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Numbers matter

23. September 2022

From Bidens “I’m the friend of the world” speech at the UN gene­ral assembly:

Rus­sia bad, peop­le die from hun­ger! No grain!

And to take on the lar­ger chal­len­ge of food inse­cu­ri­ty, the United Sta­tes intro­du­ced a Call to Action: a road­map eli­mi­na­ting glo­bal food inse­cu­ri­ty — to eli­mi­na­ting glo­bal food inse­cu­ri­ty that more than 100 nati­on mem­ber sta­tes have alrea­dy supported.

In June, the G7 announ­ced more than $4.5 bil­li­on to streng­t­hen food secu­ri­ty around the world.

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$4.5 bil­li­on, good!

From the day I came to office, we’ve led with a bold cli­ma­te agen­da. We rejoi­ned the Paris Agree­ment, con­ve­ned major cli­ma­te sum­mits, hel­ped deli­ver cri­ti­cal agree­ments on COP26. And we hel­ped get two thirds of the world GDP on track to limit war­ming to 1.5 degrees Celsius. 

And now I’ve signed a his­to­ric pie­ce of legis­la­ti­on here in the United Sta­tes that inclu­des the big­gest, most important cli­ma­te com­mit­ment we have ever made in the histo­ry of our coun­try: $369 bil­li­on toward cli­ma­te change.

$369 bil­li­on? How much of this for inter­na­tio­nal projects?

So, as I announ­ced last year, to meet our glo­bal respon­si­bi­li­ty, my admi­nis­tra­ti­on is working with our Con­gress to deli­ver more than $11 bil­li­on a year to inter­na­tio­nal cli­ma­te finan­ce to help lower-income coun­tries imple­ment their cli­ma­te goals and ensu­re a just ener­gy transition.

Wait what?

And as Russia’s war rolls [sic] — riles the glo­bal eco­no­my, we’re also cal­ling on major glo­bal credi­tors, inclu­ding the non-Paris Club coun­tries, to trans­par­ent­ly nego­tia­te debt for­gi­ve­ness for lower-income coun­tries to fore­stall broa­der eco­no­mic and poli­ti­cal cri­ses around the world. 

Ins­tead of infra­st­ruc­tu­re pro­jects that gene­ra­te huge and lar­ge debt without deli­vering on the pro­mi­sed advan­ta­ges, let’s meet the enor­mous infra­st­ruc­tu­re needs around the world with trans­pa­rent invest­ments — high-standard pro­jects that pro­tect the rights of workers and the envi­ron­ment — key­ed to the needs of the com­mu­nities they ser­ve, not to the contributor.

That’s why the United Sta­tes, tog­e­ther with fel­low G7 part­ners, laun­ched a Part­ners­hip for Glo­bal Infra­st­ruc­tu­re and Invest­ment. We intend to collec­tively mobi­li­ze $600 bil­li­on in invest­ment through this part­ners­hip by 2027.

$600 bil­li­on for inter­na­tio­nal infra­st­ruc­tu­re invest­ment? To copy chi­nas mode of action, after the eco­no­mic hit­man dis­as­ter. But, but, cli­ma­te change?!

But, at least step­ping up for glo­bal infra­st­ruc­tu­re and eco­no­mic growth!

Mit ihrer drit­ten unge­wöhn­lich kräf­ti­gen Zins­an­he­bung nach­ein­an­der setzt die US-Notenbank ihren aggres­si­ven Kampf gegen die Infla­ti­on fort. Die stren­ge Geld­po­li­tik soll die Teue­rungs­ra­te in den USA end­lich spür­bar sen­ken. Die Fed erhöh­te am Mitt­woch ihren Leit­zins erneut um 0,75 Pro­zent­punk­te - und Fed-Chef Jero­me Powell mach­te deut­lich, dass mit den gro­ßen Zins­schrit­ten noch lan­ge nicht Schluss ist. “Ohne Preis­sta­bi­li­tät funk­tio­niert die Wirt­schaft für nie­man­den”, sag­te er.

Doch die Ent­schei­dung der Zen­tral­ban­ker hat nicht nur Aus­wir­kun­gen auf die größ­te Volks­wirt­schaft der Welt, son­dern auch auf wirt­schafts­schwä­che­re Staa­ten. Und auch Deutsch­land bekommt die Fol­gen der US-Zinspolitik zu spüren.

Die Che­fin des Inter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds (IWF), Kris­ta­li­na Geor­gi­e­wa, warnt seit Mona­ten vor einer Schul­den­kri­se für Län­der mit mitt­le­rem und nied­ri­gem Ein­kom­men. “Wir müs­sen erken­nen, dass es eine tek­to­ni­sche Ver­schie­bung gibt”, sag­te sie etwa im Juli. Die Welt sei schock­an­fäl­li­ger gewor­den. Aktu­ell führ­ten die Aus­wir­kun­gen der Lie­fer­ket­ten­un­ter­bre­chun­gen wegen der Corona-Pandemie und des “Schre­ckens eines erneu­ten Krie­ges in Euro­pa” zu einer galop­pie­ren­den Infla­ti­on. Die Zen­tral­ban­ken kon­zen­trier­ten sich zwar zu Recht dar­auf, die­se mit Zins­er­hö­hun­gen zu bekämp­fen, beton­te die IWF-Chefin. Doch mit den Zins­er­hö­hun­gen der Zen­tral­ban­ken ver­schärf­ten sich die glo­ba­len Finanz­be­din­gun­gen stär­ker als bis­her angenommen.

Das Haupt­pro­blem

Die hohen Zins­sät­ze trei­ben den US-Dollar in die Höhe - zum Nach­teil ande­rer Län­der. Denn nicht nur Impor­te wer­den teu­rer, son­dern auch die Bedie­nung von Kre­di­ten. Die straf­fe Geld­po­li­tik der US-Notenbank bekom­men daher vor allem ein­kom­mens­schwä­che­re Län­der zu spü­ren, die sich wäh­rend der Pan­de­mie hoch ver­schul­det haben und ihre Kre­di­te in US-Dollar auf­ge­nom­men haben - selbst aber kei­ne Dol­lars ver­die­nen. Die höhe­ren Zin­sen ver­teu­ern die­se Kredite.

Das pas­siert zu einem Zeit­punkt, an dem die Infla­ti­on vie­le Län­der in Zen­tral­asi­en, Latein­ame­ri­ka und süd­lich der Saha­ra in Afri­ka ohne­hin schon in Nöte bringt. Die stei­gen­den Zins­sät­ze ver­schlim­mern die Lage. Hin­zu kommt, dass bei hohen Zin­sen in den USA Kapi­tal aus Entwicklungs- und Schwel­len­län­dern abflie­ßen kann. Denn stei­gen die Zins­sät­ze in den USA, wer­den Anla­gen dort attrak­ti­ver. Anle­ger, die aktu­ell in ein­kom­mens­schwä­che­ren Län­dern inves­tie­ren, könn­ten sich dazu ent­schei­den, statt­des­sen auf den nun attrak­ti­ve­ren US-Markt aus­zu­wei­chen. Für die betrof­fe­nen Län­der hat das schwer­wie­gen­de Fol­gen, denn sie dürf­ten sich noch schwe­rer von den kata­stro­pha­len Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie erholen.

Erns­te Krise

Die US-Zinspolitik kann in ein­kom­mens­schwa­chen Län­dern eine ernst­haf­te Wirt­schafts­kri­se aus­lö­sen - wie auch die Geschich­te zeigt. Die Fol­gen des soge­nann­ten Volcker-Schocks sind dabei beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben. Der legen­dä­re Fed-Chef Paul Volcker erhöh­te in den 1980er-Jahren im Kampf gegen die Infla­ti­on dras­tisch die Zin­sen. Das Wirt­schafts­wachs­tum in den USA wur­de gebremst. Das riss aber auch ande­re Volks­wirt­schaf­ten mit nach unten.

Län­der wie Mexi­ko und Chi­le schlit­ter­ten in eine schwe­re Schul­den­kri­se, von der sie sich jah­re­lang nicht erhol­ten. In Latein­ame­ri­ka sprach man gar von einem ver­lo­re­nen Jahr­zehnt. Auch in spä­te­ren Jah­ren hat­ten Zins­an­he­bun­gen der Fed immer wie­der auch wirt­schaft­li­che Fol­gen für Entwicklungs- und Schwellenländer.

Öko­nom­in­nen und Öko­no­men war­nen nun davor, dass sich die­se Sze­na­ri­en wie­der­ho­len könn­ten - mit ver­hee­ren­den Kon­se­quen­zen für die Men­schen in die­sen Staa­ten. “Hohe Infla­ti­on, stei­gen­de Zins­sät­ze und ein sich ver­lang­sa­men­des Wachs­tum haben die Vor­aus­set­zun­gen für Finanz­kri­sen geschaf­fen, wie sie Anfang der 1980er-Jahre eine Rei­he von Ent­wick­lungs­län­dern heim­ge­sucht haben”, schrie­ben Sebas­ti­an Essl und Mar­cel­lo Estevao von der Welt­bank bereits im Juni.

Auch Deutsch­land als Export­na­ti­on dürf­te die Aus­wir­kun­gen einer sol­chen Schul­den­kri­se zu spü­ren bekom­men. Denn die deut­schen Expor­te könn­ten gefähr­det wer­den, wenn sich in ande­ren Län­dern die wirt­schaft­li­che Lage dras­tisch verschlechtert.

Die Zins­po­li­tik der Fed setzt auch den Euro mas­siv unter Druck. Die Gemein­schafts­wäh­rung fiel im spä­ten US-Währungshandel am Mitt­woch wie­der unter den US-Dollar und sogar auf den nied­rigs­ten Stand seit Ende 2002. Im Som­mer war ein Euro erst­mals seit rund zwei Jahr­zehn­ten weni­ger wert als ein Dol­lar. Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank hat viel spä­ter als die Fed ange­fan­gen, die Zin­sen zu erhöhen.

Auf die Fra­ge, ob die Fed auch die Ent­wick­lun­gen im Rest der Welt im Blick habe und damit auch eine mög­li­che glo­ba­le Rezes­si­on, sag­te Fed-Chef Powell: “Wir sind uns sehr bewusst, was in ande­ren Volks­wirt­schaf­ten auf der gan­zen Welt vor sich geht und was das für uns bedeu­tet - und umge­kehrt.” Man ver­su­che sich natür­lich abzu­stim­men, aber das sei bei den unter­schied­li­chen Zins­ni­veaus schon auch schwie­rig. Sein Resü­mee: “Wir befin­den uns alle in sehr unter­schied­li­chen Situa­tio­nen.” (apa, dpa)

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Wait what!?

Ja, wenn man so einen Russ­land Krieg am Lau­fen hat, kann man exakt zu dem Zeit­punkt auch toll einen neu­en Paul Volcker Moment (“Fick die rest­li­chen Staa­ten und ihre Schul­den­struk­tur, Leit­zins rauf!” > Ärme­re Staa­ten auf Jah­re nicht mehr inves­ti­ti­ons­fä­hig) neben­bei unter­brin­gen… Fällt eh kei­nem auf.

Wenn man 600 Mil­li­ar­den an Infra­struk­tur­in­vest­ments über fünf Jah­re verspricht.

Und das Geils­te, Jour­na­lis­ten müs­sen das heu­te so hin schrei­ben, dass die US wie­der pri­ma aus­stei­gen. Was für ein gei­ler Dad­dy der Biden doch ist. Wäh­rend er nicht mal selbst ver­steht, was er da vom Tele­promp­ter liest. Der hat gefäl­ligst in den “wir geben euch Almo­sen” Emo­tio­nen auf­zu­ge­hen, als US Präsident.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut Letzte.

Fickt euch ihr Schwei­ne, hängt euch auf ihr Arschlöcher.

Läuft…

21. September 2022

Über die gan­zen guten Nach­rich­ten, dass Putin jetzt eine Teil­mo­bi­li­sie­rung des rus­si­schen Hee­res ange­ord­net hat, wol­len wir aber auch die rest­li­chen guten Nach­rich­ten zur Wirt­schafts­ent­wick­lung nicht vergessen -

Hohe Ener­gie­prei­se: Unter­neh­men ori­en­tie­ren sich Rich­tung USA

Das China-Geschäft wackelt, die Ener­gie­kos­ten in der Hei­mat explo­die­ren. 75 Pro­zent der deut­schen Maschi­nen­bau­er wol­len jen­seits des Atlan­tiks expandieren

[…]

Mit dem Krieg in der Ukrai­ne und den explo­die­ren­den Ener­gie­kos­ten in Deutsch­land ist ein wei­te­res Argu­ment hin­zu­ge­kom­men: Der hie­si­ge Strom­preis ist inzwi­schen um ein Viel­fa­ches höher als der in den USA.

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Komisch, kein Medi­um kann heu­te mehr acht­fach schrei­ben. Da hat­test dus als Redak­teur noch im Kopf, und schwupps ists raus aus dem Wortschatz…

(In den Spit­zen, lang­fris­tig vierfach.)

Hans-Werner Sinn ist auch schon ganz hin und weg…

Und sehnt sich zu alten Zei­ten zurück…

Nun kann man sagen das ist der Trend der Zeit, das muss man so hin­neh­men, die Märk­te haben sich gewan­delt, und VW ist dann doch noch nicht gut genug für die neu­en Märk­te und die ande­ren - aber das sind ja nicht die Märk­te. Das sind ja poli­ti­sche Vor­ga­ben. Hat mit Märk­ten nichts zu tun. Weder die Her­stel­ler woll­ten ursprüng­lich in die­sen Elek­tro Kurs gehen, noch woll­ten es die Ver­brau­cher - nicht? Son­dern das waren alles oktroy­ier­te Ent­wick­lun­gen - in Brüs­sel fest­ge­legt, durch das EU Par­la­ment, und ich sag ihnen, da sit­zen nicht nur Freun­de von Deutsch­land, da sit­zen eben vie­le Leu­te die ihre eige­ne Agen­da haben und manch einer, Abge­ord­ne­ter, denkt - die Deut­schen mit ihren Export­über­schüs­sen […] das spielt alles so eine biss­chen mit, und des­halb glau­be ich sind das nicht nur sach­li­che Erwä­gun­gen. Die indus­trie­po­li­ti­schen Inter­es­sen, die har­ten Inter­es­sen, die dort ver­tre­ten waren, in den Gre­mi­en der EU, von Her­stel­lern ande­rer Län­der, die glaub­ten bei E-Autos da eine Nasen­län­ge Vor­sprung zu haben, die haben sich ver­bün­delt, mit den Grü­nen Gesin­den, ganz Euro­pas - und das ist immer das bes­te Geschäft - wenn man also den har­ten Pro­fit ver­bin­den kann mit ner schö­nen Moral, wenn man das öffent­lich ver­kauft, dann kann man auch die poli­ti­schen Wei­chen so stel­len, dass man Vor­tei­le hat.”

Alp­bach 2018 *hust*

edit: Sich mit Aus­gleichs­zah­lun­gen aus der Ver­ant­wor­tung raus­kau­fen? Läuft. Nur nicht mehr lan­ge… Der Euro ist jetzt auf einem 20 Jahres-Tief zum US-Dollar (Ein­füh­rung 1999.) Dan­ke ihr Schweine.

Ist das jetzt eine Wende im Krieg?1!11?

21. September 2022

Putin kün­digt in Anspra­che Teil­mo­bil­ma­chung des Mili­tärs an

Ein ent­spre­chen­des Papier sei bereits unter­zeich­net wor­den. Es hand­le sich um eine teil­wei­se Mobi­li­sie­rung, kei­ne Gene­ral­mo­bil­ma­chung. Betrof­fen sei­en vor allem Reser­vis­ten, die bereits über Erfah­rung ver­fü­gen wür­den. Die Mobi­li­sie­rung wer­de noch heu­te, am 21. Sep­tem­ber, beginnen.

Unver­ant­wort­li­che Poli­ti­ker aus dem Wes­ten wür­den Dro­hun­gen gegen Russ­land aus­spre­chen. Angrif­fe auf rus­si­sches Gebiet - hier nennt er die besetz­te Krim - sei­en Ter­ror­an­grif­fe. Lon­don, Brüs­sel und Washing­ton wür­den Kiew vor sich her­trei­ben - Russ­land sol­le ver­nich­tet wer­den, das sei ihr Ziel. “Wir wer­den alle Mit­tel ver­wen­den, die wir zur Ver­fü­gung haben”, sagt Putin. Wer ver­su­che, Russ­land mit Waf­fen­lie­fe­run­gen zu erpres­sen, dem sei gesagt, dass der Wind sich jeder­zeit dre­hen kön­ne. Er ver­traue auf die Unter­stüt­zung Euro­pas. Damit ist die Rede beendet.

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Das Kla­vier im Arsch von Scholz hat­te sich davor erneut zu Wort gemeldet.

Scholz wirft Putin “blan­ken Impe­ria­lis­mus” vor

Deutsch­lands Kanz­ler Olaf Scholz hat Russ­land vor den Ver­ein­ten Natio­nen “blan­ken Impe­ria­lis­mus” vor­ge­wor­fen und der Ukrai­ne wei­te­re Unter­stüt­zung auch mit Waf­fen­lie­fe­run­gen zuge­si­chert. “Putin wird sei­nen Krieg und sei­ne impe­ria­len Ambi­tio­nen nur auf­ge­ben, wenn er erkennt: Er kann die­sen Krieg nicht gewin­nen”, sag­te Scholz Diens­tag­abend vor der UNO-Vollversammlung in New York. “Er zer­stört dadurch nicht nur die Ukrai­ne, er rui­niert auch sein eige­nes Land.”

Des­halb wer­de man kei­nen rus­si­schen “Dik­tat­frie­den” akzep­tie­ren - und auch kei­ne Schein­re­fe­ren­den, beton­te Scholz. Damit spiel­te er auf die von kremltreu­en Sepa­ra­tis­ten geplan­ten Abstim­mun­gen in meh­re­ren ukrai­ni­schen Regio­nen an, die am Diens­tag ange­kün­digt wor­den waren.

Die Ukrai­ne müs­se in der Lage sein, Russ­lands Über­fall abweh­ren zu kön­nen, beton­te Scholz. “Wir unter­stüt­zen die Ukrai­ne dabei mit aller Kraft: finan­zi­ell, wirt­schaft­lich, huma­ni­tär und auch mit Waf­fen.” Kurz vor der Abrei­se des Kanz­lers nach New York hat­te die deut­sche Bun­des­re­gie­rung wei­te­re Waf­fen aus Bun­des­wehr­be­stän­den zuge­sagt, dar­un­ter vier schwe­re Artil­le­rie­ge­schüt­ze vom Typ Pan­zer­hau­bit­ze 2000.

Für das Agie­ren Russ­lands gebe es nur ein Wort, sag­te der Kanz­ler: “Das ist blan­ker Impe­ria­lis­mus.” Die­se Rück­kehr des Impe­ria­lis­mus sei nicht nur ein Desas­ter für Euro­pa, son­dern auch für die glo­ba­le Frie­dens­ord­nung. “Des­halb war es so wich­tig, dass 141 Staa­ten den rus­si­schen Erobe­rungs­krieg hier in die­sem Saal ein­deu­tig ver­ur­teilt haben.” Im März hat­ten 141 der 193 UN-Mitgliedstaaten für eine ent­spre­chen­de Reso­lu­ti­on gestimmt. Die bei­den bevöl­ke­rungs­reichs­ten Län­der der Welt - Chi­na und Indi­en - ent­hiel­ten sich allerdings.

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Das ist so der­ma­ßen erstaun­lich wie kon­se­quent die SPD hier wie­der auf Ansa­ge umfällt.

Die ers­ten zwei Mona­te war die deut­sche Regie­rungs­po­si­ti­on “Revan­chis­mus”. Die vier Mona­te danach “Revan­chis­mus und Neo­ko­lo­nia­lis­mus”, nach sechs Mona­ten dann “Impe­ria­lis­mus”.

Da kann die Geschichts­wis­sen­schaft (HAHAHAHAHAHA) aber wie­der aus dem Vol­len schöp­fen, wenn sie einem ihrer Mit­glie­der Geschichts­re­vi­sio­nis­mus vorf­wirft. Hui, da wer­den aber wie­der eini­ge Insti­tuts­leit­fä­den neu geschrie­ben wer­den müs­sen. Ganz zu schwei­gen von den Arbei­ten die an der Stel­le in die Ton­ne gekloppt und neu ver­fasst wer­den müssen.

Und nicht ver­ges­sen, dem liegt Fio­na Hills vier Stein­sta­tu­en Theo­rie “Wie Putin wirk­lich denkt” zu Grun­de! Offi­zi­el­le Äuße­run­gen dass er impe­ria­lis­ti­sche Ambi­tio­nen hät­te, gibt es nicht. (Chom­sky in die­sem Inter­view (Wort wört­lich)) - und Chom­sky über­sieht kei­ne offi­zi­el­len Regierungsstatements.)

PING! Das Kla­vier im Arsch von Scholz hat schon wie­der ’ne Pres­se­mel­dung verfasst.

Der Wehr­schütz ver­sucht der­weil noch allei­ne auf ein­sa­mer Front, Front­jour­na­lis­mus unter Leu­te zu brin­gen, der Stan­dard gei­fert schon mit “hat der ORF sie fal­len­ge­las­sen” (“Lässt der ORF sie im Stich?”) News nach, die nicht existieren.

Exit Sze­na­ri­en hat Putin ja defi­nitv kei­ne gebraucht. Wozu auch, bei so einer klei­nen Teilmobilisierung…

Das Volk ist auch noch nicht gegen ihn, aber die Diens­te arbei­ten ja schon flei­ßig für in zwei Jah­ren dann.

Und bis dahin wird schön weitergestorben.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Letz­te.

Fickt euch ihr Schwei­ne, hängt euch auf ihr Arsch­lö­cher, deto ihr Wichser.

edit:

Putin beruft 300.000 Reser­vis­ten in den Krieg gegen die Ukraine

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Och, sind doch nur 300.000 Reservisten…

The amazing retroactive success of the Ukraine

21. September 2022

- espe­cial­ly in the Kher­son region.

Mir ist da unlängst mal auf­ge­fal­len, dass sich seit dem 07. August die zurück­er­ober­ten Gebie­te der Ukrai­ne in allen TV Kar­ten (CNN, BBC, DW, Wie­ner Zei­tung, APA, …) auf über von Russ­land zuletzt besetz­tes Gebiet aus­ge­wei­tet haben.

Auch die Erfol­ge in Kher­son sind bemerkenswert.

Ich würd sagen, die News­desks haben wie­der exzel­lent recher­chiert. Genau­so wie die Pri­mär­quel­le in allen Fäl­len, das ISW. “The Insi­tu­te for the Stu­dy of War (ISW) is a United States-based think­tank foun­ded in 2007 […]”.

Ach­ja, und die Kar­te vom 7. August muss­te ich aus dem vor­he­ri­gen Ver­gleich von mir klet­zeln, die BBC hat die ein­fach von der Web­sei­te gelöscht, und die aktu­el­len Kar­ten dort ver­öf­fent­licht. Bei archive.org tau­chen sie auch nicht mehr auf. Erstklassig.

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Perfekt gelaufen.

17. September 2022

GCFR:

with french indus­tri­al poli­cy uhm the­re is I think a bit of a ray of hope the­re though we’­re loo­king sort of until after the end of the french [EU] pre­si­den­cy to the czech and the swe­dish pre­si­den­ci­es whe­re we think that you know both of the­se coun­tries will expect Ger­ma­ny uhm to be in the seni­or role rather than the juni­or part­ners of Fran­ce um and we’­ve got visits from the czech prime minis­ter com­ing up in a cou­p­le of weeks real­ly to push the ger­mans on uhm for­eign poli­cy on euro­pean soli­da­ri­ty, on con­di­tio­na­li­ty around rule of law to Poland, Hun­ga­ry et cete­ra all the dif­fi­cult choices

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(Pri­mär­quel­le im ver­link­ten Arti­kel verlinkt.)

Nach der Ent­de­ckung von hun­der­ten Grä­bern in zurück­er­ober­ten Gebie­ten in der Ukrai­ne hat die tsche­chi­sche EU-Ratspräsidentschaft die Ein­set­zung eines inter­na­tio­na­len Kriegsverbrecher-Tribunals zur Ukrai­ne gefor­dert. “Im 21. Jahr­hun­dert sind sol­che Angrif­fe auf die Zivil­be­völ­ke­rung undenk­bar und abscheu­lich”, erklär­te Tsche­chi­ens Außen­mi­nis­ter Jan Lipavs­ky am Sams­tag auf Twit­ter: “Wir dür­fen nicht dar­über hin­weg­se­hen. Wir set­zen uns für die Bestra­fung aller Kriegs­ver­bre­cher ein.”

Lipavs­ky hob her­vor: “Ich rufe zur raschen Ein­set­zung eines spe­zi­el­len inter­na­tio­na­len Tri­bu­nals auf, das die Ver­bre­chen ver­folgt.” Nach Anga­ben von Ermitt­lern hat­ten eini­ge der in den rund 450 Grä­bern bei der ost­ukrai­ni­schen Stadt Isjum gefun­de­nen Lei­chen die Hän­de auf dem Rücken zusam­men­ge­bun­den. Vie­le sol­len auch gefol­tert wor­den sein.

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Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen seit Juni.
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Da kann der Krieg ja jetzt end­lich wei­ter­ge­hen. Und das Bes­te? Der Hit­ler­ver­ste­her vom Pel­in­ka­ar­sch­loch hat noch eine Steigerungsform.

Den Rus­sis­mus.

Wir wer­den den Zugang gewähr­leis­ten, um der Welt zu sagen, dass der Rus­sis­mus ver­ur­teilt wer­den muss.” Die Welt­ge­mein­schaft müs­se reagie­ren. Der Prä­si­dent (Selen­skyj) erin­ner­te an die Initia­ti­ve Kiews für ein inter­na­tio­na­les Tri­bu­nal, um Russ­land wegen sei­nes Ver­bre­chens der Aggres­si­on gegen die Ukrai­ne zu bestra­fen. Zugleich bekräf­tig­te er For­de­run­gen nach Rei­se­ver­bo­ten für Rus­sen in die EU und for­der­te Unter­neh­men zur Abkehr von Russ­land auf. “Wenn ein Staat den Weg des Ter­rors ein­schlägt, dann ist es die Pflicht einer Fir­ma mit Selbst­ach­tung, sich von einem sol­chen Staat zu distanzieren.”

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Heu­te Mor­gen konn­te man noch Pro­pa­gan­da dazu sagen.

Also - erstmals.

Heu­te Abend nicht mehr.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Letzte.

Fickt euch ihr Schweine.

Hin­ter­grund: Die US bemän­geln Deutsch­lands Ver­hal­ten offi­zi­ell nicht. Inof­fi­zi­ell? Was? Das ZDF bringt Kri­tik an der deut­schen Posi­ti­on unge­fil­tert und unkom­men­tiert. Du musst nicht mal mehr einen Jour­na­lis­ten dane­ben set­zen - wie wärs mit einer Stun­de Live­broad­cas­ting? The­men­abend “Hass auf die deut­sche Eli­te, leicht ver­deckt als Unverständnis.”.

Ohne Gegen­mei­nung, ohne Fil­ter, ohne jeg­li­che Kon­tex­tua­li­sie­rung, ohne Fak­ten­check. Meinung.

Das tut dem Volk gut. In der Bran­che müss­te ich arbei­ten wollen…

Ach­so, ja und war­um die Wie­ner Zei­tung vor zwei Wochen begon­nen hat die euro­päi­sche Indus­trie dar­auf ein­zu­schwö­ren sich auf einen Pro­duk­ti­ons­be­trieb ohne Chi­na ein­zu­stel­len (ca. ein­ein­halb Jah­re zu spät für grö­ße­re Indus­trie­be­we­gun­gen) hat sich mitt­ler­wei­le auch auf­ge­klärt. Die US haben direkt nach dem Pelo­si Besuch und den chi­ne­si­schen Reak­tio­nen begon­nen ihren Wirt­schafts­raum in den wich­tigs­ten Schlüssel- und Zulie­fer­indus­trien von dem Chi­nas zu ent­kop­peln. Das geht run­ter bis zu Kom­po­nen­ten für die Fer­ti­gungs­hard­ware - das hat die Wie­ner Zei­tung gele­sen und sich gedacht, du komm da war­nen wir doch mal die euro­päi­sche Indus­trie vor - die zu dem Zeit­punkt genau nichts mehr machen konn­te (was dort ist behält Chi­na im Land) und bereits die “nicht mal mehr Kom­po­nen­ten für Vor­fer­ti­gungs­schrit­te sind mehr zu lie­fern” Brie­fe ins Haus bekom­men hat, als die gegen­sei­ti­gen Sank­ti­ons­be­schlüs­se gefällt wurden.

Wobei, die Indus­trien in Euro­pa die in Chi­na mehr Absatz haben als in den US (*hust*) müs­sen ja nicht dar­auf eingehen.

Massengrab in Isjum

16. September 2022

Mas­sen­grab mit 440 Per­so­nen in Isjum ent­deckt bei einer 48.000 Per­so­nen Stadt sind das mehr als 1% der erwach­se­nen Bevöl­ke­rung, sofern die Lei­chen Zivi­lis­ten sind, die aus dem Umfeld stammen.
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Amnes­ty Inter­na­tio­nal dazu am 08. März 2022:

UKRAINE: BELAGERTE STADT ISJUM NACH RUSSISCHEN ANGRIFFEN AM RANDE DES ZUSAMMENBRUCHS
Das Bild zeigt ein kom­plett zer­stör­tes Gebäude
Ein zer­stör­tes Kran­ken­haus in der ukrai­ni­schen Stadt Isjum (8. März 2022)

© VOLODYMYR MATSOKIN via REUTERS

Die Zivil­be­völ­ke­rung in Isjum in der Regi­on Char­kiw im Osten der Ukrai­ne steht auf­grund des uner­bitt­li­chen Bom­bar­de­ments der rus­si­schen Streit­kräf­te am Ran­de einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe. Dies geht aus neu­en Aus­sa­gen von Zeug_innen her­vor, die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal gesam­melt wurden.

Die Bewohner_innen von Isjum befin­den sich seit dem 28. Febru­ar in einer stän­di­gen bela­ge­rungs­ähn­li­chen Situa­ti­on. Sie warn­ten, dass sie auf­grund der schwin­den­den Lebensmittel- und Was­ser­vor­rä­te am Ran­de ihrer Kräf­te stün­den, da sich die ver­blie­be­nen Zivil­per­so­nen in ihren Kel­lern ver­ste­cken müssten.

Zwi­schen dem 9. und 12. März befrag­te Amnes­ty Inter­na­tio­nal 26 Bewohner_innen von Isjum, unmit­tel­bar nach ihrer Eva­ku­ie­rung nach Swja­to­hirsk, einer Stadt in der Regi­on Donezk, die weit­ge­hend unter ukrai­ni­scher Kon­trol­le steht und unter stän­di­gem rus­si­schen Beschuss steht.

Dut­zen­de von Klein­städ­ten und Dör­fern in der Ukrai­ne wer­den unab­läs­sig ange­grif­fen und ihre ver­zwei­fel­ten Bewohner_innen gera­ten ins Kreuz­feu­er oder wer­den von den angrei­fen­den rus­si­schen Streit­kräf­ten bela­gert”, sag­te Marie Strut­hers, Direk­to­rin von Amnes­ty Inter­na­tio­nal für Ost­eu­ro­pa und Zentralasien.

Die Aus­sa­gen, die wir aus Isjum gesam­melt haben, zei­gen den Schre­cken, den die Zivil­be­völ­ke­rung der Stadt erlebt, die in ihren Kel­lern ein­ge­schlos­sen ist: Die Men­schen haben kaum Nah­rung und Was­ser und sind stän­di­gen Angrif­fen aus­ge­setzt. Für die Bevöl­ke­rung von Isjum und ande­rer Städ­te an der Front­li­nie braucht es jetzt drin­gend huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re, damit die Men­schen, die die Stadt ver­las­sen wol­len, sicher eva­ku­iert wer­den kön­nen und damit die Zurück­ge­blie­be­nen mit huma­ni­tä­ren Hilfs­gü­tern ver­sorgt wer­den können.”

Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.

Nata­lia Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in Isjum
Berich­te über rus­si­sche Mili­tär­an­grif­fe auf Isjum gab es erst­mals am 28. Febru­ar, und seit dem 3. März ist die Stadt stän­di­gem Rake­ten­be­schuss aus­ge­setzt. Die meis­ten Wohn­ge­bie­te der Stadt sind auf­grund der Angrif­fe von Strom, Gas, Hei­zung und Mobil­funk abge­schnit­ten. Nach Anga­ben der ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walt­schaft wur­den bei den Angrif­fen am 3. März acht Zivil­per­so­nen, dar­un­ter zwei Kin­der, getö­tet, und auch das zen­tra­le Kran­ken­haus der Stadt wur­de erheb­lich beschä­digt. Seit­dem sind wei­te­re Todes­op­fer zu beklagen.

Die befrag­ten Per­so­nen berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass bei rus­si­schen Angrif­fen Zivil­per­so­nen getö­tet und ver­letzt sowie zivi­le Infra­struk­tu­ren wie Wohn­häu­ser, Schu­len, Kin­der­gär­ten, medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen und Lebens­mit­tel­la­ger zer­stört oder beschä­digt wur­den. Eini­ge der Angrif­fe schei­nen wahl­los erfolgt zu sein und sind damit unrechtmäßig. 

Die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal aus­ge­wer­te­ten Satel­li­ten­bil­der vom 12. März zei­gen deut­lich Kra­ter und Schä­den in der Nähe von Gebäu­den, die auf offe­nen Stras­sen­kar­ten als Grund­schu­len und Kran­ken­häu­ser ver­zeich­net sind.

Das Bild zeigt ein Satel­li­ten­bild einer Stadt, dar­auf zu sehen sind oran­ge­ne Krei­se und blaue Pfei­le, die Gebäu­de kenn­zeich­nen, die durch Angrif­fe zer­stört wurden
Das Satel­li­ten­bild der ukrai­ni­schen Stadt Isjum vom 12. März 2022 zeigt zahl­rei­che durch rus­si­sche Angrif­fe zer­stör­te oder beschä­dig­te Gebäude.

Die 72-jährige Svit­la­na lebt als Bin­nen­ver­trie­be­ne in Isjum, nach­dem sie in Fol­ge der Kon­troll­über­nah­me von Donezk durch von Russ­land unter­stütz­te Trup­pen dahin umge­sie­delt wur­de. Sie sag­te zu Amnes­ty Inter­na­tio­nal: “Als sie am 3. oder 4. März began­nen, uns zu bom­bar­die­ren, konn­ten wir nicht mehr nach drau­ßen gehen. Tag und Nacht wur­den Rake­ten abge­feu­ert… Wenn das noch ein paar Tage so wei­ter­geht, wer­den die Men­schen und die Stadt am Ende sein.”

Seit Beginn der Angrif­fe und der Schlie­ßung oder Zer­stö­rung meh­re­rer Lebens­mit­tel­ge­schäf­te ist die Bevöl­ke­rung von Isjum voll­stän­dig von huma­ni­tä­rer Hil­fe und der Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln abhän­gig. Der Zugang zu Strom, Gas, Hei­zung und jeg­li­cher Art von Kom­mu­ni­ka­ti­on ist unter­bro­chen, und die Men­schen lei­den auch unter feh­len­den sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen und Wassermangel. 

Tetya­na, die sich mit ihrem fünf Mona­te alten Baby in einer Not­un­ter­kunft in der Stadt auf­ge­hal­ten hat­te, sag­te: “Als wir weg­gin­gen, gab es nur noch drei Fünf-Liter-Behälter mit Was­ser für 55 Per­so­nen. Ich weiß nicht, wie sie über­le­ben werden.”

Huma­ni­tä­re Hil­fe und Brot wur­den spo­ra­disch in die Stadt gelie­fert. Auf­grund von Eng­päs­sen und des anhal­ten­den Man­gels an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln hat dies jedoch nur eini­ge Zivil­per­so­nen erreicht, vor allem die­je­ni­gen, die sich in grö­ße­ren Luft­schutz­räu­men ver­ste­cken, die sich oft in Schu­len befinden. 

Befrag­te berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass Men­schen, die in Wohn­vier­teln in Ein­fa­mi­li­en­häu­sern leb­ten, Schwie­rig­kei­ten hat­ten, an Nah­rungs­mit­tel zu gelan­gen, da ihre Vier­tel zu den am stärks­ten beschä­dig­ten gehör­ten und die meis­ten Häu­ser kei­nen oder nur einen sehr klei­nen Kel­ler hat­ten, um sich in Sicher­heit zu bringen. 

Nata­lia, Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses, sag­te: “Wir haben sechs Tage im Kel­ler ver­bracht. Er ist sehr klein, man muss in dem Raum ste­hen, man kann sich nicht hin­le­gen. Sobald es eine Pau­se [bei den Angrif­fen] gab, lie­fen wir schnell hin­aus, um bei den Hüh­nern ein paar Eier zu holen… Unser Kind war hung­rig, da wir kaum etwas zu essen hat­ten. Alles, was wir hat­ten, waren Res­te von tro­cke­nem Brot, Äpfel aus dem Kel­ler, Essig­gur­ken aus der Dose und Mar­me­la­de… Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.”

Zwei der Befrag­ten sag­ten, sie sei­en ins Kreuz­feu­er gera­ten, als die Kämp­fe in Vor­or­ten der Stadt tob­ten. Ein Mann sag­te, dass sich meh­re­re ukrai­ni­sche Kämp­fen­de – die nach den Kriegs­re­geln als recht­mäs­si­ge Angriffs­zie­le gel­ten wür­den – in einer der Woh­nun­gen in sei­nem Haus auf­ge­hal­ten hät­ten, das ange­grif­fen wur­de. Ande­re Bewohner_innen von Isjum berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass es in der Nähe ihrer zer­bomb­ten Vier­tel kei­ne Mili­tär­stütz­punk­te oder ande­re mili­tä­ri­sche Zie­le gebe. 

Huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re drin­gend notwendig

Am 9. März konn­ten die ört­li­chen Behör­den nach Anga­ben loka­ler Quel­len auf­grund der stän­di­gen Angrif­fe und des indi­rek­ten Beschus­ses statt der geplan­ten 5000 nur 250 Men­schen aus Isjum eva­ku­ie­ren. Am 10. März wur­den wei­te­re 2000 Men­schen eva­ku­iert. Neben den ört­li­chen Behör­den nutz­ten auch Frei­wil­li­ge und Aktivist_innen Pri­vat­fahr­zeu­ge, um die Zivil­be­völ­ke­rung zu evakuieren. 

Vie­le Zivil­per­so­nen, vor allem älte­re Men­schen und Men­schen mit Behin­de­run­gen, zogen es vor, zu blei­ben oder waren nicht in der Lage zu flie­hen. Das huma­ni­tä­re Völ­ker­recht ver­bie­tet vor­sätz­li­che Angrif­fe auf Zivil­per­so­nen und zivi­le Objek­te sowie wahl­lo­se und unver­hält­nis­mäs­si­ge Angrif­fe. Die rus­si­schen Streit­kräf­te müs­sen alle erdenk­li­chen Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te zu schonen. 

Die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te soll­ten eben­falls alle mach­ba­ren Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te unter ihrer Kon­trol­le vor den Aus­wir­kun­gen von Angrif­fen zu schüt­zen. Ins­be­son­de­re soll­ten sie es ver­mei­den, von Wohn­vier­teln aus zu ope­rie­ren, in denen sie unter Beschuss gera­ten kön­nen und damit auch Zivil­per­so­nen oder zivi­le Objek­te gefähr­det werden.

Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat bereits frü­her gefor­dert, dass der Zivil­be­völ­ke­rung die Flucht über huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re ermög­licht wer­den muss. Amnes­ty Inter­na­tio­nal betrach­tet die rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne als einen Akt der Aggres­si­on.

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Kreuz­feu­er und eine sich anbah­nen­de huma­ni­tä­re Katastrophe.

Selen­skyj weckt bereits mit “haben die glei­chen Bil­der in Butscha gese­hen” Asso­zia­tio­nen. (In Butscha began der Aus­hub der Mas­sen­grä­ber am 10. März, die Ukrai­ne bestä­tig­te 410 gefun­de­ne­ne zivi­le Lei­chen.)

Da kann der Krieg ja end­lich bis zum abso­lu­ten Ende weitergehen.

Inter­na­tio­na­le Beob­ach­ter (Foren­si­ker) 8 Tage nach dem man die ers­ten Lei­chen bewegt hat? Büro des Gene­ral­staats­an­walts der Ukrai­ne wie­der für die Auf­ar­bei­tung ver­ant­wort­lich? Die rus­si­sche “Ent­schul­di­gung” die meis­ten Lei­chen in Butscha hät­ten laut dem bri­ti­schen Guar­di­an Gra­nat­split­ter­ver­let­zun­gen auf­ge­wie­sen (Lav­rov im BBC Inter­view), wie­der kei­nem Fak­ten­check unterwerfen?

Ist ein geis­ti­ger Remin­der das in einem Monat zu prüfen.

Nach­trag: Isjum war auch nach der rus­si­schen Erobe­rung am 24. März vier Mona­te lang stark umkämpft.

edit: Eini­ge Stun­den spä­ter - kein Mas­sen­grab, aber ein­zel­ne Grä­ber in glei­cher Anzahl:

Ich möch­te das nicht Butscha nen­nen – hier wur­den die Men­schen, sagen wir ein­mal, zivi­li­sier­ter bei­gesetzt”, so Koten­ko gegen­über dem TV-Sender Nas­to­jascht­schee Wrem­ja am Frei­tag. Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wol­dym­yr Selen­skyj hat­te zuvor in einer Video­an­spra­che vom Don­ners­tag­abend von einem “Mas­sen­grab” in Isjum gespro­chen, ohne Details zu nen­nen. Die Men­schen in Isjum sei­en wohl gestor­ben, als Russ­lands Trup­pen die Stadt im Zuge der Erobe­rung Ende März hef­tig beschos­sen hät­ten, sag­te der Ver­miss­ten­be­auf­trag­te. “Die Mehr­zahl starb unter Beschuss.” Die Bestat­tungs­diens­te hät­ten zum Teil nicht gewusst, wer die vie­len toten Men­schen sei­en. Des­halb stün­den auf eini­gen Kreu­zen nur Num­mern. Der­zeit bemüh­ten sich die Behör­den, ein Regis­ter mit den Fund­or­ten der Lei­chen zu finden. 

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edit: Es exis­tiert bereits Detail­in­for­ma­ti­on zu den häu­figs­ten Todes­ar­ten: click

Wozu eigentlich noch Journalisten beschäftigen?

15. September 2022

Falls wer das aktu­el­le media­le Nar­ra­tiv benö­tigt, Hod­ges hat das kom­plet­te PR messaging schön gesam­melt und auch eher nicht kon­den­siert, dh. rich­tig schön aus­la­dend um im vol­len Umfang parat.

Bis­her eine der schlech­tes­ten Quel­len was kon­kre­te Vor­aus­sa­gen betrifft, aber immer die neu­es­ten Tal­king­points auf Lager.

Musst dich ein­fach nur neben ihn set­zen und schon kannst du Arti­kel für die Bevöl­ke­rung schrei­ben, die von jedem Medi­um des Lan­des gegreen­ligh­tet werden.

Eini­ge High­lights - “Ame­ri­ca needs Euro­pe for its eco­no­mic well­being…” ahm, wie mei­nen - Außen­han­dels­bi­lanz? Rela­ti­ve Import­ab­hän­gig­keit der US pro­zen­tu­al am gerings­ten unter allen ent­wi­ckel­ten Natio­nen? Schlüs­sel­tech­no­lo­gien in Euro­pa? Wo denn? Bei Agrar­ma­schi­nen? (Hoch­tech­no­lo­gie?) Bei Autos? Bei Halbleitern?

Ukrai­ne bekommt wohl eine zwei oder drei Ster­ne US Kom­man­dan­tur (in Polen?) zur Hand für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Mili­tärs in den nächs­ten Jahren.

Mit den älte­ren ukrai­ni­schen Mili­tär­ka­dern hat­te man immer Pro­ble­me, aber seit die unter Selen­skyj mit Kom­man­dan­ten aus den 2014er Gefech­ten getauscht wur­den flutscht es, die sind ja auch viel mehr west­lich ori­en­tiert (O-Ton). Kunst­stück übri­gens, das Atlan­tic coun­cil hat ja nur in Tei­len das Reform­pro­gramm dafür aus­ge­ar­bei­tet (sie­he click).

Falls Russ­land eine Atom­ra­ke­te zün­det wer­den die US aktiv wer­den, nicht unbe­dingt direkt in Euro­pa um kei­ne Nato Kon­fron­ta­ti­on zu ris­kie­ren. Aber an ande­rer Stel­le - die US müss­ten ja, denn wie sähe das sonst aus vor China, …

Falls die Rus­sen den Kon­flikt ein­frie­ren wol­len und sich auf der Krim ein­mau­ern, wür­de die Ukrai­ne wei­ter mit Nadel­sti­chen aus­ge­rich­tet auf die Zer­stö­rung der Com­mand and Con­trol Infra­struk­tur und mili­tä­ri­schen Ein­rich­tun­gen in der Krim selbst ant­wor­ten (also nach der Dnjepr Überquerung).

Ansons­ten leicht ange­teased, dass die Grenz­kon­flik­te wie­der auf­flam­men wer­den, da die Welt ja jetzt gese­hen hat, dass das rus­si­sche Mili­tär nichts drauf hat (mehr Grenz­trup­pen in die Ukrai­ne ver­le­gen muss). Also das womit Geor­gi­en ges­tern begon­nen hat.
Zei­han ver­mit­telt hier die Gewich­tun­gen bes­ser und spricht es auch deut­li­cher aus:

(edit: Pelo­si ist soeben in Arme­ni­en ein­ge­trof­fen.

edit2: Eine Woche spä­ter: Wie­der Kämp­fe zwi­schen Arme­ni­en und Aser­bai­dschan. Dau­men hoch für Pelosi.)

Und ansons­ten - “die Ukrai­ne kann nächs­tes Jahr gewin­nen” (die Krim befrei­en - aber noch­mal, Hod­ges Tref­fer­quo­te bezüg­lich Daten an denen etwas pas­sie­ren wird ist nicht die Bes­te) und “Regi­me­chan­ge” in Russ­land (mehr die übli­chen Flos­keln als etwas Konkretes).

Und dar­über hin­aus halt der kom­plet­te Inhalt des Quer­schnitts der in den Medi­en zu Wort kom­men­den Exper­ten­mei­nun­gen. Also viel­leicht bis auf NTV die noch die Kon­tak­te ins deut­sche Mili­tär haben, das sich sicher über die drei Ster­ne Kom­man­dan­tur in einem der Nach­bar­län­der freut, das an der Gren­ze der EU die Ukrai­ne ausbildet.

edit: Ah, ein wesent­li­cher Aspekt noch. Scholz Kla­vier im Arsch hat ihn dazu bewegt beim gest­ri­gen Tele­fo­nat mit Putin für Frie­dens­ver­hand­lun­gen den kom­plet­ten Abzug aller rus­si­schen Trup­pen aus der gesam­ten Ukrai­ne zu ver­lan­gen. Die Ame­ri­ka­ner waren auch sehr bewegt.

edit2: Mei­ne Kris­tall­ku­gel war dies­mal exzel­lent. Pro­fil, eine Woche später:

Hodges

Fickt euch ich ver­damm­ten Arsch­lö­cher, Wich­ser, Schwei­ne, Dreck, Säue Trot­tel, höri­ge, bezahl­te FICKER. Wichser.

Democratic revolutionaries

15. September 2022

Made me chuckle.

Turns out demo­cra­tic revo­lu­tio­na­ries in the euro­pean par­lia­ment are all elder­ly rus­si­an expats, that read Euro­pean Prav­da and tell their audi­ence (that has almost reached their age level in terms of view­ers­hip num­bers), that libe­ral demo­cra­cy under a Nawal­ny type figu­re is pos­si­ble, if they do not­hing and let the mul­ti­ple cri­sis pan out that are now taking hold of rus­sia, and then the revolt will come from the nor­mal rus­si­an peop­le, becau­se things like this can go quick, and may­be the revolt even will come from Bela­rus, becau­se who knows (pro­bab­ly bela­ru­si­an peop­le?) - also plea­se dont hate rus­si­an peop­le, decen­tra­liz­a­ti­on of power is pos­si­ble and will be achie­ved very short­ly, we dont know whe­re, but its taking place alrea­dy, also Putin is defi­ni­te­ly impe­ria­list and not just revan­chist, also of cour­se we dont want or need Cri­mea, why would we, also if regime chan­ge in rus­sia would take place, then the new lea­der defi­ni­te­ly would find extre­me appe­ti­te for all kinds of new reforms, and of cour­se rus­sia can and has to be bea­ten in war, and let me finish with “rus­sia can eit­her be a demo­cra­cy, or an impe­ri­al power, not both” - which, was it Brze­ziń­ski? - said so well..

Also, the­re is one cha­rac­ter that alter­na­tes bet­ween emo­tio­nal fer­vor on ran­dom princi­ples and actu­al euro­pean com­mis­si­on tal­king points - its qui­te the experience.

He’s the only one whe­re you cant see enga­ge­ment in an argu­ment being tur­ned on, always about half a second too late, indi­vi­du­al­ly remem­be­ring, that they real­ly were exci­ted about princi­ples at one point in their life.

Also they are orga­ni­zing sup­port for civil socie­ty groups in russia.

Sor­ry, dont mean to be so par­ti­san mys­elf - but the dif­fe­rence to some idia­li­zed con­cept like this

is just… stark.

Good luck to you on ending the war. Oh, wait - no, they all hope for rus­sia to lose the war in 5 mon­ths or 5 years, they arent sure, so that then the revo­lu­ti­on can take place.

edit: Uh, appar­ent­ly The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes has come out with a stu­dy esti­ma­ting that rebuil­ding Ukrai­ne (in a pha­se one, I’m sure) will cost 750 bil­li­on euro. We have a first figu­re! Thanks The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes! edit2: Oh and it should be a G7 led effort under the coor­di­na­ti­on of the United Sta­tes. Hor­ray! edit3: Oh and Glob­sec (?)(or they as a group inclu­ding Glob­sec) alrea­dy wro­te a tran­si­tio­ning plan for rus­sia, thats convenient.

edit4; Habeck sta­pelt heu­te tiefer:

Laut Habeck braucht die Ukrai­ne wohl 350 Mil­li­ar­den Euro für Wiederaufbau
Die Ukrai­ne braucht für den Wie­der­auf­bau des Lan­des laut dem deut­schen Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck ver­mut­lich rund 350 Mil­li­ar­den Euro. “Es ist eine gigan­ti­sche Sum­me”, sag­te der Vize-Kanzler am Don­ners­tag auf Schloss Neu­har­den­berg in Brandenburg. 

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Neues öffentliches Teil-Narrativ

14. September 2022

Die Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne war Putin zu Beginn des Krie­ges nicht genug, der Ukrai­ne Bot­schaf­ter Russ­lands hät­te drei Quel­len aus der rus­si­schen Regie­rung zu Fol­ge einen Deal aus­ge­han­delt, der “eine Inva­si­on über­flüs­sig mache” - aber Putin woll­te sich “swa­thes of Ukrai­ni­an ter­ri­to­ry” einverleiben.

Gera­de eben über Reu­ters. Ist wirk­lich nett und so, aber was waren “swa­thes of Ukrai­ni­an ter­ri­to­ry”? Sol­che leaks aus offi­zi­el­len Quel­len leben von ihrer Eindeutigkeit.

Wenn was der rus­si­sche Bot­schaf­ter der Ukrai­ne aus­ge­han­delt hat­te, die Rück­ga­be der Krim bedeu­tet hät­te, die danach als Teil der Ukrai­ne einen neu­tra­len Sta­tus bekom­men hät­te, hat das Leak eine ande­re Bedeu­tung, als wenn Putin dar­über­hin­aus die Hälf­te der Ukrai­ne wollte.

Ein Aspekt ist hier aber defi­ni­tiv unter­be­leuch­tet. Ein Angriff von Nato Staa­ten, oder ein wahn­sin­ni­ger Put­ler der halb Euro­pa ein­neh­men will kommt hier als kol­por­tier­tes Ratio­nal Putins defi­ni­tiv nicht vor. So ein­deu­tig ist das Leak.

Den Teil las­sen wir unter den Tisch fal­len? Komisch, wie kams dann bloß zu die­ser öffent­li­chen Wahrnehmung.

Trotz­dem, das macht das euro­päi­sche Nar­ra­tiv wie­der runder.

Stellt sich die Fra­ge, ob Selen­skyj das in der einen Woche in der er mit einer Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne gelieb­äu­gelt hat, wirk­lich ernst gemeint hat. Chom­sky meint Ja - wur­de dafür aber öffent­lich ver­höhnt.

Ach­ja, und exzel­len­tes Timing. Ernsthaft.

Frieden schaffen mit mehr Waffen

14. September 2022

Frieden
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Also wenn Deutsch­land jetzt noch immer kei­ne zusätz­li­chen Pan­zer lie­fern will, und die deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Lam­brecht aktiv Stol­ten­berg miss­ver­steht (sie­he: click), dann mar­schiert eben Geor­gi­en in Russ­land ein…

The lea­ders­hip of Geor­gia can orga­ni­ze a nati­on­wi­de refe­ren­dum and ask the ques­ti­on: do the Geor­gi­ans want a war with Russia.

Gior­gi Kobak­hi­d­ze, chair­man of the par­ty, made such a state­ment at a brie­fing in the office of the ruling Geor­gi­an Dream party.

Let the peop­le say whe­ther they want to open a second front in Geor­gia against Rus­sia,” Mr. Kobak­hi­d­ze emphasized.

He pro­mi­sed that the aut­ho­ri­ties “will act as the peop­le say.”

The poli­ti­ci­an expres­sed hope that the Geor­gi­an peop­le “will bring cla­ri­ty, whe­ther he agrees with the state­ments of Ukrai­ni­an poli­ti­ci­ans about the need to invol­ve Geor­gia in the war or with the posi­ti­on of the aut­ho­ri­ties of his country.”

This is how Ira­kli Kobak­hi­d­ze respon­ded to the state­ment of Fyo­dor Venis­lavs­ky, repre­sen­ta­ti­ve of the Pre­si­dent of Ukrai­ne in the Par­lia­ment, who advi­sed Geor­gia “to take con­cre­te steps to libe­ra­te Abkha­zia and South Ossetia.”

Ear­lier, Secreta­ry of the Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil Olek­siy Dani­l­ov, as well as advi­sers to the Office of the Pre­si­dent of Ukrai­ne Mykhailo Pod­olyak and Olek­siy Aresto­vich, publicly addres­sed Tbi­li­si with simi­lar advice.

They all direct­ly said that the ope­ning of the second front in Geor­gia is high­ly desi­ra­ble,” the head of the Geor­gi­an Dream recal­led at the same briefing.

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Quel­le? Das Odes­sa Jour­nal. Die Ukrai­ne will nur Frieden.