Wenn du im Hauptabend Relativierungen hörst, die mit der Realität nichts gemein haben, dann weißt du - diese Gesellschaft ist das Letzte.
Liana Fix, Mercator (ich weiß nicht warum mir das dazu einfällt, achja - desshalb), Körberstiftung bringt zwei Punkte zur Abmilderung der aktuellen Position der Ukraine ins Gespräch, die in dieser Form nicht existieren.
Zum einen gäbe es Aussagen der Ukraine, dass ein Rückzug russischer Truppen auf das Gebiet des 24. Februar als Grundlage für mögliche Friedensverhandlungen ausreiche. Das ist eine Misscharakterisierung. Die Aussagen gab es, allerdings im Zusammenhang mit einer Waffenruhe. Bei Friedensverhandlungen wird und wurde immer die vollständige territoriale Integrität der Ukraine als Ziel gefordert.
Die zweite Abmilderung bezieht sich auf das Einfrieren des Status der Krim, was ebenfalls zeige, dass die Ukraine keine Hardline Position vertrete und gezeigt hat, dass sie kompromissbereit sein könne. Diese Überlegung gab es im Zusammenhang mit folgendem gezeichneten Szenario. Russland wird vollständig besiegt, oder akzeptiert die folgenden Rahmenbedingungen von sich aus. Vollständiger Abzug aller russischer Truppen. Eine alliierte Schutzmacht aus Natostaaten stellt die Waffenruhe in der Ukraine sicher. Selenskyj spricht mit Putin über den Status der bereits vor dem 24. Februar besetzten Gebiete (wenn die nach dem 24. Februar besetzen Gebiete nicht befreit sind, gäbe es nicht mal eine Waffenruhe, bevor Alliierte aus Nato Ländern nicht die Ukraine sichern, gäbe es keine Verhandlungen auf dem Level der höchsten Regierungsvertreter), und bezüglich dieser Gebiete wäre dann ein Freeze des Status anzuraten, um eine Übergangsperiode einzuleiten, nach der diese Gebiete wieder an die Ukraine fallen.
Das wird als notwendig angesehen, da die Bevölkerungen in den Gebieten (in umstrittenen Abstimmungen) einem Anschluss mit Russland zugestimmt haben, und es hier Zeit braucht (De-Ideologisierung) um diesen Prozess wieder rückabzuwickeln.
Auf Mercator ist eben Verlass. Beide Punkte als Beleg für die Kompromissfähigkeit der Ukraine zu bringen ist hochproblematisch. Im Panel widerspricht wieder niemand, weil sich niemand auskennt.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Letzte.
Der nächste Punkt betrifft Journalistenfragen zum Thema, ob die Ukraine Friedensverhandlungen unter den Bedingungen des Verlusts der Krim zustimmen würde. Diese werden aktuell, auch wenn sie so klar und so eindringlich formuliert wurden wie nur möglich, abgeschmettert und nicht beantwortet. Erste Journalistenfrage hier:
Dann gibt es noch einen kleinen dritten Punkt - bei dem Habeck einer Reduzierung der Gasliefermenge zugestimmt habe, wo Habeck eine Nachfrage nicht beantworten kann, bei der die Logik aber vermutlich wie folgt läuft. Die Ukraine hat ein Drittel ihres Liefernetzes für Gas abgedreht. Für Deutschland bedeutet das im Moment, dass 25% weniger russisches Gas ankomme. Da das ukrainische Gasliefernetz im Jahr 2021 nur zu 30% ausgelastet war, es jedoch Meldungen gibt, dass Russland an einigen Tagen im vergangenen Monat dessen Lieferkapazität voll ausgelastet hat, lag die Überlegung nahe, dass damit das Kappen der Pipelineinfrastruktur über Polen ermöglicht wird. Es gibt jetzt einen offenen Streit darüber ob Russland die hier wegfallene Menge über andere Leitungen in der Ukraine ersetzen kann, die Ukraine sagt ja, Russland sagt nein. Gestern gab es dann eine Pressemitteilung, das Russland die Gas Lieferungen über die Jamal Pipeline (Polen) komplett einstellen wird (deutschlandfunk), das interessante hierbei ist, dass das in den vergangenen Monaten bereits der Fall war und dass Polen über die letzten Monate per Reverse flow aus Deutschland mit Gas versorgt werden musste. Das Gas das in Deutschland gelandet ist kam unter nahezu Vollauslastung des Gas Pipeline Systems in der Ukraine an. Es liegt jetzt also die Vermutung nahe, dass hier neue Realitäten geschaffen wurden, die die Re-Aktivierung des Pipelinesystems über Jamal und damit Polen incentivieren sollen. Darauf hat Gazprom gestern mit einer Presseaussendung geantwortet in der die Abschaltung von Jamal offiziell bekanntgegeben wurde. Für Deutschland bedeutet das, dass die 25% der Gasmenge aus Russland, die aktuell nicht in Deutschland ankommt, über die Mehrnutzung anderer Pipelineinfrastruktur kompensiert wird, dass laut Aussagen Russlands aber die volle Kapazität, entgegen der Angaben der Ukraine, nicht wieder erreicht werden kann - Vermutung, ohne Jamal wieder ans Netz anzuschließen. Die Aussagen von Kuleba (“Deutschland habe einem Gasboykott russischen Gases zugestimmt”) bei der Pressekonferenz gestern, könnten sich darauf bezogen haben, dass Deutschland das Delta an weniger geliefertem russischen Gas hier akzeptiert habe. Als die Presse danach nachgefragt hat, was die Aussagen Kulebas denn bedeuten, gabs nur den Standardsatz, dass Deutschland gegen Sanktionen im Gasbereich über ein neues Sanktionspaket der EU sei, da man den Ausfall nicht kompensieren könne. Nett.
Das Wichtigste an der PK war natürlich zu wiederholen, dass es im alleinigen Entscheidungsbereich der Ukraine liegen würde, wann sie in Friedensverhandlungen eintritt. Dazu Kuleba. “Wir werden gewinnen, denn wir können gewinnen”, “es sei denn die EU entziehe Ukraine den Mitgliedskandidaten Status, dann werden wir verlieren, weil die Motivation wegfällt” und “ob alle EU Staaten das überhaupt ernst meinen, würde sich ja in den nächsten Monaten zeigen”. O-Töne Kuleba.
Also gehabt wie immer die Öffentlichkeit wird verarscht, und Journalisten die ihren Job machen, bekommen keine Information.
Überschrift: Amnesty-Generalsekretärin, Putin hasst Ukrainer! “Es gibt Aussagen, Kommentare und Auftritte Putins und anderer russischer Führer, die zeigen, wie sie das Volk der Ukrainer ignorieren und hassen, in denen sie reden, als ob die Ukraine nicht existiert”
src: click
Unglaublich! Diese News sind ja bestialisch. Und brandaktuell! Wann hat dieser Putin das denn zuletzt gesagt!? Achso ja, wahrscheinlich in der Rede zur Kriegserklärung. Als wir ihn alle als wahnsinnigen Impulstäter wahrgenommen haben, aber niemand hören wollte, dass in die Rede Begriffe wie Novorossiya hineingeschrieben worden waren um ein bestimmtes (in Russland gelehrtes) russisches “Geschichtsverständnis” zu beschwören. Und was ist das jetzt - Putin und andere russische Führer? Ja sakra die heilige Kuh nochmal, ist das jetzt doch der gesamte russische Führungszirkel der dahinter steht? Der “wahnsinnige Putin” wird ja immer unpopulärer, seitdem der Umsturz kurzfristig mangels Bevölkerungsbeteiligung nicht geklappt hat. Und nach knapp zwei Monaten, drei Viertel der deutschen Bevölkerung in Umfragen Angst vor einem Atomkrieg hatten.
Jetzt gibt es da aber noch den Teil der Aussage der hier besonderes wesentlich ist - Völkermord. Dazu Chomsky, das geben die Zahlen nicht her. Ja verdammt nochmal, wie willst du da als Standard ne ordentliche “Putin der Völkermörder” Reportage aufziehen? Achso ja, du nimmst eine Aussage der Amnesty International Generalsekretärin her die einen warnenden Charakter hat -
Es gibt keine Kontrolle, und dies schafft die Bedingungen für gewalttätiges Verhalten, es gibt ein Regime der Straflosigkeit …”, wurde Callamard von der Agentur Unian zitiert.
Es gebe zwar keine Beweise dafür, dass die Militärführung von den Soldaten Folter oder Mord verlange. “Aber wir haben Beweise dafür, dass die Führung diese Verbrechen nicht stoppt. Also wiederholen sie sich immer und immer wieder”, sagte die Amnesty-Generalsekretärin.
und schreibst sie zusammen mit einer Aussage dass diese Aspekte in die Betrachtung des Völkermord Vorwurfes bei Amnesty international einfließen werden in eine “der Putin hasst Ukrainer und völkermordet” Geschichte um.
Das ist ja nur folgelogisch, nach dem du in den vergangenen Tagen die Entscheidungen der Parlamente von Estland, Lettland und Kanada, Russlands Verbrechen in der Ukraine als Völkermord zu bezeichnen, rauf und runterberichtet hast.
Und mit Völkermördern kann man ja nicht verhandeln! Vor allem aber weil Russland ja garnicht verhandeln will! Stoppt den Genozid. Liefert schwerere Waffen. Besiegt den Völkermörder.
Eine Frage noch, wie sieht Amnesty das notwendige Eingreifen militärischer Führungsebenen in dem Bereich eigentlich in anderen Fällen?
Amnesty-Studie zu Afghanistan
“US-Armee versagt bei Aufklärung von Kriegsverbrechen”
Amnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen das US-Militär: Es soll offensichtliche Hinweise auf Tötung und Folterung von afghanischen Zivilisten durch Soldaten fast durchgehend ignoriert haben.
Achso, ehm, ja - ehm also, ja. Aber Russland betreibt hier immer noch Völkermord. Oder könnte, wenn die Betrachtungen von Amnesty abgeschlossen sind. Oder wenn sich mehr als drei Regierungen finden die das Wording anerkennen. Also trotzdem laut Faktenlagen solche Morde nicht angeordnet werden. Also laut dem was man aktuell weiß.
Wo ist jetzt meine schöne Geschichte hin?
PUTLER?
Ach so ja, yellow press Nachrichtenschema to the rescue.
Putin hasst Ukrainer! Sagt die Amnesty-Generalsekretärin!
edit: Noch mehr guter Qualitätsjournalismus:
Frage: Warum sind die beiden nordischen Länder – im Gegensatz zu Norwegen und Dänemark – eigentlich noch keine Nato-Mitglieder?
Das weiß man doch die Nato das Verteidigungsbündnis der Wahl für alle EU Staaten. Nur halt nicht wenn Russland das so sieht, weil das wäre ja kompletter Wahnsinn. Entsprechend fällt übrigens auch die Antwort aus. Es gibt keine -- das wird dann mit “naja Finnland konnte bis 1991 de facto ja nicht” zurechtgedrechselt.
Weil du heute als Journalist in einem neutralen Land “result ware” produzierst.
Frage: Russland hat wütend protestiert, als Helsinki und Stockholm ihr Ansinnen kundtaten. Wie könnte sich Wladimir Putin denn rächen?
Russland “räche” sich mit der Stationierung von Atomraketen in Kaliningrad. Eine unmittelbare Gefahr gäbe es aber nicht -
Zu überdehnt dürfte die russische Armee angesichts des heftigen Widerstands der Ukraine schon sein, als dass Putin eine weitere Front eröffnen könnte.
Deshalb fliegt Russland auch seit Wochen Abschreckugnsflüge (click), und die Nato sitzt daran einen Mechanismus zu erarbeiten, damit Schweden und Finnland bereits vor dem offiziellen Beitritt in den “Genuss des Artikel 5 des Nato Vertrags kommen”. Selber Artikel. Das ist sicher nur ein Frühbucher Goodie. Des machen die ab nächstem Jahr für jedes neue Mitglied…
Wenn du heute keine Ahnung hast, und dir selbst einfache Sinnzusammenhänge nicht erarbeiten kannst, wirst du heute Journalist und produzierst emotionalisierten, die Antwort in der Frage vorwegnehmenden, sinnentstellten Müll. Hauptsache das Gut/Böse Narrativ bedienen. Diese Gesellschaft ist das Letzte.
src: click
Die NYTsieht das nicht so. (Falls die Paywall das Lesen verhindert, Link googeln, und dann über den google News tab gehen.)
Ukraine’s natural gas grid operator said on Tuesday that it would stop transporting Russian gas through an eastern border entry point called Sokhranivka, raising fears of a cutoff of flows to Europe.
The Gas Transmission System Operator of Ukraine said that, beginning Wednesday, it would quit accepting Russian gas at the entry point because the Russians were interfering in technical processes at gas facilities and endangering “the stability and safety of the entire Ukrainian gas transportation system.”
Da wärs jetzt ganz gut zu wissen, wie viel des frei verfügbaren LNG Flüssiggases jetzt über die obere Adria nach Österreich kommen kann. Ok, war ein Scherz. (edit: Der österreichische Journalismus hat da, nur einen Tag später, mal nachrecherchiert… 😉 )
Ich will ja nicht sagen ich habs vorausgesagt, aber das hab ich vorausgesagt. 🙂 (Nicht öffentlich, in privaten Gesprächen.)
Zusatz: 2021 war das ukrainische Pipelinenetz bereits nur zu 30% ausgelastet. Ob das auch für die Wintermonate gilt, konnte ich nicht eruieren.
edit Ah, verstehe…
Die vertraglich mögliche maximale Auslastung liegt bei 109 Millionen Kubikmetern Gas pro Tag. Die Ukraine bezieht aus dem Transit des russischen Gases für den eigenen Staatshaushalt wichtige Durchleitungsgebühren. Durch die russisch-europäische Pipeline „Jamal-Europa“ fließt Interfax zufolge hingegen derzeit kein Gas über Belarus und Polen nach Deutschland. Vielmehr werde Gas im so bezeichneten Reverse-Verfahren aus europäischen Speichern von Deutschland nach Polen umgeleitet.
src: click
Polen bekommt kein russisches Gas? Das geht ja garnicht.
edit: Noch ein paar Überlegungen zum aktuellen “Im Zentrum”. Tchakarova polemisiert nicht nur, sie verschweigt wesentliche Aspekte. Wenn Russland in einem Abnützungskrieg Vorteile gegenüber der Ukraine hat, sind geopolitisch gesehen die US and China die Gewinner eines solchen. Wenn wir die USA als Kriegspartei sehen (wie im Zentrum als Fakt angenommen), ändert das die Betrachtungslage deutlich.
Der zweite Aspekt um den im Zentrum herum geredet, der aber nie getroffen wird ist, dass die aktuelle US Ausrichtung bei Zeihan wie folgt klingt: Wir machen alles, alles - was nervt, aber unserer Auslegung zur Folge, keine direkte Konfrontation mit der Nato darstellt (siehe auch Haines), und damit wird eine Eskalation bis zu einem Atomkrieg verhindert. Das steigert strukturell die Verluste Russlands im Abnützungskrieg, und steigert die Wahrscheinlichkeit eines möglichen Regimewechsels ebenfalls deutlich. (Ohne Einblick zu haben, wie wahrscheinlich ein solcher ist, Vermutung - eher unwahrscheinlich).
Das mündet vielleicht weniger direkt in die Diskussion einer “Eskalationsspirale”, als eher in das Szenario “und was wenn Russland kurz davor steht zu verlieren” das im Zentrum gezeichnet wurde. Sollte die skizzierte US Ausrichtung zutreffen, bereitet mir das zweite Szenario mehr Sorgen. Dh. was bei einer “späten” Eskalationsspirale?
Dazu stellt sich mir noch die Überlegung “und was bei einem Sieg”? (Wenn wir den Sieg in Destabilisierung bis zum Regimechange sehen.) Wie hoch sind die darauffolgenden Stabilisierungschancen für ein “besiegtes Russland” und wie sehr freuen sich bei diesem outcome China und Indien?
Über das rhetorische Gewichse mit “um Frieden zu ermöglichen braucht es den Krieg bis zur Kapitulation, denn nur dann können wir dem ‘Angriffsimpuls’ zukünftiger Potentaten vorbeugen” und unsere Friedensordnung, wieder alternativlos werden lassen, muss ich mich nicht auslassen. Kompletter Schwachsinn, wer soetwas glaubt, lässt sich momentan von allem überzeugen.
Das fällt eher unter den Punkt “Rachegelüste” gegen den der das Ideologiegerüst zum Fall gebracht hat. Aber diese Gesellschaft ist das abgrundtief Letzte - also ist sowas aktuell sehr en vogue…
Noch etwas, was aktuelle sehr en vogue ist, ist zu behaupten, Russland wolle nicht verhandeln, daher müsse man mit Russland aktuell nicht verhandeln (siehe Heines), da es für Russland aktuell zu gut laufe. Während es aktuell für die Ukraine gut läuft.
Ein Parier, wer darin Logikfehler findet. Wer die Frage stellt welche Vorbedingungen beide Parteien bisher für Verhandlungen gestellt haben, ist in der öffentlichen Meinung ein Verräter. Ich darf noch mal zwei der Ukraine anführen. Bevor Gespräche über einen Kompletten Waffenstillstand geführt werden können müsse sich die russische Armee an die Grenzen des 24. Februars zurückziehen (siehe: click leider wie immer verklausuliert, aber hier noch einmal zu einem früheren Zeitpunkt: click, gefordert wird immer cease fire and withdrawal). Außerdem dürfe Russland keine Listen mit Bedingungen an die Türkei weitergeben, denn das seien ja Ultimaten.
Gut dass wir darüber gesprochen haben. Und Gut dass die Öffentlichkeit darüber bescheid weiß. Es wird aber noch viel geiler… Siehe: click - und hier noch mal im O-Ton. Die Ukraine könne selbstredend keine der Forderungen Russlands Städte kampflos zu übergeben akzeptieren (das sind Ultimaten), wenn es eine Kompromisslösung geben soll, müsse diese über eine Volksabstimmung zuerst demokratisch über jeden Kompromiss mit Russland abstimmen. Selenskyj argumentiert wie folgt. Zuerst vollständiger Rückzug der russischen Truppen aus allen temporär besetzten Gebieten. Diesmal inklusive der Krim, hier geht es ja um Friedensverhandlungen. Dann Friedenssicherung durch vertraglich gebundene Schutzmächte in der Ukraine (die Türkei und Deutschland waren im Gespräch, Deutschland später nicht mehr, aus Gründen die mir nicht bekannt sind), die sich ihrerseits verpflichten im erneuten Angriffsfall die Ukraine aktiv zu verteidigen. Was einen Nato Bündnisfall auslösen könnte. Dann bereitet die Ukraine erst einmal eine Volksabstimmung im vom Krieg zerrütteten Land mit zerstörter Infrastruktur vor, und dann könne die Ukraine mitteilen welche Kompromisse mit Russland eingegangen werden könnten.
Wer daran irgendetwas komisch, oder “ausweichend” findet, ist doch bitte ein Hitler-Versteher (gell lieber Anton Pelinka vom Institut für Konfliktforschung), denn diese Gesellschaft ist das Letzte.
Dieser verdammte Putin, nie will er verhandeln! Mit dem darf man doch nicht verhandeln!
Um zu diesem Punkt zu kommen, hilft es insbesondere, wenn du als Medium zuvor zwei Hetzkampagnen startest, die der Bevölkerung suggerieren wie weit sie gehen kann.
Ich möchte darum noch mal in aller Offenheit aussprechen, was man aktuell nicht auszusprechen wagen darf. Reden Selenkyjs in den westlichen Medien wurden in den ersten Monaten grundsätzlich so gekürzt wiedergegeben, dass jede Relativierung in Punkto Friedensverhandlungen, die von der ukrainischen Seite getätigt wurde nicht mehr in der Öffentlichkeit ankam. Zusätze wie “zuerst braucht es den vollständigen Rückzug der russischen Armee aus allen temporär besetzen Gebieten” inkludierten immer explizit auch die Krim. Den Papst in die Ukraine einzuladen und zwei Tage später Panzer zur Befreiung von Mariupol zu fordern war immer die Norm. Als Selenskyj öffentlich über eine Teilneutralität der Ukraine nachdachte, kamen öffentliche Meldungen in der NYT und der WP, dass man in US Regierungskreisen die Position der Ukraine nicht mehr verstehe. Vorauf dann edit [Korrektur] ein achtminütiges Interview mit dem ehemaligen ukrainischen Verteidigungsminister zur Richtigstellung folgte.
Ideologische Gedankengebilde Selenskyjs wie “die Bevölkerungen westlicher Staaten, werden die Regierungen stürzen die nicht der Ukraine helfen, da die Bürger viel weiter sind als die Regierung, dann kommt es zu populären Revolutionen” - wurden nicht Teil von Berichterstattung. Genausowenig seine Überlegungen zum Thema, “wie mit gehirngewaschenen Menschen in den temporär besetzen Gebieten umgehen” (da brauche es erst einmal einen Waffenstillstand, und dann viel Zeit, und dann ein Direktes Gespräch mit Putin, denn Selenskyj müsse sich noch was überlegen).
Die erste Erwähnung jetzt “Offensivwaffen zu fordern” kam (vor Butscha) vom Atlantic Council. Diese Forderung wurde zwei Tage später von ukrainischen Regierungssprechern übernommen (ebenfalls vor Butscha), siehe selber Link.
Das letzte österreichische Qualitätsmedium, dass sich nicht auf “es braucht jetzt einen Sieg der Ukraine” festsetzen wollte, da das in der Forderung erneut immer mit der Herstellung der kompletten territorialen Integrität der Ukraine zu den Grenzen von 1994 verbunden ist, kippte zwei Tage nach einem Leitartikel des Vorstandes des ECFR, dass jetzt Bevölkerungen auf einen Langen Krieg einzuschwören seien. Am Besten von Politikern. Diese Statements sind bis heute (siehe Macron), jedoch noch Mangelware, also kamen dann wieder die Pundits nach vorne - und begannen Pazifisten und Leute die eine schnelle pragmatische Lösung als Optimum forderten öffentlich zu Denunzieren.
Quellenlinks reiche ich später nach. Stehen bereits im Blog.
Ursula Plassnik taucht aus der Versenkung wieder auf, Personen mit dem beruflichen Hintergrund kann man ja später gut gegen die Alice Schwarzer brauchen - das ist dann der Ausgewogenheitsauftrag des ORFs. Wobei, der Gag ist so und so, dass es hier nur auf “mediale Anmutung” ankommt. Dh. wenn du das Thema (“Die Medien haben hier komplett einseitig berichtet, die Meinung der Hälfte der Gesellschaft (keine Lieferung von Angriffswaffen an die Ukraine) konnte öffentlich nicht mehr stattfinden” in Österreich denunziert sich nach dem ECFR Aufruf als letzte Qualitätszeitung noch schnell die Wiener Zeitung selbst. (“Gewinnen müssen, weil verlieren verboten ist.”) mit Schwarzer verknüpft, hast du gleich schon die Hälfte der Gesellschaft gegen dich, die jüngeren Semester so und so, denen die Feminismus Auslegung der Emma zu altbacken und zu wenig “issue forward” ist. Und den Rest der Kontextualisierung machst du indem du sie gegen Leute debatieren lässt, über die die Gesellschaft offen lacht. Es geht nicht um den Inhalt, es geht um die Anmutung.
Das was das erste mal, dass in der öffentlichen Kommunikation ein Regierungsvertreter “für Selenskjy” gesprochen hat - der bis dahin das öffentliche Gesicht der ukrainischen Position war.
Heute ist Neutralität in Österreich ein Schimpfwort, das überdacht werden muss, und gegen die sich eine Bürgerinitiative bildet, die der Vorstand des AMS (Arbeitsmarktservice, Arbeitsamt) und einer der führenden linken Intellektuellen des Landes, in einem öffentlichen Brief unterstützt.
edit2: Mehr Hetze, natürlich wieder mit Hitler als Vergleichsoption. Aber ohne ausgesprochene Perspektive. Sowas produziert der österreichische Medienverbund heut am Laufband. Und dass das Arschloch am IKF gearbeitet hat, freut mich natürlich besonders.
Diese Gesellschaft ist das Letzte. Das Institut für Konfliktforschung setzt heute auf wehrhafte Demokratie. Sorry, wir müssen kurz noch ein neues Wort prägen, um die Debatte hier für uns positiv zu beenden, darum existiert jetzt auch der Hitler-Versteher.
Da will wohl jemand auf der populären Welle schwimmen.
Zusatz, diese Gesellschaft ist das letzte bezieht sich hier darauf, dass das Institut für Konfliktforschung den Hitler-Versteher für die öffentliche Debatte erfindet, beim Konzept der “wehrhaften Demokratie” andockt, das andere erfunden haben, das wiederum geopolitisch null Sinn macht, es sei denn du biederst dich an bestehende Machtblöcke an die bereits existieren - und es ist auch nicht so, dass jede Demokratie zu dem Modell wechseln könne, oder viele, oder dass das eine neue Option wäre. Und der Rest deiner Arbeit als Konfliktforscher besteht darin den ideologischen Pazifismus des aktuellen Papsts nieder zu schreiben. Und damit es richtig schön ‘jellt’, erfindest du als Konfliktforscher halt noch den Hitlerversteher für den öffentlichen Diskurs. Hattest wohl zu wenig verdammte Totschlagargumente zur Hand.
Wenn das deine Konfliktforscher sind - bist du als Gesellschaft das Letzte. Was für ein Arschloch.
Vorerst neun Finanzunternehmen haben unter dem Titel “Green Finance Alliance” auf Initiative des Klimaschutzministeriums ein Klimaschutz-Bündnis gegründet. Sie wollen ihr Kerngeschäft an Pariser Klimazielen ausrichten. Damit “haben wir wichtige Verbündete gewonnen - im Kampf gegen die Klimakrise und aus dem Weg raus aus der Abhängigkeit von fossilem Öl und Gas”, so Klimaschutzministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Montag.
Die Unternehmen wollen einen Beitrag leisten, dass sich die Erderwärmung auf weniger als 1,5 Grad beschränkt. Dazu gehören Vorgaben für den Ausstieg aus fossilen Energieträgern, den Ausbau grüner Geschäftsaktivitäten sowie eine transparente jährliche Klimaberichterstattung. Jährlich gibt es ein Monitoring. Im Gegenzug erhalten sie die Chance, ihre Bemühungen um Klimaschutz sichtbar zu machen und sich als Vorreiter zu positionieren.
Wie jetzt im Gegenzug erhalten sie die Chance PR zu betreiben? Das ist aber gütig… Naja, das werden kleine Mittelstandsbetriebe sein, die das als Option gut gebrauchen können, die werden nicht so viel Reichweite haben…
Gründungsmitglieder sind Allianz Elementar Versicherungs-AG, BKS Bank AG, fair-finance Vorsorgekasse AG, Hypo Oberösterreich, Raiffeisenbank Gunskirchen eGen, UniCredit Bank Austria AG, Uniqa Insurance Group AG, VBV Pensionskasse AG und VBV Vorsorgekasse AG.
Ich reise mental nochmal nach Alpbach 2018, wo es für alle Leute meines Metiers nur die Option “entweder Propaganda”, oder “Propaganda mit sozialem Anstrich” gegeben hat, wo sich vor Greta effing Berater der Oppenheimer Fonds (“We are not there yet, too many investors still see it as philantropy, we have a lot of work in front of us, ..:”) mit idiotischen Testimonals des Plastic Planet Regisseurs die Klinke in die Hand gegeben haben (Veranstaltungsmails aus der Zeit: Green Finance – Privates Kapital gegen den Klimawandel, Be open, science and society Festival: Klimakrise: Letzte Chance, vorbei?, By Design or by Disaster? Wege, Wandel zu gestalten statt ihn zu erleiden), während man versucht hat in Turnhallenveranstalltungen 300 Leute dazu zu bringen “My Europe my Story” individualisierte Propaganda per Facebook rauszuhauen, selbstredend schon unter der Betreuung von 20 eingeflogenen PR Beauftragten (ich hatte den von der BBC!), die tolle Tipps parat hatten, wie “keinen Inhalt, lieber viele Videos und in Action Pics, die zeigen wie viel Spass ihr habt” -- das Ganze natürlich nicht umsonst, denn den meist gesharten winkt ein “Featured posting” des Forum Alpbach Networks für den Karriereboost. Aber davor gabs noch mal schön eine psychologisch manipulative Selbstverpflichtung zu unterschreiben, was ich dann am liebsten Beitragen werde. Ich erinnere mich an den Austrian World Summit im Jahr darauf, als Gueterres bekannt gegeben hat dass die Initiativen jetzt ausfinanziert werden, Funding sei gesichert, und das Ziel mit “beeinflusst eure Regierungen dazu aufs 2050 Ziel einzuschwenken” “wir brauchen euch, ihr seid die Speerspitzen” ausgerufen wurde. Ich erinnere mich an meine Bemühungen herauszufinden welche Institutionen die Initiativen zu der Zeit gefördert haben, bei denen ich dann immer bei “long term invested interests, and believe based investors” rausgekommen bin. Die Nationalbanken habens gefeatured, die Kirchen hattens im Portfolio. Den Schlenker dass die FFF Gründerin schneller in Davos war (World Risk Report 2018 hatte Klimawandelfolgen das erste Mal unter den Top 10 Risiken gelistet, im Jahr darauf wars Headliner Thema) als bei ihrer eigenen Vereinigung, und dass FFF Österreich vom Eventmanager der Initiativgruppe Alpbach Wien als einer von zwei Gründern mitgegründet wurde - Zitat “weil wir sowas hier auch brauchen”, find ich auch einfach übertrieben.
Ich übergeh mal, dass die PR Ausrichtung seit je her darin bestanden hat öffentliches Kapital in Richtung erneuerbarer Investitionen zu funneln, (also wenn dus nicht wie die Aktivisten meist falsch verstanden und für ein Leben mit mehr Verzicht geworben hast - da das (freiwilliger Verzicht) in allen Übergangsszenarios von Versicherungsgesellschaften immer nur als Puffer drinnen war) da das Anschubinvestment für ein Windkraftwerk doppelt so hoch ist wie für ein konventionelles, und die Herstellungskosten daher nicht bereits früh in der Laufzeit durch abgeschlossene Verträge amortisiert werden. Von anderen Problemen ganz zu schweigen. Ich übergeh auch mal, dass das bisher nicht sonderlich toll geklappt hat, und die Proponenten der öffentlichen Debatte heute in Bürgerforen sitzen deren Budget beim Staat als “zu einem Drittel für PR Ausgaben” gelistet ist, schließlich haben wir hier ausgabenseitige Transparenz. Ich übergeh sogar die Alpbach IIASA Initiative die seit 2013 rennt, und die IIASA die begonnen hat in Alpbach 2021 “research artists” antanzen zu lassen, die folgende Jobbeschreibung verbalisiert haben.
Ich übergehe sogar die Bürgerinitiativen, wo die selben Organisationen beim “Hearing fürs Parlament” auf drei Seiten gleichzeitig vertreten waren (Nationalbank von der IIASA beraten schickt IHS Experten deren Finanzierung sie sichert, Alpbach Stipendiant aus dem vergangenen Jahr hält als Sprecher der Bürgerinitiative die Brandrede, während der Stangl Johannes (ehemmals Alpbach Eventmanager, malt heute in Startups Balkengraphen mit Blumen, oder berichtet für Alpbach über den “Change” den die COP 26 in Saudi Arabien eingeleitet hat) das Interesse der Bevölkerung über FFF pusht.
Ich übergeh sogar die verdammten “wir freuen uns, dass FFF den Weg nach Alpbach gefunden hat” Pressestatements der Organisatoren 2019, und dass der öffentlichkeitsrelevante “Teil” von FFF mit Taferl auf dem Heldenplatz geendet hat, als sich die Initiative für eine Änderung des Grundgesetzes ausgesprochen hat, die nicht von einer Mehrheit der Bevölkerung getragen wurde. Ich schreib das deshalb, weil am Ende nur noch die Krone berichtet hat -- während man in Alpbach schon längst auf “wir machen das über Taxonomie auf der EU Ebene” als logische Lösung umgeschwenkt ist…
Das heißt - über Selbstverpflichtungen von Unternehmen.
Aber eines muss ich doch noch fragen. Dieser “bottom up approach”, bei dem kleine Kinder der Politik die Welt erklären mussten, weil die Politik ja sonst komplett uninformiert und orientierungslos gewesen wäre…
Schlägt sich das, neben dem Aspekt, dass es Schirmthema der letzten EU Präsidentschaft war, darin nieder, dass
Gründungsmitglieder sind Allianz Elementar Versicherungs-AG, BKS Bank AG, fair-finance Vorsorgekasse AG, Hypo Oberösterreich, Raiffeisenbank Gunskirchen eGen, UniCredit Bank Austria AG, Uniqa Insurance Group AG, VBV Pensionskasse AG und VBV Vorsorgekasse AG.
aktuell vom Klimaschutzministerium als Vorreiter fürs 1.5 Grand Ziel bejubelt werden -- oder muss ich davor noch mal den Exkurs zur grotesken Klimaheros Medaillen Zeremonie des Austrian World Summit 2020 führen?
Sorry, was ich eigentlich fragen wollte, ist - genau so lernen kleine Kinder heute wie politischer Aktivismus funktioniert, oder?
Ein Sommer wie fucking damals.
Diese Gesellschaft ist so dermaßen das Letze…
Sorry, ich bin mir sicher die APA Meldung sollte Freude über das Greifen der Selbstverpflichtungen über EU Taxonomien auslösen, oder so… Ich weiß dann aber nicht was die Gewessler dabei macht.
Die Nudginginitiative, die vom Kocher bei dem Bürgerinitiativenhearing beworben wurden (“Damit lässt sich natürlich nicht alles regeln, aber einen Beitrag kann es schon leisten”), übergehe ich am Besten ebenfalls. Das Nudging das über die EU Kommission kam auch…
edit2: Ah, wird in der aktuellen Debatte auch wider wesentlich. Das Atlantic Council, hat als Erstes zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine geraten um “die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu gewährleisten” (schwere Waffen sind im allgemeinen Angriffswaffen, insbesondere die aktuell akut geforderte (siehe Sky News interview), dh. ganz sauber ist diese Argumentation nicht. Die Regierungssprecher der Ukraine haben diese Forderung des Atlantic councils zwei Tage später aufgegriffen, aber die Begründung geändert. Die Ukraine brauche diese Waffen um “den Krieg zu gewinnen und Russland aus den temporär besetzten Gebieten zu vertreiben”.
Lets play a little game. Are you dumb enough to swallow this?
Then the head commentator role at “Der Standard” is open to you. Potentially. Well, after the current one goes into retirement.
edit: One more, one more, … - Do you know this one? Eric Frey, a leading member of the Neos party, a polish sociologist who is also an active member in the ECFR, a US based russian author who is ‘an outspoken voice against “autocrats” (*cough* *cough*)’, and an austrian/german historian (Habilitation and later researcher at the Free University, Berlin) --
Interlude
The Free University was founded in West Berlin in 1948 with American support during the early Cold War period as a de facto western continuation of the Frederick William University, which was in East Berlin and faced strong communist repression; its name refers to West Berlin’s status as part of the Western Free World, in contrast to the communist-controlled university in East Berlin.
Oh, what opinions might they hold? How could one ever presume to know their positions prior to watching the panel itself?
Comment after watching it: It is outright infuriating to see that gaggle of ‘experts’ by their own and their friends admissions and definitions, without any realist (realpolitic) or geopolitcs based notion, or any idea what “the US withdrawing” would mean conceptually, or any idea about what it takes in terms of global military investments to secure trading routes, or any idea on why germany put up a 100 billion investment fund for defense purposes within the first week, just to get vested interests on board (money that was literally snapped into existence based on a notion of “it needs to exist”, and special state powers to increase publis sector lending for such an occasion), and without any knowledge in the matter on a process level, invent freaking effbomb motivational storys for the intellectually challenged, and call that “perspecive hunting”. While you fail to bring “high levels of corruption” and “Selenkyjs leather clad jokes on TV is the new populism we might need so dearly” (Not my interpretation, mind you.) onto the same plane of existence…
If you want to purely and simply stultify society these days - why book an effbomb Burgtheater panel and have them talk about if “post heroic societies” are still possible in the future. Eff this till its gone.
I can not bash my head against a wall strong enough not to solely recognize this for what it is, namely the cheapest, lousiest, most idiotic form of propaganda imaginable. Conjured up by uninformed idiots, whose job it is to simply and purely have an impact on public perception, with the most benign bullsh*t they can dream up in one and a half hours, from a basis of “they’ve read something in a newspaper” and then copied their transatlantic friendship cycles in terms of orientation within a good/bad argumentative spectrum, that they themselves fumble arguments in, all the freaking time. (Now, the effing Burgtheater featuring the intellectual dandruff from Alpbach crowd is into insisting, that they are for a short war as well - by supplying more and more modern weapons even though the US is not, and they are copying all their official statements -- but more offensive weapons double speed, now also ensures, that the conflict will be over sooner, by enabling the good guys, to take back more territory. Tose F-wards, dont even realize that the first people to pronounce this to ideally become a long war of attrition, were all US agencies and thinktanks. All of them. Not one among the voices that saw the need for that, that wasnt. They dont even effing realize, that for Biden “beating Russia” has more importance, measured in terms of funds having been made available by congress, than the entire second covid financial relieve package for the entirety of the US. What a wonderful way, I might add, to have no one talk about abortion being criminalized again, once more, by the US supreme court. What was that old chicago school concept again? Where would we be without a public enemy, that has the innate potential to unify the country in populism?) Not to mention the outright insanity, to publicly demand energy import bans (Gas. Now.), based on not even slightly understanding the fallout they would cause. And then demanding them more short term, rather than later, because of ‘maybe Trump’. And then not realizing the insanity of that argument made on a public stage. And then not realizing that US foreign policy is a bipartisan manner. Always has been. That and then add storytelling so bad, it pains me to listen to it. Why does it still hurt, when I’m constantly hitting myself, by monitoring these developments in Austria?
Playacting intellectualism at the bottom end of the so dumb, doesnt even realize that they didnt come up with what they think is their opinion spectrum.
This is what hell is like. Full of people being paid to hold insane positions, talking to the public, like it would be even dumber then they are, which on an open ended scale open towards the bottom isnt possible anymore, acting in roles of “explainers in chief” and “imagineers” of potential futures, that are so insanely past any concept of what matters in reality, a viewpoint, they’ll never have to face in their lives… (“I myself hope, that military heroism as a public motive is more like a phase…” I mean thanks, do you want your Wittgenstein award now or later!? One question though, who the fuck gives out 1.5 Mio. in research grants for that nonsense. You had me at “heroicism”. And “public storytelling”. Hell, stop inventing new synonyms for propaganda, and we have an understanding here. Shitty, crony science. Sorry, “historical research” across friendship initiatives?)
If you dindt realize - I frrrrrrrrACKING hate this society.
GETTINGPAYEDFORLYINGTOPEOPLE -- MAKINGNARRATIVESUPONTHESPOT, COZYINGUPTOJOURNALISTS - WHOTHENINRETURNSTOPTOREPORTONTHEACTUALSTUFFHAPPENING, ANDONLYPUSHOUTTHEFUCKINGDREAMNARRATIVEVERSIONOFEVERY frigging STORY - BYCHANGINGTHEENTIREESSENCEOFIT -- thats then never reported on, thats then burried, and just doesnt become part of the public narrative anymore -- because you fucking coopted journalism, and made some lowly payed fuckers afraid of printing any diverting conjecture, far from it being critical, or true to the source material.
GOFUCKYOURSELVES. DONTSMILESOMUCH, WHILEBEINGPAYEDOFFTOFUCKINGSELL A NARRATIVE.
I’m done.
When f*cking Snyder himself -- the utter asshole whose entire job description is to come up with crazy emotional narratives, not scientific enough for his own trade, but very “compatible” with getting quickly disseminated in public, tries to argue Democracy Now into the f*cking acceptance of an entire concept (an episteme), an entire “view on things”, that by his own admission, he invented (as a f*cking episteme), and that oddly enough has no conceptual compatibility with the reality of this becoming more and more of a US sponsored proxy war - trys to *fucking* convince journalists of the interpretation, he admittedly constructed all by himself using “imagination” and “not knowing” but “historical concepts” -- I mean, do those people have no shame?
Journalists and no professional integrity I get. But what the f*ck drives you to have to try to sell that position to one of the only media outlets left that still features investigative journalism - once in a while, as well as the context building stuff on the far end of news stories no one in the US mainstream media has any interest in anyhow, usually six months after the popular news cicle, and maybe a debriefing book by some government official. What drives you, as a person, as a human being, to try to flog your utter bullsh*t on that outlet as well. Ten seconds! Well, better get an emotional hook in there at the end as well, then…
How. Why? Whyy?
More people without a clue to sell your updated audiobook to? Whyyy?
edit: Ich glaube wir haben noch nicht genug PR Wichserei für die Woche - können sich nicht Veit Dengler, Irmgard Griss, Walter Feichtinger, Franz-Stefan Gady, Johannes Kopf, Menasse und Misik per offenem Brief gegen die Neutralität Österreichs einsetzen? Am Europatag? Sogar einen Vertreter eines Wirtschaftsforschungsinstituts hat man gefunden! click und was für eine Freude, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Klimarats der Bürgerinnen und Bürger ist sie auch noch! Na da kann sie ja gleich Wirtschafsrückbau, mit einer permanenten Verknüpfung von Energieträgern mit mehr Umwandlungsverlust mit Mehrausgaben für Friedenssicherung in Einklang bringen. Was für eine unendliche Freude. Der Friedhelm ist auch schon Feuer und Flamme und unterzeichnet gleich mit. Endlich bei den Guten!
Stell dir vor du hast eine Geberkonferenz, initiiert von Polen und Schweden. Unterstützt durch die EU. Stell dir vor da kommen sechs Milliarden zusammen. Und deine monatlichen Ausgaben um deinen Staat aufrecht zu erhalten (Pensionen) liegen bei fünf. Stell dir vor da machst du auch Lippenbekenntnisse dazu wie deine Wiederaufbaupläne aussehen werden, da du auch eine Form von Selbstbestimmung signalisieren möchtest. Wen setzt du da ein um die Buchführung der Ausgaben zu prüfen?
Pressestatement gibts noch keins, aber man kann ja schon mal die vorherigen verlinken.
Ich fasse das Argument von Cem Özdemir nochmal zusammen.
Wir müssen mit dem Westen geeint für die westlichen Demokratien gegen den Rest stehen, aber wir müssen auch den Rest der Welt unterstützen, damit der nicht in Strukturabhängigkeiten (Energie, Nahrungsmittel) von Russland, oder anderen autokratischen Regimen gerät. Dazu müssen wir unseren Kontakt zu autokratischen Regimen minimieren, aber auch Entwicklungshilfe aufstocken. Aber auch unsere Wehrhaftigkeit stärken, der Resilienz wegen (der Cem ist ein gebildeter Mann!). Unsere Bauern leisten da einiges. Während die Hälfte des Nahrungsmittelangebots für die Staaten der Dritten Welt wegbricht.
Maischberger ist wieder vollends überzeugt. Hat also schon wieder gewirkt.
Danach kommt aber erst das Highlight.
Cem Özdemir beim Betrachten eines Käsebrötchens. Da wird der Politiker wieder als einfacher Alltagsmensch erfahrbar…
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