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Ebenfalls via Cicero
Diese Gesellschaft ist und bleibt das abartigst grotesk Allerletzte.
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Diese Gesellschaft ist und bleibt das abartigst grotesk Allerletzte.
Liebe Grüße an Alpbach bitte. Der Redakteur kommt aus Wien und publiziert auch beim Handelsblatt.
Polen zeigt: Wenn die Banken Firmen zum Kohleausstieg drängen, wird die Luft dadurch nicht besser
Polen produziert einen grossen Teil des Stroms mit Kohle. Für die Energiefirmen des Landes ist das ein finanzielles Problem. Der Staat will ihnen daher das Kohlegeschäft abnehmen. Die Investoren freut das – der Umwelt hilft es wenig.
Daniel Imwinkelried, Wien
20.07.2023, 16.00 Uhr 3 minEnergiefirmen, die Kohle und andere fossile Energieträger verfeuern, sind für die Banken zum Problem geworden. Deshalb ziehen sie sich aus der Finanzierung von Kohle- und Erdölgeschäften zurück. Aber gibt es deshalb auch weniger CO2-Emissionen, und wird die Luft dadurch besser? Leider nicht, wie das Beispiel Polen zeigt.
Seit über zwei Jahren verhandeln der polnische Staat und die vier halbprivaten Energieerzeuger PGE, Tauron, Energa und Enea über eine einschneidende Transaktion: Die Kohleminen und die Kraftwerke, die Stein- und Braunkohle verfeuern, sollen von einer staatlichen Gesellschaft übernommen werden.
Die Emissionszertifikate kommen die Firmen teuer zu stehen
Der Besitzerwechsel ist komplex, deshalb zieht er sich hin. Vor wenigen Tagen hat die Regierung jedoch ein weiteres Etappenziel erreicht. Sie gab den Unternehmen bekannt, zu welchen Konditionen man die Kohlegeschäfte übernehmen wolle.
Die Anleger waren erleichtert. Nach der Ankündigung stiegen die Aktienkurse der vier Energiefirmen zwischen 15 und 30 Prozent. Auch die Chefs der Unternehmen sehnen die Transaktion mit dem Staat herbei, denn sie stehen doppelt unter Druck.
Erstens seitens der Banken, die ihrerseits von den Aktionären dazu gedrängt werden, die Kreditvergabe an Firmen mit einer schlechten CO2-Bilanz einzuschränken. Wenn sie dabei trödeln, laufen sie Gefahr, ins Visier aktivistischer Investoren zu geraten. Daher betonen die Banken in ihren Geschäftsberichten mittlerweile wortreich, wie stark sie die Beziehungen zu Energie- und Rohstofffirmen reduzierten.
Zweitens wird das Kohlegeschäft für die Energiefirmen selbst zunehmend zu einer Last. Zu schaffen machen ihnen die hohen CO2-Preise im Emissionshandel. PGE hat 2021 für Zertifikate umgerechnet 1,8 Milliarden Franken ausgegeben. Das sei etwa so viel, wie man bis 2030 in Formen erneuerbarer Energie investieren wolle, sagte der PGE-Chef. Beim Staat dürfte die Nachricht angekommen sein: Investitionen in grüne Technologie gibt es nur, wenn er PGE die Altlast Kohle abnimmt.
Polen hat den rechtzeitigen Kohleausstieg verpasst
Bei der Energieversorgung befindet sich Polen in einer schwierigen Lage. Im Jahr 2022 stammten 70 Prozent der Elektrizität aus Kraftwerken, die Kohle verfeuern. Kein anderes Land der EU ist so stark vom verpönten Energieträger abhängig wie Polen.
Polen gewinnt viel Strom aus Kohle
Anteil Energieform an der Elektrizitätsproduktion 2022, in %Steinkohle 45%
Braunkohle 26%
Erneuerbare 21%
Erdgas 6%
Übrige 3%
[In etwa, von der Grafik abgeplottet.]Quelle: Forum Energii NZZ / imr.
Den Anteil zu reduzieren, ist eine gewaltige Aufgabe. Aber der Staat ist dafür kaum der ideale Akteur. Mit der Transaktion wird sein Gewicht bei der Stromversorgung steigen. Und möglicherweise wird er der Versuchung nicht widerstehen, die Rahmenbedingungen zu seinen Gunsten zu gestalten.
Ferner besteht das Risiko, dass die Regierung den Kohleausstieg hinauszögert.Dafür will sie sich ohnehin Zeit lassen. Das Steinkohlezeitalter soll in Polen erst 2049 enden, und wann der Ausstieg aus der Braunkohle vonstattengehen wird, ist offen.
Kohle ist nicht mehr konkurrenzfähig
Kohle ist in Polen ein Politikum. In gewissen Gegenden ist der Abbau Teil der kulturellen Identität. Je nach politischer Konstellation wird es sich die Regierung mit den Bewohnern nicht verscherzen wollen – lieber schiebt sie harte Schnitte vor sich her.
Gleichzeitig kommt die Kohle den Staat teuer zu stehen. Er wird zum einen für die Schliessung der Minen und die Renaturierung der vom Tagebau verunstalteten Gegenden aufkommen müssen. Zum anderen ist die Kohle als Rohstoff infolge des hohen CO2-Preises nicht mehr konkurrenzfähig.
Es ist also zweischneidig, wenn Finanzinvestoren Firmen dazu drängen, aus dem Kohlegeschäft auszusteigen. Entweder landet es beim Staat, der anfällig ist für Druckversuche von Interessengruppen. Oder es kommen private Investoren zum Zug, die anders als kotierte Firmen der Öffentlichkeit keine Rechenschaft schuldig sind.An der Ökobilanz ändern solche Besitzerwechsel nichts. Die Kraftwerke werden noch lange da sein. Tief durchatmen können die Bankmanager und die Investoren – die Rechnung begleichen die Steuerzahler.
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Grüße noch mal an Anthony Annett, Leadership Council Member, Sustainable Development Solutions Network, New York und vor allem an Aniket Shah, Senior Advicer, Oppenheimer Funds, New York, NY der 2018 in Alpbach bei einem nicht öffentlichen Kamintalk die Losung ausgegeben hat:
“Leider glauben immer noch zu viele Investoren, sustainable Investing sei Philanthropy, wir haben noch viel Arbeit vor uns.”
Wonach der Saal in tosenden Applaus ausgebrochen ist.
Wie war das nochmal?
Trotz der beeindruckenden wirtschaftlichen Dynamik und Armutsreduzierung in den letzten Jahrzehnten wird immer deutlicher, dass unser derzeitiges globales ökonomisches Paradigma einige grundsätzliche Konstruktionsfehler aufweist. Die anhaltenden Auswirkungen der globalen Finanzkrise, in Verbindung mit der zunehmenden Ungleichheit auch in Bezug auf die Gewinne des technologischen Wandels, belasten stark die Gesellschaften. In diesem Seminar werden wir die Neuausrichtung der Wirtschaft auf das Gemeinwohl, insbesondere im Sinne der Sustainable Development Goals, diskutieren.
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Ja - hat ja prima geklappt die Gesellschaft hier mitzunehmen, die Investmentbanker sind jetzt fein raus, und können sich jetzt wieder guten Gewissens auf nen Cocktail mit grün bewegten Nationalbankern gehen - nur halt der Staat trägt jetzt die Altlasten.
Oder halt ein Masseverwalter der nicht mehr reguliert wird.
Ich mein garnicht auszudenken, wenn die Partikularinteressen hier nicht geboosted worden wären, dafür gabs im Jahr darauf ja auch Greta!
Wobei der ehemalige Eventmanager der IG Alpbach Wien Fridays for Future gleich als einer von zwei Mitgründern selbst gegründet hat. “Da wir sowas hier auch brauchen.”
Worauf Alpbach 2019 sehr glücklich war dass es “Fridays for future nach Alpbach geschafft haben”!
Also wirklich, so eine geniale demokratiepolitische Initiative UND klimapolitische Strategie hab ich ja bisher noch nie erlebt!
KEINE Veränderung am CO2 Ausstoß.
Polen musste als Staat seine Kohlekraftwerke übernehmen.
Verlangsamt aufgrund des hohen Verwaltungsaufwands jetzt vermutlich den Kohleausstieg.
Stößt die “Altlast” Kohle Richtung Masseverwalter ab - der unterliegt wiederum keinerlei Regulierung.
Und die Banker sind green und gehen derweil was trinken!
Ja hammas schon wieder Forum Zeit? Die österreichischen Medien müßten doch noch einige Ukraine Experten dort kennen lernen, glaub ich.
Zugegeben, ich verlass mich hier nur auf die NZZ und habe keine weitere Quelle - aber holladrio.
Der 40.000 Euro Heizung gehts gut?
Gut, jetzt schafft die Investmentszene durch ihre investments in renewable Energie auch viel Fortschritt und so… Moment, was heißt jetzt dieser Satz da - “Polen hat den rechtzeitigen Kohleausstieg verpasst” achso ja, shit, fuck, das Zertifikatpricing das den Markt regeln sollte…
Eh ja, wie soll ich das jetzt sagen…
Da kam wohl “bei Erneuerbaren hast du ein Drittel des gesamten Investments over time als Initialinvestment” mit den Projektionen eines europäischen Vorzeigestaats und seinen Investoren im Energiesektor nicht zusammen.
Naja, der CO2 Preis steigt jetzt stetig.
Und die Kohlekraftwerke hat jetzt der Staat, der auch keine Rücklagen mehr hat sie ordentlich abzuwickeln, weshalb sie dann auch bald darauf ein nicht mehr regulierter Masseverwalter hat.
Und der Investmentbanker ist grün.
Und das Fenster zum Kohleausstieg wurde von Polen leider verpasst.
Und der CO2 Preis steigt stetig.
Leute, fahrt ihr eigentlich auch schon Elektrofahrrad?
edit: Es gibt heute natürlich aber auch wieder gute Nachrichten. Österreich hat 16 mal soviel wie Deutschland für seine Corona Teststrategie ausgegeben. 5.2 Milliarden Euro. Sehen sie, uns ist der vergreiste, senile Babyboomer als Wähler eben noch was wert. Der bekommt alle paar Jahre auch noch seine Kinderaugen Aktivismus Initiative, und dann passts ihm wieder. Und dann freut er sich auch noch ein bisserl übern Krieg, denn damit muss ja das komplette Geschwafel das er Zeit seines Lebens verzapft hat nicht mal mehr in irgendeiner Form kongruent sein.
Diese Gesellschaft ist das absolut grotesk abartigst Allerletzte.
edit: Sagte ich Polen? ich meinte die G20…: click
Man setzt einen Journalisten an eine Geschichte, es kommt nicht ganz das raus, was man vielleicht erwartet hat und dann publiziert mans halt einfach mal in einem Feed - dann ists nach einem Tag auch wieder unauffindbar weg.
Isadora Wallnöfer vor 3 Stunden
Deutsche Reeder durch Kündigung des Getreideabkommens nicht akut bedroht
Deutsche Reeder sind von der Kündigung des Getreideabkommens durch Russland nicht betroffen. “Uns sind keine Fälle bekannt, in denen derzeit Schiffe deutscher Reedereien im Schwarzen Meer unterwegs beziehungsweise generell noch tätig sind”, sagte eine Sprecherin des Verbands Deutscher Reeder (VDR) den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut einem Vorabbericht. “Nach unseren Informationen handelte es sich vorwiegend um Schiffe chinesischer, türkischer und griechischer Reedereien.” Im Rahmen des Getreideabkommens seien keine deutschen Reeder aktiv gewesen.
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*schweißvonderstirnwisch* Da haben wir im Wertewesten ja noch einmal Glück gehabt und können weiter auf den am 26.06. in Kopenhagen ausverhandelten Endloskrieg (Verzeihung natürlich die klar definierten “Optionen eines Friedensprozesses”) setzen.
Gut dass die Funke Mediengruppe da heute nachrecherchiert und der Standard das für seien Leser gleich kopiert hat.
Was diese Gesellschaft an der Stelle ist, brauch ich hier nicht mehr zu erwähnen, oder?
Schleck, kein short term Impact! Interessiert uns für die nächsten 10 Quartale nicht!
Um hier noch mal die Hintergründe zu beleuchten - Russland liefert an die stark betroffenen Staaten im Schnitt deutlich mehr Lebensmittel als die Ukraine. Kann jetzt also den betroffenen Staaten erzählen, es müsse das so machen, es befinde sich ja jetzt im Krieg. Bekommt dafür Einfluss auf ihre Stimmrechte vor der UN.
Europa kann sich darauf berufen, es würde ja gerne liefern, aber Russland habe das UN Getreideabkommen ausgesetzt -
Schallenberg: Moskau setzt Hunger als Waffe ein
Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat Russland nach dem Ende des sogenannten Schwarzmeer-Abkommens zur Ausfuhr ukrainischen Getreides scharf kritisiert. “Es ist an Zynismus gar nicht mehr zu überbieten, was von russischer Seite geboten wird”, sagte Schallenberg am Donnerstag in Brüssel. “Moskau setzt Hunger als Waffe ein”, führte er fort. Es sei ein “Schlag ins Gesicht von Staaten in Afrika und anderswo, die auf dieses Getreide angewiesen sind”.
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- und daher müsse man jetzt wirklich - also so lange nichts machen, bis die Ukraine die Krim als Druckmittel einsetzen kann, auch den letzten russischen Soldaten aus der Ukraine verhandelt zu bekommen.
Wir können natürlich mehr Hungerhilfe zahlen, aber mittelfristig mehr Getreide ist aufgruddessen halt auch nicht am Markt. Also investieren wir es lieber in Grenzsicherung.
Jetzt ist es aber so, dass unsere Position moralisch gefestigt ist, denn wir sind ja Teil des Wertewestens.
Darauf Russland zu den betroffenen Ländern: Wollt ihr vielleicht noch ein wenig Getreide, oder Dünger - wir sind ja Hauptproduzent.
Darauf die Funke Medien Gruppe: Wie Strain relief? Unsere Reedereien haben doch noch nicht mal Schiffe die zu euch fahren!
Wie jetzt - die Versicherungskosten für die Getreidetanker explodieren? Naja, das könnten wir doch überneh- Moment das sind nicht unsere Reeder? Das sind was? Türken? Und Chinesen? Und Griechen?! Na das wird aber jetzt politisch sehr schwer.
Die FAZ macht jetzt auch Bürgerdialog.
Und ich dachte schon es gibt eine neue Regel im Raum, dass der Moderator vom Intellekt her nicht zu weit über dem Gast stehen darf.
45 Leute mögen das. Von 7000 Aufrufen. (129 Dislikes per Dislike checker.)
Das Setdesign fand ich aber eigentlich ganz passend.

Erste Frage:
“Frau Baerbock, sagen sie uns was mit Resilienz in Deutschland gemeint ist?”
(Kleiner Hinweis, google spuckt einem bei dem Begriff als kleine Illustrationshilfe eine knieende Yoga Bewegte aus. Das muss ein Fehler sein, der sicher bald behoben wird.)Baerbock wörtlich: “Ja erstmal schönen guten Abend, freut mich sehr heute bei ihnen zu sein und freut mich dass so viele da sind - ja ich bin ja heute Nacht aus New York gerade gekommen, ja ihr Tower kann es sehr wohl dort mit den Gebäuden aufnehmen und passt vielleicht auch gleich zur Frage, Resilienz - Widerstandsfähigkeit und wenn wir jetzt von Gebäuden sprechen, wenn wir die Gebäude sehen in New York, zahlt man nur horrendes Geld für Hotels, die aber bei solchen sommerlichen Temperaturen nicht ohne Klimaanlagen bei gefühlt 15 Grad auskommen, weil sie eben nicht resilient - widerstandsfähig gegen die Hitze [gefühlte 15 Grad] in so einer Großstadt gebaut worden sind und diese Frage der Widerstandsfähigkeit, sind wir eigentlich resilient als Gesellschaft, als Land als Europa - angesichts der globalen Herausforderungen dieser Frage haben wir uns in der nationalen Sicherheitsstrategie gestellt, als Land glaube ich schon etwas länger mit Blick auf die Klimakrise, wo wir weltweit erleben dass es die größte Sicherheitsgefahr dieser Zeit ist, also wie resilient sind unsere Städte bei 40 Grad, wo es keinen Schatten in Städten gibt mit Klimaanpassungsmaßnahmen und auf brutale Art und Weise mussten wir uns jetzt vor 500 Tagen, vor über 500 Tagen die Frage stellen und wie resilient wie widerstandsfähig wie wehrhaft sind wir mit Blick auf eine Situation wo die europäische Friedensordnung angegriffen wird, wo unsere bisherige Energieversorgung als Waffe gegen uns eingesetzt wird, oder jetzt ganz aktuell, Getreide als Waffe eingesetzt wird und da mussten wir feststellen, dass wir in manchen Bereichen resilient sind widerstandsfähig, ich glaube das was viele für so ach Gott was brauchts das überhaupt die Europäische Union, vor dem Krieg, gefühlt haben haben - wir erlebt, jedenfalls ist das meine Wahrnehmung, dass wir als Gesellschaft als Demokratie viel resilienter sind als wir immer geglaubt haben, in dem Moment wo unsere europäische Friedensordnung angegriffen wurde, Demokratie unsere Freiheit die im Kopf beginnt die sich aber in allen Lebensbereichen widerspiegelt haben wir deutlich gemacht dass wir im Moment wo es darauf ankommt als Europäer als Demokraten zusammenstehen sehr resilient sind bei der Energieversorgung bei der Gasversorgung mussten wir feststellen, dass wir nicht so ganz resilient sind, dass wir eben nicht von einem Tag auf den anderen sagen konnten wir verzichten jetzt auf russisches Gas sondern, das hat uns ein Dreivierteljahr Zeit gebraucht und das durchzudeklinieren in allen Lebensbereichen das ist die Aufgabe der wir uns als Bundesregierung in diesen 500 Tagen gestellt haben und darüber mit Menschen zu diskutieren was bedeutet Resilienz eigentlich vor Ort - in Chemnitz wird die Frage vielleicht anders beantwortet als bei BASF wo ich später noch mal hinfahre, aber es ist eine Frage die sehr sehr viele Menschen umtreibt und wo wir als Regierung auch sehr viel lernen können, deswegen freut es mich dass wir heute Abend hier auch über die Widerstandsfähigkeit unserer Demokratie, unser Wirtschaft und unseres vereinten Europas sprechen.
Moderator: “Ja schönen Dank da hätte ich jetzt mindestens drei bis fünf Fragen aber dies ist kein Abend für Journalisten, sondern für unsere Leser und unsere Gäste deswegen würde ich das jetzt gerne eröffnen das passt ja ganz gut was Sie worauf sie gerade hingewiesen haben.”
Meine Damen und Herren, Bürgerforen. Wenn Zeitung lesen vielleicht doch zu viel ist… Bürgerforen. Kann ich sehr empfehlen.
Vielleicht noch eine kurze Lebensweisheit von Frau Baerbock mit auf den weiteren Lebensweg? “Das Spiegeln ist ja auch ganz wichtig - “you can be what you can see” - das ist aus meiner Sicht wirklich essenziell”.
Oder einfach auch mal: “Das was wo man denkt, das ist alles Geschichte, hat heutzutage natürlich noch mal eine ganz andere und neue Relevanz, weil uns sehr viele, weil wieder die Frage, weil es fragen uns viele, viele mich auch fragen - Südkorea, Nordkorea, wie habt ihr das gemacht damals mit der Versöhnung?”
Oder einfach auch mal: “Beim Suizid also Sterbehilfe, ist aus meiner Sicht eines der Themen wo man wirklich die Stärke unseres Parlamentes sieht, also wer diese Debatten verfolgt - sind meine Lieblingsdebatten, leider habe ich immer weniger Zeit im Parlament zu sein als Außenministerin.” [Begründung, denn da gäbe es keinen Fraktionszwang, da ginge es im Parlament noch darum Leute zu überzeugen. *HUST* Ausgang: Leider gab es keine eindeutige Mehrheit für die eine, oder für die andere Seite.]
Durch komplette Heuchelei.
Claudia Major (Stiftung Wissenschaft und Politik), 01. 06. 2023:
Ich bin vollkommen bei Ihnen, dass wir Verhandlungen brauchen, ja man muss der Ehrlichkeit halber aber auch sagen das Verhandlungen die ganze Zeit stattfinden - es gibt die Verhandlungen über das Getreideabkommen, die Internationale Atomenergiebehörde versucht - in Saporischschja eine Katastrophe zu vermeiden, es gibt immer wieder Gespräche auch zwischen den USA und Russland. Zwischen dem Generalsekretär, zwischen dem türkischen Präsidenten. Der Kanzler telefoniert. Macron telefoniert. Es gibt Verhandlungen.
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Ja, also Verhandlungen - die gibt es ja eigentlich ständig. Also andauernd. Also so häufig, dass sie eigentlich - also die UN führt sie, und Macron führt sie, und hast dus nicht gesehen, Scholz führt die vom Telefon aus - und nach, also Verhandlungen sind so normal - dass sie AM 26.06. UNTER GEHEIMHALTUNSSTATUS ERSTMALIG IN KOPENHAGEN STATTFINDEN MUSSTEN.…
In Kopenhagen werden unterdessen offenbar die Optionen eines Friedensprozesses ausgelotet. Das berichtet unter anderen das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).
Demnach haben zu der Runde in der dänischen Hauptstadt Vertreter westlicher Staaten wie Deutschland, aber auch Diplomaten aus China, Indien, Brasilien und Südafrika gezählt. Die vier letztgenannten Nationen sind nicht zufällig ausgewählt worden: Sie bilden gemeinsam mit Russland die BRICS-Vereinigung der aufstrebenden Volkswirtschaften. Einzig Südafrika gehört nicht zu den Gründungsmitgliedern. Das Quartett hat den Angriffskrieg Putins auf die Ukraine nie offiziell verurteilt, zählt es doch zu Moskaus wichtigsten Wirtschaftspartnern.
Ukraine-Friedenstreffen in Kopenhagen: Berater sprechen über Sicherheiten auch für Russland
Bei dem Treffen sei über Sicherheitsgarantien für die Ukraine durch Nato-Staaten ebenso gesprochen worden, wie über Sicherheiten für Russland. So sei offenbar denkbar, dass dem Aggressor etwa versichert werde, auf dem Gebiet der Ukraine würden keine Marschflugkörper stationiert werden. Putin hatte den Überfall immer wieder auch damit zu erklären versucht, er müsse sein Land vor möglichen Angriffen verteidigen, die die Nato von der Ukraine aus plane.
Der Vorstoß für das Treffen ist dem Bericht zufolge von Kiew ausgegangen. So wolle die Ukraine ihre Gesprächsbereitschaft trotz all der Gräueltaten im Land signalisieren. Zugleich gelte jedoch: Die von Russland eroberten Gebiete dürften nicht einfach als Verhandlungsmasse für einen Friedensschluss gelten.
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Verhandeln könne man laut der Ukraine natürlich schon, also jederzeit, nur eben nicht mit Putin und Gebiete der Ukraine selbst könnten natürlich nicht Teil von Verhandlungen sein. (Komisch eigentlich, das war auch die Aussage von Kuleba in Davos Ende Mai 2022, als alle VERFICKTEN SCHEISS HURENMEDIEN DAS NOCH AUS DER ÖFFENTLICHKEIT rausgehalten haben *hüstelhust*) Da die Ukraine ja davor noch kurz das komplette Staatsgebiet zurückerobern muss, in dem sie die Krim von Russland isoliert.
Die Bundesregierung und Nato gehen davon aus, dass die erwartete ukrainische Offensive nicht darauf abzielt, alle russisch besetzten Gebiete zurückzuerobern, sondern die russisch besetzte Landbrücke zwischen der Krim und dem Donbass zu teilen und dann militärisch Druck auf die Krim aufzubauen, um Moskau an den Verhandlungstisch zu zwingen. Man will das Vorrücken der Russen stoppen.
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Klar, man will das Vorrücken der Russen stoppen, die jetzt in 1. WK Style Schützengräben sitzen, mit einer Offensive die den wichtigsten eisfreien Hafen Russlands, der seit dem 18. Jahrhundert ständig unter russischer Verwaltung ist erstmalig unter Kiewer Militärverwaltung stellen soll, neben der gesamten Krim natürlich. Und die Krim dazu bewegen, nachdem der letzte russische Soldat aus der Ukraine abgezogen ist (Versorgung der Bevölkerung auf der Krim als Verhandlungshebel um das zu bewerkstelligen ein anderes Druckmittel hat man bisher nicht) nach 30 Jahren autonomer Verwaltung (OTon: Selenskyj muss sich noch was wegen den gehirngewaschenen Leuten überlegen), wieder automatisch der Ukraine zuzufallen. Ich meine ist es hier nicht für die Medien offensichtlich, dass man damit das Vorrücken der Russen stoppen will?
Gleich mal Artikel publizieren…
Warum veranstaltet jetzt eigentlich Claudia Major diese verdammte Song and Dance Nummer in der Öffentlichkeit, das UN-Getreideabkommen als “man verhandle doch mit Russland” zu verkaufen?
Die Logik läuft doch wie folgt:
Die öffentliche Meinung verlangt nunmehr vermehrt nach Friedensverhandlungen, Claudia Major sidetrackt die Frage dann, um die Bedingungen der Ukraine nicht nennen zu müssen.
Was verwendet Claudia Major zum sidetracking der Frage in der Öffentlichkeit? Das erst Beste was sie eben nun mal zur Hand hat - das UN-Getreideabkommen.
Ok, eigentlich nicht ganz koscher, denn - ist das nicht zynisch?
Stellt sich heraus, nein garnicht, nur das hier ist zynisch:
Schallenberg: Moskau setzt Hunger als Waffe ein
Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) hat Russland nach dem Ende des sogenannten Schwarzmeer-Abkommens zur Ausfuhr ukrainischen Getreides scharf kritisiert. “Es ist an Zynismus gar nicht mehr zu überbieten, was von russischer Seite geboten wird”, sagte Schallenberg am Donnerstag in Brüssel. “Moskau setzt Hunger als Waffe ein”, führte er fort. Es sei ein “Schlag ins Gesicht von Staaten in Afrika und anderswo, die auf dieses Getreide angewiesen sind”.
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Frage: ist das nicht vor dem Hinblick darauf was in den Verhandlungen vom 26.06. unter Ausschluss von Russland besprochen wurde (Friedensverhandlungen erst, wenn die territoriale Integrität der Ukraine wieder hergestellt ist) zynisch?
Da man doch übereinkommend bereit ist den Krieg jahrelang, ohne einen abwägenden Blick auf weitere Konsequenzen weiterzuführen und das solange, bis die Ukraine ihr Ziel erreicht?
Und auch weils ja auch niemand kommen gesehen hat, dass Russland Nahrungsmittelexporte als Druckmittel einsetzen wird. Also wobei, doch eigentlich eh jeder, selbst ich seit spätestens dem 03. März 2022.
Was wohl Claudia Major dazu sagen würde? Man verhandle eh immer noch mit Russland in geheimen Verhandlungsrunden in Kopenhagen, ohne Russland dort mit einzubeziehen?
Zur Verhinderung von zynisch heraufbeschworenen Hungersnöten?!
Weil Scholz, der habe ja ein Handy und spricht mit dem Putin!?
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief, grotesk Allerletzte.
Die Stiftung Wissenschaft und Politik (Erfinder der Lernkurve, die jetzt bei Cluster Ammunition stehen geblieben ist) ist noch eine Stufe darunter.