound” des Spi­tals muss auch recht groß gewe­sen sein, denn im Demo­cra­cy Now Video sind an der Stel­le Auf­nah­men mit einem Tele­ob­jek­tiv zu sehen, die so wir­ken als ob sie von der gegen­über­lie­gen­den Sei­te, zwei Stra­ßen wei­ter auf­ge­nom­men wur­den. Das Objek­tiv ist schon sehr “Tele”.

Pas­siert schon mal.

We were sur­roun­ded: Dozens of doc­tors, hund­reds of pati­ents, and us. 

And a mili­ta­ry dude.

Oh more than one mili­ta­ry dude! Because -

The Ukrai­ni­an sol­di­ers who had been pro­tec­ting the hos­pi­tal had vanis­hed. And the path to our van, with our food, water and equip­ment, was cove­r­ed by a Rus­si­an sni­per who had alrea­dy struck a medic ven­tu­ring outside.

Die dann plötz­lich weg waren.

Drau­ßen wird dann eine Kran­ken­schwes­ter erschos­sen (kommt im Demo­cra­cy now Video zu Sprache.)

Des­halb trau­en sie sich nicht zu ihrem Van.

Der laut dem Demo­cra­zy Now Inter­view aber zer­bombt war. Und einen Plat­ten hat­te. (Pier­ced tire.)

Naja viel­leicht nur die Fens­ter, das kam ja auch im Al Jaze­e­ra Arti­kel vor.

Pas­siert.

Dann Dun­kel­heit für meh­re­re Stunden -

Hours pas­sed in darkness, as we lis­tened to the explo­si­ons out­side. That’s when the sol­di­ers came to get us, shou­ting in Ukrainian.

It didn’t feel like a res­cue. It felt like we were just being moved from one dan­ger to ano­t­her. By this time, nowhe­re in Mariu­pol was safe, and the­re was no reli­ef. You could die at any moment.

I felt ama­zin­gly gra­te­ful to the sol­di­ers, but also numb. And asha­med that I was leaving.

Und dann kom­men die Sol­da­ten es waren also defi­ni­tiv Sol­da­ten und kein Poli­zist - zurück um sie zu ret­ten. Bereits mit Befehl sie zu ret­ten. Und mitt­ler­wei­le waren es auch ein Dutzend.

Die “Dun­kel­heit für meh­re­re Stun­den” wird zu Beginn des Arti­kels noch mal län­ger beschrieben:

Sud­den­ly at dawn, a dozen sol­di­ers burst in, “Whe­re are the jour­na­lists, for f***’s sake?”

I loo­ked at their arm­bands, blue for Ukrai­ne, and tried to cal­cu­la­te the odds that they were Rus­si­ans in dis­gui­se. I step­ped for­ward to iden­ti­fy mys­elf. “We’re here to get you out,” they said.

The walls of the sur­ge­ry shook from artil­le­ry and machine-gun fire out­side, and it see­med safer to stay insi­de. But the Ukrai­ni­an sol­di­ers were under orders to take us with them.

We ran into the street, aban­do­ning the doc­tors who had shel­te­red us, the pregnant women who had been shel­led and the peop­le who slept in the hall­ways becau­se they had nowhe­re else to go. I felt ter­ri­ble lea­ving them all behind.

Also nur zu die­sem Zeit­punkt haben auch die Jour­na­lis­ten in den Gän­gen geschla­fen? Im Demo­cra­cy now Video ist das anders kontextualisiert.

Pas­siert.

Die Sol­da­ten hat­ten also mitt­ler­wei­le Befehl die Jour­na­lis­ten aus dem Kran­ken­haus rauszuholen -

und sind also wie­der gekom­men, nach­dem sie plötz­lich ver­schwun­den waren, und haben ein­fach “wo sind die ver­damm­ten Jour­na­lis­ten” geschrien, und da hat sich der von den Ärz­ten ver­steck­te Pho­to­graph ein Herz gefasst und sich zu erken­nen gege­ben, war aber auch ein wenig beschämt dass sie eva­ku­iert wurden.

Pas­siert.

Dann pas­siert folgendes:

We ran into the street, aban­do­ning the doc­tors who had shel­te­red us, the pregnant women who had been shel­led and the peop­le who slept in the hall­ways becau­se they had nowhe­re else to go. I felt ter­ri­ble lea­ving them all behind.

Nine minu­tes, may­be 10, an eter­ni­ty through roads and bombed-out apart­ment buil­dings. As shells cras­hed near­by, we drop­ped to the ground. Time was mea­su­red from one shell to the next, our bodies ten­se and breath held. Shock­wa­ve after shock­wa­ve jol­ted my chest, and my hands went cold.

We reached an ent­ry­way, and armou­red cars whis­ked us to a dar­ken­ed base­ment. Only then did we learn from a poli­ce­man why the Ukrai­ni­ans had ris­ked the lives of sol­di­ers to extract us from the hospital.

If they catch you, they will get you on came­ra and they will make you say that ever­ything you filmed is a lie,” he said. “All your efforts and ever­ything you have done in Mariu­pol will be in vain.”

The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go. He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariupol.

It was March 15. We had no idea if we would make it out alive.

Die Sol­da­ten mit den gepan­zer­ten Vans, sind mitt­ler­wei­le wie­der zu einem Poli­zis­ten gewor­den. Zu einem Poli­zis­ten den die Jour­na­lis­ten bereits kennen (?).

Der vom Mater­ni­ty ward (?). Der ihnen damals, zwei Tage zuvor, beim Mater­ni­ty Ward, ein Ort gezeigt hat, an dem sie ihre Kame­ras laden konn­ten, und ihr dama­li­ges Video hochladen (?).

Oder bezieht sich das “once beg­ged us to show the world his dying city” auf das Gespräch grad eben? War­um dann “once beg­ged us to show the world his dying city”?

Pas­siert.

Jetzt kommt der Teil mit dem ich Pro­ble­me habe (das Inter­view geht wie­der zurück zum Moment der Dun­kel­heit, beschreibt danach aber die gesam­te Flucht):

The Ukrai­ni­an sol­di­ers who had been pro­tec­ting the hos­pi­tal had vanis­hed. And the path to our van, with our food, water and equip­ment, was cove­r­ed by a Rus­si­an sni­per who had alrea­dy struck a medic ven­tu­ring outside.

Hours pas­sed in darkness, as we lis­tened to the explo­si­ons out­side. That’s when the sol­di­ers came to get us, shou­ting in Ukrainian.

It didn’t feel like a res­cue. It felt like we were just being moved from one dan­ger to ano­t­her. By this time, nowhe­re in Mariu­pol was safe, and the­re was no reli­ef. You could die at any moment.

I felt ama­zin­gly gra­te­ful to the sol­di­ers, but also numb. And asha­med that I was leaving.

We cram­med into a Hyun­dai with a fami­ly of three and pul­led into a five-kilometre-long (3.1-mile-long) traf­fic jam out of the city. Appro­xi­mate­ly 30,000 peop­le made it out of Mariu­pol that day — so many that Rus­si­an sol­di­ers had no time to look clo­se­ly into cars with win­dows cove­r­ed with flap­ping bits of plastic.

Peop­le were ner­vous. They were figh­t­ing, screa­ming at each other. Every minu­te the­re was an aero­pla­ne or [air raid]. The ground shook.

We cros­sed 15 Rus­si­an check­points. At each, the mother sit­ting in the front of our car would pray furious­ly, loud enough for us to hear.

As we dro­ve through them — the third, the 10th, the 15th, all man­ned with sol­di­ers with hea­vy wea­pons — my hopes that Mariu­pol was going to sur­vi­ve were fading. I unders­tood that just to reach the city, the Ukrai­ni­an army would have to break through so much ground. And it wasn’t going to happen.

At sun­set, we came to a bridge des­troy­ed by the Ukrai­ni­ans to stop the Rus­si­an advan­ce. A Red Cross con­voy of about 20 cars was stuck the­re alrea­dy. We all tur­ned off the road tog­e­ther into fiel­ds and back lanes.

The guards at check­point 15 spo­ke Rus­si­an in the rough accent of the Cau­ca­sus. They orde­red the who­le con­voy to cut the head­lights to con­ce­al the arms and equip­ment par­ked on the roadsi­de. I could bare­ly make out the white Z pain­ted on the vehicles.

As we pul­led up to the 16th check­point, we heard voices. Ukrai­ni­an voices. I felt an over­whel­ming reli­ef. The mother in the front of the car burst into tears. We were out.

We were the last jour­na­lists in Mariu­pol. Now, the­re are none.

Also ers­tens ein­mal Gedächt­nis­ver­lust wohin sie vom Mili­tär gebracht wurden.

Zwei­tens der Poli­zist dort, den sie bereits kann­ten war ein Polizist?

Das Mili­tär hat­te den Auf­trag sie dort hin­zu­brin­gen, wo immer “dort” auch war. Wenn das ein ein­fa­cher Poli­zist war, fress ich mei­nen Hut.

Das Mate­ri­al war zu dem Zei­punkt bereits von Natio­na­lem Inter­es­se (das Mili­tär hat sie des­halb raus­ge­holt und der “Poli­zist” hat ihnen das erklärt), und jetzt kommt die Fluchtgeschichte.

Laut Demo­cra­cy now Inter­view hat­ten sie das gesam­te Video­ma­te­ri­al auf einer Fest­plat­te mit dabei als sie geflo­hen sind, um immer Angst mit der Fest­plat­te geschnappt zu werden.

Laut AL Jaze­e­ra Inter­view sind sie mit einer Fami­lie aus drei Leu­ten in einem Hyun­dai durch 15 rus­si­sche Checkpoints.

Also gesetz dem Fall der Poli­zist zu dem sie das Mili­tär gebracht hat - war von der Mili­tär­po­li­zei, oder nem Dienst - und gesetz dem (bestä­tig­ten) Fall das Video Mate­ri­al war zu dem Zeit­punk von natio­na­lem ukrai­ni­schen Inter­es­se - schick ich die Jour­na­lis­ten doch nicht mit dem Mate­ri­al auf einer Fest­plat­te und ner Fami­lie von drei Leu­ten durch 15 rus­si­sche Checkpoints.

Ich nehm das Mate­ri­al, kopiers auf meh­re­re Fest­plat­ten, und lass das nicht zusam­men mit den Jour­na­lis­ten über den sel­ben Flucht­weg gehen, wäh­rend ich ihm alles Gute wün­sche. Noch dazu wäh­rend ich damit ne frem­de Fami­lie gefährde.

Und ich ver­mut­lich bereits weiß, dass das Mate­ri­al spä­ter in einer PBS Coope­ra­ti­on am Sundance Film­fes­ti­val landet.

Roh­ma­te­ri­al für einen Film der Mach­art ist so um die 2TB, ver­dop­peln wird das und las­sen wir es 4TB sein. Die Ukrai­ne hat­te seit Anfang März Sky­link Access (spä­ter mehr davon), bei unge­dros­sel­tem Upload dau­ert das Hoch­la­den von 4TB zwei Tage. Mit­te März haben sie drü­ber bereits von Times bestä­tigt Droh­nen gesteuert.

Und selbst wenn sie in Mariu­pol kei­nen Zugang hat­ten - was geht in dem Kopf des “Poli­zis­ten” vor, von dem Mate­ri­al nicht meh­re­re Kopien anzu­le­gen? Zuerst ris­kiert er das Leben von ein dut­zend Sol­da­ten um an das Mate­ri­al zu kom­men, dann das Leben einer Fami­lie von drei Leu­ten um es mit dem größt mög­li­chen Risi­ko­pro­fil (alle Jour­na­lis­ten und das Mate­ri­al gemein­sam in einem Hyun­dai) aus der Stadt zu bekommen?

Rauf auf eine SD Kar­te, 10 Mal dupli­zie­ren - rein in ein Kin­der­spiel­zeug. Drei Fami­li­en, nicht fünf - und vor allem die Jour­na­lis­ten erst­mal von ihrem Mate­ri­al tren­nen. Wird ihnen zwar nicht gefal­len - aber erhöht die Wahr­schein­lich­keit dass sie Durch­kom­men, die Fami­lie durch­kommt, das Mate­ri­al durchkommt…

Also mög­lich ja, aber… what the?

Ande­re Ungereimtheiten:

Blog­ge­rin aus Geburts­kli­nik leug­net in neu­em Video plötz­lich rus­si­schen Luftangriff
“Nur Shel­ling kein Luft­an­griff”, die deut­schen Medi­en glau­bens nicht.

Die BBC bekommt spä­ter noch mal Gele­gen­heit mit ihr dar­über zu reden, und fragt in Details nach wies ihr geht, auch nach Aus­sa­gen ihrer Freu­de und Fami­lie. click

Die Dame wohnt mitt­ler­wei­le wie­der an ihrem Geburts­ort in der Sepa­ra­tis­ten­re­pu­blik Donezk, Beein­flus­sung ist also nicht auszuschließen.