Wiener Zeitung heute - Gastkommentar:
Doppelmoral des Westens hilft Diktaturen
von: Maram Stern, Vizepräsident des World Jewish Congress (WJC)
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Leider aber brachten die Gründung der UNO und die Kodifizierung der Menschenrechte nicht das Ende der Menschenrechtsverletzungen. Ja, die Menschenrechte selbst gerieten schnell zur Waffe in der Auseinandersetzung des Kalten Krieges. Die westlichen Staaten reklamierten - zu Recht - anhaltende Menschenrechtsverletzungen im Ostblock. In ihrer eigenen Politik außerhalb Nordamerikas und Europas waren die Menschenrechte jedoch nicht Leitstern ihres Handelns. Bei der Wahl der Verbündeten spielte deren antikommunistische Haltung die entscheidende Rolle, nicht die Behandlung der eigenen Bevölkerung. Und von Korea über Algerien bis Vietnam verstießen die USA und ihre Verbündeten gegen die grundlegendsten menschenrechtlichen Prinzipien. Die UdSSR machte sich dies zunutze und gerierte sich als Partner der Unterdrückten im antikolonialen Befreiungskampf, ohne jedoch die Rechte der dortigen Bevölkerung in Betracht zu ziehen. Für die sowjetische Politik im In- und Ausland spielten die Menschenrechte ohnedies keine Rolle.
So weit so stimmig -
Leider hat sich an diesem grundlegenden Missstand auch nach dem Kalten Krieg wenig geändert, was es den Diktatoren der Welt ermöglicht, unter Verweis auf Doppelmoral die Menschenrechte als bloßes Vehikel zur Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten zu diskreditieren.
Achso, ja das sich als “antikolonialistische Befreier gerieren” war das Problem, nicht der Verstoß der USA und ihrer Verbündeten (ob das der Wertewesten auf den Kirchenbänken in der Paulskirche bei der Friedenspreisverleihung des deutschen Buchhandels an einen Kriegspropagandisten weiß?) gegen die grundlegendsten menschenrechtlichen Prinzipien.
Das ist an der Stelle aber natürlich keine Doppelmoral. Denn gegen die Doppelmoral sind wir ja in der Überschrift.
Umso wichtiger sind neutrale Instanzen, die über die Einhaltung der Menschenrechte weltweit wachen. Neben einschlägigen Nichtregierungsorganisationen kommt diese Aufgabe vor allem der UNO zu. Sie kann sie jedoch nur erfüllen, wenn sie als objektive Sachwalterin auftritt. Freilich gilt das Amt des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte nicht umsonst als einer der schwierigsten, wenn nicht gar der schwierigste Posten bei der UNO. Zahlreiche Mitgliedstaaten sind korrupte Diktaturen, die die Rechte ihrer Bürger mit Füßen treten, und dennoch ist der UN-Menschenrechtskommissar darauf angewiesen, auch mit ihnen zusammenzuarbeiten. Viele Bewohner des globalen Südens sehen zudem in der UNO und ihren Organisationen ein Instrument des Westens. Auch diesen Verdacht muss der neue Kommissar wirksam zerstreuen und darf folglich westliche Demokratien nicht von seiner Kritik ausnehmen.
Soweit so stimmig.
Volker Türks Vorgängerin Michelle Bachelet hat allerdings keine gute Balance gefunden. So musste Israel mehr Kritik von ihr einstecken als etwa Syrien, wo das Regime seit mehr als zehn Jahren einen brutalen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt, dessen Opfer inzwischen wohl die Grenze von einer halben Million überschreiten.
Um nicht falsch verstanden zu werden: Demokratien haben keinen Freifahrtschein. Ihre Verfehlungen sollen und müssen genauso kritisiert werden wie die aller anderen Staaten. Aber die Proportionen müssen gewahrt bleiben. Die schwersten Menschenrechtsverletzungen müssen am schärfsten angeprangert, die dafür verantwortlichen Staaten am heftigsten kritisiert werden. Ohne diese Verhältnismäßigkeit verliert das Amt des Menschenrechtskommissars weiter an Glaubwürdigkeit, mit ihr kann es zum Instrument werden, das es immer sein sollte.
Bitte was? Israel sollte aber nicht zu sehr kritisiert werden, denn das wäre nicht verhältnismäßig und würde daher dem Ansehen des Amts des Menschenrechtskommisars schaden, deren Vorgängerin, einen sehr schlechten Job gemacht hat, in dem sie Israel zu öffentlich und daher nicht verhältnismäßig kritisiert hat?
Wir sind aber immer noch gegen Doppelmoral, oder? In der Überschrift, und im letzten Paragraph -
Der neue Menschenrechtskommissar Türk tritt ein schweres Erbe in einem harten Amt an. Wir wünschen ihm viel Erfolg für diese anspruchsvolle Aufgabe und sichern ihm unsere volle Unterstützung zu. Die Welt braucht einen starken UN-Menschenrechtskommissar mehr denn je.
Ob der Vizepräsident des World Jewish Congress für seine Medienarbeit bezahlt wird? Ich meine die rhetorische Kunstfertigkeit hier ist ja erstklassig!
Ich teile die Arbeit des Menschenrechtskommisars der Vereinten Nationen ja auch in grundsätzlich zwei Kategorien.
Gut, weil kritisiert Israel nur verhältnismäßig
und
schlecht, weil kritisiert Israel über Gebühr.
Das ist doch der Maßstab, der hier anzulegen ist. Vielleicht sollte man den neuen UNO Menschenrechtskommissar gleich in den ersten Hearings fragen, ob er vor hat Israel über die Verhältnismäßigkeit der gemittelten Schwere aller Gräuel weltweit zu kritisieren. Und wenn der dann sagt - ja, sagen wir - das ist aber nicht verhältnismäßig, denn wir im Wertewesten wollen mit dem gleichen Maßstab gemessen werden wie - wie war noch einmal die Aussage? Wie zahlreiche UNO Mitgliedstaaten die korrupte Diktaturen sind, die die Rechte ihrer Bürger mit Füßen treten?
Ich würde sagen, der Fortschritt der Menschheit is gesichert. Wir nehmen wieder einheitlich Maß - und geben das dem neuen UN Menschenrechtskommissar bereits vor Amtsantritt mit auf den Weg.
Hallali und Petri Heil!
Gut aber dass Maram Stern, Vizepräsident des World Jewish Congress (WJC), nicht das Argument der Doppelmoral nutzt um die Menschenrechte als bloßes Vehikel zur Einmischung in Israels innere Angelegenheiten zu diskreditieren.
Ist die Einhaltung der Menschenrechte jetzt absolut zu werten, oder relativ? Nein, jetzt hab ichs, die Einhaltung der Menschenrechte ist absolut zu werten, aber die öffentliche Kritik an einer Nichteinhaltung relativ an einem weltweiten Mittel abzustimmen.
Das sind noch die substanziellen Fragen die diese Gesellschaft bewegen.
PS: Es gibt kein Gebot zur “Ausgeglichenheit” (nach Gefühl?) in der kritischen Berichterstattung im Journalismus. Aber es gibt eines bei der gegenüber Journalisten angebrachten öffentlichen Kritik des UNO Menschenrechtsbeauftragten im Zusammenhang mit Israel/Syrien Vergleichen?
Erstaunlich.
Aber nicht dass jemandem dabei die Bezeichnung Doppelmoral einfällt…
Diese Gesellschaft ist das Allerletzte, sterbt ihr Wichser.
edit: Vielleicht ist das noch nicht deutlich genug…
Also, welche Meldungen lassen sich bei einer derartigen Auslegung einer “öffentlichen Meldeschwelle” verschleiern?
Wir nehmen jetzt also den praktischen Schlüssel des Vizepräsidenten des World Jewish Congress (WJC) bezüglich der zur wahrenden Proportionalität in der veröffentlichten Kritik und kommen zu dem Schluss, dass - da in Syrien seit Kriegsbeginn 500.000 Menschen getötet wurden, und in Palästina in diesem Jahr nur knapp 500 (überschlagsmäßig, der Israel-Gaza-Konflikt Report für 2022 liegt noch nicht vor), im Schnitt aber etwa 200 pro Jahr seit 2011 - dass der UN Kommissar für Menschenrechte über die Menschenrechtsvergehen in Israel 250 mal weniger berichten müsse, als über die Gräuel im syrischen Bürgerkrieg.
Es wäre doch nur verhältnismäßig, wenn das heurige israelische Jahr in der New York Times einen kleinen Artikel in einer Ausgabe pro Jahr bekäme. Der Bürgerkrieg in Syrien etwa einen Artikel pro Tag - und die vier getöteten Kinder in 2012 - keine Erwähnung finden würden.
Das ist Verhältnismäßigkeit im Werte-Westen, nach Maram Stern.
Die Konferenz wurde von Bundeskanzler Scholz und EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen eröffnet. Anschließend folgte eine Grundsatzrede des ukrainischen Präsident Selenskyj. Danach starten fünf Gesprächsrunden zu besonderen Themen mit Expertinnen und Experten.
Werden konkrete Beschlüsse erwartet?
Die Internationale Expertenkonferenz ist kein Beschlussgremium; es werden keine politischen Vereinbarungen getroffen, erwartet werden lediglich Empfehlungen.
Wollte den Punkt bekräftigen, dass es sich bei der Wiederaufbaukonferenz in Berlin nicht um eine Geberkonferenz zur Absicherung des Weiterbestandes der Ukraine gehandelt hat - aka die Ukraine war diesmal kein Bittsteller, sondern ein eine “interessante Investitionsperspektive” - oder anders formuliert, das war ein PR Event und keine Konferenz die sich um direkte Finanzierungszusagen gekümmert hat.
Diese Konferenzen finden ebenfalls statt, aber im deutlich kleineren Rahmen, und vor allem nicht nachdem ein Fortbestand der Ukraine für die nächsten zwei Jahre bereits durch Pledges gesichert ist und vor allem nicht mit der deutschen Industrie als Adressaten, die diesmal öffentlich auf eine langfristige Unterstützung verpflichtet werden sollte. Das öffentlich zu tun, war das Ziel des Events.
Dann: “Es ist auch wichtig den Ukrainern zu sagen, wir stehen an eurer Seite, wir helfen euch jetzt kurzfristig, wir helfen euch - mittelfristig.” (Dazu Scholz: “Generationenaufgabe…”)
Auch nur PR - aber der Deutschlandfunk hat ja knapp sieben Artikel zur Konferenz online. Also zwei hatten wir schon -
3 - reine PR. 4 - noch kürzer - reine PR. 5 - eine mir noch nicht bekannte Aussage
IWF-Chefin Georgiewa bezifferte den monatlichen Bedarf der Regierung in Kiew auf zwischen drei und fünf Milliarden US-Dollar. Dies hänge unter anderem davon ab, ob zusätzlich Gas importiert und zerstörte Infrastruktur des Landes instandgesetzt werden müssten, sagte sie in Berlin bei einer Konferenz zum Wiederaufbau des osteuropäischen Landes.
- der Rest PR
Wobei - der Konjunktiv hier ist wunderschön:
Auch EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen mahnte, man dürfe keine Zeit verschwenden. Sie betonte, die EU sollte ein Drittel des Finanzbedarfs der Ukraine für das kommende Jahr übernehmen.
Konkrete Beschlüsse gab es nicht. Von der Bundesregierung hieß es lediglich, der auf der Expertenkonferenz zusammengeführte Sachverstand werde in bestehende Formate sowie in bilaterale, europäische und multilaterale Diskussionen mit ukrainischen Partnern auf internationaler Ebene Eingang finden.
Fazit: In zwei der sieben Artikel des Deutschlandfunks über die Wiederaufbaukonferenz findet sich signifikant mehr als Regierungs-PR.
Und wie kommt jetzt der nicht Publizistikabsolvent der keinen Zugang zu Artikeln der FAZ, der NZZ oder von Springer alle hinter eigenen Paywalls hat an die eigentliche Information? Ehm, ja also - ehm… hm.
Der ECFR hat jetzt erstmalig offen ausgesprochen, das es offiziell um die Durchführung eines Aufreibungskriegs geht.
A Wahnsinn!
Allerdings das Framing versucht in die Richtung zu drehen, dass das ja durchaus auch im Sinne Europas sei, da man ansonsten eine Ukraine im ständigen Schwebezustand vorfinden würde.
Also militärische Sicherheit, vor Vertragssicherheit, schließlich geht es um die zukünftige Vertragssicherheit im wertebasierten Westen.
Alles verstanden?
Da steckt zu mindest ein Teil von Prozesslogik dahinter der es notwendig machen würde die Bevölkerung im Westen komplett zu belügen.
Im Detail stimmt auch der nicht, wenn wir bedenken, dass die Ukraine Verhandlungen zuerst abgebrochen hat, und ihre per präsidentiellem Dekret festgesetzte Position Waffenstillstandsverhandlungen mit Putin jedem Bürger der Ukraine unter Strafe verbietet, was bedingt, dass nicht nur die Ukraine militärisch gewinnt, sondern auch dass ein Regimechange in Russland angeschoben wird - bevor auch nur eine Person in der Ukraine ernsthafte Friedensverhandlungen führen darf - also wenn wir den Schwachsinn an öffentlichen Postulaten an der Stelle ernst nehmen.
Egal, sind wir mal nicht so - kaufen wir das dem Vollwichser einmal ab.
Damit aber nicht genug - die offizielle US Ideologie was einen Sieg ausmacht muss jetzt in die Bevölkerung - also muss der ECFR noch einmal ran…
Und das ist jetzt DERHAMMER…
ohne eine Ukraine die nicht vollkommen gesiegt und die russische Angriffsfähigkeit auf 20 Jahre (das sind die Zeitrahmen um die es in den diesbezüglichen Diskussionen geht) nachhaltig ausgeschaltet hat -- womit die Projektionsfähigkeit der “Regionalmacht Russland” nachhaltig ausgesetzt ist (Demographie, Sanktionen - das “Rebuilding” von militärischer Kapazität ist nicht so einfach wie vom ECFR behauptet), was eine vollkommene Restrukturierung der russischen Rolle in der Region, seiner Wirtschaft und seiner politischen Struktur nach sich ziehen würde - mit Regimechange als in dem Szenario durchaus annehmbare Folge -- also so passt das zusammen. Also eine Ukraine die nicht das erreicht hat - wäre eine “Ukraine der Unsicherheit” in der “nicht viele Leute investieren würden”, weshalb die Ukraine “dann nicht überlebensfähig sein würde”.
Damit ist die Lüge perfekt und als Talkingpoint in der Bevölkerung angekommen.
Die Ukraine ist nicht überlebensfähig, ist nicht mehr an konkrete Assets oder Regionen geknüpft. (Häfen, wirtschaftliche Basis) -
sondern an Vertrauen - das notwendig sei um Investorinteresse zu bedingen, das an den Wiederaufbau der Ukraine geknüpft und dafür essentiell ist.
Schafft die Ukraine keinen totalen militärischen Sieg - (Aufreibungskrieg mit Russland über drei bis fünf Jahre), hätten die Investoren zu wenig Vertrauen für strukturelle Investments in einen Wiederaufbau!
Na - endlich geschnallt was hier läuft?
Nein, noch immer nicht?
Ok, wie schaut aktuell die Investorstruktur aus, die eine Ukraine die bereits um Stundung ihrer Auslandsschulden ersucht hat weiter über Wasser hält?
Europäische Investoren? Nachbarstaaten?
Nein - das aktuelle staatliche Überleben ist primär durch US Investoren gesichert. Hab die Quelle nicht mehr im Kopf - war aber eine Gute. Macht sich auch besser in dem Fall unbegrenzt nachdrucken zu können.
Siehe auch - die letzte Investorkonferenz, also die mit Scholz, und UvdL, und den proklamierten 750 Milliarden die der German Marshallfund of the United States erfunden hat, war keine Investorkonferenz bei der es um Zusicherung von Hilfsmitteln auf dem Diplomatischen Parkett gegangen wäre, sondern eine öffentliche Proklamation der politischen Positionen in dem Zusammenhang. Oder anders gesagt - es ist nicht die deutsche Industrie die aktuell die Ukraine trägt, sondern - die aktuell öffentliche Zusicherungen abgeben muss, das langfristig in Zukunft zu tun.
Die Ukraine war bei der Konferenz einmal nicht Bitsteller - sondern “attraktiver Investitionspartner”. Also hat Scholz gesagt.
Gut der ECFR sagt jetzt dass die Ukraine das nicht sein könne, wenn sie Russland nicht vollumfassend schlägt - aber zum Glück ist die Position Deutschlands immer noch --
die Ukraine muss das selbst entscheiden.
Sterbt ihr Lügner, hängt euch auf ihr verfickten Schweine.
Highlight des ECFR während er wieder einmal europäische Interessen verrät:
“Auch der zweite Weltkrieg wurde letztlich ja durch Verhandlungen beendet.”
Bitte was?
“Die US beim Nächsten G20 Gipfel in Verhandlungen mit einzubeziehen macht keinen Sinn, da die Ukraine ja weiterhin ein souveräner Staat ist --
(gut CNN, verlautbart schon mal dass die US die Ukrainischen Angriffspläne gegen Cherson overruled und stattdessen zuerst verteilte Schläge gegen schwächere Russische Verteidigungsinfrastruktur vorgeschlagen haben, und Pentagon Leaks Besagen, dass die US die Einsatzplanung beim Versenken der Moskwa gefahren haben, und gut - die Echtzeitgefechtsfeldaufklärung erfolgt durch die US, aber sonst…)”
aber wenn die Ukraine Russland erst einmal vollumfänglich geschlagen hat, macht es natürlich durchaus Sinn die US in Vertragsverhandlungen miteinzubeziehen, da die US dann Garantien abgeben könnte, die…”
Bitte was?
Die Bevölkerung kauft das sicher - sicher kauft die das, die Bevölkerung.
“Ja, also in den US hängt der Weg der weiteren Unterstützung davon ab, welche Kandidaten bei den Unterhauswahlen gewinnen. Also da gibt es die Trump Demokraten, die mehr isolationistischer sind und eine Fortführung des Krieges nicht unbedingt befürworten, und dann gibt es die gemäßigteren Republikaner - die mehr hawkisch sind *DENKPAUSENMUSIK* - eh, als die Demokraten, …”
Ist ja erstaunlich was es alles gibt.
Ob das an den Zuwendungen der US Rüstungsindustrie liegt? Oder am amerikanischen Volk, das sich auf längere Inflationsperioden einstellen darf?
“Es ist ja das erklärte Ziel der gemäßigten US Republikaner, dass sie die Demokratie mit militärischen Mitteln auch aktiv verteidigen, und dass sie ein Signal an die Welt senden, dass sich jede Nation mit US Militärunterstützung gegen eine Großmacht selbst behaupten kann!”
Achso - nein, also - wenn ich das bisher behauptet habe, war ich doch immer ein Gegner des Westens, weil das doch nur ein Putin Narrativ war…! Wie kommts, dass jetzt, …
Die US sind doch nicht an Proxy Kriegen gegen Atommächte interessiert, oder?
Das in der Ukraine ist doch ein Regionalkonflikt, und doch sicher kein proxy war.
Sagt eine komplette Diskussionsrunde bei Intelligence Squared.
Und ich verwende das Wort hier nicht leichtfertig.
Gut, aber daher ist ja mittlerweile, die Ukraine wird den Krieg gewinnen, da sie ihn gewinnen kann die realistische Position.
Ok, es ist die einzige Position die in der medialen Öffentlichkeit noch geäußert werden darf (MICHHATMEINEVERFICKTEPSYCHOTHERAPEUTINANDEMTAGAUSDERBETREUUNGGETRETENANDEMICHEINENKOLLERBEKOMMENHABE, DADASLETZTEÖSTERREICHISCHEQUALITÄTSMEDIUMAUF “die Ukraine muss gewinnen, da verlieren keine Option ist” UMGESCHWENKTIST, UNDBEKANNTWURDE - DASSÖSTERREICHISCHESTEUERGELDERÜBERDIEEUROPÄISCHEFRIEDENSFAZILITÄTWAFFENKÄUFEINDERUKRAINEFINANZIEREN), seit dem die Medien nach dem ECFR Statement mit den Hetzkampagnen begonnen haben…
Kommentare auf Youtube sind natürlich deaktiviert.
Ist vielleicht auch der richtige Zeitpunkt zu erwähnen, dass die VERFICKTESAU von Psychotherapeutin mir zuerst gesagt hat, ich soll ihr doch erklären wie aktuell Tagespolitik funktioniert, und mich dann mit einem “sie sind nicht verrückt, aber melden sie sich bei ihrem Psychiater” aus der Betreuung getreten hat.
Ist nicht so gut angekommen.
ABERDIEFUCKINGSAU hat ja jetzt genügend andere Kandidaten, denen sie ein brauchbares Leben vermitteln kann.
Häng dich auf du Sau.
Oh und - wie war das noch gleich von wegen der ECFR betreibe garantiert kein Agendasetting?
The Russian invasion of Ukraine is a challenge to the entire international order and cannot be allowed to even partially succeed. Rather than pursuing the illusionary relief of a compromise settlement, the democratic world must seek to impose crushing costs on the Kremlin. In practical terms, this means implementing far tougher economic sanctions while providing Ukraine with dramatically upgrading weapons supplies that will enable the country to finish the job of defeating Russia on the battlefield.
Although the war is now in its second month, there still seems to be a lingering lack of recognition in many Western capitals that Ukraine needs to receive far greater quantities of weapons without further delay. It is also time to rethink the types of weapons being delivered to Ukraine. Up until this point, the focus has been on defensive arms and the kind of hand-held weapons necessary to wage an insurgency. However, Ukraine now needs to win a conventional war and requires large-scale deliveries of offensive weapons. First and foremost, this means tanks, artillery, and multiple launch rocket systems.
Der Punkt ist - das war das ERSTE Mal, dass dieses Narrativ öffentlich vertreten wurde. Ich habe gesucht und gesucht um eine vorherige Verwendung zu finden - es gab sie nicht. Ein Regierungssprecher der Ukraine hat das Narrativ zwei Tage später übernommen.
Erstaunlich dass ich das immer so falsch sehe…
Aber ich sitze auch nicht in der Paulskirche bei Friedenspreisehrungen des deutschen Buchhandels für Kriegspropagandisten - vielleicht daher dieser latente disconnect…
Ich frag mich ob man sich dafür eine Brille verschreiben lassen kann. Oder Prozac.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte.
Intelligence squared ist seit mehreren Jahren ein gebrochenes Kind von Leuten die versuchen den Status quo durch Sophisterei schön zu färben, selbst nach fünf Krisen in Folge, die Krise des kritisch analytischen Diskurses an Hochschulen nicht mit eingerechnet - aber das hier sprengt noch mal alle bisherigen Grenzen:
Rationalität in internationalen Beziehungen sei vollkommen überbewertet, sie sei ja viel mehr als man annehmen könnte durch einzelne Persönlichkeiten geprägt (Schlag in Mearsheimers Fresse), Staatenlenker verhielten sich nicht wie ein homo oeconomicus der nicht existiere, sondern agierten auch oft emotional (Übersimplifizierung), vor allem wenn sie Putin heißen (denn alle anderen Akteure im hier konstruierten SCHEISSVERLOGENEN Narrativ agieren natürlich weiterhin streng rational, vor allem wenn sie auf einer Bühne sitzen, oder der Westen sind - nur in einem Punkt haben sie Schwächen gezeigt, sie waren bisher zu nachsichtig). Es existiere ein Konsens, dass wirklich alles versucht worden wäre um diesen Krieg zu verhindern.
DAS ist die Initiallüge schlecht hin. Niemand auch nur ansatzweise neutrales vertritt diese Position - wir haben die verantwortlichen Personen im CFR einfach in die Unbedeutsamkeit getreten, wenn sie angemerkt haben, Verhandlungen einseitig abzubrechen ohne den Versuch die Position der Gegenseite zu verstehen war nicht ideal, wir überlassen diese Position heute dem Papst - treten Klaus von Dohnanyi und Jeffrey Sachs von der öffentlichen Bühne, wenn sie anmerken NICHTS davon sei geschehen, sind nicht bereits unsere Argumentationsbubble und auch mal den anderen zwei Dritteln der Staaten zuzuhören, die aktuell keine Sanktionspolitik fahren, ignorieren öffentlich jegliche Ausnahmen von Sanktionen westlicher Staaten wie den Niederlanden, die nicht in unser Narrativ passen, …
Geht noch weiter. Da gerade Putin so ein irrationaler Akteur ist - ich meine er hätte bloß zusehen müssen, wie die US den Regimewechsel in Kiew unterstützt haben, das Rechtssystem über Demokratiepartnerschaften in sofern neu geschrieben haben, dass es mehr militärische Entscheidungsgewalt bei weniger Personen verortet hat, Ausbildung von ukrainischen Soldaten seit acht Jahren finanziert hat, Waffenlieferungen seit sieben Jahren, einen Austausch der Führungskader im ukrainischen Militär gegen Kommandeure aus den 2014er Gefechten, Nichteinhaltung der Minsk 2 Vereinbarungen nach Vertragsabschluss, internationale Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft der Kertsch Brücke, Dekrete durch Rückeroberung (Wiedereingliederung) der Krim im letzten Jahr unterzeichnet, der übergangene Einsatz von Javelins und Stingern in der Ostukraine seitens der Ukrainer im Oktober letzten Jahres, das pro forma Whitewashing des Einsatzes von Javelins und Stingern im Dezember letzten Jahres als “legitime Verteidigung der staatlichen Integrität gegen einen äußeren Akteur” wofür diese Waffen ja gedacht waren, selbst wenn ihr Einsatz im Oktober 2021 nicht vertragsgemäß erfolgt ist - da hat “Rechtssicherheit” einen Scheiß gegolten, und das Recht wurde zwei Monate später so umgeschrieben, wie es im Westen genehm war. (Nicht dass Russland das nicht auch mehrfach so gehandhabt hätte.) Die Demütigung der von den US formulierten ukrainischen Verhandlungsposition mit Russland im Dezember. (Russlands beste Option sei es vollständig aus der Ukraine abzuziehen, dann könne man über eine Bündnisfreiheit von 30 Jahren reden, danach gebe es keine Barrieren mehr die der Aufnahme der Ukraine in die Nato entgegenstehen könnten).
Hochrational seien natürlich auch die permanente Lüge es habe keine Zusicherungen zur Nichtausweitung der Nato gegeben.
Hochrational seien natürlich auch die selektiveren Lügen Sewastopol sei von Russland nicht von großem Interesse - es sei nie kommuniziert worden, dass Russland starkes Interesse daran hat die Krim weiter zu halten. (DREI frühere US Sicherheitsberater in Aspen bei einem Security Forum in 2022.)
Hoch irrational sei natürlich, dass man einen Sündenfall begangen habe, als man 2014 versucht hat auf die Invasion der Ukraine nicht mit militärischen Mitteln zu reagieren sondern mit diplomatischen - WOESDOCHEINVERSPRECHENGEGEBENHABEDERUKRAINEMILITÄRISCHBEIZUSTEHEN.
Hochrational sei natürlich ebenfalls das über die Aufgabe nuklearer Waffen in der Ukraine zu rechtfertigen, die ein derart schwerwiegender Verzicht des Landes war, dass man die Konditionen die sich die Ukraine im Gegenzug dafür erstritten hat als nicht zu verhandelnden Standpunkt akzeptieren muss.
Gut, die Nukes waren schon aus alten Sowjetbeständen, und in der Ukraine war zu dem Zeitpunkt keine Expertise mehr vorhanden wie sie zu starten oder einzusetzen wären, und an einem Nuklearstaat Ukraine hatten die US am zweitwenigsten Interesse - aber dieser freiwillige Verzicht der Ukraine in diesem Punkt wirkt wirklich so schwer - dass seinerzeit alle westlichen Medien-Outlets zwischen den Zeilen haben, dass sich die Ukraine den Verzicht “wirklich was kosten ließe” und damit ordentlich gespielt hätte - aber der Sündenfall des Westens gegenüber der Ukraine aufgrund dessen (eigentlich aufgrund anderer Abwägungen die heute niemand mehr aussprechen darf) wirkt wirklich so schwer, dass das der einzige Punkt ist, an dem sich der Westen wirklich bei der Nase nehmen muss. Also nicht eher militärisch reagiert zu haben.
Dass die Ukraine im April Verhandlungen über einen Neutralen Status nach wahrscheinlicher Intervention von den US über Großbritannien abgebrochen und seit dem nie wieder aufgenommen hat - darf natürlich nirgendwo vorkommen.
Außerdem - und wir sind hier immer noch strikt rational, und überhaupt nicht emotional, handle es sich hier nur um einen regionalen Konflikt, nicht um einen Streit zwischen Großmächten - oder gar, Gott BEHÜTE, das ist da russische Propaganda - einen Proxy Krieg (siehe Definition Proxy Krieg) -
bei dem die US gerade das 25. Hilfspaket für die Ukraine in sieben Monaten abgeschlossen haben, und zehn mal mehr Kriegsmaterial liefern als der zweit größte Unterstützer der Ukraine. Wobei die Waffen natürlich geleast werden und die europäischen Partner sie bezahlen müssen. Während Europa der Ukraine Waffen aus seinen Beständen schenkt.
Trotzdem handle es sich aber um keine Blockkonfrontation, sondern um einen regionalen Konflikt.
Das ist auch wichtig, damit wir formulieren können, dass solange von den US in Großbritannien ausgebildete und mit US Waffen ausgerüstete ukrainische Soldaten in der Ukraine kämpfen, selbstverständlich kein direkter Konflikt US gegen Russland zu sehen ist, der ja aufgrund der MAD Doktrin komplett unverantwortlich wäre. Um einen Proxy war handle es sich hier aber auch nicht, sondern selbstredend nur um einen regionalen Konflikt. Gut dass die US bereits seit acht Jahren ausbilden und die Militärindustrie in der Ukraine zwei Jahre zuvor liberalisiert haben.
Es ist auch wieder komplett rational als “intellektueller” darzulegen “wie Putin wirklich gedacht habe, nämlich als reiner situationselastischer Opportunist, der davor noch einen öffentlichen Auftritt bei Xi Jinping hatte, um zu signalisieren, dass die Positionen beider Länder abgestimmt seien”, nämlich - dass der emotionale Putin gedacht hätte der Westen sei zu schwach und zu uneins, dass dieser Konflikt nicht in einem langen Krieg endet - und dann einfach mal spontan aktuell 50.000+ Soldaten geopfert hat - in einem Konflikt der seine Handelsbeziehungen aufs Spiel gesetzt hat, also die die sich dadurch ausgezeichnet haben, dass der Westen aus langen Verträgen rauswollte, mehr auf die Abwicklung von Geschäften am Spotmarkt gesetzt hat um eine Diversifizierung von wirtschaftlichen Abhängigkeiten einzuleiten.
Also hier war Putin auch wieder vollkommen emotional und opportunistisch.
Außerdem müssen wir den Amerikanern aber wirklich einmal absolut dankbar sein, den ohne ihre Unterstützung (auch im Euromaidan?) wäre die Ukraine wirklich schon längst gefallen, dass muss man einmal so klar und offen sagen.
Deshalb sei es auch so wichtig, dass Europa sich auch lerne zu emanzipieren (in dem Deutschland 35 F-35 von den US Kauft (die mit Atombomben der US beladen werden können)), entgegen Vereinbarungen mit Frankreich und Italien ein Raketenabwehr System von Israel zukauft, und darüber eine diplomatische Eiszeit mit Frankreich vom Zaun bricht (gut, so schlimm ist es noch nicht, man hat ja nur signalisiert, dass Frankreich sich seine Idee einer unabhängigen Europäischen Verteidigungsunion in den Arsch stecken kann), und selbst zu verteidigen, denn wir können ja nicht immer auf die US bauen, auch wenn sie uns hier wirklich zur Hilfe gekommen sind, und wir ihnen absolut dankbar sein müssten -
denn so emotional wie Putin reagiere, hätte der bestimmt schon Natostaaten angegriffen, wenn die US hier kein Player wären.
Deshalb hatten es auch Finland und Schweden so eilig der Nato beizutreten, weil sie zeigen wollten, dass Europa sich in Militärfragen wirklich emanzipieren muss, und nicht immer auf die US bauen kann, der wir aktuell aber wirklich viel Geld für einen Krieg der drei bis fünf Jahre dauern soll vorabüberweisen - wobei der Ukraine, die damit US Waffen kaufen kann.
Wir müssen auch rational wirklich dankbar sein, dass aber auch wirklich alles getan wurde um eine Fortführung dieses Status zu vermeiden - ich mein die diplomatischen Initiativen wurden ja wirklich alle abgebrochen oder sabotiert, bevor sie noch dazu führen hätten können, dass der Krieg weniger als drei Jahre dauert.
Man muss es Selenskyj als rationaler Mensch auch zu gute halten, dass er präsidentielle Dekrete unterschreibt die es unter Strafe verbieten mit Putin zu verhandeln um seine “commitedness” in der Fortführung des US Kriegsziel auch öffentlichkeitswirksam zu signalisieren.
Es ist an der Stelle, und nachdem alle deutschsprachigen Medien in den ersten drei Monaten alle Selenskyj Interviews selektiv gekürzt haben um den Teil von der Öffentlichkeit fernzuhalten in dem “territoriale Integrität, inkl. der Krim” immer als nicht verhandelbare Vorbedingung für Friedensverhandlungen genannt worden ist (wir erinnern uns an die US Doktrin zu Brezinskis Zeiten, die vorsah Russland im Schwarzen Meer zu umkreisen und an der Ausübung von projizierter militärischer Macht zu hindern was mit einem Ende der Regionalmacht Russlands gleichgesetzt war - aber in 2022 haben ja drei ehemalige US Sicherheitsberater einstimmig in Austin zu Protokoll gegeben, dass Russland eigentlich nie Interesse an Sewastopol bekundet habe - und es ihm nur um eine unlautere Ausweitung seiner Einflusszone ging, was ja auch die Begründung dafür war, dass die US alle Verhandlungen über eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa (Nato damals noch hirntot) im Dezember unilateral abgebrochen haben.
Aber wir haben ja wirklich alles getan, um eine militärische Eskalation, oder eine Ausweitung des seit 2014 aktiven Konfliktes zu verhindern!
Also rational gesprochen.
Eine besondere Hilfe war dabei Selenskyj, der drei Stunden bevor die ersten Raketen geflogen sind, auf russisch in russischen Social Media Kanälen zu einer öffentlichen Revolte in Russland aufgerufen hat - Doktoren, Anwälte, Tiktoker, Mütter und Väter, sollten auf die Straßen gehen und erst dann wieder von dort verschwinden, wenn man sich mir der Ukraine am Verhandlungstisch geeinigt hätte. Laut Standard ja ein unfassbar gutherziger Versuch diesen Krieg noch zu verhindern. (Kontext ist alles.)
Eine besondere Hilfe dabei waren auch die Nordischen Delegationen die am Tag des Kriegsbeginns in einer Nato Sicherheitsratssitzung öffentlich gepuscht haben, den Krieg endlich als Krieg zu benennen, als Russland damit begonnen hatte mehr unmarkiertes Militärisches Gerät über die russische Grenze in die Ukraine zu verschieben, “schließlich ginge das bereits seit 2014 so, wir müssten jetzt Gesicht zeigen, und nicht mehr so tun, als sei das noch diplomatisch abfangbar”. Während von der Leyen und Stoltenberg diesbezüglich stumm waren. Und von der Leyen dafür nach einem Christiane Amanpour Interview öffentlich gescholten wurde das Wort Krieg noch nicht ausgesprochen zu haben.
So sehr haben wir uns bemüht diesen Konflikt zu verhindern. Für den die US seit sieben Jahren Waffen geliefert und seit acht Jahren ukrainische Einheiten ausgebildet haben, während er in der Ostukraine von den US konfliktentscheidend “begleitet wurde”.
So sehr.
Es wurde ja wirklich alles versucht um diesen Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Das versteht auch die ganze welt, deshalb ist das jetzt Putins Krieg. Und nur dadurch zu gewinnen, wenn in Russland eine Regime Change zustande kommt, oder Russland die Projektionsfähigkeit von Militärischer Macht verliert, was einen Regimechange zur Folge haben würde.
Warum Selenskyj Doktrien auf setzt, die es Ukrainern unter Strafe stellen mit Putin zu verhandeln? Was weiß ich? Vermutlich weil er von Nationalstolz überweltigt ist, oder vom Gefühl des Verlustes, während er Angriffsoperation um Angriffsoperation startet, oder weil -- er einfach emotional ist.
Wobei Emotional agiert natürlich nur Putin, wenn er nicht annimmt, dass die Ukraine in 30 Jahren komplett liberal, unabhängig entscheidungsfähig und Blockfrei ist - während sie den in ihrer Verfassung verankerten Vorsatz der Nato beizutreten umgesetzt hat.
Aber soweit war es wirklich noch nicht. Es wurde ja nur immer damit gespielt, dass es in dreißig Jahren so weit ist. Und das Putin seine Amtszeit noch beenden könnte, ohne hier eine Konflikt zu provozieren, während alle US Militärjournals (laut Chomsky) bereits seit zwei Jahren geschrieben haben, dass die Ukraine auf eine Nato Vollmitgliedschaft vorbereitet werden würde, und bereits ein Teil der Allianz sei. Keine Floskel. Lieferungen von Kriegsgerät und Ausbildungsinitiativen.
Dieser wahnsinnige opportunistische Putin! Dem doch vier mal mindestens als Out angeboten wurde “nichts passiert zu deiner Amtszeit”, trotzdem wäre es die beste Option für Russland, wenn es sich trotz Minsk 2, trotz Brzeziński über die Sewastopol - vollständig aus der Ukraine zurückziehen würde. Ich meine die Sanktionen gegen die Betreibergesellschaft der Kertsch Brücke haben ja gut gewirkt und standen vor einer Möglichen Ausweitung! Der ganze Wertewesten - war diesbezüglich einer Meinung.
Was sagt eigentlich die Bevölkerung des Wertewestens dazu?
Wir tun das alles für unsere Werte und eine universale Gerichtsbarkeit, in Zeiten in denen die WTO von vielen als handlungsunfähig kritisiert worden war.
Achja der Wertewesten - an dessen Werte die Bevölkerung nicht glaubt - siehe: click
läd aus irgendeinem unerfindlichen Grund Jeffrey Sachs nicht mehr zu on Air “Debatten” bei der der BBC oder bei Bloomberg, während er versucht das Framing zu bestimmen…
Achja, der Hauptpunkt der “Debatte” bei Intelligence Squared findet sich übrigens darin, dass alle Leute im Westen die nächste Rezession und die Verteilung von 750 Milliarden Aufbauhilfe für die Ukraine, die anteilig bereits jetzt zu fließen haben wo - wer macht es eigentlich diesmal wieder Deloitte? - neue an EU Verfahren angelehnte Prozesse in einem Kriegsgebiet die vertragsgetreue Verwendung von Hilfszahlungen (die Ukraine benötigt im Monat ja drei, vier, oder fünf Milliarden an Soforthilfe, je nach Tagesverfassung des ukrainischen Regierungssprechers/Präsidenten selbst) sicher stellen müssen (zugegeben, sonst überlebt die Ukraine tatsächlich nicht als staatliche Entität) - dass alle Leute das als angemessen, richtig und wichtig zu werten haben - denn wir haben ja wirklich alles versucht um diesen Krieg zu beenden bevor drei oder fünf Jahre ins land gezogen sind, der ja nur ein regionaler Konflikt sei - keinesfalls eine Blockkonfrontation, oder gar ein proxy war der US - wo sich die Ukrainer doch ihr Recht auf verteidigung Selbst durch ihre gute Ausbildung der US und Stayback Einheiten in Weißrussland die die Versorgung des Angriffs auf Kiew von der Schiene auf die Straße umgelenkt haben doch erst erstritten haben! Jetzt dürfen sie für territoriale Integrität und nationale Souveränität sterben. Aber das ist so ein ehrbares Ziel - das ist jedem Österreicher spätestens seit dem Zeitpunkt bewußt in dem die Stellvertretende Genralsekretärin der Nato in Österreich offen ihr Interesse an weiteren Verhandlungen mit Österreich bekundet hat. Drei Monate nach dem dem ARSCHLOCH von Johannes Kopf drei Tage nach einem Vortrag bei der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft zum Thema future Jobs, (bei dem der Chefredakteur der Wiener Zeitung eine Kooperationspartnerschaft für seine Zeitung rausgetragen hat), eingefallen ist, dass er eine Bürgerinitiative gegen die Neutralität Österreichs als Gesicht der österreichischen bürgerlichen Mitte unterstützen sollte.
Gut - auch wenn “keine Sanktionen” die Position von zwei Drittel der Weltbevölkerung ist - zusammen mit dem Vorsatz sich da tunlichst rauszuhalten - und vielleicht hie und da mal ein Lippenbekenntnis mehr bei der UN zu streuen, das dann wieder von den unabhängigsten aller Medien als “Russland international quasi isoliert” aufgearbeitet werden kann.
Also neues Narrativ -
ja, es ist nicht schön, ja - wir müssen mit öffentlichen Narrativen etwas vorsichtiger sein, die Kritiker haben auch ein wenig recht -- aber WIRHABENWIRKLICHALLESVERSUCHTUMDASZUVERHINDERN, ABERMENSCHENSINDMANCHMALIRRATIONAL, WENNSIEPUTINHEISSEN.
Außerdem: I for one welcome our new overlords, which we have to thank profusely in this situation to have come to our aid. Because without the US --
either we would be in even deeper -
or none of this would have happend.
Pick one.
Intelligence squared did.
They picked the first one.
And thats really all of what this game about the dominant narrative is about.
You will love the next five years. Unified as Germany and France in a diplomatic ice age over a rocket shield for Europe purchased out of israel.
Oh, and the two new US bases in Poland (announced roughly a year ago) and Germany. For the further military training of Ukrainian forces in a regional conflict, thats certainly not a proxy war.
Sorry - I dont know where to end this…
oh, wait - I do.
Diese Gesellschaft ist das absolut Allerletzte. Sterbt ihr Schweine.
Sterbt ihr fucking Schweine, Heuchler, Huren, Wichser.
Die Geschichtserzählung Steinmeiers muss natürlich zu dem Zeitpunkt beginnen zu dem in Kiew Raketen einschlagen.
Sonst funktioniert die Erzählung nicht.
Man darf ja nicht dazu sagen, dass bei der Nato-PK am Tag bevor die Raketen geflogen sind, zuerst noch UvdL dagegen war es einen Krieg zu nennen, aber die nordischen Mitgliedsstaaten “no leniency” gepusht haben, oder das es die letzte Aktion Selenskyjs vier Stunden vor den ersten Raketen war auf social media, auf russisch - Ärzte, Anwälte, Künstler, Tick Tocker, aber auch Mütter, Väter, und ganz normal Menschen, dazu aufzufordern in Russland eine öffentliche Revolte zu starten - und nicht eher von der Straße zu gehen, bis der Frieden da ist. Da das die einzige Möglichkeit wäre “noch einen Krieg zu verhindern”, was der Standard als “Selenskyj setzt sich für Frieden ein” gebracht hat. Also indem er nur einen Satzt zitiert hat und den Rest nicht mehr. Wir dürfen auch nicht mehr erwähnen, dass die Ukraine im Oktober mit US Javelins erstmals sehr erfolgreich russische Separatisten aus dem Donbas geschossen hat, was in direkter zeitlicher Abfolge den größten Militäraufmarsch Russlands an der ukrainischen Grenzen bis dato ausgelöst hat, wir dürfen natürlich auch nicht erwähnen dass die US Verhandlungen über den Nato Bündnisstatus der Ukraine im Dezember einseitig abgebrochen und Europa dabei nicht involviert hat, wir dürfen nicht erwähnen, dass die US in der Maidan Revolution offen eingegriffen haben, dass US Dienste hier aktiv waren (laut Jeffrey Sachs), dass die US die Aufrüstung der Ukraine sieben Jahre lang aktiv vorangetrieben haben, dass der russische Angriff auf Kiew vor allem über Korruption auf der logistischen Ebene (Dienste) und durch Stayback Einheiten in Weißrussland (die zuvor das Schienensystem dort sabotiert hatten, weshalb der Straßen-Konvoi nötig wurde) ins Stocken kam. Oder dass die US über Demokratiepartnerschaften die ukrainische Legislative über 8 Jahre so umgeschrieben hat, dass “mehr militärische Entscheidungsfähigkeit in weniger Händen” möglich wurde, oder die ukrainische Rüstungsindustrie vor zwei Jahren lieberalisiert hat, oder Selenskyj im Jahr zuvor die Militärführung mit Kommandanten aus 2014er Operationen (jung und kriegserfahren) ausgetauscht hat. Oder dass Selenskyj am 24. März 2021 das Dekret 117 / 2021 über die Wiedereingliederung der Krim in die Ukraine unterzeichnet hat. Oder dass die Ukraine die Baugesellschaft der Kertsch Brücke vor internationalen Gremien verklagt und erfolgreich ein geeintes westliches Sanktionsregime gegen die Betreibergesellschaft angestoßen hat. Oder dass die Ukraine laut diesem Selenskyj interview bereits sechs Monate vor dem russischen Angriff von den US aufgefordert wurde Verteidigungsstellungen zu bauen, da die Dienste Chatter abgefangen hätten, dass ein Krieg bevorstünde. (Der covidisolierte wahnsinnige Putin war schon sechs Monate vorher wahnsinnig, bevor er öffentlich wahnsinnig wurde, und nur sieben Monate Später nicht mehr wahnsinnig war, ja - so war das.) Oder dass die US die Angriffsplanung und die Aufklärung für die Ukraine übernommen haben, und sogar die ukrainische Militärführung beim aktuellen Schlag gegen Cherson overruled und zuerst die Angriffe im Nord Osten bevorzugt und initiiert haben (CNN Report), oder dass US Sponsoren aktuell die Hauptlast der Finanzierung der innerstaatlichen Geschäfte einer zahlungsunfähigen Ukraine übernehmen, oder dass Bidens Aussage “man kümmere sich um eine gesichtswahrende Lösung für Putin” durch nichts gedeckt ist - also rein garnichts, keine Initiative, keine Aktion und dass der aktuel zurückgezogene Brief der Demokraten im US Senat auf den Widerspruch hingewiesen hatte - natürlich auch nicht dass der US Verteidigungsminister Austin bereits in den ersten Kriegsmonaten als Ziel einen lange andauernden Aufreibungskriges angegeben hat. Natürlich auch nicht, dass der co Founder des ECFR allen westlichen Medien über Project Syndicate ausrichten hat lassen, es sei jetzt (25.03.) Zeit die Bevölkerung auf einen lang andauernden Krieg einzustimmen. Natürlich auch nicht, dass das Atlantic council schwere Waffen für die Ukranie “damit diese ihre Position halten könne”, vier Tage vor Butscha gefordert hat. Ein Standpunkt der von ukrainischen Regierungssprechern zwei Tage später übernommen wurde. (Siehe auch: click) Natürlich auch nicht dass die US den Congress im April auf einen drei bis fünfjährigen Krieg eingestimmt haben, oder dass im Ramsteinformat am 8. September die Rüstungs- und Verteidigungsplanung der Ukraine von den US festgesetzt wurde. Natürlich auch nicht, dass Selenskyj seit Kriegsbeginn zwei US PR-Agencies für die Öffentlichkeitsarbeit verwendet. Natürlich auch nicht, dass die Rückgabe der Krim seit den ersten zwei Monaten für Selenskyj nicht verhandelbar war (auch nicht in den zwei Wochen im April, als Selenskyj kurzfristig über eine Unabhängigkeit nachgedacht hat, und über CNN und die WP Meldungen kamen, dass die US nicht mehr wisse, wo die Ukraine stünde. Während im Atlantic council der Letzte Verteidigungsminister der Ukraine (aso der vorherige) gesessen hat und in der Woche Interviews auf Times Radio gegeben hat. (WHAT?!) Natürlich auch nicht, dass Ausbildungs-Co-Initiativen für breite Teile der aktuellen ukrainischen Regierung in des US gab, von den Ausbildungskooperationen ganzer Truppenverbände seit 2014 ganz zu schweigen, und darüber dass die westlichen Dienste Regimechange vorbereiten, also nein, darüber gab es doch nur öffentliche Paneldiskussionen mit Vertretern von europäischen und US Diensten -- also und Minsk, nein, also das war der größte Fehler seiner Amtperiode!
“Es ist unser Interesse uns selbst zu schützen und unsere Verwundbarkeit zu reduzieren. Niemand hat das klarer und kürzer gesagt, als die estnische Ministerpräsidentin vor kurzem. “Energie mag teurer werden, aber die Freiheit ist unbezahlbar!””
Steinmeier bei 20:30 in.
Vielleicht sollte man ihm an der Stelle sein Reverb im Micro abdrehen. Wegen dem Effekt.
Oder einmal Bernays zu lesen geben.
Außerdem - bitte, der Krieg beginnt zu dem Zeitpunkt an dem die ersten Raketen in Kiew einschlagen!
“Eine Frau sprach mich an und sagte mir […], dass ihr Enkel sie ansah und fragte - ‘Oma, müssen wir jetzt sterben?’ Die Großmutter konnte ihm die Frage nicht beantworden und das treibt ihr noch heute die Tränen in die Augen.”
Steinmeier bei 4:40 in
Also mehr muss diese scheiß verlogene Schein-Gesellschaft wirklich nicht wissen.
Aber wenn wir auf das Russland von heute schauen, dann ist eben kein Platz für alte Träume - unsere Länder stehen heute gegeneinander. Putin führt eine Invasionsarmee und die Ukrainer verteidigen ihr Land, das sie seit ihrer Unabhängigkeit seit 30 Jahre aufbauen. Russlands Angriffskrieg hat Gorbatschows Traum vom gemeinsamen Haus Europa zertrümmert. Es ist ein Angriff auf das Recht - auf die Prinzipien von Gewaltverzicht und unverletzlichen Grenzen, er ist im Grunde auch ein Angriff auf alles, wofür wir Deutsche stehen, meine Damen und Herren.
Steinmeier bei 16min. in.
Es muss eine Lüge durch Deutschland gehen.
“But the second point about this right. This [NATO] is a U.S. military alliance. It is not a defensive alliance, it is a military alliance - it is often offensive. It bombed Belgrade for 41 days in 1999, it overthrew Muammar Gaddafi in 2011, it did the US bidding in Afghanistan from 2005 to 2020. What’s defensive about this? It doesnt operate under the UN charter. It is a U.S. military alliance which Russia does not want on its 1000 - i think its 600 kilometer border with Ukraine and I don’t blame them and I find it absolutely provocative and dangerous that the U.S. has insisted on this.
[…]
The Ukrainians are urging that we keep accelerating and if a more general war breaks out, they write, that Nato should attack Russia. This is mind-bogglingly wrong-headed and dangerous.”
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