Die Zeitfenster bis zu denen man die Bevölkerung verarscht werden geringer. Aktuell sind es nur noch sechs Tage bis man Statements aufgreift die dem eigenen Narrativ widersprechen. Welch Freude.
Die Marsala Sau widerspricht sich diesmal auch nur einmal in den ersten zehn Minuten, merkt ERSTMALIG im deutschsprachigen Raum die irrigation canal Problematik an die die Krim mit dem Wegfall der Kontrolle über Cherson hat.
Und der Titel des Videos muss noch grotesk sinnentstellt werden -- dann haben wirs aber.
Um die Ukraine militärisch vollständig einzunehmen benötigt es mittlerweile eine Mannstärke bei knapp fünf Millionen auf Seiten der Russen (das ist nahe dran an den Zahlen die Mearsheimer gerechnet hat, das sind die Zahlen die angeblich in Russland in geleakten Lagebeschreibungen seit letzter Woche rumgehen - von denen wir die Authentizität nicht kennen, wir wussten das seit Kriegsbeginn (erobern ist das eine, halten ist schwieriger), den VERFICKTEWICHSERN in den Leitmedien war das komplett scheissegal -- was trotzdem noch immer parallel rumgeht ist das Narrativ, dass Putin nicht informiert wird, und daher wahnsinnig im Dunklen agiert - aber nicht wahnsinnig genug um mit atomaren Waffen zu spielen natürlich), fünf Millionen die Russland nicht aufbringen kann, desshalb ist Russland in den letzten Monaten im Messaging von “je mehr sich die Ukraine dagegen wehrt Gebiete aufzugeben, desto schlechter werden ihre Bedingungen für Verhandlungen werden” gewechselt. Was das bedeutet, hat man natürlich auch von der Öffentlichkeit ferngehalten --
(In irgendeiner Form wird Russland verhandeln wollen müssen.)
aber Maischberger hantelt sich gerade zu “wart einmal, war Cherson garnicht strategisch wichtig!?” durch - bekommt dann vom verfickten Marsala Wichser nur die halbe Antwort, weil sich das Schwein wie immer nicht auskennt.
“Cherson ist für die Wasserversorgung der Krim wichtig, darüber hinaus aber vor allem ein Achtungserfolg”.
Nein, stimmt nicht du Idiot. Cherson war als Brückenkopf in den Süden des Landes relevant - bedeutet, Odessa ist jetzt relativ sicher. Damit hat die Ukraine keinen “wir können wirtschaftlich nicht Überleben” Joker mehr - denn jetzt haben sie ihren Hafen. ALSOSPRICHTMEDIALKEINESAUDARÜBER. Eine Stürmung von Odessa über das Meer wäre mit fünffach höheren Verlusten für Russland verbunden - und beim aktuellen Sicherungsstand von Odessa ohne Zangenbewegung ein halbes Himmelfahrtskommando.
Weiters geht es auch nicht nur um die Wasserversorgung der Krim (die die Maischberger nochmal wegschluckt, denn wir sind die Guten und der Krieg schon so gut wie gewonnen), sondern insbesondere um die Wasserversorgung für den lokalen Getreitdeanbau.
Zum Glück hat die Ukraine bereits die Kertschbrücke zerbombt (für Schwertransporte) was die Versorgung der Bevölkerung auf der Krim zu einem möglichen Kriegsziel werden lässt, das Russland dazu zwingen könnte die Region aufzugeben. Marsala behauptet, für die Eroberung bräuchte es gezielte Angriffe mit hohen Truppenkonzentrationen - nein, die braucht es nicht.
Die Ukraine muss die Kertschbrücke hochjagen, was von Cherson aus mit bestimmter HIMARS Munition bereits möglich ist - und dann die Irrigation Kanäle zur Bewässerung des Getreides vor der Krim von Cherson aus abdrehen - und Russland hat ein Versorgungsproblem von 2.3 Millionen Menschen.
Da kann dann die Maischberger noch einmal schlucken, weil Wertewesten - aber genau dafür war Cherson militärisch bedeutend.
Also mehr als ein Achtungserfolg für die Ukraine.
Zum Glück habens unsere Medien nicht berichtet, und zu Glück spricht Marsala zwar “Wasserversorgung” an, sagt aber nicht dazu was dahinter steht, und behauptet dann - militärisch könne die Ukraine die Krim nicht einnehmen -- aber bei einer Hungersnot von 2.3 Mio Menschen müsste Russland vielleicht den Krieg beenden.
Jetzt haben wir noch die spannende Frage - machen sies, oder machen sies nicht.
Worauf dann das verfickte Schwein von Psychotherapeutin mir sagen würde, vielleicht dauert der Krieg aber auch nur ganz kurz! Ja und vielleicht kommts auch garnicht zur Hungersnot, kann ja sein.
Zurück zur Überschrift - “Putin führt Krieg gegen den gesamten Westen” bitte wo?
Die EU will bis Ende des Jahres aus russischem Öl raus und danach und auch gleichzeitig alle Preise für fossile Energieträger deckeln. DDOS auf ne EU Webseite ist gerade mal Signaling und sonst garnichts -- und gleich wenn Russland die 5 Millionen Einheiten für die Besetzung der gesamten Ukraine parat hat, ja aber dann greift es sicher auch noch den GESAMTENWESTENAN.
DIEVOLLWICHSER haben nichtmal überzuckert, dass es bei Moldavien um die Anbindung von Transnistrien gegangen wäre, bei Georgien um weitere Schwarzmeerhäfen und eine Grenze mit der Türkei -- und das wars, von dem aus gesehen was Putin mit den bereits mobilisierten Einheiten erreichen hätte können, wenns für Russland gut gelaufen wäre.
ABERNEIN - weil ja Norwegen und Schweden auch zur Nato wollten… (UNDSOEINEHÜBSCHEPOLITIKERINDASGESAGTHAT!) WASPUTINNIEKOMMENSEHENHAT! HAHA - SOSEHRHATERSICHVERRECHNET. Führt Russland jetzt immer noch Krieg gegen den gesamten Westen!!EINSELF!
Ja, vielleicht in zwanzig Jahren mal - wenn es sich neu gruppieren und aufrüsten kann (Hint: für die US sind eine langfristige Abnutzung der militärischen Kapazität Russlands in etwa um den Faktor zehn Quintrillionen mal wichtiger als eine Ukraine die “gewinnen muss”), und das Wirtschaftsembargo nicht wirkt.
Nur warum haben wir die Überschriften bereits heute? Man weiß es nicht.
Aber das Gute ist, dass Volltrotel die Illner schauen - jetzt noch weniger wissen als vorher. Cherson war also ein Achtungserfolg. Es ging aber auch ein bisschen um Wasserversorgung.
Hängt euch auf ihr Schweine.
edit:
Das Marsala Schwein hat da aber noch eine ganz tolle Idee am Ende.
Die Nato könnte doch unberechenbarer werden! In dem sie den Russen mehr Grenzen setzt was sie tun dürften und diese mit Waffenlieferungen von Waffengattungen verbindet, die bisher noch nicht geliefert wurden!
Du glänzende IDEEDU! Du funktionaler Volltrottel. Gibt nur drei kleine Detailprobleme.
1. Die Nato wird dadurch berechenbarer, nicht unberechenbarer.
2. Die Ukraine reißt die Roten Linien mit verdeckten Operationen und bekommt dann noch mehr Waffen einfach so.
3. Sobalds der Ukraine einmal schlecht geht, haut die mit besserer Himars Munition die Kertschbrücke und den Staudamm bei Cherson weg, und dann haben wir einen neuen Holodomor auf der Krim.
Ansonsten aber ein glänzender Ratschlag du Militärspezialexperte du.
Meine ehemalige Psychotherapeutin wird auch schon ganz geil du, so sehr werteaufgeladen ist dieser tolle Vorschlag.
Diese Gesellschaft ist das Allerletzte. Sterbt ihr Wichser. Schlitzt euch selbst den Bauch auf.
Der ehemalige Diplomat im schweizer Exil ist am Ende dann auch noch sehr hilfreich. Russland dürfen bei Verhandlungen keine Zugeständnisse gemacht werden, denn das würde Putin in Russland als Sieg verkaufen, und Putin geht es ja um einen Kampf gegen die westliche Weltordnung, und eigentlich sind wir ja bereits im dritten Weltkrieg. Also muss Russland vollständig geschlagen werden.
Propaganda hat aber immer noch niemand entdeckt.
Die Maischberger sagt auch weiter fleißig *mhm*, und nickt. Das ist heute Jobsicherheit für Moderatoren im öffentlich rechtlichen Fernsehen.
Kein Scherz, schwarz auf weiß - und das sind die Formate in denen populäre Meinungspositionen geformt werden.
Jetzt weiß Otto Vollwappler, dass Russland komplett verlieren muss, denn wenn es Zugeständnisse zugestanden bekäme - dann würde das dem Westen im bereits laufenden dritten Weltkrieg schaden.
So und das ist die LETZTE Nachricht an die VERFICKTESAU von PSYCHOTHERAPEUTIN -- ich solle in die Friedensforschung oder zum Profil gehen, ja?!
Nachdem ich das alles gesehen habe, ja? Und du SAU trittst mich aus der Betreuung, weil ichs nicht mehr ERTRAGE, dass auch die letzte österreichische (neutrales Land, ja?!) Qualitätszeitung OHNEBEGRÜNDUNG, aber nur Tage nachdem ihr Chefredakteur eine Medienpartnerschaft aus der österreichisch amerikanischen Gesellschaft getragen hat - zu “die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist” gewechselt hat, and dem Tag an dem bekannt wurde, dass österreichisches Steuergeld über den peace facility Fond der EU Waffenkäufe für die Ukraine finanziert?!
Vielleicht will der stellvertretende Chefredakteur des Profil wieder abschreiben:
Russen sind so schlechte Fahrer, dass sie sich sicher in hoher Zahl selbst totfahren, da sie keine Sargeants haben die das antizipieren und auf sie achten könnten. Außerdem sprengen sie sich dauernd in hoher Zahl selbst in die Luft. Während sie nur noch veraltetes Gerät verwenden können.
Russland ist eine sehr harte Gesellschaft, ich meine korrupte Gesellschaft, und wenn man sieht wie sie Waschmaschinen stehlen, ich meine - was müssen die erst mit den Menschen anstellen. So von dort ist es nur ein kleiner Schritt zu strukturierten über die Befehlskette angeordneten Terror, der ja auch Teil der üblichen russischen Kriegsführung ist, weshalb es ganz normal ist, dass sie Kinderstationen mit Raketen beschießen, das ist die russische Art der Kriegsführung.
Die Ukraine ist im Winter besser ausgerüstet, ich meine, wenn es stimmt, dass die Russen Winteruniformen aus Nord Korea importiert haben, was sagt das über die Binnenökonomie in Russland aus! Ausserdem hab ich mit einem Kollegen gesprochen, der sagt die Nordkoreanischen Winteruniformen die sind wirklich sehr schlecht, außerdem werden Versorgungsketten im Winter für Energie viel stärker belastet, und die niedrigere Mobilität, oder Visibilität ist für die Ukraine kein Problem [ist nur ihre Art der Kriegsführung - aber sonst…], wesshalb sie bereits im Februar (!) den Angriff auf die Krim starten könnten, wen der Winter beinahe vorbei ist.
Der Westen ist so gut im Gewinnen, dass unser Problem jetzt darin besteht, dass viele Experten sich eine Welt ohne eine Regionalmacht garnicht vorstellen können, desshalb sind sie zu verhalten darin Narrative eines totalen Siegs zu imaginieren.
Vielleicht ist es aber auch wegen den russischen Atomwaffen.
Die Wagner Group bereitet schon eine halbe militärische Revolte in Russland vor um Putin zu stürzen. Also vielleicht - ich meine darüber macht sich sich Prigoschin sicher Gedanken!
Die Ukraine wird nach dem Krieg ein sehr wichtiges und mächtiges Land in Europa sein - vor allem militärisch. Aber auch durch ihren Technologie Sektor.
Die Chinesen spielen wirtschaftspolitisch einen “War of attrition”, ich meine das ist so ein schreckliches Wort “War of attrition” - aber warum machen die Chinesen das? [Unser war of attrition!? Diese verdammten Chinesen wieder!]
Konkrete Nummern bekomm ich von meinen aktiven Freunden im US Kommando im moment keine mehr, aber ich hab ja Twitter, und von einigen guided Missiles haben die Russen ja nur noch 30% weil das hab ich auf Twitter in einem gif gesehen, außerdem wissen wir leider nicht wie viel Material die Russen tatsächlich noch haben. Es muss ihnen aber schon sehr schlecht gehen.
China sieht sehr genau zu ob der Westen geeint bleibt wegen den hohen Energiepreisen [US Selbstversorger und Energieexporteur] und so, und wenn nicht dann werden sie im südchinesischen Meer angreifen!
[Und jetzt kommt der Kicker:]
Bei Hitler hätten wir ja auch früher den totalen Sieg antizipieren sollen um Menschenleben zu schonen, und was ist schon eine S-300 in Polen, ich meine verglichen mit MH17. [Kein Scherz.]
[…]
Keine direkten Zitate, paraphrasiert um die Statements kondensieren zu können.
Diese Gesellschaft ist das abgrundtief Allerletzte, sterbt ihr Wichser.
Wenn hier jemand wissen möchte wie weit weg wir von Langstrecken Bewaffnung für Himars und Hellfire Missiles auf Drohnen sind - nicht sehr weit.
Also wenn man den Standpunkt übernimmt, dass die US für Ziele die sie nicht beschossen haben wollen einfach die Aufklärungs Daten nicht liefern würden, und die operative Kriegsplanung der Ukraine in dem Fall so und so blind wäre -
Proxy Krieg ist das aber immer noch keiner, denn von der operativen Aufklärung, über die Übermittlung von Aufklärungsdaten bis zu den Militärschlägen vergehen noch immer Minuten. Innerhalb dieser Minuten entwickelt dann das ukrainische Militär strategische Überlegungen.
Hat man beim US Militär vielleicht darüber nachgedacht soetwas wie einen Breaking News Banner für Aufklärungsdaten von besonders wichtigen Militärzielen einzuführen? Ich mein um die Ukrainer zu unterstützen in den Minuten die richtigen Ziele für ihre Militärschläge zu wählen natürlich.
Die Aufklärung, die Targeting Systeme, die Launch Plattformen und Laptops in den Gefechtsständen stammen ja alle aus den US.
Von der reinen UX Komponente her wären vielleicht noch Popups während der Minuten in denen die operative Entscheidungsfindung stattfindet hilfreich.
Es gibt aber auch wieder gute Nachrichten - Selenskyj fordert jetzt mehr Qualitätsarbeit von Klitschko für die Bürger. Also damit er nicht nur der wahnsinnige Kriegstreiber ist, sonder auch der Präsident der sich rührend um die Versorgung der Kiewer Bevölkerung im Winter sorgt.
Nach den russischen Raketenangriffen mit massiven Zerstörungen machte die Ukraine Fortschritte bei der Wiederherstellung ihrer Stromversorgung. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte jedoch, dass es gerade in Kiew nur langsam vorangehe. “Viele Kiewer Bürger waren mehr als 20 oder sogar 30 Stunden ohne Strom”, sagte er am Freitagabend. Er erwarte vom Büro des Bürgermeisters Qualitätsarbeit, sagte er in selten offener Kritik an Stadtoberhaupt Vitali Klitschko.
Tatsächlich hat Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine zu gigantischen Verwerfungen auf den Energiemärkten geführt: Die Europäer waren gezwungen, sich aus der Energieabhängigkeit von Russland - konkret vom russischen Gaskonzern Gazprom - zu befreien, und es ist seit Kriegsbeginn am 24. Februar auch tatsächlich gelungen, sie durch Gassubstitution durch LNG (Liquified Natural Gas), das in verflüssigter Form über Tanker angeliefert wird, zu verringern.
Freilich: Spekulanten und höhere Kosten für LNG im Vergleich zu russischem Pipeline-Gas haben die Gaspreise weltweit explodieren lassen, das Koordinatensystem im internationalen Wettbewerb hat sich verschoben. Volkswirtschaften, die selbst Gas fördern, sind nun klar im Vorteil: So hat sich die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in den USA, Kanada, China, Australien, Norwegen und den Opec-Ländern im Vergleich zum Mitbewerb schlagartig verbessert. Energieeffiziente Volkswirtschaften wie Italien, Spanien, Deutschland oder Österreich sind weniger energieeffizienten Ländern wie China oder Korea nun bei einem wichtigen Wettbewerbsfaktor überlegen.
Mehrere Probleme. Relative Wettbewerbsfähigkeit begünstigt die US, relative Wettbewerbsfähigkeit gegenüber Europa erhöht sich - nach aktuellem Stand, auch in China. (Es wird aber bereits daran gearbeitet…)
Warum? China macht die “Mid Tech” Schritte und Endfertigung von Konsumgütern. Wenn in China die Arbeitsplätze wegfallen, begünstigt das Mexico, Argentinien, Polen (Nearshoring und vergleichsweise ähnlicher Skillevel). Problem mit Polen und weiteren Ostblockstaaten in der EU? Vergleichsweise wenig Bodenschätze für Nearshoring (Südamerika ist da deutlich besser), und hohe Energiepreise - sowie demographische Struktur im Eimer - bedeutet, dort (in Polen und Südosteuropa) investiert niemand. Ich meine um Europas Ökonomie weiter zu schwächen (dh. politische Investments) natürlich - schließlich kommt der Braindrain hierzulande Schlüsselsektoren in den US zu Gute - nur darüber hinaus nicht.
Nächstes Problem - Lieferströme von Schlüsselrohstoffen. Sowohl die US als auch China haben ein Interesse daran die Energietransition in Europa so teuer wie möglich zu gestalten.
Zum einen um Europa so die benötigten Rohstoffe die in Kreislaufökonomie Zyklen (innerhalb Europas) immer und immer wieder weiter neu aufbereitet werden sollen, wenn sie erst hier sind - an uns so teuer wie möglich zu verkaufen, bevor sich unsere strukturellen Abhängigkeiten im Energiesektor verringern, zum Zweiten um im Falle von China den Wirtschaftsabschwung abzuschwächen, und im Falle der US das Bildungssystem der europäischen Union abzuschöpfen. Hintergrund, um die Rohstoffökosysteme hat sich Europa bisher so gut wie garnicht gekümmert, China hat jetzt beherrschende Positionen bei Polysilizium, Nickel, Kobalt (Congo).
Übersetzt, wenn Europa einen auf “Lowtechindustrie”, oder Binnenmarkt machen möchte sind die Randökonomien zu teuer (Energiekosten), die Rohstofflieferanten haben bereits marktbeherrschende Positionen (diese befinden sich außerhalb Europas) und die Demographie ist im Eimer.
Niemand investiert - da kann die EZB auch die Zinserhöhungen der US mitgehen, ist eh schon egal - die einzige Frage die sich noch stellt ist eine oder zwei verlorene Generationen. (Um den Lebensstandard zu drücken.)
Nachdem China seinen Wachstumspfad in dem Szenario bei erneuerbaren Energien von dem der EU entkoppeln wird, fallen dann auch noch Synergien weg.
Oder ums einfach zu sagen, die US brauchen garnichts, also wirklich garnichts von einem Europa das sich noch denkt, es könne noch Anhängsel spielen.
Weder die Endfertigung, noch die Hochtechnologie - und was Europa in Punkto Schlüsselfertigung zu bieten hatte (Industrien die sich auf billiges Gas gestützt haben), wurde in den US bereits dank der shalegas Revolution aufgebaut. Deren chemischer Fertigungssektor erzeugt bereits mehr Industriekomponenten aus Erdgas, als es in Europa aufgrund des vergleichsweise HOHEN (darf ja heute niemand mehr schreiben) Gaspreises (für Industrienationen) jemals möglich/rentabel war.
Falls sich jemand jetzt aus irgendwelchen Gründen denken sollte, dafür werden wir Batterieweltmeister - geht nicht, die Dinger sind nicht über weite Strecken transportierfähig. Desshalb baut man die semi-lokal zur Endproduktion in die Pampa, und ich hab da gerade ganz schlechte Nachrichten bezüglich der Rohstofflieferketten - Europa hat sich um die nicht gekümmert. Bei relativ geringem value add bedeutet das… - nicht sehr rentabel. Lösung der deutschen Industrie? Das Wasserstoffauto und Schlüsselkomponenten. Ohne chemische Industrie. Geil, oder?
Für die bisherigen Hochtechnologiebranchen bricht ihnen gerade die Chemie als vorproduzierender Sektor weg, Russland als Rohstofflieferant (Pigiron, Kupfer, Nickel…), Russland als Energielieferant - und ersetzt werden soll mit “Diversifizierung und mehr Importen” -- aus Argentinien? Und Katar. Viel Spass.
Aber das ist noch nicht der Hammer, der Hammer ist dass der ECFR gerade folgende Losungen ausgegeben hat - “Europa muss unabhängiger von den US denken lernen” und “wir werden alle ärmer werden” (dafür mal keinen Beleg, ich mein sagt eh schon Habeck) - Hammer kommt jetzt -
China ist diesbezüglich in jeder Hinsicht bis auf Demographie und Energieversorgung besser aufgestellt als Europa. Dh. du musst jetzt die Wirtschaft in China crashen, damit es Europa besser geht als China. Sorry - ich meine natürlich, damit es dem Westen besser geht als China. Oh, sorry, das mein ich garnicht - doch nur Europa.
Gut dass das gerade passiert, während China auch davon abgehalten werden soll über die Integration von high end Fertigungsprozessen in Taiwan eine höhere Technologie Stufe zu erreichen. Wie bei 5G im Vergleich zu den US… Zum Glück achtet Europa auch da ab heute viel mehr auf die innere Sicherheit. (würg, kotz, erbrech.)
Und wisst ihr was uns in der Lage rettet?
Intellectual property rights (Patente), und ein wertebasiertes *hust* Rechtssystem - soll heißen der IMF schreibt die Regeln, also - für die neuen Importketten (Nearshoring aus Afrika wird für Europa essentiell). Da ist es eigentlich gut dass die Russen gestern Terroristen geworden sind, man möge sich garnicht ausmalen, was wäre, wenn die sich in Afrika engagiert hätten. *hust*
Aber das ist noch nicht der Kicker - der Kicker ist, wie würde man eine weltweite Veramung in absoluten Indikatoren in Europa medial gegenüber der Bevölkerung rechtfertigen?
“Wir sind aber immer noch besser dran als China!” steht da recht weit oben auf der Liste.
“Wir müssen uns von den US entkoppeln - (Peak Atlantic unity?)” Steht da ganz weit oben auf der Liste.
Thomas Seifert bei der Wiener Zeitung so weit zu verarschen, dass er das als Lichtblick bringt, steht da ganz weit oben auf der Liste. Gut dass man ihn regelmäßig nach Alpbach fahren lässt, sonst hätte der doch keine Orientierung was er schreiben soll…
Wozu man Publizisten braucht? Naja, Europa hat ein relativ hohes incentive die Energiewende voranzutreiben, macht first gen Produktion und ist ein prima testing Ground, während der Rest der Welt weiterhin deutlich günstiger fossile Energieträger verheizt. (würg, kotz, erbrech.)
Dafür gründet man als ehemaliger Eventmanager der IG Alpbach Wien auch gerne mal Fridays for Future Österreich - “Weil wir soetwas bei uns auch brauchen”.
Ich meine diese Branche entwickelt sich (aufgrund staatlicher Investitionsstrukturen) immer noch besser als der komplette Rest der europäischen Schlüsselindustrien! Also verarscht die Bevölkerung - aber positioniert eure Jugend dort! Der soll es doch besser gehen - also relativ zu anderen.
Die US machen unterdessen einen auf carbon capture und storage (30 Jahre energieautark (im Verbund mit Kanada)), kaufen hier das zusammen was der Bildungssektor produziert, und bauen dann nach Europa die zweite Generation der sustainable energy infrastructure - was für sie Strukturvorteile in den nächsten 200 Jahren bringt.
Dazu Habeck? Ehm, eh? Socken?
Achja, die Publizistik braucht es um die Öffentlichkeit in diesem Szenario komplett zu verarschen --
Bei der Wiener Zeitung hat das den Level erreicht, dass sie das Kupfer, Nickel Kobalt Problem mitbekommen hat (siehe: click) aber der Seifert keine Ahnung davon hat, was das strukturell bedeutet. 🙂
Alpbach sagts ihm halt einfach nicht.
Europa hat durch die höhere Energieeffizienz Standordvorteile!
Brüller!
Vor weniger als einem Jahr, als wir noch nicht mit dem asiatischen Raum um LNG konkuriert haben, war das noch die Zielperspektive für die Enkelchen. (Nach der Energiewende.) Die sind solche Engelchen.
Wenn jetzt Russland zusammenbricht und Energie, sowie Rohstoffe wieder an den Westen liefern muss…
Bauen wir die Ukraine auf - während sich die US um die Infrastrukturentwicklung in Russland kümmern, nehme ich an.
Aber was kümmerts mich - meine Enkel haben dann was davon.
Dazu das verfickte Hurenschwein vom AMS: Könntest du bitte bei der Caritas die Bevölkerung zu mehr Nachhaltigkeit verarschen?
Schlitz dir den Bauch auf du Wichser.
edit: Oh, jetzt hab ich noch garnicht erwähnt warum Europa jetzt laut ECFR “Peak Atlantic unity” erreicht hat - weil das die US Position ist, der sich die Haare dabei aufstellt, dass die meisten Parade-Europäer (haben wir eigentlich schon eine Blaskapelle eingeflogen?) immer noch denken die US würde Europa in Zukunft weiter stützen. Europa hat nichts mehr was die US braucht oder nicht günstiger in Südamerika bekommt - als in Europa. Und der Braindrain funktioniert komplett eigenständig.
Die protektionistischen Erwägungen, die den milliardenschweren Gesetzespaketen (US Chips and Science Act, Inflation Reduction Act, IRA) und der Entscheidung des Handelsministeriums zugrunde liegen, die Zusammenarbeit in High-Tech-Sektoren zu beschränken, haben unter den Europäern ebenfalls Beunruhigung ausgelöst. Durch das Klima- und Sozialpaket IRA wird der US-Markt für Elektrofahrzeuge sogar für Unternehmen verbündeter Partner wie Europa, Japan und Südkorea nahezu geschlossen. Die Europäer sind zu Recht besorgt, dass sie zu Kollateralschäden im US-amerikanischen Wirtschaftskrieg gegen China werden – und sie wurden bisher noch nicht um diplomatische Unterstützung in Bezug auf Taiwan gebeten.
[…]
Aus all diesen Gründen müssen die Europäer die nächsten zwei Jahre nutzen, um ihre Abhängigkeit von den USA zu verringern. Wenn Biden erneut kandidiert und gewinnt, kann ein unabhängigeres Europa [wird] ein viel besserer Partner für die USA sein. Sollte jedoch Trump oder eine andere euroskeptische Person gewählt werden, sind die Europäer zumindest besser aufgestellt, um den Sturm zu überstehen.
Der zweite Teil ist weitestgehend falsch. Aber eine Rechtfertigung für die Idioten die noch immer nicht verstanden haben, dass die US Außenpolitik seit Jahrzehnten bipartisan war, ist und bleiben wird und nach den Midterms in den US nicht der Hauch einer Chance einer mittelfristigen Kursänderung besteht.
Der erste Teil “ein unabhängigeres Europa ein viel besserer Partner für die USA sein” stimmt. Die US brauchen Europa für rein garnichts mehr.
Jetzt ist der ECFR aber selten europaorientiert also was bedeutet das Statement? Haltet euch aus den Industrien raus für die die US aktuell eine integrierte Fertigung bauen - und versucht erst garnicht in denen als Mid-Tech Produzent auf dem Niveau des heutigen Chinas zu agieren. Das wird Mexiko.
Daher: “Wenn Biden erneut kandidiert und gewinnt, kann ein unabhängigeres Europa ein viel besserer Partner für die USA sein.”
Was der ECFR nicht dazu sagt, bei einem deutlich höheren Wohlstandsgefälle.
Hier das US messaging:
Und viel Spass noch mit der operativen Sicherheit der Wasserstoff Versorgungskette aus Saudi Arabien und Katar.
Mir wird bei soetwas schlecht - nur die Journalisten jubeln. Also alle.
Es geht ums Timing.
edit: Nicht nur ums Timing.
Unten den Text von der Veit Denglersau von den Neos lesen, dann wisst ihr, dass bis dato die Grenze Russland vorzuwerfen Terror strukturell (bedeutet durch die gesamte Befehlskette laufend) zu nutzen nicht überschritten wurde. Selbst das Denglerschwein hat sich bisher nicht getraut diesen Vorwurf offen auszusprechen.
Aber wenn sichs ein Kuleba wünscht… Ich mein die scheiss Drecks-Gesellschaft ist doch eh bereits durch Propaganda so aufgeladen, dass alles was du on top behauptest einfach kleben bleibt.
Jetzt tue ich mir etwas schwer damit zu argumentieren, warum Russland keinen Terror gesponsort haben sollte - denn die Taktik z.B. keine Männer mehr auf die Straße zu lassen um die die nach der Einnahme eines Ortes noch auf die Straße gehen als Combatanten zu deklarieren und wegzuschießen ist genau das - Terror. Dass sich das die lower ranks alle selbst ausgedacht haben ist auch schwer zu argumentieren. Aber immer noch möglich.
Was Europa jetzt hiermit gemacht hat ist die Linie zu reißen die Leute in ihrem Selbstverständnis zurückhält solche Dinge zu tun. Meist auf der Entscheider Ebene.
Und warum wurde sie gerissen? Wegen einem Kuleba - der “es sich gewünscht hat um die Sanktionen besser wirken zu lassen”.
The second matter is, of course, to designate Russia as a state sponsor of terrorism. It would be very, very serious and a powerful deterrent factor, a deterrent step against Russia, it would be the best way to stop and, so to say, demotivate international trading companies from circumventing sanctions,
because they would all bear the risk of secondary sanctions to be imposed by the United States.
Europa ist jetzt ein Staatenbund, der ein Land des Terrorismus bezichtigt, damit seine Sanktionen besser wirken.
Gratulation.
Ich bin mir sicher die Leute die für soziale Gerechtigkeit stehen und in ihrem Leben noch nie unintended consequences in Aktion gesehen haben, feiern heute ein Fest.
So etwas macht mich einfach nur wütend und erzeugt in mir körperliche Übelkeit.
Aber mit solchen Aktionen kann man dann den Ukrainern sagen, sterbt für uns - wir haben ein Terroristenproblem…
Ich mein es hat ja auch etwas Gutes. Jetzt müssen die Ukrainer die Russen nicht mehr Orks nennen. Terroristen klingt ja auch gleich besser.
Diese Gesellschaft ist das absolut Allerletzte.
edit Achso, ja - ich sollte vielleicht erklären, warum ich das nicht mit den erneuten Berichten von Attacken auf Energieinfrastruktur und Spitälern korreliere. Lasst euch das am Besten von Unicef erklären (1,2) - die Medien tuns eh nie. DW erzählt doch viel lieber, dass heute in Kiew ein Baby gestorben ist.
Deference? Scheinrelativierung? Nicht wirklich - denn mit einem Grund für eine Deklaration von state sponsored terror, hat das im Allgemeinen - leider - nichts zu tun.
*räusper*
It is a first for the European Union as a whole, but it is unclear what the label will mean.
Die Bevölkerung wird einfach am laufenden Band durch-verarscht.
Wenn Kuleba das will, erfinden wir ihm eben die Kategorie.
In an email, a spokesperson for the European Conservatives and Reformists (ECR), the right-wing parliamentary group that tabled the motion, said a vote by the Parliament to describe Russia’s actions as terrorism would send “a strong signal. The symbolic value of such resolution cannot be underrated.”
The resolution invites the member states to consider adopting the label and also suggests setting up a system that could pave the way for prosecution.
Eins zu eins das selbe Messaging, und im Bezug auf direkte Auswirkungen vollkommen bedeutungslos. Aber als “strong signal” nicht zu unterschätzen.
Sorry - hat hier vielleicht noch jemand ein Regenbogenarmband für mich? Seit ich PR verabscheue, vermisse ich meins.
Kremlnahe Fake-Anrufer legen Polens Präsidenten Duda rein
Nach dem Einschlag einer Rakete in Polens Grenzgebiet zur Ukraine ist Präsident Duda in einem Telefonat von den russischen Komikern Vovan (Wladimir Kusnezow) und Lexus (Alexej Stoljarow) hereingelegt worden.
Das Duo gaukelte Duda in dem auf der Plattform Rutube veröffentlichten Gespräch vor, er spreche mit Frankreichs Präsidenten Macron. Die Präsidialverwaltung bestätigte dies auf Twitter mit. In dem siebenminütigen Gespräch berichtet Duda dem vermeintlichen Macron von dem Raketeneinschlag im Grenzgebiet zur Ukraine.
Volltextübersetzung der russischen Untertitel via Deepl:
C: Hello? X: Hello. C: Hello, friend, how are you? X: Hello, Emmanuel, is that you? I have Andrzej Duda on the line. C: Yes, yes, it’s me. D: Hello, Emmanuel, thank you, thank you for calling. You must be aware, the situation is very complicated. We had an explosion in Poland, near the ukrainian border this afternoon. On our territory. And it was a rocket.
Without any doubt it was a rocket. Who launched it, we don’t know. It was launched somewhere to the east. And it was probably a russian rocket, russian-made. And the explosion was very large. The crater from the explosion was about 20 to 25 meters long and five meters deep. A big crater.
I had a conversation with Jens Stoltenberg tonight. I told him that tomorrow our ambassador, will probably initiate a paragraph 4 procedure. And we also had a conversation with President Joe Biden… C: What is he saying? Is he blaming Russia? D: No. He’s not. C: Do you think it’s possible that a ukrainian missile hit a russian missile, and it… D: I don’t know. I don’t know. President Biden said that he will be sending american experts to assist our investigation. They will probably join the investigation, but I’m waiting, waiting for the results… C: Yes. And what position has Zelensky taken? Is he accusing Russia? D: He, yes, Vlodimir blames the russians. He says they are completely sure, that it was a russian missile launched by the russians. And he says it couldn’t have been a ukrainian missile launch. C: Can’t be. D: That’s what he said to me. But after all, you know his position. He keeps asking for arms deliveries.
Emmanuel… Believe me, I’m extremely careful. I don’t blame the russians.
Emmanuel, this is war. I think both sides will blame each other in this - for this act of war. C: I think we don’t want an escalation, an escalation between NATO and Russia. We don’t need that. D: Emmanuel, do you think I want a war with Russia? No. Believe me, I don’t want that. I don’t want war with Russia, and I’m extremely careful, believe me. Extremely careful. We’re only talking about article four on my part, I’m not talking about article five. C: What are you going to do if that missile turns out to be a russian missile? D: We’re going to talk to our allies, to you, to the Americans, to President Biden. And I think we’re going to have to find a solution to this difficult situation. A common solution. But they’re in a different situation than me. C: Yes, I agree, I agree. It’s terrible, but I saw in the news that your ministry said that the missile was russian. The russian missile, your ministry. It’s just… D: Our foreign minister, he said in his statement, that it was a russian missile - of course, because it was made in Russia. C: Yes! D: The missile was made in Russia. That said, you know that both sides have russian-made missiles in this war. Both were made in Russia. C: The S-300, yes, I know. D: Perhaps, but you see, there is no clear evidence that it was S-300. It’s speculation, as far as I know right now… [Duda later publicly confirmed that it had been two S-300 missiles.] C: What do you think about dirty bombs? The dirty bombs that Russia is claiming… D: I’m more afraid of problems at ukrainian nuclear power plants than I am of some dirty bomb. I’m more afraid of… C: And what did Vlodimir tell you? D: I’m more afraid of a nuclear catastrophe because of an attack on a nuclear power plant. That’s what worries me. C: So what did Vlodimir tell you? What’s his plan? Does he really want more escalation? D: He told me about his certainty that it was a russian missile and that the Russians launched it. And that’s pretty much it. C: But he didn’t provide any evidence? D: He said they had evidence.
President Biden said he would send experts to participate in the investigation. That’s all I can say. C: But don’t you have your own experts? For this? D: We have our own experts. We have experts. There’s already an investigation. And tomorrow morning it’s likely to be joined by American experts - tomorrow morning. C: Okay. [Chuckles] Thank you, friend. I’m getting very tired of both of them. Especially of Vlodimir Zelensky. D: Thank you, thank you! Have a good day. C: Thank you.
Das erklärt die offene, mit den europäischen Partnern abgestimmte Position der US in den letzten Tagen (Polen hat bei der Nachbereitung mitbekommen, dass Duda nicht mit dem tatsächlichen Macron gesprochen hat -). Aber die erklärt sich auch aus dem Sachverhalt, dh. eigentlich heißt das auch wieder nichts.
Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich die Untertitel des Fake Anrufs mit Kuleba vom 14.10. OCRed (selbes kremlnahes “Komikerduo” - Kontext: click).
Vorsicht beim Extrapolieren von Kontext, das Video weist eine metric shitton an Schnitten auf.
K: Okay, okay, that’s good. Moreover, I hope to visit several African countries in the first half of October, where Russian war narratives dominate. C: Tell me, what about Africa? What is the problem there now? And I heard there was a problem. This is what I read on Twitter. Zakharova said that President Zelensky had not talked to the President of Ghana. What does it mean? What is the problem? K: Not Ghana, but Senegal, I guess. C: Ah! K: Well, she, well, that’s a separate subject of conversation, to be honest, because…
You know, all of a sudden, our partners, the United States and the Europeans, a few months ago started talking about how important it is to work with Africa and to have Africa on our side.
I understand the meaning of this discussion in the context of solving the food problem. But this problem has been solved, well, on some kind of… in a very narrow format but solved.
But the trend continued, and they say, let’s get Africa on our side.
There is another school of thought that says that you need to talk a lot with Africans, convince them of something and gradually win them over to your side. But I see that… I see two processes now.
Firstly, I see some countries in Africa that, well, let’s say, you can really convince of something, and they are open to conversation.
But I also see countries that have clearly taken either an openly pro-Russian, a hard-line pro-Russian stance, or a hard-line neutral stance.
You can’t convince them of anything, no matter how much time you spend with them. That’s it. C: What kind of interesting things could be happening in Africa now? K: Of course, you know how it is… The rising price of African… of attention by African leaders.
That is, if he, so to say, is the president of country X in Africa, he sees that Russians suddenly rush to him asking to support them, and then they are immediately followed by Europeans, Americans, Ukrainians asking for support as well.
That is, well, in such a situation it would be a good idea for him to start raising the stakes and ask what price they are paying for support.
Russia, what do you give me for supporting you? Then he would approach the Europeans and say, “Well, okay, you said, you give me 100, and the Russians offer 150.”
So, it’s just that we… I think that in this pursuit of Africa we rather motivate a number of African leaders to try to cash in on this situation, and not to take one side or another based on objective facts about the guilt and innocence of this or that country.
And it seems to me that with Africa we are going a little too far in this regard. All of a sudden, they stated a race for the attention of Africa. C: What are the goals now? Who do you want to win over to your side from the African continent?
There was Kenya, I know. And who can be? What is your goal? And our country, it… Have you spoken to Secretary Blinken about this?
How can we make this happen? K: Yes, yes, we are talking with him, and, in fact, the argument that we need to work more with Africa came, first of all, from the European Union and the United States that started telling us that Africa is important, Africa is not with us, we need to win over Africa, let’s do this.
Therefore, in this situation, several interests converge for us: The first interest is, well, basically, getting to know sub-Saharan Africa again - that is, the first task is to return to Africa.
The second task is, of course, to probe these countries for a possible purchase of certain weapons from their soviet-made stocks.
Well, the third task is, in fact, to promote our narrative - explain who is right, who is wrong, and secure… In order to maintain their support in political formats; primarily in the UN General Assembly, and in others, at other levels, in the African Union and so on. But for now, these are the tasks. C: Tell me, what is the situation at the front now? I know about the counteroffensive. I am aware that your intelligence is working well, and in Crimea… And about your plans,.. From your perspective, how long will this last? What does your situation look like now? What is your take on that? K: Well, I’ll tell you frankly that in close cooperation with our partners, primarily with the United States, Great Britain - when the Russians start an offensive, they move in the classic “soviet style” massive head-on, frontal assault. We are trying… As one British general said, you cannot win over Russia if you fight like a little Russia.
Well, that’s why we are trying to act differently, and because of this, our counter-offensive operations do not look as impressive as Russian ones— moved forward and captured some territory but, by and large, as far as I understand, we are moving forward, moving forward in the south.
The goal is to liberate at least part of the Kherson region on the right bank of the Dnieper. But, you know, the war taught me not to make projections.
What looks like a successful offensive today may stop tomorrow. And what looks like a small local operation can develop into a large-scale offensive. So, we pray… C: And what do you think about Crimea? Is Crimea an immediate goal right now or not? K: No. I think Crimea is not an immediate operational target. C: But there are attacks, there are attacks. Yes, I know, and there is a sabotage unit… there is intelligence, and there are sabotage cases.
I am aware that some operations are underway there at the moment as well. And I see that there are also many intelligence people in Russia.
*cut* [A very obvious one, so I’m indicating it] K: But, for example, if you ask me who is blowing up something in Crimea or Belgorod, then in a private conversation, to the extent of how private a Zoom call can be, I will tell you that yes, it’s us.
Well, firstly, Crimea is a source of ammunition for the Russian army in Ukraine and an air base for their aircraft from which they perform sorties.
Accordingly, the destruction of bases, ammunition depots, and aviation in Crimea has a direct impact on our combat readiness, Russia’s combat readiness on the mainland part of Ukraine.
That is, this has a definite military purpose. Moreover, it also has a psychological goal as it sends a very clear signal that there are no untouchable territories. But there is no goal to liberate Crimea, say within a month, this is not about that. Now we are talking about undermining the combat capability of the main Russian troops deployed, which are fighting in the mainland part of Ukraine, and about the psychological effect, a clear signal that we will return, we have already returned with weapons, and after that we will return with troops. C: How can we help you? What can our country do? K: I think there are two matters… three matters where the United States should continue to have the leading role. I say “continue” because, well, objectively, no one has done more than the United States. That is, the first matter is, of course, weapons. And it seems to me that the United States should now overcome their psychological barrier. I just cannot explain their refusal with another rationale behind it. They should provide weapons to Ukraine in one of the following aid packages… at least announce the transfer to Ukraine of the Patriot air defense systems and long-range missiles in one of the following packages.
That is, we guarantee that we will not use them against the territory of the Russian Federation, but if we have them, then we will be able to shoot through the occupied territories of Ukraine to the maximum depth, destroying Russian reserves there.
Well, the third thing in the long term is, of course, the Abrams tanks. Even some old ones, we will gladly take them. But we see that somewhere in Washington, well, we suspect where specifically, they are blocking these supplies. You can provide HIMARS systems, but for some reason you cannot provide Patriots. Although, so to say, three months ago you could not supply HIMARS systems either.
The second matter is, of course, to designate Russia as a state sponsor of terrorism. It would be very, very serious and a powerful deterrent factor, a deterrent step against Russia, it would be the best way to stop and, so to say, demotivate international trading companies from circumventing sanctions,
because they would all bear the risk of secondary sanctions to be imposed by the United States. Thirdly, the third matter is, of course, macro-financial support for the economy because you can only fight as long as you have money, money for the war. The mobilization… C: Well, what is your take on the current situation? You… How long will your reserves last you?
I think that with the current… with the money already promised to us by the United States, the European Union as a union and a number of countries of the European Union individually, we will hold out till the end of the year more or less.
Well, we will be able to maintain the financial balance, but after that we will need to enter the IMF program. That is, in fact, the partners finance us till the end of the year, and we must use this time till the end of the year to finalize the program with the IMF and have a large-scale IMF program next year.
(Vorsicht, die inhaltliche Integrität der in den Videos zur Verfügung gestellten Untertitel kann von mir nicht geprüft werden.)
Also - während die Ukraine noch schnell Cherson eingenommen hat um zu belegen, wie effizient sie sein kann, um mehr Waffenkäufe von der den europäischen Mitgliedsstaaten finanziert zu bekommen -
hält der ehemalige Geschäftsführer der Neos fest, dass der Angriff Russlands auf die Energieversorgung der Ukraine - und nicht die noch knapp 150.000 russischen Soldaten der Grund für einen Krieg sind, der wohl noch Jahre dauern wird.
Dieser verdammte Putin wieder. Da sagt dir Selenskyj noch, dass der Sieg bald ansteht, und plötzlich schießt dieser verdammte Russe 400 Raketen und der Krieg dauert wieder mehrere Jahre.
Wo die Ukraine doch gerade so ein prima Investitionsziel für die deutsche Industrie war, der deutsche Ukraine Industriegipfel hats gezeigt!
Am 12. Oktober hat das Atlantic Council bereits die Frage gestellt, wie die Ukraine über den Winter kommt, und skizziert, dass was in die Wege geleitet werden muss, dass sie es kann -
Aber verdammt nochmal wenn dieser Russe nicht auf hybride Kriegsführung umgestellt hätte - also, nein, also dann wär der Krieg jetzt also quasi vielleicht schon vorbei und der Sieg nahe.
Weil dass das nicht so ist, hat ja niemand kommen gesehen.
Es ist so gut, dass der ehemalige Geschäftsführer der Neos in Österreich hier das Narrativ für die Öffentlichkeit zimmert - bei dem die Ukraine schon kurz vor dem Sieg stand - (das Profil hat berichtet), aber jetzt leider - diese 400 Raketen wieder… daher müssen wir der breiten Bevölkerung jetzt leider erstmals und schweren Herzens sagen, dieser Krieg, er dauert noch Jahre.
Veit Dengler - und er muss noch Jahre dauern, “da es so grundlegende Interessenkonflikte gibt, dass sie sich mittelfristig ohne eine Unterwerfung der EU nicht überwinden lassen.” (src)
Was wir der Bevölkerung nicht sagen ist, dass der US Senate das Briefing bereits am 06. 04. erhalten hat. Was wir der Bevölkerung auch nicht erzählen ist, dass das US Militär (nicht die Regierung) gerade das Narrativ aufgemacht haben, dass das vor allem der Fall ist, wenn Selenskyj nicht verhandelt.
Was wir der Bevölkerung auch nicht sagen ist, dass das ein kompletter Schwachsinn ist - da die geeinte Position der US und der Ukraine Russland in einem lang andauernden Aufreibungskrieg zu halten seit dem 25. 04. steht - und das unverändert (siehe click und click).
Jetzt gabs vor einer Woche aber noch noch kurz folgenden Ablauf - US kommunizieren über die WP die Ukraine solle pro forma so tun als würde die Verhandlungen mit Russland nicht abgeneigt sein, zwei Tage später eine Bestärkung, dass die Ukraine das selbstredend völlig frei entscheide. Dann ein US Treffen mit Russland in der Türkei, dann eine Stellungnahme dass dabei nicht über den Kriegsausgang verhandelt wurde, dann eine Bestätigung dass Putin sich Verhandlungen wünsche dann eine Absage der US zu einem Treffen mit Russland auf G20 Ebene, dann eine Statement Selenskyjs, er habe einen Friedensplan ausgearbeitet - mit russischem Komplettabzug, Rückgabe aller Territorien an die Ukraine, Freundschaftsgaspreis für die weitere Zukunft und Reparationszahlungen für den Ökozid in der Ukraine, Macron der darauf hin Russland aufgefordert hat zu verhandeln. Selenskyj, der in einem CNN Interview bestätigt hat nur Putin wolle nicht verhandeln. Dann gabs Selenskyj der formuliert hat man stünde kurz vor dem Sieg. Einen Raketenangriff auf Polen später - einen Selensky der die Nato in den Krieg involvieren wollte, ein Bidenstatement, dass die Raketen wohl ukrainisch waren, ein Selenskyj Statement dass er das nicht glaube -- und seit dem wissen wir alle, dass die Ukraine selbst alles entscheiden könne, und die US ein sehr bedachter und zurückhaltender Bündnispartner sind, der nie einen Krieg mit Russland provoziert hätte.
Jetzt weiß die Öffentlichkeit aber noch nicht warum der Krieg jetzt noch Jahre dauert - zumal Selenskyj vom baldigen Sieg gesprochen hat -- und da kommt dann Veit Dengler zum Einsatz - und darf erklären --
dass wir jetzt weiterhin auf “war of attrition” Pfad sind, liegt Leider daran, dass Russland einen hybriden Krieg führt, und Selenskyj - daher leider noch nicht gewinnen konnte.
Aber keine Angst - das Profil konnte Österreich bereits kritisch vorinformieren. Alle Gebiete vom 24. 02. werden bis Jahresende zurückerobert dh. befreit. Und Mitte nächsten Jahres ist der Krieg vorbei. Was den Stellvertretenden Chefredakteur des Profils zu einem Leitartikel “ich habs ja immer schon gewusst, das Böse kann gegen die Demokratie nicht gewinnen” inspiriert hat.
Aber leider, was will man machen - da schlägt die hybride Kriegsführung Russlands ein wie 400 Raketen - und das ist der Punkt der im öffentlichen Narrativ kausal die zukünftige Prognose dreht und den Krieg verlängert.
Der Angriffskrieg Russlands wird, damit ist leider zu rechnen, länger dauern. Russland hat die Strategie eines hybriden Kriegs gewählt, um der Ukraine einen Siegfrieden aufzuzwingen: einen klassisch-militärischen Krieg, auch mit der Bombardierung der zivilen Infrastruktur, der den Verteidigungswillen der Ukraine brechen soll. Kriegsverbrechen werden in Kauf genommen, vielleicht auch zentral geplant; Moskau rechnet offenbar nicht damit, jemals dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Gleichzeitig will Russland mit psychologischer Kriegsführung den Willen des Westens zur Unterstützung der Ukraine brechen.
Leider, was will man machen - ab jetzt ist damit zu rechnen, dass der Krieg wieder Jahre dauert…
Danke Veit Dengler!
Achja und die ganze Scheiße mit der die Kognition der europäischen Bevölkerung überladen wurde -
Ja - ehm, die war Zufall.
Es war ja für die US sehr wichtig der Ukraine in der letzten Woche öffentlich mitzuteilen, dass sie vollkommen selbst entscheide, aber auch mal ein wenig den Zeigefinger zu heben, dass die Raketen in Polen wahrscheinlich von der Ukraine waren. Und auch zu sagen, dass die Ukraine auch mal ein wenig verhandeln sollte - aber sie entscheide natürlich vollkommen selbst und unabhängig. Denn Selenskyj wollte danach nicht verhandeln.
Dass beide danach wieder bei der Position langjähriger Aufreibungskrieg angekommen sind? Ehm, ja - das ist die Schuld von Putin und seiner hybriden Kriegsführung.
Sonst wäre die Ukraine schon dem Sieg sehr nahe.
Noch viel näher als der gleichen Position wie vom 06. April.
Problem - die Politik hat nichts getan, also hat man die üblichen Kommentatoren und ehemaligen Jungproteges in Mercatornähe motiviert (ich wollte schon beinahe aktiviert schreiben), damit sie gegen jede Form des Dissens zu hetzen beginnen. Das war acht Tage später.
Neues Problem, die Umfrage, dass in Deutschland 36% der Leute der Meinung sind die Nato hätte den Angriff Russlands zumindest teilweise provoziert, schlägt Wellen.
Neue Lösung -
Standard, wer sonst - über Veit Dengler den Ex Geschäftsführer der Neos (Grüße nach Alpbach bitte):
Erster Absatz - die Einstimmung:
Der Angriffskrieg Russlands wird, damit ist leider zu rechnen, länger dauern. Russland hat die Strategie eines hybriden Kriegs gewählt, um der Ukraine einen Siegfrieden aufzuzwingen: einen klassisch-militärischen Krieg, auch mit der Bombardierung der zivilen Infrastruktur, der den Verteidigungswillen der Ukraine brechen soll. Kriegsverbrechen werden in Kauf genommen, vielleicht auch zentral geplant; Moskau rechnet offenbar nicht damit, jemals dafür zur Verantwortung gezogen zu werden. Gleichzeitig will Russland mit psychologischer Kriegsführung den Willen des Westens zur Unterstützung der Ukraine brechen.
Gut, der ehemalige Stratfor Analyst Zeihan betet seit was - sechs Monaten, acht Monaten vor - dass die Gas-Pipeline Infrastruktur das Jahr in der Ukraine nicht unbeschadet überleben würde und das aus dem simplen Grund dass mitten im Krieg zu viele Fraktionen gegenläufige Interessen hatten um die planmäßige Versorgung noch langfristig in der üblichen Kapazität am Laufen zu halten. Also so als generelles risk assessment, aus der Warte von “irgendwer machts schon” (*boom*)).
Jetzt wars aber auch ein Glück, dass die Russen Nordstream gesprengt haben, damit sie das Gas für Ungarn, Polen, Österreich - usw. weiter über die Ukraine leiten müssen, was der Ukraine einen warmen Winter gesichert hat - worauf die Russen plötzlich 40% der Strominfrastruktur der Ukraine vom Netz genommen haben.
Womit ja niemand rechnen konnte, wesshalb die Politik die Öffentlichkeit ja nicht früher informiert hat, dass der Krieg noch Jahre dauert, während Selenskyj vor ner Woche noch verbreitet der Sieg ist nahe.
Alternativer Ansatz: Vielleicht hat Schweden aber auch einfach nur die Endstücke der gesprengten Rohre vom Meeresboden verschwinden lassen und den Antrag Deutschlands auf ein Joint Investigation Team nach EU Recht ausgeschlagen, um Russland nicht sofort des Terrorismus bezichtigen zu müssen. Kein Scherz, wird aktuell gemunkelt..
Aber mit einem Angriff auf die Energieinfrastruktur der Ukraine konnte ja laut Veit Dengler wirklich niemand rechnen, denn - eigentlich wär der Krieg ja schon fast gewonnen, ich mein Selenskyj hats doch öffentlich gesagt - wenn nicht dieser verdammte Russe schon wieder Zwietracht gesät hätte, denn -
Dazu zählt, in unseren Ländern Zwietracht zu säen: durch fünfte Kolonnen [EINSEINSELF!] und nützliche Idioten [EINSEINSELFFFF!]. Das Schöne an diesen ist, dass sie nicht zentral gesteuert werden müssen. [Unabhängige fünfte Kolonnen also quasi, Veit, du bist ein wahrer Wortschmied] Wladimir Putin kann getrost auf den blinden Ehrgeiz und den grenzenlosen Opportunismus der Trumps, Le Pens, Wagenknechts und Kickls dieser Welt setzen.
Putin kann auf die Trumps, Le Pens, Wagenknechts und Kickls dieser Welt setzen.
Foto: AP/ Sergei Guneyev
[Ja, kein Scherz, der Standard hat noch mal ein Bild Putins in den Kommentar gepfeffert und das als Bildunterüberchrift gewählt. Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung - das Prinzip kennt jeder PRler - und mit jedem Mal wirds ein Stückchen mehr wahr…]
Verteuerung der Energie
Die schärfste Waffe Putins ist die langfristige Verteuerung der Energie. [Ja, das ist jetzt leider nicht ganz richtig, denn die Energie verteuert sich vor allem aufgrund Europas Reaktion auf den Krieg - sagt - wen nehmen wir denn da - hmm nehmen wir mal Adam Tooze vor der Willy Brandt Stiftung] Erneuerbare Energien können nicht schnell aufgebaut werden und garantieren keine Grundlasten. Deutschland wird seine Atommeiler endgültig abschalten, auch wenn das in einer Energiekrise reine Selbstbeschädigung ist. Russische Gaslieferungen an Europa reduzieren sich drastisch, von circa 140 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2021 auf geschätzt 60 Milliarden dieses Jahr und vielleicht noch 25 Milliarden nächstes Jahr. Diese 115 Milliarden angebotsseitig zu ersetzen, wird schwer, was sich auch nicht ändern wird, wenn der Krieg bald enden würde.
Es gibt kein plausibles Szenario, in dem Russland und Europa zum Status quo ante zurückkehren, da es so grundlegende Interessenkonflikte gibt, dass sie sich mittelfristig ohne eine Unterwerfung der EU nicht überwinden lassen.
Das ist auch darüber hinaus interessant, denn ich dachte bisher Deutschland wäre so auf einen Regimewechsel in Russland angesprungen, da es ein plausibles Szenario sieht mit Russland über die lange Frist zu einem Status quo Ante zurückzukehren. Also nicht ganz - aber so ein bisschen… Komisch eigentlich dass Scholz immer noch zögert, nicht?
Und es war ja wirklich alles alternativlos nicht war? Vom ersten Monat an, bis zu dem Tag an dem einen Psychotherapeuten aus der Betreuung treten, weil man damit nicht klar kommt, dass in Österreich auch das letzte Qualitätsmedium vorbehaltlos und ohne Argumente auf “die Ukraine muss gewinnen, weil verlieren keine Option ist” umgeschwenkt ist, am selben Tag als bekannt wurde, dass österreichisches Steuergeld Waffenkäufe über den externen EU Fond der european peace facility für die Ukraine finanziert. (Einige Tage nachdem deren Chefredakteur eine Medienpartnerschaft aus der Österreichisch Amerikanischen Gesellschaft getragen hat. Nach nem Moderationsengagement für eine Runde mit Johannes Kopf, der fünf Tage später als Mitorganisator die Bürgerinitiative “Bündnisfreies Österreich auf dem Weg zur Nato” unterzeichnet und promotet.) Was schreib ich vom ersten Monat… Vom ersten Tag an war alles alternativlos - als der Standard gelogen hat Selenskyj rufe zu einem Frieden mit Russland auf indem er eine öffentliche Revolte in Russland auf social Media ausruft. Was schreib ich vom ersten Tag an - vom Dezember des Vorjahres an, als das Atlantic Council das gemeinsame Positionspapier mit der Ukraine veröffentlicht hat, in dem stand, das es jetzt Russlands beste Option sei sich aus der Ukraine zu schleichen, sonst würden die US die Lieferungen von Javelins nie einstellen. Was schreib ich vom Dezember, vom Oktober des Vorjahres, als der Ukrainische Brigardegeneral den Einsatz der Javelins im Donbas in der Military Times bestätigt hat, aber komplett erstaunt war, dass es darauf hin zu einem Riesigen Militäraufmarsch Russlands an der Ukrainischen Grenze kam? Was schreib ich vom Oktober an - vom 24. Novemeber des Jahres 2019 an als der damalige ukrainische Verteidigungsminister unter Selenskyj CBC News erzählt hat Javelins im Donbas gegen die Separatisten wären konfliktentscheidend - gut zwei Jahre später war sich die Ukraine auf der präsidentialen Ebene im Unklaren ob sie die Überhaupt einsetzen will. Bekommen hat sie sie da aber bereits. Gut, ein Jahr später war sich Selensky im Dezember kurz vor dem Krieg noch immer im Unklaren, ob er die Überhaupt einsetzen soll. Auch wenn ihm die US gerade post fakto bestätigt hatten, dass er die Javelin Lieferungen auch gegen Separatisten einsetzen dürfte. Selenskyj war sich dabei so unsicher, ob er das überhaupt machen soll, dass das ukrainische Militär sie bereits zwei Monate zuvor bestätigt gegen Separatisten im Osten eingesetzt hat - was in der direkten zeitlichen Folge wiederum den Großaufmarsch Russlands provoziert hat. Gut, der ehemalige Verteidigungsminister unter Selenskyj sitzt jetzt als Berater im Atlantic Council und macht die ukrainische Krisenkommunikation bei Times Radio, als die US am 20. März die Position der Ukraine öffentlich “nicht mehr verstehen”, als sich die Ukraine Gedanken über eine Neutralität macht - aber das war doch bitte alles alternativlos. Obwohl das die Ukraine selbst entschieden hat.Ups jetzt hab ich auch noch einen Quellenbeleg verlinkt, wie alternativlos ist das denn?!
Mindestens genauso alternativlos, dass wir nie mehr zu Status quo ante zurückkehren können - nicht ohne dass sich EUROPAUNTERWIRFT.
Gehts uns noch gut?! Ich meine das alles wurde ohne öffentliche Debatte entschieden, ja? Und das muss ich glauben, weil die Alternative ein Europa ist, das sich unterwerfen würde?!
Und die die sagen das ist nicht so (Wagenknecht) sind fünfte Kolonne und nützliche Idioten?
Die Nachfrage nach Gas wird sinken müssen [hoppala was ist den hier passiert? Dazu später mehr -], was vor allem die Industrie trifft, weil wegen der Energiepreise europäische Unternehmen nicht wettbewerbsfähig sein werden. [Logik ist, wenn man einen Esel von hinten aufzäumt, oder so.] Eine Deindustrialisierung Europas in den nächsten paar Jahren hätte dauerhafte Wohlstandsverluste zur Folge. [Hätte? Nicht wettbewerbsfähig. Logikkette!] Was das politisch bedeuten würde, kann man sich ausmalen, auch wenn ich den Eindruck habe, dass die Gefahr bei vielen politischen Entscheidungsträgern in ihrer Dringlichkeit nicht erkannt wird.
Was das erst für Auswirkungen hätte, wenn daraufhin Leute Trumps, Le Pens, Wagenknechts und Kickls wählen würden.
Nein, also das muss wirklich unterbunden und den Leuten untersagt werden. Wo sind wir den hier!
Das sind doch die willigen Helfer Putins, wo sie doch darauf aufmerksam machen was das wirtschaftlich bedeutet, und dadurch unsere Einheit zerstören!
Warum tut den keiner was! Wir brauchen mindestens eine ÖVP die jetzt beginnt so zu tun als würde sie das Humanitäre-Völkerrecht in der Flüchtlingsfrage neu verhandeln wollen!
Achso ja, tut sie ja!
Merkt denn keiner was dann los sein wird, wenn die Wagenknecht irgendwo Lokal-Wahlen gewinnt!?
Es muss ein Ruck durch diese Gesellschaft gehen! Die Politik muss endlich was tun! Die Bevölkerung muss auf einen langen Krieg eingestimmt werden! Ja Veit, beruhig dich, wir wissens ja.
Hm… Was würde die fünfte Kolonne in einem solchen Fall posten…
*räusper*
Das bewegte Leben des Johannes Stangl
Des is so erstaunlich wie intellektuell elastisch die heutige junge intellektuelle Elite Österreichs so ist…
Stell dir vor du beginnst dein politisches Leben als Eventmanager bei der IG Alpbach Wien (kein Beleg, die IG Webseite auf archive.org auf Änderungen zu durchstöbern, war mir dann doch irgendwie zu stalkerisch…), dann wirst du irgendwann mal Präsident der selben Vereinigung, dann gehst du in die Presse und verlautbarst, dass du als einer von zwei Gründern Fridays for Future Österreich mitgegründet hast “Weil wir sowas in Österreich auch brauchen”, also im Jahr nachdem die Oppenheimer Funds in Alpbach den Kamintalk mit dem Schlussfazit “Zu viele Investoren glauben noch Klimaschutz sei Philanthropie, wir haben noch viel Arbeit vor uns” gehalten haben, als dann Greta populär wurde. Du machst dann (im Jahr darauf) dafür die Facebook PR und freust dich zusammen mit dem Organisator des Forums darüber “dass Fridays for Future (die du ja mitgegründet hast) auch ihren Weg nach Alpbach gefunden haben”, stell dir einfach vor die Qualitätszeitungen schreiben das ab. Stell dir vor, zwei Jahre später sitzt du bei einem Klima Panel in Alpbach, und antwortest auf eine Publikumsfrage, einfach so richtig schön mit ordentlich viel Bravado, dass wenn beim Klimaschutz nichts weitergeht, man die Unternehmen einfach zwingen wird müssen. Stell dir vor dich pfeift dann das Panel zurück, weil das dann für eine Demokratie doch zu aktivistisch war, und muss dann deine Aussagen öffentlich relativieren. Was heißt relativieren… Zurücknehmen. Stell dir vor du gehst dann in deiner Rolle als Klimaaktivist so richtig auf, und wirst fortan von brutkasten.com (die in Alpbach im letzten Jahr engagiert wurden um die Morgenrunden zu produzieren und zu moderieren) als “drei Datenaktivisten und Klimaschützer Johannes Stangl” geführt, weil du Taferl hochhalten und über ökologische Nachhaltigkeit sprechen kannst, wie kein zweiter.
Stell dir vor Alpbach featured dich in ihrem Newsletter, weil du auch auf die COP in Saudi Arabien fahren und von dort berichten wolltest.
Stell dir vor du machst dann mit den Datenaktivisten ein Klimadashboard (immer noch brutkasten) und malst nebenbei Blumen neben Balkengraphen und das gefällt Complexity Science Hub Vienna, also denen die in der Plenary session des EFATEC Programms in Alpbach 2021 den Chair der Debatte zu “The complexity of great green transformations” stellen, also, was heißt stellen, mit ihrem Präsidenten besetzen - also denen gefällt das so gut, dass sie dir gleich eine Forschungsstelle am Institut bereit stellen, damit du dort deinen Doktor machen kannst.
Stell dir vor es vergeht ein Jahr.
Stell dir vor du gibst dann Pressekonferenzen, also - so mehr jetzt, also aktuell, und zwar dazu wie sich die Europäische Union sehr wohl ein Gas Boykott gegen Russland leisten könne - und zwar in indem du der Bevölkerung folgendes rätst:
Laut den Forschern um Anton Pichler und Stefan Thurner lassen sich aus den Ergebnissen klare Empfehlungen ableiten. Durch eine gleichmäßige Verteilung des übrigen Gases in Europa und den Import von Flüssiggas aus den USA oder den Golfstaaten könnte der Wegfall der russischen Importe zu einem großen Teil abgefedert werden.
Insgesamt ergebe sich dadurch für jedes Mitgliedsland ein durchschnittlicher Engpass von 17,4 Prozent. Damit würde es Staaten geben, die ihren Verbrauch reduzieren müssen, obwohl sie selbst kein Gas aus Russland importieren. Trotzdem mache es Sinn, besonders exponierte Länder wie Österreich zu schützen, sagt Mitautor Johannes Stangl. “Die wirtschaftlichen Einbrüche pflanzen sich ja über den gemeinsamen Markt fort.”
Großes Potenzial besteht laut den Forschern auch bei der Umstellung von Gaskraftwerken auf Öl. Insgesamt könnte Österreich damit rund zehn Prozent des Gasverbrauchs reduzieren. Und auch Privathaushalte könnten ihren Beitrag leisten: Senken sie ihre Raumtemperatur um ein Grad, würde Österreich 1,2 Prozent des Verbrauchs einsparen. Indirekt könne man so wirtschaftliche Einbußen verringern und Arbeitsplätze sichern, betonen die Autoren. Daher brauche es Anreize für die Bevölkerung, sich aktiv am Gassparen zu beteiligen.
Verluste in “begrenztem Ausmaß”
Auch wenn die EU-Staaten kooperieren, wären die Verluste durch einen Gaslieferstopp Russlands oder ein Embargo für die österreichische Wirtschaft “spürbar”, sagen die Forscher. Sie würden aber “in begrenztem Ausmaß” ausfallen. Die Produktionsverluste würden sich pro Monat auf 1,11 Milliarden Euro belaufen und wären damit “signifikant kleiner als die wirtschaftlichen Auswirkungen der ersten Welle der Covid-19-Pandemie”.
Seit Kriegsbeginn hat die EU russisches Gas im Wert von rund 24 Milliarden Euro importiert. Vier Milliarden Euro gingen an finanzieller und militärischer Unterstützung an die Ukraine. “Auch Wiederaufbaukosten werden auf Milliarden Euro geschätzt, ganz zu schweigen vom menschlichen Leid in der Ukraine”, sagt Thurner. Angesichts der immensen Schäden des Krieges könne ein EU-weites Embargo daher auch eine “wirtschaftlich vertretbare Strategie sein”.
Mehrere Studien
In den vergangenen Monaten haben auch andere Institute Studien zu einem möglichen Gasstopp veröffentlicht. Im April berechnete etwa die Oesterreichische Nationalbank (OenB), dass ein kompletter Ausfall russischer Gasimporte 3,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) kosten würde. Bei einem prognostizierten Wachstum von 3,5 Prozent wäre die Bilanz demnach aber immer noch leicht positiv.
Von einem etwas stärkeren Einbruch ging zuletzt der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria aus. In einem “optimistischen Szenario” komme es demnach zu einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 1,5 Prozentpunkte, in einem “pessimistischen Szenario” zu einem Rückgang um 4,5 Prozentpunkte. Die Wirtschaft würde im Fall eines Gasembargos laut Agenda Austria “bestenfalls stagnieren”. (Jakob Pflügl, 24.5.2022)
Es ist immer noch schön zu sehen, dass du Bevölkerungen am einfachsten über Episteme steuerst.
Episteme und Emotionen.
Episteme, Wahlverbote und Emotionen.
Episteme, Wahlverbote, Emotionen und Hetze.
Episteme, Outgroupbashing, Wahlverbote, Emotionen und Hetze.
Episteme, Outgroupbashing, Wahlverbote, Tabus, Emotionen und Hetze.
Kann Johannes Stangl in Österreich Fridays for Future vielleicht nochmal gründen (“Weil wir so was hier auch brauchen”) - vielleicht neu - so mit 17% Konsumverzicht und wir wollen US Flüssiggas Tanker Proklamationen auf den Plakaten?
Wenn die Politik doch nichts macht, dann sollten wir doch wieder was gründen, nicht Veit?
Dazu zählt, in unseren Ländern Zwietracht zu säen: durch fünfte Kolonnen [EINSEINSELF!] und nützliche Idioten [EINSEINSELFFFF!]. Das Schöne an diesen ist, dass sie nicht zentral gesteuert werden müssen. Wladimir Putin kann getrost auf den blinden Ehrgeiz und den grenzenlosen Opportunismus der Trumps, Le Pens, Wagenknechts und Kickls dieser Welt setzen.
Lustige Anekdote - als ich meine Psychotherapeutin darauf hingewiesen habe, hat sie mich beruhigt dass das doch gar kein Agenda Setting sein muss, und dass sich der Standard dort doch nur “die Expertise hole, die er wo anders nicht bekomme”.
Worauf ich ihr entgegnet habe, dass der Artikel im März (ebenfalls von Marc Leonard) relativ eindeutig Agenda setting war und der Standard soetwas nicht unkontextualisiert republizieren dürfte.
Wenn man die Bilder von Cherson gesehen hat, dann weiß man wie froh die Menschen waren die im Winter in Odessa frieren.
Wenn wir die Strategie der Russen gegen zivile Ziele betrachten, dann wissen wir, dass bessere Luftabwehr Energieinfrastruktur gegen Drohnenschwärme schützen wird.
Wer nicht weiß wer hier angreift und wer verteidigt muss schon sehr weit weg von den Realität sein! Korrekt die Ukraine greift aktuell an, Russland verteidigt. (Verteidigungs Linien 10-20 km hinter dem Dnepr.)
Jeder weiß, dass Russland eine Vorlage Selenskyjs zu Friedensverhandlungen zurückgewiesen hat, das bedeutet Russland will nicht verhandeln! Worauf Selenskyj die Verhandlungen seit April komplett abgebrochen hat - seine Konditionen kennt die deutsche Öffentlichkeit erst/immerhin seit einer Woche (das hätte bereits im Mai der Fall sein können) - auch wenn die Anfang März ebenfalls keine anderen waren (Mitte März dann für zwei Wochen Neutralität als Option, dann kam die Boris Johnson Reise…). Die deutschsprachigen Medien haben nur immer (wobei zweimal nach eigener Überprüfung der Originalquellen) die Hälfte seiner Reden bewusst zurückgehalten, damit es so gewirkt hat, als wolle Selenskyj Frieden, bevor er die Krim wieder in der Tasche hat. Wobei - siehe US Propagandist beim Profil der erklärts ein bisschen besser, ohne sich wie Selenskyj in jedem zweiten Satz zu widersprechen. Grenzen des 24.02. bis Dezember wiederhergestellt, den Rest ein halbes Jahr später so im Kasten, dass Putin zu Friedensverhandlungen gezwungen wird.
Was anderes sagt Selenskyj seit dem zweiten Kriegsmonat nicht (ohne so dumm zu sein wie der US Propagandist ein Datum für die Erreichung der Ziele dranzuhängen) - hat nur niemand darüber berichtet. Damals war er noch der Friedenspräsident - der mit Churchill verglichen wurden. Dem Mangott wärs auch bereits im Juni aufgefallen.
Wenn Städte gebombt werden, wenn Hungersnöte ausgelöst werden, weltweit, wie soll man mit einem solchen Partner überhaupt verhandeln?!
Ja frag ich mich auch immer -- es steht ne weltweite Hungersnot an, wieso soll man verhandeln! Besiegen muss man ihn! Wird sich die Uno auch gedacht haben, daher hat sie erst gar kein Getreideabkommen, oh…
Putin ist auch in Bali nicht gekommen und hat sich vertreten lassen (nach dem die US ein direktes Gespräch ausgeschlagen haben), das zeigt auch im Grunde, dass er feige ist.
Es ist Montag der 21. November und die deutsch-/österreichische Kriegspropaganda hält die Bevölkerung für komplett morsch - denn besser wird das was da kommt auch danach nicht…
Die Gesellschaft ist das Allerletzte. Sterbt ihr Schweine.
Davor aber schnell noch in die Paulskirche und einem Kriegspropagandisten einen Friedenspreis verleihen! Nicht dass der für seine gesammelten Facebookpostings in Print ohne wieder heim muss. Der textet ja so schöne “ich kann nicht mehr, ich muss mehr geben - für die Freiheit, für die Liebe für die Nation” Propagandalieder, wenn er nicht Facebookpostings schreibt.
Die kommen jetzt sicher auch besser an, wo die Ukraine bereits 45 Jährige einzieht. Also nach der Generalmobilmachung am zweiten Kriegstag.
Aber nicht dass man Selenskyj den schönen Preis der Krim nicht zusteht. Die hat er sich mit der Schlacht um Cherson wirklich verdient. Achso - ja zurerst hat Russland seine Truppen länger am Vorrücken gehindert als antizipiert, und hat dann seine diesmal besser ausgebildeten Einheiten zurückgezogen und der Ukraine eine weitere 200.000 Einwohner Stadt kampflos überlassen…
Aber ein Spiegelexperte hat dafür auch schon eine “Idee entwickelt”.
Wenn das (Angriffe auf Command und Control und Versorgungsinfrastruktur der selben Effizienz), jetzt so weiter gehen könnte, dann könnte Russland in der Ukraine geschlagen werden, ohne abziehen zu müssen!
Hm - mal sehen, wann hatte ich diese Idee (kolportierte US Strategie *hust*) hier erstmalig erwähnt? Dank Zeihan am 14. Mai - andere Medien die die Strategie kolportiert haben? Sense. Gabs nicht.
Achja und wann hat Kuleba das erste Mal nach Himars gefragt? 05. Mai 2022. Weil Kuleba natürlich selbst entschieden hat, dass US Militärstrategen diese Strategie ausgearbeitet haben. Aber der Spiegel Spezialexperte hat sich darüber heute Gedanken gemacht. Also was das bedeutet und so…
Warum gabs die Berichterstattung über die tatsächliche ukrainische Strategie nicht? Weil die Ukrainer ja immer so tapfer sein mussten und schier übermenschliches geleistet haben!
Als die weißrussischen Stayback Einheiten die Schienenanlagen dort für den Einmarsch in Kiew sabotiert haben.
Als sie die Aufräumtrupps geschickt haben, zwei Tage nachdem die russische Truppenversorgung mit LKWs dank Korruption (in Russland würde man gute Arbeit der Dienste dazu sagen) ins Groteske abgeglitten ist.
Als sie die am wenigsten ausgebildeten russischen Einheiten und die russische Ehrengarde aus Charkiw geschossen haben.
Als sie aus 300km Entfernung nach dem Hit and Run Prinzip russische Versorgungsdepots hochgejagt haben. (Du musst nach den Angriffen deine Position versetzen, da die Gegenseite die Flugbahn der Geschosse zurückverfolgt.)
Als sie die Kertsch Brücke mittels Selbstmordattentätern gesprengt haben.
Als sie das Atomkraftwerk angegriffen haben. Also nicht das von dem wir seit Monaten nicht wissen wer es angreift, das andere - wo das Weiße Haus ein Communique rausgegeben hat, dass US Quellen die Meldung nicht weiter verbreiten sollten - keine Begründung, nachdem die ersten Outlets sie aufgegriffen hatten.
Als sie Strafgefangene in Masse erschossen haben ( - die Russen auch).
Ich glaube es gab keinen einzigen Moment in dem die Ukrainer nicht beherzt und tapfer waren.
Beim Sauna Bau in der Stellung an der Frontlinie - DW und der Standard haben berichtet.
edit: Noch ein kleines Highlight. Putin hätte es sich nie vorstellen können, dass 300-400.000 Russen und dann einige teilweise auch noch mit dem e-Bike über die Grenze nach Finnland und andere nordische Staaten geflohen sind!
Das müssen diese guten westlichen Werte affinen e-Bike Russen sein. Von denen hört man heutzutage ja so viel.
edit2: Ja beiß mich der Affe, nach nur der Hälfte der Sendezeit ein Teilaspekt der korrekt ist. Putin geht es nicht um die Modernisierung seines Landes, es geht ihm darum Russland auch weiterhin mit dem Verkauf von Erdgas und Erdöl weitestgehend stabil zu halten. Jup - das stimmt soweit. Lebensstandard der Russen absenken, dann Zukunftsperspektiven in der Bindung des Landes an die Entwicklung in China und Indien - soweit stimmts. Geht nicht auf dem heutigen Wohlstandsniveau, aber sie haben dann Perspektive.
edit3: Letzter Satz vor der Abmoderation, und darum ist es unsere einzige Perspektive Russland aus der Ukraine zu treiben.
When you’ve got neocon ideology imprinted into your thoughtprocess so deeply you dont even recognize it anymore and confuse it for a liberal political stance.
When you think Borrell had argued the Hoover institution stance well, when he never has, and simply copied their talkingpoints, later on - FAR too late to be able to be showered in accolades. The asshole was just late, not hesitant (like Scholz).
When you play the FUCKING critical thinker on a third sideline issue item, US propaganda put out there for idiots like you to trip over - and state that there is no democracy in Saudi Arabia, and thats what makes you a critical thinker.
When you get payed by the establishment. (Oh, sorry, then you get payed by the establishment. Probably causal.)
Was für ein Arschloch.
Fünf Dinge:
1. Dieser Krieg ist anders, denn er wurde uns aufoktroyiert ist - eine nette Umschreibung für tut mir leid, wir können ihn leeeeeider nicht früher beenden, bevor es nicht einen militärisch eindeutigen Verlierer gibt -- das ist die Position der US. Die ergibt sich nicht aus “der Krieg ist anders, denn er wurde uns aufoktroyiert”. Du, du, Denker, du…
2. Es ist kein Krieg US und Europa gegen Russland. Und je länger er dauert, desto lauter werden nationale Stimmen werden die das unterstreichen. Erkennt man unter anderem daran dass die US Europa fürs Waffenleasing der Ukraine zahlen lassen, und gleichzeitig europäische Industrien mittels Subventionen für US Unternehmen vom Weltmarkt kanten. Während Russland ständig nur mit den US verhandeln möchte, aber nie mit Europa. (siehe auch: “Ja, ehm eh - Europa hab ich diesmal aus der Betrachtung rausgelassen…”) Die Ukraine rein garnicht zu erwähnen ist ebenfalls ein Fehler.
3. Spieltheoretische Überlegungen die den irrationalen Akteur bevorzugen, vor allem im öffentlichen Image waren vielleicht für den atomic scare nützlich, aber nachdem die komplette Presse nach den ersten drei Monaten von der komplett irre Vlad auf der komplett berechnend taktierende Vlad umgeschwenkt ist, spielen sie im öffentlichen Rational keine große Rolle mehr. Weiters agierten allen spieltheoretischen Annahmen zum Trotz Akteure in allen relevanten Versuchsanordnungen seiner Zeit nicht spieltheoretisch. Was durchaus Relavanz hat, wenn man auf der Basis wie die SAU von Stieglitz gerade einen ‘endlosen’ Krieg als wesentlich begründet. (Denn wahnsinnig zu agieren bedingt ja spieltheoretische Vorteile! -- Und was hat jetzt die Öffentlichkeit davon? In Odessa frieren sie in Österreich bekommen sie “wir stehen kurz vor dem Sieg” müssen aber noch zwei Jahre weiterkämpfen, weil der Putin nicht aufhört, geliefert…) Weiters ist - ob Putin nur spieltheoretisch verrückt ist, oder nicht, das mag ich nicht beurteilen ein cop out. Und eine Entschuldigung dafür, dass die Presse nach drei Monaten ihre Erzählung für die Breitenbevölkerung in dem Punkt komplett drehen musste. Das Pseudorational von der Stieglitzsau (Putin war vielleicht nur spieltheoretische verrückt!) ist das vielleicht schlechteste das ich diesbezüglich gehört habe. Glaubt dem doch kein Schwein - und das zurecht. Die US haben das Narrativ mit Fiona Hill (“Ich weiß, wie Putin denkt!”) begründet, nicht mit spieltheoretischen Vorteilen.
Es weiß doch bei uns wirklich jeder Bürger - und selbst Stieglitz, denn er bringt ebenfalls talkingpoints dieses Narrativs, dass Putin ein neues Imperium bauen wollte. Mit einer Armee die zu klein war selbst die Ukraine zu übernehmen (siehe click (da hat noch einer in der Ausbildung gelernt das zu rechnen, und sich bei einem Professor dafür ne zweite Meinung eingeholt - und der kam beim selben Fazit raus aber Vorsicht - es war Mearsheimer, den die Hoover Institution seit Tag fünf, sieben gegen null in einer eigens neu ins Leben gerufenen “Event Series” öffentlich diskreditiert hat.)), falls der Blitzkrieg nicht geklappt hätte - aber ohne contingency planning, weil Putin war ja so verrückt… Gut, jetzt sind wir in Monat neun des russischen contingency plannings, aber nur weil Putin nicht mehr eskalieren konnte, nachdem er sich so schwer verrechnet hat! Nur berichten, dass Russland die komplette Ukraine sicher gerne mitgenommen hätte, aber es aktuell nicht einmal mehr kann (!), das können wir in dieser Gesellschaft öffentlich leider nicht mehr.
Denn in Zukunft, unter EU Sanktionen, mit China und Indien gegen sich - jaha, da rüstet Russland dann wieder auf und überfällt ganz Europa! Also - ohne die Demographie dafür zu haben, oder die Kapazität bei Schlüsseltechnologien (Wirkt das Chipembargo oder nicht?), oder das freie Einkommen in einem inflationären Umfeld. Ich mein klar kann Russland noch mal vollkommen auf Kriegswirtschaft umstellen, anstatt im Iran einzukaufen, nur existiert die russische Wirtschaft dann bald nicht mehr. Hat ja niemand behauptet dass die westlichen Sanktionen langfristig nicht wirken. Ach ja - und auch ohne den militärischen Entwicklungsstand das (Empirebuilding in Europa) gegen eine US Intervention auch nur zu versuchen.
Aber das wird dem Stieglitz nur niemand in seinem Freundeskreis erzählt haben.
Sorry, was war hier nochmal der Punkt? Achja, spieltheoretisch verrückt zu spielen bringt Russland so viele Vorteile! Boah dieser Stieglitz, ein Meisterdenker!
Die Nato fürchtet sich auch schon die ganze Zeit vorm spieltheoretisch irrationalen Putin -
Vor vier Tagen:
An investigation into this incident is ongoing, and we need to await its outcome.
But we have no indication that this was the result of a deliberate attack.
And we have no indication that Russia is preparing offensive military actions against NATO.
Wait, what?! Ja aber das ist sicher eine komplett neue Position! Ja genau. Komplett neu. Seit Tag eins. Dieser spieltheoretisch verrückte Russe schon wieder. Nie weiß man was er plant! Genau diese Unberechenbarkeit verschafft ihm so viele Vorteile!
Desshalb hat er unsere Medien davon überzeugt dass er verrückt ist! auch wenn Fiona unsere Medien überzeugt hat, dass er verrückt ist! (siehe Rauscher) Und dafür durch den Talk-Circuit geschoben wurde, seit sie begonnen hat uns zu verraten, dass sie weiß wie Putin wirklich denkt!
4. Ist in Kriegszeiten Propaganda von der Handlungsebene zu trennen. Hat das Arschloch nie gelernt - deshalb feiert der Trottel sich als aufgeklärten Experten der mitbekommt, dass das ja gar kein Kampf Demokratien gegen Autokratien ist.…!!
(Zwei Sätze später, aber das wir uns doch in diesem geopolitischen Zeitalter befänden. Nein. tun wir nicht, bitte nicht den verwirrten Professor spielen und einfach das Wording des US Außenministeriums in Aspen übernehmen - dort heißt das “a century of big power conflict” (und Russland zählt da normalerweise nicht dazu - daher ja nur Proxy war - und schon stolpert Stieglitz in die nächste Verwirrung hinein -- er verstehe garnicht, warum Europa und die US nicht benennen, dass sie im Krieg sind und ihre Wirtschaften auf Kriegswirtschaft umstellen. Weil die US bereits heute wirtschaftlicher Gewinner in dem Konflikt sind - du, du Denker du?! Weil wenn sie jetzt nicht in ihre Binnenwirtschaft (und damit meine ich nicht Kriegswirtschaft) investieren würden, sie so blöd wären wie du an einem schlechten Tag. Nearshoring und Leapfrogging ist angesagt, wo möglich. Century of big power conflict, du Blitzgneisser…))
Zurück zu “Das ist ja gar kein Kampf Autokratien gegen Demokratien!” Ja du Trottel, aber die Message streust du nicht, weil du in den US im außenpolitischen Messaging einen Kapitalfehler gemacht hast (so Stieglitz) - sondern weil sich der gemeine US Bürger nach Jahren der Bildungskrise einen feuchten Dreck für Außenpolitik interessiert -- und den Schwachsinn glaubt. Das war das komplette vollendete Konzept der Chicagoer Schule für inneren Zusammenhalt in den US. Jeder verfickte Krieg der US war mit “wir bringen euch Demokratie” begründet und wurde gegen “das Böse” geführt.
Ich glaub nicht - dass die Neocons die von Biden wieder in den Beraterstab geholt wurden das PLÖTZLICH missverstehen, nachdem es von Tag eins Teil ihrer politischen Ideologie war.
5. Wie sich die Wirtschaft weiter entwickelt ist schwer zu ploten, weil wir nicht wissen wann der Putin mit dem Krieg aufhört (keine Tautologie ist zu dumm, um sich nicht mit ihr als Experte zu gerieren, oder was?).
Und so gehts am laufenden Stück weiter.
Mehr als
Lügner
kann man dazu nicht mehr schreiben.
Mehr als
Lügner
muss man dazu nicht mehr schreiben.
Wobei eines noch.
Diese Gesellschaft ist das Letzte. Sterbt ihr Arschlöcher.
edit: Sorry ich muss noch mal.
6. In Europa “wird die Krise” nicht “länger dauern, wenn Europa nicht auf Kriegswirtschaft umstellt”. Der Auslöser der Krise ist kein Fertigungsengpass (Panzer gegen Atommächte, oder was?), sondern eine langfristige Verteuerung von Energie. Vervierfachung, wenn wir Glück haben. Und ein Zusammenbruch von Lieferketten. Wenn Deutschland jetzt auf Kriegswirtschaft umstellt (“mehr plant”), dann ist bald Europa tot, da niemand einen Plan hat, wie du Europa durch diese Umstellung bringst, und Stieglitz dafür votiert, dass du auch noch den Markt abdrehst.
Hat der einen Clown gefrühstückt, oder…? Der Typ ist nämlich angeblich Wirtschaftswissenschaftler.
Dort wo es Sinn macht staatlich regulierend einzugreifen (Einkaufsgemeinschaft, Preisbremsen (Subventionen), Inflationsbekämpfung…) agiert Europa bereits. Auch schon vor einem Monat (?) als das Video aufgezeichnet wurde. Welche Kriegswirtschaft schwebt dem Stieglitz denn darüber hinaus so vor?
Kriegswirtschaft zur Wind-Energiewende? Geht nicht, uns ist da gerade ein recht wichtiger Energie und Rohstofflieferrant weggebrochen…
Hat den Vortrag wohl zu früh gehalten. Die notwendigen Lieferketten nach Kanada und Südamerika stehen ja noch garnicht. Naja, den Liegestuhl für den nächsten Sommer in Alpbach hat sich Stieglitz damit aber wieder reichlich verdient.
Der Vortrag wurde vor dem Presseclub Concordia gehalten.
Man sieht zwar das Publikum nicht, aber ich nehme an als gute Journalisten nicken die schon wieder ganz fleißig. Ich meine Erste Stiftung, Alpbach Alumni, Wirtschaftskoryphäe und ein Mann von Welt - besser gehts nicht!
Sorry, habs nicht mehr bis zu dem Teil geschafft wo Treichl aufsteht und eine total interessante Frage stellt.
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