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I cant believe its not b̶u̶t̶t̶e̶r̶ Propaganda!

22. August 2023

Also zuerst mal den You­tube Kanal und das Nach­rich­ten­for­mat “United 24” nen­nen. United für - ehm kei­ne Ahnung, mit broad­cas­ting hat das nichts zu tun, mit Dif­fe­ren­zie­rung oder Ziel­grup­pen Adres­sie­rung auch nicht. Mit messaging schon. Dann noch 24 dahin­ter, weil man ist ja ein Nach­rich­ten­ka­nal (JA GENAU.…)

Ok was müs­sen wir aktu­ell trans­por­tie­ren? Es ist total voll super ok, wenn die Ukrai­ni­sche Som­mer­of­fen­si­ve geschei­tert ist, solan­ge sich alles quo­te “in einem sus­tainab­le pace nach vor­ne bewegt”.

Dazu neh­men wir Mus­kel Kar­le und Mus­kel Ede, aber die mit dem guten Bart­wachs im Bart - und las­sen die einen Anekdoten- und per­sön­li­che Mei­nungs Pflau­men­ku­chen der Son­der­klas­se erzählen.

Dann set­zen wir noch eine Mode­ra­to­rin mit ein­stu­dier­ter Gelas­sen­heit und ein­stu­dier­tem Gesichts­aus­druck davor, die das alles ganz super findet.

Ok, so weit so youtube…

Aber - das Gan­ze mit einem wenn ich mich nicht ver­zählt hab 7 Kame­ra Set­up, Beleuch­tung auf dem Qua­li­täts­le­vel, dass bei uns der öffent­lich recht­li­che Rund­funk nei­disch wird. (Das Set sieht so nach Accent ligh­t­ing aus, aber die Gesich­ter nicht, die sind weich, um das so hin­zu­be­kom­men, und die spots nicht in der Kame­ra zu haben, BEI EINEM SET MIT SPIEGELNDEM BODEN!?! brauchst du - sagen wir mal, pro­fes­sio­nell ist da gar kein Aus­druck mehr der das noch fasst… Sen­sa­tio­nell und ein­drucks­voll schon eher.)

Dann pro­du­zie­ren wir Inserts mit Effekt­sounds, die so gut sind, dass ich sie am liebs­ten gleich lokal kopiert hät­te, pro­du­zie­ren für drei ver­ti­kal screens im back­ground the­ma­ti­sche (!) loo­pen­de attract Ani­ma­tio­nen vor, davon zwei mit Mili­tär­aus­rüs­tun­gen auf Drehbühnen.

Dann schal­tet die Kame­r­a­re­gie 7 Kame­ras mit jump­cuts um (Das ist post pro­duc­tion! Bei einem Nach­rich­ten Interviewformat!).

In den “Bei­trä­gen”, also abge­se­hen davon, dass sie alle­samt glos­sy shots von Front­ein­sät­zen beinhal­ten, hast du shacky cam zooms auf Gesich­ter drin, ohne dass der focus pul­ler ein­mal dane­ben liegt.

Dann wird die neue Geheim­waf­fe der Ukrai­ner prä­sen­tiert, das Kanu mit 40mm Granatenwerfer.

Dann teast die “Mode­ra­to­rin” zu beginn der Show zwecks Span­nungs­bo­gen ein “exclu­si­ve” an.

Auf jede Aus­sa­ge git es emo­tio­na­le reac­tion shots (gut, kein Wun­der bei nem 7 Kame­ra Setup).

Dann inter­viewst du US Sol­da­ten, auf eng­lisch, weil ’s muss ja viral gehen.

Gut inhalt­lich ist nichts ver­wert­ba­res dabei, alles gequirl­te Schei­ße mit per­sön­li­cher Meinungsspatina.

Aber was die fuck­ing Pro­duk­ti­on ver­schlin­gen muss…

Also 7 Kame­ras, Beleuch­tungs­de­sign aus dem Olymp der Film­pro­duk­ti­on, Effekt Desi­gner für Signa­tu­re inserts, Effect desi­gner samt Team (Dreh­büh­ne) für loo­pen­de Back­ground inserts. Post­pro­duk­ti­on um Jump­cuts hin­zu­be­kom­men. Repor­ta­ge an der Front Bericht­erstat­tungs­rei­hen (dh. mehr als eine pro Sen­dung !), über das neu­es­te ukrai­ni­sche Mili­tär­ge­rät, und davon gleich zwei, jeweils in 3 Minu­ten Zuspie­lern ver­heizt. Mode­ra­to­rin die für das 35 Minu­ten inter­view dann noch wei­te­re “Exclu­si­ves” anteasert (Da ist schei­ße alles exklu­si­ve… Die pro­du­zie­ren sel­ber, das Qua­li­täts­ni­veau kriegst du nicht mit Frei­en. (Mode­ra­to­rin spricht von unse­ren Repor­tern.) 🙂 Und das an der Front - mit Gerät mit dem du shacky cam zooms auf Gesich­ter zusam­men­bringst, ohne dass der focus pul­ler auch nur ein­mal unscharf wird (Das Gerät ist nicht älter als drei Jahre…)).

Set­de­sign ist auch top, under­sta­ted mini­ma­lism inkl. Roady­kof­fer unscharf als Hintergrundelemente.…

Also ich würd mal sagen das sind bei einem regel­mä­ßi­gen Nach­rich­ten For­mat mal hüb­sche 20 Mil­lio­nen Pro­duk­ti­ons­kos­ten im Jahr für --ehm, also…

der Haupt­link des “News­out­lets” auf you­tube geht zu Insta­gram *hust*.

Die Web­sei­te der Orga­ni­sa­ti­on wur­de am 2022-07-09 regis­triert und die domain für ein Jahr gekauft und daher am 2023-07-12 geup­datet. Die name­ser­ver sind hin­ter cloud­fla­re. Der Regis­tra­ti­ons­ort die Ukrai­ne. Die Pro­duk­ti­ons­spra­che Englisch.

Und der you­tube video­text ruft zum Spen­den für die Ukrai­ne auf. Auf der u24 sub­do­main von gov.ua.

🖖 If you want to help us crea­te out­stan­ding con­tent, come join us on http://u24.media
💪 When figh­t­ing for free­dom, every pen­ny counts. Dona­te to sup­port Ukrai­ne now on https://u24.gov.ua/uk

✉️ For col­la­bo­ra­ti­ons, ide­as & ques­ti­ons: welcome@u24.media

Ich glau­be ich habe noch nie in mei­nem Leben so ein ein­deu­tig eigen­stän­di­ges Nach­rich­ten­for­mat wie das hier gesehen!

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Und die arme Putz­frau… Das Set hat die Grö­ße einer Lager­hal­le, und der “spie­geln­de end­less mir­ror Boden” muss nach jeder Sen­dung frisch auf Hoch­glanz poliert werden!

Das ist doch noch mal ein Nach­rich­ten­for­mat Kon­zept mit Stil! Scheiss auf Kos­ten im lau­fen­den Betrieb oder Prak­ti­ka­bi­li­tät im täg­li­chen Pro­duk­ti­ons­ab­lauf… Schei­ße fly aus­se­hen muss es! Da kann man sich schon mal ein Post­pro­duc­tion Team für ein Nach­rich­ten­for­mat das pri­mär auf Insta­gram ver­öf­fent­licht leis­ten. Also für die Sen­dung in der die Mode­ra­to­rin gera­de ein Inter­view pro­du­ziert. Für den per­fek­ten Jumpcut.

I want my MTV!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk abar­tigst Allerletzte.

edit: Sor­ry, hab noch den Haupt­bild­schirm ver­ges­sen. Sind das 105 Zoll oder 125? Das sind doch 120+, oder?

edit: Ah, sehr schön das Spen­den­front­end bei https://u24.gov.ua/uk gleich noch mit UNITED24 gebran­det, und Mark Hamill als “Defence” Ambassa­dor, fürs den per­fek­ten Clickimpuls.

Im Fach­jar­gon sagt man dazu gefühlsecht.

Bildschirmfoto 2023 08 22 um 20 26 27

Gut, aber was ist jetzt wenn das auf die micro­ge­tar­ge­te Ziel­grup­pe nicht passt? Kei­ne Angst mit unse­ren Ambassa­dors sind wir flexibel.

Wie viele Menschenleben haben die gelieferten Waffen eigentlich schon gerettet?!

20. August 2023

Redak­teur der Ber­li­ner Zei­tung ist sofort zur Stelle.

Also, wenn Russ­land die Ukrai­ne über­rannt hätte.

[Was mit 250.000 Sol­da­ten nicht mög­lich war.]

Und wir dann sol­che Mas­sa­ker wie in Irpin oder Butscha in der gesam­ten Ukrai­ne gese­hen hätten.

[Wo die rus­si­sche Armee laut Reis­ner durch­ge­dreht ist, weil die Ukra­ner dort mit Himars 1000 rus­si­sche Sol­da­ten bin­nen zwei Wochen weg­ge­schos­sen haben.]

Jaha, also, aber dann!

Gut, der mili­tä­ri­sche Plan Russ­lands war laut Reis­ner Schock and Awe, dh, mit mög­lichst klei­nen Ein­satz­trup­pen und abge­wor­fe­nen Flug­blät­tern, und der Auschal­tung von Regie­rungs­mit­glie­dern über Spe­zi­al­ein­hei­ten, poli­ti­sche Insta­bi­li­tät aus­zu­lö­sen und die­se dann durch durch poli­tisch wohl­ge­sinn­te Akteu­re im eige­nen Sin­ne zu festigen…

… aber also, wenn Russ­land die Ukrai­ne über­rannt hät­te, und dann 4 Mil­lio­nen Sol­da­ten für die Beset­zung gebraucht hät­te (nach ein­fa­chem stra­te­gi­schen Kal­kül, von Leu­ten die das zu rech­nen gelernt haben), was es Russ­land dann nicht mehr ermög­licht hät­te ihr Land in Grenz­kon­flik­ten zu ver­tei­di­gen (“Over­ex­ten­si­on”) also und dann erst mal alle rus­si­schen Sol­da­ten in allen Städ­ten so reagiert hät­ten wie die kom­plett von ihrer Ver­sor­gung und Kom­mu­ni­ka­ti­on abge­schnit­te­nen Ein­hei­ten in Butscha und Irpin - von denen die Ukrai­ne allei­ne in Butscha 1000 bin­nen zwei Wochen weg­ge­schos­sen hat, jaha! Also da haben die deut­schen Waf­fen­lie­fe­run­gen ja aber - also min­des­tens 1 Mil­li­on Leben haben die deut­schen Waf­fen dann schon gerettet!

Die Ber­li­ner Zei­tung, und die per­fekt infor­mier­te deut­sche Öffent­lich­keit ist da was gaaa­anz Hei­ßem auf der Spur.

Sowas hei­ßem, dass Cathryn Clü­ver Ash­brook dem frei­schwim­men­den Jour­na­lis­ten bei der Ant­wort gleich zu Hil­fe eilen und ein unver­fäng­li­che­res gene­rel­le­res Nar­ra­tiv her­bei­spin­nen muss. Und das auch sofort tut. (Ukrai­ni­sche Demokratie!)

Egal ---

Seh­emp­feh­lung wegen etwas ganz Ande­rem. Der Jour­na­lis­mus freut sich wie­der und springt nickend und lächelnd im Kreis, weil er end­lich wie­der Cathryn Clü­ver Ash­brook befra­gen kann, wies denn jetzt weitergeht.

Er war seit zwei Wochen jetzt bereits so gespannt drauf.

Clü­ver Ash­brook erklärt dem deut­schen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus heu­te - ja also so 10 Jah­re Krieg wür­de ich für Deutsch­land schon ein­pla­nen, aber dafür gibts auch span­nen­de The­men für den deut­schen Qua­li­täts­jour­na­lis­mus, wie bei­spiels­wei­se Trump oder Giu­lia­ni vor Gericht wäh­rend dem Krieg - und, und hier zitie­re ich wört­lich, nur eine recht klei­ne, aber sehr voka­le Grup­pe rund um Mar­jo­rie Tay­lor Gree­ne (dumm und ver­rückt), die in den US auch eine schnel­le­re Been­di­gung des Ukrai­ne Krie­ges fordert.

Jetzt sei das in den US aber vor allem des­halb von Belang, weil und hier wie­der wört­lich - die Öffent­lich­keit zu blöd ist den Ifra­st­ruct­re Invest­ment and Jobs Act bereits wir­ken zu sehen (nied­ri­ge­rer Infla­ti­ons­druck in den US) und weil es je nach­dem ob es Trump noch vor die Fern­seh­ka­me­ras schafft, oder nicht - zu einem “hot topic in der Wahl­kampf Debat­te wer­den könn­te”, also den Krieg doch noch eher als in 10 Jah­ren zu beenden.

Wor­auf der Stan­dard natür­lich wie­der titeln kann - “Dass Trump Prä­si­dent wird” - was er unter Betrach­tung des aktu­el­len pol­lings des Wahl­ver­hal­tens der Evan­ge­li­ka­len nicht mehr schafft, “ist ent­schei­dend für die Ukrai­ne und Euro­pas Freiheit”.

Wir sehen also wieder --

die­se Gesell­schaft ist per­fekt infor­miert, und wird auch fast gar­nicht kom­plett durchverarscht.

Pro­pa­gan­da hat übri­gens immer noch nie­mand entdeckt.

Auf die nächs­ten 10 Jah­re Krieg!

Und was für ein Unglück, dass Deutsch­land ein­fach die Pan­zer zu spät gelie­fert hat… Denn das hat den Krieg ja wie­der unnö­tig verlängert…

Gut, die US haben ihre noch gar­nicht gelie­fert - aber das hat ja nichts zu bedeuten.

Denn wir hat­ten ja die Pan­zer, die hät­ten wir bereits in die ukrai­ni­sche Schlamm­sai­son hin­ein­lie­fern sollen!

Dann hät­ten die Ukrai­ner auch weni­ger Zeit gehabt ihre Sol­da­ten auf dem Gerät auszubilden!

Manch­mal ists ein­fach beru­hi­gend, wenn sich der deutsch­spra­chi­ge Jour­na­lis­mus wie­der sei­ne gesam­ten Tal­king­points des kom­men­den Jah­res ein­fach von Ash­brook ver­mit­teln las­sen kann. Es ist ja auch ein­fach zu kom­pli­ziert das alles noch zu recher­chie­ren. Oder im Kopf zu behalten.

Die­se Gesell­schaft ist das kom­plett abar­tigst, gro­tesk Allerletzte.

edit: Oh und btw. Ash­brook bezüg­lich der US Poli­tik im Indo­pa­zi­fik - inhalt­lich auch ein tota­ler Brze­zinski Fan, nur heißt das jetzt anders irgend­was mit Patch­work and Defen­si­ve Net und so… Muss da mal die neu­en Voka­bel ler­nen… Weil das hat ja auch nicht mehr Brze­zinski ent­wor­fen, son­dern der Pro­fes­sor der die neu­en Begrif­fe geco­int hat halt. Muss ich mir bei Gele­gen­heit auch noch schnell drauf schaffen.

Heute greif ich mal eine rechte Semantik auf

20. August 2023

Wie bezeich­net man bei der SPD die Katho­li­ken die die Posi­ti­on des aktu­el­len Paps­tes vertreten?

An die Adres­se der Kriegs­geg­ner sag­te Scholz, dass es nichts mit Frie­dens­lie­be zu tun habe, den Ukrai­nern zu sagen, dass sie ihr Land ein­fach erobern las­sen soll­ten. Demons­tran­ten, die als Frie­dens­tau­be auf dem Platz umher­lau­fen, sei­en „gefal­le­nen Engel, die aus der Höl­le kom­men, weil sie letzt­end­lich einem Kriegs­trei­ber das Wort reden“, erklär­te Scholz.

src: click

Das sind ganz klar - „gefal­le­nen Engel, die aus der Höl­le kom­men, weil sie letzt­end­lich einem Kriegs­trei­ber das Wort reden“.

Ich glaub jetzt haben wirs aber mit den Sach­ar­gu­men­ten, oder?

Gut, dann kann ja ab heu­te end­lich wie­der flei­ßig wei­ter gestor­ben werden.

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

edit: Stellt sich noch die Fra­ge, woher kommt eigent­lich das hier ver­wen­de­te Motiv?

Wer­den alle gefal­le­nen Engel eben­falls in der Höl­le gequält?

Laut der Bibel sol­len die­se in einen feu­ri­gen Pfuhl gewor­fen wer­den und dort gequält wer­den, von Ewig­keit zu Ewigkeit.

src: click

Man sieht also, der Reden­schrei­ber der SPD hat recherchiert.. 😉

Wie kann man die Gesellschaft noch verarschen?

19. August 2023

Ich hab heu­te mal den Brze­zinski Text von 1997 aus­ge­gra­ben den Jef­frey D. Sachs immer referenziert:

A Geo­stra­te­gy for Eura­sia, Zbi­gniew Brze­zinski, For­eign Affairs, Vol. 76, No. 5 (Sep. - Oct., 1997), pp. 50-64 (15 pages)

Hier im Voll­text: click

Er liest sich in der Tat so als wür­den in der US Admi­nis­tra­ti­on Leu­te sit­zen, die sich auf des­sen Basis die zukünf­ti­ge Geo­stra­te­gie zurecht­zim­mern woll­ten. Das High­light ist der Schluss, aber bevor wir dazu kommen:

*HUST*

Vor 18 Stun­den via al Jazeera:

Lea­ders of US, South Korea and Japan hail sum­mit as ‘tur­ning point’

Coun­tries pledge to deepen part­ners­hip at his­to­ric Camp David talks, while con­dem­ning actions of Chi­na and North Korea.

src: click

Hier der ange­teas­te Schluss des über 25 Jah­re alten Brze­zinski Texts:

In the long term, Eurasia’s sta­bi­li­ty would be enhan­ced by the emer­gence, perhaps ear­ly in the next cen­tu­ry, of a trans-Eurasian secu­ri­ty sys­tem. Such a trans­con­ti­nen­tal secu­ri­ty arran­ge­ment might invol­ve an expan­ded nato, lin­ked by coope­ra­ti­ve secu­ri­ty agree­ments with Rus­sia, Chi­na, and Japan. But to get the­re, Ame­ri­cans and Japa­ne­se must first set in moti­on a tri­an­gu­lar political-security dia­lo­gue that enga­ges Chi­na. Such three-way American-Japanese-Chinese secu­ri­ty talks could even­tual­ly invol­ve more Asi­an par­ti­ci­pants, and later lead to a dia­lo­gue with the Orga­niz­a­ti­on for Coope­ra­ti­on and Secu­ri­ty in Euro­pe. That, in turn, could even­tual­ly pave the way for a seri­es of con­fe­ren­ces by Euro­pean and Asi­an sta­tes on secu­ri­ty issu­es. A trans­con­ti­nen­tal secu­ri­ty sys­tem would thus begin to take shape.

Defi­ning the sub­s­tance and insti­tu­tio­na­li­zing the form of a trans-Eurasian secu­ri­ty sys­tem could beco­me the major archi­tec­tu­ral initia­ti­ve of the next cen­tu­ry. The core of the new trans­con­ti­nen­tal secu­ri­ty frame­work could be a stan­ding com­mit­tee com­po­sed of the major Eura­si­an powers, with Ame­ri­ca, Euro­pe, Chi­na, Japan, a con­fe­de­r­a­ted Rus­sia, and India collec­tively addres­sing cri­ti­cal issu­es for Eurasia’s sta­bi­li­ty. The emer­gence of such a trans­con­ti­nen­tal sys­tem could gra­du­al­ly relie­ve Ame­ri­ca of some of its bur­dens, while per­pe­tua­ting bey­ond a genera­ti­on its decisi­ve role as Eurasia’s arbi­tra­tor. Geo­stra­te­gic suc­cess in that ven­ture would be a fit­ting lega­cy to America’s role as the first and only glo­bal superpower.

*pfeif*

*hust*

Japan should not be America’s unsin­ka­ble air­craft car­ri­er in the Far East, nor should it be America’s princi­pal Asi­an mili­ta­ry part­ner. Efforts to pro­mo­te the­se Japa­ne­se roles would cut Ame­ri­ca off from the Asi­an main­land, vitia­te the pro­spects for reaching a stra­te­gic con­sen­sus with Chi­na, and frus­tra­te America’s abi­li­ty to con­so­li­da­te sta­bi­li­ty in Eurasia.

Japan does not have a major poli­ti­cal role to play in Asia, given the regio­nal aver­si­on it con­ti­nues to evo­ke becau­se of its beha­vi­or befo­re and during World War II. Japan has not sought the kind of recon­ci­lia­ti­on with Chi­na and Korea that Ger­ma­ny sought with Fran­ce and is see­king with Poland. Like insu­lar Bri­tain in the case of Euro­pe, Japan is poli­ti­cal­ly irrele­vant to the Asi­an main­land. Howe­ver, Tokyo can car­ve out a glo­bal­ly influ­en­ti­al role by coope­ra­ting clo­se­ly with the United Sta­tes on the new agen­da of glo­bal con­cerns per­tai­ning to deve­lo­p­ment and peace­kee­ping while avoiding any coun­ter­pro­duc­ti­ve efforts to beco­me an Asi­an regio­nal power. Ame­ri­can sta­tes­manship should steer Japan in that direction.

*HUSTENANFALL*

Alt­hough cur­r­ent­ly a pas­si­ve play­er, India has an important role in the Eura­si­an sce­ne. Without the poli­ti­cal sup­port it recei­ved from the Soviet Uni­on, India is con­tai­ned geo­po­li­ti­cal­ly by Chinese-Pakistani coope­ra­ti­on. The sur­vi­val of Indian demo­cra­cy is in its­elf important, in that it refu­tes bet­ter than volu­mes of aca­de­mic deba­te the noti­on that human rights and demo­cra­cy are exclu­si­ve­ly Wes­tern. India pro­ves that anti­de­mo­cra­tic “Asi­an values,” pro­pa­ga­ted by spo­kes­men from Sin­g­a­po­re to Chi­na, are sim­ply anti­de­mo­cra­tic and not necessa­ri­ly Asi­an. India’s fail­u­re would be a blow to democracy’s pro­spects in Asia and would remo­ve a power that con­tri­bu­tes to Asia’s balan­ce, espe­cial­ly given China’s rise. India should be enga­ged in dis­cus­sions per­tai­ning to regio­nal sta­bi­li­ty, not to men­ti­on the pro­mo­ti­on of more bila­te­ral con­nec­tions bet­ween the Ame­ri­can and Indian defen­se communities.

Erneu­ter *Hus­ten­an­fall*

Auch Russ­land hat in dem Paper eine tol­le Posi­ti­on, die Anne App­le­baum bereits vor einem Jahr der rus­si­schen Exi­le­li­te in Pod­cast­form verkauft:

We should be decen­te­ring all of this

Aber das eben bereits seit 1997, …

In the­se cir­cum­s­tan­ces, Russia’s first prio­ri­ty should be to moder­ni­ze its­elf rather than to enga­ge in a futi­le effort to regain its sta­tus as a glo­bal power. Given the country’s size and diver­si­ty, a decen­tra­li­zed poli­ti­cal sys­tem and free-market eco­no­mics would be most likely to unleash the crea­ti­ve poten­ti­al of the Rus­si­an peop­le and Russia’s vast natu­ral resour­ces. A loo­se­ly con­fe­de­r­a­ted Russia—composed of a Euro­pean Rus­sia, a Sibe­ri­an Repu­blic, and a Far Eas­tern Republic—would also find it easier to cul­ti­va­te clo­ser eco­no­mic rela­ti­ons with its neigh­bors. Each of the con­fe­de­r­a­ted enti­ties would be able to tap its local crea­ti­ve poten­ti­al, stif­led for cen­tu­ries by Moscow’s hea­vy bureau­cra­tic hand. In turn, a decen­tra­li­zed Rus­sia would be less sus­cep­ti­ble to impe­ri­al mobilization.

Was erlau­be Putin, dass er sein Land eigent­lich nicht wie von den US vor­ge­se­hen in drei “con­fe­de­r­a­ted enti­ties” split­tet, die dann ihr “local crea­ti­ve poten­ti­al” ent­fal­ten kön­nen und damit somit kom­pa­ti­bler zu unse­ren geo­po­li­ti­schen Vor­stel­lun­gen wären.

Ich suche noch den pas­sen­de O-Ton her­aus, aber die Ent­wick­lung in ein kul­tu­rell defi­nier­tes, regio­na­le­res Russ­land wird von ihr hier angepitched:

edit: Not in this inter­view as I remem­be­red, I’m re-screening more I’ve seen with Applebaum.

The only rela­ted sec­tion in this inter­view is this one:

I don’t want any cha­os I don’t want some kind of dis­as­ter, you know I - I just want rus­sia to cea­se to to think of its­elf as an empi­re, you know i want rus­sia to be in that sen­se a post-imperial um coun­try whe­re the main goals of the rus­si­an lea­ders­hip are the pro­spe­ri­ty and hap­pi­ness of rus­si­ans you know I want the, I want I don’t want it to be the accu­mu­la­ti­on of money for a small eli­te or the abi­li­ty to pro­ject mili­ta­ry power into ukrai­ne, or the Bal­tic sta­tes or Kazakh­stan or any­bo­dy else -um I want, Iwant rus­si­an lea­ders to think about how do they deve­lop their own coun­try how do they make rus­sia safer hap­pier, richer, clea­ner um how do they make it a bet­ter place I want them to think dif­fer­ent­ly about what it means to be the lea­der of - becau­se i feel that rus­si­ans have been um have been, you know have real­ly been bad­ly trea­ted by their lea­ders­hip um and you know they they deser­ve some­thing bet­ter, they deser­ve a they deser­ve lea­ders who want them to be pro­spe­rous and who aren’t you know ste­aling and inva­ding other coun­tries and so that’s what i would like to see whe­ther you know ever­ything else is secon­da­ry to that, you know, whe­ther rus­sia you know hazard does­n’t have some kind of wea­pon or whe­ther it has or does­n’t have um some kind of you know one lea­der, ano­t­her lea­der, I care less about that um, I would but I would i would sim­ply like it to beco­me the I would like the pur­po­se of lea­ders­hip insi­de rus­sia to be dif­fe­rent, um - what i don’t know is how you get the­re um yeah it is true it is true that in rus­si­an histo­ry all of the most important major chan­ges have come after the loss of a mili­ta­ry con­flict or after some kind of mili­ta­ry defeat so whe­ther it’s 1905, 1917 you know 1989 after afgha­ni­stan um - it’s often mili­ta­ry defeat that leads rus­si­an lea­ders­hip to chan­ge or at least it cau­ses some kind of chan­ge and I can only hope that that will be the case here and I hope it’s that kind of chan­ge I hope that it leads the rus­si­an eli­te to ask them­sel­ves is this the kind of coun­try that we want to be, or do we want to be a dif­fe­rent kind of country.

Schon sehr - ehm - schön aber noch nicht der gesuch­te “Russ­land muss sich wie­der mehr regio­nal aus­rich­ten” Aspekt den ich gesucht habe… 🙂

edit2: Ah, schau mal einer an, es war nicht App­le­baum die im brze­zinski­schen Sin­ne, bei der rus­si­schen Expat Eli­te, ein regio­na­li­sier­tes, weni­ger zen­tra­li­sier­tes, und daher sehr viel krea­ti­ve­res Russ­land gean­kert hat, es war der ver­fick­te Timo­thy Snyder.

( Sie­he auch:

https://harlekin.me/allgemein/diese-verfickte-verlogene-scheiss-hurengesellschaft/ )

Und ich habs damals bereits auf­ge­ar­bei­tet, dh. ich hät­te gar nicht wie­der res­cree­nen müssen:

We should be decen­te­ring all of this

Sny­der ver­kauft dabei fol­gen­de Konzepte:

Russ­land benö­ti­ge eine neue Aus­rich­tung, eine vor allem anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Aus­rich­tung, bei der sie uns in Afri­ka nicht mehr in die Que­re kom­men, das zu “ent­wer­fen” wird die Auf­ga­be der rus­si­schen Exi­le­li­te sein, an die wir uns (App­le­baum und Sny­der) bereits heu­te wenden.

Sny­der ankert vor elf Mona­ten auch bereits wie die­ses neu­es Russ­land aus­zu­se­hen hat -- näm­lich sich nicht mehr als geein­te Welt­macht ver­ste­hend, son­dern mit viel mehr “regio­na­len Zen­tren”, die alle eine “regio­na­le Geschich­te als die Bevöl­ke­rung einen­des Kon­zept benö­ti­gen” -- west­li­che His­to­ri­ker wür­den gera­de dar­an arbei­ten, das sei gera­de ein span­nen­des und inter­es­san­tes Feld. [His­to­ri­scher Revisionismus?] 

Wer kann aber denn jetzt bele­gen, dass der ver­fi­cke Sny­der Brze­zinski auch gele­sen hat und ihn bei­spiels­wei­se auf der Yes Con­fe­rence wider­holt selbst referenziert?

Hmm.… Click.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief gro­tesk Allerletzte.

Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

19. August 2023

Ich habe bereits seit Län­ge­rem einen Weg gesucht die recht schlech­te Wirt­schafts­pro­gno­se des IMF Reports von 2021 bezüg­lich der Ukrai­ne irgend­wie anschau­li­cher wer­den zu lassen. 

Enter datacommons.org (Daten­ba­sis auf bei­den Sei­ten ist datacatalog.worldbank.org)

Auch wenn sies nicht gleich erken­nen, sie sehen hier das Power­house Euro­pas, vor deren ent­ei­len­den Wirt­schafts­ent­wick­lung die rus­si­sche Regie­rung eine sol­che Angst hat­te, dass sie voll­kom­men unpro­vo­ziert (*hust*) einen Krieg begon­nen hat.

BIP Entwicklung

Erwerbsquote

Marktkapitalisierung

Gesamtbevölkerung

BWRate

Und hier die ein­zi­ge Chart unter allen die ich gefun­den habe, die das Nar­ra­tiv des geein­ten Wer­te­wes­tens stützt:

Gini

Hur­ra!

Na aber Moment, da waren ja nach Jah­ren des Inves­ti­ti­ons­staus aber soet­was von Struk­tur­in­ves­ti­tio­nen in der Pipe­line, durch die Ver­zehn­fa­chung des Wei­zen­ex­ports in jün­ge­ren Jah­ren! Nein. Sie­he IWF Report von 2021. Und dabei weiß man doch, die Ver­zehn­fa­chung des Out­puts sei­nes Agrar­sek­tors ist der Wachs­tums­in­di­ka­tor für ent­wi­ckel­te Öko­no­mien schlechthin!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut, abgrund­tief, gro­tesk und aba­tigst Allerletzte.

edit: Es gibt aber auch wie­der gute Nach­rich­ten, via APA OTS (Novem­ber 2022):

Das Wie­ner Insti­tut für Inter­na­tio­na­le Wirt­schafts­ver­glei­che (wiiw) hat sich daher in einer neu­en Stu­die gemein­sam mit dem GROWFORD Insti­tut in Kiew ange­se­hen, wie der im Juli prä­sen­tier­te Wie­der­auf­bau­plan der ukrai­ni­schen Regie­rung (Natio­nal Reco­very Plan) zu bewer­ten ist.

Fazit: Der Plan lässt enor­me Anstren­gun­gen erken­nen, weist aber auch eine Rei­he von Defi­zi­ten auf. Zu den Stär­ken zählt das Bestre­ben, insti­tu­tio­nel­le Refor­men in Angriff zu neh­men, die Macht der bis­her all­ge­gen­wär­ti­gen Olig­ar­chen zu beschnei­den und die Ukrai­ne an EU-Standards her­an­zu­füh­ren. Auch die kurz­fris­tig not­wen­di­gen Maß­nah­men zur Sta­bi­li­sie­rung der ukrai­ni­schen Wirt­schaft wer­den rich­tig iden­ti­fi­ziert und herausgearbeitet.

Die Schwä­chen lie­gen aller­dings eben­falls klar auf der Hand“, sagt Tetia­na Bog­dan, wis­sen­schaft­li­che Direk­to­rin des GROWFORD Insti­tuts in Kiew und Gast­for­sche­rin am wiiw. „Das beginnt damit, dass das Wachs­tums­po­ten­zi­al der ukrai­ni­schen Wirt­schaft nach dem Krieg über­schätzt wird. Auch bei der Ver­tei­lung der Mit­tel auf die ein­zel­nen Sek­to­ren sowie bei den Plä­nen für die Indus­trie­po­li­tik und den Finanz­sek­tor sind Anpas­sun­gen not­wen­dig“, so Bogdan.

Die im Plan for­mu­lier­te Absicht, die Steu­ern mas­siv zu sen­ken, ist unver­ein­bar mit den hun­der­ten Mil­li­ar­den US-Dollar, die der Wie­der­auf­bau ver­schlin­gen wird. Der vor­ge­schla­ge­ne dezen­tra­le Ansatz dürf­te kon­tra­pro­duk­tiv wir­ken: „In den meis­ten Fäl­len soll­te der Wie­der­auf­bau auf natio­na­ler Ebe­ne koor­di­niert wer­den“, gibt Micha­el Lan­des­mann, ehe­ma­li­ger wis­sen­schaft­li­cher Direk­tor des wiiw und Co-Autor der Stu­die, zu beden­ken. Bemän­gelt wer­den in der Stu­die außer­dem inhalt­li­che Unge­reimt­hei­ten und Über­schnei­dun­gen sowie eine teil­wei­se fal­sche Prioritätensetzung.

Über­schätz­te Wachstumsaussichten
Die Gesamt­kos­ten des Wie­der­auf­baus sind noch nicht klar, da der Krieg wei­ter­geht und die rus­si­schen Trup­pen der­zeit enor­me Zer­stö­run­gen anrich­ten. Die ukrai­ni­sche Regie­rung schätz­te die Gesamt­kos­ten für den Wie­der­auf­bau über zehn Jah­re im Juli auf 750 Mil­li­ar­den US-Dollar. Dar­in ent­hal­ten sind auch die Mili­tär­aus­ga­ben. Zwei Drit­tel davon, also 500 Mil­li­ar­den US-Dollar, sol­len von aus­län­di­schen Gebern kom­men, der Rest von pri­va­ten Inves­to­ren. Ohne die Mili­tär­aus­ga­ben rech­net die ukrai­ni­sche Regie­rung mit 450 Mil­li­ar­den US-Dollar an not­wen­di­gen Aus­lands­hil­fen. Unter der Annah­me, dass die inten­sivs­te Pha­se des Krie­ges bis Mit­te 2023 andau­ern wird, geht die Stu­die davon aus, dass die inter­na­tio­na­len Geber etwas weni­ger, näm­lich rund 410 Mil­li­ar­den US-Dollar, zum Wie­der­auf­bau bei­steu­ern müs­sen. Die­ser Betrag steht im Ein­klang mit ande­ren ein­schlä­gi­gen Schät­zun­gen. „Natür­lich ist das immer noch eine rie­si­ge Sum­me. Die EU, die ein star­kes Eigen­in­ter­es­se an einer demo­kra­ti­schen und pro­spe­rie­ren­den Ukrai­ne hat und das Land ja auch zum Bei­tritts­kan­di­da­ten gemacht hat, wird daher ihre Anstren­gun­gen in die­sem Bereich mas­siv ver­stär­ken müs­sen“, betont Co-Autor Richard Grie­ve­son, stell­ver­tre­ten­der Direk­tor des wiiw.

Unrea­lis­tisch erscheint das im Wie­der­auf­bau­plan for­mu­lier­te Ziel einer Ver­fünf­fa­chung der Wirt­schafts­leis­tung von etwas über 100 Mil­li­ar­den US-Dollar im heu­ri­gen Jahr auf 500 Mil­li­ar­den US-Dollar im Jahr 2032. Das legt auch der Ver­gleich mit ande­ren ehe­ma­li­gen Kriegs­ge­bie­ten nahe. Bosnien-Herzegowina schaff­te gera­de ein­mal eine Ver­drei­fa­chung des BIP zwi­schen 1996 und 2005, Kroa­ti­en eine Ver­dop­pe­lung von 1994 bis 2003.

Frag­wür­di­ge Prio­ri­sie­rung bestimm­ter Indus­trien und Ver­tei­lung der Mittel
Die Ver­tei­lung der Gel­der auf die ein­zel­nen Sek­to­ren wird im Wie­der­auf­bau­plan nicht gut begrün­det. So wird bei­spiels­wei­se der Finan­zie­rungs­be­darf für Ver­tei­di­gung und Sicher­heit bis 2032 mit ledig­lich 50 Mil­li­ar­den US-Dollar ver­an­schlagt. In die­sen Betrag mit­ein­ge­rech­net sind bereits die Mili­tär­hil­fen der Ver­bün­de­ten für das heu­ri­ge Jahr. Ange­sichts der gro­ßen Inten­si­tät des Krie­ges und der immensen Her­aus­for­de­run­gen bei der Reform der Rüs­tungs­in­dus­trie und der Moder­ni­sie­rung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te nach dem Krieg erscheint die­ser Betrag zu niedrig.

Zwei­fel­haft ist auch die Ein­stu­fung der Schwer­indus­trie und der Agrar­pro­duk­ti­on als Sek­to­ren mit hoher Wert­schöp­fung, die beim Wie­der­auf­bau Prio­ri­tät haben und mit Mil­li­ar­den US-Dollar geför­dert wer­den sol­len. „Aus unse­rer Sicht stellt das eine rück­wärts­ge­wand­te Indus­trie­po­li­tik dar, die eine Kon­ser­vie­rung bestehen­der Struk­tu­ren bedeu­tet, anstatt den not­wen­di­gen Struk­tur­wan­del hin zu einer nach­hal­ti­gen und grü­nen Wirt­schaft zu for­cie­ren“, moniert Micha­el Lan­des­mann. Dabei hät­te die Ukrai­ne gera­de im IT-Bereich oder bei Umwelt­tech­no­lo­gien gro­ßes Potenzial.

Zudem blei­ben die Instru­men­te zur Errei­chung der gesteck­ten Zie­le, die admi­nis­tra­ti­ve Umset­zung und die Finan­zie­rung weit­ge­hend im Dun­keln. Eben­so frag­wür­dig erscheint die geplan­te Sti­mu­lie­rung der Ver­ga­be von Hypo­the­kar­kre­di­ten mit nicht weni­ger als 40 Mil­li­ar­den US-Dollar oder die Reka­pi­ta­li­sie­rung der ukrai­ni­schen Ban­ken mit 15 bis 20 Mil­li­ar­den US-Dollar.

Dezen­tra­ler Ansatz statt gesamt­staat­li­cher Steuerung
Einen gro­ßen Schwach­punkt orten die Autor:innen der Stu­die im dezen­tra­len Ansatz des Wie­der­auf­bau­plans. Er sieht vor, die Wie­der­auf­bau­pro­jek­te in bestimm­ten Regio­nen unter Füh­rung eines inter­na­tio­na­len Part­ners zu kon­zen­trie­ren. Groß­bri­tan­ni­en hat sich etwa bereit erklärt, den Wie­der­auf­bau in der Regi­on Kiew zu über­neh­men, Däne­mark will sich auf Miko­la­jew kon­zen­trie­ren, Schwe­den auf Odes­sa. Wie ein der­ar­ti­ges dezen­tra­les Sys­tem funk­tio­nie­ren soll, bleibt schlei­er­haft. „Die zen­tra­len Wie­der­auf­bau­pro­gram­me müs­sen auf gesamt­staat­li­cher Ebe­ne aus­ge­ar­bei­tet und ver­wal­tet wer­den, um eine lan­des­wei­te Wir­kung zu erzie­len. Den­ken Sie nur an den Bau über­re­gio­na­ler Ver­kehrs­ver­bin­dun­gen oder die Anglei­chung der Wie­der­auf­bau­be­mü­hun­gen an die EU-Standards“, erklärt Tetia­na Bogdan.

Pro­ble­ma­ti­sche Steu­er­sen­kungs­plä­ne und Hin­der­nis­se für EU-Beitritt
Der Wie­der­auf­bau­plan sieht auch Maß­nah­men vor, die ein­deu­tig im Wider­spruch zu EU-Recht ste­hen, wie das Ver­bot der Erstat­tung der Mehr­wert­steu­er auf Roh­stoff­ex­por­te oder die mas­si­ve staat­li­che För­de­rung der Schwer­indus­trie. Wenig durch­dacht prä­sen­tie­ren sich auch die Plä­ne, die Steuern- und Abga­ben­quo­te auf 30 Pro­zent des BIP zu drü­cken, wäh­rend gleich­zei­tig hun­der­te Mil­li­ar­den US-Dollar für den Wie­der­auf­bau benö­tigt wer­den und außer­dem auch noch die Staats­schul­den­quo­te sin­ken soll.

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Das irgendwo in deutschsprachigen Medien gehört oder gelesen?

18. August 2023

Nein?

Tja, was will man machen…

U.S. intel­li­gence says Ukrai­ne will fail to meet offensive’s key goal

Thwar­ted by mine­fiel­ds, Ukrai­ni­an for­ces won’t reach the sou­the­as­tern city of Meli­to­pol, a vital Rus­si­an tran­sit hub, accord­ing to a U.S. intel­li­gence assessment

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Wel­ches unfass­ba­re rech­te Hetz­blatt das wie­der schreibt?

Die Washing­ton Post. Gestern.

edit: Der Stan­dard hat nur eine Stun­de nach dem Blog­ein­trag hier (nicht nach der WP Ver­öf­fent­li­chung) wie­der selek­ti­ve Aus­set­zer beim Ver­ständ­nis der eng­li­schen Sprache…

Eben­je­ne ist nach Ein­schät­zung der Washing­ton Post vom Frei­tag zuletzt ins Sto­cken geraten.

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Jo genau, das ist es was die WP am Frei­tag ver­öf­fent­licht hat. Also ja eigent­lich ist es das nicht, aber so ja eh so ähn­lich *schweiß­von­der­stirn­wisch*, WERTEWESTEN!

Also wei­ter zum nächs­ten Punkt auf der Tages­ord­nung, wie­der Frie­den schaf­fen mit mehr Waffen!

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief abar­tigst, gro­tesk Allerletzte.

edit2: Moment, nein sor­ry, die Pres­se hat gera­de noch eine gut Idee! Stellt sich her­aus, nach dem groß­ar­ti­gen ukrai­ni­schen Erfolg an der Front wird es jetzt aber end­lich Zeit, dass die Ukrai­ne das bekommt, was sie sich schon so lan­ge gewünscht hat!

Eine von der Nato umge­setz­te Flugs­ver­bots­zo­ne rund um stra­te­gi­sche Objek­te in der Ukraine!

Dr. Andre­as Umland (*1967 in Jena) ist Ana­ly­ti­ker am Stock­hol­mer Zen­trum für Ost­eu­ro­pa­stu­di­en (SCEEUS) des Schwe­di­schen Insti­tuts für Inter­na­tio­na­le Ange­le­gen­hei­ten (UI).

West­li­che Regie­run­gen soll­ten Flug­ver­bots­zo­nen über ukrai­ni­schen Objek­ten von stra­te­gi­schem Inter­es­se durchsetzen.

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Klar. Ich mei­ne wie konn­te man das seit jeher anders sehen?

Wir erin­nern uns noch an die wun­der­bar pro­du­zier­ten Pro­pa­gan­da Vide­os mit Bil­der der Lei­chen von Butscha im Clo­se up vorm UN-Security Coun­cil, mit der frisch­ge­dich­te­ten Musik­un­ter­ma­lung “Clo­se the Sky - Dont make Mama cry?” im Refrain?

Attract Image Arte Reportage

Man muss halt nur wis­sen, wie man auch in kniff­li­gen Situa­tio­nen mit mehr Waf­fen Frie­den schafft. Dazu braucht es eben das Stock­hol­mer Zen­trum für Ost­eu­ro­pa Stu­di­en des schwe­di­schen Insti­tuts für inter­na­tio­na­le Angelegenheiten.

Sonst wüss­te unser Medi­en­sys­tem ja gar­nicht vor­an es sich ori­en­tie­ren muss.

Die Begrün­dung ist ja auch wie­der ein­schnei­dend ein­fach und klar. Also neben dem rapi­den Hoch­schnel­len des direk­ten Kon­flikt­po­ten­ti­als Russland/Nato, machen wir das natür­lich wegen eh - *papier­ra­schel* eh, also ehm, der AfD.

West­li­che Versäumnisse

Die Mehr­zahl der rus­si­schen Luft­an­grif­fe im Hin­ter­land der Ukrai­ne hat kei­ne rein mili­tä­ri­schen Zie­le. Vie­le Angrif­fe zie­len auf die zivi­le Infra­struk­tur, um die Bevöl­ke­rung zu ter­ro­ri­sie­ren oder demo­ra­li­sie­ren. Russ­lands Angrif­fe auf ukrai­ni­sche Lebens­mit­tel­ex­por­te haben zudem den Zweck, die Ent­schlos­sen­heit des Wes­tens auf­zu­wei­chen. Mos­kau ist sich dar­über im Kla­ren, dass neue Wel­len von Hun­ger­mi­gran­ten aus Afri­ka vor allem in Rich­tung EU zie­hen wer­den. Dort wird ihre Ankunft häu­fig pro­rus­si­schen rechts­ra­di­ka­len Par­tei­en wie der AfD elek­to­ral zugutekommen.

Nächs­te Eska­la­ti­ons­stu­fe sind dann Droh­nen­an­grif­fe auf Nato­flug­zeu­ge in der Ukrai­ne, ohne Attri­bu­ti­ons­mög­lich­keit - weil sind ja Droh­nen, wer die jetzt kon­kret gebaut hat ist immer so arg blöd schwer zu ermit­teln, also Pi mal Dau­men warens dann schon die Rus­sen, weil wir haben ja chi­ne­si­che Chips gefun­den und - Dop­pel­wumms, hast dus nicht gese­hen, schon ist die Nato im direk­ten Krieg gegen Russland..

Also das kann ja kei­ner wol­len. Am Aller­we­nigs­ten die erfolg­rei­che Ukrai­ne. Der der Stan­dard zuletzt so eine leicht sto­cken­de Ermat­tung attes­tiert hat…

Wie kann man die Öffentlichkeit eigentlich noch verarschen?

18. August 2023

Stellt sich her­aus, der ORF schafft es sich vom Wehr­schütz zwei Vide­os über angeb­li­che “Zwangs­mo­bi­li­sie­run­gen” in der Ukrai­ne andre­hen zu las­sen, die sich im Nach­hin­ein als Fakes herausstellen.

Frag­lich ist nur, wie es dazu kommt, dass der ORF auf Anfra­ge zuerst ver­laut­ba­ren lässt - 

Dem ORF ‘rus­si­sche Pro­pa­gan­da’ zu unter­stel­len ist absurd und rich­tet sich von selbst. Die ange­spro­che­nen Vide­os, die auch von einer Viel­zahl euro­päi­scher TV-Sender gezeigt wur­den, hat der ORF über eine ver­läss­li­che und ver­trau­ens­wür­di­ge Quel­le erhalten.”

- bis dann Mimi­ka­ma als Primär-Quelle einen Tik­tok Account aus Polen zur Ver­brei­tung Pro rus­si­scher Pro­pa­gan­da belegt…

Naja dou­ble down ist immer gut. Es ist ja nicht so, dass man beim ORF Leu­te für Fact­che­cking und Quel­len­ana­ly­se zur Ver­fü­gung gehabt hätte…

Wobei, also die haben dann “wei­ter­ge­hend recher­chiert” nach­dem Mimi­ka­ma recher­chiert und berich­tigt hat­te. *hust*

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief gro­tesk Allerletzte.

via Stan­dard.

edit: Mimi­ka­ma Artikel

Wie kann man die Öffentlichkeit eigentlich noch verarschen?

16. August 2023

Man kann als Stan­dard als Sei­te 1 Arti­kel ein Inter­view mit Mar­tin Sel­mayr über “das Bar­geld ist sicher!” bringen.

Und dann ein­fach nichts tun, wäh­rend die Bevöl­ke­rung in den Kom­men­ta­ren ver­zwei­felt zwi­schen Obrig­keits­gläu­big­keit, jeder EU Funk­tio­ni­är ist gut - weil ich bin ja kein FPÖ Jün­ger und dem was tat­säch­lich pas­siert ver­sucht zu unter­schei­den. 🙂 Wäh­rend der Durch­schnitts­bür­ger ver­zwei­felt “das löst mein Pro­blem an der Bil­la Kas­sa, wenn die Omi vor mir immer noch nicht mit Kar­te zah­len will” als Argu­ment ein­bringt. Bezie­hungs­wei­se der Durch­schnitts­le­ser den der Stan­dard eben so hat.

Als Stan­dard Redak­teur weiß man natür­lich eben­falls nicht wor­ums tat­säch­lich geht, also ist man wie­der fein raus. 🙂

Also wor­um gehts? Um eine Ober­gren­ze bei Bar­geld­zah­lun­gen (auf 10.000,- bis 15.000,- Euro) die das Euro­päi­sche Par­la­ment ver­ab­schie­den wird (Ver­zei­hung, debat­tie­ren, und dann ver­ab­schie­den), bei gleich­zei­tig ange­dach­ter Ein­füh­rung einer Cen­tral bank digi­tal cur­ren­cy (CBDC).

Also wer ist Mar­tin Selmayer?

Mar­tin Sel­mayr, Ver­tre­ter der EU-Kommission in Österreich.

Der PR Hon­cho der EU Kommission.

Was fin­det Mar­tin Selmayer?

Die Euro­päi­sche Uni­on und der Euro­päi­sche Gerichts­hof – das sind die rich­ti­gen Schau­plät­ze, um die Debat­te über Bar­geld zu führen

Und komm, s’ geht ja nur ums Geld, dh um M0 Bar­geld außer­halb des Bankensystems.

Und wor­um gehts jetzt im Detail?

Um Klas­si­fi­ka­ti­on. Um das nach­voll­zieh­bar machen aller grö­ße­ren Geld­flüs­se für alle Swift­part­ner und die dies noch wer­den wollen.

CBDCs sind dann ein wei­te­rer Teil davon, da man bestimm­te Zah­lun­gen (inspe­son­de­re Sozi­al­leis­tun­gen) dann in Form von CBDCs aus­be­zah­len kann.

Bedeu­tet für jeman­den der vor vier Jah­ren das White­pa­per der ECB zu CDBCs gele­sen hat (also mich), man hat viel mehr Instru­men­te zur “Pla­nung” einer nun­mehr schrump­fen­den Volks­wirt­schaft in den kom­men­den Jahren.

Man kann bei­spiels­wei­se das Sozi­al­geld (CBDCs am Smart­pho­ne) mit der Infla­ti­on wach­sen las­sen, aber bei­spiels­wei­se das Bar­geld­ver­mö­gen der Bevöl­ke­rung nicht.

Man kann M2 (Erspar­nis­se und Geld­ein­la­gen mit mitt­le­rer Ver­füg­bar­keit) anders schrump­fen las­sen als die über CBDCs aus­be­zahl­ten Sozi­al­leis­tun­gen, und man kann M0 von heu­te auf Mor­gen aus dem täg­li­chen Zah­lungs­ver­kehr neh­men. Also nicht durch Zwang, aber durch Nud­ging, denn war­um soll­te sich der nor­ma­le Bür­ger noch für Bar­geld inter­es­sie­ren, wenn er damit sowie­so nicht alle sei­ne Zah­lun­gen abwi­ckeln kann, und es noch dazu unprak­ti­scher ist und an der Super­markt­kas­se so lan­ge dauert?!

Lei­der gibts dafür eine blö­de ein­fa­che Ant­wort - weil es lei­der exakt die Form von Geld ist, die tat­säch­lich ein gesetz­lich fest­ge­schrie­be­nes Zah­lungs­mit­tel ist. Der Rest sind Buchun­gen und Zah­lungs­ver­spre­chen in der Form von Num­mern auf einem Buchungsbeleg.

Wenn ich das (also das ein­zig nicht durch einen Buchungs­vor­gang ver­än­der­ba­re gesetz­lich gül­ti­ge Zah­lungs­mit­tel) jetzt der Bevöl­ke­rung aus der Hand neh­me, also nicht dezi­diert, aber halt als Zah­lungs­mit­tel für alle Trans­ak­tio­nen im täg­li­chen Leben so unat­trak­tiv mache, dass es die Mehr­heit nicht mehr nut­zen will - dann ist das doch eine recht mas­si­ve Ände­rung, die nicht nur Leu­te betrifft - die damit am Fis­kus vor­bei­ar­bei­ten wollen.

Also wen frag ich in einer sol­chen Situa­ti­on, wenn ich ein Öster­rei­chi­sches Qua­li­täts­me­di­um bin - um der Bevöl­ke­rung die Sach­la­ge zu erklären?

Ganz klar - den Public Rela­ti­ons Hon­cho der EU-Kommission, und dann rauf auf Sei­te eins mit ihm.

Und als klei­ner Lern Slo­gan für die Bevöl­ke­rung noch -

Die wohl bedeu­tends­te Aus­nah­me sind aber pri­va­te Ver­ein­ba­run­gen, die von der Ver­trags­frei­heit geschützt sind: Ver­trags­part­ner – zum Bei­spiel ein Restau­rant und sein Kun­de – kön­nen aus­ma­chen, dass sie die Zah­lung digi­tal abwi­ckeln. Das gilt grund­sätz­lich auch bei “Ex-ante-Ausschlüssen”, wie es juris­tisch for­mu­liert in der Ver­ord­nung heißt. Gemeint sind damit Situa­tio­nen, in denen etwa ein Lokal­be­trei­ber sicht­bar ein Schild mit “No Cash” auf­stellt. Der Kun­de kann sich dann ent­schei­den, ob er den Ver­trag abschließt und sich zu einer Kar­ten­zah­lung ver­pflich­tet oder woan­ders ein­kauft. Auch “Ex-ante-Ausschlüsse” sind nur zuläs­sig, wenn sie ver­hält­nis­mä­ßig sind, erklärt Sel­mayr. “Bei einer klei­nen Tra­fik wird das der Fall sein, bei einem gro­ßen Super­markt eher nicht.”

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damit gehts dann zukünf­tig in der Tra­fik schnel­ler!” als posi­tiv gefärb­tes Zuckerl mit­ge­ge­ben. Damits bes­ser rutscht.

Jetzt störts mich per­sön­lich aktu­ell wenig, wenn Bar­geld aktu­ell kom­plett abge­schafft wer­den wür­de, da sich die ver­mu­te­ten Aus­wir­kun­gen aktu­ell (das ist jetzt schon das drit­te mal aktu­ell in die­sem Satz… Komisch…) für mich in Gren­zen hal­ten würden.

Aber wenn der über­wie­gen­de Teil aller Zah­lun­gen im All­tag nicht mehr durch das gesetz­lich defi­nier­te Zah­lungs­mit­tel, son­dern durch digi­ta­le Buchun­gen bei pri­va­ten Dienst­leis­tern, sowie durch digi­ta­le Buchun­gen bei der ECB über Son­der­geld­men­gen lau­fen, und daher mit ande­ren geld­po­li­ti­schen Tools als Geld­men­ge jeder­zeit erhöht und gesenkt wer­den können…

… freut sich gleich mei­ne “demo­kra­ti­sche Dik­ta­tu­ren” lie­ben­de öster­rei­chi­sche See­le im Sin­ne eines berühm­ten Felix Baum­gart­ner Aus­spru­ches, dar­über dass jetzt die ECB das für mich regelt, und ich nicht mehr so viel Sche­rei­en mit die­sen Schei­nen habe - die die ECB eben nicht so prak­tisch nach Belie­ben regu­lie­ren kann, weil sie auf deren Ver­tei­lung inner­halb der Bevöl­ke­rung kei­nen direk­ten Ein­fluss neh­men kann, da ihr der Ein­blick und Tools die­se Geld­men­gen selek­tiv und ziel­ge­rich­tet zu erhö­hen oder zu schrump­fen fehlen.

Aber wie lau­tet der geflü­gel­te Spruch so schön - in einer nicht mehr wach­sen­den Gesell­schaft brau­chen wir star­ke Insti­tu­tio­nen die - ehm, nicht mehr dem Volks­wil­len ver­pflich­tet sind, um die *hust* Über­gän­ge zu managen.

Ein Schelm wer dabei eben­falls selek­ti­ve Vor­teils­nah­me ver­mu­ten würde.

Was mir aber nicht begreif­lich gemacht wer­den kann ist, wie der Qua­li­täts­jour­na­lis­mus in der Fra­ge den Public Rela­ti­ons Ver­tre­ter der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on in Öster­reich als Ers­ten auf der Sei­te 1 fea­turen muss.

Naja - der Qua­li­täts­jour­na­lis­mus wirds schon wissen…

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk abar­tigst Allerletzte.

edit: Jetzt war dem Stan­dard aber noch sein gefea­tur­ter PR Arti­kel der EU Kom­mis­si­on zu objek­tiv, also hat er heu­te schnell noch die Reiß­lei­ne gezo­gen um der Leser­schaft fol­gen­des zu unterbreiten:

Digi­ta­le Alter­na­ti­ven zu Öster­reichs Bargeldromantik

Hei­mi­sche Ban­ken unter­stüt­zen immer öfter Bezahl­diens­te wie Apple Pay und Goog­le Pay auf dem Smart­pho­ne. Eine Bestands­auf­nah­me mit einer erfreu­li­chen Überraschung

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Apple Pay und Goog­le Pay sind - dass weiß man ja ein­fach das bes­se­re M0 Bar­geld. Wobei Gar­min Pay und Swatch Pay halt auch sehr attrak­tiv sind, meint der Standard.

PR hat hier immer noch nie­mand entdeckt.

Medienpolitik

15. August 2023

Die FAZ und die NZZ arbei­ten sich die­se Woche mal am “Framing Manu­al” der ARD ab.

Chro­no­lo­gie: Peter Voß (ehe­ma­li­ger SWR Inten­dant) geht zur FAZ, die erlaubt auch dem “WDR aktu­ell” Chef­re­dak­teur eine Stel­lung­nah­me. Der beschö­nigt. Dar­auf nimmt sich die NZZ dem The­ma an, und dar­auf­hin ist es dann ges­tern auch in der Bild.

edit: Es gibt aber auch wie­der gute Nach­rich­ten. Das ZDF schafft es hier über 40 Minu­ten nicht den Unter­schied zwi­schen sek­to­ra­lem Wachs­tum und dem Wachs­tum des GDP einer Volks­wirt­schaft zu ver­ste­hen, geschwei­ge denn zu erklä­ren. Logi­sche Fol­ge? Auf­ma­cher “Igno­riert Scholz die Kri­se?” Click, click, click, click, click. Nein aber er maneu­vriert sich um die Fra­ge rum, was sowohl der Haupt­stadt­stu­dio­lei­ter des ZDF und der Mode­ra­to­rin lei­der nicht auf­fällt, wes­halb sie lei­der nicht ver­ste­hen was hier pas­siert, und gemein­sam mit der Bevöl­ke­rung lus­tig rät­seln müs­sen. Mehr als sol­che Glanz­leis­tun­gen darf man sich vom ZDF auch nicht mehr erwarten.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk abar­tigst Allerletzte.

Der Gag hier ist, dass wenn der Jour­na­lis­mus sei­nen Zuse­hern oder Lesern erklä­ren müss­te, dass die Ener­gie­wen­de in Deutsch­land kein Wachs­tums­ga­rant ist, son­dern gesamt­wirt­schaft­lich Schocks pro­du­ziert (nicht wenn wir die Über­gangs­en­er­gie Erd­gas güns­tig ver­füg­bar gehabt hät­ten, aber was will man machen, da greift die­ser ver­rück­te Putin doch ein­fach den armen Selen­skyj an, der im Jahr davor bereits das Dekret unter­zeich­net hat­te die Krim und Sevas­to­pol mili­tä­risch zu neh­men (Mit 300 Ton­nen US Waf­fen jähr­lich, und Jave­lins für den Ein­satz im Don­bas.)…) -- wenn nicht gleich­zei­tig welt­wei­te Absatz­märk­te für deut­sche Pro­duk­te (wie zB die Wind­rä­der von Sie­mens *hust*) auf­ge­hen. Und so wie es aus­sieht gehen die Absatz­märk­te auch nur ver­zö­gert auf. (Sie­he Ener­gie­stra­te­gie in den US unter Biden, abseits der För­der­pro­gram­me, sie­he welt­wei­te Energiekrise.)

Und das macht der Jour­na­lis­mus natür­lich nicht.

Denn da müss­te er ja auf­ar­bei­ten was er über die let­zen drei Jah­re in Punk­to “Akti­vis­mus” geleis­tet hat.

Des­halb kann Scholz im Som­mer­ge­spräch ein­fach voll auf “sek­to­ra­les Wachs­tum” set­zen, und der Jour­na­lis­mus bekommt sei­ne fuck­ing Fres­se nicht auf - wenns dar­um geht - “Moment, aber gesamt­wirt­schaft­lich sit­zen wir dann ja immer noch in eine Rezes­si­on” gegenzuhalten.

Ganz blöd…

Und dank die­sem schö­nen Akti­vis­mus­jour­na­lis­mus kön­nen wir jetzt halt auch lei­der nicht sagen, dass Deutsch­land mit dem aktu­el­len Regie­rungs­pro­gramm auch nicht aus der Kri­se kommt.…

Ver­bu­chen wirs halt unter dumm gelaufen…

Die Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk abar­tigst Allerletzte.

edit2: Es ist auch immer vor­teil­haft, wenn man sich die gela­de­ne Exper­tin via Kali­for­ni­en zuschal­ten lässt, und die dann auch noch lügt. Laut der waren die staat­li­chen Sub­ven­tio­nen für TSMC näm­lich eine “Zukunfts­in­ves­ti­ti­on”. Nur wars halt kei­ne. Denn TSMC wird in Deutsch­land die Ramsch­chips pro­du­zie­ren, die die deut­sche Auto­in­dus­trie benö­tigt, aber sonst halt schei­ße kei­ner, wenn der Welt­markt nicht wegen dem nächs­ten Krieg wie­der stillsteht.

In der Fabrik sol­len vor allem Chips für die Automobil- und Indus­trie­bran­che ent­ste­hen, basie­rend auf der 28/22-Nanometer-Planar-CMOS und 16/12-Nanometer-„FinFET“-Technologie von TSMC.

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Aber dass das Tech­no­lo­gie von Q3 2018 ODER ÄLTER ist (Zum Ver­ständ­nis, wenn ich mir heu­te ein 100 Euro Gerät mit ALLEN Smart­pho­ne Kom­po­nen­ten, nur mit bil­li­ge­rem Kunst­stoff­ge­häu­se aus Chi­na hole, hat das heu­te exakt die Genera­ti­on an Chips drin­nen, UND DAS AUS CHINESISCHER PRODUKTION, die dann in nur drei Jah­ren auch von TSMC in Deutsch­land pro­du­ziert wer­den. Was für eine Zukunfts­in­ves­ti­ti­on! SUPER (!) dass der deut­sche Staat hier 5 Mil­li­ar­den zuschießt, fin­det die Exper­tin die sich das ZDF aus Kali­for­ni­en zuschal­ten lässt! Und die Kali­for­nie­rin das dann dem ZDF und sei­nen Zuse­hern auch noch als Zukunfts­in­ves­ti­ti­on ver­kau­fen kann!) - braucht doch den Deut­schen nie­mand zu erklä­ren. Da buch ich mir doch als ZDF ein­fach die Exper­tin aus Kali­for­ni­en zu und die ver­arscht dann ein­mal die deut­sche Bevöl­ke­rung kom­plett. Weil, war­um nicht?

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk abar­tigst Allerletzte.

Hey, der MDR Podcast hat endlich seinen USP

14. August 2023

- und die Wur­zel allen Übels entdeckt!

#140 Über Nato-Skepsis und Anti­ame­ri­ka­nis­mus | Pod­cast Was tun, Herr Gene­ral? | MDR
https://www.youtube.com/watch?v=wCf170MXrL0

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut gro­tesk Allerletzte.

Wos doch grad so gut läuft.

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Ein­stieg der Sen­dung: Wir machen hier aber defi­ni­tiv kei­ne Nato PR, denn was wäre das über­haupt, und die Dame die das behaup­tet, kann hier ger­ne mal vor­bei­schau­en, und ich kann ihr dann zei­gen dass wir kei­ne Pres­se­zet­tel der Nato reinbekommen.

(Ja, so funk­tio­niert das nicht, es funk­tio­niert über die Eta­blie­rung des Haupt-Narrativs - bedeu­tet Stol­ten­berg und von der Ley­en geben die sel­ben Pres­se­kon­fe­ren­zen, und der ECFR klin­gelt mal kurz im März 2022 über ne US pri­vat­wirt­schaft­lich gespon­sor­te “I cant beli­ve its not Journalism!”-Klitsche durch, dass die Bevöl­ke­rung von der Poli­tik auf einen lan­gen Krieg ein­ge­stimmt wer­den müs­se. Die Ukrai­ne bekommt Jour­na­lis­ten in den wich­tigs­ten west­li­chen Jour­na­lis­mus Out­lets posi­tio­niert (sie­he hier, oder jede belie­bi­ge Ver­an­stal­tung des IWM­Vi­en­na, bei denen die Gäs­te hoch erfreut sind, dass sie hier den ukrai­ni­schen Bot­schaf­ter immer in der ers­ten Rei­he so enga­giert Fra­gen stel­lend vor­fin­den, wo der dann so gut mit den gela­de­nen Jour­na­lis­ten in Kon­takt kom­men kann), und die gesam­te Bericht­erstat­tung schlägt in “pro west­lich” um - so dass kri­ti­sche Betrach­tung nicht mehr statt­fin­den kann. Haha, wie geil. (Oder ums mit Chom­sky zu sagen - Zei­gen sie mir eine Quel­le im gesam­ten US Estab­lish­ment, oder in irgend­ei­ner staat­li­chen Insti­tu­ti­on, die sich offen dafür aus­ge­spro­chen hät­te Bush Juni­or für Völ­ker­rechts­ver­stö­ße zu belan­gen. Hier - Bei­spiels­wei­se vor der NYC Bar Asso­cia­ti­on… Komisch es ent­deckt ein­fach nie irgend­je­mand Pro­pa­gan­da. Oder Gott behü­te - west­li­che Dop­pel­mo­ral.) Der Jour­na­lis­mus “berich­tet” ja nur drü­ber, mit “Quel­len” die zuvor die wie­der­hol­ten Ukrai­ne Pres­se­tou­ren hin­ter sich gebracht haben, zum Teil mit den Alpach Haus und Hof Exper­ten, aber erst mehr so am Tag 520 des Krie­ges, nach­dem die dann erst­ma­lig von der Ukrai­ne an die Front ein­ge­la­den wur­den. Was sie dann in der Pres­se als öffent­li­che Exper­ten qua­li­fi­ziert. Die Pres­se­tou­ren, die ja, beglei­tet vom ukrai­ni­schen Inlands­ge­heim­dienst (Stich­wort: “Ukrai­ni­an patrol poli­ce”), sicher nur zei­gen was fak­tisch Sache ist - gut und zufäl­li­ger­wei­se inter­es­siert man sich auch in der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft - exakt zu dem Zeit­punkt an dem die Ukrai­ne das “Selen­skyj denkt über Neu­tra­li­tät nach” Nar­ra­tiv fal­len lässt, dafür dass Öster­reich jetzt so schnell wie mög­lich auch der Nato bei­tritt, aber in allem Übri­gen - also sonst, hät­te der Jour­na­lis­mus, also nie - also qua­si noch gar­nicht Beein­flus­sung von Pro­pa­gan­da­sei­te erlebt.

Ok, das Sum­mer­school Panel der Zeit hat jetzt schon eine ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­dis­tin im Panel, aber… - naja, das ist eben eh nur eine unab­hän­gi­ge Kommunikationsexpertin!

What do you call a pro­pa­gan­dist in the west?

Georg Mas­co­lo kanns bestätigen!

Gut, wenn er mal eine zwei­te Mei­nung braucht, wen­det sich der Qua­li­täts­jour­na­lis­mus unse­rer Zeit in der Sache halt schon auch mal an Medu­za, aber das ist die­se Unab­hän­gig­keit im Jour­na­lis­mus, die ihn dazu bringt, sowohl die ukrai­ni­sche Regie­rung, als auch den spen­den­fi­nan­zier­ten ukrai­ni­schen Expat Jour­na­lis­mus im Exil als Pri­mär­quel­len zu Rate zu zie­hen, wenn es dar­um geht die eige­ne Bevöl­ke­rung zu infor­mie­ren, und natür­lich den immer wie­der ger­ne gela­de­nen ehe­ma­li­gen US Gene­ral (Hod­ges) für zwei Stun­den Kom­plett­ver­sor­gung im Haupt­abend, ohne Kon­text, ohne Gegen­po­si­ti­on, pass­ge­nau im TV, also - immer wenn gera­de nötig, und immer dann, wenn man nicht eh gleich wie­der ein von der Ley­en Inter­view als die ver­ein­te Posi­ti­on Euro­pas ins rich­ti­ge Licht rückt. Das 1:1 die Tal­king­points der Stol­ten­berg­re­de vom Tag davor beinhal­tet, natürlich.)

Sor­ry, wo war ich? Aso nein, also der “Was tun Herr Gene­ral” Pod­cast des MDR ist auf kei­nen Fall Nato Propaganda.

Hier das Outro der sel­ben Fol­ge 140:

Wir hän­gen nicht nur am Rock­zip­fel der USA, son­dern wir haben auch eine Zusam­men­ar­beit, eine trans­at­lan­ti­sche Zusam­men­ar­beit und eine Inter­es­sens­ge­mein­schaft, über den Atlan­tik hin­weg. Die USA haben ein Inter­es­se an Euro­pa und wir haben ein Inter­es­se an der Groß­macht USA, dass wir mit ihr ver­bun­den blei­ben, nicht nur weil sie auch die mili­tä­ri­schen Fähig­kei­ten hat, zu unse­rem Schutz, sie führt das ja de fac­to durch, tag­täg­lich und das seit 70 Jah­ren. Natür­lich brau­chen wir mehr Las­ten­tei­lung - und vor die­sem Hin­ter­grund sehe ich die Not­wen­dig­keit, dass wir in Euro­pa die euro­päi­sche Sicher­heits­po­li­tik stär­ken, die euro­päi­schen Fähig­kei­ten auch stärken, .…”

Nein! Und wer sah die­se Not­wen­dig­keit denn sonst noch? Sogar schon ganz früh!

Trans­at­lan­tic Take
On NATO, the United Sta­tes is Lea­ding from the Front, Now Euro­pe Must Step Up
JUNE 29, 2015 - Ger­man Mar­shal Fund of the United States

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WASHINGTON (Reu­ters) - JANUARY 10, 2014 - Euro­pean coun­tries must shoul­der more of the poli­ti­cal and eco­no­mic respon­si­bli­ty for NATO’s com­mon defen­se to ensu­re the con­ti­nued rele­van­ce of the alli­an­ce in com­ing years, Nor­we­gi­an Defen­se Minis­ter Ine Erik­sen Sor­ei­de said on Thursday.

Sor­ei­de, who met with an num­ber of U.S. law­ma­kers this week and is due to meet with U.S. Defen­se Secreta­ry Chuck Hagel on Fri­day, said the United Sta­tes could not be expec­ted to con­ti­nue paying for over 70 per­cent of NATO’s defen­se needs.

Euro­pean allies need to step up to the pla­te, take a big­ger part of the poli­ti­cal and eco­no­mic bur­dens,” Sor­ei­de told Reu­ters in an inter­view after a speech at the Cen­ter for Stra­te­gic and Inter­na­tio­nal Stu­dies think tank.

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Jetzt ist aber der scheiß ver­fick­te Pro­pa­gan­da Pod­cast kein scheiß ver­fick­ter Pro­pa­gan­da Pod­cast, weil der Jour­na­list der mit die­sen Argu­men­ten den Saal zum Tan­zen bringt, sei­ne Tal­king Points nicht per Zet­tel direkt von der Nato bekommt…

Gut. War­um wol­len wir, dass Euro­pa unter US Ägi­de mehr Geld für die Ver­tei­di­gung des Kon­ti­nents, an US Mili­tär­kon­zer­ne über­stellt? Wäh­rend Macron gera­de ver­sucht das Geld (Ver­zei­hung, Son­der­ver­mö­gen heißt das natür­lich…) auch in euro­päi­sche Initia­ti­ven zu leiten?

Natür­lich damit die Nato - ich mei­ne die US, denn dar­über was sie da machen hat Euro­pa genau kein Wort mit­zu­re­den, im Indo­pa­zi­fik hand­lungs­fä­hig bleibt! Und sie der klei­ne Ukrai­ne Krieg nicht so aus­bremst und Gott behü­te, sie sogar noch lokal bindet!

Deren Nan­cy Pelo­si muss frei sein! Frei auf der Welt rei­sen und agie­ren kön­nen. Und Vic­to­ria Nuland halt auch.

Afri­ka : Am Tisch mit Nigers Put­schis­ten – Die heik­le Mis­si­on der Vic­to­ria Nuland (Han­dels­blatt)

Und für die ganz Verwegenen:
Niger: Durch­kreuzt US-Diplomatin Vic­to­ria Nuland fran­zö­si­sche Stra­te­gie? (Tele­po­lis)

Moment mal, der Gene­ral in spe - der da im MDR Pod­cast sitzt und dort auch garan­tiert kei­ne Nato Pro­pa­gan­da macht - wo war der eigent­lich noch mal Gene­ral? Erhard Büh­ler, Erhard Büh­ler, … Ah, ehe­ma­li­ger Nato Gene­ral. Das ist jetzt aber genau die aus­ge­wo­ge­ne Stim­me der Ver­nunft auf die wir als gute, nor­ma­le deut­sche Bür­ger auch hören sollten.

Ein Ex-Nato Gene­ral als öffent­li­cher Intel­lek­tu­el­ler qua­si. Der noch weiß was Geschich­te ist! Und Dankbarkeit.

Weil die Rosi­nen aus den Rosi­nen­bom­bern waren ja so süß. Und auch rich­tig fair. Und kamen von Part­nern mit der sel­ben Rechts­norm, sagt Büh­ler, der ehe­ma­li­ge Nato General.

Und dass Russ­land kei­nen Mar­shall Plan bekam, war die Schuld der Rus­sen sagt der Büh­ler auch noch. In Epi­so­de 140.

Viel Erfolg dem deutsch­spra­chi­gen Jour­na­lis­mus bei sei­nen zukünf­ti­gen Pod­casts und dabei die deut­sche Öffent­lich­keit wei­ter­hin so unab­hän­gig und fak­ten­ba­siert zu informieren!

edit: Moment, einen hab ich noch:

The best of the best