Für das Auswahl- und Einstellungsverfahren der Europäischen Kommission gilt für Hohe Beamte die folgende Vorschrift („Senior Officials Policy“): “Bei der Einstellung sind dem Organ die Dienste von Beamten zu sichern, die auf möglichst breiter geographischer Grundlage unter den Staatsangehörigen der Mitgliedstaaten ausgewählt werden.“ Dass es unter den 450 Millionen zur Auswahl stehenden EU-Bürgern, einige davon mit ausgefuchstem Fachwissen (Candy Crush, Level 1789), keinen Tinder-Match gegeben haben soll, das, mit Verlaub, glauben wir der Kommission einfach nicht. Bei ausnahmslos allen bisherigen Ausschreibungen zum „Chief Competition Economist“, auch bei der letzten von 2018 (COM/2018/10383), war die EU-Staatsbürgerschaft als allererste Zulassungsvoraussetzung vermerkt. Im diesjährigen (im Februar eröffneten) Verfahren (COM/2023/10427) ist sie – bei nahezu wortgleicher Übernahme aller anderen Textbausteine – wie durch Zauberhand verschwunden.
Es könnte der Verdacht entstehen, so mehrere NGOs um Lobby Control schon im Mai, dass dieses Einstellungsverfahren speziell darauf zugeschnitten wurde, eine ganz bestimmte Bewerberin aus dem Nicht-EU-Raum zu begünstigen. Wir möchten höflich widersprechen, denn der Sachverhalt geht über den reinen Verdacht natürlich längst hinaus. Nicht genug, dass Morton ihre Kollegen an der Yale University bereits im April über ihre Berufung in die EU-Verwaltung informierte – einer ihrer Kollegen gratulierte ihr mit einem (inzwischen gelöschten) Tweet sogar auf Twitter. Mit Bezug auf ungenannte „Quellen“ vermelden auch Bloomberg und die Financial Times die anstehende Stellenbesetzung schon Anfang April, nicht ohne zu präzisieren, Morton sei so gezielt ausgewählt worden, dass man da drüben – eigens für sie – gar die geltenden Ausschreibungsregeln „anpassen“ werde. Schön, dass wir alles, was in der EU so vor sich geht, aus der angloamerikanischen Finanzpresse erfahren müssen.
Der Tod der Idee (EU)
[…]
Gerade hat die EU-Kommission die US-Amerikanerin Fiona Scott Morton zur Chefökonomin ihrer Generaldirektion Wettbewerb ernannt. Damit wird die Regulierung der digitalen Märkte einer mit Interessenskonflikten überladenen Lobbyistin der Big-Tech-Konzerne übertragen. Morton war nicht nur für das us-amerikanische Justizministerium, sondern auch für mehrere oligopolistische US-Digitalkonzerne tätig (Apple, Amazon, Microsoft), deren Beratung ihr mehrere Millionen Dollar eingebracht hat.
Wenn Sie sich im Februar letzten Jahres kurz darüber gewundert haben, dass die US-amerikanische Greenpeace-Aktivistin Jennifer Morgan von der transatlantischen Tröte Annalena Baerbock zur Staatssekretärin im Auswärtigen Amt gemacht wurde, dann war das noch gar nichts gegen die Idee, der die EU-Kommission gerade Gestalt verliehen hat. In einem klammheimlichen und nur in Bruchteilen ordnungsgemäßen Ausschreibungsverfahren hat die Kommission für einen ihrer wichtigsten Regulierungsposten soeben die US-Amerikanerin und Big-Tech-Lobbyistin Fiona Scott Morton rekrutiert. Zum 1. September 2023 soll sie Chefökonomin für Wettbewerbsfragen der DG Comp werden, eine der wichtigsten Positionen in einer der mächtigsten Generaldirektionen der Europäischen Kommission – mit Zuständigkeit für die Einhaltung der EU-Kartell- und Wettbewerbsvorschriften sowie die Genehmigung von Unternehmensfusionen und Übernahmen.
Fiona Scott Morton ist, wie wir der von plakativem Progressismus getragenen Pressemitteilung entnehmen, nicht nur eine Frau, sondern auch die erste Frau auf diesem Posten. Champagner stellen wir für diese Nachricht trotzdem nicht kalt, noch nicht einmal US-amerikanischen Schaumwein mit Aspartam, wenn wir denn so etwas überhaupt in unserem Weinschrank hätten. Denn der tatsächlich vermeldenswerte Nachrichtgehalt ist natürlich weniger in der Geschlechts- als in der Staatszugehörigkeit zu finden.
Achja, Wertewesten verflichtet. Schon wieder.
src: click
Diese Gesellschaft ist das absolut abartigst, grotesk Allerletzte.
Ich mein, jetzt erst mal schön transatlantische Fusionen genehmigen, ohne dabei auf europäische Interessen zu achten. Sonst stocken die Waffenlieferungen in die Ukraine ja noch!
Slava!
edit: Ah. Sowas.
Personaldebatte: US-Wirtschaftsexpertin verzichtet auf Posten
Online seit heute, 9.40 Uhr
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Die US-Wirtschaftsexpertin Fiona Scott Morton verzichtet angesichts einer heftigen Diskussion über ihre Nominierung auf den Posten der Chefökonomin für Wettbewerb in der EU-Kommission. Das teilte die Brüsseler Behörde heute mit. Vor allem in Frankreich gab es Kritik wegen eines möglichen „Interessenkonflikts“.
Wär uns aber bis zum öffentlich werden des Themas nicht aufgefallen, oder?! Uns im Wertewesten. Sorry, - uns in den Bürokratien des Wertewestens natürlich.
Hab heute zum ersten Mal aus gegebenem Anlass Slogan (1969) eingeworfen, bin noch nicht durch, aber die Szene wars mir dann doch wert sie zu clippen.
Während der exxpress die österreichische Bevölkerung mit exklusiven RT.com Narrativen füttert: Artikel > Quelle, die belegen wollen, dass ein von RT interviewter Ex Selenskyj Berater (der hier), den ersten rationalen Vorschlag für einen Friedensplan formuliert hat, der bisher aus Kiew gekommen ist --
sind wir vom Wertewesten natürlich ob dieser journalistischen Mangelleistung entsetzt (wies gelaufen ist kann man sich bei einer Quelle die die Meldung überhaupt gebracht hat (RT) wohl denken…) --
und lassen anstatt dessen die Eva Uschi (Eva, weils ihr Name ist, Uschi, weil sie so unglaublich naiv ist sich von jedem emotionalen Argument immer umgehend überzeugen zu lassen, wenns von der richtigen Person stammt die sie ideologisch vertretbar findet - natürlich) vom Bruno Kreisky Forum Charles Kupchan vom CFR interviewen -
- der seines Zeichens meint hervorheben zu müssen, dass man jetzt behind closed doors aber auch wirklich anfangen müsse an diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zu arbeiten, denn - und ich zitiere:
I do think that if we are to get to an endgame, it will take Chinese pressure uh in the first instance I think it will be the NATO addressing a diplomatic end game and a ceasefire with Ukraine, ultimately discussing it with Moscow - I don’t think that the Chinese are going to be the decisive mediator here, but nobody has more influence over Vladimir Putin than Xi Jinping, and that’s because Russia is becoming day by day more and more dependent on China so it may be that when we get to that critical moment and we have an opportunity to embark on the path of a ceasefire and diplomacy, Biden could pick up the phone call Xi Jinping and say: “Mr President I need you to call Putin and tell him it’s enough!”. That strikes me as a scenario that is not out of the realm of the possible.
Gell Uschi?
Dazwischen gibts ja nichts.
Also bis auf Selenskyj, den Friedenspräsidenten natürlich.
Uschi?
Und diese beiden Herangehensweisen sind ja auch so komplett unterschiedlich! Ach ja, nein, sie interviewen ja beide nur ehemals relevante Personen - deren einzige Aufgabe es mittlerweile ist Gesellschaften auf das richtige Narrativ zu bringen.
Diplomatie ist…
Wenn die Nato sagt jetzt ists aber genug, jetzt brauchts einen Waffenstillstand, und wir von der Nato werden den auch noch ausverhandeln. Also erst dann kann sich Diplomatie aber sowas von richtig, ich meine, vollständig - ehm - entfalten.
Diplomatie, das ist…
Wenn Biden Xi anruft und ihm sagt, jetzt drehst du mir aber den Putin ab. Also laut der für die diplomatischen Bemühungen zuständigen Person beim (US) Council on Foreign Relations.
Gell Uschi?!
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief, grotesk Allerletzte.
Gell Uschi?!
edit: Es gibt aber auch wieder gute Nachrichten. “Alpbach Expert meets world”:
Tell me more Mr. Gady.
(Carlo Masala war leider verhindert, was will man machen. Also - Zusammenfassung: “Die Ukrainer greifen noch nicht im Kampf der verbundenen Waffen an, sondern mehr so einzelne Waffengattungen hintereinander, das könnten sie noch verbessern. Außerdem kommt das, also genau das bei uns im Westen mehr so als “der Westen soll daher schneller Waffen liefern” an. Die Motivation der Sterbenden ist aber weiterhin unverändert hoch, und ja die aktuelle Offensive der Ukraine ist mehr so als Aufreibungskrieg gestaltet.” Danke Herr Gady. Was täten wir nur ohne sie. Selten so gelacht.)
Neuer Bombenanschlag auf die Krimbrücke, nach dem durch den Anschlag bei Kachowka die Wasserversorgung der Krim bereits wieder auf kritischem Niveau ist.
Der Standard ist an einem Tag wie diesem gleich mal in Feierlaune und beliebt zu scherzen:
In einer im TV ausgestrahlten Besprechung mit Offiziellen sprach der russische Präsident von einem “terroristischen Anschlag”, der “ernstzunehmenden Schaden” an der Krim-Brücke angerichtet haben soll. Er wolle nun konkrete Vorschläge, wie man die Brücke besser schützen könne. Den Abzug russischer Truppen aus den besetzten Gebieten wird ihm aber wohl keiner vorschlagen.
Was kümmert einen deutschsprachigen Redakteur schon die Wasser- und Lebensmittelversorgung einer Region mit zwei Millionen Einwohnern?
Soweit das mögliche Rational der Ukraine, obs die Ukraine tatsächlich selbst war, sehen sie wenn auf der Krim ein Versorgungsnotstand beginnt.
Bis dahin, und bis wir uns sicher sind, können wir ja noch ein wenig scherzen.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief grotesk Allerletzte.
edit: Eine vollständige Reparatur bis September wird von Russland kolportiert.
Reisner: Das zweite was die Ukraine gemacht haben ist, sie haben die drei wichtigen Brücken die den Zugang der Stadt dargestellt haben gesprengt das heißt wieder am 26. Februar also zwei Tage später, nach den ersten Angriffen sich die russischen Truppen von hier in Bewegung gesetzt haben, auf den Straßen von Butscha, Richtung Irpin die Spitzen hier gestanden sind, haben die plötzlich gemeldet, wir stehen von einem riesigen See mit zerstörten Brücken und können nicht weiter in die Stadt hinein - und die russischen Kräfte haben Pioniergerät angefordert und während sie auf dieses Pioniergerät gewartet haben, haben die Ukrainer folgendes gemacht. Sie haben aus diesem Waldgebiet hier mit zwei Mehrfach Raketenwerfer Batterien, vielleicht die älteren unter ihnen werden noch kennen die Begriff der Katjuscha, von der Erzählungen der Großeltern, also denken sie sich die Katjuscha, plus 80 Jahre Entwicklung dazu also eine viel verheerende Waffe, haben sie zusammengefasst das Feuer auf das Schwergewicht der russischen Kolonne in Butscha eröffnet und haben dort zwei Bataillone sind also zweimal 500 Mann ausgelöscht.
Das war natürlich ein völliger Schock für die Russen die ja damit gerechnet haben dass sie mit Blumen empfangen werden und das Gegenteil war der Fall und das war auch der Ausgangspunkt für die späteren Massaker in Butscha die Russen haben dort völlig durchgedreht und haben also dann begonnen die Bevölkerung zu trangsalieren. Das Ergebnis war aber dass diese drei Maßnahmen dazu geführt haben dass die Russen diesen Enthauptungschlag [von Kiew] nicht durchführen konnten und damit war der Konflikt in den ersten Tagen entschieden. Denn Präsident Selenskyj hat nicht die Stadt verlassen obwohl die Amerikaner ihm das vorgeschlagen haben. Er ist dort geblieben. Die Ukrainer haben ihn dann gesehen und das hat natürlich der Moral einen entsprechenden Boost versetzt die Ukrainier haben gesagt okay wir werden es den Russen zeigen und da hat dieser Abwehrkampf gewonnen und der Erfolg des Abwehrkrampfes waren unter anderem deswegen weil die Ukraine ihre Taktik verändert haben, weil sie gelernt haben aus dem Jahr 2014. Damals haben sie versucht die Russland der Grenze aufzuhalten, sind von den Russen vor allem durch Artillerie beschossen worden und vernichtet, diesmal haben sie die Russen hereingelassen - mehrere Tage und haben sie dann in der Tiefe angegriffen, ich verkürze das jetzt sehr, aber im Wesentlichen war das dann der Erfolg, denn das Problem war die russischen Kolonnen sind vorgerückt bis sie keinen Sprit mehr hatten und haben dann auf die Versorgung durch die Spritkolonne gewartet die sind aber nie gekommen, weil die Ukraine diese abgefangen haben.
Jetzt ist es aber gut, dass die BBC Dokumentation einen so großen Augenmerk auf Leiche 316 der Ukrainischen Territorialverteidigung legt, aber die getöteten 1000 russischen Soldaten mit keinem Wort erwähnt.
Gabs. Ich suche bereits seit zwei Stunden aber ich finde sie nicht. Deutscher Agentur Reporter, wahrscheinlich dpa (edit: vielleicht auch Deutschlandfunk?), in einem Interview mit dem Stern, oder dem Focus (?) schildert die Lage in einem Vorort Kiews, soweit ich mit erinnere Irpin. Video Interview, low production values, und afair einen Tag bevor die Video Packages mit Reportagen aus Butscha eintreffen (03.04.?), der Reporter war dort unterwegs und wurde gerade erst wieder zurück nach Deutschland beordert.
Inhalt des Interviews: Die russischen Truppen im Vorort Kiews (Irpin?), waren sowohl von der Versorgung, als auch von der Kommunikation abgeschnitten, haben sich zum Teil Passanten herausgegriffen um sie zu Fragen, was sie über die Lage in Kiew wissen, wurden von den Ukrainern schwer beschossen, und hielten Stellung.
Der Reporter konnte mit Passanten reden, die das in der besetzten Stadt (kleinerer Vorort, nicht Butscha) erlebt haben.
Ich war damals selbst verwundert, dass das nicht in der ARD kam. Es war afair Stern, nur ich finde den Artikel nicht, bin schon das Archiv durchgegangen, habe google und youtube mit datelimits durchsucht, ich finde es nicht.
edit: Immer noch nicht gefunden, aber bei Deutschlandradio gibt es ebenfalls eine Bestätigung eines Augenzeugens: click Ein Nebensatz dort kann so wohl nicht stimmen “Panzer die die territoriale Selbstverteidigung von Butscha aufgehalten hat” - laut Reisner waren das Himars aus einem Waldstück heraus. Im BBC Video sieht man die Territoriale Selbstverteidigung in Butscha - die zerlegt nicht mal eben zwei Battalione von jeweils 500 Mann. Wer die Brücken bombadiert hat kann der Ukrainer auch nicht sagen. Na das werden die Russen gewesen sein, die sich den Weg nach Kiew abschneiden wollten!
Gibt dazu auch ein nettes loose end. Als Putin mehreren in Butscha tätigen Bataillonen eine Auszeichnung für “Valor” verliehen hat, war das in der westlichen Berichterstattung natürlich Wahnsinn und reiner Zynismus. Fast schon Leichenschändung. Hat bei uns ja keiner gewusst, dass die Ukraine dort zuvor 1000 russische Soldaten mit Himars weggeschossen hat.
Hier das Video dass die Ukrainische Propaganda anstattdessen vor dem Security Council gezeigt hat bei 1:11:00 in.
Grausamste Bilder, Geigenmusik, Hashtag.
Da kann das Sterben ja endlich wieder weitergehen.
Achja zurück zur BBC Dokumentation…
Klavirsonate und Bilder der getöteten Heimatwehr Soldaten im Outro. Headshots, gecropt aus Familienschnappschüssen, dann mehr Familienschnappschüsse, die die BBC “Journalisten” von den Hinterbliebenen eingesammelt haben. Den Hinterbliebenen von nunmehr etwa 10 Familien.
We will never forget.
How Journalism worked in these days.
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief Allerletzte.
Adam Tooze erklärt nochmal sein Konzept von deutscher Wirtschaftsentwicklung das immer wieder den selben weißen Fleck aufweist:
Deidustrialisierung der Wirtschaft - ich mein eh normal, Deutschland ist hier Modellprojekt. Wie schaffe ich Wohlstand, ohne Chemieindustrie, ohne Hochtechnologie, und nur mit teurem Stahl und teurer Energie - und einem Mittelstand, der den Rest löst.
Staatsinvestments in Forschung und Entwicklung, die heute (dank der nächsten Krise on top) über deficit spending finanziert werden, wie in den besten its a Moonshot Zeiten in den US. Da die Wende beim CO2 Ausstoß global nur über Technologieentwicklung lösbar scheint.
Dafür darf aber nebenbei eine US die über die Weltreservewährung verfügt, den selben Sektor aber mal lieber so aufbauen, dass er sich (unter besseren Bedingungen für erneuerbare Energieinfrastruktur (nach heutigem Standard)) “selbstbeschleunigend” entwickelt.
Selbstverständlich langsamer als Europa, die US haben ja auch bei Carbon Capture and Storage ganz andere Möglichkeiten, und ganz andere Herausforderungen (Infrastruktur). Und unbegrenzt billiges Erdgas.
Nein, also ich bin ja auch dafür dass Deutschland mit deficit spending Innovation fördert, während die US dann die zweite Generation dessen was in Deutschland entwickelt wurde skalieren, aber so dass es in ihrer Ökonomie, dort wo es zum Einsatz kommt, bereits gesamtwirtschaftlich Sinn macht. Ohne dass es gefördert werden müsste.
Also für Deutschland bleibt die Ideologie und die Initialverschuldung, das net 0 bis 2050 Ziel, der CO2 Preis - alles Dinge die in den US laut Tooze weiterhin nicht denkbar sind, und für die US dann die Talente die noch Wachstum erleben wollen (brain drain), während man zeitversetzt eine Generation später die entsprechende Technologie breiter und effizienter ausrollt als Europa.
Da haben wir dann in Europa ja quasi alles. Das Intellectual property, die EZB die jetzt Klimapolitik macht, strukturelles Deficit spending um einen Weg in die Zukunft zu finden - aber eben auch einen Mittelstand der jetzt Heizungslösungen für 40.000 Euro kauft (weil ja Greta), samt Batteriespeicher und Solaranlage fürs Top-Off, damit Schlüsselmineralien überhaupt erst im Land landen, da die Europäische Union sich darum davor lieber keine Gedanken gemacht hat. Dafür aber auch die erste Generation eines Smart Grids. Und die Hucke voll Freude, dass sich die Babyboomer noch den Lebenstraum erfüllen durften so zu tun als hätten sie doch noch eine Veränderung bewirkt, in dem sie für den erstmaligen Import von seltenen Erden in großen Mengen bezahlen.
Trotzdem glauben laut Eurobarometer die Mehrheit der Europäer EU Global Gateway, sei dafür exakt die innovative Investitionsinitiative die nur ein Europa schaffen konnte das vorausschauend für die Zukunft plant.
Und die tatsächliche Planung muss dann noch schneller gehen, denn sonst bricht bereits die PR Schiene zusammen:
Weil eine Verbrauchssenkung von 7% pro Jahr uns bereits die institutionellen Strukturen sprengt und wir selbst da improvisieren müssen.
Trotzdem interessantes Interview.
Achja und Greta gabs ja wegen dem 1.5 Grad Ziel.
Damit die das der Politik erklärt.
Ganz sicher.
Also nicht wegen den Kinderaugen für die emotionale Bespielung der Generation mit dem Investitionskapital.
Bottom Up, sozusagen. Entirely organic. In Österreich ja wie immer von Alpbach aus (siehe click).
Ups, schon sind die 1.5 Grand nicht mal mehr theoretisch erreichbar.
Na aber gut, dass es die Initiative gegeben hat, damit sie der Politik Bescheid sagt wos lang geht. Und nicht etwa die IIASA, die Nationalbank, die Alpbach-Laxenburg Group seit 2013, die Grünen, die UN, die Under2 Coalition, die Österreichische Entwicklungsbank (Entwicklungsbanken generell), ICLEI, das Langenburg Froum für Nachhaltigkeit mit Hauptsponsor International Sustainability Unit (Tagline: Entscheider, Politiker & Multiplikatoren), der Risk Assessment report des WEF (seit 2018 afair)… Vom Club of Rome abgesehen natürlich… Nein also wenn es die Kinder nicht gegeben hätte, die Politik wüßte ja heute garnicht woran sie sich orientieren müsste…
Bei den ganzen Initiativen zu Mobilitäts- und Stadtentwicklung die sie selbst anstößt, meine ich - mit so Planungshorizont 30 Jahre…
Mit diesen US-Spezialgranaten will die Ukraine die russische Front aufbrechen
[…]
„Die Streumunition hat bewusst eine Fehlerquote von 30 Prozent Sprengkörpern, die nicht explodierten. Denn so haben die Russen das betroffene Gebiet nicht nur beschossen, sondern gleichzeitig auch in ein Minenfeld verwandelt.“ [Das geht soweit in Ordnung.]
Eine „effektive Waffe“ für Kiew
Bei der Streumunition aus den USA, die die Ukraine jetzt geliefert bekommt, sei das jedoch anders. Die Fehlerquote soll sich nur auf etwa zwei bis drei Prozent belaufen. „Die Ukraine braucht Streumunition für ihre Gegenoffensive und nicht, um ihre eigenen Städte zu bombardieren. Diese Waffe ist die beste und effektivste, um den Gegner massenweise auszuschalten“, meint Theiner. „Die Ukraine kann damit ganze russische Bataillone auf einmal ausschalten, sogar gepanzerte Fahrzeuge zerstören und Lastkraftwagen sowieso.“
Die Presse fischt mal wieder bei Experten die ins aktuelle Narrativ passen - also Thomas C. Theiner:
The Ukraine-russia war is over. putin has lost and he knows it. There are no more paths to victory for russia. The russian army is past culmination, its forces are exhausted, decimated, and demoralized. Ukrainians, with growing confidence, capabilities, and morale have begun offensives to cut of the russian spearheads. These offensives will continue and grow, and if russia does not retreat in the next two weeks it will lose most of its army to death and destruction.
Dass der zitierfähig ist, erkennt man daran, dass er ein Profilfoto mit einem Berg im Hintergrund hat, bzw daran, dass er auch Opinion pieces auf euromaidanpress.com publizieren darf. Siehe auch: click
Klar - nur die beste Berichterstattung für unsere Leser. Hat nur einen kleinen Haken.
Stimmt nämlich nicht.
Hier bei 39min in:
https://www.youtube.com/watch?v=ICYg4ajuC9c
Diese Munition ist nicht geeignet, dass man [damit] praktisch ein Minenfeld in die Luft sprengt, durch den Einsatz von Streumunition. Und sie ist auch nur ganz am Rande einsetzbar gegen befestigte Stellungen. Wenn sie sich vorstellen, das ist eine Flächenwaffe, die einen ganzen Fußballplatz abdecken kann, mit kleinen Bomblets, nennen wir das - und sich vorstellen, durch diesen Fußballplatz geht ein Schützengraben, dann ist es ja mehr oder weniger Zufall, wenn solche Bomblets in diesem Graben landen und dort ihre Wirkung erzeugen, der Rest der Wirkung verpufft praktisch, weil das rechts und links des Grabens dort die Einschläge gibt - also deshalb sage ich, nicht sehr effizient, und deshalb nur begrenzt einsetzbar gegen Stellungen.
[…]
Naja, es ist schon eine Verstärkung, wie ich gerade gesagt habe, es ist der Ausgleich des Mangels an Artilleriemunition, aber sie haben auch Recht - es ist kein Gamechanger.
Zitat: Erhard Bühler, Ex Nato General beim MDR
Das ist immer so arg blöd, da hat man gerade wieder die perfekte Erzählung für seine seit Monaten sorgsam komplett verblödete, Verzeihung, bespielte Leserschaft, und dann gibts einfach Experten die verlautbaren glatt wies wirklich ist.
Dabei stützt man sich wirklich bereits seit Monaten nur auf die feinsten Propagandaoutlets der Ukraine und interviewt nur die Militärexperten die auf ukrainischen Propagandakanälen Meinungsjournalismus betreiben dürfen… Also es ist wirklich zum verrückt werden, nie kann man es als Presse-Redakteur wem recht machen.
Jetzt müsste Russland nur noch außerhalb von Schützengräben angreifen und in einen ukrainischen Hinterhalt laufen, so mehrere Fußballfelder und Bataillone breit, dann - jaha, aber dann! Wäre die Presse Berichterstattung zumindest annähernd nahe an der Realität dran.
Diese Gesellschaft ist das absolut abartigst, grotesk Allerletzte.
Wenn man von nichts eine Ahnung hat - und immer falsch liegt, wird man zum einen jahrelanger Moskau-Korrespondent für die Zeit (Michael Thumann) und gründet dann ein außenpolitisches Magazin, oder kennt besser die Gründer eines solchen, oder so… Weil die Kineden haben genausowenig drauf. Hofierende Fragen soweit das Auge reicht.
Also worum gehts hier?
Ich habe selten in meinem Leben ein Interview gesehen, das bereits zwölf Tage nach seinem Erscheinen so gealtert ist, dass man eigentlich nur noch zusammenfassen kann - vollkommen daneben.
Und dabei fings doch so gut an…
Michael Thumann, seinerseits mittelprominenter Selbstdarsteller auf PR Tour hat gerade ein Buch veröffentlicht in dem er deutlich prominenter den Schlagwortkomplex “Revanchismus” im Zusammenhang mit Putins Handeln beleuchtet hat.
Problem: Revanchismus darf heute keiner mehr sagen (also Mangott schon noch, als einziger (!) Experte im deutschsprachigen Raum, gerade eben so - weil man seine Analysen sonst sehr schätzt), da die US sich ja durch Snyder nach Kriegsbeginn das Neoimperialismus als Russlands primärer Kriegsgrund Narrativ erfinden haben lassen. Snyder - das ist der hier: click
In dem Moment in dem das Narrativ aufkam, musste sowohl das deutsche Auswärtige Amt, als auch der Deutsche Verteidigungsausschuss in deren Pressestatements, binnen drei Monaten, von “Revanchismus” über Neokolonialismus zu Neoimperialismus wechseln, in der Skizzierung der offiziell geglaubten Kriegsbegründung/des offiziell geglaubten Kriegsgrunds.
Sukzessive mit der Medienberichterstattung (in der das Imperialismusnarrativ stetig wichtiger wurde).
Was machst du jetzt also als jemand der das nicht kommen gesehen hat, aber der trotzdem in seinem Berufsumfeld als Selbstdarsteller relevant bleiben will?
Verschärfend: Du hast nebenbei ein Buch draußen, das voll mit Revanchismus als “ich kann lesen wie Putin denkt” Begründungen für staatliches Handeln ist, während aber die Begründung heute eben keiner mehr öffentlich verwenden darf.
Keine Sorge, dafür gibt es eine Lösung:
Schritt 1: Behaupte Revanchismus sei doch das selbe wie Neoimperialismus und du habest es doch schon immer kommen gesehen - schließlich hast du ja gerade erst ein Buch herausgegeben, das sich noch verkaufen soll, nicht wahr Herr Michael Thumann? (Wertung: Aus dem Argumentationsleitfaden eines Volltrottels.)
Schritt 2: Hetze gegen Klaus von Dohnanyi (und Sarah Wagenknecht, aber ok, die ist ja bereits ein free for all) um deine ideologische Zugehörigkeit zu untermauern, auch wenn du in deinem Buch leider den aus PR-Sicht falschen Begriff als intrinsisches Leitmotiv für “Putins Handeln” verwendet hast.
Schritt 3: Such dir ein aktuelles Thema bei dem noch keiner eine abschließende Wertung auf Lager hat (Warum hat Prigoschin geputscht?), dann erweitere deine Theorie, und behaupte das sei durch eine Erweiterung von Revanchismus als Leitmotiv am ehesten erklärbar, und du würdest es jetzt hier, ad hoc, gegenüber dem Podcaster der die Frage eigentlich initial aufgeworfen hat, für alle Zuhörer einwandfrei begründen.
Schritt 4: Lad dir eine noch viel größere Vollnulpe ein die von “ich habe mit Studenten Putins Rede vor der Nato 2008 über mehrere Jahre als Lehrender (Professor?!) analysieren lassen - und immer gesagt, das wäre für Europa eine große vertane Chance gewesen” zurückrudern muss, als quasi vom Mittelpunkt des Bodensees, während du nur aus dem Uferbereich zurückrudern musst. Ich mein dumm gelaufen, die US haben einfach ein anderes Narrativ öffentlich zum einzig richtigen “Putin verstehen” Duktus erklärt, und das auf das du in deinem Buch gesetzt hast, mittels eines noch viel talentierteren Selbstdarstellers, ins Abseits geschossen.
Was du danach aber auf garkeinen Fall tun solltest, ist das erst beste Narrativ auf das du bezüglich deines Reframings setzt SO klar und detailiert mit Schlussfolgerungen (warum das Revanchismus war) belegen, dass bereits zwölf Tage danach (!) komplett und unwiderbringlich klar ist, dass du von nichts eine Ahnung hast, dass du nicht mal die Farbe deines Milchcafes am Morgen bestimmen könntest und dass du dir den ganzen Scheiß tagtäglich in Form von Glaubenssätzen aus der Nase ziehst.
Also gehen wirs durch, es ist sehr, sehr unterhaltsam.
Hauptthese: Der Prigoschin Putsch ist eine Fortführung von Revanchismus, da der Revanchismus letztlich durch eine Sorge um den Machterhalt begründet gewesen sei, und der Putschversuch daher exakt das ist, was du als Führung Russlands kommen sehen hast aber verhindern wolltest.
Daher hast du einen Krieg ausgerufen, im Zuge dessen die Profilierung eines deiner Kriegsherren erst möglich wurde, der danach eine Stärkung seiner Machtposition angestrebt hat?
Und dass du dir das geleistet hast, was deine Machtposition delegitimiert hat, war dein Plan dem eigentlich entgegenzuwirken, daher hast du doch den Krieg begonnen?
Wait what?
Alles klar?
Folgethesen:
1. Das alles sei ein Zeichen von Schwäche, Putin wird es zukünftig sehr schwer haben die Legitimation seiner Führungsstruktur nach außen hin weiter zu begründen, es wird jetzt immer weitere Revolten geben, das wird ein sehr schwer zu meisterndes Problem für Russlands PR.
2. Wagner durch Staatseinheiten zu ersetzen wird nicht leicht möglich sein. Das verschafft dir weitere machtpolitische Probleme im Rahmen deiner Außenpolitik in den Staaten in denen Wagner tätig ist. Das wird Russland noch über Monate nachhängen und seine Position schwächen.
3. Die Bürger in Russland werden nicht aufhören können darüber zu reden! Das bedeutet letztlich Legitimitätsverlust und mehr Leute die das Regime in Frage stellen.
Und wenn das nicht zutrifft, ist die komplette Karriere des Michael Thuman im Eimer, vom Verkaufserfolg des Buchs mit Revanchismus als handlungsleitende “ich kann erkennen was Putin denkt” Motivation ganz zu Schweigen.
Darauf die Kreml-Propaganda so - hold my beer.
Und 12 Tage später:
Prigoschin festgesetzt, aber hat mit Putin bereits direkt gesprochen, ist auch schon wieder in Moskau, dafür aber Schoigu komplett abgesetzt, den nächsten Hopeful nachbesetzt und intern gegen seine offiziellen Gegner gepitcht.
Wagner NICHT eingestellt sondern klargestellt, dass sie vor allem im Ausland als Wagner weiter agieren werden.
Oder ums anders zu sagen, sowohl Schoigu, als auch Prigoschin aus dem Spiel genommen, eine neue Generation des internen Machtkampfs aufstrebender Gruppierungen unter der eigenen Ägide installiert - Wagner zwecks “kennt man” PR Konsistenz beibehalten.
Shit. Worüber unterhält sich jetzt das russische Volk?
Putin zu schwach, der Putsch hat ganze 23 Stunden gedauert? Putin zu schwach er hat nur Schoigu UND Prigoschin entmachtet?
Wer war auf Prigoschins und nicht auf Putins Seite während des Putsches?
Aber Prigoschin hat doch jetzt erst wieder mit Putin gesprochen - und Schoigu ist ganz raus… Scheiße gegen welche Seite intrigier ich denn jetzt?
Und gleich noch ein neuer Machtkampf mit neuen Köpfen in Hintergrund auf den ich meine Aufstrebungsbemühungen doch viel besser fokusiere.
Und das alles binnen einer Woche.
Auf was fokusiere ich denn jetzt meine disruptiven Bemühungen, wenn ich ein Auslandsgeheimdienst bin?
Auf das einzig verbleibende Element von “eingesessener Macht” das symbolisch noch vorhanden ist - die Wagner Gruppe?
Die ist ja so schwach? Viel schwächer als man denkt? Soll sies sein - niemand weiß wo genau welche Teile von ihr weiter zum Einsatz kommen werden und wer sie anführt, und das stärkt ihr Mysterium, was zwar für den Krieg irrelevant ist, aber nicht für den Einsatz als Sicherungsmacht. Und meine Güte, in etwa zwei Jahren hat die dann einen neuen Anführer…
Ich sprechs ja nicht gerne aus - aber Tchakarowa (siehe: click), hatte vom Ausgang betrachtet, mehr recht als die gesamte Deutsche Gesellschaft für auswärtige Politik zusammen…
Zwölf Tage lang haben ihre Betrachtungen gehalten.
Zwölf fucking Tage.
Tja - schon scheiße - Hauptsache Heucheln und viel Schwachsinn erzählen ist eben doch keine so attraktive Perspektive, wenn man als ehemaliger Moskau-Korrespondent der Zeit, mit einem Buch mit der leider falschen Theorie irgendwo am See sitzt und versucht wieder zurückzurudern. Kann viel schiefgehen bei sowas…
edit: Die Presse und der Standard schreiben heute noch einen imho ziemlich offensichtlichen Schrott zusammen - unter dem Stichwort “jetzt schert noch ein General aus, Popow”. Hintergrund - der Ausscherer war scheinbar nicht machtpolitisch begründet, und General ist der auch nicht mehr. Der war scheinbar tatsächlich intrinsisch motiviert die Missstände an der südlichen russischen Front in der Ukraine aufzuzeigen. Mitten während einer ukrainischen Offensive. Also ein ganz schlauer Idealist. Einer der es bis zum russischen General geschafft hat, und dem dann aufgefallen ist, dass Russland im Zweifelsfall Menschenleben auch einfach verheizt. Einer der mehr Feindaufklärung gegen Artillerie wollte, also genau das was das russische Militär mit Ersatzteilknappheit nicht flächendeckend leisten wird. Aber der wird jetzt für Putins Regime zum Problem, weil ihn die russischen Militärblogger mögen? Jetzt wo er nicht mehr beim Militär ist, und seine Strafe stoisch erwartet?
Hm…
edit2: Die Presse hat heute die Auflösung, hier ist der Propaganda Angle. Des Westens natürlich, also das was herausschaut, wenn du wieder embedded Journalism machst, und dir hübsch notierst, was du denn laut deinen ukrainischen Handlern berichten sollst:
Auf Frontbesuch in der Ukraine: „Die Leichen liegen im Straßengraben“
Kriegsreporter Alfred Hackensberger spricht nach seinem Besuch an der Front über die verheerende Lage in der Ostukraine. Warum die ukrainische Gegenoffensive erst langsam in Schwung kommt und immer mehr russische Soldaten überlaufen.
Oder doch weil die Ukraine aktuell Russland aktuell eine Verlustrate von 1:1,4 zufügt? Das spüren die was - 1:6 Soldaten im russischen Schützengraben? 1:4? 1:2?
Hier der Standard der der Öffentlichkeit versucht Verwunderung zu verkaufen, warum sich in der russischen Öffentlichkeit immer noch nichts regt: click Popow hat es mit seiner Aussage bis zu einem Duma Abgeordneten geschafft! Der Kreml hat mit “Keine “Show” machen” kommentiert. Es geht drunter und drüber! Ja, und erst die ganzen russischen Soldaten die jetzt vermehrt überlaufen!
Wir sind schon wieder fast am gewinnen! Es dauert nur noch zwei Jahre! Der Gegner ist schon wieder unfähig! Und der Bevölkerung ist das schon beinahe klar! Und Propaganda hat immer noch niemand entdeckt!
You know, they are in closed doors right now, in Vilnius, trying to hammer out what that means - what Biden said [Ukraine being on the way to Nato, but no membership plan yet, being made interoperable with Nato], I think there is such pressure, to find a way to include Ukraine, but not fully include Ukraine. What I think you know, there was a conference at the beginning of June in London about reconstruction of Ukraine. One would hope that at this gathering, there would be some attention payed to what may mean a trillion dollars for the world community [rebuilding costs of Ukraine] and what was ponied up in London was something like 15 billion [largely part of the EU reconstruction fund, to be payed out in tranches, btw.]. There are reports now, that Zelenskyy has set up an office in Kiev for economic development which Blackrock has played a major role in, so I fear that as we witnessed the militarization and the war proceeding, the future of Ukraine is being negotiated in other places […]
Ahhh… so gut das zu hören! Wo doch Selenskyj noch am ersten Tag der Geberkonferenz in London verlautbaren lassen hat er müsse sich selbst (!) noch einen ökonomischen Plan für die Ukraine ausdenken!
Ja, ja. Denk. Denk.
Seine erste Idee war ja eigentlich Rock Red. Das war ihm dann aber zu wenig patriotisch.
Dann ist er vermutlich bei Blue, yellow Rock als Namen für den Aufbauplan gelandet, weil er sich gedacht hat - fangt er halt einmal mit dem Namen an, der ist ja auch nicht unwichtig.
Dann haben Selenskyj aber gottseidank seine Berater doch noch davon überzeugen können, dass er doch besser Blackrock nimmt, dann muss er sich auch nicht so schwer noch weiter was überlegen, und kann sofort ins Kinderzimmer zurück um mit dem grauen Panzer zu spielen, den er erst im März vom Großvati geschenkt bekommen hat.
*hustkeuch*
Kommt zurück in die Ukraine, geflüchtete Ukrainer! In ein Land das aufgrund der aktiven US Militärstrategie noch mehrere Jahre im Krieg verbleiben wird - das aber bereits jetzt mit Infrastrukturinvestments beginnen muss, damit ihm nicht noch mehr Einwohner wegrennen - auch wenn diese dann zerbombt werden dürften. Das aktuell “wir bauen Kindergärten” Spots im Staatsfernsehen senden muss, weil es demographisch bereits Richtung terminal decline unterwegs ist (Hälfte der Bevölkerung weg, und zwar die jüngere, besser ausgebildete) -- und dessen ökonomische und institutionelle Zukunft nunmehr seit drei Wochen von Blackrock gestaltet wird!
Wo kann ich mich für die Staatsbürgerschaft anmelden? Ich meine, damit ich dann automatisch EU Bürger werde natürlich, also wenn ich nicht schon einer wäre.
Eigentlich 1A dieses “die Ukraine muss alles selbst entscheiden” Konzept - dieser so bestimmende Wahlspruch europäischer, was wars noch gleich…? Sorry hab das Wort vergessen, kann nicht jemand bei McKinsey anrufen, damit die ab jetzt meine Blogeinträge schreiben?
Macron darf ja seit dem Monat nicht noch mehr externe Berater einstellen… Da können die da doch sicher einen abstellen.
Macron govt must limit use of private consultancy firms, watchdog says
France’s government must further rein in sometimes “inappropriate” hiring of consultancies, the country’s Court of Auditors said Monday, responding to public outcry over an issue that hobbled President Emmanuel Macron’s reelection campaign last year.
Naja wenigstens McKinsey und nicht Blackrock… Sorry Ukraine, die Ukraine meine ich.
Der gehts ja aktuell nur mehr nur so, so…
Hab ich gehört.
Wobei sich aber auch Blackrock die attraktivsten Investitionsobjekte als erstes heraussuchen darf. Als Vermittlungsprovision.
edit: Sorry, ich Dummerle, McKinsey ist natürlich ebenfalls eingebunden… Ich mein, wie konnt ich nur…
“So many of today’s long-term challenges are best addressed through blended finance and this is one. You need these vehicles to mobilise capital at scale,” said BlackRock vice-chair Philipp Hildebrand, who will be discussing the work on Wednesday.
The World Bank estimated in March that Ukraine would need $411bn to rebuild after the war, and recent Russian attacks have driven that figure higher.
The Kyiv government engaged BlackRock’s consulting arm in November to determine how best to attract that kind of capital, and then added JPMorgan in February. [Sicher eine Europäische Bank, diese JPMorgan, nicht? Wo wir doch die Mehrheit des finanziellen Investments stellen. Oder? Nein? Schade eigentlich.] Ukraine president Volodymyr Zelenskyy announced last month that the country was working with the two financial groups and consultants at McKinsey.
[…]
BlackRock and JPMorgan are donating their services, although the work will give them an early look at possible investments in the country. The assignment also deepens JPMorgan’s relationship with a longstanding client. The bank has helped Ukraine raise more than $25bn in sovereign debt since 2010 and led the country’s $20bn debt restructuring last year.
The financiers consulted with private and public sector investors and found they wanted to help Ukraine but were leery not just about war losses but also the country’s governance, lack of transparency and shallow capital markets.
What Ukraine needed, BlackRock advised, was a development finance bank to find investment opportunities in sectors such as infrastructure, climate and agriculture and make them attractive to pension funds and other long-term investors and lenders. JPMorgan was brought in partly for its debt expertise.
“The fund is being set up to also give public and private sector investors the opportunity to invest into specific projects and sectors,” said Stefan Weiler, JPMorgan’s head of debt capital markets for central Europe, Middle East and Africa. “There will be different sectoral funds that the fund identified as priorities for Ukraine. The aim is maximise capital participation.”
The structure calls for the fund to use the lower-cost public money, known as concessional capital, to make initial investments and absorb the first losses.
“The notion is that this initial seed capital would be a de-risking mechanism, and it would create the potential for private sector capital to come in at scale,” said Brandon Hall, co-head of BlackRock’s Financial Markets Advisory arm. “Ukraine will have its own organisation to source and syndicate these local investment opportunities.”
To overcome investor concerns about governance, the fund is expected to stock its board with representatives of international financial institutions and governments and hire investment professionals to execute its strategy.
“Our view is that if you have a strong governance structure and an internationally credible set of stakeholders who are in the leadership position in this fund, then that will go a long way,” Hall said.
BlackRock’s advice has drawn on its work for the Saudi National Development Fund and the Climate Finance Partnership, a blended finance vehicle that directs investment into sustainability projects in emerging markets. McKinsey did not respond to a request for comment.
At present, the Ukraine work is focused on setting up the structure, governance and practical procedures because most investors want to wait for the end of hostilities. “The important part is that Ukraine is already thinking ahead,” Weiler said. “When the war is over, they’re going to want to be ready and start the rebuilding process immediately.”
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