Jetzt hat Erdogan ja doch noch die Chance in die EU aufgenommen zu werden! Jetzt nur die Karten nicht falsch spielen…
edit: Das erklärt auch den PR Auftritt von Orban gestern bei Cicero.
Ob den die GOP noch weiter einlädt?
edit2: Es gibt heute aber natürlich auch wieder gute Nachrichten -
“Spiegel”: Schweden blockiert gemeinsame Ermittlungen zu Nord-Stream-Lecks
Schweden, Dänemark und Deutschland werden anders als geplant keine gemeinsame Ermittlungsgruppe zur Untersuchung der Lecks an den Nord-Stream-Pipelines bilden. Das berichtete heute “Der Spiegel”. Demnach verneinte Schweden die Einrichtung eines internationalen Ermittlerteams, weil die Sicherheitseinstufung der Ermittlungsergebnisse zu hoch sei, um diese mit anderen Staaten zu teilen.
edit3: Hier soetwas wie die offizielle Reaktion Europas auf den Gashub in der Türkei - da Deutschland sich dazu nicht on the record äußern möchte. *HUST*
Frankreich: Gashub in Türkei macht „keinen Sinn“
In der EU trifft das Vorhaben der russischen und türkischen Staatschefs, Wladimir Putin und Tayyip Erdoğan, in der Türkei ein Verteilerzentrum für russisches Gas nach Europa zu errichten, auf Unverständnis. Ein derartiges Projekt ergebe „keinen Sinn“, da Europa ohnehin seine Abhängigkeit von russischem Gas verringern wolle, erklärte etwa das französische Präsidialamt in der Nacht auf Freitag.
Einige Highlights. Die Pipelinesprengungen waren schon die Russen, obwohl wir das nicht belegen können, aber es war ja offensichtlich ein staatlicher Akteur, also warens wohl die Russen.
Für einen Russen ist diese hybride Kriegsführung ganz normal, das macht der Russe immer wieder so.
Um dem vorzubeugen könnte man mehr Resilienz und Redundanz einführen, gebracht am Beispiel des deutschen Pipeline- , und des deutschen Bahnnetzes. (Kein Scherz.) Vor allem aber Resilienz (da blitzte wohl doch noch irgendwo die Erkenntnis durch, dass das andere bei der Bahn unverhältnismäßig teuer werden würde…), sodass man sich beim Sprengen schwer tut. (Immer noch kein Scherz.).
“Denn wenn die Russen das deutsche Bahnnetz angreifen > Moderatorin muss unterbrechen “was wir nicht belegen können” > ja genau, also wenn die Russen das deutsche Bahnnetz angreifen, was wir nicht belegen können…”
“Das zielt ja auf Angst ab - und diese Angst ist jetzt da, da das ja auch greifbare wirtschaftliche Auswirkungen hat.”
Zum Glück zielt das nicht auf greifbare wirtschaftliche Auswirkungen ab, sondern nur auf die Angst… Man stelle sich vor, das würde auf die wirtschaftlichen Auswirkungen abzielen… Was dann mit der Angst passieren würde!
(An der Stelle sollte vielleicht erwähnt werden, dass zumindest NTV es mittlerweile zur Kenntnis genommen haben, dass auf deutschem Boden ukrainische Soldaten von einem US Kommando in Wiesbaden ausgebildet werden -- die Narrative sind noch ein wenig shakey, da kanns schon mal vorkommen, dass eine Moderatorin in ein und dem selben Interview fragt, ob das denn gut sei, wenn man mit den neuen deutschen Waffenlieferungen jetzt auch in Deutschland ausgebildete ukrainische Soldaten mitschicke, und ob es sich in Europa mehr in Waffenstillstandsverhandlungen miteinbringen sollte (wird ein bisschen schwer, als kriegsfördernde Partei…), da zieht sich der Zuseher dann einfach den Teil raus, den er grad hören möchte…)
“Also die Pipelines hatten ja vier Stränge, und einer davon bei Nordstream 2 ist ja noch intakt - und jetzt bietet Putin plötzlich an durch den zu liefern, ich meine…”
Was war die mediale Vorgeschichte?
ALLE Medien haben ÜBERWOCHEN das Narrativ “Wie können sie denn eine Normalisierung der Beziehungen aus ökonomischen Motiven verlangen, sie wissen doch garnicht ob Putin überhaupt liefern würde, schließlich hat er uns gerade das Gas abgedreht!” bedient.
Jetzt äußert sich Putin nach dem Attentat auf die Pipelineinfrastruktur dazu, dass Russland (vermeintlich) weiter nach Deutschland liefern würde - und schon ist es ein Beleg dafür, dass Russland seine beiden Nordstream Pipelines in Schweden und Dänemark so hochjagt, dass sie mittelfristig nicht einfach zu reparieren sein werden.
Lässt aber den Strang offen, der Deutschland unter dem größtmöglichen Gesichtsverlust wieder mehr direkte Importe erlauben würde. Ganz klar, Russland hat es hier auf einen Gesichtsverlust Deutschlands abgesehen!
Was ist Deutschland in dem Konflikt?
Die Logistikplattform (der Logistikpartner) für die US Waffenlieferungen in die Ukraine - ohne Deutschland kommen diese nicht oder nicht sehr zeitnah in der Ukraine an.
Jetzt hat sich Russland einen teuflischen Plan ausgedacht - wenn Deutschland bei Energielieferungen so viel Gesicht verliert wie nur möglich, also dann - ja, ehm… Kompensieren die US mit kalifornischen Beauty-Gesichtstreatments um es weiter als Logistikpartner zu halten.
Dieser gefinkelte Putin, gibt Deutschland absichtlich kein Gas, um es größtmöglich zu beleidigen, nein erniedrigen und gegen sich aufzubringen. In dem er die Idee einer ideologischen Kapitulation noch mal extra betont, um dann seine Pipelines in Schweden und Dänemark besonders schwer reparierbar selbst hochzujagen!
Ich meine, mag ja sein - aber hatte man sich als journalistisches Medium nicht auf “was wir nicht belegen können” geeinigt?
Aber man kann natürlich immer noch vier Pundits mit gleicher Meinung zum wild Spekulieren in ein TV Studio setzen.
Und die komplette Grütze, die die dann verfassen prägt morgen dein Meinungsbild.
Außerhalb der Ukraine soll gezielt Desinformation eingesetzt werden. (Bei six minutes in.) Es werde gezielt polarisiert, es werde gezielt Protest finanziert, also da ist auch außerhalb der Ukraine schon sehr viel los in Europa.
Sagt Prof. Daniela Schwarzer von der Open Society Foundation - und meint damit - Russland. Wen sonst.
Nach dem durchschlagenden Erfolg von “Keep your journalists dumb”, hier der zweite Teil einer nicht enden wollenden Serie.
Schulden, vom Baby bis zur Oma
Tatsächlich sollte uns nur eine Zahl wirklich zu denken geben. Jede Einwohnerin, jeder Einwohner dieses Landes schleppt schon derzeit fast 40.000 Euro Schulden durchs Leben, ohne selbst auch nur einen Cent ausgegeben zu haben – vom neugeborenen Baby bis zur Hundertjährigen. Das kommt nämlich raus, wenn man die Staatsverschuldung auf die Einwohnerzahl aufteilt. Und das ist die Hypothek, die wir allen Kindern und jungen Menschen, auch allen Ungeborenen mitgeben. Wie @krisenfrey richtig schreibt: “Das Problem ist, dass Österreichs Budgetpolitik ein Jahrzehnt niedriger Zinsen zum Durchwursteln genutzt hat.” Die künftigen Generationen müssen die bisherige Verschuldung sowie die Krisenbewältigung nach Pandemie und Ukraine-Krieg zum weitaus größeren Anteil bezahlen als wir, die jetzt Lebenden, Aktiven und Pensionisten.
Petra Stuiber, stellvertretende Chefredakteurin, der Standard.
Wow. Muss toll sein so dumm zu sein trotzdem Karriere gemacht zu haben.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Letzte. Sterbt.
Aus dem am Mittwoch präsentierten Budgetentwurf von Finanzminister Magnus Brunner geht jedenfalls hervor, dass sich der Zinsaufwand künftig mehr als verdoppelt - von 4,3 Milliarden Euro im heurigen Jahr auf 8,7 Milliarden im kommenden. Für die Folgejahre bis 2026 wird mit jährlichen Zinszahlungen von 8,0 bis 8,5 Milliarden Euro gerechnet.
Die Mehrbelastung für Österreichs Staatshaushalt bis 2026 liegt damit alles in allem um gut 11 Milliarden Euro höher als noch vor einem Jahr erwartet. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) sollte die Schuldenquote im selben Zeitraum zwar von zuletzt 78,3 auf 72,5 Prozent sinken, in absoluten Zahlen wird der Schuldenberg aber weiter - auf nahezu 400 Milliarden Euro - anwachsen.
Bei Fitch wackelt das Rating
Erwartet wird, dass die durchschnittliche Verzinsung der Verbindlichkeiten ansteigt - auf 2,5 bis 2,8 Prozent. Was Österreichs Refinanzierung weiter verteuern könnte, ist eine mögliche Herabstufung seiner Kreditwürdigkeit.
Man kann im öffentlich rechtlichen Fernsehen falsche Dichotomien produzieren und verbreiten.
Der Experte bringt folgendes ein: Die Ukraine könne militärisch nicht verlieren, wenn der Westen sie weiter mit schweren Waffen versorgt
- die Ukraine ist ohne den Osten und den Süden des Landes nicht überlebensfähig - das “wäre das Ende der Ukraine”
- die Ukraine verliert, wenn der Westen sich spalten lässt.
Darauf folgt dann der konstruierte Schluss, dass Russland nur gewinnen könne, wenn der russische Informationskrieg die westlichen Bevölkerungen spalten würde.
Aus der Gleichung kann man ein paar Dinge wegkürzen - nämlich tatsächlich alles was operativ oder militärisch im Krieg passiert, denn die Ukraine gewinne ja, wenn sich der Westen nicht spalten ließe. Und die Ukraine dürfe nicht verlieren sonst wäre der Staat tot.
Folgt: Die Spalter und Kriegsgegner in der europäischen Öffentlichkeit entscheiden über das Schicksal der Ukraine!
Wir dürfen nicht auf die hören!
Und wenn wir nicht auf die hören, gewinnen wir!
Dichotomie perfekt.
Nun, damit gibt es ein paar kleinere Probleme…
Zum Beispiel, dass die Ukraine mit einem ukrainischen Hafen Odessa überlebensfähig ist. Und sie Odessa aktuell besitzt. Und damit in Waffenstillstandsverhandlungen gehen könnte.
Oder, dass die noch nicht geförderten Rohstoffe im Osten zur Selbstversorgung der Ukraine 20 Jahre ausreichen (aufs Erdgas und den bisherigen Verbrauch bezogen), ohne auch nur irgendeine Aufbautätigkeit hineinzufaktorn. Wesshalb die Ukraine bei einer Trennung von Russland (wenn sie kein neutraler Staat mehr wird) zum erneuerbaren Energiezentrum Europas werden muss. Da sie zwar viel Platz hat, sonst aber wenige ökonomische Assets. (Selbst die Nahrungsmittelproduktion zählt nicht wirklich, da es sich dabei um eine Branche mit 10 Milliarden Jahresumsatz handelt.)
Oder - dass man mit der Dichotomie ein Totschlagargument hat, bis die Ukrane gewonnen hat - was aktuell laut Selenskyj der Fall ist, wenn in Russland “Regime Change” erreicht wurde (und der neue russische Präsident ihm im Gespräch die Krim übergibt, da er “bereits weiß was Sache ist”), oder laut ORF Europastudio, wenn Russland seine Nuklearwaffen abgeben musste (KOMPLETTPLEMPLEM).
Oder dass die Ukraine nicht verlieren kann.
Oder dass jeder Gegner einer weiteren militärischen Eskalation ein russlandverstehender Spalter ist.
Oder dass Nullsummenspiel Logik hier der einzige Ausweg ist. Oder…
Die Verschuldung des österreichischen Staates steigen auf 367 Milliarden Euro. Was auch auffällt: Die Zinszahlungen der Republik werden sich laut Budgetentwurf auf 8,7 Milliarden Euro verdoppeln.
Österreich soll laut Finanzminister Magnus Brunner gestärkt aus den „schwierigsten Zeiten seit Ende des Zweiten Weltkriegs” hervorgehen. Gelingt das mit diesen Schwerpunkten im Budget? Diskutieren Sie mit!
Die Presse Leser haben auch bereits tolle Tipps parat!
Ich trage gerne persönlich dazu bei, durch meine Bedürfnisse zur Bewältigung der Krise beizutragen. Aber dazu gehört auch von unseren Behörden eine Reduzierung der Ausgaben, vor allem zum Personalaufwand, übermäßiger Sozialleistungen, radikale Reduzierung der Förderungen und besonders Änderung der Flüchtlingspolitik.
Aktuell der höchst bewertete Beitrag unter sechs (gesamt).
Presse Leser wissen mehr.
Als Privatperson kraftvoll in den Aufschwung der Zukunft verzichten, gegen steigende Zinsen für Strukturinvestments, aber nur wenns den Armen schlechter geht als mir!
In einer Stagflation 2023.
Die NGOs haben hierzu aber auch tolle Vorarbeit geleistet. Alleine wäre die Bevölkerung zur Zurschaustellung von so viel ökonomischem Wissen garnicht im Stande.
Diese Gesellschaft ist das absolut abgrundtief Letzte. Sterbt ihr Arschlöcher.
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