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The amazing retroactive success of the Ukraine

21. September 2022

- espe­cial­ly in the Kher­son region.

Mir ist da unlängst mal auf­ge­fal­len, dass sich seit dem 07. August die zurück­er­ober­ten Gebie­te der Ukrai­ne in allen TV Kar­ten (CNN, BBC, DW, Wie­ner Zei­tung, APA, …) auf über von Russ­land zuletzt besetz­tes Gebiet aus­ge­wei­tet haben.

Auch die Erfol­ge in Kher­son sind bemerkenswert.

Ich würd sagen, die News­desks haben wie­der exzel­lent recher­chiert. Genau­so wie die Pri­mär­quel­le in allen Fäl­len, das ISW. “The Insi­tu­te for the Stu­dy of War (ISW) is a United States-based think­tank foun­ded in 2007 […]”.

Ach­ja, und die Kar­te vom 7. August muss­te ich aus dem vor­he­ri­gen Ver­gleich von mir klet­zeln, die BBC hat die ein­fach von der Web­sei­te gelöscht, und die aktu­el­len Kar­ten dort ver­öf­fent­licht. Bei archive.org tau­chen sie auch nicht mehr auf. Erstklassig.

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Perfekt gelaufen.

17. September 2022

GCFR:

with french indus­tri­al poli­cy uhm the­re is I think a bit of a ray of hope the­re though we’­re loo­king sort of until after the end of the french [EU] pre­si­den­cy to the czech and the swe­dish pre­si­den­ci­es whe­re we think that you know both of the­se coun­tries will expect Ger­ma­ny uhm to be in the seni­or role rather than the juni­or part­ners of Fran­ce um and we’­ve got visits from the czech prime minis­ter com­ing up in a cou­p­le of weeks real­ly to push the ger­mans on uhm for­eign poli­cy on euro­pean soli­da­ri­ty, on con­di­tio­na­li­ty around rule of law to Poland, Hun­ga­ry et cete­ra all the dif­fi­cult choices

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(Pri­mär­quel­le im ver­link­ten Arti­kel verlinkt.)

Nach der Ent­de­ckung von hun­der­ten Grä­bern in zurück­er­ober­ten Gebie­ten in der Ukrai­ne hat die tsche­chi­sche EU-Ratspräsidentschaft die Ein­set­zung eines inter­na­tio­na­len Kriegsverbrecher-Tribunals zur Ukrai­ne gefor­dert. “Im 21. Jahr­hun­dert sind sol­che Angrif­fe auf die Zivil­be­völ­ke­rung undenk­bar und abscheu­lich”, erklär­te Tsche­chi­ens Außen­mi­nis­ter Jan Lipavs­ky am Sams­tag auf Twit­ter: “Wir dür­fen nicht dar­über hin­weg­se­hen. Wir set­zen uns für die Bestra­fung aller Kriegs­ver­bre­cher ein.”

Lipavs­ky hob her­vor: “Ich rufe zur raschen Ein­set­zung eines spe­zi­el­len inter­na­tio­na­len Tri­bu­nals auf, das die Ver­bre­chen ver­folgt.” Nach Anga­ben von Ermitt­lern hat­ten eini­ge der in den rund 450 Grä­bern bei der ost­ukrai­ni­schen Stadt Isjum gefun­de­nen Lei­chen die Hän­de auf dem Rücken zusam­men­ge­bun­den. Vie­le sol­len auch gefol­tert wor­den sein.

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Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen seit Juni.
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Da kann der Krieg ja jetzt end­lich wei­ter­ge­hen. Und das Bes­te? Der Hit­ler­ver­ste­her vom Pel­in­ka­ar­sch­loch hat noch eine Steigerungsform.

Den Rus­sis­mus.

Wir wer­den den Zugang gewähr­leis­ten, um der Welt zu sagen, dass der Rus­sis­mus ver­ur­teilt wer­den muss.” Die Welt­ge­mein­schaft müs­se reagie­ren. Der Prä­si­dent (Selen­skyj) erin­ner­te an die Initia­ti­ve Kiews für ein inter­na­tio­na­les Tri­bu­nal, um Russ­land wegen sei­nes Ver­bre­chens der Aggres­si­on gegen die Ukrai­ne zu bestra­fen. Zugleich bekräf­tig­te er For­de­run­gen nach Rei­se­ver­bo­ten für Rus­sen in die EU und for­der­te Unter­neh­men zur Abkehr von Russ­land auf. “Wenn ein Staat den Weg des Ter­rors ein­schlägt, dann ist es die Pflicht einer Fir­ma mit Selbst­ach­tung, sich von einem sol­chen Staat zu distanzieren.”

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Heu­te Mor­gen konn­te man noch Pro­pa­gan­da dazu sagen.

Also - erstmals.

Heu­te Abend nicht mehr.

Die­se Gesell­schaft ist das abso­lut abgrund­tief Letzte.

Fickt euch ihr Schweine.

Hin­ter­grund: Die US bemän­geln Deutsch­lands Ver­hal­ten offi­zi­ell nicht. Inof­fi­zi­ell? Was? Das ZDF bringt Kri­tik an der deut­schen Posi­ti­on unge­fil­tert und unkom­men­tiert. Du musst nicht mal mehr einen Jour­na­lis­ten dane­ben set­zen - wie wärs mit einer Stun­de Live­broad­cas­ting? The­men­abend “Hass auf die deut­sche Eli­te, leicht ver­deckt als Unverständnis.”.

Ohne Gegen­mei­nung, ohne Fil­ter, ohne jeg­li­che Kon­tex­tua­li­sie­rung, ohne Fak­ten­check. Meinung.

Das tut dem Volk gut. In der Bran­che müss­te ich arbei­ten wollen…

Ach­so, ja und war­um die Wie­ner Zei­tung vor zwei Wochen begon­nen hat die euro­päi­sche Indus­trie dar­auf ein­zu­schwö­ren sich auf einen Pro­duk­ti­ons­be­trieb ohne Chi­na ein­zu­stel­len (ca. ein­ein­halb Jah­re zu spät für grö­ße­re Indus­trie­be­we­gun­gen) hat sich mitt­ler­wei­le auch auf­ge­klärt. Die US haben direkt nach dem Pelo­si Besuch und den chi­ne­si­schen Reak­tio­nen begon­nen ihren Wirt­schafts­raum in den wich­tigs­ten Schlüssel- und Zulie­fer­indus­trien von dem Chi­nas zu ent­kop­peln. Das geht run­ter bis zu Kom­po­nen­ten für die Fer­ti­gungs­hard­ware - das hat die Wie­ner Zei­tung gele­sen und sich gedacht, du komm da war­nen wir doch mal die euro­päi­sche Indus­trie vor - die zu dem Zeit­punkt genau nichts mehr machen konn­te (was dort ist behält Chi­na im Land) und bereits die “nicht mal mehr Kom­po­nen­ten für Vor­fer­ti­gungs­schrit­te sind mehr zu lie­fern” Brie­fe ins Haus bekom­men hat, als die gegen­sei­ti­gen Sank­ti­ons­be­schlüs­se gefällt wurden.

Wobei, die Indus­trien in Euro­pa die in Chi­na mehr Absatz haben als in den US (*hust*) müs­sen ja nicht dar­auf eingehen.

Massengrab in Isjum

16. September 2022

Mas­sen­grab mit 440 Per­so­nen in Isjum ent­deckt bei einer 48.000 Per­so­nen Stadt sind das mehr als 1% der erwach­se­nen Bevöl­ke­rung, sofern die Lei­chen Zivi­lis­ten sind, die aus dem Umfeld stammen.
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Amnes­ty Inter­na­tio­nal dazu am 08. März 2022:

UKRAINE: BELAGERTE STADT ISJUM NACH RUSSISCHEN ANGRIFFEN AM RANDE DES ZUSAMMENBRUCHS
Das Bild zeigt ein kom­plett zer­stör­tes Gebäude
Ein zer­stör­tes Kran­ken­haus in der ukrai­ni­schen Stadt Isjum (8. März 2022)

© VOLODYMYR MATSOKIN via REUTERS

Die Zivil­be­völ­ke­rung in Isjum in der Regi­on Char­kiw im Osten der Ukrai­ne steht auf­grund des uner­bitt­li­chen Bom­bar­de­ments der rus­si­schen Streit­kräf­te am Ran­de einer huma­ni­tä­ren Kata­stro­phe. Dies geht aus neu­en Aus­sa­gen von Zeug_innen her­vor, die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal gesam­melt wurden.

Die Bewohner_innen von Isjum befin­den sich seit dem 28. Febru­ar in einer stän­di­gen bela­ge­rungs­ähn­li­chen Situa­ti­on. Sie warn­ten, dass sie auf­grund der schwin­den­den Lebensmittel- und Was­ser­vor­rä­te am Ran­de ihrer Kräf­te stün­den, da sich die ver­blie­be­nen Zivil­per­so­nen in ihren Kel­lern ver­ste­cken müssten.

Zwi­schen dem 9. und 12. März befrag­te Amnes­ty Inter­na­tio­nal 26 Bewohner_innen von Isjum, unmit­tel­bar nach ihrer Eva­ku­ie­rung nach Swja­to­hirsk, einer Stadt in der Regi­on Donezk, die weit­ge­hend unter ukrai­ni­scher Kon­trol­le steht und unter stän­di­gem rus­si­schen Beschuss steht.

Dut­zen­de von Klein­städ­ten und Dör­fern in der Ukrai­ne wer­den unab­läs­sig ange­grif­fen und ihre ver­zwei­fel­ten Bewohner_innen gera­ten ins Kreuz­feu­er oder wer­den von den angrei­fen­den rus­si­schen Streit­kräf­ten bela­gert”, sag­te Marie Strut­hers, Direk­to­rin von Amnes­ty Inter­na­tio­nal für Ost­eu­ro­pa und Zentralasien.

Die Aus­sa­gen, die wir aus Isjum gesam­melt haben, zei­gen den Schre­cken, den die Zivil­be­völ­ke­rung der Stadt erlebt, die in ihren Kel­lern ein­ge­schlos­sen ist: Die Men­schen haben kaum Nah­rung und Was­ser und sind stän­di­gen Angrif­fen aus­ge­setzt. Für die Bevöl­ke­rung von Isjum und ande­rer Städ­te an der Front­li­nie braucht es jetzt drin­gend huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re, damit die Men­schen, die die Stadt ver­las­sen wol­len, sicher eva­ku­iert wer­den kön­nen und damit die Zurück­ge­blie­be­nen mit huma­ni­tä­ren Hilfs­gü­tern ver­sorgt wer­den können.”

Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.

Nata­lia Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in Isjum
Berich­te über rus­si­sche Mili­tär­an­grif­fe auf Isjum gab es erst­mals am 28. Febru­ar, und seit dem 3. März ist die Stadt stän­di­gem Rake­ten­be­schuss aus­ge­setzt. Die meis­ten Wohn­ge­bie­te der Stadt sind auf­grund der Angrif­fe von Strom, Gas, Hei­zung und Mobil­funk abge­schnit­ten. Nach Anga­ben der ukrai­ni­schen Gene­ral­staats­an­walt­schaft wur­den bei den Angrif­fen am 3. März acht Zivil­per­so­nen, dar­un­ter zwei Kin­der, getö­tet, und auch das zen­tra­le Kran­ken­haus der Stadt wur­de erheb­lich beschä­digt. Seit­dem sind wei­te­re Todes­op­fer zu beklagen.

Die befrag­ten Per­so­nen berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass bei rus­si­schen Angrif­fen Zivil­per­so­nen getö­tet und ver­letzt sowie zivi­le Infra­struk­tu­ren wie Wohn­häu­ser, Schu­len, Kin­der­gär­ten, medi­zi­ni­sche Ein­rich­tun­gen und Lebens­mit­tel­la­ger zer­stört oder beschä­digt wur­den. Eini­ge der Angrif­fe schei­nen wahl­los erfolgt zu sein und sind damit unrechtmäßig. 

Die von Amnes­ty Inter­na­tio­nal aus­ge­wer­te­ten Satel­li­ten­bil­der vom 12. März zei­gen deut­lich Kra­ter und Schä­den in der Nähe von Gebäu­den, die auf offe­nen Stras­sen­kar­ten als Grund­schu­len und Kran­ken­häu­ser ver­zeich­net sind.

Das Bild zeigt ein Satel­li­ten­bild einer Stadt, dar­auf zu sehen sind oran­ge­ne Krei­se und blaue Pfei­le, die Gebäu­de kenn­zeich­nen, die durch Angrif­fe zer­stört wurden
Das Satel­li­ten­bild der ukrai­ni­schen Stadt Isjum vom 12. März 2022 zeigt zahl­rei­che durch rus­si­sche Angrif­fe zer­stör­te oder beschä­dig­te Gebäude.

Die 72-jährige Svit­la­na lebt als Bin­nen­ver­trie­be­ne in Isjum, nach­dem sie in Fol­ge der Kon­troll­über­nah­me von Donezk durch von Russ­land unter­stütz­te Trup­pen dahin umge­sie­delt wur­de. Sie sag­te zu Amnes­ty Inter­na­tio­nal: “Als sie am 3. oder 4. März began­nen, uns zu bom­bar­die­ren, konn­ten wir nicht mehr nach drau­ßen gehen. Tag und Nacht wur­den Rake­ten abge­feu­ert… Wenn das noch ein paar Tage so wei­ter­geht, wer­den die Men­schen und die Stadt am Ende sein.”

Seit Beginn der Angrif­fe und der Schlie­ßung oder Zer­stö­rung meh­re­rer Lebens­mit­tel­ge­schäf­te ist die Bevöl­ke­rung von Isjum voll­stän­dig von huma­ni­tä­rer Hil­fe und der Ver­sor­gung mit Lebens­mit­teln abhän­gig. Der Zugang zu Strom, Gas, Hei­zung und jeg­li­cher Art von Kom­mu­ni­ka­ti­on ist unter­bro­chen, und die Men­schen lei­den auch unter feh­len­den sani­tä­ren Ein­rich­tun­gen und Wassermangel. 

Tetya­na, die sich mit ihrem fünf Mona­te alten Baby in einer Not­un­ter­kunft in der Stadt auf­ge­hal­ten hat­te, sag­te: “Als wir weg­gin­gen, gab es nur noch drei Fünf-Liter-Behälter mit Was­ser für 55 Per­so­nen. Ich weiß nicht, wie sie über­le­ben werden.”

Huma­ni­tä­re Hil­fe und Brot wur­den spo­ra­disch in die Stadt gelie­fert. Auf­grund von Eng­päs­sen und des anhal­ten­den Man­gels an Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­teln hat dies jedoch nur eini­ge Zivil­per­so­nen erreicht, vor allem die­je­ni­gen, die sich in grö­ße­ren Luft­schutz­räu­men ver­ste­cken, die sich oft in Schu­len befinden. 

Befrag­te berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass Men­schen, die in Wohn­vier­teln in Ein­fa­mi­li­en­häu­sern leb­ten, Schwie­rig­kei­ten hat­ten, an Nah­rungs­mit­tel zu gelan­gen, da ihre Vier­tel zu den am stärks­ten beschä­dig­ten gehör­ten und die meis­ten Häu­ser kei­nen oder nur einen sehr klei­nen Kel­ler hat­ten, um sich in Sicher­heit zu bringen. 

Nata­lia, Bewoh­ne­rin eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses, sag­te: “Wir haben sechs Tage im Kel­ler ver­bracht. Er ist sehr klein, man muss in dem Raum ste­hen, man kann sich nicht hin­le­gen. Sobald es eine Pau­se [bei den Angrif­fen] gab, lie­fen wir schnell hin­aus, um bei den Hüh­nern ein paar Eier zu holen… Unser Kind war hung­rig, da wir kaum etwas zu essen hat­ten. Alles, was wir hat­ten, waren Res­te von tro­cke­nem Brot, Äpfel aus dem Kel­ler, Essig­gur­ken aus der Dose und Mar­me­la­de… Wir konn­ten nir­gend­wo etwas ande­res zu essen bekom­men, wir konn­ten unser Haus nicht ver­las­sen. Alles war unter Beschuss.”

Zwei der Befrag­ten sag­ten, sie sei­en ins Kreuz­feu­er gera­ten, als die Kämp­fe in Vor­or­ten der Stadt tob­ten. Ein Mann sag­te, dass sich meh­re­re ukrai­ni­sche Kämp­fen­de – die nach den Kriegs­re­geln als recht­mäs­si­ge Angriffs­zie­le gel­ten wür­den – in einer der Woh­nun­gen in sei­nem Haus auf­ge­hal­ten hät­ten, das ange­grif­fen wur­de. Ande­re Bewohner_innen von Isjum berich­te­ten Amnes­ty Inter­na­tio­nal, dass es in der Nähe ihrer zer­bomb­ten Vier­tel kei­ne Mili­tär­stütz­punk­te oder ande­re mili­tä­ri­sche Zie­le gebe. 

Huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re drin­gend notwendig

Am 9. März konn­ten die ört­li­chen Behör­den nach Anga­ben loka­ler Quel­len auf­grund der stän­di­gen Angrif­fe und des indi­rek­ten Beschus­ses statt der geplan­ten 5000 nur 250 Men­schen aus Isjum eva­ku­ie­ren. Am 10. März wur­den wei­te­re 2000 Men­schen eva­ku­iert. Neben den ört­li­chen Behör­den nutz­ten auch Frei­wil­li­ge und Aktivist_innen Pri­vat­fahr­zeu­ge, um die Zivil­be­völ­ke­rung zu evakuieren. 

Vie­le Zivil­per­so­nen, vor allem älte­re Men­schen und Men­schen mit Behin­de­run­gen, zogen es vor, zu blei­ben oder waren nicht in der Lage zu flie­hen. Das huma­ni­tä­re Völ­ker­recht ver­bie­tet vor­sätz­li­che Angrif­fe auf Zivil­per­so­nen und zivi­le Objek­te sowie wahl­lo­se und unver­hält­nis­mäs­si­ge Angrif­fe. Die rus­si­schen Streit­kräf­te müs­sen alle erdenk­li­chen Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te zu schonen. 

Die ukrai­ni­schen Streit­kräf­te soll­ten eben­falls alle mach­ba­ren Vor­keh­run­gen tref­fen, um die Zivil­be­völ­ke­rung und zivi­le Objek­te unter ihrer Kon­trol­le vor den Aus­wir­kun­gen von Angrif­fen zu schüt­zen. Ins­be­son­de­re soll­ten sie es ver­mei­den, von Wohn­vier­teln aus zu ope­rie­ren, in denen sie unter Beschuss gera­ten kön­nen und damit auch Zivil­per­so­nen oder zivi­le Objek­te gefähr­det werden.

Amnes­ty Inter­na­tio­nal hat bereits frü­her gefor­dert, dass der Zivil­be­völ­ke­rung die Flucht über huma­ni­tä­re Kor­ri­do­re ermög­licht wer­den muss. Amnes­ty Inter­na­tio­nal betrach­tet die rus­si­sche Inva­si­on in der Ukrai­ne als einen Akt der Aggres­si­on.

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Kreuz­feu­er und eine sich anbah­nen­de huma­ni­tä­re Katastrophe.

Selen­skyj weckt bereits mit “haben die glei­chen Bil­der in Butscha gese­hen” Asso­zia­tio­nen. (In Butscha began der Aus­hub der Mas­sen­grä­ber am 10. März, die Ukrai­ne bestä­tig­te 410 gefun­de­ne­ne zivi­le Lei­chen.)

Da kann der Krieg ja end­lich bis zum abso­lu­ten Ende weitergehen.

Inter­na­tio­na­le Beob­ach­ter (Foren­si­ker) 8 Tage nach dem man die ers­ten Lei­chen bewegt hat? Büro des Gene­ral­staats­an­walts der Ukrai­ne wie­der für die Auf­ar­bei­tung ver­ant­wort­lich? Die rus­si­sche “Ent­schul­di­gung” die meis­ten Lei­chen in Butscha hät­ten laut dem bri­ti­schen Guar­di­an Gra­nat­split­ter­ver­let­zun­gen auf­ge­wie­sen (Lav­rov im BBC Inter­view), wie­der kei­nem Fak­ten­check unterwerfen?

Ist ein geis­ti­ger Remin­der das in einem Monat zu prüfen.

Nach­trag: Isjum war auch nach der rus­si­schen Erobe­rung am 24. März vier Mona­te lang stark umkämpft.

edit: Eini­ge Stun­den spä­ter - kein Mas­sen­grab, aber ein­zel­ne Grä­ber in glei­cher Anzahl:

Ich möch­te das nicht Butscha nen­nen – hier wur­den die Men­schen, sagen wir ein­mal, zivi­li­sier­ter bei­gesetzt”, so Koten­ko gegen­über dem TV-Sender Nas­to­jascht­schee Wrem­ja am Frei­tag. Der ukrai­ni­sche Prä­si­dent Wol­dym­yr Selen­skyj hat­te zuvor in einer Video­an­spra­che vom Don­ners­tag­abend von einem “Mas­sen­grab” in Isjum gespro­chen, ohne Details zu nen­nen. Die Men­schen in Isjum sei­en wohl gestor­ben, als Russ­lands Trup­pen die Stadt im Zuge der Erobe­rung Ende März hef­tig beschos­sen hät­ten, sag­te der Ver­miss­ten­be­auf­trag­te. “Die Mehr­zahl starb unter Beschuss.” Die Bestat­tungs­diens­te hät­ten zum Teil nicht gewusst, wer die vie­len toten Men­schen sei­en. Des­halb stün­den auf eini­gen Kreu­zen nur Num­mern. Der­zeit bemüh­ten sich die Behör­den, ein Regis­ter mit den Fund­or­ten der Lei­chen zu finden. 

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edit: Es exis­tiert bereits Detail­in­for­ma­ti­on zu den häu­figs­ten Todes­ar­ten: click

Wozu eigentlich noch Journalisten beschäftigen?

15. September 2022

Falls wer das aktu­el­le media­le Nar­ra­tiv benö­tigt, Hod­ges hat das kom­plet­te PR messaging schön gesam­melt und auch eher nicht kon­den­siert, dh. rich­tig schön aus­la­dend um im vol­len Umfang parat.

Bis­her eine der schlech­tes­ten Quel­len was kon­kre­te Vor­aus­sa­gen betrifft, aber immer die neu­es­ten Tal­king­points auf Lager.

Musst dich ein­fach nur neben ihn set­zen und schon kannst du Arti­kel für die Bevöl­ke­rung schrei­ben, die von jedem Medi­um des Lan­des gegreen­ligh­tet werden.

Eini­ge High­lights - “Ame­ri­ca needs Euro­pe for its eco­no­mic well­being…” ahm, wie mei­nen - Außen­han­dels­bi­lanz? Rela­ti­ve Import­ab­hän­gig­keit der US pro­zen­tu­al am gerings­ten unter allen ent­wi­ckel­ten Natio­nen? Schlüs­sel­tech­no­lo­gien in Euro­pa? Wo denn? Bei Agrar­ma­schi­nen? (Hoch­tech­no­lo­gie?) Bei Autos? Bei Halbleitern?

Ukrai­ne bekommt wohl eine zwei oder drei Ster­ne US Kom­man­dan­tur (in Polen?) zur Hand für die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung des Mili­tärs in den nächs­ten Jahren.

Mit den älte­ren ukrai­ni­schen Mili­tär­ka­dern hat­te man immer Pro­ble­me, aber seit die unter Selen­skyj mit Kom­man­dan­ten aus den 2014er Gefech­ten getauscht wur­den flutscht es, die sind ja auch viel mehr west­lich ori­en­tiert (O-Ton). Kunst­stück übri­gens, das Atlan­tic coun­cil hat ja nur in Tei­len das Reform­pro­gramm dafür aus­ge­ar­bei­tet (sie­he click).

Falls Russ­land eine Atom­ra­ke­te zün­det wer­den die US aktiv wer­den, nicht unbe­dingt direkt in Euro­pa um kei­ne Nato Kon­fron­ta­ti­on zu ris­kie­ren. Aber an ande­rer Stel­le - die US müss­ten ja, denn wie sähe das sonst aus vor China, …

Falls die Rus­sen den Kon­flikt ein­frie­ren wol­len und sich auf der Krim ein­mau­ern, wür­de die Ukrai­ne wei­ter mit Nadel­sti­chen aus­ge­rich­tet auf die Zer­stö­rung der Com­mand and Con­trol Infra­struk­tur und mili­tä­ri­schen Ein­rich­tun­gen in der Krim selbst ant­wor­ten (also nach der Dnjepr Überquerung).

Ansons­ten leicht ange­teased, dass die Grenz­kon­flik­te wie­der auf­flam­men wer­den, da die Welt ja jetzt gese­hen hat, dass das rus­si­sche Mili­tär nichts drauf hat (mehr Grenz­trup­pen in die Ukrai­ne ver­le­gen muss). Also das womit Geor­gi­en ges­tern begon­nen hat.
Zei­han ver­mit­telt hier die Gewich­tun­gen bes­ser und spricht es auch deut­li­cher aus:

(edit: Pelo­si ist soeben in Arme­ni­en ein­ge­trof­fen.

edit2: Eine Woche spä­ter: Wie­der Kämp­fe zwi­schen Arme­ni­en und Aser­bai­dschan. Dau­men hoch für Pelosi.)

Und ansons­ten - “die Ukrai­ne kann nächs­tes Jahr gewin­nen” (die Krim befrei­en - aber noch­mal, Hod­ges Tref­fer­quo­te bezüg­lich Daten an denen etwas pas­sie­ren wird ist nicht die Bes­te) und “Regi­me­chan­ge” in Russ­land (mehr die übli­chen Flos­keln als etwas Konkretes).

Und dar­über hin­aus halt der kom­plet­te Inhalt des Quer­schnitts der in den Medi­en zu Wort kom­men­den Exper­ten­mei­nun­gen. Also viel­leicht bis auf NTV die noch die Kon­tak­te ins deut­sche Mili­tär haben, das sich sicher über die drei Ster­ne Kom­man­dan­tur in einem der Nach­bar­län­der freut, das an der Gren­ze der EU die Ukrai­ne ausbildet.

edit: Ah, ein wesent­li­cher Aspekt noch. Scholz Kla­vier im Arsch hat ihn dazu bewegt beim gest­ri­gen Tele­fo­nat mit Putin für Frie­dens­ver­hand­lun­gen den kom­plet­ten Abzug aller rus­si­schen Trup­pen aus der gesam­ten Ukrai­ne zu ver­lan­gen. Die Ame­ri­ka­ner waren auch sehr bewegt.

edit2: Mei­ne Kris­tall­ku­gel war dies­mal exzel­lent. Pro­fil, eine Woche später:

Hodges

Fickt euch ich ver­damm­ten Arsch­lö­cher, Wich­ser, Schwei­ne, Dreck, Säue Trot­tel, höri­ge, bezahl­te FICKER. Wichser.

Democratic revolutionaries

15. September 2022

Made me chuckle.

Turns out demo­cra­tic revo­lu­tio­na­ries in the euro­pean par­lia­ment are all elder­ly rus­si­an expats, that read Euro­pean Prav­da and tell their audi­ence (that has almost reached their age level in terms of view­ers­hip num­bers), that libe­ral demo­cra­cy under a Nawal­ny type figu­re is pos­si­ble, if they do not­hing and let the mul­ti­ple cri­sis pan out that are now taking hold of rus­sia, and then the revolt will come from the nor­mal rus­si­an peop­le, becau­se things like this can go quick, and may­be the revolt even will come from Bela­rus, becau­se who knows (pro­bab­ly bela­ru­si­an peop­le?) - also plea­se dont hate rus­si­an peop­le, decen­tra­liz­a­ti­on of power is pos­si­ble and will be achie­ved very short­ly, we dont know whe­re, but its taking place alrea­dy, also Putin is defi­ni­te­ly impe­ria­list and not just revan­chist, also of cour­se we dont want or need Cri­mea, why would we, also if regime chan­ge in rus­sia would take place, then the new lea­der defi­ni­te­ly would find extre­me appe­ti­te for all kinds of new reforms, and of cour­se rus­sia can and has to be bea­ten in war, and let me finish with “rus­sia can eit­her be a demo­cra­cy, or an impe­ri­al power, not both” - which, was it Brze­ziń­ski? - said so well..

Also, the­re is one cha­rac­ter that alter­na­tes bet­ween emo­tio­nal fer­vor on ran­dom princi­ples and actu­al euro­pean com­mis­si­on tal­king points - its qui­te the experience.

He’s the only one whe­re you cant see enga­ge­ment in an argu­ment being tur­ned on, always about half a second too late, indi­vi­du­al­ly remem­be­ring, that they real­ly were exci­ted about princi­ples at one point in their life.

Also they are orga­ni­zing sup­port for civil socie­ty groups in russia.

Sor­ry, dont mean to be so par­ti­san mys­elf - but the dif­fe­rence to some idia­li­zed con­cept like this

is just… stark.

Good luck to you on ending the war. Oh, wait - no, they all hope for rus­sia to lose the war in 5 mon­ths or 5 years, they arent sure, so that then the revo­lu­ti­on can take place.

edit: Uh, appar­ent­ly The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes has come out with a stu­dy esti­ma­ting that rebuil­ding Ukrai­ne (in a pha­se one, I’m sure) will cost 750 bil­li­on euro. We have a first figu­re! Thanks The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes! edit2: Oh and it should be a G7 led effort under the coor­di­na­ti­on of the United Sta­tes. Hor­ray! edit3: Oh and Glob­sec (?)(or they as a group inclu­ding Glob­sec) alrea­dy wro­te a tran­si­tio­ning plan for rus­sia, thats convenient.

edit4; Habeck sta­pelt heu­te tiefer:

Laut Habeck braucht die Ukrai­ne wohl 350 Mil­li­ar­den Euro für Wiederaufbau
Die Ukrai­ne braucht für den Wie­der­auf­bau des Lan­des laut dem deut­schen Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck ver­mut­lich rund 350 Mil­li­ar­den Euro. “Es ist eine gigan­ti­sche Sum­me”, sag­te der Vize-Kanzler am Don­ners­tag auf Schloss Neu­har­den­berg in Brandenburg. 

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Neues öffentliches Teil-Narrativ

14. September 2022

Die Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne war Putin zu Beginn des Krie­ges nicht genug, der Ukrai­ne Bot­schaf­ter Russ­lands hät­te drei Quel­len aus der rus­si­schen Regie­rung zu Fol­ge einen Deal aus­ge­han­delt, der “eine Inva­si­on über­flüs­sig mache” - aber Putin woll­te sich “swa­thes of Ukrai­ni­an ter­ri­to­ry” einverleiben.

Gera­de eben über Reu­ters. Ist wirk­lich nett und so, aber was waren “swa­thes of Ukrai­ni­an ter­ri­to­ry”? Sol­che leaks aus offi­zi­el­len Quel­len leben von ihrer Eindeutigkeit.

Wenn was der rus­si­sche Bot­schaf­ter der Ukrai­ne aus­ge­han­delt hat­te, die Rück­ga­be der Krim bedeu­tet hät­te, die danach als Teil der Ukrai­ne einen neu­tra­len Sta­tus bekom­men hät­te, hat das Leak eine ande­re Bedeu­tung, als wenn Putin dar­über­hin­aus die Hälf­te der Ukrai­ne wollte.

Ein Aspekt ist hier aber defi­ni­tiv unter­be­leuch­tet. Ein Angriff von Nato Staa­ten, oder ein wahn­sin­ni­ger Put­ler der halb Euro­pa ein­neh­men will kommt hier als kol­por­tier­tes Ratio­nal Putins defi­ni­tiv nicht vor. So ein­deu­tig ist das Leak.

Den Teil las­sen wir unter den Tisch fal­len? Komisch, wie kams dann bloß zu die­ser öffent­li­chen Wahrnehmung.

Trotz­dem, das macht das euro­päi­sche Nar­ra­tiv wie­der runder.

Stellt sich die Fra­ge, ob Selen­skyj das in der einen Woche in der er mit einer Neu­tra­li­tät der Ukrai­ne gelieb­äu­gelt hat, wirk­lich ernst gemeint hat. Chom­sky meint Ja - wur­de dafür aber öffent­lich ver­höhnt.

Ach­ja, und exzel­len­tes Timing. Ernsthaft.

Frieden schaffen mit mehr Waffen

14. September 2022

Frieden
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Also wenn Deutsch­land jetzt noch immer kei­ne zusätz­li­chen Pan­zer lie­fern will, und die deut­sche Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Lam­brecht aktiv Stol­ten­berg miss­ver­steht (sie­he: click), dann mar­schiert eben Geor­gi­en in Russ­land ein…

The lea­ders­hip of Geor­gia can orga­ni­ze a nati­on­wi­de refe­ren­dum and ask the ques­ti­on: do the Geor­gi­ans want a war with Russia.

Gior­gi Kobak­hi­d­ze, chair­man of the par­ty, made such a state­ment at a brie­fing in the office of the ruling Geor­gi­an Dream party.

Let the peop­le say whe­ther they want to open a second front in Geor­gia against Rus­sia,” Mr. Kobak­hi­d­ze emphasized.

He pro­mi­sed that the aut­ho­ri­ties “will act as the peop­le say.”

The poli­ti­ci­an expres­sed hope that the Geor­gi­an peop­le “will bring cla­ri­ty, whe­ther he agrees with the state­ments of Ukrai­ni­an poli­ti­ci­ans about the need to invol­ve Geor­gia in the war or with the posi­ti­on of the aut­ho­ri­ties of his country.”

This is how Ira­kli Kobak­hi­d­ze respon­ded to the state­ment of Fyo­dor Venis­lavs­ky, repre­sen­ta­ti­ve of the Pre­si­dent of Ukrai­ne in the Par­lia­ment, who advi­sed Geor­gia “to take con­cre­te steps to libe­ra­te Abkha­zia and South Ossetia.”

Ear­lier, Secreta­ry of the Natio­nal Secu­ri­ty and Defen­se Coun­cil Olek­siy Dani­l­ov, as well as advi­sers to the Office of the Pre­si­dent of Ukrai­ne Mykhailo Pod­olyak and Olek­siy Aresto­vich, publicly addres­sed Tbi­li­si with simi­lar advice.

They all direct­ly said that the ope­ning of the second front in Geor­gia is high­ly desi­ra­ble,” the head of the Geor­gi­an Dream recal­led at the same briefing.

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Quel­le? Das Odes­sa Jour­nal. Die Ukrai­ne will nur Frieden.

Ein ganzes Klavier

14. September 2022

Als ich for­mu­liert habe, die Ver­ant­wort­li­chen für die von den US über­nom­me­ne Euro­pa Stra­te­gie hät­ten ihren Arsch so weit offen, dass es hin­ein­reg­net, wäh­rend die US dar­an unin­ter­es­siert vor­bei­latsch­ten, war mir noch nicht bewusst, dass da ein gan­zes Kla­vier hin­ein­passt, und ganz Euro­pa, und zwei Genera­tio­nen Europäer.

Also - Stand zuletzt, Euro­pas Diplo­ma­ten dür­fen weder mit der Ukrai­ne noch mit Russ­land ver­han­deln, sie dür­fen aber Pro­pa­gan­da Pro­gram­me für das Rus­si­sche Volk nach dem Krieg bauen.

(Sie­he FICKT EUCH IHR FUCKING ARSCHLÖCHER.)

Das haben eini­ge von ihnen noch nicht so ganz mit­be­kom­men (trotz stän­di­ger Mode­ra­to­ren, die wie immer par­ti­san as fuck sind und es ihnen eigent­lich ver­mit­teln soll­ten, aber die gekauf­ten Mode­ra­to­ren für Panels sind meist ja noch düm­mer, dh. das dau­ert immer ein Weil­chen, bis die geschnallt haben was sie sagen müs­sen) und so glau­ben jetzt eini­ge Leu­te die mit Reden ihren Lebens­un­ter­halt ver­die­nen, dass sie jetzt tat­säch­lich kon­gru­en­te Sze­na­ri­en für nach dem Krieg erstel­len sollen.

Die sehen dann wie folgt aus.

Und noch­mal, ich hab mir nichts davon aus­ge­dacht. Alles im Video.

Wenn die Ukrai­ne gewinnt, bedeu­tet das selbst­re­dend den voll­stän­di­gen Abzug aller rus­si­scher Trup­pen von ukrai­ni­schem Staats­ge­biet. Ihre Regie­rungs­form danach wird eher nicht libe­ral demo­kra­tisch, son­dern mehr so mili­ta­ris­tisch auto­ri­tär, bei einem gleich­zei­tig hohen Ein­fluss von struk­tu­rel­ler Kor­rup­ti­on und mög­li­cher­wei­se gar einem mitt­le­ren Ein­fluss orga­ni­sier­ten Ver­bre­chens (klingt jetzt hart, aber du hast in dem Sze­na­rio gera­de einen Krieg hin­ter dir, und da liegt viel Mate­ri­al her­um das ver­kauft wer­den kann, da gibts vie­le Chan­cen für den Han­del). Die mili­tä­ri­sche Füh­rung gibt ihre Macht auch nicht ger­ne ab, also reden wird von einer stark mili­ta­ri­sier­ten Gesell­schaft, die in wesent­li­chen Punk­ten der EU Wer­te­ge­mein­schaft ent­ge­gen ste­hen wird. Die­se Aus­sa­ge (im Video) basiert nicht auf Ver­mu­tun­gen, son­dern auf Geset­zes­in­itia­ti­ven die in den letz­ten Mona­ten (Kriegs­recht sei dank) bereits ver­ab­schie­det wur­den. Isra­el wird als mög­li­ches Ver­gleichs­sze­na­rio immer wie­der genannt. Also du hast jetzt eine sol­che Gesell­schaft an der längs­ten, direk­ten Außen­gren­ze Euro­pas zu Russ­land, und die Ukrai­ne hat die Krim zurück­be­kom­men. Dh. Russ­land kann kei­nen unun­ter­bro­che­nen ganz­jäh­ri­gen Außen­han­del mehr betrei­ben. Das diplo­ma­ti­sche Pro­blem ist auf dem Papier bereits gelöst, wir erwei­tern Euro­pa, mit neu­en “not qui­te full EU mem­bers­hip” Staa­ten. Pro­blem - Russ­land kann immer noch mit asy­m­e­tri­scher Kriegs­füh­rung und 1000km Reich­wei­te sei­ner Waf­fen die Wirt­schaft der Ukrai­ne kon­se­quent zer­stö­ren, unter Umstän­den, wäh­rend man sich (trotz sehr schlech­ter demo­gra­phi­scher Lage) auf einen neu­en Angriff vor­be­rei­tet. Also muss Russ­land jetzt im “bes­ten Sze­na­rio” demi­li­ta­ri­siert werden. 

Kein Scherz. Im Video.

Von einer Atom­macht zum demi­li­ta­ri­sier­ten Vasal­len­staat in nur acht US Regie­rungs­pe­ri­oden, denn die­ses Sze­na­rio dau­ert so 30 Jahre.

Also, das ist jetzt ein­mal das Opti­mum auf das hin­ge­ar­bei­tet wird. Da gibts jetzt eini­ge klei­ne Neben­pro­ble­me, aber nichts was die US nicht mit Geld dru­cken auf­fan­gen könnte.

Also - wäh­rend Russ­land in dem Sze­na­rio die Ukrai­ne asy­m­e­trisch desta­bi­li­siert, und die Ukrai­ne sich ein Stand­bein in der erneu­er­ba­ren Ener­gie­ver­sor­gung auf­baut (“denn die Ukrai­ne hat die Flä­cheTM”), ist die Ukrai­ne wirt­schaft­lich bank­rott. Also wenn ihre Wirt­schaft die­sen Win­ter über­lebt, denn Russ­land hat als Ant­wort auf die aktu­el­len Gelän­de­ge­win­ne bereits begon­nen Ener­gie und Was­ser­ver­sor­gungs­in­frastru­tur der Ukrai­ne direkt anzu­grei­fen. Die Ukrai­ne ist zwar bank­rott, aber noch am Leben da (immer noch alles Inhalt des Vide­os) eini­ge Schlüs­sel­spon­so­ren, vor allem aber die US das Wei­ter­be­stehen des Staa­tes aus­fi­nan­zie­ren. Aber Wie­der­auf­bau ist eine ande­re Kate­go­rie. Wie anders? Die kom­plet­te Euro­päi­sche Uni­on ver­wal­tet im Moment Finanz­mit­tel, für alle euro­päi­schen Staa­ten zusam­men, die nicht annä­hernd an das Her­an­rei­chen was die Ukrai­ne in einem Jahr an Wie­der­auf­bau­hil­fe benö­ti­gen wür­de. Das muss gedruckt wer­den. Für Euro­pa bedeu­tet das eine “Reor­ga­ni­sa­ti­on der gesam­ten Wirt­schafts­struk­tur” *hust**hust*.

Wenn Euro­pa aber jetzt schon inves­tiert (die ukrai­ni­schen Minis­ter pushen aktu­ell für schnel­le Wie­der­auf­bau­hil­fe für “befrei­te Gebie­te” (aktu­ell 20 Dör­fer, zwei Städ­te, plus minus)), schießt Russ­land die aktu­el­len Inves­ti­tio­nen wie­der zu Brei, es sei denn du stellst Flak­pan­zer dane­ben. Das funk­tio­niert bei zen­tra­li­sier­ter Infra­struk­tur in Städ­ten, nicht in der Ukrai­ne in der Flä­che. Euro­pa soll aber bereits inves­tie­ren, um beha­vio­ris­tisch gebun­den zu sein und dann die rich­ti­ge Moti­va­ti­on zu bekom­men (“Russ­land greift unse­re Inves­ti­tio­nen an!11!”).

Und ist Euro­pa erst ein­mal inves­tiert, ist das Bes­te Zukunfts­sze­na­rio die kom­plet­te Demi­li­ta­ri­sie­rung Russ­lands. Also für unse­re Investitionen.

Gut, das war ja jetzt auch das Sie­ges­sze­na­rio der US seit Beginn des Krie­ges, aber das ist sicher nur Zufall. Gut, die ukrai­ni­schen Pro­pa­gan­dis­ten auf Al Jaze­e­ra freu­en sich grad einen Wolf, wenn sie Russ­land sagen kön­nen “ihr demi­li­ta­ri­siert euch gera­de in unse­rem Land” (weil wir euer Equip­ment mit Nato Waf­fen über den Hau­fen schie­ßen), aber das ist sicher nur Zufall.

Gut - also, wie kom­men wir zu einer kom­plet­ten Demi­li­ta­ri­sie­rung Russ­lands und sei­ner kom­plet­ten ato­ma­ren Abrüstung?

Ganz klar - Regi­me­chan­ge! (Immer noch alles aus dem Video.) Komisch, genau dar­auf arbei­tet ja die Aspen Secu­ri­ty Forum Crowd hin.

Also als Vor­be­din­gung, sonst wirds ein biss­chen schwer die Atom­waf­fen aus Russ­land zu popeln.

Und wie läuft das so? Aktu­ell wird von der rus­si­schen PR gera­de die Ver­ant­wor­tung für den Bruch der Front­li­nie von Putin auf den Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter über­eig­net, also die Media Pun­dits kri­ti­sie­ren mal den. Wech­sel­stim­mung, so Video gibts noch kei­ne, da die Kri­tik ja nicht von unse­rem libe­ra­len Kan­di­da­ten, sor­ry - Ale­xej Nawal­ny kommt, son­dern Regime intern von den Hawks (die jetzt die Gene­ral­mo­bil­ma­chung in Russ­land for­dern um noch alle Kriegs­zie­le errei­chen zu kön­nen, wäh­rend Staats­li­nie gera­de auf “das wür­de die rus­si­sche Wirt­schaft zu sehr schwä­chen, wir set­zen lie­ber auf asy­m­e­tri­sche Kriegs­füh­rung und unse­re Chan­cen im Wirt­schafts­krieg” umge­schwenkt ist). Kunst­stück - die Ukra­nie war aktu­ell auch ein biss­chen zu erfolg­reich. Die Wah­len sind erst in zwei Jah­ren, und die Regi­me­chan­ge Pro­gram­me der Diens­te nicht in place (der Teil stammt jetzt nicht aus dem Video, aber wenn man “kommt noch nicht von Nawal­ny” zu Ende denkt…).

Also - das ist ja ein ganz ordent­li­ches Pro­gramm hier.

Aber nicht dass dann im 28. Jahr beginnt das Kla­vier im Arsch zu zwi­cken, denn das Panel im Video geht auch auf mög­li­che Risi­ken die­ser Stra­te­gie ein. Ach schau­ts euch doch sel­ber an…

Car­ne­gie Endow­ment for Inter­na­tio­nal Peace ist auch noch nicht GAAAAANZ über­zeugt, aber der Mode­ra­tor arbei­tet bereits daran.

Oh - Tages­po­li­tik ist auch noch wichtig!

Schal­len­berg skiz­zier­te zunächst, dass er trotz jüngs­ter Erfol­ge der ukrai­ni­schen Armee mit einem län­ge­ren “Abnüt­zungs­krieg” rech­net. “Die­ser Kon­flikt wird nicht bald vor­bei sein”, so der Außen­mi­nis­ter. Die EU brau­che nun “Ner­ven­stär­ke und stra­te­gi­sche Geduld. Die Zei­chen ste­hen zu unse­ren Gunsten.”

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Gott sei dank! Jetzt haben wir ja dank der Lie­fe­rung der schwe­ren Waf­fen die auch als Angriffs­waf­fen ein­ge­setzt wer­den konn­ten einen län­ge­ren Abnut­zungs­krieg, der noch vie­le Jah­re andau­ern wird. Wäh­rend wir die Wir­kung unse­rer Sank­tio­nen nicht eva­lu­ie­ren können, …

Aller­dings zeig­te das Gespräch auch, dass es in der Sank­ti­ons­de­bat­te auch bei den Befür­wor­tern der Maß­nah­men Lücken gibt.

Eine Eva­lu­ie­rung der Sank­tio­nen, etwa durch­ge­führt von den gro­ßen For­schungs­in­sti­tu­ten in der EU und beauf­tragt durch den Rat der EU, fin­det nicht statt.

PING! (Ich glaub das war das Klavier.)

Das Bes­te ist aber der Grund dafür. Wir machen das alles, weil die Ukrai­ne nicht davon abge­bracht wer­den kann für ihre Frei­heit zu kämp­fen. Und ihre Werte.

Der Krieg für die Ehre ist jetzt die neue euro­päi­sche Friedens-Doktrin.

(Gut öster­rei­chi­sche Steu­er­zah­ler bezah­len aktu­ell über die euro­päi­sche Peace Faci­li­ty für Waf­fen­käu­fe in der Ukrai­ne - aber ich hat­te an dem Tag an dem das bekannt wur­de zumin­dest einen Aus­zu­cker, bei dem mich mei­ne Psy­cho­the­ra­peu­tin aus der Betreu­ung getre­ten hat. Nur um es nicht wahr­ha­ben zu müs­sen. Wäh­rend gera­de die letz­te öster­rei­scher Qua­li­täts­zei­tung auf “die Ukrai­ne muss gewin­nen, weil ver­lie­ren kei­ne Opti­on ist” umge­schwenkt ist.

Der euro­päi­sche Bür­ger ist aber zum Glück dank Qua­li­täts­pro­pa­gan­da (Ich hab das immer­hin mal stu­diert, …) und neu­en Ziel­vor­ga­ben für ein glück­li­ches Leben sehr wandelbar.

Gut, Infla­ti­on und Rezes­si­on kom­men noch dazu, und gut fünf der sechs Bun­des­prä­si­den­ten­kan­di­da­ten unter fer­ner lie­fen, spra­chen sich letz­te Woche im ORF für ein Ende der Sank­tio­nen aus (weil sie Umfra­gen lesen, die die Medi­en nicht mehr statt­fin­den las­sen (Oh schau, doch - am Ran­de, mehr als ne Woche in einer Zei­tung die kei­ner liest!)), aber da muss dann ein­fach der Schal­len­berg am nächs­ten Tag aus­rü­cken, und der Bevöl­ke­rung ein biss­chen sagen, was sie den­ken soll, dann wird das schon wie­der… Hier. Ver­dammt, jetzt hab ich ja doch noch Pro­pa­gan­da gefun­den. Sogar insti­tu­tio­na­li­siert. Wie vom ECFR gefor­dert.

edit: Ging gera­de über den Ticker, UvdL muss eine Rede zur Lage der euro­päi­schen Uni­on halten.

Jetzt aber schnell noch als Repor­ter das UK Mili­tär, das die Trup­pen für die Gegen­of­fen­si­ve aus­ge­bil­det und am zweit meis­ten Waf­fen dafür zur Ver­fü­gung gestellt hat fra­gen, ob die Initia­ti­ve erfolg­reich war! Was für ein pro­duk­ti­ver Arbeitstag.)

edit: So, die UvdL ist mit der Rede durch. “Wir eva­lu­ie­ren zwar nicht die Wir­kung der Sank­tio­nen, aber blei­ben tun sie schon. Lang­fris­tig. Das ver­sprech ich euch!” (Da hat dem Schal­len­berg mal wie­der nie­mand gesagt, was in der Euro­pa­re­de am sel­ben Tag kommt. Oder doch.)

edit2: “Kei­ne neu­en Sank­tio­nen, kei­ne neu­en Waf­fen­lie­fe­run­gen, kei­ne neue Per­spek­ti­ve für den Krieg” fasst es gut zusam­men. Aber angeb­lich ja “Güter­ab­we­gung” der EU (Wohl­stands­ver­lus­te zu Guns­ten “der Unter­stüt­zung der Ukrai­ne”) ohne Eva­lua­ti­on der Sank­tio­nen aber kei­ne Angst, die Medi­en sehen schon wie­der “einen Hauch von Chur­chill”. Ja mich chillts auch schon ganz ordentlich.

Fickt euch ihr Schweine.

13. September 2022

Ger­hard Man­gott: “Die Sank­tio­nen wir­ken, aber in bei­de Richtungen”
Der Poli­tik­wis­sen­schaf­ter Ger­hard Man­gott stellt in sei­nem Gast­kom­men­tar klar: “Die west­li­chen Sank­tio­nen gegen Russ­land wir­ken. Jetzt schon und mit jedem Monat mehr.” Das sehe man am Ein­bruch der rus­si­schen Volks­wirt­schaft und an der dor­ti­gen Inflation.

Aber die Sank­tio­nen “wer­den nicht errei­chen, dass Russ­land sei­nen Krieg in der Ukrai­ne been­det. Die Ver­hal­tens­än­de­rung des sank­tio­nier­ten Staa­tes ist eigent­lich ein zen­tra­les Ziel von Sank­tio­nen. Der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Putin wird den Krieg in der Ukrai­ne aber wei­ter­füh­ren, wie vie­le neue Sank­ti­ons­pa­ke­te die EU auch immer beschlie­ßen wird. Sei­ne geo­po­li­ti­schen Ambi­tio­nen in der Ukrai­ne sind ihm wich­ti­ger als das wirt­schaft­li­che, finan­zi­el­le und sozia­le Wohl­erge­hen sei­nes Landes.”

Die Sank­tio­nen wür­den aber natür­lich auch den Sank­ti­ons­ge­ber belas­ten: “Export­ein­bu­ßen und hohe Ener­gie­prei­se sind dafür die sicht­bars­ten Zeichen.”
Letzt­lich sei es eine Ent­schei­dung der Regie­run­gen, wie sie die Güter­ab­wä­gung vor­neh­men. “Was ist wich­ti­ger: die Unter­stüt­zung der Ukrai­ne bei der Ver­tei­di­gung ihrer staat­li­chen Eigen­stän­dig­keit oder das Ver­mei­den eines Wohl­stands­ver­lus­tes in der EU? Die Regie­run­gen der EU haben die­se Güter­ab­wä­gung vor­ge­nom­men. Das Wohl der Ukrai­ne ist als wich­ti­ger ein­ge­stuft worden.”

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Als Man­gott natür­lich wie­der wesent­lich dass er die “Ambi­tio­nen Putins” als trei­ben­de Kraft iden­ti­fi­ziert, weil er als die Per­son die irgend­wann mal im August vor Lau­fen­der Kame­ra drauf­ge­kom­men ist, dass Selen­skyj ja doch kei­nen Frie­den will das behaup­ten muss.

Es ist unglaub­lich wie vie­le ver­fick­te Arsch­lö­cher es gibt die unter die Gedanken-Leser gegan­gen sind und die Geis­tes­krank­heit Putins am Geruch von Fern­seh­bil­dern erken­nen. Und ein gesam­tes rus­si­sches Volk, das dem folgt.

Gera­de­zu unglaub­lich da zwei Drit­tel der Welt­be­völ­ke­rung das nicht machen.

Die bes­se­ren zwei Drittel.

Die­se Gesell­schaft ist das Letzte.

Fickt euch ihr Schwei­ne gilt natür­lich dem Teil hier:

Was ist wich­ti­ger: die Unter­stüt­zung der Ukrai­ne bei der Ver­tei­di­gung ihrer staat­li­chen Eigen­stän­dig­keit oder das Ver­mei­den eines Wohl­stands­ver­lus­tes in der EU? Die Regie­run­gen der EU haben die­se Güter­ab­wä­gung vorgenommen.

Denn wie die­se “Güter­ab­we­gung” aus­ge­se­hen hat, weiß jeder der auch nur ein ein­zi­ges Mal wie Man­gott in Alp­bach war.

Argu­men­te spie­len dabei kei­ne Rol­le. Bezie­hun­gen schon eher.

Dear Mr, pre­si­dent, the­se are his­to­ri­cal­ly hard times. But the Ukrai­ne also is uni­fied as never befo­re. Do you see this as a chan­ge only in Ukrai­ne, or may­be also in euro­pe. And what is at the cen­ter of this change?

The world will chan­ge, it has alrea­dy chan­ged, poli­ti­ci­ans are alrea­dy afraid of their peop­le, they are afraid of social respon­si­bi­li­ty. They see, that peop­le are reac­ting dif­fer­ent­ly. And in many coun­tries, peop­le sup­port us 100%, but their lea­ders, do not sup­port us 100%, for one rea­son or ano­t­her. I’m not say­ing here who is right [?!?!], but it means, that social and public opi­ni­on will be stron­ger than any lea­der in the world. That is to say, we are all see­ing chan­ges and pro­ces­ses. Chan­ges that not only lead to theo­re­ti­cal, but to popu­lar demo­cra­cy, popu­lar demo­cra­cy is not a revo­lu­ti­on - demo­cra­cy is first and fore­mo­st, power of the peop­le. If you want to be the lea­der of your socie­ty, you have to be the lea­der of socie­ty, not to com­mand, but to be a lea­der and live with them in the same spi­rit. The­re­fo­re [?!] it seems to me, that this popu­lar demo­cra­cy is taking place in the world, and that this will lead to cer­tain secu­ri­ty alli­an­ces [?!], I am con­fi­dent, that the­re will be new secu­ri­ty alli­an­ces in the future. This does not mean, that its necessa­ry to lea­ve any uni­on. It does not mean, that it is necessa­ry to des­troy things that work. No it does not mean that. Peop­le just want peace, tran­qui­li­ty, sta­bi­li­ty and most import­ant­ly - con­fi­dence. Here, in all the­se chal­len­ges, con­fi­dence. Be it the new Covid, or god for­bid, war. A per­son who lives, pays taxes, resi­des here, was born or came here, is a citi­zen of the world for peace. And this per­son must know, that they must be pro­tec­ted in this coun­try. And if this per­son lea­ves for ano­t­her coun­try, this per­son will be pro­tec­ted the­re. The per­son will not suf­fer. The world is just facing such a chal­len­ge. It will eit­her accept this model, and come to such alli­an­ces, or the­re will be a chan­ge of many world lea­ders, and their socie­ties will find pro­per peop­le for themselves.

Selen­skyj am 23.03.2022.

Ihr ladet mich (Selen­skyj) bei euch zum Reden hal­ten ein. Ich dreh eure Bevöl­ke­rung. Dann presst die US, dann ändert ihr euren Stand­punkt und ver­a­tet eine gesam­te Generation.

So ein­fach ist das.

Die wirt­schaft­li­che Zukunft Euro­pas liegt im Wie­der­auf­bau der Ukraine.

Nur Pro­pa­gan­da hat immer noch nie­mand entdeckt.

Narrative

12. September 2022

via fefe

Habt ihr das auch gehört? Deutsch­land lie­fert der Ukrai­ne nur homöo­pa­thi­sche Dosen an Mili­tär­hard­ware? Wir sind sozu­sa­gen dar­an Schuld, dass der Krieg so lan­ge lief?
Nun, da hab ich eine Über­ra­schung für euch.

Con­tra­ry to popu­lar per­cep­ti­on, Ger­ma­ny has deli­ve­r­ed signi­fi­cant amounts of arms and equip­ment to Ukrai­ne to aid the coun­try in its fight against the Rus­si­an mili­ta­ry. In fact, the volu­me of arms deli­ve­ries by Ber­lin exceeds that of every other coun­try safe for the United Sta­tes and the United Kingdom.

Ach. Ach was.
Ja aber war­te, Fefe, die Hard­ware, die wir da lie­fern, die ist doch total maro­de und gam­me­lig und nur kos­me­ti­sche Hil­fe, las ich?

Fest­hal­ten!

Worth poin­ting out that Ukrai­ni­an com­man­ders have sin­gled out the Gepard as one of the most cru­cial ele­ments of their for­ces in the Khar­kiv coun­ter­of­fen­si­ve, kee­ping the Rus­si­an air­for­ce at bay. Germany’s sup­port to Ukrai­ne has been significant.

Ja aber war­um hört sich das denn dann die gan­ze Zeit so an, als sei die deut­sche Mili­tär­hil­fe lachhaft?
Nun, das ist Absicht. Die Poli­tik möch­te es sich ger­ne mit Russ­land nicht ver­der­ben, aber möch­te auch der Ukrai­ne hel­fen. Also lie­fert man der Ukrai­ne Hard­ware und hält aber gleich­zei­tig das Nar­ra­tiv am Lau­fen, dass das alle ran­zig ist. Das hat auch den zusätz­li­chen Effekt, dass Russ­land sich nicht dar­über bekla­gen kann, weil sie dafür zuge­ben müss­ten, dass ihre kras­se Über-Armee von unse­rer Abfall­hard­ware zer­legt wurde.

Wir haben da schon ein paar ganz schö­ne Schlitz­oh­ren in der Regie­rung gerade.

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Dazu der rus­si­sche Bot­schaf­ter in Deutschland:

Rus­si­scher Bot­schaf­ter: Ber­lin über­schrei­tet mit Waf­fen “rote Linie”
Der rus­si­sche Bot­schaf­ter in Ber­lin, Ser­gej Net­scha­jew, erhebt laut Nach­rich­ten­agen­tur dpa schwe­re Vor­wür­fe gegen Deutsch­land wegen der Waf­fen­lie­fe­run­gen an die Ukrai­ne. “Allein die Lie­fe­rung töd­li­cher Waf­fen an das ukrai­ni­sche Regime, die nicht nur gegen rus­si­sche Sol­da­ten, son­dern auch gegen die Zivil­be­völ­ke­rung im Don­bass ein­ge­setzt wer­den, ist eine “rote Linie”, die die deut­sche Regie­rung (…) nicht hät­te über­schrei­ten dür­fen”, so Net­scha­jew gegen­über der rus­si­schen Zei­tung “Iswes­ti­ja” (Mon­tag).

Er ver­wies dabei auf die “mora­li­sche und his­to­ri­sche Ver­ant­wor­tung Deutsch­lands für die Ver­bre­chen des Nazis­mus im Zwei­ten Welt­krieg”. Die deut­sche Regie­rung habe im Zuge der Ukraine-Krise die guten bila­te­ra­len Bezie­hun­gen zu Russ­land zer­stört und höh­le den Ver­söh­nungs­pro­zess zwi­schen den Völ­kern aus. Laut Net­scha­jew ist Deutsch­land eine der trei­ben­den Kräf­te bei der Sank­ti­ons­po­li­tik des Wes­tens gegen Russ­land. Der Bot­schaf­ter sprach des­we­gen Ber­lin eine Ver­mitt­ler­rol­le in dem Kon­flikt ab.

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Scheint auf­ge­fal­len zu sein.

Nur falls jemand eine Refe­renz für die Nato­waf­fen beim Angriff auf Kup­jansk und Isi­um braucht.

edit: Oh, und die ukrai­ni­schen Ein­hei­ten wur­den seit acht Jah­ren von US Spe­cial Ops trai­niert. Das macht das Gan­ze einfacher.

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