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Problem…

31. März 2023

Keep your Jour­na­lists dumb 6a:

Wie­ner Zeitung:

Man müs­se den his­to­ri­schen Kon­text mit­be­den­ken, meint dazu der Völ­ker­recht­ler Ralph Janik zur “Wie­ner Zei­tung”. Die Idee der Neu­tra­li­tät sei über 100 Jah­re alt, betref­fe kaum Län­der und sei in einer Zeit erdacht wor­den, als Öster­reich nicht von Freun­den, son­dern poten­zi­el­len Fein­den umge­ben war. Kickl beruft sich auf ein Abkom­men, das noch vor der Char­ta der Ver­ein­ten Natio­nen ent­stand, in dem das all­ge­mei­ne Gewalt­ver­bot - also Krieg - gere­gelt ist.

Außer­dem ver­mischt Kickl einen poli­ti­schen Neu­tra­li­täts­be­griff mit dem ver­fas­sungs­recht­li­chen. Öster­reichs Neu­tra­li­tät ist mili­tä­ri­scher Art, wirt­schaft­li­che Sank­tio­nen haben damit nichts zu tun. Der FPÖ-Klubobmann sagt auch, Öster­reich wür­de sich bei Muni­ti­ons­käu­fen betei­li­gen und so Völ­ker­recht bre­chen. Das stimmt laut Janik so nicht: Fakt sei zwar, dass man sich nicht an Munitions- oder Waf­fen­käu­fen betei­li­gen dür­fe, das aber auch nicht pas­siert. Öster­reichs Zah­lun­gen sind aber an medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung wie Hel­me zweck­ge­bun­den, wie das Bun­des­heer bestätigt.

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Hin­ter­grund:

Öster­reichs Allo­ka­ti­ons­vor­be­halt im Rah­men der Euro­pean Peace Faci­li­ty (sie­he: click

Als sie im Febru­ar 2022 abge­ge­ben wur­de, haben sich Irland und Mal­ta in der sel­ben Art und Wei­se „kon­struk­tiv ent­hal­ten“ - Irland hat damals Zah­len und Pro­zent­grö­ßen dazu genannt:

Minis­ter for For­eign Affairs Simon Cove­ney said today that, under the mecha­nism, coun­tries like Ire­land uncom­for­ta­ble with sup­ply­ing let­hal arms have the abi­li­ty to sup­ply non-lethal mili­ta­ry aid.

Mal­ta and Aus­tria are unders­tood to be taking the same approach.

We deci­ded last night that this is going to be a €500 mil­li­on packa­ge, so half a bil­li­on Euro, to sup­port the Ukrai­ni­an mili­ta­ry and Ire­land will con­tri­bu­te ful­ly our fair share to that fund, which will be about 1.9% or about €9 mil­li­on in that over­all effort,” Cove­ney said. 

Our money will be used for non-lethal wea­pons, things like hel­mets, pro­tec­tion, vests, medi­cal case fuel, that kind of stuff.”

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Die Allo­ka­ti­on aus dem Fond war damals 450 Mil­lio­nen für let­ha­le Güter 50 Mil­lio­nen für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treibstoff.

Im Okto­ber die­sen Jah­res gab es eine neue Tranche:

The scope of the equip­ment to be pro­vi­ded in the new sup­port packa­ge is in line with the cur­rent prio­ri­ties as expres­sed by the Ukrai­ni­an government. In this light, the assi­s­tance mea­su­res con­sist of €490 mil­li­on for mili­ta­ry equip­ment desi­gned to deli­ver let­hal for­ce for defen­si­ve pur­po­ses, as well as €10 mil­li­on inten­ded to cover the pro­vi­si­on of equip­ment and sup­plies, such as per­so­nal pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel. In addi­ti­on, both assi­s­tance mea­su­res will also allow for the pro­vi­si­on of main­ten­an­ce and repair of alrea­dy dona­ted mili­ta­ry equip­ment by EU mem­ber sta­tes to Ukrai­ne under the EPF.

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Pro­blem: 10 Mil­lio­nen “inten­ded to cover the pro­vi­si­on of equip­ment and sup­plies, such as per­so­nal pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel.“ sind zu wenig.

Beim sel­ben Ver­tei­lungs­schlüs­sel wie im Febru­ar, müss­te Irland wei­ter­hin 9 Mil­lio­nen für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff zuschie­ßen (1,9%). Öster­reich hat das sel­be GDP wie Irland und knapp dop­pelt so vie­le Ein­woh­ner. Gemein­sam mit Mal­ta kämen - erneut beim sel­ben Ver­tei­lungs­schlüs­sel wie im Febru­ar - noch wei­te­re 10 Mil­lio­nen dazu. Aber soviel wur­de inner­halb des Frame­works der Euro­pean Peace Faci­li­ty gar­nicht mehr für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff alloziert.

Ups.

Dh. Öster­reich zahlt jähr­lich 25 Mil­lio­nen ein. Ent­hält sich kon­struk­tiv, sodass die Beschlüs­se über Waf­fen­fi­nan­zie­run­gen aus dem Fond wei­ter­hin durch­ge­hen - und im Rah­men der Euro­pean Peace Faci­li­ty wird mitt­ler­wei­le so wenig Geld für non let­ha­le Hilfs­gü­ter allo­ziert, dass Öster­reich und Irland anteils­mä­ßig nicht ein­mal theo­re­tisch mehr genug für non let­ha­le Güter aus­ge­ben könnten.

Aber die Pro­to­koll­erklä­rung dazu hät­ten sie schon unter­schrie­ben… Also “to vol­un­ta­ri­ly con­tri­bu­te an addi­tio­nal amount to a non-sensitive assi­s­tance mea­su­re for Ukrai­ne wit­hin the frame­work of the Euro­pean Peace Faci­li­ty” - weil das ja so kon­kret ist…

Bedeu­tet: Geld wird ein­ge­zahlt. Geld wird bedarfs­ori­en­tiert aus­ge­schüt­tet - und Öster­reichs „wir kau­fen dafür non let­ha­le Güter im Rah­men des Frame­works der Euro­pean Peace Faci­li­ty“ Pro­to­koll­erklä­rung ist eine Floskel.

Ach­ja, und das im Okto­ber - war die sechs­te Tranche.

Pre­vious assi­s­tance mea­su­res under the EPF for Ukrai­ne were agreed on 28 Febru­a­ry, 23 March, 13 April, 23 May and 21 July 2022.

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Zusatz:

Öster­reichs Zah­lun­gen sind aber an medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung wie Hel­me zweck­ge­bun­den, wie das Bun­des­heer bestätigt.

Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer kann das nicht bestä­ti­gen. Hintergrund - 

An Herrn
Mag. Wolf­gang Sobot­ka Prä­si­dent des Natio­nal­rats Parlament

1017 Wien

Geschäfts­zahl: 2022-0.331.069

Sehr geehr­ter Herr Präsident,
Wien, am 4. Juli 2022
10651/AB

vom 04.07.2022 zu 10929/J (XXVII. GP)

die Abge­ord­ne­ten zum Natio­nal­rat Ste­ger, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben am 4. Mai 2022 unter der Nr. 10929/J eine schrift­li­che par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge betref­fend „Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät“ an mich gerichtet.

Die­se Anfra­ge beant­wor­te ich nach den mir vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen wie folgt:
Zu den Fra­gen 1 bis 6:

1. Wel­chen finan­zi­el­len Bei­trag leis­tet Öster­reich für die Euro­päi­sche Friedensfazilität?

2. Wie bewer­ten Sie den Umstand, dass die Finan­zie­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen für die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te über die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät abge­wi­ckelt wird?

3. Ist Öster­reich durch die Abga­be finan­zi­el­ler Bei­trä­ge für die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät an der Lie­fe­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen an die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te beteiligt?

a. Wenn ja: Wie ist dies mit der im Neu­tra­li­täts­ge­setz ver­an­ker­ten immer­wäh­ren­den Neu­tra­li­tät Öster­reichs vereinbar?

b. Wenn nein: Wie wird sicher­ge­stellt, dass Öster­reich kei­nen finan­zi­el­len Bei­trag für Waf­fen­lie­fe­run­gen an einen kriegs­füh­ren­den Staat leistet?

4. In wel­cher Höhe lie­fer­te Öster­reich wel­che Güter im Rah­men der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät an die Ukraine?

5. Wie wird sicher­ge­stellt, dass die gelie­fer­ten Güter – ent­ge­gen dem Titel der EU-Unterstützungspakete „Unter­stüt­zung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te“ – nicht den ukrai­ni­schen Streit­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt werden?

6. Wie kon­trol­liert Öster­reich, dass die von der Repu­blik an die Ukrai­ne gelie­fer­ten Güter aus­schließ­lich zivi­len Zwe­cken zuge­führt werden?

Seit dem Inkraft­tre­ten des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­set­zes vom 26. Okto­ber 1955 über die Neu­tra­li­tät Öster­reichs hat sich unser Ver­ständ­nis über die Neu­tra­li­tät und die Art, wie wir sie leben, sehr stark gewan­delt. Nicht zuletzt durch den Bei­tritt Öster­reichs zur Euro­päi­schen Uni­on, denn gemäß Art. 23j B-VG nimmt Öster­reich in vol­lem Umfang an der Gemein­sa­men Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik der Euro­päi­schen Uni­on teil. Die iri­sche Klau­sel in Art. 42 Abs. 2 EUV ermög­licht es uns, unse­re mili­tä­ri­sche Neu­tra­li­tät in Fra­gen der Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik zu wah­ren. Klar ist jedoch, dass Öster­reich nie­mals poli­tisch neu­tral gegen­über Krieg, Völ­ker­rechts­bruch und Ter­ror sein wird.

Die Koor­di­na­ti­on von Euro­pa­po­li­tik in Öster­reich liegt gemäß dem Bun­des­mi­nis­te­ri­en­ge­setz 1986, in der nun­mehr gel­ten­den Fas­sung, BGBl. I Nr. 148/2021, im Zusam­men­hang mit der Ent­schlie­ßung des Bun­des­prä­si­den­ten gemäß Art. 77 Abs. 3 B-VG, BGBl. II Nr. 17/2020, in mei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich. Ich ersu­che aber um Ver­ständ­nis, dass die kon­kre­ten Fra­gen nicht Gegen­stand mei­nes Voll­zie­hungs­be­rei­ches sind und somit nicht beant­wor­tet wer­den können.

Mag. Karo­li­ne Edtstadler

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Die Details des Allo­ka­ti­ons­me­cha­nis­mus lie­gen außer­halb der for­ma­len Zustän­dig­keit der Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung im Bun­des­kanz­ler­amt, die Anfra­ge­be­ant­wor­tung wur­de mit dem Ver­weis abge­lehnt, dass man nicht das aus­füh­ren­de Organ sei.

Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer kann theo­re­tisch noch­mal weni­ger bestä­ti­gen wofür die Gel­der inner­halb der Euro­pean Peace Faci­li­ty ein­ge­setzt wer­den, da das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer maxi­mal Ein­blick in die Erstat­tungs­zah­lun­gen im Rah­men der EPF hat, die an das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer erge­hen, siehe:

Fall 3: Der EU-Topf Deutsch­land ist der größ­te Ein­zah­ler in einen mehr als drei Mil­li­ar­den Euro gro­ßen EU-Topf namens “Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät” - wobei der deut­sche Anteil rund 713 Mil­lio­nen Euro beträgt. EU-Staaten, die Waf­fen an das Nicht-EU-Mitglied Ukrai­ne gelie­fert haben, kön­nen sich hier­aus Geld erstat­ten lassen.

Frank Sau­er von der Bundeswehr-Uni betont: “Die Fazi­li­tät ist nicht zwangs­läu­fig ein One-Way-Konstrukt, in dem Deutsch­land nur Geld ein­zahlt. Wir kön­nen aus der Fazi­li­tät auch Geld erstat­tet bekom­men, etwa für gelie­fer­te Panzer.”

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Ok, aber was wenn die 25 Mil­lio­nen die Öster­reich bis­her immer jähr­lich ein­ge­zahlt hat ein­fach bereits ver­braucht sind?

Erst­mal gibts da einen schö­nen Automatismus:

10. April 2022: Ire­land will “pay its full share” of an expec­ted incre­a­se of €500m in the EU’s spe­cial fund for the Ukrai­ni­an armed for­ces, due to be deci­ded at a mee­ting of EU for­eign minis­ters tomorrow.

A seni­or offi­cial in the EU’s Euro­pean Exter­nal Action Ser­vice (EEAS) told a Dub­lin webi­nar last Fri­day that EU mem­bers were con­si­de­ring incre­a­sing the size of the Euro­pean Peace Faci­li­ty (EPF) from €1bn to €1.5bn.

Ireland’s share of the cur­rent €1bn EPF is €22m, sug­ges­ting that an incre­a­se of the fund to €1.5bn would bring Ireland’s con­tri­bu­ti­on to €33m.

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Öster­reich hat bis­her 25 Mil­lio­nen ein­ge­zahlt, wären beim glei­chen Schlüs­sel wie Irland zukünf­tig 37 Mil­lio­nen ab der drit­ten Tranche.

Aktu­ell sind wir bei der 6. Tran­che - bedeutet:

Für Irland: 22>33=+11 ab der 3. Tranche
Für Öster­reich: 25>37=+12 ab der 3. Tranche

dh.

22+11+11+11+11
+
25+12+12+12+12 = 139 Mil­lio­nen im Jahr

alter­na­ti­ve Rech­nung für später:

Was wäre wenn der Irish exami­ner falsch liegt und ab der drit­ten Tran­che nur noch gemein­sam 10 Mil­lio­nen von Öster­reich und Irland voll bedient wor­den wären (Mal­ta las­sen wir mal unter den Tisch fal­len (hat 3.5% des GDPs von Österreich)):

22+5+5+5+5
+
25+5+5+5+5 = 87 Mil­lio­nen im Jahr

Wie viel Euro wur­den jetzt von der Euro­pean peace faci­li­ty tat­säch­lich gesamt für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al, Schutz­aus­rüs­tung und Treib­stoff alloziert?

28 Febru­ar, 450 Mil­lio­nen let­hal, 50 Mil­lio­nen non let­hal, wobei Irland dazu nur 10 Mil­lio­nen (1.9%) bei­gesteu­ert hat. Sagen wir Öster­reich eben­falls, sind wird bei 20 - 

23 März, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release nicht auf­ge­schlüs­selt - aber hier 450 Mil­lio­nen let­hal, 50 Mil­lio­nen non let­hal, wobei Irland dazu nur 10 Mil­lio­nen (1.9%) bei­gesteu­ert hat. Sagen wir Öster­reich eben­falls, sind wird bei 20 - 

13. April, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release nicht auf­ge­schlüs­selt - aber hier 490 Mil­lio­nen let­hal, 10 Mil­lio­nen non lethal.

24. May, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

22. July, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

17. Okto­ber, sel­be Tran­chen­hö­he, Ver­tei­lung in let­hal und non let­hal dies­mal im Press release mit 490 Mil­lio­nen zu 10 Mil­lio­nen im Press release aufgeschlüsselt.

Wenn wir das jetzt anteils­mä­ßig rech­nen - dh. Irland und Öster­reich 20 Mil­lio­nen in der ers­ten Tran­chen von 50 allo­zier­ten Mil­lio­nen für non let­hal sup­port und die­ser Anteil wei­ter gerech­net (Allo­ka­ti­on für non let­hal sank ab der 3. Tran­che um den Fak­tor 5), kom­men wir da nicht mal annä­hernd hin -

20+20+4+4+4+4 = 56

Wenn wir das Gan­ze in den letz­ten vier Tran­chen bei vol­ler Allo­ka­ti­on bei non Let­hal für Öster­reich, Irland und Mal­ta rech­nen auch nicht…

20+20+10+10+10+10 = 80

(Dass Irland oder Öster­reich in den ers­ten bei­den Tran­chen jeweils mehr als 25 Mil­lio­nen gezahlt hät­ten ist auch nahe­zu aus­ge­schlos­sen, das Geld für die Euro­pean Peace Faci­li­ty muss ja erst­mal über­ant­wor­tet wor­den sein. Und damals gab es noch kei­ne Erwei­te­rung des Budgetrahmens.)

Aber nicht dass da noch­mal jemand von den Medi­en irgend­wo außer beim öster­rei­chi­schen Bun­des­heer nachfragt… 

Moment, wer war Ralph Janik nochmal?!

Ach­ja: Der hier:
Dem Stan­dard war fad, da hat er feins­te Het­ze produziert

Ok, auch der hier:
Öster­rei­chi­sche Gesell­schaft für Euro­pa­po­li­tik (ÖGfE) (Ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein) | POLICY BRIEFS | Neu­tra­li­tät und der öster­rei­chi­sche Bei­trag zur EU-Sicherheitspolitik

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut abar­tigst Allerletzte.

Embedded Reporting == Frontline Journalism

30. März 2023

Da ist es ja wie­der! Das ukrai­ni­sche Patrol Poli­zei Headquarter!

Und wo? Bei einer wei­te­ren ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­tin, Ver­zei­hung - einer ukrai­ni­schen Bache­lor Absol­ven­tin in Jour­na­lis­mus -- die im IWM­Vi­en­na bei einem open house For­mat gefea­tured wird.

IWM­Vi­en­na - bei uns gibts ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­da immer sofort frei Haus. Grü­ße an Alp­bach bit­te!

Sogar schon so offen­sicht­lich, dass sich unse­re Inter­view­gäs­te offen dar­über freuen!

Des­halb komm ich zum IWM­Vi­en­na, weil mir da der ukrai­ni­sche Bot­schaf­ter aus der ers­ten Rei­he direkt Fra­gen stellt!” Zitat hier im Fragenteil.

Hin­ter­grund: Die ukrai­ni­sche Patrol Poli­zei hat­ten wir in der Ver­gan­gen­heit schon mal - in exakt dem sel­ben embed­ded Jour­na­lism Zusammenhang.

Mstys­lav Cher­nov wider­spricht sich erneut
und
Che­vron shopping!

Aber hier soll es ja erst­mal um das Inter­view mit Nata­li­ya Gume­nyuk gehen.

Der Bache­lor Absol­ven­tin, die weils gera­de so gut läuft, eine eige­ne Rese­arch Orga­ni­sa­ti­on gegrün­det hat - mit Geldern

des Khar­kiv Insti­tu­te of Social Research,

des Lviv Media Forums,

und des SNF Ago­ra Insti­tu­te at Johns Hop­kins University
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SNF? - Stav­ros Niar­chos Foun­da­ti­on SNF Ago­ra Insti­tu­te at Johns Hop­kins University

[Mis­si­on state­ment:] Streng­t­he­ning glo­bal demo­cra­cy through power­ful civic enga­ge­ment and infor­med, inclu­si­ve dialogue

Stav­ros Niar­chos? - Ver­stor­be­ner grie­chi­scher Reeder

Aber nicht irgend­ein Reeder:

Niar­chos kauf­te ab 1945 aus­ge­dien­te Han­dels­schif­fe und Tan­ker der US Navy auf. Als Ent­schä­di­gung für den kriegs­be­ding­ten Ver­lust sei­ner Vor­kriegs­flot­te wur­den ihm nied­ri­ge Prei­se gewährt; die Schif­fe ließ er unter Bil­lig­flag­ge auf den Welt­mee­ren fahren.

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Das ist aber jetzt alles kein Hin­der­nis für unse­re UNABHÄNGIGE Front­jour­na­lis­tin und frisch­ge­ba­cke­ne Organisationsleiterin!

Denn was macht ihr frisch gegrün­de­tes “Public Inte­rest Jour­na­lism Lab” so?

We crea­te high qua­li­ty con­tent to pro­mo­te a con­struc­ti­ve dis­cus­sion around com­plex social topics, and test this con­tent on audi­en­ces, befo­re deve­lo­ping edi­to­ri­al stra­te­gies based on the socio­lo­gi­cal rese­arch. Our experts rese­arch public opi­ni­on and test con­tent among dif­fe­rent audi­en­ces, and media archi­tects deve­lop edi­to­ri­al stra­te­gies based on socio­lo­gi­cal rese­arch and audi­en­ces’ feedback.

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Oh - PR die gefo­cus grou­ped wird!

Jetzt aber gut dass sie das IWM­Vi­en­na als Jour­na­lis­tin featured!

Also, las­sen wir sie zu Wort kommen:

Bei 21:11 in:

I was invi­ted for the con­cert in the Admi­nis­tra­ti­ve Buil­ding of the Ukrai­ni­an Patrol poli­ce, they have a huge buil­ding. It was not a coin­ci­dence - I would [sic! should be will] be very open - I have col­leagues, friends in the, in the poli­ce. In the ear­ly sta­ge of war and in order to do the report I spent uh, with my hus­band three first days in the war in the poli­ce depart­ment, in being embed­ded with the poli­ce, loo­king what are the thre­ats uh you know, like what are the first days of the war in the poli­ce unit qui­te a lucky [how fuck­ing lucky?] good place for the jour­na­lists to be to be honest, spend nights with them stay the­re and, you know I came the­re I was a bit ama­zed by the - you know like a Christ­mas tree, whe­re the­re was this toy, hand­cuffs from plastic, you know and the­re were peop­le queu­ing in a line to pay their pen­al­ties and I actual­ly like this pic­tu­re so much - you know peop­le play paying the pen­al­ties for their traf­fic inci­dents, I was so relie­ved and hap­py to see that this Poli­ce Depart­ment is just so nor­mal becau­se I’ve been to dozens of the others which tur­ned out to be a tor­tu­re cham­bers and that was, I mean - I was in Izi­um in Bala­kli­ja in Cher­son and clear­ly for me the only thing I could see that it was a gigan­tic buil­ding [immer noch das Haupt­qua­tier der Patrol Poli­zei in Kiew] and I thought like - if 11 mon­ths ago this buil­ding has been inva­ded and Kiew has­n’t been defen­ded the­re would be a tor­tu­re cham­ber, we all would be insi­de, becau­se I’ve seen how they are. The second thing which I also felt was a bit on a dif­fe­rent note, becau­se the­re was this con­cert [immer noch im Haupt­quar­tier der Patrol Poli­zei in Kiew] and you know um you know I’ve done my repor­ting for 10 mon­ths and then all of a sud­den I star­ted to meet the­se peop­le who kind of spa­red their office for for us to sleep in in Febru­a­ry you know brought the bre­ak­fast asked if I’m okay back then exact­ly the guys who with whom we went first to the uh Irpin and Butscha when it was freed and I was genui­nely hap­py to see the­se peop­le and also unders­tood that I can­not ever ima­gi­ne that the­se peop­le for them for them tor­tu­ring would be a nor­mal job becau­se when we were record­ing the tes­ti­mo­nies of the uh tor­tures done by the Rus­si­an occu­p­iers during the occup­a­ti­on, usual­ly we kind of see the pat­tern it’s kind of this usu­al ritu­al we can say that it’s not like for them was some­thing uni­que it’s as if the­re is a tool­kit and they go in the morning to the office and and tor­tu­re peop­le and I just was saw that of cour­se it should­n’t be taken for gran­ted and it’s taken years for Ukrai­ne to reform its­elf espe­cial­ly from the euro­mai­dan after the euro Revo­lu­ti­on and again you know in euro­mai­dan Revo­lu­ti­on the­re was a spe­cial riot poli­ce who kil­led the peop­le and the­re were - the gene­ral the ukrai­ni­an gene­ral who kil­led Geor­gy Gang­ad­ze the employee of Minis­ter of Inte­rior in 2000, so I under­stand that for me this pro­xi­mi­ty to the law enfor­ce­ment is not some­thing usu­al but I was just abso­lute­ly sure that in this pre­mi­se I’m secu­re, I’m defen­ded and I don’t see the­se peop­le for this so it was like as if it’s a point of no return, so the­re is a year, Ukrai­ne went through this year […]

Ok HOLLADRIO - wir hal­ten fest. Pro­pa­gan­dis­tin ist seit Tag eins in der Bericht­erstat­tung der ukrai­ni­schen Patrol Poli­ce in Kiew ein­ge­bun­den. Das muss­te so sein, damit sie über­haupt berich­ten konn­te (“in order to do the report”). Spricht selbst von embed­ded repor­ting. Hat selbst Gewis­sens­bis­se, dass sie soet­was als Jour­na­lis­tin nicht machen soll­te (“so it was like as if it’s a point of no return”). Aber hat die­se HÜBSCHE Erin­ne­rung an Weih­nachts­bäu­me mit Plastikhandschellen-Schmuck, und wie sich alle Ukrai­ner dar­über gefreut haben ihre Falsch­park Stra­fen dort zu bezah­len, die es in ihren Augen voll­kom­men ver­tret­bar wer­den hat las­sen, dass sie hier embed­ded Repor­ting betreibt, denn die Poli­zis­ten, die SO FUCKING wich­tig sind, das sie in ihrem Haupt­quar­tier in Kiew (Und was für ein gigan­tisch gro­ßes Gebäu­de das war…!) zehn Mona­te nach Kriegs­be­ginn KONZERTE ver­an­stal­ten, und dazu dann die Jour­na­lis­tin einladen -

- nein aber, die­se Jungs dh. Leu­te, also nein, die sind wirk­lich toll und so -- denn mit denen sind wir ja auch (von Kiew aus?) mit­ge­fah­ren, als wir die ers­ten Repor­ta­gen in Irpin und Butscha gedreht haben.

What the FUCK!?

Ok, für sich genom­men nicht sen­sa­tio­nell. Aber kor­re­lie­ren wir das doch mal mit dem ande­ren PLÖTZLICHEN Auf­tre­ten und Ver­schwin­den von “Patrol Poli­ce” in Erzäh­lun­gen aus Mariupol.

Bildschirmfoto 2023 03 03 um 20 05 21
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Im Bild Evge­niy Malo­let­ka, Teil der Crew um Mstys­lav Chernov.

Das Pro­blem in der Mstys­lav Cher­nov Erzäh­lung ist, dass sie mit der ehm Patrol Poli­ce - noch nicht früh in Kon­takt kom­men hät­ten dürfen. 

Und ihren ers­ten bei­den Inter­views zur Fol­ge nur zwei­mal und auch nur zufäl­lig mit Poli­zei in Kon­takt kamen, jeweils für maxi­mal einen hal­ben Tag - der Begriff “Patrol Poli­ce” fin­det sich in den ers­ten bei­den Inter­views (die mit der höchs­ten Ver­brei­tung welt­weit) erst­mal garnicht.


und 

Al Jaze­e­ra

Dem­nach sind sie zur Geburts­kli­nik in Mario­pol gefah­ren, weils dort geraucht hat, und haben dort zufäl­lig einen Poli­zis­ten getrof­fen, der ihr Gespräch gehört und ihnen gesagt hat “die­ses Video wird die Welt ver­än­dern” - und sie dann alle zu einem Ort gefah­ren hat, wo sie Inter­net hat­ten, und ihr Kame­ra Equip­ment wie­der laden konn­ten. Das hät­te sehr lan­ge und bis zum Abend gedau­ert, sie hät­ten ihr Video extra in drei Tei­le gesplit­tet und über drei Mobil­te­le­pho­ne hoch­ge­la­den und die Poli­zis­ten hät­ten dann auch gedul­dig mit ihnen bis in die Nacht hin­ein gewar­tet, bis ihr Upload fer­tig war.
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Das war angeb­lich der ers­te Kon­takt der Crew in deren Erzäh­lung mit einem Poli­zis­ten überhaupt.

Dann ver­schwin­den die Poli­zis­ten, wie­der aus der Erzählung.

Eine hal­be Woche spä­ter begibt sich die Kame­ra­crew um Cher­nov in ein kom­plett ande­res Spi­tal an der Front um die schwan­ge­ren Frau­en erneut zu inter­view­en (die­se Inter­views wur­den nicht Teil des News­cy­cles), sie fin­den in dem Spi­tal zufäl­lig zwei Poli­zis­ten, die das Spi­tal bewa­chen, die sie in den sie­ben­ten Stock des Spi­tals brin­gen, ERNEUT - da es dort Inter­net für die Jour­na­lis­ten gäbe.

In dem sie­ben­ten Stock des Spi­tals an der Front fil­men die Jour­na­lis­ten dann eben­falls zufäl­lig das Intro der spä­ter am Sundance Fes­ti­val prä­mie­ren­den “Repor­ta­ge” 20 Days in Mariu­pol, pro­du­ziert in Zusam­men­ar­beit mit PBS Frontline.

Das wär für sich allein genom­men wie­der nicht sen­sa­tio­nell, wenn nicht der ver­fick­te Poli­zist der angeb­lich zufäl­lig das Kran­ken­haus an der Front in Mariu­pol bewacht hat, der der sie in den sie­ben­den Stock gebracht hat, da es dort Inter­net gäbe - in der Video­foo­ta­ge zuerst “yes, I’m with the jour­na­list” in sein Funk­ge­rät schreit, den Jour­na­lis­ten dann Anwei­sun­gen gibt was sie zu fil­men hät­ten - und dazu noch ein Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke gehabt hätte.

Ja scheis­se. Und der bewacht in der jour­na­lis­ti­schen Erzäh­lung das Inter­net in einem Kran­ken­haus an der Front in Mariupol?

Ist ja allerhand.

Ok, das wäre für sich allei­ne genom­men noch nicht so sen­sa­tio­nell - aber als der und sein Kol­le­ge, die dann plötz­lich in der Erzäh­lung (den ers­ten bei­den Inter­views) zu Sol­da­ten gewor­den sind, dann eben­falls plötz­lich aus der Erzäh­lung verschwinden -

The Ukrai­ni­an sol­di­ers who had been pro­tec­ting the hos­pi­tal had vanished.

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- wer­den die Jour­na­lis­ten am nächs­ten Tag von 12 ukrai­ni­schen Sol­da­ten, oder warens Poli­zis­ten, aus dem Kran­ken­haus geret­tet, die “mehr so zufäl­lig vor­bei­kam”, aber gleich­zei­tig “den Befehl hat­te sie zu retten.
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Sud­den­ly at dawn, a dozen sol­di­ers burst in, “Whe­re are the jour­na­lists, for f***’s sake?”

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Und brach­ten die Jour­na­lis­ten ins Stadt­zen­trum, wo sie dann plötz­lich wie­der ver­schwan­den - oder aber gleich­zei­tig in einen dunk­len Kel­ler in dem aus den Sol­da­ten plötz­lich wie­der ein Poli­zist wur­de der den Jour­na­lis­ten fol­gen­des erzählt - ach lest selbst…

Dann gibt es wie­der eine Gedächt­nis­lü­cke - denn es ist unklar wohin, in jedem Fall in einen dunk­len Keller.

We reached an ent­ry­way, and armou­red cars whis­ked us to a dar­ken­ed basement.

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Oder ins Stadt­zen­trum, ich mein das ist ja auch schwer zu differenzieren:
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Dann ver­schwin­den die 12 Mili­tärs erst mal wie­der aus der Erzäh­lung und im Stadt­zen­trum, Ver­zei­hung, Kel­ler tref­fen sie dann nur einen Polizei-Officer, der ihnen fol­gen­des erzählt:

We reached an ent­ry­way, and armou­red cars whis­ked us to a dar­ken­ed base­ment. Only then did we learn from a poli­ce­man why the Ukrai­ni­ans had ris­ked the lives of sol­di­ers to extract us from the hospital.

If they catch you, they will get you on came­ra and they will make you say that ever­ything you filmed is a lie,” he said. “All your efforts and ever­ything you have done in Mariu­pol will be in vain.”

The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go. He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariupol. 

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Das Mili­tär das mitt­ler­wei­le wie­der zu einem Poli­zis­ten gewor­den ist, den sie aber bereits län­ger kannten (?) -

The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go. He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariupol.

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- der erkennt wie wich­tig ihr Video­ma­te­ri­al für die Welt ist (drei Tage nach­dem ihr Video­ma­te­ri­al von der rus­si­schen Bot­schaft kom­men­tiert wur­de und für ein Medi­en­spek­ta­kel gesorgt hat - und nach­dem der rus­si­sche Ver­tre­ter es in einem UN secu­ri­ty coun­cil mee­ting dis­kre­di­tiert hat­te), und lässt sie also ein­fach gehen.

Das Video­ma­te­ri­al wird nicht kopiert, wird ihnen nicht abge­nom­men, sie sind ein­fach von 12 Mili­tärs unter Ein­satz ihres Lebens von einem Kran­ken­haus, in einen Kel­ler geret­tet wor­den, wo aus den Mili­tärs wie­der ein Poli­zist wur­de, den sie aber bereits kann­ten (?), der ihnen gesagt hat, wie wich­tig ihr Mate­ri­al ist, und sie dann gehen lässt.

Dann neh­men sie das Mate­ri­al, set­zen sich (drei Tage spä­ter) - mit dem Mate­ri­al in einen Hyun­dai von ner wahl­lo­sen “Fami­lie von drei Leu­ten” - ris­kie­ren mit dem Mate­ri­al und ihrer Prä­senz deren Leben (“We were lucky, that they didnt see our faces.”), fah­ren durch 15 rus­si­sche Check­points und sind dann draußen.

I felt ama­zin­gly gra­te­ful to the sol­di­ers, but also numb. And asha­med that I was leaving.

We cram­med into a Hyun­dai with a fami­ly of three and pul­led into a five-kilometre-long (3.1-mile-long) traf­fic jam out of the city. Appro­xi­mate­ly 30,000 peop­le made it out of Mariu­pol that day — so many that Rus­si­an sol­di­ers had no time to look clo­se­ly into cars with win­dows cove­r­ed with flap­ping bits of plastic.

Peop­le were ner­vous. They were figh­t­ing, screa­ming at each other. Every minu­te the­re was an aero­pla­ne or [air raid]. The ground shook.

We cros­sed 15 Rus­si­an check­points. At each, the mother sit­ting in the front of our car would pray furious­ly, loud enough for us to hear.

As we dro­ve through them — the third, the 10th, the 15th, all man­ned with sol­di­ers with hea­vy wea­pons — my hopes that Mariu­pol was going to sur­vi­ve were fading. I unders­tood that just to reach the city, the Ukrai­ni­an army would have to break through so much ground. And it wasn’t going to happen.

At sun­set, we came to a bridge des­troy­ed by the Ukrai­ni­ans to stop the Rus­si­an advan­ce. A Red Cross con­voy of about 20 cars was stuck the­re alrea­dy. We all tur­ned off the road tog­e­ther into fiel­ds and back lanes.

The guards at check­point 15 spo­ke Rus­si­an in the rough accent of the Cau­ca­sus. They orde­red the who­le con­voy to cut the head­lights to con­ce­al the arms and equip­ment par­ked on the roadsi­de. I could bare­ly make out the white Z pain­ted on the vehicles.

As we pul­led up to the 16th check­point, we heard voices. Ukrai­ni­an voices. I felt an over­whel­ming reli­ef. The mother in the front of the car burst into tears. We were out.

We were the last jour­na­lists in Mariu­pol. Now, the­re are none.

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Und die Erzäh­lung endet mit dem Zitat das ihnen der Poli­zist im dunk­len Kel­ler ver­mit­telt hat “ihr wart die letz­ten Jour­na­lis­ten in Mariupol”.

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Dann set­zen sich die Jour­na­lis­ten (das Team um Cher­nov) also in einen Hyun­dai (der Poli­zist in dem Kel­ler­ge­wöl­be hät­te sie nur ange­wie­sen Mariu­pol zu ver­las­sen - und sie Rich­tung der Autos genud­ged die Mariu­pol ver­las­sen), so das Al Jaze­e­ra Inter­view (“He nud­ged us toward the thousands of bat­te­red cars pre­pa­ring to lea­ve Mariu­pol.”), gefähr­den mit ihrem Mate­ri­al eine Fami­lie von drei Leu­ten, fah­ren durch 15 rus­si­sche Check­points um Mario­pol zu ver­las­sen -- und die Erzäh­lung endet zufäl­lig mit dem Zitat des Poli­zis­ten den Cher­nov in dem Kel­ler­ge­wöl­be getrof­fen hat, zudem er sei­ne Crew nach ihrer Ret­tung gebracht wur­den, den Cher­nov aber bereits von frü­her kann­te. (“The offi­cer, who had once beg­ged us to show the world his dying city, now plea­ded with us to go.”)

Und dann gibt es noch das Inter­view mit Evge­niy Malo­let­ka (Teil der Cher­nov Crew), in dem der zu Pro­to­koll gibt, ja, sie hät­ten schon regel­mä­ßi­ge Kon­tak­te mit der Poli­zei in Mariu­pol gehabt, du die hät­te ihnen immer wie­der Inter­net zur Ver­fü­gung gestellt “spe­zi­el­les Sat­teli­ten Inter­net” von - und da ist sie ja - der Patrol Polizei!

Ehm was für ein Inter­net denn?
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Oh, aha. Moment, wie­so split­test du das Video dann in drei Tei­le und lädst es von drei ver­schie­de­nen Smart­pho­ne hoch. Wer roamt denn da noch so im Sat­teli­ten Inter­net der Patrol Poli­zei, dass es Sinn macht drei Gerä­te gleich­zei­tig ein­zu­log­gen um mehr Prio­ri­tät zu bekommen?

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- und die Poli­zis­ten hät­ten sie auch in Mariu­pol rum­ge­fah­ren. Und sie hät­ten sie auch zu Head­qua­ters gebracht. Und ja das also das wären Gebäu­de der “Patrol Poli­ce” in Mariu­pol gewesen.

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Aber nichts davon hat­te mit dem Ret­tungs­er­leb­nis aus dem Kran­ken­haus zu tun, denn das war davon unab­hän­gig (kei­ne Anga­be ob davor oder danach (danach war die Crew aber nur noch drei Tage in Mariu­pol), und kei­ner der Poli­zis­ten war aus dem Haupt­quar­tiers der Poli­zei Donetsk Regi­on, auch wenn der Poli­zist der das Kran­ken­haus bewacht hat (“Yes, I’m with the Jour­na­list!”) und der ein­fach aus der Erzäh­lung ver­schwun­den ist ein Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke hatte.

Und nur 10 Mona­te spä­ter, kommt in einem Pres­se­inter­view beim Sundance Fes­ti­vals her­aus, dass der Hyun­dai mit dem die Jour­na­lis­ten samt Film­ma­te­ri­al, das ja angeb­lich so wich­tig war, des­sen Bedeu­tung die Jour­na­lis­ten aber erst in Frei­heit, nach der Flucht aus Mariu­pol, ent­deckt hät­ten (auch wenn den Jour­na­lis­ten sein Edi­tor tele­fo­nisch täg­lich zu aktu­el­len Ent­wick­lun­gen gebrieft hat UND der Poli­zist im Kel­ler ihm gesagt hat “zei­ge der Welt mei­ne ster­ben­de Stadt”), was auch der aus­lei­ten­de Satz des Al Jaze­e­ra inter­views ist, also die­ses Direkt­zi­tat des Kel­ler­po­li­zis­ten --, also dass besag­ter Hyun­dai, mit dem sie zusam­men mit einer Fami­lie von drei Leu­ten aus Mariu­pol geflüch­tet sind - Vla­di­mir gehört hat IHREM POLIZEI-HANDLER IN MARIUPOL IN DEN LETZTEN TAGEN.

Und Vla­di­mir mit im Auto war, als sie Mariu­pol ver­las­sen haben.

Ich mein - ok, das kann man schon mal 10 Mona­te ver­ges­sen zu erwähnen…

Dabei hät­te der sie davor doch nur in die Rich­tung genudgt, da gäbe es vie­le Autos, schaut dass ihr aus der Stadt kommt. (Sie­he Al Jaze­e­ra Inter­view.)

FLEISSIG DIESE PATROL POLIZEI!

Die einer­seits KONZERTE für Jour­na­lis­ten arran­giert. Dann wie­der DIE ERSTEN PRESSEREISEN NACH IRPIN UND BUTSCHA ÜBERHAUPT, dann in Mariu­pol das Inter­net im sie­ben­ten Stock des Spi­tals bewacht, wo das Intro der am Sundance Fes­ti­val prä­mier­ten Repor­ta­ge “20 Days in Mariu­pol” gedreht wird - wo sie Regie­an­wei­sun­gen in die Kame­ra gibt, die Jour­na­lis­ten sie dort aber nur zufäl­lig getrof­fen hät­ten, da sie das Spi­tal bewacht hät­ten (mit Abzei­chen des Poli­zei Haupt­quar­tiers Donetsk Regi­on auf der Jacke, “Yes, I’m with the jour­na­list!” ins Funk­ge­rät schrei­end), die dann aber auch schon mal Chauf­feur für die Jour­na­lis­ten rund um Cher­nov in Mariu­pol spielt. UND SIE DANN NOCH AUS DER STADT FÄHRT, IM HYUNDAI DES HANDLERS, der in der Akti­on auch noch sei­ne Fami­lie gefähr­det, denn die war ja im Auto mit dabei. Was die Jour­na­lis­ten aber über 10 Mona­te ver­ges­sen zu erwäh­nen. Bis zu fol­gen­dem Interview:

But yes, the poli­ce­man that was with us, that hel­ped us in the last days [Eva­ku­ie­rung durch das Mili­tär am 12.03., Ver­las­sen von Mariu­pol am 15.03.], he also ris­ked his life and you know, safe­ty for - of his fami­ly, he took us in his car, and as the first huma­ni­ta­ri­an cor­ri­dor was open, they tried to take us out from the city, and that worked, becau­se fist days were very chao­tic, so we’re going through 15 check­points, you know, came­ras and hard dri­ves hid­den, flak jackets hid­den, we should have them in the city though, but ok I’m glad that we took them any­way and the car is full of bags and rus­si­ans are che­cking our docu­ments and this fami­ly… Every check­point we arri­ve uh, Vladimir’s wife just pray­ing, I can hear her pray­ing. We cros­sed all the­se check­points and at night, we dont see whe­re we are dri­ving, but we arri­ve at the next check­point, and ins­tead of rus­si­an we hear Ukrai­ni­an lan­guage, and she bursts into tears at that moment. Again, I should have filmed it - but yeah…

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UND DANN ARRANGIERT DIESE PATROL POLIZEI NOCH JOURNALISTEN KENNENLERN EXPERIENCES IN IHREM HAUPTQUATIER IN KIEW IN DEN ERSTEN DREI TAGEN DES KRIEGES.

Ich glaub jetzt hab ichs aber!

JEMAND SOLLTE EINE SOZIOLOGISCHE STUDIE ÜBER DIESE EINFLUSSREICHE PATROL POLIZEI IN DER UKRAINE ANSTRENGEN.

Oder aber ein­fach den Jour­na­lis­ten bei DW einen Medi­en­preis verleihen.

Ja, defi­ni­tiv - ihnen einen DW Medi­en­preis verleihen!

Wobei, lie­ber noch einen Jour­na­lis­ten­preis für die, sonst fühlt sich der ers­te so einsam.

Dann aber noch von Freun­den die Domain russianwarcrimeshouse.org regis­trie­ren las­sen, die über Kunst­au­stel­lun­gen mit Pho­tos der Cher­nov Crew berichtet:

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https://www.russianwarcrimeshouse.org/

also - wenn die Freun­de die Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on und das Pin­chu­kArt­Cent­re sind.

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Vic­tor Pin­chuk Foun­da­ti­on? Das sind die hier.

Und jetzt full cir­cle zurück zu Gumenyuk:
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We have?
Achja:

You­tube Video Short der Vic­tor Pin­chuk Foundation:

Sie­he: Vic­tor Pin­chuk Foundation

Die­se Gesell­schaft ist und bleibt das abso­lut GROTESK Allerletzte.

Quel­len:

1.

2.

Mstys­lav Cher­nov wider­spricht sich erneut


3.

Che­vron shopping!


4.

edit: Es gibt heu­te aber natür­lich auch wie­der gute Nachrichten:

US has repla­ced Rus­sia as Europe’s top cru­de oil supplier

Bonus: Gesichts­aus­druck, als ein ukrai­ni­scher Medi­en­pro­fes­sor in einer Fra­ge das State­ment setzt, dass nicht erwähnt wur­de, dass die Ukrai­ne seit letz­tem Febru­ar Mar­ti­al Law in der Medi­en­be­richt­erstat­tung durchsetzt.
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Wrong nar­ra­ti­ve, wrong narrative!

edit: IHR VERFICKTEN SÄUE - STERBT:
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src: click INTERNATIONALER FACTCHECKING DAY! BEI BLOG.GOOGLE! GESPONSORT VON LVIV MEDIA FORUM! UND THOMSONFOUNDATION.

Moment wer ist jetzt eigent­lich die Thom­son Foundation?!

Sup­por­ting net­works to maxi­mi­se revenue

We pro­vi­de industry-leading con­sul­tancy to news orga­ni­sa­ti­ons to help expand audi­en­ces and maxi­mi­se reve­nue to sup­port qua­li­ty, inde­pen­dent jour­na­lism that tells sto­ries vital to the public inte­rest. We link local news orga­ni­sa­ti­ons — from Kyiv to Kiga­li, Qui­to to Cai­ro — crea­ting a dyna­mic com­mu­ni­ty to share solu­ti­ons whe­re it matters. 

src: click

Ein Kon­sul­ting­un­ter­neh­men für Nach­rich­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen! Das bera­ten­de Unter­neh­men in Netz­wer­ken zusam­men­schließt und ihnen dadurch ver­spricht ihre Reich­wei­te zu erhö­hen! Medi­en­kom­pe­tenz­übung bei Goo­g­les “Faktencheck23” Initia­ti­ve selbst?!
vgl: click

Ja gut, aber immer hin ver­sor­gen die ihre selbst­ge­bil­de­ten News­netz­we­ke unab­hän­gi­ger Jour­na­lis­ten noch mit eige­nen Busi­ness und Reichweitenstudien!

Informing media through research
We com­mis­si­on exten­si­ve audi­ence and media land­s­ca­ping rese­arch to inform the edi­to­ri­al and busi­ness deve­lo­p­ment of par­ti­ci­pants in our pro­jects. We do this rese­arch in coun­tries whe­re reli­able quan­ti­ta­ti­ve audi­ence data often doesn’t exist, but is vital for busi­ness growth.

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Damit Jour­na­lis­mus auch noch mor­gen unab­hän­gig agie­ren kann!

Videoansprache von Präsident Selenskyj

30. März 2023

Im öster­rei­chi­schen Parlament.

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Kein Kom­men­tar.

Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen?

26. März 2023

Stellt sich raus - über fact­che­cking -- via
https://euvsdisinfo.eu/

Eine Fact­che­cking Platt­form die von der euro­päi­schen Kom­mis­si­on betrie­ben und bewor­ben wird.

Die als Des­in­for­ma­ti­on gekenn­zeich­ne­ten Mythen auf der Sei­te der deut­schen Ver­tre­tung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on sind alle­samt in Ordnung -

https://germany.representation.ec.europa.eu/zwolf-mythen-uber-den-krieg-russlands-der-ukraine-und-die-wahrheit_de

Die ver­link­ten debunk­ten Mythen auf der Kam­pa­gnen Sei­te jedoch nicht.

https://euvsdisinfo.eu/de/desinformation-ueber-den-aktuellen-russland-ukraine-konflikt-sieben-mythen-entlarvt/

Wer ist “EU vs Disinformation”?

Die­se Web­sei­te gehört zu einer Kam­pa­gne, die dar­auf abzielt, kreml­freund­li­che Des­in­for­ma­ti­on bes­ser vor­her­zu­sa­gen, ihr ent­ge­gen­zu­wir­ken und auf sie zu ant­wor­ten. Die “EU vs Dis­in­for­ma­ti­on” Kam­pa­gne wird von der East Strat­Com Task For­ce im Euro­päi­schen Aus­wär­ti­gen Dienst durch­ge­führt. Die Task For­ce wur­de gegrün­det, nach­dem die EU Staats- und Regie­rungs­chefs die Not­wen­dig­keit beton­ten, Russ­lands lau­fen­den Des­in­for­ma­ti­ons­kam­pa­gnen entgegenzuwirken.

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Umfang­rei­che­res about us in eng­li­scher Sprache

Um wel­che Punk­te geht es:

Mythos 1: „Die aktu­el­len Span­nun­gen gehen aus dem bestän­dig aggres­si­ven Ver­hal­ten der Ukrai­ne und ihrer Ver­bün­de­ten im Wes­ten her­vor. Russ­land ver­tei­digt ledig­lich sei­ne legi­ti­men Inter­es­sen und ist nicht für die­sen Kon­flikt verantwortlich.“

Falsch. Tat­sa­che ist, dass Russ­land wie­der­holt gegen inter­na­tio­na­les Recht und ande­re Über­ein­kom­men, denen es sich ver­pflich­te­te, ver­stößt. Mit der ille­ga­len Anne­xi­on der Krim und bewaff­ne­ten Angriffs­hand­lun­gen gegen die Ukrai­ne hat Russ­land, eines der stän­di­gen Mit­glie­der des UN-Sicherheitsrats, gegen min­des­tens 12 inter­na­tio­na­le und bila­te­ra­le Abkom­men ver­sto­ßen. Dar­un­ter die Char­ta der Ver­ein­ten Natio­nen, die Schluss­ak­te von Hel­sin­ki und die Char­ta von Paris für ein neu­es Euro­pa, wel­che die sou­ve­rä­ne Gleich­heit und ter­ri­to­ria­le Unver­sehrt­heit der Staa­ten, die Unver­letz­lich­keit von Gren­zen, die Unter­las­sung von Bedro­hun­gen oder Gewalt­an­wen­dun­gen sowie die Frei­heit von Staa­ten, ihre eige­nen Sicher­heits­über­ein­kom­men zu wäh­len oder zu ändern, garantieren.

An sich kor­rekt - aber nur durch grou­ping, und das Set­zen von lediglich.

Die aktu­el­len Span­nun­gen gehen aus dem bestän­dig aggres­si­ven Ver­hal­ten der Ukrai­ne und ihrer Ver­bün­de­ten im Wes­ten her­vor - ist für sich genom­men nicht falsch.

Es kommt auf den Stand­punkt an. Wer­tet man die Aus­wei­tung der Nato, oder die Sank­tio­nen gegen die Betrei­ber­ge­sell­schaft der Kertsch­brü­cke, oder das Ver­hand­lungs­an­ge­bot des Atlan­tic Coun­cil im Dezem­ber als aggres­si­ves Ver­hal­ten, ist das durch­aus ein vali­der Stand­punkt. Der auch in inter­na­tio­na­len geo­po­li­ti­schen Debat­ten durch­aus ver­tre­ten wird.

Oder ums auf voll­kom­men dumm her­un­ter­zu­bre­chen, Pope says Ukrai­ne war fuel­led not just by ‘Rus­si­an empi­re’ Und Pope Fran­cis says Ukrai­ne war was ‘perhaps somehow pro­vo­ked’.

Es ist auch mög­lich den Stand­punkt ein­zu­neh­men, dass Russ­land aus der Innen­sicht “legi­ti­me Inter­es­sen” verteidigt.

Mit dem pro­ble­ma­ti­schen Zusatz vor­wärts­ver­tei­digt - dh. klei­ner Spin an der Stel­le, aber Mon­roe Dok­trin (“A gre­at powers backy­ard”) Erklä­rungs­mus­ter sind außen­po­li­tisch, bei­spiels­wei­se in For­eign Affairs (der Publi­ka­ti­on), immer noch gang und gäbe. Auch wenn sie Völ­ker­recht ignorieren.

Mythos 4: „Die NATO und der Wes­ten sind Schuld an der aktu­el­len Kri­se. Hät­ten sie sich an ihre Ver­spre­chen gehal­ten, die Alli­anz nicht zu erwei­tern, wür­de Russ­land sich nicht bedroht fühlen.“

Falsch. Solch ein Ver­spre­chen wur­de nie­mals gege­ben und auch nicht von der NATO gefor­dert. Rus­si­sche Staats­me­di­en haben oft behaup­tet, dem sowje­ti­schen Prä­si­den­ten Michail Gor­bat­schow wäre „münd­lich“ ver­spro­chen wor­den, dass die NATO sich nicht über die Gren­zen des wie­der­ver­ein­ten Deutsch­lands hin­aus aus­wei­ten wür­de. In Wahr­heit hat Gor­bat­schow selbst die­se Behaup­tun­gen in einem Inter­view 2014 bestrit­ten und gesagt, dass „das The­ma einer ‚NATO-Erweiterung‘ über­haupt nicht bespro­chen wur­de und in den Jah­ren auch nicht auf­kam. Das sage ich mit vol­ler Ver­ant­wor­tung. Nicht ein ein­zi­ges ost­eu­ro­päi­sches Land hat das The­ma ange­spro­chen, nicht ein­mal, nach­dem der War­schau­er Pakt 1991 auslief.“

Die­se soge­nann­ten ver­ba­len Abkom­men sind rei­ne Fik­ti­on. Die NATO-Mitglieder haben nie poli­tisch oder recht­lich bin­den­de Ver­spre­chen gege­ben, die Alli­anz nicht über die Gren­zen des wie­der­ver­ein­ten Deutsch­lands hin­aus auszuweiten.

Das ist fak­tisch falsch, und inhalt­lich stark ver­zer­rend. Das hier ist ein over­spe­ci­fic, non deni­al, denial.

Zuerst ein­mal, das Gor­bat­schow Inter­view gabs, und ist inhalt­lich kor­rekt wiedergegeben --

aber die münd­li­chen Zusa­gen gab es eben­falls, wie­der­holt, von meh­re­ren Sei­ten.

Sie sind kei­ne Fik­ti­on, son­dern beleg­tes his­to­ri­sches Geschehen-

Der Schlüs­sel­punkt an der Stel­le ist “haben nie poli­tisch oder recht­lich bin­den­de Ver­spre­chen gege­ben”. Das ist wie­der kor­rekt. Die münd­lich von meh­re­ren Ver­hand­lungs­part­nern wie­der­hol­ten Ver­spre­chen waren recht­lich und/oder poli­tisch nicht bindend.

Abge­ge­ben wur­den sie trotzdem.

Die Aus­le­gung von Chom­sky und Mear­s­hei­mer läuft dann wie folgt:
https://www.youtube.com/watch?v=qciVozNtCDM

Vor der ers­ten ers­ten Erwei­te­rung wur­de Russ­land als zu schwach gese­hen um sei­ne Inter­es­sen durch­zu­set­zen, also hat man erwei­tert. Vor der zwei­ten Erwei­te­rung wur­de Russ­land als zu schwach gese­hen, also hat man erweitert, …

Das ging bis 2004 gut, damals hat man Russ­land noch nahe­ge­legt, dass es auch ein Teil der euro­päi­schen Ver­tei­di­gungs­struk­tur wer­den kön­ne, das änder­te sich nach 2004 - und 2008 gings dann nicht mehr gut.

Die Behaup­tung, dass die NATO ver­spro­chen habe, sich nicht zu erwei­tern, ist eine fun­da­men­ta­le Fehl­dar­stel­lung der Natur der Alli­anz. Die NATO als Ver­tei­di­gungs­al­li­anz „ver­grö­ßert“ sich nicht im impe­ria­lis­ti­schen Sin­ne. Ent­schei­dun­gen über NATO-Mitgliedschaften lie­gen bei den ein­zel­nen Bewer­ber­län­dern und den aktu­el­len 30 NATO-Alliierten. Jeder sou­ve­rä­ne Staat kann sei­nen Weg selbst bestim­men und angren­zen­de Staa­ten – in die­sem Fall Russ­land – haben kein Recht einzuschreiten.

Die­ser Teil klingt zwar gut, stimmt aber ein­fach kom­plett nicht. Die Nato hat Angriffs­krie­ge begon­nen, auch sol­che ohne UN Man­dat. Sie­he auch: click

Man kann dar­über geteil­ter Auf­fas­sung sein, in wie weit Russ­land ein sol­ches Risi­ko­sze­na­rio betrof­fen hat und ob das gene­rell eher vor­ge­scho­ben, oder von Russ­land anders wahr­ge­nom­men wur­de -- aber dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Auf­nah­me der Ukrai­ne und Geor­gi­ens in die Nato eine red line dar­stellt, hat Russ­land seit 2008.

Es ist auch nicht rich­tig, dass im Bezug auf einen Nato­bei­tritt “jeder sou­ve­rä­ne Staat sei­nen Weg selbst bestim­men kann”, da die Auf­nah­me nur nach ein­stim­mi­ger Zustim­mung aller Mit­glieds­staa­ten erfolgt. Und auch nur, wenn das Land gera­de nicht in eine krie­ge­ri­sche Aus­ein­an­der­set­zung invol­viert ist.

Es ist auch unter dem Aspekt nicht rich­tig, dass Deutsch­land und Frank­reich gegen die Auf­nah­me der Ukrai­ne regel­mä­ßig ein Veto ein­ge­legt haben.

sie­he: 1 und 2

Mythos 5: „Wegen der aggres­si­ven Expan­si­on der NATO ist Russ­land jetzt ‚von Fein­den umzin­gelt‘ und muss sich verteidigen.“

Falsch. Kein Land und kei­ne Alli­anz plant, in Russ­land ein­zu­mar­schie­ren. Nie­mand bedroht Russ­land. In Wahr­heit sind die EU und die Ukrai­ne über­zeug­te Unter­stüt­zer der bestehen­den euro­päi­schen Sicher­heits­ord­nung. Füh­ren Sie sich vor Augen, dass Russ­land geo­gra­phisch gese­hen das größ­te Land der Welt ist mit einer Bevöl­ke­rung von über 140 Mil­lio­nen Men­schen und über eine der größ­ten Streit­kräf­te der Welt mit den meis­ten Atom­waf­fen ver­fügt. Es ist absurd, Russ­land als akut bedroh­tes Land darzustellen.

Falsch, ten­den­zi­ös und eine Nebelgranate.

Es ging in kei­nem geo­po­li­ti­schen Plan­spiel von US Denk­fa­bri­ken zum The­ma jemals um eine “voll­stän­di­ge Ein­kes­se­lung Russ­lands”, noch wur­de die­ses Sze­na­rio jemals von jeman­dem behaup­tet, der noch alle Tas­sen im Schrank hat. (22.000km Gren­ze? Gro­ßer Kes­sel… *hust*)

Aber Rand hat sich noch 2019 wun­der­ba­re Gedan­ken dar­über gemacht wie man Russ­land “over­ex­ten­ded”.

Und Zbi­gniew Brze­ziń­ski, Vor­den­ker der Neo­cons, um ein Encir­cle­ment of the black sea - in der Russ­land sei­nen ein­zi­gen ganz­jäh­rig eis­frei­en Mili­tär­ha­fen hat -- (vgl. auch: 1 und 2 )

den Selen­skyj in Dekret 177/2021 vom 24. März 2021 zur Rück­erobe­rung aus­ge­schrie­ben hat.

Der ers­te gro­ße rus­si­sche Mili­tär­auf­marsch an der ukrai­ni­schen Gren­ze erfolg­te in DER SELBEN Woche.

Wäre danach (ter­ri­to­ria­le Inte­gri­tät der Ukrai­ne wie­der her­ge­stellt) das Schwar­ze Meer umzingelt?

Ukrai­ne (bald Nato Mit­glied, check (Russ­land bekam nur Zusa­gen dass die Nato nicht wäh­rend der Amts­zeit Putins erwei­tern wür­de)), Tür­kei (Nato Mit­glied, check), Bul­ga­ri­en (Nato Mit­glied, check, seit 2004 - how fun), Rumä­ni­en (Nato Mit­glied, check, seit 2004 - how fun), Russ­land (nicht mehr im Schwar­zen Meer vor­han­den, da Sewas­to­pol ja unter bal­di­ger Nato Kon­trol­le), Geor­gi­en (bald Nato Mit­glied, check)!

Ist die Iso­la­ti­on Russ­lands vom Schwar­zen Meer eine Bedro­hung für Russ­land? Naja, schon - umsonst hat sich Zbig sei­ner­zeit die Tak­tik nicht aus­ge­dacht.

Russ­land hört damit auf als über­re­gio­na­le Macht zu exis­tie­ren, da es sei­ne mili­tä­ri­sche Macht nicht mehr in Satel­li­ten­staa­ten pro­ji­zie­ren kann.

https://www.swr.de/wissen/1000-antworten/warum-ist-die-krim-fuer-russland-so-wichtig-100.html

Ach­ja, und dann gibts noch so ein paar klei­ne Wirt­schafts­ein­brü­che on top -

Bei den Häfen geht es außer­dem nicht nur ums Mili­tär, son­dern auch um den Han­del. Schiffs­trans­por­te sind viel bil­li­ger als jeder ande­re Ver­kehrs­weg. Und auch wenn Wla­di­wos­tok eine Mil­lio­nen­stadt ist, ist der Hafen doch sehr weit weg vom Groß­teil der rus­si­schen Bevöl­ke­rung, die auf der ande­ren Sei­te des Urals lebt, also im euro­päi­schen Teil des Landes.

Des­halb ist die Krim für Russ­land so wich­tig: Ein gro­ßer ganz­jäh­rig eis­frei­er Hafen in rela­ti­ver Nähe zu den Städ­ten, in denen die meis­ten Rus­sen leben. Für den Han­del ist das ein Rie­sen­vor­teil. Mili­tä­risch ist die Lage zwar sub­op­ti­mal, denn ins Mit­tel­meer kommt man von dort nur durch den Bos­po­rus und der wird vom NATO-Mitglied Tür­kei kon­trol­liert. Und die kann im Kriegs­fall die Meer­enge sper­ren, was sie nach dem rus­si­schen Angriff auf die Ukrai­ne auch getan hat. Aber immer­hin hat Russ­land im Kriegs­fall von der Krim aus eine per­fek­te Kon­trol­le über das Schwar­ze Meer.

Mythos 6: „Auf jeden Fall ist Russ­land nicht für die aktu­el­len Span­nun­gen in der Ukrai­ne ver­ant­wort­lich. Die Ukrai­ne hat bewusst die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen gebro­chen und der Wes­ten lie­fert Waf­fen an die Ukrai­ne. Russ­land muss schnell han­deln, um sei­ne Gren­zen zu ver­tei­di­gen. Die Pro­vo­ka­ti­on geht vom Wes­ten aus.“

Falsch. In Wahr­heit ist es Russ­land, das 140 000 Streit­kräf­te und Aus­rüs­tung an der Gren­ze zur Ukrai­ne, ein­schließ­lich auf der ille­gal annek­tier­ten Krim, ver­sam­melt hat.

Ehm, EHM, EHHHEEEM?!! Auslassung.

Als Reak­ti­on auf das Dekret 117/2021:

»Dekret des Prä­si­den­ten der Ukrai­ne Nr. 117/2021 über die Reso­lu­ti­on des Rates für Natio­na­le Sicher­heit und Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne vom 11. März 2021 (Über die Stra­te­gie der De-Okkupation und Reinte­gra­ti­on des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebie­tes der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol). 

In Über­ein­stim­mung mit Arti­kel 107 der Ver­fas­sung der Ukrai­ne beschlie­ße ich hier­mit Folgendes:

1. Umset­zung der Reso­lu­ti­on des Rates für natio­na­le Sicher­heit und Ver­tei­di­gung der Ukrai­ne vom 11. März 2021 “Über die Stra­te­gie der Räu­mung und Wie­der­ein­glie­de­rung des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebiets der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol”.

2. Geneh­mi­gung der Stra­te­gie zur Räu­mung und Wie­der­ein­glie­de­rung des vor­über­ge­hend besetz­ten Gebiets der Auto­no­men Repu­blik Krim und der Stadt Sewastopol.

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Sor­ry, hier müs­sen wir mal kurz in die Fußnoten…

Wis­sen­schaft­li­cher Dienst des Deut­schen Bundestages:

Aus­ar­bei­tung: Die Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen zum Ostukraine-Konflikt, Janu­ar 2022

2. Zur Umset­zung der Mins­ker Vereinbarungen

Die Umset­zung der Mins­ker Ver­ein­ba­run­gen ist in den letz­ten Jah­ren von zahl­rei­chen poli­tik­wis­sen­schaft­li­chen Ana­ly­sen und Kom­men­ta­ren beglei­tet worden,24 die an die­ser Stel­le nicht wei­ter ergänzt oder kom­men­tiert wer­den sol­len. Auch das Aus­wär­ti­ge Amt (AA) hat die Lage in der Ost­ukrai­ne in einem aktu­el­len Sach­stands­be­richt analysiert.25
Im Zuge des Mins­ker Umset­zungs­pro­zes­ses hat die ukrai­ni­sche Regie­rung im August 2021 im ukrai­ni­schen Par­la­ment (Wer­chow­na Rada)26 einen Geset­zes­ent­wurf für ein Tran­si­ti­ons­ge­setz zur Reinte­gra­ti­on von Don­bas („Zu den Grund­la­gen der Staats­po­li­tik der Über­gangs­pe­ri­ode“) ein­ge­bracht. Zu die­sem Geset­zes­ent­wurf liegt eine Stel­lung­nah­me der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on für Demo­kra­tie durch Recht (sog. Vene­dig Kom­mis­si­on) des Euro­pa­rats vor.27 Dar­in emp­fiehlt die Kom­mis­si­on weit­rei­chen­de Über­ar­bei­tun­gen des Gesetzesentwurfs.28 Gleich­zei­tig weist die Kom­mis­si­on aber auch auf die Schwie­rig­kei­ten einer Bewer­tung des Geset­zes­ent­wurfs hin.29

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Hmm, was ist denn da Fuß­no­te 26?

OH!

26 Vgl. Home­page des ukrai­ni­schen Par­la­ments http://w1.c1.rada.gov.ua/pls/zweb2/webproc4_1?pf3511=72625. Zustän­dig ist danach offen­bar der Aus­schuss für Men­schen­rech­te, De-Okkupation und Wie­der­ein­glie­de­rung der vor­über­ge­hend besetz­ten Gebie­te in Donezk, den Oblas­ten Luhansk und der Auto­no­men Repu­blik Krim, der Stadt Sewas­to­pol, natio­na­len Min­der­hei­ten und inter­eth­ni­schen Beziehungen.

Reak­ti­on der Veni­ce Com­mis­si­on (Euro­pean Com­mis­si­on for Demo­cra­cy Through Law)

II. Gene­ral comments
A. Inter­na­tio­nal issues
6. The draft law is based on the pre­mi­se that both the Donetsk and Luhansk oblasts and the Auto­no­mous Repu­blic of Cri­mea and the city of Sevas­to­pol are part of Ukrai­ne but are ille­gal­ly occu­p­ied (and, in the case of Cri­mea and Sevas­to­pol, also ille­gal­ly anne­xed) by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on. This under­stan­ding is clear­ly expres­sed in the draft law through refe­ren­ces to armed aggres­si­on of the Rus­si­an Fede­ra­ti­on and tem­pora­ry occup­a­ti­on of tho­se regi­ons. This assump­ti­on in the draft law is oppo­sed by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, which con­si­ders the Auto­no­mous Repu­blic of Cri­mea and the city of Sevas­to­pol as part of its ter­ri­to­ry sin­ce March 2014.The Rus­si­an Fede­ra­ti­on has not reco­gnis­ed the self-proclaimed Donetsk and Luhansk People’s Republics.1

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Ich darf das mal aus der diplo­ma­ti­schen Spra­che über­sezt­zen. Wir sind uns zwar unklar, ob wir sagen sol­len dass das Minsk 2 ver­letzt, aber DONT DO THIS YOU FUCKERS!

Reak­ti­on?

01/25/2022 The pro­ject has been with­drawn.

Also fas­sen wir zusammen.

Pro­pa­gan­da auf Fact­che­cking Sei­ten der Euro­päi­schen Kommission?

Check!

Oder zumin­dest sehr ten­den­ziö­ser Spin.

Die­se Gesell­schaft ist das ALLERLETZTE.

The 12 most common materials that go into the Green Revolution

26. März 2023

SHREVEPORT, La. — BRF hos­ted its Annu­al Event on Thurs­day, Janu­a­ry 12, 2023, fea­turing geo­po­li­ti­cal stra­te­gist and aut­hor Peter Zeihan

All right! Let’s say you don’t like con­ven­tio­nal oil and gas alt­hough we’­re in Shre­veport, that would be weird but - the­re are busi­ness oppor­tu­nities in other things.

What we’­re loo­king at here is what goes into an electric vehi­cle ver­sus a nor­mal vehi­cle now.

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A nor­mal vehi­cle or a nor­mal Power Plant it’s real­ly pret­ty strai­ght­for­ward you get the fuel in the­re, you light a match you set it on fire, you cap­tu­re the heat yes yes it’s more com­pli­ca­ted than that but it’s real­ly, you know this is old tech­no­lo­gy - we figu­red this out 150 years ago, but if you want electri­ci­ty you got to do more becau­se trans­mis­si­on and the sto­rage, that’s real­ly invol­ved in terms of engi­nee­ring and mate­ri­als - so this is the type of mate­ri­als that goes into EVs ver­sus con­ven­tio­nal vehi­cles. It’s an order of magnitu­de more com­pli­ca­ted. More mate­ri­als and more of them. Now we under­stand in our gut the pain and the com­ple­xi­ty of a fos­sil fuel-based fuel sys­tem becau­se you have to deal with Iran and Iraq and Vene­zue­la and Russia.

But if we want to do the green tran­si­ti­on if that is real­ly our goal, then we need to deal with 

Cana­da and
Mexi­co and
Peru and
Chi­le and
Boli­via and
Bra­zil and
Argen­ti­na and
South Afri­ca and
Gabon and
Con­go and
Eri­trea and
Ethio­pia and
Mozam­bi­que and
Aus­tra­lia and
Viet­nam and
Indo­ne­sia and
Malay­sia and
Chi­na and
Paki­stan and
Tur­key and
Mon­go­lia and
Kazakh­stan and
Uzbe­ki­stan and
oh yeah still
Russia

You think oil geo­po­li­tics was a pain in the ass?
You’­re not going to mine lithi­um here, but every mate­ri­al has to be pro­ces­sed so it can be used.

The­se are the the 12 most com­mon mate­ri­als that go into the Green Revolution -

Bildschirmfoto 2023 03 26 um 10 52 30
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we need to dou­ble the amount of copper

we need 10 times as much nickel and

[we need 10 times as much] lithium 

we need 18 times as much graphite 

and pro­ces­sing all of that stuff takes power. Ever­ything that is a red wedge up the­re is pro­ces­sed pri­ma­ri­ly in Chi­na and it will be going to zero, we’­re never going to do the Green Revo­lu­ti­on. Not at the scope and the speed that some peop­le think.

But we’­re going to try and we’­re going to make some pro­gress and even if all we want is lithi­um bat­te­ries for our lap­tops on our pho­ne we’­re still going to need more than we have right now becau­se we’­re going to lose a lot of what we have right now and it has to be repla­ced and it has to be pro­ces­sed some­whe­re with mari­ti­me access and cheap electricity.

Bonus. Nie in der Geschich­te der Mensch­heit wur­de eine Ver­dopp­lung der För­der­men­ge einer sel­te­nen Res­sour­ce inner­halb von 10 Jah­ren erzielt.

Zwei­ter Bonus:

Die Ame­ri­ka­ner sind dabei, die gesam­te deut­sche, ener­gie­in­ten­si­ve Indus­trie abzu­wer­ben und zwar sehr aggres­siv. Deutsch­land ist in ener­gie­in­ten­si­ven Bereich nicht mehr wett­be­werbs­fä­hig. Dank der Ener­gie­wen­de. Und was
das bedeu­tet, wer­den wir in den nächs­ten Jah­ren erle­ben. Bis jetzt ist Deutsch­land immer noch ein Indus­trie­staat, der die Mit­tel hat, um Macht­mit­tel aufzubauen.

Durch­aus mög­lich, dass es in eini­ger Zeit nicht mehr der Fall sein wird, also von daher die­se regel­ba­sier­te inter­na­tio­na­le Ord­nung in der Form, wie sie jetzt besteht, ist eigent­lich nicht in unse­rem Inter­es­se und wir soll­ten über­le­gen, wie wir die­se Ord­nung ändern können.

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Zitat von:

Dr. Karl-Friedrich Weiland

Dr. Karl-Friedrich Wei­land ist seit 2007 als Rechts­an­walt und Poli­tik­be­ra­ter in Ber­lin tätig. Seit 2022 ist er zudem Grün­der und Geschäfts­füh­rer des Kal­lik­les Verlages.

Zuvor war er von 2017 bis 2021 Wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter eines Abge­ord­ne­ten des Deut­schen Bun­des­ta­ges und dane­ben benann­ter Mit­ar­bei­ter einer Bun­des­tags­frak­ti­on für das Par­la­men­ta­ri­sche Kon­troll­gre­mi­um (PKGr).

Nach einem Stu­di­um der Rechts­wis­sen­schaft und einem anschlie­ßen­den Mas­ter­stu­di­um in Rechts­in­for­ma­tik wur­de er 2017 mit einer Arbeit über die „Theo­rie des Staats­streichs“ an der Humboldt-Universität zu Ber­lin in Poli­tik­wis­sen­schaft pro­mo­viert. Die Dis­ser­ta­ti­on wur­de durch Prof. Dr. Her­fried Münk­ler betreut.

Seit 2021 befasst er sich im Rah­men sei­nes Blogs auf www.geopolitik.de mit geo­po­li­ti­schen Fragen.

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Erwähnt bei der Öffent­li­chen Anhö­rung des Aus­wär­ti­gen Aus­schus­ses am Mon­tag, den 17. Okto­ber 2022 zum Thema: 

Sys­te­mi­sche Kon­kur­renz“ von libe­ra­len Demo­kra­tien und auto­ri­tär geführ­ten Staa­ten: Hand­lungs­stra­te­gien zur Wah­rung der regel­ba­sier­ten inter­na­tio­na­len Ordnung.

Sel­be Anhö­rung, Thors­ten Ben­ner, Glo­bal Public Poli­cy Insti­tu­te:

Wir müs­sen jetzt die­se Trau­er zu dem ein­gangs genann­ten Selbst­be­wusst­sein und Enga­ge­ment in die­sem System-Wettbewerb posi­tiv angehen.

Da hilft wenig cui bono Gerau­ne, das ich teil­wei­se von ganz links und ganz rechts gehört habe.
Wir brau­chen auch nicht nach Chi­na zu schau­en, um Karl Schmidt zu reimpor­tie­ren. Das ist sicher­lich kein guter Leit­stand für die deut­sche Außen­po­li­tik, aber wir müs­sen den Din­gen ins Auge schau­en und da fin­de ich ganz wich­tig, dass wir chi­ne­si­sche Doku­men­te ernst nehmen.

Das Doku­ment Nr. Neun, das zum Bei­spiel sehr klar ein Sys­tem zeigt, das sich im Kampf sieht mit unse­rem Sys­tem. Das kann man nicht weg­wün­schen, das kann man sich ein­fach anschau­en oder den schö­nen Auf­satz von John Gar­naut Engi­neers of the Soul lesen, um Ver­ständ­nis dafür zu haben, was chi­ne­si­sche Macht­ha­ber antreibt.

Und dann kommt man viel­leicht zu der Erkennt­nis, dass wirk­li­che Frie­dens­po­li­tik Inves­ti­ti­on in Abschre­ckung ist, Abschre­ckung für Chi­na, damit es den Sta­tus Quo in der Tai­w­an­fra­ge nicht uni­la­te­ral ver­sucht mit Gewalt zu verschieben.

Da soll­ten wir alles tun, dafür müs­sen wir unse­re eige­ne Abhän­gig­kei­ten gegen­über Chi­na ver­rin­gern, um glaub­wür­dig abschre­cken zu können.

Wir müs­sen uns auch lösen von die­sen Phan­ta­sien, dass wir maß­geb­li­che Akteu­re sind im Wes­ten, die eine kom­plet­te Ent­kopp­lung von Chi­na wollen. 

Nein, das ist Chi­na, das schon seit sehr lan­ger Zeit sehr stra­te­gisch selek­ti­ve Ent­kopp­lung betreibt und möch­te, dass wir immer abhän­gi­ger von denen wer­den, sie aber weni­ger abhän­gig von uns und momen­tan einen ziem­lich guten Weg teil­wei­se mit Deutsch­land haben.

Wir müs­sen den Spieß umdre­hen und sagen, wir gehen mit Enga­ge­ment in die­se Welt, es ist eine span­nen­de Welt, wo wir diver­si­fi­zie­ren, wo wir neue Län­der, neue Part­ner ent­de­cken, uns schlau machen, wie ticken die.

Ent­schul­di­gung - Sie als Poli­ti­ker - Ent­schul­di­gung - kön­nen einen guten Bei­trag leis­ten, dort­hin zu reisen.

Ich glau­be, vie­le ande­re Stif­tun­gen kön­nen einen Bei­trag leis­ten, die­se Ver­bin­dun­gen aufzubauen.

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Wei­te­rer Bonus: Das beweg­te Leben des Johan­nes Stangl

The right order of things

26. März 2023

1.

20. März 2022

Seit Wochen behaup­ten, man sei offen für neue Gesprä­che, aber wenn dann nur auf einer Ebe­ne Selenskyj/Putin direkt, nicht so unter lower rank Diplo­ma­ten, damit Selen­skyj mit Putin gleich bespre­chen kann, was denn mit den, Selen­skyj Zitat - gehirn­ge­wa­sche­nen Leu­ten im Don­bas und auf der Krim pas­sie­ren soll, die Selen­skyj dann bei dem Tref­fen von Russ­land zurück bekom­me. (30 Jah­re Auto­no­mie der Regio­nen, dann auto­ma­ti­scher Über­gang in die poli­ti­sche Ver­wal­tung der Ukraine.)

Zaka­ria: Pre­si­dent Biden has cal­led Vla­di­mir Putin a war cri­mi­nal, and yet you have cal­led for nego­tia­ti­ons with him. Will it be hard, will it be pain­ful for you to have to sit down with Putin, were he could agree and nego­tia­te with him?

Selen­skyy: I am rea­dy for nego­tia­ti­ons with him.

I was rea­dy over the last two years and i think that -- I think that without nego­tia­ti­ons we can­not end this war.

I think that all the peop­le who think that this dia­lo­gue is shal­low and that it is not going to result in anything, they just don’t under­stand that this is very valuable.

If the­re is just 1% chan­ce for us to stop this war, i think that we need to take this chan­ce. We need to do that.

I can tell you about the result of the­se nego­tia­ti­ons. In any case, we are losing peop­le on a dai­ly basis, inno­cent peop­le on the ground.

Rus­si­an for­ces have come to exter­mi­na­te us, to kill us, and we have demons­tra­ted the digni­ty of our peop­le and our army, that we are -- we are able to deal a power­ful blow, we are able to strike back, but unfor­tu­n­a­te­ly our digni­ty is not going to pre­ser­ve the lives, so i think that we have to use any for­mat, any chan­ce in order to have the pos­si­bi­li­ty of nego­tia­ting the pos­si­bi­li­ty of tal­king to Putin.

But if the­se attempts fail, that would mean that this is a third world war. 

Zaka­ria: You know the rus­si­an deman­ds, they want you to reco­gni­ze that cri­mea is part of rus­sia, that the two repu­blics in the Don­bas are inde­pen­dent republics.

They want a gua­ran­tee, perhaps in the ukrai­ni­an con­sti­tu­ti­on, that ukrai­ne will never be a mem­ber of NATO.

Are you wil­ling to make tho­se compromises?

Selen­skyy: Com­pro­mi­ses for which we can­not be rea­dy as an inde­pen­dent sta­te are any com­pro­mi­ses rela­ted to our ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty and our sov­er­eig­n­ty and the ukrai­ni­an peop­le have spo­ken about it, they have not gree­ted rus­si­an sol­di­ers with a bunch of flowers, they have gree­ted them with bra­very, they have gree­ted them with wea­pons in their hands.

So for­ci­b­ly you can­not make yourself a friend, you can­not car­ry favor with the citi­zens of ano­t­her coun­try for­ci­b­ly. You can­not just make a pre­si­dent of ano­t­her coun­try to reco­gni­ze anything by the use of force.

So ever­ything that they are doing is not just about poli­tics, it’s about -- it’s about rea­li­ty. They have made their way to Ker­shon regi­on but peop­le are fee­ling hat­red and ani­mo­si­ty and they will con­ti­nue to kill rus­si­ans becau­se rus­si­ans have kil­led their children.

You can­not rever­se this situa­ti­on anymore.

You can­not just demand from Ukrai­ne to reco­gni­ze some ter­ri­to­ries as inde­pen­dent republics.

The­se com­pro­mi­ses are sim­ply wrong.

I can­not reco­gni­ze per­so­nal­ly as a pre­si­dent and second­ly as a citi­zen and third­ly you can­not for­ce peop­le to love the enemy. That’s impossible.

What you can do is to make a pau­se and just deci­de on how we are going to live fur­ther on.

What has to be done in order to put an end to the war, to pre­vent fur­ther wars, and how to find and approach the­se ter­ri­to­ries which are tem­pora­ri­ly occupied.

This is a very dif­fi­cult mat­ter becau­se part of the­se ter­ri­to­ries were occu­p­ied eight yars ago and during ent­i­re peri­od of eight years they have been brain washing peop­le and child­ren on who they are. They’­ve been tel­ling them that they have pre­ser­ved their lives, they have been tel­ling lies that ukrai­ni­ans are fascists, they have been fil­ling their heads with lies for many years and it’s very dif­fi­cult becau­se of that to find understanding.

You defi­ni­te­ly under­stand what infor­ma­ti­on poli­ci­es mean, the­re­fo­re, we have to come up with a model whe­re Ukrai­ne will not lose it’s ter­ri­to­ri­al integrity.

We can­not con­ce­de to it.

But still we have to find a model of under­stan­ding to pre­vent fur­ther wars bet­ween our ter­ri­to­ries that we con­trol and tem­pora­ry occu­p­ied territories.

So wha­te­ver the dis­cus­sions that we have in our nego­tia­ting alle­ga­ti­ons, i think that it’s just -- the two of us, me and Putin, who can make an agree­ment on this.

2.

Ein­schub:

04. Febru­ar 2023

Ver­schwei­gen, dass man zum Zeit­punkt von 1. bereits - auf Druck des Wes­tens, einen Dia­log­frie­den in Ver­hand­lun­gen aus­ge­schlos­sen hat. Sie­he Nafta­ly Bennett.

3.

03. April 2022

Kule­ba zu Times Radio schi­cken, wo der erst Mal der Welt erklä­ren kann wie man Butscha ausspricht.

Ohne dass es davor jemand falsch aus­ge­spro­chen hätte -

(Thats But­cher, not Bucca)

Dort eine Pas­sa­ge plat­zie­ren in der Kule­ba wie­der­holt erwähnt, dass er zu dem Teil der Per­so­nen im Füh­rungs­stab gehö­re hat die “bis zum Ende kämp­fen wol­len”, und dass er das immer schon woll­te “nicht erst seit Butscha”.

- raped women, kil­led, tor­tu­red civi­li­ans, mass gra­ves, safa­ris arran­ged by rus­si­an sol­di­ers against human civi­li­an, against civi­li­ans - it’s unspeaka­ble and I was com­mit­ted even befo­re But­cha - the - by the way it’s the right spel­ling is but­cher not buc­ca, I was com­mit­ted to pro­se­cu­ting all rus­si­an atro­ci­ties and war cri­mi­nals and to doing ever­ything that i could as for­eign minis­ter, to bring them to account but now --

I will be doing it until my last breath. They have to bear respon­si­bi­li­ty and the world has to punish rus­sia for its bar­ba­ri­an atro­ci­ties com­mit­ted in Ukrai­ne this is worse - Rus­sia is worse than isis, full stop

Sie­he: click

Jetzt ist das aber gut dass “ich per­sön­lich war ja immer schon der Mei­nung”, “man spricht das übri­gens But­cher (Schläch­ter) aus”, es wur­den Safa­ris ver­an­stal­tet, und “aber von jetzt an mach ichs, bis ich ster­be” und “denn die Rus­sen sind schlim­mer als Isis” -- KEIN vor­be­rei­te­ter Pro­pa­gan­da­text war, denn wie wür­de das denn an der Stel­le aussehen.

Zusatz Selen­skyj:

06. April 2022

Nach dem ers­ten Besuch der Mas­sen­grä­ber in Butscha:

Unfor­tu­n­a­te­ly, Butscha is just one of many examp­les of what the occu­p­iers did,” he said. This is not­hing but the actions of ter­ro­rists and it is the worst war crime sin­ce World War II. Rus­sia must be held accoun­ta­ble for this asked Zelen­skyi, who also show­ed the Secu­ri­ty Coun­cil a video of pic­tures of the atro­ci­ties lined up next to each other, describ­ing the cri­mes in detail.

src: click

- was damals (auf­grund der Schwe­re der Gräul­ta­ten in Butscha) HÖCHST deplat­ziert gewirkt hat.

Aber kei­ne Angst heu­te ist Butscha ja der Grund wess­halb die Ukrai­ne jetzt bis zum Sieg­frie­den wei­ter­kämp­fen muss.

Pro­pa­gan­da hat hier noch nie­mand entdeckt.

4.

12. April 2022

In Son­die­run­gen zu Frie­dens­ver­hand­lun­gen als Ukrai­ne auch in der ZWEITEN Ver­hand­lungs­run­de in der Tür­kei dann ein­fach nicht mehr reagieren -

und Russ­land dar­auf­hin die Gesprä­che abbre­chen lassen.

Fol­lowing the arri­val of Bri­tish Prime Minis­ter Boris John­son in Kyiv, a pos­si­ble mee­ting bet­ween Ukrai­ni­an Pre­si­dent Vla­di­mir Zelen­skyy and Rus­si­an Pre­si­dent Vla­di­mir Putin has beco­me less likely.

Source: Ukrain­s­ka Prav­da arti­cle “From Zelenskyy’s “Sur­ren­der” to Putin’s Sur­ren­der. How Nego­tia­ti­ons with Rus­sia Are Going”.

Quo­te from the arti­cle: “The Rus­si­an side…was actual­ly rea­dy for the Zelenskyy-Putin meeting.

But two things hap­pen­ed, after which a mem­ber of the Ukrai­ni­an dele­ga­ti­on, Mykhailo Podo­li­ak, had to open­ly admit that it was “not the time” for the mee­ting of the presidents. 

The first thing was the reve­la­ti­on of the atro­ci­ties, rapes, mur­ders, mas­sa­c­res, loo­ting, indiscri­mi­na­te bom­bings and hund­reds and thousands of other war cri­mes com­mit­ted by Rus­si­an tro­ops in the tem­pora­ri­ly occu­p­ied Ukrai­ni­an territories…

The second “obsta­cle” to agree­ments with the Rus­si­ans arri­ved in Kyiv on 9 April.”

Details: Accord­ing Ukrain­s­ka Prav­da sources clo­se to Zelen­skyy, the Prime Minis­ter of the United King­dom Boris John­son, who appeared in the capi­tal almost without warning, brought two simp­le messages.

The first is that Putin is a war cri­mi­nal, he should be pres­su­red, not nego­tia­ted with.

And the second is that even if Ukrai­ne is rea­dy to sign some agree­ments on gua­ran­tees with Putin, they are not.

Johnson’s posi­ti­on was that the collec­ti­ve West, which back in Febru­a­ry had sug­gested Zelen­skyy should sur­ren­der and flee, now felt that Putin was not real­ly as power­ful as they had pre­vious­ly ima­gi­ned, and that here was a chan­ce to “press him.”

Three days after John­son left for Bri­tain, Putin went public and said talks with Ukrai­ne “had tur­ned into a dead end”. [Ukrai­ni­an Pravda]

src: click

Was war denn das “second obsti­cle” das da am 09. April in der Ukrai­ne ange­kom­men ist? Ach­so ja, sie­he BBC - click.

Dabei ver­schwei­gen, dass die tak­ti­sche Umstel­lung zur mas­si­ven Auf­rüs­tung der Ukrai­ne mit schwe­ren Angriffs­waf­fen, bereits vier Tage VOR Butscha (29. März 2022) auf einer Kon­fe­renz in der Tür­kei von einem Prä­si­den­ti­al­be­ra­ter der Ukrai­ne ein­ge­for­dert wurde.
src: click

Eben­falls ver­schwei­gen, dass das Atlan­tic Coun­cil die­se For­de­rung zwei Tage VOR Butscha (31. März 2022) über­nom­men und das Nar­ra­tiv kre­iert hat, dass der Wes­ten schwe­re Angriffs­waf­fen jetzt lie­fern müs­se “da sich die Ukrai­ne sonst bald nicht mehr ver­tei­di­gen könne”.
src: click

5.

24. Mai 2022

Selen­skyj die Vor­be­din­gun­gen für Waf­fen­still­stands­ver­hand­lun­gen auf dem World Eco­no­mic Forum leicht abän­dern las­sen. Selen­skyj ist zu dem Zeit­punkt medi­al immer noch Friedenspräsident:

Ukrai­ni­an Pre­si­dent Volo­dym­yr Selen­sky insists on direct talks with Rus­si­an lea­der Vla­di­mir Putin. In an address to the World Eco­no­mic Forum in Davos, he again rejec­ted con­sul­ta­ti­ons through media­tors. If Putin unders­tood rea­li­ty, the­re would be a chan­ce to find a diplo­ma­tic way out of the con­flict. The lea­ders­hip in Moscow should with­draw its tro­ops to the lines befo­re it began its inva­si­on of Ukrai­ne on 24 Febru­a­ry, Selen­skyj deman­ds. “This could be a first step towards talks.” Ukrai­ne will fight until it has regai­ned all its ter­ri­to­ry, he said. (APA/AFP)

src: click

A first step! Wie gnädig.

6.

26. Mai 2022

Kule­ba: The­re are now no pre­con­di­ti­ons for ent­e­ring peace nego­tia­ti­ons, apart from Ukrai­ne “fee­ling” that “they are held in good faith”. And “rus­sia will only come for­ward to hold peace nego­tia­ti­ons [no in good faith used in that phra­sing] - if they are star­ting to lose, and are covering their los­ses, that I can pro­mi­se you.”

[…]

Kule­ba is now open­ly for other nati­ons enga­ging in hel­pful diplo­ma­tic talks that could bring about the end of the war. It is just that “they cant impo­se “new lines of con­ta­ct””, or “touch the ter­ri­to­ri­al inte­gri­ty of Ukrai­ne, as a who­le - at all”.

vgl: click

7.

1. Juni 2022

Man­gott in der ZIB 2:

Das Pro­blem ist, dass Selen­skyj selbst sei­ne Kriegs­zie­le immer anders defi­niert. Manch­mal sagt er die Rus­sen müs­sen aus dem gan­zen Land ver­trie­ben wer­den, also auch von der Krim, manch­mal sagt er - eh, ah, es wird schwie­rig wer­den die Rus­sen aus den Gebie­ten zu ver­trei­ben wo sie vor dem Krieg schon waren, aber was wir jeden­falls tun wer­den ist bis zum letz­ten Mann den Don­bas zu verteidigen.”

src: click

DANN ZWEI MONATE PAUSE

Talk amongst yourself, and deli­be­ra­te how you enjoy­ed the show so far!

Wei­ter gehts!

8.

30. Sep­tem­ber 2022

Ein Präsidential-Dekret von Selen­skyj ver­ab­schie­den las­sen, das es jedem Ukrai­ner unter Stra­fe ver­bie­tet mit Putin zu verhandeln.

DECISIONS

The Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil of Ukraine

on Sep­tem­ber 30, 2022

Regar­ding the extre­me respon­se to the attempt of the Rus­si­an Fede­ra­ti­on to annex the ter­ri­to­ry of our sta­te, in order to gua­ran­tee the secu­ri­ty of the Euro-Atlantic space, Ukrai­ne and the res­to­ra­ti­on of its ter­ri­to­ri­al integrity

Taking into account the results of the mee­ting of the Supre­me Commander-in-Chief’s Staff and having heard the mem­bers of the Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil of Ukrai­ne. The Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil of Ukrai­ne has deci­ded to:

1. To sta­te the impos­si­bi­li­ty of hol­ding nego­tia­ti­ons with the Pre­si­dent of the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, Vla­di­mir Putin.

2. To appro­ve the text of the joint appeal of the Pre­si­dent of Ukrai­ne, the Chair­man of the Ver­k­hov­na Rada of Ukrai­ne and the Prime Minis­ter of Ukrai­ne to the North Atlan­tic Trea­ty Organization.

3. The Cabi­net of Minis­ters should urgent­ly pre­pa­re pro­po­sals for a mul­ti­la­te­ral sys­tem of secu­ri­ty gua­ran­tees based on mul­ti­la­te­ral and bila­te­ral agree­ments of Ukrai­ne. I id aim to bring the defen­se poten­ti­al of Ukrai­ne to a level that will ensu­re in the gua­ran­te­ed deter­rence of the Rus­si­an Federation’s wea­pons of aggres­si­on. Streng­t­he­ning Ukraine’s mili­ta­ry sup­port for buil­ding up its defen­se capa­bi­li­ties. Pro­mo­ting the deve­lo­p­ment of the defen­se indus­try and signi­fi­cant­ly incre­a­sing the sca­le and scope of indi­vi­du­al and collec­ti­ve trai­ning of the Ukrai­ni­an military.

4. In the con­text of esca­la­ti­on by the Rus­si­an Fede­ra­ti­on, the Cabi­net of Minis­ters of Ukrai­ne should ensu­re the streng­t­he­ning of Ukraine’s defen­se capa­bi­li­ties by incre­a­sing the sup­ply of mili­ta­ry and tech­ni­cal assi­s­tance. Ukraine

5. To recom­mend to the Ver­k­hov­na Rada of Ukrai­ne to acce­le­ra­te the adop­ti­on of rele­vant draft laws on reli­able sanc­tions and a bet­ter respon­se to the esca­la­ti­on of the Rus­si­an Fede­ra­ti­on in order to advan­ce the state’s defen­se Federation.

Secreta­ry of the Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil of Ukrai­ne Olek­san­dr Danilov

Trans­la­ted with www.DeepL.com/Translator

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9.

17. März 2023

IStGH: Haft­be­fehl gegen Wla­di­mir Putin wird erlas­sen (Wesent­lich für das Ende die­ses Beitrags.)

10.

25. März 2023

Yomi­uri Shim­bun (die japa­ni­sche Tages­zei­tung mit der größ­ten Reich­wei­te) Interview:

On March 23, Ukrai­ni­an Pre­si­dent Wlo­di­mir Zelen­sky gave an exclu­si­ve inter­view to the Yomi­uri Shim­bun, say­ing that Japan, the chair of the Group of Seven (G7) indus­tria­li­zed nati­ons, “needs Japan’s lea­ders­hip” to help Ukrai­ne reco­ver from the Rus­si­an aggres­si­on. He expres­sed hope for civi­li­an assi­s­tance and eco­no­mic coope­ra­ti­on. Regar­ding Chi­na, which has pro­po­sed an ear­ly resump­ti­on of peace nego­tia­ti­ons, he noted that he has not recei­ved any pro­po­sal, and cla­ri­fied that he has reques­ted coope­ra­ti­on with Ukraine’s “10-point peace plan” [Anm.: Der der als ers­ten Punkt “Punish­ment” des Angrei­fers for­dert.] and a sum­mit mee­ting with the Ukrai­ni­an side.

[…]

Mr. Zelen­sky also expres­sed a strong sen­se of urgen­cy about Russia’s cur­rent occup­a­ti­on of nuclear power plants, stres­sing the need for Japa­ne­se know­ledge of nuclear protection.

Regar­ding the pos­si­bi­li­ty of dia­lo­gue with Rus­si­an Pre­si­dent Vla­di­mir Putin, he said that “the con­di­ti­ons are not in place at all” to con­duct peace nego­tia­ti­ons. First, Rus­sia must lea­ve the ter­ri­to­ry,” he said, adding that a cease­fire by Mr. Putin “can­not be trusted”.

Trans­la­ted with www.DeepL.com/Translator

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Am SELBEN TAG in Öster­reich erschienen:

25. März 2023

Der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba drängt im „Presse“-Interview auf Bei­trit­te zu Nato und EU, ver­langt mehr Muni­ti­on und schließt einen Rück­zug aus Bach­mut aus.

[…]

Der ukrai­ni­sche Außen­mi­nis­ter Dmy­t­ro Kule­ba drängt im „Presse“-Interview auf Bei­trit­te zu Nato und EU, ver­langt mehr Muni­ti­on und schließt einen Rück­zug aus Bach­mut aus. Er wäre bereit zu Ver­hand­lun­gen mit Ser­gej Law­row, hält Mos­kau aber noch nicht für so weit.

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Aso, jetzt haben wirs dann aber bald, oder?

Und das, dh. der letz­te Satz, ist heu­te Qua­li­täts­jour­na­lis­mus in Österreich.

Sterbt ihr Schweine.

Gezinkte Karten

25. März 2023

ist das Sticht­wort - hier:

https://www.youtube.com/watch?v=Lkxw6MXNtoI

Das sich laut Thors­ten Ben­ner, Glo­bal Public Poli­cy Insti­tu­te, die deut­sche Regie­rung hin­ter die Ohren schrei­ben sol­le, da “im Kampf der Nar­ra­ti­ve” das auch von den “nicht demo­kra­ti­schen Part­nern” als Ant­wort kom­me, selbst wenn man denen zuvor sage, dass man sich jetzt aber wirk­lich für sie inter­es­sie­re, weil ja jetzt Russ­land und Chi­na… - und wir sei­en jetzt ja aber auch wirk­lich zu ernst­haf­ten Koope­ra­tio­nen moti­viert. “Das rei­che nicht mehr.”

Wie kom­me ich jetzt auf die­se öffent­li­che Anhö­rung des aus­wer­ti­gen Aus­schus­ses zum The­ma regel­ba­sier­te inter­na­tio­na­le Ordnung?

(edit: Übri­gens Seh­emp­feh­lung, dh. die­ses Video jetzt bit­te wirk­lich anschau­en. Oben auf “Watch auf You­Tube” cli­cken, das Video ist noch online, kann nur nicht gehot­lin­ked werden.)

Naja, der­Frei­tag hat vor vier Tagen einen Kom­men­tar eines Sozio­lo­gen der Rosa Luxen­burg Stif­tung ver­öf­fent­licht - der wie folgt aufmacht:

Vier tabui­sier­te Wahr­hei­ten über den Ukrainekrieg

Ana­ly­se

Wenn man in Talk­shows oder Zei­tun­gen die Eska­la­ti­ons­ge­fahr des Ukrai­ne­krie­ges anspricht, wird man kalt­ge­stellt. Das liegt auch dar­an, dass die Mei­nungs­ma­cher in die­sem Land links­li­be­ral sind – ihnen geht es mehr um Moral als Realismus

src: click

Da wer­den sich jetzt vie­le fra­gen - was ist denn das für ein ver­que­rer Spin­ner, ist der viel­leicht wie die Wagen­knecht von Putin bezahlt - stellt sich raus, nein -

Ingar Sol­ty ist Fel­low beim Insti­tut für kri­ti­sche Theo­rie e.V. (InkriT), Stich­wort Haber­mas, Refe­rent für Friedens- und Sicher­heits­po­li­tik bei der Rosa Luxen­burg Stif­tung und berät noch vor fünf Mona­ten öffent­lich den deut­schen Aus­wär­ti­g­nen Ausschuss.

Eigent­lich müss­te man den jetzt ja medi­al auf­knüp­fen oder?

Grad kei­ne Maisch­ber­ger zur Hand, die ihn öffent­lich dis­kre­di­tie­ren kann?

Nein?

Na dann stra­fen wir ihn halt wie immer mit dem üblichen -

Kei­ne media­le Reichweite.

edit: Es gibt aber natür­lich auch wie­der gute Nach­rich­ten. Hier sehen sie abso­lut unab­hän­gi­gen Journalismus:

HURE ARSCHLOCH WICHSERSCHWEIN

25. März 2023

Die Medi­en haben alles rich­tig gemacht -

Begrün­dung

- wann haben sie als Pro­mi denn so ent­deckt, dass Putin “so ist”?

Küchen­psy­cho­lo­gie!

und

- “ich mein Putin hats ja auch gesagt, dass er sich das alte Reich zurückwünscht”.

Nein, hat er nicht. Alle vier Quel­len die für die­ses Nar­ra­tiv her­an­ge­zo­gen wer­den, wer­den seit Kriegs­be­ginn sinn­ent­stellt zitiert.

Hier die vier Quel­len: click

Hier Mear­s­hei­mer der in einer Debat­te mit Karl Bildt (ehe­ma­li­ger Minis­ter­prä­si­dent Schwe­dens) dar­auf hin­weist: click

Aber wenn man das nicht in die öffent­li­che Debat­te brin­gen möch­te, son­dern anstatt­des­sen einen voll­kom­men ver­trot­tel­ten Pro­mi zum Krieg befra­gen will, dem die Öffent­licheit ver­traue - bit­te, ich mei­ne es geht doch eh nur dar­um alle und jeden zu verarschen.

Und Die­ter Nuhr war ja auch in Trans­nis­tri­en! Da hat er das retro­ak­tiv per­sön­lich gesehen?

Und was war mit -

Tsche­tsche­ni­en, Ingu­sche­ti­en (und Dage­stan) sei 2000?

Berg­ka­ra­bach, Aser­bai­dschan 2020?

Kasach­stan 2022?

Das waren alles Grenz­kon­flik­te, und wir haben zu jeder Zeit gewusst, das Russ­land hier sei­ne geo­po­li­ti­schen Ein­fluss­sphä­ren schützt, ohne die jewei­li­gen Län­der zu übernehmen.

Aber als Russ­land das auch noch in dem Land ver­sucht hat das im west­li­chen Ein­fluss­be­reich lag, nein, also da ist aus dem Put­ler der verück­te Neo­ko­lo­nia­list gewor­den, der ver­sucht hat an sei­ner Gren­ze und in direk­ter Nach­bar­schaft zum Nato­mit­glied Polen eine Kolo­nie zu errich­ten, dann begon­nen hat die Infra­struk­tur in die­ser Kolo­nie völ­lig zu ver­nich­ten, weil es ihm dann auf­ge­fal­len ist, dass die Ukrai­ne ja poli­tisch so erfolg­reich und frei (REISEFREIHEIT! Timo­thy Sny­der) und unab­hän­gig wer­den hät­te kön­nen, wie ein Land dem der IMF zu kei­ner Zeit eine gute wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung vor­her­ge­sagt hat, und das öko­no­misch immer noch von sei­nen öst­li­chen Regio­nen abhän­gig war, in denen der Groß­teil der Wert­schöp­fung des Lan­des erwirt­schaf­tet wur­de. Die dann tra­di­tio­nell auch noch vor allem mit der rus­si­schen Wirt­schaft ver­knüpft waren… 

Aber das hat man ja 2019 gedreht (Russ­land fiel auch auf­grund eig­ner Sank­tio­nen vom Wich­tigs­ten Han­dels­part­ner der Ukrai­ne auf Posi­ti­on drei zurück.), damit begon­nen hat­te man 2014. Ver­sie­ben­fa­chung von Agrar­ex­por­ten. Erhö­hung der Export­quo­te in der ver­ar­bei­ten­den Indus­trie um 10 Pro­zent­punk­te. Alles durch Expor­te in die EU. Dazu noch Mil­li­ar­den­in­vest­ments west­li­cher Inves­to­ren. Und der Wirt­schafts­out­look der Ukrai­ne war trotz­dem noch Scheis­se. Stellt sich raus, mit ner Ver­sie­ben­fa­chung der Agrar­pro­duk­ti­on ist kein moder­ner Staat zu machen. Hät­te das den Ukrai­nern doch nur vor­her jemand gesagt!

Also als Putin das vol­le Poten­ti­al der Demo­kra­ti­sie­rung die­ses Lan­des gese­hen hat, da hat der doch echt begon­nen das zu machen was er seit 2000 in angren­zen­den Län­dern ohne Demo­kra­ti­sier­surn­gs­po­ten­ti­al gemacht hat!

Und seit dem war ja wohl klar was das für eine Per­son ist!

Ich mein das geht ja gar­nicht, ein geschichts­ver­s­ers­se­ner Revi­sio­nist, der dann mit dem Medi­en­ka­non schritt­wei­se, immer gemein­sam, und immer im Takt der Bericht­erstat­tung auch in der Beur­tei­lung des deut­schen Ver­tei­di­gungs­aus­schus­ses zuerst zu einem Neo­ko­lo­nia­lis­ten wur­de, und dann zu einem Neoimperialisten!

Des­sen durch rus­si­sches Mili­tär gestütz­ter Putsch­ver­such in Kiew mit 190.000 Sol­da­ten (weni­ger in Kiew, die­se Anzahl in der gesam­ten Ukrai­ne) nicht geklappt hat - die alle­samt nicht genug waren um das Land zu beset­zen - und der jetzt auf neve­r­en­ding war of attri­ti­on umge­stellt hat, der aber laut Veli­na Tscha­ka­ro­va (Alp­bach Exper­tin für Geo­po­litk) aktu­ell der Ukrai­ne mehr nutzt als Russ­land. Was wir aber wie­der nicht aus­spre­chen, geschwei­ge denn berich­ten dür­fen, da das Ziel noch min­des­tens 400.000 Tote sind um ent­we­der die Bevöl­ke­rungs­mei­nung in Russ­land zu dre­hen, oder die Eli­ten durch Sank­tio­nen weich­zu­ko­chen doch noch ihr Land aus­zu­ver­kau­fen und lie­ber 100 Jah­re Repa­ra­ti­ons­zah­lun­gen zu leisten.

An einen Frie­dens­prä­si­den­ten des­sen ers­ter Para­graph sei­ner WEIT BEWORBENEN Frie­dens­for­mel “Punish­ment” des Angrei­fers for­dert. Aber kei­ne Angst, er stellt die­se Frie­dens­for­mel auch der gan­zen Welt gra­tis zur Ver­fü­gung! Damit kann man von den US gestütz­te Krie­ge auf der gan­zen Welt beenden!

Dann im VERFICKTEN Inter­view unter “damals habe ich noch nicht gewusst, dass die Ukrai­ne auch noch jemand ande­rer unter­stützt” nicht klar aus­spre­chen kön­nen, wer damit eigent­lich gemeint ist, da man ja PROXY WAR nicht sagen darf, obwohls nach wis­sen­schaft­li­cher Defi­ni­ton einer ist.

Und dann als Maisch­ber­ger die Dohn­anyi HOCHKANT mit “das ist aber nicht Mehr­heits­mei­nung, das ist nicht Mehr­heits­mei­nung” in der ers­ten Woche aus der Sen­dung getre­ten hat, weil der sich erdreis­tet hat fol­gen­des zu behaupten --

Dann gibt es die Posi­ti­on von Klaus von Dohn­anyi, dem alten Trot­tel (öffent­li­che Wahr­neh­mung) der zu alt ist zu wis­sen was hier pas­siert ist, der auf der Aus­le­gung besteht, dass die US hier mit Russ­land allei­ne ver­han­delt hät­ten. Euro­pa wäre nicht in die Ver­hand­lun­gen mit­ein­be­zo­gen wor­den und auf die Schlüs­sel­for­de­rung Russ­lands (Ver­hin­de­rung der Aus­deh­nung der Nato) sei nicht ein­ge­gan­gen wor­den. Alle ande­re Aus­le­gun­gen besa­gen, Russ­land hät­te hier über­bor­dern­de For­de­run­gen gestellt.

Dess­halb haben die US von sich aus beschlos­sen die Gesprächs­for­ma­te im Dezem­ber zu beenden.

Am 24. Febru­ar hat dann Russ­land einen Angriffs­krieg ausgerufen --

bei des­sen Aus­ru­fung die deutsch­spra­chi­gen Medi­en Putin als kom­plett ver­rückt, mit Lager­kol­ler und All­machts­phan­ta­sien dar­ge­stellt haben (auf­grund vor­he­ri­ger frag­wür­di­ger geschichts­phi­lo­so­phi­scher Pos­tu­la­te) -- Per­so­na­li­sie­rung der Kriegs­grün­de vol­le Breitseite.

src: click

Pri­mär­quel­le im fol­gen­den Link:

Klaus von Dohn­anyi wur­de zuvor bereits als “seni­ler 90jähriger” (Habi­tus, Blick in die Kame­ra, Outro, dass das nicht die gän­gi­ge Mei­nung in dem Umfeld sei) [VON FUCKING MAISCHBERGER SELBST] aus der Öffent­lich­keit ver­ab­schie­det. In der Woche dar­auf dann Schäub­le, der Hel­mut Schmidt Sager zur Nato “als nicht sei­ne bes­te Stun­de” kon­tex­tua­li­sie­ren durfte. 

Also mit der Medi­en­ver­tre­te­rin die sich DAS geleis­tet hat, jetzt einen VERFICKTEN KANOSSAGANG ZU INSZENIEREN, in dem man sich den “anders­den­ken­den Posi­tio­nen doch auch annähert -”

wenn man NUR den gemein­sa­men Punkt habe, dass es ja an Putin lie­ge, dass jetzt nicht ver­han­delt wird…

Noch­mal, Cha­ra­ko­va sieht die Vor­zü­ge eines lan­gen Kriegs, wie jeder den­ken­de Mensch bei der Ukrai­ne nicht Russ­land (Sank­tio­nen des Wes­tens), Selen­skyj selbst hat Ver­hand­lun­gen mit Putin PER PRÄSIDENTIALDEKRET und Stra­fe in der gesam­ten Ukrai­ne VERBOTEN, und die ver­fick­ten HUREN DRECKSMEDIEN, die sowohl

- den Aus­gang der ers­ten Ver­hand­lungs­run­de (Nafta­li Ben­nett) - “der Wes­ten woll­te den Krieg nicht zu früh beenden” 

VOLLKOMMEN IGNORIERT HABEN

als auch den Aus­gang der zwei­ten Verhandlungsrunde

- die tür­ki­sche Ver­hand­lungs­de­le­ga­ti­on hat­te bei­de Kon­flikt­part­ner bereits soweit dass sie die Vor­ver­trä­ge unter­schrie­ben hat­ten, als dann plötz­lich die Ukrai­ni­sche Sei­te jede Kor­re­spon­denz abge­bro­chen hat 

VOLLKOMMEN IGNORIERT HABEN

(Pri­mär­quel­len bei­de hier ver­linkt: click )

haben als ver­ein­ter Wes­ten ein KOMPLETTES Frie­dens­ver­hand­lungs­ge­such Russ­lands, über Erdo­gan, das die­ser im Rah­men eines UN Gip­fels wie erbe­ten vor­ge­tra­gen hat, ein­fach unter fer­ner lie­fen am sel­ben Tag NICHT in der Bericht­erstat­tung gebracht, da es Selen­skyj ja bereits abgeleht hat­te -- anstat­des­sen lie­ber mit dem Inhalt einer Rede von Gue­ter­res aufgemacht --

Pri­mär­quel­le:
Also irgend­wie…

UND IHR DRECKSSCHWEINE, IHR HURENWICHSER, IHR SÄUE -- geht jetzt her und insze­niert einen Kanos­sa­gang des Aner­ken­nens ande­rer Stand­punk­te, wenn die­se nur dar­in bestün­den zuzu­ge­ste­hen, dass man mit Russ­land also aktu­ell doch wirk­lich nicht ver­han­deln könne…

Wäh­rend die gesam­te öffent­li­che Initia­ti­ve dar­auf gerich­tet ist JEDEN weg­zu­kan­ten, der auch nur auf mög­li­che Aus­gangs­sze­na­ri­en schielt, und nicht mal ein Ende der Waf­fen­lie­fe­run­gen, son­dern ein Ende der ESKALATION der Waf­fen­lie­fe­run­gen (Kampf­jets) fordert…?

Um was ande­res gehts nicht - jeder der die ukrai­ni­sche Posi­ti­on als “beinhal­tet Din­ge die nicht in ihrem Akti­ons­ra­di­os lie­gen” kri­ti­siert darf im TV nicht mehr statt­fin­den. Denn dann müss­ten die Medi­en ja erklä­ren, wie zur FUCKING Höl­le sie die Öffent­lich­keit STÄNDIG mit “die Ukrai­ne muss das ent­schei­den, wir müs­sen nur lie­fern, was die wol­len” BELOGEN HAT.

Obwohls das öff­t­li­che Nar­ra­tiv des Wes­tens war.

Das aber nicht gestimmt hat.

Und dann haben sich erst mal alle an Scholz abge­ar­bei­tet, weil der sich ja erdreis­tet hat das zu lie­fern was auch ande­re gelie­fert haben, aber nur in einer Stück­zahl von MEHR ALS JEDER ANDERE IN DER EU.

Und das geht ja nun garnicht.

Aber nicht ein­mal an die­sem Punkt wäre die­ser SCHEISS HUREN DRECKS Gesell­schaft auf­ge­fal­len, dass hier etwas nicht stimmt.

Jetzt brauchts aber schnell noch einen Come­di­an der den kon­kre­ten Grund, war­um eigent­lich nicht Kampf­jets?! - nicht kennt, und dann meint, da hät­te jeder in der Öffent­lich­keit ein ande­res Gefühl und die Medi­en berich­ten da nicht drüber…

SCHWACHSINN - die Medi­en berich­ten ein­fach nicht den FUCKING Grund. Inten­si­ve War­tung und Bewaff­nung der Waf­fen­gat­tung die so kom­plex ist, dass sie von der Ukrai­ne erst in 5 Jah­ren gelernt wer­den könn­te, bedeu­tet, die müss­ten zu Home Bases in Nato Staa­ten fliegen.

Wie auch bereits die Pan­zer, die ja angeb­lich alle ohne einen Kriegs­ein­tritt der Nato in Nato­staa­ten gewar­tet und repa­riert wer­den könnten.

Das aber NACH JEDEM EINSATZ der geflo­gen wird.

UND SO BESCHEUERT KANN ÖFFENTLICHKEIT NICHT SEIN, DASS SIE AB DEM MOMENT NICHT CHECKT WAS HIER LÄUFT.

So und das kön­nen Medi­en jetzt nicht berichten.

Also ist Die­ter Nuhr ver­wirrt (“jeder fühlt das anders”), also inter­viewst du jetzt den als “abwei­chen­de Meinung”.

IHR GEHÖRT ERSHCOSSEN.

Noch­mal die letz­te öster­rei­chi­sche Qua­li­täts­zei­tung wur­de am 15.04. auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” Kurs gebracht - der ver­fick­te Chef­re­dak­teur hat sich in der Woche danach sei­ne Medi­en­part­ner­schaft von der Öster­rei­chisch Ame­ri­ka­ni­schen Gesell­schaft abgeholt.

Als ich damit und mit dem Umstand, dass Öster­reich als neu­tra­les Land über die euro­päi­sche Peace Faci­li­ty Waf­fen­käu­fe für die Ukrai­ne finan­ziert nicht mehr umge­hen konn­te - hat mich die ver­fick­te Scheiss HURE von Psy­cho­the­ra­peu­tin aus der Behand­lung getreten.

Mitt­ler­wei­le durf­te ich mir einen Drei­zei­ler abho­len, dass ich doch gar kei­ne psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung mehr benö­ti­ge, da ich doch eh schon so viel erhal­ten hät­te, bin aber trotz­dem noch in mitt­ler­wei­le ambu­lan­ter psy­cho­lo­gi­scher Betreu­ung, die mir aber eben­falls noch die­ser ver­fick­te Scheiss HURENDRECKSSTAAT bezahlt.

Wobei “Betreu­ung” ein gegen­sei­ti­ges hass­erfüll­tes Star­ren in die Augen mei­nes Betreu­ers, und er in mei­ne darstellt.

DIE VERFICKTE SCHEISSHURE von Psy­cho­the­ra­peu­tin die mich aus der Betreu­ung getre­ten hat wird von allen Fehl­leis­tun­gen frei­ge­spro­chen, obwohl man mir noch eine zusätz­li­che bestä­tigt hat (“naja, nor­ma­ler­wei­se schla­gen wir in der klas­si­schen Psy­cho­the­ra­pie kei­ne kon­kre­ten Insti­tu­tio­nen und Fir­men vor bei denen sich unse­re Pati­en­ten bewer­ben sol­len”), die Psy­cho­the­ra­pie die damals noch indu­ziert war ist dann plötz­lich nicht mehr indu­ziert (“sie hat­ten ja schon so viel - und ihr Pro­blem ist poli­tisch…” als ich dann um eine schrift­li­che Begrün­dung ersu­che, kommt ein Drei­zei­ler in einer form­lo­sen Mail ohne Begrün­dung als Begrün­dung! Das muss die­ser wei­ße Kit­tel Bonus sein, von dem die meis­ten Aka­de­mi­ker nur träu­men kön­ne - ver­lo­ge­ne Huren­scheiss Drecks­ge­sell­schaft…). Ich bekomm sie aber dann trotz­dem, ambu­lant - in klei­nen Dosen.

Und die Gesell­schaft wird immer noch von hin­ten bis vor­ne KOMPLETT verarscht.

Zusatz “Sie kön­nen ja ihren Job wech­seln - müs­sen ja nicht mehr Jour­na­lis­mus machen.”

Zusatz mei­ner­seits: Fickt euch ihr Drecks­wich­ser. Ich mach jetzt nichts mehr und stech die ers­te Per­son ab die mei­ne Woh­nungs­tür auftritt.

Und dan­ke für eine Gesell­schaft die sich nicht mehr an Fak­ten ori­en­tiert, son­dern lie­ber dar­an was Die­ter Nuhr als “Anders­den­ken­der” bei Maisch­ber­ger erzählt.

500.000 views. Das ist die Rea­li­tät, wuss­ten sies noch nicht?! Sie kön­nen ja ihren Job wechseln.

SCHICKT MEHR WAFFEN, DAS MENSCHENMATERIAL SCHICKEN WIR. SO BILLIG VERTEIDIGT IHR DEN WESTEN NIE WIEDER!

Kon­text: click

Für die Demokratie!

Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Keep your Journalists dumb 6

23. März 2023

Wie kann man die Bevöl­ke­rung eigent­lich noch belügen?

Stan­dard heute:

Der Beschluss der EU-Außenminister, eine Mil­li­on neue Artil­le­rie­ge­schos­se in den nächs­ten zwölf Mona­ten an die Ukrai­ne zu lie­fern, wird vom Gip­fel bestätigt.

Öster­reich hat sich bei dem Beschluss ent­hal­ten, es betei­ligt sich zwar grund­sätz­lich finan­zi­ell an der EU-Friedensfazilität, mit der Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne finan­ziert wer­den, aber aus Grün­den der Neu­tra­li­tät nur für nicht-tödliche Ausrüstung.

src: click

Äh, Moment - der außer­halb des gene­rel­len EU Bud­gets lau­fen­de Fond der Peace Faci­li­ty in den EU Staa­ten ein­zah­len müs­sen, war doch gera­de NICHT geear­markt, des­halb konn­te man ihn ja sei­tens der Euro­päi­schen Uni­on im aktu­el­len Fall auch für Waf­fen­käu­fe nutzen.

Hier wie die Allo­ka­ti­on in einem sol­chen Fall übli­cher­wei­se verläuft:

The Euro­pean Coun­cil adop­ted, under the Euro­pean Peace Instru­ment (EPF), five assi­s­tance mea­su­res in sup­port of Bos­nia and Her­ze­go­vina (tog­e­ther with Geor­gia, Leba­non, Mau­ri­ti­an and Mozambique).

For Bos­nia, the Coun­cil has allo­ca­ted EUR 10 mil­li­on to the country’s armed for­ces - in line with the assi­s­tance reques­ted by the For­eign Minis­ter of Bos­nia and Her­ze­go­vina last June - which will finan­ce field equip­ment, equip­ment for mili­ta­ry engi­nee­ring and che­mi­cal, bio­lo­gi­cal, radio­lo­gi­cal and nuclear materials.

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Direkt­zi­tat Borrell:

The Euro­pean Peace Faci­li­ty con­ti­nues to show its fle­xi­bi­li­ty and effec­ti­ve­ness in respon­ding to our part­ners’ needs. Today, we have adop­ted five new assi­s­tance mea­su­res to sup­port Bos­nia and Her­ze­go­vina, Geor­gia, Leba­non, Mau­ri­ta­nia and the Rwan­dan deploy­ment to Mozambique.

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WAS ZUR HÖLLE SOLL JETZT BITTE

Öster­reich hat sich bei dem Beschluss ent­hal­ten, es betei­ligt sich zwar grund­sätz­lich finan­zi­ell an der EU-Friedensfazilität, mit der Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne finan­ziert wer­den, aber aus Grün­den der Neu­tra­li­tät nur für nicht-tödliche Ausrüstung.

bedeu­ten?

Naja, stellt sich raus, der Redak­teur kann nicht nicht nur nicht lesen und ist nicht nur PR Opfer, son­dern auch ein kom­plet­ter Vollidiot…

Tan­ner am 28.02.2022 in einer Ant­wort auf eine par­la­men­ta­ri­sche Anfrage:

Hel­me und Schutz­wes­ten für Ukraine

Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner (ÖVP): Wir haben beschlos­sen, die Ukrai­ne mit nicht-tödlicher mili­tä­ri­scher Aus­rüs­tung im Rah­men der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät zu unter­stüt­zen. [Anm: Aber eben par­al­lel dazu auch mit Finanz­mit­teln - im Rah­men des sel­ben Instru­ments.] Ins­ge­samt 10.000 Hel­me stel­len wir in die­sem Rah­men bereit. Im Sin­ne unse­rer Kern­auf­ga­be ‚Schutz und Hil­fe‘ zu leis­ten, wol­len wir dies auch im Rah­men der Nach­bar­schafts­hil­fe tun und die ukrai­ni­sche Zivil­be­völ­ke­rung dabei unter­stüt­zen, sich selbst bes­ser zu schützen.“

src: (1|2)

Jour­na­list: Ich steig nicht hin­ter eine aus rhe­to­ri­schen Grün­den gegroup­te Ant­wort (was wär Scho­pen­hau­er stolz) - und schmier die Öffent­lich­keit daher mit ner Lüge zu!

Ich mein, War­um nicht?!

Der­Stan­dard -

Jour­na­lis­mus!

Der­weil die FPÖ:

RÄUSPER:

10929/J XXVII. GP

Ein­ge­langt am 04.05.2022
Die­ser Text wur­de elek­tro­nisch über­mit­telt. Abwei­chun­gen vom Ori­gi­nal sind möglich.

ANFRAGE

der Abge­ord­ne­ten Petra Steger

und wei­te­rer Abgeordneter

an die Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Verfassung

betref­fend Euro­päi­sche Friedensfazilität

Der Euro­päi­sche Rat hat am 22. März 2021 einen Beschluss zur Ein­rich­tung der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät ange­nom­men. Dabei han­delt es sich um ein haus­halts­ex­ter­nes Instru­ment mit einer Mit­tel­aus­stat­tung von rund 5,69 Mil­li­ar­den Euro für den Zeit­raum von 2021 bis 2027, wel­ches durch Bei­trä­ge der EU-Mitgliedstaaten finan­ziert wird. Zweck der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät ist die Finan­zie­rung ope­ra­ti­ver Maß­nah­men im Rah­men der Gemein­sa­men Außen- und Sicher­heits­po­li­tik (GASP) mit mili­tä­ri­schen oder ver­tei­di­gungs­po­li­ti­schen Bezügen.

Im Zuge des Ukraine-Konflikts wur­den zur „Unter­stüt­zung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te“ bis­her drei Unter­stüt­zungs­pa­ke­te auf den Weg gebracht, die über die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät abge­wi­ckelt wur­den. Am 28. Febru­ar 2022 wur­den 500 Mil­lio­nen Euro für Aus­rüs­tung und Mate­ri­al bereit­ge­stellt - dar­un­ter erst­mals auch töd­li­che Angriffs­waf­fen. Am 23. März 2022 wur­den die finan­zi­el­len Mit­tel ver­dop­pelt. Der Gesamt­be­trag wur­de um zusätz­li­che 500 Mil­lio­nen Euro auf­ge­stockt und betrug somit ins­ge­samt 1 Mil­li­ar­de Euro. Am 13. April 2022 wur­den die finan­zi­el­len Mit­tel erneut um 500 Mil­lio­nen Euro auf­ge­stockt, womit sich der ursprüng­li­che Betrag ver­drei­facht hat und der Gesamt­be­trag bereits 1,5 Mil­li­ar­den Euro ausmacht.

Als Mit­glied der Euro­päi­schen Uni­on leis­tet auch Öster­reich einen finan­zi­el­len Bei­trag zur Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät, über wel­che die Lie­fe­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen an die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te finan­ziert wird.

Nun ist zwar bekannt, dass sich Öster­reich bei den Abstim­mun­gen über die EU-Militärhilfen an die Ukrai­ne der Stim­me ent­hal­ten hat, doch stell­te Öster­reich den­noch mili­tä­ri­sche Aus­rüs­tung – 10.000 Hel­me und 116 bal­lis­ti­sche Schutz­wes­ten –, sowie 100.000 Liter an Treib­stoff für die Ukrai­ne zur Ver­fü­gung (https://www.parlament.gv.at/EULE/INFOS/). Es ist fest­zu­hal­ten, dass sowohl Hel­me, als auch Schutz­wes­ten und Treib­stoff ohne Zwei­fel für mili­tä­ri­sche Zwe­cke ver­wen­det wer­den kön­nen. Vor die­sem Hin­ter­grund stellt sich die Fra­ge, wie die Bun­des­re­gie­rung kon­trol­liert, dass die­se öster­rei­chi­schen Mit­tel aus­schließ­lich zivi­len Zwe­cken zuge­führt werden?

In die­sem Zusam­men­hang stel­len die unter­fer­tig­ten Abge­ord­ne­ten an die Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung nachstehende

Anfra­ge

1. Wel­chen finan­zi­el­len Bei­trag leis­tet Öster­reich für die Euro­päi­sche Friedensfazilität?

2. Wie bewer­ten Sie den Umstand, dass die Finan­zie­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen für die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te über die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät abge­wi­ckelt wird?

3. Ist Öster­reich durch die Abga­be finan­zi­el­ler Bei­trä­ge für die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät an der Lie­fe­rung von töd­li­chen Angriffs­waf­fen an die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te beteiligt?

a. Wenn ja: Wie ist dies mit der im Neu­tra­li­täts­ge­setz ver­an­ker­ten immer­wäh­ren­den Neu­tra­li­tät Öster­reichs vereinbar?

b. Wenn nein: Wie wird sicher­ge­stellt, dass Öster­reich kei­nen finan­zi­el­len Bei­trag für Waf­fen­lie­fe­run­gen an einen kriegs­füh­ren­den Staat leistet?

4. In wel­cher Höhe lie­fer­te Öster­reich wel­che Güter im Rah­men der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät an die Ukraine?

5. Wie wird sicher­ge­stellt, dass die gelie­fer­ten Güter – ent­ge­gen dem Titel der EU-Unterstützungspakete „Unter­stüt­zung der ukrai­ni­schen Streit­kräf­te“ – nicht den ukrai­ni­schen Streit­kräf­ten zur Ver­fü­gung gestellt werden?

6. Wie kon­trol­liert Öster­reich, dass die von der Repu­blik an die Ukrai­ne gelie­fer­ten Güter aus­schließ­lich zivi­len Zwe­cken zuge­führt werden?

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Ant­wort:

An Herrn
Mag. Wolf­gang Sobot­ka Präsident des Natio­nal­rats Parlament

1017 Wien

Geschäftszahl: 2022-0.331.069

Sehr geehr­ter Herr Präsident,
Wien, am 4. Juli 2022
10651/AB

vom 04.07.2022 zu 10929/J (XXVII. GP)

die Abge­ord­ne­ten zum Natio­nal­rat Ste­ger, Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen haben am 4. Mai 2022 unter der Nr. 10929/J eine schrift­li­che par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge betref­fend „Europäische Friedensfazilität“ an mich gerichtet.

Die­se Anfra­ge beant­wor­te ich nach den mir vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen wie folgt:
Zu den Fra­gen 1 bis 6:

Seit dem Inkraft­tre­ten des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­set­zes vom 26. Okto­ber 1955 über die Neutralität Österreichs hat sich unser Verständnis über die Neutralität und die Art, wie wir sie leben, sehr stark gewan­delt. Nicht zuletzt durch den Bei­tritt Österreichs zur Europäischen Uni­on, denn gemäß Art. 23j B-VG nimmt Österreich in vol­lem Umfang an der Gemein­sa­men Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik der Europäischen Uni­on teil. Die iri­sche Klau­sel in Art. 42 Abs. 2 EUV ermöglicht es uns, unse­re militärische Neutralität in Fra­gen der Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik zu wah­ren. Klar ist jedoch, dass Österreich nie­mals poli­tisch neu­tral gegenüber Krieg, Völkerrechtsbruch und Ter­ror sein wird.

Die Koor­di­na­ti­on von Euro­pa­po­li­tik in Österreich liegt gemäß dem Bun­des­mi­nis­te­ri­en­ge­setz 1986, in der nun­mehr gel­ten­den Fas­sung, BGBl. I Nr. 148/2021, im Zusam­men­hang mit der Ent­schlie­ßung des Bundespräsidenten gemäß Art. 77 Abs. 3 B-VG, BGBl. II Nr. 17/2020, in mei­nem Ver­ant­wor­tungs­be­reich. Ich ersu­che aber um Verständnis, dass die kon­kre­ten Fra­gen nicht Gegen­stand mei­nes Voll­zie­hungs­be­rei­ches sind und somit nicht beant­wor­tet wer­den können.

Mag. Karo­li­ne Edtstadler

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So ein Pech aber, auch … Des geht jetzt aber noch weiter - 

921/UEA XXVII. GP - Ent­schlie­ßungs­an­trag (gescann­tes Original)

ENTSCHLIESSUNGSANTRAG

der Abge­ord­ne­ten Petra Steger
und wei­te­rer Abgeordneter
betref­fend Stopp der neu­tra­li­täts­ver­let­zen­den Zah­lun­gen an die Kriegs­par­tei Ukraine

ein­ge­bracht in der 183. Sit­zung des Natio­nal­ra­tes, XXVII. GP, am 15. Novem­ber 2022 im Zuge der Debat­te zu TOP 11, Bericht des Bud­get­aus­schus­ses über die Regie­rungs­vor­la­ge (1669 d.B.): Bun­des­ge­setz über die Bewil­li­gung des Bun­des­vor­anschla­ges für das Jahr 2023 (Bun­des­fi­nanz­ge­setz 2023 - BFG 2023) samt Anla­gen (1787 d.B.) - UG 12 Äußeres

Sowohl bila­te­ral als auch über diver­se EU-Töpfe finan­ziert die Repu­blik Öster­reich die Ukrai­ne und damit eine Kriegs­par­tei. Bereits im Mai 2022 ver­kün­de­te die schwarz-grüne Bun­des­re­gie­rung, der Ukrai­ne mit zusätz­li­chen 46 Mil­lio­nen Euro die „größ­te Aus­zah­lung aus dem AKF [Aus­lands­ka­ta­stro­phen­fonds] aller Zei­ten” zur Ver­fü­gung gestellt zu haben.1 Schon zuvor wur­den aus dem Aus­lands­ka­ta­stro­phen­fonds 17,5 Mil­lio­nen Euro in die Ukrai­ne transferiert.2

Gestei­gert wer­den die­se Zah­lun­gen im Rah­men der Finanz­hil­fen, wel­che - mit öster­rei­chi­scher Betei­li­gung - über die Euro­päi­sche Uni­on Kiew errei­chen. Über die soge­nann­te Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät unter­stützt die Repu­blik Öster­reich die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te in Mil­lio­nen­hö­he. Die­se Fazi­li­tät finan­ziert sich aus haus­halts­ex­ter­nen Bei­trä­gen der EU-Mitgliedstaaten, wobei Öster­reich einen Bei­trag von 25 Mil­lio­nen Euro öster­rei­chi­schen Steu­er­gelds pro Jahr ein­zahlt. Im Zeit­raum des Mehr­jäh­ri­gen Finanz­rah­mens der EU (2021-2027) sum­miert sich die­ser Bei­trag fol­ge­rich­tig auf 175 Mil­lio­nen Euro.

Nun ist fest­zu­hal­ten, dass die Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät dafür her­an­ge­zo­gen wird, um schwe­re Waf­fen­sys­te­me für die ukrai­ni­schen Trup­pen zu finan­zie­ren. 3,1 Mil­li­ar­den Euro(!) wur­den aus die­ser Fazi­li­tät der Ukrai­ne bereits bereit­ge­stellt. Dass Öster­reich, ver­fas­sungs­recht­lich zur Neu­tra­li­tät ver­pflich­tet, einen mil­lio­nen­schwe­ren Bei­trag zu die­ser Fazi­li­tät leis­tet, wel­che der EU als Kriegs­kas­se dient, ist völ­lig inak­zep­ta­bel. Ein Stopp die­ser Zah­lun­gen wäre längst überfällig.

Bila­te­ral stell­te das vor­mals neu­tra­le Öster­reich auch selbst mili­tä­ri­sche Aus­rüs­tung für die Ukrai­ne zur Ver­fü­gung (Hel­me, Split­ter­schutz­wes­ten und Treib­stoff). Die Hel­me wur­den sogar den eige­nen öster­rei­chi­schen Sol­da­ten abge­nom­men, um die­se in wei­te­rer Fol­ge an die Ukrai­ne ver­sen­den zu können.

Bereits am 22./23. Juni 2022 bil­lig­te der Euro­päi­sche Rat eine außer­or­dent­li­che Makro­fi­nanz­hil­fe der Uni­on für die Ukrai­ne in Höhe von bis zu 9 Mil­li­ar­den Euro -dem­nach auch mit der Zustim­mung des öster­rei­chi­schen Bun­des­kanz­lers Karl Neham­mer (ÖVP). Ins­ge­samt hat die EU-Kommission zusam­men mit den Staa­ten nach Anga­ben von EU-Kommissionspräsidentin Ursu­la von der Ley­en bis­her mehr als 19 Mil­li­ar­den Euro für die Ukrai­ne mobilisiert.3

Wie mitt­ler­wei­le bekannt wur­de, benö­tigt die Ukrai­ne die­ses Geld nicht nur, um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der staat­li­chen Struk­tu­ren auf­recht­zu­er­hal­ten, son­dern bezahlt mit die­sen EU-Geldern auch den Sold der ukrai­ni­schen Soldaten.4 Öster­reich finan­ziert dem­entspre­chend die Trup­pen einer Kriegspartei .

Doch nicht nur das ukrai­ni­sche Mili­tär wird über die EU-Milliarden finan­ziert, son­dern auch die Kriegs­in­dus­trie der Ver­ei­nig­ten Staa­ten von Amerika.

Die Ukrai­ne braucht neben den Kriegs­kos­ten erheb­li­che Liqui­di­tät, weil sie sämt­li­che von den USA gelie­fer­te Waf­fen bezah­len muss. Grund­la­ge der Zusam­men­ar­beit zwi­schen Washing­ton und Kiew ist der ‚Lend and Lea­se Act 2022’. Er ent­spricht einer ähn­li­chen Ver­ein­ba­rung, die die USA im Jahr 1941 mit Groß­bri­tan­ni­en und der Sowjet­uni­on abge­schlos­sen hat­ten. Dem­nach wer­den Kriegs­ge­rät, Aus­rüs­tung und Kraft­stoff von der US-Regierung an den Part­ner ledig­lich ver­lie­hen oder ver­pach­tet und müss­ten nach dem Krieg zurück­ge­führt wer­den. Weil Kriegs­ge­rät meist beschä­digt oder zer­stört wird, haben die Waf­fen oft zum Ende des Krie­ges ledig­lich Schrott­wert. Dah­erhat die US-Regierung ein Inter­es­se, dass die Ukrai­ne ihre Leasing-Verträge auch pünkt­lich erfül­len kann. 5

Die von der EU über­mit­tel­ten Mil­li­ar­den wer­den fol­ge­rich­tig dafür her­an­ge­zo­gen, die ame­ri­ka­ni­schen Lie­fe­run­gen an Waf­fen und Aus­rüs­tung zu finan­zie­ren. Über das Schlacht­feld der Ukrai­ne spon­sern die EU-Mitgliedstaaten dem­nach in Wahr­heit die US-Kriegsindustrie.

Noch ein wei­te­rer Aspekt ist in die­sem Zusam­men­hang mehr als bemerkenswert:

Die Finan­cial Times (FT) berich­tet, dass meh­re­re offi­zi­el­le Regie­rungs­ver­tre­ter aus Washing­ton den Druck auf EU-Verantwortliche erhöht haben, Geld nach Kiew zu über­wei­sen. [ …] Die US-Beamten sag­ten der EU, es wäre bes­ser, das Geld als nicht rück­zahl­ba­re Zuschüs­se zu gewäh­ren und nicht als Dar­le­hen. Die EU sol­le einen Mecha­nis­mus ein­rich­ten, über den auto­ma­tisch monat­lich Geld in das ukrai­ni­sche Bud­get flie­ßen könn­te. 6

Weni­ge Wochen spä­ter folg­ten die Staats­chefs der EU-Mitgliedstaaten - so auch der öster­rei­chi­sche Kanz­ler Karl Neham­mer (ÖVP) - den Anwei­sun­gen aus Washington.

In den Schluss­fol­ge­run­gen des Euro­päi­schen Rates vom 20./21. Okto­ber 2022 ersucht die­ser „die Kom­mis­si­on, eine stär­ker struk­tu­rier­te Lösung für die Bereit­stel­lung von Unter­stüt­zung für die Ukrai­ne vor­zu­le­gen, und den Rat, die­se Lösung voranzubringen”.7 Die „Tages­schau” hält hier­zu fest:

Zum Abschluss wur­den der Ukrai­ne Wirt­schafts­hil­fen in Aus­sicht gestellt: 1,5 Mil­li­ar­den Euro soll das Land erhal­ten - pro Monat. 8

18 Mil­li­ar­den Euro(!) sol­len dem­entspre­chend 2023 der Ukrai­ne zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Der dies­be­züg­lich mitt­ler­wei­le vor­lie­gen­de Ver­ord­nungs­vor­schlag der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on hält dar­über hin­aus noch eine wei­te­re, völ­lig inak­zep­ta­ble For­de­rung bereit: Arti­kel 14 des Ver­ord­nungs­vor­schla­ges sieht näm­lich vor, dass die EU die­se Mit­tel auf den Kapi­tal­märk­ten aufnimmt- dem­nach wie­der­um neue Schul­den macht!9 Die­se Ver­ge­mein­schaf­tung wei­te­rer Schul­den ist voll­um­fäng­lich abzulehnen.

Zusam­men­fas­send ist fest­zu­hal­ten, dass die schwarz-grüne Bun­des­re­gie­rung das ver­fas­sungs­mä­ßig ver­an­ker­te Neu­tra­li­täts­ge­bot seit Beginn des Ukraine-Krieges sträf­lich miss­ach­tet und die jahr­zehn­te­lan­ge, erfolg­rei­che Tra­di­ti­on unse­rer Hei­mat als neu­tra­ler Staat bis zur Unkennt­lich­keit aus­ge­höhlt hat. Sowohl bila­te­ral als auch über EU-Töpfe hat Öster­reich eine Kriegs­par­tei in Mil­lio­nen­hö­he unter­stützt. Nicht nur, dass die­ses Geld drin­gend in der Hei­mat gebraucht wür­de, wer­den damit noch dazu aus­län­di­sche Trup­pen und die Kriegs­in­dus­trie der USA finan­ziert. Die­se neu­tra­li­täts­ver­let­zen­den Zah­lun­gen sind einzustellen.

In die­sem Zusam­men­hang stel­len die unter­fer­tig­ten Abge­ord­ne­ten nachstehenden

Ent­schlie­ßungs­an­trag

Der Natio­nal­rat wol­le beschließen:

Die Bun­des­re­gie­rung wird auf­ge­for­dert, die Zur­ver­fü­gung­stel­lung von Finanz­mit­teln, sowohl bila­te­ral als auch über Finan­zie­rungs­me­cha­nis­men der Euro­päi­schen Uni­on, an die Kriegs­par­tei Ukrai­ne ein­zu­stel­len und eine dem Neu­tra­li­täts­ge­bot ent­spre­chen­de Außen­po­li­tik wiederherzustellen.”

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Abge­lehnt.

Neue Anfra­ge 26.01.2023

Ein­ge­langt am 26.01.2023
Die­ser Text wur­de elek­tro­nisch über­mit­telt. Abwei­chun­gen vom Ori­gi­nal sind möglich.

ANFRAGE

der Abge­ord­ne­ten Petra Steger

an die Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung im Bundeskanzleramt

betref­fend Zah­lun­gen Öster­reichs an die Kriegs­par­tei Ukrai­ne im Jahr 2022

Seit dem Aus­bruch des Krie­ges zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne haben die Euro­päi­sche Uni­on und ihre Mit­glied­staa­ten – so auch Öster­reich – die Ukrai­ne in Mil­li­ar­den­hö­he unter­stützt. Ins­ge­samt wur­den im Jahr 2022 rund 22,8 (!) Mil­li­ar­den Euro in die Ukrai­ne transferiert.[1]

Bereits am 22./23. Juni 2022 bil­lig­te der Euro­päi­sche Rat eine außer­or­dent­li­che Makro­fi­nanz­hil­fe der Uni­on für die Ukrai­ne in Höhe von bis zu 9 Mil­li­ar­den Euro – dem­nach auch mit der Zustim­mung des öster­rei­chi­schen Bun­des­kanz­lers Karl Neham­mer (ÖVP). In mitt­ler­wei­le sechs Tran­chen wur­de der Gesamt­be­trag von 3,1 Mil­li­ar­den Euro für Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne über die soge­nann­te Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät bereitgestellt.

Im Rah­men der Fra­ge­stun­de am 14. Dezem­ber 2022 ant­wor­te­te Mag. Caro­li­ne Edt­stad­ler, Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung, auf mei­ne Fra­ge, wel­che Kon­trol­len geschaf­fen wur­den, um die Ver­wen­dung die­ser Gel­der effek­tiv nach­voll­zie­hen zu kön­nen wie folgt:

Und ich darf noch ein­mal sagen, dass das Kre­di­te sind, deren Ein­hal­tung für die Zwe­cke natür­lich kon­trol­liert wird – und zwar von der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on selbst. […] Jeder Cent wird dort ankom­men, wo er gebraucht wird.

Öster­reich finan­ziert fol­ge­rich­tig bila­te­ral und über diver­se EU-Töpfe ent­ge­gen dem Neu­tra­li­täts­ge­bot eine Kriegspartei.

In die­sem Zusam­men­hang stellt die unter­fer­tig­te Abge­ord­ne­te an die Bun­des­mi­nis­te­rin für EU und Ver­fas­sung im Bun­des­kanz­ler­amt nachstehende

Anfra­ge

1. Für wel­che Zwe­cke wur­den sämt­li­che von Öster­reich geleis­te­ten Zah­lungs­hil­fen an die Kriegs­par­tei Ukrai­ne ver­wen­det? (Bit­te um tabel­la­ri­sche Auf­lis­tung aller Geld­trans­fers Öster­reichs – bis auf den Cent genau – an die Ukrai­ne im Jahr 2022, sowie deren kon­kre­te Verwendungszwecke)

2. Wel­che Maß­nah­men wur­den ergrif­fen, um die­se Mit­tel­ver­wen­dung effek­tiv kon­trol­lie­ren zu kön­nen? (Bit­te um tabel­la­ri­sche Auf­lis­tung aller Kon­troll­me­cha­nis­men, wel­che die jewei­li­gen Geld­trans­fers Öster­reichs begleiteten)

3. Ist es mög­lich, die exak­te Mit­tel­ver­wen­dung auf den Cent genau zu kontrollieren?

a. Wenn nein, haben Sie dies­be­züg­lich in der Natio­nal­rats­sit­zung am 14. Dezem­ber die Unwahr­heit gesagt?

4. In wel­cher Höhe hat Öster­reich im Jahr 2022 die Kriegs­par­tei Ukrai­ne auf bila­te­ra­ler Ebe­ne finan­zi­ell unterstützt?

5. Wann und über wel­che Bud­get­töp­fe erfolg­ten die­se Transfers?

6. An wel­che Zwe­cke waren die­se Trans­fers gebunden?

7. Wie wur­de die­se Zweck­ge­bun­den­heit der Mit­tel in der Ukrai­ne kon­kret kontrolliert?

8. Wel­che Kon­troll­me­cha­nis­men wur­den dies­be­züg­lich geschaf­fen und wel­che öster­rei­chi­schen Behör­den waren im Jahr 2022 für die­se Kon­trol­len zuständig?

9. Wie vie­le Ver­tre­ter die­ser Kon­troll­be­hör­den waren in der Ukrai­ne für wie lan­ge vor Ort?

10. In wel­cher Höhe hat Öster­reich die Ukrai­ne auf bila­te­ra­ler Ebe­ne in den Jah­ren 2020 und 2021 finan­zi­ell unterstützt?

11. Wann und über wel­che Bud­get­töp­fe erfolg­ten die­se Transfers?

12. In wel­chem Wert stell­te die Repu­blik Öster­reich mate­ri­el­le Güter (bspw. Schutz­hel­me, Treib­stoff, Schutz­wes­ten) im Jahr 2022 der Kriegs­par­tei Ukrai­ne auf bila­te­ra­ler Ebe­ne zur Verfügung?

13. Um wel­che mate­ri­el­len Güter han­del­te es sich kon­kret und in wel­cher Menge?

14. Wie hoch war der Anteil Öster­reichs an diver­sen EU-Töpfen und Finan­zie­rungs­hil­fen der EU, inklu­si­ve der Makro­fi­nanz­hil­fen, wel­che im Jahr 2022 der Kriegs­par­tei Ukrai­ne zur Ver­fü­gung gestellt wurden?

15. Wann und über wel­che Bud­get­töp­fe erfolg­ten die­se Transfers?

16. An wel­che Zwe­cke waren die­se Trans­fers gebunden?

17. Wie wur­de die­se Zweck­ge­bun­den­heit der Mit­tel in der Ukrai­ne kon­kret kontrolliert?

18. Wel­che Kon­troll­me­cha­nis­men wur­den dies­be­züg­lich geschaf­fen und wel­che öster­rei­chi­schen bzw. euro­päi­schen Behör­den waren im Jahr 2022 für die­se Kon­trol­len zuständig?

19. Wie vie­le Ver­tre­ter die­ser Kon­troll­be­hör­den waren in der Ukrai­ne für wie lan­ge vor Ort?

20. In wel­chem Wert stell­te die Repu­blik Öster­reich mate­ri­el­le Güter (bspw. Schutz­hel­me, Treib­stoff, Schutz­wes­ten) im Jahr 2022 der Kriegs­par­tei Ukrai­ne im Rah­men von Unter­stüt­zungs­maß­nah­men der EU zur Verfügung?

21. Um wel­che mate­ri­el­len Güter han­del­te es sich kon­kret und in wel­cher Menge?

22. In wel­cher Höhe hat Öster­reich bis­her pro Jahr Mit­tel in das haus­halts­ex­ter­ne Instru­ment der soge­nann­ten Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät eingezahlt?

23. In wel­cher Höhe wird Öster­reich im Jahr 2023 Mit­tel in das haus­halts­ex­ter­ne Instru­ment der soge­nann­ten Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät einzahlen?

24. In wel­cher Höhe hat Öster­reich im Jahr 2022 die Kriegs­par­tei Ukrai­ne über Zah­lungs­töp­fe von diver­sen inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen unterstützt?

25. Wann und über wel­che Bud­get­töp­fe erfolg­ten die­se Transfers?

26. An wel­che Zwe­cke waren die­se Trans­fers gebunden?

27. Wie wur­de die­se Zweck­ge­bun­den­heit der Mit­tel in der Ukrai­ne kon­kret kontrolliert?

28. Wel­che Kon­troll­me­cha­nis­men wur­den dies­be­züg­lich geschaf­fen und wel­che öster­rei­chi­schen bzw. inter­na­tio­na­len Behör­den waren im Jahr 2022 für die­se Kon­trol­len zuständig?

29. Wie vie­le Ver­tre­ter die­ser Kon­troll­be­hör­den waren in der Ukrai­ne für wie lan­ge vor Ort?

30. In wel­chem Wert stell­te die Repu­blik Öster­reich mate­ri­el­le Güter (bspw. Schutz­hel­me, Treib­stoff, Schutz­wes­ten) im Jahr 2022 der Kriegs­par­tei Ukrai­ne im Rah­men von Unter­stüt­zungs­maß­nah­men von inter­na­tio­na­len Orga­ni­sa­tio­nen zur Verfügung?

31. Um wel­che mate­ri­el­len Güter han­del­te es sich kon­kret und in wel­cher Menge?

32. Sehen Sie – ähn­lich wie Finanz­mi­nis­ter Dr. Magnus Brun­ner in der Anfra­ge­be­ant­wor­tung 12669/AB – kei­nen Hand­lungs­be­darf bei der Betei­li­gung Öster­reichs an EU-Finanzierungshilfen für die Kriegs­par­tei Ukrai­ne, obwohl Sie wis­sen, dass die Ukrai­ne die­se Gel­der dafür ver­wen­det, ukrai­ni­sche Sol­da­ten zu finanzieren?

33. Sehen Sie in der Finan­zie­rung aus­län­di­scher Trup­pen einer Kriegs­par­tei kei­ne Ver­let­zung der öster­rei­chi­schen Neutralität?

34. Wie erklä­ren Sie sich, dass dem Finanz­mi­nis­ter kei­ne Infor­ma­tio­nen dar­über vor­lie­gen, dass die Ukrai­ne mit den EU-Geldern ame­ri­ka­ni­sche Waf­fen­lie­fe­run­gen finan­ziert, wo doch angeb­lich die Mit­tel­ver­wen­dung bis auf den Cent genau kon­trol­liert wird?

35. Lie­gen Ihnen dem­entspre­chen­de Infor­ma­tio­nen vor?

a. Wenn nein, wie ist das vor dem Hin­ter­grund zu erklä­ren, dass angeb­lich die Mit­tel­ver­wen­dung bis auf den Cent genau kon­trol­liert wird?

36. Kön­nen Sie garan­tie­ren, dass kein Cent der EU-Finanzierungshilfen an die Ukrai­ne dafür her­an­ge­zo­gen wird, um ame­ri­ka­ni­sche Waf­fen­lie­fe­run­gen zu finanzieren?

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Anfra­ge­be­ant­wor­tung?

Noch kei­ne, das dauert…

STERBT IHR VERFICKTEN WICHSER.

DIESE GESELLSCHAFT IST DAS ABSOLUT GROTESK ALLERLETZTE.

edit: Ralph Janik, Jugend Mer­ka­tor, Erwach­se­nen­al­ter Alp­bach - sei­ner­seits das ers­te VERFIKTE Arsch­loch das nach dem ECFR Agen­da­set­ting “die Bevöl­ke­rung auf einen lang­an­dau­ern­den Krieg ein­zu­stel­len” -- begon­nen hat öffent­lich gegen außen­po­li­ti­sche Rea­lis­ten und Pazi­fis­ten zu het­zen -

hat bei der Wie­ner Zei­tung noch schnell eine Nebel­gra­na­te geworfen.

Außer­dem ver­mischt Kickl einen poli­ti­schen Neu­tra­li­täts­be­griff mit dem ver­fas­sungs­recht­li­chen. Öster­reichs Neu­tra­li­tät ist mili­tä­ri­scher Art, wirt­schaft­li­che Sank­tio­nen haben damit nichts zu tun. Der FPÖ-Klubobmann sagt auch, Öster­reich wür­de sich bei Muni­ti­ons­käu­fen betei­li­gen und so Völ­ker­recht bre­chen. Das stimmt laut Janik so nicht: Fakt sei zwar, dass man sich nicht an Munitions- oder Waf­fen­käu­fen betei­li­gen dür­fe, das aber auch nicht pas­siert. Öster­reichs Zah­lun­gen sind aber an medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung wie Hel­me zweck­ge­bun­den, wie das Bun­des­heer bestätigt.

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Hier stimmt GRÖBER etwas nicht. Öster­reich leis­tet Zah­lun­gen an die Euro­pean Peace faci­li­ty. Wie die kon­trol­liert oder zweck­ge­bun­den wer­den, kann Edt­stad­ler auf eine par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge hin nicht beant­wor­ten, da sie nicht das aus­füh­ren­de Organ ist, das sei die Euro­päi­sche Kommission.

Aber das Bun­des­heer kann bestä­ti­gen, dass die Gel­der zweck­ge­bun­den ver­wen­det werden?

Nein, das Bun­des­heer kann viel­leicht bestä­ti­gen dass Zah­lun­gen über die peace faci­li­ty an das Öster­rei­chi­sche Bun­des­heer zweck­ge­bun­den sind. Dh. dass das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer nur medi­zi­ni­sche Güter, Schutz­aus­rüs­tung oder Hel­me liefert.

Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer hat kei­nen Ein­blick in den Ver­tei­lungs­schlüs­sel der euro­päi­schen Kommission.

Öster­reich zahlt einen Bei­trag von 25 Mil­lio­nen Euro jähr­lich in die euro­päi­sche peace faci­li­ty ein. Das öster­rei­chi­sche Bun­des­heer lie­fert bis­her nicht das Equi­va­lent an Hel­men, medi­zi­ni­scher oder Schutzausrüstung.

In den dun­kels­ten und schwers­ten Stun­den, die die Ukrai­ne der­zeit erlebt, ste­hen wir dem Land und sei­ner Bevöl­ke­rung soli­da­risch zur Sei­te”, erklär­te Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Klau­dia Tan­ner (ÖVP) laut Aus­sendung. “Daher haben wir beschlos­sen, die Ukrai­ne mit nicht-tödlicher mili­tä­ri­scher Aus­rüs­tung im Rah­men der Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät zu unter­stüt­zen. Ins­ge­samt 10.000 Hel­me stel­len wir in die­sem Rah­men bereit. Im Sin­ne unse­rer Kern­auf­ga­be ‘Schutz und Hil­fe’ zu leis­ten, wol­len wir dies auch im Rah­men der Nach­bar­schafts­hil­fe tun und die ukrai­ni­sche Zivil­be­völ­ke­rung dabei unter­stüt­zen, sich selbst bes­ser zu schützen.”

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Die 10.000 Hel­me erklä­ren nicht die Ver­wen­dung der 25 Mil­lio­nen an Zah­lun­gen im Rah­men die­ses Finanzierungsinstruments.

Hier die Bestä­ti­gung wie Öster­reich sei­nen “Son­der­weg” recht­lich defi­niert hat:

Tra­di­tio­nell dür­fen neu­tra­le Staa­ten weder selbst Waf­fen an Kriegs­par­tei­en lie­fern noch ihr Gebiet dafür zur Ver­fü­gung stellen.[16] Das gilt ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Bestim­mun­gen im V.[17] und XIII. Haa­ger Abkom­men 1907[18] auch für Expor­te durch pri­va­te Unternehmen.[19] Eben­so ver­letzt die mas­si­ve finan­zi­el­le Unter­stüt­zung zum Ankauf von Waf­fen die neu­tra­li­täts­recht­li­che Enthaltungspflicht.[20] Wohl­ge­merkt wer­den Staa­ten dadurch aller­dings nicht zu „Mit­krieg­füh­ren­den“ – dazu braucht es ein höhe­res Maß an direk­ter Betei­li­gung an krie­ge­ri­schen Handlungen.[21] Weder Kennt­nis über die Ver­wen­dung von Gel­dern noch direk­te Waf­fen­lie­fe­run­gen rei­chen dafür aus.[22]

Unab­hän­gig davon gibt es stets Raum für krea­ti­ve Son­der­we­ge. So hat sich Öster­reich beim Beschluss zur Finan­zie­rung töd­li­cher Kampf­mit­tel für die Ukrai­ne kon­struk­tiv ent­hal­ten. Der öster­rei­chi­sche Anteil an der „Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät“ soll daher nicht für die Beschaf­fung von Waf­fen ver­wen­det wer­den, son­dern für zivi­le Zwe­cke wie den Wiederaufbau.[23] Dabei han­del­te es sich aller­dings ein­mal mehr um eine poli­ti­sche Ent­schei­dung: Auf EU-Ebene tritt die Neu­tra­li­tät wie gesagt hin­ter die GASP zurück. Man darf sich fra­gen, ob Öster­reich auf Grund­la­ge eines Rats­be­schlus­ses Waf­fen für Kriegs­par­tei­en mit­fi­nan­zie­ren oder selbst expor­tie­ren dürfte.

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Fuss­no­te 23 ver­weist auf fol­gen­den Medienartikel:

Die Euro­päi­sche Uni­on beschließt, den Kauf und die Lie­fe­rung von Waf­fen und ande­rer Aus­rüs­tung für die Ukrai­ne zu finan­zie­ren. “Dies ist ein Wen­de­punkt für unse­re Uni­on”, betont Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en. Ins­ge­samt 500 Mil­lio­nen Euro – 450 Mil­lio­nen für Waf­fen­lie­fe­run­gen, 50 Mil­lio­nen für ande­re Aus­rüs­tung – etwa Treib­stoff und Schutz­aus­rüs­tung – aus der “Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät” wer­den zu die­sem Zweck bereit­ge­stellt. Öster­reich unter­stützt bei­de Maß­nah­men, macht jedoch in Bezug auf die Lie­fe­rung leta­ler Aus­rüs­tung von der kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung Gebrauch und wird die­se nicht mit­fi­nan­zie­ren, son­dern einen frei­wil­li­gen Bei­trag zu einer ande­ren, nicht-sensiblen Maß­nah­men im Rah­men der “Euro­päi­schen Frie­dens­fa­zi­li­tät” leis­ten. Öster­reich hat daher bei der Annah­me der Unter­stüt­zungs­maß­nah­men eine Pro­to­koll­erklä­rung mit dem Hin­weis auf den beson­de­ren Cha­rak­ter der öster­rei­chi­schen Sicherheits- und Ver­tei­di­gungs­po­li­tik (mili­tä­ri­sche Neu­tra­li­tät) abge­ge­ben. Die “Euro­päi­sche Frie­dens­fa­zi­li­tät” (“Euro­pean Peace Faci­li­ty”, kurz EPF) ist ein 2021 ein­ge­rich­te­tes Finan­zie­rungs­in­stru­ment der EU, das auch dazu genutzt wer­den kann, um die Fähig­kei­ten von Streit­kräf­ten in Part­ner­län­dern zu stär­ken. Bis 2027 ist die EPF mit rund 5,7 Mil­li­ar­den Euro an außer­bud­ge­tä­ren Mit­teln aus­ge­stat­tet. Es ist nun das ers­te Mal, dass die Euro­päi­sche Uni­on ein Land, wel­ches mili­tä­risch ange­grif­fen wird, auf die­se Wei­se unterstützt. 

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Öster­reich habe eine Pro­to­koll­erklä­rung abgegeben.

The use of the EPF must be appro­ved unani­mous­ly by EU mem­ber sta­tes, but in the case of an assi­s­tance mea­su­re that invol­ves the trans­fers of let­hal mili­ta­ry equip­ment, EU mem­ber sta­tes can con­struc­tively abs­tain and allo­ca­te cor­re­spon­ding con­tri­bu­ti­ons to ano­t­her EPF assi­s­tance mea­su­re instead.28 This is likely a way of accom­mo­da­ting EU mem­ber sta­tes that are hesi­tant to con­tri­bu­te to an assi­s­tance mea­su­re that fore­sees the fun­ding of such equip­ment in light of their tra­di­ti­on of neu­tra­li­ty or other rela­ted con­sti­tu­tio­nal constraints.29 Aus­tria, Ire­land and Mal­ta, for instance, are exempt from the EPF’s assi­s­tance mea­su­re for the sup­ply of wea­pons to Ukrai­ne (alt­hough they are con­tri­bu­tors to the ‘non-lethal’ packa­ge of assi­s­tance mea­su­res in sup­port of Kyiv).30

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30 See e.g. Mur­phy, D., ‘Ire­land to “con­struc­tively abs­tain” from EU arms packa­ge for Ukrai­ne’, RTE, 27 Feb. 2022;
and Coun­cil of the Euro­pean Uni­on, ‘Coun­cil Decisi­on (CFSP) 2022/339 of 28 Febru­a­ry 2022 on an assi­s­tance measure
under the Euro­pean Peace Faci­li­ty to sup­port the Ukrai­ni­an Armed For­ces
’, Offi­cial Jour­nal of the Euro­pean Union,
L61, 28 Feb. 2022.

Die Fuss­no­te gibt das aber nicht her.

Swe­dish Defence Rese­arch Agen­cy, 22. März 2021, dh vor dem Krieg:

Arms export controls

The­re are also some chal­len­ges wit­hin the EU. For examp­le, coun­tries such as Ire­land, Aus­tria and Mal­ta have arms export con­trols ensh­ri­ned in their constitutions.

And cri­tics in coun­tries such as Swe­den and the Nether­lands claim that arms exports can lead to unde­s­i­ra­ble con­se­quen­ces and run coun­ter to the noti­on of EU as a peace pro­ject,” says Eva Hagström Frisell.

The EPF could crea­te a uni­que situa­ti­on for Swe­den, which could requi­re a “con­struc­ti­ve absten­ti­on”, if a decisi­on wit­hin the EPF, for examp­le, were to con­flict with Swe­dish priorities.

Con­struc­ti­ve absten­ti­on is a pos­si­bi­li­ty con­tai­ned in the EU Trea­ty, regar­ding the com­mon for­eign and secu­ri­ty poli­cy. It means that a coun­try can abs­tain from a decisi­on that requi­res unani­mous appro­val, without app­ly­ing a veto. Neit­her will the abs­tai­ning coun­try be bound by the decisi­on”, says Eva Hagström Frisell.

That would put Swe­den in an unusu­al and, accord­ing to Eva Hagström Fri­sell, some­what awk­ward situation.

This is becau­se Swe­den wants to be part of the core of EU coope­ra­ti­on and the EU is our most important secu­ri­ty poli­cy arena.”

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Hier wie ver­mu­tet die Bestä­ti­gung Öster­reich habe sich nur bei der LIEFERUNG let­ha­ler Waf­fen nicht beteiligt:

It should be noted that not all EU mem­ber sta­tes are ali­gned with the decisi­on to pro­vi­de wea­pons to Ukrai­ne, and the EU’s messaging around the EPF has been per­plex­ing at times. Con­sis­tent with their long­stan­ding poli­ci­es of mili­ta­ry neu­tra­li­ty as non-NATO mem­ber sta­tes of the EU, Ire­land, Mal­ta and Aus­tria have abs­tai­ned from sen­ding let­hal wea­pon­ry, opting to pro­vi­de non-lethal mate­ri­el (e.g., hel­mets, medi­cal equip­ment and body armor). And EU coun­tries that are NATO mem­ber sta­tes have eit­her been slow to respond to Ukraine’s request for wea­pons, or wea­pons pro­mi­sed have not mate­ria­li­zed.

EPF effec­ti­ve­ness has also been ham­pe­red by messaging issu­es. On Febru­a­ry 27, EU For­eign Affairs Chief Joseph Bor­rell clai­med that the EPF would sup­ply figh­ter jets to Ukrai­ne. This promp­ted outra­ge among EU diplo­mats, who noted that such a com­ment ris­ked esca­la­ting the con­flict. Accord­ing to an inves­ti­ga­ti­on, and con­tra­ry to Borrell’s claim, the EU had only agreed to pro­vi­de equip­ment such as auto­ma­tic rif­les, ammu­ni­ti­on, air defen­se sys­tems and mor­tars. Such teething pro­blems on messaging will need to be iro­ned out.

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Abs­tai­ned bedeu­tet laut der hier ver­link­ten Quel­le man “wer­de selbst kei­ne Waf­fen liefern”:

IE’s dis­cus­sions with EU experts and top mem­ber sta­tes diplo­mats reve­als that alt­hough the decisi­on to mobi­li­se the Euro­pean Peace Faci­li­ty has been recei­ved with unity, not all EU coun­ties are in line on the specifics.

Ire­land, Mal­ta and Aus­tria abs­tai­ned from pro­vi­ding let­hal wea­pons to Ukrai­ne, due to what seems to be legal bar­ri­ers ensh­ri­ned in their constitutions.

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Anstat­des­sen habe man sich dafür ent­schie­den, nicht let­ha­le Mili­tär­gü­ter zu lie­fern, ver­weist auf fol­gen­den Text:

TAOISEACH MICHEÁL MARTIN has said that Ireland’s “main con­tri­bu­ti­on” to the Euro­pean Union’s unpre­ce­den­ted mili­ta­ry sup­port to Ukrai­ne will be the pro­vi­si­on of medi­cal supplies.

Spea­king to repor­ters this morning, Mar­tin descri­bed this con­tri­bu­ti­on as “suf­fi­ci­ent” and dis­mis­sed a sug­ges­ti­on by that Ire­land could pro­vi­de let­hal wea­pons to Ukraine.

The EU yes­ter­day con­fir­med that it would fund arms sup­plies to Ukrai­ne to help it defend its­elf against Rus­sia, with a €500 mil­li­on packa­ge of mili­ta­ry sup­port being prepared.

The mili­ta­ry packa­ge was agreed under the Euro­pean Peace Faci­li­ty mecha­nism, which allows for let­hal wea­pons to be sup­plied by the EU to pre­vent conflict.

Minis­ter for For­eign Affairs Simon Cove­ney said today that, under the mecha­nism, coun­tries like Ire­land uncom­for­ta­ble with sup­ply­ing let­hal arms have the abi­li­ty to sup­ply non-lethal mili­ta­ry aid.

Mal­ta and Aus­tria are unders­tood to be taking the same approach.

We deci­ded last night that this is going to be a €500 mil­li­on packa­ge, so half a bil­li­on Euro, to sup­port the Ukrai­ni­an mili­ta­ry and Ire­land will con­tri­bu­te ful­ly our fair share to that fund, which will be about 1.9% or about €9 mil­li­on in that over­all effort,” Cove­ney said. 

Our money will be used for non-lethal wea­pons, things like hel­mets, pro­tec­tion, vests, medi­cal case fuel, that kind of stuff.

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Das wür­de dem entsprechen… 

Hier die for­ma­le Dekla­ra­ti­on Öster­reichs vom 16. März 2022:

For­mal Decla­ra­ti­on by Aus­tria on absten­ti­on regar­ding the Coun­cil Decisi­on on an Assi­s­tance Mea­su­re under the Euro­pean Peace Faci­li­ty for the sup­ply to the Ukrai­ni­an Armed For­ces of mili­ta­ry equip­ment, and plat­forms, desi­gned to deli­ver let­hal force

In accordance with the second sub­pa­ra­graph of Arti­cle 31(1) TEU and in line with Austria’s decla­ra­ti­on on the app­li­ca­ti­on of con­struc­ti­ve absten­ti­on at the time of the adop­ti­on of the Coun­cil Decisi­on estab­li­shing the Euro­pean Peace Faci­li­ty, Aus­tria her­eby noti­fies the Coun­cil of its decisi­on to abs­tain from the Coun­cil Decisi­on on an Assi­s­tance Mea­su­re under the Euro­pean Peace Faci­li­ty for the sup­ply to the Ukrai­ni­an Armed For­ces of mili­ta­ry equip­ment, and plat­forms, desi­gned to deli­ver let­hal for­ce, as she deems this decisi­on sen­si­ti­ve for the spe­ci­fic cha­rac­ter of her secu­ri­ty and defence policy.
Aus­tria, acting in a spi­rit of mutu­al EU soli­da­ri­ty, will refrain from any action likely to con­flict with or impe­de Uni­on action based on that decision.
The­re­fo­re, AT will not con­tri­bu­te to the finan­cing of this Assi­s­tance Mea­su­re. Ins­tead, AT will vol­un­ta­ri­ly con­tri­bu­te an addi­tio­nal amount to a non-sensitive assi­s­tance mea­su­re for Ukrai­ne wit­hin the frame­work of the Euro­pean Peace Facility.

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Second sub­pa­ra­graph of Arti­cle 31(1) TEU:

If a mem­ber of the Coun­cil decla­res that, for vital and sta­ted rea­sons of natio­nal poli­cy, it intends to oppo­se the adop­ti­on of a decisi­on to be taken by qua­li­fied majo­ri­ty, a vote shall not be taken. The High Repre­sen­ta­ti­ve will, in clo­se con­sul­ta­ti­on with the Mem­ber Sta­te invol­ved, search for a solu­ti­on accep­ta­ble to it. If he does not suc­ceed, the Coun­cil may, acting by a qua­li­fied majo­ri­ty, request that the mat­ter be refer­red to the Euro­pean Coun­cil for a decisi­on by unanimity.

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Aber hier exis­tiert ja das Mit­tel der Kon­struk­ti­ven Ent­hal­tung “con­struc­ti­ve absten­ti­on” in der die Ent­schei­dung den Ent­schluss nicht versperrt.

Ergo - der Beschluss über die Waf­fen­lie­fe­run­gen durch die EPF ergeht. Öster­reich, Mal­ta, und Irland ent­hal­ten sich kon­struk­tiv. Der Beschluss wird verabschiedet.

Aber jetzt noch mal im Detail

The­re­fo­re, AT will not con­tri­bu­te to the finan­cing of this Assi­s­tance Mea­su­re. Ins­tead, AT will vol­un­ta­ri­ly con­tri­bu­te an addi­tio­nal amount to a non-sensitive assi­s­tance mea­su­re for Ukrai­ne wit­hin the frame­work of the Euro­pean Peace Facility.

Ist schön und gut, aber das bezieht sich auf eine Maß­nah­me im Umfang von 500 Mio. Euro die die Peace Faci­li­ty zum Bereit­stel­lung let­ha­ler Güter ver­ab­schie­det hat.

Irland hat etwas weni­ger als halb sovie­le Ein­woh­ner wie Öster­reich - bedeu­tet die 9 Mio in Irlands Fall sind näher an 16 Mil­lio­nen im öster­rei­chi­schen Fall, oder eben­falls 9 Mio, wenn die Betei­li­gung nach GDP fest­ge­legt ist. Wäh­rend die FPÖ noch immer vor­rech­net, dass Öster­reich 25 Mil­lio­nen im Jahr in die EPF investiert.

Stellt sich die Fra­ge was mit den rest­li­chen 159-166 Mil­lio­nen die Öster­reich ein­ge­zahlt hat passiert.

Die FPÖ spricht in die­sem Zusam­men­hang von 3.1 Mil­li­ar­den Euro, die aus der Frie­dens­fa­zi­li­tät bereits in die Ukrai­ne geflos­sen sind. Der Ent­schluss bei dem sich Öster­reich kon­struk­tiv ent­hal­ten hat, betrifft nur 500 Mil­lio­nen davon.

Rech­nen wirs antei­lig sind 500Mio 16% von 3.1 Milliarden.

Und Öster­reichs 9 bzw. 16 Mil­lio­nen 16% von 55 bzw. 80 Mil­lio­nen, die laut FPÖ damit aus Öster­reich z.T. in die Til­gung von Kre­di­ten für ukrai­ni­sches Mili­tär­ge­rät geflos­sen sein könnten(/dürften).

edit: Ok, hier stimmt grö­ber etwas nicht.

In der Tran­che vom 17. Okto­ber 2022 wur­den 490 Mil­lio­nen für let­ha­le mili­tä­ri­sche Aus­rüs­tung ein­ge­räumt - und 10 Mil­lio­nen für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutzausrüstung.

The scope of the equip­ment to be pro­vi­ded in the new sup­port packa­ge is in line with the cur­rent prio­ri­ties as expres­sed by the Ukrai­ni­an government. In this light, the assi­s­tance mea­su­res con­sist of €490 mil­li­on for mili­ta­ry equip­ment desi­gned to deli­ver let­hal for­ce for defen­si­ve pur­po­ses, as well as €10 mil­li­on inten­ded to cover the pro­vi­si­on of equip­ment and sup­plies, such as per­so­nal pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel. In addi­ti­on, both assi­s­tance mea­su­res will also allow for the pro­vi­si­on of main­ten­an­ce and repair of alrea­dy dona­ted mili­ta­ry equip­ment by EU mem­ber sta­tes to Ukrai­ne under the EPF.

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Beim sel­ben Ver­tei­lungs­schlüs­sel wie im Febru­ar 2022, ist der Anteil für medi­zi­ni­sches Mate­ri­al und Schutz­aus­rüs­tung bereits von Irland allei­ne (1.9% der Zah­lun­gen waren im Febru­ar bei eben­falls 500 Mil­li­ar­den aus dem Fond 9 Mil­lio­nen Euro) abgedeckt.

Durch Öster­reich und Mal­ta kämen min­des­tens noch wei­te­re 9 Mil­lio­nen dazu - nur so viel gelt wird aus dem Fond gar­nicht für “pro­tec­ti­ve equip­ment, first aid kits, and fuel” aufgewendet.

Fuck.

Catlady with a scarfs way to end the war in Ukraine

17. März 2023

More of the same! More of the same! And think about the sud­den mira­cle potential! 

So whe­re we are stan­ding right now - it’s star­ting to sink in that the ukrai­ni­an win con­di­ti­on cur­r­ent­ly is two fold.

1. Defeat rus­sia tho­rough­ly. As in the last rus­si­an sol­dier lea­ves the ter­ri­to­ry, Cri­mea gains self-government for 30 years, then auto­ma­ti­cal­ly beco­mes part of the ukrai­ni­an poli­ti­cal struc­tu­re again.

But then the­re is an addi­tio­nal con­di­ti­on, namely -

2. That rus­sia be fore­ver unab­le to mount an attack again - or at least for 30 years (as this is one of the US goals that beca­me public). This is a pret­ty invol­ved war aim, becau­se in more than one sen­se a pro­tra­c­ted con­flict is more than enough for rus­sia to dis­rupt ukrai­ni­an eco­no­mic deve­lo­p­ment enough to bleed the coun­try out over the long­term. So now the most via­ble opti­on seems to tie this all tog­e­ther into a regi­me­chan­ge opti­on, which a wes­tern for­ward can­di­da­te would have to win, which is only real­ly via­ble after a total ukrai­ni­an mili­ta­ry vic­to­ry. Or some­thing thats publicly per­cei­ved as very clo­se to that.

Enter cat­la­dy to mas­sa­ge the points.

BUT WHAT IF -

Ukrai­ni­an offen­si­ve in the sum­mer is very sucess­full, and rus­si­an coun­ter offen­si­ve isnt, and rus­si­as mili­ta­ry posi­ti­on beco­mes despe­ra­te (lar­ge­ly over­laps with cri­mea get­ting cut off from sup­ply rou­tes btw), and then this pro­vo­kes a sud­den rethin­king pro­cess in the rus­si­an eli­te, and then the­re is open pro­test against a pro­longued dis­rup­ti­on stra­te­gy of ukrai­ne, and then the­re would be a regime chan­ge oppor­tu­ni­ty which then the west for­ward can­di­da­te would win, and then they could final­ly start paying repa­ra­ti­on pay­ments for the next 100 years, which the rus­si­an popu­la­ti­on might like!

I mean short term. Becau­se peop­le would be voting with short term inte­rests in mind.

To which the ans­wer nor­mal­ly is - you’d need at least many more dead bodies, befo­re the the public sen­ti­ment would start to flip in russia.

To which cat­la­dy would reply, but think of the sud­den mira­cle poten­ti­al, dont rule that out!

Becau­se cat­la­dys next argu­ment beco­mes - if the west would just deli­ver more and more effec­ti­ve wea­pons, at least the ukrai­ne could regain some ter­ri­to­ry - which the Rand cor­po­ra­ti­on by now has spe­ci­fied as ent­i­re­ly useless in terms of war pro­gres­si­on or via­ble war aims, becau­se the eco­no­mic bene­fit is small. (As long as ukrai­ne is hol­ding Odes­sa that is.)

To which the non “mira­cles could stack up” posi­ti­on is -- the likely out­co­me is a pro­tra­c­ted war, which will then turn into a fro­zen con­flict - to which cat­la­dy replies --

- well, but its too ear­ly to rule out mira­cle poten­ti­al, becau­se the ukrai­ni­an army could still defeat rus­sia signi­fi­cant­ly in their sum­mer offensive.

To which the respon­se then is - but that doesnt mean that the ent­i­re rus­si­an army will retract, and you still would need a total victory -

to which the cat­la­dy respon­se than is, yes, but cumu­la­ted mira­cles can hap­pen, its too ear­ly to rule that out.

To which the respon­se then is, but for that to hap­pen, you pri­ma­ri­ly need dead rus­si­an bodies (an actu­al war of attri­ti­on fought out will deli­ver them), not libe­ra­ti­on of ter­ri­to­ry. To which the respon­se then beco­mes, yes but mira­cles could hap­pen. And the psy­cho­lo­gi­cal effect of recap­tu­ring territory!

And now to the good news, cat­la­dys posi­ti­on repres­ents the wes­tern publics posi­ti­on at large.

Hor­ray!

Well, may­be not the publics posi­ti­on (“ukrai­ne should take up nego­tia­ti­ons, even if they’d loo­se cri­mea”) but the poli­ti­cal estab­lish­ments posi­ti­on, which has to be uni­form, becau­se - ehm - unity gre­at. West strong.

Uh, and never men­ti­on to them game theo­ry. And non zero sum games. They cant pro­cess. I mean cat­la­dys deli­be­ra­ti­on poten­ti­al is tap­ped out at fin­ding the right scarf.

Oh and by the way, we have to do this, becau­se think of the inter­na­tio­nal pre­ce­dent this would crea­te otherwise!

And btw. I even agree with cat­la­dys posi­ti­on for may­be ano­t­her year or two, to real­ly have the eco­no­mic cost for having star­ted this sink in for rus­sia - but that doesnt necessa­ri­ly harm their lea­ders­hip classes.

And then we wait ano­t­her year and try it again, and then we wait ano­t­her year and try it again, and then cat­la­dy has three new cats, one of which would be named Hero, or Heroic probably.

To which the default posi­ti­on then still is this is loo­king like its beco­m­ing a pro­tra­c­ted war of attri­ti­on, that might later turn into a fro­zen conflict.

To which the respon­se of the cur­rent US admi­nis­tra­ti­on would be - gre­at, becau­se that leads to more dead bodies, and the regime chan­ge poten­ti­al would rise.

To which cat­la­dy would respond - yes, and may­be they could even libe­ra­te ano­t­her ter­ri­to­ry or two!

To which the ans­wer cur­r­ent­ly is, the effort for ukrai­ne to libe­ra­te the ent­i­re coun­try, inclu­ding cri­mea through mili­ta­ry means, by some, is seen as may­be 20 fold of what they have achie­ved so far.

Becau­se Char­kiew was low rus­si­an infan­try num­bers, low trai­ned units (natio­nal guard), no second line they could fall back to, becau­se tho­se tro­ops got moved to Cher­son, and a working ukrai­ni­an pro­pa­gan­da initia­ti­ve, that gave the rus­si­ans the impres­si­on, that they were alrea­dy in their back.

But it could hap­pen again, and then it would only need to stack a few times, and then… I mean then - the rus­si­an public sen­ti­ment could turn on a whim!

Even if both nati­ons see this as a war for their survival - .

Oh, but never get back to non zero sum thin­king, it would be too dangerous.

Cant trust Putin!

Now renewing the grain export deal for ano­t­her 60 days.

And still no issu­es to manu­fac­tu­re most wea­pons domesti­cal­ly for one of the invol­ved par­ties in that war.

edit: For­mer goth lady now chips in - cat­la­dy total­ly right. (More or less.)

Min­na Ålan­der is a rese­arch fel­low in the Euro­pean Uni­on rese­arch pro­gram­me at the Fin­nish Insti­tu­te of Inter­na­tio­nal Affairs (FIIA) whe­re her rese­arch focus is on Ger­man for­eign and secu­ri­ty poli­cy. She is also part of the rese­arch pro­ject ana­ly­zing Finland’s evol­ving role in Euro-Atlantic secu­ri­ty, led by Mat­ti Pesu, whe­re she par­ti­cu­lar­ly focu­ses on Fin­nish secu­ri­ty and defence poli­cy, Nort­hern Euro­pean secu­ri­ty and Nor­dic defence coope­ra­ti­on. Pre­vious­ly, Ålan­der worked at the Ger­man Insti­tu­te for Inter­na­tio­nal and Secu­ri­ty Affairs (SWP) in Berlin.

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SWP? Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik, inven­tors of the “lear­ning cur­ve”.

No one has yet seen any pro­pa­gan­da though.