Wie kann man die Bevölkerung eigentlich noch verarschen.

26. Oktober 2022

Dies­mal in der nicht ein­mal mehr mit Fra­ge­zei­chen - Edition.

Man kann das kom­plet­te Pro­pa­gan­da­nar­ra­tiv der Ukrai­ne übernehmen.

Also das aktu­el­le - mit “wenn die Ukrai­ne nicht mehr angrei­fen kann, hört sie auf als Staat zu exis­tie­ren”, selbst wenn Deutsch­land aktu­ell Inves­to­ren für den Wie­der­auf­bau kom­plet­te Rechts­si­cher­heit und posi­ti­ve Inves­ti­ti­ons­pro­gno­sen bei aktu­el­len Inves­ti­tio­nen in Infra­struk­tur in der Ukrai­ne zusi­chert. Das passt ja so schön zusammen.

Und dann ansatz­los von “die Ost­erwei­te­rung der Nato zu ver­hin­dern war immer ein erklär­tes außen­po­li­ti­sches Ziel Russ­lands” zu “dar­über hat sich jetzt aber ein neu­es impe­ria­lis­ti­sches Motiv, das des Zaren Putins gescho­ben” wechseln.

Man kann dabei ein­fach unter den Tisch fal­len las­sen, dass der “unbän­di­ge Wil­le, und der Mut zur mili­tä­ri­schen Ver­tei­di­gung” durch den sel­ben außen­po­li­ti­schen Impe­tus ange­scho­ben wur­de mit dem die US aktu­ell in Tai­wan unter­wegs sind. Bei dem sie­ben Jah­re Waf­fen­lie­fe­run­gen, Restruk­tu­rie­rung des poli­ti­schen Sys­tems, zu mehr mili­tä­ri­scher Ent­schei­dungs­fä­hig­keit in weni­ger Hän­den, sowie eine Libe­ra­li­sie­rung der ukrai­ni­schen Waf­fen­in­dus­trie (in den letz­ten zwei Jah­ren abge­schlos­sen) den hel­den­haf­ten Kampf der Ukrai­ner über­haupt erst ermög­licht haben. Bei dem die Ver­ei­nig­ten Staa­ten Stin­ger und Jave­lins im Dezem­ber retro­ak­tiv in ihrer Nut­zung im Okto­ber, im Don­bas - gegen rus­si­sche “Sepa­ra­tis­ten” frei­ge­ge­ben haben, bei dem die Ver­hand­lun­gen über eine Nicht­aus­wei­tung der Nato zuvor uni­la­te­ral von den US abge­bro­chen wur­den, bei dem drei ehe­ma­li­ge US Secu­ri­ty Advi­sors in Aspen in die­sem Jahr die “Bedeu­tung der Krim für Russ­land” als “klein, und in Gesprä­chen nicht wirk­lich oft von Russ­land erwähnt” hin­sti­li­siert haben -- wäh­rend ein encir­cle­ment des schwar­zen Mee­res nach frü­he­rer US außen­po­li­ti­scher Deu­tung das Ende Russ­lands selbst als als Regio­nal­macht zur Fol­ge gehabt hät­te (kei­ne Pro­jek­ti­on von mili­tä­ri­scher Macht in ande­re Regio­nen mehr mög­lich).… (sie­he click (das ist das Posi­ti­ons­pa­pier der Rand Coope­ra­ti­on das kein Fake war - bit­te nicht mit dem Fake ver­wech­seln, der vor eini­gen Mona­ten rum­ge­geis­tert ist) und nach­fol­gen­des Video.)

Das alles schafft die deut­sche Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik. In einem TV Statement.

Aber ok, die schafft es auch zu behaup­ten Zusi­che­run­gen über eine Nicht­aus­wei­tung der Nato hät­te es nie gege­ben - wäh­rend die ver­damm­ten Archiv­do­ku­men­te bereits in zwan­zig­fa­cher Anzahl in den US deklas­si­fi­ziert und öffent­lich ein­seh­bar sind. Und die Eska­la­ti­ons­spi­ra­le als “Lern­kur­ve” umzu­deu­ten.

Dann brauchst du nur noch einen Exper­ten der hin­zu­fügt, was Putin unter­schätzt hat, war jedoch auch die Ein­heit des Wes­tens, denn was Putin beein­druckt hat, war die kata­stro­pha­le Abzugs­er­fah­rung der USA in Afgha­ni­stan, da hat er sich gedacht, das pas­sie­re ganz ein­fach noch einmal.

Live auf Phoe­nix - wor­auf dem Mode­ra­tor noch ein­fällt, ja also wenn sich Russ­land wirk­lich so ver­kal­ku­liert hat, müss­te jetzt Putin nicht ein­fach ein­mal wirk­lich zuerst kom­plett aus der Ukrai­ne abziehen?

Wor­auf eine Frie­dens­ak­ti­vis­tin den Feh­ler macht NICHTS davon zu kon­tex­tua­li­sie­ren, und anstatt des­sen wei­ter auf das Her­stel­len von Ver­hand­lungs­op­tio­nen zu pochen -

Wozu dem Mode­ra­tor dann auch nur mehr - “ja, der Bun­des­kanz­ler stellt sich ja auch hin­ter einen kom­plet­ten Abzug aller rus­si­scher Trup­pen als Vor­be­dun­gung für Ver­hand­lun­gen, viel­leicht ist das ja rich­tig so” - einfällt.

Wor­auf sich dann die Para­de­pro­pa­gan­dis­tin der Ukrai­ne, die in einer sol­chen Talk­run­de natür­lich nicht mehr feh­len darf, ermun­tert sieht den Frie­dens­ak­ti­vis­mus als GANZES unter die Ägi­de ukrai­ni­scher Pro­pa­gan­da zu stel­len und beginnt zu fra­gen, ob die Frie­dens­ak­ti­vis­tin, denn nicht begin­nen kön­ne, auch gute und brauch­ba­re Arbeit zu leis­ten, in dem ihre NGOs “deren Arbeit ja auch ganz rich­tig und wich­tig ist” und Putin dazu zu drän­gen aus der kom­plet­ten Ukrai­ne abzuziehen.

Das Gan­ze hat einen Schön­heits­feh­ler. Ver­liert Russ­land die­sen Krieg - was in etwa bei einem Ver­lust von fünf­zehn­mal so vie­len Sol­da­ten wie aktu­ell ein­tre­ten könn­te (wenn man his­to­ri­sche Ver­glei­che bemüht die an die­ser Stel­le zuge­ge­be­ner­ma­ßen deplat­ziert anmu­ten) und damit die Krim, ver­liert es sei­ne Vor­macht­stel­lung in der Regi­on, sei­ne Rol­le als Lokal­macht, sei­ne inne­re poli­ti­sche Sta­bi­li­tät, und sei­nen außen­po­li­ti­schen Ein­fluss ent­lang sei­ner Nord-Süd Achse.

Nicht zwangs­läu­fig - aber “wenn es so sehr geschla­gen ist, dass Selen­skyj dann mit jeman­dem der nicht Putin ist (sie­he Dekret) ver­han­deln kann “der bereits weiß was Sache ist” (sie­he Inter­view), und ihm daher die Krim zurück­gibt - definitiv.

Dh, nicht nur für die aktu­el­le rus­si­sche Regie­rung, son­dern auch für die Vor­macht­stel­lung in der Regi­on ist das ein Kampf ums Überleben.

Und für die Ukrai­ne? Die hat noch im April einen neu­tra­len Sta­tus aus­ge­schla­gen. (Ohne Krim und ohne die öko­no­misch inter­es­san­tes­ten Regio­nen (Boden­schät­ze).)

Und für die US? Deren Prin­zip der pro­xy wars ohne Betei­li­gung mit eige­nen Trup­pen, gegen ande­re Atom­mäch­te, bei Lea­sing der zur Ver­fü­gung gestell­ten Waf­fen, bezahlt von den wohl­ha­ben­de­ren Öko­no­mien in der Umge­bung, passt sich per­fekt an die aktu­el­len innen­po­li­ti­schen Gege­ben­hei­ten an. Die Ame­ri­ka­ner sind kriegs­mü­de, aber die US Waf­fen­in­dus­trie könn­te immer noch ein paar Kun­den brau­chen - und am Ende haben wir dann mehr und bes­se­re Demo­kra­tie. Auch wenn gera­de der welt­wei­te Rechtsstaatlichkeits-Index im fünf­ten Jahr in Fol­ge gesun­ken ist (sie­he click).

Was fehlt an der Stel­le noch? Stein­mei­er, der sich jetzt durch einen per­sön­li­chen Besuch ein Bild von der Lage machen konn­te und ganz bewegt ist, über den Mut die Tap­fer­keit, und was die Ukrai­ne im All­ge­mei­nen so leistet.

Damit fan­gen wir die Mei­nungs­be­richt­erstat­tung bei phoe­nix dann auch an.

Na dann, fröh­li­ches weitersterben!

Komisch dass Jef­frey Sachs nicht mehr auf Pro­ject Syn­di­ca­te statt­fin­den darf…

Hier eine simp­le Gegenposition:

Mit dem Nach­teil, dass der Inter­view­er hier eben­falls bereits halb­sei­den wirkt und lea­ding ques­ti­ons stellt - aber komm, wenn ukrai­ni­sche Pro­pa­gan­dis­ten mitt­ler­wei­le der Frie­dens­be­we­gung sagen dür­fen, dass sie sich mit ihren Appel­len nur an Russ­land rich­ten sol­le, wäh­rend die Ukrai­ne “auf­hört zu exis­tie­ren”, wenn sie nicht mehr wei­ter mit Waf­fen belie­fert wird - kön­nen wir doch die Lap­pa­lie auch noch übersehen.

Die­se Gesell­schaft ist das abgrund­tief Allerletzte.

Aber wenigs­tens ver­tei­di­gen uns die US. Was geben wir hier in Euro­pa nicht alles dafür.

Unab­hän­gig­keit der Medien.

Kri­ti­sche Berichterstattung.

Nach­prüf­bar­keit von Statements.

His­to­ri­sche Ent­wick­lung des Kriegsgeschehens.

Rus­si­sche Außen­po­li­tik der letz­ten 30 Jahre.

Stra­te­gi­sche Bedeu­tung von Regio­nen auf­grund derer wir noch vor fünf Jah­ren Kom­pro­mis­se geschlos­sen haben.

Nicht behaup­ten Putin wäre ein­fach nur ver­rückt, aber nicht so ver­rückt, dass er einen Atom­krieg anfängt, aber so ver­rückt, dass er an sei­ne Rol­le als Zar glaubt, aber eigent­lich so gewifft, dass er mit der Mad­man Theo­rie spielt, und daher nur will, dass wir ihn per Küchen­psy­cho­lo­gie als ver­rückt hin­sti­li­sie­ren, was die Medi­en auch ger­ne machen, schließ­lich ist er ja verrückt.

Alles nicht mehr rele­vant. Ever­ything goes.

Will­kom­men im Mei­nungs­jour­na­lis­mus des Krie­ges 2022.

Wie kann man diese Gesellschaft eigentlich noch verarschen?

26. Oktober 2022

Der gute Medwedew

Der rus­si­sche Ten­nis­pro­fi Daniil Med­we­dew, nicht ver­wandt oder ver­schwä­gert mit sei­nem aus dem Lot gera­te­nen Politiker-Namensvetter Dmi­tri, tritt die­ser Tage beim ATP-Turnier in der Wie­ner Stadt­hal­le an und gab im Vor­feld eine schö­ne, diplo­ma­ti­sche Aus­sa­ge von sich: “Es gibt vie­le gute Leu­te in Russ­land, eini­ge sind böse. Es gibt vie­le gute Leu­te in der Ukrai­ne und eini­ge böse gibt es auch dort. So ist das Leben, so gehe ich mit der Situa­ti­on um. Ich habe eini­ge Freun­de aus der Ukrai­ne und sie respek­tie­ren mich noch immer, weil sie wis­sen, wer ich bin.”

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Das ist heu­te Jour­na­lis­mus. Es ist kei­ner. Aber es ist angeb­lich Journalismus.

So ein wohl­fühl Pro­pa­gan­da Pie­ce - in einer ehe­ma­li­gen Qualitätszeitung.

Dazu muss man den Hin­ter­grund kennen.

Bei 1:45:10 in:

Bul­ga­ri­an Natio­na­lism always was pro rus­si­an and anti-turkish, and this is a rea­li­ty then - basi­cal­ly it is the­re. But in a cer­tain way, the­re is an important risk in euro­pe, which we are not tal­king about. And this is as a result of our nar­ra­ti­ve of what is hap­pe­ning in this war - you are ending up with three dif­fe­rent groups. On basi­cal­ly how we see the legi­ti­ma­te out­co­me. The­re are tho­se belie­ving it is enough for rus­sia not to win, ukrai­ne not to loo­se - and basi­cal­ly the war not to broa­den. The­re are tho­se who basi­cal­ly belie­ve the­re can not be peace if Putin and his regime is still the­re, but the­re are also tho­se who belie­ve the­re can not be a via­ble peace, if rus­sia is going to be the­re in their cur­rent bor­ders. The­se three nar­ra­ti­ves, which exist on our side, they can divi­de in a cer­tain way, the euro­pean decisi­on much more, than any rus­si­an pro­pa­gan­da - becau­se they are roo­ted in dif­fe­rent his­to­ri­cal expe­ri­en­ces. And the ques­ti­on - what we see, is it a Putins war, or is it a rus­si­ans war, this is a very important dis­cus­sion, and it stems from very dif­fe­rent expe­ri­en­ces. And to be honest I do see this stra­te­gi­cal­ly - and by the way, the ame­ri­cans dont have this deba­te - for an ame­ri­can this is very much a cold war nar­ra­ti­ve, it is an evil regime, and rus­si­an peop­le are good peop­le. This is what the cold war was about. But of cour­se this is not the ukrai­ni­an deba­te. You can like or dis­li­ke it, but this is a rea­li­ty. So from this point of view, when we are tal­king about the com­mon posi­ti­on - we do not have a com­mon narrative.

This is the sto­ry. We have a com­mon nar­ra­ti­ve on who star­ted it, and who is to be bla­med, and by the way - never the less, even in coun­tries like Bul­ga­ria, the­re is no kind of lack of under­stan­ding - who­se war it is. How the war should end - for euro­pe to bene­fit, you know this is the other ques­ti­on, that I do belie­ve it is going to come up to us, and it is worth discussing.

Ivan Kras­t­ev, IWM­Vi­en­na, Tack­ling Dis­in­for­ma­ti­on in Cen­tral Euro­pe and the Wes­tern Balkans.

Dazu der Standard:

Daniil Med­we­dew […] gab im Vor­feld eine schö­ne, diplo­ma­ti­sche Aus­sa­ge von sich: “Es gibt vie­le gute Leu­te in Russ­land, eini­ge sind böse. Es gibt vie­le gute Leu­te in der Ukrai­ne und eini­ge böse gibt es auch dort. So ist das Leben, so gehe ich mit der Situa­ti­on um. Ich habe eini­ge Freun­de aus der Ukrai­ne und sie respek­tie­ren mich noch immer, weil sie wis­sen, wer ich bin.

Dazu Josep Bor­rell, Posi­ti­on der Euro­päi­schen Uni­on Stand 06.04.2022

Vor ein paar weni­gen Tagen hat mir [unver­ständ­lich] gesagt, dass wir den Krieg sehr schnell been­den müs­sen, und das Bes­te wäre, dass wir auf­hö­ren soll­ten die Ukrai­ne zu bewaff­nen. Ja wir müs­sen den Krieg in der Ukrai­ne so schnell wie mög­lich been­den, aber wenn der Krieg been­det sein wird, wie wird der Krieg denn been­det wer­den? So schnell wie mög­lich ja - aber nicht egal wie! Es ist wich­tig wie die­ser Krieg zu Ende geführt wird. Denn wenn die­ser Krieg zu einem zer­stör­ten und beherrsch­ten Land führt, das ter­ri­to­ri­al zer­stü­ckelt ist, mit Mil­lio­nen von Flücht­lin­gen und Tau­sen­den von Toten - nein, wir möch­ten nicht, dass der Krieg so zu Ende geführt wird. Und damit es nicht soweit kommt, müs­sen wir auch wei­ter­hin die Ukrai­ne unter­stüt­zen. Wir wol­len nicht, dass der Krieg so been­det wird. Zwar so schnell wie mög­lich, aber nicht egal wie.

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Eine Posi­ti­on die bin­nen 50 Tagen zu fol­gen­dem ver­dreht wurde:
UvdL in Davos:

Nur noch die Bevöl­ke­rung Russ­lands hät­te es in der Hand den Krieg zu beenden.

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Was in der deut­schen Posi­ti­on auf das bekann­te “die Ukrai­ne müs­se das selbst ent­schei­den” ver­kürzt wurde.

In will in die­ser scheiss ver­fick­ten Schein­ge­sell­schaft nicht mehr leben. Sterbt ihr Wich­ser - und schleicht euch in die ver­fick­te Paulskathedrale.

Um einem Kriegs­pro­pa­gan­dis­ten einen Frie­dens­preis zu ver­lei­hen, und Pazi­fis­mus gesell­schaft­lich voll­kom­men zu dis­kret­di­tie­ren. Gegen jeden zu het­zen der die­se Poi­ti­on einnimmt. 

Eure ver­fick­te Schein-Gesellschaft ist nicht die Spu­cke wert die man euch ins Gesicht schlot­zen müss­te, um euch dar­auf aum­erk­sam zu machen was hier abläuft.

Mei­ne ver­fick­te SCHEISS HURE von PSYCHOTHERAPEUTIN HAT MICH AUS DER BETREUUNG GETRETEN, ALS ICH NICHT MEHR DAMIT ZURECHT KAM, DAS AUCH DIE LETZTE ÖSTERREICHISCHE ZEITUNG AUFDIE UKRAINE MUSS GEWINNEN, WEIL VERLIEREN KEINE OPTION ISTUM GESCHWENKT IST, AN DEM TAG AN DEM BEKANNT WURDE, DASS ÖSTERREICHISCHE STEUERGELDER WAFFENKÄUFE FÜR DIE UKRAINE FINANZIEREN.

Ihr gehört alle .… Ihr elen­dig­li­chen Dreckswichser.

Noch ein Punkt - ich mache mich an der Stel­le auch noch straf­bar, wenn ich for­mu­lie­re, dass ich das “Aus­gra­ben zwei­er Lei­chen in einer Wie­se in einem der ukrai­ni­schen Dör­fer das zu Beginn der Gegen­of­fen­si­ve zurück­er­obert wur­de - das als Pres­see­vent designt wur­de, mit Live­be­richt­erstat­tung zum ers­ten Spar­ten­stich (Hin­ter­grund: “Die Dorf­be­woh­ner haben uns gesagt, wo zwei Lei­chen ver­gra­ben sind”) - für kom­plett insze­niert hal­te, also, wenn ich in Deutsch­land leben würde.

Wer Völ­ker­mord oder Kriegs­ver­bre­chen öffent­lich “gröb­lich” ver­harm­lost, dem dro­hen künf­tig bis zu drei Jah­re Haft wegen Volks­ver­het­zung. Eine ent­spre­chen­de Aus­wei­tung von § 130 StGB beschloss die Ampel am Don­ners­tag­abend im Bundestag.

In einem soge­nann­ten Omni­bus­ver­fah­ren, also ohne inhalt­li­chen Bezug an ein ande­res Gesetz dran­ge­hängt (in die­sem Fall an eine Ände­rung des Bun­des­zen­tral­re­gis­ter­ge­set­zes), hat die Ampel am spä­ten Don­ners­tag­abend nahe­zu unbe­merkt und ohne län­ge­re Bera­tun­gen eine Aus­wei­tung des Straf­tat­be­stan­des der Volks­ver­het­zung nach § 130 Straf­ge­setz­buch (StGB) verabschiedet.

Ein neu­er Absatz § 130 Abs.5 StGB stellt künf­tig das öffent­li­che Bil­li­gen, Leug­nen und gröb­li­che Ver­harm­lo­sen von Völ­ker­mord, Ver­bre­chen gegen die Mensch­lich­keit und Kriegs­ver­bre­chen unter Stra­fe, wenn die Tat in einer Wei­se began­gen wird, die geeig­net ist, zu Hass oder Gewalt auf­zu­sta­cheln und den öffent­li­chen Frie­den zu stören. 

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Soweit haben wir es bereits gebracht.

Ich hof­fe ihr habt noch einen schö­nen öffent­li­chen Frie­den. STERBT IHR VERFICKTEN WICHSER.

Und an den der hier noch immer mit­liest, schleich dich du ver­fick­tes Stück Scheisse.

Was die Hurensau beim AMS verstehen muss

25. Oktober 2022

Ich kom­me aus der Publi­zis­tik. Ich weiß was Pro­pa­gan­da ist. Wahl­wei­se auch PR. Die Gren­zen sind da nicht so klar.

Ich weiß wie man intrinsisch moti­vier­te Per­so­nen an ein einen Jesus­kom­plex bin­det und ihnen sagt, in fünf Genera­tio­nen gibts wie­der eine Wachstumsperspektive.

Ich habe per­sön­lich erlebt wie man die Oppen­hei­mer Fonds bereits 2018 in Alp­bach auf das The­ma gesetzt und “mehr PR für die Bevöl­ke­run­gen und Risi­ko­in­ves­to­ren” “da die immer noch den­ken es sein Phil­an­thro­pie” gefor­dert hat - alles klatscht.

Ich habe mir dar­auf hin die Posi­ti­on der Natio­nal Bank of Cana­da (2019 oder 2020) zu dem The­ma ange­se­hen und den World Risk Report des WEF 2020. Ich weiß war­um das The­ma von wem ange­scho­ben wird.

Ich war drei Jah­re in Alp­bach mit dabei, hab jeden “Bio­mass green­wa­shing” Stunt in Unter­neh­mens­prä­sen­ta­tio­nen mit­er­lebt, jeden ver­zwei­fel­ten Ver­such Publi­zis­tik­pro­fes­so­ren dazu zu brin­gen zu ver­laut­ba­ren wie man mehr Leu­te über­zeu­gen kann Spei­cher­kraft­wer­ke und Stark­strom Lei­tun­gen auf ihrem Grund und Boden zuzulassen.

Jeden gekauf­ten Jour­na­lis­ten (weil “Mode­ra­tor”) des Stan­dard, der sich beim Ethik Pur­zel­baum­schla­gen das eige­ne Genick gebro­chen hat, wäh­rend er die Foun­der von Cli­ma­te News Wire (einer PR Klit­sche) befragt hat, wie er denn als Jour­na­list sei­ne eige­ne Fami­lie am bes­ten zu mehr Kli­ma­ver­träg­lich­keit ver­ar­schen kann. Der sich dann für Ant­wor­ten bedankt, in dem ihm gera­ten wird, Gegen­stim­men zu igno­rie­ren, wenn das öffent­lich auf Twit­ter pas­siert, und nur die Leu­te zu kei­len die sich in ihrer Mei­nung “wech­sel­wil­lig” zei­gen. Um den Gegen­stim­men nicht mehr Raum zu bieten.

Ich habe “rese­arch Artists” der IASA live gehört, die in Öster­reich die Natio­nal­bank bera­ten und seit 2013 in der Alpbach-Laxenburg Group aktiv ver­tre­ten sind, die sich dafür aus­ge­spro­chen haben die Bevöl­ke­rung durch Kunst zu dre­hen, um sie auf der emo­tio­na­len Ebe­ne zu ver­sor­gen (mit Ori­gi­nal­zi­tat “Am Anfang waren die Leu­te bei der IASA noch dage­gen, da das Asso­zia­tio­nen zum Natio­nal­so­zia­lis­mus aus­ge­löst hat, aber dann haben sie gese­hen was damit mög­lich ist..” in Alp­bach im Vortrag.).

Ich habe Antó­nio Guter­res auf dem R20 Aus­tri­an World sum­mit live spre­chen gehört als er öffent­lich ver­laut­bart hat, dass er die Finan­zie­rung für die “Van­guard” zusam­men hat die inter­na­tio­nal Regie­run­gen vor dem World Sum­mit Ende des Jah­res über Akti­vis­mus dazu brin­gen soll­ten auf das 2050 Ziel einzuschwenken.

We need you to be in the van­guard of making the chan­ges we need.

I count on you to come to my cli­ma­te sum­mit pre­pa­red to inspi­re the world with your actions and your plans and influ­ence your own Governments.

I hope the cli­ma­te action sum­mit will also help empower you to deli­ver on your plans, inclu­ding through genera­ting the finan­ce you need.

Inde­ed, finan­cing is critical.

That is why I have enlis­ted the Pre­si­dent of Fran­ce, the Prime Minis­ter of Jamai­ca and the Emir of Qatar in a high-level poli­ti­cal effort, in the run-up to the Cli­ma­te Sum­mit, to mobi­li­ze inter­na­tio­nal sup­port for the fun­ding we need.

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Ich habe DAS VERFICKTE SCHWEIN von AMS COACH DAS MIR NAHEGELEGT HAT, ER KENNE DA EIN PAAR LEUTE DIE MACHEN SICH GEDANKEN ÜBER ALTERNATIVEN ZUM GDP ver­ach­tet und mit “ich ver­ar­sche kei­ne Leu­te mei­ner Genera­ti­on mehr” ver­ab­schie­det, als das SCHWEIN von “und in Alp­bach haben sie nichts gefun­den” (doch den *fuck­ing* Stieg­litz der die Mess­grö­ßen für “alter­na­ti­ve Wirt­schafts­in­di­ka­to­ren” bereits 2012 über den sta­tis­ti­schen Dienst der Euro­päi­schen Uni­on eta­bliert hat, das Ein­zi­ge was noch fehlt ist die ver­fick­te PR die Bevöl­ke­rung in die Rich­tung zu trei­ben.) direkt - zu “sie könn­ten doch Leu­te ver­ar­schen weni­ger auf das GDP zu ach­ten” gewech­selt ist.

Ich bin in Vor­trä­gen von Enri­co Gio­van­ni­ni geses­sen der das wei­ter erläu­tert hat.

Tho­se ide­as [sus­taina­bi­li­ty indi­ca­tors] still dont have a poli­ti­cal majo­ri­ty (not the domi­na­ting view) - so, is that a dealbreaker?

No, becau­se lar­ge finan­cial funds and pri­va­te funds have deci­ded to use indi­ca­tors of sus­taina­bi­li­ty to asses long­term via­bi­li­ty of com­pa­nies (their long term capa­ci­ties) and this pro­du­ces inter­nal pres­su­res wit­hin the capi­ta­list system.

Black­rock for examp­le (so Gio­van­ni­ni) has recent­ly publis­hed a list of com­pa­nies whe­re they are on the board and whe­re they voted against bonu­ses for mana­gers who ‘had­n’t done enough for sustainability’.

Ich habe das Hea­ring des Bür­ger­volks­be­geh­rens Kli­ma vorm Par­la­men­ta­ri­schen Aus­schuss mit­ver­folgt, in dem ein Alp­bach Sti­pen­di­a­nt die Brand­re­de gehal­ten hat, das fuck­ing Schwein von der IG Alp­bach Wien das in Öster­reich Fri­days for Future mit­ge­grün­det hat für die Unter­schrif­ten ver­ant­wort­lich war, und das IHS, das von der Natio­nal­bank bezahlt wird, die die IASA berät, die in der Alp­bach Laxen­burg Group ver­tre­ten ist die Exper­ten gestellt hat.

Bei dem der heu­ti­ge Arbeits­mi­nis­ter Kocher mal eben fal­len­ge­las­sen hat “Naja, mit nud­ging geht schon viel, aber eben auch nicht alles”.

Ich hab dem VERFICKTEN Quatsch­nigg beim 180 Grad Posi­ti­ons­wech­sel zuge­schaut, als er nach dem anti­zi­pier­ba­ren Gas Lie­fer­stopp aus Russ­land (Gas war als Brücken- und teil­wei­se Speicher(/Loadbalancing)technologie fix in der deut­schen Ener­gie­wen­de ein­ge­plant) plötz­lich für “län­ge­re Import­rou­ten, Flüs­sig­gas aus Aus­tra­li­en und Nige­ria, und Ener­gie­sub­ven­tio­nen für den Welt­markt - letz­te­res nur wenn Deutsch­land es sich leis­ten kann” war. Als Papst der deut­schen Ener­gie­wen­de. Der Rechen­mo­del­le auf Basis welt­wei­ter Gerech­tig­keit beim Ver­brauch des Rest­bud­gets auf­ge­stellt hat - die nir­gend­wo außer im Akti­vis­mus rele­vant waren.

Ich habe Hans Wer­ner Sinn beim etwas “freie­ren Spre­chen” zuge­hört, dass die Ene­gie­wen­de Sze­na­ri­en über das EU Par­la­ment vor allem von den nor­di­schen Mit­glieds­län­dern ange­scho­ben wur­den, die dadurch Stand­ort­vor­tei­le haben - bei die­ser Gele­gen­heit viel­leicht auch mal Ing­mar Rent­z­hog goog­len und raus­fin­den was der heu­te so macht…

Ich bin mir des­sen bewusst, dass die Anschub­fi­nan­zie­rung für ein erneu­er­ba­res Kraft­werk (Wind und Solar) bei 2/3 der gesam­ten Betriebs­kos­ten liegt und dess­we­gen SCHEISSE GARNICHT ska­liert, wenn du die schnel­ler bau­en möch­test, wenn sich der Preis der Brü­cken­en­er­gie lang­fris­tig ver­vier­facht. Soviel Inves­ti­ti­ons­ka­pi­tal kann ich mir nicht mal für ne ima­gi­nä­re Prä­sen­ta­ti­ons­fo­lie vor nem funk­tio­na­len Voll­idio­ten zusammenlügen.

Ich bin mir des­sen bewusst, dass Wind- und Solar­ener­gie - nach der bereits erfolg­ten rie­si­gen (För­de­run­gen, die dann wie­der abge­dreht wur­den) Inves­ti­ti­ons­in­itia­ti­ve in Deutsch­land vor sie­ben Jah­ren 2% der Pri­mär­ener­gie­men­ge gestemmt haben - und heu­te 4% Pri­mär­ener­gie­an­teil haben.

Ich bin mir über die Kos­ten für Spei­cher­tech­no­lo­gien, selbst in Rechen­mo­del­len mit 0% Trans­for­ma­ti­ons­ver­lust kom­plett im kla­ren. Die benö­tigt wer­den um Out­put­spit­zen zu glätten.
(IFO Insti­tut vor sie­ben Jah­ren, aber immerhin.)

Und ich durf­te ges­tern aus der Xi Jin­ping Rede vor dem 20ten CCPC ler­nen, dass Chi­na wie­der kurz­fris­tig auf den Aus­bau fos­si­ler Ener­gie­in­fra­struk­tur setzt, seit­dem euro­päi­sche Ener­giesank­tio­nen, die welt­wei­ten Lie­fer­strö­me gedreht haben - was bedeu­tet dass sich Chi­nas stra­te­gi­sche Aus­rich­tung kurz und mit­tel­fris­tig von der ent­kop­pelt die Euro­pa fährt - womit Euro­pa jetzt einen ver­fick­ten Ein­zel­weg beschrei­tet, was die schnellst mög­li­che Ener­gie­wen­de anbe­langt. (Die US sind für 30 Jah­re energieautark.)

Dazu Ker­ry heute:

We need to get Chi­na’: John Ker­ry calls for return to bila­te­ral cli­ma­te talks

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Das bricht die euro­päi­schen Taxo­no­mie Vor­ha­ben (Selbst­ver­pflich­tun­gen der Indus­trie zur Energiewende).

Sie­he auch - das trau­ri­ge Ende von CBAM (in sei­ner ange­dach­ten Form).

Ich bin mir dar­über hin­aus, im Kla­ren dass die ERSTEN die die Pres­se mit “dafür geht jetzt die Ener­gie­wen­de schnel­ler” (nein, geht sie nicht) Nar­ra­ti­ven ver­sorgt haben “Exper­ten” auf der VERFICKTEN Münch­ner Sicher­heits­kon­fe­renz waren. Wie das zusam­men­passt? Mals dir aus.

WAS MIR NOCH NICHT SO GANZ KLAR IST -

ist, war­um ich mir auf eine PR Stel­le bei der Cari­tas bewer­ben soll, die jeman­den suchen der “das Nach­hal­tig­keits­the­ma ganz schu­ba toll findet”.

Ich bin mir voll­stän­dig bewusst, dass du das dümms­te ver­fick­te Arsch­loch bist, das das AMS zu bie­ten hat -- was ich noch nicht weiß ist, war­um bei dir nicht ange­kom­men ist, was ich dem VERFICKTEN SCHEISS COACH gesagt habe, wegen dem ich bei der AMS Arbeits­psy­cho­lo­gin in Trä­nen aus­ge­bro­chen bin. DU SAU.

ICH VERARSCHE KEINE LEUTE MEINER GENERATION MEHR.

WAS ICH AUSSERDEM NICHT VERSTEHE IST, WAS ZUR VERFICKTEN HÖLLE - DIE VERFICKTE SCHEISS CARITAS MIT EINER PR STELLE FÜR NACHHALTIGKEIT WILL.

Oder war­um zur ver­fick­ten Höl­le ich mich in die­ser VERFICKTEN SCHEISSGESELLSCHAFT für eine Stel­le inter­es­sie­ren soll in der ich auf VERWICKFTEN GRAUEN ARBEITSMARKT - IDIOTEN WIE DICH MIT PR The­mes ver­ar­schen soll.

Und ja das AMS hat mich auch bereits gefragt ob ich als lus­tig wuch­ti­ger Typ in ner PR Abtei­lung Wind­rä­der ver­kau­fen möch­te. Eben­falls abgeleht.

UND NEIN, ICH BIN NICHT FLEXIBEL WENN ES DARUM GEHT NICHT IN RICHTUNG WERBUNG/MARKETING GEHEN ZU WOLLEN.

Du elen­dig­li­cher Voll­wich­ser, der mir vor heu­te Ver­spro­chen hat, das zu berücksichtigen.

Was du heu­te (und bereits ein­mal in der Ver­gan­gen­heit) gebro­chen hast.

DU ELENDIGLICHES VERFICKTES SCHWEIN.
DU SAU.
DU HURE.
DU ABSCHAUM DIESER VERFICKTEN SCHEISS GESELLSCHAFT.

Du Trot­tel, der kon­ser­va­ti­ver ist als sei­ne Eltern, seit Wochen nur Fahr­plä­ne fährt aber aus irgend­ei­nem Grund auf sei­ne Unter­arm Tatoos stolz ist.

Und jetzt fick dich du Schwein. Und schleich dich zu dei­nen ande­ren 200 Kan­di­da­ten die du per­fekt betreust.

Wie das aus­geht, soll­te allen die jetzt noch mit­le­sen, von vor­ne her­ein klar sein.

edit: Und das ist nur ein Aus­zug - Aspek­te wie den hier - reiß ich nicht mal mehr an. Fra­gen sie das ver­fick­te Peter Jedlic­ka­schwein wie das ange­kom­men ist.

edit2: World Ener­gy Out­look 2022 (IEA) sieht nur eine ver­lo­re­ne Genera­ti­on! Nicht zwei! Yay!

Im Text so genia­le Flos­keln wie “wenn die Wachs­tums­ra­te des erneu­er­ba­ren Ener­gie­aus­baus auf dem heu­ti­gen Level kon­stant gehal­ten wer­den kann, und das nicht nur in den ent­wi­ckel­ten Öko­no­mien”, oder “wenn wir LNG demand und sei­ne Emis­sio­nen gema­nagt bekom­men”, oder mein Favo­rit - “wenn die heu­te auf dem Tisch lie­gen­den Pled­ges erfüllt wer­den” (Chi­na schlit­tert in eine Wachs­tums­kri­se, Euro­pa in eine Rezes­si­on, aber wenn wir die nicht so bekämp­fen, dass wir kon­ven­tio­nel­le Infra­struk­tur­in­vest­ments fah­ren, son­dern die Bevöl­ke­run­gen län­ger Lei­den las­sen und punk­tu­ell (näm­lich dort wo es sich aus­zahlt) erneu­er­ba­re Ener­gie­in­fra­struk­tur auf dem Level aus­bau­en das vor der Ener­gie­k­rie­se fest­ge­setzt wurde…).

Also wenn Chi­na sei­ne Bevöl­ke­rung län­ger lei­den, oder län­ger im Covid lock­down lässt…

Damit sich sei­ne Demo­gra­phie so rich­tig schön ver­schlech­tert, bevor es sich erholt…

(src: 1,2,3)

Das ist die inter­es­san­te Folie:
Bildschirmfoto 2022 10 27 um 18 15 24
Kontext:

Gaz­prom expor­ted 4.1 bcm of gas to Chi­na in 2020, rising to around 11 bcm in 2021 and expec­ted to reach 22 bcm in 2023.

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In die­sem Jahr hat Russ­land 50bcm an Gas­lie­fe­run­gen nach Euro­pa ver­lo­ren. Ein Rück­gang von 38.8% gegen­über 84.8 bil­li­on cubic metres (bcm) Export nach Euro­pa im Jänner.

Aber wenn Chi­na sei­ne Gas­im­por­te lang­fris­tig stei­gert darf die EU zum Aus­gleich als Druck­mit­tel sicher wie­der die Han­dels­be­zie­hun­gen abbrechen…

Oh da war noch was

25. Oktober 2022

Breit­sei­te Pro­pa­gan­da - war­um nicht…

VERFICKTE DEUTSCHSPRACHIGE MEDIEN

Hin­ter­grund:

Upload Datum des Vide­os 01. Sep­tem­ber 2022

Bei 12:30 in:

Stau­damm bei Kakhova.

What you are loo­king at here is a sluice gate [at Kak­ho­va] that allows water to enter into an irri­ga­ti­on canal, the­re is one [right the­re] at the city, and then the­re is one a litt­le bit upstream. Now, the sole use of the water thats com­ing up here is for irri­ga­ti­on, and in fact you can see it in play right by the gates - [the­se] are crop cir­cles. Not cau­sed by ali­ens, defi­ni­te­ly cau­sed by irri­ga­ti­on. And if you fol­low that big canal all the way south, you even­tual­ly end up in Cri­mea whe­re that same canal is used to dis­tri­bu­te [water], wit­hin ukrai­ni­an ter­ri­to­ries - wit­hin rus­si­an occu­p­ied ukrai­ni­an ter­ri­to­ries in Cri­mea its­elf. Now sou­thern ukrai­ne has a simi­lar mois­tu­re pro­fi­le to wes­tern Can­sas - so without irri­ga­ti­on you are not going to grow anything except for a litt­le dry sea­son wheat. If the ukrai­ni­ans suc­ceed in cap­tu­ring Ker­son, they will be able to eit­her blow up or shut off that sluice gate, which means that Cri­mea will be high an dry. Now in a typi­cal sea­son Cri­mea imports over 80% of its food - anything that is not dry sea­son wheat from rus­sia. If they are able to get that irri­ga­ti­on water in, they are self suf­fi­ci­ent. So you are tal­king about a popu­la­ti­on of two mil­li­on and the grea­test con­cen­tra­ti­on of rus­si­an for­ces in ukrai­ne poten­ti­al­ly being cut off from their nor­mal food sup­plies. Now they’d still be able to import food from rus­sia, but that brings us to the final point of this offen­si­ve - becau­se if the rus­si­ans loo­se Kher­son, if the ukrai­ni­ans can get that far for­ward - then with some of the new equip­ment the ukrai­ni­ans would be able to blow up a nice litt­le bridge here, that loo­ks like [yep the­re it is] - this is the Kerch Strait bridge, this is a road and rail com­bi­ned ifra­st­ruc­tu­re, and at pre­sent, it is the only unin­ter­rup­ted rail line, that links rus­sia pro­per to rus­si­an occu­p­ied ukrai­ne. Now remem­ber the rus­si­ans suck at logistics, they aren’t very good at moving anything by truck. Some­ti­mes they have to actual­ly unpack their artil­le­ry shells from their casings and move the shells one at a time into civi­li­an vehi­cles for dis­tri­bu­ti­on, it is ridi­cu­lous. They have to fight by rail, this is the only rail link that comes in. If you move fur­ther north into Ukrai­ne pro­per, the­re are other road net­works, that go into pla­ces like Luhansk and Donezk, but the­re is not a rail link that goes into tho­se pro­vin­ces and then drops back south of the river into the are­as that the rus­si­ans are actual­ly occu­p­y­ing, so it is Kerch or not­hing. And if the Ukrai­ni­ans are able to blow up Kerch - then ALL rail sup­ply for the ent­i­re for­ce out­side of Luhansk and Donezk them­sel­ves, are sud­den­ly lost. And Cri­mea goes from being an incredi­b­ly stra­te­gi­cly valu­able plat­form that rus­si­ans can use to launch into Ukrai­ne pro­per into the most signi­fi­cant mili­ta­ry vul­nera­bi­li­ty that post war rus­sia has ever had.”

Vor fünf Tagen (20. 10. 2022) - Focus:

Mili­tär­ex­per­te erklärt False-Flag-Aktion
War­um Russ­land vor einer Damm-Sprengung durch Ukrai­ne warnt

Russ­lands Trup­pen in der Regi­on Cher­son ste­hen immer mehr unter Druck. Ein Rück­zug der Streit­kräf­te durch Ober­be­fehls­ha­ber Ser­gej Suro­wi­kin dort soll bevor­ste­hen. „Ich glau­be, grund­sätz­lich ver­steht Suro­wi­kin, dass das rech­te Ufer (des Flus­ses Dnipro, Anm. d. Red.) nicht zu hal­ten ist. Sie kön­nen die Trup­pen dort nicht mehr rich­tig ver­sor­gen“, sagt Oberst­leut­nant a.D. Olek­sij Mel­nyk im Inter­view mit „ ntv “.

Mit dafür ver­ant­wort­lich ist die Zer­stö­rung oder min­des­tens star­ke Beschä­di­gung aller Brü­cken über den Fluss Dnipro durch ukrai­ni­sche Trup­pen. Russ­land müss­te sich bei einem Rück­zug höchst­wahr­schein­lich stark auf eine tem­po­rä­re Brü­cke aus Last­käh­nen ver­las­sen, die nahe Cher­son kürz­lich fer­tig­ge­stellt wur­de, sowie auf mili­tä­ri­sche Ponton-Fähren, so die Ein­schät­zung der des bri­ti­schen Geheimdienstes.

Eine Gefahr sieht der Mili­tär­ex­per­te in Gerüch­ten, die von rus­si­scher Sei­te ver­brei­tet wer­den. „Was mir aber Sor­gen berei­tet ist, dass Suro­wi­kin und ande­re davon spre­chen, die Ukrai­ner hät­ten die Absicht, den Damm des Was­ser­kraft­werks Kachow­ka zu sprengen.“

Wür­de der Damm gesprengt, droh­te eine Flut aus dem Kachow­ka­er Stau­see, der 18,2 Mil­li­ar­den Kubik­me­ter Was­ser fasst. „Die Ukrai­ner haben dar­an natür­lich über­haupt kein Inter­es­se, das ist allen klar“, erklärt Mel­nyk im „ntv“-Interview. „Russ­land hät­te dann aber für sich eine Puf­fer­zo­ne erreicht, damit die Kräf­te sich geord­net zurück­zie­hen kön­nen und die ukrai­ni­sche Offen­si­ve danach ins Stol­pern gerät.“

Neben einem ein­fa­che­ren Rück­zug könn­te Russ­land auch Pro­pa­gan­da mit einem sol­chen Dra­ma ver­brei­ten. „Mos­kau könn­te es pro­pa­gan­dis­tisch aus­nut­zen, wenn es behaup­tet, dass die Ukrai­ne die eige­nen Bür­ger einer Flut aus­ge­setzt hat“, warnt Mel­nyk. „Wir spre­chen hier über eine huma­ni­tä­re und tech­no­lo­gi­sche Kata­stro­phe für die gesam­te Region.“

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Fuck­ing Schweine.

Ja und was danach für unse­re Medi­en noch übrig­bleibt ist von “huma­ni­tä­rer” über “tech­no­lo­gi­scher” “Kata­stro­phe” bin­nen fünf Tagen zur “Umwelt­ka­ta­stro­phe” zu wechseln.

Da sie dies­be­züg­lich einen Arti­kel in der Ukrain­s­ka Praw­da gele­sen haben.

War­um ein­gent­lich der gan­ze Tanz mit huma­ni­tä­rer, tech­no­lo­gi­scher und Umwelt­ka­ta­stro­phe im Framing?

Naja, die ori­gi­nal Pres­se­aus­sen­dung Russ­lands via Tass hat vor fünf Tagen von “the pos­si­ble dest­ruc­tion of the Kak­hov­ka HPP would be a major man-made dis­as­ter that would affect ever­yo­ne living down­stream the Dnie­per” gespro­chen. Denen kann man natür­lich die Deu­tungs­ho­heit nicht über­las­sen, sonst schau­nen sich noch mehr Leu­te die­se Mel­dung an, falls der Damm wirk­lich in die Luft fliegt, oder er ste­hen bleibt, und die Ukrai­ne nach einer Erobe­rung die Schleu­sen­to­re schließen.

Dann ist die “Umwelt­ka­ta­stro­phe” abge­wen­det, aber das major man made dis­as­ter - kann end­lich stattfinden.

Wie gut, dass deutsch­spra­chi­ge Medi­en die Ukrain­s­ka Praw­da abschreiben!

Wer ist eigent­lich die­ser Mili­tär­ex­per­te Oberst­leut­nant a.D. Olek­sij Mel­nyk den der Focus interviewt?

Bildschirmfoto 2022 10 25 um 08 53 58

Well, shit.

Dazu der Standard:

Zudem gin­ge ein für die annek­tier­te Halb­in­sel Krim lebens­wich­ti­ger Kanal mit der Spren­gung ver­lo­ren. “Natür­lich wür­den sie unse­ren Vor­marsch für eine gewis­se Zeit erschwe­ren. Und das ist übri­gens kei­ne sehr lan­ge Zeit­span­ne, etwa zwei Wochen oder so.” Ob die War­nung aus Kiew den Kreml von sei­nem etwai­gen Plan abhal­ten wird?

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TEUFLISCHER PLAN DIESER RUSSEN!

Überraschung! Wirtschaftsminister Habeck hat gelogen.

24. Oktober 2022

Letz­tes Monat:

edit: Uh, appar­ent­ly The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes has come out with a stu­dy esti­ma­ting that rebuil­ding Ukrai­ne (in a pha­se one, I’m sure) will cost 750 bil­li­on euro. We have a first figu­re! Thanks The Ger­man Mar­shall Fund of the United Sta­tes! edit2: Oh and it should be a G7 led effort under the coor­di­na­ti­on of the United Sta­tes. Hor­ray! edit3: Oh and Glob­sec (?)(or they as a group inclu­ding Glob­sec) alrea­dy wro­te a tran­si­tio­ning plan for rus­sia, thats convenient.

edit4; Habeck sta­pelt heu­te tiefer:

Laut Habeck braucht die Ukrai­ne wohl 350 Mil­li­ar­den Euro für Wie­der­auf­bau Die Ukrai­ne braucht für den Wie­der­auf­bau des Lan­des laut dem deut­schen Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck ver­mut­lich rund 350 Mil­li­ar­den Euro. “Es ist eine gigan­ti­sche Sum­me”, sag­te der Vize-Kanzler am Don­ners­tag auf Schloss Neu­har­den­berg in Brandenburg.
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Wie stan­den eigent­lich die Chan­cen, dass Habeck an der Stel­le nicht die Bevöl­ke­rung ver­arscht hat? 

Stellt sich raus - jo, ehm, hm, ngh - eh, also ehm, wie soll man sagen - nicht ganz so gut.

Heu­te:

750 Mil­li­ar­den für den Wiederaufbau

Deut­sche Unter­neh­men sol­len nach dem Krieg in die Ukrai­ne inves­tie­ren. Das Land soll lang­fris­tig „Pre­mi­um­han­dels­part­ner“ wer­den, so Habeck.

BERLIN taz | Die Energie- und Strom­ver­sor­gung ist in wei­ten Tei­len zer­stört, Häu­ser aus­ge­bombt, Stra­ßen, Zufahr­ten, Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le müs­sen repa­riert wer­den. Die Welt­ge­mein­schaft bemüht sich um lang­fris­ti­ge Hilfs­zu­sa­gen – obwohl der rus­si­sche Angriffs­krieg noch tobt. Der ukrai­ni­sche Minis­ter­prä­si­dent Denys Schmyhal bezif­fer­te die Kos­ten für den Wie­der­auf­bau am Mon­tag auf rund 750 Mil­li­ar­den US-Dollar. Gro­ße Hoff­nung setzt die Bun­des­re­gie­rung in deut­sche Unter­neh­men, die in die Ukrai­ne inves­tie­ren wol­len und sol­len. Das Gan­ze gleicht einem gigan­ti­schen Kon­junk­tur­pro­gramm – auch für die deut­sche Wirtschaft.

Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) ver­si­cher­te den Fir­men beim ukrainisch-deutschen Wirt­schafts­fo­rum am Mon­tag, dass Export- und Inves­ti­ti­ons­ga­ran­tien des Staa­tes vor­han­den und sicher sei­en. Wenn das Geschäfts­feld wie­der weni­ger gefähr­lich ist, sei die Ukrai­ne ein Pre­mi­um­han­dels­part­ner, so Habeck. Gemeint sind etwa Geschäf­te im Che­mie­sek­tor oder beim Auf- und Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien. „Das Aus­maß der Zer­stö­rung ist unglaub­lich“, sag­te Bun­des­ent­wick­lungs­mi­nis­te­rin Sven­ja Schul­ze (SPD). Sie will kurz- und mit­tel­fris­ti­ge Hil­fe ver­bin­den und den Wie­der­auf­bau nach­hal­tig gestal­ten. Also etwa ener­gie­ef­fi­zi­en­tes und kli­ma­freund­li­ches Bau­en för­dern. Auch soll es Jobs für die Men­schen vor Ort geben.

Der ukrai­ni­sche Minis­ter für regio­na­le Ent­wick­lung, Olek­sii Cher­nys­hov, hat ganz kon­kre­te Plä­ne und teilt den Wie­der­auf­bau in drei Pha­sen ein. Wäh­rend der krie­ge­ri­schen Atta­cken müss­ten grund­le­gen­de Infra­struk­tu­ren erhal­ten blei­ben. Wenn der Krieg zu Ende ist, geht es um den Auf­bau von Stra­ßen oder Infrastruktur.

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Jetzt hät­te uns aber jemand vor­war­nen müs­sen das der Ger­man Mar­shall­fund of the United Sta­tes in der Deu­tungs­ho­heit über dem deut­schen Wirt­schafts­mi­nis­ter steht - dann hät­ten wir das kom­men gesehen…

Für die kom­men­den zehn Jah­re danach sieht Cher­nys­hov einen soge­nann­ten Mar­shall­plan grei­fen. Dar­in geht es zum Bei­spiel um den Auf­bau von rege­ne­ra­ti­ven Energien.

Ja MEINE GÜTE das ist ja mal ein… Was für ein Zufall!

Geflü­gel­tes Wort, nicht war?

Bei den Kos­ten für den Aus­bau einer rege­ne­ra­ti­ven Energie-Industrie wird sich der deut­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter auch nicht so aus­ge­kannt haben…

Gut, jetzt wird der Habeck die 350 Mil­li­ar­den ja viel­leicht ein­fach nur so dahin gesagt haben, ich mein so ein anstren­gen­der Arbeits­tag als ehe­ma­li­ger Phi­lo­soph ist lang … In wel­chem Kon­text hat er die denn gebracht?

»Es ist eine gigan­ti­sche Sum­me«: Die Ukrai­ne braucht nach Anga­ben von Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck für den Wie­der­auf­bau nach dem rus­si­schen Angriff auf das Land rund 350 Mil­li­ar­den Euro.

Deut­sche Unter­neh­men könn­ten aber schon jetzt in der Ukrai­ne inves­tie­ren, sag­te er nach Gesprä­chen mit sei­ner ukrai­ni­schen Amts­kol­le­gin am Ran­de der G7-Beratungen in Bran­den­burg. Von der G7 sei »eine Art Land­kar­te der Inves­ti­ti­ons­mög­lich­kei­ten« für die Ukrai­ne geplant, berich­te­te der Grü­nen­po­li­ti­ker. Dazu soll­ten die jewei­li­gen Han­dels­kam­mern ihre Erkennt­nis­se zusam­men­le­gen und so aus­län­di­schen Fir­men das Enga­ge­ment in dem Land erleichtern.

Deutsch­land hat der­zeit den Vor­sitz der G7-Gruppe von Indus­trie­staa­ten, der auch Frank­reich, Ita­li­en, Japan, Kana­da, die USA und Groß­bri­tan­ni­en ange­hö­ren. Habeck ist des­halb Gast­ge­ber eines Tref­fens der Han­dels­mi­nis­ter. Zu Gast sind dort auch die ukrai­ni­sche Vize­re­gie­rungs­chefin Julia Swy­ry­den­ko sowie Ver­tre­ter der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on WTO und der OECD.

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Oh - in dem Kon­text dass Deutsch­land die Füh­rungs­rol­le für den Auf­bau der Ukrai­ne über­neh­men und hier 350 Mil­li­ar­den als Rah­men fest­set­zen wollte.

Da hat ihm der Ger­man Mar­shal Fund of the United Sta­tes dann ein­mal schnell aus­ge­hol­fen, denn -

ein­mal 400 Mil­li­ar­den hier ver­ges­sen, ein­mal 400 Mil­li­ar­den dort unter­schla­gen, mit der Zeit kommt da rich­tig Geld zusammen!

Viel­leicht kann mir jemand auch fol­gen­des Pro­blem erklä­ren, mit dem ich aktu­ell hadere.

Die Ukrai­ne kämpft ja aktu­ell ums Über­le­ben. Dar­um dass Russ­land sie nicht aus­löscht. Und als Land von der Land­kar­te ver­schwin­den lässt. Gleichzeitig:

Sieg über Russ­land ist obers­te Maxime

Die Ukrai­ne geht Refor­men an, sagt Cher­nys­hov wei­ter. Und das auf eine Art und Wei­se, dass die Unter­neh­men „auf dem ukrai­ni­schen Markt“ eine wich­ti­ge Rol­le spie­len könn­ten. Gemeint ist auch der ange­streb­te EU-Beitritt der Ukrai­ne, der Kampf gegen Kor­rup­ti­on, den das Land vor­an­trei­ben will, rechts­staat­li­che Verwaltungs- und Behördenstrukturen.

Bereits vor dem Krieg hat es beson­de­re Pro­gram­me sei­tens der ukrai­ni­schen Regie­rung für Inves­to­ren gege­ben. „Wir bau­en Stra­ßen, Infra­struk­tur, wir kön­nen zei­gen, wie wir unse­ren Öl- und Gas­ver­brauch redu­zie­ren“, beteu­ert Cher­nys­hov. Aber: „Das Wich­tigs­te ist jetzt unser Sieg über Russ­land.“ Die Unter­neh­mer beim Forum sehen offen­bar das Poten­zi­al und sind gewillt zu investieren.

Unge­ach­tet der Kriegs­si­tua­ti­on gibt es dann auch hier wie bei ande­ren Geschäf­ten die­sel­be For­de­rung: kla­re Auf­trags­ver­ga­ben über eine EU-Plattform und ein­deu­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren. Das bedeu­tet auch, dass Arbeits- und Gesund­heits­schutz vor Ort gewähr­leis­tet wer­den. Und: Leis­tung muss bezahlt wer­den. Wei­ter geht es am Diens­tag: Dann lädt die EU zu einer inter­na­tio­na­len Exper­ten­kon­fe­renz zum Wie­der­auf­bau der Ukrai­ne in Ber­lin ein.

Also ich wür­de mich als Inves­tor auch über das Inves­ti­ti­ons­po­ten­ti­al freu­en, und for­dern, dass es dafür ein­deu­ti­ge Qua­li­fi­ka­ti­ons­ver­fah­ren nach EU Recht gibt und mir um Arbeits- und Gesund­heits­schutz sowie Kor­rup­ti­ons­vor­beu­gung Gedan­ken machen, wenn ich mir noch nicht sicher bin, ob das Land in das ich inves­tie­re wei­ter besteht…

Pro­pa­gan­da hat aber immer noch nie­mand entdeckt.

Und mor­gen greift Russ­land dann das Bal­ti­kum an. Wes­halb die Nato auch sehr inter­es­siert an Gesprä­chen mit Öster­reich sei.

Denn:

Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter Robert Habeck (Grü­ne) ver­si­cher­te den Fir­men beim ukrainisch-deutschen Wirt­schafts­fo­rum am Mon­tag, dass Export- und Inves­ti­ti­ons­ga­ran­tien des Staa­tes vor­han­den und sicher sei­en. Wenn das Geschäfts­feld wie­der weni­ger gefähr­lich ist, sei die Ukrai­ne ein Pre­mi­um­han­dels­part­ner, so Habeck.

Ver­stan­den?