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Ehm - ok?

02. Dezember 2022

Das Arsch­loch das sei­nen Arsch so weit offen hat, dass ein gan­zes Kla­vier rein­passt, das Freu­de schö­ner Göt­ter­fun­ken spielt, wäh­rend es rein­reg­net, hat sei­ne Posi­tio­nie­rung gefunden!

Olaf Scholz has sug­gested that Euro­pe should go back to its pre-war “peace order” with Rus­sia and resol­ve “all ques­ti­ons of com­mon secu­ri­ty” after the war in Ukrai­ne if Pre­si­dent Putin is wil­ling to renoun­ce aggres­si­on against his neighbours.

In his most reve­aling remarks on the sub­ject to date, the Ger­man chan­cellor said he would ulti­mate­ly like to res­to­re the patch­work of secu­ri­ty arran­ge­ments stit­ched tog­e­ther during and after the Cold War, so long as Moscow was rea­dy to honour them.

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Who­ops zu spät, des Kla­vier im Arsch spielt lei­der weiter.


Zitat Gene­ral Sir Richard She­riff for­mer NATO Depu­ty Supre­me Allied Com­man­der Europe:

Q: As you men­tio­ned that we had tho­se uh comments from Germany’s Chan­cellor Olaf Scholz sug­ges­ting that Euro­pe should go back to what he cal­led its pre-war peace order with Rus­sia and sol­ve all ques­ti­ons of com­mon secu­ri­ty - I mean do you think there’s a dan­ger that comments like that appe­ar to under­mi­ne the much more robust stance that we heard from tho­se NATO for­eign ministers?

A: Well Scholz, Chan­cellor Scholz with all respect frank­ly could be how­ling to the moon for all the good that’s going to do. He needs to wake up and reco­gni­ze as does every Euro­pean - frank­ly, that the­re will not be peace in Euro­pe while Putin is in the Krem­lin so talk of going back to a - some sort of pre-ukraine War arran­ge­ment with Rus­sia after what Rus­sia has done to Ukrai­ne and is con­ti­nuing to do to Ukrai­ne and would con­ti­nue to do to Ukrai­ne if we allow them to is abso­lute­ly ridi­cu­lous so he’s pret­ty much out of line with the rest of Europe -

Q: Do you think?

A: Yeah I mean, he’s - I don’t know what he’s smo­king but he’s com­ple­te­ly out of line with the rest of Euro­pe, but I’m afraid it sums up the Ger­man approach to this which is frank­ly sit­ting in la la land hoping that all’s going to go back to some sort of pre-war Nir­va­na which of cour­se it won’t - they have to wake up and smell the coffee.

Zei­ten­wen­de.

edit: Scholz mir­ro­red damit eine Aus­sa­ge von Kis­sin­ger vor zwei Wochen.

Aber lei­der, das Kla­vier hat was dagegen.

Ger­man Mar­shal Fund UND Kom­men­ta­to­rin bei DW!? Ja ist denn heu­te schon Weihnachten?

Jetzt isses aber so dass mei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin - die mich dann spä­ter aus der Betreu­ung getre­ten hat, mir qua­si den Mund ver­bo­ten hat, als ich ihr gesagt habe der GMF und das Atlan­tic Coun­cil betrei­ben in Euro­pa qua­si US Poli­tik, die über den ECFR als Agen­da Set­ting bei euro­päi­schen poli­ti­schen Akteu­ren ankom­men soll.

Und wenn das nicht klappt, kommt im Stan­dard halt eine Woche spä­ter ein Exper­te zu Wort der in Alp­bach sein Defi­lee gefei­ert und die Jugend in Mer­ca­tor Nähe ver­bracht hat - der dann medi­al erst­ma­lig gegen Precht und Franz­o­bel het­zen darf.

Jetzt isses aber so, dass ich für die­se Posi­ti­on als extre­mer Lin­ker titu­liert wer­de, auch wenn ich seit Beginn des­sen wofür much mei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin aus der Betreu­ung getre­ten hat (kam nicht mehr damit zurecht, dass das letz­te öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­me­di­um ohne Begrün­dung auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” umge­schwenkt ist, an dem bekannt wur­de, dass öster­rei­chi­sche Steu­er­gel­der über den außer­or­dent­li­chen EU Fond “Peace Faci­li­ty” Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne finan­zie­ren) nur dafür ein­ge­stan­den bin, was Scholz jetzt sagt.

Ich glau­be es macht ein­fach nichts, wenn man das Leben von Leu­ten wie mir zerstört.

Sterbt ihr ver­fick­ten Drecksschweine.

See nothing, hear nothing, say nothing

02. Dezember 2022

CNN hat gera­de die Fra­ge beant­wor­tet, wie ein Inter­view aus­se­hen wür­de, wenn du als Jour­na­list nichts über die kon­kre­ten Her­aus­for­de­run­gen im Krieg weißt - und dein Gesprächs­part­ner bei jeder Fra­ge so aus­wei­chend ant­wor­tet, dass er in kom­plett ande­ren Waf­fen­gat­tun­gen lan­det. “Tun wir genug für die Luft­ver­tei­di­gung der Ukrai­ne, war­um bekom­men sie kei­ne Patri­ots? Look, Chris­tia­ne Aman­pour, wir sind in Ramm­stein stän­dig im Gespräch mit der Ukrai­ne und unse­ren Part­nern, und eva­lu­ie­ren täg­lich neu, was die Ukrai­ne brau­chen könn­te und was nicht, und wie wir sie mit dem was unse­re Part­ner haben per­fekt ver­sor­gen können!”

Ehm, Fra­ge, wie­viel Luft­ver­tei­di­gungs­sys­te­me mit vor­pro­du­zier­ter Muni­ti­on gegen einen Luft Boden­krieg gibts den da drau­ßen? Ehm, also Deutsch­land hat IRIS-T, das sind ganz prak­ti­sche Luft-Luft Rake­ten die - Moment, Luft-Luft? Ja also das Sys­tem wur­de für Luft-Luft ent­wi­ckelt, aber es gibt auch Boden Luft Vari­an­ten, die wer­den gera­de in Deutsch­land pro­du­ziert, die hat noch nicht mal das deut­sche Militär --

Aber die sind dra­ma­tisch bes­ser als die Patri­ots - *HUST*

Ehm, was sind denn die Sys­te­me von euren Part­nern mit denen ihr die Ukrai­ne in den nächs­ten Mona­ten per­fekt ver­sor­gen wollt?

(11. 10. 2022) Für den größ­ten Teil ihrer Luft­ver­tei­di­gung setzt die Ukrai­ne nach wie vor auf Waf­fen aus Sowjet­zei­ten, die aller­dings zum Teil in den ver­gan­ge­nen Jah­ren moder­ni­siert wur­den. Dazu gehört vor allem das Boden-Luft-Lenkwaffensystem S-300, von dem meh­re­re ver­schie­de­ne Aus­füh­run­gen existieren.
Vor allem die Vari­an­te S-300 PMU sei auch gegen Kurz­stre­cken­ra­ke­ten effek­tiv, erklärt der Mili­tär­ex­per­te Gus­tav Gres­sel vom Euro­pean Coun­cil on For­eign Rela­ti­ons. Aller­dings bestehe der grö­ße­re Teil des ukrai­ni­schen Waf­fen­be­stan­des in die­sem Bereich aus Sys­te­men der Vari­an­te S-300 PS/PM. Außer­dem sei nach mehr als einem hal­ben Jahr Krieg der Muni­ti­ons­nach­schub ein Problem.
Das eben­falls im Ein­satz befind­li­che Luft­ver­tei­di­gungs­sys­tem Buk-M1 hat einen deut­lich gerin­ge­ren Radi­us als die S-300 – und gegen Kurz­stre­cken­ra­ke­ten bes­ten­falls Außen­sei­ter­chan­cen. Bei Marsch­flug­kör­pern und Droh­nen sieht das anders aus, hier kann die Buk laut Gres­sel teils effek­ti­ver sein als die S-300. Doch auch die­se Muni­ti­on wer­de knapp.

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Naja, aber die­se Iris-T, die sind ja wirk­lich hoch effektiv!

Die Iris-T SL basiert auf dem Modell Iris-T, das eigent­lich für die Selbst­ver­tei­di­gung von Kampf­flug­zeu­gen wie dem Euro­figh­ter ent­wi­ckelt wor­den war. Hier ist die Reich­wei­te aller­dings kür­zer. Jede die­ser Rake­ten kos­tet im Bereich von knapp 300.000 bis 400.000 Euro.

Für die Iris-T SLM gibt es kei­ne Anga­ben zu Stück­kos­ten. Der Preis für das Gesamt­sys­tem soll bei 140 Mil­lio­nen Euro lie­gen. Klar ist aber: Eine Iris-T SLM ist effek­tiv gegen anflie­gen­de Bedro­hun­gen – auch weil ihr Schutz viel höher reicht als der durch schul­ter­ge­stütz­te Waf­fen. Sie ist aber auch deut­lich teurer.

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Ehm.. Ok - also lie­fert ihr jetzt zehn von denen die sich noch in Pro­duk­ti­on befin­den, oder…?

Nein - sor­ry, sechs.

Zunächst hat die Ukrai­ne nun eine Bat­te­rie der Iris-T SLM erhal­ten. Die­se war, wie es heißt, ursprüng­lich für Ägyp­ten in Pro­duk­ti­on. Der genaue Lie­fer­zeit­punkt war geheim gehal­ten wor­den, wohl auch, um die Sicher­heit des Trans­ports nicht zu gefähr­den. Die Lie­fe­rung von wei­te­ren drei Sys­te­men ist für das kom­men­de Jahr geplant. Deutsch­land bil­det ukrai­ni­sche Sol­da­ten aus, um das Sys­tem auf­bau­en, nut­zen und war­ten zu können.

Aus den USA sol­len die Ukrai­ner im Herbst zudem zunächst zwei Bat­te­rien des Natio­nal Advan­ced Surface-to-Air Mis­si­le Sys­tems (Nasams) der Fir­ma Ray­the­on erhal­ten. Sei­ne Leis­tungs­da­ten sind grob mit denen von Iris-T SLM ver­gleich­bar. Hier ste­hen jeweils sechs Rake­ten zur Ver­fü­gung. Über den Kauf von Patriot-Systemen mit grö­ße­rer Reich­wei­te wird offen­bar im Hin­ter­grund verhandelt.

Naja, aber die haben doch sicher auch Reichweite - 

Ein Sys­tem kann mit acht Fest­stoff­ra­ke­ten des Typs Iris-T SL bestückt wer­den. Sie wer­den senk­recht gestar­tet und kön­nen Zie­le in min­des­tens 20 Kilo­me­tern Höhe und 40 Kilo­me­tern Ent­fer­nung bekämpfen.

Naja, komm - aber wie groß ist schon die Urkai­ne! 603.700 km²? Ja, nun.

Aber wir lie­fern ganz vie­le Mul­ti­ple Rocket Laun­cher Upgrade Packs für die MARS! Und M26 Rake­ten aus unse­ren Part­ner­län­dern. Und damit uns die M270 (Mars) nicht weg­ge­schos­sen wer­den, haben jetzt alle geschätzt 80 davon ein eige­nes mobi­les Luft­ab­wehr­sys­tem dabei das dann mit S-300…

The S-300 anti-aircraft sys­tem, deve­lo­ped in the Soviet Uni­on, was first put into ser­vice by Moscow in the late 1970s. It was used almost ever­y­whe­re in Eas­tern Euro­pe until the fall of the Iron Curtain and the end of the Cold War in 1991. Accord­ing to cal­cu­la­ti­ons by the Inter­na­tio­nal Insti­tu­te for Stra­te­gic Stu­dies (IISS), Ukrai­ne alo­ne is said to have had over 250 S-300 sys­tems short­ly befo­re Rus­sia inva­ded Ukrai­ne on Febru­a­ry 24. 

The S-300 is an easy sys­tem for Ukrai­ni­ans to inte­gra­te,” US think tank, Cen­ter for Stra­te­gic and Inter­na­tio­nal Stu­dies (CSIS) said in Octo­ber. The anti-aircraft sys­tem has been used by the Ukrai­ni­an armed for­ces for years. Howe­ver, it will be “dif­fi­cult to find addi­tio­nal sys­tems” to con­ti­nue sup­por­ting Ukrai­ne with fur­ther anti-aircraft defen­se sys­tems, the CSIS said in an ana­ly­sis of Wes­tern opti­ons. The German-produced IRIS-T sys­tem, which is pro­bab­ly the most modern land-based mobi­le air defen­se sys­tem against rocket fire, has long been used in Ukrai­ne. And more are to fol­low. But anti-aircraft defen­se in many are­as of Ukrai­ne still reli­es on the old S-300. It’s unclear, howe­ver, how many of the ori­gi­nal Soviet sys­tems have been des­troy­ed by Rus­si­an mis­si­le attacks sin­ce Febru­a­ry, 2022. Kyiv is kee­ping quiet about tech­ni­cal losses.

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Na gut - jetzt sind die Rus­sen laut ihren eige­nen Anga­ben zuerst auf Kiew vor­ge­rückt um die Stadt mit zu wenig Trup­pen und ohne Ver­sor­gung bin­nen 3 Tagen zu neh­men, und um Luft­ver­tei­di­gung der Ukrai­ne aus­zu­schal­ten - sagen wir mal die Hälf­te davon ist weg, die Hälf­te steht neben M270 die an der Front ste­hen - da haben wir ja noch, also 60, die für die Ver­tei­di­gung der Infra­struk­tur ein­ge­setzt wer­den kön­nen! Sagen wir mal die decken eben­falls 40km² ab - haben wir schon 2400km² der Ukrai­ne gesi­chert! Ok, Jetzt brauchst du red­un­den­cy - sagen wir 1200km² - wie groß ist die Flä­che Kiews? 840km².

Jetzt ist aber nur ein klei­ne­rer Teil davon über­haupt fähig Kurz­stre­cken­ra­ke­ten abzu­weh­ren, sagen wir ein Zehn­tel. Bedeu­tet du hast noch 6 Von den Din­gern, zur Ver­tei­di­gung dei­ner Infra­stru­kur, wäh­rend Russ­land gera­de einen Luft­schlag vorbereitet?

Ja - aber jetzt sagt Blin­ken doch da wird ja Ver­sor­gung und Nach­schub über die Part­ner sichergestellt.

Was kam denn da so?

Howe­ver, the cal­cu­la­ti­on does­n’t yet inclu­de the S-300 from NATO stocks that were deli­ve­r­ed as part of the mili­ta­ry aid to Ukrai­ne. In spring this year, the US had asked allies of Ukrai­ne that are part of the so-called Ukrai­ne con­ta­ct group to hand over more S-300s from Eas­tern Euro­pean NATO hol­dings to Kyiv. In April, Slo­va­kia — a NATO mem­ber sin­ce 2004 — deli­ve­r­ed a sys­tem of four mobi­le mis­si­le laun­chers and the cor­re­spon­ding radar. In return, Ger­ma­ny trans­fer­red Patri­ot anti-aircraft sys­tems to Slo­va­kia. This was one of the first so-called “ring exch­an­ges” through which wes­tern part­ners made old Soviet equip­ment avail­ab­le to Ukraine.

Vier. VIER!?

Ok, also ins­ge­samt hast du 10? Aber zum Glück reicht für mehr die Muni­ti­on eh nicht..

WHAT THE FUCK?!

Kyiv mayor tells resi­dents to stock up on food, says hea­ting could be hit

Dec 1 (Reu­ters) - Kyiv’s mayor told resi­dents on Thurs­day to stock up on water, food and warm clothes in case of a total black­out cau­sed by Rus­si­an air strikes, and said resi­dents should con­si­der stay­ing with friends in the out­skirts of the Ukrai­ni­an capi­tal if they could.

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Wie der Krieg zu Ende geht

01. Dezember 2022

Biden: Der­zeit kei­ne Plä­ne für Gespräch mit Putin
Online seit heu­te, 21.03 Uhr

US-Präsident Joe Biden ist nur offen für ein Gespräch mit Kreml-Chef Wla­di­mir Putin, falls Russ­land zu einem Ende des Kriegs gegen die Ukrai­ne bereit ist. „Aber Tat­sa­che ist, dass ich kei­ne unmit­tel­ba­ren Plä­ne habe, Herrn Putin zu kon­tak­tie­ren“, sag­te Biden heu­te bei einer Pres­se­kon­fe­renz mit Frank­reichs Staats­chef Emma­nu­el Macron.

Ich bin bereit, mit Herrn Putin zu spre­chen, wenn sei­ner­seits tat­säch­lich ein Inter­es­se besteht, und er nach einer Mög­lich­keit sucht, den Krieg zu been­den. Das hat er bis­her nicht getan.“ Soll­te dies der Fall sein, wol­le er sich mit den Ver­bün­de­ten beraten.

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Putin ruft Biden an, sagt “ich geb auf”. Biden ruft dann die Part­ner an und berät mit ihnen, ob sie Russ­land nicht noch wei­ter zer­stö­ren sollen.

Ukrai­ne? Ja mhm, hm…

Dan­ke für die Klarstellung.

edit: Zwei­te Quelle:

Guardian without gloating

01. Dezember 2022

Im Gege­satz zu den Wichs­er­schwei­nen vom Stan­dard ist der Jour­na­lis­mus im Guar­di­an mit­un­ter immer noch ein Abo wert. Nicht dass ich eines hätte.

via fefe

Bidens to ser­ve Macrons US chee­ses at White House sta­te dinner

US pre­si­dent and first lady to tre­at French coun­ter­parts with Ore­gon blue cheese and Ame­ri­can spar­k­ling wine at lavish dinner

Thu 1 Dec 2022 12.58 GMT

It’s a bold gam­bit by the Ame­ri­cans, to meet the French in an are­na over which they have long been mas­ters par excel­lence: wine and cheese.

But such is Jill Biden’s sang-froid that she will offer America’s best to the French pre­si­dent, Emma­nu­el Macron, his wife, Bri­git­te Macron, and their entou­ra­ge at a lavish White House din­ner on Thurs­day – just one of the ela­bo­ra­te details and valu­able gifts forming part of the diplo­ma­tic dance sur­roun­ding this sta­te visit.

As the Ély­sée Palace unvei­led a list of gifts that Macron will offer his Ame­ri­can coun­ter­part, Joe Biden, inclu­ding a luxu­rious Chris­to­f­le cup, the US president’s wife reve­a­led the set­ting and menu for the night’s gala dinner.

It will be ser­ved under a lar­ge tent in the gar­dens, on tables laden with cand­lesticks and flowers in the colours of the two countries.

Lobs­ter will fea­ture – 200 live shell­fi­sh have made their last trip, to Washing­ton – along with beef, squash from the White House gar­den, and cake, among other delicacies.

But the first lady par­ti­cu­lar­ly insis­ted on ser­ving Ame­ri­can chee­ses, inclu­ding a blue cheese from north-western Ore­gon that was the first Ame­ri­can pro­duct to win the world cheese cham­pions­hips, in 2019.

The toasts will be ser­ved with an Ame­ri­can spar­k­ling wine – though in glas­ses made in Fran­ce. And the evening will be hos­ted by Jon Batis­te, the jazz musi­ci­an from Loui­sia­na, the for­mer pro­vin­ce ceded by Fran­ce to the US, which Macron will visit on Friday.

The White House has not yet reve­a­led what gifts it will bes­tow on Macron, but 

Paris has announ­ced that he will pre­sent Biden with the cup from Chris­to­f­le, the high-end table­wa­re and jewel­lery com­pa­ny that sup­plied the pres­ti­gious crui­se liner Nor­man­die, among other things. 

As such, it is a refe­rence to the trans­at­lan­tic rela­ti­ons­hip. The first voya­ge of the French ship to New York was an inter­na­tio­nal tri­umph in 1935.

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Dazu heu­te die Welt:

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron hat bei sei­nem Staats­be­such in den USA schar­fe Kri­tik an den Sub­ven­tio­nen für US-Produkte im Kampf gegen den Kli­ma­wan­del geübt. „Die­se Ent­schei­dun­gen wer­den den Wes­ten spal­ten“, warn­te er bei einem Besuch der fran­zö­si­schen Bot­schaft in Washing­ton am Mitt­woch. Zuvor hat­te er die Sub­ven­tio­nen bei einem Mit­tag­essen mit US-Parlamentariern bereits als „super aggres­siv“ gegen­über fran­zö­si­schen Unter­neh­men bezeichnet.

Die USA könn­ten damit viel­leicht ihre Pro­ble­me lösen, „aber Sie wer­den mein Pro­blem ver­grö­ßern“, sag­te er bei dem Mit­tag­essen. Ohne eine Koor­di­na­ti­on zwi­schen den USA und der EU droh­ten „vie­le Jobs zer­stört“ zu wer­den, sag­te Macron wei­ter. „Ich ver­lan­ge nur, als guter Freund respek­tiert zu werden.“

Der Streit dreht sich um das im August beschlos­se­ne mil­li­ar­den­schwe­re Klimaschutz- und Sozi­al­pa­ket von US-Präsident Joe Biden, das unter dem Namen Infla­ti­ons­re­du­zie­rungs­ge­setz (IRA) bekannt ist.

[…]

Trotz sei­ner Kri­tik bezeich­ne­te Macron in sei­ner Rede in der fran­zö­si­schen Bot­schaft die Bezie­hung zwi­schen Frank­reich und den USA als „stär­ker als alles andere“.

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Dazu der Standard:

Macron zu Besuch bei Biden: Frank­reich und USA als “Waf­fen­brü­der”

Der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Emma­nu­el Macron ist bei sei­nem Staats­be­such in den USA von Prä­si­dent Joe Biden im Wei­ßen Haus emp­fan­gen wor­den. Biden begrüß­te Macron heu­te vor sei­nem Amts­sitz in Washing­ton mit mili­tä­ri­schen Ehren und wür­dig­te in einer Anspra­che die “Bestän­dig­keit, Stär­ke und Vita­li­tät der groß­ar­ti­gen Freund­schaft zwi­schen Frank­reich und den Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.”

Frank­reich ist unser ältes­ter Ver­bün­de­ter, unser stand­haf­ter Part­ner im Diens­te der Frei­heit”, füg­te der US-Präsident vor zahl­rei­chen gela­de­nen Gäs­ten hin­zu. Macron wür­dig­te eben­falls die Bezie­hun­gen zwi­schen den bei­den Län­dern und rief dazu auf, die­se wei­ter zu stär­ken: “Ange­sichts der rus­si­schen Aggres­si­on gegen die Ukrai­ne und zahl­rei­cher Kri­sen, die unse­re Natio­nen und Gesell­schaf­ten tref­fen, müs­sen wir wie­der Waf­fen­brü­der wer­den.”

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Der Stan­dard, die Zei­tung für Leser.

Das Kom­men­tar des Tages geht heu­te an Biden:

Die USA und Frank­reich wür­den wei­ter mit ihren Ver­bün­de­ten zusam­men­ar­bei­ten, um Russ­land zur Rechen­schaft zu zie­hen. Man wer­de gemein­sam wei­ter der Bru­ta­li­tät Russ­lands ent­ge­gen­tre­ten, sag­te Biden. “Ich wuss­te, dass Russ­land bru­tal ist. Aber ich habe nicht erwar­tet, dass sie so bru­tal sein würden.”

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Ja, nein - wür­de man von Ter­ro­ris­ten auch gar­nicht erwar­ten. Hin­ter­grund: Kiew droht kom­plet­ter Stromausfall

Komisch - jetzt hab ich das per­sön­lich aber bereits seit dem 19. 02. erwar­tet, nein - Moment, seit dem 19. 03. -- ich ver­damm­ter Ter­ro­ris­ten­freund ich! Dafür aber 8 Vater Unser und 20 Gegrü­ßet seist du Maria! Das geht ja nicht. Nie­mand hät­te das kom­men sehen kön­nen, niemand!

Wie war noch mal das Kom­men­tar der Nato­ex­per­ten zum Gefecht mit ver­bun­de­nen Waf­fen? “Also wir hät­ten als ers­tes das Strom­netz außer Gefecht gesetzt um die Kom­mu­ni­ka­ti­on des Fein­des zu stö­ren, und wären dann gezielt auf meh­re­re Groß­städ­te gleich­zei­tig vor­ge­rückt - also nach­dem wir ihre Ver­tei­di­gungs­li­ni­en aus der Ent­fer­nung weg­ge­schos­sen hät­ten” - ande­rer­seits - Kiew aktu­ell, minus 4 Grad Cel­si­us. Die­se ver­damm­ten Drecks­ter­ro­ris­ten schon wie­der, zer­stö­ren jetzt die M270 aus der Luft, wo doch Boing gera­de so eine schö­ne neue Res­ter­am­pe für die Ukrai­ni­schen M26 gefun­den hat. Wo der Wer­te­wes­ten der Ukrai­ne doch gera­de Stör­sen­der gegen Dro­hen­an­grif­fe zur Ver­fü­gung gestellt hat die sicher pri­ma mit Ben­zin­ge­ne­ra­to­ren arbei­ten von denen die Ukrai­ne ja so vie­le hat, da Leu­te in Cher­son laut DW sich damit vorraus­schau­end ein­ge­deckt hat­ten. Falls denen das Ben­zin aus­geht gehen sie aber auch ger­ne in ein Wär­me­zelt und sei­en dort sehr tap­fer und könn­ten sogar ihre Han­dies auf­la­den, so DW wei­ter - die sind dann wie­der von mobi­len Luft­ab­wehr­sys­te­men gesi­chert die lei­der aktu­ell zu wenig Muni­ti­on haben. Aber kei­ne Angst, die NATO hat bereits ange­bo­ten hier dring­lichst nach­zu­bes­sern. Also wer­den jetzt auch Patri­ot Rake­ten aus Polen gelie­fert - nein halt - Moment, wer­den sie doch nicht.

Herr Bun­des­kanz­ler, Sie haben in den letz­ten Tagen noch ein­mal betont, dass das Ange­bot an Polen ste­he. Ich möch­te aber gern noch ganz kon­kret fra­gen: Wenn die USA ihre Zustim­mung geben, wäre die Bun­des­re­gie­rung, wären Sie dann bereit, die­se Patriot-Systeme dann auch in der Ukrai­ne zu stationieren?

Stol­ten­berg: Zunächst möch­te ich den Bei­trag wür­di­gen, den die Bun­des­re­pu­blik leis­tet, indem sie die­se Sys­te­me zur Ver­fü­gung stel­len will. Das macht deut­lich, in wie viel­fäl­ti­ger Wei­se Deutsch­land Bei­trä­ge zur Ver­tei­di­gung sei­ner Bünd­nis­part­ner leis­tet. Dies ist ein wei­te­res Bei­spiel für die deut­sche Füh­rungs­rol­le in unse­rem Bünd­nis und sei­ne Ver­pflich­tung hin­sicht­lich der Stär­kung der Abschre­ckung und Ver­tei­di­gung der NATO.

Wir befin­den uns hier in einem stän­di­gen Dia­log auch mit Polen, der noch nicht been­det ist. Ich glau­be, es ist wich­tig, dass man die Dis­kus­si­on über die drei Patriot-Systeme, die Deutsch­land Polen ange­bo­ten hat, um den pol­ni­schen Luft­raum zu schüt­zen, getrennt zu betrach­ten von der Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne. Wir sind uns ja alle der Tat­sa­che bewusst und einig, dass wir der Ukrai­ne drin­gend Luft­ver­tei­di­gungs­sys­te­me zur Ver­fü­gung stel­len müs­sen. Die Bun­des­re­pu­blik hat der Ukrai­ne ja bereits meh­re­re wich­ti­ge, kri­ti­sche Luft­ver­tei­di­gungs­sys­te­me zur Ver­fü­gung gestellt ‑ ich den­ke da zum Bei­spiel an das IRIS-T-Luftabwehrsystem. Die Bünd­nis­mit­glie­der sind bereit, noch mehr Luft­ab­wehr­sys­te­me zur Ver­fü­gung zu stellen.

Man muss aber auch begrei­fen, dass es nicht nur um die Lie­fe­rung neu­er Abwehr­sys­te­me geht. Es geht viel­mehr auch sehr stark dar­um, dass die Sys­te­me, die man bereits aus­ge­lie­fert hat, ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Muni­ti­on muss vor­han­den sein, Ersatz­tei­le müs­sen da sein und Instand­set­zung muss geleis­tet wer­den. Des­halb muss man die Fra­ge die­ser drei Sys­te­me, die Polen ange­bo­ten wur­den, von dem gro­ßen und umfas­sen­de­ren The­ma tren­nen, sicher­zu­stel­len, dass die Bünd­nis­mit­glie­der der Ukrai­ne Luft­ab­wehr­sys­te­me zur Ver­fü­gung stel­len. Deutsch­land hat schon sehr viel geleis­tet und gehört hier zu den größ­ten Gebern, und wir müs­sen nun sicher­stel­len, dass die Sys­te­me, die bereits vor Ort sind, tat­säch­lich auch funk­tio­nie­ren und ein­ge­setzt wer­den, dass wir die Ersatz­tei­le haben und die Instand­hal­tung vor­neh­men können.

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Stol­ten­berg argu­men­tiert der US gin­gen die Patri­ot Mis­si­les aus. Und die Ersatz­tei­le für die Instand­hal­tung ihrer neu­es­ten Rake­ten­schirm Infra­struk­tur. Und da glaubst du du hät­test schon alles im Leben gesehen.

Und die­se rus­si­schen Drecks­ter­ro­ris­ten schon wie­der, dass die so skru­pel­los sind jetzt auch noch Luft­an­grif­fe zu star­ten - also, kom­men gese­hen hat das natür­lich kei­ner. Wir waren uns doch alle einig, dass die Rus­sen nicht mehr eska­lie­ren konn­ten, und jetzt sicher nicht vor einer Auf­sto­ckung der ukrai­ni­schen Luft­ab­wehr­ka­pa­zi­tät auch noch Luft­an­grif­fe flie­gen! Die­se skru­pel­lo­sen Drecks Terror-Russen schon wieder.

Ach­ja, wo wir gera­de bei “without gloa­ting sind” - Jour­na­lis­mus ist dem Stan­dard bereits so fern, dass auch das lei­der nicht mehr funk­tio­niert. Wie war das noch vor weni­gen Tagen “wir tren­nen stehts strikt Bericht­erstat­tung von Mei­nung”? Genau.

Law­row for­dert „Respekt“ und sehnt sich nach Kerry

Der inter­na­tio­nal immer stär­ker iso­lier­te rus­si­sche Außen­mi­nis­ter Ser­gej Law­row hat am Don­ners­tag einen „respekt­vol­len Dia­log“ ein­ge­for­dert: “Ver­hand­lun­gen soll­ten nicht dar­auf abzie­len, den Feind zu unter­drü­cken, son­dern durch einen respekt­vol­len Dia­log Ergeb­nis­se zu erzielen.”

Bei die­ser Gele­gen­heit fiel Law­row des­sen ehe­ma­li­ger US-amerikanischer Amts­kol­le­ge John Ker­ry (Archiv­bild aus 2021) als posi­ti­ves Bei­spiel ein: “Wir haben uns mehr als 50 Mal getrof­fen, und jetzt sehe ich in John eine Per­son, die auf­rich­tig an Ergeb­nis­sen inter­es­siert ist und hel­fen wür­de, Pro­ble­me gemein­sam zu lösen”, zitiert die ita­lie­ni­sche Nach­rich­ten­agen­tur Ansa den rus­si­schen Top-Diplomaten.

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Der öster­rei­chi­sche Medi­en­kon­su­ment erfährt hier, dass Law­rorow nur noch schmollt und sich bes­se­re Zei­ten zurück­sehnt. Das ist der Inhalt der Nachricht.

Was ist passiert?

Och, ein paar Schön­wet­ter­freun­de in Polen haben ver­sucht die OSZE für Value-Signaling zu nutzen.

Genau wegen des Angriffs­krie­ges gegen die Ukrai­ne wird Russ­lands Außen­mi­nis­ter dort aller­dings nicht ver­tre­ten sein. Ser­gej Law­row wird die Ein­rei­se ver­wei­gert, Polen argu­men­tiert mit der EU-Sanktionsliste, auf der er steht. Mos­kau reagier­te empört: Der Schritt sei “bei­spiel­los und pro­vo­ka­tiv”, hieß es vom rus­si­schen Außen­mi­nis­te­ri­um vor knapp zwei Wochen. Polen habe damit der Glaub­wür­dig­keit der OSZE “irrepa­ra­blen Scha­den zuge­fügt”. Der pol­ni­sche Vor­sitz und sei­ne “west­li­chen Gesin­nungs­ge­nos­sen sto­ßen die OSZE in einen Abgrund”.

Russ­land wird in Lódz nun von OSZE-Botschafter Alex­an­der Luka­sche­witsch ver­tre­ten. Immer wie­der haben Mit­glieds­staa­ten aus Nord­ame­ri­ka, Euro­pa und Zen­tral­asi­en zu dem Jah­res­tref­fen nur Bot­schaf­ter ent­sandt, Russ­land war aller­dings seit 1995 immer auf Minis­ter­ebe­ne vertreten.

Wegen der zuneh­mend ver­här­te­ten Fron­ten stand auch immer wie­der ein mög­li­cher Aus­schluss Russ­lands aus der OSZE im Raum. Davon hält Gene­ral­se­kre­tä­rin Hel­ga Maria Schmid aller­dings nichts. “Die Grün­der der OSZE haben aus gutem Grund kei­nen Aus­tritts­me­cha­nis­mus vor­ge­se­hen. Die OSZE ist qua Defi­ni­ti­on eine inklu­si­ve Orga­ni­sa­ti­on”, sag­te Schmid in einem Inter­view Anfang der Woche.

OSZE-Generalsekretärin Hel­ga Maria Schmid ist gegen einen Aus­schluss Russ­lands aus der Organisation.

Im Kal­ten Krieg ent­stan­den, sei die OSZE “kei­ne Schön­wet­ter­or­ga­ni­sa­ti­on”, füg­te die deut­sche Diplo­ma­tin hin­zu. “Wir haben der­zeit sehr schwie­ri­ge Dis­kus­sio­nen, die Grä­ben sind tief. Aber in der Zukunft wer­den die ein­zig­ar­ti­gen Instru­men­te der OSZE, der umfas­sen­de Sicher­heits­an­satz und die Tat­sa­che, dass Russ­land und Ame­ri­ka, Euro­pa und Zen­tral­asi­en an einem Tisch sit­zen, weg­wei­send sein.” Gera­de wegen ihrer inklu­si­ven Mit­glied­schaft mit ihren 57 Teil­neh­mer­staa­ten aus Zen­tral­asi­en, Nord­ame­ri­ka und Euro­pa wer­de die OSZE künf­tig eine noch grö­ße­re Rol­le spie­len, zeig­te sich Schmid überzeugt.

Schal­len­berg vor Ort

Öster­reich wird beim Tref­fen in Lódz am Mitt­woch und Don­ners­tag von Außen­mi­nis­ter Alex­an­der Schal­len­berg (ÖVP) ver­tre­ten. Er trifft mit den Außen­mi­nis­tern von Groß­bri­tan­ni­en, Kasach­stan und der Ukrai­ne – James Cle­ver­ly, Muchtar Tleu­ber­di und Dmy­t­ro Kule­ba – zu bila­te­ra­len Gesprä­chen zusammen.

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Greenpeace schießt quer

01. Dezember 2022

Green­peace hält Spren­gung von Nord Stream 1 von innen für unwahrscheinlich

Ein Sprengstoff-Sachverständiger hat im Auf­trag von Green­peace die beschä­dig­te Pipe­line Nord Stream 1 unter­sucht. Nach der Ana­ly­se des Exper­ten ist die Lei­tung von außen gesprengt wor­den. Der Exper­te stieß aller­dings auch auf Unge­reimt­hei­ten am Explosionsort.

[…]

Der Kri­mi­nal­tech­ni­ker und Spreng­stoff­ex­per­te Wolf­gang Spy­ra ver­wies in dem Sen­der auf Unge­reimt­hei­ten an dem Explo­si­ons­ort. So müs­se es dort eigent­lich wesent­lich mehr Tei­le der zer­stör­ten Pipe­line geben. Wenn etwa 250 Meter Pipe­line zer­stört wur­den, kön­ne das Mate­ri­al nicht ver­schwun­den sein. „Bei der Suche müss­te man also sol­che grö­ße­ren Objek­te gefun­den haben, die einen Auf­schluss über die Hin­ter­grün­de geben könn­ten“, sag­te Spy­ra demnach.

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edit: Ori­gi­nal­quel­le ist die ARD, ein SWR Mode­ra­tor hat die Green­peace For­schungs­rei­se begleitet.

Das wird Ischin­ger und Strack Zim­mer­mann aber gar­nicht freuen.

Bezüg­lich dem Ver­bleib der Roh­re wird bereits lan­ge spe­ku­liert, dass Schwe­den in den ers­ten Tagen Rohr­tei­le ent­fernt hat - da in den ver­öf­fent­lich­ten Unter­was­ser­auf­nah­men recht sau­be­re Schnitt­stel­len zu erken­nen sind und Schwe­den zu Pro­to­koll gege­ben hat, dass man Mate­ri­al gebor­gen habe. Natür­lich kom­plett spe­ku­la­tiv, da nicht ein­mal der Green­peace Exper­te das offen kom­men­tiert - anstatt des­sen gibt es ein kryp­ti­sches “wo sind denn die Tei­le geblieben?”.

Sprin­ger waren übri­gens auch mit die Ers­ten die die Spren­gung von innen über War­tungs­ro­bo­ter Theo­rie ver­tre­ten haben - ich wür­de ja zu ger­ne wis­sen wie da die Rumor Mill gelau­fen ist…

Naja, Cono­co Phil­lips freut sich so oder so…

Wird viel­leicht Zeit für eine neue Rubrik. #hop­pa­la - oder so… 200-400kg Hop­pa­la, btw.

edit: Quel­le für “main­tai­nan­ce robots” war offen­bar The Guar­di­an (zwei­ter Beleg: click, drit­ter Beleg: click) der “experts sug­gest” ver­wen­det, aber die Experts nicht nennt. Ich crawl mal weiter.

Falls unter­des­sen jemand wis­sen möch­te was Yorktown Solu­ti­ons und KARV Com­mu­ni­ca­ti­ons, die bei­den PR Fir­men die für die Ukrai­ne in den US erfolg­reich gegen Nord­stream 2 lob­by­iert haben, heu­te so machen - POLITICO (Sprin­ger) hat recher­chiert.

edit2: Twit­ter crawl über goog­le sur­fa­ced defak­to aus­schließ­lich Tweets mit dem Guar­di­an wor­d­ing (“experts sug­gest”), am meis­ten Ver­brei­tung fand wohl ein Short­news Item das die UN im Satz davor, aller­dings nicht im Kon­text der Exper­ten refe­ren­ziert. Die Short­news wur­den aus sepa­ra­ten Ticker­mel­dun­gen zusam­men­ge­schnit­ten. (“Experts sug­gests” refe­ren­ziert nicht auf “Size of Nord Stream blasts equal to lar­ge amount of explo­si­ve, UN told”.) bedeu­tet “Experts sug­gest” stammt sehr sicher vom Guar­di­an und der nennt die Exper­ten nicht. Schon mies.

edit2: Es gibt aber auch wie­der gute Nach­rich­ten: Die US pla­nen erst­mals Patri­ot Rake­ten (Ray­the­on) aus­ser­halb der US fer­ti­gen zu las­sen. In Deutsch­land. Bei MBDA. Ab 2026.

Claudia Major lügt bei Lanz

30. November 2022

Es gab die Ver­hand­lun­gen mit dem istan­bu­ler Kom­mu­ni­qué wo die Ukrai­ne weit­ge­hen­de Zuge­ständ­nis­se gemacht hat. Wo die Ukrai­ne bei­spiels­wei­se Ende März ange­bo­ten hat, dass sie auf den Nato Bei­tritt Ver­zich­ten wür­de, dass man über den Sta­tus der Krim 15 Jah­re lang ver­han­deln wür­de und wei­te­re Sachen. Russ­land ist dar­auf nicht ein­ge­gan­gen. Nach die­sem istan­bu­ler Kom­mu­ni­qué ist es den ukrai­ni­schen Trup­pen gelun­gen, die rus­si­schen Trup­pen zurück­zu­drän­gen und die Kriegs­ver­bre­chen in But­cha und in Irpin sind bekannt gewor­den - und Mariu­pol ist von den Rus­sen erobert wor­den und damit war auch klar, dass alles was rus­sisch besetzt ist - dass unter rus­si­scher Beset­zung Kriegs­ver­bre­chen statt­fin­den - und damit war auch für die Ukrai­ne klar, dass mög­li­che Ver­hand­lun­gen eigent­lich eine Preis­ga­be der eige­nen Bevöl­ke­run­gen gewe­sen wären. Das heißt, es wird immer so sug­ge­riert, wenn wir jetzt auf­hö­ren mit dem Krieg, dann ist unter der rus­si­schen Besat­zung Frie­den, das ist es aber nicht.

Time Table.

20. 03. 2022: CNN und WP mel­den Unklar­hei­ten in den US über die ukrai­ni­sche Ver­hand­lungs­po­si­ti­on (“War­um ist plötz­lich Neu­tra­li­tät eine Verhandlungsoption?”)
20. 03. 2022: Andriy Zago­rod­nyk, ehe­ma­li­ger ukrai­ni­scher Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter, jetzt Atlan­tic Coun­cil - muss die ukrai­ni­sche Posi­ti­on am Abend des sel­ben Tages bei Times Radio klarstellen
31. 03. 2022: Atlan­tic Coun­cil “We now need more Bang” (Ers­te For­de­rung nach schwe­ren Waf­fen überhaupt. (!))
02. 04. 2022: Ukrai­ni­an pre­si­den­ti­al advi­ser calls for hea­vier wea­pons from the West
03. 04. 2022: Butscha
14. 04. 2022: Boris John­son Besuch
17. 05. 2022: Mos­kau bricht Ver­hand­lun­gen ab, da Kiew nicht bereit ist ter­ri­to­ria­le Zuge­ständ­nis­se zu machen
21. 05. 2022: Ein­nah­me Mariupols

Also irgend­wie ist das eine net­te Geschich­te mit ganz vie­len gefühl­ten Wahr­hei­ten und Sor­gen um die Bevöl­ke­rung, die ja jetzt die Kriegs­ver­bre­chen in But­cha als “so gehts in rus­si­schen Nach­kriegs­städ­ten zu” gene­ra­li­sie­ren soll. Im Don­bas leben vor allem noch alte Leu­te - also nach qua­li­ta­ti­ven Lebens­jah­ren (ok, ab hier wirds zynisch, ich hör mal lie­ber auf)…

Sie­he auch Selen­skyj 03. 04. 2022 

The atro­ci­ties against resi­dents of the city of Bucha are, accord­ing to Ukrai­ni­an Pre­si­dent Zelen­skyy not an iso­la­ted case. “The world has now seen what Rus­sia has done in Bucha, but the world has not yet seen what they have done in other occu­p­ied cities and regi­ons of our coun­try,” the pre­si­dent said.

Unfor­tu­n­a­te­ly, Butscha is just one of many examp­les of what the occu­p­iers did,” he said. This is not­hing but the actions of ter­ro­rists and it is the worst war crime sin­ce World War II. Rus­sia must be held accoun­ta­ble for this asked Zelen­skyi, who also show­ed the Secu­ri­ty Coun­cil a video of pic­tures of the atro­ci­ties lined up next to each other, describ­ing the cri­mes in detail.

src: click - was damals (auf­grund der Schwe­re der Gräul­ta­ten in Butscha) HÖCHST deplat­ziert gewirkt hat.

UND DANACH NOCH MAL VERFICKTE SIEBEN MONATE - in denen Selen­skyj medi­al nicht zuge­ben will, dass die Ukrai­ne nicht mehr mit Russ­land über einen Kom­pro­mis­frie­den verhandelt.

Wir erin­nern uns, Man­gott fällt die­ser Umstand in der ZIB2 erst am ers­ten Juni auf:

Das Pro­blem ist, dass Selen­skyj selbst sei­ne Kriegs­zie­le immer anders defi­niert. Manch­mal sagt er die Rus­sen müs­sen aus dem gan­zen Land ver­trie­ben wer­den, also auch von der Krim, manch­mal sagt er - eh, ah, es wird schwie­rig wer­den die Rus­sen aus den Gebie­ten zu ver­trei­ben wo sie vor dem Krieg schon waren, aber was wir jeden­falls tun wer­den ist bis zum letz­ten Mann den Don­bas zu verteidigen.”

src: click

und wie war das noch mal am 14. 11.? Es ist nur Putin der den Krieg und nicht ver­han­deln will?

Clau­dia Major ist bereits im Vor­feld auf­ge­fal­len als sie die Eska­la­ti­ons­spi­ra­le in eine Lern­kur­ve umge­dich­tet hat: click

Die Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik ist bereits im Vor­feld auf­ge­fal­len, als sie die Ver­spre­chun­gen des Wes­tens gegen­über Gor­bat­schow als Mythos abge­tan hat: click

Dazu kommt, dass wir über Chom­sky und Jef­frey Sachs über den Inhalt der Gesprä­che der John­son Rei­se und unmit­tel­ba­ren Pres­se­state­ments danach Bescheid wissen.
Das is click und 1,2,3,4

Die Bevöl­ke­rung wird immer noch kom­plett verarscht.

Sie könn­ten eigent­lich mit dem Lügen auf­hö­ren, aber sie haben ja noch Clau­dia Major bei Lanz.

Clau­dia Major dar­über hin­aus­ge­hend im Lanz Video: Mit Russ­land wür­de ja ver­han­delt wer­den - auch jetzt “Es gibt Ver­hand­lun­gen über die Tür­kei, es gibt Ver­hand­lun­gen über die VN (Ver­ein­ten Natio­nen), es gibt Gesprä­che über Russ­land mit den USA.”

Das ist eine ein­zi­ge, ver­fick­te, scheiß Missrepräsentation.

In der Tür­kei fan­den zuletzt Ver­hand­lun­gen über die Getrei­de­trans­por­te, nicht über einen mög­li­chen Kom­pro­miss­frie­den statt. Die UN bemü­hen sich in Ver­hand­lun­gen ein­zig um Getrei­de­ex­por­te, Dün­ger­mit­tel­ex­por­te und die ato­ma­te Sicher­heit - und haben ansons­ten nicht ein­mal ein ver­fick­tes Man­dat zwi­schen den bei­den Staa­ten zu ver­han­deln und die US haben mit Russ­land, eben­falls in Anka­ra über theo­re­ti­sche sicher­heits­po­li­ti­sche Eska­la­ti­ons­fra­gen gespro­chen - aber nicht über einen mög­li­chen Aus­gang den Krie­ges. Bei der Rück­rei­se wur­de dann bereits medi­al die Bestä­ti­gung raus­ge­ge­ben, dass man nicht über einen Kriegs­aus­gang ver­han­delt habe.

Erkennt man auch dar­an, dass sich mitt­ler­wei­le bereits der zyprio­ti­sche Prä­si­dent ein­ge­schal­tet hat und selbst eine Platt­form auf den Weg brin­gen woll­te. Weil ein­fach nicht ver­han­delt wird.

Du ver­fick­tes Stück Scheisse.

Dar­über hin­aus gibt es Pro­ble­me in Majors For­mu­lie­rung was die Ukrai­ne Ende März ange­bo­ten und wie Russ­land dar­auf reagiert habe.

Die Ukrai­ne hat Ende März einen neu­tra­len Sta­tus ange­bo­ten, es wur­de kol­por­tiert dass die Bedin­gun­gen dafür an Putin gegan­gen sei­en der der diplo­ma­ti­schen Rie­ge freie Hand gege­ben haben soll einen Ver­trag auf­zu­set­zen, als der dann an Selen­skyj ging, fiel dem plötz­lich wie­der ein, dass Russ­land immer nur Wor­te mit D ver­lan­ge, und man mit Russ­land nicht ver­han­deln kön­ne. Eine 15 jäh­ri­ge Über­gangs­frist in der man über den Sta­tus der Krim ver­han­delt - wird weder Putin noch Selen­skyj aner­kannt haben. Der Gag an der Stel­le ist, dass Selen­skyj das seit Tag eins (sie­he Zaka­ria Inter­view - upload Datum 20. 03. 2022) immer nur ein­for­dert, wenn die Krim und der Don­bas dabei bereits wie­der von Russ­land als Teil des ukrai­ni­sche Staats­ge­bie­tes aner­kannt wer­den. Dann kom­men sie für 15 Jah­re unter Eigen­ver­wal­tung - und danach sind sie wie­der voll­stän­dig bei der Ukrai­ne (ter­ri­to­ri­al und politisch).

Weder Selen­skyj noch Putin waren mei­nes Wis­sens nach je bereit davon abzu­wei­chen, dass die Krim (nach einer Über­gangs­pha­se) in ihrer natio­na­len Ver­wal­tung verbleibt.

Also die 15 Jah­re Ver­hand­lun­gen mit offe­nem Aus­gang, sind eine Lüge. Ein­fach das Zaka­ria Inter­view anse­hen, wie Selen­skyj das am 20. 03. gese­hen hat. (Hint - wait for the “the brain­wa­s­hed peop­le” quote.)

So ein Pech aber auch - jetzt ist Butscha schuld dar­an, dass der Krieg noch Jah­re dauert.

Klei­nes Pro­blem - Dmy­t­ro “the right spel­ling is But­cher, not Buc­ca” Kule­ba hat­te am 03. 04. 2022 eine leicht ande­re Auslegung.

And I was com­mit­ted even befo­re the Bucha mas­sa­c­re, by the way it’s - the right spel­ling is but­cher not buc­ca, I was com­mit­ted to pro­se­cu­ting all rus­si­an atro­ci­ties and war cri­mi­nals, and to doing ever­ything that I could as for­eign minis­ter to bring them to account, but now - uh I will be doing it until my last breath.”

Wo gibts das öffent­li­che Nar­ra­tiv? Bei Times Radio.

edit: Uh Lanz will bei Hun­ter Biden den Ver­schwö­rungs­theo­rie Joker zie­hen (Der AFD Poli­ti­ker ist ein wirk­li­cher Idi­ot, dass er den über­haupt erwähnt hat.). Na dann erklärs ihm doch mal einer. Buris­ma war ein zyprio­ti­scher Ener­gie­kon­zern der Ener­gie­vor­kom­men in der Ukrai­ne erschlos­sen hat - mit ehe­mals guten Ver­trags­be­zie­hun­gen nach Russ­land. Nach dem Euro­mai­dan waren die bezie­hungs­tech­nisch etwas stran­ded und haben ver­sucht erneut poli­ti­schen Ein­fluss auf­zu­bau­en um wei­ter in der Ukrai­ne an lukra­ti­ve För­der­ab­kom­men zu kom­men - da sie zur dama­li­gen Ukrai­ni­schen Regie­rung kei­ne vor­teil­haf­ten Ver­bin­dun­gen auf­bau­en konn­ten (da jün­ge­re Geschich­te) sind sie zum Schmied gegan­gen und nicht zum Schmiedl. Und haben sich für ein Non­sens­ge­halt ohne Gegen­leis­tung Hun­ter Biden für fünf Jah­re als Auf­sichts­rats­mit­glied ein­ge­kauft. Ging wie immer nicht um direk­te Gegen­ge­schäf­te son­dern um struk­tu­rel­le Kor­rup­ti­on, denn - oh Ver­blüf­fung, in der Ukrai­ne soll es Kor­rup­ti­on gege­ben haben. Über die Lap­top Affai­re in den US wür­de ich mich nicht äußern, in dem Umfeld ist es ver­mut­lich zu ein­fach mit plat­zier­tem Kom­pro­mat die Kan­di­da­tur eines US Prä­si­den­ten zu gefähr­den. Wie stark Hun­ter Biden tat­säch­lich kom­pro­mit­tiert war, wird in den US ja hof­fent­lich jemand gegen­ge­checkt haben, bevor Biden in den Wahl­kampf gegan­gen ist.

Kann man im Han­dels­blatt nach­le­sen.

edit: Matt Taib­bi über Musk to the res­cue: click

Jetzt heißt es ganz stark sein

30. November 2022

Ukrai­ni­scher Prä­si­dent Selen­skyj for­dert Son­der­tri­bu­nal wegen rus­si­schen Angriffs

Ein Son­der­tri­bu­nal gegen Russ­land will der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wolo­dym­yr Selenk­syj sehen. Zwar arbei­te sein Land bereits mit vie­len Län­dern und Orga­ni­sa­tio­nen wie dem Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hof zusam­men, “damit jeder rus­si­sche Mör­der die ver­dien­te Stra­fe erhält”, sag­te er am Diens­tag­abend in sei­ner täg­li­chen Video­an­spra­che. “Aber lei­der rei­chen die ver­füg­ba­ren inter­na­tio­na­len Rechts­in­stru­men­te für Gerech­tig­keit nicht aus.”

Selbst vor dem Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hof ist es immer noch unmög­lich, die höchs­te poli­ti­sche und mili­tä­ri­sche Füh­rung Russ­lands für das Ver­bre­chen der Aggres­si­on gegen unse­ren Staat - für das Haupt­ver­bre­chen - vor Gericht zu stel­len”, beklag­te Selen­skyj. Daher wer­de neben dem Inter­na­tio­na­len Straf­ge­richts­hof ein Son­der­tri­bu­nal benötigt.

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Ich darf auf den Arti­kel vom zwei­ten Juni hier im Blog ver­wei­sen, in dem beschrie­ben war, war­um sich der Wes­ten schwer tut in dem Fall inter­na­tio­na­le Gerichts­bar­keit zu etablieren.

(How to pro­se­cu­te rus­sia.)

Die Ukrai­ne for­dert jetzt mal ein “Son­der­tri­bu­nal” aber eher nicht mit “vie­len Län­dern und Orga­ni­sa­tio­nen” - aber Haupt­sa­che was Neu­es, da die bis­he­ri­gen Rechts­in­stru­men­te nicht ausreichten.

Die Krux dabei sind exakt wel­che Län­der und wel­che Orga­ni­sa­tio­nen. Gut dass Selen­skyj hier nicht ins Detail geht.

Aber als der Stan­dard muss das doch den Lesern doch nicht erklä­ren. Das wür­de sie doch nur viel zu sehr verwirren…

edit: Es gibt aber aktu­ell auch wie­der gute Nach­rich­ten, Die Ex-Siemens Che­fin macht sich heu­te Sor­gen über eine Deindus­tria­li­sie­rung Euro­pas. src: click

edit2: Von der Ley­en löst auf:

Von der Ley­en will Son­der­ge­richt für Kriegs­ver­bre­chen in Ukraine
Von der Ley­en schlug zudem im Namen der EU-Kommission vor, zur Ver­fol­gung von Ver­bre­chen in Zusam­men­hang mit Russ­lands Krieg gegen die Ukrai­ne ein spe­zia­li­sier­tes Gericht auf­zu­bau­en. “Wir sind bereit, mit der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft zusam­men­zu­ar­bei­ten, um die­ses Fach­ge­richt mög­lichst umfas­send inter­na­tio­nal zu unter­stüt­zen”, sag­te von der Ley­en am Mitt­woch in Brüs­sel. Der rus­si­sche Ein­marsch in die Ukrai­ne habe Tod, Ver­wüs­tung und unsäg­li­ches Leid gebracht.

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Jury of peers.

Contingency planning

29. November 2022

Also ein paar Prin­zi­pi­en. Zuerst ver­arscht du die Bevöl­ke­rung voll­kom­men, haust sie mit der größ­te Pro­pa­gan­da­scheis­se zu die ihre Jour­na­lis­ten fres­sen. Dann beginnst du lang­sam Con­tin­gen­ci­es ein­zu­pfle­gen für den Fall dass dei­ne Kri­ti­ker öffent­lich Trac­tion zie­hen und dich dafür was du getan hast in der Luft zer­rei­ßen wür­den. So kannst du immer noch behaup­ten du hät­test doch gar­nichts verschwiegen.

Das ist Con­tin­gen­cy Pla­ning in Propaganda.

Mitt­ler­wei­le ist hier bereits recht viel das dem öffent­li­chen Nar­ra­tiv wider­spricht integriert.

Also Kot­kin war der Typ der das das öffent­li­che Haupt­nar­ra­tiv gestal­tet und dafür eine Beru­fung nach Stan­ford erhal­ten hat. Kot­kin ist jetzt aber auch der Typ der eini­ge der klars­ten Pro­pa­gan­da­lü­gen der Ukrai­ne offen­legt (was rund um Char­kiw pas­siert ist… - sie­he REDS Semi­nar Video) und erst­mals offen dar­über spricht, dass die Ukrai­ne “sehr gut im Bereich der “Infor­ma­ti­on War­fa­re” gear­bei­tet habe - “qua­si eine Fern­seh­pro­duk­ti­on in Staats­form”. “Schlecht für Frie­dens­zei­ten, aber sehr güns­tig für einen Krieg”. Kein Scherz, sei­ne Wor­te, er geht sogar ins Detail. Nichts Neu­es für mich dabei (sie­he the Lyman lie 1,2,3), aber es wür­de wohl die brei­te Bevöl­ke­rung ver­un­si­chern, wenn sie es denn hören würde.

Kot­kin ist auch eine von meh­re­ren Per­so­nen im wis­sen­schaft­li­chen Umfeld die jetzt den Krieg als qua­si stale­ma­ted skiz­zie­ren dür­fen (die Auf­for­de­rung an die Ukrai­ne sich Ver­hand­lun­gen nicht zu wider­set­zen ging ja vom US Mili­tär bereits offi­zi­ell raus - ), und “hofft”, dass er sich für den Wes­ten wei­ter­hin gut ent­wi­ckeln wer­de. Aber lei­der, was will man machen - der Krieg dau­ert wahr­schein­lich noch Jahre.

Natür­lich ist laut Kot­kin alles Gute wei­ter­hin von der Ein­heit des Wes­tens abhän­gig und alles Schlech­te vom Zer­fall die­ser Ein­heit, das geht dann über das Con­tin­gen­cy Plan­ning in der Pro­pa­gan­da hin­aus das ist ja wei­ter­hin bestehen­de US Außen­po­li­tik, das zu repli­zie­ren musst du as frisch geba­cke­ner Stan­ford Pro­fes­sor schon draufhaben.

Dem ent­ge­gen steht seit fünf Tagen eine Aus­sa­ge eines “hohen Euro­päi­schen Beam­ten” die Poli­ti­co (deut­scher Eigen­tü­mer (Sprin­ger)) ein­ge­fan­gen hat - die wie folgt lautet:

The fact is, if you look at it sober­ly, the coun­try that is most pro­fi­t­ing from this war is the U.S. becau­se they are sel­ling more gas and at hig­her pri­ces, and becau­se they are sel­ling more weapons.

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Das ECFR hat ja eben­falls vor kur­zem “Peak atlan­tic unity” dia­gnos­ti­ziert.

Intel­li­gence squa­red (PR Out­let - nicht Infor­ma­ti­on) darf vor drei Tagen einen Geschichts­wis­sen­schaft­ler mit Spe­zi­al­ge­biet Russ­land laden, der bei der Oxford Uni­on bis­her nur durch einen Vor­trag vor sie­ben Jah­ren mit dem bezeich­nen­den Titel “Putin is not buil­ding an Empi­re” auf­ge­fal­len ist -- das mal bei­sei­te gelas­sen - hier das aktu­el­le Gespräch:

Was hier in mei­nen Augen wesent­li­cher ist, ist dass jetzt in Monat neun erst­mals jemand in den west­li­chen Media Cir­cuit gela­den wird, der offen aus­spre­chen darf, dass in Putins “geschichts­re­vi­sio­nis­ti­scher Schrift zum erfun­de­nen völ­ki­schen Kon­zept der Rus” (die Schrift wegen der ihn die Medi­en für wahn­sin­nig erklärt haben), kei­ne fak­ti­schen Feh­ler ent­hielt - dafür sehr vie­le frag­wür­di­ge Aus­le­gun­gen, die ana­log zum rus­si­schen Geschichts­lehr­plan der vor etwa acht Jah­ren von regi­me­na­hen “His­to­ri­kern” umge­schrie­ben wur­de um das Kon­zept Novorus­sia zu ent­hal­ten am öffent­li­chen Geschichts­ver­ständ­nis in Russ­land gedreht haben. Aber dar­um geht es mir heu­te nicht -- wor­um es mir geht ist Folgendes:

Der gela­de­ne Geschichts­wis­sen­schaft­ler darf jetzt vor Intel­li­gence squa­red erst­ma­lig aus­spre­chen, dass die von west­li­chen Medi­en als geschichts­re­vi­sio­nis­ti­sche Anschau­ung bezeich­ne­te Inter­pre­ta­ti­on des rus­si­schen Geschichts­bilds, die auch vom Füh­rer der rus­sisch ortho­do­xen Kir­che gepre­digt wur­de, WAHRSCHEINLICH PROPAGANDA WAR (Nein!) und nicht das wor­an Putin ver­meint­lich tat­säch­lich selbst glaube. 

Dass es für den Kriegs­ein­tritt der rus­si­schen Regie­rungs­spit­ze ver­mut­lich eher rele­vant war, dass die­se sich “vor wei­te­rem Ein­fluss des Wes­tens gefürch­tet hät­te” - ein Nar­ra­tiv das in der rus­si­schen Bevöl­ke­rung (auf­grund bis­he­ri­ger Staats­pro­pa­gan­da) eben­falls gut verfange.

Das ist des­halb so sen­sa­tio­nell da ALLE euro­päi­schen Exper­ten über neun Mona­te nichts der­glei­chen aus­spre­chen konn­ten und sich anstatt des­sen von Putin ist ver­rückt, über Putin ist covidisolations-verrückt, über Putin glaubt er sei ein Zar, über Putin ist ver­rückt - weil Dres­den, über Putin fürch­tet sich vor einer zu erfolg­rei­chen Ukrai­ne (Scherz, … sie­he IMF Reports zur Wirt­schafts­pro­gno­se in der Ukrai­ne) über Putin ist gar­nicht ver­rückt, son­dern wie der Dienst aus dem er stammt sehr berech­nend zu “wir spe­ku­lie­ren nicht über den Geis­tes­zu­stand Putins, denn das wäre Spe­ku­la­ti­on” han­geln durften.

Von beson­de­rer Rele­vanz ist dabei, dass der gesam­te ver­fick­te Wer­te­wes­ten (Kot­kin im REDS Semi­nar erklärt noch­mal was genau das ist, für alle die ein­mal eine offi­zi­el­le Begriffs­de­fi­ni­ti­on hören wol­len) über neun Mona­te so tun muss­te, als ob Pro­pa­gan­da in Kriegs­er­klä­rungs­re­den mit einem defi­nier­ten Ziel­pu­bli­kum nicht exis­tie­ren würde.

Es gab gan­ze ver­fick­te Gag­gles an vor­nehm­lich geschichts­wis­sen­schaft­li­chen Exper­ten die medi­al ver­si­chert haben Putin lebe in sei­ner eige­nen Wahn­welt, kom­plett iso­liert und sei Kyrill dem Ers­ten ver­fal­len, wäh­rend Russ­land Reli­gi­on und Staat­lich­keit nie kom­plett getrennt hat­te. Bedeu­tet, wenn Putin denkt er sei ein Zar und für eine his­to­ri­sche Auf­ga­be aus­er­wählt, muss er zwangs­läu­fig auch glau­ben er sei Gott. Denn das prä­digt sein Patriarch.

Und ups, nur neun Mona­te spä­ter kommt das Con­tin­gen­cy plan­ning für die Pro­pa­gan­da dazu, und - nein, was will man sagen, das stimmt ja ver­mut­lich gar­nicht -- jetzt haben wir Fio­na Hill (1,2) ganz umsonst durch hun­der­te öffent­li­che Auf­trit­te gejagt damit sie uns erzählt, sie weiß was Putin denkt, seit sie sei­ne Sta­tu­en gese­hen hat, dass er ein Zar ist näm­lich, und dass er ein neu­es rus­si­sches Impe­ri­um schaf­fen wol­le. Und neben­bei noch die Nato angreifen.

Natür­lich gibt man der Per­son die als ers­tes NACH NEUN MONATEN bei Intel­li­gence squa­red anmerkt, dass das ver­mut­lich eher nicht der Fall gewe­sen sein dürf­te, son­dern sich Putin eher gegen eine (in den Augen der rus­si­schen Füh­rungs­eli­te) wei­te­re Ein­fluss­ver­grö­ße­rung des Wes­tens gesträubt hät­te, vor allem wenn die­ser His­to­ri­ker mehr­fach die Grün­de erwähnt aus denen die Krim für Russ­land bis heu­te eine rote Linie dar­stellt (sie­he Selen­skyj, Decree 117/2021) -- MASSIG Seil um sich danach noch selbst zu erhän­gen (Ein­fluss der rus­sisch ortho­do­xen Kir­che in Russ­land wird noch ein­mal abge­fragt, Posi­tio­nie­rung in ein dut­zend ande­ren Punk­ten wird abge­klopft), was noch gut genug funk­tio­niert, dass unser His­to­ri­ker am Ende des Gesprächs nur als “eine wei­te­re Mei­nung unter vie­len” - bei den meis­ten Leu­ten hän­gen blei­ben dürfte.

Aber im Wes­ten sind wir ja so offen, wir laden sogar Exper­ten in PR For­ma­te, die öffent­lich ver­laut­ba­ren dür­fen, Putin hat­te ver­mut­lich eher Angst vor einem zuneh­men­den Ein­fluss des Wes­tens gehabt. In Monat neun nach Kriegsbeginn.

Dass Russ­land mit viel zu weni­gen Sol­da­ten in der Ukrai­ne ein­mar­schiert ist um irgend­et­was außer einen Blitz­krieg geplant zu haben (Argu­ment Mear­s­hei­mers hier - wäh­rend man bei dem Auf­tritt noch ver­sucht hat sei­ne öffent­li­che Repu­ta­ti­on kom­plett zu zer­stö­ren), und dass es über­eilt ange­mu­tet hat, und ver­mut­lich spon­tan ent­schie­den wur­de (kei­ne grö­ße­ren stra­te­gi­schen Vor­be­rei­tun­gen (auch nicht unmit­tel­bar vor oder nach dem Auf­marsch)) -- legt man dann, nach­dem man die­ses Argu­ment seit neun Mona­ten kon­se­quent igno­riert hat, noch Kot­kin selbst in den Mund (REDS Semi­nar sie­he vor­her­ge­hen­der Bei­trag) - nicht dass der zu ange­passt wirkt, denn sonst hät­ten wir das ja im west­li­chen Nar­ra­tiv nicht drin­nen. Falls jemand stut­zig wird und fragt. War­um Putin so regiert hat weiß Kot­kin das ja lei­der immer noch nicht -

da wir über die Eska­la­ti­ons­spi­ra­le in der Ukrai­ne seit den wie­der­auf­ge­nom­me­nen Waf­fen­lie­fe­run­gen der spä­ten Trump Regie­rung nicht öffent­lich spre­chen dür­fen, auch wenn sie für jedes wesent­li­che Medien-Outlet OFFEN die Begrün­dung für die Tref­fen und Gesprä­che zwi­schen Russ­land und den US waren, exakt bis zu dem Zeit­punkt an dem die Gesprä­che von der US ein­sei­tig abge­bro­chen wur­den (Argu­men­ta­ti­on: Russ­land stel­le über­bor­den­de For­de­run­gen (Sicher­heits­ar­chi­tek­tur) - Russ­land hat dar­auf fol­gend den Ver­lauf der Gesprä­che öffent­lich gele­akt) - und auch wenns bereits ehe­ma­li­ge Strat­for Ana­lys­ten von den Dächern pfei­fen.

Die meis­ten Unsau­ber­kei­ten haben wir aber jetzt dank Con­tin­gen­cy plan­ning alle im west­li­chen Nar­ra­tiv inte­griert. Nur halt erst im Monat neun, wo die Bevöl­ke­rung alles was sie über den Krieg weiß in den ers­ten zwei bis drei Wochen auf­saugt - also ist das jetzt Exper­ten­wis­sen. Und die Bevöl­ke­rung ist und bleibt kom­plett verarscht.

So funk­tio­niert Con­tin­gen­cy plan­ning in Propaganda. 

Du beleuch­test kei­ne Zusam­men­hän­ge, du kor­ri­gierst dich nie öffent­lich und du inte­grierst Wider­sprü­che zu einem spä­te­ren Zeit­punkt in Tei­len selbst und dekla­rierst sie als gene­rell “benign”.

Viel­leicht bin ich mit dem Bei­trag noch schnell genug, dass eine Ukrai­ne die nach Kot­kin in Stan­ford - in Infor­ma­ti­on War­fa­re bril­liert hat und ein Medi­en­nar­ra­tiv eines wahn­sin­ni­gen Putins das sich in “fak­tisch nicht falsch, nur eine sehr gefärb­te Aus­le­gung zu Pro­pa­gan­da Zwe­cken” auf­löst noch irgend­je­man­den schockieren.

Spä­ter wird es in der Öffent­lich­keit hei­ßen, wir habens doch eh nie ver­schwie­gen - es kam doch öffent­lich zur Spra­che. Ab Monat neun.

Rethinking European Development and Security

29. November 2022

Also - wenn man der His­to­ri­ker ist der Russ­lands impe­ria­lis­ti­sche Ambi­tio­nen - direkt angren­zend an Nato­staa­ten, rela­tiv frei erfun­den hat, dann über das IWM­Vi­en­na den Rau­scher (Mei­nungs­jour­na­list, kein Exper­te) beein­flusst hat (1,2) von der öster­rei­chi­schen Regie­rung und der wich­tigs­ten Oppo­si­ti­ons­par­tei über drei Wochen lang öffent­lich zu for­dern, dass sie auf dich und dei­ne Freun­din Fio­na Hill (1,2), die mit der Stein­sta­tu­en­theo­rie, wie Putin wirk­lich denkt - und natür­lich AUCH His­to­ri­ke­rin, hören soll, wor­auf die Wie­ner Stadt­re­gie­rung im Rah­men eines wei­te­ren IWM­Vi­en­na Events gleich eine bri­ti­sche FT Jour­na­lis­tin lädt die sicht­lich Pro­ble­me dabei hat recher­chier­te Rea­li­tät von ihrer rein per­sön­li­chen unqua­li­fi­zier­ten Mei­nung zu ande­ren Fra­gen zu tren­nen, aber dafür weiß wie die rus­si­sche Eli­te denkt (!), da die rus­si­sche Eli­te ihr das seit ihren Recher­chen per Email schreibt (!), also wenn du der His­to­ri­ker bist - und du dich dann noch von der Vic­tor Pin­chuck Foun­da­ti­on cas­ten lässt:

und dann mit dem sel­ben vor­be­rei­te­ten Cas­ting Gedicht im WEITAUS BREITENWIRKSAMEREN Busi­ness­früh­stück der Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on in Davos auftrittst.

Also wenn du der His­to­ri­ker bist und das machst -

wirst du von DW ein­ge­la­den die Medi­en­kri­tik über die Ukraine­be­richt­erstat­tung im Wes­ten auf einem eigens ins Leben geru­fe­nen Media Fes­ti­val zu coi­nen. Und bekommst eine Beru­fung nach Yale - wo du HOFFNUNGSLOS als Pro­fes­sor ver­sagst - aber was solls, man will in Yale dei­nen Namen.

(Zwan­zig­tei­li­ge Lec­tu­re Seri­es)

Soweit so old news von ges­tern. (Sie­he auch: click)

THERE IS SOME NEWFANGLED SHIT GOING ON IN HERE!

Wenn du aber der His­to­ri­ker bist der am 04. März, eine Woche nach der Ukrai­ne Inva­si­on Russ­lands, das Haupt­nar­ra­tiv des Wes­tens live (!) bei der Hoo­ver Insti­tu­ti­on erfindet -

das seit dem von TAUSENDEN “Exper­ten” euro­pa­weit ohne eine Detail­än­de­rung ver­brei­tet wird - bekommst du erst mal (wie Fio­na) eine Ein­la­dung zu Lex Fried­man (wo du der Gast bist der am häu­figs­ten über­haupt ver­sucht den Host zu mani­pu­lie­ren “Look, Lex, …”, wur­de in den You­tube Kom­men­ta­ren gezählt und zum run­ning Gag, aber komm - ver­ges­sen wirs) wegen Lokal­co­lo­rit und der Jugend­ar­beit, sie verstehen - 

wirst du von Stand­fords The Euro­pe Cen­ter als Vor­tra­gen­der zur Seminarreihe

Rethin­king Euro­pean Deve­lo­p­ment and Secu­ri­ty (REDS)

ein­ge­la­den. Was sag ich ein­ge­la­den. Beru­fen! Per­ma­nent. Nach Stand­ford (sie­he Video). Natür­lich. Man will sei­nen Namen.

Ich mein voll­kom­men klar oder? Exper­ten müs­sen sich schließ­lich Gedan­ken machen, wie es wei­ter geht. Gell Narval?

Klei­nes Pro­blem. Too­ze sagt jetzt vor drei Mona­ten, die US hät­ten wirk­lich kei­ne Idee wie es struk­tu­rell wei­ter­ge­hen sol­le, die Biden Admi­nis­tra­ti­on spie­le nur “Return of wes­tern world lea­ders­hip”, kön­ne mili­tä­risch für Sicher­heit sor­gen, hät­te dar­über hin­aus­ge­hend aber nicht mal eine Ahnung, was es mit einem ver­ein­ten Wes­ten wolle -

Gut, jetzt sagt das Kis­sin­ger auch, aber der ist ja eine Per­so­na non Grata.

Gut, jetzt sagt das der Mit­be­grün­der des ECFR seit zwei Wochen (der Stan­dard hat nur ver­spä­tet abge­schrie­ben (wie immer) ohne zu kon­tex­tua­li­sie­ren) eben­falls.

Aus all die­sen Grün­den müs­sen die Euro­pä­er die nächs­ten zwei Jah­re nut­zen, um ihre Abhän­gig­keit von den USA zu ver­rin­gern. Wenn Biden erneut kan­di­diert und gewinnt, kann ein unab­hän­gi­ge­res Euro­pa ein viel bes­se­rer Part­ner für die USA sein.

Aber das hin­dert uns doch nicht dar­an in Stan­ford die­sen His­to­ri­ker zu einer Semi­nar­rei­he “Rethin­king Euro­pean Deve­lo­p­ment and Secu­ri­ty” zu laden.

Schließ­lich ver­langt Nar­val gerade

Für intel­lek­tu­el­le Eli­ten soll das [Unsi­cher­heit] jedoch kei­ne Aus­re­de dafür sein, die Hän­de in den Schoß zu legen und zu sagen: Ich weiß auch nicht, wie es wei­ter­geht. Im Gegen­teil, erst durch das For­mu­lie­ren und Stel­len guter, neu­er Fra­gen wer­den Uto­pien kon­kret und gestaltbar.

src: click

GIVE ME MY UTOPIA - STANFORD! - copy­righ­ted by Ste­phen Kotkin

But lets not inclu­de Precht. That would be so… Deter­mi­nistic, I mean with him being a ger­man and part of the Ali­ce Schwar­zer crowd… Very bad hib­bie jibbies.

Schrei­ben wir neue Epis­te­me. Lasst uns Gegen­stim­men weghet­zen. Kommt Stan­dard­re­dak­teu­re ohne Redak­ti­ons­sta­tut, auf gehts!

edit: Es gibt aber auch wie­der gute Nachrichten -

Doha/Berlin. Der Ener­gie­rie­se Qatar Ener­gy hat laut Katars Ener­gie­mi­nis­ter Saad Scha­ri­da al-Kaabi Abkom­men über Gas­lie­fe­run­gen nach Deutsch­land geschlos­sen. Das Flüs­sig­gas wer­de an das US-Unternehmen Cono­co Phil­lips ver­kauft, das es wei­ter nach Bruns­büt­tel lie­fe­re, sag­te der Minis­ter am Diens­tag bei der Ver­trags­un­ter­zeich­nung in der kata­ri­schen Haupt­stadt Doha. Die Lie­fe­rung soll 2026 begin­nen und min­des­tens 15 Jah­re lau­fen. Jähr­lich sol­len bis zu 2 Mil­lio­nen Ton­nen gelie­fert werden.

src: click
*aus­spuck*

edit2: Seh­emp­feh­lung für das REDS Semi­nar Video.

Heute nur zwei Hetzartikel im Standard

29. November 2022

und ein Stein­mei­er auf DW der das Kon­zept eines Waf­fen­still­stands nicht ver­stan­den hat.

Sonst aber alles gut.

Der ers­te Hetz­ar­ti­kel kommt natür­lich vom Phil­ip­pe Nar­val­schwein - und hetzt natür­lich gegen Richard David Precht.

Das zum Ein­satz kom­men­de Argu­ment ist dabei so schlecht, dass sich das Nar­val­le­schwein das per­sön­lich aus­ge­dacht haben muss:

Phi­lo­soph und Buch­au­tor Richard David Precht – wie soll man mit jeman­dem ins Gespräch kom­men, der alles zu wis­sen scheint?

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Es ver­sucht nie­mand mit ihm ins Gespräch zu kom­men - ganz Alp­bach und vier Fünf­tel des Medi­en­sys­tems het­zen SEIT MONATEN gegen ihn, seit sich acht Tage nach dem Agen­da Set­ting des ECFR eini­ge Freun­de Alp­bachs aus Mer­ca­tor Nähe ange­regt fühl­ten öffent­lich gegen Precht und Franz­o­bel zu het­zen.

Das waren die Ers­ten. Davor war das medi­al noch nicht Usus. Ihr fuck­ing Schweine.

Davor hat man Leu­ten mit leicht diver­gie­ren­den Mei­nun­gen noch nicht ein­fach verhetzt.

Was der Stan­dard gleich dar­auf wie­der ein­drucks­voll mit einem wei­te­ren Arti­kel unter Beweis stellt.

Infi­ni­te Con­ver­sa­ti­on”: KI lässt Sla­voj Žižek und Wer­ner Her­zog End­los­ge­spräch führen

Die nie enden­de Kon­ver­sa­ti­on dürf­te selbst Richard David Precht nei­disch machen, Žižek ver­misst aller­dings sei­ne Vulgaritäten

src: click

Wür­de man Leu­ten wirk­lich bei­brin­gen wol­len wie Argu­men­ta­ti­on ohne Argu­men­te geht - müss­te man ihnen Scho­pen­hau­ers “Die Kunst, recht zu behal­ten” emp­feh­len (click), und sie dann in ihrer Ver­zweif­lung allei­ne las­sen, wenn sie ver­ste­hen was hier gera­de abläuft.

Sie­he:

Ihr ver­fick­ten Hurenschweine.

So wie der Stan­dard, ein­fach mal im Neben­satz, unbe­grün­det, und ohne Kon­text im Arti­kel dis­kre­di­tiert man Leu­te in Mas­sen­me­di­en in Unter­über­schrif­ten, ohne dass sie den Hauch einer Chan­ce haben, sich dage­gen zu wehren.

Aber was will man machen - die HURENSAUWICHSERSCHWEINE im Stan­dard glau­ben in Alp­bach gäbs Schwar­min­tel­li­genz - und das Nar­val­schwein sei mehr als nur eine Oppor­tu­nis­ten­sau. (Jetzt muss man aber ver­ste­hen, dass ich den Live bei einem Event einen Anspra­che habe hal­ten sehen, bei der er Leu­te moti­vie­ren woll­te ihre per­sön­li­chen Social Media Accounts mit Alp­bach Tags (#FAN) zu fül­len und sie ange­lei­tet hat pro EU Messaging dar­in zu ver­brei­ten - aber bit­te mög­lichst ohne Inhalt, mög­lichst nicht län­ger als 100 Zei­chen, mit mög­lichst viel Bild­con­tent, mit smi­les, damit das Schön viral geht (“zeigt wo ihr seid, zeigt, dass ihr Spass habt”) noch lie­ber Kurz­vi­de­os, und die am meis­ten geshar­ten bekom­men per­sön­li­che Kon­takt­op­pu­or­tu­nities mit dem FAN (Forum Alp­bach Net­work)!! Und das vor einer Euro­pa­wahl. Mit ein­ge­la­de­nen Media­ma­na­gern, wie dem Twit­ter­ac­count Beauf­trag­ten der BBC.)

Die Hälf­te der Teil­neh­mer sieht wäh­rend der Anspra­che betre­ten zu Boden, die ande­re Hälf­te hat Enthu­si­as­mus gefaked (weil high value), und Nar­val war in sei­ner eige­nen Par­al­lel­welt in der er ein­fach der bes­te Red­ner über­haupt war, der die bes­te Rede über­haupt gehal­ten hat.

Und wenn man das sei­ner Psy­cho­the­ra­peu­tin erzählt - kommt die mit, ok - das war viel­leicht nicht ganz ok so, aber wie­vie­le der 300 Leu­te in dem Turn­saal glau­ben sie waren schon Jour­na­lis­ten wie sie - zurück.

Kei­ne Ahnung du SAU. Ist mir scheiß­egal du SCHWEIN. Hier hat eine nicht poli­ti­sche Ein­rich­tung ver­sucht über einen öffent­li­chen Kanal unter AUSNUTZUNG der Reich­wei­te von pri­va­ten social media accounts der Besu­cher (300 Leu­te - Jung und moti­viert, und zu 50% der Über­zeu­gung ihre Job­per­spek­ti­ve hän­ge davon ab) unter dem psy­cho­lo­gi­schen Bin­den an Selbst­ver­pflich­tungs­er­klä­run­gen (“War­um wast du der Ein­zi­ge der sei­ne nicht unter­schrie­ben hat?” kam dan auf Nach­fra­ge, zwei Events spä­ter.), das kam näm­lich noch dazu - Poli­tik in einer Demo­kra­tie struk­tu­riert zu beeinflussen.

Titel Ver­an­stal­tung? My Euro­pe, my Story.

Jetzt will aber Zukunft Euro­pa und #FAN immer noch nicht tren­den, denn kei­ne 12 Stun­den spä­ter hat das Nar­val­schwein in einer 2 AM Abend­ver­an­stal­tung im klei­nen Kreis sei­ne Sor­ge ange­merkt, dass sich die FT nur für Alp­bach inter­es­sie­re, wenn der Treichl spricht, dass er für Alp­bach jetzt viel mehr Künst­ler als Kata­ly­sa­to­ren brau­che, und dann in die ver­sam­mel­te Run­de gefragt, was wir denn machen wür­den um mehr Leu­te nach Alp­bach zu holen - was dann in einer Emp­feh­lung jun­ge Leu­te mit einem Stand am Fre­quen­cy Fes­ti­val zu kei­len geen­det ist - was jetzt?

Als Par­tei muss man sich für soet­was in Östeer­reich ja nicht registrieren.

Die Gesell­schaft ist das abgrund­tief Aller­letz­te. Sterbt ihr ver­fick­ten Hurensäue.

Hier noch Steinmeier:
(Stein­mei­er: ‘A cease-fire now would mean Rus­sia would keep the ter­ri­to­ries it has occupied’)

Hier NBC Today vor acht Monaten
(Tem­pora­ry Cease-Fire Decla­red Again In Ukrai­ni­an City)

Ja so eine Schei­ße wie­der - die Rea­li­tät stimmt/passt ein­fach nicht zu den Media Briefings.

Das Wichs­er­sau­schwein von Nar­val hat aber natür­lich auch schon wie­der eine Idee wie man da raus kommt -

Für intel­lek­tu­el­le Eli­ten soll das [Unsi­cher­heit] jedoch kei­ne Aus­re­de dafür sein, die Hän­de in den Schoß zu legen und zu sagen: Ich weiß auch nicht, wie es wei­ter­geht. Im Gegen­teil, erst durch das For­mu­lie­ren und Stel­len guter, neu­er Fra­gen wer­den Uto­pien kon­kret und gestaltbar.

Ja exakt - und wie die “guten neu­en Fra­gen” aus­zu­se­hen haben, defi­niert man mit Epis­te­men. Den rich­ti­gen Exper­ten. Und gegen der Rest wird gehetzt.

Es glaubt doch hier kein Schwein, dass es gegen Precht wegen irgend etwas ande­rem als sei­ner Posi­ti­on im Ukrai­ne Krieg geht, oder?

Und der ver­fick­te Gag ist - dass jetzt medi­al alles weg­ge­hetzt wer­den muss, was nicht dem gän­gi­gen Nar­ra­tiv entspricht.

Die­se Gesell­schaft ist das Allerletzte.